|
The Three Investigators - neue Serie« 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 » 164) Mr. Murphy © schrieb am 27.08.2025 um 05:28:47: Danke Call 163) Call © schrieb am 25.08.2025 um 02:38:50: Ich hab den dritten Teil schon seit einer Weile durch. Es ist eine Mischung aus regulärem Fall und Justus‘ Familiengeschichte. Der reguläre Fall ist an sich spannend und gut, mit vielen Details, zumindest ein bisschen Ermittlung und ausreichend Spannung. Die Familiengeschichte ist mir zu sehr konstruiert und weit über dem, was die Wahrscheinlichkeit zulässt. Ich bin gewillt, das unter die Prelude der ersten 3 Fällen fallen zu lassen und bin gespannt, wie es im Vierten weitergeht 162) Mr. Murphy © schrieb am 24.08.2025 um 12:25:51: Danke Ola-Nordmann 161) Ola-Nordmann © schrieb am 23.08.2025 um 14:32:21: Ich bin gerade dabei. Die ersten hundert Seiten habe ich, also im Prinzip bisher nur die serbische Familiengeschichte von Justus. Vom vermutlichen Fall wurde bisher nur mal kurz was erwähnt, aber stattgefunden hat da noch nichts. Über was ich bisher am meisten gestolpert bin ist das festzurren der Personen an konkreten Jahreszahlen. Wenn ich eine Handlung in einem Jahr verorte, hab ich keine Probleme, das in das ewige Jugenddasein der Charaktere zu bringen. Wenn als Geburtsjahr von Justus' Mutter de facto 1983 genannt wird, knirscht es in meinem Empfinden gewaltig. 160) Mr. Murphy © schrieb am 23.08.2025 um 10:30:23: Meine Frage aus 159 bezog sich natürlich auch auf die anderen Leser, wie z. B. Call. 159) Mr. Murphy © schrieb am 23.08.2025 um 10:28:09: @ Ola Nordmann: Hast Du inzwischen auch den dritten Band gelesen? Wie gefällt er dir? 158) Ola-Nordmann © schrieb am 09.06.2025 um 09:15:04: @156: Da ich ähnlich zu ticken scheine wie du (Crimebuster, Hugenay, etc) mal noch meinen Senf dazu. Der Importaufwand hält sich in Grenzen, ich habe die Bücher ganz normal über Amazon US schicken lassen. Da fielen keine Importgebühren an (bzw. die waren dann vermutlich im Porto mit dabei, je nach Incoterms zahlt das ja der Versender) Im Großen und Ganzen kann ich der Zusammenfassung der Kritikpunkte bei call zustimmen. Das mit der Lösung stört mich zwar nicht, kann es aber ganz gut nachvollziehen, zumal es schlichtweg nicht notwendig ist. Wer die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest, braucht nicht im Band danach gleich wieder die komplette Zusammenfassung, zumal sie für den Fall nicht relevant ist. Die Verknüpfung ist mir auch aufgefallen uns sehe sie genauso gewollt. Dass sich Personen an relevanten Stellen des zweiten Falls durch andere Freunde oder Auftraggeber des ersten Falles kennen wirkt sehr gewollt und macht die Detektivarbeit natürlich deutlich leichter. Die Gesellschaftskritik an sich finde i 157) Call © schrieb am 09.06.2025 um 07:54:31: Wie gesagt: Meine aktuell größten Kritikpunkte sind die Rückbezüge auf Vorangegangene Bücher die Inhalt oder Lösung spoilern (kann man durch lesen in Reihenfolge vermeiden) und die konstante Verknüpfung von Personen quer über die Bücher, die in dieser Intensität real fast unmöglich sein dürfte und schon sehr bemüht wirken. Hier bin ich gespannt, wie das ab dem vierten Teil weitergeht, da die drei ersten schon auch stark der Einführung der Hauptcharaktere dienten. Darüberhinaus könnte man verstärkte Gesellschaftskritik ergänzen, aber das ist eher Geschmacksache und die Einführung eines vierten Fragezeichens (wird weniger von Buch zu Buch bis jetzt und war früher auch in vielen Bänden vorhanden, nur halt nicht so konstant immer die gleiche Person). Die Persönlichkeitsentwicklung der Protagonisten finde ich persönlich interessant und die Inhalte der Geschichten wurden jetzt von Buch zu Buch besser. Aktuell freue ich mich auf die nächsten Folgen und hoffe dass die Freude anhält. 156) sushi © schrieb am 08.06.2025 um 17:08:23: So recht weiß ich immer noch nicht, wie ich mit dem Spin-off umgehen kann. Einerseits habe ich mir schon als Kind für die drei ??? immer folgenübergreifende Handlungsstränge und älter werdende Detektive gewünscht. Auch deshalb war ich über Hugenay und die Crimebusters immer dankbar. Jetzt vereint die neue Serie diese Elemente, andererseits hänft meine Hürde, wirklich einzutauchen, hoch. Mit Blick auf die Voraussetzungen sind E-Books nicht meins, der Importaufwand und das Gesamtkostenvolumen scheinen groß und obwohl die Serie fertig geschrieben sein soll, ist nicht absehbar, ob wirklich 26 Bände erscheinen. Inhaltlich/ schriftstellerisch bin ich noch voller Zweifel über das, was mir zugetragen wurde. Wenigstens da scheint es eine große Überschneidung zu den deutschen Büchern zu geben: Ein gutes Lektorat wird benötigt. 155) Ola-Nordmann © schrieb am 24.05.2025 um 08:45:44: Stimmt Call, das tut sie. Dass ich es nicht genannt habe, liegt tatsächlich daran, dass es mir beim Lesen nicht negativ aufgefallen war. Ob das vorrangig daran lag, dass ich Band 1 schon gelesen hatte, oder daran, dass ich die Bücher von der Anlage her ohnehin als chronologische (Netflix)Serie betrachte. Wobei man dann natürlich auch fragen kann, warum sie Fall 1 nochmal aufrollt, wenn man ihn ohnehin gelesen haben sollte. 154) Call © schrieb am 24.05.2025 um 08:30:13: Interessante Zusammenfassung, Ola. Mir gefielen im Buch besonders zwei Punke nicht: Zum einen hatte ich den Eindruck es wird bzgl. Fremont und Carson etwas ZU geschichtsrevisitorisch vorgegangen. Wenn man ein paar Quellen heranzieht, hätte etwas mehr Kritik an manchen Dingen, bei aller Einordnung in den zeitlichen Kontext nicht schlecht getan. Mein viel größerer Kritikpunkt, und da bin ich extrem verwundert, dass Du den gar nicht aufgeführt hast: Es wird hier einfach so mehr oder weniger das komplette erste Buch gespoilert. Die Lösung, die Beteiligten, sogar der Lösungsweg. Da wären bei deutschen Autoren Köpfe gerollt. Das geht halt einfach gar nicht im Buch. Klar sind manche Sachen unvermeidbar, aber dann halt andeuten oder relativ offen beschreiben, aber nicht (x-beliebiges Beispiel, nicht aus dem Buch): „Die Dreifragezeichen entdeckten den Piratenschatz hinter einem Wasserfall unter einem Schildkrötenförmigen Stein. Als er ihnen von ihrem Gegner abgenommen wurde und dieser flüchtete wurde er von der Polizei erwischt, die Peter zuvor mit einem Spiegel angemorst hatte.“ Warnung übrigens: Im dritten Band tut sie das wieder, also alles schön der Reihe nach lesen! Diese Personenverknüpfung von Band zu Band ist nicht schlecht, aber ich frage mich, wie das weitergehen soll, immerhin ist die Serie ja auf 26 Bände an Hand der Buchstaben des Alphabets angelegt. Ich glaube auch aktuell nicht, dass es 26 Bände final werden. 153) Ola-Nordmann © schrieb am 20.05.2025 um 10:44:17: Im Prinzip trifft es das recht gut, eine gewöhnliche ???-Folge, ergänzt um einen gesellschaftskritischen Anteil. Was Frau Arthur ebenfalls ausgebaut hat ist die Beschreibung von Örtlichkeiten (die sind sehr gut, man kann sich die Orte bestens vorstellen und merkt, dass hier eine Amerikanerin über Amerika schreibt) und das alltägliche Leben (was den Schrottplatz einfach lebendiger macht). 152) Talano © schrieb am 20.05.2025 um 08:07:35: @151: Nochmal danke für die Zusammenfassung. Diversität, Erstarken des Rechtsextremismus sicher wichtige Themen. Aber eigentlich lese ich drei ??? um die Sch*** mal kurzzeitig aus dem Kopf zu bekommen. Und wie schon erwähnt, bei meinen Englisch Kenntnissen, fällt es mir scho schwer überhaupt den Sinn des Satze zu erkenne, von der tieferen Bedeutung ganz zu schweigen. --------------- * dann kommt ein dreizehnjähriges Mädchen aus Schottland, schaut sich das Ding an und meint, das sei keine Kopie, das sei das Original * der doch recht oft angewandte Zufall * Da ist eine Bedienstete bei der Auftraggeberin des letzten Falles die Nichte der Buchautorin und Mallorys Mutter als Näherin bei eben diesem Film beschäftigt. ---- Das hingegen hört sich nach einer ganz gewöhnlichen drei ???-Folge an .151) Ola-Nordmann © schrieb am 19.05.2025 um 19:21:51: So, nachdem ich mit dem zweiten Band durch bin, jetzt meine Meinung dazu. Zunächst einmal das Positive: Es ist eine ganz klare Steigerung gegenüber Band 1! Frau Arthur kommt deutlich schneller zum Fall (im Prinzip direkt mit dem Anfang) und man muss sich nicht durch 60 Seiten Geplänkel und Figurenvorstellung quälen. Das gibt es zwar auch in diesem Band, aber viel besser eingeflochten. Auch der Fall ist viel besser als bei der Abecedarian Academy. Der Anfang ist sogar recht klassisch und gefällt mir ganz gut. Peters Vater arbeitet an einem Filmset, bei dem es Probleme gibt. Zum einen wird der Film in den sozialen Medien für sein Thema (die realen historischen Persönlichkeiten John Frémont und Kit Carson) kritisiert, was zu Protesten vor Ort führt, zudem gibt es Sabotageakte, die eventuell mit den Protesten zusammenhängen. Alles nichts neues, aber interessant zu lesen. Vor allem, weil eben wirklich etwas passiert und nicht nur fieberhaft versucht wird, irgendeinen Fall zu konstruieren, wie in Band 1. So, nun aber zu den negativeren Seiten. Später werde ich auch noch einige negative Punkte bezüglich der Handlung nennen, da setze ich dann aber vorher noch einen Spoiler. Zunächst einmal war mir die Gesellschaftskritik, die Frau Arthur hier aufzieht, zuviel. Auch wenn ich in weiten Teilen ihre Meinung teile, kommt mir der Fall öfters etwas zu kurz. Im Prinzip geht es darum, wie man historische Persönlichkeiten in der heutigen Zeit sieht, wie sich Urteile im Laufe des gesellschaftlich-moralischen Wandels ändern und wie man damit umgeht. Dazu dann noch, gerade auch durch Bobs Vater, der auch hier Journalist ist, die Verantwortung der Medien in der heutigen Zeit. Gerade wenn ich mir die Lage in den USA und teilweise auch hier anschaue, sind das durchaus wichtige Themen, die mir in diesem Krimibuch aber zu großen Platz einnehmen. Hundert Seiten weniger und dafür straffer geschrieben, hätte dem Buch gut getan. Wieder ganz gut gelungen ist die Darstellung der drei Detektive. Dadurch dass sich das Buch im Gegensatz zu Band 1, wo Bob im Mittelpunkt stand, hauptsächlich um Peter kümmert, fällt Bobs für mich noch immer vollkommen unpassende zur Hälfte chinesische Herkunft nicht ins Gewicht, zumal auch die chinesische Kultur im Fall keine Rolle spielt. Wenn ich an der Charakterisierung etwas zu kritisieren hätte, dann Peters öfters geschilderten Begriffsstutzigkeiten bei diversen Wörtern. Ich kann das als Nichtmuttersprachler nicht so ganz einschätzen, aber es erinnert manchmal mehr an die unsäglichen Wörterbuchfolgen eines Sonnleitners (wenngleich bei weitem nicht so extrem). Mallory kommt wieder erfreulich wenig vor, wenngleich das Buch sich durchaus länger mit der Frage beschäftigt, wie sie Jupiter davon überzeugen kann, dass sie eine wertvolle Unterstützung für die drei Detektive sein kann und in welcher Form das dann wäre (Mitglied, Freundin,…). Das wird vor allem aus Sicht von Mallory und Justus (mit inneren Monologen) geschildert. Das muss man nicht mögen, ist aber auf jeden Fall deutlich sinniger, als einfach ein weibliches viertes Fragezeichen zu integrieren. Dass sich hier vor allem Jupiter querstellt und sehr skeptisch ist, passt auf jeden Fall gut zur Figur. Was erstaunlicherweise immer noch keine Rolle spielt, ist die Tatsache, dass Mallory die Cousine von Skinny ist. Nicht, dass ich da was bräuchte, aber es böte einfach extrem viel Potential, das bisher überhaupt nicht abgerufen wird. SPOILER So, jetzt zu den Kritikpunkten, bei denen ich zwangsläufig tiefer in den Inhalt eingehen muss. Wie gerade geschrieben, gefällt mir das Einbauen von Mallory bisher ganz gut, allerdings liefert Frau Arthur auch gleich immer noch Beispiele, wie man es eben überhaupt nicht machen sollte. Das wird in diesem Buch an einer Stelle extrem auffällig, weil es quasi zeitgleich passiert. Neben dem Hauptfall, bei dem es um die Fälschung eines Briefes geht, werden die drei Jungs von der Autorin des im Buch zu verfilmenden Buches gebeten, einen Teppich ausfindig zu machen. Dieser zeigt die historische Unabhängigkeitsflagge Kaliforniens und ist eine Nachbildung eines Teppichs, den Frémont von seiner Frau geschenkt bekam. Die drei Fragezeichen haben den Inhaber ausgemacht und wollen ihm einen Besuch abstatten. Anschließend wollen sie noch dem Hauptverdächtigen einen Besuch abstatten. Da sie dieser allerdings kennt und auf dem Kieker hat, soll Mallory den Besuch bei ihm an der Uni übernehmen. Für mich ist dass die perfekte Verwendung einer solchen Person. Schlüssig, zweckdienlich, so wie es sein soll. Warum zum Teufel muss das dann ruiniert werden, indem Mallory beim Besuch des Sammlers davor die Nachbildung beim ersten Anblick als das als verschollen geglaubte Original erkennt? Da glaubt die ganze Welt inklusive Sammlern und Experten seit Jahrzehnten, die Flagge sei beim Beben in San Francisco verloren gegangen und dann kommt ein dreizehnjähriges Mädchen aus Schottland, schaut sich das Ding an und meint, das sei keine Kopie, das sei das Original – geht’s noch? Zumal das auch vollkommen unnötig ist. Um Justus zu imponieren reicht es vollkommen aus, dass Mallory ihren Undercovereinsatz an der Uni erfolgreich meistert. Das ist für mich der größte Makel, ein anderer ist der doch recht oft angewandte Zufall. Teils explizit erwähnt, wie beim Auftritt von Mallory in der Uni, teils einfach vorhanden. Da ist eine Bedienstete bei der Auftraggeberin des letzten Falles die Nichte der Buchautorin und Mallorys Mutter als Näherin bei eben diesem Film beschäftigt. Ersteres um eine völlig unnötige Randepisode mit dem Sammler unterzubringen, letzteres um Mallorys Auftritt an der Uni zu ermöglichen. Auch das Auffinden eines Hauses im Umfeld von Sonoma anhand eines Fotos mit Hilfe einer E-Mail-Lawine dreier Jungs in Rocky-Beach ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen. LA und Sonoma liegen 400 Meilen auseinander… Bei den deutschen Autoren würde so ein Setting völlig zurecht in der Luft zerrissen. Teil drei werde ich noch lesen, da ich den Band halt schon habe, das war es dann aber vermutlich. 150) Ola-Nordmann © schrieb am 19.05.2025 um 19:20:40: So, nachdem ich mit dem zweiten Band durch bin, jetzt meine Meinung dazu. Zunächst einmal das Positive: Es ist eine ganz klare Steigerung gegenüber Band 1! Frau Arthur kommt deutlich schneller zum Fall (im Prinzip direkt mit dem Anfang) und man muss sich nicht durch 60 Seiten Geplänkel und Figurenvorstellung quälen. Das gibt es zwar auch in diesem Band, aber viel besser eingeflochten. Auch der Fall ist viel besser als bei der Abecedarian Academy. Der Anfang ist sogar recht klassisch und gefällt mir ganz gut. Peters Vater arbeitet an einem Filmset, bei dem es Probleme gibt. Zum einen wird der Film in den sozialen Medien für sein Thema (die realen historischen Persönlichkeiten John Frémont und Kit Carson) kritisiert, was zu Protesten vor Ort führt, zudem gibt es Sabotageakte, die eventuell mit den Protesten zusammenhängen. Alles nichts neues, aber interessant zu lesen. Vor allem, weil eben wirklich etwas passiert und nicht nur fieberhaft versucht wird, irgendeinen Fall zu konstruieren, wie in Band 1. | |||||||||
| ||||||||||