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Die Problematik zwischen Buch und Hörspiel

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30) Laflamme © schrieb am 24.06.2013 um 10:38:33: Natürlich kann man nicht erwarten, daß ein Buch 1:1 umgesetzt wird - es ist ja ein Hörspiel und kein Hörbuch. (Wobei ich persönlich nichts gegen Hörbücher der Serie hätte...)

Wogegen ich aber etwas habe ist die schematische Umsetzung "Vollständige Übernahme der Einleitung - radikales Zusammenkürzen des Mittelteile - vollständige Übernahme des Schlusses". Das führt gerne mal zu einer Handlung die praktisch gar keinen Sinn mehr ergibt. Die Frage ist auch, was haben die Powers that be bei Europa gegen Actionszenen wie Verfolgungsjagden oder Humor? Beides wird grundsätzlich rausgekürzt, letzteres gegen unwitzige Eigenkreationen der Sprecher ersetzt. Musterbeispiel für Humorkürzungen ist der Fluch des Drachen, vor allem weil gerade die humoristischen Aspekte diesen Fall herausheben - ohne das bleibt als Hörspiel bestenfalls ein langweiliger Durchschnittsfall übrig.

Wobei ich etwas Abbitte leisten muß ist meine Ansicht, die Eindeutschung von Namen wäre erst unlängst erfolgt - dabei zieht sich das seit Folge 1 durch: Kaum ein Name wird richtig englisch ausgesprochen - siehe Michael Cross aus dem einfach der stinknormale deutsche Michael wird statt dem englischen Meikl.
29) fr2310 © schrieb am 17.06.2013 um 17:17:55: Die ersten Umsetzungen seiner Bücher kennt er durchaus und findet auch einige gelungen, andere weniger. Könnte man damals in einem Interview erfahren. Spur des Rabens und Toteninsel fand er zum Bespiel nicht so gut umgesetzt
28) Dave schrieb am 17.06.2013 um 13:29:12: Allerdings sind da die Sprecher auch nicht immer besser. In der Regel machen sie ihre Sache gut, aber manchmal kommt auch von ihnen eine falsche Betonung. Beispiel: Wieder Doppelte Täuschung: Justus lässt seinen Satz von den Reizen des Mysteriums los, und setzt danach hinzu: Wir fahren morgen hin. Dabei betont er das fahren, und nicht das morgen, und darin liegt der Fehler. Denn, dass sie hingehen sagt er schon ein paar Sätze vorher, und auch ob sie nun fahren oder laufen ist nicht von Relevanz. Im Buch ist das toll gemacht. Justus schnörkelt einen verworrenen Satz vor sich hin, Peter sagt nur Häää, und Bob übersetzt dann: "Wir fahren morgen hin" Und es kommt eben auf das morgen an, und nicht auf das Fahren. Der Witz der Szene geht also durch zwei Dinge verloren: 1. Justus übernimmt Bobs Part, und übersetzt selbst. 2. Er betont es falsch, weswegen es keine Übersetzung mehr ist sondern eine Wiederholung. So was finde ich auch immer wieder schade, und ichwürde es auch als Autor schade finden. Marx kann sich glücklich schätzen, dass er die Hörspiele seiner Bücher nicht kennt.
27) arbogast1960 © schrieb am 06.06.2013 um 20:19:49: Solche Kürzungen lassen jeglichen Sinn von Logik im Hause Europa vermissen! Wer so schlampig kürzt, dass ein Skript danach aussieht wie ein Wollknäul sollte dringlichst mal ein Weiterbildungsseminar besuchen!
26) Dave schrieb am 05.06.2013 um 15:52:28: Ich sags ja, die Meinungen sind unterschiedlich. der eine sieht es so, der andere eben nicht. Aber man kann da normalerweise nicht sagen, das der eine richtig, und der andere falsch liegt. Ein beispiel für eine blöde Kürzung wollte ich noch loswerden: In "Doppelte Täuschung" werden bei der ersten gemeinsamen Unterhaltung der drei ??? ein paar Sätze gestrichen, und dadurch macht JustusīSatz, "Das menschliche Gesicht ist halt mehr als die Summe seiner Einzelteile." gar keinen Sinn mehr. Bob sagt nämlich im Buchm, das er alle passenden Partien des Gesichts schon ausgesucht hatten, und als sie dann zusammengefügt wurden, hat doch nichts mehr gestimmt. Da passt der Satz. Im Hörspiel sagt Bob, dass es gar nicht so einfach war die richtigen Einzelteile zu finden. Und dann ist der Satz schlichtweg falsch. Genauso in "Schwarze Sonne": Als die Bremsen versagen, sagt Peter, "schalt in den zweiten Gang Bob, den zweiten." und fügt fast wie als Begründung hinterher: "Uns fliegt gleich das Getriebe um die Ohren." Im Buch sagt das Bob, um Peter deutlich zu machen, warum er nicht in den zweiten schalten kann. Was solche Veränderungen sollen ist mir absolut schleierhaft.
Ein weiteres Beispiel ist "Der biss der Bestie": Als die drei ??? nachts den Schatten im Museum über den Monitor beobachten, sagt Bob:"Vielleicht ist der Schatten ja nur von einem der Kinder." Justus antwortet: "Nein, dafür ist der Schatten zu groß." Und dann sagt Bob: "Ja, das finde ich auch." dabeio stammt doch von ihm die Idee. Entweder das müsste Peter sagen, oder es müsste kommen: "Ja, du hast recht." oder so etwas. Da ist es für mich aber auch unverständlich, dass das den Sprechern nicht auffällt.
25) arbogast1960 © schrieb am 05.06.2013 um 15:28:20: Stimmt: Minninger hat bei seinen Folgen immer recht gut gearbeitet. Er hat ja auch fast nichts gekürzt; es ging ja selten unter 70 Minuten! Die Henkel-Waidhofer Folgen fand ich auch als Hörspiel nur mittelmäßig, Dopingmixer (noch von H.G. francis) und Fußball-Gangster geben, um es gemäßigt auszudrücken, nicht viel her. Zu den alten Folgen wie Teufelsberg, muss man sagen, dass damals ohnehin schon viel gekürzt werden musste (wegen max. 45min.)Zu SMS aus dem Grab kann ich mich nur wiederholen!
24) arbogast1960 © schrieb am 05.06.2013 um 15:22:40: Ich habe Skateboardfieber als einzigstes von den 150ger Büchern nicht gelesen. Natürlich ist die Story für DDF ein wenig untypisch, aber durchaus mal was neues, meiner Meinung auch gelungenes. Das Fußballphantom finde ich vollkommen hanebüchen. Meister des Todes war als Buch eines der besten Bücher seit langem, aber als Hörspiel wirkt es völlig konzeptlos. Wo man sich im Buch noch gruseln konnte, solche Szenen werden im Hörspiel immer zu Erzähler-Passagen. Der Feuergeist, was vielleicht nicht das beste Buch war, finde ich die Hörspielumsetzung gelungen. Das ändert natürlich nichts an dieser blösden Opern-Story mit Alienforscher, aber man hat es wenigstens gut umgesetzt. Die 161 ist vollkommen ohne Atmosphäre. Aber mit 157, 154, 160 oder so geht es wieder bergauf!
23) Dave schrieb am 04.06.2013 um 17:13:48: Allerdings zeigt sich auch hier wieder, wie schwer es ist, richtig zu kürzen. Aber das soll jetzt keine Verteidigung sein, denn manchmal könnte man sich echt mehr Mühe wünschen! Und wenn ich mich hier umschaue, dann ist das Empfinden auch der letzten Folgen sehr unterschiedlich. Ich zum Beispiel finde, dass 149 und 155 nicht sonderlich gut umgesetzt worden sind, Tuigirl gefallen sie aber sehr. Und in Bezug auf arbogast1960 muss ich sagen, mir gefällt das Hörspiel zu SMS aus dem Grab sehr gut! 153 würde ich nicht als mittelmäßige, sondern gute Umsetztung bezeichnen, und 152 als schlechte. Da liebe ich das Buch, und das Hörspiel finde ich nur mittelmäßig. Umsetzung: Katastrophal. Aber natürlich bin ich allein nicht der Maßstab, genauso, wie ein einzelner anderer. Es ist also echt schwer. @15: Mir geht es sehr häufig so, dass ich Szenen vermisst habe. Zum Beispiel beim Teufelsberg, aber auch bei anderen Folgen kommt das durchaus vor. Ich fand die Umsetzungen am Besten, als Minninger gerade angefangen hatte. Da hat er manches echt verbessert, wie zum Beispiel Diamantenschmuggel, und auch die ersten Marx Folgen, oder seine eigenen sind sehr gut umgesetzt. Meine ich zumindest.
22) Horace © schrieb am 03.06.2013 um 16:31:24: @baphomet /20: Wenn das so ist, dann habe ich nichts gesagt. Denn an den Schinken hab ich garicht gedacht, der wird ja wirklich wie mit sch gesprochen.
21) baphomet schrieb am 02.06.2013 um 05:35:50: @19 Mein Favorit da ist immer der grandiose Äähntschis Gunn und das Geheimnis von Lisa Loch, 'tschuldigung, Phantomloch. Spätestens nach Kennenlernen einer australischen Kapelle wurde man darin aufgeklärt. Superb auch, wenn man, wie Minni, nicht mal Namen und ihr Geschlecht recherchieren kann und eine falsche Aussprache schon in die Vorlage einbaut. Im "Insektenstachel" gibt es den guten Herrn Jill Hazelwood, das mag noch ein Fehler beim Setzen gewesen sein, aber warum wird er dann im Hörspiel, wiederum von Minni betreut, immer noch falsch ausgesprochen, es kann ja eigentlich nur ein Gil mit hartem g gemeint sein? Oder ist es wieder eins von seinen Genderspielchen, wie die "Hexe" im "Hexenhandy"? Oder Jill war wirklich eine Frau und damit ein Beispiel für die Homoehe in der Serie? Oder sie hatte einfach eine tiefe Stimme und hat den Rest irgendwie simuliert, gesehen werden musste sie ja nicht und Janet ist doch eine richtige Stubenhockerin, oder?
20) baphomet schrieb am 02.06.2013 um 04:51:08: @18 Ich fürchte, die Aussprache von Sciutto ist im Hörspiel korrekt, weil das i wegen des folgenden Vokals u stumm und das c weich wird. Ich denke, KE hat den Namen sowieso von der Karte ihres Italieners und dem Schinken, sprich prosciutto, einfach das Präfix vorenthalten. Vielleicht war sie auch ein bisschen neidisch darauf, weil sie selber keiner ist.
19) DBecki © schrieb am 01.06.2013 um 15:02:39: Stimmt, die Aussprache der Namen war früher besser. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Bauern-Stürmer Mario "Gomeh" ausgesprochen wird und der walisische Stürmer "Aijen" Rush. Dazu noch ein gepflegtes "Gartschia", und die Welt ist in Ordnung
18) Horace © schrieb am 01.06.2013 um 13:48:58: Ich kannte die drei ??? ursprünglich nur von den Hörspielen her und hatte bis dahin auch nicht wirklich eine Vergleichsmöglichkeit zu den Büchern. Erst als ich dann angefangen habe die Bücher zu lesen fiel mir auf, dass mir da ja einiges entgeht, wenn ich nur die Hörspiele kenne. Das ist ja auch ganz klar, es muss gekürzt werden. Allerdings eben bitte richtig.
Was mich allerdings auch noch stört sind unnötige Veränderungen. Beispiel: Die Blutenden Bilder. Wieso muss aus Bier im Hörspiel Brause gemacht werden? Oder wieso muss man Kelly um jeden Preis herausstreichen? Und auch die Aussprache von manchen Namen, da wird heute teilweise schon ganz schön geschlampt. Ein Prominentes Beispiel finde ich da "Meister des Todes", die Umsetzung hat mir da überhaupt nicht gefallen. Das Buch fand ich klasse, aber die Spreche fand ich total fehlbestzt. Und die Aussprache des Namen Sciutto ging mal garnicht. Ich bin kein Italiener, aber es Schutto zu sprechen ist sicherlich falsch.
So jetzt habe ich aber genug gemeckert. Was ich gut fand, waren sämtliche Kurzgeschichten Vertonungen, da hat man sich mal was einfallen lassen. So könnte es öfter sein.
17) Sokrates © schrieb am 01.06.2013 um 13:23:15: @Th.Birker#15: Bsp. "Seltsamer Wecker"!? Die Auflösung des 2. Rätsels spielt im Finale keine Rolle mehr; das Zahlenrätsel fällt komplett unter den (Schneide-)Tisch... womit ich NICHT sagen will, dass mir Minningers Kürzungen besser gefallen haben!
Buchnahe, sehr gut gemachte Fan-Hsp. bietet fragezeichen.neuvertonung.de und "Nein", ich habe nix (mehr) mit denen zu tun.
16) Pennywise © schrieb am 01.06.2013 um 09:09:19: @arbogast1960: Also ich meckere nie, wenn neue Hörspiele erscheinen *g*!

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