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Folge

 

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Der Puppenmacher © schrieb am 22.03.2026 um 23:21:00 zur Folge Im Netz der Lügen: Ich liebe diese Folge ebenfalls auch wegen deinen genannten Punkten. Es gibt nichts zu kritisieren, es ist ne super Atmo, spannend, usw und so fort… und das Cover ist für mich mindestens top 5 der ganzen Serie. Ich habe mich darin komplett verliebt

alphawolf © schrieb am 22.03.2026 um 22:00:19 zur Folge und der Mottenmann: Der Mottenmann hat für mich das Problem, das so ziemlich alle Bücher aus seiner Feder haben: Täter ist derjenige, den die drei ??? nicht auf dem Schirm haben, der aber mit dem geringsten Widerstand an alles rankommt, was er für die Tat braucht. Außerdem frage ich mich in dieser Folge, ob ein Gewächshaus in Amerika üblich ist (ich hab da keine Ahnung, kam mir aber seltsam vor). Die Legende des Mottenmanns wird irgendwie gar nicht so richtig ausgekostet und auch die Tagebuchszenen im Buch bringen irgendwie nicht die fesselnde Atmo, die ich gern bei dem Thema gehabt hätte. Dass sie im Hörspiel dann komplett rausgefallen sind, finde ich allerdings auch schade, hier hätte man Tagebucherzähler und Rückblenden als Hörspiel mischen können, um so das ganze aufzupeppen.

dcc © schrieb am 22.03.2026 um 19:03:45 zur Folge Der unsichtbare Gegner: Puh, wie unterschiedliche die Geschmäcker doch sind. Da ist fast nur die ersten 50 Folgen höre (bzw Folgen aus den ersten 33), sehe ich da gut 20 Folgen, die ich mehr mag als den Gegner. Der Gegner ist eine gute Roadtrip/Actionfolge, aber für mich nicht wirklich eine ??? Folge. Ich stehe mehr so auf klassisches Mysterium, Rätsel, Spuk,... Die Ranch hingegen ist einer meiner Favoriten, weil es einen neuen Spin zum Mystery Genre gibt

Winnetou © schrieb am 22.03.2026 um 19:02:09 zur Folge Im Netz der Lügen: Ich habe diesen Fall wirklich sehr lange nicht mehr gehört und was soll ich sagen, ich bin regelrecht positiv angetan. Ein klasse Fall. Zudem ist "Im Netz der Lügen" das wohl amerikanischste Buch der ganzen Reihe, dass ich je gelesen habe. Selbst viele der ersten Bücher kommen nicht an dieses USA-Flair heran, das diese Folge ausstrahlt. Im Buch wird diese Athmosphäre durch diverse Beschreibungen erzeugt. Zudem ist es natürlich auch dieses USA-Klischee der Country-Clubs, das hier mit aufgegriffen wird.

Ich mag den Beginn und Bobs Reaktion und auch spätere Interaktion mit Olivia.
Auch, dass die Band jetzt schon eingeführt wird ohne das man direkt denkt "Oh, die spielt jetzt noch eine Rolle" ist ein schlauer Schachzug.
In der Folge gefällt mir die einfache Ermittlungsarbeit der Drei ??? sehr. Ein klassisches Recherchieren und ermitteln verbunden mit einem einzigartigem USA-Flair. Eigentlich doch wie in den frühen Folgen immer erklärt.
Mrs. Kretschmar als "Behüterin des Gesetzes" setzt dem Ganzen, dann wieder die Krone auf. Im positiven Sinne.
Ebenso die Wiederkehr von Kommissar Reynolds und leider auch Wolfgang Draegers letztem Auftritt in der Serie führt zu angenehmen Unterhaltungen. Das sind so kleine Feinheiten, die in der Folge immer wieder vorkommen. Dass Thema und das Grundkonstrukt: Eine falscher Verhafteter im Country-Club, der Zeichen setzt, um sich zu rächen, finde ich ebenfalls wirklich smart. Vor allem, dass er Dinge dalässt anstatt etwas zu klauen ist super spannend und einzigartig in der ganzen Serie. Klasse Alleinstellungsmerkmal.

Ein sehr amerikanischer, wenn nicht sogar der amerikanischste, Fall der Drei ??? überhaupt. Ein klasse Plott, der in einem sehr ernsten Thema endet. Ich finde hier um Biegen und Brechen keine Kritikpunkte. Meiner Wahrnehmung nach läuft diese Folge nur leider etwas unter dem Radar. Kari Erlhoff hat hier, wie schon in einigen Kommentaren mehrmals erwähnt, einen ihr besten Fälle abgeliefert, der in der ganzen Serie, meiner Meinung nach, herraussticht. Was bleibt da noch zu sagen? Vielleicht: und wo steckt eigentlich Agent Z?

Talano © schrieb am 22.03.2026 um 16:53:27 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: @21: Danke
@22: Seite 118 meint Jerome "Ich habe das Wasser nicht eingebucht und den Salat als Vorspeise angegeben".

Winnetou © schrieb am 22.03.2026 um 11:43:11 zur Folge Der unsichtbare Gegner: Der unsichtbare Gegner ist meiner Meinung nach, neben der bedrohten Ranch, die Beste aus den ersten 50 Folgen. Ben Peck ist hier einfach famos. Dazu der Roadtripmovie und am Ende sogar noch Spionage usw. Eine richtige Actionfolge, bei der es mal Schlag auf Schlag geht, wodurch ebenfalls ein sehr gutes Pacing entsteht.

Winnetou © schrieb am 22.03.2026 um 11:33:19 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Ich verstehe das so, dass Bob doch extra das kostenlose Wasser bestellt, eben aus dem Grund der teuren Getränke. Es wird ja nicht explizit gesagt, dass das Wasser etwas kostet.

Winnetou © schrieb am 22.03.2026 um 11:31:26 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Du musst mal Kosmos Verlag Impressum googeln. Da werden dir mehrere Kontaktdaten vorgeschlagen. Unter dem Punkt "Schreiben sie uns an" wirst du zur E-mail-Adresse weitergeleitet.

Winnetou © schrieb am 22.03.2026 um 11:23:03 zur Folge und der Mottenmann: Der Mottenmann ist eine Folge, die ich bisher nie häufig gehört habe. Dennoch, habe ich ihr nun nochmal einen Versuch gegeben und siehe da: es hat sich gelohnt. Zumindest in dem Sinne, dass sie nun besser bei mir wegkommt als vorher. Dennoch ärgern mich hier ein paar vergebene Chancen.

Zunächst einmal das Cover: wow...wirklich was Athmosphäre und Gruselfaktor angeht, spielt dieses Cover in einer ganz eigenen Liga. ÜBERRAGEND.
Der Einstieg ist gut und die Legende um den Mottenmann, die in den USA wirklich existiert, lädt sofort einen dunklen Schatten, im positiven Sinne, über die in der Folge passierenden Geschehnisse.
In diesem Zusammenhang möchte ich den Sprecher von Mr. Huntington hervorheben. Wie dieser der Folge ihren Charme verleiht ist einzigartig. Die Panik und Angst, die er rüberbringt, während er von den Geschichten seines Vaters erzählt ist wirklich klasse. Da sieht man wie ein Hörspiel allein durch den Sprecher aufgewertet werden kann. In der Folge verliert sich diese Folge aber ein bisschen in diesen Erzählungen. Dennoch gefällt mir weiterhin die Athmosphäre rund um die Legende. Dass, dann dennoch wieder ein Bild herhalten muss, ist auch wieder sehr lahm. Zudem finde ich die Einbruchserie auch nicht passend für die Auflebung der Legende. Diese Geschehnisse passen überhaupt nicht zu der Folge und reißen einen ein bisschen raus. Da hätte ich mir mehr "psychische Folter" auf Mr. Huntington selber gewünscht. Naja...
Was ich nicht verstehe ist, wieso die Folge in Rocky Beach spielen muss. Wieso kann man sie nicht in Port Hardy spielen lassen. Da würde die Legende noch besser passen. Gleichzeitig hätte man noch den Charme der kanadischen Küste. Zumal Port Hardy in British-Columbia nicht allzuweit von L.A entfernt ist. Da haben sie schon deutlich weitere Strecken, für weniger zurückgelegt. Dort spielend, würde diese Folge leicht ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Dadurch, dass es nun eben in Rocky Beach spielt, löst sich die Mysteriösität, die die Folge umgibt, leider sehr schnell auf.

Fazit: Die Folge beginnt extrem stark. Dieses Niveau kann die Folge jedoch nicht aufrecht erhalten. Zwar überzeugen die Sprecher bei dieser Folge, Mr.Huntington, ganz besonders, doch durch verschiedene Ereignisse wird man schnell rausgerissen. Dennoch eine sehr solide Folge, die man trotzdem gut hören kann. Ich verstehe nur wieder nicht wieso man eine Grundidee mit derart großem Potenzial so schwach ausspielt. Die Legende bezieht sich schließlich sogar auf eine entferntere Stadt, da kann man sich doch mal was trauen. Naja... Schade, die Folge/Buch hätte Potenzial für ganz großes Kino geboten.

dcc © schrieb am 22.03.2026 um 10:52:15 zur Folge Die Perlenvögel: Neben den fünf frühen Klassiker, die wir als Kind im Haushalt hatten, konnte ich damals bei einem Cousin die Perlenvögel hören. Schon allein deshalb gehören die für mich noch irgendwie zu den Klassikern, und deshalb wollte ich meinem Marathon auch mindestens bis zur 39 fortführen, um die Entwicklung der Serie bis dahin zu verfolgen. Lässt man die fehlende Bohn Zwischenmusiken außen vor, ist dies auch wirklich eine recht klassische Folge. Nach den beginnenden Wirrungen von völlig ???-unpassenden Themen zuvor (Super-Wal, Hehler), der – wie ich es nenne – „TKKGsierung“ der Reihe, kehrt Brandel hier zu einem eher klassischen Thema zurück, bevor es danach dann endgültig in Richtung TKKG ging (Automarder,…). Es gibt zwar kein Mysterium im unheimlichen Sinne, aber die toten Vögel, die Perlen, und schon allein der Titel, kommen doch sehr geheimnisvoll daher. Auch die Inszenierung und Atmosphäre wirkt wie ein letztes Aufbäumen der guten alten Zeit. Die ganze Folge versprüht sehr viel Rocky Beach Flair, weil kaum eine Folge so viel dort spielt und so viele Schauplätze beleuchtet („Little Tokyo“ ähem…). Auch das Haus von Miss Melody, und sie selbst auch, erinnert mich immer sehr an Miss Agawam und ihr Haus im verschwundenen Schatz. Eine knackige Laufzeit von 47 Minuten, eine relativ simple Story der man gut folgen kann, und eine Beschränkung auf nur 2-3 Gastsprecher tun das übrige. A propos Sprecher: Gisela Trowe hat hier für viele Jahre erstmal ihren letzten Auftritt. Leider finde ich, dass sie als Miss Melody sehr übertreibt, und es ist auch schwer sie zu verstehen. Paetsch legt seine Rolle sehr subtil an, und man ist wirklich als Hörer nicht sicher, ob man ihm trauen kann. Die Story ist einfach hat aber eine clevere Auflösung, die gut von Justus hergeleitet wird. Das führt am Ende zu einer spannenden und witzigen Szene mit den Japanern. Auch die „God Bless America“ Szene im Garten von Melody ist cool. Insgesamt gefallen mir die drei Hauptsprecher noch mal sehr gut. Sie haben Spaß, sind aber ansonsten konzentriert am Skirpt.

Winnetou © schrieb am 22.03.2026 um 10:39:27 zur Folge Die falschen Detektive: Vorweg: Das Buch besitzt den meiner Meinung nach genialsten Plott, der je bei den Drei ??? verwendet wurde. Der Aufhänger ist genial.
Das Cover finde ich aus irgendeinem Grund extrem gruselig. Zwar weiß ich nun auch, dass dies die Figuren im Wasserkabinett darstellen soll, dennoch wirken sie auf mich immer sehr angsteinflössend.

Der Aufhänger ist derart genial, dass ich beim Ersthören vor zwei, drei Jahren regelrecht perplex war. Innovativ wie sonst keine andere Folge.
Der Anfang ist ebenfalls super vertont. Allein die erzählerische "Verfolgungsjagd" zum nächsten Metalldetektor finde ich genial. Da zu die musikalische Untermalung als Bob mitbekommt, dass sich jemand als die Drei ??? ausgibt. Des weiteren wird der doch sehr spannenden Anfangssequenz durch den Auftritt der älteren Dame ein lustiger Charme hinzugefügt.
Die Ankunft am Canyon und die dortige Soundkulisse, unterstützt durch verschiedene Vogelgeräusche, gefällt mir ebenfalls sehr. Die ganze Szenerie und Athmosphäre genieße ich beim Hören dieser Folge wirklich immer. Klasse. Die Visuelle Darstellung, auch rund um die Lage des Gästehauses, und dem Blick von der Terasse ist wirkluch, wirklich schön. Mit ein Grund, weshalb die Folge, und allgemein Folgen mit einzigartigen Szenerien, immer gut bei mir ankommen. Da macht das Hören gleich doppelt Spaß.
In der Folge kommt es zu einigen Gesprächen zwischen den verschiedenen Protagonisten. Hierbei sticht vor allem die Athmosphäre rund um das Anwesen sowie die Unterhaltung von Bob mit Mrs. Willert heraus. Diese, untermalt mit toller Musik, besitzt bei mir besonderen Charme. Nicht nur, dass die amerikanische Geschichte durch die Erzählung von vietnamesichen Wurzeln und dem Vietnam-Krieg, auflebt, sondern auch, dass sich Mrs. Willert wie eine typische Großmutter verhält. Eine tolle Anekdote, die diese Figur immer lieblicher macht.
In der Folge trennen sich die Drei ??? und folgen ihren Aufgaben. Schön zuzuhören. Besonders, dass Gespräch zwischen den beiden Peters ist amüsant und gut zu folgen.
Die nächtliche Kulisse bei der Auflösung ist auch nicht schlecht, jedoch kommt diese etwas holterdiepolter daher. Es passiert zu viel auf einmal. Nebenbei wird auch die Geisterkulisse von dem Nachbarn Mr. Bexter aufgelöst, die mir ansich jedoch gut gefällt, da sie eine zusätzliche Drohkulisse aufbaut.

Alles in allem ist die Folge für mich einen der besten Folgen der ganzen Serie. Sie besticht nicht nur durch ein einzigartiges Flair, bedingt durch Setting und Athmosphäre, sondern besitzt auch gleichzeitig mehrere Komponenten wie den Vietnamkrieg, Geisterbedrohung und den genialen Aufhänger, die perfekt miteinander harmonieren und die Folge einfach nur stimmig wirken lassen. Das Buch zu dem Fall fand ich beim Lesen damals okay. Es war mir persönlich ein Stück zu langatmig. Die Kürzungen sind perfekt gelungen. Die Sprecher, besonders Mr. Willert und Stefan Mertens, sind top. Es wird nie langweilig oder langatmig bei dieser Folge. Im Gegenteil, die Mysteriösität, eben bedingt durch die verschiedenen Komponenten, nimmt nicht ab und man will ständig wissen wie es weitergeht. Meiner Meinung nach eine der besten Hörspielfolgen der ganzen Serie.

Winnetou © schrieb am 21.03.2026 um 22:06:12 zur Folge und der rote Büffel: @Gaspode Naja, es gab ja trotzdem immer wieder kürzere Hörspielumsetzungen. Man denke an Melodie der Rache mit 66 oder Manuskript des Satans 67 Minuten. Zudem gibt es einige Hörspielumsetzungen seit dem neuen Format mit Durchschnitt 70-73 Minuten Dauer. Da scheint es eher, um es nett auszudrücken, um Lust und Hineinsetzungsvermögen zu gehen. Ich meine es ist ja möglich!

Winnetou © schrieb am 21.03.2026 um 21:09:00 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Für mich ist der Schrecken aus der Tiefe eine der nostalgischsten Folgen überhaupt. Zwar war ich beim Erscheinen dieser Folge schon deutlich älter, doch es war eine mit der ich bis heute sehr viele Erinnerungen an eine sorglose Zeit verbinde. Als großer Schottlandliebhaber bin ich zudem immer wieder beeindruckt, dass diese Folge, die mir dort beeindruckende Szenerie, vermittelt.

Dabei sticht natürlich auch das Cover heraus, das offensichtlich an die Legende vom Ungeheuer von Loch Ness angelegt ist. Auch, wenn bei mir, auch beim damaligen Ersthören, nie dieses bedrückende Gefühl des Ungeheuers aufkam, so finde ich den Gedanken trotzdem irgendwie faszinierend und freue mich dementsprechend auch, dass eine reale Legende den Weg in ein Drei ??? Buch geschafft hat, wobei in dem Fall dies schon explizit aufs Korn genommen wird ("Nessie"). Das Cover ist jedenfalls klasse gelungen.
Den Beginn der Folge finde ich einen der Besten aus allen Drei ??? Folgen/Büchern. Zunächst einmal wirkt sich das Steinehüpfen, das akkustisch exzellent untermalt wurde, sehr entspannend auf das Zuhören auf. Zudem mag ich das einfache quatschen der Drei ??? wirklich gerne. Das wirkt einfach immer so, ich kann es nicht ganz beschreiben, normal, sorglos, entspannend. Ein großes plus, dass ich Sonnleitner anrechne (weiter unten wurde dies ja kritisiert, ich mag genau das sehr gerne). Die Untermalung passt hier nicht nur beim Steinehüpfen, sondern bei der ganzen Szene, was den Beginn gleich noch besser wirken lässt.
Folgend ist die Sequenz mit dem Mann sehr mysteriös gehalten und sehr unheimlich inszeniert. Das Kreischen und die Panik des Mannes empfinde ich als 1a Synchronisation. Diese Mysteriösität bleibt bis zum Ende erhalten, da man das komplette Hörspiel nicht weiß, was den Mann dort in die Tiefe gezogen hat. Speziell nachdem das Rätsel um "Nessie" aufgelöst wurde. Dass es sich letztenendes um einen bis zu sieben meterlangen Stör handelt, finde ich nicht schlimm und sogar sehr glaubwürdig.
Folgend kommt eine, wenn auch nicht besonders störende, Sache. Diese ist, dass die Drei ??? nach der Anfangssequenz und auch mitten im Fall wieder nach Rocky Beach fahren. Mir hätte es hier besser gefallen, wenn sie von Beginn an in Crystal Bay genächtigt hätten. Da in der Zentrale, während den Minuten der Recherche, jedoch keine Schrottplatzgeräusche zu hören sind, stört es mich nicht besonders. Vor allem, weil man beim Zwischendrinnhören, wenn man sowieso nicht richtig der Geschichte folgt, sondern sie nebenbei hört, man gar nicht mitbekommt, dass die Drei ??? sich räumlich vom Blake Lake entfernen.
Die Bevölkerung des Blake Tourists, inszeniert durch einen Fernsehbeitrag, dessen Hören mir allgemein sehr zusagt, ist gut gelungen. Durch verschiedene Stimmen und lustige Gastauftritte wie den Paläontologen wird das ganze amüsant erzählt. Auch wenn das Rätsel schnell aufgelöst wird, so wird die Spannung eben trotzdessen beibehalten, da "Nessie" eben absichtlich offensichtlich platziert wurde. Zudem existiert weiterhin das Rätsel um den Stör und dem Tourist am Anfang.
Infolgedessen kommt bei mir das größte "Schottland-Feeling" auf. Nämlich beim Stadtrundgang, bei dem die Drei ??? Crystal Bay, für mich ein kleiner uriger Fischerort, und seine Bewohner kennenlernen. Vielleicht kennt einer von euch den schottischen Fischerort Kiltoch aus dem Tim und Struppi-Comic "und die schwarze Insel". Genauso stell ich mir Crystal Bay immer vor. Das Wirtshaus, am Hafen, mit so ein paar urigen Gestalten wie dem älteren Herrn aus dem Comic. Dieses Feeling, was durch die Stadt aufkommt ist so unbeschreiblich schön, vor allem wenn man selber schon mal in Schottland war. Auch, dass Simon und Joffrey quasi "befragt" werden ohne vorherigen Hintergedanken ist gut gemacht. Zwar typisch, aber mir gefällt sowas immer sehr gerne.
Die nächtliche Szene finde ich, sagen wir mal okay. Ich finde es immer sehr vereinfacht, wenn die Gangster einfach nur belauscht werden. Auch, dass Peter wieder dazugedrängt wird anstatt selber zu sagen, dass er das übernimmt finde ich schade. Schließlich ist dies ja genau sein Terrain. Trotzdessen gefällt mir die nächtliche Athmosphäre, die dadurch ausgestrahlt wird, weswegen ich dennoch wohlwollend darüber hinwegschauen kann.
In den folgenden Minuten wird man etwas zu viel überrumpelt. Auf einmal geht es um einen Juwelenraub und eine Verfolgungsjagd auf dem Blake Lake (die Vorstellung und die Spannung dahinter gefällt mir trotzdessen), einen Gefägnissboxkampf und verschiedene Rätsel von einem im Gefängnis einsitzenden Vater an seinen Sohn. Die Rätsel finde ich dennoch mal echt gut. Wortspiele aller Art sind immer sehr charmant. Diese rund zwanzig Minuten finde ich jedoch die schwächsten der ganzen Folge, da einfach zu viel auf einmal geschieht. Was ich auch etwas schade finde ist, dass Simon am Ende quasi nebenbei als Verdächtiger aufgeführt wird ohne, dass zu überprüfen. Wie die Drei ??? am Ende die Verdächtigen aufführen finde ich jedoch ein extrem coolen Detektivmove.

Fazit: Für mich ist Schrecken aus der Tiefe eine echte Wohlfühlfolge, was speziell an den ersten 30-40 Minuten liegt. Da passt stimmlich und bei der Musikuntermalung einfach alles zusammen (wie die Faust aufs Auge...Boxkampfanspielung...:). In diesem Zusammenhang möchte ich einerseits nochmal mini-Justus aka Jannik Schümann hervorheben, dessen Gast-Auftritt mir sehr zugesagt hat als auch die Stimme von Mick und allgemein den restlichen Sprechern. Lustig zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass Mick, als Freund von Onkel Titus, für mich immer gefühlte 20 Jahre jünger klingt als Titus selber. Na gut...
Auch, wenn ich das Buch bisher noch nicht gelesen habe, so bin ich doch sehr begeistert, dass ohne weiters tun eine extravagante visuelle Umsetzung der Szenerie geschaffen wird und das als Hörspiel. Die Athmosphäre, die von dieser Folge ausgeht ist für mich einfach einzigartig. Aufjedenfall, trotz der zwischenzeitlichen Kritik, eine Folge, die ich über alles Liebe, bei der ich die genannte Kritik, aber sogar verstehen kann.

Talano © schrieb am 21.03.2026 um 16:28:43 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: @19: War es wohl in dem Fall nicht, Jerome erwähnt ja extra, das er es nicht eingetragen hätte und den Salat als Frühstück.

dcc © schrieb am 21.03.2026 um 13:55:29 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: @17: Leitungswasser ist den USA eigentlich immer kostenlos

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