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+++ Folgen-Diskussionen +++

Hier kannst Du Kommentare zu jeder drei ??? Folge abgeben. Zudem gibt es hier die Möglichkeit Kommentare zu den Kids-Folgen und CD-Adventures abzugeben.


 
Folge

 

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LupusJonas © schrieb am 27.08.2026 um 19:40:01 zur Folge Der Super-Papagei: Auch eine meiner Lieblingsfolgen. Es spricht für die Macher damals, vor allem für H.G. Francis, dass sie den Mut hatten, mit dieser Geschichte anzufangen und auf die eigentliche Entstehung der drei ??? im "Gespensterschloss" ganz zu verzichten. Sie haben ihre Hörer quasi ins kalte Wasser geschmissen und darauf gesetzt, dass man sich die Grundbausteine der ??? schon selbst erschließen wird. Es funktioniert und es macht das Zuhören interessant. Und im Zweifel hört man die Geschichte gleich noch mal, wenn man zehn Jahre alt ist. Mir ist erst später aufgefallen, dass hier Onkel Titus und Tanta Mathilda noch gar nicht dabei sind. Deshalb spricht Justus auch von seiner Mutter. (Wie das im Buch ist, weiß ich nicht.) Da beide Figuren gleich im "Phantomsee" eingeführt werden, wundert es mich, dass HGF das nicht schon beim "Super-Papagei" berücksichtigen konnte. Dann hätte er Justus nicht "meine Mutter" in den Mund gelegt. Beide Folgen sind ja zum selben Zeitpunkt erschienen. Aber das widerum macht die ganze Reihe sympathisch, dass immer irgendwas Schräges und völlig Unlogisches drin ist - wie "Ich bin Nelly Town, mein Mann lebt nicht mehr..." (17). Darüber könnt ich mich heute noch beömmeln. ;DD Die vielen Stationen sind wie eine Rätsel-Rallye, aber dabei für junge Hörer durchaus anspruchsvoll. Und die Schauspieler natürlich erste Sahne. Gerlach Fiedler, Katharina Brauren, Richard Lauffen... Große Freude immer wieder.

alphawolf © schrieb am 27.08.2026 um 11:28:55 zur Folge Die Auferstehung: Ach herrje, was war das denn! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Nachdem ich das Buch angefangen hatte und mich die lahme Erzählung nicht abgeholt hat, hab ich mir nun das Hörbuch besorgt. Das ist ganz gut gelesen, aber der Inhalt ... puh.

Aber der Reihe nach: Eschbach präsentiert Justus, Peter und Bob ca. 35 Jahre später als die Hauptserie in ihrem Leben:
Justus, der auf dem Schrottplatz arbeitet und alte Geräte repariert ... na ja, wenn man die ganze Geschichte kennt, passt es.
Bob, der bei einem Buchverlag arbeitet ... oookay. Journalist hätte ihm zwar besser gestanden, aber es ist irgendwie nachvollziehbar.
Peter, der bei google arbeitet. Lachhaft. Ein sportlicher Junge, der sich plötzlich an den Schreibtisch setzt? Never ever. Im Verlauf der Story wird auch klar, dass Eschbach sich das so hingebogen hat, wie er's brauchte, weil es sonst nicht funktioniert hätte.

Nun zur Story an sich [SPOILER ab hier]:
Diese setzt sich im Grunde aus 2 Strängen zusammen:
- Eine Frau, die aus dem Dschungel als Tochter einer reichen Familie unverhofft wiederkehrt.
- Der Grund, weshalb sich die drei ??? getrennt haben.

Das alles hätte man in einem regulären Buch erzählen können. Eschbach bläht aber alles auf, erzählt Schlüsselszenen mehrmals und tut dabei so, als ob es das erste mal sei und der Leser einen aha-Effekt erlebt (z.B. der Tod von Peters verlobten). Spätestens nach der Hälfte des Buchs weiß der Leser, was passiert ist und sogar wie es sich im Detail abgespielt hat, weil Eschbach alles spoilert, Peter erklärt Bob sogar alles ... und dann wissen sie beide plötzlich nichts mehr davon und plötzlich zweifelt Peter sogar, ob das mit der Auferstehung nicht doch alles wahr ist!

Das schwierigste für mich: Ich erkenne die drei ??? nicht. Klar haben sie sich verändert, aber das Buch hätte auch mit drei anderen Menschen, die wieder zusammenfinden, funktioniert. Viel besser sogar.
Bis zur Hälfte des Buchs scheint sich Eschbach auf die Klassiker konzentriert zu haben und die Neuzeit ausgeblendet, so wird nur Reynolds erwähnt, nicht aber Cotta, den die drei ??? mit 200 Folgen aber viel länger kennen als Reynolds. Okay, dachte ich da noch. Gefällt mir zwar nicht unbedingt, aber vielleicht, so dachte ich, muss Eschbach irgendwo einen Cut ziehen, um nicht durcheinander zu geraten. Das Durcheinander passiert aber dann ab der Hälfte. Da werden plötzlich Kelly und Lys erwähnt und andere neue Fälle erwähnt. Das passt hinten und vorne nicht. Entweder, man muss eine klare Grenze ziehen und die Klassiker als Referenz heranziehen, oder eben die komplette Serie.

Die Stimmung: tot. Alle bekannten, bis auf Tante Mathilda, sind verstorben. Rocky Beach wird so gut wie gar nicht beschrieben. Auch die Orte, zu denen die drei ??? reisen wirken irgendwie ausgestorben.

Dazu kommt die direkte Kritik an google. Klar ist das kein Heiligenverein, aber dass alle Mitarbeiter problemlos alle E-Mails durchstöbern können? Das ist schon eine sehr krasse Behauptung und lässt mich an der Kompetenz des Autors zweifeln, der aber Bestseller geschrieben hat.

Fazit: Ein Buch, auf dem drei ??? draufstehen, Namen der drei ??? drin stecken, das sonst nichts mit den drei ??? zu tun hat, eine Story, die man in 50 Seiten hätte erzählen können. Für mich war das nix. Den Rest der "Trilogie" werd ich mir schenken.

LupusJonas © schrieb am 24.08.2026 um 21:38:04 zur Folge und der rote Büffel: Ja, wir sehen uns da, und über "Die letzten Beiträge" kann man ja dann den Anschluss suchen...

dcc © schrieb am 24.08.2026 um 09:38:28 zur Folge und der rote Büffel: vielleicht hier https://www.rocky-beach.com/cgi-bin/s_forum.pl?d=2314

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 22:11:03 zur Folge und der rote Büffel: Ich würde gern noch bissl plaudern, denke aber, wir sollten einen geeigneten Faden dafür finden. Um den roten Büffel geht's ja nicht mehr wirklich. Kommt dann irgendwann ein Foren-Blockwart? ;)

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 21:13:26 zur Folge und der rote Büffel: Die Ranch war auch die späteste der (nur) 5 Folgen die wir zuhause hatten damals. ich finde aber auch, dass sich danach die Tonalität und Ausrichtung der Reihe schnell geändert hat. Es fehlt das Mysterium, stattdessen gehen Folgen schon in Richtung einer "TKKGsierung" was die Themen angeht. Zusätzlich sind dann schon einige der frühen Sprecher-Legenden nicht mehr dabei.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 19:28:11 zur Folge und der rote Büffel: @dcc: Haha, sowas hat manchmal ganz banale Gründe. „Die bedrohte Ranch“ (33) war einfach die letzte Folge, die ich mir im Sommer 1984 gekauft habe. Danach habe ich mein Geld eher in Popmusik und Chromdioxid-Kassetten zum Aufnehmen investiert. Man wird ja nicht jünger. Ich habe die Hörspiele trotzdem immer wieder abends gehört, aber nicht mehr so oft. Alle Folgen, die ich habe, sind heute mit der Zeit damals und mit meinem Lebensgefühl verknüpft. Das bekannte Phänomen. Später habe ich die meisten Kassetten mit der Zeit über ebay vertickt, die einzige ???-LP erst vor kurzem für gut 70 Euro. Irgendwann so um das Jahr 2000 herum habe ich alle Klassiker-Folgen mit der alten Musik als MP3 bekommen und von denen speise ich mich jetzt doch. Erst danach habe ich auch die Folgen bis 39 gehört, aber schnell wieder vergessen. Ich glaube, der „Super-Wal“ ist mir noch als ganz gute Folge hängengeblieben und „der rote Pirat“ auch, aber ich müsste sie heute wieder hören, um die Storys beurteilen zu können. Mache ich vielleicht die Tage.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 19:05:05 zur Folge und der rote Büffel: Mich würde interessieren, warum du die Klassiker vor allem bis 33 eingrenzt. Danach lief ja noch die Bohn Musk eine Zeitlang, und die Geschichten danach sind auch noch von den klassischen Autoren. Tatsächlich ist bei mir aber auch der Cut bei 33 - über 34 (roter Pirat) lasse ich noch mit mir reden. Danach fühlen sich die Geschichten einfach nicht mehr gleich an.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 16:37:48 zur Folge und der rote Büffel: @dcc: Ja, gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht gönne ich mir mal einen Blick in das Buch.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 16:34:38 zur Folge Der Ameisenmensch: Ich glaube eigentlich, auch heute gibt es solche Leute noch. Allein, es scheint bei Europa gar nicht mehr den Anspruch zu geben, echte "Größen" aus der Schauspielszene von irgendwelchen Theatern zu gewinnen. Wenn man mal im Bobcast hört, was das für gestandene Profis damals von den Bühnen des Landes waren, dann wird einem klar, welche Beziehungen die Körting damals hatte oder aufgebaut hat. heute klingen fast alle Sprecher nach beliebigen Soap-Darstellern, irgendwo im stimmlichen Niemandsland zwischen 20 und 50 Jahren.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 16:26:25 zur Folge Der Ameisenmensch: @dcc: Ja, wer die Klassiker liebt, wird sich mit den neuen Folgen ab spätestens Folge 39 schwertun, allein schon weil die Musik von Carsten Bohn fehlt. Das mit den farblosen Sprechern ist auch sowas: Weil viele Sprecher heute eher farblos sind, kleistern sie umso mehr Effekt obendrauf, so dass es am Ende viel zu grell ist. Künstler wie Peter Pasetti oder Gisela Trowe wussten, was sie können. Sie konnten jede Rolle und jeden Raum mit einfachen schlichten Worten und ohne akustischen Kleister durchdringen. Da saß alles. Ich weiß auch nicht, warum es (jedenfalls nach meinem Eindruck) heute kaum noch solche Schauspielqualitäten gibt. Axel Milberg ist vielleicht einer der wenigen, die das noch draufhaben.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 16:20:28 zur Folge und der rote Büffel: Herrlich, wir sind uns so einig... Zum Büffel: Das Buch ist wirklich ganz fantastisch - vom Hörspiel ware hier aber wohl die meisten (?) Fans des Buchs enttäuscht. und nein, Fröhlich und Rohrbeck klingen natürlich ganz anders, das ist ja auch verständlich. Für mich sind sie aber inzwischen wirklich wirklich zu alt. Es ist einfach nicht mehr glaubwürdig. Schlimmer als das reine Alter finde ich aber ist die Art wie sie heute "spielen". Früher war da diese authentische Naivität, die zu den Jugendlichen passte. heute versuchen sie das herbeizuspielen, was einfach nur peinlich ist. Dann gibt es auch viel zu viele improvisierte Interaktionen. Ständig wird gestöhnt, gegrunzt, bestätigen - ein pausenloses "aha".... "ähem"... "ja ja".... "hmmmhmmm". Einfach unerträglich. volle Zustimmung auch, dass es so wirkt, als nehmen sie das Ganze nicht mehr ernst

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 16:06:09 zur Folge Die rätselhaften Bilder: @dcc: Da hast du Recht. Die Kürzungen haben den Klassiker-Folgen (fast) immer eine gute dramaturgische Dynamik gegeben, nicht so breit gelabert wie in den neuen Folgen. Wenn Peter Pasetti etwa in den „rätselhaften Bildern“ in wenigen Worten zusammenfasst, dass die Telefonlawine nicht klappt, dann kann man das kaum besser machen. Aber in manchen Folgen hätten es ruhig drei oder vier Minuten mehr sein dürfen. Hier hätte etwa vor dem schon zitierten Satz „Ein Sprachwissenschaftler kann sich heutzutage ein solches Haus gar nicht leisten…“ ein etwas länger wortloser Gang durch das Haus gut getan, dann hätte man eher verstanden, dass Prof. Carswell den Satz so unvermittelt sagt. Im Buch kann man das besser nachvollziehen. Den „lachenden Schatten“ zb habe ich auch erst spät zu Ohren bekommen. Dort ging mir auch alles zu schnell. Der Folge hätten einige zusätzliche Szenen gut getan, etwa wie Kommissar Reynolds Mr. Harris verhört, bevor Peter und Bob im Vegetarier-Haus eingesperrt werden. Aber das gehört in den Kommentar zur Folge; soll hier nur als Beispiel dienen. Insgesamt waren die Klassiker-Folgen gut gekürzt. Und auch die Zusammenfassungen waren nicht verlabert, sondern haben kurz und präzise die wichtigen Inhalte zusammengerafft.

LupusJonas © schrieb am 23.08.2026 um 15:43:07 zur Folge und der rote Büffel: Ich gehöre zu den Klassiker-Fans bis etwa Folge 33 und wollte mal reinhören, wie sich die Folge anhört, die hier im Ranking ganz oben steht. Ich muss erst mal sagen, dass ich es nicht bis über die ersten Minuten hinaus geschafft habe. Vielleicht höre ich noch mal weiter. Aber Lust habe ich nicht. Oliver Rohrbeck und Andreas Fröhlich agieren vollkommen übertrieben, viel zu pseudoaufgeregt. Ich weiß nicht, warum alle immer sagen, die beiden würden noch fast genauso klingen, wie vor 40 Jahren. Die klingen so, als könnten sie nur noch US-Blockbuster synchronisieren. Das passt hier aber absolut nicht, finde ich. Beim Hörspiel muss man in der Lage sein, mal wieder einen Gang rauszunehmen. Ich habe eher das Gefühl, sie nehmen „Die drei ???“ gar nicht mehr ernst, sondern toben sich einfach nur aus ohne Sinn und Verstand. Am besten klingen sie für mich immer noch so wie etwa im "Riff der Haie": Da haben sie sich gut in ihre Rolle eingefunden und nicht übertrieben, sondern immer genau den Ton getroffen. Aber jetzt? Auch bei Peter, also Jens Wawrczek, hör ich ständig dieses dümmliche Gestottere. Ich weiß nicht, wer ihm und auch den anderen Sprechern gesagt hat, dass das irgendwie gut sein soll. Frau Körting scheint das egal zu sein. Kann es auch, der Laden läuft ja. Aber ich werde diese und die anderen neuen Folgen vermutlich nicht hören. Hab nicht das Gefühl, dass ich was verpasse.

dcc © schrieb am 23.08.2026 um 15:15:05 zur Folge Die rätselhaften Bilder: Das ist wiederum eine Klassikerfolge, die ich nicht so sehr mag. Dennoch kann ich deine Geschichte dazu total nachvollziehen! (übrigens: Der unsichtbare Dritte ist bis heute mein Lieblingsfilm). Ach ja, ich finde gerade diese Auslassungen, Kürzungen, offenen Fragen machen viel von der Magie dieser Hörspiele aus. Man hat sich das als Kind irgendwie zusammengereimt und geglaubt, aber es war halt auch irgendwie magisch.

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