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Folge

 

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LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 19:28:11 zur Folge und der rote Büffel: @dcc: Haha, sowas hat manchmal ganz banale Gründe. „Die bedrohte Ranch“ (33) war einfach die letzte Folge, die ich mir im Sommer 1984 gekauft habe. Danach habe ich mein Geld eher in Popmusik und Chromdioxid-Kassetten zum Aufnehmen investiert. Man wird ja nicht jünger. Ich habe die Hörspiele trotzdem immer wieder abends gehört, aber nicht mehr so oft. Alle Folgen, die ich habe, sind heute mit der Zeit damals und mit meinem Lebensgefühl verknüpft. Das bekannte Phänomen. Später habe ich die meisten Kassetten mit der Zeit über ebay vertickt, die einzige ???-LP erst vor kurzem für gut 70 Euro. Irgendwann so um das Jahr 2000 herum habe ich alle Klassiker-Folgen mit der alten Musik als MP3 bekommen und von denen speise ich mich jetzt doch. Erst danach habe ich auch die Folgen bis 39 gehört, aber schnell wieder vergessen. Ich glaube, der „Super-Wal“ ist mir noch als ganz gute Folge hängengeblieben und „der rote Pirat“ auch, aber ich müsste sie heute wieder hören, um die Storys beurteilen zu können. Mache ich vielleicht die Tage.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 19:05:05 zur Folge und der rote Büffel: Mich würde interessieren, warum du die Klassiker vor allem bis 33 eingrenzt. Danach lief ja noch die Bohn Musk eine Zeitlang, und die Geschichten danach sind auch noch von den klassischen Autoren. Tatsächlich ist bei mir aber auch der Cut bei 33 - über 34 (roter Pirat) lasse ich noch mit mir reden. Danach fühlen sich die Geschichten einfach nicht mehr gleich an.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 16:37:48 zur Folge und der rote Büffel: @dcc: Ja, gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht gönne ich mir mal einen Blick in das Buch.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 16:34:38 zur Folge Der Ameisenmensch: Ich glaube eigentlich, auch heute gibt es solche Leute noch. Allein, es scheint bei Europa gar nicht mehr den Anspruch zu geben, echte "Größen" aus der Schauspielszene von irgendwelchen Theatern zu gewinnen. Wenn man mal im Bobcast hört, was das für gestandene Profis damals von den Bühnen des Landes waren, dann wird einem klar, welche Beziehungen die Körting damals hatte oder aufgebaut hat. heute klingen fast alle Sprecher nach beliebigen Soap-Darstellern, irgendwo im stimmlichen Niemandsland zwischen 20 und 50 Jahren.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 16:26:25 zur Folge Der Ameisenmensch: @dcc: Ja, wer die Klassiker liebt, wird sich mit den neuen Folgen ab spätestens Folge 39 schwertun, allein schon weil die Musik von Carsten Bohn fehlt. Das mit den farblosen Sprechern ist auch sowas: Weil viele Sprecher heute eher farblos sind, kleistern sie umso mehr Effekt obendrauf, so dass es am Ende viel zu grell ist. Künstler wie Peter Pasetti oder Gisela Trowe wussten, was sie können. Sie konnten jede Rolle und jeden Raum mit einfachen schlichten Worten und ohne akustischen Kleister durchdringen. Da saß alles. Ich weiß auch nicht, warum es (jedenfalls nach meinem Eindruck) heute kaum noch solche Schauspielqualitäten gibt. Axel Milberg ist vielleicht einer der wenigen, die das noch draufhaben.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 16:20:28 zur Folge und der rote Büffel: Herrlich, wir sind uns so einig... Zum Büffel: Das Buch ist wirklich ganz fantastisch - vom Hörspiel ware hier aber wohl die meisten (?) Fans des Buchs enttäuscht. und nein, Fröhlich und Rohrbeck klingen natürlich ganz anders, das ist ja auch verständlich. Für mich sind sie aber inzwischen wirklich wirklich zu alt. Es ist einfach nicht mehr glaubwürdig. Schlimmer als das reine Alter finde ich aber ist die Art wie sie heute "spielen". Früher war da diese authentische Naivität, die zu den Jugendlichen passte. heute versuchen sie das herbeizuspielen, was einfach nur peinlich ist. Dann gibt es auch viel zu viele improvisierte Interaktionen. Ständig wird gestöhnt, gegrunzt, bestätigen - ein pausenloses "aha".... "ähem"... "ja ja".... "hmmmhmmm". Einfach unerträglich. volle Zustimmung auch, dass es so wirkt, als nehmen sie das Ganze nicht mehr ernst

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 16:06:09 zur Folge Die rätselhaften Bilder: @dcc: Da hast du Recht. Die Kürzungen haben den Klassiker-Folgen (fast) immer eine gute dramaturgische Dynamik gegeben, nicht so breit gelabert wie in den neuen Folgen. Wenn Peter Pasetti etwa in den „rätselhaften Bildern“ in wenigen Worten zusammenfasst, dass die Telefonlawine nicht klappt, dann kann man das kaum besser machen. Aber in manchen Folgen hätten es ruhig drei oder vier Minuten mehr sein dürfen. Hier hätte etwa vor dem schon zitierten Satz „Ein Sprachwissenschaftler kann sich heutzutage ein solches Haus gar nicht leisten…“ ein etwas länger wortloser Gang durch das Haus gut getan, dann hätte man eher verstanden, dass Prof. Carswell den Satz so unvermittelt sagt. Im Buch kann man das besser nachvollziehen. Den „lachenden Schatten“ zb habe ich auch erst spät zu Ohren bekommen. Dort ging mir auch alles zu schnell. Der Folge hätten einige zusätzliche Szenen gut getan, etwa wie Kommissar Reynolds Mr. Harris verhört, bevor Peter und Bob im Vegetarier-Haus eingesperrt werden. Aber das gehört in den Kommentar zur Folge; soll hier nur als Beispiel dienen. Insgesamt waren die Klassiker-Folgen gut gekürzt. Und auch die Zusammenfassungen waren nicht verlabert, sondern haben kurz und präzise die wichtigen Inhalte zusammengerafft.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 15:43:07 zur Folge und der rote Büffel: Ich gehöre zu den Klassiker-Fans bis etwa Folge 33 und wollte mal reinhören, wie sich die Folge anhört, die hier im Ranking ganz oben steht. Ich muss erst mal sagen, dass ich es nicht bis über die ersten Minuten hinaus geschafft habe. Vielleicht höre ich noch mal weiter. Aber Lust habe ich nicht. Oliver Rohrbeck und Andreas Fröhlich agieren vollkommen übertrieben, viel zu pseudoaufgeregt. Ich weiß nicht, warum alle immer sagen, die beiden würden noch fast genauso klingen, wie vor 40 Jahren. Die klingen so, als könnten sie nur noch US-Blockbuster synchronisieren. Das passt hier aber absolut nicht, finde ich. Beim Hörspiel muss man in der Lage sein, mal wieder einen Gang rauszunehmen. Ich habe eher das Gefühl, sie nehmen „Die drei ???“ gar nicht mehr ernst, sondern toben sich einfach nur aus ohne Sinn und Verstand. Am besten klingen sie für mich immer noch so wie etwa im "Riff der Haie": Da haben sie sich gut in ihre Rolle eingefunden und nicht übertrieben, sondern immer genau den Ton getroffen. Aber jetzt? Auch bei Peter, also Jens Wawrczek, hör ich ständig dieses dümmliche Gestottere. Ich weiß nicht, wer ihm und auch den anderen Sprechern gesagt hat, dass das irgendwie gut sein soll. Frau Körting scheint das egal zu sein. Kann es auch, der Laden läuft ja. Aber ich werde diese und die anderen neuen Folgen vermutlich nicht hören. Hab nicht das Gefühl, dass ich was verpasse.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 15:15:05 zur Folge Die rätselhaften Bilder: Das ist wiederum eine Klassikerfolge, die ich nicht so sehr mag. Dennoch kann ich deine Geschichte dazu total nachvollziehen! (übrigens: Der unsichtbare Dritte ist bis heute mein Lieblingsfilm). Ach ja, ich finde gerade diese Auslassungen, Kürzungen, offenen Fragen machen viel von der Magie dieser Hörspiele aus. Man hat sich das als Kind irgendwie zusammengereimt und geglaubt, aber es war halt auch irgendwie magisch.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 15:12:13 zur Folge Der Ameisenmensch: Das ist ja krass. Da ist unsere Historie und vor allem die Vorliebe für exakt die Klassiker 1-33 ja super deckungsgleich! (gleichwohl, ich hatte damals nur 5 Folgen und der Ameisenmensch war eine davon!). Trotz all der Logikschwächen und der Zufälle mag ich auch diese Folge sehr. Ich mag das Feeling, die Atmosphäre, ich rieche praktisch den "Mais in den Bergen", das stickige Museum, die skurrilen Figuren (!),... Aber ja, dass praktisch alle Dreck am Stecken haben (außer der Titelfigur) ist irgendwie einzigartig innerhalb der Klassiker. Volle Zustimmung was Klassiker vs Neuzeit angeht! Ich habe die meisten Klassiker erst als Erwachsener entdeckt, und das ist was Sprecher, Inszenierung, Skripe, Sprache, Präzision,... angeht einfach um Lichtjahre besser als das elendige Gelabere von lauter farblosen Sprechern heute.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 14:04:43 zur Folge Die rätselhaften Bilder: Für mich die Folge mit dem größten Nostalgie-Effekt, weil es meine erste ???-Kassette war. Ich habe sie obendrein zu Weihnachten 1981 als Neunjähriger bekommen und habe sie damals abends allein unterm beleuchteten Weihnachtsbaum hören können, weil alle anderen in der Fernsehstube saßen oder spazierengingen. Ich mag sie immer noch sehr, so wie ich damals schon gern Hitchcock-Filme wie „Der unsichtbare Dritte“ mochte. Für mich kam mit den „rätselhaften Bildern“ sofort ein Hitchcock-Feeling auf, auch wegen der dramatischen Orchestermusik, etwa als de Groot Justus und Peter vor Skinnys Haus entführt: „...und kein Gedonder! Sonst werd ich bööööse…..“ [dramatische Musik]. Super. Einiges habe ich damals zwar nie so recht verstanden, zum Beispiel dass das Haus auf dem Bild schrumpft und am Ende nur die Markise zu sehen sein soll. Hmm. Das konnte ich mir nie vorstellen. Und dass das Gemälde unter einem Flicken auf der Markise versteckt gewesen sein soll, habe ich auch nicht wirklich nachvollziehen können. Auch das ZickzickzickNeinZack hab ich mir nur mit Mühe vorstellen können. Die Auflösung am Ende kam mir außerdem etwas gerafft vor. Ich hätte gern noch bestätigt bekommen, dass Marechal am Anfang bei den Carswells eingedrungen war. Ich hab’s mir dann eben selbst erschlossen, aber man hätte es mir ruhig noch erzählen dürfen. Dann die ulkigen Dialoge: Bob: „Deshalb hast du so getan, als ob wir Skinny nicht kennen.“ Just: „Möglich, aber jetzt sollten wir uns um Skinny kümmern.“ Und: „Ein Sprachwissenschaftler kann sich heutzutage ein solches Haus gar nicht leisten…“ Diese Sätze sind mir zwar schon damals aufgefallen, aber als Kind nimmt man manches so hin. Es gab ja damals keine Möglichkeit, solche Fragen etwa übers Internet beantwortet zu bekommen. Das musste man einfach so hinnehmen. Und es hat auch nicht schlimm gestört, denn ansonsten ist das Hörspiel einfach gut inszeniert, mit guten Schauspielern und authentischen Geräuschen, ich hatte von Anfang an die Bilder eines Hitchcock-Films im Kopf. Und die habe ich bis heute. Bis dahin kannte ich die ???-Hörspiele nur visuell von den Auslagen der Geschäfte und fand die Cover als Kind durchaus unheimlich bis gruselig. Dass meine allererste Folge nicht gleich so gruselig und nicht so spektakulär war, kam mir deshalb durchaus entgegen. Ich fühle mich mit dieser Folge immer noch sehr zuhause und gemütlich.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 13:32:32 zur Folge Der Ameisenmensch: (sorry, ich dachte ich knnte den Text noch bearbeiten, stattdessen ist er jetzt doppelt drin. Bitte 248) löschen. Danke! und 250) auch...

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 13:31:05 zur Folge Der Ameisenmensch: Ich bekenne mich als Klassiker-Fan bis Folge 33, hatte damals aber nicht alle der 33 Hörspiele. "Der Ameisenmensch" gehörte auch nicht dazu. Ich habe ihn vor Jahren zum ersten Mal gehört und jetzt noch mal aufs neue. Eigentlich eine interessante Folge, auch vom Set und von den Figuren her, sehr Hitchcock-like. Die Sprecher sind wieder 1a, sehr gute Schauspieler. Aber dass Marianne Kehlau in ihrer Rolle als Letitia Radford unablässig und immer wieder ihre hysterischen und verzweifelten Schreianfälle zum Besten geben muss, ist beim Hören schon anstrengend und nervt. (Gleichwohl macht sie es absolut gekonnt.) Die Ereignisse sind irgendwie eine Nummer zu überdreht und die Unwahrscheinlichkeiten sind einfach zu dicht: Ein selbst gegrabener Tunnel unter einer von mehreren Parteien bewohnten Villa, und niemand (außer den Tätern) bemerkt etwas? Wo bleibt der Aushub? Wie wird der Erdtunnel abgestützt? Buddelt im Keller wirklich nur ein älteres Ehepaar? (Ich stelle mir Katharina Brauren vor…) Und dass der Museumsinhaber selber die Bilder fälscht und zum selben Zeitpunkt damit fertig wird, zu dem das Räuberehepaar seinen Tunnel ins Museum fertig gebuddelt hat, ist auch eher putzig. Und überhaupt: ein hochbunkerhaftes fensterloses Museum im Niemandsland… Hmm. Wer fährt dahin? Wer weiß: Wenn ich die Folge schon 1984 gehört hätte, wäre ich heute vermutlich gnädiger. Zumal die schauspielerischen Leistungen gut sind. Aber schon als Jugendlicher fand ich einige Folgen nicht sehr gelungen, weil unplausibel, zb „Das Bergmonster“ oder „Der magische Kreis“. Von daher wäre es mir mit dem Ameisenmenschen vielleicht schon damals so gegangen. Auch der Titel „Ameisenmensch“ setzt mehr auf Effekt, statt auf Plausibilität. Aber ich will nicht zu viel meckern.Ich in dankbar, dass ich einige der Klassiker heute erst entdecke. Sie sind immer noch besser als das, was ich an aktuellen Folgen bisher gehört habe - und kaum bis zu Ende hören mochte…

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 13:24:32 zur Folge Der Ameisenmensch: Ich bekenne mich als Klassiker-Fan bis Folge 33, hatte damals aber nicht alle der 33 Hörspiele. "Der Ameisenmensch" gehörte auch nicht dazu. Ich habe ihn vor Jahren zum ersten Mal gehört und jetzt noch mal aufs neue. Eigentlich eine interessante Folge, auch vom Set und von den Figuren her, sehr Hitchcock-like. Die Sprecher sind wieder 1a, sehr gute Schauspieler. Aber dass Marianne Kehlau in ihrer Rolle als Letitia Radford unablässig und immer wieder ihre hysterischen und verzweifelten Schreianfälle zum Besten geben muss, ist beim Hören schon anstrengend und nervt. (Gleichwohl macht sie es absolut gekonnt.) Die Ereignisse sind irgendwie eine Nummer zu überdreht und die Unwahrscheinlichkeiten sind einfach zu dicht: Ein selbst gegrabener Tunnel unter einer von mehreren Parteien bewohnten Villa, und niemand (außer den Tätern) bemerkt etwas? Wo bleibt der Aushub? Wie wird der Erdtunnel abgestützt? Buddelt im Keller wirklich nur ein älteres Ehepaar? (Ich stelle mir Katharina Brauren vor…) Und dass der Museumsinhaber selber die Bilder fälscht und zum selben Zeitpunkt damit fertig wird, zu dem das Räuberehepaar ins Museum gebuddelt hat, ist auch eher putzig. Und überhaupt: ein hochbunkerhaftes fensterloses Museum im Niemandsland… Hmm. Wer fährt dahin? Wer weiß: Wenn ich die Folge schon 1984 gehört hätte, wäre ich heute vermutlich gnädiger. Zumal die schauspielerischen Leistungen gut sind. Aber schon als Jugendlicher fand ich einige Folgen nicht sehr gelungen, weil unplausibel, zb „Das Bergmonster“ oder „Der magische Kreis“. Von daher wre es mir mit dem Ameisenmenschen vielleicht schon damals so gegangen. Auch der Titel „Ameisenmensch“ setzt mehr auf Effekt, statt auf Plausibilität. Aber ich nicht zu viel meckern.Ich in dankbar, dass ich einige der Klassiker heute erst entdecke. Sie sind immer noch besser, als das, was ich an aktuellen Folgen bisher gehört habe - und kaum bis zu Ende hören mochte…

Der Puppenmacher © schrieb am 21.08.2026 um 18:49:19 zur Folge Die Legende der Gaukler: Ich finds schön, wie oft wir einer Meinung sind, @Winnetou ;) wir scheinen einen sehr ähnlichen Geschmack zu haben

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