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+++ Folgen-Diskussionen +++
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dcc © schrieb am 07.10.2026 um 19:26:45 zur Folge Im Wald der Gefahren: Habe es irgendwie zu Ende gehört, wobei ich jetzt schon nicht mehr weiß, was eigentlich passiert ist. Eigentlich passiert ja nichts. Die Pilz/Bären-Sache war witzig. Aber auch ohne Relevanz. Ansonsten: 70 Minute tote Hose. Grotesk wie abartig schlecht das ist. Verblüffend, wie es immer doch Leute gibt, die das dann ganz OK finden, oder sogar Atmosphäre wahrnehmen. Schnell wieder einen Klassiker oder gar Nebelberg hören, um meine Ohren zu neutralisieren 
alphawolf © schrieb am 07.10.2026 um 18:36:07 zur Folge Im Wald der Gefahren: Im Buch war ich auch überrascht, dass die Wanderung erst so spät beginnt, aber da war es irgendwie trotzdem so, dass man sich überrascht darauf einlassen konnte. Zudem hat Marx die Einführung der Figuren toll gelöst, in der Umsetzung ist davon nichts mehr übrig geblieben, obwohl es ewig dauert. Ich kann dich total verstehen, DCC. Wenn's nach mir gegangen wäre, hätte ich den Anfang auch auf ein Minimum reduziert. Die spannendsten Szenen kommen erst später und gerade die sind stark gekürzt. Ich überlege gerade, welches neuere Hörspiel ich empfehlen würde ... der Jadekönig würde ich sagen.
dcc © schrieb am 07.10.2026 um 14:54:05 zur Folge Im Wald der Gefahren: es dauert dann auch 27 Minuten bis die Wanderung endlich mal beginnt - und dort erzählt dann der Erzähler mehr als die eigentlichen Figuren
dcc © schrieb am 07.10.2026 um 14:42:35 zur Folge Im Wald der Gefahren: @70: Ich bin durch einen Beitrag anderswo auf diese Folge aufmerksam geworden -da ich ja eigentlich schon lange nicht mehr höre. Umso neugieriger war ich, als ich hier Vergleiche zum Nebelberg las, und da Marx dahinter steckt, wollte ich reinhöre. Was soll ich sagen? 20min nach Start weiß ich es besser. Es ist alles genau so schlimm wie bei all den anderen neueren Folgen die ich gehört habe. Es beginnt beim peinlichen Overacting aller Sprecher ("Bill Greyfield!!!"), über die seltsam trübe Stimmung mit wenig Musik (es dauert 7min bis zur ersten lahmen Zwischenmusik, bis hin zur ultra-lahmen Exposition und Inszenierung. Nach 20min habe ich unzählige Namen gehört, es wurden zig Dinge thematisiert (Müll, Wildunfall, Wanderung,...) aber es ist NOCHT ABSOLUT NICHTS PASSIERT!!! und alles was "passiert" wird von Milberg wie für Vollpfosten beschrieben ("Justus lauschte"... "Justus schlich sich an..."). Meine Fresse! Man vergleiche das mal mit Klassikern. Beim Karpatenhund, dem Schatz oder auch dem grünen Geist sind nach 20min schon zig spannende Dinge passiert. Vor allem aber weiß man eindeutig, worum es geht. Auch der Vergleich zum Nebelberg fällt schlimm aus. Dort hast du sofort den nervenden Wecker, dann die Explosion, und kurz danach das Phantom. Hier? NIX! Ich mag jetzt gar nicht mehr weiterhören. Das sind halt wirklich nur noch Hörbücher mit verteilten Rollen durch durchschnittlich agierende Sprecher
alphawolf © schrieb am 06.10.2026 um 13:45:50 zur Folge Die silberne Spinne: @327: An die Originalkripte kommt die rocky-beach.com in der Regel nicht. Das ist alles Fleißarbeit von den Fans, das Hörspiel wieder in ein Skript umzuschreiben. Hier im Forum gibt es auch einen Thread, bei dem du die Erstellung eines Skripts übernehmen kannst.
LupusJonas © schrieb am 06.10.2026 um 06:45:09 zur Folge Die silberne Spinne: Am Anfang war noch mehr orchestrale Musik wie in Hitchcock-Filmen im Einsatz. Die hat Beurmann ja extra vom London Symphonic Orchestra einspielen lassen. Fand ich auch immer gut. Etwa in den "rätselhaften Bildern", als de Groot sagt "Und kein Gedonder" Sonst werd ich bööse..." Die Bohn-Musik kam dann in den zweistelligen Folgenn immer stärker in den Vordergrund und auch immer öfter neue Stücke. Warum man das aufgegeben hat, ist ja klar: Der Rechtsstreit mit Bohn. Die Komponisten danach hatten nicht mehr diese Qualität. Die Musik von Bohn war ja richtige Bandmusik. Danach kam nur Studiomusik aus dem Keyboard. Bohn hat ja zuletzt auch viel reine Studiomusik produziert, als er in den USA war. Ich glaube, die ist dann bis Folge 39 noch zu hören. Hat mich auch nicht mehr so überzeugt. In der "silbernen Spinne" sind jedenfalls richtig gute Stücke eingesetzt.
dcc © schrieb am 05.10.2026 um 21:28:44 zur Folge Die silberne Spinne: In den ganz ersten Folgen ist ja noch gar nicht so viel Bohn Musik aber bei der Spinne (zum Beispiel) sind es wirklich durchgängig herausragende Stücke. und JA, diese verbalen Fingerzeige von Hitchcock (und auch in Kombination mit Musikeinsatz) sind ein absolutes Alleinstellungsmerkmal der Serie gewesen, und ich habe keine Ahnung, warum man das alles so aufgegeben hat
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 20:10:45 zur Folge Die silberne Spinne: Ja, und in der "silbernen Spinne" ist der Einsatz der Musik wirklich fast durchgehend super. Auch ganz am Anfang, als Hitchcock nach dem Fast-Unfall erzählt: "Danach aber hieß es Abschied nehmen - für immer. Wie die drei Detektive glaubten..." Die Musik danach ist einfach nur geil. Auch wie Peter Passetti diesen Satz raunend ausklingen lässt, ist unnachahmlich gut.
dcc © schrieb am 05.10.2026 um 19:55:35 zur Folge Die silberne Spinne: @326: Toll, dass das mal jemand sagt mit dieser merkwürdigen Einbindung von Hitchcock hier! Mir fällt das jedes Mal auf. und zur Musik: Ja absolut! Es gibt in der KLassiker/Bohn Zeit so dermaßen viele solcher Momente, die seit langer Zeit total fehlen. Zu der Zeit der erste 35 Hörspiele war die Musik nicht einfach nur Begleitung, sie war selbst prägender Teil der Hörspiele. Ich liebe es wie spannende Szenen mit Bohns Stücken abgebunden werden, und man dadurch angeregt wird, die Szene im Kopf Revue passieren zu lassen oder weiter zu spinnen. Diese Kunst fehlt den Hörspielen seit dieser Zeit
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 18:00:27 zur Folge Die silberne Spinne: P.S. Peters Satz im Hintergrund "Wart’ mal, ich nehm’ noch was mit" habe ich auch erst jetzt beim genauen Zuhören bemerkt. Schon wirklich putzig. Im Hörspielskript hier auf der Folgenseite steht er drin. Aber wann ist das Skript enstanden? Als Abschrift danach oder war es die Vorlage für die Produktion?
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 17:54:54 zur Folge Die silberne Spinne: Die Szene, in der Hitchcock anruft und den Besuch ankündigt, ist ohnehin nicht ganz logisch: Denn seit die drei ??? nach dem Fast-Unfall noch ein paar Stunden mit Lars Holmquist verbringen, sind ja eigentlich schon ein paar Tage vergangen. Beim Rausgehen zu Tante Mathilda erwähnt Justus den Fast-Unfall aber so, als wäre er gerade vorhin passiert. Das ginge nur, wenn die drei sich unmittelbar vorher darüber unterhalten haben, was aber im Hörspiel nicht der Fall ist. Außerdem ist es schon ulkig, warum Alfred Hitchcock hier überhaupt auftritt und "Besuch" ankündigt, ohne auch nur anzudeuten, worum es geht. Ich kenne das Buch nicht, könnte mir aber vorstellen, dass hier grob gekürzt wurde. Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Folge immer noch sehr mag, gerade wegen der Szenerie und der Dramatik, die auch durch die Musik von Carsten Bohn perfekt begleitet wird, etwa nach Peters Ausruf: "Wir müssen wissen, wo die Spinne ist. Und wenn du dir den Kopf zerbrichst, du musst dich erinnern!!" Dann setzt "Gitarrero Comedown" von Carsten Bohn ein. Klasse. -- Die Szenerie mit Magnusstad habe ich damals so hingenommen, ich kannte ja die Staaten nicht. Warum soll da nicht ein aus Schweden stammender Landmaschinenbauer sich erfolgreich ein eigenes Unternehmensreich aufgebaut und eine eigene Stadt nach dem Vorbild seiner Heimat gegründet haben. Die USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten schienen mir dafür durchaus geeignet zu sein. Zwar ist mir nicht ganz klar, warum die Magnusglocke am Ende das alles entscheidende Signal sendet, damit die Leute wissen, dass Lars betrogen wird. Sie hätte ja genausogut deshalb läuten können, weil Forsberg feierlich die Magnuswerke übernimmt. Vermutlich ist auch hier etwas zuviel Inhalt der Schere zum Opfer gefallen. Aber geschenkt. Als Jugendlicher habe ich das irgendwie überbrückt und so akzeptiert, wie es erzählt wurde.
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 17:10:21 zur Folge Die bedrohte Ranch: Da ich auch nur die Klassikerfolgen bis 33 wirklich gut kenne, habe ich Rüdiger Schulzki nie als Onkel Titus gehört, als Asmodi (Singende Schlange) und Gordon Mackenzie (Doppelgänger) war er gut. Erik Schäffler kenne ich gar nicht. Ja, man hat bei Andreas Beurmann schon gemerkt, dass er kein Schauspieler war, aber es hat mich nie gestört. Er klang ja nicht laienhaft, er hat halt nur weniger agiert, aber das hat ja gerde gepasst. Onkel Titus stand ja nie im Vordergrund, sondern war immer so eine Vaterfigur, der im Hintergrund solide seine Arbeit macht, während Tanta Mathilda sich schon mal etwas reslouter ins Spiel bringt. Von daher war Beurmann eine gut Besetzung. Ich hab ihn in den Folgen immer gemocht.
alphawolf © schrieb am 05.10.2026 um 15:51:25 zur Folge Die bedrohte Ranch: Beurmann ist definitiv kein gelernter Sprecher. Seine Leistung in der BJHW-Ära finde ich aber hervorragend. Da ist Titus immer der Lichtblick. Natürlich sind Tante Mathilda und Onkel Titus um die 40. Gut, mit 52 war Beurmann im rasenden Löwen sogar schon altersmäßig drüber, aber ich finde die Stimme geht als 40 durch. Bei Kirchberger bin ich aber bei der Performance in der Ranch bei einem 30jährigen, der irgendwie versucht, älter und autoritär zu klingen. Auch, wenn er da bereits 40 war. Es geht ums Stimmalter, nicht ums tatsächliche, bzw. sind manche Sprecher in der Lage durch die "Haltung" viel älter oder jünger zu klingen, als sie eigentlich sind oder sogar ihr stimmalter wäre. Kirchberger klingt für mich aber sehr künstlich. Er liest seinen Text zwar nicht ab, wie Beurmann das tut, aber es wirkt irgendwie auswendig gelernt und vorgetragen - Bühnentauglich. Das macht es für mein Ohr eben so, als würde da ein 30jähriger stehen, der krampfhaft versucht, eine autoritäre Person darzustellen.
dcc © schrieb am 05.10.2026 um 15:14:23 zur Folge Die bedrohte Ranch: Ich befürchte, die letzten beiden kenne ich gar nicht auf der Rolle. Beurmann war ja kein Sprecher (oder?) von daher fand ich ihn immer etwas unbeholfen, sobald ich als Erwachsener darauf gehört habe. Zum Ende war er natürlich auch zu alt und klang oft heiser. Vielleicht liegt es bei mir auch einfach daran, dass die Ranch einer der wenigen Folgen meiner Kindheit war, aber ich mag den sehr resoluten Titus hier. Zu jung ist er sicher nicht. Das ist immer wieder das Missverständnis, dass Onkel Titus und Tante Mathilda so alt sein müssen, als wären sie "unsere" Tanten/Onkel heute - wobei ich jetzt mal davon ausgehe, dass du auch 30/40 bist. Dann wäre 55-75 das richtige Alter. Aber wenn man bedenkt, dass es ja sozusagen im Alter von Justus Eltern sein müssen (oder gar jünger), dann müssen sie eher 38-48 Jahre jung sein
alphawolf © schrieb am 05.10.2026 um 10:27:42 zur Folge Die bedrohte Ranch: Also ich bin bei Kirchberger/Beurmann immer zwiegespalten. Als ich Kirchberger bei der Ranch das erste mal hörte, dachte ich "das passt ja gar nicht!" - viel zu laut, viel zu unangenehm regt er sich auf und klingt auch zu jung für "meinen" Onkel Titus, das verschrobene ist komplett raus. Da erinnerte ich mich an die verschwundene Seglerin, in der Beurmann sich ja auch aufregt. Das klingt total echt und passend, aber irgendwie nicht unangenehm, sondern man fühlt mit Titus und kann ihn total verstehen, schlägt sich auf seine Seite. Als ich Beurmann in der Neuabmischung hörte, hab ich mich erst gefreut, dann war ich aber von seiner Performance her ziemlich enttäuscht. Das klingt einfach wie vom Blatt abgelesen, ohne jede Emotion. Insofern gefallen mir beide Einsätze in diesem Fall nicht. Es sind beides tolle Sprecher, Beurmann passt wie die Faust aufs Auge für Titus, Kirchberger für so ziemlich jede andere Rolle. Noch allgemein zu Onkel Titus: Rüdiger Schulzki war für mich ebenfalls eine Fehlbesetzung, obwohl ich ihn sonst auch sehr gerne mag, da gefiel mir diese aggressive Art nicht. Mit Erik Schäffler bin ich hingegen zufrieden, der ist zwar nicht wirklich verschroben, aber diese gemütliche, ein bisschen verträumte Art gefällt mir.
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