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... und der grüne Geist

Die Buchbeschreibung
 
Der grüne GeistErzählt von: Robert Arthur, © Random House 1965, © Franckh 1975

Merkwürdig, daß an diesem Abend anscheinend nicht nur Bob und Peter zufällig das Haus des längst verstorbenen Mathias Green besichtigen, das abgerissen werden soll. Mehr als merkwürdig, nämlich höchst gruselig, wenn dann plötzlich ein grün schimmernder Geist erscheint, was außer den beiden immerhin sechs ausgewachsene Männer (oder waren es sieben?) bezeugen können. Justus dagegen findet den Bericht seiner Freunde weder sehr merkwürdig noch sehr gruselig, sondern sehr verdächtig - und schon stecken die drei ??? in den Ermittlungen zu einem neuen Fall. Bald stellt sich heraus, daß irgend jemand hinter einer wertvollen Perlenkette her ist, die in dem Abbruchhaus gefunden wurde. Sie ist dem Unbekannten sogar eine Entführung wert, wie Bob, Peter und ein neuer Freunde am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Doch Justus wäre nicht Justus, käme ihm nicht rechtzeitig die rettende Erleuchtung...


 
Auftretende Personen
 
Justus Jonas (Jupiter Jones)
Peter Shaw (Pete Crenshaw)
Bob Andrews
Onkel Titus und Tante Mathilda
Patrick (Hans Schmid) und Kenneth (Konrad Schmid)
Mr. Bill Andrews - erfahrener Reporter einer Zeitung in Los Angeles, trägt einen braunen Schnauzbart und Mrs. Andrews
Harold Carlson - Anwalt und entfernter Verwandter von Miss Green. Er kommt aus San Francisco, ein auffälliges Merkmal ist seine schnelle Sprechweise.
Miss Lydia Green - große würdige, doch auch sehr zerbrechlich wirkende Dame. Besitzerin einer großen Weinplantage in Verdant Valley bei San Francisco.
Charles Chang Green - Großneffe von Lydia Green. Er sieht aus wie ein richtiger Amerikaner, obwohl er zu einem Viertel Chinese ist. Chang hat bisher vorwiegend in Hongkong gelebt. Er ist der Urgroßenkel von Mathias Green.
Pedro - Fahrer, junger Mann mexikanischen Typs.
Li - Köchin und Hausdame von Miss Green, eine ältere Chinesin.
Mr. Jensen - Betriebsleiter für Anbau und Ernte. Ihm untersteht das Personal.
Henry - junger Mann, der einen leicht schäbigen Anzug trägt.
Mr. Charles Davis - Augenzeuge der geisterhaften Erscheinung, Besitzer des Drahthaarfoxes Domino.
Won - chinesischer Geschäftsmann, der wahrscheinlich 107 Jahre alt ist.
Juan - kleiner scheuer Mexikaner.
Sheriff Bixby - älterer Polizist im Raum von Verdant Valley.
Samuel Reynolds - Polizeichef von Rocky Beach.
kursiv geschriebene Namen sind amerik. Originalnamen

 
Eine kurze Kostprobe
 
Dann waren sie zu viert zum Greenschen Haus gegangen. Unterwegs waren sie noch zwei anderen Anwohnern begegnet, und der Mann mit der tiefen Stimme hatte auch sie zum Mitkommen überredet. Er hatte es als spannende Sache und als Spaß hingestellt, ein Spukhaus kurz vor seinem Abbruch aufzusuchen, und lachend hatte er gemeint, vielleicht bekäme man sogar den Geist zu sehen.
»Sagte er tatsächlich, vielleicht bekäme man den Geist zu sehen?«, fragte Justus, und Mr. Davis nickte.
»Sinngemäß auf jeden Fall«, sagte er. »Und wir sahen ihn ja dann tatsächlich. Die ganze Sache war schon recht sonderbar, wenn du mich fragst.«
»Die ersten beiden Männer kannten Sie nicht?« hakte Justus nochmals ein.
»Ich dachte, ich hätte den einen schon einmal gesehen«, antwortete Mr. Davis. »Der andere war mir fremd, aber ich nahm an, daß er auch in der Gegend hier wohnt. Wir kennen längst nicht alle Nachbarn. Die meisten sind erst im Lauf des letzten Jahres hierhergezogen.«
»Wie viele waren Sie nun, als Sie beim Haus ankamen?«, forschte Justus.
»Sechs«, antwortete Mr. Davis. »Jemand meinte zwar, es seien sieben gewesen. Ich weiß aber, daß wir nur zu sechst waren, als wie in die Einfahrt zum Haus einbogen. Freilich hätte sich uns noch irgendein Neugieriger anschließen können. Als wir den Schrei gehört hatten und ins Haus reingingen, dachte niemand mehr groß ans Nachzählen. Und außerdem war es stockdunkel. Als wir dann wieder draußen waren, bildeten sich zwei Gruppen. Mein Freund und ich und unsere beiden Nachbarn kamen überein, daß die Polizei verständigt werden sollte. Was aus den anderen wurde, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wollten sie einfach nicht ins Gerede kommen.«
In diesem Augenblick kam ein kleiner Drahthaarterrier durch den Garten gesaust und sprang mit freudigem Begrüßungsgebell Mr. Davis um die Füße. (...) Justus musterte Domino genau, und der Hund erwiderte seinen Blick.

 
Interessante Fakten
 
Kommissar Reynolds und Mr. Andrews sind Nachbarn, sprechen sich mit Vornamen an, duzen sich aber nicht.
Kommissar Reynolds fährt die schwarze Polizei-Limosine selbst.
Kenneth und Patrick wohnen neben dem Jonasschen Haus in einem kleinem Häuschen.
Justs Zimmer liegt nicht im Erdgeschoß: "Er ging hinauf und sank ins Bett..."
Die drei ??? behalten die Projektionslampe, die den grünen Geist erscheinen ließ, als Andenken an den Fall.

 
Unterschiede Buch/Hörspiel
 
Kommissar Reynolds sieht die Geistererscheinung selbst auf dem Friedhof.
Nachdem die Wand zur Geheimkammer durchbrochen wurde, steigt der Kommissar mit Mr. Carlson durch das Loch. Die drei Detektive folgen erst später.
Nicht Justus, sondern der für Recherchen zuständige dritte Detektiv erzählt von der Geschichte Mathias Greens.
Justus geht bei seinen Ermittlungen noch mal zum Haus von Mathias Green und versucht sich auch vor Ort im Schreien. Ein Polizist bestätigt seine Vermutungen. Genauso hilft ihm ein Besuch bei Mr. Davis, dem Augenzeugen, der den Drahthaarfox besitzt.
Kom. Reynolds befindet sich nicht in Verdant Valley, seinen Part füllen Mr. Andrews und Sheriff Bixby aus.
Bobs Zettel wird in einem Strauch gefunden, der Lastwagen ist längst verschwunden.
Mr. Carlson wird nicht verhaftet, Lydia Green bricht jede Beziehung zu ihm ab.
Mr. Jensen wird von der Polizei nicht geschnappt, sondern kann entkommen.

 
Die Geschichte des Mathias Green
 
[...] Bob fuhr fort: »[...] Er war Schiffskapitän im Chinahandel und dem Vernehmen nach ein recht unangenehmer Zeitgenosse. Allzuviel weiß man nicht von ihm, aber es heißt, er hätte sich bei einem Aufenthalt in China große Schwierigkeiten eingehandelt und Hals über Kopf ausreisen müssen. Als seine Braut brachte er eine schöne chinesische Fürstentochter mit. Eine Quelle berichtet dann noch, er hätte sich mit seiner einizigen Verwandten, einer Schwägerin in San Francisco, zerstritten und sei daraufhin hierhergezogen. Eine andere Version lautet, er hätte sich aus Furcht vor der Rache chinesischer Edelleute -- vielleicht der Familie seiner Frau -- das große Haus hier als Unterschlupf gebaut. Unsere Gegend war ja damals noch eine richtige Wildnis. Jedenfalls lebte er in seiner Villa auf großem Fuß und hatte eine ganze Schar orientalischer Diener. Er kleidete sich gern in grüne Gewänder wie ein Mandschu-Edelmann. Vorräte ließ er sich einmal in der Woche mit der Pferdepost aus Los Angeles bringen, und eines Tages fand der Kutscher das Haus leer -- bis auf Mathias Green. Er lag mit gebrochenem Genick am Fuß der Treppe. Als die Polizei endlich eintraf, ergaben die Ermittlungen, daß er offenbar in betrunkenem Zustand die Treppe hinuntergrstürzt und dabei ums Leben gekommen war und daß die gesamte Dienerschaft über Nacht aus Angst vor Anschuldigungen geflüchtet war. Auch die chinesiche Ehefrau war verschwunden. Niemals ließ sich jemand dingfest machen, der etwas Genaues hätte berichten können. [...] Die verwitwete Schwägerin des Mathias Green in San Fransicso erbte das Anwesen und kaufte mit dem hinterlassenen Vermögen ein Weingut in Verdant Valley bei San Francisco.«

 
Amerikanische Originalzitate
 
»Fantastic, yes,« Chief Reynolds said, »but I don't think it's nonsense. [...]«
»You may call me Mr. Won,« the ancient Chinese said to them. »I am one hundred and seven years old.«
Bob could believe that. He was certainly the oldest looking man Bob had ever seen. Yet he did not seem feeble.
Mr. Won looked at Chang. »Small cricket, the blood of my nation flows in your veins also. I speak of the old China not of the China of today. Your family has had much to do with the old China. Your great-grandfather stole one of our princesses for a bride. Of that I do not speak. Women follow their hearts. But your great-grandfather stole something else. Or bribed an offcial to steal it for him, with is the same thing. A string of pearls!«

 
Der Auftraggeber dieses Falles
 
Bob und Peter hören bei einer Recherche für die Schülerzeiung aus einem alten Haus einen furchterregenden Schrei -- und schon sind die drei Detektive im nächsten Fall. Sie haben keinen Auftraggeber. 

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