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dcc © schrieb am 22.10.2026 um 12:25:50 zur Folge Der geheime Schlüssel: Nachdem ich die Folge jetzt wirklich noch mal gehört habe: Ja, für mich ist das ein kleines Meisterwerk. Ich weiß nicht ob das so beabsichtigt war, aber es ist auch die perfekte Folge in einer Vorweihnachtszeit. Ich frage mich, ob sich Marx hier ein wenig von der flammenden Spur hat inspirieren lassen. Auch dort verschwindet ja der Vater, um erst ganz am Ende zurückzukehren. Auch dort wird ein mal (scheinbar) auf die Drei geschossen - aber "weit daneben". (es gibt viele Geschichten von Marx bei denen ich das Gefühl habe, er hat sich von einem Klassiker inspirieren lassen, auch wenn es nur Details sind). In jedem Fall überrascht mich an der Folge fast, dass der Vater ja noch lebt. Ich habe das immer so gedanklich verbucht, dass es um sein Erbe geht - aber so ist es natürlich auch schön. Auch der Zug durch das Haus ist grandios, und die Tatsache, dass irgendwie glaubhaft vermittelt wird, dass es da im Haus noch einen Abschnitt geben kann, den der Zug vorher nie gefahren ist. Ein klitzekleines bisschen ist die Auflösung am Ende platt - aber nur der Moment, wo sie das Foto sehen ("eine glückliche Familie"). Ich liebe aber den Text um den es geht ("es liegt schon lange Zeit zurück, da schuf ich - fast durch pures Glück - ein Meisterwerk..."). Einfach zuckersüß! Irgendwie verblüffend, dass Marx hier die menschlichste aller ??? Geschichten geschrieben hat, und der Aufhänger ausgerechnet mechanische Roboter sind 
dcc © schrieb am 22.10.2026 um 11:51:26 zur Folge Der geheime Schlüssel: Ganz vergessen: Hier noch mal Steffens zu hören ist auch ein Genuss.
Ola-Nordmann © schrieb am 22.10.2026 um 11:35:53 zur Folge Der geheime Schlüssel: Da gebe ich dir vollkommen recht, ich mag die Folge auch. Da passt es mit dem Familiendrama einfach (im Gegensatz z.B. zum Grab, wo es eben Justus betrifft und der Charakter komplett über den Haufen geschmissen wird). Gehört zu meinen Favoriten aus der Zeit.
dcc © schrieb am 22.10.2026 um 10:33:13 zur Folge Der geheime Schlüssel: Ich lese hier gerade, die (viele Jahre alten) sehr negativen Bewertungen. Wow, bin überrascht. Für mich sticht diese Folge total (positiv) heraus. Ich weiß noch, wie ich die das erste Mal hörte, und gar nicht glauben konnte, dass die Serie eine so ausgereift erwachsene, ja emotional und sentimentale Geschichte hervorgebracht hat. Das hat was von großem Familiendrama/epos. Auch die ganze Welt der Mobimecs, die Marx hier auftut, wirkt durchdacht und total faszinierend (hat er das von realem Spielzeug kopiert oder alles selbst erdacht???). Für mich ist das mit allen Details der Beschreibung ganz großes Kino. Auch gelingt es Marx - wie fast immer - persönliches mit einem spannenden "Fall" zu kombinieren bzw. in diesem Falle eher: in eine spannende Handlung einzubetten. Es ist ja zweifelsfrei sowieso zwei prägende Elemente von André Marx: Einerseits die oft eher klassisch anmutenden Rätsel/Mystery Fälle, zum anderen - und das immer mehr mit steigender Anzahl von Geschichten - das Erkunden von unbekannten Terrains in Form von persönlichen/dramatischeren Stories. Man kann sicher an dieser Geschichte (ich kenne nur das Hörspiel) viel kritisieren, hinterfragen, man kann es für unpassend für die Serie finden. Mir macht die Geschichte mit ihren Ideen und phantasieanregenden Elementen um die Mobimecs, dem Familiendrama, und ja dem kitschigen Finale total Spaß. Auch finde ich Lutz Herkenrath ganz ganz toll (ähnliche Rolle wie im von mir geschätzten Fluch des Drachen!). Schade, dass er nur zwei mal gesprochen hat
McKAY © schrieb am 21.10.2026 um 20:20:30 zur Folge Die sieben Tore: Die Folge mag ich auch sehr gern. Sowohl das Buch als auch das Hörspiel. Das Buch wirkt runder, aber auch die Hörspielumsetzung ist gelungen. Die düstere, melancholische Atmosphäre ist toll
Max DoMania © schrieb am 21.10.2026 um 17:58:07 zur Folge Geister-Canyon: Ich finde den Beginn dieser Folge zwar lang, aber nicht zu lang. Mich stört allerdings, dass so lange herumgedruckst wird, warum die drei ??? den Job übernehmen sollen und es O'Sullivan nicht selbst tut. Im Buch steht dazu "1 Bote, 1 Kind". Im Hörspiel hat man das "1 Kind" aus unerfindlichen Gründen fallen gelassen.
Max DoMania © schrieb am 21.10.2026 um 17:52:49 zur Folge Die sieben Tore: @dcc: Das Buch beginnt ähnlich, es gibt nur noch einen kurzen Dialog zwischen Justus und dem Taxifahrer. Und im Buch wird das Rätsel natürlich durch Recherchen gelöst.
dcc © schrieb am 21.10.2026 um 12:34:55 zur Folge Die sieben Tore: nach langer Zeit habe ich mal wieder diese Marx-basierende Folge gehört. Ich wusste noch, dass die Geschichte eine eigene, morbide Stimmung hat - was vielleicht auch der Grund ist, warum sie selten bis nie "im Player" landet. Außerdem vergleiche ich die Story irgendwie immer ein wenig mit dem Götter-Labyrinth. In beiden Fällen geht es um ein Geheimnis in einem alten Haus, in beiden Fällen gibt es einen älteren, mürrischen Auftraggeber (oder Protagonisten), und vor allem spielt auch in beiden Fällen ein Rätsel eine Rolle, welches eine Verbindung zwischen einer Darstellung und einer Struktur/Architektur zieht. Wie auch immer: Mir gefällt die Folge an sich sehr gut. Ich mag - vor allem im Vergleich zu heute!!! - dass es ohne Erklärung und ausufernde Exposition sofort losgeht. Das ist im Grunde wie damals beim Karpatenhund "Klingel - hier sind wir!" Falls das im Buch anders ist, so wäre es hier zumindest toll gekürzt worden. Ich fand es auch dieses Mal wieder spannend, dass Justus alleine über Nacht in dem düsteren Haus ist, und am nächsten Morgen sofort "liefern" muss. Überhaupt ist das Hörspiel stimmungsvoll und spannend, aber auch etwas zu düster/morbide, und die Tatsache, dass praktisch jede Nebenfigur vor allem aber der Auftraggeber sehr unsympathisch rüberkommen, macht es nicht gerade zu einem leichten Hörgenuss. Da ich von reinen Rätselfolgen wenig halte, gefällt mir der Ansatz hier: Es gibt praktisch nur einen Satz, und der muss gelöst werden. Dass Justus praktisch am Ende nur durch eine spontane Eingebung auf des Rätsels Lösung kommt, ist etwas schade. Es wäre schöner gewesen, wenn Justus mithilfe von Bobs Recherche auch eine Untersuchung des Wortes (Tor) und seiner verschiedener Bedeutungen angestellt hätte. Dennoch, es bleibt lange spannend, weil die ??? immer mehr entdecken. Was mir aber leider irgendwie nicht gefällt, ist dann die tatsächliche Auflösung des Ganzen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Marx selbst so richtig zufrieden damit ist (ist aber nur Spekulation). Carter hatte erst einen Schicksalsschlag, dann ist er in diesen komischen Kreis dieser Sekte gekommen, hat dann auch nur beim Einbruch geholfen und den Stein selbst versteckt, und dann zufällig den Unfall gehabt mit zufälligem Gedächtnisverlust für diese Periode. Man will ihn ja irgendwie mögen und hofft auf eine gute Erklärung für alles - die bleibt aber total aus. Am Ende ist er einfach ein Verbrecher, und nur weil er sich an die Zeit nicht mehr erinnert, ändert das nichts. Oder habe ich was verpasst? Fazit: Eine sehr stimmungsvolle, düstere Folge, mit an sich spannendem Rätsel, aber eine etwas unbefriedigende Auflösung.
dcc © schrieb am 20.10.2026 um 08:24:04 zur Folge Geister-Canyon: ich bin mir fast sicher, dass ich die Folge noch in meiner "aktiven" Zeit gehört habe. Müsste mich aber jetzt quälen, dass noch mal zu tun
alphawolf © schrieb am 19.10.2026 um 21:02:26 zur Folge Geister-Canyon: Ich glaube, auch dabei wirst du den verschollenen Piloten mögen.
dcc © schrieb am 19.10.2026 um 14:24:23 zur Folge Geister-Canyon: Also ja, die Anfangsszene ist VIEL zu lang - vielleicht hat man aber auch "gedacht": Wenn es eh nur eine Figur gibt, auf die es am Ende ankommt, muss man ihr möglichst viel Raum geben (?). irgendwie mag ich den Canyon, nach der Anfangsszene passiert immer etwas, und vor allem kann man der Folge ultraleicht folgen, was mir immer sehr wichtig ist.
alphawolf © schrieb am 19.10.2026 um 11:19:51 zur Folge Geister-Canyon: Also 2 Figuren stammen aus einer recht kurzen Szene gegen Ende (Flora und Benjamin), ansonsten werden noch 3 Polizisten und ein Mädchen in Flip-Flops genannt, die aber eher Statisten sind. Das sind doch nicht viele Figuren, die fehlen. Desweiteren wundert es mich, dass du in anderen Folgen die Längen bemängelst, aber hier nicht, obwohl die erste Szene 15 Minuten reines Gelaber ist. Dass der Titel nicht passt, ist auch teils den Kürzungen zu verschulden. Zum Hörspiel mit den wenigsten Gastsprechern: Hör dir mal den verschollenen Piloten an (übrigens atmosphärisch um Klassen besser als der Canyon) und schau danach in die Sprecherliste.
dcc © schrieb am 18.10.2026 um 22:45:30 zur Folge Geister-Canyon: ein gutes Jahr später bin ich wieder bei dieser Folge gelandet. Interessant, dass viele Figuren die hier auf der Buchseite genannt werden, gar nicht im Hörspiel vorkommen. Da muss die Handlung auf das Minimale gekürzt sein. Überhaupt eines der Hörspiele mit den wenigsten Gastsprechern. Es lebt aber sehr von der Grundspannung, und den Interaktionen der Drei und mit Perry
alphawolf © schrieb am 18.10.2026 um 22:44:30 zur Folge Fußball-Skandal: Hm, also ich fand das Buch nicht gut. Dass Fußball-Fälle spannend sein können, hab ich in der 2. Hälfte von verdeckte Fouls, Fußball-Phantom und Fußball-Teufel festgestellt, auch der gestohlene Sieg hatte einige schöne Momente. Der Fußball-Skandal hat mich erst auf den letzten 50 Seiten ein bisschen abgeholt, davor ... puh. Beim blutigen Spind hab ich noch gedacht, "hey, das kann was werden", aber [Spoiler!] Den Koch hatte ich von Anfang an in Verdacht, auch ohne, dass ich direkt geblickt hatte, dass er gar nichts von der Entführung hätte wissen sollen. Als dann klar war, dass es gar kein Blut gab, sondern es sich um Beeren handelte, war auch schon die Luft raus. Dann auch noch Knollen ... ernsthaft? Dabei plätschert das ganze irgendwie immer wieder vor sich hin und kommt nicht in Fahrt. Ein 5jähriger spricht in völlig klaren Sätzen, weiß aber nicht, was mit "vorgestern" gemeint ist und kann nicht zwischen Mann und Frau unterscheiden, außerdem versäumt Peter es, den Jungen nach der Farbe des Kastenwagens zu fragen, obwohl es das naheliegendste gewesen wäre. Im letzten Drittel, als der Koch als Täter überführt wurde, wird es dann aber endlich spannend, da bleiben dem Buch aber viel zu wenig Seiten. So muss vieles zusammengefasst werden und man hat nicht wirklich das Gefühl, mitgenommen zu werden. Da hätte man den Anfang deutlich straffer gestalten können, um am Ende mehr Zeit für die wirklich spannenden Szenen zu haben. Dass die Tochter des Kochs sich absetzen wollte, hat mich eiskalt erwischt, aber ganz ehrlich: Eine Umweltaktivistin, die für die Gerechtigkeit kämpft schlägt sich plötzlich ohne Vorwarnung auf die andere Seite? Hm ... das hätte noch irgendwie erklärt werden müssen und wirkt eher so, als hätte Dittert sich das noch schnell ausgedacht, um einen Twist reinzubringen. Auch hätte ich gerne den Koch bei der Verfolgung dabei gehabt, schließlich ist seine Tochter die Überbringerin des Lösegeldes - da macht es nur Sinn, wenn er wenigstens mithören darf, ob alles mit der Lösegeldübergabe glattläuft. [Spoiler Ende!] Schade, über eine 4 kommt das Ding nicht hinaus. Dazu Wurde das Setting nicht richtig ausgenutzt: Ich hatte gedacht, es gibt gruselige oder spannende Szenen in den "Katakomben" des Stadions, die aber völlig ausgeblieben sind. Das letzte Drittel war für mich am spannendsten, das hätte man aber schon ab der Hälfte erzählen können bzw. müssen, um nicht ständig Handlungen zusammenzufassen.
Max DoMania © schrieb am 18.10.2026 um 19:22:02 zur Folge Spuk in Hollywood: PS: Ach ja, das Cover. Ich finde es an sich recht gut, allerdings ist es etwas zu finster geraten. Generell gefallen mir die Cover von Andreas Ruch aber immer besser, die ersten von ihm mochte ich gar nicht.
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