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Folge

 

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Gaspode © schrieb am 13.07.2026 um 22:55:27 zur Folge Poltergeist: @alphawolf: Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob ohne BJHW die Serie nicht damals eingestellt worden wäre.

Mr Burroughs © schrieb am 13.07.2026 um 16:10:27 zur Folge Poltergeist: Für mich definitiv ein Highlight der gesamten Serie und letztlich sogar die Wiederbelebung nach der unsäglichen BJHW Zeit..

Ola-Nordmann © schrieb am 13.07.2026 um 11:22:12 zur Folge Poltergeist: Ich muss mir die Folge auch mal wieder geben. Aber klar, die Meinungen gehen teilweise sehr weit durcheinander. Sehe ich ja auch bei der ebenfalls gerade wieder nach oben gekommenen Knochenflöte, die ich furchtbar finde und andere richtig gut.

dcc © schrieb am 13.07.2026 um 10:13:21 zur Folge Poltergeist: Das geht schon damit los, dass unterschiedliche Fans ganz unterschiedliche Ansichten dazu haben, was "klassisch" bei den Drei Fragezeichen ist. Für mich sind das die Folgen mit Mysterium, für andere sind es Abenteuer-Folgen in der Natur Kaliforniens. Für mich ist Poltergeist im Speziellen (und Marx im Allgemeinen mit den meisten Stories) aber wirklich allemal näher am ursprünglichen Geist der Serie als die belanglosen Alltagsgeschichten von BJHW oder auch teilweise aus der Crimebuster Zeit.

Winnetou © schrieb am 13.07.2026 um 09:35:51 zur Folge Poltergeist: Hui, hui, hui...hab die Folge letztens auch nochmal gehört und sie ist bei mir nochmal ein Stück nach unten gerutscht.
Ne du, lass mal
Ich finde schon erstaunlich wie die Meinungen bei ein und der selben Folge so weit auseinander gehen können

Winnetou © schrieb am 13.07.2026 um 09:32:59 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Reread:
Weiterhin sehr schöne Story, die man, dass habe ich jetzt beim zweiten Lesen nochmal verstärkt gemerkt, bei prallendem Sonnenschein lesen sollte, damit sich das Sunshine-State-Feeling ausbreitet.
Ich liebe an diesem Buch einfach diese Jugendliche-Interaktion von Peter mit seinen Surferkumpels.
Was ich schade finde ist, dass Jerome wieder "verschwindet" bzw. dadurch nicht dauerhaft eine mögliche Freundschaft mit Peter etabliert werden kann, die vielleicht auch einen Ersatz zu Jeffrey hätte bieten können.

alphawolf © schrieb am 12.07.2026 um 23:08:17 zur Folge Poltergeist: Ich kann beide Seiten verstehen: Auf der einen Seite sind wir bjhw geplagt, auf der anderen steht eine Story, die durch Konstruierung, Zufällen und schneller Auflösung nicht jedem gefallen will. Miss Madigan find ich aber auch prima und gar nicht nervig. Trotzdem ist natürlich der Kontrast zu der ruhigen Mrs Cartier eine wahre Wohtat. Sigourney spielt, soweit ich mich erinnern kann, auch im Buch keine große Rolle. Dafür hat Marx die Freundinnen ziemlich präsent eingebaut (und die sind glücklicherweise im Hörspiel rausgeschmissen worden), eine Szene in einem Geheimraum gibt es noch, die eigentlich ziemlich spannend war: Bob und Justus sind darin gefangen und von außen klopft und poltert es in allen Ecken. Das hätte man schön mit Stereo-Geräuschen und spannender Musik reinbringen können. Das ganze blabla um die verschobene Truhe hätte man dafür aufs Nötigste schränken können.
Der Geistesblitz von Justus, dass Hugenay dahintersteckt, ist im Buch auch sanfter gelöst (Peters "Ich fühl mich wie Gott in Frankreich" kommt im Buch gar nicht vor).
Das "klassische Konzepti (das in meinen Augen gar nicht so oft Anwendung findet), dass die drei ??? mehrm irgendwo hingehen und bei jedem mal ein bisschen mehr herausfinden, brauche ich hier aber nicht.
Abschließend würde ich sagen: Ja, die Geschichte ist konstruiert und es ist irgendwie hingebogen, dass Hugenay da reinpasst, aber nach den bjhw-Folgen ist sie doch eine richtige Wohltat.

alphawolf © schrieb am 12.07.2026 um 15:27:35 zur Folge Der finstere Rivale: Tja, der Rivale ist halt ein Buch, das in jeder Richtung an die Grenzen geht. Das kann man mögen oder nicht... ich mag's. Dass die zweite Seite des Hörspiels weniger interessant ist, liegt an der Kürzung von Minninger. Das letzte spannende Viertel des Buches ist nämlich der Schere zum Opfer gefallen.

dcc © schrieb am 12.07.2026 um 15:24:05 zur Folge Poltergeist: Widerspruch zum letzten Beitrag von Winnetou. ich finde diese Folge ist toll. Zunächst mal ist dies hier der Einstieg von André Marx, und er führte die Serie nach langen Irrungen und Wirrungen back to the roots. Während der Crimebusters und dann vor allem der BJHW Ära fand eine schleichende "TKKGisierung" statt. Immer weiter hatte man sich vom Kern und Charakter der Serie entfernt. Anstatt Geistern und Mysterien gab es Autodiebe und gefälschte Musikkassetten. Marx setzt in seinem Erstlingswerk dagegen auf vollen Retrocharme. Es geht um so ziemlich alles was die Klassikerfolgen mal ausgemacht haben: Gestohlene Bilder, verschwundener Schmuck, Museen, alte Damen die womöglich durch Spuk aus dem Haus getrieben werden sollen. Das alles wirft Marx zusammen in eine Art Klassiker-Konvolut und präsentiert es in einem Tempo und einer Dynamik, die an M.V. Carey erinnert. In 65 Minuten passiert genug für 2 oder 3 Folgen. Überhaupt erinnert vieles an verschiedene frühe Folgen: Gespensterschloss (Spuk), verschwundener Schatz (mysteriöser Terror im Haus einer alten Dame zur Ablenkung; sowie Überlagerung verschiedener Fälle), Karpatenhund (Kunstdiebstahl, mysteriöses Phänomen), Superpapagai (Bilder, Hugenay). Auch das Übernachten beim Klienten weckt Erinnerungen (wieder Karpatenhund und Schatz). Die explizite Nennung des Weckers noch obendrauf. Marx gelingt es dadurch auch, der Serie sowas wie einen Kanon und eine Erinnerung zu geben. Man hat nicht nur das Gefühl, die Serie habe zu ihren Wurzeln zurückgefunden, nein man spürt auch erstmal ein wenig, dass es eine geschlossene Welt gibt, und Dinge aus der Vergangenheit eine Relevanz haben können (Hugenay, Mrs. Smith aus dem Wecker). Der Anfang ist schwierig. Es bedarf im Grunde vier Anläufen bis man beim eigentlichen Fall ist. Gut, dass das Hörspiel hier sehr knackig und kurzweilig bleibt. Die zentralen Poltergeist-Geschehnisse wiederholen sich - wie in vielen Klassikerfolgen - drei- oder sogar mehrere Male. Allerdings wirkt es hier fast ein wenig zu schnell. Es fehlt eigentlich der übliche "kontemplative Rückzug auf den Schrottplatz mit einigen Recherchen". Diese hätten der Folge im Mittelteil gut getan. Dadurch hätte man auch verhindern können, dass Justus' Auflösung 10min vor dem Ende zu plötzlich kommen. Auch die Verfolgung von Sigourney bleibt im Hörspiel sinnlos. Ohne das Buch zu kennen würde ich vermuten, dass Peter hier etwas erfährt was zur Auflösung beiträgt. Auch sprecherseitig ist man endlich wieder auf hohem Niveau. Alle wichtigen Figuren sind klar und gut zu unterscheiden, Miss Madigan und Mrs. Cartier sind wunderbar schrill, Ethan Easton klingt markant (taucht aber nur ein mal auf). Hohes Niveau auch bei den Musiken und den Soundeffekten. Die Poltergeist-Inszenierung ist vielleicht nicht so kultig wie beim tanzenden Teufel, aber dennoch effektvoll. Es gibt zwei Dinge die stören: 1) Wie schon erwähnt erfolgt die Auflösung früh und zu einfach durch Justus. Es wäre schön gewesen, wenn er seine Ideen um die Poltergeist-Inszenierung früher gehabt hätte, aber sie dann noch mal ins Haus müssen, um zu verstehen, wie die Zusammenhänge und die Motive sind. 2) Es gibt ein riesiges Logikloch: Spätestens als Peter bei Miss Madigan abbricht, gibt es gar keinen Grund mehr für die ganze Inszenierung! A propos Logik: Was ist es für ein absurder Zufall, dass Hugenay beauftagt wird die Eisenfrau zu stehlen, die zufällig als Druck genau dort hängt, wo ein Komplize von ihm zur Untermiete wohnt?? Ansonsten: Toller Einstieg von Marx und eine gelungene Rückkehr zu den Wurzeln der Serie.

Ola-Nordmann © schrieb am 12.07.2026 um 13:23:43 zur Folge Dopingmixer: Für mich bisher klar der schwächste BJHW-Fall. Die Grundstory ist wie bisher auch in Ordnung, aber die Umsetzung ist ziemlich schwach. Die Nebengeschichte mit den Pflanzen wirkt mehr wie ein Fremdkörper, die Spannung zwischen Justus und Lys nimmt mir deutlich zuviel Raum ein und letzten Endes ist die ganze Ermittlerei umsonst, weil Glenn bei Lys auspacken und die beiden das an die Öffentlichkeit bringen.

Ola-Nordmann © schrieb am 12.07.2026 um 13:19:01 zur Folge Giftiges Wasser: Ähnlich wie die beiden Bücher davor, eine solide Geschichte mit ein paar Mängeln. Das auswärtige Setting ist gut gelungen und die Figurenzeichnungen passen, abgesehen von einem Punkt, ebenfalls. Was etwas nervt ist die Geschichte mit dem Kaktus. Klar, dass Justus das nicht seiner Tante erzählt, aber diese Geheimnistuerei gegenüber Peter und Bob nervt am Ende nur noch.

dcc © schrieb am 11.07.2026 um 22:53:28 zur Folge Der finstere Rivale: Eine weitere Marx Folge als Hörspiel nachgeholt - bzw. Jahre nach dem Ersthören mal wieder reingezogen. Bin doch überrascht, dass Buch und Hörspiel hier so gut wegkommen, aber der Reihe nach. Ich erkenne mehr und mehr, dass Marx immer eine klare Idee hat, was er mit einem Buch erzielen will. Da gibt es - vor allem in seiner Anfangszeit - Bücher die eindeutig von Klassiker inspiriert sind, es gibt Bücher, die Klassiker weiter erzählen oder Figuren wieder zurück bringen, es gibt Episoden wo er Charaktere erweitern will, oder eben Fälle, die einen einzigartigen Charakter haben, den es bis daher noch nicht so gab. Beispiel: Nacht in Angst ist seine Version von Die Hard - als Actionfolge an einer Location. Mit dem finsteren Rivalen hat er sich ein wenig das Gansterfilm-Genre vorgenommen. Es beginnt noch klassisch. Die Art wie der Koffer auf den Schrottplatz fliegt erinnert an den Start vom lachenden Schatten (das Amulett). Später erinnert einiges an Marx' eigenes Buch "Tödliche Spur". Insgesamt ist die erste Seite des Hörspiels deutlich spannender und unterhaltsamer mit dem krankhaft kompetitiven ersten Detektiv beim Computerspiel, dem Finden des Koffers, der doppelte Vorsichtsmaßnahme von Justus, der Peilsender-Verfolgung und dem Belauschen von Skinny. Danach wird es wirr und eintönig. Klar, Marx wollte hier ein Katz- und Mausspiel von Gangster, Skinny und den ??? mit Wirrungen und ständigen Wendungen. Niemand vertraut irgendwem, jeder hat immer noch einen Plan B etc. Doch ich finde das nur ermüdend, und irgendwann habe ich das Interesse verloren, weil einfach nur noch geredet, und nichts mehr erzählt wird. Die 3-4 Gangster-Typen bleiben blass (wer arbeitet da jetzt für wen und seit wann und warum?), selbst Thormann kann da wenig dran ändern. Auffallend ist nur, wie dreist die ??? hier im Grunde mehrmals ihr Leben riskieren weil sie immer wieder versuchen die doch sehr gefährlichen Gangster zu hintergehen. Zudem fällt die - in meiner Originalversion - sehr derbe Sprache inkl. H*rensohn und co. auf. Musste das sein? Für mich wahrscheinlich eine der schwächsten Marx-Beiträge.

Talano © schrieb am 11.07.2026 um 09:04:58 zur Folge Der Teufelsberg: @228: Die habe ich nicht vergessen, aber beim aktuellen Durchlauf (der drei ???) bin ich bei ihren Büchern noch nicht angekommen.
Wobei, den Karpartenhund, den hatte ich anlässlich des Films gelesen. Die Geschichte ist klasse ohne Frage, aber den Schreibstil fand ich nicht gut. Kann natürlich auch an der Übersetzerin, Frau Puschert liegen, aber die hat ja auch die anderen Folgen übersetzt.

dcc © schrieb am 10.07.2026 um 13:12:53 zur Folge Der Teufelsberg: Du hast die beste Autorin vergessen Ich habe fast keine der Bücher gelesen, aber auch ich bilde mir ein, dass ich die M.V. Carey Geschichten erkennen würde. Sehr viel Action, sehr dichte Handlung, es passiert ständig was, teils mehrere Fälle überlagert.

Talano © schrieb am 10.07.2026 um 10:05:53 zur Folge Der Teufelsberg: Inzwischen glaube ich, dass ich die Autoren am Stil erkennen würde.
Arthur: Hat die mysteriösesten, raffiniertesten Plots, mit kleinen Fehlern.
West: (hat ja nur 2 Folgen geschrieben). Recht wild konstruiert, ziemlich unlogisch aber auch quirlig.
Arden: Hat den gradlinigen Stil, treten auch keine groben Ungereimtheiten auf.
Allen gemeinsam ist. Es geht sofort los, von Seite 1 an ist man in der Geschichte. Es passiert eine Menge. Ist spannend und atmosphärisch.
Letzteres passt dann auch Teufelsberg (Arden), sehr spannend, atmosphärisch, stringent. Note 1.

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