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Die Problematik zwischen Buch und Hörspiel

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15) Thomas Birker © (Dream.Land@gmx.de) schrieb am 01.06.2013 um 02:41:55: Ich muss Ricky und Co absolut Recht geben, geht mir ganz genauso. Francis musste auch kürzen, aber er wußte wie und hat das meistens perfekt gemacht. Selten, dass ich mir gewisse Szenen gewünscht hätte, die nicht drin waren. Bei Minninger sieht es leider oft anders aus.
14) Ricky Beach © schrieb am 31.05.2013 um 07:42:40: Der Kritikpunkt ist nicht, dass gekürzt wird sondern dass falsch gekürzt wird. Dies wurde von Crazy-Chris gut beschrieben. Durch die KLürzung an den falschen Stellen und die Verlängerung weniger wichtiger Stellen, werden die neuen Folgen oft zumiondest zum Teil langatmig. Das ist vielleicht eine gute Möglichkeit für Rohrbeck & Co. sich in Szene zu setzen und Scherze zu machen aber der Handlung tut man damit meistens keinen Gefallen. Ich merke, dass lieber zu Hörspielen greife, die nicht durch solche Szenen in die Länge gezogen wirken und temporeicher daher kommen. Humor ist mir nicht so wichtig, gerade dann nicht, wenn dafür andere, möglichweise für den Handlungsstrang wichtige Szenen zu kurz kommen. Dass ein Buch nicht 1:1 adaptiert werden kann steht außer Frage.
13) Tuigirl © schrieb am 31.05.2013 um 01:02:27: @11- ja, "Spuk im Hotel" ist sehr lustig. Ich bin mal gespannt auf der Hoerspiel zu Marx' neustem Buch, "Spur des Spielers"- bei dem Buch hab ich so viel gelacht wie schon lange nicht mehr.
12) Sophie schrieb am 30.05.2013 um 18:19:39: Ach Mensch, ich kann heute mal wieder nicht wirklich schreiben. Wo ist die Editierfunktion?
11) Sophie schrieb am 30.05.2013 um 18:14:42: @10: Mit dem Humor sprichst du etwas an, was ich auch nicht ganz unwichtig finde. Mir geht es nicht hauptsächlich darum, aber ich finde es schon schön, wenn man hin und wieder auch mal lachen kann. Und wenn man etwas Humorvolles ins Hörspiel eingebaut wird, was im Buch nicht vorkommt, ist es für mich auch ok, solange es kein "erzwungener Witz" o.Ä. nicht. Und ja, einen gewissen Unterhaltungswert finde ich im Hörspiel auch wichtig. "Stundenlange" Befragungen wirken im Hörspiel häufig nicht so interessant wie in einem Buch, sonfern man sich bei der Umsetzung nicht echt Mühe gibt. U.a. deshalb sind für mich bestimmte Abweichungen von einem Buch auch ok. Sofern du "Spuk im Hitel" als Hörspiel noch nicht kennst, kann ich dir das nur empfehlen. Ich weiß nicht, ob der Humor im Buch auch so gut rüberkommt. Im Hörspiel ist er super, finde ich. Das ist für mich eines der Hörspiele mit einer nicht besonders guten Geschichte, aber einer sehr guten, humorvollen Umsetzung. Und deshalb mag ich das Hörspiel auch sehr.
10) Tuigirl © schrieb am 30.05.2013 um 02:21:43: Ich muss sagen, dass mir im allgemeinen die neuen Hoerspiel-folgen besser gefallen als die alten. Ich hab jetzt ungefaehr die Haelfte der englischen Klassiker gelesen, und ich muss ehrlich sagen, dass mir die Buecher dabei viel besser gefallen als die Hoerspiele. Mit den fruehen Hoerspielen kann ich einfach nicht so viel anfangen.
Zu den spaeteren Folgen- ich hab nur wenige der deutschen Buecher. Bei "der namenlose Gegner", "Botschaft aus der Unterwelt" und "Meister des Todes" habe ich Buch und Hoerspiel, und ich finde die Umsetzung von allen drei Buechern sehr gut. "Meister des Todes" ist sogar einer meiner Favoriten. "Das leere Grab" hab ich mir erst neulich gekauft und noch nicht gelesen, aber das Hoerspiel gefaellt mir doch ganz gut. Ich finde es auch glaubhaft ruebergebracht.
Mir kommt es vor allem auf eine gute Atmosphaere und viel Humor an, und ich will eher unterhalten werden und nicht zu sehr mitdenken muessen. Komplizierte Raetsel mag ich also nicht so gerne.
Oh- und ich hab auch ein Buch- "Schatz der Moenche" von dem ich mir das Hoerspiel nicht geholt habe, weil das scheinbar etwas langweilig geworden ist. Zumindest wenn man die Meinungen hier liest. Aber das Buch ist eigentlich ganz nett.
9) Mr. Murphy © schrieb am 29.05.2013 um 23:52:51: Crazy-Chris hat es sehr gut zusammengefasst. Wenn diese einfachen Regeln eingehalten werden würden, gebe es keine Probleme.
8) baphomet schrieb am 29.05.2013 um 21:19:49: @7 Ja, natürlich. Aber der Minni sitzt da fest im Sattel, es sei denn, Frau Körting haut irgendwann in den Sack, denn falls in Hamburg zugemacht wird, glaube ich nicht, dass er unter einem neuen Produzententeam die Bücher schreibt, höchstens, wenn er selber produzieren darf, aber dann gibt er die Aufgabe wahrscheinlich auch ab.
7) Sophie schrieb am 29.05.2013 um 20:43:59: @6: Oder es ist nicht der fehlende Wille, sondern das fehlende Können...
6) baphomet schrieb am 29.05.2013 um 20:41:37: Das Copy and Paste direkt aus den Büchern ist bei Minni eine Unsitte, aber ich finde, er hat etwas dazugelernt, die Szenen wirken nicht mehr so starr und papiern wie noch vor zehn Jahre. Vergleicht man das aber mit HGF, fehlt einfach der Wille, richtige Atmosphäre mit den Sprechern zu schaffen, um ein Echtzeitgefühl in jeder Szene zu schaffen und stumpfe Ableseorgien zu vermeiden. Bei HGF stört mich heute eher die einstmals unvermeidbare Kürze, die er, nach Ausscheiden der LP als Medium, leider weitgehend beibehalten hat. Bei den 10-12 ganz großen Hörspielen fehlt nichts, aber ist eine angemessene Umsetzung schwierig, wie bei "Flüsternde Mumie" z.B., kommt das Hörspiel leider gar nicht an die Lektüre heran.
5) Zwoelferkreis © schrieb am 29.05.2013 um 19:56:58: Ich finde auch, dass Crazy-Chris die "Ideallösung" gut auf den Punkt bringt. Ich bin gerade dabei die älteren Folgen (die ich bislang nur als Hörspiel kannte) auch als Bücher nachzulesen. Und da dachte ich vorher schon, dass da eben viele "gestrichenen" Handlungsstränge und Szene dazu kommen müsste. Dem ist aber eigentlich selten so. Durch Kürzung der Dialoge war es hier tatsächlich möglich auch einen Großteil der Buchhandlung so zu übernehmen. Ich denke das sollte auch für die aktuelleren Hörspielumsetzungen (die ich allerdings bei Weitem nicht so mies finde, wie von einigen hier empfungen) ein Vorbild sein, um eine Verbesserung zu erreichen.
4) Sophie schrieb am 29.05.2013 um 18:08:54: Ich lese schon lange keine Bücher mehr und höre nur noch die Hörspiele. Allerdings muss ich sagen, dass ich die aktuellen Folgen kaum höre und mir auch nur noch selten welche kaufe.

Ich finde Crazy-Chris bringt es gut auf den Punkt. Vor allem das Straffen von Dialogen und mehr Actionszenen würden wohl vielen aktuellen Folgen gut tun. Mir fehlt häufig irgendwie die Spannung momentan. Laut dem, was ich über die Bücher lese, scheint Spannungspotenzial ja durchaus vorhanden zu sein. Es wird einfach zu viel verlabert in den Hörspielen. Dass viel gespielt und möglichst weniger vom Erzähler beschrieben werden sollte, möchte ich noch hinzufügen. Das wurde ja auch schon häufig diskutiert. Bei manchen Hörspielfolgen habe ich das Gefühl, es werden größere Beschreibungspassagen aus dem Buch einfach übernommen und dann sozusagen ins Erzählerskript kopiert. Um angemessene Skripte für die Hörspiele zu erarbeiten, werden aber nun mal bestimmte personelle Ressourcen benötigt, um es mal diplomatisch auszudrücken. Ich denke, ihr wisst, was ich meine, oder?
3) Crazy-Chris schrieb am 29.05.2013 um 11:37:26: Ich lese die Bücher und höre die Hörspiele. Und meine Meinung zu den Hörspielumsetzungen ist recht einfach:
- man sollte soviel wie möglich von der Buchvorlage übernehmen, um Logiklücken durch fehlende Szenen oder rausgekürzte Informationen gar nicht erst entstehen zu lassen
- man sollte so viel wie nötig verändern, um dem Zielmedium "Hörspiel" gerecht zu werden.
Soweit zur Wunschvorstellung, die Realität sieht meiner Meinung nach derzeit wie folgt aus:
- einige Szenen werden nahezu unverändert aus den Buchvorlagen übernommen. Was bedeutet, dass dafür relaitv viel der zur Verfügung stehenden Spieldauer verbraten wird, und man beim Hören mit langen Dialogen, aber wenig Handlung konfrontiert wird
- andere Szenen werden dann dafür gestrichen, weil die Spieldauer der CD nicht unendlich lange ist
- dazu kommen noch ein paar merkwürdige Marotten, z.B. dass die Figur Kelly konsequent ignoriert und durch andere Figuren ersetzt wird
Die Buchvorlagen haben mit 126 Seiten Umfang ja ein überschaubares Volumen, es sollte schon möglich sein, bei 70-80 Minuten zur Verfügung stehenden Maximal-Hörspiellaufzeit da eine adäquate Umsetzung zustande zu bringen. Hauptansatzpunkt wäre, die einzelnen Szenen und Dialoge nicht 1:1 ins Hörspiel zu übertragen, sondern diese sinnvoll zu komprimieren. Das ist natürlich mit mehr Arbeit verbunden als eine 1:1 Übertragung. Die einzelnen Szenen würden dadurch aber "knackiger", und es gäbe keine Notwendigkeit, andere wichtige Szenen komplett zu streichen.
Falls in der Buchvorlage irgendwas total überflüssiges oder hanebüchenes vorkommt, kann man das im Rahmen der Hörspielbearbeitung natürlich streichen oder optimieren, aber das sollte dann schon Ausnahmefälle sein.
2) baphomet schrieb am 29.05.2013 um 09:03:26: Ich sage mal was zum aktuellen Opus: Beim ersten Hören macht es irgendwie Spaß. Der dauerhörbare Plätscherteil, ist er endlich erreicht? Und das Hauptpositivum, nämlich der gnädig fehlende Rätseltext, ist ohne Frage erfüllt. Aber je öfter ich es höre, desto mehr fällt alles auseinander. Es wird viel herumrecherchiert, zuviel gemuncht, da hätte auch ein Bild gereicht, um Eindruck zu schinden. Was bleibt, ist letztlich nur der halbdebile, aber nette Brock. So zeichnet sich, allgemein formuliert, ein Hörspiel hauptsächlich durch seine häufige Wiederhörbarkeit aus. Denn nur Witzchen und laue Anspielungen sind, ohne anhaltende Spannung, nicht genug.
1) arbogast1960 © schrieb am 29.05.2013 um 06:01:40: Es wird ja grundsätzlich viel gemeckert, wenn mal wieder Freitag ist und ein neues Hörspiel erscheint. Dann werden meist Kürzungen, Charakteränderungen bzw. neue Erzählperspektiven beschimpft und das dann auf die jeweiligen Verantwortlichen (in dem Fall meist ein gewisster André M.) für schuldig bestimmt. Für das Buch ist der Dialogbuchautor ja nicht verantwortlich, aber für die entsprechende Umsetzung, und die kann mal so, mal so sein. (Bsp: 129/SMS aus dem Grab: Buch = top, Hsp = flop. Ich möchte diesen Forumspunkt nutzen, um einmal die Problematik, wenn aus einer Buchvorlage ein möglichst gutes Hörspiel werden soll, zu diskutieren. Schließlich sind Buch und Hörspiel nicht nur zwei verschiedene Generes sondern einfach zwei Welten. Gerade in der 150-Reihe (ich hab alle Bücher außer Skateboardfieber gelesen) die Qualität doch sehr schwankt. Da sind einige gute (151, 154, 157, 159) und a uch einige katastrophale (156, 155) mit dabei. 152, 153 sowie 158 würde ich zu den mittleren zählen. Das aktuelle war mal wieder grandios schlecht! Was ist eure Meinung? Lest ihr nur Bücher oder hört ihr nur Hörspiele oder beides? Was stört euch an den Umsetzungen? Wie sollte in eurer Vorstellung ein Buch möglichst ordentlich als HSP umgesetzt werden?

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