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![]() [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ] 75157) Cucurella © schrieb am 20.02.2026 um 17:42:26 zur Folge und der rote Büffel: Ich finde auch nicht, dass Spannung und längere Hörspiele unvereinbar miteinander sind. Vielmehr kommt es auf die Fähigkeit an, Szenen aus dem Buch so in Skriptvorlagen zu übersetzen, dass sie auch in gesprochenem Wort lebendig sind. Sind die Sprecher nur zweite Erzähler oder lassen die SKriptvorlagen authentische Emotionen, Spiele zwischen den verschiedenen Charakteren, die sich gegenseitig pushen o.ä. zu. Dann kann das Hörspiel sich von mir aus auch mehr Details und Szenen aus dem Buch verarbeiten. Beweise sind für mich der Puppenmacher und das Grab der Maya, zwei wirklich wirklich tolle auch längere Hörspiele aus der jüngeren Vergangenheit, mit denen unser toller Standard-Skriptschreiber beide Male nichts zu tun hatte. 75156) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 17:04:29 zur Folge und der rote Büffel: So scheiden sich nun mal Geister. Es ist wie immer: Wenn einem etwas gefällt, will man immer wieder dasselbe. Ich hätte nichts gegen långere Folgen. Nicht bei jeder, aber manche bieten nun mal das Potenzial. 75155) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 16:54:53 zur Folge und der rote Büffel: Es gibt offenbar zwei völlig unterschiedliche Ansätze was Hörspiele angeht. Die einen wollen eine möglichst umfangreiche und erschöpfende Wiedergabe des Buchs, die anderen wollen ein gutes, knackiges Hörspiel was auf dem Buch basiert. Ich glaube nicht, dass die Vorlage hier in irgendeiner Weise länger oder komplexer ist als irgendein Klassikerbuch. Dennoch hat Francis damals daraus mega knackige, aufregende, stimmungsvolle Hörspiele unter 45min gestrickt. Fantastische Sprecher auf lauter Rollen die in Erinnerung geblieben sind, super dichte Atmosphäre, einmalige Geräuschkulisse, Dialoge die wirklich wie gesprochen wirkten wo jedes Wort saß. Heute? Endloses Ablesen von Dialogen die höchstens auf Papier funktionieren, keine Szene bleibt in Erinnerung, Charaktere kommen gar nicht zur Geltung. Was fordern einige hier? Bitte noch mehr davon! Nein Danke 75154) mattes © schrieb am 20.02.2026 um 16:39:55 zur Folge und der rote Büffel: Oh, Tobias Meister als Hugenay? Er ist für mich auf ewig Jack Bauer, ihn als Bösewicht zu akzeptieren wird schwer 😂 aber beim DreiTag war er ja auch schon definitiv eine klasse Besetzung. 75153) Cucurella © schrieb am 20.02.2026 um 16:37:36 zur Folge und der rote Büffel: Ich fasse es nicht, was Minninger aus dieser Buchvorlage gemacht hat! Der Mann muss gestoppt werden! André Marx hat es mit dieser Geschichte geschafft ein fettes Ausrufezeichen hinter seine Karriere zu setzen. Spannung, unvorhersehbare Wendungen, Actionszenen, toller Showdown, alles dabei. Ich glaube ich muss das nicht noch ausführen, das wurde alles schon zur Genüge angesprochen und honoriert. Und Marx hat vor allem eins: einen Schreibstil, der zwischenmenschliche Dynamiken auch auf dem Papier supergut einfängt. Noch wichtiger als beim Buch ist dieser Skill beim Medium Hörspiel und was soll ich sagen es ist hier einfach nur grauenhaft. Die Sprecher können es doch, das wissen wir doch alle. Es gab doch diese Zeiten als dieser Vibe von drei Teenagern, die zusammen Abenteuer erleben rübergekommen ist. Die drei hatten doch so etwas wie Charisma, Humor und charakterliche Tiefe. Aber was ist davon heute noch übrig geblieben? Goar nichts, weil den Sprechern ja nicht einmal die Chance dazu gegeben wird. Wie soll das gehen, wenn jeder Satz einfach nur vollgestopft mit Informationen für den Hörer ist? Nichts davon wirkt authentisch, es sind einfach nur langweilige, abgelesen wirkende Dialoge. Und besonders in diesem Hörspiel kommt es mir so vor, als würden zwischen den Dialogeinsätzen der verschiedenen Sprecher nochmal zusätzlich Pausen gelassen, als würden die wissen, dass sie einen sowieso gerade nur mit Informationen vollballern und einem die Zeit zum verarbeiten gönnen, was ALLES zusätzlich verlangsamt. 75152) Kai Ahnung © schrieb am 20.02.2026 um 15:57:51 zur Folge und der rote Büffel: Ich sehe es da wie Winnetou. Ich denke, die Folge hätte davon sehr profitiert. Meiner Meinung nach sind die Szenen hier nämlich für sich nicht zu lang. Ist alles noch angenehm hörbar. Sie fühlen sich allerdings ewig an, wenn man auf die Laufzeit schaut und bemerkt, dass die besten Szenen noch kommen werden und bereits die Hälfte der Laufzeit um ist. Ich sitze dann beim Hören da und warte, dass die Szene endlich endet, damit der Rest noch genug Raum bekommt. Für mich wäre also mehr Spieldauer die perfekte Lösung. Ich denke bereits 90 Minuten hätten ausgereicht. Besonders O du Finstere oder auch der Puppenmacher zeigen, dass gute Bücher mit langer Hörspielspieldauer gut funktionieren können. Dieses Ungleichgewicht langer Szenen und extremer Kürzungen, das ist für mich hier leider das Hauptproblem. 75151) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 14:05:35 zur Folge und der rote Büffel: 45 Minuten, um eine derart gutes Buch zu vertonen finde ich unwürdig. Entfaltung brauch Platz und in dem Fall Länge. Einfach entspannte 2 Stunden mit einer langsam aufkommenden Athmosphäre und Szenerie, der man auch Raum für Entwicklung gibt. 75150) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 13:52:06 zur Folge und der rote Büffel: Ne, nix 2 CDs!!! Im Gegenteil: 45min Folge reicht vollkommen. Solange wir einen Verantwortlichen haben, der einfach nicht gut schreien kann bzw. seine Rolle darin sieht, jeden noch so langweiligen Dialog zu übernehmen, brauchen wir nicht noch längere Hörspiele! Ja, einige nette alte Musikstücke gab es - aber schlimm wie wahllos völlig unterschiedliche Musikstile in eine Folge geklatscht werden. Was waren das in den ersten 30 Folgen für wunderbare Momente, wenn eine spannende Szene mit einer dramatischen Musik aufgelöst wurde, und es dann mit einer zweiten, ruhigeren Musik in die neue Szene überging. Das war damals wirklich eine Kunst, die das Kopfkino angeregt hat. Heute ergötzt man sich an endlosem Gelabere und noch schlimmeren und längeren Erzähler-Passagen 75149) Kai Ahnung © schrieb am 20.02.2026 um 13:45:31 zur Folge und der rote Büffel: Ich muss leider auch sagen, dass mich die Umsetzung nicht ganz überzeugt hat. Die Szenen im Haus der tosenden Wasser (oder Wellen? Ich habs schon wieder vergessen) kamen leider gar nicht rüber. Keine wirkliche Spannung, keine emotionalen Momente zwischen Justus und unserem Kunstdieb. Nur ein leider wirklich WIRKLICH nicht-aushaltbarer Inspektor Cotta. Der ist für mich fast das Hauptproblem der Folge. Wie dämlich er ist, die Handschellen abzunehmen, weil keiner „groß genug ist, an das Versteck zu kommen“. Aber natürlich Justus die ganze Zeit anbrüllen. Eigentlich das erste Mal, dass mir Cotta negativ auffällt. Sonst sehe ich das eher als Charakterzug. Hier ist es einfach nur überzeichnet, leider auch dämlich und … er hört ja nicht auf…! Nach dem sogar teilweise lieben Cotta in wenigen der letzten Folgen echt unangenehm zu hören. Was mir auch noch aufgefallen ist (und da bin ich gespannt, was Ihr sagt) sind die unfassbar abrupten Szenenwechsel. Was ist denn hier passiert? Besonders am Anfang, als Alba Rubbish die Tuba abkauft, war es einfach CUT! vorbei. Aber leider nicht nur da. Das zieht sich leider durch die gesamte Folge und Musiken kommen sowie fast nicht zur Geltung, als hätte man keine Zeit für diese mehr gehabt. Hätte man die Folge nur um 1-2 Minuten verlängert, dann hätte man die Szenen besser trennen können. So hatte ich echt das Gefühl, dass durch das Hörspiel gehetzt wurde, ohne dass die Szenen wirklich schnell abliefen. Achso, und noch etwas: Warum war die Szene mit den Fahrrädern eigentlich drin? Wahrscheinlich, um irgendwie noch Tante Matilda einzubauen. Ich freue mich zwar, Karin Lieneweg zu hören, hier hat es leider alles noch etwas wirrer gemacht. Abgesehen von der dämlichen Polizei und den oben genannten Kritikpunkten war es aber dennoch eine schöne Folge, die natürlich aufgrund der guten Story gar nicht schlecht sein kann. Auch wurde viel richtig gemacht. Hintergrundmusiken und Geräusche sitzen meiner Meinung nach, die Story kommt schlüssig ohne Lücken rüber und (wenn man die Geschichte nicht schon vorher durch das Bucht kennt) wahrscheinlich auch ohne Längen, da das Erzählte eigentlich immer den Fall direkt voranbringt. Schön fand ich die ganzen Betty-Geoge Musiken, die ein wenig Feuermond-Feeling aufkommen lassen. Trotzdem hätte ich mir eine Rückkehr der STIL-Musiken gewünscht, die in 125 so präsent waren. Insgesamt lässt sich sagen, dass wir mir 2CDs wahrscheinlich besser dran gewesen wären. Das ist aber wahrscheinlich nicht die Schuld der Produzenten. Nach Folgen wie das Fantasmofon, wo die Produktion wirklich unglaublich gut war, leider wieder etwas schlechter, aber dennoch gut und (finde ich) meckern auf hohem Niveau. 75148) dcc © schrieb am 20.02.2026 um 12:13:18 zur Folge und der rote Büffel: Ich finde es fast schlimm, wie heute überhaupt nicht mehr verstanden wird, dass Hörspiel und Buch zwei grundverschiedene Medien sind. Wenn ich mir das Büffel Hörspiel anhöre: Das ist zu 90% vorgelesene Exposition. Da wird nur gelabert und erklärt, als lese man aus dem Buch ab. Alles was gespielt und inszeniert werden müsste, findet nicht statt. Ein HG Francis hätte da noch 20min rausgekürzt und dennoch mehr erzählt für die Fantasie. 75147) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 12:06:16 zur Folge und der rote Büffel: *komplett 75146) Winnetou © schrieb am 20.02.2026 um 12:05:52 zur Folge und der rote Büffel: @91dcc Mit dem Ende stimme ich dir komolett zu. Die Bedrohung durch das Wasser, die im Buch die ganze Zeit stattfindet, findet überhaupt nicht statt. [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ]
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