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Folgen-Diskussionen39) Winnetou © schrieb am 22.03.2026 um 11:23:03 zur Folge und der Mottenmann: Der Mottenmann ist eine Folge, die ich bisher nie häufig gehört habe. Dennoch, habe ich ihr nun nochmal einen Versuch gegeben und siehe da: es hat sich gelohnt. Zumindest in dem Sinne, dass sie nun besser bei mir wegkommt als vorher. Dennoch ärgern mich hier ein paar vergebene Chancen. Zunächst einmal das Cover: wow...wirklich was Athmosphäre und Gruselfaktor angeht, spielt dieses Cover in einer ganz eigenen Liga. ÜBERRAGEND. Der Einstieg ist gut und die Legende um den Mottenmann, die in den USA wirklich existiert, lädt sofort einen dunklen Schatten, im positiven Sinne, über die in der Folge passierenden Geschehnisse. In diesem Zusammenhang möchte ich den Sprecher von Mr. Huntington hervorheben. Wie dieser der Folge ihren Charme verleiht ist einzigartig. Die Panik und Angst, die er rüberbringt, während er von den Geschichten seines Vaters erzählt ist wirklich klasse. Da sieht man wie ein Hörspiel allein durch den Sprecher aufgewertet werden kann. In der Folge verliert sich diese Folge aber ein bisschen in diesen Erzählungen. Dennoch gefällt mir weiterhin die Athmosphäre rund um die Legende. Dass, dann dennoch wieder ein Bild herhalten muss, ist auch wieder sehr lahm. Zudem finde ich die Einbruchserie auch nicht passend für die Auflebung der Legende. Diese Geschehnisse passen überhaupt nicht zu der Folge und reißen einen ein bisschen raus. Da hätte ich mir mehr "psychische Folter" auf Mr. Huntington selber gewünscht. Naja... Was ich nicht verstehe ist, wieso die Folge in Rocky Beach spielen muss. Wieso kann man sie nicht in Port Hardy spielen lassen. Da würde die Legende noch besser passen. Gleichzeitig hätte man noch den Charme der kanadischen Küste. Zumal Port Hardy in British-Columbia nicht allzuweit von L.A entfernt ist. Da haben sie schon deutlich weitere Strecken, für weniger zurückgelegt. Dort spielend, würde diese Folge leicht ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Dadurch, dass es nun eben in Rocky Beach spielt, löst sich die Mysteriösität, die die Folge umgibt, leider sehr schnell auf. Fazit: Die Folge beginnt extrem stark. Dieses Niveau kann die Folge jedoch nicht aufrecht erhalten. Zwar überzeugen die Sprecher bei dieser Folge, Mr.Huntington, ganz besonders, doch durch verschiedene Ereignisse wird man schnell rausgerissen. Dennoch eine sehr solide Folge, die man trotzdem gut hören kann. Ich verstehe nur wieder nicht wieso man eine Grundidee mit derart großem Potenzial so schwach ausspielt. Die Legende bezieht sich schließlich sogar auf eine entferntere Stadt, da kann man sich doch mal was trauen. Naja... Schade, die Folge/Buch hätte Potenzial für ganz großes Kino geboten. 38) Max DoMania © schrieb am 15.09.2024 um 21:31:38 zur Folge und der Mottenmann: Beim nochmaligen Durchhören gefällt mir die Folge doch etwas besser; das mit der Visitenkarte hatte mich damals zu sehr gestört. Ein Fehler ist mir aber beim Hörspiel aber noch aufgefallen. Als Xenia an Mr. Huntingtons Tür klopft, erkennt Bob sie sofort wieder und spricht sie an. Das kann aber nicht sein, denn zuvor waren nur Peter und Justus bei ihr im Haus und haben sie dort kennengelernt (im Buch spricht Bob sie nicht an). 37) Gaspode © schrieb am 30.09.2022 um 23:33:18 zur Folge und der Mottenmann: @Max DoMania: Muss ich mir glatt noch mal anhören. Wobei ich das Vorlesen der Karte meistens eh irgendwie stören finde. Ich meine, wer liest denn Visitenkarten vor. Müsste man mal im richtigen Leben machen, im Business-Meeting oder so. Das wird sicher lustig ... und dauert ewig. :o) 36) Max DoMania © schrieb am 28.09.2022 um 21:20:38 zur Folge und der Mottenmann: Boah, ich glaube, ich kenne kein ???-Hörspiel, in dem das Vorlesen der Visitenkarte auch nur annähernd so furchtbar ist wie in dieser Folge! Peters Klugscheißerei gepaart mit unlustigem Meta-Humor geht gar nicht! 35) DerBrennendeSchuh © schrieb am 29.07.2020 um 18:17:38 zur Folge und der Mottenmann: Ups, da ging was schief: Die überlieferte Verfluchung durch einen Indianerhäuptling, so sollte es heißen. Das Hörspiel sollte ich mir mal zulegen, ich wäre gespannt auf die Aussprache der Indianerstamm-Namen... 34) DerBrennendeSchuh © schrieb am 29.07.2020 um 18:15:29 zur Folge und der Mottenmann: Nochmal zur Erläuterung: DDF sollem keinen Mythos der Vergangenheit “lösen“, nur bezieht sich der Autor auf die fiktive Tagebuchgeschichte. Die tatsächliche in den USA bekannte Legende wird gar nicht erwähnt, wie der Brückeneinsturz oder ds die überlieferte Verfluchung eines Indianerhäuptlings 33) Ola-Nordmann © schrieb am 22.07.2020 um 22:19:59 zur Folge und der Mottenmann: Da geht es mir wie Mr Burroughs, dass der Mythos nicht aufgeklärt, sondern nur als Inspirationsquelle genutzt wird, finde ich sehr positiv. Dadurch ist das Buch aus meiner Sicht deutlich stimmiger. Und auch bei Peter ist mir diese, durchaus auch aus der Klassikerzeit bekannte Charakterisierung, lieber, als der dumpfe Dorftrottel. 32) Mr Burroughs © schrieb am 22.07.2020 um 17:38:55 zur Folge und der Mottenmann: Schuh, das ist interessant. Die Punkte, die Dich stoeren, empfinde ich gerade als positive. Ich finde gar nicht, dass die ??? auch einen Mythos aus der Vergangenheit loesen muessen, es bleibt fuer mich Eine Legende, die viele Ursachen haben kann (Einbildung durch den Papa, verkleideter Indianer etc.), ich habe gar nicht das Beduerfnis, dass das geloest warden muss. [br} Waere der Mottenmann davongeflogen, haette mir das den Spass etwas genommen, da das schon wieder zu viel Aufwand gewesen waere (er hat ja eigentlich nur mit ein paar leichten Opfern in der Nachbarschaft gerechnet.) Peters Verhalten passt fuer mich sehr gut zu den Klassikern, wo er ja immer aengstlich ist, aber nie aufgibt und wenn es drauf ankommt, eigentlich auch immer vorneweggeht (denken wir daran, wie ruhig er im Angesicht wilder Tiere bleibt, den Einbrecher im Zauberspiegel verfolgt oder auf dem Hausboot als einziger die Nerven behaelt. 31) DerBrennendeSchuh © schrieb am 22.07.2020 um 10:22:24 zur Folge und der Mottenmann: Ein gutes Buch, bei dem mich aber zwei Dinge etwas stören: Die Routine, mit der DDF den Fall abspulen und Peters plötzliche Abgeklärtheit und Ruhe. Das mit der Routine war ansatzweise in den ersten Folgen zwar auch schon so (besonders bei Justus), aber bei Peter? Früher musste Justus öfters sogar beide überzeugen, nicht aufzugeben. Hier ist Peter schnell von der Verkleidung des Täters überzeugt (schöne Idee mit dem echten Flügel). Peter liefert auch entscheidende Beiträge, was mir ein wenig zu schnell ging. Auto erkannt, aha, naja. Wieso steigt der “Mottenmann“ überhaupt vor den Augen der Verfolger ganz profan ins Auto, anstatt stilecht (am Draht) davonzufliegen? Es wird leider auch nur ganz allgemein der Mottenmann mit den Indianern in Verbindung gebracht, auf die eigentliche Legende und zahlreiche angebliche Sichtungen wird nicht eingegangen. Das Buch liest sich flüssig, es ist sicher unterhaltsam, verschenkt aber auch viel Potential. Vll. hätte ich nicht kurz vorher das Gespensterschloss hören sollen.:) 30) PerryClifton © schrieb am 21.07.2020 um 19:10:00 zur Folge und der Mottenmann: Aliens! | |||||||||
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