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Folgen-Diskussionen212) JupePeteBob schrieb am 29.01.2012 um 12:17:30 zur Folge Die bedrohte Ranch: Also das beste an der Folge ist Pinkas Braun als Mr Barron. Er ist einfach super. Allerdings "Wo die blonde und energische Elsie Spratt arbeitete" ist ein bischen übertrieben. Hansi Jochmann in der neuen Auflage hört sich so langweilig und müde an, wieso haben sie nicht Barbara Flocke aus der alten Auflage behalten. Von mir 90%. 211) Mr. Murphy © schrieb am 26.09.2010 um 17:09:50 zur Folge Die bedrohte Ranch: Auch ich hab die Diskussion verfolgt. Die Alternativ-Ideen von Slanski gefallen mir deutlich besser als das Original, gerade hinsichtlich der Dramaturgie. Allerdings - ist das jammern auf hohem Niveau. Das Original zählt nach wie vor zu meinen Favoriten!210) Slanski schrieb am 25.09.2010 um 21:54:31 zur Folge Die bedrohte Ranch: Da ich vor einigen Jahren beim Digitalisieren und Remastern der Klassiker auf der 2.Seite dieser Folge die für meinen Geschmack unpassenden Musikeinsätze editiert und teilweise ersetzt hatte, stelle ich am Besten einfach mal einen A-B-Vergleich zwischen dem Original und meinen Versionen hier rein, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann. Vor dem Original erfolgt ein Testsignal, vor meiner Version zwei: http://rapidshare.com/files/421233510/DDF_33_AB.mp3.html Sequenz 1 (0:00 – 1:02): Das TKKG-Thema (Original Bohn-Titel „No,no,no“). Wie unten schon erwähnt für meine Begriffe als Einstieg zur zweiten Seite zu heftig, zumal das Ende der 1. Seite durch das langsame, schräg-mystische „Slap,Clap,Trap…“ ausgeblendet wird. Wenn überhaupt, hätte man konsequenterweise hier schon „No,no,no“ einsetzen müssen. Die bei den drei ??? bis dato verwendeten beiden Einsätze bei allerhöchster, akuter Gefahr/Feuer (Magische Kreis, Silbermine) waren weitaus passender. Ich habe hier beschlossen, die Sequenz einfach komplett zu entfernen. Sequenz 2 (1:03 -2:44): Das Pfeifthema (Original-Titel „Die Arnoldskinder reissen aus (Part 1)). Ich liebe das Pfeifthema (wer tut es nicht!) aber an dieser Stelle schlicht und einfach vollkommen unpassend: durch Justus‘ Erkenntnis, es müsse sich, um an das Barron-Gold zu kommen, um eine geplante Verschwörung und Isolation der Ranch handeln, wird Spannung und fast schon ein kleiner Cliffhanger-Moment aufgebaut, der dann aber sofort durch das völlig relaxte Rocky-Beach-Sunshine-Feeling des Pfeifthemas wieder ausgehebelt wird. Dramaturgisch somit ein kleines Luftloch. Hier habe ich stattdessen „Intro To Shuttle No.5“ eingesetzt, welches ja auch eine Folge zuvor beim Ameisenmenschen in einem ähnlichen Moment hervorragend funktionierte, um Spannung AUFzubauen. Bei der Einblendung des Pfeifthemas ist übrigens ein merklich ruppiger Fade-In zu hören (ca. 1:26), der u.a. meine „Theorie“ bezüglich der „Abmisch-Handschrift“ ausgelöst hat. Sequenz 3 (2:45 – 3:57): Die Arnoldskinder reissen aus (Part 2) Wieder ein typisch lockeres Rocky-Beach-Schrottplatz-Thema, bei dem ich mich sofort in einer der Folgen 1-15 wiederfinde. Dramaturgisch sicherlich nicht vollkommen unpassend, da die letzten Sätze der Drei die ausgehende Szene gerade etwas auflockern, aber soundtechnisch im Vergleich zu den doch SEHR elektronisch angehauchten 81er-Stücken, die in der Folge bis zu diesem Moment dominierten, einfach ZU unterschiedlich. Daher bot sich für mich hier der Einsatz der Overdub-Version von „Slap,Clap,Trap…“ an, da das Stück bereits in der normalen Version auf der ersten Seite mehrfach sehr schön eingesetzt wurde und hier an dieser Stelle durch die Overdubs etwas relaxter daherkommt. Sequenz 4 (3:58 – 5:17): Die Arnoldskinder reissen aus (Part 2) Konsequenterweise bei dieser Sequenz wieder eingesetzt, aber hier nun wirklich völlig ungeeignet, da der Dialog zwischen Just und Kenneth den Weg zum Showdown der Folge ebnet und dem Hörer eine anstehende Zuspitzung der Ereignisse vermittelt. (Einen ähnlichen, m.E. auch etwas missglückten Einsatz dieses Stückes gab es übrigens auch schon beim rasenden Löwen, wo gegen Ende die fehlende musikalische Zuspitzung dieses Stückes dadurch ausgeglichen wurde, das bei jedem Einsatz das Stück einfach noch schneller abgespielt wurde.) Darüberhinaus befinden wir uns bei dem Just-Kenneth-Dialog bereits in einer Abendstimmung und gehen davon aus, daß das Ende der Folge wohl in einer Nachtszene enden wird. Auch von diesem Aspekt her ist „Die Arnoldskinder reissen aus (Part 2)“, wie auch schon die oben genannten Sequenzen, denkbar ungeeignet. Hier habe ich mich für „Walking Stick“ entschieden, ein spannunghaltenes, minimales Stück, das durch die Moll-Bassline auch eher zu kriminellen Machenschaften bei Nacht passt. Ausserdem vermittelt es zusammen mit Kenneth’s „Ist doch klar! Ich bin dabei!“ ein gewisses „Los geht’s!“-Feeling. ![]() 209) DLA schrieb am 25.09.2010 um 14:15:24 zur Folge Die bedrohte Ranch: Der Punkt mit den unterschiedlichen Abmisch-Handschriften ist wirklich interessant. Kann man als Nichtfachmann überhaupt Unterschiede heraushören? Auf was sollte man achten? Ich habe eben, nach langer Zeit übrigens mal wieder, die Folge gehört. Mir sind da keine Unterschiede aufgefallen. Die Musiksequenzen finde ich allerdings insgesamt sehr passend. Gerade die TKKG-Musik passt doch ganz gut zur Handlung. Die drei Jungs haben am Abendhimmel eine mysteriöse Erscheinung gesehen. Dann setzt die Musik ein. Daran anschließend der Erzähltext, in dem Pasetti berichtet, dass die drei Detektive aufgeregt und in Eile zur Ranch „hasten“, - bei Dunkelheit durch steiniges Gelände. Dazu passt die rockige Musik. Aus meiner Sicht passt auch das „Pfeifthema“ (Szene: Dialog zwischen Kenneth und Justus) sehr gut in die Handlung. Verglichen mit den anderen Musikstücken stellt deren Verwendung natürlich einen Bruch dar, aber die Szene ist ja auch einen Wendepunkt in der Handlung. Es wird deutlich, dass selbst Mrs. Barron nicht mehr an die UFO-Landung glaubt. Als unglücklich empfinde ich allerdings die teilweise doch sehr holprigen Dialogeinstiege. Mrs. Barron entpuppt sich gleich zu Beginn der Folge als Fatalistin, indem sie mit einem verklärten Seufzen den Wunsch nach dem baldigen Ende der Welt zum Ausdruck bringt. Nicht sehr passend. Den ganzen UFO-Unsinn hätte man besser etwas später einführen sollen. Idealerweise während des Tischgesprächs bei den Barrons. Etwas ausführlicher hätte zudem der Ranchrundgang ausfallen können. Barrons Ideologie und seine daraus resultierende Autarkiewirtschaft sind für die Folge ja ebenso wie der UFO-Glauben seiner Frau von zentraler Bedeutung. In einer szenischen Darstellung, - und nicht als Erzähltext, hätte man dies besser herausarbeiten können. 208) Slanski schrieb am 24.09.2010 um 15:13:27 zur Folge Die bedrohte Ranch: @AR: Oder such bei Ebay nach einer Ausgabe der "Horror Pop Sounds". Da ist das Stück voll ausgespielt drauf. Heißt dort allerdings "Dem Grauen entronnen". 207) Sven H. © schrieb am 24.09.2010 um 13:50:47 zur Folge Die bedrohte Ranch: Das Stück am Ende der "Geisterinsel" ist ein Teil von "Gitarrero Comedown". Such bei amazon.de in den MP3-Downloads nach "07 Gitarrero Comedown Part 1 - 3", da gibt's eine Hörprobe. 206) Arthur Roberts © schrieb am 24.09.2010 um 12:48:07 zur Folge Die bedrohte Ranch: Nachtrag: Gefühlt ar für mich Folge 36 immer eher eine Zwanziger-Folge. Da ich die Serie immer chronologisch höre, habe ich irgenwann begonnen, den Super-Wahl nach dem Aztekenschwert "einzufügen". Da passt sie für mich irgendwie besser hin. Der Super-Wahl wurde aber nicht vielleicht früher aufgenommen und erst später veröffentlicht? Wüsste zwar keinen Grund für diese Maßnahme, aber warum nicht? 205) Arthur Roberts © schrieb am 24.09.2010 um 12:43:48 zur Folge Die bedrohte Ranch: Da kann ich mich Sven nur anschließen. Folge 36 war Musiktechnisch auch immer ein Mysterium für mich. Jedoch waren die gesamten Folgen von 30 bis 39 nicht mehr ganz so homogen bzw. atmosphärisch ein "Hin- und Her" für mich. Begonnen hatte die geänderte Musik ja bereits mit Riff der Haie. Narbengesicht bot dann auch wieder eine andere, noch düstere, Atmosphäre. Einen Mix und eine Art Rückbesinnung gabs es dann bei Ameisenmensch, der wieder eher an die älteren Mittzwanziger Folgen anknüpfte. Bedrohte Ranch, Rote Pirat und Höhlenmensch fielen wohl in die gleichen Produktions"session". Die Musikauswahl ähnelte sich sich sehr. Der Super-Wahl unterschied sich dann wieder ganz massiv von den vorangegangenen Folgen und küpfte an die Vordreißiger an und bietet ein "Gefühl" der Anfang Zwanziger. Die Musik ist "luftig und leicht" und fühlt sich wirklich wie Sonne, Strand und Pazifik an. Perfekt ausgewählt. Schade nur, dass das Musikstück (Name ist mir unbekannt), das auch am Ende von der Geisterinsel gespielt wird, in beiden Folgen immer nur so kurz eingesetzt wurde. Weiß jemand, wie dieses Stück heißt? Heimliche Hehler ist dann wohl mehr ein Experiment gewesen. Ich persönlich finde, das es etwas sehr eigenes hat und sehr gut zur Stimmung in Venice passt. Weiß jemand, warum dieses Gesangsmusikstücke eingesetzt wurden? Unsichtbarer Gegner und Perlenvögel wurden dann wohl wieder in einer Session aufgenommen. Die Musikauswahl ist sehr ähnlich und markieren langsam den Übergang zum Synthie-Sound der 40er-Episoden. 204) hilltop.house schrieb am 23.09.2010 um 22:47:41 zur Folge Die bedrohte Ranch: Ich muss Slanski zustimmen. "Choralistics", "Soul, Clap, Trap, Say, Bye, Bye" und "Into The Shuttle" sind die typischen Ufo / Scince Fiction Stücke von Carsten Bohn uns somit prädestiniert für "die bedrohte Ranch" und "Ufos in Bad Finkenstein". Sicherlich hätten sie auch "Geheimakte Ufo" deutlich aufgewertet. Da passen die Songs der Anfangsera einfach nicht dazu. "Der Superwal" hingegen kann durch die 80er Stücke wie "Brendnew Oldie" und "Evas Decision" und die dadurch erzeugte maritime Atmosphäre erst richtig punkten. Von der Musikauswahl gehört "der Superwal" sicherlich zu den Top 5. 203) Slanski schrieb am 23.09.2010 um 21:25:54 zur Folge Die bedrohte Ranch: P.S. Es liegt vor allem daran, daß die 81er-Stücke und die 79er sich vom Sound her SEHR stark unterscheiden. Die Kombination beißt sich ein wenig. | |||||||||
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