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Folgen-Diskussionen133) Nostigon © schrieb am 18.02.2026 um 14:08:29 zur Folge Der Doppelgänger: Ich bin jetzt leider zu faul, das Buch zu bemühen. Im Hörspiel fragt Peter, nachdem Justus ihnen eröffnet hat, dass sich Ian auf dem Schrottplatz versteckt, warum sie nicht einfach rausgehen und ihn rufen. Justus sagt sinngemäß, dass Ian wohl MacKenzie und Ndula nicht gesehen habe und weglaufen würde. Dann wäre es doch ein Leichtes gewesen, die beiden anzurufen und auf den Schrottplatz zu holen. Man hätte sich den ganzen Kram mit der nächtlichen Überwachung ersparen können, was von allen gegebenen Möglichkeiten ohnehin die umständlichste gewesen ist. 132) dcc © schrieb am 18.02.2026 um 10:20:13 zur Folge Der Doppelgänger: Auf einem Arden Buch basiert dieses Hörspiel, was wiederum eine andere Art von Story ist. Kein Mysterium, kein merkwürdiges Phänomen, sondern eine actionreiche Verwechslungsgeschichte, allerdings mit einem politischen Background wie es ihn ähnlich beim Spiegel und bei der flammenden Spur gibt. Beim erneuten Hören ist mir aufgefallen, wie merkwürdig der Umgangston innerhalb der ??? zu Beginn der Folge ist. Ich weiß nicht ob es an Arden oder Francis oder gar den pubertierenden Sprechern liegt, aber wie sich die Drei zu Beginn der Geschichte unterhalten, das erinnert (leider) schon an das elendige Möchtegern-Improvisieren, Chargieren und Necken welches viele der heutigen Folgen kennzeichnet. Egal! Es beginnt spannend und actionreich mit einer Entführung, und dann einem groß angelegten Polizeieinsatz. Was mich immer überrascht hat, dass Justus schon nach rund 10 Minuten wieder befreit wird, und die Geschichte dann eine andere Richtung nimmt. Ich bin leider kein großer Fan von Horst Frank als Sprecher, und hier hat er wohl seinen größten Auftritt. Ich finde immer, er betont so eigenartig, und vieles klingt sehr danach, dass er ge-xt wurde, und an den anderen vorbei redet. Es geht weiter mit einer SEHR langen Erklärbar Szene in der uns all die politischen Hintergründe beigebracht werden. Ich muss gestehen, ich finde das alles etwas lahm. Auch mag ich die meisten Sprecher in dieser Folge nicht so sehr, zumal sie alle mit mehr oder weniger merkwürdigem Akzent sprechen. Im Folgen geht es nur noch darum Jan zu finden, was ich leidlich spannend finde. Dass die ganze Folge auf dem absurden Zufall basiert, dass zwei Kinder absolut identisch aussehen und auch noch im gleichen Nest in Kalifornien sind, hilft nicht gerade ![]() 131) Goodween © schrieb am 27.08.2023 um 18:12:16 zur Folge Der Doppelgänger: Das Buch ist eigentlich ganz cool, Die Drei Fragezeichen geraten unfreiwillig in einen politischen Konflikt. Ein gutes Beispiel, damit man sieht, wie scheiße die Apartheid doch war. Wobei der Ausrutscher „Negerstamm“ wirklich nicht sein musste, was aber wiederum verdeutlicht, was für Schweine die weißen Extremisten waren. Trotzdem immer noch ein gutes Buch, mit einem schlechteren Hörspiel. 130) Professor Carswell © schrieb am 27.07.2020 um 20:37:16 zur Folge Der Doppelgänger: Damit hast du sicher Recht. Das Original ist da einfach konsequenter. Ist auch unter einem bestimmten Aspekt eine Geschmacksfrage, die ich eigentlich nicht befeuern wollte. Das Pronomen in der Pluralform stört mich eher fernab von DDF unter einem politisch manipulativen Blickwinkel. Soviel dazu. 129) Sven H. © schrieb am 27.07.2020 um 17:49:01 zur Folge Der Doppelgänger: Wenn Hitchcock im von Leonore Puschert ergänzten Teil des übersetzten "Doppelgänger"-Vorwort in der 1. Person Plural spricht, meint er damit sich und die drei Detektive - im Zusatz des "Zauberspiegel"-Vorworts auch. 128) Professor Carswell © schrieb am 26.07.2020 um 20:31:33 zur Folge Der Doppelgänger: Hm, also vielleicht: Wir die Betreiber der Seite. Also mehrere Personen? Könnte ja auch gemeint sein. Als vertretungsberechtigter Geschäftsführer kann man auch das wir verwenden. Ich unterstelle dir mal wohlwollend, dass du den Pluralis Auctoris im Pascalschen Sinne gemeint hast. Nun gut, außer mir hat das niemanden interessiert und ist auch schon wieder Geschichte. Leonore Puschert hat das ich und das wir im deutschen Vorwort auch etwas beliebig wechselnd eingesetzt, während im amerikanischen Original durchgängig das "I" verwendet wird und aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Bei Frau Puschert kann man sich unter dem wir noch: Ich, Puschert/Hitchcock und weitere an der Bucherstellung beteiligte Verlagsmitarbeiter wie Lektoren etc. vorstellen. Ist dennoch inkonsequent und wenig passend, da sowohl im amerikanischen Original als auch im deutschen Buch das Vorwort mit Alfred Hitchcock unterzeichnet ist. 127) Sven H. © schrieb am 26.07.2020 um 19:05:51 zur Folge Der Doppelgänger: @123: Wir haben die Passagen nicht übersetzt, sondern wir haben die bestehende Übersetzung überprüft. / @124: Das mit dem Vorwort haben wir glatt übersehen. Wird noch hinzugefügt! 126) Professor Carswell © schrieb am 26.07.2020 um 15:57:37 zur Folge Der Doppelgänger: @124 Max DoMania: Der gesamte folgende Absatz (hier gekürzt) im Vorwort von "Doppelgänger" wurde von Leonore Puschert hinzugefügt. "Im übrigen zeichnet sich dieser Fall durch eine weitere Besonderheit aus, auf die ich ebenfalls aufmerksam machen muß: Ein Land in Afrika namens Nanda. Sucht bitte nicht im Atlas und im Lexikon. Ihr würdet es nicht finden. Wir mußten Rücksicht nehmen und einige Personen- und Ortsnamen in der Nacherzählung ändern. […] was ja der Spannung und der realistischen Atmosphäre keinen Abbruch tut." 125) PerryClifton © schrieb am 26.07.2020 um 15:24:57 zur Folge Der Doppelgänger: Mir wird gerade klar, dass Marx eventuell ganz schön mutig ist, mit der Themenwahl zum Jadekönig, im aktuellen gesellschaftlichen Klima. Oder sollte er ganz ohne Bezüge dazu auskommen? 124) Max DoMania © schrieb am 26.07.2020 um 15:01:57 zur Folge Der Doppelgänger: Was mich in Bezug auf das amerikanische Original interessieren würde: Wird dort im Vorwort ebenfalls erwähnt, dass Nanda ein fiktiver Staat ist oder ist das, wie beim Zauberspiegel, erst in der deutschen Übersetzung hinzugekommen? | |||||||||
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