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Ola-Nordmann © schrieb am 05.05.2026 um 08:09:51 zur Folge Botschaft von Geisterhand: Da hab ich zum Glück nochmal aktualisiert, bevor ich antworte, die letzte Ergänzung ist für die Einordnung ja doch ziemlich wichtig. Zunächst einmal sind die Erweiterung von Rocky Beach und Fernreisen für mich tatsächlich zwei unterschiedliche Dinge. Während letzteres wohl wirklich oft wegen (vermeintlicher) Originalität unternommen wird, ist ersteres für mich primär aus Faulheit (oder etwas autorenfreundlicher Zeitdruck) entstanden. Man will einen Fall an einer Oper spielen lassen, anstatt sich dann im Serienuniversum umzuschauen, ob es da schon einen geeigneten Ort gibt, wird schnell ein neuer erstellt, was dann am Ende dazu führt, dass die Kleinstadt Rocky Beach 10 Opern, 20 Museen, fünf große Veranstaltungshallen und etliche Theater und Restaurants besitzt. Quasi das Bärstadt der Serie. Insofern stimme ich dir absolut zu, dass dies die DNA der Serie immens verwässert. Wie es anders geht, zeigen ja die Rocky-Beach-Crimes. Im ersten Band treffen sie jemanden, der ein Cafe eröffnen will, im zweiten findet die Eröffnung statt, ab dem dritten kommt es regelmäßig als Nebenschauplatz vor. Diese Entwicklung braucht es dabei überhaupt nicht, alleine die Kontinuität reicht hiervollkommen aus. Für die Entwicklung braucht es eine enge Abstimmung zwischen den Autoren (bei den RBC deren zwei), aber letzten Endes würde eine Serienbibel mit einigen Schauplätzen völlig ausreichen - zumal man mit der Lage vor LA ja quasi ein Füllhorn zur Verfügung hat, dass Rocky Beach nicht aufbläht. Dann die Fernreisen. Die sind, wie du ja auch schreibst, schon sehr früh in die Serie eingeführt worden. Da Arthur selbst die Spinne geschrieben hat, war er der Idee also nicht abgeneigt. Das heißt für mich nicht, dass man auf Teufel komm raus Reisen einbauen muss, aber eben auch, dass man nicht auf sie zu verzichten braucht. Insgesamt würde ich ebenfalls dazu tendieren, wenn nicht nötig, dann lässt man es bleiben, wenn man eine funktionierende Idee hat, darf man es gerne machen. Was deine Beispiele angeht, bin ich bei der Bewertung jedenfalls komplett gegenteilig. Die Spinne finde ich im Original absolut gelungen, das istein richtig schönes Buch, dass in der deutschen Übersetzung leider ruiniert wurde, weil da dann nichts mehr zusammenpasst. Und auch die Grundidee der Europareise von BJHW finde ich nach wie vor grandios (die Umsetzung durch BJHW ist ja nochmal was anderes). Warum nicht die Jungs für ein einmaliges Experiment für ein paar Bände nach Europa holen. Das verwässert für mich nicht die Serien-DNA. Als Kind war es einfach toll, die drei Detektive mal in der Heimat zu haben. Viel gravierender finde ich da die unnötig verlegten (Teil)handlungen mancher Bände. Die Triaden entführen Peter nach Shanghai, Rubbish wird mal schnell in Kairo gesucht, auch der Indientrip im dritten Band des feurigen Auges macht den Dreiteiler für mich nicht besser, sondern schlechter. Im Prinzip könnte ich noch das leere Grab hinzufügen, nur ist da der Trip nach Venezuela nicht das Hauptproblem. Was das Auserzählt angeht, ist der Punkt aber wohl wirklich mehr oder weniger erreicht, Sicher, es gibt immer mal wieder gute Folgen, aber wirklich was neues ist da in den allerseltensten Fällen dabei. Wenn ich mir Frau Arthurs Neuauflage anschaue, spielen da in den ersten paar Bänden 2/3 auch nicht in Rocky Beach, sondern quer verteilt über Kalifornien (was ja auch jeweils eine Tagesreise Anfahrt, also Komplettverlegung ist). Ich weiß zwar nicht, wie das da weitergeht, kann mir aber nicht vorstellen, dass es sich groß geändert hat.
Boomtown © schrieb am 05.05.2026 um 05:35:17 zur Folge Botschaft von Geisterhand: @185 Und btw, ich meine wirklich Fernreisen und nicht Ausflüge innerhalb Kaliforniens oder einen Roadtrip mit Ben Peck. Und das Original von Silberne Spinne bestätigt das ja nur. Der erste Totalausfall der Serie, auch wenn er von ihrem Schöpfer persönlich kam.
Boomtown © schrieb am 05.05.2026 um 05:16:27 zur Folge Botschaft von Geisterhand: @183 Was hat das denn mit Mut zu tun? Für einen Autoren ist es doch die einfachste Abkürzung zu vermeintlich mehr Originalität, wenn er die Grenzen des Serienuniversums ausdehnt. Ob das nun eine Expansion von Rocky Beach ist, oder eben Fernreisen auf andere Kontinente, vordergründig hat man sich da schnell mal "was neues" getraut, was letztendlich aber jedes Mal die DNA der Serie weiter verwässert. BJHWs Europareisen sind da ja das beste Beispiel. Das sind generische Jugendkrimis von einer Autorin, die offenkundig so gar nichts mit der Originalserie anfangen konnte. Wenn du den ursprünglichen Rahmen der Serie als ausgelutschtes 08/15-Setting beschreibst, sprichst du eigentlich das Problem an, dass die Serie vor langer Zeit schon ausgezählt worden ist. Und da würde ich nicht mal widersprechen. Nur wäre es dann vielleicht sinnvoller einfach eine neue Serie zu entwickeln, statt eine alte sehr bemüht am Leben zu halten.
Bambi © schrieb am 03.05.2026 um 21:58:13 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Danke @Talano Das probiere ich gleich mal aus :)
Bambi © schrieb am 03.05.2026 um 21:56:09 zur Folge Fußball-Skandal: Huch @guru, was ist denn da passiert?
guru01 © schrieb am 03.05.2026 um 01:55:23 zur Folge Fußball-Skandal: Naja, man erwartet schon nicht viel bei einen Fußball Fall. Ich habe für das Buch lange gebraucht, vergebe trotzdem eine 3. Grundsätzlich ist die Story okay. Warum musste es die Wm sein und nicht ein Freundschaftsspiel? Massentaugliche Durchschnittliche Kost mehr wird man wohl auch nicht vom HSP erwarten dürfen.
Talano © schrieb am 02.05.2026 um 11:15:11 zur Folge Der Super-Papagei: Ich glaube, als Kind fand ich das Buch nicht so toll. Manches hat sich nicht erschlossen, das mit den Papageien fand ich öde und das Rätsel war kaum lösbar (Das sehe ich auch heute noch kritisch).
Talano © schrieb am 02.05.2026 um 10:59:12 zur Folge Der Super-Papagei: Auch der Super-Papagei ist eine Super-Folge. Vllt. bin ich nicht objektiv, aber was Robert Arthur da raus haut ist Extraklasse. Das Buch hat eine Tiefe, die für ein Kinderbuch absolut ungewöhnlich ist, als Kind habe ich auch nicht alles verstanden. Das Spiel mit Hugenay z.B.. Das Worträtsel selbst finde ich etwas konstruiert,aber immerhin sehr gut, dass es dann auch noch von Papageien aufgesagt wird, ist schon genial, da muss man erst mal drauf kommen. Also mich hat das Buch auch als älterer, weißer Mann wieder begeistert. Handlung, Atmosphäre, Schreibstil, Spannung, alles Bestens, Nächste Note 1 von mir. Das Hitchcock die Aufträge erteilt, war ja wohl ein Marketing-Trick von Arthur, wo raus ja auch später ein Rechtsstreit entstand. Aber Arthur war wohl wirklich mit Hitchcock bekannt und er beschreibt es ja auch leicht ironisch. Das Hitchcock erst gar nicht so recht will, weil es eben schlaumeierische Buben (Justus) sind, ihn aber die spannenden Fälle keine Wahl lassen
alphawolf © schrieb am 01.05.2026 um 22:43:54 zur Folge Die gefährlichen Fässer: @Winnetou: sowas wie "Absturz im verlorenen Tal"?
Max DoMania © schrieb am 30.04.2026 um 20:21:55 zur Folge Tauchgang ins Ungewisse: Was für eine schwache Geschichte mit einem 9-jährigen Mädchen, welches intelligenter und gefühlskälter handelt als Justus in den Klassikern (und der war da so ca. 13), das ist erstmal vollkommen unglaubwürdig. Jorunn wirkt eher wie 18 (in den Kommantaren wird immer etwas von 10 Jahren gefaselt, dabei wird explizit gesagt, dass sie 9 ist). Bob betäubt ohne Not und ohne Absprache mit seinen Kollegen mehrere Menschen? Das hätte ich eher Justus zugetraut, vielleicht auch noch ein eingeschüchterter Peter, aber Bob am allerallerwenigsten. Vor allem weiß er ja nicht mal, was er da tut, Er hätte aus Versehen die anderen auch vergiften können. Dass Kellys Vater plötzlich mit dem organisierten Verbrechen zu tun hat, wirkt vollkommen aus der Luft gegriffen, übertrieben und letztlich auch unnötig, da unwichtig. und zu guter Letzt wirkt der Aufhänger mit dem Selkie so albern, dass ich ihn überhaupt nicht ernst nehmen kann. Und überhaupt: Warum musste das Kindermädchen überhaupt "sterben"? Hätte sie nicht einfach "wegziehen" können?
Max DoMania © schrieb am 30.04.2026 um 19:58:25 zur Folge und der weiße Leopard: DDF-Blaupause, was im Kommentar darunter steht, triffts ganz gut. Die Folge ist so 08/15 und durchschnittlich, da sticht wirklich gar nichts heraus. Das wäre an sich nicht so schlimm, aber dann ist das vermeintlich Opfer schon wieder der Bösewicht. Das ist zum einen so offensichtlich und hat zum anderen so einen Bart, das drückt meine Einschätzung dieser Folge gehörig nach unten.
Max DoMania © schrieb am 30.04.2026 um 19:52:56 zur Folge Botschaft von Geisterhand: Ich finde, das Buch hätte keinen Dreiteiler abgeben können, sondern wirkt ehrlich gesagt doch sehr in die Länge gestreckt. Viele Zeilen bestehen nur aus einem Wort. Vieles ist vollkommen unwichtig und fehlt deshalb im Hörspiel, gerade das mit den black stories. Auch wenn ich Jelena mag, ist sie in der Folge leider extrem nervig, und das vollkommen grundlos, gerade in Hinblick auf den Teufelsgeiger. Der Bösewicht ist so offensichtlich und die drei, vor allem Justus, stehen viel zu lange auf dem Schlauch. Ne, also das ist definitiv eine der schwächsten André-Marx-Folgen, eigentlich fällt mir nur noch das schwarze Monster ein, was ich schwächer finde.
alphawolf © schrieb am 29.04.2026 um 15:33:26 zur Folge Botschaft von Geisterhand: @Winnetou, wenn man in der Fragebox liest, erfährt man folgendes: Marx hatte schon sehr früh den Verlag bzgl. Zwei- oder Dreiteiler gefragt, da war der Verlag aber wenig begeistert von. Kurz vor der 100 kam Marx dann an und fragte, ob sie denn wüssten, dass bald das Jubiläum ansteht. Das wusste der Verlag natürlich nicht (die Bücher haben ja auch keine Nummern) und als Marx dann anbot, einen großen Band rauszubringen, war der Verlag begeistert. "Botschaft von Geisterhand" war zu früh da, deshalb war es bestimmt nie als Dreiteiler gedacht. Die Story ist in sich auch abgeschlossen (und dass das Hörspiel hauptsächlich aus Gelaber besteht, liegt eben am Hörspiel - auch wenn ich diesem Gelaber ganz gern zuhöre. Wenn man das Buch liest, entdeckt man einige schöne Szenen, die man gut hätte mit reinnehmen können). Meiner Meinung nach eignet sich die Story noch immer für eine Fortsetzung, genauso wie Marx den Fluch des Rubins weitererzählt hat. Wenn Marx die "Botschaft von Geisterhand" hätte fortsetzen wollen, hätte er das bestimmt gemacht. Er hat es also nicht als notwendig erachtet, oder ihm fehlte eine Idee, wie das ganze vernünftig funktioniert. Ich kann mir trotzdem vorstellen, dass sich ein anderer Autor der Story bedienen und eine Fortsetzung schreiben könnte, auch wenn es schon so lange her ist. Man muss bloß die losen Fäden anpacken und schon hat man einen guten Einstieg für eine neue Folge. Ob die dann gut wird... keine Ahnung 
dcc © schrieb am 29.04.2026 um 10:46:02 zur Folge Botschaft von Geisterhand: Natürlich kann man aus Geisterhand einen Dreiteiler machen, man könnte es auch auf dem Mars spielen lassen, oder eben könnte Hugenay hinter allem stecken. Nur wäre es dann eben eine total andere Geschichte. So wie das Buch und das Hörspiel sind - also die eigentliche Geschichte - ist das ein ganz klassischer Fall vor Ort in Kalifornien, indem es mal wieder um eine Artefakt aus einem anderen Land geht. Man reist im Karpatenhund ja auch nicht nach Rumänien, im Zauberspiegel nicht nach Ruffino, in der bedrohten Ranch nicht ins Weltall, im verschwundenen Schatz nicht nach Japan. Klar, man kann sich was neues trauen, wurde ja auch oft in der Serie gemacht, sehe aber nicht wo jetzt diese Story unbedingt das Potenzial bietet.
Max DoMania © schrieb am 28.04.2026 um 22:17:12 zur Folge Botschaft von Geisterhand: Ich verstehe auch nicht, was gegen Fernreisen einzuwenden ist, solange es gut gemacht ist. In den amerikanischen Folgen ging es auch schon nach Europa, quer durch die USA, an die Ostküste und nach Mexiko. Ich dachte auch immer, diejenigen Klassiker wären besonders beliebt, welche weniger in Rocky Beach spielen, sondern an anderen Orten, wie etwa der Teufelsberg. Klar sollte eine Fernreise schon noch einen passenden Fall zu bieten haben. Im Bann des Drachen ist da für mich ein Negativbeispiel, das liest sich eher wie ein Shanghai-Reiseführer.
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