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Folgen-Diskussionen83) Schwarzbart © schrieb am 24.09.2010 um 18:36:07 zur Folge Der Doppelgänger: Ein guter Beginn, aber nach der Befreiung von Justus verflacht die Folge leider komplett. Viel zu schnell wird das Geheimnis um die Hintergruende der Entfuehrung geloest, und dann geht es ja nur noch darum, Ian zu finden. Nicht wirklich spannend. 82) Friday © schrieb am 13.05.2009 um 19:01:26 zur Folge Der Doppelgänger: Hoppla, was ist denn hier passiert? Während die meisten Vorlagen für die Hörspiele inhaltlich hier und da gekürzt werden, um die (damalige) typische Länge von 45 bis 50 Minuten zu erreichen, wurden bei dieser Geschichte mal eben die letzten 35 Seiten rausgestrichen. Nach dem Motto "Weniger ist mehr", konzentriert sich die Hörspielversion des Falles "Doppelgänger" mehr auf die Suche nach Ian und übernimmt dabei die Buchvorlage fast 1:1. Das etwas eigenwillige Ende schreiben wir mal der Kreativität von H.G. Francis zu. Ich persönlich finde die Umsetzung des Hörspiels recht gelungen, durch den Wegfall des kompletten Showdowns, rückt die Entführung von Justus und die schon angesprochene Suche nach Ian mehr in den Fokus des Geschehens. Die erneute Verschleppung von Justus und Ian wäre im Hörspiel überflüssig gewesen und hätte das Ganze zu sehr ind die Länge gezogen, jedenfalls finde ich diesen Handlungsstrang im Buch etwas unspannend. Allerdings hätte ich mir den Charakter von Miss Lessing ins Hörspiel gewünscht. Die kurze Einführung ihrer Person in der kurzgehaltenen Auflösung, bei der sie noch nicht mal selbst in Erscheinung tritt und die Rolle, die sie in diesem Fall spielt, stösst bei mir Sauer auf. Vor allem, weil der Ohrring, den sie am Tatort verliert, als Beweisstück dadurch an Reiz verliert. Dem Hörer fehlt ein wichtiger Aspekt zum mitkombinieren, als Leser ist man mal wieder klar im Vorteil. Ansonsten ist es ein schönes Hörspiel mit guter Besetzung und grossartigen Sprecherleistungen. Die drei Hauptsprecher liefern in dieser Epoche der Serie (meiner Meinung nach) ihre beste Arbeit ab. Die Angst, die Peter und Bob um den entführten Justus an den Tag legen, klingt sehr authentisch und überzeugend. Tante Mathilda hat hier einen ihrer denkwürdigsten Auftritte. Die Sprecher von Ndula & McKenzie gefallen mir auch sehr gut. Nur Sascha "Tim-Tarzan" Draeger überzeugt mich nicht als Ian, hier hätte man eher einen Schauspieler mit echtem Akzent engagieren sollen. Positiv an dieser Folge fällt mir natürlich Peter auf, der in dieser Ära noch nicht ganz dämlich dargestellt wird, sondern eifrig und vor allem richtig kombiniert. Auffallend an diesem Hörspiel sind natürlich die grossen Parallelen zum "Riff der Haie", was gleichzeitig mit dieser Folge erschien. mindestens 6 der hier auftretenden Sprecher sind auch im "Riff der Haie" zu hören. Willam Arden arbeitet in diesem Fall wieder mit seiner Liebe an technischen Spielereien, wie in fast allen seinen Büchern tritt hier eine von Justus gebauten Maschinchen in Erscheinungen, die von Fall zu Fall von ihm verbessert werden. Eine letzte Sache: Als Bob zu McKenzie und Ndula sagt, sie hätten den Ohrring bei der Hütte, in der Justus gefangen war, gefunden, antwortet einer der beiden "Nein, aber er könnte aus Nanda stammen". Die Verneinung auf Bobs Satz find ich etwas merkwürdig, ich vermute, dass im Originalscript mehr Dialog war und ein Satz rausgeschnitten wurde, Beispielsweise könnte Bob gefragt haben, ob die beiden Afrikaner den Ohrring wiedererkennen. Fazit: Spannendes Buch, was knapp vom Hörspiel geschlagen wird. Das Buch beschäftigt sich allerdings mit dem ersten Hintergrund der Menschenrechte etwas mehr. Wem das knappe Ende nicht gefällt, sollte zum Buch greifen, lohnen tut es sich auf alle Fälle, weil noch viel mehr Handlung geboten wird. Meine Note: Buch 7 von 10, Hörspiel 8 von 10 Punkte 81) Call © schrieb am 30.07.2008 um 21:39:12 zur Folge Der Doppelgänger: Ich stell hier mal ein ganz wilde Theorie ohne jeden Wahrheitsanspruch auf: Von Roger Whittaker gibt es das Lied "Albany", Untertitel ist "Gordon MacKenzies Lied". Das wird doch nicht der Gordon MacKenzie sein der in dieser Folge aus Nanda kommt? Demzufolge hätte er in einem fairen Kampf seinen Bruder Charles getötet und floh dann nach Nanda, wo er unerkannt untertauchen konnte. Oder noch besser: Albany liegt in Nanda. Dann befinden sich in Nanda auch die Berge von Norton Green. Und dort Schloss MacKenzie... Nachdem ja Roger Whittaker in Nairobi in Kenia geboren wurde und er in dem Lied vom Schloss seiner Väter singt (allerdings in der Rolle des Gordon MacKenzie) liegt die Vermutung Nahe das mit Nanda Kenia gemeint ist. Aber das ist natürlich nur eine unbeweisbare Vermutung... BTW: In der Personenbeschreibung unter der Rubrik "Bücher" hier auf der Seite ist Gordon MacKenzie mit "a" (also MacKAnzie) geschrieben, in der englischen und der Deutschen Buchfassung jedoch mit "e" (also MacKEnzie). 80) C-Ro © schrieb am 13.06.2008 um 10:44:04 zur Folge Der Doppelgänger: Hab gestern mal den Doppelgänger zu Ende gehört. Zunächst einmal: Eine erstklassige Folge, die ich so nicht erwartet hatte. Das letzte hören liegt schon einige Jahre zurück. Vieles wurde hier schon beschrieben. Beispielsweise, dass alle Detektive an der Lösung beteiligt sind. Peter kombiniert nicht nur bei der Suche nach Just hervorragend, ebenso wie Bob. Kommissar Raynolds ist länger zu hören. Es bleibt kaum Zeit Luft zu holen. Alles geht Schlag auf Schlag. Alle Sprecher wirken engagiert. Nicht so gut fand ich den Einsatz der Musik in den ersten 20 Minuten. Die passte meiner Meinung nach nicht immer ganz zu der Stimmung im HSP. Teilweise sogar die selbe Musik mehrfach hinter einander. Danach wird die Musik besser eingesetzt. Alles in allem eine TOP-Folge. 79) Laflamme © schrieb am 12.05.2008 um 16:47:40 zur Folge Der Doppelgänger: In der Sache Haus sind sich die Autoren nicht ganz einig. Wenn es nach Robert Arthur geht steht es gegenüber; irgendwann wurde es auf den Schrottplatz verlegt. Bei den Kids steht es von Anfang an am Gelände. 78) gaspode schrieb am 12.05.2008 um 16:45:24 zur Folge Der Doppelgänger: Und ich dachte immer, das Wohnhaus der Jonas würde sich auf dem Schrottplatz befinden und nicht außerhalb des Geländes über die Straße. Solche späten Erkenntnisse kommen, wenn man dreißig Jahre alte Bücher das erste mal ließt. 77) swanpride © schrieb am 21.10.2007 um 11:15:59 zur Folge Der Doppelgänger: @76 Es kommt aber auch bei Jungen vor, dass sie eher pummelig wirken und sich dann in der Pubertät auf einmal strecken...scheint aber bei Justus aufgrund einiger unfreundlicher Autoren nicht geklappt zu haben. 76) JAVA JIMs Erbe schrieb am 21.10.2007 um 09:18:25 zur Folge Der Doppelgänger: @Sokrates , wobei es bei betagten, stattlichen Herren wie Hitchcock wohl vorkommt, dass sie etwas "beleibter" sind.Bei Justus hingegen müsste man hinterfragen wo denn sein Übergewicht in so jungen Jahren schon her kommt. 75) Geheimer Sarg © schrieb am 20.10.2007 um 16:35:03 zur Folge Der Doppelgänger: @Sokrates,klar,Iss ein überkandiedelter Ausdruck,der Justus garantiert zur weißglut bringen würde. 74) Sokrates © schrieb am 20.10.2007 um 16:31:37 zur Folge Der Doppelgänger: @Swan_Nachtrag: Dass ausgerechnet der nicht als der schlankste Mensch unter der Sonne bekannte Alfred Hichcock, nach dessen "Vorbild" m.M. Justus entworfen wurde, sooo über ihn redet ist reinste Ironie (hätte A.H. das selbst verfasst, wär'S Selbstironie)!!! | |||||||||
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