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Winnetou © schrieb am 21.03.2026 um 22:06:12 zur Folge und der rote Büffel: @Gaspode Naja, es gab ja trotzdem immer wieder kürzere Hörspielumsetzungen. Man denke an Melodie der Rache mit 66 oder Manuskript des Satans 67 Minuten. Zudem gibt es einige Hörspielumsetzungen seit dem neuen Format mit Durchschnitt 70-73 Minuten Dauer. Da scheint es eher, um es nett auszudrücken, um Lust und Hineinsetzungsvermögen zu gehen. Ich meine es ist ja möglich!
Winnetou © schrieb am 21.03.2026 um 21:09:00 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Für mich ist der Schrecken aus der Tiefe eine der nostalgischsten Folgen überhaupt. Zwar war ich beim Erscheinen dieser Folge schon deutlich älter, doch es war eine mit der ich bis heute sehr viele Erinnerungen an eine sorglose Zeit verbinde. Als großer Schottlandliebhaber bin ich zudem immer wieder beeindruckt, dass diese Folge, die mir dort beeindruckende Szenerie, vermittelt. Dabei sticht natürlich auch das Cover heraus, das offensichtlich an die Legende vom Ungeheuer von Loch Ness angelegt ist. Auch, wenn bei mir, auch beim damaligen Ersthören, nie dieses bedrückende Gefühl des Ungeheuers aufkam, so finde ich den Gedanken trotzdem irgendwie faszinierend und freue mich dementsprechend auch, dass eine reale Legende den Weg in ein Drei ??? Buch geschafft hat, wobei in dem Fall dies schon explizit aufs Korn genommen wird ("Nessie"). Das Cover ist jedenfalls klasse gelungen. Den Beginn der Folge finde ich einen der Besten aus allen Drei ??? Folgen/Büchern. Zunächst einmal wirkt sich das Steinehüpfen, das akkustisch exzellent untermalt wurde, sehr entspannend auf das Zuhören auf. Zudem mag ich das einfache quatschen der Drei ??? wirklich gerne. Das wirkt einfach immer so, ich kann es nicht ganz beschreiben, normal, sorglos, entspannend. Ein großes plus, dass ich Sonnleitner anrechne (weiter unten wurde dies ja kritisiert, ich mag genau das sehr gerne). Die Untermalung passt hier nicht nur beim Steinehüpfen, sondern bei der ganzen Szene, was den Beginn gleich noch besser wirken lässt. Folgend ist die Sequenz mit dem Mann sehr mysteriös gehalten und sehr unheimlich inszeniert. Das Kreischen und die Panik des Mannes empfinde ich als 1a Synchronisation. Diese Mysteriösität bleibt bis zum Ende erhalten, da man das komplette Hörspiel nicht weiß, was den Mann dort in die Tiefe gezogen hat. Speziell nachdem das Rätsel um "Nessie" aufgelöst wurde. Dass es sich letztenendes um einen bis zu sieben meterlangen Stör handelt, finde ich nicht schlimm und sogar sehr glaubwürdig. Folgend kommt eine, wenn auch nicht besonders störende, Sache. Diese ist, dass die Drei ??? nach der Anfangssequenz und auch mitten im Fall wieder nach Rocky Beach fahren. Mir hätte es hier besser gefallen, wenn sie von Beginn an in Crystal Bay genächtigt hätten. Da in der Zentrale, während den Minuten der Recherche, jedoch keine Schrottplatzgeräusche zu hören sind, stört es mich nicht besonders. Vor allem, weil man beim Zwischendrinnhören, wenn man sowieso nicht richtig der Geschichte folgt, sondern sie nebenbei hört, man gar nicht mitbekommt, dass die Drei ??? sich räumlich vom Blake Lake entfernen. Die Bevölkerung des Blake Tourists, inszeniert durch einen Fernsehbeitrag, dessen Hören mir allgemein sehr zusagt, ist gut gelungen. Durch verschiedene Stimmen und lustige Gastauftritte wie den Paläontologen wird das ganze amüsant erzählt. Auch wenn das Rätsel schnell aufgelöst wird, so wird die Spannung eben trotzdessen beibehalten, da "Nessie" eben absichtlich offensichtlich platziert wurde. Zudem existiert weiterhin das Rätsel um den Stör und dem Tourist am Anfang. Infolgedessen kommt bei mir das größte "Schottland-Feeling" auf. Nämlich beim Stadtrundgang, bei dem die Drei ??? Crystal Bay, für mich ein kleiner uriger Fischerort, und seine Bewohner kennenlernen. Vielleicht kennt einer von euch den schottischen Fischerort Kiltoch aus dem Tim und Struppi-Comic "und die schwarze Insel". Genauso stell ich mir Crystal Bay immer vor. Das Wirtshaus, am Hafen, mit so ein paar urigen Gestalten wie dem älteren Herrn aus dem Comic. Dieses Feeling, was durch die Stadt aufkommt ist so unbeschreiblich schön, vor allem wenn man selber schon mal in Schottland war. Auch, dass Simon und Joffrey quasi "befragt" werden ohne vorherigen Hintergedanken ist gut gemacht. Zwar typisch, aber mir gefällt sowas immer sehr gerne. Die nächtliche Szene finde ich, sagen wir mal okay. Ich finde es immer sehr vereinfacht, wenn die Gangster einfach nur belauscht werden. Auch, dass Peter wieder dazugedrängt wird anstatt selber zu sagen, dass er das übernimmt finde ich schade. Schließlich ist dies ja genau sein Terrain. Trotzdessen gefällt mir die nächtliche Athmosphäre, die dadurch ausgestrahlt wird, weswegen ich dennoch wohlwollend darüber hinwegschauen kann. In den folgenden Minuten wird man etwas zu viel überrumpelt. Auf einmal geht es um einen Juwelenraub und eine Verfolgungsjagd auf dem Blake Lake (die Vorstellung und die Spannung dahinter gefällt mir trotzdessen), einen Gefägnissboxkampf und verschiedene Rätsel von einem im Gefängnis einsitzenden Vater an seinen Sohn. Die Rätsel finde ich dennoch mal echt gut. Wortspiele aller Art sind immer sehr charmant. Diese rund zwanzig Minuten finde ich jedoch die schwächsten der ganzen Folge, da einfach zu viel auf einmal geschieht. Was ich auch etwas schade finde ist, dass Simon am Ende quasi nebenbei als Verdächtiger aufgeführt wird ohne, dass zu überprüfen. Wie die Drei ??? am Ende die Verdächtigen aufführen finde ich jedoch ein extrem coolen Detektivmove. Fazit: Für mich ist Schrecken aus der Tiefe eine echte Wohlfühlfolge, was speziell an den ersten 30-40 Minuten liegt. Da passt stimmlich und bei der Musikuntermalung einfach alles zusammen (wie die Faust aufs Auge...Boxkampfanspielung...:). In diesem Zusammenhang möchte ich einerseits nochmal mini-Justus aka Jannik Schümann hervorheben, dessen Gast-Auftritt mir sehr zugesagt hat als auch die Stimme von Mick und allgemein den restlichen Sprechern. Lustig zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass Mick, als Freund von Onkel Titus, für mich immer gefühlte 20 Jahre jünger klingt als Titus selber. Na gut... Auch, wenn ich das Buch bisher noch nicht gelesen habe, so bin ich doch sehr begeistert, dass ohne weiters tun eine extravagante visuelle Umsetzung der Szenerie geschaffen wird und das als Hörspiel. Die Athmosphäre, die von dieser Folge ausgeht ist für mich einfach einzigartig. Aufjedenfall, trotz der zwischenzeitlichen Kritik, eine Folge, die ich über alles Liebe, bei der ich die genannte Kritik, aber sogar verstehen kann.
Talano © schrieb am 21.03.2026 um 16:28:43 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: @19: War es wohl in dem Fall nicht, Jerome erwähnt ja extra, das er es nicht eingetragen hätte und den Salat als Frühstück.
dcc © schrieb am 21.03.2026 um 13:55:29 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: @17: Leitungswasser ist den USA eigentlich immer kostenlos
Talano © schrieb am 21.03.2026 um 13:26:11 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Spitzeklammern sind wohl Sonderzeichen. "Wasser", sagte Bob, der lieber keine überteuerten Getränke bestellen wollte. "Und den Salat". Peter und Bob bestellten das Gleiche.
Talano © schrieb am 21.03.2026 um 13:23:21 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Wo kann man eigentlich Fehler melden? Hier bzw, an den Kosmos-Verlag? Seite 112: >>Wasser>Und den Salat<<. Peter und Bob bestellten das Gleiche. Der 1.Bob ist wahrscheinlich eigentlich Justus. Davon abgesehen ist Wasser meist das Überteuerste von Allen.
alphawolf © schrieb am 21.03.2026 um 11:31:09 zur Folge Falsche Schuld: Tja, meine Befürchtung hat sich erfüllt: Das Highligt des Buchs ist der Schere zum Opfer gefallen, dafür wurden andere Szenen lahm erzählt. Alleine die Sache mit dem Zeigen des Überwachungsvideos: "Ich kann euch das nicht zeigen.", "Erst die Befragung.", "Ihr dürft das nicht sehen.", "Ihr seid ganz schön nervig.", "Vielleicht seht ihr ja doch was.", "Ihr dürft es nicht sehen, aber vielleicht sehe ich es mir an, während ihr zufällig unbemerkt im Raum seid." Klar kann man das reinbringen, aber dann muss es Drive haben und auch einen gewissen Charme mit sich bringen, der einen zum Schmunzeln bringt, sonst kann man sich das ganze sparen. Minninger hat wieder mal den leichtesten Weg genommen. Dazu sind die Sprecher diesmal dermaßen künstlich, dass ich den Eindruck habe, einem Bühnenstück zuzuhören. Freunde, so wird das nix.
Talano © schrieb am 21.03.2026 um 09:41:05 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Was mir auch gut gefallen hat, dass die Schauplätze wechseln. Waldbrand (war zu der Zeit als Kari das Buch geschrieben hat, leider hoch aktuell), Zentrale, Autofahrt, Campingplatz, Restaurant. Erinnert an die Klassiker. Beim - Rätsel des Mondes - hocken die die ganze Zeit in der Bude der Auftraggeberin und versuchen mehr oder weniger dilettantisch das Rätsel zu lösen.
Talano © schrieb am 21.03.2026 um 09:21:31 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Mir hat da Buch auch gut gefallen, gute Atmosphäre (wobei ich etwas Probleme hatte mir die Weinberg vorzustellen), die Charakteräre sind wirklich gut gezeichnet, der Plot ist stimmig, mir aber doch etwas zu konstruiert und Zufalls bassiert. Einziges Manko (neben dem etwas knstruierten Plot) ist das dumme Verhalten von Peter, ich finde es nicht nur dumm sondern auch nicht drei ??? like, hat mich wirklich etwas geärgert, aber nicht sehr. Das die wenig ermitteln finde ich nicht, da gab schwächere Bände in der letzten Zeit. Bin aber auch etwas über den Titel gestolpert, Lieder der Knochenflöte. Knochenflöte okay, aber welches Lied? Das ist mir seit dem lebenden Tresor, wo der Titel total bei den Haaren herbei gezogen war aufgefallen, Phantom Highway (ein Highway spielt keine Rolle), nun gibt es eigentlich kein Lied, außer ein paar Tröter im Finale. Fazit: Gutes Buch, hätte aber etwas besser konstruiert sein können.
guru01 © schrieb am 21.03.2026 um 04:41:13 zur Folge Falsche Schuld: Sonst lese ich keine Kommentare bevor ich meinen Senf dazu gebe aber ich bin bei @27 Desa gelandet und sie hat ziemlich genau geschrieben was mir auf der Seele lag.Eine 3 auch von mir und eine Folge die ich bestimmt öfter höre
alphawolf © schrieb am 20.03.2026 um 22:46:35 zur Folge und das Geheimnis von Black Mesa: Ich bin mit dem Buch jetzt auch endlich durch. Und ich habe nicht so lange gebraucht, weil ich es schlecht fand, sondern weil ich schlicht keine Zeit gefunden habe, sonst hätte ich es sicher verschlungen. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Stadt, die gar nicht existiert, finde ich geheimnisvoll, dass die drei plötzlich in der Nacht am Lagerfeuer aufwachen und sich nicht erinnern können, was passiert ist, hat mich gefesselt. Die Hitchcock-Kommentare hab ich übrigens erst gelesen, als ich mit dem Buch durch war, aber auch die fand ich nicht schlecht (früher haben sie teils viel mehr verraten oder vorgekaut, auf mich wirkten diese angenehm zurückhaltend). Im Vergleich zum schreienden habe ich den Eindruck, eine runde Geschichte gelesen zu haben, die nie langweilig wird. Interessant, wie viel Gegenwind das Buch hier teils erfahren hat und auch für Diskussionen gesorgt hat, die echt persönlich und pampig wurden (hoffentlich passiert das nicht so schnell wieder, denn das war echt unangenehm diese Kommentare zu lesen).
Winnetou © schrieb am 20.03.2026 um 21:52:54 zur Folge Der Fluch der Medusa: @alphawolf Das war zumindest die Wahrnehmung, die ich online und auch in diesem Folgenfeed so gelesen habe. Ich finde Gravedigger selber gerade deswegen so klasse, dass er mal eine komplett neue Anlage besitzt. Genau sowas hebt Figuren eben auch mal von anderen ab. Insofern stimme ich dir zu. Es wäre schön, wenn sich einfach mal getraut wird ikonisch-facettenreiche Figuren zu kreieren. In meinen Augen macht das eine Folge/Buch viel lebhafter.
Max DoMania © schrieb am 20.03.2026 um 19:56:02 zur Folge Der Fluch der Medusa: @alphawolf: Das mit den blassen Figuren ist wirklich ein zentrales Problem bei Sonnleitner. Mir fällt aus seinen Folgen kaum ein Charakter ein, der sonderlich erwähnenswert wäre.
Max DoMania © schrieb am 20.03.2026 um 19:54:27 zur Folge Falsche Schuld: Tja, was soll man dazu noch sagen? Irgendwie wurde alles schon erwähnt, vor allem die stark gealterten Tante Mathilda und Inspektor Cotta sowie das Telefongespräch mit der Hafenmeisterin, was technisch gesehen echt schlecht war. Erinnerte an den Cotta beim Kristallschädel. Das Hörspiel ist qualitativ ähnlich bescheiden wie das Buch, von demher eine akkurate Umsetzung xD
alphawolf © schrieb am 20.03.2026 um 19:36:13 zur Folge Der Fluch der Medusa: Interessant, dass du sagst, Gravedigger kommt bei vielen schlecht an. Für mich ist sie die beste Figur, die Sonnleitner erfunden hat, eben weil sie mal Farbe hat. In Haus des Schreckens beispielsweise fand ich alle Figuren blass, ein Einheitsbrei, obwohl es ansonsten das erste richtig gute Buch von ihm ist.
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