bg-color-Chooser
 
  Start
 
  Community
  Bewertungen
  Forum
  Gästebuch
  Fanstuff
  Quiz
 
  Bücher
  Hörspiele
  Filme
  Autoren
  Interviews
  Cover
  Sammlerfälle
  Aiga
  Kids
  Adventures
 
  Archiv
  Lexikon
  A bis Z
  Links
 
  Layout
  Impressum

© 1997-2024 by
rocky-beach.com
Das Forum auf der rocky-beach.com
+++ Folgen-Diskussionen +++

Hier kannst Du Kommentare zu jeder drei ??? Folge abgeben. Zudem gibt es hier die Möglichkeit Kommentare zu den Kids-Folgen und CD-Adventures abzugeben.


 
Folge

 

«  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  »

garret © schrieb am 06.11.2023 um 15:01:32 zur Folge Musik des Teufels: Merke: Beherbergst du einen fiedelnden Sabbelguru mit dem durchaus vertrauenswürdigen Namen Vanderhell (vom Booklet auch subtil "Teufelsgeiger" genannt) brennt der Baum, oder im Falle von Bob "Rage" Andrews sämtliche archivierten Sicherungen durch. Dieser legt zu Beginn des Hörreigens eine Laune an den Tag, die selbst Inspector Cottas sagenhaft-brachiale Wutrede in "Nacht der Tiger" wie eine zahnlose Poetry-Slam-Nummer von Diller Rourke wirken lässt.
Macht Bob Häuptling Jonas am Telefon zunächst "total an" und legt dann auch noch unfassbarerweise auf, tagt schon wenige Momentaufnahmen später der überfällige Krisenstab bestehend aus Handlanger Peter und Big Boss Just, die dem fremdelden dritten Detektivs schachspielend nachstellen, den Übeltäter im schwarzen Anzug schlussendlich stellen und der schändlichen Illoyalität überführen. Fall erledigt? Schlusslacher bereit? Nein, denn obwohl Bob ganz glasklar als grimmiger Antagonist aufgebaut wird (da es ja im Jonas'schen Kosmos nicht sein kann und darf, dass Mr Andrews einmal nicht stundenlang in der lauschigen Staubluft der Zentralenkathedrale herumhängen möchte) ist er zum Aufatmen des besorgten Hörers doch einer von den Guten.
Der Grund des merkwürdigen Verhaltens ist schnell gefunden und wird noch schneller vergessen: Drogen. Ganz hinterhältige obendrein. Und zwar nicht im schummrigen Studentenloch der Uni Ruxton sondern im Belüftungssystem der Villa Charkov, in der Bob mit einem Haufen gleichgesinnter Süchtlinge die vergangenen Abende in extravagant musikalischer Extase verbrachte.
Nur mal so: Das Getue mit dem offensichtlichen Belüftungssystem ist eigentlich der ganz große Twist der Story, es wird ewig groß und breit gerätselt, wie Vanderhell seine brilliant-klaren Tonwellen (oder schlicht Drogen) ans willig-breite Publikum transportieren konnte, naja.
Besagter Geigenganove quartierte sich im Herrenhaus des Grummelrussens Charkov und seiner altklugen Tochter Jelena ein, auf der gierigen Suche nach dem Schatz der Charkovs..NEIN..nach den Noten..NEIN..der Geige... Peisinoes Gesang von Meistermaestro Stradivari himself. Der Plan des Bösen: Irgendein dahergelaufener Freund der Familie würde dieses legendäre Fabelinstrument besitzen und durch das konzentrierte Dauerfeuer aus Gefidel- und Drogendampf irgendwann kleinbeigeben und dem Geigenteufel jenes Instrument aus reiner Nächstenliebe schenken.. dazu wird ja ständig unterwürfig betont wie schlecht die eigene Fidel doch sei. Ein ganz toller Plan. Anscheinend hat unser guter Vanderhell von seinen Gasen selbst einiges zuviel konsumiert und auch die drei Virtuosen nebst zickenden Sidekick Jelena machen in dieser Folge keinen allzu stabilen Eindruck.
Die Durchsuchung der feudalen Villa ereignet sich höchst steril und bis auf die akustische Überbetonung des halluzinogenen Fläschenfunds samt herrlich überzeichnet raschelnder Kleidung im Zimmer des Hauptverdächtigen (nicht Bob) eher spannungsarm und irgendwie leer. Anscheinend stehen in der miefigen Charkov-Bude keine Möbel oder andere Hinweise auf echtes Leben. Da hatte man bei der Hinweissuche im hypnotisch surrenden Geisterhaus am Meer mit seinen klinisch getünchten Fluren und der Atmosphäre eines hochglanzpolierten goldenen Käfigs (Die Dr3i - Das Seeungeheuer) mehr Freude.
Nun gut, Bobs Drogenrausch samt Kollegen-Kleinkrieg spielen im weiteren Verlauf der Geschichte absolut keine Rolle mehr, da es sich nur noch um die tumbe Geigennummer dreht und eben diese aufgewärmte Räuberpistole deutlich spannungsärmer daherkreucht als die mysterösen Beginne der Folge. Am Schluss gibts einen etwas langatmigen Mix aus Familiendoku, Geigenverwirrung und einen gänzlich unsubtilen Standard-Verbrecher, der mehr durch heiseres Gelächter als raffinierte Planung auffällt, inmmitten gefällig wummernden Spät-90er-Technobeats.
Die Sprecherleistung und besonders die erste Hälfte des Hörspiels machen Spaß und der Moment als Jelena die während eines Konzerts in der Villa spionierenden zwei Fragezeichen ertappt und die dieser dann in einem Ausbruch ungezügelter Gewalt den Mund zuhalten ist jedesmal unfreiwillig komisch.

Nico © schrieb am 03.11.2023 um 12:13:29 zur Folge Giftiges Wasser: Lese gerade erstmals das Buch und bin überrascht, wie gut es mir gefällt. Klar hat es BJHW-typische Marotten und irgendwie versteh ich einiges hinter dem Erpresserplan immer noch nicht so wirklich, aber ist insgesamt doch deutlich besser als so einiges, was heutzutage erscheint. Vor allem gegenüber den Hörspiel, das ich nie mochte und in meiner Rangfolge sehr weit unten angesiedelt hätte, gewinnt die Folge ungemein. Ruth als Charakter wird im Buch als junges, freches, aber sympathisches Mädchen noch vor Beginn ihres Studiums beschrieben. Wie man da Hansi Jochmann besetzen konnte, die den Charakter um 180° wandelt, ist mir ein Rätsel…

Gaspode © schrieb am 27.10.2023 um 17:55:27 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: Wobei man auch erwähnen sollte, dass sich die Papierkosten beim Druck von vor-Corona bis nach-Corona praktisch verdoppelt haben.

alphawolf © schrieb am 27.10.2023 um 12:15:18 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: @Gaspode: Das ist schon richtig. Aber bei einer Preissteigerung von 100% gegenüber 2012 wird man doch noch träumen dürfen. ;)

Gaspode © schrieb am 26.10.2023 um 20:25:44 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: @alphawolf: Dass das alte Logo nicht verwendet wird ist jetzt irgendwie auch nicht überraschend. Was den Preis angeht, der ist ja im Moment bei 12€. Keine Ahnung, warum dieses Buch jetzt 16€ kostet.

Max DoMania © schrieb am 26.10.2023 um 19:54:28 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: Das Cover erinnert wegen des Schreis an das Ursprungscover vom Wecker. Ansonsten hat das Ganze wirklich den Look von damals, das Format scheint aber das neue zu sein. Hoffentlich faseln die nur nicht wieder etwas vom Filmregisseur Albert Hitfield. Ich persönlich setze aber die Ansprüche an die Geschichte lieber nicht zu hoch: Von den Top Secret Editions fand ich eigentlich nur Brain Wash und das versunkene Schiff gut. Savage Statue war ja auch von Frau Carey und das fand ich echt nicht gut.

alphawolf © schrieb am 26.10.2023 um 18:26:07 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: @Kilian: Hätte jedenfalls was, wenn das Buch für 14,80 verkauft worden wäre. Da merkt man mal wieder, wie verdammt teuer die Bücher geworden sind ...

Kilian Scharow © schrieb am 26.10.2023 um 14:17:17 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: Im Ernst, ich finde das Cover sehr gelungen. Erinnert mich irgendwie an den Fluch des Rubin. Jedenfalls genau in Aiga Raschs Stil der Achtziger Jahre, auch von der Farbgebung her. Darüber, dass nicht alles komplett wie früher ist, kann man getrost hinwegsehen, finde ich. Es ist eben auch nur eine Anlehnung an früher, aber das Hitchcock-Logo ist doch auch schon etwas.

Kilian Scharow © schrieb am 26.10.2023 um 14:06:44 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: ...ja und man müsste es in D-Mark bezahlen!

alphawolf © schrieb am 26.10.2023 um 13:01:48 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: Hm... dann bin ich gespannt, ob Kosmos sich mit dem abgebildeten Kopf von Hitchcock nicht noch Probleme einholt (oder ob er vor der VÖ doch wieder verschwindet?). Es scheint aber auch das größere Buchformat zu sein und das Kosmos-Logo ist auch das neue. Das gehört für mich zum Design irgendwie dazu, wenn man schon sagt "Wir machen das Buch im Stil wie früher.", denn so ist es irgendwie nur eine Anlehnung an früher. Eigentlich müsste das Buch dann auch im Leineneinband mit Schutzumschlag daherkommen ... ;)

Gaspode © schrieb am 26.10.2023 um 02:20:43 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: @alphawolf: Wieso. Das Cover ist doch im Look von damals. Da steht halt nur nicht »Alfred Hitchcock« fett drüber, weil das sicher ein rechtliches Problem geworden wäre.

Mr. Murphy © schrieb am 25.10.2023 um 16:12:54 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: Das sind super Neuigkeiten! Ich bin begeistert!

alphawolf © schrieb am 25.10.2023 um 14:22:06 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: Ich finde, dass Andreas Ruch den Stil von Aiga Rasch ziemlich gut getroffen hat. Weshalb man das Buch nicht in dem selben Stil wie damals angelegt hat, verstehe ich auch nicht (bei 16€ wäre das mehr als drin gewesen). Hitchcock-Kommentare wären eigentlich ganz schön, ist aber für mich kein muss. Dem Klappentext nach könnte ich mir gut vorstellen, dass der Verlag das Thema "zu hart" fand, um es so auf Kinder/Jugendliche loszulassen. Carey musste schließlich so manche Story noch einmal umschreiben und vielleicht wäre das hier einfach sehr viel zu ändern gewesen oder der Verlag empfand es als gänzlich ungeeignet. Wer weiß ... aber schön, dass das Manuskript aufgetaucht ist und nun veröffentlicht wird.

Boomtown © schrieb am 23.10.2023 um 21:42:05 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: @10 Bin ich ja, da steht etwas von einer evtl. "(halb-)fertigen Geschichte", was ja nun nicht nach "Lektorat fehlt noch" klingt.

Sven H. © schrieb am 23.10.2023 um 21:22:00 zur Folge und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript: Vielleicht einfach mal auf der Startseite dem Link Richtung Oktober 2018 folgen? Das Manuskript gilt den damaligen Infos nach als vollständig, aber wohl eben nicht als vollendet in dem Sinne, daß das Lektorat es bereits für den Druck freigegeben hätte.

[TOP] - [Druckversion] - [rocky-beach.com] - [Impressum] - 27.08.2018