|
![]() [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ] 75071) Ola-Nordmann © schrieb am 17.02.2026 um 22:13:25 zur Folge Die gefährliche Erbschaft: Interessant wie unterschiedlich das???-Flair verbunden wird. Die Erbschaft ist für mich der Prototyp der ???-Folgen. Das waren für mich früher ganz klar Rätselfolgen, die ich mit den dreien verbunden habe. Die einzige Gruselfolge, die zu meinen Favoriten zählt, ist der Geist (wobei ich da von der Buchseite her komme und die Akzente nicht erleben musste) 75070) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:12:42 zur Folge Der tanzende Teufel: Puh, jetzt musste ich mir den Teufel vornehmen. Diese Folge landet bei mir absolut nie im Player. Das liegt aber weniger an den lauten Schockauftritten des Teufels, sondern an vielen anderen Dingen. Vieles an dieser Folge fühlt sich für mich merkwürdig und befremdlich an. Es geht schon los mit diesen furchtbaren Auftritten von Heikedine Körting als kleines Mädchen auf Speed. Was man bzw. sie sich dabei gedacht hat, wo es doch zig andere Kinderrollen gibt, die auch von Kindern gesprochen wurden. Mich haut das immer direkt raus aus dem Kopfkino. Überhaupt, sprecherseitig sticht hier niemand positiv heraus. Der Sprecher von Jim klingt recht alt dafür dass er der junge Clay sein soll - und sein Vater kaum älter klingt. Über den Chinesen müssen wir nicht reden. Dies ist auch eine der wenigen Klassikerfolgen, wo es mir zu viele Charaktere gibt, und ich dadurch der Handlung schwer folgen kann. Die Auftritte der Titelfigur sind hingegen erstklassig in der alten Abmischung. Dann die Namen. Frankie Bender? Diakon Kastner? Der Gammler Andy? Für mich klingt das alles nicht nach Rocky Beach. A propos Rocky Beach. Dies ist vielleicht DIE Folge, in der Rocky Beach am meisten vorkommt, im Sinne von ganzen Nachbarschaften, und dennoch wirkt das irgendwie nicht wie Rocky Beach auf mich. ich kann es nicht erklären. Rocky Beach Feeling habe ich am meisten bei der flammenden Spur. Musikalisch hat man hier wunderbar stimmungsvolle Stücke von Bohn aus jener Zeit drin, die aber für mich nicht so richtig zur wenig mysteriösen, sondern eher kriminologischen Natur der Story passen. 75069) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:10:44 zur Folge Die flammende Spur: Auch eine meiner Lieblingsfolgen, die ich erst als Erwachsener kennengelernt habe, und die ich immer wieder hören kann. Spannende Handlung, einige nächtliche Aktionen, echte Gefahr, ein Mysterium, viele interessante Charaktere, die ausnahmslos top gesprochen werden. Hier stimmt alles und nichts stört. Die angedrohte Gewalt an einer Stelle empfinde ich immer wieder als eindringlich. Justus blitzschnell ausgedachte Sache mit dem Wanderverein ist wunderbar und kommt ja ähnlich auch in der singenden Schlange vor. Noch ein Hinweis zum Thema Nostalgie / rosarote Brille: Wie gesagt, diese Folge habe ich erst als Erwachsener gehört, dennoch hinterlässt die schöne Hintergrundgeschichte aus Rumänien einen ganz wunderbaren Eindruck. Die Klassiker haben einfach einen ganz besonderen Zauber durch ihre Kürze, durch ihre Verknappung, durch das "glaubhaft märchenhafte", und durch die großartigen Sprecher. Egal wie oft ich sie gehört habe, die Auflösung bekomme ich nie so richtig mit - aber das ist auch egal. 75068) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:09:34 zur Folge Der Teufelsberg: weiter geht's... mit einer meiner ABSOLUTEN Lieblingsfolgen (auch diese habe ich erst als junger Erwachsener gehört). Ich gestehe, diese Folge habe ich (wie den Karpatenhund) eine Zeitlang so dermaßen oft gehört, dass ich ihr inzwischen - zumindest kurzzeitig - etwas überdrüssig bin. Ändert aber nichts an der überragenden Qualität der Story und der Umsetzung. Eigentlich hatte ich hier eine MV Carey Buchvorlage vermutet, da auch extrem viel passiert und sich eigentlich verschiedene Motive überlagern. Hier zeichnet jedoch William Arden verantwortlich. Der Teufelsberg ist für mich eine archetypische ??? Folge mit Abenteuer Feeling und Mystery Touch. Fast muss man feststellen: Es gibt eher zu viele Mysterien als zu wenige. Da ist das Heulen, da ist die El Diabolo Background Story, da ist das schwarze Urwesen, die Schüsse und Erderschütterungen, ein Mann mit Narbe, ein leicht irrer Prospektor, und am Ende sind es natürlich wieder banale Verbrecher und es hat was mit Edelsteinen zu tun Auch inszenatorisch hat die Folge vieles zu bieten. Es gibt zig nächtliche Aktionen und eine sehr spannende Sequenz in einer Höhle in der langsam das Wasser ansteigt,... merkwürdig eigentlich, dass man das so wichtige Heulen des Berges gar nicht wirklich hört, bzw. habe ich es immer nur als leichtes Säuseln des Windes wahrgenommen. Sprecherseitig wird auch viel geboten. Jürgen Thormann hier mal sehr "heroisch" klingend, aber auch die doch recht vielen anderen Sprecher in großen aber auch kleinen Rollen machen ihre Sache sehr gut. Für mich eine der eher wenigen Folgen die von vorne bis hinten gleichbleibend atmosphärisch dicht und spannend bleibt. Dazu trägt auch bei, dass die Auflösung kurz und knapp erfolgt, und hier nicht ewig gelabert wird.
75067) Ola-Nordmann © schrieb am 17.02.2026 um 22:08:46 zur Folge Der Zauberspiegel: Ich hab die Folge vor dem Mitmachhörspiel nochmal gehört und gelesen und fand sie danach noch genauso langweilig und wirr wie davor. Insgesamt einfach viel zu langatmig. 75066) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:07:03 zur Folge Die Geisterinsel: Die Geisterinsel höre ich selten obwohl das wirklich eine tolle Folge ist. Ich glaube das liegt daran, dass bei der Folge mein Bauchgefühl grummelt, weil die Jungs nicht an der Westküste sind. Besser kann ich das nicht beschreiben. Es fehlen viele Elemente, die vor allem die Klassiker prägen: Schrottplatz mit Atmo, Rocky Beach, LA/Hollywood, Mathilda und Titus, Reynolds,... Wenn man sich dennoch drauf einlässt, ist das eine wirklich tolle, abenteuerliche Geschichte mit großartiger Stimmung. Das geht schon los mit der Ankunft der Drei an der Ostküste und dem Absetzen auf der falschen Insel. Die Szene empfinde ich auch heute als sehr gruselig. Es ist Nacht, man ist in unbekannter Umgebung, es stürmt, die raue See, und man wird auf einer völlig falschen, einsamen Insel abgesetzt. Toller Start! Auch in der restlichen Geschichte gibt es viel Stimmung und Spannung durch die Höhle, die verschiedenen Tauchgänge, etc. Besonders herausragend sind in der Originalabmischung der starken Musikstücke von Carsten Bohn. Inhaltlich geht es mal wieder um einen Schatz und ein paar Gangster. Das ist wirklich ein Element, was sich durch die Klassiker zieht. Es gibt aber auch eine zweite Ebene der Handlung bzw. ein Motiv, was hier eine größere Rolle spielt, nämlich das Misstrauen gegenüber dem "Ausländer" Chris. Diese finde ich recht interessant, und es ist kein Wunder, dass das dann für den damaligen Film stark aufgegriffen wurde. Mit Brandt und vor allem Kramer hat die Folge tolle Sprecher, aber dennoch ist es kein Highlight was die Figuren angeht. Brandt bleibt als Kommissar irgendwie blass (ich hätte das anders besetzt), und Kramer muss auch etwas mit angezogener Handbremse agieren. Überhaupt fehlt der Folge eigentlich bis kurz vor Schluss der Gegenspieler. Dann mal wieder zur Logik der Story und der Struktur: Wieder sind zwei Dinge überlagert, was mich immer verwirrt. Der Goldschatz und das Geld aus dem Raub. Irgendwie recht beliebig... Wenn Farraday zu den Ballinger Brüdern gehört, warum wusste er dann 10 Jahre nicht wo genau der Schatz ist??? Hat er 10 Jahre das Gespenst gespielt weil er zu doof war, die Beute zu finden, den seine Ganoven-Kollegen versteckt haben? 75065) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:05:17 zur Folge Die gefährliche Erbschaft: Eine Folge die ich wirklich NIE höre. Nicht weil sie besonders schlecht wäre, sondern weil ich Folgen, die ihren Reiz ausschließlich aus einem Schnitzeljadd-Rätsel ziehen nicht so besonders schätze. Hier ist einfach sehr wenig von dem, was für mich das ??? Flair ausmacht: Es gibt kein Mysterium, kein nächtlichen Beschattungen, wenig Bezug zu Hollywood,... Es ist halt einfach wirklich nur eine sehr lineare Rätselfolge. Allerdings hat mir die jetzt doch einigermaßen Spaß gemacht. Das Tempo ist hoch, es passiert sehr viel. Gerade die (recht frühe) Aktion auf dem Boot ist extrem spannend, in ihrer potentiellen Auswirkung aber auch schon fast zu hart für die Serie. Was Skinny hier macht ist schlicht versuchter Totschlag in 3 Fällen. Das ist too much. Die Rätsel sind relativ schnell abgefrühstückt, und am Ende kommt - wie schon beim Totenkopf (oder Rubin?) - wieder eine doppelte Auflösung. Zwei Dinge die mich dennoch stören: Es gibt wenige Gastsprecher, die hier überzeugen. Ja, Kramer hat einen kleinen Auftritt, aber ansonsten gibt es halt keinen wirklichen Gegenspieler oder sonst eine durchgängige, prägende Figur. 2. Teile des Rätsels hätte man auch non-liner lösen können. Also, man hätte mittendrin anfangen können, und wäre auf die gleiche Lösung gekommen 75064) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:03:49 zur Folge Der Zauberspiegel: (auch diese Folge habe ich erst als Erwachsener gehört) Eine Folge die ich lange total unterschätzt habe. Ich weiß nicht recht warum. Wieder basierend auf einer MV Carey Story zeigt auch dieses Hörspiel die typischen Merkmale: Etwas Mystery, viel Abwechslung, etwas Action, wenige Figuren. A propos Figuren. Das Hörspiel lebt hier zu großen Teilen vom Aufeinandertreffen der Sprecherlegenden Gisela Trowe und Jürgen Thormann. Trowe ist wunderbar skurril (hier aber auch viel resoluter als in anderen Rollen), und Thormann gibt einen der besten Dialekt-Performances. Wahrscheinlich einmalig in der Serie ist der extrem lange Dialog der Beiden, in denen einfach für zig Minuten mal keiner der drei Hauptsprecher zu hören ist. Höhepunkt des Hörspiels ist für mich aber der folgende nächtliche Einsatz mit dem Erscheinen des Phantoms im Spiegel und der kurzen Verfolgung in den Keller. Schade finde ich, dass die Folge deutlich mehr zum Spuk in Dialogen erzählt, und nur wenig davon wirklich "live" passiert. Es wäre viel schöner gewesen, wenn - genau wie beim Karpatenhund - das erste Erscheinen des Gesichts im Spiegel in Anwesenheit der ??? passiert wäre. Generell verliert sich die Folge etwas danach, und ich muss sogar gestehen, dass ich der finalen Auflösung nie so richtig folgen kann. Wer war jetzt eigentlich der Geist im Spiegel? Zudem ist es wirklich ärgerlich wie hanebüchen die Aussprache der spanischen Namen im Hörspiel ist. Bei "Gomez" denke ich immer an "Gourmet". Eine Folge bei der ich immer glücklich bin, wenn ich bis zur Pause eingeschlafen bin
75063) Ola-Nordmann © schrieb am 17.02.2026 um 22:02:54 zur Folge Die rätselhaften Bilder: Das mit dem wahnsinnig beliebig kann ich nur unterschreiben. Zwar keine Folge, die mir irgendwie negativ in Erinnerung ist - weil sie es einfach gar nicht ist - einfach ins eine Ohr rein, aus dem andern wieder raus. 75062) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 22:02:21 zur Folge Der Phantomsee: Wenige Folgen landen so oft im "Player" wie diese. Für mich eine der Top-Folgen als abendliche Einschlafbegleitung (was bei mir positiv gemeint ist). Die Folge hat alles was eine gute Klassikerfolge ausmacht: Action, Gefahr und Spannung, irre viel Abwechslung, ein schöner Bezug zur kalifornischen Historie, skurrile Figuren, vor allem ein blendend aufgelegter Kramer in einer Doppelrolle, herrlich ikonische Melodien (in der Originalfassung!!!). Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert ist die sprachliche Präzision damals, die Dichte der Handlung, wie unfassbar viel Handlung man in wenig mehr als 40min unterbringen konnte. Da wird nicht lange gefackelt und schon geht es los mit "die gehört mir!". Jede Szene ist ein neues Highlight, ständig läuft das Kopfkino auf hoher Drehzahl, und bis zur Auflösung hat man das Gefühl, mindestens eine ganze Staffel einer heutigen Streaming-Serie gehört zu haben. Dabei darf man nicht all zu viel inhaltlich hinterfragen. Die damaligen Folgen - und noch mehr Skriptbearbeitungen durch HG Francis - hatten noch echten "Mut zur Lücke". Da wird nicht alles erklärt, gerade das regt die Phantasie an. 75061) dcc © schrieb am 17.02.2026 um 21:59:44 zur Folge Der rasende Löwe: Es war eine der ganz wenigen Folgen, die ich als Kind hatte - bzw. mein älterer Bruder. Es war damals nicht mein Favorit innerhalb dieser vier, wohl eher das Schlusslicht. Auch heute höre ich die Folge eher seltener, obwohl ich ja nahezu ausschließlicher Klassiker-Hörer bin. Der Grund dafür ist wohl genau das, was die Bobcaster damals auf den Punkt gebracht haben: Die Folge ist nett aber irgendwie harmlos und hat kaum Spannung. Zumindest fehlt die bis dahin häufige Spannung in Form eines Mysteriums. In gewisser Weise könnte es sich hier auch um eine TKKG oder besser noch Fünf Freunde Folge handeln. Es ist deutlich mehr Abenteuer/Zirkus/Tier Vibes anstelle von Mystery/Rätsel. Klingt schlechter als ich es meine. Die Stimmung im Park ist gut, die Sprecher sind alle gut, und es gibt eine gute aber übersichtliche Zahl von Charakteren bzw Verdächtigen. Die eine Szene bei Nacht zeigt eigentlich das Potenzial der Folge. Da wird es doch mal spannend und brenzlig, ich hätte gerne mehr davon gehabt 75060) Ola-Nordmann © schrieb am 17.02.2026 um 21:56:15 zur Folge Der Super-Papagei: Das sind beides (ich nehme mal stark an, der zweite Eintrag gilt eigentlich dem Phantomsee) absolute Lieblingsfolgen von mir. Der Superpapagei ist eine dieser Rätselfolgen, die mir schon als Kind unglaublich viel Spaß gemacht haben. Ich mag ja auch die Erbschaft extrem. [ « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 » ]
| |||||||||
| ||||||||||