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Folge

 

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dcc © schrieb am 11.07.2026 um 22:53:28 zur Folge Der finstere Rivale: Eine weitere Marx Folge als Hörspiel nachgeholt - bzw. Jahre nach dem Ersthören mal wieder reingezogen. Bin doch überrascht, dass Buch und Hörspiel hier so gut wegkommen, aber der Reihe nach. Ich erkenne mehr und mehr, dass Marx immer eine klare Idee hat, was er mit einem Buch erzielen will. Da gibt es - vor allem in seiner Anfangszeit - Bücher die eindeutig von Klassiker inspiriert sind, es gibt Bücher, die Klassiker weiter erzählen oder Figuren wieder zurück bringen, es gibt Episoden wo er Charaktere erweitern will, oder eben Fälle, die einen einzigartigen Charakter haben, den es bis daher noch nicht so gab. Beispiel: Nacht in Angst ist seine Version von Die Hard - als Actionfolge an einer Location. Mit dem finsteren Rivalen hat er sich ein wenig das Gansterfilm-Genre vorgenommen. Es beginnt noch klassisch. Die Art wie der Koffer auf den Schrottplatz fliegt erinnert an den Start vom lachenden Schatten (das Amulett). Später erinnert einiges an Marx' eigenes Buch "Tödliche Spur". Insgesamt ist die erste Seite des Hörspiels deutlich spannender und unterhaltsamer mit dem krankhaft kompetitiven ersten Detektiv beim Computerspiel, dem Finden des Koffers, der doppelte Vorsichtsmaßnahme von Justus, der Peilsender-Verfolgung und dem Belauschen von Skinny. Danach wird es wirr und eintönig. Klar, Marx wollte hier ein Katz- und Mausspiel von Gangster, Skinny und den ??? mit Wirrungen und ständigen Wendungen. Niemand vertraut irgendwem, jeder hat immer noch einen Plan B etc. Doch ich finde das nur ermüdend, und irgendwann habe ich das Interesse verloren, weil einfach nur noch geredet, und nichts mehr erzählt wird. Die 3-4 Gangster-Typen bleiben blass (wer arbeitet da jetzt für wen und seit wann und warum?), selbst Thormann kann da wenig dran ändern. Auffallend ist nur, wie dreist die ??? hier im Grunde mehrmals ihr Leben riskieren weil sie immer wieder versuchen die doch sehr gefährlichen Gangster zu hintergehen. Zudem fällt die - in meiner Originalversion - sehr derbe Sprache inkl. H*rensohn und co. auf. Musste das sein? Für mich wahrscheinlich eine der schwächsten Marx-Beiträge.

Talano © schrieb am 11.07.2026 um 09:04:58 zur Folge Der Teufelsberg: @228: Die habe ich nicht vergessen, aber beim aktuellen Durchlauf (der drei ???) bin ich bei ihren Büchern noch nicht angekommen.
Wobei, den Karpartenhund, den hatte ich anlässlich des Films gelesen. Die Geschichte ist klasse ohne Frage, aber den Schreibstil fand ich nicht gut. Kann natürlich auch an der Übersetzerin, Frau Puschert liegen, aber die hat ja auch die anderen Folgen übersetzt.

dcc © schrieb am 10.07.2026 um 13:12:53 zur Folge Der Teufelsberg: Du hast die beste Autorin vergessen Ich habe fast keine der Bücher gelesen, aber auch ich bilde mir ein, dass ich die M.V. Carey Geschichten erkennen würde. Sehr viel Action, sehr dichte Handlung, es passiert ständig was, teils mehrere Fälle überlagert.

Talano © schrieb am 10.07.2026 um 10:05:53 zur Folge Der Teufelsberg: Inzwischen glaube ich, dass ich die Autoren am Stil erkennen würde.
Arthur: Hat die mysteriösesten, raffiniertesten Plots, mit kleinen Fehlern.
West: (hat ja nur 2 Folgen geschrieben). Recht wild konstruiert, ziemlich unlogisch aber auch quirlig.
Arden: Hat den gradlinigen Stil, treten auch keine groben Ungereimtheiten auf.
Allen gemeinsam ist. Es geht sofort los, von Seite 1 an ist man in der Geschichte. Es passiert eine Menge. Ist spannend und atmosphärisch.
Letzteres passt dann auch Teufelsberg (Arden), sehr spannend, atmosphärisch, stringent. Note 1.

dcc © schrieb am 09.07.2026 um 10:13:54 zur Folge Das schwarze Monster: Ich habe mir eine weitere Marx Folge gegeben, die ich schon seit vielen Jahren nicht mehr gehört habe, und wohl damals auch nur ein mal. Damals wusste ich weniger über die Klassiker und noch viel weniger über André Marx. Heute ist das anders, und so fällt mir viel mehr auf, wie stark Marx auch hier versucht, die Serie zu den Anfängen zurückzubringen. Mehr noch merkt man, wie er sich von einigen konkreten Folgen hat inspirieren lassen. Waren es bei beim Geisterschiff noch Geisterinsel, roter Pirat, Phantomsee, sind es beim schwarzen Monster sicher die schwarze Katze und das Bergmonster. Eigentlich mag ich das Zirkus Setting nie bei den Fragezeichen (ich verbinde das mehr mit den Fünf Freunden), aber so schlecht ist diese Folge dann doch nicht. Es gibt ein Mysterium (das Monster), viele Figuren verhalten sich verdächtig, es gibt einige spannende Sequenzen (Stromausfall im Zirkus, die nächtliche Begegnung mit dem Monster), und es gibt am Ende eine halbwegs glaubwürdige Auflösung für alles. Was mir weniger gefällt sind die Figuren. Außer dem Zirkusdirektor bleibt keine Figur in Erinnerung, so dass mich auch die Auflösung kalt lässt.

alphawolf © schrieb am 08.07.2026 um 06:54:40 zur Folge Das Geisterschiff: Das Geisterschiff zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Beim Hörspiel ist es ähnlich wie bei Nacht in Angst: Es wurde eigentlich genauso schlecht gekürzt, wie alle anderen Folgen in dieser Zeit auch, mit dem Unterschied zu anderen Folgen, dass alles, was es ins Hörspiel schafft, einfach nur gut ist. Auch die Geschichte um Hawk und Duncan find ich super, so dass mich das "Gelaber" gar nicht stört (mit einem dynamischeren Sprecher für Mr Quinn wäre es natürlich noch besser rübergekommen). Das Buch zeigt, dass es noch viel mehr zu bieten hat. Da hätte ich mir an einigen Stellen eine flottere Erzählung gewünscht, damit für einige andere Szenen Platz gewesen wäre.

dcc © schrieb am 07.07.2026 um 09:45:23 zur Folge Das Geisterschiff: Ein weiterer "Nicht-Klassiker", ein weiterer Marx. Ich hatte das Geisterschiff schon gut in Erinnerung, und kann diesen Eindruck nun voll bestätigen. Dies ist eine glasklare Klassiker-würdige Folge! Alles schreit praktisch danach vom Titel, dem mehrmals auftauchenden mysteriösen Phänomen, der Geschichte um Piraten, Schätze, Erbe,... und letztlich auch dem Aufwand den jemand betreibt, um etwas zu erhalten. Großes Kino! Zwar würde ich eine solche Folge wirklich mal mit Skript von HG Francis und Musik von Carsten Bohn hören, nur um zu schauen, wie klassisch das alles dann erst rüberkommt, doch muss ich auch zugeben, dass die Inszenierung hier doch auch so gut gelungen ist. Vor allem gibt es eine tolle Musikauswahl! Da ist einmal das sehr bedrohliche "Dröhnen" zu Beginn, was fast wie ein moderner Score von Hans Zimmer wirkt (Inception,...), und dann gibt es auch ein klassisches Stück aus der MotU Zeit, was sehr gut reinpasst. Der Einstieg in die Folge ist großartig, mit einer Art "Pre-Title-Sequenz" die dann an spannendster Stelle abbricht. Leider ist die zweite Hälfte nicht ganz auf dem gleichen Niveau. Es fällt auf, dass viel zu viel geredet und erklärt wird, und irgendwann hat man einen Knoten im Kopf vom endlosen Gerede um die beiden verfeindeten Piraten. Hier hätte Francis sicher stark gekürzt, um es auf den Punkt zu bringen. Dennoch, eine absolut Klassiker-würdige Folge, die vor allem Erinnerungen weckt an Geisterinsel, roter Pirat, Phantomsee.

Ola-Nordmann © schrieb am 06.07.2026 um 10:14:38 zur Folge Tatort Zirkus: Hier kann ich meine Kritik von vor fünf Jahren bestätigen, das Hörspiel fällt deutlich gegenüber dem Buch ab und vor allem die Sprecherin der Mary ist eine komplette Fehlbesetzung.

Ola-Nordmann © schrieb am 06.07.2026 um 10:11:29 zur Folge Der verrückte Maler: Hab mir jetzt am Wochenende das Hörspiel angehört und das fällt gegenüber dem Buch deutlich ab. Klar, auch beim Buch gibt es das ein oder andere logische Loch, oder wenigstens nicht erklärten Umständen, aber im Hörspiel fehlt soviel, dass wirklich alles zusammenbricht und nicht mehr passt.

alphawolf © schrieb am 06.07.2026 um 08:41:17 zur Folge Die Karten des Bösen: @Gaspode: Ja, den Spruch mag ich auch. "Das war kirschgrün" hab ich auch schon oft entliehen.
@dcc: Aber gerade das finde ich gut! Man kann darauf kommen, dass eine Wachsfigur in der Kühltruhe liegt, da diese bereits vorher erwähnt wurden. Und das passt doch auch zu den drei ???. Wie oft gibt es bei den Klassikern Hinweise auf die Lösung, die dann auch noch von Hitchcock begleitet werden?
Besser finde ich es auch deshalb, weil die Verbrecher nicht den Aufwand betreiben, extra eine Wachsfigur anzufertigen, sondern diese gab es schon und wurde einfach für diese Zwecke "missbraucht". Klar ist das konstruiert, aber es klingt 100 mal logischer als "Das war eine Wachsfigur, die extra für diese Inszenierung angefertigt wurde.". Ich mag es, wenn Dinge vorher erwähnt werden, die später relevant sind, wie z.B. Bobs Notizbuch in "Auge des Drachen".

dcc © schrieb am 05.07.2026 um 20:54:39 zur Folge Die Karten des Bösen: Also, mit der Wachsfigur meinte ich, dass es irrelevant ist, dass vorher mal erwähnt wird, dass es da einen Typen gibt, der diese Skulpturen im Garten erschaffen hat. Das wird ja eh nur erwähnt und behauptet, spielt aber dann gar keine Rolle. Das Ende mit der Wachsfigur hätte auch ohne diese Erwähnung funktioniert. Da es aber erwähnt wird, wirkt es merkwürdig konstruiert. Nur eines der absurden Dinge die Justus da am Ende alle aus der Tasche zieht, nachdem die Drei 60min nichts gemacht oder ermittelt haben

Gaspode © schrieb am 05.07.2026 um 18:59:46 zur Folge Die Karten des Bösen: Ich mag den Spruch mit den Atomstrom-Gegnern. :) Aber ja, Milva Summer ist ziemlich unerträglich, das stimmt.

alphawolf © schrieb am 04.07.2026 um 20:23:59 zur Folge Die Karten des Bösen: Die Wachsfigur ist gar nicht irrelevant. Mrs Summer hätte unmöglich in der Kühtruhe liegen können. Wenn ich darüber nachdenke, wie ich damals als Kind reagiert habe, als Justus das Gesicht berührt, das steinhart und eiskalt ist und sich am Ende herausstellt, dass das bloß die Wachsfigur war - da saß ich wirklich perplex vor dem Kassettenrekorder und dachte "Wie geil ist das denn?". Auch, dass Mrs Summer mit drinsteckte fand ich gut. Steed alleine hat ja jeder in Verdacht, das wäre doch nun wirklich lahm gewesen.

dcc © schrieb am 04.07.2026 um 20:08:27 zur Folge Die Karten des Bösen: Diese Wachsfiguren Sache ist doch völlig irrelevant. Allein das Justus da noch den Bezug zu den Statuen herstellt, fand ich extrem bemüht und fast unnötig. Ja, ich finde auch - und dachte das auch dieses Mal -, dass der Prof. der alleinige Bösewicht ist, und die Dame eine naive und reiche Person ist, die er ausnehmen will. Das wäre so wahrscheinlich auch spannender gewesen, denn dann hätten die ??? sozusagen den Plan des Profs durchkreuzt, weil die Dame sie bzgl. der Katze beauftragt hat. So läuft alles wie ein schmieriges Bühnenprogramm vor ihren Augen ab, ohne jede Beteiligung

alphawolf © schrieb am 04.07.2026 um 17:45:36 zur Folge Die Karten des Bösen: Also als ich die Folge gehört hab, war ich vielleicht 13 Jahre alt. Da hab ich mich null gegruselt. Volkmann ging und geht mir auf den Zeiger, auch den Fotografen am Ende finde ich nicht gut (der wirkt so gar nicht, als würde er die Rolle leben, sondern fast so, als würde er den Text nur vom Blatt ablesen). Den Professor mag ich aber, auch die Auflösung gefällt mir irgendwie. Ermittelt wird tatsächlich gar nicht und die Auflösung von Justus kommt quasi aus dem Nichts. Grundsätzlich finde ich die Grundidee und Auflösung gut, vielleicht sogar die beste von Minninger. Immerhin wurden die Wachsfiguren schon sehr früh eingestreut und man kann darauf kommen, bzw. hat man den Aha-Effekt. Alleine die Tatsache, dass die drei ??? und der Reporter als Zeugen fungieren sollen, damit alle Welt glaubt, dass der Professor den Tod besiegen kann, ist quark. Eine Gruppe leichtgläubiger und wohlhabender Leute, die man anschließend ausnehmen will, wäre da sinnvoller gewesen.

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