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![]() [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ] 75148) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 12:13:18 zur Folge und der rote Büffel: Ich finde es fast schlimm, wie heute überhaupt nicht mehr verstanden wird, dass Hörspiel und Buch zwei grundverschiedene Medien sind. Wenn ich mir das Büffel Hörspiel anhöre: Das ist zu 90% vorgelesene Exposition. Da wird nur gelabert und erklärt, als lese man aus dem Buch ab. Alles was gespielt und inszeniert werden müsste, findet nicht statt. Ein HG Francis hätte da noch 20min rausgekürzt und dennoch mehr erzählt für die Fantasie. 75147) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 12:06:16 zur Folge und der rote Büffel: *komplett 75146) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 12:05:52 zur Folge und der rote Büffel: @91dcc Mit dem Ende stimme ich dir komolett zu. Die Bedrohung durch das Wasser, die im Buch die ganze Zeit stattfindet, findet überhaupt nicht statt. 75145) Ola-Nordmann © schrieb am 20.02.2026 um 11:53:36 zur Folge und der rote Büffel: Klar, kürzen muss man. Ich bin nur oft nicht so begeistert, wie gekürzt wurde. Früher war, abgesehen davon, dass natürlich auch massig Szenen gekürzt wurden, die Schlagzahl einfach deutlich höher. Man müsste in einem heutzutage ja deutlich längeren Hörspiel eigentlich viel mehr der ursprünglichen Szenen unterbringen können, tut es aber oft nicht. Da wird der Beginn komplett ausführlich behandelt, um dann am Ende alles holterdiepolter abzufrühstücken. Ich bin jedenfalls gespannt, was ich zum Hörspiel sagen werde. Mal schauen, wann unser Müller hier die CD hat. 75144) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 11:33:40 zur Folge und der rote Büffel: @dcc Klar, die Szenen haben mir auch gefehlt. Bei der Wüstenstadt fand ich es aber nicht so schlimm. Das ganze am Damm fand ich sehr schade. Ich hätte mir auch lieber eine Komplettumsetzung gewünscht, aber was willst du halt machen. Irgendwas muss man kürzen. Aber ich muss sagen, dass ich nichts dagegen hätte , dass manche Bücher ein Hörspiel über 100 Minuten Spielzeit hätten, aber dann würden manche wiederum rummeckern, dass das Hörspiel zu lange geht. Ein Beispiel für eine Komplettumsetzung wäre die Nacht der Gewitter oder Tag der Toten, die eigentlich nicht so gut wegkamen. Ich würde mich darüber freuen, abee dann kommen wieder einige der "Althörerschaft", die sagen: "Warum denn so ein langweiliges Buch auf so langer Dauer umsetzen. Das ist mir zu lang, ich bin doch mit den 40 Minuten Hörspielen groß geworden." Für ein Buch brauch man leztenendes die selbe Zeit. Man kann es halt nie jemandem Recht machen. 75143) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 11:07:48 zur Folge und der rote Büffel: Auch wenn es gar nicht so lange her ist, kann ich mich an Details des Buches gar nicht erinnern. Ist es nicht auch so, dass die diese Wüstenstadt besuchen wo sie das Notizbuch finden? ich meine, das sei auch spannend gewesen, aber natürlich wird wieder nur die Justus Szene beim Kunstsammler erzählt. Meine Güte, was hätte man alles kürzen können, aber nicht DIE SPANNENDEN SZENEN!!! Dann noch die Flucht am Damm, da wird dann alles was spannend sein könnte einfach so vom Erzähler runtergelesen. Meine Fresse. Winnetou schrieb unten, wer dieses Buch schlecht umsetzt, hätte wohl den falschen Beruf gewählt. Tja... leider macht genau dieser jemand das jetzt seit Jahrzehnten 75142) Kilian Scharow © schrieb am 20.02.2026 um 10:25:22 zur Folge und der rote Büffel: Nachdem die bisherigen Kommentare ja die Extreme bereits abbilden, würde ich meine Einschätzung etwa in der Mitte einordnen. Meine Erwartungen an das Hörspiel waren nach dem brillanten Buch von André Marx natürlich sehr hoch - wirklich eines der besten Bücher der gesamten Serie, nochmals Chapeau! Und leider wurden sie nicht in Gänze erfüllt. Dass man bei der Umsetzung Kürzungen vornehmen muss, liegt auf der Hand, war auch schon immer so. Aber muss man denn ausgerechnet die spannendste Szene des gesamten Buches ersatzlos streichen, den, wie dcc geschrieben hat, emotionalen Höhepunkt? Ansonsten wurde solide gearbeitet, auf jeden Fall das beste Hörspiel der zuletzt erschienenen. Auch die Sprecherleistungen fand ich überzeugend, ebenso die Geräusche (bis auf die Eingangsszene mit dem Unfall). Tobias Meister als Hugenay war eine sehr gute Wahl. Dass sich noch immer solch renommierte Sprecher für die drei ??? finden lassen, zeigt, dass die Reihe wohl lange nicht am Ende ist. Auch wenn es künftig ohne André Marx funktionieren muss. 75141) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 09:46:52 zur Folge und der rote Büffel: Was ich noch vergessen habe: Die permanenten Reaktionen von einzelnen Sprechern auf das was andere sagen in Form von "uh" und "ah"... geht mir sowas von auf den Geist! So, schnell wieder einen Klassiker hören, als die drei noch jung waren aber die Sprecherleistungen viel viel besser... 75140) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 09:39:49 zur Folge und der rote Büffel: Der rote Büffel war eines der wenigen Bücher, dass ich überhaupt gelesen habe, und es hatte mir wirklich ausgezeichnet gefallen. Das ist einfach ein spannendes Buch, clever konstruiert, mit einem großartigen Action-Setpiece, und eben altbekannten Charakteren. Das Hörspiel belegt dann um so dramatischer, wie sehr sich die Umsetzungen von dem entfernt haben, was ich an den Ursprüngen der Serie so mochte. Zunächst das Positive: "Tony Stark" als Hugenay funktioniert sehr gut ohne aufgesetzten Fake-Akzent. Das war es aber auch fast schon. Der (neue?) Rubbish hat mir aber weniger gefallen. Er wirkt zu jung und jovial. Umgekehrt wirkt der Millionär eher zu alt - aber was soll's. Die erste Hälfte des Hörspiels ist viel zu lang und zu Dialog-lastig. Es wird gelabert OHNE ENDE. Ein wenig Fahrt nimmt das Ganze erst mit dem Besuch bei Hugenay auf. Völlig enttäuscht war ich von der Umsetzung des großen Action-Setpieces. Hugenays Flucht ist peinlich inszeniert ("Schwupps ist er weg"), das ansteigende Wasser findet gar nicht statt und damit fehlt die Spannung, und seine große Rettung von Justus kommt überhaupt nicht rüber! Für mich der emotionale Höhepunkt des Buchs. Francis hätte hier raus ein knackiges 40min Hörspiel gemacht voller Tempo und Highlights. Stattdessen werden selbst die spannendsten Momente dem Erzähler überlassen - oder werden gestrichen. Falls es noch eine Bestätigung brauchte, die Hörspiele nicht mehr zu hören, dann ist das mit dieser Umsetzung gelungen 75139) Quadratschaedel © schrieb am 20.02.2026 um 08:34:31 ins Gästebuch zum Thema André Marx/roter Büffel: Es ist geschehen! André Marx' letztes Buch ,,Die drei ??? und der rote Büffel" ist offiziell als Hörspiel erschienen. André Marx hat selber gesagt das der rote Büffel sein letzter Band ist 😢. Ohne ihn wird die Reihe noch ein Stück schlechtere Bücher hervorbringen. Ich hoffe dass nach ihm ein neuer Autor kommt der genausogute Bücher/Hörspiele wie er veröffentlicht. 75138) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 08:13:34 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: @6 Was denn Anfang angeht kommt es darauf an, wie viel aus dem restlichen Buch rausgestrichen werden kann. Ich meine beim Skateboardfieber hat man ja gesehen, dass es funktioniert. Oder bei und den Gesetzlosen, was ja auch nicht zu lange her ist, hat es auch geklappt. Manchmal wird es dann aber, wie beim Tag der Toten, rausgeschnitten. Wird wohl draufankommen wie viel Zeit dann noch übrig ist, da der Monolog auch wieder 5 Minuten in Anspruch nimmt. 75137) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 08:10:20 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Ich kann deine Meinung auch nachvollziehen, aber die Bücher selbst bewegen sich halt in einem Kosmos, bei dem ein Werk für sich stehen muss. Hat man ja schon im Namenlosen Gegener gesehen. Alles was Kari mit Skinny und Bob aufbaut, reißt Buchna ein paar Folgen später wieder ein. [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ]
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