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Folgen-Diskussionen31) Mihai Eftimin © schrieb am 10.06.2021 um 14:38:17 zur Folge Die schweigende Grotte: @Dave: Nun ja, ich denke, das Spiel mit den Hauptcharakteren hat deswegen so wenig Einfluss auf die Nachfolger der entsprechenden Folgen, weil die nachfolgenden Geschichten so gewählt sind, dass die Veränderung nicht zum Vorschein kommen konnte. Warum ist Justus im "Nebelberg" nicht gezeichnet von den Ereignissen im "Erbe"? Weil sich im Nebelberg kein fremdes Mädchen an ihn herangemacht hat. Warum merkt man von Bobs "Trauma" im "Bauchredner" nichts? Weil Franklin dort nicht vorkommt. Beim nächsten Franklin-Band muss natürlich auf "Signale aus dem Jenseits" Bezug genommen werden, und beim nächsten Mal, in dem Justus sich in ein fremdes Mädchen verliebt, muss Brittany zwangsläufig zur Sprache kommen. Alles andere wäre inkonsequent. Natürlich könnte man beschließen, dass Justus über Brittany hinweg ist, und ihm sein logischer Verstand sagt, "Nein, es spricht vorläufig nichts dafür, dass ich schon wieder ausgenutzt werde". Aber zumindest Bezug nehmen müsste man darauf, insbesondere weil DDF ja nicht altern - für sie war seit Folge 47 praktisch jeder Fall "gestern". Solange Clarissa Franklin und Femmes Fatales (oder auch einfach nur Mädchen, die sich aus ehrlichem Interesse an Justus heranmachen) nicht auf dem Schrottplatz ein- und ausgehen, sind diese Ereignisse unproblematisch, da geb ich dir recht. Aber halt auch nur dann ... Und ja, mit Rubbish George und Lesley hat man immerhin mal Figuren, die in und wieder vorkommen, aber ausreichend ist das noch lange nicht - wobei wir ja dafür schon dankbar sein müssen ... 30) Dave © schrieb am 10.06.2021 um 12:50:10 zur Folge Die schweigende Grotte: Dann melde ich mich doch auch mal zu Wort: Zu vielen Punkten wurde hier schon viel intelligentes geschrieben, das muss ich nicht unbedingt wiederholen, deshalb beschränke ich mich mal auf etwas weniger: Das Spiel mit den Hauptcharakteren: Ich kann die Kritik des "Strohfeuers" durchaus verstehen, wenn man an den Hauptcharakteren herumwerkelt, weil das nur kurzfristig Aufregung erzeugt und die Reihe von Arthur nicht dafür ausgelegt war. Die Frage für mich ist aber: Kann es nicht trotzdem funktionieren? Nur weil etwas zu Beginn nicht vorgesehen war, kann das nach gewissen Weiterentwicklungen (Altern der Hauptcharaktere, etwas ernstere Fälle) durchaus passen. Zumindest wenn das Spiel mit den Hauptcharakteren diese nicht langfristig verändert. Und das sehe ich tatsächlich nicht gegeben. In wie weit ist Justus aus "...und der Nebelberg" gezeichnet von den Ereignissen aus "Das Erbe des Meisterdiebs"? Gar nicht, oder? Hat diese Folge also einen Schaden am Grundkonstrukt der Reihe hinterlassen, oder hat man nur für eine Folge einen Stein zum Wackeln gebracht und ihn danach wieder festgeklopft? Natürlich ist es jetzt ein valider Punkt zu sagen, dass das nur bestätigt, dass man mit diesem Thema inkonsequent umgegangen ist, was man gerne so sehen kann (Ich sehe in das in "Das Erbe des Meisterdiebs" nicht und sehe auch nicht, dass Justus jetzt so traumatisiert sein müsste, dass er in Zukunft keiner Frau mehr vertrauen könnte. Er ist ein Jugendlicher, da wird so was schnell überdeckt). Aber eine Gefahr für das Fundament der Reihe sehe ich da nicht. Auch nicht in einer Folge wie "Signale aus dem Jenseits" die zwar ein Thema behandelt das absolut nicht für die eigentliche Zielgruppe angebracht und deshalb in der Reihe gänzlich fehl am Platz ist. Wenn ich "Geheimnis des Bauchredners" lese merke ich glücklicherweise nicht, dass Bob durch die Ereignisse aus "Signale aus dem Jenseits" verändert wurde. So lange solche Folgen nichts dauerhaft ändern sehe ich nicht, dass sie eine Gefahr für das Fundament der Reihe sein könnten, oder ein Grund für die Blutleere. Maximal sind sie ein Zeichen für fehlende Ideen, aber selbst das würde ich so nur bedingt unterschreiben, da gerade Marx nach "Das Erbe des Meisterdiebs" noch oft genug gezeigt hat, dass er frische Ideen hat. Die Entvölkerung des DDF-Universums sehe ich da als deutlich größeres Problem an, wobei man hier erwähnen muss, dass es durchaus Bemühungen gibt das zu ändern. Rubbish George hat sich in letzter Zeit ja wieder recht gut etabliert in der Reihe und hatte mehrere Auftritte und auch Lesley wird immer wieder erwähnt. In diesem Punkt haben die Bücher ab den 190ern wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Insgesamt ist das natürlich noch viel zu wenig, aber immerhin. Und es gäbe ja sogar Figuren, die sich zur regelmäßigen Verwendung anbieten würden: Eudora Kretschmer zum Beispiel ist nach ihren zwei Auftritten (bei unterschiedlichen Autoren)ja leider wieder in der Versenkung verschwunden. Abner Hunnicut wurde in der Hauptreihe nach seinem einmaligen Auftritt gar nicht mehr verwendet, obwohl er sich sowohl als Innitiator eines neuen Falles, als auch als Rechercheziel oder als humoristische Auflockerung hervorragend eignen würde. Miss Bennett wurde nach Astrid Vollenbruchs Wegfall auch kaum mehr genutzt. Diese Beispiele zeigen für mich, dass auch die aktuellen Autoren (oder zumindest manche von ihnen) durchaus gute Figuren schreiben können, sie machen nur viel zu wenig daraus. Auch da würde vermutlich eine Verkleinerung des Autorenteams sehr gut tun, zumal das Autorenteam früher auch nur aus drei bis vier Autoren bestand und der Zustand der Reihe war ein besserer. 29) Ola-Nordmann © schrieb am 10.06.2021 um 12:34:02 zur Folge Die schweigende Grotte: Da kann ich Mihai voll zustimmen :) Und mir fällt gerade auf, dass ich das Wörtchen adäquat noch vor dem Einwurf des Profs im anderen Faden benutzt habe. Die Zeiten scheinen sich da geändert zu haben :D 28) Mihai Eftimin © schrieb am 10.06.2021 um 12:04:39 zur Folge Die schweigende Grotte: Ich finde die Ausführungen auch sehr interessant, und sie beschreiben ziemlich gut, warum an vielerlei Stellen mittlerweile einfach der "Biss" fehlt. Hier also meine zwei Dublonen zu den einzelnen Steinen, die die Nebenfiguren, und damit auch Kernelemente, darstellen: Hitchcock. Ja, der fehlt - nicht unbedingt als Person, immerhin ist der echte Alfred Hitchcock ja nun auch schon seit über 40 Jahren tot, aber eine Figur, die seine Rolle übernimmt, haben wir auch nicht. Hitfield/Sebastian hat ja nach dem Ende der Klassiker-Ära auch nicht mehr so wahnsinnig viele Auftritte gehabt. Als neuen Mentor hätte ich mir den pensionierten Reynolds durchaus vorstellen können, als fiktiven Herausgeber der DDF-Geschichten dann vielleicht Hitfield, oder vielleicht auch Aaron Moore aus dem "Feuerteufel". Reynolds: Siehe oben. Auch mit Reynolds als dauerhaftem Mentoren hätte Cotta als neuer Ansprechpartner beim RBPD gut hingehauen. Man kann durchaus Elemente hinzufügen, ohne alte zu beseitigen. (Das ist jetzt aus dem Eftiminschen Lehrbuch. Mit Zitaten aus diesem Werk sind schon viele Phrasenschweine gefüllt worden.) Patrick & Kenneth: Ja, leider ersatzlos gestrichen worden. Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder Lust hat, ewig als Schrottplatzgehilfe zu arbeiten, genauso wie, dass sie als Fahrer der drei ??? eigentlich nicht mehr gebraucht werden; dennoch waren sie in den Klassikern auch ein Element, das den Schrottplatz mit Leben gefüllt hat, was nun weggefallen ist. Da sollte man wirklich mal Ersatz suchen und dauerhaft etablieren - immerhin werden die drei ??? auch irgendwann mal aufs College gehen (nicht in den Geschichten, aber ihr wisst, was ich meine) und als Handlanger auf dem Schrottplatz dauerhaft ausfallen. Skinny Norris: Sehe ich nicht so kritisch wie andere. Früher war er eben der Widersacher, der sich für schlauer hielt als die drei ??? und dementsprechend für Stunk gesorgt hat (eine Rolle, in der ich übrigens auch Jelena für passend erachte, auch wenn ihre Fans da wahrscheinlich gleich wieder intervenieren werden), heute ist er ein Kleingauner. Diesen Wandel sehe ich nicht als inkonsequent an; er ist eben der verwöhnte Sohn einer reichen Familie, der auf die Militärschule gesteckt wurde, nachdem seinem Vater klar wurde, dass die eigene Erziehung nicht wirklich fruchten wollte, und nach seiner Rückkehr ist Skinny auf seine Gaunereien angewiesen, nachdem Vaddern vermutlich den Geldhahn zugedreht hat. Ist es die einzig denkbare Entwicklung? Nein. Aber es ist eine logische Möglichkeit. Klar hätte er sich auch ehrliche Arbeit suchen und zu einem anständigen Staatsbürger werden können, aber wie hätte man ihn dann noch in den Geschichten unterbringen sollen? Das hätte den Klassikern noch mehr widersprochen als die Art und Weise, wie es jetzt gelöst wurde. Da hätte man ihn auch gleich weglassen können. Die Freundinnen? Hätte man gerne behalten können, hätte man sie nicht schon im ersten Anlauf verhunzt, gar nicht zu reden von "Fußball-Gangster". Lys hätte eine Menge Potential gehabt, ist aber leider nie über ihre Mary-Sue-Rolle hinweggekommen und wurde irgendwann einfach rausgeschrieben; Elizabeth war mir immer zu farblos; lediglich Kelly hat "überlebt", und in den Hörspielen noch nicht mal das. Insgesamt sehr schade, denn sie waren in den Crimebusters und insbesondere der BJHW-Ära eine folgenübergreifende Konstante, Nebenfiguren, die das T3I-verse mit Leben füllen, ähnlich wie P&K, Morton, Skinny etc. in den Klassikern. Bei Justus bedaure ich die Brittany-Kiste daher sogar (obwohl "Feuermond" für mich nach wie vor grandios ist), denn das verhindert konsequenterweise jeden potentiellen weiteren Versuch ihm eine neue Freundin zur Seite zu stellen, denn er müsste ja jetzt durchgängig jedem ihm fremden Mädchen misstrauen. Da ginge nur noch eine Frau, die er schon kennt, und da bleiben außer Lys, Allie Jamison und Pretty Peggy nicht viele übrig ... Titus und Mathilda: Ja, die sind immerhin noch da, und charakterlich weitgehend unverändert, auch wenn sie sich eher rar machen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Wenn man sich das vor Augen hält, wird einem auch schnell klar, woher die angesprochene "Blutleere" unter anderem kommt - das T3I-verse ist über die Jahre systematisch entvölkert worden (und ja, für mich hat das System, wenn man ständig darüber votiert, Figuren rauszuwerfen, wie bei Liz und Lys geschehen, aber nie über neue spricht), sodass sich die drei ??? nur noch in ihrer Zentrale verbunkern, einem Campinganhänger mitten in einer Stadt, die immer größer wird, aber auch immer leerer. Die alten "Gimmicks", von denen die Serie mal gelebt hat, sind flöten, und die Autoren sind seitdem mit jedem Versuch, neue zu etablieren und damit die alten adäquat (ich benutze das Wort jetzt mit Absicht, lang lebe die Freiheit!) zu ersetzen, gescheitert - vor allem, weil jeder sein eigenes Süppchen kocht und auf den alljährlichen Autorentreffen anscheinend mehr Kaffee getrunken als über Inhaltliches gesprochen wird. Ein paar grundlegende Personalentscheidungen, bis hin zu einem Revamp des Autorenteams, wären ein erster guter Schritt. Mit neuen, dauerhaften Charakteren gäbe es nämlich durchaus noch Potential für neue, gute Geschichten. Man muss nur wollen. 27) Ola-Nordmann © schrieb am 10.06.2021 um 10:48:32 zur Folge Die schweigende Grotte: Die Ausführungen sind wirklich interessant zu lesen und man kann die Herangehensweise auch recht gut nachvollziehen finde ich. Wenn man sich Perrys Auflistung anschaut, sind das ja einige Bereiche, die den Kern der Serie ausmachen. Da ist es dann natürlich auch klar, dass das Fundament als solches relativ tragfäig ist, selbst wenn man mal einen kleineren Stein wie Reynolds rausnimmt (im Vergleich zu anderen ist der aus meiner Sicht klein) und durch Cotta ersetzt. Das bringt das Gebilde nichtmal zum Wackeln - vorausgesetzt man macht es halbwegs gut. Aber hier geht es ja um ganz viele Steine. Mir kommt in letzter Zeit immer öfters die Fernsehserie "Bones" ins Gedächtnis. Da waren nach vier-fünf Staffeln auch alle Themen auserzählt und dann wurde herumgedoktort, so dass die Figuren am Ende nichts mehr mit dem Beginn zu tun hatten. nach der 6. oder 7. Staffel konnte ich es mir nicht mehr anschauen und hab aufgehört (die Serie wurde einige Zeit später dann auch eingestellt). Zurück zu den drei Fragezeichen. Bei Reynolds/Cotta wurde ja immerhin ein Stein durch einen anderen ersetzt. Nach den Crimebustern Reynolds wieder zu reaktivieren hätte ich etwas komisch gefunden, weiterhin eine Ansprechperson bei der Polizei zu haben, ist aber sicher wichtig. Bei Patrick und Kenneth wurde dagegen ein Stein ohne Ersatz entfernt. Sicherlich, sie sind nicht mehr auf die Hilfe der beiden als Fahrer angewiesen, aber um Leben auf den Schrottplatz zu bringen, fehlen die beiden halt schon. Da fände ich den Ansatz mit einem neuen Gehilfen durchaus sinnvoll. Dass die Iren wegziehen ist ja durchaus möglich, zumal die beiden nie so ausgearbeitet waren, dass man sie nicht adäquat ersetzen könnte. Aus Gründen der Kontinuität sollte das dann aber nicht ständig wechselnde Personen sein. Man kann Titus und Mathilda ja mal ein, zwei Bücher lang Ersatz suchen lassen und den dann dauerhaft einbringen. Das hätte mehrere Vorteile. Erstens gäbe es wieder bücherübergreifende Elemente und natürlich auch Möglichkeiten für neue Themen. Gerade wenn man von funktionsgetragenen Figuren ausgeht, sollte das klappen, solange es keine der absolut tragenden Figuren betrifft und es nicht zu oft durchgeführt wird. Bezüglich letzterem hat man aber inzwischen schon ein recht großes Level erreicht. Da ist Perrys Auflistung ja schon ziemlich lang. Deutlich sinnvoller - aber auch schwieriger - wäre es gewesen, einigen der Figuren neue Funktionen zu geben, statt sie komplett zu streichen. Reynolds und Morten hätten da beide Möglichkeiten gegeben, die aber jeweils nur kurz angerissen wurden. 26) PerryClifton © schrieb am 10.06.2021 um 07:28:31 zur Folge Die schweigende Grotte: Interessante Ausführungen Ankylo, kann man gut lesen Das Problem ist nur, dass ich auf etwas anderes hinauswill (was ich vielleicht nicht adäquat genug rüberbringen kann) und wir wieder bei persönlichen Vorlieben oder Sichtweisen landen. Darüber kann man zwar interessante Gespräche führen, aber ich will in diesem Fall einen distanzierten, sachlichen Standpunkt transportieren. In Kürze gesagt: Egal, wie man das im einzelnen findet, oder ob einem ein Fall mit solchen Mustern mal gut gefällt oder nicht... ergibt sich mit meinen aufgezählten Punkten nicht ein klares Bild? Nicht innerhalb der DDF-Welt gesehen, sondern aus Sicht der Autoren? Die ursprünglich reizvollen Themen sind auserzählt und man hat keine neuen, dauerhaften Themen gefunden, die gleichwertig gut sind und diese ersetzen könnten. Deshalb benutzt man den "billigen" Trick, an den Fundamenten der Serie zu werkeln. Jede drittklassige Fan-Geschichte kann das. Wenn mal nix mehr geht, dann wird z.B. einfach jemand entführt. (Weil, er ist dann weg und nicht mehr da und wir wollen ihn ja wiederhaben!). Allen diesen Strategien ist eines gemeinsam: Sie sind keine Ideen und man kann sie überall und auf alles anwenden. Und es kommt nix dabei rum. Aber sie generieren kurzzeitig Aufregung. Man könnte sie auch Strohfeuer-Taktiken nennen. Und wenn dann nichts mehr übig bleibt, wendet man sich den Charakteren zu (oder gegen sie) und werkelt dort herum, auch wenn es bei dieser Serie nie so gedacht war, von der Art her, wie sie angelegt ist. Das sind alles Methoden, die den vorhandenen Stoff "verbrennen", anstatt die Welt zu erweitern, wie z.B. bei Perry Rhodan.Was ich meine, ist vielleicht im ersten Moment etwas abstrakt. Es geht sozusagen um einen guten "Nährboden" für neue Ideen. Und dieser bestünde IMO im ersten Schritt darin, erstmal wieder eine funktionierendes Elemente-Syste, zu etablieren, so dass sich eine neue Welt wieder aufbauen kann und sich wirkliche neue Ideen auch lohnen. Klar, Cotta für sich ist jetzt kein großes Problem, ob man dazu die Nummer mit dem "DDF mal kräftig bestrafen" braucht, ist eine ganz andere Sache. Aber das war gar nicht der Punkt. Ich denke, wenn alles erstmal in sich funktioniert, werden sich auch neue Möglichkeiten für Geschichten eröffnen. Ich habe natürlich auch nicht die zündende Idee nach dem Motto "anstatt Geistergeschichten erzählen wir jetzt primär Fälle bzgl. XY". Aber ich weiß, dass das, was im Moment abläuft, zwangsläufig zum inhaltlichen Ende der Serie führen wird. 25) Ankylo © schrieb am 09.06.2021 um 22:51:55 zur Folge Die schweigende Grotte: @Perry Es macht immer Spaß, mit dir zu diskutieren. Aber diesmal tue ich mir etwas schwer damit, deine Argumentation vollständig nachzuvollziehen bzw. ich sehe es halt teilweise gerade anders :) Die Elemente der Klassiker hast du schön beschrieben, soweit bin ich noch dabei. Dass diese das Fundament sein müssen, da gehe ich auch mit. Aber vieles, was du dann an verwerflichen Änderungen beschreibst, sehe ich in ganz anderem Licht. [Cotta statt Reynolds?] Gute Idee (auch wenn der Cut fleißend schöner gewesen wäre, aber das ist ja so eine Dauerproblematik mit der Umstellung auf die Crimebusters). Cotta hat eine ganz andere Persönlichkeit, ist etwas erratisch, jähzornig und doch dankbar für die Arbeit der ???. So können ganz herrliche Situationen entstehen, wenn Cotta mal schlicht keinen Bock hat und man nicht weiß: Hilft er jetzt doch noch, oder taucht er vielleicht gar nicht mehr auf? Mit Reynolds wäre das nicht möglich gewesen – weil out of character. Die Beziehung zu Cotta ist einfach eine ganz andere, das schafft neue Möglichkeiten. Dass das dann nicht zuende gedacht wird (siehe schwarze Madonna oder Straße des Grauens) und die drei für ihre Missetäten nicht ordentlich büßen müssen, das ist ein Fehler der Autoren, die diese Handlungsstränge nicht konsequent erzählen. Cotta sollte viel eher als Reynolds in der Lage sein, die „kollegiale Beziehung“ zu den ??? zu kappen, weil er keine verklärte Sicht hat, denn er kennt sie erst seitdem sie jugendliche Unruhestifter sind und nicht schon als relativ unschuldige Kinder. In der Praxis ist er hin und wieder mal für eine Folge verstimmt und das war es dann auch. [Die Freundinnen?] Schlecht umgesetzt, aber grundsätzlich finde ich die Idee von Romanzen als kleines (!) Element einer Jugenddetektiv-Serie nicht verkehrt. Das verleiht manchen Folgen eine gewisse Würze, siehe „Feuermond“, „Meister des Todes“, „Im Zeichen der Schlangen“, „ein fremder Freund“ und „der dunkle Wächter“. Natürlich haben es die Autoren teilweise auch verbockt wie in „Angriff der Computerviren“, „Erbe des Meisterdiebes“ (jawohl, ich finde das Seifenoper-Niveau von Marx hier echt nicht gut, obwohl es die Basis für die Würze in Feuermond legt) und „Höhenangst“. Seitdem die Freundinnen weg sind, mussten wir auch noch keine weitere dauerhafte Beziehung erdulden (wobei ich glaube, dass es funktionieren könnte, wenn man es richtig macht). Kelly zählt für mich nicht wirklich, weil sie ja inzwischen fast gar nicht mehr in Person auftaucht, aber vielleicht ist das auch genau die Art und Weise, wie man es machen sollte. [Justus als gedemütigter Weiberheld?] Gedemütigt wurde er doch nur von Brittany und das fand ich ja auch stark drüber. Und Weiberheld? Sehe ich nicht. Ich finde, er hat eher chronisches Pech mit den Frauen. So ein bisschen wie der klassiche Chancentod im Fußball. Irgendwie hat Justus schon Qualitäten in dieser Hinsicht, aber am Ende kommt nix bei rum. [Patrick und Kenneth weg?] Ist für mich kein großer Verlust. Die Jungs sind halt jetzt älter und brauchen niemanden mehr, der sie rumkutschiert, also fällt ihre Hauptfunktion ja sowieso weg. Ich glaube eine der Autoren hatte mal die Idee, zwielichtige Typen als neue Helfer zu etablieren (ob dauerhaft oder nur für eine Folge, das weiß ich nicht mehr). Da könnte der Wegfall der zwei Iren sogar eine neuen interessanten – evtl. folgenübergreifenden – Handlungsstrang ermöglichen. [Hitchcock weg?] Stimme ich zu, das finde ich schade, aber hat das mittlerweile nicht auch rechtliche Gründe? [Rätselverse bis zum Abwinken?] Vollste Zustimmung. Rührt wohl daher, dass die Autoren glauben, sowas muss halt rein. Da man halt die Cliftonschen Minimalregeln nicht so wirklich verstanden [Motivation Verbrechen aufzuklären?] Das sehe ich immernoch als zentrales Element gewürdigt. Ich würde es aber anders formulieren: Aufklärung ungeklärter Phänomene und Verbrechen. Müssen nicht immer kriminelle Machenschaften sein. Straße des Grauens macht für mich doch die anderen 200 Fälle nicht kaputt. Und in der Aufklärung von Dingen, die keinen kriminellen Hintergrund haben, sehe ich einen der Ansätze, den man noch nicht unendlich durchgekaut hat. Hurra, Potenzial für neues :D [Authentizität? Wie wär's mit Space Shuttle und Atomraketen, Triaden und Mafiabossen.] Ja gut, eine Nummer kleiner würde nicht schaden, da kommen wir zusammen. Aber das sind im Grunde bisher auch nur wenige Ausrutscher gewesen. (Gray finde ich bei weitem nicht so problematisch wie du, aber vielleicht sehe ich hier mehr Potenzial als wirklich vorhanden ist) [Detektivunternehmen? …] So ein bisschen Streit unter guten Freunden sollte normal sein. Die Fake-Konkurrenz, ja die braucht man nicht wirklich, aber mal im Ernst: Das sind doch rein humoristische Einlagen, die da eingebaut werden, um hin und wieder die Atmosphäre aufzulockern. Ernsthafte Konkurrenz gab es nie. Hau mich, aber auch hier sehe ich wieder Potenzial für was neues, wenn man das wirklich mal etwas ernster aufzieht. [Der arme Skinny Norris]. Ach, ich weiß nicht. Ich freue mich immer, wenn er auftaucht. Problem ist doch eher, dass es keinen übergeordneten Plan für diese zentrale Nebenfigur (eine der ganz wenigen!) gibt und die Autoren mit ihm machen, was sie wollen, scheinbar ohne Absprache untereinander. Dass er zum waschechten Kriminellen gemacht wurde, gefiel mir noch. Aber dann halt die Inkonsistenzen mit „unsichtbarer Gegner“ und so weiter. [Skurrile Nebenfiguren?] Da stimme ich dir nur teilweise zu. Wenns mal übertrieben ist, sehe ich das nicht so tragisch. Und muss es denn immer skurril sein? Das Fass will ich nicht komplett aufmachen, aber bei erwachseneren Themen usw. machen auch andere Arten von Nebenfiguren Sinn. Ich sehe das Problem vielmehr darin, dass man generell kaum Nebenfiguren schafft, die im Gedächtnis bleiben, geschweige denn, die über mehrer Folgen sinnvoll auftauchen. Dasselbe gilt für die Gegenspieler. Fazit: Ich sehe es nicht so, dass die Kernelemente der Serie nur noch ein Trümmerhaufen sind. Ich sehe das Problem eher in der kumulierten Ideenlosigkeit der Autoren (und wie gesagt, das will ich gar nicht nur auf die Autoren selbst schieben) und der Wahllosigkeit, wie alle Beteiligten mit der Reihe umgehen – wodurch die Kernelemente immer wieder mal für einzelne Folgen über den Haufen geworfen werden. Ein harter Schnitt könnte da wirklich die Lösung sein, auch wenn ich den vermutlich anders als du gestalten würde. Zuviel würde ich trotzdem nicht erwarten. Nach bald 220 Einträgen sehe ich keine neue Boomphase mehr, sondern einen langsamen Niedergang, den man nur etwas verlangsamen kann, wenn man die Kurve innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahren noch erwischt. Ich prognostiziere mal konservativ: Wenn man bis zur 300 nicht ordentlich auf die Kacke haut, dann wird es die 400 nicht mehr geben. Die Damen und Herren bei Europa machen zwar eh ihr Ding und ich glaube nicht, dass man dort noch kreative Ambitionen hat. Aber beim Verlag scheint mir doch zumindest die Leidenschaft noch da zu sein. Also @Kosmos: Weniger Autoren und neue sondieren. Mehr Koordination und härtere Vorgaben, was geht und was nicht. Zur Not das modifizierte cliftonsche Handbuch Version 2.9 konsultieren. Außerdem: Bitte schaut, dass ihr irgendwie mehr Fälle (insbesondere nahe beieinander liegende) lose miteinander verknüpft, sodass ein wenig Kontinuität in die Reihe kommt. Die Historie muss einfach deutlich besser gewürdigt werden. Macht die drei doch jetzt einfach offiziell 17. Und macht endgültig klar, ob wir vom Stand der Technologie eher 2000 oder eher 2020 haben. In 100 Folgen machen wir das dann nochmal. Dankeschön. 24) PerryClifton © schrieb am 09.06.2021 um 20:25:00 zur Folge Die schweigende Grotte: @Ankylo Dazu habe ich nun eine ganze Menge zu sagen ;-) Ich weiß gar nicht, ob ich das alles hier unterbringen kann. Also: ja, ich wäre auch dafür, mindestens 50% des Teams neu zu besetzen. Die zwei von dir angesprochenen Punkte treffen zwar zu, aber sie sind meiner Meinung nach nicht das Hauptproblem. Soll heißen, ja, eine langlaufende Serie verliert meist an Qualität (aber nicht immer unbedingt drastisch oder am selben Punkt, selbst nach 200 Folgen liefen viele Sachen noch gut weiter, Rhodan, Sinclair...) und ja, natürlich wird es mit zunehmender Dauer schwieriger, neue Ideen zu finden, wenn auch nicht unmöglich. Ein Kernpunkt dabei ist, sich bzw. die Serie weiterzuentwickeln und die Kunst dabei ist, ihr trotzdem im Kern treu zu bleiben. An dieser Stelle will ich kurz mit einem eventuellen Missverständnis aufräumen; natürlich mag ich klassisch aufgebaute Folgen, aber wenn ich von Folgen spreche, die ohne Polarisierung auskommen, können das auch gerne ganz neue, innovative Sachen sein. Also eine Folge muss nicht wie ein Klassiker daherkommen, um mir zu gefallen. Ich mochte ja z.B. auch Nacht in Angst (Buch). Soviel dazu. Zurück zur Entwicklung: Wenn man einen Sprung in neue Gegebenheiten verpasst, fängt man zwangsläufig an, sich zu wiederholen. Wir haben das gesehen. Eine E-Mail Lawine ist z.B. ein gelungener Schritt mit der Zeit, aber wenn dann z.B. versucht wird, immer wieder über die gleichen Bilderdiebstähle zu schreiben, hängt es einem bald zum Hals raus und es funktioniert auch bei den neuen Autoren meist nicht. (Was aber nicht heißt, dass die ursprünglichen Bilderdiebstahlfolgen in diesen "Genervtheitsstrudel" mit hineingezogen werden sollten; so nach dem Motto: Ach waren die Klassiker blöd, Bilderdiebstähle sind ja so klischeehaft...) Das gleiche gilt z.B. für Geister. Niemand kann heute mehr vernünftige Geisterfolgen schreiben. Niemand. Punkt. An Versuchen mangelt es allerdings nicht und da liegt das vorhin angesprochene Problem: Es mag wie ein Klassiker aussehen, ist deshalb aber nicht automatisch auch gut bzw. gefällt mir deswegen nicht besser oder schlechter als eine nicht-funktionierende Folge über Handy-Gangster. Also ist es generell eine bessere Idee, DDF-Folgen von Dingen handeln zu lassen, mit denen die Autoren auch was anzufangen wissen. Natürlich muss es dann auch noch zur Serie passen und den Lesern gefallen. Sicher keine leichte Aufgabe. Aber hier etwas, auf das ich ständig hinauswill mit meinen Anmerkungen, was meiner Meinung nach der Grund für die Probleme ist, die die Folgen mittlerweile haben: Die Autoren haben sich selbst die Ideen abgegraben! Wenn ich von Aspekten rede, die mich an neueren Folgen stören, endet das oft in Diskussionen darüber, was wem gefällt, wer wann oder von welcher Phase Fan ist oder was "gefühlt" zur Serie passt, wer was darf und was nicht. Darauf will ich eigentlich nie hinaus, deswegen hier mal eine ganz andere Darstellungweise des intendierten Inhaltes. Die Schwierigkeiten, die die Serie mit ihrem Erzählmuster bekommen hat, kamen IMO wiefolgt zustande: Die Ursprungssituation war eine Serie mit funktionstragenden Charakteren (der kluge dicke Meisterdetektiv, der sachliche ruhige Rechercheur, der sportliche Zupackende). Andere nennen das holzschnittartig; es ist in diesem Fall aber mehr als genug gewesen, denn der Reiz ergab sich aus den Querverbindungen der vielen interessanten Elemente: Zentrale, Polizeidirektion, Schrottplatz, Hollywood, Hitchcock, Detektivunternehmen, Rolls Royce, Patrick und Kenneth, Mathilda und Titus, Skinny Norris, Allie Jamieson, Geisterphänomene, die logisch erklärt wurden, Abenteuer, Krimis, Rätsel, Action, Denkarbeit, skurrile Nebencharaktere und Abwechslung. Im Spannungsfeld dieser Elemente wurden dann Fälle entwickelt. Das Problem ist jetzt, dass mittlerweile immer mehr Elemente wegfallen oder umgedeutet werden und dass einfach nichts mehr von den einst guten Sachen übrig bleibt, womit man noch arbeiten kann. Geister? Funktioniert nicht mehr bzw. keiner kann oder will es noch glaubhaft rüberbringen. Hitchcock? Weg. Hollwood? Ganz am Rande vielleicht, aber nicht mehr so authentisch. Detektivunternehmen? Wird gerne mal als solches in Frage gestellt, korrumpiert, blamiert, zerstritten, getrennt, mit allerlei Konkurrenz belegt, die nur abträglich gestaltet wird (Trio XY kann besser ermitteln, Mädchen XZ kann besser ermitteln, Konkurrent hier kann besser ermitteln, Freundinnen da können besser ermitteln.) Patrick und Kenneth? Weg. Peters Opa? Wie wär's mit Demenz oder Kriminalität? Morton? Tot? Nicht mehr benötigt. Justus, nicht mehr klug, sondern ein gedemütigter Weiberheld. Bob, psychosexuell von einer älteren Psychologin abhängig. Peter? Vielleicht schwul, vielleicht Bi, auf jeden Fall ein Schisser, alles schon dagewesen. Reynolds? Weg. Cotta? Eher ein meckernder Erwachsener als ein väterlicher Freund. Zentrale? Ausgegraben, kaputtgemacht, wieder hingestellt und zugeschüttet (ein schönes Symbol für die Behandlung der Serie an sich). Mathilda ist noch da. Immerhin. Die Karte ist noch da, aber auch da kann man was drehen, schätze ich. Wir übernehmen jeden Fall, damit kann man sie bestimmt reinrasseln lassen. Skinny Norris? Tausendmal durch und noch ein Stück weitergetrieben zum Schwerverbrecher. Rätsel? Jeder albernste Vers wurde trotzdem noch verwendet, wer soll das jetzt noch ernst nehmen? Die Motivation überhaupt Verbrechen aufzuklären? Meh. Warum zeigen wir nicht lieber, dass sie selbst nicht besser als Verbrecher sind oder ziehen sie auf "die dunkle Seite"? Authentizität? Wie wär's mit Space Shuttle und Atomraketen, Triaden und Mafiabossen. Skurrile Nebenfiguren? Meist nicht und wenn ja, dann zu gewollt oder einfach albern. Tja, und dann fragt man sich am Ende, was soll man denn noch schreiben? Ja was denn nun? ;-) Vielleicht wäre es doch einfacher gewesen, die Serie auf dem neuesten Stand der Zeit zu halten, wenn man ihre Kernelemente nicht komplett zerschossen hätte. Deswegen: Ein harter Cut KÖNNTE helfen mit ganz neuen Autoren im Team. ein Kontinuitätsbruch und ein Neuanfang. Man setzt die Elemente wieder erkennbar zusammen und ich wette, es wird sich plötzlich ein ganz fruchtbarer Boden für neue, innovative und meinetwegen auch ganz andere Geschichten als früher auftun. Weil die Serie aufgehört hat, sich selbst zu fressen und man mal wieder Geschichten erzählen könnte, anstatt zynische Metabetrachtungen in Geschichten umzumünzen. Perry Rhodan mag in den zunehmenden Tausendern auch abgesackt sein, aber sie haben hunderte von interessanten Folgen fabriziert, indem sie einfach neue Fässer aufgemacht haben, anstatt die alten zu Klump zu hauen. Und an die Fans: Wenn man zu begeistert von diesen Herangehensweisen ist, wird man auch nie was Besseres bekommen. 23) Mihai Eftimin © schrieb am 09.06.2021 um 20:03:25 zur Folge Die schweigende Grotte: Perry trifft es ja im Wesentlichen - "spannende Folgen mit einer guten Story, die funktioniert" sind gewünscht (mein Gott, wir auch immer mit unseren Ansprüchen ... ). Ob es jetzt unbedingt moderne Klassiker sein müssen, oder ob es, sagen wir mal, auch mal ein moderner Crimebuster à la "Im Auge des Sturms" sein darf, hängt wesentlich vom individuellen Geschmack ab - ich muss Letzteres auch nicht in jeder zweiten Folge haben, aber hin und wieder darf mal ein derartiges Werk kommen, sofern es spannend ist und funktioniert. Über den Inhalt speziell dieser Folge kann ich akut noch überhaupt nichts sagen, aber ganz allgemein büßt die Reihe schon deutlich an Qualität ein, was eben auch damit zusammenhängt, dass es bei über 200 regulären Folgen und gefühlt ähnlich vielen Specials nicht leichter wird, frische, unverbrauchte Ideen zu finden.Ich hab selbst ebenfalls durchaus etwas Erfahrung mit Textarbeit, und muss Ankylo da beipflichten. Mit einer "Och nö, gar keinen Bock"-Haltung produziert kein Mensch 144 Seiten Text. Man kann lustlos anfangen, aber man kann es nicht lustlos beenden - entweder man wird eins mit der Sache und gewinnt so an Lust und Liebe zum eigenen Werk dazu, oder man hört irgendwann auf und macht etwas anderes. Nicht einmal ein Fließbandschreiber wie Rolf Kalmuczak hätte auch nur ein einziges Werk fertiggestellt, ohne diesen Prozess zwangsweise zu durchlaufen. Dass das Resultat nicht immer gleich der Brüller ist, ist unbestritten. Lieblosigkeit bei diversen Hörspielumsetzungen? Ja, sehe ich. Lieb- oder Lustlosigkeit bei den Autoren? Schwierig. Eine gewisse Routine, durch die Schludereien entstehen können, ja, aber wenn das nicht trotzdem mit viel Aufwand verbunden wäre, könnte praktisch jeder ein DDF-Buch schreiben. Ich denke also, besagte Blutleere bei den letzten Hörspielen, die Micro sehr treffend beschreibt, hat nicht unbedingt (nur) mit den Vorlagen zu tun. Gerade in der Ära 61 bis 120 finden wir einige Beispiele dafür, wie selbst aus schwachen Vorlagen noch gut hörbare Hörspiele herausgeholt wurden; nicht jede Story in dem Bereich war gut, aber die Produktion nahezu durch die Bank weg makellos. In letzter Zeit hat das gehörig nachgelassen. 22) DerBrennendeSchuh © schrieb am 09.06.2021 um 19:18:01 zur Folge Die schweigende Grotte: Zu dieser Folge (Buch) kann ich im Moment nur sagen, dass mindestens die erste Hälfte nur aus der Schilderung einer Situation aus Sicht von DDF und zwei Wiederholungen des Ganzen besteht. Danach habe ich erstmal aufgehört... | |||||||||
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