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+++ Folgen-Diskussionen +++
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Max DoMania © schrieb am 25.05.2026 um 22:33:37 zur Folge Der schreiende Nebel: Sonnleitner-Folgen sind eh meistens kürzer als die der anderen, keine Ahnung warum. Manche würden sagen, egal ob 70 oder 80 Minuten, es sei beides zu lang. Aber solange die Geschichte das hergibt, stört es mich nicht. Andere Geschichten wären schon mit 60 Minuten zu lang. Aber ich finde generell die Folgen der letzten Jahre größtenteils nicht so gut (und die teilweise schwachen Hörspielumsetzungen setzen da noch einen drauf). Gerade den 220er Bereich fand ich sehr grauslig: Manuskript des Satans, die Gesetzlosen, Knochenmann, Yacht des Verrats, Spur der Toten, Melodie der Rache, Spur der Krähen, bis auf die Marx-Folgen fand ich die eigentlich allesamt ziemlich schwach. Danach wurde es etwas besser, aber trotzdem: Spätestens seit dem Abgang von Marx hoffe ich, dass die Serie bald endet. Das hätte ich bis vor ein paar Jahren nie gedacht, dass ich das mal sage, aber für mich scheint die Serie nicht mehr wirklich zu retten zu sein. Für mich ist ja Sonnleitner fast noch der beste der aktuellen Autoren, hätte auch nicht gedacht, dass ich das mal schreiben würde. Aber das sagt auch viel über den Zustand der Serie und meine Einstellung über sie aus.
Winnetou © schrieb am 25.05.2026 um 21:40:48 zur Folge Der schreiende Nebel: Die Kürzung vom Tag der Toten finde ich noch unverständlicher, wenn man bedenkt, dass das Hörspiel nur 70 Minuten lang geht und alle anderen Folgen in dieser Zeit mindestens 80 Minuten.
Max DoMania © schrieb am 25.05.2026 um 21:33:19 zur Folge Der schreiende Nebel: @alphawolf: Was vermisst du denn am Ende groß? Ich hab mir das nochmal durchgeblättert und mir fehlt da bis auf ein erneutes Treffen mit Hank Tornby nicht wirklich was. Und ja, Minninger neigt oft dazu, den Anfang sehr ausführlich zu übernehmen und gegen Ende gehts dann etwas sehr hopplahopp. Aber das finde ich hier eigentlich nicht. Francis hatte auch manchmal komische Kürzungen/ Präferenzen: Beim Wecker übernahm er den langweiligen Anfang mit dem Uhrmacher, anstatt gleich zu den Smiths zu springen und kürzte dann wahllos bei dem Rest, vor allem den Rätseln, rum. Manchmal ließ er spannende Szenen ("wir hatten ein unangenehme Begegnung mit den Schwarzbärten") zugunsten langweiliger Szenen (Bobs uninteressantes Gespräch mit Lisa) weg. Ich glaube Francis finden vor allem die Leute toll, welche die Klassiker in Buchform nicht kennen. Als ich begonnen habe, diese zu lesen, ist mir aufgefallen, wieviel da verkürzt oder verfälscht wiedergegeben wird. Da wird z.B. Rhandur mal eben zum Mörder deklariert und das Ganze dann nicht aufgelöst. Aber bei den Klassikern waren auch einfach die Buchvorlagen besser. Dass Minninger den Anfang kürzt, gibt es bei ihm hingegen sehr selten z.B. bei Musik des Teufels oder dem Fußball-Teufel. In den letzten Hörspielen ließ er hier und da auch mal den Anfang weg, was aber nicht unbedingt immer gut ist. Beim Tag der Toten lässt der den atmosphärischen Anfang auf dem Friedhof weg, nur um diesen dann in langweiliger Art und Weise von Peter zusammenfassen zu lassen. Beim Fantasmofon fehlen die ersten beiden uninteressanten Kapitel und man steigt dafür mit einem sterbenslangweiligen Infodump ein. Minninger müsste hingegen eher öfter bei den Dialogen an sich kürzen als unbedingt beim Anfang.
alphawolf © schrieb am 25.05.2026 um 21:30:11 zur Folge Der schreiende Nebel: Ja klar, wenn Atmo flöten geht, bin ich der letzte, der was dagegen hat. Aber ich hab wirklich das Gefühl, dass Minninger am Anfang alles möglichst reinbringen will und dann merkt er plötzlich "Oh, 1/3 Buch auf 3/4 Hörspiel umgesetzt, dann muss ich mal zum Ende blättern und die letzten 10 Seiten noch reinnehmen." Am besten funktioniert es, wenn die Autoren ihr Pulver am Anfang verschießen.
Winnetou © schrieb am 25.05.2026 um 20:38:18 zur Folge Der schreiende Nebel: Das finde ich immer total unterschiedlich. Bei manchen Hörspielen hoffe ich immer und bin auch froh, dass am Anfang eine schöne Einleitung kommt. Bei anderen wiederum, wie auch der schreiende Nebel, hoffe ich wiederum auf ein späteres Einsteigen. Das variiert schon stark. Wenn man durch den Schnitt am Anfang ein großen Batzen Athmosphäre einbüßt, finde ich das nicht so schön. Viele Fälle besitzen die nur oftmals nicht.
dcc © schrieb am 25.05.2026 um 20:10:53 zur Folge Der schreiende Nebel: Ja das ist ja eh immer das Problem heute! Es fehlt eben an einem fähigen und sprachlich versierten Menschen, der die Skriptbearbeitung macht. Ich kann mich heute jedes Mal aufs Neue daran ergötzen wie H.G. Francis alle Intros weglässt, und mit einem präzisen Satz vom Erzähler in die Handlung springt. mega!
alphawolf © schrieb am 25.05.2026 um 18:18:40 zur Folge Der schreiende Nebel: Puh, ich hab mich über die Kürzungen des Hörspiels sehr geärgert. Da war im Buch gegen Ende noch so viel los, das atmosphärisch und wichtig war, im Hörspiel wird das eben mal hingekleckert und dann kommt auch schon der Justus-Monolog. Das geht für mich gar nicht. Da hätte man lieber den Anfang zusammengerafft und die drei direkt auf Brewster stoßen lassen, den falschen Anruf dann in einem Nebensatz erwähnen und schon hat man sich geschätzt 15 Minuten gespart. Aber die Sprecher sind toll :)
dcc © schrieb am 25.05.2026 um 17:12:20 zur Folge Der schreiende Nebel: Müsste ich auch noch mal hören. Mit Naumann, Dux, Rohde ist das ja fast sowas wie ein letztes Aufbäumen der guten alten Zeit
Max DoMania © schrieb am 24.05.2026 um 20:25:37 zur Folge Der schreiende Nebel: Ich hatte die Folge nicht mehr groß auf dem Schirm, aber nach nochmaligen Anhören muss ich sagen, dass das für mich eine der besten ???-Folgen ist. Die Charaktere kann man sich (auch aufgrund der exzellenten Sprecherleistungen) gut vorstellen, manche wirken vielleicht etwas stereotyp. Hierbei liegt aber auch das größter Manko des Hörspiels: Im Buch gibt es recht früh eine Auflistung aller Charaktere, die fehlt im Hörspiel einfach und z.B. William Prescott hätte man sich fürs Hörspiel auch gleich schenken können. Das Vorgehen der drei ???, um den Fall zu lösen, finde ich logisch und nachvollziehbar. Am Ende gibt es zwar wieder einen Justus-Monolog, der aber erfreulicherweise recht kurz ausfällt, zudem man aufgrund einiger Hinweise (baufällige Scheune, Flyer) selbst schön mitraten kann. Ich finde z.B. super, wie die Lösung des Rätsels um den Edelstein unauffällig in der Geräuschkulisse versteckt ist. Generell ist die Atmo bei den Nebelangriffen super inszeniert, man hat wirklich das Gefühl, man ist mit dem drei ??? im Nebel. Auch die Musikauswahl ist gelungen mit einigen Klassiker-Orchesterstücken. Am besten gefällt mir aber die Szene, als Peter denkt, er wäre bei den Toparden gelandet.
Talano © schrieb am 24.05.2026 um 17:58:36 zur Folge Der lachende Schatten: Im Impressum steht übrigens, dass auch dieses Bucht von Robert Arthur ist. Tatsächlich ist es aber von William Arden.
Talano © schrieb am 24.05.2026 um 17:49:12 zur Folge Der lachende Schatten: Komisch das ich bei Klassikern nie an dieses Buch denke. Vllt. ist lachender Schatten nicht mysteriös genug. Sprechender Totenkopf, oder flüsternde Mumie ist noch rätselhafter. Als Titel, aber auch die Bücher selbst. Und lachender Schatten ist ja auch etwas aufgesetzt, hat mit dem Fall eigentlich nichts zu tun. Das Buch hat dafür mehr Action. Geht direkt los. Peter, Bob werden Zeuge eines Überfalls, finden ein Amulett und 2-3 Seiten später wird es ihnen auch schon wieder geklaut. Von 0 auf 100 in fünf Sätzen quasi . Die Story ist etwas wild zusammengesetzt, es ist nicht so rätselhaft wie die Vorgänger, aber spannend, atmosphärisch und flüssig erzählt ist es dennoch.
Talano © schrieb am 24.05.2026 um 17:37:34 zur Folge Der sprechende Totenkopf: @alphawolf: Interessant und man kann es raus lesen.
Winnetou © schrieb am 22.05.2026 um 22:20:27 zur Folge Das Geheimnis der sieben Palmen: Also ich bin froh, dass die Abschlussszene aus dem Buch der Schere zum Opfer gefallen ist. Die war total unpassend, kindisch und albern. Ich fand schlussendlich dann nur den Abschlussgag merkwürdig. Super, es gibt mafiaähnliche Strukturen in Familienclans. Und die sind weitaus schlimmer als der einzige Dieb...hihihi...HÄ. Seit wann ist sowas denn lustig. Dann lass es doch lieber ernst enden.
Max DoMania © schrieb am 22.05.2026 um 20:28:39 zur Folge Das Geheimnis der sieben Palmen: SPOILER Pfuh ja, ich glaube, ich muss das Ganze noch etwas sacken lassen, auch wenn die Folge an sich mir ganz gut gefallen hat. Ich hadere vor allem mit dem Ende. Ich weiß nicht, ob man es als offenes Ende bezeichnen kann, denn der Fall wird ja gelöst, nur (einer) der Täter verschwindet. Ähnliches hatten wir aber z.B. schon bei der Kammer der Rätsel oder beim Grünen Geist. Mich stört eher das mit dem Manuskript. Ich glaube, ich hätte es besser gefunden, wenn sich das Manuskript letztlich als Fälschung herausgestellt hätte (angefertigt von Dieter Ochsjau xD). Ich weiß auch noch nicht, ob ich es gut oder schlecht finden soll, dass dieser Metamoment am Ende des Buches im Hörspiel fehlt.
Winnetou © schrieb am 22.05.2026 um 12:36:28 zur Folge Das Geheimnis der sieben Palmen: Da das Hörspiel neu erschienen ist, setze ich hier mal einen dicken SPOILER! Durch den Beginn ist man direkt im Geschehen, auch wenn das im Buch ein bisschen schöner dargestellt ist. Was mich nur verwundert, dass Justus dem Einbrecher befiehlt stehen zu bleiben, man aber in der Produktion überhaupt keine Töne, nicht mal Geraschel und Gerumpel, wahrnimmt, wodurch man als Hörer überhaupt nicht erkennt, dass überhaupt ein Einbruch stattfindet. Was ich auch komisch finde ist, dass der Polizist Mr. Lehmann förmlich anschreit was denn nun geschehen sein. Das steht im kompletten Kontrast zu der Darstellung im Buch. Ebenso das Zögern Mr. Lehmanns bei jeder Aussage. Das wirkt unnötig verdächtig. Oder ist es doch gerade gewollt? Ich meine mich zu erinnern, dass er im Buch nicht schwerhörig sei. Claus Wilcke macht seine Sache als älterer, schrulliger Kauz sehr gut. Dennoch bleibt diese Stimme für mich immer mit Evander Whiteside aus "Die Rache des Untoten" verbunden, wodurch sich Mr. Lehmann in meinem Kopf ständig als Bösewicht einordnet. Die Gespräche mit den beiden Lehmann-Brüdern finde ich aus irgendeinem Grund super entspannend und erinnern mich total an das Gespräch von TKKG mit Frau von Thauß in Folge 203 - "Der Räuber mit der Weihnachtsmannmaske", speziell mit der Orchestermusik im Hintergrund. Die geschichtliche Komponente ist ebenfalls top. Die Verwebung von Geschichte und Gegenwart in den Drei ??? Geschichten ist so ne Sache, die ich immer gerne lese und höre. Generell die musikalische Unterlegung finde ich in diesem Hörspiel super gelungen. Besonders hervorheben möchte ich die akkustische Untermalung, während der Beschreibung des Hauses der Sieben Palmen Und, danke, danke, danke, dass Imma mit Anika Baumann eine gute und nicht nervige Sprecherin erhalten hat. Das war meine allergrößte Befürchtung. Was mir dann jedoch misfällt ist, dass das Hörspiel viel zu lange brauch bis die Verdächtigen aufgeführt werden. Selbst wenn das Hörspiel lang ist, da haben es andere Vorgänger auch schon besser gemacht. Ansonsten ist das ein sehr stringentes und gut umgesetztes Hörspiel, das einen besonderen Charme, bedingt durch den Realitätsfaktor, die sehr, sehr guten Sprecherleistungen und Bezug zur Geschichte, besitzt. Ein klassischer Detektivfall, der trotzdessen nicht ausgeleiert, sondern angenehm frisch im Kosmos wirkt. Tolle Umsetzung! Hat mir echt gut gefallen. Darüber hinaus finde ich die Hörspielumsetzung besser als das Buch, mit Ausnahme der ersten Szene. Jetzt bin ich mal gespannt auf die schwarze Rose.
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