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The Three Investigators - neue Serie179) Ola-Nordmann © schrieb am 14.11.2025 um 12:26:42: Danke für die Erläuterung! 178) alphawolf © schrieb am 14.11.2025 um 07:54:07: @177, Thema Super-Papagei: Ich setze mal aus Sicherheit einen SPOILER. Dass das Bild übermalt worden war, ist richtig. Silver hat für Claudius ein Bild für horrende Summen ersteigert, das völlig wertlos schien, daraufhin warf Claudius Silver raus, gab ihm das Bild als "Abschiedsgeschenk" mit. Am nächsten Tag präsentierte Silver das Mädchenbild, das übermalt worden war. Silver bot Claudius einen Deal an, der Schlug ihn aus und so kam es zu der bekannten Ausgangssituation. 177) Ola-Nordmann © schrieb am 13.11.2025 um 11:09:40: So, jetzt noch die Meinung zu denn ersten sechs Bänden. Für die ersten Bände gilt auf jeden Fall, dass die ersten drei gegenüber den zweiten drei sehr deutlich weniger Augenmerk auf den Fall nehmen, als auf die Einführung der Personen. Das war ja von Elizabeth Arthur auch so angekündigt, wurde aber, besonders im ersten Band, extrem übertrieben. Hier hätte eine stringentere Erzählweise viel geholfen. Ebenso bei den ständig wiederkehrenden Kurzzusammenfassungen der vorhergehenden Bücher. Ich hab da nichts dagegen, wenn es passt, aber dann jedesmal die komplette Liste runterzurattern, ist komplett unnötig. Und es bleibt auch nicht bei den Fällen, sondern auch jedesmal wenn wieder eine Figur zum ersten Mal vorkommt, wird wieder erzählt, wo sie diese zum ersten Mal getroffen haben. Mir war das eindeutig zuviel. Zumal die Bücher wegen der persönlichen Entwicklungen tatsächlich in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollten. Was ich mich ab Band vier gefragt habe, war der zeitliche Aspekt. Frau Arthur hatte ja angekündigt, dass die Bücher über die Highschool-Zeit der Jungs gehen. Ich war also davon ausgegangen, dass die Fälle in einem gewissen zeitlichen Abstand zueinander stehen. Als nur die Fälle 4-6 direkt im Anschluss an 1-3 noch immer in den Sommerferien liegen, hatte mich das doch sehr gewundert. Dies wurde nun aber in Band 6 erklärt. Die drei wollen während der Schulzeit keine Fälle übernehmen und sich dort voll auf die Schule konzentrieren. Ich gehe also davon aus, dass Band sieben ein knappes Jahr später am Anfang der kommenden Sommerferien spielt. Dann zum Figurenensemble. Frau Arthur führt viele Figuren ein, die den Rocky-Beach-Kosmos beleben. Das ist eine absolut richtige Entscheidung, denn dadurch wird das ganze lebendiger und es bildet sich so etwas wie eine komplette Geschichte heraus. Allerdings haben alle miteinander zu tun. Der Zufall, dass dem so ist, würde jedem deutschen Autoren um die Ohren gehauen. Das legt leider einen ziemlichen Schatten auf die an sich gute Idee. Was die Charakterisierung der Figuren angeht, ist diese aus meiner Sicht gelungen. Auf die Herkunft wird kaum eingegangen, das hatte mich in den ersten Bänden ziemlich gestört, weil es eben im kompletten Kontrast zur Originalserie steht, auf die aber explizit aufgebaut wird. Die Änderungen, die es gibt, werden alle entsprechend hergeleitet oder aktiv beschrieben (z.B. Worthington/Morton kündigt bei Gelbert und macht sich selbstständig). Da fallen dann Unstimmigkeiten einfach mehr auf (btw, es wird in Band 6 erwähnt, dass sie in ihrem insgesamt zweiten Fall mit Huganay zu tun haben und dort ein übermaltes Gemälde eine wichtige Rolle spielt - hab den Superpapagei schon länger nicht mehr gelesen, aber übermalt war da doch nichts, oder?) Und zu guter letzt noch Mallory: Auch die hat sich deutlich besser entwickelt, als ich zunächst befürchtet habe. Sie ist wird zwar als eine Art weibliches Gegenstück zu Justus integriert, aber diese gottgleichen Fähigkeiten wie im ersten Band sind es dann doch nicht. Das ist dann doch eine eigenständige Figur geworden, die sich zu einer "externen Beraterin" entwickelt. Da müsste man sehen, wie sich das in den weiteren Bänden dann entwickelt - ebenso wie die am Horizont auftauchende neue Zentrale. Das sind für mich aber alles keine Gründe da weiterzulesen. Insgesamt hat sich die Serie besser entwickelt als nach Band eins befürchtet, es ist aber auch bei weitem nicht der große Wurf, den sich einige erträumt hatten. Im Prinzip kranken die Bücher an ähnlichen Problemen wie öfters mal die deutschen, nur eben mit einer realistischen Kalifornienathmosphäre. 176) Ola-Nordmann © schrieb am 13.11.2025 um 10:51:35: So, zunächst einmal mein Kommentar zum sechsten Band (inklusive Spoilern, wer die nicht möchte, liest bitte nicht weiter), im Anschluss dann eine Zusammenfassung zur Serie allgemein. Der sechste Band beleuchtet ein Thema, das mir als Deutschem mit engen norwegischen Verbindungen durchaus entgegenkam. Für die Highschool mussten alle drei eine Sportart wählen, die sie ausüben möchten. Jupiter entscheidet sich fürs Fechten und besucht vorab in einem Zentrum für Fechten und Falknerei ein paar Übungsstunden. Dabei lernt er einen ziemlich überheblich daherkommenden deutschen Künstler kennen, mit dem er sich kurz über ein Bild eines mittelalterlich gekleideten Falkners unterhält. Kurze Zeit später wird das Bild gestohlen. Bei den Nachforschungen stellt sich heraus, dass der Maler des Bildes ein Freund des Großvaters der norwegischen Schrottplatzgehilfen war. Dieser war im norwegischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg aktiv. Die Geschichte als solche wäre durchaus interessant, allerdings ist der Klappentext viel zu ausführlich (Bild wird gestohlen, dieses Bild führt zu einem verschollenen Bild, das ist daraufhin in Gefahr) und als im dritten Kapitel erwähnt wird, dass der besagte deutsche Künstler andere Kunstwerke zerstört, um diese in eigene Kollagen zu verwandeln und er selbst erwähnt, dass er dafür so gerne den im Krieg geklauten Munch seines Nazi-Großvaters hätte, ist der Fall klar. Insofern geht es dann falltechnisch nur noch um die genauen Hintergründe und wie die drei ??? ihn stoppen. Ein größeres Augenmerk wird dann eher auf Kunst, was diese darf und wie man mit Kunst umgeht, der man nichts abgewinnen kann, umgeht. Die Geschichte mit den drei norwegischen Freunden, die sich mit einem Nazioffizier anfreunden und zusammen mit ihm mehrere Bilder, die als entartete Kunst galten, durch Übermalung retten geht in diese Richtung, ebenso wie eine Seitengeschichte, in der die Schulbehörde Wandgemälde, die Szenen aus der Sklaverei zeigen, abreißen möchte, da diese heutige Schüler seelisch belasten könnten. Hier unterstützen die drei ??? Einen Freund und Weltkriegsveteranen und seinen Lebenspartner bei der Beschaffung von Spendengeldern und Unterschriften für eine Petition, um den Abriss zu verhindern. Angerissen wird anhand dieser Geschichten dann noch das Thema Kriegsverbrechen, die es auf allen Seiten gegeben hat und wie das ganze im Laufe der Jahrzehnte verklärt wird. Wie auch bei den vorigen Bänden, ist der Schreibstil durchaus ok, aber der Zufall einfach viel zu groß, dass die Konstellationen passen. Justus geht zu seiner ersten Fechtstunde, sieht das Bild und trifft auf den Mann, der es klauen möchte. Es stellt sich heraus, dass selbiges Bild von einem Freund des Großvaters der der norwegischen Schrottplatzgehilfen gemalt wurde. In die USA kam es, weil ein deutscher Galerist auf einem Heimatbesuch in Berlin die Gemälde ersteigert hatte und dessen Neffe, der gerade zu Besuch ist, möchte unbedingt die berühmten drei Detektive treffen, weshalb er sich an den oben erwähnten Veteranen wendet, damit dieser auch die drei Fragezeichen zum Spendendinner einlädt. Beim deutschen Galeristen hatte das Bild dann ein berühmter dänischer Schauspieler gesehen und dem Falknereizentrum als Dank für eine Filmvorbereitung geschenkt. Und mit wem er sich bei eben diesem Film dann angefreundet hat, sollte nicht mehr schwer zu erraten sein - richtig, Peters Vater. Dass am Ende dann tatsächlich der verschollene Munch auftaucht, geschenkt. 175) Ola-Nordmann © schrieb am 01.10.2025 um 08:31:45: So, inzwischen bin ich mit dem fünften Band durch. Ich glaube zwar nicht, dass ich allzuvielen den Lesespaß versauen würde, aber ich setze trotzdem mal einen SPOILER Nachdem ich vom letzten Buch positiv überrascht worden bin, kam mit Band fünf wieder deutlich mehr Ernüchterung. Das liegt auch nicht am Thema, da müsste mit die Tierthematik im Envoy mehr zusagen als das Theatergeschehen im Dagger, sondern an der Umsetzung des Falles. Positiv hervorzuheben ist zwar, dass der Fall wieder einen großen Teil des Buches einnimmt und die ganzen Zwischenmenschlichen Themen nicht wie in den ersten Büchern die Hauptlast tragen, allerdings ist hier schon sehr schnell klar, worauf die Sache rausläuft. Ganz zu Beginn trifft Peter einen Jungen, der von einer in der Nachbarschaft übenden Metalband "Existantial Evil" genervt ist. Die Truppe wird als Konglomerat von Kotzbrocken dargestellt und stellen sich - natürlich - innerhalb kürzester Zeit als Beteiligte an einem kleineren Tierschmugglerring heraus. Die Beauftragung ist allerdings ganz gut gelungen, im Prinzip ähnlich wie bei den Schwingen des Unheils (war damals etwas vom wenigen guten des Buches) und auch die Zusammenarbeit zwischen den dreien und Mallory hat inzwischen ein Niveau erreicht, das mir zusagt. Hier scheint Arthur tatsächlich "nur" die ersten zwei Bücher benutzt zu haben, um Mallory einen Türöffner zu den drei Fragezeichen zu geben, damit sie, was in diesem Band sehr deutlich ausgearbeitet wird, nun auch langsam das Vertrauen von Justus zu bekommen. Die Befürchtung, dass Mallory als dauerhafter weiblicher Justusklon eingeführt wird, hat sich also nicht bestätigt. Dann mal kurz zum weiteren Inhalt. Kurz zusammengefasst, schmuggelt ein Tierladenangestellter zusammen mit einem Mexikaner Capybaras nach Kalifornien (erlaubt sind die Viecher wohl nur in Texas und Pennsylvania), was zwei der Bandmitglieder mitbekommen und die beiden erpressen. Der Schmuggel soll auch auf andere Tiere (hier Papageien) ausgeweitet werden und sie wollen natürlich auch am Gewinn beteiligt werden. Auf der guten Seite stehen der Vater eines der Bandmitglieder und dessen ehemaliger Schüler (Chumash). Gerade in Bezug auf das Thema Werte, die durch die Serie vermittelt werden sollen, wurde hier recht viel Zeit investiert. In mehreren Gesprächen und inneren Monologen machen sich die Beteiligten ihre Gedanken, wie verwerflich der Schnuggel ist, ob das Gesetz zum Verbot der Capybarahaltung nun sinnvoll ist oder nicht (Capybaras sind nicht gefährdet, es geht hier wohl mehr um die Tatsache, dass es eine invasive Art wäre, die in Kalifornien aber nicht unbedingt die richtigen Voraussetzungen fände, um sich massenhaft auszubreiten). Ein weiteres Thema, auf das viel Zeit gelegt wird, ist die Motivation der Täter. Jose, der mexikanische Fischer, konnte irgendwann nicht mehr von der Arbeit in den überfischten Meeren leben, hätte dann auf den Fang von irgendeinem seltenen, inzwischen fast ausgerotteten Fisch, der wegen seiner Schwimmblase als Delikatesse gilt, umsteigen müssen und konnte das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren. Da er aber Familie hat, ist er dann in den Handel mit den Cabybaras eingestiegen. Am Ende werden übrigens alle laufen gelassen. Und zu guter letzt noch ein Punkt, der mir nicht gefällt: In diesem Band wird der Abschied von der Zentrale eingeleitet, da die inzwischen zu klein geworden ist. Bisher nur Gedankenspiele, aber der wird kommen. Ob man nun zwei Bayern (bzw Iren) durch zwei Norweger ersetzen muss ist Geschmacksache, die Zentrale ist für mich aber einer der zentralen Dinge bei den ???. Das ist einfach ihr (hier ja auch noch) verborgener Rückzugsort und elementarer Bestandteil. 174) Der Lobo © schrieb am 22.09.2025 um 17:47:26: Ehrlich gesagt nach der Lektuere des ersten Bandes nicht sehr ueberraschend, wenn auch natuerlich sehr enttaeuschend. 'known for holding respectful conversations'. Genau, das war einzige fuer das er bekannt war oder was er gesagt hat ... ugh 173) Talano © schrieb am 21.09.2025 um 20:01:15: Boah, Alter. Allein schon das sie meint die Leute hätten sich abgemeldet, weil sie den Mord nicht bejubeln dürfen. Die haben sich abgemeldet, weil sie Kirk so geil findet. ... Sie sind auch alle Menschen, die größtenteils Schulen besucht haben, die sich stark von den heutigen Schulen unterscheiden. Wie einigen von uns bewusster ist als anderen, sind Amerikas Bildungseinrichtungen, die einst der freien Forschung gewidmet waren, zu Fabriken der Konformität und Indoktrination geworden – und eine Tragödie seines Mordes ist, dass Charlie Kirk zu den wenigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gehörte, die wirklich verstanden haben, wie dringend wir unser öffentliches Bildungssystem reformieren müssen...Pfft. Ehrlich gesagt dachte ich auch dass geht in eine komplett andere Richtung. Aber sie bestätigt ja auch einmal mehr, dass es ihr Ansinnen ist, ihre kruden Ansichten in den TTI unterzubringen. 172) Ola-Nordmann © schrieb am 21.09.2025 um 10:11:01: Den zweiten Teil des, ich nenne es mal offenen Briefes, habe ich auch gelesen. Und der macht es für mich noch unverständlicher. Was da drin steht, ist für mich teils schwer erträglich, ich bekomme das nur überhaupt nicht mit den ersten vier Bänden zusammen. Die kranken an allem möglichen, aber ich hätte Frau Arthur nur durch deren Inhalt im Leben nicht in die Trump-Anhängerschaft gepackt. Wobei ich zugeben muss, dass im fünften jetzt zum ersten Mal Haltungen durchscheinen, die meinen Widersprechen. Oder es fällt mir mehr auf, bzw interpretiere manches anders, weil ich die beiden Schriebe kenne, könnte natürlich auch sein. Mal schauen, die ersten sechs Bände hatte ich mir besorgt, also lese ich die auf jeden Fall auch noch fertig. 171) Sven H. © schrieb am 20.09.2025 um 20:35:55: Elizabeth Arthur ist noch nicht fertig - nun schreibt sie u.a. von einer "fünften Kolonne", die ihr und ihrer neuen Serie schaden wolle ... https://elizabetharthur.substack.com/p/to-the-readers-who-remain 170) Danny Street © schrieb am 13.09.2025 um 23:08:48: Geht das schon wieder los... 169) Talano © schrieb am 13.09.2025 um 11:16:01: Da lag ich mit meiner Einschätzung, dass sie ihre Version der DDF, amerikan way of live an den Mann (besser die Kinder) bringen will, wohl richtig. Das es so krude rückständig ist, hätte ich nicht gedacht. = https://elizabetharthur.substack.com/p/the-assassination-of-charlie-kirk Als Steven und ich uns daran machten, eine neue Serie der „Drei Detektive“ zu schreiben, hatten wir vor, jungen Lesern eine Langzeitserie zu bieten, die ihnen helfen würde, das Besondere am amerikanischen Leben zu verstehen. Wir wollten ihnen Vorbilder geben, die die Werte der Aufklärung wie Vernunft, Freiheit und Individualismus verkörperten, aber auch den altmodischen amerikanischen „Can-do“-Geist hatten. Die neue „Drei Detektive“-Reihe basiert auf der stillen, aber klaren Überzeugung, dass die beste Regierung die kleinste ist, dass Menschen nach ihren eigenen Verdiensten beurteilt werden sollten und nicht als Teil einer Gruppe, und dass das Bekenntnis zu freier Meinungsäußerung und freier Forschung das Fundament ist, auf dem unser Land aufgebaut ist. Als wir die Reihe entwickelten, hofften Steven und ich, dass die fertigen Bücher jungen Lesern helfen würden, zu lernen, wie man denkt, und nicht, was man denkt. = ChatGPT zu Charlie Kirk: Charlie Kirk ist ein US-amerikanischer konservativer Aktivist, Autor und Kommentator. Er ist vor allem bekannt als Gründer und Vorsitzender von **Turning Point USA (TPUSA)**, einer Organisation, die konservative und libertäre Ideen an US-amerikanischen Schulen und Universitäten verbreitet. Dinge, für die er steht bzw. die er vertritt: * **Konservativer Aktivismus**: Betonung von freien Märkten, geringeren Steuern, Deregulierung und einem schlanken Staat. * **Kulturpolitische Themen**: Kritisiert „woke“-Bewegungen, Identitätspolitik, Gender-Theorie und progressive Bildungseinflüsse. * **Christlich-konservative Werte**: Befürwortet traditionelle Familienstrukturen und tritt gegen Abtreibung ein. * **Unterstützung der Republikanischen Partei**: Besonders stark verbunden mit Donald Trump; er war einer der lautstärksten Unterstützer Trumps in den Medien. * **Kritik am Hochschulsystem**: Sieht Universitäten als Orte der linken Indoktrination und will konservativen Studenten mehr Stimme geben. Kurz: Er steht für einen **jungen, medienaffinen, pro-Trump-Konservatismus** in den USA, der gezielt versucht, Jugendliche und Studenten für rechte Politik zu gewinnen. = Auf ihre Bewunderung für Charlie Kirk und Novak Djokovic gehe ich gar nicht erst ein. = Rechtfertig natürlich keinen Mord, aber hemmungslos instrumentalisiert wird es von den rechts Konservativen, (um nicht Faschisten zu sagen). 168) Sven H. © schrieb am 13.09.2025 um 08:57:48: Elizabeth Arthur instrumentalisiert ihre neue The Three Investigators-Serie und inszeniert sich als Anhängerin von Charlie Kirk: https://elizabetharthur.substack.com/p/the-assassination-of-charlie-kirk 167) Ola-Nordmann © schrieb am 12.09.2025 um 18:04:08: Und durch mit Band 4. Mit riesen Abstand der beste der bisherigen Fälle, was zu einem großen Anteil darauf zurückzuführen ist, dass es im ganzen Buch um den Fall geht. Es wird ermittelt, verhört, spekuliert. Längere Zeit ist nicht ganz klar, wem man trauen kann und wem nicht. Zudem spielt der Fall tatsächlich mal in Rocky-Beach und nicht zig Kilometer weit weg. Trotzdem gab es auch eine Weiterentwicklung der Beziehungen untereinander und es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen. Kritikpunkte bleiben wie im Vorpost, zusätzlich hat es mich zumindest gewundert, wie lange Justus auf die Ursache der tiefen Beklemmung gekommen ist. Wenn man sich überlegt, dass die Story ja am Ende der Klassiker ansetzt, dann wundert es doch etwas, dass Terror Castle nicht so in Erinnerung geblieben ist, das war ja immerhin der erste Fall der drei (und der Fall wird dann tatsächlich erwähnt) 166) Ola-Nordmann © schrieb am 08.09.2025 um 19:53:41: Ich bin gerade bei Teil 4, dem ersten "richtigen" Band der Reihe. Was ich auf jeden Fall schon mal sagen kann, der Fallanteil hat sich weiter stark erhöht. Hier hat man jetzt tatsächlich den Eindruck, dass es sich um einen Kriminalfall handelt. Was mich momentan am meisten stört, sind die unzähligen Wiederholungen, was in den bisherigen Büchern geschah. Nicht nur bezüglich der Fälle, sondern auch privat. Wenn ich schon alles schreibe was passiert ist, muss ich die Bücher zwangsläufig in der richtigen Reihenfolge lesen, dann brauche ich aber auch die ganzen Wiederholungen nicht. Das fühlt sich nach Aufblähen an. Und was auch nicht besser geworden ist, sind die zufälligen Verbindungen der Figuren. Jetzt kennt Worthington (jetzt kennen wir auch seinen Vornamen) den Auftraggeber (ein Schauspieler) aus seiner Zeit beim Film, da er mit ihm zusammengespielt hat, die Helferin von Frau Chang aus Fall 1 ist im Theater beschäftigt,... sowas ist mal ganz nett, wird hier aber viel zu exzessiv betrieben. 165) Ola-Nordmann © schrieb am 29.08.2025 um 13:19:59: So, ich bin jetzt durch und ich kann schon mal kurz zusammenfassen, dass mir dieser Band - und zwar mit riesigem Abstand - bisher am besten gefallen hat. In gewisser Weise erinnert er mich etwas an die Auferstehung, auch wenn die beiden Abschnitte Fall und Familiengeschichte nicht vergleichbar sind. In der Bewertung stimme ich Call zu, der eigentliche Fall ist ordentlich, es wird schön ermittelt und es gibt auch nette Örtlichkeiten. Die Familiengeschichte ist dann zwar an den Haaren herbeigezogen, aber die Suche nach der Familie ist wenn man so will als zweiter "Fall" aufgezogen, was es zumindest spannend zu lesen macht und, so unwahrscheinlich Justus' Familiengeschichte auch sein mag, sie kollidiert nicht so extrem mit den Klassikern wie Peters und Bobs. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Mallory nicht als Deus ex machina auftaucht, um den Fall zu lösen. Hier wird eher wie in den Klassikern gearbeitet, indem Branko die Rolle des "Vierten Detektivs" ausfüllt. | |||||||||
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