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Folgen-Diskussionen1) Call © schrieb am 13.03.2020 um 23:38:10 zur Folge Die schweigende Grotte: Ein verlassenes Sanatorium auf einer Insel mit einem rätselhaften Typen der sich dort rumtreibt und auf einmal verschwindet... Das fing gut an, atmosphärisch dicht, brachte Spannung und Laune (und das Gefühl, basierend auf der Erfahrung mit dem Autor, mit dem falschen Buch angefangen zu haben). Doch wenn man weiterliest zeigt sich: Irgendwann ist das Anfangspulver verschossen, man kann das Niveau nicht halten. Es wird zwar hier und da ein bisschen ermittelt und verfolgt, aber vieles löst sich zu schnell auf oder ist auf eine Art und Weise unrealistisch, dass es nicht mal mehr mit einem Augenzwinkern gesehen werden kann. Dazu kommt das Problem, dass der Leser (im Gegensatz zu den Detektiven) automatisch weiß, wenn der Fall nach der Hälfte des Buches geklärt ist, ist er es wahrscheinlich noch nicht (Hierzu empfehle ich das Video „Tatort in 123 Sekunden). Und siehe da: Das dicke Ende kommt noch, wenn auch mit einem schön geklauten „Werkzeug“. Und so lässt mich am Ende auch dieses Buch etwas ratlos... Hat der Autor zuviel gewollt oder hat eine Idee alleine sich nicht getragen? Und man muss auch leider Gottes konsultieren: Für einen Dittert ganz passabel, aber aus dem Grundsujet hätte man so viel mehr entwickeln können und daher ist das ganze leider verschenkt... | |||||||||
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