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75100) Winnetou © schrieb am 25.05.2026 um 21:40:48 zur Folge Der schreiende Nebel: Die Kürzung vom Tag der Toten finde ich noch unverständlicher, wenn man bedenkt, dass das Hörspiel nur 70 Minuten lang geht und alle anderen Folgen in dieser Zeit mindestens 80 Minuten.
75099) Max DoMania © schrieb am 25.05.2026 um 21:33:19 zur Folge Der schreiende Nebel: @alphawolf: Was vermisst du denn am Ende groß? Ich hab mir das nochmal durchgeblättert und mir fehlt da bis auf ein erneutes Treffen mit Hank Tornby nicht wirklich was. Und ja, Minninger neigt oft dazu, den Anfang sehr ausführlich zu übernehmen und gegen Ende gehts dann etwas sehr hopplahopp. Aber das finde ich hier eigentlich nicht. Francis hatte auch manchmal komische Kürzungen/ Präferenzen: Beim Wecker übernahm er den langweiligen Anfang mit dem Uhrmacher, anstatt gleich zu den Smiths zu springen und kürzte dann wahllos bei dem Rest, vor allem den Rätseln, rum. Manchmal ließ er spannende Szenen ("wir hatten ein unangenehme Begegnung mit den Schwarzbärten") zugunsten langweiliger Szenen (Bobs uninteressantes Gespräch mit Lisa) weg. Ich glaube Francis finden vor allem die Leute toll, welche die Klassiker in Buchform nicht kennen. Als ich begonnen habe, diese zu lesen, ist mir aufgefallen, wieviel da verkürzt oder verfälscht wiedergegeben wird. Da wird z.B. Rhandur mal eben zum Mörder deklariert und das Ganze dann nicht aufgelöst. Aber bei den Klassikern waren auch einfach die Buchvorlagen besser. Dass Minninger den Anfang kürzt, gibt es bei ihm hingegen sehr selten z.B. bei Musik des Teufels oder dem Fußball-Teufel. In den letzten Hörspielen ließ er hier und da auch mal den Anfang weg, was aber nicht unbedingt immer gut ist. Beim Tag der Toten lässt der den atmosphärischen Anfang auf dem Friedhof weg, nur um diesen dann in langweiliger Art und Weise von Peter zusammenfassen zu lassen. Beim Fantasmofon fehlen die ersten beiden uninteressanten Kapitel und man steigt dafür mit einem sterbenslangweiligen Infodump ein. Minninger müsste hingegen eher öfter bei den Dialogen an sich kürzen als unbedingt beim Anfang.
75098) alphawolf © schrieb am 25.05.2026 um 21:30:11 zur Folge Der schreiende Nebel: Ja klar, wenn Atmo flöten geht, bin ich der letzte, der was dagegen hat. Aber ich hab wirklich das Gefühl, dass Minninger am Anfang alles möglichst reinbringen will und dann merkt er plötzlich "Oh, 1/3 Buch auf 3/4 Hörspiel umgesetzt, dann muss ich mal zum Ende blättern und die letzten 10 Seiten noch reinnehmen."
Am besten funktioniert es, wenn die Autoren ihr Pulver am Anfang verschießen.
75097) Winnetou © schrieb am 25.05.2026 um 20:38:18 zur Folge Der schreiende Nebel: Das finde ich immer total unterschiedlich. Bei manchen Hörspielen hoffe ich immer und bin auch froh, dass am Anfang eine schöne Einleitung kommt. Bei anderen wiederum, wie auch der schreiende Nebel, hoffe ich wiederum auf ein späteres Einsteigen. Das variiert schon stark. Wenn man durch den Schnitt am Anfang ein großen Batzen Athmosphäre einbüßt, finde ich das nicht so schön. Viele Fälle besitzen die nur oftmals nicht.
75096) dcc © schrieb am 25.05.2026 um 20:10:53 zur Folge Der schreiende Nebel: Ja das ist ja eh immer das Problem heute! Es fehlt eben an einem fähigen und sprachlich versierten Menschen, der die Skriptbearbeitung macht. Ich kann mich heute jedes Mal aufs Neue daran ergötzen wie H.G. Francis alle Intros weglässt, und mit einem präzisen Satz vom Erzähler in die Handlung springt. mega!
75095) alphawolf © schrieb am 25.05.2026 um 18:18:40 zur Folge Der schreiende Nebel: Puh, ich hab mich über die Kürzungen des Hörspiels sehr geärgert. Da war im Buch gegen Ende noch so viel los, das atmosphärisch und wichtig war, im Hörspiel wird das eben mal hingekleckert und dann kommt auch schon der Justus-Monolog. Das geht für mich gar nicht. Da hätte man lieber den Anfang zusammengerafft und die drei direkt auf Brewster stoßen lassen, den falschen Anruf dann in einem Nebensatz erwähnen und schon hat man sich geschätzt 15 Minuten gespart. Aber die Sprecher sind toll :)
75094) dcc © schrieb am 25.05.2026 um 17:12:20 zur Folge Der schreiende Nebel: Müsste ich auch noch mal hören. Mit Naumann, Dux, Rohde ist das ja fast sowas wie ein letztes Aufbäumen der guten alten Zeit
75093) Mr. Murphy © schrieb am 25.05.2026 um 05:15:06 zum Forumspunkt Podcasts: Apropos Audio Adlernest: Ich habe letztes Jahr mal eine satirische Aufarbeitung des Podcasts Audio Adlernest in Textform produziert. Es ist ein erfundener Berichts über eine fiktive Folgenbesprechung, die es von Raphael und Thomas noch nicht gibt. Ich hatte die Folge "Hinterhalt im Eulenforst" gewählt. Es gibt etliche Hörspiel-Fan-Podcasts im Internet und jeder hat natürlich seinen eigenen Stil. Ich habe jedoch den Eindruck, dass der Stil von Audio Adlernest schon etwas besonderes ist. So kam ich auf die Idee einer satirischen Aufarbeitung. Das ganze ist im Bandenboard zu finden. Dort in der untersten Thread-Sektion.
75092) Max DoMania © schrieb am 24.05.2026 um 20:25:37 zur Folge Der schreiende Nebel: Ich hatte die Folge nicht mehr groß auf dem Schirm, aber nach nochmaligen Anhören muss ich sagen, dass das für mich eine der besten ???-Folgen ist. Die Charaktere kann man sich (auch aufgrund der exzellenten Sprecherleistungen) gut vorstellen, manche wirken vielleicht etwas stereotyp. Hierbei liegt aber auch das größter Manko des Hörspiels: Im Buch gibt es recht früh eine Auflistung aller Charaktere, die fehlt im Hörspiel einfach und z.B. William Prescott hätte man sich fürs Hörspiel auch gleich schenken können. Das Vorgehen der drei ???, um den Fall zu lösen, finde ich logisch und nachvollziehbar. Am Ende gibt es zwar wieder einen Justus-Monolog, der aber erfreulicherweise recht kurz ausfällt, zudem man aufgrund einiger Hinweise (baufällige Scheune, Flyer) selbst schön mitraten kann. Ich finde z.B. super, wie die Lösung des Rätsels um den Edelstein unauffällig in der Geräuschkulisse versteckt ist. Generell ist die Atmo bei den Nebelangriffen super inszeniert, man hat wirklich das Gefühl, man ist mit dem drei ??? im Nebel. Auch die Musikauswahl ist gelungen mit einigen Klassiker-Orchesterstücken. Am besten gefällt mir aber die Szene, als Peter denkt, er wäre bei den Toparden gelandet.
75091) Talano © schrieb am 24.05.2026 um 17:58:36 zur Folge Der lachende Schatten: Im Impressum steht übrigens, dass auch dieses Bucht von Robert Arthur ist.
Tatsächlich ist es aber von William Arden.
75090) Talano © schrieb am 24.05.2026 um 17:49:12 zur Folge Der lachende Schatten: Komisch das ich bei Klassikern nie an dieses Buch denke. Vllt. ist lachender Schatten nicht mysteriös genug. Sprechender Totenkopf, oder flüsternde Mumie ist noch rätselhafter. Als Titel, aber auch die Bücher selbst. Und lachender Schatten ist ja auch etwas aufgesetzt, hat mit dem Fall eigentlich nichts zu tun.
Das Buch hat dafür mehr Action. Geht direkt los. Peter, Bob werden Zeuge eines Überfalls, finden ein Amulett und 2-3 Seiten später wird es ihnen auch schon wieder geklaut. Von 0 auf 100 in fünf Sätzen quasi .
Die Story ist etwas wild zusammengesetzt, es ist nicht so rätselhaft wie die Vorgänger, aber spannend, atmosphärisch und flüssig erzählt ist es dennoch.
75089) Talano © schrieb am 24.05.2026 um 17:37:34 zur Folge Der sprechende Totenkopf: @alphawolf: Interessant und man kann es raus lesen.
 

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