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Folgen-Diskussionen

Hier kannst Du einen Kommentar zur Folge Dopingmixer abgeben.

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116) Mihai Eftimin © schrieb am 12.04.2021 um 21:56:43 zur Folge Dopingmixer: So, damit wäre ich auch durch. Eigentlich hast du alles gesagt - die Folge hat das für die Zeit typische Flair und bringt ein für die Zeit aktuelles Thema. Bis auf Bob fand ich noch nicht mal irgendwen nervig (dafür hat das hier schon fast die Ausmaße von "Geheimakte Ufo" oder "Musik des Teufels"). Der Nebenplot Blumendiebstahl ist in der Tat totaler Blödsinn, der toppt in puncto "Nicht-Fall" sogar noch den Fruchtgummischatz. ;-)
Grundsätzlich habe ich nichts gegen Sport, auch wenn ich ihn eher passiv als aktiv genieße. ;-) Nur wenige Sportfolgen schaffen es, bei mir häufiger als alle 10 bis 15 Jahre mal zu laufen. Eigentlich keine bis auf "Gekaufte Spieler" ...
Ansonsten war die Produktionsart, typisch für die damalige Zeit, solide; auch hier besticht die Folge durch das Erzähltempo. Allein die Szene, in der die Athleten loslaufen - man hört den Startschuss, eine kurze Anmerkung, dass es losgeht, und jut is. Heute würde das allein schon fünf Minuten Erklärung durch den Erzähler in Anspruch nehmen ...
Auch von mir daher eine Gnadenvier (wobei ich generell mittlerweile nur noch sehr ungern Schulnoten vergebe). Damit kann die Folge auch wieder in den Schrank. So, welche ist als nächstes dran? ;-)

115) mattes © schrieb am 11.04.2021 um 20:19:21 zur Folge Dopingmixer: @Mihai ... ich bin durch :-) Ja, ging flott, einfach weil ich heute auf dem Weg zum Nachtdienst nochmal die Chance am Schopf ergriffen habe.
Grundsätzlich mag ich die Sportfolgen nicht, was aber ein grundsätzliches Problem ist bei mir. Ich mag auch keinen Sport :-)
Mit dem Abstand von mindestens 25 Jahren kann man sagen, das die Folge eigentlich schon eine durchaus typische USA-Highschool-Atmo rüberbringt und auch dieses typische "90er-Jahre-DDF-Flair". Der Fall drumherum mit den Blumendiebstählen ist zwar völliger Bullshit, die Dame will eigentlich gar keine Hilfe und so richtig ermittelt wurde eh nicht. Das das alles völlig blödsinnig ist, merkte sicher auch Europa, als bei Minute 41 die Abschlussmusik kommt und danach erst die Auflösung dieses Beiwerks. "Chef, irgendwie fehlt da doch noch was?" :-)
Es ist eine Folge, die voraussichtlich auch die nächsten 25 Jahre wieder im Schrank verbringen wird, aber objektiv betrachtet kann man ihr eigentlich konstatieren, zumindest teilweise eine typische DDF-Folge zu sein. Es wird ansatzweise ermittelt, Justus knackt den Computer und findet ein Dokument, dessen Entschlüsselung für ihn natürlich kein Problem darstellt. Peter ist das bekannte Sport-As, lediglich Bob´s Rumgezicke ging mir auf die Nerven.
Das Thema ist halt nicht meins, aber eigentlich kann man hier guten Gewissens sagen, das Doping zu der Zeit ein Thema war und demzufolge auch DDF logischerweise auf den Zug aufgesprungen ist. Die Sprecher sind gewohnt gut, die Geräusche altbekannt ebenfalls gut. Ich würde aus heutiger Sicht eine "persönliche" 4- vergeben, einfach weils nicht mein Thema ist, es irgendwie dann letztlich doch nicht sooooo spannend war und die BJHW-Folgen eh in meinem Fansein extrem stiefmütterlich behandelt wurden bisher und mich nur wenig bis kaum begeistern konnten. Aber: die Folge ließ sich ingesamt gut hören, weil sie flüssig war und ich sie eigentlich nicht mehr kannte. Aus der Grunderwartung heraus kann ich aber tatsächlich sagen, das Folge 60 mich aufmerksamer hat zuhören lassen, als dies bei den neuen Folgen der Fall ist, wo ich (als Auto-Hörspiel-Hörer) meist nach den ersten Minuten den Faden verliere, weils mich nicht mehr "zieht".

114) Mr. Murphy © schrieb am 12.07.2020 um 16:12:53 zur Folge Dopingmixer: Die Folge Dopingmixer ist auch meiner Meinung nach eine der schlechtesten drei ??? Folgen überhaupt. Zu dem kruden Fall kommt in der Folge noch ein zweiter Fall vor: Der Pflanzen-Fall. Der hat mir auch nicht gefallen. Die Sprecherleistungen sind gut bis sehr gut. Das ging allerdings öfters noch besser in der Serie.

Fazit: Note 5. Ich höre die Folge sehr selten.

113) Dave © schrieb am 27.07.2019 um 00:13:55 zur Folge Dopingmixer: Buch:
Schon die ersten Seiten in Brigitte Johanna Henkel-Waidhofers viertem Buch lesen sich unheimlich zäh und anstrengend.Auf gefühlt jeden Satz eines der drei ??? folgen fünf Zeilen über sein Seelenleben, ob er sich jetzt besser fühlt oder nicht, ob der Witz gelungen war oder nicht, ob er eifersüchtig war, oder nicht. Das bessert sich glücklicherweise mit der Zeit, verschwindet aber nie ganz. Das ganze Buch hindurch ist geprägt durch Justus innere Unruhe über Lys´s Verhalten. Das geschieht teilweise auf völlig unpassende Art und Weise, und sorgt neben vielen Bob und Peter betreffenden Stellen dazu, dass mir die drei ??? in diesem Buch vollkommen fremd vorkamen. Eine derart große Charakterunkenntnis habe ich bisher in vermutlich keinem anderen drei ??? Buch erlebt. Bob tänzelt wie auf einem LSD-Trip zum ersten Besuch bei Miss Sharp um hinterher an der Bushaltestelle laut zu singen „Vielleicht war es ja der Gärtner“, sodass sich alle in der Umgebung zu ihm umdrehen, nur um wenige Kapitel später auf Peters Dopingverdacht sofort auszuflippen. Peter ist wieder blond und Justus zieht zur Konfliktlösung rohe Gewalt in Frage (Gegen einen Mitschüler, den er nicht mag).
Dazu sind die ersten Kapitel völlig wirr erzählt, mit jedem Kapitel machen die drei ??? etwas anderes, der vorherige Handlungsstrang wird kommentarlos abgebrochen, teilweise weiß man durch fehlende Angaben nicht mal ob noch der gleiche Tag ist oder nicht, und durch oftmals fehlende Absätze wundert man sich, dass man von einem Satz auf den anderen den Standort beliebig wechseln kann.
Die drei, vier witzigen Stellen können die vollkommen uninteressante, spannungsarme und wirre Geschichte auch nicht retten, zumal sie teilweise erst aus der Distanz die man durch die fremden Charktere aufgebaut hat auf eine äußerst trashige Art und Weise entstehen. Auch die Crimebusters waren oft auf ihre Art recht trashig geschrieben, doch sie erzählten immer noch klar erkennbar Geschichten über die gleichen Figuren, die auch die Klassiker erlebt hatten. Dopingmixer wirkt dagegen völlig out of Charakter, was die Figuren angeht sowieso, was die Fälle angeht aber auch außerhalb des Reihencharakters. Warum fängt eine Frau, die selbst angibt nichts für Mystery übrig zu haben an, für eine Mystryreihe zu schreiben? Das werde ich wohl nie verstehen.
Sehr wohl verstehen kann ich jetzt aber, warum die Freundinnen der drei ??? so unbeliebt geworden sind. Wenn sie so penetrant eingebaut werden wie hier dann nerven sie auch mich (der eigentlich ein großer Beführworter von Kelly, Elizabeth und Lys ist) ungemein.
Hörspiel:
Das Hörspiel erzählt gefühlt eine völlig andere Geschichte. Erstmal verschwinden die ganzen pseudopsychologischen Passagen der ersten Buchseiten naturgemäß, da das Medium Hörspiel derartiges nur schwer zulässt. Dann aber geschehen die meisten Dinge in einer völlig anderen Reihenfolge. Das führt zwar zur ein oder anderen unlogischen Situation (Dr. Landman taucht beim Training in Rocky Beach auf anstatt in Santa Barbara wo er hingehört und das schon viel früher als im Buch), doch es erhöht das Tempo auch etwas und entwirrt die unterschiedlichen Erzählstränge ein wenig. Den dritten Einbruch bei Mrs. Sharp bekommen die drei ??? im Hörspiel übers Telefon mit, anstatt erst später von Onkel Titus davon erzählt zu bekommen (wie im Buch). Den Pflanzendieb, den Justus im Alleingang einen Tag nach dem Sportfest findet (Buch), fassen die drei ??? im Hörspiel erst Wochen später. Hierfür sehe ich wiederum keinen Grund, allerdings stört es auch nicht wirklich.
Das Finale des Dopingfalls ist im Hörspiel mindestens genauso peinlich wie im Buch („Ich muss euch eine Geschichte erzählen...“)wird durch Justs Reaktionen aber endgültig zum puren Fremdscham. Deshalb kann ich das Hörspiel auch nicht wirklich besser bewerten als das Buch, da es zwar einige der Fehler des Buches streicht, aber selbst neue begeht und es nicht schafft, die ganz, ganz wenigen positiven Momente mit ins Hörspiel zu transportieren. Deshalb meine Wertungen:

Buch: Note 6
Hörspiel: Note 6
Auf diesem Niveau befinden sich in meinen Augen sonst nur „Schüsse aus dem Dunkel“ (Buch und Hörspiel), „...und der letzte Song“ (Hörspiel), sowie „...und die Zeitreisende“ (Buch und Hörspiel).

112) Jona © schrieb am 21.12.2016 um 06:27:44 zur Folge Dopingmixer: Puh... Habe jetzt endlich mal das Buch gelesen. Das Hörspiel fand ich immer ok, sicher kein Meisterwerk, aber man konnte es hören. Wenn man nun das Buch liest, dann... ich weiß gar nicht so recht, wie ich das in Worte fassen soll?! Für mich hat es schlicht nichts mit den Drei ??? zu tun. Hier werden drei pubertierende, sich anzickende Teenager dargestellt, die mehr oder weniger durch Zufall den Fall bzw. die Fälle lösen. Warum es diesen merkwürdigen Pflanzen"fall" gibt erschließt sich mir auch nach dem Lesen des Buchs nicht. Im Großen und Ganzen einfach richtig schlecht. Insofern ist das Hörspiel dann sogar annehmbar, denn aus dieser grausamen Vorlage wurde mehr herausgeholt, als das Buch hergibt. Klare 6 für das Buch.

111) Micro © schrieb am 24.07.2016 um 19:27:41 zur Folge Dopingmixer: Bäh, würg, igitt. Ja, ich habe mir diese Folge nach langer, langer Zeit wieder angetan und bin fast eingepennt dabei. Der Blumenfall ist derart bescheuert, dass man ihn nur als Parodie verstehen kann. Europa hat ja selbst erst nach dem Abschlusslacher gemerkt, dass da noch was fehlen muss und so wurde eine rührselige Verwandtschaftsgeschichte am Schluss aufgedeckt, die es nicht gebraucht hätte. Tatsächlich ist das aber noch spannender als der Dopingfall, bei dem man einfach nur mit Namen beworfen wird und DDF sich streiten ... und irgendwie hing Lys noch mit drin. Aber egal... Das Desaster ergibt in der Summe eine knappe 5 mit Tendenz zur 6, schlimmer geht eigentlich kaum ... Nun ja, wenn ein gewisser Minninger plötzlich harte Drogen in Puppen in Mexiko verstecken lässt, dann vielleicht.

110) PerryClifton © schrieb am 06.10.2015 um 00:42:33 zur Folge Dopingmixer: Vor ein paar Tagen noch hab ich ein Stück einer Doku gesehen, die sich ernsthaft mit "Bigfoot" beschäftigte. Ob man nun an die Existenz eines solchen Wesens glaubt oder nicht; ganz so leicht kann man es sich nun auch nicht machen, es einfach prinzipiell für unmöglich zu erklären. Ist natürlich grenzwertig, funktioniert für meine Begriffe im DDF-Universum aber viel eher, als das billige Luftballon-Ufo in der bedrohten Ranch (welches aber zum Glück so ziemlich das einzige Problem dieser Folge ist).

109) fieser-b © schrieb am 06.10.2015 um 00:21:21 zur Folge Dopingmixer: Hm… erster Beitrag nach so vielen Jahren und dann gleich so ein dummer Kopierfehler. Fängt ja gut an.

108) fieser-b © schrieb am 06.10.2015 um 00:16:46 zur Folge Dopingmixer: Ich sehe schon, meine Bewertung dieser Folge wird vom bisherigen Konsens stark abweichen, aber dafür sind solche Diskussionsplattformen ja da. Mir persönlich hat die Folge immer ganz gut gefallen. Bei weitem nicht die beste, aber im Gegensatz zu anderen Folgen noch kein Skip-Kandidat. Besonders die hier sonst so stark kritisierte Sidestory gefällt mir. Klar, Blumendiebstahl ist nicht gerade Nervenkitzel, aber im Gegensatz zu der verschwundenen Katze in der flüsternden Mumie oder dem verschwundenen Medallion in Poltergeist (nicht falsch verstehen, ich liebe die Szenen bei Miss Madigan) endlich mal ein belangloser Nebenfall, der nicht zufällig der Schlüssel zum Hauptfall ist. Ist doch langweilig, wenn man bereits von Anfang an weiss, dass beide Fälle zusammenhängen müssen. Seit Dopingmixer ist dies für mich nicht mehr selbstverständlich. Das ist ein Gewinn für die Serie. Ich sehe schon, meine Bewertung dieser Folge wird vom bisherigen Konsens stark abweichen, aber dafür sind solche Diskussionsplattformen ja da.
Mir persönlich hat die Folge immer ganz gut gefallen. Bei weitem nicht die beste, aber im Gegensatz zu anderen Folgen noch kein Skip-Kandidat. Besonders die hier sonst so stark kritisierte Sidestory gefällt mir. Klar, Blumendiebstahl ist nicht gerade Nervenkitzel, aber im Gegensatz zu der verschwundenen Katze in der flüsternden Mumie oder dem verschwundenen Medallion in Poltergeist (nicht falsch verstehen, ich liebe die Szenen bei Miss Madigan) endlich mal ein belangloser Nebenfall, der nicht zufällig der Schlüssel zum Hauptfall ist. Ist doch langweilig, wenn man bereits von Anfang an weiss, dass beide Fälle zusammenhängen müssen. Seit Dopingmixer ist dies für mich nicht mehr selbstverständlich. Das ist ein Gewinn für die Serie.
Dazu übernehmen die drei ??? nunmal jeden Fall, da nehme ich doch an, dass sie in ihrer Laufbahn auch mal eine Lappalie klären mussten, die sich nicht als Facette eines grossen Ganzen erweisen wird. Mir gefällt auch die Idee, dass die drei einen Fall bearbeiten, der sie nicht interessiert, für eine Klientin, die sie nicht will. Beide können dies jedoch nicht offen sagen. Die Auflösung führt zu einer unangenehmen Situation für alle Beteiligten.
Auch wenn die Umsetzung davon vielleicht etwas mangelhaft ist, find ich die Sidestory aus genannten Gründen eigentlich recht gut.

Zum eigentlichen Fall: Das Thema Doping finde ich grundsätzlich spannend, sowas gabs bei den drei Detektiven bis dahin nicht. Leider wird nicht all zu viel herausgeholt. Peter als Ausnahmetalent im Sport, der plötzlich nicht mehr mithalten kann, wäre in meinen Augen ein interessanter Punkt zum Vertiefen gewesen. Ansätze davon sind in den Szenen mit Peter und Glenn zwar vorhanden, aber irgendwie zündet das nicht.
Vielleicht hätte man Peter stärker in das Geflecht von dopenden Sportlern einbauen sollen. Möglicherweise sogar, dass ihm etwas zwielichtiges angeboten worden wäre und er darauf mit inneren Konflikten zu kämpfen gehabt hätte. Sowas wäre für mich auch die wirkungsvollere Methode Gefahren und Probleme des Dopings näher zu bringen. So fällt das ganze eher flach.
Dennoch kann ich die Folge ganz gut anhören. Das Kopfkino funktioniert, verschiedene Schauplätze und Stimmungen, Geräuschkulisse und Zwischenmusik stimmig. Die Konflikte untereinander sind zwar schlecht umgesetzt, aber grundsätzlich nachvollziehbar. Glenn läuft schneller als Peter und versteht sich augenscheinlich "zu" gut mit Lys, anschliessend unterstellen ihm Just und Peter Doping. Da glaubt Bob, dass die beiden nur eifersüchtig sind und ihr gemeinsames Detektivbüro missbrauchen wollen, um Glenn in Misskredit zu bringen. So habe ich das jedenfalls verstanden.
Justus wird wie in Comic Diebe und Computer Viren von seinen Gefühlen eingeschränkt. Das baut mit am Grundstein für spätere Marx-Folgen.
Dass Lys den Fall löst, stört mich eigentlich auch nicht. Wenn das öfters der Fall wäre, fänd ich es schrecklich, aber so bringt es auch mal Abwechslung in die Serie.
Das ist für mich die Hauptberechtigung dieser Folge in der Serie, einige technische Grenzen werden ausgelotet, was die Selbstverständlichkeit dieser Konventionen in Frage stellt. Sowas erhöht für mich die Spannung im ???-Kosmos. Andere Folgen sprengen ebenfalls Grenzen, aber auf eine negative Art. Hier wird nichts kaputt gemacht, sondern schlimmstenfalls eine langweilige Folge geboten. Todesflug, Bergmonster und Feuermond wären für mich Beispiele für eine negatative irreversible änderung des ???-Universums.
*******Spoiler***********
(Bob war im All, Es gibt Bergmonster, Hugenay ist Ignace Chander Jaccard, der Malersohn)
*******Spoiler Ende***********
Die Leistung der Gastsprecher ist unterer Durchschnitt. Justus Frantz liest wirklich nur schlecht ab. Das ist dürftig für einen Profi, aber bei weitem nicht so nervig wie Mutter und Sohn in Spuk im Hotel oder so unfassbar schlecht wie die "Plastiktüte von Sachs Sandler" in Wolfsgesicht.
Alles in allem eine durchschnittliche Folge mit einigen für mich willkommenen überraschungen, aber ansonsten wenig nennenswertem. Sicherlich kein Highlight, aber längst nicht so schlecht wie sie bei den meisten anderen Kommentatoren hier abschneidet. 3/5 Auch wenn die Umsetzung davon vielleicht etwas mangelhaft ist, find ich die Sidestory aus genannten Gründen eigentlich recht gut. Zum eigentlichen Fall: Das Thema Doping finde ich grundsätzlich spannend, sowas gabs bei den drei Detektiven bis dahin nicht. Leider wird nicht all zu viel herausgeholt. Peter als Ausnahmetalent im Sport, der plötzlich nicht mehr mithalten kann, wäre in meinen Augen ein interessanter Punkt zum Vertiefen gewesen. Ansätze davon sind in den Szenen mit Peter und Glenn zwar vorhanden, aber irgendwie zündet das nicht. Vielleicht hätte man Peter stärker in das Geflecht von dopenden Sportlern einbauen sollen. Möglicherweise sogar, dass ihm etwas zwielichtiges angeboten worden wäre und er darauf mit inneren Konflikten zu kämpfen gehabt hätte. Sowas wäre für mich auch die wirkungsvollere Methode Gefahren und Probleme des Dopings näher zu bringen. So fällt das ganze eher flach. Dennoch kann ich die Folge ganz gut anhören. Das Kopfkino funktioniert, verschiedene Schauplätze und Stimmungen, Geräuschkulisse und Zwischenmusik stimmig. Die Konflikte untereinander sind zwar schlecht umgesetzt, aber grundsätzlich nachvollziehbar. Glenn läuft schneller als Peter und versteht sich augenscheinlich "zu" gut mit Lys, anschliessend unterstellen ihm Just und Peter Doping. Da glaubt Bob, dass die beiden nur eifersüchtig sind und ihr gemeinsames Detektivbüro missbrauchen wollen, um Glenn in Misskredit zu bringen. So habe ich das jedenfalls verstanden. Justus wird wie in Comic Diebe und Computer Viren von seinen Gefühlen eingeschränkt. Das baut mit am Grundstein für spätere Marx-Folgen. Dass Lys den Fall löst, stört mich eigentlich auch nicht. Wenn das öfters der Fall wäre, fänd ich es schrecklich, aber so bringt es auch mal Abwechslung in die Serie. Das ist für mich die Hauptberechtigung dieser Folge in der Serie, einige Grenzen werden ausgelotet, was die Selbstverständlichkeit dieser Konventionen in Frage stellt. Sowas erhöht für mich die Spannung im ???-Kosmos. Andere Folgen sprengen ebenfalls Grenzen, aber auf eine negative Art. Hier wird nichts kaputt gemacht, sondern schlimmstenfalls eine langweilige Folge geboten. Todesflug, Bergmonster und Feuermond wären für mich Beispiele für eine negatative irreversible änderung des ???-Universums. *******Spoiler*********** (Bob war im All, Es gibt Bergmonster, Hugenay ist Ignace Chander Jaccard, der Malersohn) *******Spoiler Ende*********** Die Leistung der Gastsprecher ist unterer Durchschnitt. Justus Frantz liest wirklich nur schlecht ab. Das ist dürftig für einen Profi, aber bei weitem nicht so nervig wie Mutter und Sohn in Spuk im Hotel oder so unfassbar schlecht wie die "Plastiktüte von Sachs Sandler" in Wolfsgesicht. Alles in allem eine durchschnittliche Folge mit einigen für mich willkommenen überraschungen, aber ansonsten wenig nennenswertem. Sicherlich kein Highlight, aber längst nicht so schlecht wie sie bei den meisten anderen Kommentatoren hier abschneidet. 3/5

107) Sophie schrieb am 26.05.2013 um 15:01:19 zur Folge Dopingmixer: Ich frage mich bei dieser Folge immer, wo eigentlich der zu lösende Kriminalfall ist. Diese Pflanzengeschichte kann ich nicht wirklich ernst nehmen. Aus meiner Sicht ist das wirklich eine schwache Folge, bezüglich der Geschichte. Der Kommentar des Erzählers am Ende wirkt auf mich wie in einem schlecht gemachten Buch/Film über die Frage "Wie finde ich "richtige" Freunde"? o.Ä. Sehr seltsam. Das Hörspiel hat für mich trotzdem einen gewissen Unterhaltungswert, u.a. aufgrund Bobs Ärger/Launenhaftigkeit...

 
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