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Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 17:19:04 zur Folge Drehbuch der Täuschung: Nach dem Durchlesen der Kommentare bin ich regelrecht verwundert, dass sowohl Hörspiel als auch Buch in einigen Rezensionen sehr schlecht wegkommen. Ich finde die Folge wirklich klasse. Und erst das Buch...wirklich erste Sahne. Da kann ich mich meinem Vorredner Puppenmacher wirklich zu 0,0% anschließen. Allein der Plott bzw. die falsche Fährte, dass ein angeblicher Freund auf merkwürdigeweise auf Sumatra gelandet ist finde ich als Täuschungsmanöver überragend...und das noch garniert mit den Sprachnachrichten. Für mich von der Art der Ablenkung die beste Idee bei den bisher erschienenen Fällen der selben Art. Auch Hollywood bzw. die Filmindustrie finde ich hier wunderbar eingebaut. Besonders das Buch finde ich echt richtig gut. Was das Buch angeht ist das sicherlich mein liebster Fall von Buchna. Der Fall wirkt einfach so frisch und lebendig. Auch, dass im Buch die Erneuerung der Grabenfräse immer wieder betont wird oder das Foreshadowing von Peter am Anfang passt sich einfach super stimmig in den Fall ein. Beim Hörspiel stimme ich jedoch zu, dass es zu lang ist. Das musst du, um noch mindestens eine Viertelstunde kürzen können. Beim eigentlichen Hören hat mich das tatsächlich aber gar nicht gestört. Den Plott finde ich sogar so gut, dass ich überhaupt nicht gemerkt habe wie die Zeit verflogen ist. Im Nachhinein betrachtet ist da was die Kürze angeht, aber doch schon mehr rauszuholen. Auch, dass die Drei ??? am Ende sozusagen ein eigenes Drehbuch der Täuschung kreieren, um die Regisseurin dranzukriegen finde ich einfach eine klasse Detektivische Leistung. Ich kann mich den meisten Meinungen hier wirklich nicht anschließen. Extrem starkes Buch und immer noch sehr gutes Hörspiel. Was ich in der Nachbetrachtung vielleicht ein bisschen schade finde ist, dass die Drei ??? nicht nach Sumatra fliegen, weil dort wirklich ein Freund hin geflohen ist. Hätte ich irgendwie cool gefunden. Vielleicht ja was für ein Dreiteiler? Dann kann man auch gleich Mikronesien nochmal ein Besuch abstatten...
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 15:25:28 zur Folge und die schwarze Rose: Reread: Ein wirklich angenehmer Fall mit vielen humoristischen Zitaten. Da hat sich Ben Nevis wohl ein bisschen ausgelassen. Das Setting macht wirklich Laune und Plott wirkt auch nicht zu Hanebüchen. Mir ist es jedoch stellenweise zu viel eingestreutes "Garten-Wissen" (so nenn ich es mal). Die Charaktere wirken aber auch alle sehr stimmig. Jedoch besitzt das Buch einige Stellen, die sehr gestrafft wirken oder die nicht allzu viel zur Handlung beitragen. Das stört mich ansich im Buch nicht so besonders, wenn ich nun aber schon wieder sehe, dass das Hörspiel eine Laufzeit von 81 Minuten hat, kann ich wirklich nur mit dem Kopfschütteln. Dieses Hörspiel muss man auf 65 Minuten guten Gewissens kürzen können. Es gibt Bücher die verlangen nach 90 oder 80 Minuten Laufzeit und dann bitte mach es auch so lang, aber nicht dieses hier. Jüngste Paradebeispiele sind "Der Rote Büffel" und "Tag der Toten". Naja...da bin ich nun sehr gespannt wie das gehandhabt wurde.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 15:11:05 zur Folge Melodie der Rache: Ich kann mich bei dieser Folge Puppenmacher nur anschließen, zumindest was das Hörspiel angeht. Beim Buch stehe ich wahrscheinlich zwischen alphawolf und Puppenmacher. Diese besitzt zwar wirklich eine sehr schöne und wohlige Athmosphäre, zieht sich aber an manchen Stellen zu lang. Es gibt so Folgen, da sind sowohl Buch als Hörspiel etwas gemächlicher. Wenn dann noch Athmosphäre, Beschreibungen und Charaktere stimmen kommt ein sehr schöner Plott dabei raus. Genau das ist hier der Fall. Ich mag die Szenerie auf dem Anwesen von PJ sehr gerne. Was ich ich besonders im Buch total klasse, das dann aber im Buch gestrafft wurde, im Übrigen sehr gut - super Kürzungen, ist das jeder der Drei Detektive hier seinen eigenen Fähigkeiten nachgehen kann. Bob recherchiert die Hintergründe, Peter verfolgt bzw. kümmert sich um die Gangster oder im Buch um den Kübel vor der Saunatür usw. und Justus kombiniert die vorliegenden Tatsachen als auch die besten Beobachtungsmöglichkeiten. Da hat Christoph Dittert wirklich wunder schöne Charakterbeschreibungen abgegeben. Irgendwie sind mir auch alle Charaktere sind sympathisch. Ich mag die musikalischen Hintergründe und die Storys rund um PJ's Vergangenheit. Viel, viel besser gelöst als beim letzten Song. Auch die Sprecher machen alle einen guten Job und es macht einfach Spaß zuzuhören. Einfach ein richtig schnuckliger Wohlfühlfall. Ach ja, die Laufzeit von 64 Minuten bestätigt ja, dass man Kürzen kann, wenn man nur will.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 14:56:51 zur Folge Manuskript des Satans: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau wo ich bei dieser Folge anfangen soll. Vielleicht damit, dass sich Hendrik Buchna gefühlt die Hälfte bei seinem eigenen Fall "Der weiße Leopard" abgekupfert hat. Beide Male ein skuriller Auftraggeber, die beide irgendwie in irgendwas verstrickt sind. Der eine als Gangster, der andere an einem Nebenstrang mit seinem Stiefbruder. Beide mies unsympathisch. Im weißen Leopard kommt dann noch der Sohn dazu, hier ist der eben genannte Stiefbruder. Beide Male ein riesen Anwesen mit Butler und Haushälterin. Beim ersten Mal werden selbige verdächtigt, hier auf ein Mal nur noch der Butler. Das war übrigens auch der Moment wo mir klar wurde, dass die Haushälterin mit im Köcher steckt. Im Buch war der Auftraggeber ja noch echt lustig mit seinen Bonbons, aber im Hörspiel....puuuuhhh...ne du, nicht meins. Hat mich ein bisschen an Peters Rosinenbrötchen im Namenlosen Gegner erinnert. Wirklich schade, dass es dieser Gag nicht ins Hörspiel geschafft hat. Das wäre ein klasse Alleinstellungsmerkmal gewesen. Trotz der vergleichsweisen kürzeren Dauer, ist diese Folge einfach immer noch zu lang. Es wird viel zu viel gelabert. Allein die Tatsache, dass man nicht direkt beim haus des Professors startet finde ich schon fragwürdig. Dass dann aber wieder einfach jegliche Ermittlungsarbeit aus dem Buch gestrichen wird ist auch einfach nur zum Kopfschütteln. Das Buch besitzt hier zumindest einen interessanten und klassischen Krimifall. Das es dann am Ende um ein altes Gemälde geht...naja. Da hätte ich es schöner gefunden, wenn der Zweck wirklich ist dem Professor die Übersetzung zu klauen und die dann am Ende kapput geht oder so. Ich bin ja gerne Verfechter der neuen Folgen, aber diese ist leider für mich das Paradebeispiel für eine belanglose, schlecht umgesetzte und Laberrhabarberfolge. Schade...
Ola-Nordmann © schrieb am 17.07.2026 um 12:40:26 zur Folge Die Stadt aus Gold: @35) Das sind für mich auch tatsächlich keine Logiklücken. Da fand ich Stadt aus Gold insgesamt sehr stimmig.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 10:56:56 zur Folge Die Stadt aus Gold: Was mich tatsächlich als Kind immer bei jeder Hörspielserie gestört hat war, dass die ganzen Protagonisten immer so viele Fälle erlebt haben ohne dabei zu altern. Da hab ich als kleines Kind immer versucht auszurechnen wie oft im Schnitt die wohl einen Fall haben. Das Fazit war: viel zu oft. Das fand ich immer unrealistisch, dass die Protagonisten, sowohl TKKG oder die Drei ???, in einem Jahr irgendwie alle 2 Tage einen Fall lösen.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 10:51:23 zur Folge Die Stadt aus Gold: Klar, die Geschichte muss in sich stimmig sein, aber manche Logiklücken, die hier öftermal angeprangert werden halte ich für schwachsinnig. Bei der Folge ist es z.B., dass die Drei ??? Die Schatzkarte sofort finden oder bei dem riesen Berg genau die richtige Richtung einschlagen. Aber ich bin halt auch mit den Drei ??? kids aufgewachsen. Da ist aus erwachsener Sicht auch manches sehr weit hergeholt, was mich aber nie so gestört. Deshalb stehe ich da wohl einfach in einem anderem Verhältnis dazu.
Ola-Nordmann © schrieb am 17.07.2026 um 10:03:53 zur Folge Die Stadt aus Gold: Geht mir ähnlich wie sushi, die ganze Szenerie muss nicht realistisch sein, das Buch aber in sich stimmig. Extrembeispiel wäre da für mich Todesflug, das ist natürlich kompletter Quatsch, funktioniert für mich aber trotzdem (wenn auch als eine Art Parodie), weil es in sich einfach passt. Was die Stadt aus Gold angeht, liege ich irgendwo zwischen Winnetou und Jeffrey Shaw (also so wie die meisten anderen auch). Insgesamt eine ordentliche Geschichte, aber mit Schwächen. Als äußerst positiv fand ich aber damals schon beim ersten Lesen, dass es auch falsche Fährten gibt. Es war wirklich schön mal kein komplett geradliniges Ermitteln zu haben.
Ola-Nordmann © schrieb am 17.07.2026 um 09:53:20 zur Folge Spuk im Hotel: Marx ist tasächlich einer der Autoren, die für mich mit die besten Geschichten geleiefert haben (Wald der Gefajren, Feuermond, Toteninsel, Jadekönig, roter Büffel), aber auch welche, die ich gar nicht abkann (Erbe, leeres Grab). Wobei ich es durchaus nachvollziehen kann, das sind halt auch über die Serie gesehen sehr unterschiedliche Herangehensweisen, dass da die Geschmäcker zwangsläufig auseinandergehen, ist klar 
sushi © schrieb am 17.07.2026 um 09:27:11 zur Folge Die Stadt aus Gold: @32 Da möchte ich entschieden widersprechen. Dass eine Geschichte in sich logisch ist, fand ich als Kind schon enorm wichtig. Mich hat das immer gestört, wenn jemand unrealistisch sich zum Guten wendet oder überlebt. Was ich einem Kinder- und Jugendbuch, aber eigentlich auch allen anderen fiktionalen Werken zugestehe, ist, dass die Welt nicht die unsere abbilden muss. Das schließt für mich ein, wenn da (in den Klassikern) drei Kinder ermitteln und manchmal auch, wenn ein Mysterium herangezogen wird, das es nicht unbedingt für die Handlung benötigt hätte, sondern den Aufwand künstlich erhöht.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 08:57:31 zur Folge Die Stadt aus Gold: Was mir hier im Forum, speziell bei dieser Folge aufgefallen ist, dass immer viel zu viel Wert auch Logik gesetzt wird. Das sind Kinderbücher! Da muss nicht immer alles komplett nachvollziehbar sein.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 08:07:54 zur Folge Die Stadt aus Gold: Ja, gut. Die Erklärung stört mich jetzt nicht und am Ende muss es ja den Kindern gefallen. Ich bezweifle, dass die sich daran stören. Was das Buch angeht: Ich finde richtig, richtig gut...und interessant erzählt😉
alphawolf © schrieb am 17.07.2026 um 06:44:15 zur Folge Die Stadt aus Gold: Ich hatte ja geschrieben, dass ich die Umsetzung gut fand und muss gestehen, so genau kann ich mich an das Buch nicht erinnern. Da waren verschiedene falsche Fährten ... aber so richtig interessant erzählt war das nicht, oder? Und zu den Mönchen: Dass es Mönche sind, hat mich im Grunde gar nicht gestört, bloß dachte ich irgendwann "Wo sind eigentlich die Täter? So viele Figuren, die in Frage kommen, gab es bisher gar nicht." Als im letzten Drittel dann die völlig harmlosen Gestalten auftauchten, war es wie "Ah, da sind sie ja.". 1. hätte ich mir mehr Figuren gewünscht, die in Frage kommen (also entweder noch Verdächtige eingebaut oder vorhandene Figuren mehr ausgearbeitet) und die Mönche nicht so extrem harmlos dargestellt. Und wenn man dann Mönche nimmt, muss man vielleicht auch ein bisschen mehr schreiben als "Wir wollen den Schatz und dann hören wir auf zu beten. Da hätte man wunderbar das Geldproblem ansprechen können und die Enttäuschung, dass keine Unterstützung da ist, sie sich im Stich gelassen fühlen und dann sind sie mit der Zeit immer mehr von ihnen Pfaden abgewichen - irgendwie so. Ganz ohne Erklärung ist es echt platt.
alphawolf © schrieb am 17.07.2026 um 06:09:20 zur Folge Spuk im Hotel: Auch ich mag Grey und Erbe des Meisterdiebs zählt zu meinen Lieblingsfolgen. So sind die Geschmäcker halt verschieden.
Winnetou © schrieb am 16.07.2026 um 20:04:34 zur Folge Die Stadt aus Gold: Hatte die Stadt aus Gold bisher nur ein paar mal nach Erscheinen gehört und danach lange nicht mehr. Darum wollte ich die Folge nun nochmal frisch und unvoreingenommen bewerten. Die ersten 5 Minuten machen hier direkt unglaublich viel lustig auf mehr. Die erzählten ersten Forschungsberichte von Professor Mathewson, übrigens mit einer super markanten Stimme von Stefan Schwartz gesprochen, über das Mysterium der Stadt aus Gold wecken direkt Interesse. Was mir zwischendurch dann allerdings negativ aufgefallen ist: Einerseits sind in der UNI null, aber wirklich zero Geräusche zu hören. Was ist mit Studenten-Gemurmel, am Rande ertönenden und angerissenen Gesprächen?. Des weiteren wirkt die Artikulierung von Oliver Rohrbeck teils sehr übertrieben und gestellzt. Positiv ist mir in der Folge dann allerdings die Zwischenmusik aufgefallen. Diese wirkt super passend und stimmig. Da macht es doch gleich doppelt Spaß zuzuhören. Kommen wir zu Barbara und der Frage: Warum zum Henker wirkt Barbara so derbe fröhlich nach der Entführung? "Halooo, hier bin ich. Juhuuu!" Genau diese leicht verängstigte Stimme von während des Telefonats beibehalten und keiner würde sich beschweren. Darüber hinaus bin ich auch nicht der größte Fan der Figur Barbara selber. Was ich ja auch einfach geil finde, dass die Ermittlungen aus dem Buch (auch die fehlgeschlagenen, die dann zum Ziel führen) einfach komplett gestrichen werden, wodurch es dem Hörer so vorkommt als würde direkt die erste Fährte stimmen. Finde ich leider sehr schwach gelöst. Dadurch erscheint auch das Gespräch von Bob mit dem Archivar als unnötig. Da war das Buch leider um Welten besser. Das am Ende zwei Mönche dahinterstecken finde ich gar nicht so abwägig wie hier zuvor genannt. Darüber hinaus ist es meiner Meinung nach sehr übertrieben zu kritisieren, dass die Drei ??? Die Schatzkarte sofort finden. Das gehört zu den Drei ??? dazu. Danke könnte man ja genauso gut kritisieren, warum drei 16jährige es so oft mit aller Art von Schmuck und wertvollen Schätzen zutun haben. Da wurde wohl die Prämisse nicht ganz verstanden. Die Schatzsuche im Hörspiel verläuft halt leider etwas plump. Das ist im Buch alles sehr viel weiter ausgeführt. Ich mag diese Thematik der Folge sehr gerne. Die Stadt aus Gold passt als Mysterium sehr gut zu den Drei ???. Das Buch finde hier wirklich sehr schön geschrieben und gehört für mich auf jeden Fall zu der Topriege. Das Hörspiel fällt da leider etwas ab. Da wurde an manchen Stellen sehr ungünstig gekürzt. Ich kann die Kommentare hier im Forum ganz und gar nicht nachvollziehen. Sowohl zum Buch als auch zum Hörspiel. Die "Stadt aus Gold" ist eine sehr gute Abenteuergeschichte als Buch und immernoch eine gute als Hörspiel. Ich kann zwar verstehen, dass die Folge zu lang ist (sie hätte auf jeden Fall gestrafft werden müssen!!!), aber sie ist dennoch nicht schlecht.
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