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75152) Kai Ahnung © schrieb am 20.02.2026 um 15:57:51 zur Folge und der rote Büffel: Ich sehe es da wie Winnetou. Ich denke, die Folge hätte davon sehr profitiert. Meiner Meinung nach sind die Szenen hier nämlich für sich nicht zu lang. Ist alles noch angenehm hörbar. Sie fühlen sich allerdings ewig an, wenn man auf die Laufzeit schaut und bemerkt, dass die besten Szenen noch kommen werden und bereits die Hälfte der Laufzeit um ist. Ich sitze dann beim Hören da und warte, dass die Szene endlich endet, damit der Rest noch genug Raum bekommt. Für mich wäre also mehr Spieldauer die perfekte Lösung. Ich denke bereits 90 Minuten hätten ausgereicht. Besonders O du Finstere oder auch der Puppenmacher zeigen, dass gute Bücher mit langer Hörspielspieldauer gut funktionieren können. Dieses Ungleichgewicht langer Szenen und extremer Kürzungen, das ist für mich hier leider das Hauptproblem.
75151) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 14:05:35 zur Folge und der rote Büffel: 45 Minuten, um eine derart gutes Buch zu vertonen finde ich unwürdig. Entfaltung brauch Platz und in dem Fall Länge. Einfach entspannte 2 Stunden mit einer langsam aufkommenden Athmosphäre und Szenerie, der man auch Raum für Entwicklung gibt.
75150) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 13:52:06 zur Folge und der rote Büffel: Ne, nix 2 CDs!!! Im Gegenteil: 45min Folge reicht vollkommen. Solange wir einen Verantwortlichen haben, der einfach nicht gut schreien kann bzw. seine Rolle darin sieht, jeden noch so langweiligen Dialog zu übernehmen, brauchen wir nicht noch längere Hörspiele! Ja, einige nette alte Musikstücke gab es - aber schlimm wie wahllos völlig unterschiedliche Musikstile in eine Folge geklatscht werden. Was waren das in den ersten 30 Folgen für wunderbare Momente, wenn eine spannende Szene mit einer dramatischen Musik aufgelöst wurde, und es dann mit einer zweiten, ruhigeren Musik in die neue Szene überging. Das war damals wirklich eine Kunst, die das Kopfkino angeregt hat. Heute ergötzt man sich an endlosem Gelabere und noch schlimmeren und längeren Erzähler-Passagen
75149) Kai Ahnung © schrieb am 20.02.2026 um 13:45:31 zur Folge und der rote Büffel: Ich muss leider auch sagen, dass mich die Umsetzung nicht ganz überzeugt hat. Die Szenen im Haus der tosenden Wasser (oder Wellen? Ich habs schon wieder vergessen) kamen leider gar nicht rüber. Keine wirkliche Spannung, keine emotionalen Momente zwischen Justus und unserem Kunstdieb. Nur ein leider wirklich WIRKLICH nicht-aushaltbarer Inspektor Cotta. Der ist für mich fast das Hauptproblem der Folge. Wie dämlich er ist, die Handschellen abzunehmen, weil keiner „groß genug ist, an das Versteck zu kommen“. Aber natürlich Justus die ganze Zeit anbrüllen. Eigentlich das erste Mal, dass mir Cotta negativ auffällt. Sonst sehe ich das eher als Charakterzug. Hier ist es einfach nur überzeichnet, leider auch dämlich und … er hört ja nicht auf…! Nach dem sogar teilweise lieben Cotta in wenigen der letzten Folgen echt unangenehm zu hören. Was mir auch noch aufgefallen ist (und da bin ich gespannt, was Ihr sagt) sind die unfassbar abrupten Szenenwechsel. Was ist denn hier passiert? Besonders am Anfang, als Alba Rubbish die Tuba abkauft, war es einfach CUT! vorbei. Aber leider nicht nur da. Das zieht sich leider durch die gesamte Folge und Musiken kommen sowie fast nicht zur Geltung, als hätte man keine Zeit für diese mehr gehabt. Hätte man die Folge nur um 1-2 Minuten verlängert, dann hätte man die Szenen besser trennen können. So hatte ich echt das Gefühl, dass durch das Hörspiel gehetzt wurde, ohne dass die Szenen wirklich schnell abliefen. Achso, und noch etwas: Warum war die Szene mit den Fahrrädern eigentlich drin? Wahrscheinlich, um irgendwie noch Tante Matilda einzubauen. Ich freue mich zwar, Karin Lieneweg zu hören, hier hat es leider alles noch etwas wirrer gemacht. Abgesehen von der dämlichen Polizei und den oben genannten Kritikpunkten war es aber dennoch eine schöne Folge, die natürlich aufgrund der guten Story gar nicht schlecht sein kann. Auch wurde viel richtig gemacht. Hintergrundmusiken und Geräusche sitzen meiner Meinung nach, die Story kommt schlüssig ohne Lücken rüber und (wenn man die Geschichte nicht schon vorher durch das Bucht kennt) wahrscheinlich auch ohne Längen, da das Erzählte eigentlich immer den Fall direkt voranbringt. Schön fand ich die ganzen Betty-Geoge Musiken, die ein wenig Feuermond-Feeling aufkommen lassen. Trotzdem hätte ich mir eine Rückkehr der STIL-Musiken gewünscht, die in 125 so präsent waren. Insgesamt lässt sich sagen, dass wir mir 2CDs wahrscheinlich besser dran gewesen wären. Das ist aber wahrscheinlich nicht die Schuld der Produzenten. Nach Folgen wie das Fantasmofon, wo die Produktion wirklich unglaublich gut war, leider wieder etwas schlechter, aber dennoch gut und (finde ich) meckern auf hohem Niveau.
75148) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 12:13:18 zur Folge und der rote Büffel: Ich finde es fast schlimm, wie heute überhaupt nicht mehr verstanden wird, dass Hörspiel und Buch zwei grundverschiedene Medien sind. Wenn ich mir das Büffel Hörspiel anhöre: Das ist zu 90% vorgelesene Exposition. Da wird nur gelabert und erklärt, als lese man aus dem Buch ab. Alles was gespielt und inszeniert werden müsste, findet nicht statt. Ein HG Francis hätte da noch 20min rausgekürzt und dennoch mehr erzählt für die Fantasie.
75147) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 12:06:16 zur Folge und der rote Büffel: *komplett
75146) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 12:05:52 zur Folge und der rote Büffel: @91dcc Mit dem Ende stimme ich dir komolett zu. Die Bedrohung durch das Wasser, die im Buch die ganze Zeit stattfindet, findet überhaupt nicht statt.
75145) Ola-Nordmann © schrieb am 20.02.2026 um 11:53:36 zur Folge und der rote Büffel: Klar, kürzen muss man. Ich bin nur oft nicht so begeistert, wie gekürzt wurde. Früher war, abgesehen davon, dass natürlich auch massig Szenen gekürzt wurden, die Schlagzahl einfach deutlich höher. Man müsste in einem heutzutage ja deutlich längeren Hörspiel eigentlich viel mehr der ursprünglichen Szenen unterbringen können, tut es aber oft nicht. Da wird der Beginn komplett ausführlich behandelt, um dann am Ende alles holterdiepolter abzufrühstücken. Ich bin jedenfalls gespannt, was ich zum Hörspiel sagen werde. Mal schauen, wann unser Müller hier die CD hat.
75144) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 11:33:40 zur Folge und der rote Büffel: @dcc Klar, die Szenen haben mir auch gefehlt. Bei der Wüstenstadt fand ich es aber nicht so schlimm. Das ganze am Damm fand ich sehr schade. Ich hätte mir auch lieber eine Komplettumsetzung gewünscht, aber was willst du halt machen. Irgendwas muss man kürzen. Aber ich muss sagen, dass ich nichts dagegen hätte , dass manche Bücher ein Hörspiel über 100 Minuten Spielzeit hätten, aber dann würden manche wiederum rummeckern, dass das Hörspiel zu lange geht. Ein Beispiel für eine Komplettumsetzung wäre die Nacht der Gewitter oder Tag der Toten, die eigentlich nicht so gut wegkamen. Ich würde mich darüber freuen, abee dann kommen wieder einige der "Althörerschaft", die sagen: "Warum denn so ein langweiliges Buch auf so langer Dauer umsetzen. Das ist mir zu lang, ich bin doch mit den 40 Minuten Hörspielen groß geworden." Für ein Buch brauch man leztenendes die selbe Zeit. Man kann es halt nie jemandem Recht machen.
75143) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 11:07:48 zur Folge und der rote Büffel: Auch wenn es gar nicht so lange her ist, kann ich mich an Details des Buches gar nicht erinnern. Ist es nicht auch so, dass die diese Wüstenstadt besuchen wo sie das Notizbuch finden? ich meine, das sei auch spannend gewesen, aber natürlich wird wieder nur die Justus Szene beim Kunstsammler erzählt. Meine Güte, was hätte man alles kürzen können, aber nicht DIE SPANNENDEN SZENEN!!! Dann noch die Flucht am Damm, da wird dann alles was spannend sein könnte einfach so vom Erzähler runtergelesen. Meine Fresse. Winnetou schrieb unten, wer dieses Buch schlecht umsetzt, hätte wohl den falschen Beruf gewählt. Tja... leider macht genau dieser jemand das jetzt seit Jahrzehnten
75142) Kilian Scharow © schrieb am 20.02.2026 um 10:25:22 zur Folge und der rote Büffel: Nachdem die bisherigen Kommentare ja die Extreme bereits abbilden, würde ich meine Einschätzung etwa in der Mitte einordnen. Meine Erwartungen an das Hörspiel waren nach dem brillanten Buch von André Marx natürlich sehr hoch - wirklich eines der besten Bücher der gesamten Serie, nochmals Chapeau! Und leider wurden sie nicht in Gänze erfüllt. Dass man bei der Umsetzung Kürzungen vornehmen muss, liegt auf der Hand, war auch schon immer so. Aber muss man denn ausgerechnet die spannendste Szene des gesamten Buches ersatzlos streichen, den, wie dcc geschrieben hat, emotionalen Höhepunkt? Ansonsten wurde solide gearbeitet, auf jeden Fall das beste Hörspiel der zuletzt erschienenen. Auch die Sprecherleistungen fand ich überzeugend, ebenso die Geräusche (bis auf die Eingangsszene mit dem Unfall). Tobias Meister als Hugenay war eine sehr gute Wahl. Dass sich noch immer solch renommierte Sprecher für die drei ??? finden lassen, zeigt, dass die Reihe wohl lange nicht am Ende ist. Auch wenn es künftig ohne André Marx funktionieren muss.
75141) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 09:46:52 zur Folge und der rote Büffel: Was ich noch vergessen habe: Die permanenten Reaktionen von einzelnen Sprechern auf das was andere sagen in Form von "uh" und "ah"... geht mir sowas von auf den Geist! So, schnell wieder einen Klassiker hören, als die drei noch jung waren aber die Sprecherleistungen viel viel besser...
 

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