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+++ Folgen-Diskussionen +++
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alphawolf © schrieb am 04.07.2026 um 17:45:36 zur Folge Die Karten des Bösen: Also als ich die Folge gehört hab, war ich vielleicht 13 Jahre alt. Da hab ich mich null gegruselt. Volkmann ging und geht mir auf den Zeiger, auch den Fotografen am Ende finde ich nicht gut (der wirkt so gar nicht, als würde er die Rolle leben, sondern fast so, als würde er den Text nur vom Blatt ablesen). Den Professor mag ich aber, auch die Auflösung gefällt mir irgendwie. Ermittelt wird tatsächlich gar nicht und die Auflösung von Justus kommt quasi aus dem Nichts. Grundsätzlich finde ich die Grundidee und Auflösung gut, vielleicht sogar die beste von Minninger. Immerhin wurden die Wachsfiguren schon sehr früh eingestreut und man kann darauf kommen, bzw. hat man den Aha-Effekt. Alleine die Tatsache, dass die drei ??? und der Reporter als Zeugen fungieren sollen, damit alle Welt glaubt, dass der Professor den Tod besiegen kann, ist quark. Eine Gruppe leichtgläubiger und wohlhabender Leute, die man anschließend ausnehmen will, wäre da sinnvoller gewesen.
dcc © schrieb am 04.07.2026 um 16:54:00 zur Folge Die Karten des Bösen: Ich bin in einer experimentellen Phase, und höre Folgen jenseits der Klassiker. Bei Karten des Bösen hatte ich im Hinterkopf, dass es eine Marx Vorlage geben müsse, bin aber nach dem Hören froh zu lesen, dass ich mich geirrt habe. Herr Minninger hat dieses Zeugs also verzapft,... Was für ein Käse! Was für eine absurde Aneinanderreihung von Zufällen! Was für eine schreckliche Inszenierung! Was für ein furchtbares, permanentes Gegluckste von der Volkmann! Was für eine absonderlich konstruierte Auflösung durch Justus!!! Man kann das eigentlich alles gar nicht hören oder gar ertragen. Die Folge wirkt - auch durch den Sprecher des Professors - viel mehr wie eine Folge der alten Gruselserie (nur ohne deren Charme). Bezeichnend ist, dass der Plan der Bösewichte so absurd ist, dass Minninger die drei Fragezeichen das Ganze zu keinem Zeitpunkt mal hinterfragen lässt, weil dann alles sofort in sich zusammenfallen würde. Überhaupt passiert nicht viel bzw. es wir null - ich meine NULL ermittelt. Es gibt einen Besuch bei der Dame, und da bleibt die Handlung dann auch fast die ganze Zeit. Wie in 118 geschrieben: Hier wird einzig eine für die ??? konstruierte Show abgezogen, die trotz ihrer abenteuerlichen Zufälle und Annahmen von A bis Zu fehlerfrei abläuft. Ohne jede Ermittlung löst Justus den Fall am Ende einfach so. Dass es praktisch keine anderen Akteure gibt, macht die Sache nicht besser. Der für die Serie unpassende Horror (Katze steht von den Toten auf; Hauptfigur wird "tot" und eingefroren in einem Keller gefunden!!!) wird völlig schmerzfrei und unkommentiert dargestellt.
alphawolf © schrieb am 04.07.2026 um 16:13:30 zur Folge Der rasende Löwe: Hm, das ist im Hörspiel irgendwie besser gelöst.
Talano © schrieb am 04.07.2026 um 16:09:55 zur Folge Der rasende Löwe: Ja sie wissen das. Es wird ja noch besser. Sie treffen zufällig Hank Murphy, den sie einfach mal für Hall halten, der gar nichts dazu sagt und ihnen einen "Streich" spiel will (warum auch immer) und der nichts vom freigelassen Löwen weiß und dann selbst von Jenkins (woher der auch immer kam) niedergeschlagen wird. So das es zur Konfrontation mit dem Löwen kommt. Also wie schon gesagt, übelst konstruiert.
Talano © schrieb am 04.07.2026 um 16:03:31 zur Folge Der rasende Löwe: Sie sollten eigentlich von Jim Hall abgeholt werden. Der ist aber nicht da. also latschen sie einfach rein und haben k.A. wo sie sind und wo sie hin müssen.
alphawolf © schrieb am 04.07.2026 um 15:54:43 zur Folge Der rasende Löwe: sind die drei ??? sich denn bewusst, dass sie sich in einem Wildgehege befinden? Klar, da ist ein Tor offen, aber steht da was dran? Der Park ist ja riesig und die Gehege wohl auch, da kann man leicht den Überblick verlieren.
Talano © schrieb am 04.07.2026 um 15:20:13 zur Folge Der rasende Löwe: Das beste am Buch ist das Cover. Das ist schon ein kleines Kunstwerk. Auch wie unauffällig, auffällig die Gitterstäbe dargestellt sind. Und der Löwe sieht super aus.
Talano © schrieb am 04.07.2026 um 15:05:34 zur Folge Der rasende Löwe: Das Buch selbst, lebt mMn. noch am ehesten von der Spannung, aber es ist schon so, das sich die Szenarien wiederholen (was ich ja auch bei der Geisterinsel kritisiert habe). Konfrontation mir ausgebüchsten Löwen. Konfrontation mir ausgebüchsten Panter. Konfrontation mir ausgebüchsten Gorilla. Und es startet ja auch schon damit, dass die Drei einfach mal in ein Wildgehege rein gehen, weil halt das Tor nicht verschlossen ist. Also schlau ist das nicht.
alphawolf © schrieb am 04.07.2026 um 13:55:44 zur Folge Der rasende Löwe: Es ist ja auch die kürzeste Folge, soweit ich weiß. Im Buch werden sie noch in die Schrottpresse gesteckt, das hätte der Spannung durchaus gut getan. Ansonsten wäre es auch sicherlich gut gewesen, wenn man die Weite des Parks mehr aufgegriffen hätte. Im Hörspiel wirkt das alles sehr klein. Das Highlight des Hörspiels ist wirklich Onkel Titus.
dcc © schrieb am 04.07.2026 um 13:47:25 zur Folge Der rasende Löwe: War eine der 5 Folgen aus meiner Kindheit. Habe die damals nicht so oft gehört. Irgendwie fehlt der Folge das Besondere, das Mysterium. Witzig fand ich immer die Szene mit Nussknacker als dieser die Stäbe kaufen will. Den jungen Hall habe ich nie gemocht, schon deshalb wollte ich es dann nicht hören. Man hätte das Ganze einfach spannender machen können, indem es 2-3 dieser nächtlichen Beschattungen/Ermittlungen gegeben hätte
Talano © schrieb am 04.07.2026 um 13:17:46 zur Folge Der rasende Löwe: Da sollten eigentlich 2 Links rein. S&R: Leipzig:
Talano © schrieb am 04.07.2026 um 13:15:01 zur Folge Der rasende Löwe: Auch bei dem Buch bin ich gespalten. Das eine derartige Tierhaltung aus heutiger Sicht sehr fragwürdig ist, kann man Nick West nicht wirklich vorwerfen. So etwas gab es und gibt es immer noch, wie auch tragische Fälle zeigen: Siegfried & Roy der Tiger-Angriff: Oder erst vor kurzem in Leipzig, was mich stark an den Fall [i]rasender Löwe[/i] erinnert, auch wenn auch hier ein Tiger war: Ich finde den Fall in vielerlei Hinsicht unlogisch (ähnlich wie der unheimliche Drache, ebenfalls von Nick West). Es geht schon mit dem Einstieg los, was sollen die Drei ermitteln, weil sich ein Löwe merkwürdig verhält? Ja, es stellt sich dann tatsächlich als echter Fall raus, aber das ist schon konstruiert. Oder eben einen Löwe beim Film einzusetzen, der gerade schlecht drauf ist, das war schon damals fragwürdig und da muss Jay Eastland gar nicht weiter suchen um Jim Hall in Regression zu nehmen. Oder die Geheim-Code Übermittlung, völlig blödsinnig oder das alle zu blöd sind die richtigen Stäbe zu finden, nur Justus greift sie zweimal zufällig. Also das finde ich schwach konstruiert. Anderseits ist es dann doch wieder sehr spannend. Also eigentlich ist es eine Note 3, da es sich aber so gut liest, dann doch noch 2 Minus.
Porsche-Hubi © schrieb am 03.07.2026 um 18:56:22 zur Folge und der lebende Tresor: Dann würde ich wirklich gerne wissen, nach welchen Kriterien festgelegt wird, was egal ist und was nicht.
Max DoMania © schrieb am 03.07.2026 um 13:26:52 zur Folge und der lebende Tresor: Ich denke mal, sowohl den Autoren als auch dem Verlag ist egal, was Peter für ein Auto fährt, er muss halt ihrer Geschichte dienlich sein. Dass es ein MG ist, ist halt noch so ein Überbleibsel aus der Crimebuster-BJHW-Ära, das man nicht verändert hat.
Effendi © schrieb am 03.07.2026 um 11:57:21 zur Folge und der lebende Tresor: Zum Thema MG nochmal: wenn das Absicht wäre, das dieses Fahrzeug alles kann und bei Bedarf sogar eine Sahara-Überlebensausrüstung an Bord hätte und bei den Autoren das Konsens wäre, das dieses Auto bei Bedarf fast alles kann - so quasi James Bond mäßig - fände ich das sogar lustig und hätte Potential für einen Running Gag...
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