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+++ Folgen-Diskussionen +++
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dcc © schrieb am 05.10.2026 um 21:28:44 zur Folge Die silberne Spinne: In den ganz ersten Folgen ist ja noch gar nicht so viel Bohn Musik aber bei der Spinne (zum Beispiel) sind es wirklich durchgängig herausragende Stücke. und JA, diese verbalen Fingerzeige von Hitchcock (und auch in Kombination mit Musikeinsatz) sind ein absolutes Alleinstellungsmerkmal der Serie gewesen, und ich habe keine Ahnung, warum man das alles so aufgegeben hat
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 20:10:45 zur Folge Die silberne Spinne: Ja, und in der "silbernen Spinne" ist der Einsatz der Musik wirklich fast durchgehend super. Auch ganz am Anfang, als Hitchcock nach dem Fast-Unfall erzählt: "Danach aber hieß es Abschied nehmen - für immer. Wie die drei Detektive glaubten..." Die Musik danach ist einfach nur geil. Auch wie Peter Passetti diesen Satz raunend ausklingen lässt, ist unnachahmlich gut.
dcc © schrieb am 05.10.2026 um 19:55:35 zur Folge Die silberne Spinne: @326: Toll, dass das mal jemand sagt mit dieser merkwürdigen Einbindung von Hitchcock hier! Mir fällt das jedes Mal auf. und zur Musik: Ja absolut! Es gibt in der KLassiker/Bohn Zeit so dermaßen viele solcher Momente, die seit langer Zeit total fehlen. Zu der Zeit der erste 35 Hörspiele war die Musik nicht einfach nur Begleitung, sie war selbst prägender Teil der Hörspiele. Ich liebe es wie spannende Szenen mit Bohns Stücken abgebunden werden, und man dadurch angeregt wird, die Szene im Kopf Revue passieren zu lassen oder weiter zu spinnen. Diese Kunst fehlt den Hörspielen seit dieser Zeit
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 18:00:27 zur Folge Die silberne Spinne: P.S. Peters Satz im Hintergrund "Wart’ mal, ich nehm’ noch was mit" habe ich auch erst jetzt beim genauen Zuhören bemerkt. Schon wirklich putzig. Im Hörspielskript hier auf der Folgenseite steht er drin. Aber wann ist das Skript enstanden? Als Abschrift danach oder war es die Vorlage für die Produktion?
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 17:54:54 zur Folge Die silberne Spinne: Die Szene, in der Hitchcock anruft und den Besuch ankündigt, ist ohnehin nicht ganz logisch: Denn seit die drei ??? nach dem Fast-Unfall noch ein paar Stunden mit Lars Holmquist verbringen, sind ja eigentlich schon ein paar Tage vergangen. Beim Rausgehen zu Tante Mathilda erwähnt Justus den Fast-Unfall aber so, als wäre er gerade vorhin passiert. Das ginge nur, wenn die drei sich unmittelbar vorher darüber unterhalten haben, was aber im Hörspiel nicht der Fall ist. Außerdem ist es schon ulkig, warum Alfred Hitchcock hier überhaupt auftritt und "Besuch" ankündigt, ohne auch nur anzudeuten, worum es geht. Ich kenne das Buch nicht, könnte mir aber vorstellen, dass hier grob gekürzt wurde. Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Folge immer noch sehr mag, gerade wegen der Szenerie und der Dramatik, die auch durch die Musik von Carsten Bohn perfekt begleitet wird, etwa nach Peters Ausruf: "Wir müssen wissen, wo die Spinne ist. Und wenn du dir den Kopf zerbrichst, du musst dich erinnern!!" Dann setzt "Gitarrero Comedown" von Carsten Bohn ein. Klasse. -- Die Szenerie mit Magnusstad habe ich damals so hingenommen, ich kannte ja die Staaten nicht. Warum soll da nicht ein aus Schweden stammender Landmaschinenbauer sich erfolgreich ein eigenes Unternehmensreich aufgebaut und eine eigene Stadt nach dem Vorbild seiner Heimat gegründet haben. Die USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten schienen mir dafür durchaus geeignet zu sein. Zwar ist mir nicht ganz klar, warum die Magnusglocke am Ende das alles entscheidende Signal sendet, damit die Leute wissen, dass Lars betrogen wird. Sie hätte ja genausogut deshalb läuten können, weil Forsberg feierlich die Magnuswerke übernimmt. Vermutlich ist auch hier etwas zuviel Inhalt der Schere zum Opfer gefallen. Aber geschenkt. Als Jugendlicher habe ich das irgendwie überbrückt und so akzeptiert, wie es erzählt wurde.
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 17:10:21 zur Folge Die bedrohte Ranch: Da ich auch nur die Klassikerfolgen bis 33 wirklich gut kenne, habe ich Rüdiger Schulzki nie als Onkel Titus gehört, als Asmodi (Singende Schlange) und Gordon Mackenzie (Doppelgänger) war er gut. Erik Schäffler kenne ich gar nicht. Ja, man hat bei Andreas Beurmann schon gemerkt, dass er kein Schauspieler war, aber es hat mich nie gestört. Er klang ja nicht laienhaft, er hat halt nur weniger agiert, aber das hat ja gerde gepasst. Onkel Titus stand ja nie im Vordergrund, sondern war immer so eine Vaterfigur, der im Hintergrund solide seine Arbeit macht, während Tanta Mathilda sich schon mal etwas reslouter ins Spiel bringt. Von daher war Beurmann eine gut Besetzung. Ich hab ihn in den Folgen immer gemocht.
alphawolf © schrieb am 05.10.2026 um 15:51:25 zur Folge Die bedrohte Ranch: Beurmann ist definitiv kein gelernter Sprecher. Seine Leistung in der BJHW-Ära finde ich aber hervorragend. Da ist Titus immer der Lichtblick. Natürlich sind Tante Mathilda und Onkel Titus um die 40. Gut, mit 52 war Beurmann im rasenden Löwen sogar schon altersmäßig drüber, aber ich finde die Stimme geht als 40 durch. Bei Kirchberger bin ich aber bei der Performance in der Ranch bei einem 30jährigen, der irgendwie versucht, älter und autoritär zu klingen. Auch, wenn er da bereits 40 war. Es geht ums Stimmalter, nicht ums tatsächliche, bzw. sind manche Sprecher in der Lage durch die "Haltung" viel älter oder jünger zu klingen, als sie eigentlich sind oder sogar ihr stimmalter wäre. Kirchberger klingt für mich aber sehr künstlich. Er liest seinen Text zwar nicht ab, wie Beurmann das tut, aber es wirkt irgendwie auswendig gelernt und vorgetragen - Bühnentauglich. Das macht es für mein Ohr eben so, als würde da ein 30jähriger stehen, der krampfhaft versucht, eine autoritäre Person darzustellen.
dcc © schrieb am 05.10.2026 um 15:14:23 zur Folge Die bedrohte Ranch: Ich befürchte, die letzten beiden kenne ich gar nicht auf der Rolle. Beurmann war ja kein Sprecher (oder?) von daher fand ich ihn immer etwas unbeholfen, sobald ich als Erwachsener darauf gehört habe. Zum Ende war er natürlich auch zu alt und klang oft heiser. Vielleicht liegt es bei mir auch einfach daran, dass die Ranch einer der wenigen Folgen meiner Kindheit war, aber ich mag den sehr resoluten Titus hier. Zu jung ist er sicher nicht. Das ist immer wieder das Missverständnis, dass Onkel Titus und Tante Mathilda so alt sein müssen, als wären sie "unsere" Tanten/Onkel heute - wobei ich jetzt mal davon ausgehe, dass du auch 30/40 bist. Dann wäre 55-75 das richtige Alter. Aber wenn man bedenkt, dass es ja sozusagen im Alter von Justus Eltern sein müssen (oder gar jünger), dann müssen sie eher 38-48 Jahre jung sein
alphawolf © schrieb am 05.10.2026 um 10:27:42 zur Folge Die bedrohte Ranch: Also ich bin bei Kirchberger/Beurmann immer zwiegespalten. Als ich Kirchberger bei der Ranch das erste mal hörte, dachte ich "das passt ja gar nicht!" - viel zu laut, viel zu unangenehm regt er sich auf und klingt auch zu jung für "meinen" Onkel Titus, das verschrobene ist komplett raus. Da erinnerte ich mich an die verschwundene Seglerin, in der Beurmann sich ja auch aufregt. Das klingt total echt und passend, aber irgendwie nicht unangenehm, sondern man fühlt mit Titus und kann ihn total verstehen, schlägt sich auf seine Seite. Als ich Beurmann in der Neuabmischung hörte, hab ich mich erst gefreut, dann war ich aber von seiner Performance her ziemlich enttäuscht. Das klingt einfach wie vom Blatt abgelesen, ohne jede Emotion. Insofern gefallen mir beide Einsätze in diesem Fall nicht. Es sind beides tolle Sprecher, Beurmann passt wie die Faust aufs Auge für Titus, Kirchberger für so ziemlich jede andere Rolle. Noch allgemein zu Onkel Titus: Rüdiger Schulzki war für mich ebenfalls eine Fehlbesetzung, obwohl ich ihn sonst auch sehr gerne mag, da gefiel mir diese aggressive Art nicht. Mit Erik Schäffler bin ich hingegen zufrieden, der ist zwar nicht wirklich verschroben, aber diese gemütliche, ein bisschen verträumte Art gefällt mir.
LupusJonas © schrieb am 05.10.2026 um 08:11:29 zur Folge Die bedrohte Ranch: Man muss Andreas Beurmann für Onkel Titus sicher nicht als perfekte Besetzung sehen, aber er hat die Rolle nun mal geprägt, auch wenn er kein gelernter Schauspieler war. Peter Kirchberger fand ich in der "bedrohten Ranch" schon beim ersten Hören unpassend. Klar, natürlich auch deshalb, weil ich einen anderen Onkel Titus kannte. Aber Peter Kirchberger ist an sich ein viel zu lauter und durchdringender Akteur für diese Rolle, jemand der immer das Aufmerksamkeit auf sich zieht. Irgendwie passt das nicht. Kirchberger hat ja auch Harold Carlson im "grünen Geist" gesprochen. Da war er etwas zurückgenommener, aber auch dann ist er immer noch ein sehr markanter Sprecher, den ich für Onkel Titus unpassend finde. Auf der anderen Seite ist es in der Neuabmischung auch komisch, wenn auf einmal wieder Andreas Beurmann den Titus spricht. Denn selbst wenn er der "richtige" ist, kommt er für diesen kleinen Part natürlich zu spät. Kirchberger hat den Auftritt in seiner Art geprägt, wenn auch unpassend. Sich jetzt wieder an den "normalen" Titus zu gewöhnen, ist auch nicht gerade einfach. Scheiß Gewohnheit.... ;)) Ich muss bei Onkel Titus vor allem an die Situation im "rasenden Löwen" denken, als er seinem Neffen Justus blind vertraut, weil der die Käfigstangen nicht einfach so verkaufen wollte. Titus spielt einfach mit und verlangt von "Nussknacker" gleich einen noch höheren Preis als vorher Justus. Ich finde, das hat Andreas Beurmann perfekt verkörpert: zwar ruhig und zurückgenommen, aber gleichzeitig schlitzohrig und souverän. Peter Kirchberger wäre da vermutlich viel zu massig aufgetreten.
dcc © schrieb am 04.10.2026 um 22:47:47 zur Folge Die bedrohte Ranch: Witzig. Ich habe letztens noch irgendwo geschrieben, dass mir dieser Titus mit großem Abstand am besten gefällt. Viel resoluter, professioneller, mehr Geschäftsmann als wirrer Onkel.
LupusJonas © schrieb am 04.10.2026 um 18:47:23 zur Folge Die bedrohte Ranch: *Womit du durchaus Recht hast, Dicker" ist noch drin. Aber der Satz von Justus "Außerirdische, Ufos... Kollegen, so etwas existiert für seriöse Dektektive nicht!", der ist raus. Warum auch immer... Danke für die Auflösung um Hansi Jochmann. Andreas Beurmann ist ja auch wieder als Onkel Titus dabei, statt Peter Kirchberger, der ja auch wirklich unpassend war. In der Neuabmischung ist sehr viel mehr orchestrale Musik zu hören, die an Hitchcock-Filme erinnert. Hätte ich die neue Variante zuerst gehört, würde ich die Musik vielleicht sogar etwas besser finden. Denn in der alten Version sind die Musikstücke nicht ganz so doll, auch wenn sie von Carsten Bohn stammen. Aber trotzdem habe ich mich natürlich irgendwie an sie gewöhnt und sie sind mir vertrauter.
Bambi © schrieb am 04.10.2026 um 17:13:16 zur Folge Der rote Pirat: Die Folge ist einfach etwas besonderes für mich Ich höre halbwegs regelmäßig alle Folgen der Hörspiele durch und egal wie oft ich diese Folge höre, nach drei Tagen weiß ich einfach nicht mehr worum es geht. Ich habe auch bei anderen Folgen nicht alle Details im Kopf, aber hier verschwindet einfach alles. Ein Schulfreund der drei ist der Sohn von einem Typen der Piratenshows macht und pleite ist. In einem alten Turm lebt ein Nachfahre des roten Piraten, der wild herumballert. Es gibt einen Schatz in seinem Keller, aber eigentlich doch nicht, irgendwer weiß davon und will deshalb alles über den roten Piraten wissen und auf Tonband aufnehmen. Und dann haben wir auf einmal eine Flucht in einem Wasserflugzeug. Ich würde sie ja nochmal hören, aber dann weiß ich in einer Woche nicht mehr als jetzt und besonders gut finde ich die Folge auch nicht. Ist die Folge wirklich so ein Durcheinander?
Bambi © schrieb am 04.10.2026 um 17:01:57 zur Folge Die Rache des Untoten: @57 Dass es in anderen Folgen viel zu viel Aufwand gab macht es für mich nicht besser. Aber gerade im Drachen ist es zwar völlig überzogen, aber irgendwie plausibel. Der gräbt den Tunnel, dabei stören die Hunde, er will - falls er gesehen wird - die Leute abschrecken mit dem Drachen. Hier in dieser Folge sehe ich den Sinn für den ganzen Aufwand aber nicht und ohne die ganze Aktion hätte der Ausbruch vielleicht funktioniert.
dcc © schrieb am 04.10.2026 um 15:45:53 zur Folge Die bedrohte Ranch: Da würde mich mal in dem Zusammenhand interessieren, wieviel eigentlich im Hörspiel sonst noch geändert wurde. Das "Pack!" von Barron/Pinkas Braun ist ja wohl raus. Was ist mit dem "womit du durchaus Recht hast, DICKER!"?
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