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alphawolf © schrieb am 12.09.2026 um 17:08:31 zur Folge und die schwarze Rose: Das Hörspiel hat mir viel besser gefallen als das Buch. Es ist temporeich und man hat sich auf die interessanten Szenen konzentriert, um ein stimmungsvolles Hörspiel zu produzieren. Einzig am Ende war es dann sehr viel Gerede, weil man das zweite Verbrechen noch irgendwie hineingepresst hat, das hätte man geschickter lösen können. Dennoch meiner Meinung nach eines der besten Hörspiele der Neuzeit. Schade fand ich nur, das es das Geheimnis um die Entwicklung der schwarzen Rose nicht ins Hörspiel geschafft hat, das fand ich im Buch sehr pfiffig.
alphawolf © schrieb am 12.09.2026 um 16:55:21 zur Folge Das Geheimnis der sieben Palmen: Jetzt hab ich das Hörspiel auch gehört und es fällt für mich gegenüber dem Buch ein ganzes Stück ab. Unnötige Dinge wie die Schwerhörigkeit sind drin, andere nette Kleinigkeiten fehlen aber. Dann solche Fehler wie Peter, der die Tür mit seinem Dietrich öffnet und später wird von Justus behauptet, die drei ??? hätten einen Schlüssel gehabt, was aber nur im Buch der Fall war. Auch über einige andere Aussagen bin ich gestolpert, die so keinen Sinn ergaben, da der entsprechende Bezug herausgekürzt wurde. Da fehlte es mal wieder an der nötigen Sorgfalt und es wundert mich immer wieder, dass das bei der Produktion nicht auffallen soll.
alphawolf © schrieb am 12.09.2026 um 16:38:03 zur Folge und der Kristallschädel: Genau das ist auch mein Gefühl.
Max DoMania © schrieb am 12.09.2026 um 16:28:33 zur Folge und der Kristallschädel: Ich bin eher mit den Büchern und bei den Hörspielen den Neuabmischungen aufgewachsen und hab mir die Folgen mit alter Musik erst viel später nachgekauft. Ich finde die alte Musik jetzt auch nicht schlecht, aber nicht besonders. Solche Aussagen wie von dcc geben mir aber das Gefühl die Bohn-Musik sei so essentiell wie Musik von Mozart oder John Williams.
alphawolf © schrieb am 12.09.2026 um 15:40:13 zur Folge und der Kristallschädel: Also ich bin mit Bohn und nicht Bohn "aufgewachsen" und meiner Meinung nach kommt's drauf an. Bohn hat mir teils zu fröhliche Musikstücke, die dann auch z.B. beim sprechenden Totenkopf in spannend en Szenen verwendet wurden, wo sie gar nicht passten. Ich persönlich mag die Mischung. Es tauchen ja hin und wieder mal auf YT Fanabmischungen auf, da hab ich ein paarmal reingehört, wirkte aber nicht sonderlich gut auf mich ... die alte Musik verbinde ich mit den alten Hörspielen, als die drei noch jung klangen. Das mag bei manchen Szenen passen, aber eine komplette moderne Folge mit Bohn-Musik würde mir wahrscheinlich nicht gefallen. [Br]Also ich habe sowohl Allie als auch Jelena durch die Hörspiele kennen gelernt und fand sie da schon anders.
dcc © schrieb am 12.09.2026 um 13:08:31 zur Folge und der Kristallschädel: mir ist auch ganz egal wer schuld ist, aber es ist einfach so wie es ist. dabei habe ich nicht mal den Streit mit Bohn erwähnt, der zum Verlust des größten USPs der Hörspielserie gesorgt hat. Noch mal zu Allie/Jelena: In den Hörspielen benehmen sie sich gleich und erfüllen den gleichen Zweck: Frech, vorlaut, mutig, besserwisserisch, daher im ewign Zwist und Wettbewerb zu Justus
Ola-Nordmann © schrieb am 12.09.2026 um 08:46:17 zur Folge und der Kristallschädel: Die Crimebuster unter freundlicher Mithilfe von Kosmos, die das Sequel in Deutschland in den Kanon der Hauptserie integriert haben. Wobei man mit den deutschen Autoren da auch einiges hätte reparieren können. Patrick und Kenneth plötzlich wie Morten zurück zu holen wäre zwar etwas doof gewesen, aber Urs und Beat aus der Schweiz einzuführen, wäre durchaus gegangen 😉 Die Ähnlichkeit von Allie und Jelena habe ich in den Büchern auch nie so gesehen. Klar, teilweise sind die Wesenszüge ähnlich, aber als ganzes identisch nicht. Kann aber auch daran liegen, dass ich den Hype um Allie nie nachvollziehen konnte. Das war halt die etwas nervige, weit gefasst, Nachbarin, die in zwei Folgen aufgetaucht ist. Es ist nicht so, dass ich die Figur nicht mag, aber sie hat für mich einfach keine Bedeutung im Gesamtbild.
Max DoMania © schrieb am 12.09.2026 um 08:20:07 zur Folge und der Kristallschädel: @dcc: Ich hatte nie das Gefühl, dass Jelena einfach nur Allie im Rollstuhl ist. Und bei fast all den Dingen, die du in Kommentar 43 anführst, sind die Crimebusters schuld, nicht die deutschen Autoren.
dcc © schrieb am 11.09.2026 um 23:38:38 zur Folge und der Kristallschädel: interessant was die Bücher angeht. von den Hörspielen her ist Jelena einfach Allie im Rollstuhl
alphawolf © schrieb am 11.09.2026 um 11:31:04 zur Folge und der Kristallschädel: @43: Zum Thema Allie -> Jelena: Marx mag die Figur von Allie nicht und findet selbst auch gar nicht, dass sie Jelena ähnlich ist. Potter -> Mr. Grogan: Mein Ratschlag, nimm dir das Buch vor. Da sind die drei ??? erst beim Potter und es wird erklärt, weshalb er nicht der richtige ist.
dcc © schrieb am 11.09.2026 um 10:53:34 zur Folge und der Kristallschädel: die Serie hat sich selbst so ziemlich allem beraubt, was sie mal definiert hat. (umso mehr, wenn man auf die Hörspiele schaut): Hitchcock als Auftraggeber, Mentor und Verbindung zum alten Hollywood, Kenneth/Patrick als kauzige Figuren und Helfer, das kindliche Alter der Helden und damit ihre Einschränkungen, die Abgrenzung Rock Beach (kleines Städtchen) vs L.A. (Metropole). Dann werden oft neue Figuren erfunden obwohl es schon in den Klassikern welche gab mit gleicher Funktion (Allie-->Jelena; Potter--> Mr. Grogan)
Ola-Nordmann © schrieb am 11.09.2026 um 05:55:28 zur Folge und der Kristallschädel: Was deine Schlussworte angeht, volle Zustimmung. Das ist einfach etwas, das in der regulären Serie inzwischen komplett fehlt. Wie es anders geht, zeigen die Crimes. Für mich ist auch das ersatzlos Streichen von Patrick und Kenneth einer der größten Fehler gewesen. Man beraubt sich so vieler Dinge: Wohlfühlfaktor, Hilfe bei Fällen, Leben auf dem Schrottplatz... Was den Fall angeht, stimme ich zu, dass es ein sehr klassischer ist, allerdings werde ich einfach nicht warm mit ihm. Marx macht gefühlt nichts falsch, den Anfang finde ich trotzdem langatmig. Ich hab noch nicht rausgefunden, warm der Funke nicht überspringen will.
Der Puppenmacher © schrieb am 10.09.2026 um 23:01:52 zur Folge und der Kristallschädel: Mein Kollege und ich hatten uns letztens noch drüber unterhalten, welche Folge wir anderen als Einstiegsfolge empfehlen würden. Ich habe nun diese hier nach vielen Jahren noch einmal gelesen und muss sagen: Der Kristallschädel eignet sich perfekt! Man hat ein spannendes, klassisches Buch in welchem fast alle Komponenten vorkommen, die ein Neueinsteiger wissen braucht. Schrottplatz, Titus sein Einkaufswahn, die hysterische Tante Mathilda, Inspektor Cotta. Es gibt Rätsel, Verfolgungsjagden, einen einzigartigen Schauplatz… es ist einfach wirklich DER klassische Fall, und dennoch spannend. Ich vergebe eine gute 2. Ich wollte aber im Thema noch eine andere Sache ansprechen, und zwar eine verpasste Chance/Idee. Im Buch wird Mr Meyer vorgestellt. Dieser sei ein Stammkunde auf dem und quasi jeden Tag am Stöbern in den neuen oder auch alten Sachen. Natürlich wird er später der Geschichte dienlich. Ich finde, es gibt ein bisschen zu wenig stetig wiederkehrende Figuren im drei ???-Univerum. Ganz ehrlich, dass es einen Stammkunden gibt, der dann mal öfter in den Geschichten vorkommt („ach, da ist ja mal wieder Mr Meyer, der Great gestern gar nicht da“) ist doch a) nicht unwahrscheinlich und b) bringt das frischen Wind rein. Da ist es egal ob es dieser Mr Meyer aus dieser Folge oder eben ein neuer Stammkunde ist. Man kann diesem Charaktereigenschaften geben, die vielleicht nützlich, aber auch nervig sind. Oder vielleicht ist dieser Stammkunde auch nett und ein echter Wohlfühlfaktor… wisst ihr, was ich meine? Ich fände das so schön.
Ola-Nordmann © schrieb am 08.09.2026 um 18:19:54 zur Folge Geheimnis der Särge: Ich hab auf jeden Fall festgestellt, dass ich die letzten Male wohl immer das Hörspiel gehört und nicht das Buch gelesen habe. Die Beschreibung der schwangeren Mumie in den Katakomben Wiens wäre mir glaub ich in Erinnerung geblieben. Was ich auch nicht mehr wusste ist die Tatsache, dass die beiden Statuen ohnehin nach Wien zu einer Ausstellung sollten. Der Beginn ist natürlich an den Haaren herbeigezogen (die Höhle ist aus Sicherheitsgründen gerade gesperrt wäre eventuell eine sichere Variante gewesen) und man fragt sich besser nicht, in welcher Sprache sich die drei gerade mit wem unterhalten, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Gerne hätte noch Franca vorkommen können, aber auch so gefällt mir die Idee der losen Verknüpfung der Fälle untereinander.
Ola-Nordmann © schrieb am 08.09.2026 um 18:12:23 zur Folge Schattenmänner: Es bleibt dabei, ich mag die Europareise. Der Metahumor setzt auch bei den Büchern ein (kann nicht mehr sagen, ob in diesem oder im nächsten, musste ne Zwangspause einlegen, weil ich das Buch liegen lassen habe und hab mit den Särgen weitergemacht). Jedenfalls wird sich darüber unterhalten, dass man auch mal Hörspiele aus den Fällen machen könnte. Der Fall krankt dann zwar wieder an den typischen BJHW Logiklücken, aber er liest sich trotzdem sehr gut, die Beschreibungen gefallen mir und Spannung kommt auch auf.
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