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Folgen-Diskussionen13) guru01 © schrieb am 29.08.2010 um 12:27:46 zur Folge Im Netz des Drachen: Das Buch hat von mir nur eine ausreichend bekommen, mehr leider nicht, obwohl ich die Bücher von MaSo im allgem. gut finde. Das Haus des Schreckens ist in meiner Top Ten. Zu den positiven Aspekten. Die Kombi zwischen realer Welt und virtueller Welt sind m.E gut gelungen. Negativ bzw. einfach schlecht fand ich die Idee zu Story. Rollenspiele mag ich persönlich schon mal überhaupt nicht. Wahrscheinlich hat der Autor mal wieder einen Fall der ??? über das Internet schreiben müssen. Überhaupt nicht gefallen hat mir der Anfang mit der Klippenspringer Szene. Bis zu Seite 80 war das lesen des Buches recht zäh. Mit den schon zitierten Folgen Vampir im Internet und Drachenauge hat MaSo Nix zu tun.Leider ist im Netz des Drachen das schwächste Buch der Drei neuen und das wird sich bestimmt auch in der Bewertung niederschlagen. Sind wir mal auf die Jan / Feb Bücher gespannt. 12) Sokrates © schrieb am 19.08.2010 um 12:33:10 zur Folge Im Netz des Drachen: Die Geschichte hat mit gut gefallen. Das Rätsel, das Spiel, die vielseitigen Ermittlungen und die Atmosphäre des realen Dragoncourt sind schön beschrieben und stimmig. Leider waren mir viele Dinge zu früh klar, um am Ende wirklich überrascht zu sein: *SPOILER* Dass Baron nicht wirklich von der Bildfläche verschwunden, sondern in einer anderen Rolle wieder dabei war, wußte ich intuitiv sofort; trotz des schweren Unfalls, der unheilbaren Krankheit etc. (Stephan-Terill-Effekt? *g*). Die zeitliche Nähe seines "Verschwinden" und dem Auftauchen Benediks, der zudem humpelt (Unfall besser überstanden als öffentlich gemacht?) drängte sich diese, letztendlich richtige Vermutung geradezu auf. Und wer - bitte - hätt' sonst der reale "Schwarze Ritter" sein soll'n als der Schöpfer des gleichmnamigen Rollenspielcharakters (als Herrschers des Landes!) himself? Wie kommt ein "Dorfsheriff" zu einem Siegelring, was verschweigt er und woher rührt sein recht offensichtliches Desinteresse an Dragoncourt und den Geschehnissen dort? Kennt er Baron wirklich nicht? Mit dem Zeitungsartikel über den Diebstahl des Drachenschatzes, das dazugehörige Foto, das B. und ihn als Museumswächter in jener Nacht zeigt, und der im Brief erwähnten "schweren Schuld" gegen "Liebende" kommt Licht ins Dunkel - m.E. zu diesem Zeitpunkt zuviel, denn dass Lexter und Baron den Schatz geklaut haben, springt einen geradezu an. Bleibt nur die Frage, wer die Gegenspieler online und real sind - hier leistet sich Justus eine Fehlschluß und ich weiß nicht warum: Der Sheriff verhält sich zwar höchst merkwürdig, aber für eine Online-Rollenspieler zeigt er Computern gegenüber zu wenig Begeisterung. Im Gegensatz zu seinem Deputie. Nur wer ist er (online) und wo ist das Motiv? Schaffen es die "drei ???", online u. real am Leben zu bleiben? Finden sie, was sie suchen, bevor Andere es tun? Viel mehr bleibt leider in der zweiten Hälfte nicht. *SPOILER.Ende* Die Parallelen zu "Vampir im Internet" (OnlineRollenspiel), aber auch "Todesflug" und "Labyrith der Götter" (Übereinstimmungen v. zwei Welten) find' ich eher interessant als störend. Zumal das Endergebnis besser ist als 2/3 der o.g. Folgen. Weiter so, MarcoS! 11) Mr. Murphy © schrieb am 15.08.2010 um 16:47:29 zur Folge Im Netz des Drachen: Drachen, Monster, Gargoyles, Feen und co. Auch ich bin kein Fan von Online-Games. Trotzdem fand ich den Klappentext vielversprechend. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung der Genres "Rätsel" und "Abenteuer". Das Rätsel ist gut, zwar nicht das beste Rätsel der ganzen Serie, aber immerhin Sonnleitners bestes Rätsel. Dass die drei ??? den Fall mit Unterstützung durch ein Online-Game lösen, wirkt nicht deplatziert, sondern passt hervorragend in die Story. Einige Details des Online-Games haben mich auch gewundert, das wurde ja von einigen Kommentatoren bereits hier angesprochen. Schön, dass es mal wieder die E-Mail-Lawine gibt. Gefallen hat mir auch, dass die drei ??? richtig und viel ermitteln müssen. Desweiteren hatte ich den Eindruck dass sich "Kommissar Zufall" angenehm zurück hält. Die Atmosphäre ist sehr gut geworden. Der Showdown mit Peter im Wasser war sehr überzeugend und spannend geschrieben. Die Charakterzeichnung ist leider etwas oberflächlich geworden. Störend empfand ich Sonnleitners berühmte Marotte, Aktion-Szenen bzw. dramatische Szenen plötzlich mitten drin abzubrechen und dann an anderer Stelle weiter zu erzählen mit eingeflochtenen Rückblenden a la "ach war das aufregend...". Schade auch, dass die Geschichte teilweise vorhersehbar war. Fazit: "Im Netz des Drachen" ist zwar kein Highlight aber doch recht gut geworden. Ich bin zufrieden. Die Folge zählt zu Sonnleitners fünf besten Folgen. Note 2 Minus. Den Vergleich mit "Vampir im Internet" gewinnt sie natürlich haushoch. 10) FlukeSkywater © schrieb am 15.08.2010 um 11:46:15 zur Folge Im Netz des Drachen: Hier gibt es SPOILER, aber nicht an meinem Kombi Eines gleich mal vorneweg: ich mag keine Onlinespiele, schon seit den Zeiten von Gaga Macha. MaSo hat also keine Bonuspunkte von mir zu erwarten, nur weil er sich (vermutlich gezwungenermaßen) dieses Themas angenommen hat. Ich will aber auch nicht Sinn und Zweck der Baronschen Schnitzeljagd in Frage stellen, solche Leute mag es ja geben. Beschränken wir uns daher auf Logik, Stil und Grammatik. Und was fällt mir dabei als erstes auf? Die drei Detektive wollen sich einen Wettbewerb im Klippenspringen ansehen, da sie geradezu "begeistert" von diesem Sport sind. Und was müssen sie voller Entsetzen feststellen, als sie am Veranstaltungsort ankommen? Dort wollen sich einige "Lebensmüde" oder vollkommen "Wahnsinnige" doch tatsächlich von den Klippen stürzen! Welch eine erschütternde Erkenntnis! Nun ja ... diese Szene ist immerhin noch unfreiwillig komisch, während der schwatzhafte Papagei eindeutig aus James Bond geklaut ist ("ATAC in St. Cyril's!") Auch die Charaktere sind allzu leicht durchschaubar: wer sich hinter Cole verbirgt, war mir ebenso schnell klar wie der Umstand, dass der auffällig mit seinem Siegelring spielende Sheriff Dreck am Stecken hatte. Übrigens passt so jemand wie Pickett vielleicht in die Wüste von Nevada, aber nicht in die dichtbesiedeltem Counties in der Umgebung von LA. Ein Sheriff kann auch nicht seine Versetzung beantragen, sondern sich höchstens wählen lassen. Ob ein amerikanischer Police Cruiser ein Schaltgetriebe besitzt, erscheint mir auch zumindest fraglich. Hinsichtlich der leider fast schon üblichen Verwahrlosung der deutschen Sprache möchte ich nur einige Beispiele anführen: "sie hörten jemand rennen" (statt "jemanden"), "dadrin", "in echt", "er übertrug uns die Abwicklung des Verkaufs von seinem Anwesen" (statt "seines Anwesens") usw. Alles in allem kein Totalausfall, aber eben die übliche Durchschnittsware, die man als erfahrener MaSo-Leser von ihm erwartet. So, und jetzt spiele ich eine Runde PvN (Player vs. Nazis). 9) Laflamme © schrieb am 14.08.2010 um 01:06:33 zur Folge Im Netz des Drachen: Swan: Sag ich ja, PvP (Player vs. Player), aber komplett ohne PvE (Player vs. Environment). Gibt es sonst meines Wissens nach gar nicht, daher etwas seltsam. Zwecks des anderen Punktes, ich bilde mir ein, das Wort "Dritter" wäre schon vor Marco durchaus geläufig gewesen. Ich lese eh immer wieder mal ältere Bücher, wenn ich was finde schrei ich. Auf alle Fälle hätte ich in den Deutschen Büchern nie etwas wie "Ey, Rechercheur, komm mal her" gelesen...8) swanpride © schrieb am 13.08.2010 um 21:13:51 zur Folge Im Netz des Drachen: @4 Naja, vielleicht ist das Spiel darauf ausgelegt, dass man mehr gegeneinander kämpft als gegen den Computer, und generell schlichtwelt die Welt um sich herum erforscht. Vielleicht kriegt man ja Punkte, wenn man einen Gegner ausschaltet? 7) swanpride © schrieb am 13.08.2010 um 21:12:20 zur Folge Im Netz des Drachen: @4 Öhm...nein. Auf den Deutsche Karten steht auch nur Recherche und Archive. Und in den Klassikerbüchern wird das auch durchgehalten. Beim Hörspiel merkt man das vor allen beim "Magischen Kreis", wenn sie das Haus beobachten. "Hier Erster, Zweiter bitte kommen!" Bob hingegen wird mit Namen gerufen. 6) Crazy-Chris schrieb am 13.08.2010 um 17:40:38 zur Folge Im Netz des Drachen: @LaFlamme, wegen der Szenen im Wald. Sowohl real als auch virtuell. 5) Josuah Parker © schrieb am 13.08.2010 um 14:22:20 zur Folge Im Netz des Drachen: @ Laflamme: Dem stimme ich nur bedingt zu, denn als Rollenspieler kenne ich das nicht, nur als PC-Zocker, da es ein ausschließlich in PC/Konsolen-RPG und zumeist online auftretendes Phänomen ist! *g* 4) Laflamme © schrieb am 13.08.2010 um 13:06:54 zur Folge Im Netz des Drachen: Um das Fazit gleich mal an den Beginn zu stellen: Wie Vampir im Internet, aber in gut. Wobei ViI ja im Prinzip nicht schlecht war, siehe dazu meine Kritik im passenden Forum. Hier wird das Free to play MMORPG schön geschildert und vor allem in der Szene mit dem Turm schön mit der Wirklichkeit verwoben. In Zeiten, wo wir uns hier öfters aufregen, daß alles schon da gewesen ist und nur noch Versatzstücke recycelt werden, eine schöne Idee. Kurz zum Spiel: Offensichtlich F2P, offensichtlich PvP. Mich wundert es aber daß es anscheinend keine Level gibt (schließlich hatten die Fragezeichen mit Gimli eine Chance gegen den Ork - order wars ein Troll?) und es gibt offensichtlich keine Mobs, schließlich werden sie auch in hochleveligen Umgebungen nur von Spielern angegriffen - etwas seltsam. Auch daß man mit einem neuen Avatar an der selben Stelle weitermachen kann ist etwas seltsam, genau wie der fakt daß man offensichtlich nur ein Leben hat und dann der Char weg ist... Aber ist eh egal, denn schließlich ist man ja mit unbegrenzt neuen Chars eh gleich wieder da wo man war und kämpft weiter... seltsam, sehr seltsam... Chris: Wo war da Auge des Drachen drinnen? Nur weil eben Drachen vorkommen, oder wegen des Papageis? Josuah: Deinen Gedankengang hatte ich erst im vorletzten Kapitel, weil ich dachte diese Frau müßte doch irgendetwas mit dem Fall zu tun haben... allerdings, wie du als Rollenspieler sicher auch weißt, die meisten weiblichen Chars sind doch nur Männer, die nicht stundenlang einem virtuellen Mann auf den Hintern glotzen wollen. Swan: Soweit ich weiß kommt der Ausdruck "Records" für Bob nur in den englischen Büchern vor, und schon in den Klassikern wird er gern als "Dritter" bezeichnet. ("Bob Andrews ist der Dritte Detektiv, macht Recherche und Archiv.") Ja, Marcos Angewohnheit, die Szenen am Kapitelende abzubrechen und woanders wieder aufzunehmen nervt, daran wird sich wohl auch nie mehr etwas ändern. Zumindest erspart er uns diesmal, sich die Zusammenhänge, was denn nun passiert ist, selbst ausdenken zu müssen, sondern klärt alles auf. In der E-Mail am Schluß durchaus auch noch etwas überraschend. Ich hätte sonst nur zu kritisieren, daß ich mir die Größe des Anwesens nicht so wirklich vorstellen konnte, da wäre vielleicht eine abgedruckte Karte sinnvoll gewesen. Das Fazit hatte ich ja schon am Anfang, und "gut" ist auch das Stichwort - ich schließe mich der bisherigen Mehrheit an und geb dem Buch ne glatte 2. | |||||||||
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