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rocky-beach.com
Die Septemberbox mit André Marx
+++ (Alte Einträge V) +++
61) Stormrider © schrieb am 12.09.2003 um 08:33:16: Hej André! Zu Eintrag 26: Ich hatte eben gedacht, Du wärst vielleicht schon mal im Oman gewesen, weil mir "Oman" als Vornamen bis dato nicht bekannt gewesen ist und ein Besuch in dem Land eine Anregung für Dich gewesen sein könnte, der Figur "Oman Shankar" (aus Sieben Tore) diesen Vornamen zu geben. Mittlerweile weiß ich, daß viel mehr Menschen nach einem Land oder einer Stadt benannt worden sind, vielleicht war es aber auch umgekehrt, als ich bisher angenommen hatte.
André schreibt: Ich muss gestehen, ich hatte den Namen "Oman Shankar" schon komplett vergessen, daher hatte ich Deine Anspielung auch nicht verstanden. Ich weiß aber noch, dass Oman Shankar ein komplettes Phantasieprodukt war. Ich wollte einen Namen, der sich nach Sektenführer anhört, ohne dabei zu spezifisch in eine bestimmte real existierende Richtung zu gehen.
62) Lapathia © (Lapathia@rocky-beach.com) schrieb am 12.09.2003 um 10:34:53: Hallo André! Ja, es ist in der Tat schon lange her...:%) Das hat auch seinen Grund: Zwar lese ich hin und wieder deine Antworten, aber manche deiner "Weisheiten" regen mich dermaßen auf, dass ich es gleich wieder bereue. Ein Beispiel ohne jetzt darauf eingehen zu wollen, ist deine Unkenntnis über die Lebensweise der Amerikaner. (Nimm nur eine 3monatige Auszeit und verbringe diese Zeit in den Staaten, und ich verspreche dir, du wirst dich über manche Teile deiner Bücher tierisch aufregen!). Bei Karl May soll es ja anscheinend (habe nie eins seiner Bücher gelesen) geklappt haben, bei dir eben nicht! Deshalb überfliege ich diese Box meistens, und bleibe bei interessanten Themen (#49) stehen. Aber ich will hier nicht motzen! Die neuen Bücher lese ich nicht, kriege aber von anderen Fans dies und jenes überliefert. Und selbst das reicht in vielen Fällen um sich aufzuregen. Übrigens, fühle nicht nur du dich angesprochen. Ben & Co. liest ja angeblich immer mit. Aber nun zum Thema: #55 hat mich umgehauen! T3 hat dich begeistert, und mich auch. Ich wollte nicht aus dem Kino raus! Bis jetzt bist du die erste Person, die genauso fasziniert ist, wie ich. Deshalb gucke ich mir den Film zum Einschlafen öfters auf DV...(ups, das darf man hier nicht schreiben)...an. Ich freue mich mit einem Gleichgesinnten - aber nur was T3 angeht - auf der Büchermesse darüber unterhalten zu dürfen. Dann erfährst du wieso das Ende NICHT gut war.
Achja, hier die kategorische Frage zu den ???: Ist Religion bei den ??? ein Tabuthema, oder hat sich lediglich keiner von euch damit beschäftigt? Justus, Bob, Peter als Christen? Atheisten? Morton bei Scientology? Tante Mathilda regelmäßige Kirchengängerin? An sich würde ich mich freuen, wenn dieses Thema - wie z.B. genaue Einzelheiten zur Schule oder eben Eintrag #49 - von Kosmos als unerwünscht angesehen wird.
Zweite Frage: Band 125 soll nichts Berauschendes sein? Das würde ja bedeuten, dass ich meine Wettschulden bei dir nicht einzulösen brauche?!
André schreibt: Es ist ja beruhigend, dass es uns beiden ähnlich geht: Auch Deine Einträge in diversen Foren lese ich nur gelegentlich. Und wenn, dann bereue ich es auch meistens. Also lass uns lieber über Filme reden: Ich werde bei einer Diskussion mit Dir über T3 natürlich den Kürzeren ziehen, weil ich a) den Film nur einmal gesehen und b) eh keine Ahnung habe, aber wir können es ja mal drauf ankommen lassen. Ich finde jedenfalls, dass der Film ohne dieses Ende maximal akzeptabel gewesen wäre; aber das Ende hat's gerissen. Daher würde mich wirklich interessieren, warum Du es nicht gut fandest.

Zu Deiner Frage: Ich sehe Justus, Peter und Bob eigentlich als Atheisten. Das geht so weit, dass sie in meinen ersten Büchern kein einziges Mal "Mein Gott!" oder ähnliches sagen. Inzwischen bin ich da etwas weniger verkrampft und könnte mir durchaus vorstellen, sie mal in irgendeinem religiösen Zusammenhang darzustellen. Alles in allem denke ich jedoch, dass Religion ähnlich wie Politik zwar kein echtes Tabuthema ist, aber nicht besonders viel Platz in der Reihe bekommen sollte. Hier mal eine Sekte, da mal an Mönch - das muss an religiösen Themen reichen.

Letzte Frage: Auch wenn Band 125 nichts Berauschendes wird, werden wir natürlich trotzdem eine Party machen, das ist ja seit zwei Jahren beschlossene Sache! Also kommst Du nicht um Deine Wettschulden herum!

63) Sven H. © schrieb am 12.09.2003 um 11:31:20: Stichwort Taschenbuchlizenzen: das heißt also, dtv darf sich aus einem gewissen Pool von drei ???-Büchern (der nicht auf die deutschen Episoden beschränkt ist) aussuchen, was veröffentlicht wird? Welche Bücher sind denn da freigegeben, und welche nicht? Zum einen gibt's ja auch noch Omnibus, zum anderen kann ich mir schwerlich vorstellen, daß jene Bücher, die bereits bei Kosmos zig Neuauflagen erfuhren (z.B. "Vampir im Internet", "Toteninsel") und noch immer zwischen zwei Pappdeckeln verkauft werden, bereits lizenziert wurden ... andererseits ist ja z.B. Dein "Nacht in Angst" sowohl in Neuauflage, als auch als Taschenbuch zu haben, ebenso "Angriff der Computer-Viren" etc. ... Ist also demnächst auch mit einer "Toteninsel" im Taschenbuchformat zu rechnen? Und noch mal zum "Feuerteufel": ist dessen Neuauflage nicht auch gleichzeitig als Test anzusehen, inwieweit sich vier auf einmal publizierte drei ???-Bücher verkaufen? Sprich: ist mit einer Anhebung der Produktion zu rechnen?
André schreibt: Also, bei der Fülle an Fragen musste ich mich gerade selbst erst mal informieren. Es ist so: Im Prinzip kann dtv jedes Buch als Taschenbuch herausbringen, sofern die Lizenzen nicht schon an Omnibus vergeben sind. Dtv sucht sich dabei die Titel komplett nach eigenen Kriterien aus, die niemand so recht versteht (denn ich finde die Auswahl manchmal doch etwas merkwürdig). Lizenzverträge werden manchmal unmittelbar nach Erscheinen der Originalausgaben gemacht, manchmal erst Jahre danach. Die festgelegten Zeiträume, in denen eine Taschenbuchausgabe erscheinen darf (bei einem aktuellen Titel wäre das z.B. "ab Oktober 2006" oder so), werden manchmal genau eingehalten, manchmal gnadenlos überschritten. Das ist alles mal so, mal so. Und daher ergibt es sich natürlich auch manchmal, dass Originalausgaben doch noch lieferbar sind, auch wenn die Taschenbücher schon in den Startlöchern stehen. Aber man weiß ja vorher nicht, wie viele Exemplare im Oktober 2006 noch lieferbar sein werden. Um es kurz zu machen: Es ist alles etwas undurchsichtig und von Buch zu Buch verschieden.

Bei denen anderen beiden Fragen kann ich zum Glück etwas konkreter werden: 1. Ja, die "Toteninsel" wird es als Taschenbuch bei dtv geben, allerdings frühestens in zwei Jahren. 2. Die Neuauflage des "Feuerteufel" ist kein Testballon, wir werden nicht auf vier Titel pro Halbjahr raufgehen. Es war einfach so: Der Feuerteufel sollte als Hardcover erscheinen, das war von Anfang an klar. Und da stellte sich die Frage, wie man's macht: zwei Neuerscheinungen plus Feuerteufel oder drei Neuerscheinungen plus Feuerteufel? Man entschied sich für Letzteres. Nicht zuletzt deshalb, um die Fans nicht zu enttäuschen, denn das Geschrei wäre garantiert wieder groß gewesen: "Denen fällt nix mehr ein!", "Die haben Probleme mit ihren Autoren!", "Jetzt werden drittklassige Uralt-Bücher in neuer Verpackung auf den Markt geschmissen in der Hoffnung, dass es keiner merkt!", "Kosmos kriegt es nicht mehr gebacken!" Um all dem aus dem Weg zu gehen, hat Kosmos gesagt: Es gibt drei neue Titel wie gehabt. Und den Feuerteufel für Fans und Sammler obendrauf, sozusagen als Bonus.

64) Stormrider © schrieb am 12.09.2003 um 12:08:04: Hej André! Warum werden denn eigentlich drei neue Bücher auf einmal veröffentlicht? Keine Ahnung wie es in den vergangenen Jahren so war, aber ist das nicht ein bisschen zu viel auf einmal? Warum bringt man sie denn nicht nach und nach auf den Markt, in regelmäßigen Abständen? Das ist ja so, wie wenn im Fernsehen ein Dreiteiler kommt, der normalerweise über 1½ Wochen verteilt gesendet wird oder eine Serie mit 12 Folgen, und jetzt auf einmal an einem Abend ausgestrahlt wird. Es gibt doch überhaupt keinen Anreiz mehr den Fernsehapparat ein weiteres Mal einzuschalten, bzw. einen Buchladen in kürzeren Abständen immer mal wieder zu betreten?
André schreibt: Hi Stormrider! Seitdem deutsche Autoren am Werk sind, erschienen die Bücher zweimal jährlich im Paket zu je zwei Büchern, seit 1996 sind es drei pro Halbjahr. Das ist also schon seit inzwischen zehn Jahren (?) gängige Praxis. Der Grund ist einfach: die Kosten. Ein drei ???-Buch kostet nicht mehr als ein günstiges Taschenbuch, ist in der Herstellung aber wesentlich teurer (Hardcover, besseres Papier). Um diese Kosten wieder reinzuholen, erscheinen immer drei Bücher gleichzeitig. Damit werden nämlich Liefer- und auch Druckkosten gespart. Man kann alles gleichzeitig drucken und ausliefern lassen, was die Sache natürlich günstiger macht. Hinzu kommt, dass eine einzige Neuerscheinung im Regal eher untergehen würde, selbst wenn der Buchhandel fünf Exemplare bestellt hat. Bei satten fünfZEHN neuen Büchern im Regal erregt man hingegen schon etwas mehr Aufmerksamkeit. Und wie schon öfter gesagt: Der Markt ist hart umkämpft. Und um gekauft zu werden, muss man erst mal gesehen werden. Natürlich wäre ein regelmäßiger Rhythmus von einem neuen Buch alle zwei Monate für den Leser (und auch eigentlich für uns) viel interessanter, aber dann müssten die Käufer leider mit einem höheren Preis rechnen - und der Verlag mit Umsatzeinbußen.
65) Subbuteo (florian_riehl@yahoo.de) schrieb am 12.09.2003 um 16:07:18: Hi André ich würde gern mal wissen wie lang du so im durchschnitt für ein ???-Buch brauchst!
André schreibt: Eine beliebte Frage, die ich noch immer nicht klar beantworten kann: zwischen ein paar Wochen und ein paar Monaten. Das kommt immer ganz darauf an, wie gut es gerade läuft. Im Moment läuft es zum Beispiel nicht gut. Mein aktuelles Buch fing rasant an - hundert Seiten in drei Wochen - und tritt nun schon seit eineinhalb Monaten auf der Stelle. Ich ändere hier, ändere dort, schreibe alles Mögliche noch mal um - und komme leider trotzdem nicht weiter.
66) Tom (thomas.igerl@gmx.de) schrieb am 12.09.2003 um 17:49:53: Hi Andre, ich möchte dir zuerst wegen deiner neuen Bücher gratulieren, speziell die "Villa der Toten" fand ich sehr interessant. Mittlerweile würde ich dir schon den Status des Kult-Autors attestieren. So, nun zu meinen Fragen: 01. In deinen Büchern sind oftmals Elemente verschiedener Alternativ-Schriftsteller(wie beispielsweise Andreas von Retyi)vorhanden, besonders von jenen, die sich mit der Historik an sich befassen. So fiel mir bei der "Villa der Toten" auf, dass Justus erwähnt, es gäbe Leute, welche an die Errichtung der ägyptischen Pyramiden durch Ausserirdische glauben. Dies ist jedoch nur eines von vielen Exempeln. Interessierst du dich für solche Dinge??Hast du jene Bücher schon gelesen?? Glaubst du an solche Theorien?? Ich denke, dass dieses esoterische bzw. mystische Wissen schon auf literarische Werke basiert und nicht auf empirische Werte, oder;-)?? 02. Wie wäre es mit einer kleinen Auskunft über deine nächsten Werke??Bitte ;-)!!! Zu welcher Richtung tendieren die Werke?? Werden alte Bekannte vorkommen?? Wann erscheinen deine nächsten Bücher?? Ansonsten wünsche ich dir noch alles Gute! Mach weiter so! Gruß, Tom
André schreibt: Danke für den "Kult-Autor"! Aber ich würde das an Deiner Stelle nicht zu laut sagen; wenn ein drei ???-Purist in der Nähe ist, wirst Du vermutlich gesteinigt. ;-) Zu Deinen Fragen:

1. Ich musste gerade erst mal bei amazon nachschauen, wer Andreas von Retyi ist. Jetzt weiß ich es. Und ich kann ganz klar sagen: Ich habe noch NIE Bücher in dieser Richtung gelesen. Kein Retyi, kein Däniken. Muss man auch nicht, um einige Grundsätzlichkeiten in ihren Theorien zu begreifen. Da reicht es, wenn man hier und da mal was aufschnappt. Interessiere ich mich für solche Dinge? Ja! Berufsbedingt. Alien-Pyramiden kann man immer mal für ein drei ???-Buch gebrauchen. Genauso wie Yetis, Atlantis oder Geisterbeschwörungen. Glaube ich daran? Nein. Nicht wirklich. Ich fände es absolut klasse, wenn die Pyramiden von Außerirdischen erbaut worden wären. Aber ich glaube es trotzdem nicht und halte es da ein bisschen mit Fox Mulder: I want to believe. Mit dem kleinen Marx-Zusatz: But I'm afraid I can't.

2. Zu meinen nächsten beiden Büchern habe ich schon ein bisschen was in dieser Box verraten. Sieh Dir doch mal die anderen Einträge an, dort findest Du schon ein paar Auskünfte. Auch zur Frage, ob alte Bekannte auftauchen. Eines kann ich allerdings schon mal verraten: Im Februar 2004 erscheint mein nächstes Buch (diesmal nur eins), das übernächste dann vermutlich im darauffolgenden August.

67) Justin, Dieter und Rob (@@@@sandy-beach.com) schrieb am 12.09.2003 um 18:51:16: Hallo, wir sind die drei @@@. Kennst Du unsere erste CD?
André schreibt: Bis jetzt noch nicht. Ich habe allerdings schon davon gehört.
68) Sebastian (prof.moody@gmx.de) schrieb am 12.09.2003 um 22:33:39: Hallo Andre ! Danke für deine Antwort...also ich fand z.B. (von den alten) Die schwarze Katze, Karpatenhund, Singende Schlange und die Rätselhafen Bilder wirklich so realistisch in meinen Gedanken, so dass ich mich richtig in die Handlung reindenken konnte und auch selber das Gefühl hatte, ich würde ein richtiges Abenteuer erleben. Natürlich war ich damals jünger und habe noch "anders" gelesen und verstanden..aber die Fantasie ist beim lesen ja eigentlich der größte Faktor denke ich. Wiederrum von den neueren Fällen fand ich z.B. Pistenteufel,Schattenmänner, Höllische Werwolf,Wolfsgesicht, Doping Mixer, Fußballgangster und Geheimnis der Särge relativ realistisch für meine Vorstellung. Z.B. Pistenteufel ist ein Fall, in den man sich richtig reindenken kann, da ja nichts "überirdisches" oder geisterhaftes passiert. Es ist einfach eine kleine Art Krimi...und das macht wieder ein neues Bild der ??? Fälle...genauso läuft es z.B. in Schattenmänner : Rom - Bekannte Metropole mit großem Verbrechsyndikat. Ein tolles Thema für die ???. Und das tolle daran finde ich ist, dass die ??? keinen reichen Auftragsgeber oder irgendeinen anderen haben. Es passiert einfach aus Zufall und es geschieht etwas, dass wirklich in Rom an der Tagesortnung steht. Und ich finde, soetwas reizt wirklich. Vielleicht passiert in einigen anderen Fällen nichts geisterhaftes..aber es passieren meißtens Dinge, die ich vielleicht nicht richtig nachvollziehen kann und somit das gewisse "??? Fieber" ausbricht. Denn wenn ich einmal einen Fall habe, mit dem ich mich wirklich identifizieren kann, ist das etwas völlig anderes, als ein "normaler" ??? Fall. Ich verstehe natürlich, dass in den ??? Fällen einfach "überirdische" Dinge geschehen müssen..das macht schließlich einen großen Teil der ??? Fälle aus..jedoch würde es mich sehr freuen, mal wieder einen Fall zu lesen oder zu hören, in den ich mich wirklich reinversetzen kann. Die Fälle, die ich meines Erachtens ein bisschen zu "abgedroschen" (nicht unbedingt schlecht..einfach ein bisschen "zu unrealistisch finde, sind z.B. Geisterschiff, Feuerteufel, Nacht in Angst (ein wirklich guter Fall), Todesflug. Die Fälle die ich hier jetzt geschrieben habe, finde ich nicht schlecht. Es geht mir einzig darum, dir vielleicht klarzumachen, wie ich das selber meine. Hast du mich vielleicht ein bisschen verstanden, was ich damit sagen will ? Schönen Gruß und noch einen schönen Abend Sebastian
André schreibt: Ich glaube, ich habe so einigermaßen verstanden, worum es Dir geht. Und ich finde es eigentlich ganz klasse, dass Du mal so ganz andere Favoriten hast als die meisten. Oft heißt es ja aus dem Fanlager: Wir wollen mehr Mystery! Spuk! Unerklärliche Phänomene! Wer will denn schon "realistische" Geschichten? Aber Dein Eintrag zeigt mir, dass es durchaus Leute gibt, die den etwas lebensnahen drei ???-Geschichten den Vorzug geben. Das bedeutet, dass wir (die Autoren) mit der Mischung aus "normalem" Krimi und Mystery-Krimi doch grundsätzlich auf dem richtigen Weg sind - wobei man natürlich immer etwas verbessern kann, klar. Also, ich mag bodenständige Geschichten auch, finde die etwas abgehobenen aber immer noch ein bisschen interessanter. Insofern wird es auch in Zukunft sicherlich weiterhin beides geben. Vielleicht solltest Du Dich einfach übers Internet informieren, in welche Richtung die neuen Bücher gehen, damit Du die drei ???-Geschichte bekommst, die Dir am meisten Spaß macht.

Eines würde mich aber doch noch interessieren: Wie passt die "singende Schlange" in deine Aufzählung? Dieser Fall ist ja doch ziemlich abgedreht, finde ich. Klar, am Ende wird alles logisch aufgelöst, aber das ist bei den drei ??? ja immer der Fall. Im Mittelteil jedoch geht es schon ziemlich unrealistisch zur Sache, meinst Du nicht?

69) Mike Hall © schrieb am 12.09.2003 um 22:35:27: Hallo André!
Erst hab ich das ja nur ins GB geschrieben, aber nun würde mcih doch interessieren was du dazu meinst: Du sagtest ja, dass es einfach zu viel kosten würde, bzw. dass es zu viele Bücher im Regal wären, um alle DDF Bücher ins Sortiment zu nehmen. Wieso aber schafft es Pelikan alle TKKG Bücher zu vertreiben und ständig lieferbar zu haben? Gibt es finanzielle Probleme im Hause Kosmos oder liegt der Grund hauptsächlich bei den Taschenbuch-Lizenzen, dazu wäre dann noch die Frage mit der Nacht in Angst (Eintarg 63) zu klären.
Mit freundlichen Grüßen,
"Mike Hall"
André schreibt: Das mit TKKG ist wirklich eine interessante Frage. Haben die wirklich alle Bände lieferbar? Na ja, ich habe mal ein bisschen rumgefragt, bisher allerdings nur Mutmaßungen als Antworten bekommen. Es könnte sein, dass Pelikan aufgrund der Tatsache, dass die ja eigentlich doch eher Füller, Filzstifte und Schulhefte machen (was aufgrund der Inhaltsleere ja irgendwie ganz gut zu TKKG passt), ganz andere Lagerkonditionen haben und es sich leisten können, Tausende von Büchern irgendwo rumliegen zu haben. Oder sie können schneller und günstiger nachdrucken und drucken dann wirklich nur das, was sie gerade brauchen. Ich weiß es nicht genau. Aber ich versuche, mehr herauszukriegen und werde mich noch mal hier in der Box melden, wenn ich was erfahre.
70) Sokrates © schrieb am 13.09.2003 um 00:36:05: Erstmal "Danke!" für deine Antworten! Aber ich fürchte, du hast mich in zwei Punkten mißverstanden:
#57.3 -> Meinte die Sache mit der Rückkehr wirklich allgemein; was die wiederauftauchende Person deines nächsten Buches angeht, bin ich weder auf einen Personenkreis, noch eine -kategorie (Täter, Auftraggeber, Helfer, ...), geschweige denn auf EINE Person festgelegt.
#58.1 -> Hm, wenn du dir gewisse Foren ansiehst, stellt du fest, daß nicht ICH derjenige bin, der sich über (angeblich) mangelndes Ami-Feeling bei den deutschen "drei ???"-Autoren beschwert. Ich kann das nicht beurteilen, denn ich war auch noch nie "drüben" (im Moment weiß ich ehrlich gestanden auch nicht, ob ich da je hin will, obwohl mich die eine oder andere Lokalität - so 5 bis 10 - sehr interessierten). Wollte 'ne Art Brücke zwischen Autor(en) und meckernden Fans "bauen", daraus resulierend mein Vorschlag.

Huch, dieser Eintrag enthält noch keine Frage, daher: Was willst/kannst/darfst du uns über dein nächstes Buch - im Feb. erscheint nur eins von dir? Von wem sind die anderen zwei? - verraten, AUSSER daß eine bereits bekannte Person wieder vorkommt?
André schreibt: Okay, jetzt habe ich alles begriffen. ;-) Über mein neues Buch habe ich eigentlich schon mehr verraten, als ich eigentlich wollte - in Eintrag 20. Mehr wirst Du erst mal nicht von mir hören. In ein paar Monaten vielleicht ... Ach so, die anderen beiden Bände stammen übrigens von Ben Nevis und Marco Sonnleitner.
71) Crowe © (urswiki@hotmail.com) schrieb am 13.09.2003 um 01:20:42: Hallo André, Ich habe weniger Fragen denn Anmerkungen zu Deinen Folgen, und zwar erst mal als Kritik (keine Sorge, Lob kommt dann in einem anderen Beitrag). Ich muß leider gestehen, ein paar Deiner Bücher haben mir nicht gefallen, ja noch schlimmer, sie haben mich enttäuscht. Warum? Aus zwei Gründen (die beide zusammen in keinem Buch vorkommen): Der eine ist personeller Natur: Topbeispiele dafür sind "Tödliche Spur" und "Das leere Grab". In diesen Geschichten baust Du mit dem Tod einer Hauptfigur (Morton) oder dem möglichen Leben (Justus' Eltern) eine enorme Spannung und Erwartungshaltung auf, die leider nicht eingelöst wird. Da "Tödliche Spur" das erste Buch von Dir war, welches ich gelesen habe (habe mich vom Klappentext beeindrucken lassen), wußte ich noch nicht, daß ein Toter bei Dir nicht wirklich tot sein muß, und so habe ich die ganze Zeit den Kopf geschüttelt und gesagt, das kann/darf doch nicht sein! - Schlimmer noch war die Enttäuschung bei "Das leere Grab", wo Du mit dem Hitfield-Satz "Vielleicht nicht" wirklich die drei-???-Welt auf den Kopf stellst. Eigentlich genial, sowas, doch leider wird aus diesem epochalen Anfang dann eine nur normale Geschichte mit flauem Ausgang. So schade. Hier hätte ich wirklich ein offenes Ende oder wenigstens eine Hintertür geschätzt, auch wenn ich weiß, das sowas beim Kosmos-Verlag wohl auf taube Ohren gestossen wäre. Als ich dann bei "Das Erbe des Meisterdiebs" mit einem weiteren prominenten Toten zu tun bekam, war mir schon von Anfang an klar, daß dem nicht so ist. Deshalb "Main Ratschlagen": Erwecke bitte keine Toten mehr zum Leben (oder sprich Dich wenigstens mit Prof. Steed ab ;) ). Das ist spätestens seit dem "Meisterdieb" nicht mehr glaubwürdig. Der zweite Grund betrifft die zum Teil enttäuschend einfachen Auflösungen mysteriöser Vorkommnisse. Da wird in "Poltergeist" eine Top-(Grusel)spannung erzeugt, und als Erklärung dient dann nur das "sie hat's selber gemacht" - pfffff, da ist die Luft mit einem Schlag draussen. Ich hätte viel mehr einen technischen Trick mit Schnüren, Magneten oder verstecketen Motoren geschätzt. Auch in "Geheimsache UFO" läuft die Geschichte in ein enttäuschendes Ende hinein, was den Wiederlesewert sehr schwächt. Zudem ist die Ursache wie in "Poltergeist" eine Selbstinszenierung, wie Du sie wieder beim "Meisterdieb", "Doppelte Täuschung" und "Nebelberg" und sogar im neuesten Buch "Villa der Toten" bringst. Mein Tip hier: Bitte keine Häufung von Selbstinszenierungen, das gab's bei den Klassikern nur etwa alle 10 Bände mal: halb bei "das Gespensterschloß" und "der lachende Schatten", richtig beim "die gefährliche Erbschaft" und "die rätselhaften Bilder". Wenn ich schon am Kritik üben bin, noch ein kleiner Beitrag zur Naivität der drei ???. Seit wann wird denn nicht mehr der Auftraggeber selbst unter die Lupe genommen? Im "Karpatenhund" (nur im Buch) geschieht das sogar so detailliert, daß sich Mr. Prentice aufregt. Und auch im "Ameisenmensch" wird (auch im Buch) Dr. Woolleys Identität überprüft. Doch bei "Doppelte Täuschung" glaubt Justus sofort an die Doppelgängerstory, wo doch dieser selbst der Bankräuber sein könnte. Hier würde ich wirklich einen kritischeren Justus schätzen. Der ließ sich doch früher auch nicht das Blaue vom Himmel erzählen. Abschließend noch ein verwegener Vorschlag: Wie wäre es, wenn einer der Drei mit dem Verbrecher (unwissend oder bewußt) gemeinsame Sache machte und seine beiden Kollegen in die Irre führte - so wie es ansatzweise im "Meisterdieb" angetönt wird. Was hälst Du davon?
André schreibt: Punkt für Punkt: 1. Du hast natürlich absolut Recht mit den Toten. Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass "Tödliche Spur" als Story eigentlich ganz gut funktioniert, auch wenn Morton nicht tot ist. Beim "leeren Grab" bin ich allerdings ganz und gar Deiner Meinung. Das hat alles nicht halb so gut geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte. "Meisterdieb" hingegen ... ich wollte Hugenay anfangs ja wirklich sterben lassen. Dass er vielleicht doch nicht tot ist, war mir erst gar nicht klar. Ich gebe zu, das ändert nichts am Ergebnis. Und ich verspreche, dass ich Tote erst dann wieder auferstehen lassen werde (bzw. vermeintlich Lebende für tot erklären), wenn ich das in eine wirklich neue, originelle und überzeugende Handlung einbetten kann. Also vielleicht nie. Aber zu meine Ehrenrettung: In der "Villa der Toten" habe ich eine Tote, die wirklich tot ist! Ich bin mir sicher, dass mindestens die Hälfte aller Leute mit einem anderen Ende gerechnet hatte. Und dieses Spiel mit klassischen Mustern und Erwartungshaltungen war durchaus Absicht.

2. Selbstinszenierung: Ich bin der Meinung, dass das eigentlich klassischer drei ???-Stoff ist. Aber ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für solche Geschichten und es daher vielleicht ein bisschen übertrieben. Mal sehen, wie ich das in Zukunft umgehen kann.

3. Auch hier werde ich darauf achten, dass Justus etwas mehr hinterfragt. Auf der anderen Seite darf er natürlich nicht so schlau sein, dass er den Fall schon auf Seite 10 löst. Eine Gradwanderung, denn wenn die Gegner dann NOCH schlauer werden, kann irgendwann kein Normalsterblicher mehr der Handlung folgen.

Deinen Vorschlag fiinde ich ebenfalls sehr verwegen. Und er kann eigentlich nur schwer funktionieren. Denn wenn einer der drei bewusst mit einem Verbrecher gemeinsame Sache macht, stelle ich seine moralische Integrität in Frage, und das geht natürlich nicht. Mein zaghafter Vorstoß in diese Richtung beim "Meisterdieb" war ja schon vielen Fans zu viel des Guten. Wenn diese Zusammenarbeit unwissend geschieht, läuft es allerdings fast zwangsläufig auf mindestens einen oder sogar beide Deiner Hauptkritikpunkte hinaus: Entweder die drei ??? tappen in eine Selbstinszenierungsfalle - oder sie sind zu dämlich, um den Täter (der sich ja zwangsläufig in ihrem direkten Umfeld befinden muss) zu überprüfen und zu durchschauen. Im Prinzip finde ich Deine Idee super. Aber man muss sehr genau aufpassen, wie man es umsetzt, damit es glaubwürdig und originell bleibt.

72) Alexander schrieb am 13.09.2003 um 07:45:45: kleiner Nachtrag zu Frage meiner Frage 41: Ja, Villa der Toten habe ich gelesen. Ich hatte allerdings leider nicht den Eindruck, daß Dora Mastrantonio dem angesprochenen Charaktermuster entspricht, was natürlich nicht heißen soll, daß ich das Buch schlecht finde. Es geht zwar schon in die richtige Richtung, aber die Person müßte allerdings in Ihrem Wohnumfeld völlig unbekannt sein oder vielleicht sehr zurückgezogen leben. Wenn dann noch einige völlig fremde auftauchen, die sich für das Erbe oder vielleicht auch für etwas völlig anderes (?) interessieren, wird die Sache perfekt.
André schreibt: Das klingt alles sehr formelhaft. Und selbst wenn ich zu Beginn eines neuen Buches eine "Formel" im Kopf habe, wird diese im Laufe des Schreibprozesses häufig mehrere Male über Bord geworfen. Insofern kann ich da nichts versprechen. Solche Figuren, wie Du sie Dir wünschst, entstehen entweder von selbst - oder nicht. Ich kann sie schlecht entwerfen und dann eine Geschichte drumherum stricken. Das würde nicht funktionieren.
73) Carina (carinailg@web.de) schrieb am 13.09.2003 um 15:40:32: Hallo, André! Als erstes möchte ich ein recht herzliches Lob für deine genialen Drei ???-Stories geben, habe gestern abend "Das Auge des Drachen" bekommen und schon fast durch! Weiter so! Zu meiner Frage: Im Buch von Folge 89 (Tödliche Spur) wird erwähnt, dass die Drei ??? noch nicht mal Mortons Vornamen kennen. Meine Frage an dich: War das so eine Situation, wo man denkt: "Oh, ich kenn ja noch nicht mal den Vornamen, schreib ich einfach hin, dass die drei Detektive ihn auch nicht wissen", oder wie war das? Okay, das wär´s dann erstmal, noch gaaaaaanz viel Glück für deine weitere Zukunft!!! ;) PS: Meine Lieblingsfolgen sind übrigens Nacht in Angst, Toteninsel und Musik des Teufels, bitte noch mehr davon!
André schreibt: Vielen Dank für das Lob! Ich werde weiterhin mein Bestes geben. Mortons Name: Ich habe sehr lange überlegt, wie detailiert ich überhaupt bei Mortons Leben werden soll, schließlich ist er eine der beliebtesten Figuren im drei ???-Universum, aber es war vor "Tödliche Spur" kaum etwas über ihn bekannt. Ich wollte natürlich niemanden enttäuschen. Also habe ich erst mal alle Infos über Morton gesammelt, die ich finden konnte und die dann noch ein wenig nach eigenem Ermessen ausgebaut. In den alten Büchern war niemals ein Vorname erwähnt, gleichzeitig wurde aber ziemlich schnell klar, dass "Morton" der Nachname ist. Und damit stand für mich eigentlich fest, dass ich mir keinen Vornamen ausdenken würde, denn egal welchen ich genommen hätte - er hätte viele Leute bestimmt enttäuscht. War gar nicht so einfach, die Geschichte um diesen Vornamen herumzuschreiben, ohne das Thema "Vorname" dabei zu ignorieren. Aber irgendwie ging es dann doch.
74) Tigger © schrieb am 13.09.2003 um 16:10:57: Keine Angst - keine weitere Frage: Wollte mich nur für Deine Antworten bedanken und sagen, daß ich vor Deiner Geduld, die Fragen zu beantworten, was sicher nicht mehr viel mit Publicity-arbeit zu tun hat, mehr Respekt als vor Deinen Bücher - Wahnsinn, ich habe es schon aufgegeben, alle Fragen zu lesen. Also, ich find's super, daß Du Dich hier so vielen Fragen stellst, sie liest und Dir soviel Mühe beim antworten gibst. Gruß, Tigger
André schreibt: Ja, danke sehr, das musste aber auch mal gesagt werden! ;-) Im Ernst: Es macht natürlich auch Spaß, die Fragen zu beantworten. Ich finde diesen direkten Kontakt zu den Fans toll und wichtig. Auf der anderen Seite hätte ich nicht damit gerechnet, dass nach zwei Wochen schon achtzig Fragen zusammenkommen. Und im Moment ist die Fragebox für mich eine richtige Zeitfalle. Insofern bin ich ganz froh, dass ich sie auf einen Monat begrenzt habe.
75) big bubba schrieb am 13.09.2003 um 21:54:35: Hi André Glückwunsch zu den neuen Büchern, vor allem "Auge des Drachen" hat mir sehr gut gefallen. Zusammen mit "Poltergeist", "Das brennende Schwert" "Erbe des Meisterdiebs" und "Sieben Tore" die beste Folge der Neuzeit. Mich würde folgendes interessieren: 1. Wie kam die Idee mit Poltergeist, kanntest du damals die Bücher von BJHW und wolltest du dementsprechend mal wieder eine Mystery-Folge schreiben? 2. Vielleicht kam die Frage schonmal: Wie würdest du dir eine englische Ausgabe von "Sieben Tore" vorstellen, im Bezug auf das Wortspiel? 3. Gibt es konkrete Pläne bei Kosmos für ein weiters Special wie die Hardcover-Version vom Feuerteufel (vielleicht die unübersetzten Folgen?) 4. Kannst du bei der Produktion der Hörspiele eigentlich mitbestimmen, wie und was gekürzt oder verändert wird (z.B. Brennende Schwert, Hörspiel: Alle gehen ins Haus der Sekte, Buch: Nur Peter)? 5. Im letzten Dreifachband ist "Das leere Grab" enthalten, obwohl "Die Automafia" angekündigt war. "Gab es Probleme damit, dass eine Crimebusters-Folge und eine neue Folge im gleichen Band enthalten gewesen wären? 6. Kennst du die US-Fanstories von Mark Zahn? 7. Ich bräuchte noch eine Info für meine Website: Welche Arbeitstitel hatten folgende Bücher: Poltergeist, das brennende Schwert, Die Spur des Raben, Das leere Grab, Meuterei auf hoher See, Musik des Teufels? Vielen Dank für die Antworten!
André schreibt: 1. Ja, ich kannte die BJHW-Bücher, aber das war nicht unbedingt der Auslöser für meinen Wunsch, eine Mystery-Folge zu schreiben. Das wollte ich sowieso. Keine Ahnung, ich wollte was mit Spuk machen. Also habe ich was mit Spuk gemacht. Und ich wollte Hugenay. Und ich wollte, dass es auch ein bisschen lustig wird. Das war eigentlich schon alles.

2. Gar nicht. Ich weiß, dass das Wortspiel auf Englisch nicht funktionieren würde. Aber erstens gibt es keine englischen Ausgaben der deutschen Bücher, und zweitens bin ich kein Übersetzer und drittens ist es mir eigentlich auch völlig egal. Ich schreibe ja nicht in Hinblick auf mögliche Übersetzungen. Und dass der italienische, spanische oder slowakische Verlag von diesem Buch wahrscheinlich die Finger lässt, ist völlig okay.

3. Nein. Es wird natürlich immer mal wieder darüber nachgedacht, was man so alles machen könnte, aber bisher wurde es in dieser Richtung noch nicht konkret.

4. Nein. Ich kann gar nichts mitbestimmen, höchstens beim Schreiben selbst. Wenn ich eine Solo-Szene mit nur einem der drei ??? schreibe (wie beim "brennenden Schwert" mit Peter in dem Haus), dann ist mir natürlich klar, dass das im Hörspiel anders wird oder sogar ganz rausfliegt, weil es bei einer Person einfach keinen Dialog gibt. Aber soll ich deshalb auf Solo-Szenen verzichten? Sehe ich gar nicht ein. Ich mag Solo-Szenen. Zwei, drei Seiten zwischendurch ohne jeden Dialog finde ich immer wieder sehr erfrischend. Dass das dann im Hörspiel natürlich anders umgesetzt wird, ist mir eigentlich egal.

5. Ich glaube, man wollte dann doch lieber nur deutsche Autoren in einen Dreifachband packen. Als diese Entscheidung getroffen wurde, war das Cover allerdings schon fertig. Das gefiel den Verantwortlichen dann aber so gut, dass sie es nicht noch mal ändern lassen wollten.

6. Ich weiß, dass es sie gibt. Ich glaube, ich habe mal ein, zwei Seiten gelesen. Mehr allerdings nicht.

7. Sofern mich meine Erinnerung nicht trügt, verhielt es sich folgendermaßen: Poltergeist - hieß schon immer Poltergeist. Das brennende Schwert - hieß schon immer das brennende Schwert. Die Spur des Raben - Da gab es nur mal die Überlegung, ob es nicht vielleicht "Auf der Spur des Raben" werden soll. Aber trotzdem wurde der Arbeitstitel dann auch der endgültige Titel. Das leere Grab - dito. War immer schon das leere Grab. Meuterei auf hoher See - oh je! Keine Ahnung! Ich weiß, dass es mindestens ein Dutzend Titelideen gab: "Das Seeungeheuer", "In der Tiefe", irgendwas mit Monster bestimmt auch, usw. usf. Da fiel einfach niemandem so recht was ein. Mit dem endgültigen Titel war ich dann auch nicht besonders zufrieden. Ich glaube, ich selbst hatte gar keinen Arbeitstitel - mangels Idee. Und zu guter Letzt: Musik des Teufels ist Musik des Teufels geblieben - nicht sehr spannend, was?

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