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+++ Folgen-Diskussionen +++
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Max DoMania © schrieb am 30.08.2026 um 18:21:36 zur Folge Der Super-Papagei: Also ich persönlich fand es immer etwas schade, dass man die Entstehungsgeschichte in den Hörspielen so vernachlässigt hat. Auch find ich es befremdlich, dass man so eklatante Fehler wie das mit der Mutter so abkultet. Würde das in einer heutigen Folge so passieren, auf die Macher würde ein Shitstorm sondersgleichen einprasseln.
Winnetou © schrieb am 30.08.2026 um 16:18:16 zur Folge Unter Verdacht: @LaFlamme Tatsächlich fand ich gerade diese Hektik am Ende super gelungen, weil dadurch die eigentliche Auflösung nicht so 0815 ans Licht gerückt wird. Für mich war das eine der spannendsten Szenen in den Drei ??? Büchern, die ich bisher gelesen habe und gerade deshalb so stark, weil man eben selbst als Leser für kurze Zeit den Überblick verliert. Erfüllt die Szene nicht genau dann auch ihren Zweck?
alphawolf © schrieb am 29.08.2026 um 21:07:58 zur Folge Die Auferstehung: Auch das kartografieren ist kein Job, den ich für Peter gewählt hätte. Aber ist ja auch Wurst, ihr habt ausführlich geschrieben, was euch gefällt, ich hab ausführlich geschrieben, was mir nicht gefällt. Ich werde mir die weiteren Bücher von Eschbach nicht geben, aber wenn sie euch gefallen, ist das doch schön. Dann hat das ganze auch seine Daseinsberechtigung.
dcc © schrieb am 29.08.2026 um 10:14:57 zur Folge Die Auferstehung: Vor allem kenne ich selbst viele, die so einen Werdegang haben einschließlich mir selbst 
Winnetou © schrieb am 29.08.2026 um 08:42:24 zur Folge Die Auferstehung: Da kann ich dcc nur zustimmen. Ich fand den Werdegang von Peter sogar am realistischsten.
dcc © schrieb am 29.08.2026 um 08:29:11 zur Folge Die Auferstehung: Zu 44: Aber wird das nicht genau so beschrieben, dass Peter in diesen Job eher über Umwege reingerutscht ist, und er den Job auch nicht mehr so richtig mag? Er reist sehr gerne um was zu erleben, studiert dann Geographie, arbeitet für eine Firma die digitale Kartographie macht, diese wird irgendwann von google übernommen. Ich fand das interessant und glaubhaft.
Ola-Nordmann © schrieb am 29.08.2026 um 08:11:01 zur Folge Die Auferstehung: Mir hat das Buch ja insgesamt ganz gut gefallen und auch den Werdegang der drei finde ich halbwegs nachvollziehbar. Justus und Bob voll, Peter akzeptabel (erstaunlicherweise ist das sehr ähnlich wie in der Interpretation, die ich furchtbar finde) Ich hatte mir aber nochmal durchgelesen, was ich am Anfang geschrieben hatte. Bei Peter schrieb ich, dass ein Hauptproblem für mich ist, dass ich das Gefühl habe, dass es nur gewählt wurde, um diesen Mr. Allwissend zu haben. Ich sag nicht, dass es nur für den Fall hier so gewählt wurde, aber es ist einfach eine sehr einfache Art, um am Ende aus Sackgassen herauszukommen. Und klar, man kann es als Recherche 2.0 betrachten, es hat aber eine komplett andere Qualität als damals bei Bob. Und selbst wenn es das in der Realität geben sollte, ist es eine sehr einfache Lösung für einen Schriftsteller.
LaFlamme © schrieb am 28.08.2026 um 22:57:24 zur Folge Spuk in Hollywood: Ich packe mal den Welpenschutz aus: Auch die Erstlingswerke von André Marx, Marco Sonnleitner, BJHW und Hendrik Buchna waren ziemlich bescheiden, es kann also durchaus Luft nach oben geben. Zusammenfassen kann man den Fall mit einem Wort: Geradlinig. Aber hier SPOILER! Plätschert durch von vorne bis hinten ohne sonderliche Höhepunkte (was soll bei einer Seance groß passieren, die Viper hätte es auch nicht gebraucht), alles durchschaubar, vor allem die "Täter" - und man fragt sich bis zu den letzten 15 Seiten wo jetzt das große Verbrechen sein soll. Beim Einbruch kommen sie völlig ungehindert rein und raus mit keiner Spannung, Wenn man schon unbedingt ZWEI Mal erwähnen muss dass ein dankbarer Klient den Rolls Royce zur Verfügung gestellt hat dann schreib doch bitte zumindest beim zweiten Mal auch den Namen hin. (Okay, machen die anderen auch nicht, aber die erwähnen das ja auch nur einmal.) Immerhin hat er sich mit alten Fällen beschäftigt, Poltergeist, Stimmen aus dem Nichts und der lachende Schatten werden in einem Satz erwähnt. Und ja, immerhin hatten wir die Hollywood Hills noch nicht so oft und Jeffrey darf mal drei Wörter sagen. Fazit: Trotz allem keine Katastrophe, aber auch nicht wirklich gut. Cover gefällt mir, der Friseursalon war witzig, es ist gefällig geschrieben. Das Buch mir als Highlight an die letzte Stelle aufzuheben wird so bald allerdings nicht mehr passieren, da geht es hinter Erlhoff, Nevis und Dittert zurück.Aber: Das war gerade mal das erste Buch, ich mache mir noch keine Sorgen dass es nicht besser wird.
alphawolf © schrieb am 28.08.2026 um 22:55:24 zur Folge Die Auferstehung: Also Peter hackt sich in Mailaccounts und so weiter. Damit arbeitet er für mich in der IT. Ich bin übrigens auch einer. Peter hätte ich allgemein keinen Bürojob gegeben, das passt einfach 0,0. Da dieses Netzwerk für die Story ausschlaggebend ist, kann es eigentlich nur so sein, dass die Story vorher stand. Aber auch wenn Eschbach dies geändert hätte, find ich den Rest immer noch schlecht.
dcc © schrieb am 28.08.2026 um 21:39:19 zur Folge Die Auferstehung: Er ist doch gar kein ITler bei google. Anzunehmen, dass dort alle Mitarbeiter ITler sind ist recht naiv. All das wird im Buch gut erklärt. Im Übrigen glaube ich nicht, dass er erst die Story hatte und dann Peter so definiert hat, dass er die Story erzählen kann.
alphawolf © schrieb am 28.08.2026 um 21:18:16 zur Folge Die Auferstehung: Clever? Eschbach brauchte einen Google-Mitarbeiter für die Geschichte, damit sie funktioniert. Peter ist null IT-ler. Er hätte etwas handwerkliches gemacht oder wäre in einer Autowerkstatt. Wenn ich darauf warte, dass des Autor zu potte kommt, bei der Hälfte des Buchs alle Antworten auf meine Fragen habe und mich nur wundere, warum der Autor weiterschreibt ohne etwas mir unbekanntes zu präsentieren, dann ist es mir eben zu langatmig.
dcc © schrieb am 28.08.2026 um 17:00:59 zur Folge Die Auferstehung: ...Eschbach macht aber noch etwas sehr cleveres. Durch Peters Google Background, schafft er eine aktuelle Ergänzung bzw. Ersatz zu Bobs klassischer Bibliothek Recherche-Arbeit, und zudem gibt es Peter eine neue Rolle/Bedeutung, weil er ja mit 55 nicht mehr die Sportskanone der Drei sein kann
dcc © schrieb am 28.08.2026 um 16:58:53 zur Folge Die Auferstehung: Also, ich fand das alles andere als lahm. Es ist eben ein Buch für Erwachsene, und nicht so ein 130 Seiten Ding für Kinder, wie es die normale Serie ist. Dennoch fand ich, passiert da mehr und alles schneller als ich es zumindest aus den neueren Hörspielen kenne. Was die Hauptfiguren angeht: Es ist das Grundproblem eines Kinder Phänomens, dass man sich bei einer solchen Geschichte überlegen muss, wie weit man die Figuren sich entwickeln lässt. Lässt man sie genau das machen, was man sich naiv anhand der Ur-Serie vorgestellt hat (also praktisch: Justus wird Professor oder bleibt Detektiv, Peter wird ja was? Profi-Sportler???) ist das extrem einfältig. Ich finde, Eschbach hat eine gute Balance geschaffen, und die Erklärungen zu Peter halte ich für sehr sehr glaubhaft und nachvollziehbar. Anders gefragt: Wie viele der Sportskanonen aus eurer Jugend sind Profisportler geworden und machen auch im Alter von 60 beruflich etwas mit Sport?
dcc © schrieb am 28.08.2026 um 16:54:52 zur Folge Der Super-Papagei: Das ist einfach konsequent, und es zeigt herrlich, wie die Leute damals verstanden haben, wie Kinder ticken. die brauchen keine Details, keine Hintergründe, keine Entstehung, keine Exposition. die wollen einfach hören und in eine andere Welt eintauchen.
Ola-Nordmann © schrieb am 28.08.2026 um 10:45:45 zur Folge Der Super-Papagei: Einmal von der Geschichte her abgesehen (mir ist der Superpapagei deutlich lieber als das Gespensterschloss), stimme ich dir vollkommen zu, dass die Entstehungsgeschichte aus dem Hörspiel gestrichen wurde. Selbst wenn sie mit dem Gespensterschloss angefangen hätten, wäre das sinnvoll gewesen. Da merkt man einfach die Unterschiede zwischen Buch und Hörspiel. Was im einen Medium funktioniert, wäre im anderen nur langweiliges Füllmaterial gewesen.
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