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Meine Empfehlung - Hörenswerte Hörspiele

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3997) PerryClifton © schrieb am 18.06.2022 um 21:22:20: *Lem, Stanislaw
**sowieso
3996) PerryClifton © schrieb am 18.06.2022 um 21:20:03: Bei den Strugatzkis ist es simpel: Einfach ALLES lesen und glücklich sein *g* Wäre aber nie darauf gekommen, sie als Hörspielvorlage zu nutzen. Obwohl, bei lem hat es ganz gut funktioniert. Aua, Lovecraft... dafür gehen aber zwei Mark in die Kalauer-Kasse
Yo, das mit der Fallhöhe ist auch ein interessanter Blickwinkel. Ich glaube, ich meinte auch folgendes unterbewusst mit: In einem Buch kommt man nicht so schnell mit Mängeln durch, wie in einem fertigen Hörspiel (oder Film). Sprecher, Musik, Effekte, Explosionen etc. Wenn in einem Buch steht: "Er öffnete die Tür und eine Gestalt war herausgetreten" kriegt man direkt die Krätze. Im Hörspiel kann man es noch zur Not überhören, besonders wenn in der Soundkulisse gerade noch Brimborium herrscht. Ganz zu schweigen von einem actionreichen Blockbuster. Wer in Büchern "trainiert", ist imho besser aufgestellt als jemand, der es direkt in Skriptform probiert. Natürlich in der Regel, Ausnahmen gibt es immer. Aber in einem Buch kommt man irgendwann nicht mehr mit "Er hat eine Waffe!" für einen guten Showdown durch, wenn nicht noch was anderes hinzukommt. In Hörspielen ist das hingegen zum Tropos geworden, was besonders bei Ablegern der neueren Generationen wie z.B. Point Whitmark auffällt. Die Wechselbeziehung von Buch und Hörspiel bei DDF aktuell hat sowie mittlerweile alle Grenzen der Vergleichbarkeit mit anderen Sachen gesprengt und ist ihr eigenes Phänomen.
3995) Mihai Eftimin © schrieb am 18.06.2022 um 20:40:23: Also geht es gar nicht sosehr um die qualitativen Unterschiede, sondern mehr um die potentielle Fallhöhe, die sich ergibt, wenn man eine literarische Vorlage in ein anderes Medium, hier also Hörspiel, überträgt? Wenn du darauf hinauswillst, nimm mein Autogramm. *g* Anders ausgedrückt, ich habe kein Vergleichsobjekt bei einem Hörspiel, das auf keiner Vorlage beruht, und wenn es dann schlecht ausgefallen ist, kann ich mich "nur" über miese Qualität aufregen, und nicht zusätzlich auch noch darüber, wieviel besser es hätte sein können, hätte man die Umsetzung der Vorlage nicht vergeigt, oder, noch folgenreicher, wenn man die Vorlage nicht einmal kennt und trotzdem hörbare Schwächen bemerkt, der Genuss der Vorlage einem die Adaption NOCH kaputter machen kann. Beispiele dafür, dass es allerdings schon an der Vorlage gelegen haben kann, müssen wir in der jüngeren Veröffentlichungsgeschichte von DDF ja nun auch nicht lange suchen ...
Was Xantho angeht, sind mir die von dir genannten Punkte natürlich auch schon aufgefallen, sowohl thematische Wiederholungen, also auch sprachliche Feinheiten, über die ich gestolpert bin, wobei ich das Erstere sowieso genrebedingt schwierig zu lösen finde, ohne dass es ins Absurde/Trashige abdriftet (und selbst da muss man bei vielen Gruselhörspielen schon seeeehr gnädig sein, um das bewusst nicht erkennen zu wollen), und über das Letztere hinwegsehen kann, wenn alles andere stimmt - da geht's mir halt generell ums Gesamtbild. Wobei zu diesem natürlich auch Kleinigkeiten beitragen können, für die man nicht unbedingt allzu nit-picky sein muss, damit sie auffallen. Ohne DiStefano wäre der "Höhlenmensch" (als Adaption) nur halb so gut, das haben wir Francis definitiv zu verdanken. Und wenn du mit gestandenen Schauspielern mit Theater-Background im Ensemble aufnimmt und dadurch authentisches Spiel bekommt, bei dem auch das eine oder andere mal improvisiert wird (Fiedlers im entsprechenden Bobcast angesprochenes "Gut, dann nehm ich ihn eben selber!" im "sprechenden Totenkopf" gehört zweifelsfrei zu den Zitaten, die die Folge für mich prägen). Wir halten demnach fest, dass häufig das I-Tüpfelchen die besondere Würze ausmacht, dagegen hab ich keine Einwände. :-)
Eine Liebesgeschichte bei Lovecraft ...? Nicht, dass ich da Experte wäre, aber wollte man seinen Namen nur endlich mal zum Programm machen ...? :D (Ich bin hier schon länger keinen schlechten Witz mehr losgeworden, ich muss mal wieder *g*)
Ich hab mir fast gedacht, dass dir mindestens die Vorlage zur "dritten Zivilisation" bekannt ist. Im ominösen anderen Forum ist das Hörspiel vor ein paar Wochen wieder aktuell geworden, und die Reaktionen der meisten da hat mich doch eher etwas erstaunt, daher dachte ich, im Wissen, dass du an Literatur anders herangehst als viele andere, dass deine Sichtweise vielleicht eher in Richtung meiner gehen könnte - und so falsch war diese Annahme wohl nicht. *g* Ich fand das Hörspiel an sich recht gut, und es macht mich definitiv weiterhin neugierig auf das Buch. Kann ja auch gut sein, dass andere hier auch Lust bekommen reinzuhören. :-)
3994) PerryClifton © schrieb am 18.06.2022 um 20:00:39: Natürlich geraten Theorien auch mal ins Wanken ;-) In diesem Fall allerdings nicht unbedingt. Eine schlechte Hörspielumsetzung kann theoretisch ALLES versemmeln. Dazu müssen wir ja nicht weit gucken, zu so bestimmten DDF-Hörspielen neueren Datums... Eine gute Buchvorlage macht noch kein gutes Hörspiel. Bei einer guten Vorlage ist die Chance eines guten Hörspiels allerdings größer. Mit Vorlage meinte ich damals sowohl das Buch als auch das Hörspielskript bzw. hier Arthur/Puschert/Francis, die alle gute Arbeit geleistet haben. Die Bezeichnung "literarisch" bezog sich also auf alle drei Stufen. Daher ja auch die Erwähnung von Ecke. Um jetzt nicht auch noch in die Falle des "ist ein gedrucktes Buch automatisch literarisch oder nicht" zu laufen: Es sollte einfach heißen, eine Geschichte, erstellt von Leuten, die Ahnung vom Geschichtenerzählen haben. Man könnte "Autoren" sagen, aber auch hier... ich glaube es ist klar, worauf ich hinauswill. Leute, die Charaktere handhaben können, die Querverbindungen und Motive in Geschichten beachten, die implizite Aussagen verstehen. Francis konnte das, er war vor dem Skriptschreiben bereits Autor, hat sich aber imo als Skriptschreiber nochmal wesentlich gesteigert. Ecke hat es direkt in Hörspielform hingekriegt, im Stil alter Radiohörspiele. Klar, wenn ein gutes Buch (man sagt ja beim Hörspiel auch "Buch", aber bereits das vorhergehende) durch nichts ruinierbar wäre... ich glaube es ist klar, dass ich das nicht meinte. Allerdings gibt es beim "Zombie" eine (wahrscheinlich) gute Buchvorlage und eine technisch gute Hörspielumsetzung und trotzdem kommt es nicht über ein gewisses Niveau hinaus. Wenn du darauf hinauswillst, dass ich das erstmal verarbeiten muss, hast du vollkommen recht *g*
Soll ich jetzt mal sehr nit-picky sein? Ich habe gerade Strand des Grauens der Gruselstunde gehört. Hatte, wie Insel der Riesenspinnen, einen Touch HGF Gruselserie und war daher schonmal sehr schön, noch dazu spannend. Gut, erstere ging dann auch ein bisschen in Richtung Sharknado bzw. Haialarm vor Mallorca *g* Fand ich aber zumindest witzig. Davor habe ich Tal der Angst gehört, deren Story mich etwas an den Knochensammler und Keller des Grauens erinnert hat und die Folgen haben auch einiges gemeinsam... Also: Ein Monster bzw. Mörder geht um, sehr viele Leute sterben nacheinander sehr blutig. Am Ende ist mitunter einer der Verräter. Die Handlung besteht aus Hetzen von Gefahr zu Gefahr. Das ist kurzweilig, wiederholt sich aber. Durch die spannende Umsetzung macht das Hören Spaß, aber die Vorlage beim Gruselkabinett zum Zombie besitzt da, trotz suboptimaler Verarbeitung, wesentlich mehr Tiefe und Abwechslungsreichtum. Man merkt die literarische Vorlage also sofort durch, selbst wenn das Hörspielbuch den vorgegebenen Maßstäben nicht ganz entsprechen konnte. Bei Xantho hat man zudem auch manchmal leichte Sprachprobleme. Ich würde darauf nicht eingehen, wenn das nicht fast in jedem Hörspiel vorgekommen wäre: Das Plusquamperfekt scheinen die Skriptschreiber nicht zu kennen. Das tut an ein, zwei Stellen etwas weh. Gab es auch beim Gruselkabinett ein bisschen; niemand sagt wörtlich "im Krieg 1914/18". Das schreibt man so auf, ja. Guckt man sich dagegen Francis an, der seinen Figuren eine eigene Sprache und Macken gegeben hat, die es vorher gar nicht gab, wie bei DiStefano... Oder noch eine Ebene weiter, bei den Sprechern (mit Theaterausbildung und Literaturbewandtheit), wo z.B. Gerlach Fiedler durch sein Genuschel noch zusätzliche Charakteristika eingebracht hat... Oder Hitchcocks Texte ohne Pasettis Duktus...
Dementsprechend sehe ich Gruselkabinett und Gruselstunde momentan auf einem Niveau, aufgrund verschiedener Stärken und Schwächen. Eine suboptimale Bearbeitung ist auch wiederum nicht so schlimm wie eine Bearbeitung, die der Vorlage zuwiderläuft (oder sie zensiert). Wenn ich nur daran denke, wie man bei Lovecraft eine Liebesgeschichte einbauen zu müssen meinte...
So, die dritte Zivilisation habe ich schon vor längerem gelesen und gut gefunden. Ich glaube, ich habe auch mal das Hörspiel gehört, aber es blieb nicht viel hängen. Die Strugatzkis würde ich auch eher in Buchform bevorzugen. Trotzdem ein guter Tipp :-)
3993) Mihai Eftimin © schrieb am 18.06.2022 um 19:15:00: Irgendwie bringt das gerade deine Theorie ins Wanken, dass die Geschichten in Hörspielen qualitativ generell besser ausfallen, wenn eine literarische Vorlage existiert, als wenn nicht. ;-) Aber ja, das Gruselkabinett muss ich mir wohl auch mal gönnen. Die Gruselstunde könnte man grundsätzlich als konzeptuell vergleichbar betrachten, dort werden die Geschichten aber halt direkt als Hörspielskript geschrieben und als Medium an sich angepasst - und es funktioniert super. Jedes einzelne Geräusch sitzt dort, wo es hingehört, genauso jede Musikeinspielung, da stimmt das Gesamtbild einfach; trotzdem wissen auch die Geschichten selbst zu überzeugen. Seien wir ehrlich, Xantho könnte so langsam auch mal Geld dafür verlangen - da hab ich schon gelöhnt für weit weniger. ;-)
So, von Grusel zu SciFi: Wer mal etwas Anspruchsvolleres hören will, kann sich gerne mal "Die dritte Zivilisation" von Bayerischen Rundfunk aus dem Jahre 1999 anhören. Basiert auf dem gleichnamigen Raum der Gebrüder Strugatski. Finden viele unbefriedigend, mich persönlich hat der Stil aber sehr an einige meiner früheren Ausflüge in russische Literatur erinnert. Ach ja, in der Hauptrolle hört man Jens Wawrczeck. :-)
3992) PerryClifton © schrieb am 18.06.2022 um 16:00:25: Mittlerweile gehört: Gruselkabinett - Der Zombie. Das Hörspiel hat gewissermaßen beide Eindrücke bestätigt: Einmal den, den ich vorher von den Bearbeitungen der Vorlagen hatte und einmal das Lob bzgl. der Serie. Als Hörspiel an sich ist es sehr gut und atmosphärisch umgesetzt, lässt sich gut hören und bleibt unterhaltsam. Die Sprecher sind ordentlich und sogar Thormann ist dabei. Die Musik bleibt nicht groß im Gedächtnis, funktioniert aber gut als Untermalung, die Geräusche sind passend.
Der Knackpunkt ist, dass ich die Vorlagen überhaupt nicht kannte, aber trotzdem (wieder) Probleme bemerkt habe. Dass hier zwei verschiedene Geschichten quasi zusammengenäht wurden, dürfte wohl jedem auffallen. Sowas kann zwar gut funktionieren, aber hier passt es nicht zusammen, meiner Meinung nach. Einmal übernatürlich, einmal medizinisch und dann wird beides einfach als "Zombie" bezeichnet, was bei zweiterer Geschichte, die viel mehr Raum einnimmt (dafür aber wesentlich weniger spannend ist) überhaupt nicht passt. Ich könnte da auch noch weiter gehen, denn aufgrund einer Vermutung, die ich dann durch spätere Recherchen bzgl. Whitehead bestätigt fand, stelle ich die Vorlagentreue in Bezug auf gewisse Aspekte der Geschichte in Frage. Immerhin hat es mich dadurch motiviert, mir das Buch mal zuzulegen
Unterm Strich, ein gutes Hörspiel, werde bestimmt auch mal wieder in eine Folge Gruselkabinett reinhören. Aber wenn man das (lobenswerte) Grundkonzept verfolgt, literarische Vorlagen umzusetzen, sollte man diese auch nicht zu sehr verfremden bzw. sie adäquat handhaben. Lovecraft und Poe habe ich deshalb ja extra ausgespart, aber selbst hier fällt es mir auf.
Ich habe auch noch ein paar Folgen Gruselstunde gehört. Beide Serien rangieren bei mir gerade ungefähr auf dem gleichen Niveau, aber aus ganz unterschiedlichen Gründen. Vielleicht ist das sogar ein dickes Lob für die Gruselstunde? Auf jeden Fall kann man bei beiden nichts falsch machen, wenn man unterhalsame Hörspiele sucht.
3991) PerryClifton © schrieb am 09.06.2022 um 19:29:56: Gerade bei Lovecraft und Poe würde ich keine Mätzchen verzeihen *g* Daher lasse ich die erstmal aus. Wenn der Zombie gut ist, kommt als nächstes der Leichendieb. Bei der Fülle an Folgen in der Serie hat man wohl beim selektiven Hören immer noch genug Material übrig
3990) Mr Burroughs © schrieb am 09.06.2022 um 19:07:18: Perry: Ich empfehle Die Totenbraut (so ziemlich mein Favorit), Weiss, Der Schreiende Schaedel, Spuk in HillHouse und auch Der Leichendieb
tatsaechlich mag ich die Lovecraft and Poe Stories auch nicht so sehr, aber ich denke wirklich, dass sie nicht so gut ins Konzept der Reihe passen (hoerspieltechnisch)
3989) PerryClifton © schrieb am 09.06.2022 um 18:54:54: Ich werd's demnächst mal mit dem Zombie versuchen
3988) Berti © schrieb am 09.06.2022 um 10:32:18: Ich kann mich nur anschließen. Gruselkabinett ist absolut top. Die Stories werden tatsächlich uninteressanter. Das liegt natürlich daran, dass viele gute Geschichten bereits vertont worden sind. Aber auch aus schwächeren Stories holen die sehr viel heraus.
3987) AndyV © schrieb am 09.06.2022 um 09:29:57: Bei den Lovecraftvertonungen scheiden sich oft die Geister, weil sein Erzähl bzw. Schreibstil oft nicht so einfach in Szene zu setzten ist. Das gleiche kann einem bei E.A. Poe passieren. Da gehts von phenomenal gut auch bis grottenschlecht. Das Ganze liegt natürlich wie bei so Vielem immer Auge des Betrachters. Beispiel: Ich war auch schon immer Fan der Drei ???Folge der schwarzen Katze,obwohl die bei einem Großteil der Fans nicht so gut ankam.
3986) PerryClifton © schrieb am 09.06.2022 um 07:14:51: @Andy Danke! (Schatten über Innsmouth? *g*) Na gut, aber dann habe ich schonmal genug Möglichkeiten, um der Reihe eine neue Chance zu geben
3985) AndyV © schrieb am 09.06.2022 um 06:58:52: @Perry Ich bin seit Jahren glühender Fan der Gruselkabinettreihe. Was "Mr Burroughs" über die Sprecher und deren Leistung gesagt hat, kann ich nur unterstreichen und es stimmt leider, daß das Cast bei den Drei ???, die Nebenrollen betreffend, nicht gerade die Creme de la Creme ist oder war. Da hat man all zu oft irgendwelche B-CPromis einzusetzen, die nicht gerade geglänzt haben. Aber nun kurz zu den von dir gewünschten Empfehlungen der GKReihe: Der Untergang des Hauses Usher Der Freischütz (Meine Lieblingsfolge) Die Maske des roten Todes Der Zombie - unerwartet tolle Folge Die Bilder der Ahnen Dracula - 4Box Der Leichendieb Der Tempel Das Haus des Richters Aylmer Vence - die sind eigentlich alle gut Der Schatten über Insmouth Soooo, das sollte als Anregung für den Anfang genügen. Wünsche schauriges Gruseln.
3984) PerryClifton © schrieb am 08.06.2022 um 18:31:59: Hast du eine Empfehlung für eine gute Folge? Ich hatte mich ja an der Umsetzung der Lovecraft-Geschichten gestört und habe auch viele andere Klassiker als Buch gelesen. Wenn eine Vorlage etwas abgewandelt wurde, kann ich prinzipiell damit leben, aber der Geist der Vorlage muss schon eingefangen werden, da bin ich sehr penibel. Gibt es Folgen, die dieser Prüfung standhalten würden?
3983) Mr Burroughs © schrieb am 08.06.2022 um 18:21:14: Also ich finde nach wie vor Gruselkabinett von Titania ein hervorragendes Beispiel fuer sehr gute Hoerspiele. Ich frage mich aber, wie die immer so herausragende Sprecher bekommen, waehrend bei den ??? wohl langsam das Casting nicht so richtig im Vordergrund steht.
Was mir beim Gruselkabinett besonders gefaeltt: Es ist erzaehlerisch sehr dicht und die Sprecher tragen (auch danke guter Regie und Soundeffekte) die Stories, die i.d.R. gar nicht so spektakulaer, actionreich etc sind. Gerade die Schauergeschichten aus der Romantik gefallen mir als Umsetzung extrem gut. (man hoert da auch, was ein Altmeister wie Horst Nauman noch immer an herausragender Leistung zeigt).
Natuerlich gibt es da auch einen Schwachpunkt, es scheint die Stories werden uninteressanter, das mag auch daran liegen, dass man die Klassiker abgearbeitet hat. Trotzdem nach wie vor fuer mich ein Beispiel hervoragender Hoerspielkunst

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