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Folgen-Diskussionen

Hier kannst Du einen Kommentar zur Folge Die Schwingen des Unheils abgeben.

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34) guru01 © schrieb am 11.06.2022 um 11:52:47 zur Folge Die Schwingen des Unheils: DAs HSP is nur Durschnitt: Das Hörspiel ist sehr eindimensional und die komplette Nebenhandlung fehlt. Im Buch war dies nicht so. Vielen finden das positiv und aberdas HSP war sehr platt und erinnert mehr an einen BJHW Fall.

33) Holmes © schrieb am 04.06.2022 um 19:32:32 zur Folge Die Schwingen des Unheils: @32: Ich denke mal, das soll das "Dunkelhaus" darstellen, wo einer der Männer (in dem Fenster) drinsteht. Davor ist dann ein großer Papageienschnabel, der Huxley darstellt.

32) isreit © schrieb am 04.06.2022 um 17:46:36 zur Folge Die Schwingen des Unheils: Ich frage mich auch, was das Cover aussagen soll.

31) Micro © schrieb am 01.06.2022 um 18:54:38 zur Folge Die Schwingen des Unheils: Nein, damit sind eher die recht absurden Fesselfantasien von Herrn Buchna gemeint, die in der Form wirklich nichts bei den Fragezeichen verloren haben. Kann man aber wenn man so will auch auf die Szene übertragen…

30) isreit © schrieb am 01.06.2022 um 18:17:21 zur Folge Die Schwingen des Unheils: Danke Ola, das hört sich ja furchtbar an. War das auch der unten angesprochene BDSM Moment?

29) Ola-Nordmann © schrieb am 01.06.2022 um 15:56:42 zur Folge Die Schwingen des Unheils: @isireit: Die Schmetterlingsszene ist eine der größten Fremdschämmomente, die es bei den ??? bislang gab, die ging gar nicht. Wer das nicht lesen möchte "SPOILER": Bei der Observierung von Verdächtigen, dringen Justus und Bob in ein Haus ein, werden dort überrascht, können sich gerade noch verstecken und erleben dann ein recht spezielles Ritual. Zwei als Blumen verkleidete Nachbarinnen stehen sich gegenüber und erklären sich gegenseitig, dass die jeweils andere die schönste Blume der Nachbarschaft ist. Dann kommt noch ein Nachbar dazu, der als Schmetterling verkleidet ist (in der Glücksbärchi-Schmetterlings-Variante), hüpft flatternd umher und tut Kund, dass Schmetterlinge auf Blumen abfliegen. Die Blumen antworten dann, dass es umgekehrt genauso ist. Dann werden Justus und Peter entdeckt und beschuldigt, sie würden die Regeln kontrollieren. Das ganze erstreckt sich über drei bis vier Seiten.

28) isreit © schrieb am 01.06.2022 um 13:47:23 zur Folge Die Schwingen des Unheils: Kann mir jemand vielleicht die Schmetterling Blümchen Szene aus dem Buch paraphrasieren? Ich bin jetzt doch interessiert will das Buch aber echt nicht auch noch kaufen. Scheint ja recht witzig gewesen zu sein. Beim Hörspiel ist für mich was selten erwähnt wurde der kreischende Vogel das schlimmste. Furchtbar.

27) garret © schrieb am 29.05.2022 um 21:55:48 zur Folge Die Schwingen des Unheils: Klasse analysiert @Micro Ich würde zwar nicht so hart werten, doch sehe ich das wahre Verbrechen ganz wo anders: Wieso verwurstet man einen Weltklassesprecher wie Torsten Münchow schon wieder wie in der Vorgängerfolfe für eine Nebenrolle als Officer..diesmal als grenzdebiler Highwaybulle, der sich vor der dubiosen Seniorenfassung von Bonnie und Clyde samt besoffenen Bob als mentaler Tiefflieger entpuppt.. So eine markant donnernde Stimme musst du doch zum bedrohlichen Leiter des schröcklichen Geheimprojekts XXX-0815 machen oder ihm zumindest die Rolle des Psycho-Opis geben..

26) Micro © schrieb am 29.05.2022 um 21:12:32 zur Folge Die Schwingen des Unheils: Achtung – dicke Spoiler! (geht leider nicht ohne)

Vorwort: Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine Hörspielvorlage gelesen zu haben, die so lächerlich war wie die zu „Schwingen des Unheils“. Angefangen von unzähligen unnötigen Querverweisen auf diverse Klassiker, bzw. Crimebusters und einer Straße voller Bewohner, die alle reif für die Irrenanstalt wären über die schlimmste Nebenhandlung aller Zeiten („Schmetterlinge lieben Blumen“ … ohne Worte) bis hin zu Einfallslosigkeit in puncto Ermittlungen und einem quälend lang gestrecktem Finale. Hier kam einfach alles zusammen. Das kann dann noch so gut geschrieben sein, es interessiert mich irgendwann einfach nicht mehr. H. G. Francis hätte die Vorlage derart zerpflückt, mehr als eine Kurzgeschichte wäre dabei nicht rumgekommen. Und immerhin hat auch Minninger es bei 64 Minuten belassen. Im Wissen, dass schwache Vorlagen ihm mehr liegen als starke, war ein Stück Resthoffnung da, dass es nicht ganz die Totalkatastrophe wird, die ich nach der Buchlektüre befürchtet hatte…

Inhalt: Kendra Bowman ist beunruhigt – ihr Halsbandsittich Huxley kennt nach einem Ausflug plötzlich den Namen des Geheimprojekts XFLR-7, über das kaum jemand Bescheid weiß. Was er sagt, veranlasst sie zu der Annahme, dass Gangster hinter dem Projekt her sind. Die drei ??? übernehmen den Fall und machen sich anhand weniger Hinweise in der Nachbarschaft auf die Suche…

Meinung: Schlappe 13 Minuten dauert es dieses Mal, bis alle Hinweise, die den 216. Fall der Juniordetektive aus Rocky Beach einleiten sollen, präsentiert wurden. Das ist zwar kein Rekordwert, bei der doch recht bescheidenen Spurenlage aber dramaturgisch einmal mehr stark verbesserungswürdig. Selbst jene älteren Folgen, die meine Aufmerksamkeit bis heute nicht über die komplette Spielzeit halten können, vgl. zB „Schattenmänner“ (66) sind in dieser Hinsicht Positivbeispiele, dass es wesentlich knackiger gehen kann.
Die Testaments-Nebenstory, die der Serie im Buch den vielleicht größten Fremdschäm-Moment ihrer nun bereits fast 60-jährigen Geschichte beschert, ist sang- und klanglos unter den Tisch gefallen. Unzählige Namen und Verbindungen fallen in der Hörspielversion also überhaupt nicht, was einerseits definitiv als Pluspunkt gewertet werden kann, auf der anderen Seite hat Minninger die Befragungen in der Nachbarschaft zum Thema XFLR-7 gleich fast komplett mitentsorgt. Wozu auch einen Haufen Sprecher engagieren, die für die Geschichte null Relevanz haben?
Das mag jetzt etwas zynisch klingen, es ist aber durchaus ernst gemeint, weil hier eine weitere Schwäche der Vorlage offenbart wird: Man kann die eigentliche Story in einer Handvoll Sätzen wiedergeben ohne etwas Relevantes wegzulassen. Und das passiert Autor Hendrik Buchna leider nicht zum ersten Mal, eine ganz ähnliche Schiene fuhr er auch in „Der unsichtbare Passagier“ (189) und mit Abstrichen auch bei „Im Reich der Ungeheuer“ (195). Hier ist das Fass dann einfach übergelaufen.
Die einzige relevante Ermittlung in diesem Fall wird – und das muss man wirklich Minninger anlasten – von Bob nacherzählt. Warum? Diese Szene hätte ich als einzige Rechtfertigung für die in Relation zur dünnen Story immer noch viel zu langen Spielzeit einigermaßen gelten lassen und sie wird ernsthaft nicht live umgesetzt? Armselig, hier hätte man noch ein Minimum an Atmosphäre herauskratzen können.
Dadurch, dass der erste Besuch bei den Schrieffers aus dem Skript gestrichen und mit dem zweiten zusammengelegt wurde, stellt sich unweigerlich die Frage, wieso das durchgeknallte Gangsterpärchen sich das Leben selber schwer machen muss. Der Erzähler verweist darauf, dass alleine Peter 40 Häuser vergeblich abklappert und dazu kommen noch Justus‘ Versuche und die noch nicht befragten Personen – wenn man nur von 100 potentiell verdächtigen Haushalten ausgeht, wie gefährlich wäre es wohl gewesen, an der Tür zu sagen, dass man Huxley nicht gesehen hat und fertig? Das ergibt einfach so gar keinen Sinn, da überhaupt kein konkreter Verdachtsmoment bestand. An ihrem Dilemma tragen die Schrieffers in diesem Fall die alleinige Schuld.
Tja, nach einer halben Stunde ist die Bombe dann geplatzt und … tja, Mist, die Folge geht nochmal so lange. Warum? Weil man auch im Hörspiel (übrigens für Kinder ab 10 Jahren) nicht darauf verzichten wollte, auf offensichtliche BDSM-Vorlieben des Gangsterpärchens einzugehen. Weil Bob Andrews erst total weggetreten und vollkommen hirnrissig versucht, einen Polizisten auf sich aufmerksam zu machen und eine halbe Minute später schon wieder völlig klar denken und sprechen kann. Weil Justus und Peter statt gleich die Polizei zu rufen lieber selbst ohne Rückendeckung zu Bobs Rettung eilen. Man erfährt in der zweiten Hälfte absolut nichts Relevantes mehr und trotzdem muss die Folge noch ellenlang weitergehen. Ein Phänomen, mit dem sich vor allem TKKG ganz gut auskennen, bei den drei ??? war das glücklicherweise noch nicht präsent. Dabei hätte es ja sogar noch spannend werden können, wäre da nicht ein total gechillter Oliver Rohrbeck, dem die Vorstellungskraft, sich in die potentiell tödliche Gefahrensituation hineinversetzen zu können, vollkommen abhandengekommen ist. Wenn ich so was höre, habe ich jetzt schon Angst vor seiner Bärenszene in „Im Wald der Gefahren“. Er konnte es mal viel besser.
Die einzige Szene, die – tatsächlich sehr nahe an der Vorlage – noch einigermaßen zu überzeugen weiß, ist die Betäubungsszene, aber das war’s dann auch schon.
Warum eine Steckdose in einem Kellerraum ganz oben angebracht ist, ist mir schleierhaft. Muss natürlich so sein, damit Justus und Peter genügend Zeit haben, ist aber ziemlicher Schwachsinn. Akustisch kommt dann noch dazu, dass das Herausziehen eines Lampensteckers offenbar dazu führt, dass kein Wasser mehr durch das gebrochene Rohr fließt. Und so ernst kann die Lage nicht sein, wenn Justus und Peter sich noch ganz entspannt unterhalten können, während sie durch die Wassermassen waten, was man auch nicht wirklich hört.
Warum wird Bob erst in Aussicht gestellt, nach dem Coup wieder zu Justus und Peter zurück in den Keller gesperrt zu werden und dann aus dem Nichts soll er in einem angemieteten Lagerschuppen untergebracht werden? Von dem Wasserrohrbruch wissen die Schrieffers ja gar nichts. Zudem läge diese Vorgehensweise nahe, dass die Schrieffers nicht mehr nach Hause fahren wollten – scheinbar brauchen sie unterwegs kein Gepäck, das vom Highway Patrol-Polizisten hätte hinterfragt werden können und seltsam ist auch, dass das Absetzen in ein anderes Land mal so eben innerhalb kürzester Zeit organisiert werden kann.
Ein weiteres negatives Highlight ist dann eine Überrumplung mit Ansage, eine Verbrecherin, die einen völlig natürlichen Satz sagt, um den Hörer ins Bild zu setzen („Dieser Junge hatte hinter seinem Rücken einen Hammer versteckt!“ – Woher hatte Peter den eigentlich?) und Bob und Peter, die dabei fleißig mitmachen. Derart plumpe Erklärungsszenen wirken einfach völlig bescheuert.
Ein grenzdebiler Abschlusslacher rundet das Desaster ab.
Story? Uninteressant. Mitraten? Fehlanzeige. Mitfiebern? Error. Logik? Negativ. Spannung? Nix da. Atmosphäre? Nope. Humor? Bäh. Dialoge? Igitt.
Preisfrage: Wofür genau verdient dieses Werk mehr als 0 Notenpunkte? Hier weiß nichts zu überzeugen, auch nicht die Musik.

Auch wenn die schlimmsten Stellen der Buchvorlage nicht vertont wurden, so bleibt für das Hörspiel nur dieselbe Note übrig wie für das Buch: Setzen, 6!

Macht das bitte nie wieder!

25) Svenja © schrieb am 29.05.2022 um 10:42:31 zur Folge Die Schwingen des Unheils: Ich finde das Hörspiel durchaus gelungen. Eindeutig eines der besseren der 200er. Die Story hat Spannung und zum Ende noch die eine oder andere überraschende Wende. Und die Erinnerungen an einen alten Fall incl. den bösen Kommentaren eines der Nachbarn geben dem noch das gewisse witzige Extra.

 
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