|
![]() [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ] 75052) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:38:56 zur Folge Der grüne Geist: Es ist eine der Klassiker Folgen die ich praktisch NIE höre. Warum? Kann ich leicht sagen. Es beginnt super spannend, mysteriös, mit einer wirklich ganz einzigartig befremdlichen Atmosphäre. Auch der Ausflug nach Verdan Valley ist zunächst noch gut. Leider verliert sich die Episode in der zweiten Hälfte völlig in EWIG langen Monologen dieses Fake Chinesen, und das ist so dermaßen langweilig und sprachlich DÄMLICH, dass ich es einfach nicht ertragen kann. Zudem ist es auch albern, weil der Typ ja scheinbar wirklich ewig alt sein soll durch diese Perlen oder? Was mir auch noch aufgefallen ist: Die Folge hat sehr wenig und SEHR merkwürdigen Musikeinsatz. Viele Dialoge sind sehr lang und es gibt sehr wenig Geräusche. Es wirkt, als seien alle zu nah am Mikro aufgenommen. 75051) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:37:34 zur Folge Der unheimliche Drache: DIE Atmosphären-Folge Nr 1! Der unheimliche Drache war eine der fünf Folgen die wir als Kind besaßen. Natürlich hatte die Folge damals eine besondere Wirkung auf mich, doch das hat sich bis heute nicht geändert. Keine Folge vermittelt Küsten-Feeling so sehr wie diese! Ständig hört man die Möwen in Seaside, man spürt den Wind und die Brandung. Der gefährliche Weg über die morsche Treppe runter zum Strand ist toll inszeniert, die Episoden in der Höhle sind brillant und WIRKLICH spannend wenn die drei plötzlich von einem Taucher mit Harpune (ich wusste damals gar nicht was das ist) verfolgt werden und verzweifelt versuchen, Justus durch die Bretterwand zu zwängen. Auch an anderen Stellen ist die Inszenierung superb, etwa bei Hitchcocks Fingerzeig, wenn im Hintergrund die Möwen dezent weiter schreien, so als tauche Hitchcock selbst wie ein Geist in der Szenerie auf. Wahrhaft brillant sind auch die (eigentlich nur) drei Gastsprecher die es hier gibt, und meisterhaft reicht jeweils ein kurzer Besuch aus, um diese perfekt zu charakterisieren. Mr Allen, Mr. Shelby, und Mr. Carter. Ja, natürlich ist ein U-Bahn Tunnel zum Strand (?) irgendwie merkwürdig, der Aufwand mit dem Amphibien-Fahrzeug-Drachen ist absurd (der zudem noch so viel Krach macht, dass jeder drauf aufmerksam wird). Das Ende jedoch mit einem Justus der Milde walten lässt, fand ich immer interessant. Mr. Shelby ist auch einfach irgendwie auf sympathische Weise verrückt. Auch der kurze Besuch bei Hitchcock bringt mal echtes Hollywood-Film-Flair mit rein. Diese Folge perfektioniert das Prinzip "reduce to the max". Nichts ist überflüssig, alles ordnet sich Story und Spannung unter. Brillant! P.S.: Ich bin vor viele Jahren mal die Garden Route in Südafrika abgefahren und an einer Stelle gibt es eine sehr langen und mega breiten Strand der dann direkt in eine steile Felswand mündet. Von der Straße oben führen alle hundert Meter breite Holztreppen unten zum Strand. Ich schwöre euch, das war 100% wie ich mir immer das Setting dieser Folge vorgestellt habe. 75050) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:35:16 zur Folge Der sprechende Totenkopf: Keine der Klassiker Folgen die ich oft höre. Was mir aufgefallen ist - jetzt wo ich hintereinander die Folgen höre die ich sonst auslasse: 1. Diese Arthur Folge ist extrem ähnlich der anderen Arthur Folge "Fluch des Rubins". Die Struktur, einige Figuren,... es gibt da sehr viele Gemeinsamkeiten. So ist der merkwürdige Maximillian irgendwie das harmlosere Pendant zu Mr. Rhandour, das Geld ist das Pendant zum Rubin, der Rätseltext ist der Rätseltext,... 2. Ich mag wenige der Arthur Geschichten. Viele seiner Geschichten haben so etwas lineares, gleichzeitig verwirrendes. Ich würde fast sagen, unnötig kompliziert. Ich glaube sogar, das ist gar nicht so weit entfernt von den vielen wirren Stories die es heute so gibt - nur war H.G. Francis eben viel talentierter als es heute Minninger ist. Prinzipiell mag ich wohl die actionreicheren Carey Stories, oder die anderen Klassiker die eher etwas abenteuerlicheres haben. Dennoch, die Story beginnt schön, mit dem einmaligen Gerlach Fiedler in einem kurzen Auftritt. Thematisch haben wir hier ganz klassisches ??? Terrain: Ein Mysterium (der Totenkopf), ein etwas wirrer Aufwand (der Lautsprecher in der Bodenplatte), Bezüge zu Magie/Zirkus/Zigeuner/Hollywood, eine Rätselbotschaft,... Allerdings ist das Ganze auch reichlich verwirrend bzw. ich weiß am Ende gar nicht, was die Totenkopf Sache soll. Der Hintergrund ist simpel: Zwei Ganoven zusammen im Knast, einer will anschließend dem anderen mitteilen, wo das Geld ist. Das muss er aber verklausulieren. Soweit so gut. Warum spricht der Totenkopf? Was will Gulliver damit erreichen? Warum gibt er sich auch als Ruana (?) aus??? Was ist die Rolle von Maximillian? Puh... Dabei haben wir noch gar nicht von der Auflösung des Rätseltextes gesprochen bei dem man ultra um die Ecke denken muss. Was gefällt? Der nächtliche Spuk mit dem Totenkopf ist gut. Mir hätte es besser gefallen, wenn sich die Folge wirklich darum dreht, und dieses Phänomen mehrmals auftaucht. Hitchcocks Fingerzeig nach dem Besuch bei der Zigeunerin ist besonders stark. Musikalisch haben wir es mit klassischem Bohn-Sound zu tun. 75049) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:33:09 zur Folge Der Fluch des Rubins: Fluch des Rubins ist sicher ein echter Klassiker, was man auch daran sieht, dass er nach vielen Jahrzehnten eine umfangreiche Fortsetzung bekommen hat. Eigentlich höre ich diese Folge nicht sehr häufig. Doch während ich diese Rezension geschrieben hatte, lief die Folge im Hintergrund, und da merke ich auf ein mal, dass das doch alles ganz spaßig ist. Die Folge ist einer der ganz frühen "Rätsel-Stories", und damals war das sicher noch frisch und im vorliegenden Fall auch kreativ-charmant, während es dann später immer mehr zum lahmen und völlig überdrehten Gadget wurde. Das Rätsel gibt der Story einer Struktur, ohne dass man sich all zu sklavisch daran abarbeitet. Insgesamt ist das keine besonders rasante Folge, aber die Spannung bleibt relativ hoch. Immer wenn es etwas flach wird, tritt wieder der mysteriöse und gefährliche Mr. Rhandur auf. Überhaupt Gottfried Kramer! Nach Java Jim gestaltet er hier wieder eine fernöstliche Kultfigur, und diese ist völlig anders angelegt, aber ebenso glaubhaft. Spaß macht auch der kürzere Auftritt von Joachim Wolff als Mr. Dwiggins. Das bringt mich zu einer interessanten Beobachtung. Findet ihr nicht, dass die Klassiker irgendwie interessantere Namen für deren Figuren hatten? Dwiggins, Prentice, Fentriss, Stebins, Niedland, Boogle, Chalmers, Murphy, Shelby, Terrill, Norris, Agawamm, Chumley, Burroughs,... Merkt ihr was? Was hier schön ist, dass die Folge sehr harmonisch über die ganze Laufzeit verteilt interessant bleibt, weil die ??? wirklich immer etwas weiterkommen. Das Ende ist dann wirklich super knapp, und es muss dann gar nichts mehr erklärt werden. Das ist eine Kunst für sich! Der Folge fehlt es eigentlich an einem mysteriösen Phänomen, aber das wird gut kompensiert durch die diversen geheimnisvollen Hintergründe (Rhandur, die Schwarzbärte, der Tempel der Gerichtigkeit, die Überlieferung zum feurigen Auge!) 75048) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:31:21 zur Folge Die schwarze Katze: Komischerweise bin ich kein Fan von Zirkus Folgen, weil ich auch nie ein Zirkus-Fan war. So ist auch die schwarze Katze keine meiner liebsten Klassiker. Bei Zirkus denke ich auch immer mehr an die Fünf Freunde. Ab und an höre ich sie dennoch. Es ist so eine Folge bei der ich nie, wirklich nie weiß worum es eigentlich geht. Muss daran liegen, dass ich meist so nach 10 Minuten einschlafe. Irgendwie vermische ich die Handlung immer in Gedanken mit dem roten Piraten. Hier sucht jemand eine ganz bestimmte Katze, dort sucht jemand Leute die Infos zu einem bestimmten Piraten haben. Macht keinen Sinn, ist aber in meinem Kopf irgendwie verwirrend. Dann gibt es noch Elemente, die es auch genau so in einer anderen Folge gibt, nämlich die Löwen-Szene wie im rasenden Löwen. Insgesamt plätschert die Folge so vor sich hin, es gibt keine spannenden Nachtaktionen, auch bei den Sprecher bzw. den Rollen sticht keine hervor als besonders markant, charismatisch oder witzig. 75047) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:30:19 zur Folge Der Karpatenhund: Meine Lieblingsfolge! Es passiert einfach ständig was, und zwar so viel, dass ich regelmäßig vergesse, worum es eigentlich geht bzw. was der Hauptfall ist. Großartige Atmosphäre durch das "Fenster zum Hof" setting mit nächtlichen Beschattungen. Die Folge wird zudem geprägt durch 4-5 Gastsprecher die absolut an der Spitze der Hörspielsprecher stehen! Eigentlich ist jede Rolle in diesem Hörspiel (und es gibt erstaunlich viele) ein Highlight, und dennoch kann man alle davon problemlos unterscheiden. Die Folge eignet sich auch hervorragend zum wiederholten Hören und zum Einschlafen einfach weil es gleich spannend losgeht, aber nie laut wird. Ein typischer Carey Fall mit hohem Tempo und viel Abwechslung. Es gibt nicht nur ein klassisches Mysterium (der Spuk), sondern auch noch wunderbar mysteriöse Hintergrundgeschichten (der Karpatenhund). Am Ende ist die Auflösung aber ganz bodenständig. Der Karpatenhund ist für mich das Hörspiel Äquivalent zu Die Hard: kann man immer wieder konsumieren, weil so viel passiert, dass man immer wieder was neues entdeckt. 75046) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:27:32 zur Folge Der Super-Papagei: Wenige Folgen landen so oft im "Player" wie diese. Für mich eine der Top-Folgen als abendliche Einschlafbegleitung (was bei mir positiv gemeint ist). Die Folge hat alles was eine gute Klassikerfolge ausmacht: Action, Gefahr und Spannung, irre viel Abwechslung, ein schöner Bezug zur kalifornischen Historie, skurrile Figuren, vor allem ein blendend aufgelegter Kramer in einer Doppelrolle, herrlich ikonische Melodien (in der Originalfassung!!!). Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert ist die sprachliche Präzision damals, die Dichte der Handlung, wie unfassbar viel Handlung man in wenig mehr als 40min unterbringen konnte. Da wird nicht lange gefackelt und schon geht es los mit "die gehört mir!". Jede Szene ist ein neues Highlight, ständig läuft das Kopfkino auf hoher Drehzahl, und bis zur Auflösung hat man das Gefühl, mindestens eine ganze Staffel einer heutigen Streaming-Serie gehört zu haben. Dabei darf man nicht all zu viel inhaltlich hinterfragen. Die damaligen Folgen - und noch mehr Skriptbearbeitungen durch HG Francis - hatten noch echten "Mut zur Lücke". Da wird nicht alles erklärt, gerade das regt die Phantasie an. 75045) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:26:24 zur Folge Der Super-Papagei: Ich höre aktuell alle Klassiker noch einmal und schreibe dazu ein paar Gedanken. Zur ersten Hörspielfolge: Ich muss gestehen, sie gehört nicht zu meinem Standard-Repertoire innerhalb der Klassiker. Für einen Einstieg ist die Folge auch sicher gut. Es gibt ein Rätsel was gelöst werden muss, es gibt ein gewisses Mysterium, es gibt 1-2 zwielichtige Gestalten, und vor allem Rohrbeck liefert schon eine sehr starke Leistung ab. Allerdings, mich begeistert die Folge wenig. Es fehlt irgendwie an Spannung im langen Mittelteil, und es gibt auch zu wenig Figuren. Im Grunde ist da ein starker Start und dann lange Zeit wenig bis zum spannenden Ende. Insbesondere das Ende habe ich eigentlich jahrelang immer verpasst, weil ich meist bis dahin schlafe Was ich lange Zeit nicht gerafft habe, weil es dann auch in weiteren Folgen nie erwähnt wird, dass es sich bei Blacky in der Zentrale um Blackbeard handelt. Überhaupt zur Logik (gut möglich, dass ich nicht aufgepasst habe):Warum macht dieser Silver diese Rätsel wenn er doch will, dass Claudius (heißt der übrigens Claude Claudius??) das Bild bekommt? Bleibt das Vorgehen von Claudius eigentlich ohne Konsequenzen? Puh... Warum wird nie erwähnt, dass die ??? den Vogel behalten dürfen
75044) Der Puppenmacher © schrieb am 17.02.2026 um 19:19:22 zum Forumspunkt Neue drei ??? - Bücher: Genau wie du es sagst, Setting und Atmosphäre können richtig gut werden. Ich finde, rein von den Titekn her ist das generell die beste Dreierveröffentlichung die wir seit sehr langer Zeit hatten, jeder Titel macht Lust auf mehr, dementsprechend ist der Hype bei mir auch jetzt schon da 75043) Winnetou © schrieb am 17.02.2026 um 13:55:28 zum Forumspunkt Neue drei ??? - Bücher: Ich hoffe wirklich, dass Spuk in Hollywood ein regulärer Band wird. Das kann ein sehr schönes Setting sowie Athmosphäre bieten. 75042) Winnetou © schrieb am 17.02.2026 um 13:37:09 zur Folge Rätsel des Mondes: Ich hatte gestern nochmal den Hexengarten gehört gehabt und lustigerweise wird, meiner Meinung nach, in mehreren Büchern eine Szenerie beschrieben, die in mehreren Büchern wieder auftaucht ohne indirekt aufeinander Bezug zu nehmen. Beim Rätsel des Mondes gab es zwar eine Referenz auf den Ameisenmensch, aber von der Landschaft her wurde genau das Setting beschrieben, das ich auch beim Atztekenschwert vor meinen Augen habe. Nachdem ich nun den Hexengarten gehört habe, hatte ich im Buch nochmal etwas quergelesen. Dabei sind mir ähnliche Beschreibungen um die Felder, rund um der Farm von Jessies Familie, aufgestoßen wie bei den vorherigen genannten Büchern und dem Rätsel des Mondes. Ich weiß nicht, ob es Absicht ist oder nicht (wahrscheinlich eher nicht), dennoch bietet sich bei mir dadurch eine sehr weitläufige Feldlandschsft an, die ich mir hinter Rocky Beach vorstelle. Das meine ich aber positiv. Mir gefällt diese szenische Vorstellung. Das macht die ganze Stadt nochmals lebendiger. Über eine Referenz würde ich mich beim nächsten mal trotzdem nicht beschweren. 75041) Winnetou © schrieb am 17.02.2026 um 13:13:08 ins Gästebuch zum Thema Fußball-Skandal: Das ist nun mal Marketing. Irgendwie muss die jüngere Zielgruppe schließlich erreicht werden. Da haben die Autoren auch nichts davon. Das wird von Kosmos Redaktion vorgegeben. Außerdem ist der Fall echt nicht schlecht. Der beste Fußball-Fall bisher (meiner Meinung nach). [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ]
| |||||||||
| ||||||||||