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Winnetou © schrieb am 16.02.2026 um 09:42:56 zur Folge Rätsel des Mondes: Ja, da geht es mir ähnlich. Ich hatte keunen "0815-Fall" erwartet. Dass Buchna außergewöhnliche Fälle kann, hat er ja schon des Öfteren bewiesen. Ich dachte, dass z.B. in einem NASA-Gebäude spielt oder dort etwas wichtiges versteckt werden würde. Vor allem, da damals beim veröffentlichten Klappentext stand, dass es eine existenzielle Gefahr für die Drei sei. Das Buch ist halt trotzdessen nicht schlecht, aber der Klappentext hat einfach zu hohe Erwartungen gemacht.
Ola-Nordmann © schrieb am 16.02.2026 um 08:17:25 zur Folge Rätsel des Mondes: Dass es dir am Ende zuviel geworden ist, kann ich durchaus nachvollziehen, es las sich teilweise wirklich mehr wie ein Sachbuch. Das mit dem Ort ist natürlich Geschmacksache, wobei das für mich jetzt auch nicht der entscheidende Punkt war. Die Enttäuschung kam bei mir vermutlich mehr von den sehr hohen Erwartungen zu Beginn. Und, wie ich im allgemeinen Bücherthread geschrieben hatte, vom Ende. Klar, das ist sauber gelöst, das kann ich gar nicht bestreiten, aber ich empfinde das Ende genauso unbefriedigend wie das beim Geheimnis der sieben Palmen.
Ola-Nordmann © schrieb am 16.02.2026 um 08:09:04 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Ok, nach dem etwas enttäuschenden Rätsel des Mondes (was durchaus auch an den extrem hohen Erwartungen lag), hatte ich bei der Knochenflöte auf eine Steigerung gehofft, heraus kam das komplette Gegenteil. Das Buch war für mich das seit sehr langer Zeit schlimmste zu lesen (und Minninger hatte in der Hinsicht die Latte schon extrem hoch angesetzt). Ich weiß zwar noch nicht, wieviel ich am Ende spoilere, aber ich setze ihn trotzdem mal. SPOILER Der Beginn ist eigentlich ganz gut gelungen. Man ist direkt mit Peter in einer Feuersbrunst, es passieren einige Dinge, die merkwürdig sind - etwas ungewohnt ist man direkt im Geschehen, kann man aber durchaus so machen und der Beginn macht auch Lust auf mehr. Doch danach wird es schlimm. Bis Seite 90 hat man ein komplett zerrüttet wirkendes Detektivtrio, bei dem keiner keinem traut, ständig eine agressiv-feindselige STimmung herrscht und ich es wirklich nicht geschafft habe, mehr als ein Kapitel am Stück zu lesen, weil es mir jedesmal sowas von gereicht hat. Und wegen was? Weil sich die drei vor dem Urlaub nicht einig geworden sind, ob man die Zentrale aufräumt. Und Peter, der in Schwierigkeiten ist, traut sich deswegen nicht, mit seinen Freunden zu sprechen. Wenn Peter diese Probleme hat, dann wäre es das einzig normale, wenn er sich seinen Freunden anvertraut. Tut er aber nicht, sondern schweigt alle Probleme weg, selbst wenn sein Problem direkt mit dem Fall zu tun hat. Und dann der Fall - wobei, welcher Fall eigentlich? Die drei werden von einer besorgten Großmutter beauftragt, die sich Sorgen um ihren Enkel macht. Die drei finden auch relativ schnell heraus wo der Typ war und der spielt dann auch nicht mehr groß eine Rolle, bis er im Finale pflichtbewusst nochmal auftaucht. Zwischendurch ermitteln die drei Fragezeichen dann vor sich hin, wobei man sich tatsächlich fragt, was sie da eigentlich ermitteln. Es gibt zwar alle möglichen Sachen, aber so richtig wird nicht klar, was eigentlich groß detektivische Arbeit erfordert. Das gipfelt dann darin, dass Kari am Schluss noch irgendwas aus dem Hut zaubert, um die losen Enden irgendwie zu Ende zu bringen. Dann bleibt zum Schluss noch die namensgebende Knochenflöte, die leider nicht wie beim Rätsel des Mondes das Thema vorgibt, sondern als reiner MacGuffin. Das Buch hätte genausogut der Rauch der Friedenspfeife heißen können. Was soll ich abschließend noch sagen, mein Fazit dürfte klar sein. Auch wenn er Fall noch deutlich mehr Substanz als manch anderer schlechter Fall der jüngeren Vergangenheit hat, die Umsetzung fand ich furchtbar. Es muss zwischen den dreien nicht immer eitel Sonnenschein sein, aber die ersten 90 Seiten hier haben mir jegliches Lesevergnügen komplett vergellt.
Winnetou © schrieb am 15.02.2026 um 22:33:52 zur Folge Fußball-Skandal: Ich bin sehr, sehr angetan von diesem Buch. Nicht in dem Sinne, dass jetzt aus der Reihe komplett herrausstecht, sondern eher, weil es für mich von allen Fußball-Büchern am meisten mit Fußball zu tun hat und gleichzeitig auch noch einen spannenden Fall bietet. Das Einsetzen für die kleinen Inselstaaten, in dem Fall Kiribati, und deren Probleme mit Klimawandel finde ich eine gute, und auch nicht überstrapazierte, politische Dimension, die hier mit eingearbeitet wird. Es tauchen sympathische Charaktere und allgemein die Stimmung, die transferiert wird, macht sehr viel Spaß beim Lesen. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Meiner Meinung ist es wirklich ein sehr schöner Kriminalfall, den man hier lesen kann. Zudem wirkt das Thema Fußball, wie in den anderen Fußball-Folgen, nicht deplatziert. Stattdessen passt es bestens hinein und alle kleinen Puzzleteile der Geschichte wirken sinnvoll miteinander verstrickt. Besonders den Koch, als Charakter, fand ich eine sehr angenehme Persönlichkeit. Einziges Manko ist das Ende, das zu schnell auftaucht. Die Tochter des Kochs wird wohl kaum im echen Leben am Ende alles rausposaunen. Das wirkt hier eher wie eine Drei ??? Kids Auflösung. Da merkt man mal wieder, das eine eingeschränkte Seitenzahl nicht immer das Beste sein muss. Ansonsten wirklich ein sehr angenehmes Buch mit toller und auch wichtiger Thematik. Ein guter Fall.
Winnetou © schrieb am 15.02.2026 um 20:33:39 zur Folge Rätsel des Mondes: Ich mag Astronomie als Thema auch sehr gerne und setze mich auch privat des Öfteren damit auseinander, jedoch war mir das in dem Buch irgendwann zu überladen. Da gibt es meiner Meinung nach schönere Wege das Wissen einzustreuen. Dass das Setting primär an der Steilküste gespielt hat, fand ich deutlich besser als, wenn jetzt nochmal ein Ortswechsel stattgefunden hätte. Ich fand das hat diesen "halbkammerspielartigen" Effekt, zentralisiert auf ein Ort und Geschehen, besser hervorgehoben. Aber eigentlich stimme ich da komplett überein. Besonders was Peters Rolle angeht. Christoph Dittert hat das im Fußball-Skandal ähnlich gehandhabt. Sehr angenehm, vor allem da Peter ständig nur als Sportler und Dummkopf dargestellt wird.
Ola-Nordmann © schrieb am 15.02.2026 um 19:56:08 zur Folge Rätsel des Mondes: Da stimme ich dir in fast allen Punkten komplett zu. Mir wurde es nicht unbedingt zuviel astronomisches Wissen, ich mag aber halt auch das Thema ausgesprochen. Was die Örtlichkeit angeht, gebe ich dir recht, die ist gut getroffen, es hätte mir da aber etwas mehr Abwechslung sein dürfen (etwas näher an Rocky-Beach, so dass es nochmal zurückgeht, oder ein paar Ortschaften weiter. Es war mir etwas zuviel Kammerspiel, ohne dass Kammerspielatmosphäre aufkam. Peter hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, so will ich den öfters sehen. Und auch die Verdächtigen hat Buchna nicht überzeichnet, was mir bei ihm öfters überhaupt nicht zusagt. Alles in allem ein Band, der solides Mittelmaß ist.
Winnetou © schrieb am 15.02.2026 um 09:07:34 zur Folge Rätsel des Mondes: Dann fang ich wohl mal an. Das Rätsel des Mondes. Ein wirklicher toller Titel, der in Zusammenhang mit dem Cover große Lust auf mehr gemacht hat. Wie hatte Puppenmacher es in seiner Bemerkung bei Veröffentlichung des Klaplentextes so schön lauten lassen. "Ich erwarte einer over the top Fall, bin aber auch enttäuscht, wenn er es nicht ist." Genau so geht es mir gerade. Klar, resultiert meine Meinung dann auch aus einer höheren Erwartung heraus, aber der Klappentext hatte Spannung pur geboten. Umso mehr bin ich nun enttäuscht, dass er wieder nur um eine Erbschaft geht. Dabei finde ich das Buch nichtmal schlecht. Auch das Thema ist super interessant und für ein Kinderbuch auch immer wieder gut eingestreut. Peter trägt auch sein Wissen vor. Soweit so gut. Mir persönlich sind es ab einem gewissen Punkt zuviel Fakten und Rätselwissen, dass im Buch vorkommt, sodass sich bei mir nach und nach Langeweile aufgetan hat. Das Buch bietet dennoch eine sehr Kammerspielartige Athmosphären. Auch das Gefühl von dem California Sunshine State kommt bei mir durch dir ganzen Landschaftsbeschreibungen gut rüber. Abspielungen auf den Ameisenmensch und das Atztekenschwert (zumindest vom Setting her) finde ich auch passend und gelungen. Besonders die Lage an der Steilküste konnte ich mir szenisch super ausmalen. Das ist ein Punkt, dem ich dem Buch zu Gute halten muss. Die Szenerie kann man sich wirklich wundervoll im Kopf ausmalen. Dadurch hat das Buch gleich doppelt so viel Spaß gemacht. Die Verdächtigen sind auch gut getroffen und bieten gute Charakterzüge. Eine Sache, die mich bei Buchna immer wieder nervt ist, dass er in jedes seiner Bücher irgendwie ein Film einbauen muss. Trotzalledem finde ich, dass das Buch solides Mittelmaß ist. Kann mal machen, verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht ließt ( außer man interessiert sich für Astronomie). Ach ja, die Anspielung auf Stephen Hawking fand ich auch sehr schön.
Max DoMania © schrieb am 15.02.2026 um 06:17:33 zur Folge Im Netz des Drachen: Meiner Meinung nach ein vollkommen unterschätzte Folge, quasi "Vampir im Internet" in gut. Gerade im Buch wird eine sehr dichte, märchenhafte Atmosphäre geschaffen. Im Hörspiel wird es gerade gegen Ende etwas verwirrend und es streut sich auch ein Fehler ein: Als die drei und Cotta am Ende Sheriff Pickett aufsuchen, ist Zabriski auch mit dabei. Später erzählt Cotta jedoch, dass sie Zabriski zuhause überrascht hätten. Dies ist ein Übertragungsfehler, da Zabriski im Buch in der Szene gar nicht da ist.
sushi © schrieb am 14.02.2026 um 18:16:13 zur Folge und das Fantasmofon: Ich glaube, das ist aus den vergangenen zehn (regulären) Hörspielveröffentlichungen die Erste, die ich gehört habe. (Das Dorf der Teufel habe ich gehört, was ich stimmungsvoll und gut inszeniert fand, aber den Fall weder als solchen noch im Aufbau überzeugend fand.) Vom Fantasmofon bin ich sehr angetan. Im Grunde ist schon der Anfang gelungen, in dem bereits viel vom Fall etabliert wird, wäre er etwas kürzer. Vielleicht ist das auch der einzige Kritikpunkt, den ich am Hörspiel habe. Wenn man es schafft, zehn Minuten rauszunehmen und damit das Tempo zu erhöhen, stimmt hier ganz viel. Denn der Fall, die Sprecher*innen, die Atmosphäre stimmen für mich alle.
Winnetou © schrieb am 13.02.2026 um 17:19:06 zur Folge und die Salztote: Ich kann mich den Rezensionen hier eigentlich nur anschließen, wobei sich bei mir speziell der Mittelteil (s.50-80) gezogen hat. Die verschlossenen Seiten, speziell mit den Briefen fand ich gut gelungen. Besonders der Chat zwischen Bob und Peter war genial (haha...da hab ich mich wirklich schlappgelacht...toll). Das Mysterium ist super spannend und auch die Szenerie rund um den Salton-See ist klasse athmosphärisch. Aber es stimmt, dass diese Spannung nicht ganz gehalten wird und die Verbrecherin sich zu einer 0815 Verbrecherin entwickelt. Alphawolf hat das in seinem vorherigen Post ganz gut aufgedröselt. Auch kamen mir die Klienten der Schamanin, wenn das schon als Ausgangsplot genommen wird, etwas zu kurz. Da hätte ich mir noch mehr Material zum Politiker gewünscht. Dennoch ist das im Großen und Ganzem ein sehr starkes Werk und bietet mal etwas Abwechslung.
sushi © schrieb am 13.02.2026 um 11:57:00 zur Folge Tödliche Törtchen. Tante Mathilda ermittelt: Drei Jahre hat es gedauert, bis ich das Buch gelesen habe, obwohl ich wahrscheinlich die primäre Zielgruppe bin. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Mathilda ist perfekt getroffen und Rocky Beach lebt richtig auf. Kari Erlhoff schafft es super, ohne den Ort zu verkleinern, ein kalifornisches Kleinstadtfeeling hervorzurufen. Der Fall ist solide Krimikost.
Winnetou © schrieb am 11.02.2026 um 08:35:01 zur Folge Geisterbucht: @ Max DoMania Die zweite Frage habe ich mir auch schon häufiger gestellt. Ich konnte ihn auch nie heraushören. Dachte ich bin der einzige, dem es so geht.
Max DoMania © schrieb am 10.02.2026 um 19:56:34 zur Folge Geisterbucht: Zu dieser Folge habe ich zwei Fragen: 1. Warum erschreckt Rashura Mr. Shreber zu Tode, wenn dieser doch die einfachste Möglichkeit ist, an den Schatz zu kommen? 2. Wird Taylor wirklich von Bernhard Hoecker gesprochen? Ich höre ihn da gar nicht raus...
alphawolf © schrieb am 09.02.2026 um 13:01:36 zur Folge Skateboardfieber: Meine Meinung dazu: das Buch wird vollkommen unterschätzt. Die Story find ich toll. Skateboard kann man beiseite schieben, das ist nur ein vorgeschobener Trend-Titel, um den Markt zu bedienen (das Cover spricht mir persönlich übrigens nicht zu, aber das ist ja Geschmackssache). Der Anfang ist super spannend und auch endlich mal im Hörspiel 1a umgesetzt. Als Peter aus seiner Gefangenschaft entflieht und sich dafür ein Skateboard baut, bin ich ein bisschen zwiegespalten: Zum einen kommt wie aus dem Nichts "Er brauchte ein Skateboard!" - da hätte man wenigstens Peter noch sagen lassen, dass ihn die Dächer an den Aufbau des Skaterparks erinnert - zum anderen wirkt es, als hätte Nevis vorher ein Point & Click-Adventure gespielt. Dort sind solche Rätsel auch gut aufgehoben: Mit einem ollen Brett und Rollcontainer-Rollen wird ein Skateboard zusammengezimmert, wobei die Schrauben für die Rollen mit der Verschlusslasche einer Dose entfernt und dann auch noch ins weiche Holz hineingedrückt werden. Mit so einer labilen Konstruktion kommt man doch keine fünf Meter weit. Mir hätte es gefallen, wenn die Rollen des Board bei der Abfahrt weggebrochen wären und es sich dabei quasi in ein Snowboard verwandelt hätte und Peter wäre irgendwie mit einem halsbrecherischen Manöver und viel Glück mit einem blauen Auge davongekommen und hätte sich abschließend selbst über diese bescheuerte Idee geärgert. Die Begegnung mit dem Hippie finde ich dann aber wieder super (nur im Buch, im Hörspiel ist die Figur leider absolut flach dargestellt worden) und auch die Szenen mit Rubbish George und schließlich die Schlussszene ist super. Dass die Bodenschätze am Ende keinem zugesprochen werden, gefällt mir ebenfalls. Eine rundum gelungene Geschichte.
L. W Crenshaw © schrieb am 08.02.2026 um 20:13:25 zur Folge Die Spur des Raben: Die Spur des Raben ist mein absoluter Lieblingsfall. Ich kannte zuerst das Hörspiel und dann das Buch. Das Hörspiel ist für mich pure Nostalgie und war vermutlich auch meine erste Folge von den drei ???. Das Buch habe ich bestimmt schon fünfmal gelesen, weil es mir nochmal besser gefällt als das Hörspiel. Aber das mit der Inszenierung stimmt, ich hätte z.B auch unglaublich gerne Oliver Rohrbeck als schnaufenden Justus auf dem Weg nach LA auf dem Fahrrad gehört... Und nochmal zu einem anderen Punkt (schon lange her aber gerade gelesen) Die Schauspieler deren Namen verfremdet wurden sind diejenigen welche vom Raben bestohlen wurden. Mel Gibson und Jodie Foster treten nur auf, bzw. werden nur erwähnt.
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