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![]() [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ] 75057) Ola-Nordmann © schrieb am 17.02.2026 um 21:50:03 zur Folge Fußball-Skandal: Von den drei neuen Bänden für mich klar der beste. Das Thema - also nicht das Alibithema Fußball - ist nicht ausgelutscht, der Fall als solches hat nichts mit Fußball zu tun (meist besser) und auch die Figuren sind ordentlich. Was mich am meisten stört ist die unnötige Verbindung mit der Weltmeisterschaft, die das ganze einfach komplett unglaubwürdig macht. Zwei Tage vor einem KO-Spiel bei einer WM hat die Mannschaft garantiert anderes zu tun, als sich gemütlich mit ein paar normalen Fans bei einem gemeinsamen Buffet abzugeben 75056) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:47:10 zur Folge Der seltsame Wecker: Ich vermeide es diese Folge zu hören, weil mich einfach nicht nur der Wecker an sich stört, sondern auch die Tatsache, dass er in der Inszenierung einfach unnötig oft gespielt wird. Dann kommt noch die Szene zu Beginn, wo der Junge all die Wecker spielen lässt, und ich denke jedes Mal: Ach komm, jetzt reicht es. Ich finde, hier hätte man insgesamt durch eine deutlich Beschränkung, eine viel angenehmere Folge schaffen können. Ansonsten: Gewohntes ??? Terrain von Herrn Arthur. Es gibt ein Mysterium (der Wecker) auch wenn das hier nicht spannend oder gefährlich ist. Es gibt eine verschlüsselte Botschaft, alle sind hinter irgendetwas her... So richtig spannend ist der Wecker dabei nicht. Ein Teil der Folge besteht im Abklappern von allerlei skurriler Gestalten, was teils witzig, teils aber schon fast fragwürdig ist. Sprecherseitig ist die Folge auch eher flach, was aber auch mehr daran liegt, dass fast keine Person längere Zeit in der Handlung bleibt. Am Ende taucht Hugenay auf, gesprochen von einem dieses mal ganz besonders merkwürdig betonenden Kubach. Blöde Frage: wofür waren eigentlich die Zahlen auf der Botschaft, die einer der Gauner verschluckt hat?? 75055) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:45:27 zur Folge Das Gespensterschloß: Leider habe ich bis heute nicht das zugrunde liegende Buch gelesen, was ich unbedingt mal nachholen muss, vor allem um zu sehen, wie das Buch die Anfänge der ??? erklärt. Zum Hörspiel: Ich hatte in meiner Kindheit nur 5 Hörspiele. Das Gespensterschloss war nicht dabei. Als ich dann als Erwachsener mal alle Folgen chronologisch gehört habe, haben es mir einige Klassiker direkt sehr angetan, während andere nicht so ganz zündeten. Der Karpatenhund war direkt mein Liebling, das Gespensterschloss nicht so ganz. Das hat sich aber bis heute geändert. Die Folge ist der Prototyp der ???-Erzählstruktur, die ich als "3 mal bis zur Auflösung" bezeichne. Das ist eine denkbar einfache Struktur, die aber gerade für Kinder hervorragend funktioniert: 1. Wir lernen das "Phänomen" nur kurz kennen: Hier der erste Besuch im Schloss, wo es anfängt zu spuken und die beiden sofort wieder fliehen. 2. Wir erkunden das Phänomen ein zweites Mal: Dieses mal trauen sie sich länger ins Schloss und kommen mit ihren Ermittlungen weiter. 3. Wir stellen uns noch mal dem Phänomen und lösen es auf: Hier der letzte Besuch im Schloss, wo die Angst überwunden wird, und man letztlich alles auflöst (bzw. die richtigen Anhaltspunkte für die Lösung findet).(es gibt viele Varianten hiervon. Mal sind es nur 2 Begegnungen oder auch 4, manchmal ist die Wiederholung gar nicht so auffällig). Warum ist das eine gute Struktur? Durch die Wiederholung des Phänomens erhält die Folge überhaupt ihren Charakter. Hier ganz klar: "Spukschloss". Heute gibt es oft Folgen die zwar nach einem Phänomen benannt sind, welches dann aber nur ein mal auftaucht oder nur nebenbei erzählt wird. Zweitens, durch die Wiederholung kann man (können Kinder) sich gut auf die Sache einlassen, und die Story ist nicht zu komplex und sprunghaft. es ist sozusagen eine "iterative" Erzählweise, keine lineare. Es ist aber auch gleichzeitig ein Grund, warum mich diese Folge nicht sofort restlos begeistert hat. Die Handlung ist denkbar einfach, es gibt kaum bzw. keine Verdächtigen, und daher müssen Episoden mit Skinny und den Felsen das Ganze "aufblasen". Heute mag ich aber die Schlichtheit der Struktur, vor allem auch weil die Besuche im Schloss großartig inszeniert sind. Außerdem mag ich die Hitchcock und Hollywood Bezüge. Die Story schlägst einen Bogen bis zurück zur Stummfilmzeit, und das finde ich irgendwie faszinierend. Klar, es gibt zig Ungereimtheiten am Hörspiel: Wie ist das Foto zustande gekommen? Wie konnte Terril seine Größe verändern? Wenn doch seine Stimme das eigentlich Problem war, warum konnte er das als Rex verändern aber nicht als Terril?? Wie hat er mit einer Wellensittichzucht so viel Geld verdient? Wie lang muss der unterirdische Gang vom Schloss in seinen Garten sein?? Wie kann er jedes mal im Schloss sein, wenn irgendwer sich dem Haus nähert??? Wer ist der zweite Junge bei Skinny der nie erwähnt wird? Macht aber alles nichts. Gerade die Knappheit der Hörspiele regt die Phantasie an. Nichts ist überflüssig. Bis heute höre ich diese Folge immer wieder gerne, auch wenn sie dennoch nicht mein absoluter Favorit ist. 75054) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:42:19 zur Folge Die flüsternde Mumie: So denn... der Grund warum ich mich nicht so richtig an diese Folge gewagt habe, ist die für mich schwer erträgliche Rollenauslegung von Karl-Walter Diess. Eigentlich schätze ich ihn sehr (vor allem als Fan der MotU Hörspiele von Europa!), doch hier macht mich seine schläfrige Performance als Prof. Yarborough fertig. Soll der Mann 90 sein? Vor allem der Anfangsteil wo er mehr Einsätze hat, verbreitet dank seiner Sprechweise eine so morbide, langweilige Stimmung. Was eigentlich schade ist, denn grundsätzlich beginnt diese Folge klassisch und spannend, allein schon wenn Just den Brief vorliest und diese arabische (?) Musik einsetzt, und dann die diversen mysteriösen Zwischenfälle in Yarboroughs Haus. Der Aufhänger der Folge, das Flüstern der Mumie, ist im Grunde eine Variante des sprechenden Totenkopfs, oder des "Spiegel-Phantoms". Man merkt, die Stories mancher Autoren ähneln sich. Wieder wird dieses eigentliche Mysterium am Ende so nebenbei aufgedeckt. Schön an dieser Folge sind die unüblichen Zwischenmusiken, die sehr viele Stimmung verbreiten. Ich glaube erst später kommen vereinzelnd auch Carsten Bohn Stücke zum Einsatz. Überhaupt die Atmosphäre: Auch die original fremdsprachigen Beiträge tragen enorm dazu bei. Laut Bobcast hat man sich damit ja auch wirklich Mühe gegeben. Mir ist dieses Mal aufgefallen, dass ich diese Folge nie oder nur ein mal vor ewigen Zeiten zu Ende gehört habe. So richtig habe ich dennoch nicht alles mitbekommen. Warum wird da erst die Mumie, dann der Sarkophag entführt? Warum wird das alles erst sehr weit weggebracht, um dann wieder zurück nach Hollywood sozusagen zu Yarboroughs Nachbarn?? Insgesamt an und für sich ein netter Klassiker mit viel Spannung. Im ersten Teil durch das Mysterium der Mumie, im zweiten Teil eher "irdisch" durch die diversen Entführungen oder Verfolgungen. Mich nervt wirklich die Sprechweise von Diess, und auch ansonsten hat die Folge keine großartigen Sprecherleistungen 75053) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:40:37 zur Folge Die rätselhaften Bilder: jetzt wo ich alle Klassiker höre und auch rezensieren will, habe ich mir noch mal richtig Mühe gegeben, dieses Werk zu hören. Ein Grund, warum ich die Folge nie höre ist auch, dass meine Version in den ersten Minuten einen technischen Fehler hat. Es "klickt" ständig... Aber das ist nicht das einzige Problem. Ich wage zu behaupten, dass das für mich die schwächste Klassikerfolge ist (wobei für mich die Klassiker nur bis 33/34 zählen). Zum Einen ist das hier thematisch lange Zeit wahnsinnig beliebig. Die Suche nach Bildern ist irgendwie eher TKKG, wobei sich vieles sogar eher nach Fünf Freunden anfühlt. Es gibt kein Mysterium, und auch nur ein halbherziges Rätsel. Das zweite Problem ist auch das Skript und die Inszenierung. Die Folge läuft so flach vor sich hin, es gibt wenige inszenatorische Highlights. Sprecherseitig gibt es zwar Auftritte von Gisela Trowe und Jochim Wolff, die sind aber recht klein, und ansonsten sind die Sprecher eher uninteressant. Do Groot erfüllt hier die Rolle von Mr. Rhandour oder auch Mr. Maximillian, insofern als dass er ab und an für etwas Spannung sorgt. Insgesamt wird mir hier zu viel geredet und erklärt, aber zu wenig erzählt und inszeniert. 75052) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:38:56 zur Folge Der grüne Geist: Es ist eine der Klassiker Folgen die ich praktisch NIE höre. Warum? Kann ich leicht sagen. Es beginnt super spannend, mysteriös, mit einer wirklich ganz einzigartig befremdlichen Atmosphäre. Auch der Ausflug nach Verdan Valley ist zunächst noch gut. Leider verliert sich die Episode in der zweiten Hälfte völlig in EWIG langen Monologen dieses Fake Chinesen, und das ist so dermaßen langweilig und sprachlich DÄMLICH, dass ich es einfach nicht ertragen kann. Zudem ist es auch albern, weil der Typ ja scheinbar wirklich ewig alt sein soll durch diese Perlen oder? Was mir auch noch aufgefallen ist: Die Folge hat sehr wenig und SEHR merkwürdigen Musikeinsatz. Viele Dialoge sind sehr lang und es gibt sehr wenig Geräusche. Es wirkt, als seien alle zu nah am Mikro aufgenommen. 75051) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:37:34 zur Folge Der unheimliche Drache: DIE Atmosphären-Folge Nr 1! Der unheimliche Drache war eine der fünf Folgen die wir als Kind besaßen. Natürlich hatte die Folge damals eine besondere Wirkung auf mich, doch das hat sich bis heute nicht geändert. Keine Folge vermittelt Küsten-Feeling so sehr wie diese! Ständig hört man die Möwen in Seaside, man spürt den Wind und die Brandung. Der gefährliche Weg über die morsche Treppe runter zum Strand ist toll inszeniert, die Episoden in der Höhle sind brillant und WIRKLICH spannend wenn die drei plötzlich von einem Taucher mit Harpune (ich wusste damals gar nicht was das ist) verfolgt werden und verzweifelt versuchen, Justus durch die Bretterwand zu zwängen. Auch an anderen Stellen ist die Inszenierung superb, etwa bei Hitchcocks Fingerzeig, wenn im Hintergrund die Möwen dezent weiter schreien, so als tauche Hitchcock selbst wie ein Geist in der Szenerie auf. Wahrhaft brillant sind auch die (eigentlich nur) drei Gastsprecher die es hier gibt, und meisterhaft reicht jeweils ein kurzer Besuch aus, um diese perfekt zu charakterisieren. Mr Allen, Mr. Shelby, und Mr. Carter. Ja, natürlich ist ein U-Bahn Tunnel zum Strand (?) irgendwie merkwürdig, der Aufwand mit dem Amphibien-Fahrzeug-Drachen ist absurd (der zudem noch so viel Krach macht, dass jeder drauf aufmerksam wird). Das Ende jedoch mit einem Justus der Milde walten lässt, fand ich immer interessant. Mr. Shelby ist auch einfach irgendwie auf sympathische Weise verrückt. Auch der kurze Besuch bei Hitchcock bringt mal echtes Hollywood-Film-Flair mit rein. Diese Folge perfektioniert das Prinzip "reduce to the max". Nichts ist überflüssig, alles ordnet sich Story und Spannung unter. Brillant! P.S.: Ich bin vor viele Jahren mal die Garden Route in Südafrika abgefahren und an einer Stelle gibt es eine sehr langen und mega breiten Strand der dann direkt in eine steile Felswand mündet. Von der Straße oben führen alle hundert Meter breite Holztreppen unten zum Strand. Ich schwöre euch, das war 100% wie ich mir immer das Setting dieser Folge vorgestellt habe. 75050) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:35:16 zur Folge Der sprechende Totenkopf: Keine der Klassiker Folgen die ich oft höre. Was mir aufgefallen ist - jetzt wo ich hintereinander die Folgen höre die ich sonst auslasse: 1. Diese Arthur Folge ist extrem ähnlich der anderen Arthur Folge "Fluch des Rubins". Die Struktur, einige Figuren,... es gibt da sehr viele Gemeinsamkeiten. So ist der merkwürdige Maximillian irgendwie das harmlosere Pendant zu Mr. Rhandour, das Geld ist das Pendant zum Rubin, der Rätseltext ist der Rätseltext,... 2. Ich mag wenige der Arthur Geschichten. Viele seiner Geschichten haben so etwas lineares, gleichzeitig verwirrendes. Ich würde fast sagen, unnötig kompliziert. Ich glaube sogar, das ist gar nicht so weit entfernt von den vielen wirren Stories die es heute so gibt - nur war H.G. Francis eben viel talentierter als es heute Minninger ist. Prinzipiell mag ich wohl die actionreicheren Carey Stories, oder die anderen Klassiker die eher etwas abenteuerlicheres haben. Dennoch, die Story beginnt schön, mit dem einmaligen Gerlach Fiedler in einem kurzen Auftritt. Thematisch haben wir hier ganz klassisches ??? Terrain: Ein Mysterium (der Totenkopf), ein etwas wirrer Aufwand (der Lautsprecher in der Bodenplatte), Bezüge zu Magie/Zirkus/Zigeuner/Hollywood, eine Rätselbotschaft,... Allerdings ist das Ganze auch reichlich verwirrend bzw. ich weiß am Ende gar nicht, was die Totenkopf Sache soll. Der Hintergrund ist simpel: Zwei Ganoven zusammen im Knast, einer will anschließend dem anderen mitteilen, wo das Geld ist. Das muss er aber verklausulieren. Soweit so gut. Warum spricht der Totenkopf? Was will Gulliver damit erreichen? Warum gibt er sich auch als Ruana (?) aus??? Was ist die Rolle von Maximillian? Puh... Dabei haben wir noch gar nicht von der Auflösung des Rätseltextes gesprochen bei dem man ultra um die Ecke denken muss. Was gefällt? Der nächtliche Spuk mit dem Totenkopf ist gut. Mir hätte es besser gefallen, wenn sich die Folge wirklich darum dreht, und dieses Phänomen mehrmals auftaucht. Hitchcocks Fingerzeig nach dem Besuch bei der Zigeunerin ist besonders stark. Musikalisch haben wir es mit klassischem Bohn-Sound zu tun. 75049) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:33:09 zur Folge Der Fluch des Rubins: Fluch des Rubins ist sicher ein echter Klassiker, was man auch daran sieht, dass er nach vielen Jahrzehnten eine umfangreiche Fortsetzung bekommen hat. Eigentlich höre ich diese Folge nicht sehr häufig. Doch während ich diese Rezension geschrieben hatte, lief die Folge im Hintergrund, und da merke ich auf ein mal, dass das doch alles ganz spaßig ist. Die Folge ist einer der ganz frühen "Rätsel-Stories", und damals war das sicher noch frisch und im vorliegenden Fall auch kreativ-charmant, während es dann später immer mehr zum lahmen und völlig überdrehten Gadget wurde. Das Rätsel gibt der Story einer Struktur, ohne dass man sich all zu sklavisch daran abarbeitet. Insgesamt ist das keine besonders rasante Folge, aber die Spannung bleibt relativ hoch. Immer wenn es etwas flach wird, tritt wieder der mysteriöse und gefährliche Mr. Rhandur auf. Überhaupt Gottfried Kramer! Nach Java Jim gestaltet er hier wieder eine fernöstliche Kultfigur, und diese ist völlig anders angelegt, aber ebenso glaubhaft. Spaß macht auch der kürzere Auftritt von Joachim Wolff als Mr. Dwiggins. Das bringt mich zu einer interessanten Beobachtung. Findet ihr nicht, dass die Klassiker irgendwie interessantere Namen für deren Figuren hatten? Dwiggins, Prentice, Fentriss, Stebins, Niedland, Boogle, Chalmers, Murphy, Shelby, Terrill, Norris, Agawamm, Chumley, Burroughs,... Merkt ihr was? Was hier schön ist, dass die Folge sehr harmonisch über die ganze Laufzeit verteilt interessant bleibt, weil die ??? wirklich immer etwas weiterkommen. Das Ende ist dann wirklich super knapp, und es muss dann gar nichts mehr erklärt werden. Das ist eine Kunst für sich! Der Folge fehlt es eigentlich an einem mysteriösen Phänomen, aber das wird gut kompensiert durch die diversen geheimnisvollen Hintergründe (Rhandur, die Schwarzbärte, der Tempel der Gerichtigkeit, die Überlieferung zum feurigen Auge!) 75048) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:31:21 zur Folge Die schwarze Katze: Komischerweise bin ich kein Fan von Zirkus Folgen, weil ich auch nie ein Zirkus-Fan war. So ist auch die schwarze Katze keine meiner liebsten Klassiker. Bei Zirkus denke ich auch immer mehr an die Fünf Freunde. Ab und an höre ich sie dennoch. Es ist so eine Folge bei der ich nie, wirklich nie weiß worum es eigentlich geht. Muss daran liegen, dass ich meist so nach 10 Minuten einschlafe. Irgendwie vermische ich die Handlung immer in Gedanken mit dem roten Piraten. Hier sucht jemand eine ganz bestimmte Katze, dort sucht jemand Leute die Infos zu einem bestimmten Piraten haben. Macht keinen Sinn, ist aber in meinem Kopf irgendwie verwirrend. Dann gibt es noch Elemente, die es auch genau so in einer anderen Folge gibt, nämlich die Löwen-Szene wie im rasenden Löwen. Insgesamt plätschert die Folge so vor sich hin, es gibt keine spannenden Nachtaktionen, auch bei den Sprecher bzw. den Rollen sticht keine hervor als besonders markant, charismatisch oder witzig. 75047) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:30:19 zur Folge Der Karpatenhund: Meine Lieblingsfolge! Es passiert einfach ständig was, und zwar so viel, dass ich regelmäßig vergesse, worum es eigentlich geht bzw. was der Hauptfall ist. Großartige Atmosphäre durch das "Fenster zum Hof" setting mit nächtlichen Beschattungen. Die Folge wird zudem geprägt durch 4-5 Gastsprecher die absolut an der Spitze der Hörspielsprecher stehen! Eigentlich ist jede Rolle in diesem Hörspiel (und es gibt erstaunlich viele) ein Highlight, und dennoch kann man alle davon problemlos unterscheiden. Die Folge eignet sich auch hervorragend zum wiederholten Hören und zum Einschlafen einfach weil es gleich spannend losgeht, aber nie laut wird. Ein typischer Carey Fall mit hohem Tempo und viel Abwechslung. Es gibt nicht nur ein klassisches Mysterium (der Spuk), sondern auch noch wunderbar mysteriöse Hintergrundgeschichten (der Karpatenhund). Am Ende ist die Auflösung aber ganz bodenständig. Der Karpatenhund ist für mich das Hörspiel Äquivalent zu Die Hard: kann man immer wieder konsumieren, weil so viel passiert, dass man immer wieder was neues entdeckt. 75046) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:27:32 zur Folge Der Super-Papagei: Wenige Folgen landen so oft im "Player" wie diese. Für mich eine der Top-Folgen als abendliche Einschlafbegleitung (was bei mir positiv gemeint ist). Die Folge hat alles was eine gute Klassikerfolge ausmacht: Action, Gefahr und Spannung, irre viel Abwechslung, ein schöner Bezug zur kalifornischen Historie, skurrile Figuren, vor allem ein blendend aufgelegter Kramer in einer Doppelrolle, herrlich ikonische Melodien (in der Originalfassung!!!). Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert ist die sprachliche Präzision damals, die Dichte der Handlung, wie unfassbar viel Handlung man in wenig mehr als 40min unterbringen konnte. Da wird nicht lange gefackelt und schon geht es los mit "die gehört mir!". Jede Szene ist ein neues Highlight, ständig läuft das Kopfkino auf hoher Drehzahl, und bis zur Auflösung hat man das Gefühl, mindestens eine ganze Staffel einer heutigen Streaming-Serie gehört zu haben. Dabei darf man nicht all zu viel inhaltlich hinterfragen. Die damaligen Folgen - und noch mehr Skriptbearbeitungen durch HG Francis - hatten noch echten "Mut zur Lücke". Da wird nicht alles erklärt, gerade das regt die Phantasie an. [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ]
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