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Folge

 

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Ola-Nordmann © schrieb am 11.09.2026 um 05:55:28 zur Folge und der Kristallschädel: Was deine Schlussworte angeht, volle Zustimmung. Das ist einfach etwas, das in der regulären Serie inzwischen komplett fehlt. Wie es anders geht, zeigen die Crimes. Für mich ist auch das ersatzlos Streichen von Patrick und Kenneth einer der größten Fehler gewesen. Man beraubt sich so vieler Dinge: Wohlfühlfaktor, Hilfe bei Fällen, Leben auf dem Schrottplatz...

Was den Fall angeht, stimme ich zu, dass es ein sehr klassischer ist, allerdings werde ich einfach nicht warm mit ihm. Marx macht gefühlt nichts falsch, den Anfang finde ich trotzdem langatmig. Ich hab noch nicht rausgefunden, warm der Funke nicht überspringen will.

Der Puppenmacher © schrieb am 10.09.2026 um 23:01:52 zur Folge und der Kristallschädel: Mein Kollege und ich hatten uns letztens noch drüber unterhalten, welche Folge wir anderen als Einstiegsfolge empfehlen würden. Ich habe nun diese hier nach vielen Jahren noch einmal gelesen und muss sagen: Der Kristallschädel eignet sich perfekt!

Man hat ein spannendes, klassisches Buch in welchem fast alle Komponenten vorkommen, die ein Neueinsteiger wissen braucht. Schrottplatz, Titus sein Einkaufswahn, die hysterische Tante Mathilda, Inspektor Cotta. Es gibt Rätsel, Verfolgungsjagden, einen einzigartigen Schauplatz… es ist einfach wirklich DER klassische Fall, und dennoch spannend.

Ich vergebe eine gute 2. Ich wollte aber im Thema noch eine andere Sache ansprechen, und zwar eine verpasste Chance/Idee. Im Buch wird Mr Meyer vorgestellt. Dieser sei ein Stammkunde auf dem und quasi jeden Tag am Stöbern in den neuen oder auch alten Sachen. Natürlich wird er später der Geschichte dienlich.
Ich finde, es gibt ein bisschen zu wenig stetig wiederkehrende Figuren im drei ???-Univerum. Ganz ehrlich, dass es einen Stammkunden gibt, der dann mal öfter in den Geschichten vorkommt („ach, da ist ja mal wieder Mr Meyer, der Great gestern gar nicht da“) ist doch a) nicht unwahrscheinlich und b) bringt das frischen Wind rein. Da ist es egal ob es dieser Mr Meyer aus dieser Folge oder eben ein neuer Stammkunde ist. Man kann diesem Charaktereigenschaften geben, die vielleicht nützlich, aber auch nervig sind. Oder vielleicht ist dieser Stammkunde auch nett und ein echter Wohlfühlfaktor… wisst ihr, was ich meine? Ich fände das so schön.

Ola-Nordmann © schrieb am 08.09.2026 um 18:19:54 zur Folge Geheimnis der Särge: Ich hab auf jeden Fall festgestellt, dass ich die letzten Male wohl immer das Hörspiel gehört und nicht das Buch gelesen habe. Die Beschreibung der schwangeren Mumie in den Katakomben Wiens wäre mir glaub ich in Erinnerung geblieben. Was ich auch nicht mehr wusste ist die Tatsache, dass die beiden Statuen ohnehin nach Wien zu einer Ausstellung sollten. Der Beginn ist natürlich an den Haaren herbeigezogen (die Höhle ist aus Sicherheitsgründen gerade gesperrt wäre eventuell eine sichere Variante gewesen) und man fragt sich besser nicht, in welcher Sprache sich die drei gerade mit wem unterhalten, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Gerne hätte noch Franca vorkommen können, aber auch so gefällt mir die Idee der losen Verknüpfung der Fälle untereinander.

Ola-Nordmann © schrieb am 08.09.2026 um 18:12:23 zur Folge Schattenmänner: Es bleibt dabei, ich mag die Europareise. Der Metahumor setzt auch bei den Büchern ein (kann nicht mehr sagen, ob in diesem oder im nächsten, musste ne Zwangspause einlegen, weil ich das Buch liegen lassen habe und hab mit den Särgen weitergemacht). Jedenfalls wird sich darüber unterhalten, dass man auch mal Hörspiele aus den Fällen machen könnte. Der Fall krankt dann zwar wieder an den typischen BJHW Logiklücken, aber er liest sich trotzdem sehr gut, die Beschreibungen gefallen mir und Spannung kommt auch auf.

Talano © schrieb am 08.09.2026 um 17:36:22 zur Folge Die gefährliche Erbschaft: Bin hier so ziemlich bei 337 also dcc.
Auch wenn ich der Meinung bin das Rätselfolgen natürlich zum drei ???-Spektrum gehören, aber wichtig ist die Abwechselung, dass es verschiedene Arten von Fällen, sogar verschiedene Autoren, mit unterschiedlichen Stilen gibt.
Aber ich mochte auch eher die mystischen Folgen, als die Rätsel-Folgen, vllt. auch, weil man viel Rätsel kaum lösen kann ohne vor Ort zu sein und/oder Spezial-Wissen zu haben, ich als Kinder aber immer dachte, ich sei zu dumm.
Anderseits ist William Arden fast mein Lieblings-Autor, weil er gut Spannung und Action rein bringt. Seine Plots sind geradlinig, bringen aber durchaus 2-3 Ebenen ins Spiel. So auch hier. Und Athmo kann er auch.
Und damit ist auch fast alles zur gefährlichen Erbschaft gesagt, guter solider Plot, spannend und Aktionsreich. Insgesamt stimmig, gilt auch für die Rätsel, aber manche Auflösung ist dann doch etwas platt. Was in abgeschwächter Form auch für den Fall selbst gilt.
Und irgendwie stelle ich fest, nur ein paar Tage her, das ich es gelesen habe und das nicht zum ersten mal, aber viel hängen geblieben ist nicht.
Dennoch Note 2, weil es gut erzählt ist.

Gaspode © schrieb am 08.09.2026 um 17:12:30 zur Folge Todesflug: Ich mag den Todesflug auch. Und heutzutage in der SpaceX-Ära wäre die Folge auch gar nicht mehr so unrealistisch.

alphawolf © schrieb am 07.09.2026 um 12:23:01 zur Folge Todesflug: Ich mag den Todesflug. Klar, Bobs Flug ins All ist total überzogen, aber davon abgesehen liebe ich die schrägen Charaktere und im Buch sind sie nochmal überzogener dargestellt: Gregstone hat die ganze Zeit einen Joystick in der Hand, den er wild zuckend bedient und Butch ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und sagt ständig "Kein Problem". Das Wüsten-Setting wurde auch nochmal besser ausgekostet und es wird viel klarer, dass Nevis Bob absichtlich die Aktionen machen lässt, die eigentlich Peters Aufgabe wären (in den Stollen gehen, ins Raumschiff gehen). Dadurch bekommt Bob, der gerade in den Crimebusters und bei BJHW viel zu kurz kam, viel mehr Aufmerksamkeit. Sein Charakter wird dabei beleuchtet, ohne ihn zu verstellen. Insgesamt ist der Todesflug für mich liebevoller Trash, die Story wird aber leider durch den Titel und das Cover gespoilert. "... und der summende Berg" wäre super gewesen.

dcc © schrieb am 07.09.2026 um 09:09:51 zur Folge Todesflug: Ich habe nach ewiger Zeit noch mal in diese Folge reingehört, die ja einen legendär schlechten Ruf hat. Ganz ehrlich: Die Folge beginnt super spannend, hat lange Zeit eine tolle Atmosphäre. "Der summende Berg" weckt Erinnerungen an Klassiker wie den Teufelsberg. Das Wüstensetting ist interessant. Es gibt nur sehr wenige Figuren. Ich finde das alles über weite Strecken viel besser als so ziemlich alles was in den letzten 100 Folgen kam (sofern ich die noch gehört habe). Ich bin jetzt beim Hören noch nicht beim kritischen Teil angekommen. Aus der Erinnerung heraus: Das ist natürlich alles total starker Tobak. Mir hätte es gut gefallen, wenn man beim Thema des summenden Berges geblieben wäre, gerne auch was mit Forschung an Flugzeugen/Raketen, aber bitte nicht so übertrieben albern.

alphawolf © schrieb am 07.09.2026 um 07:16:37 zur Folge und die schwarze Rose: Hm... also ich fand das Buch ziemlich langweilig und das lag nicht an dem Thema Rosen, das ich noch am interessantesten fand. Das Setting wurde für mich irgendwie nicht genutzt, ich hätte es gut gefunden, wenn da mehr "Kloster" dabei gewesen wäre (evtl. sogar ein aktives Kloster). Alles ist irgendwie neu und erfrischend, aber der Funke wollte bei mir nicht überspringen. Am Anfang merkt man, dass Dialoge nicht (mehr?) Nevis' Stärke sind. Beim nächtlichen Alleingang mit Justus kommt dann deutlich mehr Spannung auf. Aber immer wieder wurde ich rausgerissen und dachte "Wie kann das denn sein?". Es waren für mich so viele Ungereimtheiten im Buch und es fehlte für mich die Spannung. Das kann Nevis besser.

alphawolf © schrieb am 06.09.2026 um 20:54:16 zur Folge Der Zauberspiegel: Also ich fand das Hörspiel früher mit 12 Jahren super spannend und fand auch die Idee mit dem Bezug zur Politik sehr gut. Zum Buch kann ich aber nichts sagen, das habe ich kaum mehr im Kopf.

alphawolf © schrieb am 06.09.2026 um 17:54:07 zur Folge Die Auferstehung: Wie gesagt glaube ich sofort, dass, wenn Eschbach es für seine Story braucht, er Peter die Kündigung ausschreibt.
In dem Buch gibt es nichts, was die drei ??? ausmacht. Die Figuren wirken viel eher wie in eine vorhandene Story hineingepresst.

Talano © schrieb am 04.09.2026 um 21:17:38 zur Folge Der Zauberspiegel: Ich lese ja nur die Bücher, zum Hörspiel kann ich daher nichts sagen, aber finde mich ganz gut in dem wieder, was dcc in 175 gesagt hat.
Die Geschichte mit dem Zauberspiel ist klasse, dass ganze andere dient ja nur. um eben diese Geschichte zu erzählen. Jetzt, mit dem Erwachsen -Blick (der ungerecht ist) finde ich es schon recht mühsam konstruiert. Und als Kind habe ich das eben nicht so recht verstanden und dachte das läge an mir, aber jetzt sage ich eher, es ist halt wirr und soviel zu verstehen gibt es da gar nicht.
Das Cover finde ich übrigens klasse und den Spiegel auch nicht hässlich (wie es im Buch mehrfach heißt, sondern schön.

dcc © schrieb am 03.09.2026 um 21:16:13 zur Folge Der Zauberspiegel: Ich wollte jetzt noch was dazu schreiben, aber all das habe ich schon in 171 gesagt Letztlich eine Folge mit einer netten Idee (Spuk im Spiegel), einer spannungsvollen nächtlichen Szene, tollen Sprechern, aber dann einem wirren Verlauf der Geschichte. Ich wünsche mir eine Folge die die Idee aufgreift, aber dann wirklich darum ein Hörspiel baut, also wo das Spiel-Phänomen mehrmals auftaucht

LupusJonas © schrieb am 03.09.2026 um 19:09:25 zur Folge Der Zauberspiegel: Mir hat der "Zauberspiegel" (Hörspiel) immer gut gefallen. Dass die Machtkämpfe in "Ruffino" incl. Erpressungsversuch nicht gaaanz realistisch ist, mag man kritisieren. Aber welche der ???-Geschichten ist das schon... Da ist diese Geschichte noch realistischer als die "singende Schlange" oder die "flammende Spur" etc. Fehlenden Realismus stelle ich nur dann in Rechnung, wenn es komplett aus dem Ruder laufen sollte. Was ich gut finde ist, dass die Geschichte nicht mit zu vielen Details oder zu vielen Personen überfrachtet ist (wie etwa im "magischen Zirkel"), sondern gut strukturiert und fast gedämpft erzählt wird. Dass der Übeltäter Gomez mal "Gomess" und mal "Gomee" ausgesprochen wird, ist mal wieder so eine Ungenauigkeit bei der Produktion, die mich aber nicht allzu sehr stört. Klar, über so "Zufälligkeiten" wie die im Telefongespräch mit dem entführten Jeff, als das Gebimmel der Eisverkäufer von "Meadow fresh" gleichzeitig mit der Bahnschranke zu hören ist und alles auch noch so aufdringlich laut, da schmunzel ich heute noch beim Hören, aber irgendwie muss das ja für jeden Hörer hörbar sein, also geht es wohl nur so. Alles in allem eine Folge, mit der ich immer wieder gern einschlafe. Natürlich nur mit der Klassiker-Musik, versteht sich.

Winnetou © schrieb am 02.09.2026 um 19:02:38 zur Folge Spuk in Hollywood: @Talano Ich fand das Cover klasse😂. Lustig wie die Meinungen bei dem Cover so unterschiedlich ausfallen.

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