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![]() [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ] 75078) dcc © schrieb am 18.02.2026 um 10:17:01 zur Folge Die Silbermine: und wir machen weiter mit der nächsten Geschichte von M.V. Carey. Auch diese Folge habe ich erstmals als Erwachsener gehört. Ich lege sie heute immer mal wieder in den Player ein, sie ist aber nicht ganz vorne dabei bei meinen All-Time Classics. Knapp dahinter. Irgendwie habe ich bei diesem Hörspiel immer das Gefühl, es ist eine kleine, abgespeckte Version vom Teufelsberg. Es geht um Edelsteine, es geht um eine Höhle, es gibt viel Historie die erzählt wird, es gibt einen garstigen Typen der die Höhle beschützt,... Der Folge fehlt es aber irgendwie an Größe. Ich kann das gar nicht recht erklären, aber in meiner Phantasie ist die Mine hier winzig klein, weil eben die Ausflüge dorthin immer wieder sofort beendet werden. Man bekommt gar kein Gefühl für diese Mine. Sie wirkt eher wie ein einziger Raum in den die vier gehen. Auch der Ort Twinlakes erschließt sich mir nicht. Ich meiner Vorstellung ist das eine ausgestorbene Westernstadt, es scheint aber dann doch noch ein belebter Ort mit vielen Häusern zu sein. Mit Trowe hat die Folge eine permanente Erklärbär-Tante. Thormann spielt großartig den garstigen Thurgood, hat aber zu wenig "Screentime". Kramer als Sheriff und Steffens als Osborne sind edle Ergänzungen. Überhaupt scheint ein Problem der Folge zu sein, dass die interessanten Figuren alle nur erzählt werden aber kaum selbst richtig auftreten. Warum mag ich sie dennoch? Die Dynamik zwischen den Dreien und Allie ist wieder unterhaltsam, es gibt viel abenteuerliche Ermittlungsarbeit, die Ausflüge in die Höhle sind immer noch spannend und etwas gruselig, der nächtliche Machetenangriff ist ein kurzes Highlight (sehr ähnlich wie der Sensenangriff der Vogelscheuche im Ameisenmenschen). Außerdem werden wieder wunderbar mysteriöse Bohn-Stücke eingesetzt. Die Auflösung verschlafe ich regelmäßig, sie kommt aber auch als völliger Zufall der her 75077) dcc © schrieb am 18.02.2026 um 10:15:20 zur Folge Die singende Schlange: Wieder eine meiner Favorites - auch zuerst im Erwachsenenalter gehört, wieder basierend auf einem M.V. Carey Buch. Für mich auch eine ganz klassische Drei Fragezeichen Story: Es gibt ein Mysterium was mehrmals wiederholt wird, und hinter allem steckt wieder der Plan Geld zu machen. Dieser Fall wimmelt geradezu von skurrilen Figuren, sowohl auf Seiten der Guten als vor allem bei den Bösewichten: Patricia Osborne, Asmodi, Dr. Shaitan, Noxworth, Prof. Barrister,... - und die Sprecherliste bietet viele Granden der Szene auf (Mackensy, Schulzki, Rode, Steffens,...). Besonders Spaß machen mir bei den ??? ja immer nächtliche Aktionen, und hier sind die beiden nächtlichen Beschattungen der Kult-Gemeinschaft besonders spannend und mit einer der mysteriösesten Melodien von Bohn unterlegt. Auch der Einbruch bei "Bentley" ist spannend. Bei der singenden Schlange handelt es sich um eine der Folgen, bei der die familiären Beziehungen für mich immer etwas dubios waren. Es gibt ja praktisch nie eine klassische Konstellation von "Eltern mit Kind" bei ???. Hier ist es ähnlich wie beim Ameisenmenschen: Es befinden sich lauter Leute im Haus von Allie, nur nicht die Eltern. Überhaupt Allie Jamison. Ich mag die Dynamik die sie zusätzlich reinbringt, und die Leistung von Katrin Fröhlich ist locker die beste aller Kindersprecher in den Klassikerfolgen. Positiv ist noch hervorzuheben, dass es eine der Folgen ist, die bis zum Ende spannend bleiben. 75076) dcc © schrieb am 18.02.2026 um 10:13:15 zur Folge Die silberne Spinne: Eine völlig abgedrehte Folge, die ich erst als Erwachsener kennengelernt habe, und heute immer wieder bei mir im Player landet. Die Spinne ist die wohl merkwürdigste Folge mindestens innerhalb der Klassiker. Ich weiß, dass das Hörspiel zwar stark verändert wurde, aber das Original nicht weniger außergewöhnlich ist (Land in Europa anstatt Stadt in Texas). Jedes Mal bei dieser Folge denke ich, dass diese Geschichte eigentlich für eine andere Serie gedacht war, Arthur sie dann aber für die ??? adaptiert hat. Sowas gab es auch bei anderen Serien (zB Star Trek) oder Videospielen (Super Mario Bros 2). Während andere Klassikerfolgen meist ein mysteriöses Phänomen behandeln, mit dem Leute abgeschreckt werden sollen, damit ein einfaches Verbrechen stattfinden kann, oder es um reine Rätsel / Schnitzeljagden geht, handelt es sich bei der Spinne um einen echten Wirtschafts-Thriller, zumindest wenn man die fast nebenbei abgefrühstückten Dialoge der Bösewichte mitbekommt. Das ist schon ein wahrlich "großer" Plan, der weit über das Sujet der Serie hinaus geht. Vom Setting ganz zu schweigen. Die Stadt unter der Kontrolle einer allmächtigen Firma wirkt eher wie aus einer Sci-Fi Dystopie. So habe ich auch gerade bei dieser Folge immer das Gefühl, einer ganze Streaming-Serien Staffel beizuwohnen. Es passiert so viel. Autounfall, Erkunden der Stadt, Verfolgungen, Kämpfe, Gefangennahme, und die gänzlich surreale Köhler-Szene. Auch das Finale ist keine Auflösung im klassischen Sinne. Besonders stark sind auch hier die Sprecher. Charles Regnier hat seinen einzigen Auftritt, Horst Stark gibt wieder eine ganz andere Note und Franz-Josef Steffens ist brutal böse. Man hätte sich mehr von ihm gewünscht. Die silberne Spinne ist keine Folge, die ich jeden Tag hören kann, aber gerne wenn ich in der richtigen Stimmung für etwas eine etwas andere Art von ??? Story bin 75075) dcc © schrieb am 18.02.2026 um 10:11:14 zur Folge Das Aztekenschwert: Wir sind beim Aztekenschwert angekommen. Ich höre die Folge eher selten, kann aber wieder mal nicht so recht erklären warum. Ich finde, das ist wieder eine typische Arden-Geschichte, vergleichbar mit Teufelsberg, lachender Schatten oder Phantomsee - insofern als es eine abenteuerlich Outdoor Geschichte ist, bei der es stark um historische Ereignisse geht. Die Geschichte macht Spaß, es wird nie langweilig, man lernt einiges über die Geschichte Kaliforniens, die (heute noch stärker ausgeprägten) Vorurteile gegenüber Mexikanern werden thematisiert, die Bohn'schen Zwischenmusiken sind großartig. Was sind aber die Dinge, die gegenüber den (für mich) absoluten Spitzenklassikern fehlen? Zum einen gibt es hier nichts mysteriöses. Zwar wird ein solchen Element mal kurz angedeutet mit der kopflosen Reiterfigur, aber das hat sich schnell erledigt. Zum anderen gibt es irgendwie keine prägenden Charaktere. Es gibt viele Rollen, die aber alle nur wenig Screen-time haben. Einen echten Widersacher oder eine kultige Figur ŕ la Rhandur gibt es nicht. Die meisten Sprecher sind flach, der Sprecher von Pico ist eine schlimme Fehlbesetzung. Tulsa und Cap werden zwar von Top-Leuten gesprochen, haben aber nur winzige Nebenrollen. Der beste Sprecher ist eigentlich Steffens, aber der hat auch nur die Sheriff-Rolle (absurd, dass er dann auch Mr. Shaw spricht...). Völlig wirr fand ich immer, dass die Norris-Familie hier offenbar wohlhabende Ranchbesitzer sind. Insgesamt eine stimmungsvolle, abenteuerliche Folge, die nur etwas am Fehlen von prägnanten Widersachern leidet. 75074) Quadratschaedel © schrieb am 18.02.2026 um 08:44:19 ins Gästebuch zum Thema Fussball-Skandal: Ok. Wenn der Fall besser als die anderen Fussball-Fälle ist werd ich da vielleicht reinlesen. Trotzdem bin ich von dehn alten Fussball Fällen so enttäuscht das es ziemlich unwahrscheinlich ist. 75073) Winnetou © schrieb am 17.02.2026 um 22:20:35 zur Folge Der tanzende Teufel: Da stimme ich dir zu. Das Mädchen am Anfang (Heikedine Körting) reißt mich hier auch immer raus. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie regt mich diese ganze Szene in den ersten zwei Kapiteln auf. Nachher finde ich es dann aber sehr gelungen. Ich mag vor allem das Pacing, das immer auftaucht ohne zu sehr auf die Tube zu drücken. Jim mag ich auch und überhaupt die ganze geschichtliche Historie gefällt mir hier sehr gut. Obwohl bei mir ebenfalls kein Rocky Beach Feeling aufkommt mag ich das Buch im späteren Verlauf, wie gesagt, sehr gerne. Der Anfang nervt mich aber immer so sehr, dass ich das Hörspiel ebenfalls sehr, sehr selten mal höre (wenn überhaupt :)) 75072) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:17:26 zur Folge Der verschwundene Schatz: Ich habe schon an anderer Stelle viel zu dieser Folge gesagt, aber wo ich schon dabei bin muss es hier auch noch mal strukturiert und umfangreich sein. Eine meiner fünf Kindheitsfolgen und bis heute - oder heute noch mehr - eine meiner absoluten All-Time Classics. Gleichzeitig nehme ich zur Kenntnis, dass die wohl allgemein gar nicht gut bewertet wird. Wo soll ich anfangen? Wahrscheinlich ist dies meine liebste der Robert Arthur Story. Wie viel meiner Liebe davon auf das Konto von H.G. Francis geht, vermag ich nicht zu sagen. In jedem Fall ist seine Bearbeitung auf den Punkt. Ich bin ja ein totaler Fan von sprachlicher Präzision, und hier zeigt die sich schon bei der Einleitung. In nur einem Satz lässt Francis durch Pasetti die Location, das Setting und den Anlass erklären, und baut gleichzeitig eine Spannung auf. "Als in Rocky Beach eine Ausstellung kostbarer Edelsteine und Schmuckstücke stattfand, ließen die drei Detektive sich dieses Ereignis schon deshalb nicht entgehen, weil die ausgestellten Kostbarkeiten mit ungewöhnlichem Aufwand gesichert wurden". Wir wissen, dass etwas passieren wird. Im weiteren Verlauf entwickelt sich zwei Handlungsstränge die sich immer wieder überschneiden und beide gleichsam absurd sind. Auf der einen Seite geht es um den auf rätselhafte Weise gestohlenen "goldenen Gürtel", auf der anderen Seite geht es um die ebenso mysteriösen Vorkommnisse im Garten von Miss Agawam (was für ein großartiger Name!). A propos: Ich dachte ja immer, der Aufwand der betrieben wird für einen schnöden Banküberfall sei einigermaßen übertrieben - bis ich just von den Sparkassen Tresorraum Überfällen gelesen habe. ich sage nur: "wir haben oft darüber geredet, dass der Tresor nicht aus Stahl, sondern nur aus Beton war" :-) Wie auch immer. Das Tempo ist hoch, vor allem in der ersten Hälfte. Ganz ähnlich wie beim Karpatenhund werden die ??? direkt Zeuge der mysteriösen Erscheinung (Gnom). Die später folgenden nächtlichen Ermittlungen sind grandios spannend und super inszeniert (zunächst die Episode im alten Theater, dann bei Miss Agawam). Was ich besonders an der Folge schätze ist, wie oft man sie hören kann, und immer wieder Kleinigkeiten entdeckt. Es gibt zig Anspielungen die man kaum mitbekommt (z.B. der Mini-Auftritt von Rawley am Anfang im Museum "lasst mich mal vorbei Jungs"). Auch die Idee, dass Miss Agawam früher diese Bücher über Gnome geschrieben und daraus vorgelesen hat, und dass Justus das dann sofort durchschaut, ist sehr schön. Es gibt eigentlich kaum Verdächtige in diesem Hörspiel, dennoch gibt es genügend "Möhren" die uns vor die Nase gehalten werden, um mitzuraten (etwa die Erwähnung von Miss Agawams Neffen). Gleichzeitig übertrifft diese Folge wohl alle anderen Hörspiele was "Auslassungen" angeht. Es gibt so viele Zufälle, so viele Kürzungen. Beispiele? Das Museum ist ja in Rocky Beach, dennoch vermuten die ??? einfach mal, dass der gestohlene Gürtel in diesem alten Theater versteckt ist, was zufällig in der Los Angelos Nachbarschaft von Agawam ist. Warum ist ausgerechnet in diesem Theater dann ein großes Loch im Fundament, welches der Tunnel zur Bank ist, aber dennoch ist man sich sicher, dass Mr. Jordan nichts damit zu tun hat?? Übrigens heißt es erst, dass die ??? nichts Verdächtiges im Theater sahen, später reden sie aber über das große Loch. Spektakulär sind die Kürzungen bei der Verfolgung der Gnome. Die Beiden laufen kurz in den Garten, werden dann aber in irgendeinem Kohlekeller gefangen genommen. Man weiß hier gar nicht, wo sie eigentlich sind. Später werden sie aber wieder am Haus von Agawam in den Transporter geladen. Die Auflösung habe ich bis heute nicht richtig verstanden. Zum einen ist es traurig, dass der Gürtel wirklich nicht im Museum gefunden wurde, aber Justus ihn später findet. Zum anderen ist mir nicht klar, wie man em Ende die Kleinwüchsigen überführt, nur dadurch dass sie zur Zentrale kommen. Witzig auch, dass Bob eigentlich die Auflösung in einem Halbsatz schon ganz früh vorwegnimmt, aber Justus das einfach so abtut. Aber sei es drum! Das ist alles egal wenn das Tempo und die Spannung stimmen, und die Sprecher alle hervorragend aufgelegt sind. Hier seien besonders Horst Stark als Rawley erwähnt (man vergleich mal wie "lieb" der im Vergleich im rasenden Löwen klingt) sowie die Brönnekes als "Japaner ohne peinlichen Akzent". Wie viele Folgen fällt auch diese in der zweiten Hälfte ab. Die Gespräche mit dem Bösewicht im Keller sind noch sehr spannend, aber die parallele Handlung mit Bob und Patrick ist etwas lahm. Fast acht Minuten der extrem kurzen Folge gehen nur für die Verfolgung des Transporters drauf. Man denkt dann auch immer, dass die Folge eigentlich vorbei sei, aber auf ein mal löst Justus noch das Gürtel-Rätsel :-) Normalerweise behaupte ich ja, dass die Klassiker auch jenseits von rosaroter Nostalgiebrille und Kindheitserinnerungen eine besondere Qualität haben. Bei dieser Folge gebe ich aber gerne zu, dass die auf mich als Kind einen besonderen Eindruck hatte: Gnome sagten mir nichts, weshalb das alles noch viel spannender war. Liliputaner kannte ich wohl aus Hollywood Serien der 80er, es gibt dadurch eine so schöne Hollywood-Verbindung. Den ehrenvolle Japaner und seine Abrechnung über amerikanische Jugendliche fand ich immer imposant. Es gibt auch eine Anspielung auf Justus' Schauspielvergangenheit, die ich gar nicht verstand. Last but not least: Allein der Gedanke, was die Bösewichte hier mit Just und Peter vorhaben könnten (Sklaven, in einem Fass ins Wasser stecken,...) hat bei mir als Kind einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 75071) Ola-Nordmann © schrieb am 17.02.2026 um 22:13:25 zur Folge Die gefährliche Erbschaft: Interessant wie unterschiedlich das???-Flair verbunden wird. Die Erbschaft ist für mich der Prototyp der ???-Folgen. Das waren für mich früher ganz klar Rätselfolgen, die ich mit den dreien verbunden habe. Die einzige Gruselfolge, die zu meinen Favoriten zählt, ist der Geist (wobei ich da von der Buchseite her komme und die Akzente nicht erleben musste) 75070) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:12:42 zur Folge Der tanzende Teufel: Puh, jetzt musste ich mir den Teufel vornehmen. Diese Folge landet bei mir absolut nie im Player. Das liegt aber weniger an den lauten Schockauftritten des Teufels, sondern an vielen anderen Dingen. Vieles an dieser Folge fühlt sich für mich merkwürdig und befremdlich an. Es geht schon los mit diesen furchtbaren Auftritten von Heikedine Körting als kleines Mädchen auf Speed. Was man bzw. sie sich dabei gedacht hat, wo es doch zig andere Kinderrollen gibt, die auch von Kindern gesprochen wurden. Mich haut das immer direkt raus aus dem Kopfkino. Überhaupt, sprecherseitig sticht hier niemand positiv heraus. Der Sprecher von Jim klingt recht alt dafür dass er der junge Clay sein soll - und sein Vater kaum älter klingt. Über den Chinesen müssen wir nicht reden. Dies ist auch eine der wenigen Klassikerfolgen, wo es mir zu viele Charaktere gibt, und ich dadurch der Handlung schwer folgen kann. Die Auftritte der Titelfigur sind hingegen erstklassig in der alten Abmischung. Dann die Namen. Frankie Bender? Diakon Kastner? Der Gammler Andy? Für mich klingt das alles nicht nach Rocky Beach. A propos Rocky Beach. Dies ist vielleicht DIE Folge, in der Rocky Beach am meisten vorkommt, im Sinne von ganzen Nachbarschaften, und dennoch wirkt das irgendwie nicht wie Rocky Beach auf mich. ich kann es nicht erklären. Rocky Beach Feeling habe ich am meisten bei der flammenden Spur. Musikalisch hat man hier wunderbar stimmungsvolle Stücke von Bohn aus jener Zeit drin, die aber für mich nicht so richtig zur wenig mysteriösen, sondern eher kriminologischen Natur der Story passen. 75069) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:10:44 zur Folge Die flammende Spur: Auch eine meiner Lieblingsfolgen, die ich erst als Erwachsener kennengelernt habe, und die ich immer wieder hören kann. Spannende Handlung, einige nächtliche Aktionen, echte Gefahr, ein Mysterium, viele interessante Charaktere, die ausnahmslos top gesprochen werden. Hier stimmt alles und nichts stört. Die angedrohte Gewalt an einer Stelle empfinde ich immer wieder als eindringlich. Justus blitzschnell ausgedachte Sache mit dem Wanderverein ist wunderbar und kommt ja ähnlich auch in der singenden Schlange vor. Noch ein Hinweis zum Thema Nostalgie / rosarote Brille: Wie gesagt, diese Folge habe ich erst als Erwachsener gehört, dennoch hinterlässt die schöne Hintergrundgeschichte aus Rumänien einen ganz wunderbaren Eindruck. Die Klassiker haben einfach einen ganz besonderen Zauber durch ihre Kürze, durch ihre Verknappung, durch das "glaubhaft märchenhafte", und durch die großartigen Sprecher. Egal wie oft ich sie gehört habe, die Auflösung bekomme ich nie so richtig mit - aber das ist auch egal. 75068) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:09:34 zur Folge Der Teufelsberg: weiter geht's... mit einer meiner ABSOLUTEN Lieblingsfolgen (auch diese habe ich erst als junger Erwachsener gehört). Ich gestehe, diese Folge habe ich (wie den Karpatenhund) eine Zeitlang so dermaßen oft gehört, dass ich ihr inzwischen - zumindest kurzzeitig - etwas überdrüssig bin. Ändert aber nichts an der überragenden Qualität der Story und der Umsetzung. Eigentlich hatte ich hier eine MV Carey Buchvorlage vermutet, da auch extrem viel passiert und sich eigentlich verschiedene Motive überlagern. Hier zeichnet jedoch William Arden verantwortlich. Der Teufelsberg ist für mich eine archetypische ??? Folge mit Abenteuer Feeling und Mystery Touch. Fast muss man feststellen: Es gibt eher zu viele Mysterien als zu wenige. Da ist das Heulen, da ist die El Diabolo Background Story, da ist das schwarze Urwesen, die Schüsse und Erderschütterungen, ein Mann mit Narbe, ein leicht irrer Prospektor, und am Ende sind es natürlich wieder banale Verbrecher und es hat was mit Edelsteinen zu tun Auch inszenatorisch hat die Folge vieles zu bieten. Es gibt zig nächtliche Aktionen und eine sehr spannende Sequenz in einer Höhle in der langsam das Wasser ansteigt,... merkwürdig eigentlich, dass man das so wichtige Heulen des Berges gar nicht wirklich hört, bzw. habe ich es immer nur als leichtes Säuseln des Windes wahrgenommen. Sprecherseitig wird auch viel geboten. Jürgen Thormann hier mal sehr "heroisch" klingend, aber auch die doch recht vielen anderen Sprecher in großen aber auch kleinen Rollen machen ihre Sache sehr gut. Für mich eine der eher wenigen Folgen die von vorne bis hinten gleichbleibend atmosphärisch dicht und spannend bleibt. Dazu trägt auch bei, dass die Auflösung kurz und knapp erfolgt, und hier nicht ewig gelabert wird.
75067) Ola-Nordmann © schrieb am 17.02.2026 um 22:08:46 zur Folge Der Zauberspiegel: Ich hab die Folge vor dem Mitmachhörspiel nochmal gehört und gelesen und fand sie danach noch genauso langweilig und wirr wie davor. Insgesamt einfach viel zu langatmig. [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ]
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