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Jona © schrieb am 04.08.2026 um 08:42:23 zur Folge Unter Verdacht: Ich bin über die doch sehr positiven Bewertungen sehr überrascht, denn das Buch hakt bei mir an sehr vielen Stellen. SPOILER! Der Start ist ja durchaus vielversprechend und man ist auch direkt in der Geschichte drin. Die Gerichtsverhandlung und das Ambiente mag ich auch noch sehr, aber dann hört es leider auch auf. Erste Frage, die ich mir stelle... Peter fällt die merkwürdige Frau im Gerichtssaal auf, aber auf die Idee sie zu verfolgen kommt er nicht? Stattdessen rennen alle drei zum Verteidiger von Morton. Dann frage ich mich ernsthaft, warum Morton gegenüber den Drei ??? so abweisend ist. Beim ersten Besuch muss er sich auch keine Gedanken um seinen Verteidiger machen. Wie lange kennt Morton jetzt die Drei ??? ? Er muss doch damit rechnen, dass diese nicht locker lassen. Das haben sie noch nie, warum sollten sie es denn jetzt? Damit bringt er sowohl sich, als auch seine "Tochter" und Justus, Peter und Bob in Gefahr. Wenn diese Bescheid wüssten, dann könnten sie viel vorsichtiger vorgehen. Bei Tödliche Spur bezieht er sie ja auch explizit mit ein, warum er jetzt hier gar nichts sagt, erschließt sich mir nicht. Ganz furchtbar finde ich auch, dass "Mortons Tochter" ihn die ganze Zeit Dad nennt, obwohl sie ihn bisher nicht einmal getroffen hat und komplett ohne ihn aufgewachsen ist. Auf einmal ist "Dad" da und sofort ohne irgendein Gespräch ins Leben integriert. Das passt für mich einfach nicht. Des Weiteren passt es für mich null zum Charakter von Morton, dass er über eine Fernsehsendung seine frühere Geliebte suchen lässt. Er kennt doch drei Detektive? Der Weg über eine Fernsehsendung ist für mich einfach nicht glaubhaft. Dann finde ich auch die Szene in der Bank irgendwie suspekt und Justus mit dem gefälschtem Ausweis. Seit Straße des Grauens haben die drei doch bereits gefälschte Ausweise, die sie auch schon genutzt haben. Daher macht das für mich einfach keinen Sinn. Was ich hingegen mag ist das Zusammenspiel zwischen Cotta und Kershaw um auch mal wieder was positives zu sagen. Zusammengefasst finde ich den den Aufhänger mit "Mortons Tochter" ganz furchtbar. Vom rührseligen Ende mal zu schweigen... dadurch bin ich auch nie in den eigentlichen Fall so wirklich reingekommen. Es gab hier so viele Stolpersteine in der Geschichte, dass ich mich wirklich schwer getan habe, das Buch ernst zu nehmen. Und ich hab hier nicht einmal alle genannt (z.B. NATÜRLICH steht die Pinnwand mit den Notizen genau so, dass sie vom Fenster gesehen werden kann). Für mich wirklich bis auf Kleinigkeiten ein Totalausfall. Am Ende reicht es bei mir noch grade so für 2/10 Punkten.
Bambi © schrieb am 03.08.2026 um 21:31:36 zur Folge Die Schwingen des Unheils: Diese Folge... Ich hatte vor Jahren auch das Buch gelesen und bin erstaunt hier keinen Kommentar von mir zu finden. Naja seis drum. Ich habe mir seitdem bestimmt dreimal das Hörspiel angetan - ja anders kann man das nicht nennen - und bin, neben allem was hier schon mehrfach angemerkt wurde und mich im Buch auch schrecklich genervt hat, am meisten davon negativ überrascht, wie schlecht der Aufhänger für die Ermittlungen ist. Nicht für den Fall an sich, die Papageienbotschaft ist gut, aber dass aus dem Krächzen des Papageis abgeleitet werden kann, dass die vermeintliche Türklingel einen falschen Ton am Ende hat. Das wirkt im Hörspiel so, als sei dieser falsche Ton der entscheidende Beweis. Bei dem Gekrächze kann man überhaupt keine richtigen Töne ausmachen. Verglichen mit den anderen Schwächen sicher eine Kleinigkeit, aber wenn ich dieser Folge aus irgendwelchen Gründen, die mir selbst nicht klar sind, wieder eine Chance gebe, bin ich nach 5 Minuten schon wieder genervt von dem Aufhänger.
ArabianWerewolf © schrieb am 03.08.2026 um 16:30:59 zur Folge Spuk in Hollywood: Nächster Versuch mit meinem Post von letztens, der in der eigentlichen Folgendiskussion aus irgendwelchen Gründen nicht auftaucht: Ich bin positiv überrascht von der Folge, da kam wirklich immer mal wieder so ein Klassiker Feeling auf. Allerdings habe ich dann doch etwas Kritik (ab hier evtl. SPOILER): - Wie schon von anderen erwähnt, streiten mir die drei ??? zu viel bzw. der Umgangston ist ziemlich schroff. - Bis zum Start der eigentlichen Ermittlungen hat es mir viel zu lang gedauert. Erst nach ca. der Hälfte des Buchs ist die 'Geisteraustreibung' vorbei und steht damit endlich überhaupt ein Fall im Raum. - Die Giftschlange fand ich total überflüssig. Das sollte wohl Spannung erzeugen, aber ich fands völlig drüber und hat der Story überhaupt nichts gebracht. - Der Fall war unfassbar einfach zu durchschauen. Dazu hat es nichtmal Ermittlungen gebraucht. Bis auf eine der beteiligten Personen hatte ich den kompletten Fall (inkl. Motive) durchschaut, bevor die 'Geisteraustreibung' bei Betty durch war. Die einzige Frage war letztlich, wie die drei ??? an die Beweismittel kommen. - Der Schreibstil des neuen Autors ist nicht meins. Ich bin mehrmals über bestimmte Formulierungen gestolpert, die den Lesefluss für mich gestört haben. Ansonsten eine solide Folge, ich war gut unterhalten. Was mir sehr gefallen hat, war dass Jeffrey, der das alles indirekt eingeleitet hat, am Ende nochmal kurz Teil des Ganzen werden durfte. Das hat das sehr schön abgerundet. Ach ja, und Zephyriel war mein Highlight. Sein "PATTATYYYY" konnte ich quasi in meinem Kopf hören 😄
Der Puppenmacher © schrieb am 02.08.2026 um 17:54:51 zur Folge Unter Verdacht: @Winnetou ich finde gar nicht, dass es ein Rückfall ist. Ich meine, wir bekommen hier Mortons Charakter auf jeden Fall weiterentwickelt, auch wenn es nicht seine Tocher ist. Es reicht ja dazu schon die Info, dass er einen Sender dazu beauftragt hat, seine Familie zu finden, findest du nicht? Was ich auch noch mal anmerken wollte, ist dass mir Sonnleitners letzte 3 Bücher sehr gefallen haben. Ich bin sehr gespannt auf seinen Adventskalender und freue mich über diese positive Entwicklung :)
Der Puppenmacher © schrieb am 02.08.2026 um 17:51:00 zur Folge Unter Verdacht: Ich bin einfach total begeistert. Spannend, gut geschrieben, ein richtig richtig guter Fall. Die Gerichtsverhandlungsszene sowie die zwei Gefängnisbesuche fand ich sehr gut, und wie sich das Buch zu einem richtig spannenden Finale zusammenbaut, ist es perfekt durchdacht. Schade, dass Sonnleitner hier nicht ein paar Seiten mehr gehabt hat, um den Fall nicht so gehetzt zusammenzufassen und Kortons Familiengeschichte so wenig Seiten am Ende zu geben. Gefallen hat mir auch die letzte, emotionale Doppelseite. Trotz Happy End absolut gerechtfertigt für das Buch. Zum Thema, dass Rocky Beach immer größer werden soll, so hoffe ich, dass wenn es irgendwann nochmal zu einer Bank geht, es genau diese Bank sein wird, von welcher man ja jetzt ein Bild vor Augen hat.
Gaspode © schrieb am 31.07.2026 um 00:24:19 zur Folge Im Griff der Sandgeister: Dieser Fall ist ein perfektes Beispiel dafür, warum nicht immer alle Fälle auf Teufel komm raus mit etwas Übernatürlichem verknüpft werden sollten. Ich frage mich, ob das den Autoren aufgedrängt wird. Denn dieser Fall hätte perfekt in die Crime Busters-Ära gepasst. Ein ganz normaler Kriminalfall mit einem Diebstahl-Thema, was ich so auch noch nicht kannte. Ist jetzt nicht weltbewegend, aber ganz okay. Und es geht wenigstens nicht um Bilder. [SPOLIER ahead] Aber nein, wir brauchen ja was Mystisches! Also erfinden wir »Sandgeister«, die im Prinzip gar nicht vorkommen und nur für den Titel Pate spielen. Was gibts noch? Die drei Detektive fahren nachts 150km durch die USA um einfach bei einer großen Reederei einzubrechen. Warum auch einfach am nächsten Tag da aufkreuzen, wenn man auf gut Glück mal einbrechen kann? Der neue Kommissar hat aber dann gar nichts dagegen, weil Peter ja illegal Fotos gemacht hat von einem Spezial-Boot, welches im Prinzip überhaupt nichts beweist. Am Ende wir der Verbrecher überführt, indem er flüchtet?! Er hat nichts zugegeben, sondern haut nur ab. Und schon erklären die drei Detektive, dass es nur eine Charade war. Er hätte also jetzt einfach behaupten können, er wollte kurz zum Klo. Aber nein, anscheinend reicht Wegrennen zum Überführen aus. Irgendwie ein merkwürdiger Fall, der aufgrund der drei Strände sehr langsam in Fahrt kommt. Wobei ich die Idee mit den weiteren Stränden eigentlich ganz gut finde. Und auch der Charakter der Autorin gefällt mir. Aber ansonsten lässt dieser Fall ein großes Fragezeichen bei mir zurück, denn es passiert irgendwie kaum was auf den 160 Seiten. Ich gebe mal eine 3, denn wenigstens war alle gut erzählt und nicht irgendwie zäh.
ArabianWerewolf © schrieb am 30.07.2026 um 10:32:23 zur Folge Spuk in Hollywood: Na das hat ja nicht so geklappt mit meinem Post letztens. Auf ein Neues: Ich bin positiv überrascht von der Folge, da kam wirklich immer mal wieder so ein Klassiker Feeling auf. Allerdings habe ich dann doch etwas Kritik (ab hier evtl. SPOILER): - Wie schon von anderen erwähnt, streiten mir die drei ??? zu viel bzw. der Umgangston ist ziemlich schroff. - Bis zum Start der eigentlichen Ermittlungen hat es mir viel zu lang gedauert. Erst nach ca. der Hälfte des Buchs ist die 'Geisteraustreibung' vorbei und steht damit endlich überhaupt ein Fall im Raum. - Die Giftschlange fand ich total überflüssig. Das sollte wohl Spannung erzeugen, aber ich fands völlig drüber und hat der Story überhaupt nichts gebracht. - Der Fall war unfassbar einfach zu durchschauen. Dazu hat es nichtmal Ermittlungen gebraucht. Bis auf eine der beteiligten Personen hatte ich den kompletten Fall (inkl. Motive) durchschaut, bevor die 'Geisteraustreibung' bei Betty durch war. Die einzige Frage war letztlich, wie die drei ??? an die Beweismittel kommen. - Der Schreibstil des neuen Autors ist nicht meins. Ich bin mehrmals über bestimmte Formulierungen gestolpert, die den Lesefluss für mich gestört haben. Ansonsten eine solide Folge, ich war gut unterhalten. Was mir sehr gefallen hat, war dass Jeffrey, der das alles indirekt eingeleitet hat, am Ende nochmal kurz Teil des Ganzen werden durfte. Das hat das sehr schön abgerundet. Ach ja, und Zephyriel war mein Highlight. Sein "PATTATYYYY" konnte ich quasi in meinem Kopf hören 😄
alphawolf © schrieb am 30.07.2026 um 06:30:23 zur Folge Fußball-Gangster: Was mir immer wieder sauer aufstößt: Die drei ??? haben kaum etwas mit dem Fall zu tun. Zwar nehmen sie zufällig die wichtigste Akte mit und liefern damit Beweise, aber dann wird ihnen der Fall abgenommen, genauso wie die Briefbomben-Sache, um die sich dann die Freundinnen kümmern. Eigentlich hätte Frau Weidhofer die Hälfte des Buchs aus der Sicht der Mädchen schreiben können, das wäre interessanter gewesen.
Ola-Nordmann © schrieb am 29.07.2026 um 09:05:22 zur Folge Fußball-Gangster: Ok, im Vergleich mit Dopingmixer ist das nochmal ein gewaltiger Schritt nach unten. Insgesamt fand ich die BJHW-Bücher bislang gar nicht so schlecht, eben ziemliches Mittelmaß. Da gab es immer gute Ansätze, die Geschichte als solche war ebenfalls ok, nur die Umsetzung machte viel zu wenig draus. Die Ausnahmen davon sind bisher ganz klar die beiden Sportfälle, die sind schlichtweg Murks. Dazu kommen dann noch so Abstrusitäten, dass den dreien das Geld ausgeht, weil die Platzmiete von Titus zu hoch ist. Da rettet es auch nicht mehr, dass Mihai in der 152 durchaus recht hatte und das Thema durchaus wieder aktuell geworden ist. "Das Thema Werbeunterbrechungen im Sport, insbesondere im gerade aufkommenden Fußball, war damals in den USA brandaktuell, und ich bin mir sicher, dass auch auf dieser Seite des Großen Teiches dieses Fass in irgendeiner Form künftig nochmal aufgemacht wird."
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