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Winnetou © schrieb am 18.07.2026 um 17:51:59 zur Folge Die Yacht des Verrats: Ich verstehe es echt nicht. Wie kommt denn auf diese hannebüchene Idee zu dieser Folge ein ellenlanges Hörspiel zu veröffentlichen. Wie wahrscheinlich mittlerweile bekannt hab ich nix gegen längere Folgen, von mir aus rund 100 Minuten wie zum versunkenen Schiff, aber dann muss die Story das halt auch hergeben und das tut sie hier, wie schon häufig in den vorherigen Kommentaren nun mal nicht. Ich werde jetzt sicherlich nichts neues zu dieser Folge kommentieren, aber will grad trotzdem mal meinen Senf abgeben. Also wieso denn ein Doppelgänger 2.0. Das hatten wir doch schon. Schade, dass hier keine neue Prämisse dazugekommen ist. Davon abgesehen finde ich die Idee des Plotts auf dem Schiff nicht schlecht, aber dann startet doch auf dem Hafen oder auf dem Schiff und lasst es komplett auf offener See spielen. Bis zu dem Punkt wo Ian zu erst auf das Schiff geht, ist die komplette Storyline komplett unnöttig. Gerne lass Peter zunächst verhindert seien und ihn dann von Rocky Beach aus ermitteln. Ian hatte die anderen beiden kurz vorher aus Hilfe aufgesucht und Bob und Justus verstecken sich auf dem Schiff. Von mir aus auch nur Justus und Bob hält zunächst mit Morton die Stellung. Oder es passiert wie bei Toteninsel nur mit Justus. Also, dass das Schiff Nachts ablegt, aber ohne Bob an Bord. Bob fragt nach und findet Kaptain Jason, der mit seinem neuen Fischerboot Zeit hat und hinterher fährt. Peter war vorher in einem Basketball-Camp und muss nun die Recherche In L.A und Umgebung machen...zack, hast du einen hochspannenden Plott, da alle getrennt sind. Das wirkt nach einer riesen vertanenen Chance. Ich mag die politische Idee total gerne, aber es wird halt leider total schäbig ausgeschlachtet. Mach die Folge ne halbe Stunde kürzer und schon wirds spannender und das gibt die Folge defintiv her. Wie Ola-Nordmann einen Kommentar zuvor schon genannt hat: Die Story so wie sie ist gibt leider nur eine Kurzgeschichte her. Das Buch trägt dabei auch nicht grad zur Besserung bei. Das wirkt alles sehr langatmig und fad. Die einzig spannende Szene finde ich tatsächlich den Nachteinbruch von Peter. Da hilft es natürlich enorm, dass diese Szene es nicht ins Hörspiel geschafft hat (Ironie, wer hätte es geahnt). Das Sascha Draeger als Ian Carew auch keine mehr zu Oliver Rohrbeck vergleichbare Stimme besitzt macht die Sache natürlich auch nicht besser. Es ist dann, ähnlich wie beim Manuskript des Satans, einfach nur Story, die nicht wirklich Spannung erzeugt. Hier wurde, schon vom Buchmanuskript ausgehend, ein guter Fall verpennt.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 22:11:54 zur Folge und der Dreiäugige Schakal: Jedesmal, wenn ich diese Folge höre bin ich irgendwie einfach zufrieden. Das ist ein sehr angenehmes Flair, das von dieser Folge geht. Erstmal bin ich einfach nur vom Beginn angetan. Peter und Kelly in Zweisamkeit...auch wenn ich es schon interessant finde wie ängstlich Peter in Anwesenheit von Kelly ist. Auf jeden Fall schön die Stimme wiederzuhören. Da hab ich mich sehr gefreut. Gepaart mit dem sehr gruseligen Cover, hab ich jetzt nicht unbedingt Lust das Hörspiel bei Nacht beziehungsweise Dunkelheit zu hören. Richtig schöner Beginn mit wirklich klasse ausgesuchter Zwischenmusik in dieser Folge, speziell in der ersten Viertelstunde. Auf wenn der Fall sich sehr langsam aufbauscht, stört mich das bei diesem Fall aus irgendeinem Grund überhaupt nicht. Im Gegenteil: Das ist einfach mal ein Hörspiel, bei dem man mit den Charakteren mitvibet und es Spaß macht der Interaktion zu lauschen. Darüber hinaus mag ich die Kunst des Stillstehens, die Ben Nevis hier mit reinbringt und die folglich sehr erfrischend wirkt. Die jungen Gruppe und deren Tatendrang...das kommt alles sehr lebendig rüber. Dazu noch "Joes Wood Farm", das ein klasse Setting abgibt. Ich gebe zu: ich schalte nach rund 50 Minuten immer bei der Story ab, aber nicht weil mir das Hörspiel nicht gefehlt oder ich es langatmig finde. Im Gegenteil ich finde es aus irgendeinem Grund derart beruhigend, dass ich einfach nur noch dösend lauschen will. Ich liebe den Vibe dieser Folge so sehr. Ich kann es gar nicht richtig erklären Das Mary Solaire selbst der Schakal war. war mir ab einem gewissen Zeitpunkt klar. Nur die Verdächtigen bleiben lange Zeit blass, aber mich stört es nicht wirklich, wenn ich ehrlich bin. Ich mag die falsche Fährte mit Titus Pick-Up und mit Jana Kingsbury. Das ist zwar keine überragende Folge, aber die Charaktere, die Sprecher, die diesen Leben einhauchen sowie die überragende Zwischenmusik verschaffen dem Hörspiel ein Gefühl, das ein sehr angenehmes Zuhören ermöglicht. Sicherlich ist das Hörspiel nicht weltbewegend, aber ich habe und werde es auch weiterhin sehr gerne hören. Ab Folge 180 bestimmt eines meiner meistgehörten Hörspiele mittlerweile. Die Folge besitzt einfach einen unglaublichen tollen Charme. Gerne mehr von solcher Produktionsqualität.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 21:03:42 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Ich hoffe das erste Kapitel wird, genau wie bei der Teufelsklippe, als Prolog vertont. Das wäre überragend!
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 21:02:01 zur Folge und die Teufelsklippe: Nachtrag: Hab die Geräusch -und Soundkulisse vergessen hervorzuheben...WUNDERBAR!!!
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 20:57:04 zur Folge und die Teufelsklippe: Alter, ich bin sprachlos und wie. Ich hab die Folge nach langer Zeit mal wieder einige Male gehört, um auch wirklich sicherzugehen...sicherzugehen wie gut diese verdammte Folge ist. Und erst das Cover, das im Kommentar vorher schon genannt habe. Dieses Cover OMG ist sowas von gut. WOW! Ich leg mich fest: Das ist das beste Cover der Serie. Die Folge startet erstmal mit einem Prolog - einem Alleinstellungsmerkmal, das seinesgleichen sucht und enorm wichtig für diese Folge ist, da man sofort in einen emotionalen und düsteren Bann gezogen wird. Dann die Verhörung. Ich finde sie sehr realistisch. Es werden wirkliche Verhörpraktiken angewendet, die in Zusammenhang mit der Komissarin und der Sprecherin Neda Rahmanian, die ich persönlich noch aus den Pfefferkörnern kenne...müsste Staffel 11 oder 12 gewesen sein, super düster und unheimlich daherkommen, da man zeitweise denkt Peter wäre wirklich schuldig und hätte Mister Fosters wirklich ins Meer geworfen. Mein armer zweiter Detektiv. In diesem Zuge muss ich auch die Sprecherleistung von Jens Wawrczeck hervorheben...überragend! Aber auch die anderen Sprecher sind wirklich klasse. Einzig Officer James (Sascha Gutzeit!!!...ist das der Typ von dieser Radio Rocky Beach Show, die alle so hassen? :) ) und Michael Grimm als Henry Shaw finde ich schwach und fallen meiner Meinung nach im Essemble klar ab. Was ich an dieser Folge auch liebe ist die Rekonstruktion, die Justus und Bob durchgehen, um Peters Unschuld zu bezeugen. Ich finde es im Übrigen auch schön Peter mal in einer moralischen Zwickmühle zu erleben. Justus besitzt durch den Flugzeugabsturz seiner Eltern eine emotionale Charakterkomponente und Bob durch (du nennst sie ja nur noch) "Clarisaaaaa". Aber bei Peter war da immer eine leere Stelle gewesen. Diese wird auch ganz natürlich gefüllt. Ich finde den Fall weder konstruiert noch unglaubwürdig. Für mich fügt sich hier nahtlos ein Puzzleteil ins nächste ein. Im Zusammenhang mit dem Setting an der Teufelsklippe einfach atemberaubend. Ganz klar eine der besten Folgen der Serie. Das Buch steht der Folge übrigens im Nichts nach. Wie schon erwähnt finde ich es sogar noch einen Tacken besser. Ach ja und das Peter am Ende den Geistesblitz hat finde ich auch erfrischend. Mein Lieblingsdetektiv kommt sonst immer zu kurz. Definitiv ein Top 15 Fall.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 17:19:04 zur Folge Drehbuch der Täuschung: Nach dem Durchlesen der Kommentare bin ich regelrecht verwundert, dass sowohl Hörspiel als auch Buch in einigen Rezensionen sehr schlecht wegkommen. Ich finde die Folge wirklich klasse. Und erst das Buch...wirklich erste Sahne. Da kann ich mich meinem Vorredner Puppenmacher wirklich zu 0,0% anschließen. Allein der Plott bzw. die falsche Fährte, dass ein angeblicher Freund auf merkwürdigeweise auf Sumatra gelandet ist finde ich als Täuschungsmanöver überragend...und das noch garniert mit den Sprachnachrichten. Für mich von der Art der Ablenkung die beste Idee bei den bisher erschienenen Fällen der selben Art. Auch Hollywood bzw. die Filmindustrie finde ich hier wunderbar eingebaut. Besonders das Buch finde ich echt richtig gut. Was das Buch angeht ist das sicherlich mein liebster Fall von Buchna. Der Fall wirkt einfach so frisch und lebendig. Auch, dass im Buch die Erneuerung der Grabenfräse immer wieder betont wird oder das Foreshadowing von Peter am Anfang passt sich einfach super stimmig in den Fall ein. Beim Hörspiel stimme ich jedoch zu, dass es zu lang ist. Das musst du, um noch mindestens eine Viertelstunde kürzen können. Beim eigentlichen Hören hat mich das tatsächlich aber gar nicht gestört. Den Plott finde ich sogar so gut, dass ich überhaupt nicht gemerkt habe wie die Zeit verflogen ist. Im Nachhinein betrachtet ist da was die Kürze angeht, aber doch schon mehr rauszuholen. Auch, dass die Drei ??? am Ende sozusagen ein eigenes Drehbuch der Täuschung kreieren, um die Regisseurin dranzukriegen finde ich einfach eine klasse Detektivische Leistung. Ich kann mich den meisten Meinungen hier wirklich nicht anschließen. Extrem starkes Buch und immer noch sehr gutes Hörspiel. Was ich in der Nachbetrachtung vielleicht ein bisschen schade finde ist, dass die Drei ??? nicht nach Sumatra fliegen, weil dort wirklich ein Freund hin geflohen ist. Hätte ich irgendwie cool gefunden. Vielleicht ja was für ein Dreiteiler? Dann kann man auch gleich Mikronesien nochmal ein Besuch abstatten...
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 15:25:28 zur Folge und die schwarze Rose: Reread: Ein wirklich angenehmer Fall mit vielen humoristischen Zitaten. Da hat sich Ben Nevis wohl ein bisschen ausgelassen. Das Setting macht wirklich Laune und Plott wirkt auch nicht zu Hanebüchen. Mir ist es jedoch stellenweise zu viel eingestreutes "Garten-Wissen" (so nenn ich es mal). Die Charaktere wirken aber auch alle sehr stimmig. Jedoch besitzt das Buch einige Stellen, die sehr gestrafft wirken oder die nicht allzu viel zur Handlung beitragen. Das stört mich ansich im Buch nicht so besonders, wenn ich nun aber schon wieder sehe, dass das Hörspiel eine Laufzeit von 81 Minuten hat, kann ich wirklich nur mit dem Kopfschütteln. Dieses Hörspiel muss man auf 65 Minuten guten Gewissens kürzen können. Es gibt Bücher die verlangen nach 90 oder 80 Minuten Laufzeit und dann bitte mach es auch so lang, aber nicht dieses hier. Jüngste Paradebeispiele sind "Der Rote Büffel" und "Tag der Toten". Naja...da bin ich nun sehr gespannt wie das gehandhabt wurde.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 15:11:05 zur Folge Melodie der Rache: Ich kann mich bei dieser Folge Puppenmacher nur anschließen, zumindest was das Hörspiel angeht. Beim Buch stehe ich wahrscheinlich zwischen alphawolf und Puppenmacher. Diese besitzt zwar wirklich eine sehr schöne und wohlige Athmosphäre, zieht sich aber an manchen Stellen zu lang. Es gibt so Folgen, da sind sowohl Buch als Hörspiel etwas gemächlicher. Wenn dann noch Athmosphäre, Beschreibungen und Charaktere stimmen kommt ein sehr schöner Plott dabei raus. Genau das ist hier der Fall. Ich mag die Szenerie auf dem Anwesen von PJ sehr gerne. Was ich ich besonders im Buch total klasse, das dann aber im Buch gestrafft wurde, im Übrigen sehr gut - super Kürzungen, ist das jeder der Drei Detektive hier seinen eigenen Fähigkeiten nachgehen kann. Bob recherchiert die Hintergründe, Peter verfolgt bzw. kümmert sich um die Gangster oder im Buch um den Kübel vor der Saunatür usw. und Justus kombiniert die vorliegenden Tatsachen als auch die besten Beobachtungsmöglichkeiten. Da hat Christoph Dittert wirklich wunder schöne Charakterbeschreibungen abgegeben. Irgendwie sind mir auch alle Charaktere sind sympathisch. Ich mag die musikalischen Hintergründe und die Storys rund um PJ's Vergangenheit. Viel, viel besser gelöst als beim letzten Song. Auch die Sprecher machen alle einen guten Job und es macht einfach Spaß zuzuhören. Einfach ein richtig schnuckliger Wohlfühlfall. Ach ja, die Laufzeit von 64 Minuten bestätigt ja, dass man Kürzen kann, wenn man nur will.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 14:56:51 zur Folge Manuskript des Satans: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau wo ich bei dieser Folge anfangen soll. Vielleicht damit, dass sich Hendrik Buchna gefühlt die Hälfte bei seinem eigenen Fall "Der weiße Leopard" abgekupfert hat. Beide Male ein skuriller Auftraggeber, die beide irgendwie in irgendwas verstrickt sind. Der eine als Gangster, der andere an einem Nebenstrang mit seinem Stiefbruder. Beide mies unsympathisch. Im weißen Leopard kommt dann noch der Sohn dazu, hier ist der eben genannte Stiefbruder. Beide Male ein riesen Anwesen mit Butler und Haushälterin. Beim ersten Mal werden selbige verdächtigt, hier auf ein Mal nur noch der Butler. Das war übrigens auch der Moment wo mir klar wurde, dass die Haushälterin mit im Köcher steckt. Im Buch war der Auftraggeber ja noch echt lustig mit seinen Bonbons, aber im Hörspiel....puuuuhhh...ne du, nicht meins. Hat mich ein bisschen an Peters Rosinenbrötchen im Namenlosen Gegner erinnert. Wirklich schade, dass es dieser Gag nicht ins Hörspiel geschafft hat. Das wäre ein klasse Alleinstellungsmerkmal gewesen. Trotz der vergleichsweisen kürzeren Dauer, ist diese Folge einfach immer noch zu lang. Es wird viel zu viel gelabert. Allein die Tatsache, dass man nicht direkt beim haus des Professors startet finde ich schon fragwürdig. Dass dann aber wieder einfach jegliche Ermittlungsarbeit aus dem Buch gestrichen wird ist auch einfach nur zum Kopfschütteln. Das Buch besitzt hier zumindest einen interessanten und klassischen Krimifall. Das es dann am Ende um ein altes Gemälde geht...naja. Da hätte ich es schöner gefunden, wenn der Zweck wirklich ist dem Professor die Übersetzung zu klauen und die dann am Ende kapput geht oder so. Ich bin ja gerne Verfechter der neuen Folgen, aber diese ist leider für mich das Paradebeispiel für eine belanglose, schlecht umgesetzte und Laberrhabarberfolge. Schade...
Ola-Nordmann © schrieb am 17.07.2026 um 12:40:26 zur Folge Die Stadt aus Gold: @35) Das sind für mich auch tatsächlich keine Logiklücken. Da fand ich Stadt aus Gold insgesamt sehr stimmig.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 10:56:56 zur Folge Die Stadt aus Gold: Was mich tatsächlich als Kind immer bei jeder Hörspielserie gestört hat war, dass die ganzen Protagonisten immer so viele Fälle erlebt haben ohne dabei zu altern. Da hab ich als kleines Kind immer versucht auszurechnen wie oft im Schnitt die wohl einen Fall haben. Das Fazit war: viel zu oft. Das fand ich immer unrealistisch, dass die Protagonisten, sowohl TKKG oder die Drei ???, in einem Jahr irgendwie alle 2 Tage einen Fall lösen.
Winnetou © schrieb am 17.07.2026 um 10:51:23 zur Folge Die Stadt aus Gold: Klar, die Geschichte muss in sich stimmig sein, aber manche Logiklücken, die hier öftermal angeprangert werden halte ich für schwachsinnig. Bei der Folge ist es z.B., dass die Drei ??? Die Schatzkarte sofort finden oder bei dem riesen Berg genau die richtige Richtung einschlagen. Aber ich bin halt auch mit den Drei ??? kids aufgewachsen. Da ist aus erwachsener Sicht auch manches sehr weit hergeholt, was mich aber nie so gestört. Deshalb stehe ich da wohl einfach in einem anderem Verhältnis dazu.
Ola-Nordmann © schrieb am 17.07.2026 um 10:03:53 zur Folge Die Stadt aus Gold: Geht mir ähnlich wie sushi, die ganze Szenerie muss nicht realistisch sein, das Buch aber in sich stimmig. Extrembeispiel wäre da für mich Todesflug, das ist natürlich kompletter Quatsch, funktioniert für mich aber trotzdem (wenn auch als eine Art Parodie), weil es in sich einfach passt. Was die Stadt aus Gold angeht, liege ich irgendwo zwischen Winnetou und Jeffrey Shaw (also so wie die meisten anderen auch). Insgesamt eine ordentliche Geschichte, aber mit Schwächen. Als äußerst positiv fand ich aber damals schon beim ersten Lesen, dass es auch falsche Fährten gibt. Es war wirklich schön mal kein komplett geradliniges Ermitteln zu haben.
Ola-Nordmann © schrieb am 17.07.2026 um 09:53:20 zur Folge Spuk im Hotel: Marx ist tasächlich einer der Autoren, die für mich mit die besten Geschichten geleiefert haben (Wald der Gefajren, Feuermond, Toteninsel, Jadekönig, roter Büffel), aber auch welche, die ich gar nicht abkann (Erbe, leeres Grab). Wobei ich es durchaus nachvollziehen kann, das sind halt auch über die Serie gesehen sehr unterschiedliche Herangehensweisen, dass da die Geschmäcker zwangsläufig auseinandergehen, ist klar 
sushi © schrieb am 17.07.2026 um 09:27:11 zur Folge Die Stadt aus Gold: @32 Da möchte ich entschieden widersprechen. Dass eine Geschichte in sich logisch ist, fand ich als Kind schon enorm wichtig. Mich hat das immer gestört, wenn jemand unrealistisch sich zum Guten wendet oder überlebt. Was ich einem Kinder- und Jugendbuch, aber eigentlich auch allen anderen fiktionalen Werken zugestehe, ist, dass die Welt nicht die unsere abbilden muss. Das schließt für mich ein, wenn da (in den Klassikern) drei Kinder ermitteln und manchmal auch, wenn ein Mysterium herangezogen wird, das es nicht unbedingt für die Handlung benötigt hätte, sondern den Aufwand künstlich erhöht.
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