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Folgen-Diskussionen

Hier kannst Du einen Kommentar zur Folge Dopingmixer abgeben.

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46) Schakal schrieb am 15.04.2005 um 13:39:42 zur Folge Dopingmixer: Drecksfolge!!

45) Besen-Wesen © schrieb am 15.04.2005 um 07:06:31 zur Folge Dopingmixer: Was für ein schöner erfrischender Kommentar von LaFlamme. Bitte mehr davon.

44) LaFlamme © schrieb am 14.04.2005 um 19:04:52 zur Folge Dopingmixer: Nun, das Hörspiel ist Müll, wie kann dann erst das Buch sein? Und siehe da, es ist Müll. Ich bedauere jeden Baum, der für dieses Machwerk sein Leben aushauchen mußte.

Man merkt beim Lesen so richtig, daß der Pflanzenfall nur aufgesetzt ist, um die 128 Seiten vollzubekommen. Er hat im Gegensatz zu den früheren Ermittlungen bei der flüstenden Mumie und den späteren beim Poltergeist absolut nichts mit dem Hauptfall zu tun und wirkt für mich störend. Und was für ein Fall ist das überhaupt? Einer der sofort geklärt gewesen wäre, wenn die alte Pflanzenfreundin einfach mal gesagt hätte, "Moment, ich weiß eh wer es ist." Abgesehn davon daß Justus da vollkommen allein loszieht, "aus Rücksicht auf Peter und Bob." Selten so gelacht. Dazu noch Tante Mathilda - *seufz* - da zeigte Marx bei der "Villa der Toten" wie man sie stimmig und glaubwürdig einbaut, hier marschiert sie als wahnwitzige Hobby Miss Marple durch die Gegend und markiert Pflanzen mit Lippenstift. Bitte nicht laut rumerzählen, sonst kommen gach die zwei freundlichen Männer mit der weißen Weste...

Und der Hauptfall? Der ist auch nicht wirklich einer, denn der wird von Fräulein deKerk auch mehr oder weniger im Alleingang gelöst - ohne natürlich ein Wort ihrem Freund zu sagen. (Allerdings, wenn sie das getan hätte und die Alte das auch getan hätte wären wir nach 5 Seiten fertig gewesen. *grübel* Schöne Vorstellung.) Ich habe persönlich nichts gegen die Freundinnen, aber so nicht bitte.
Auf die BJHW'sche Moralkeule bezüglich Doping möchte ich gar nimmer eingehen, wohl aber auf ihre komischen Anwandlungen, deutlich zu betonen daß die Sportler "schwarz" sind, um dann den unvermeidlichen pseudorassistischen Mitschüler Ed Bannister einzuführen, der dann außerhalb dieser Begegnung nie wieder erwähnt wird. Und natürlich waren dann sämtliche "Schwarzen" gedopt, eh klar - bis auf die Basketballspieler der Los Angeles Dodgers. Diese sind übrigens ein Baseballteam, Frau Bindestrich. Wenn man schon die Clippers und Lakers verfälschen muß dann nehmen Sie doch bitte einen Teamnamen den es nicht schon gibt.

So, und ab da wird mir meine Zeit zu schade, weiter über dieses Machwerk herzuziehen. Note unterirdisch; reiht sich damit zwischen Schatz im Bergsee und Todesflug als zweitschlechtestes Buch der Serie ein.

43) El Diablo © schrieb am 15.03.2005 um 22:47:17 zur Folge Dopingmixer: @ Hojotoho: gebe zu, der Titel ist noch treffender. Nicht minder treffend finde ich Deine Analyse dieses Machwerks.

42) Hojotoho © schrieb am 13.03.2005 um 15:07:29 zur Folge Dopingmixer: @El Diablo, wie waer's mit "Die ??? und die schmetternde Moraltrompete"?
Ein Fall, der in Sachen unfreiwilliger Komik nur noch von "Stimmen aus dem Nichts" erreicht wird. Die Psychoanalyse-Szene und die Stadionpredigt von Glen stehen in meinen Ohren auf einer Ebene der Peinlichkeit. Ganz besonders subtil ist natuerlich auch die Ausrasterszene mit Bob, in der erstmal laenglich das Buch dieser Kugelstosserin zusammengefasst wird ("das Spannendste, was ich seit langem gelesen habe" Brigitte-Johanna Moralinsauer-Waidhofer in Hochform, was fuer ein unfassbarer Einfall! Und das noch in den 90ern!).
Die Aufloesung des Pflanzenfalls ist von einer selten erreichten Daemlichkeit. Dieser Dialog:
Justus: Auf mich macht er eigentlich einen ganz sympathischen Eindruck. [Woran macht sich dieser Eindruck denn fest, an seiner Art ueber den Zaun zu klettern? Wahnsinnig sympathisch.] - [...] - Peter (moralisch empoert): Mieser Pflanzendieb! - Bob (noch empoerter): Eine arme alte Frau zu beklauen, die ganz in der Liebe zu ihren Pflanzen aufgeht! - [...] - Peter: Du bist jung und kraeftig, du kannst fuer dich selber sorgen.
Und dann zum dicken Ende auch noch Hitchcocks Sinnspruch: Echte Freunde sind eben unbezahlbar. - Darum hat die alte Schachtel auch keine Freunde, sondern nur einen Haufen Blumentoepfe, mit dem sie sich unterhalten kann. Vielen Dank, dass wir das auch noch erfahren durften.
So ist diese Folge ein nie versiegender Quell ewiger Wahrheiten, die uns zeigt, was die drei ??? sein sollte: Ein leuchtendes Beispiel an moralischer Integritaet fuer die Jugend. Haarstraeubend. Das Skript stammt im uebrigen noch von Francis, eine Tatsache, die sene Dialogdrechselkunst doch stark diskreditiert: Haette es nicht das Stadiongesuelze getan? Musste uns Herr Francis auch noch mit dem Kugelstosserinnen-Buch auf die Nerven gehen? Muss der Schlussdialog wirklich so geschrieben sein, dass alle hier so vorbildlich reden, wie es sich meine Oma selig nicht haette einfallen lassen?
Damit nicht genug, wir erleben hier den Suendenfall der zweifelhaften Gaststarauftritte in der Person von Prof. Justus Frantz - o.k., das wurde an Scheusslichkeit durch Echt, Enie, Thomas Bug usw. usf. noch um Laengen getoppt, aber hierher stammt der Einfall, der uns heute noch den letzten Nerv raubt, nicht ausgebildete Sprecher zu casten.
Muss ich es noch extra betonen, ich schliesse mich der hier vorherrschenden Meinung an: Diese Folge gehoert zum Bodensatz der Serie, hat dabei aber wenigstens noch einen humoristischen Wert.

41) El Diablo © schrieb am 13.03.2005 um 10:53:37 zur Folge Dopingmixer: Als Alternativtitel hätte hier auch gut "Die drei ??? und die tödliche Langeweile" gepasst. Bis hierhin wohl der absolute Tiefpunkt der Serie. Ich frage mich, warum BJHW diese Thematik auf Teufel komm' raus in einem DDF-Fall verarbeiten musste. Wenn ihr das Thema Doping so sehr am Herzen lag, dann hätte sie ja ein Sachbuch darüber schreiben können statt die DDF-Leser/Hörer damit zu belästigen. Leider verarbeitet sie das Thema nur zum Selbstzweck und unsere drei Protagonisten dienen lediglich als Staffage für den großen erhobenen Zeigefinger. Absolut rätselhaft bleiben die Gründe für Bobs völlig überzogene Reaktion, als Peter den Dopingverdacht gegenüber Glenn äußert. Auch der parallel laufende Rosendiebstahl-Fall ergibt in der Konstellation wenig Sinn und endet wie schon der Hauptfall mit dem moralischen Vorschlaghammer. Im Falle der völlig unsymphatischen Eleonore Sharp bedauert man es geradezu, dass sie lediglich als Opfer eines Blumendiebstahls herhalten muss. Leider passen sich diesmal auch das Cover und die Sprecherleistungen dem grottenschlechten Plot an. Da ich nur das Hörspiel kenne und das Beste daran ist, dass es irgendwann vorbei ist, möchte ich gar nicht wissen, wie man die Geschichte im Buchformat ertragen kann. Eines der bemerkenswertesten Phänomene an den der Serie ist die Tatsache, dass sie nach dieser Folge nicht eingestellt wurde. Note 6

40) Mr. Peck schrieb am 18.01.2005 um 04:35:31 zur Folge Dopingmixer: Korrektur: Ich kann MICH dem nur anschließen.

39) Mr. Peck schrieb am 18.01.2005 um 04:34:08 zur Folge Dopingmixer: Oh wie ist mir übel - schnell, bringt einen Kübel !!! Aber mal im Ernst: Diese Folge ist wirklich grottenschlecht. Es gibt im Prinzip keine Handlung, der Fall löst sich von selbst. Die einzige Ermittlungsarbeit, die geleistet werden muß, wird von Justus' Freundin Lys übernommen, die es kein wenig für notwendig erachtet, Just mal in ihre Überlegungen miteinzubeziehen. Ist sie nun seine Freundin oder Konkurrentin ? Und dann diese hanebüchene Nebenhandlung mit dem Pflanzendieb... Nein wirklich, das hätte - ebenso wie die ganze Folge eigentlich - nicht Not getan..! Somit kann ich mir also nur all dem hier gesagten anschließen. // P.S.: Zwei Fragen.... 1.) Warum rastet Bob am Anfang der Folge andauernd unmotiviert aus ? Ist klar, daß das bescheuert ist, aber wie hat die Autorin sich das gedacht, ich meine: Was soll der Grund dafür sein ? 2.) Taucht der Sportreporter Hutchinson (oder so ähnlich) schon in einer früheren Folge auf ?

38) martin © schrieb am 19.12.2004 um 08:55:40 zur Folge Dopingmixer: Fürchterlich, einfach nur fürchterlich! Was lernen wir aus dieser Folge? Justus Franz ist weder ein guter Musiker, noch eignet er sich als Sprecher. Einziges Glanzlicht der Folge: Peter Pasettis "Juniwörrrsl Schtudios"...

37) Deckard © schrieb am 23.09.2004 um 11:11:12 zur Folge Dopingmixer: Das einzig Gute an dieser (Hörspiel-)Folge ist, dass mit Doping ein neues und sogar immer noch aktuelles Thema gewählt wurde. Ein (damals) neuer Versuch ist es auch, "Zwischenmenschliches" mehr in den Vordergrund zu rücken. Die Streitereien zwischen den drei Fragezeichen wirken jedoch übertrieben und Justus Eifersucht auf seinen Rivalen um die Gunst von Lys wird nur erzählt und nicht gespielt. Als neu würde ich schließlich noch Tante Mathildas Eingreifen in die Ermittlungen bezeichnen. Sie markiert Pflanzen, die gestohlen werden könnten, mit einem Lippenstift und findet diese später auf einem Großmarkt wieder. Hm, nicht gerade überzeugend. Die Sache mit dem "gemeinen Pflanzendieb" (Peter) finde ich ohnehin am ärgerlichsten. Sie hat überhaupt nichts mit dem Dopingfall zu tun und bringt auch sonst keinen Gewinn. Vor allem das Ende wirkt wie angehängt. Man hat fast den Eindruck, dass sich die Regie, erst als alles schon im Kasten war, an den zweiten Handlungsstrang erinnert. Da war doch was? So erfährt man nach dem peinlichen Coming-out im Stadion und dem großen Gelächter – dem traditionellen Schlusspunkt jeder Geschichte - noch etwas von einem verhinderten Stundenten und seiner grausamen Tante.

 
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