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Interviews mit David Howard
+++ April 2004 +++


David Howard, amerikanischer und international renommierter Drehbuchautor, adaptiert Robert Arthurs The Secret of Skeleton Island (dt.: Die drei ??? und die Geisterinsel) für das erste drei ???-Kinoprojekt, welches voraussichtlich Ende 2005 das Licht der Kinosäle erblicken wird. In einem über den Zeitraum von zwei Monaten hinweg geführten e-Mail-Interview erzählte er Corey Steven New, einem amerikanischen Fan, von seiner Arbeit. Wir danken Corey sowie rocky-beach.com-Partner Seth T. Smolinske, der das Interview im originalen Wortlaut auf seiner Seite präsentiert, herzlich für die Erlaubnis zur Übersetzung, aus welcher wir die ersten sieben Fragen und Antworten, die sich nicht mit den drei ??? befassen, ausklammerten.
Seth T. Smolinske merkt übrigens an, dass Robert Arthurs Tochter Elizabeth Arthur, wie bereits am 1. Dezember 2003 angekündigt, beratend (creative consultant) am Three Investigators-Skript und am gesamten TV/Kino-Projekt beteiligt ist, um dafür zu sorgen, dass die Atmosphäre von Robert Arthurs ursprünglichem Konzept bewahrt bleibt. Elizabeth Arthur hat das Interview mit David Howard weder vorab gelesen, noch die in ihm preisgegebenen Details des zu jenem Zeitpunkt aktuellen Drehbuchentwurfs geprüft oder bestätigt.

Wie kamen Sie zu dem Auftrag, das Drehbuch für The Three Investigators zu schreiben?
Vor ca. 12 Jahren leitete ich einen Workshop in Holland and hatte in dieser Gruppe einen sehr talentierten jungen Autor. Sein Name war Sytze van der Laan, und ich schlug ihm vor, nach Kalifornien zu gehen, um sich dort voll und ganz dem Studium zu widmen. Er folgte meinem Ratschlag, und es entwickelte sich eine Beziehung, die deutlich über ein Dozent-Student-Verhältnis hinausging. Nachdem er eine sehr erfolgreiche Karriere in Deutschland begonnen hatte, trafen sich unsere Wege erneut – bei dem Film My Friend Joe, den er produzierte, und dessen Romanvorlage ich für den Film bearbeitete. Der große Erfolg mit ungefähr zwölf Preisen inklusive der Auszeichnung "Bester Kinderfilm" auf der Berlinale veranlasste uns dazu, von da an immer wieder die Möglichkeit zur Zusammenarbeit zu suchen.
Ein paar Jahre später nahm ich wieder an einem Workshop in Paris teil, bei dem auch Ronald Kruschak von Studio Hamburg zugegen war. Das war aber noch, bevor Sytze zum Studio Hamburg-Team gehörte. Wir haben uns ein bisschen kennengelernt und gingen nachher getrennte Wege, mit dem Hintergedanken, dass man mit dem anderen gut zusammenarbeiten könnte – nur woran?
Als Studio Hamburg sich die Rechte für die Three Investigators sicherte, standen Sytze und Roland vor dem Problem, wer für die Adaption der Geschichten geeignet sein könnte. Sie wollten jemanden, der mit dem deutschen Film und dem europäischen Filmgeschäft vertraut war, der darüber hinaus aber auch Los Angeles und das amerikanische Leben kannte und für Kinder schreiben konnte. Beide machten sich gegenseitig den Vorschlag, mich zu engagieren.
Haben Sie als Kind (oder als Erwachsener) die Bücher der Three Investigators gelesen?
Als Robert Arthur Mitte der 1960er Jahre mit der Serie anfing, war ich bereits älter als die damalige Zielgruppe, also habe ich sie zu dieser Zeit nicht gelesen. Aber ich kann mich gut an die Alfred Hitchcock Presents-Serie erinnern, und ich war ein großer Fan der Fernsehserien, für die auch Arthur schrieb. Als ich die ersten Jahre meines Studiums hinter mich gebracht hatte, arbeitete ich in einem Buchladen, und wir hatten die gesamte Reihe in den Regalen stehen. Ihre Anzahl reichte aber natürlich nicht an die Masse heran, die nun in Deutschland auf dem Markt ist.
Natürlich habe ich jetzt die meisten Bücher in Englisch gelesen und werde auch die noch verbleibenden Bücher dieser herrlichen und umfangreichen Serie lesen. Das erinnert mich daran, wie ich einmal die gesammelten Sherlock-Holmes-Geschichten geschenkt bekam - 1600 Seiten. Ich sank hinein und las so schnell ich konnte. Nach einigen wenigen Tagen waren schon nur noch 1000 Seiten übrig. Ich geriet in tiefe Sorge, dieses wundervolle Werk zu schnell zu verschlingen und zwang mich, die Lektüre in eine gewisse Anzahl von Seiten pro Tag zu rationieren. Ich verstehe jetzt, wie es einigen Generationen deutscher Leser erging ... es gibt nur 100 Bücher, und ich würde sie mir einteilen! Es ist ein so wundervoller, aufregender und gleichzeitig angenehm beruhigender Kosmos. Den will man nicht verlassen, und man hat ja auch 100 Geschichten, in denen man das genießen kann.
Haben Sie mit Elisabeth Arthur über die Werke ihres Vaters gesprochen?
Bis jetzt hatte ich noch nicht das Vergnügen gehabt, mit ihr zu sprechen. Da unsere Terminkalender voll sind, und wir ein paar Tausend Meilen voneinander entfernt wohnen, war uns das noch nicht möglich. Aber ich verspreche mir viel von unserem Gespräch; einiges wird sicherlich klarer, so u.a. Robert Arthurs Leben und seine Schriftstellerei. Sie selbst ist ja bekanntlich auch hauptberuflich Schriftstellerin.
Wie kam es zu der Entscheidung, den Film in der Gegenwart spielen zu lassen?
Als wir uns mit der kniffligen Frage beschäftigten, ob wir die The Three Investigators-Serie in den 1960er Jahren spielen lassen sollen oder nicht, diskutierten wir, ob die Serie ursprünglich für eine bestimmte Zeit gedacht war, oder ob sie zu damaliger Zeit einfach in der Gegenwart spielte – was nun 40 Jahre zurück liegt. Fakt ist, dass Robert Arthur seine ersten Folgen in der Gegenwart spielen ließ. In dieser damaligen Zeit war Alfred Hitchcock ein berühmter Zeitgenosse; heute gehört er als berühmte Legende der Vergangenheit an.
Einige Geschichten müssen zwangsläufig zeitgeschichtlich inszeniert werden, weil in ihnen historische Details zum Plot bzw. zum Erzählhintergrund gehören. Cold Mountain ist so ein Fall. Einige Geschichten müssen in ihrer Zeit spielen, da die Welt sich seit dem Zeitpunkt der Entstehung der Handlung in einer gewissen Weise geändert hat, so dass alles nur einen Sinn ergibt, wenn man das ursprüngliche Setting bewahrt. Emma, Sense and Sensibility oder auch Hans-Christian Schmids 23 sind solche Geschichten.
Wir haben uns nun gefragt: zwingen uns Robert Arthurs Bücher, die Geschichten in den 1960er Jahren spielen zu lassen? War das seine Absicht? Hat sich die Welt so sehr geändert, dass wir die Geschichten in der Vergangenheit ansetzen müssen, da sie sonst keinen Sinn mehr ergäben? Und könnten die heutigen 12-jährigen Kinder leichter einen Bezug zu der Zeit vor 40 Jahren aufbauen, oder käme man ihnen mit einem zeitgenössischen Szenario mehr entgegen? Auch wenn die von uns angesprochene Zielgruppe sich zum Teil aus den 30- bis 40-jährigen speist – und wir hoffen, sie werden unsere Filme gerne anschauen –, so produzieren wir doch in erster Linie Kinderkino. Es wäre unser Wunsch, dass die Kinder ihre Eltern ins Kino mitnehmen, und die erwachsengewordenen Fans der Serie ihre eigenen Kinder.
Das Hauptentscheidende bei dieser Frage war nun, wie man der Hauptzielgruppe, den Kindern von heute, den Zugang zur Geschichte erleichtert. Es gab keinen triftigen Grund, die Filme in den 1960er Jahren zu belassen. Es gab keinen sozialen Aspekt, dessen tiefgreifende Wandlung dies nötig gemacht und die Wirkung der Geschichten grundlegend verändert hätte. Dafür, dass die Serie nur in den 1960er Jahren existieren konnte, gibt es keinen triftigen Grund – im Gegenteil: wir sind der Meinung, dass die Kinder von heute sich leichter in die Geschichten und die von uns erzählte Welt hineinversetzen können, wenn sie den zeitlichen Rahmen aus eigener Erfahrung kennen.
Natürlich dürfen wir während dieser Umwandlung nichts zerstören. Deshalb muss ich mich bei der Modernisierung und Aktualisierung der ersten Geschichte vor allem darum bemühen, für die Lebenswirklichkeit der Kinder vor 40 Jahren einen gleichwertigen Ersatz zu finden. Ich kenne die damalige Zeiten aus eigener Erfahrung sehr gut, und als Vater meine ich zu wissen, was den Kindern von heute wichtig ist. Ich hoffe eine Brücke zwischen diesen zwei Zeitabschnitten schlagen zu können, so dass die wichtigsten Elemente der Serie bestehen bleiben, aber in einen 2004er Schauplatz transportiert werden.
Wie wollen Sie mit der Vorgeschichte der Three Investigators umgehen? Was ist mit dem so wichtigen Schrottplatz und den geheimen Zugängen zur Zentrale, die in der Geisterinsel nicht vorkommen?
Keine Bange, der Schrottplatz, die Zentrale und der Geheimtunnel werden im ersten Film auf jeden Fall dabei sein. Aber eine Welt, die sich in 40 Jahren entwickelt hat, kann nicht in einen, zwei oder drei Filme gepackt werden, ohne dass wir ein paar Anpassungen durchführen, hier und da etwas effizienter vorgehen und uns ein paar Freiheiten herausnehmen. Wir gehen da nicht willkürlich vor, das ist einfach notwendig. Unser Publikum setzt sich aus drei Fraktionen zusammen: Fans, die mit den drei ??? groß geworden sind, Kinder, die die Serie kennen und sie lieben, sowie eine riesige Anzahl von Kindern (und hoffentlich ihre Eltern), denen das Vergnügen, die Serie kennenzulernen, noch bevorsteht.
Uns war von Anfang an klar, dass eine der zehn Geschichten von Robert Arthur die Quelle des ersten Films bilden würde. Wir stellten uns nun die Frage, welche Folge Justus, Peter und Bob am besten vorstellen und möglichst alle drei Publikumstypen ansprechen konnte. Welcher Folgeninhalt eignet sich am besten für den Einstieg - für alle drei Zielgruppen? Die erste Folge Gespensterschloss erschien uns weniger kinogerecht als Geisterinsel, die bereits in einer Geschichte aufregende, gefährliche und geheimnisvolle Ereignisse in einer wunderschönen Umgebung und exotischen Schauplätzen beinhaltet. Wir mussten uns lediglich einige Elemente und Passagen aus den anderen Geschichten borgen und äquivalente Handlungselemente finden, um den Neueinsteigern die Welt der drei Detektive vorzustellen – wie die Jungs ein Team bilden, Freunde und schließlich Die Drei Detektive werden.
Wir können es uns nicht erlauben, einen Film nur für jene Leute zu drehen, die die Bücher gelesen haben und von der ersten bis zur letzten Silbe verinnerlicht haben, genauso wenig wie die Herr-der-Ringe-Trilogie ausschließlich für die eingefleischten Tolkien-Fans verfilmt werden konnte. Wir müssen andere an die Welt der drei ??? teilhaben lassen, und dazu schien uns die Geisterinsel am geeignetesten zu sein.
Hatte der Kinoerfolg von Fluch der Karibik einen Einfluss auf die Auswahl der Geisterinsel?
Nein, genau das Gegenteil war der Fall. Wir überlegten uns eher, ob wir nicht eine andere Geschichte wählen sollten. Mit den drei ??? haben wir Geschichten, die "echten" Kindern widerfahren, Kindern wie du und ich, die in einer realen Welt leben. Das macht ja den Großteil des Charmes und Erfolgs der ganzen Serie aus: jeder kann sich mit den Hauptfiguren identifizieren. Die Welt in unseren Geschichten könnte eigentlich nicht unterschiedlicher sein zu jener in Fluch der Karibik, doch leider gab es nun diesen Film, der nicht nur sehr erfolgreich war, sondern uns auch als Nachahmer hinstellen könnte. Aber unsere Filmvorlage stammt aus dem Jahre 1966, also konnten wir ja wohl kaum einen Film aus dem Jahr 2003 kopieren.
Dennoch hat uns der große Erfolg des Films zu denken gegeben. Aber zum Schluss entschieden wir uns aus oben genannten Gründen, am alten Plan festzuhalten. Ich denke, das Publikum wird früh merken, dass wir nichts vom Fluch der Karibik kopiert haben. Wir haben uns in allem beim Allgemeinwissen über die Piraten des 17. Jahrhunderts bedient, aber wir haben es in völlig anderer Weise verwendet und auf die Figuren des Films wirken lassen, so dass hoffentlich jegliche Gedanken an Fluch der Karibik im Nu verschwinden werden - das war der Kinohit des letzten Jahres, unser Film ist 2005 an der Reihe ...
Wurde zuerst ein grober Abriss der Geschichte konzipiert, bevor Sie das Drehbuch verfassten?
Korrekt, das lässt sich anders gar nicht gestalten. Doch bevor das erste Drehbuch daraus entstand, musste der Umriss der Story mehrmals umgeschrieben und verändert werden. Geschichten entwickeln sich unvermeidlich, sie entstehen nicht einfach am Stück, wie etwa ein Gedicht oder ein Musiksong. Ein Drehbuch ist einfach zu komplex und lebt von so vielen Zusammenhängen, dass es unmöglich im ersten Anlauf perfekt werden kann. Um ehrlich zu sein, Perfektion ist eigentlich gar nicht möglich, deshalb versucht man ja permanent, es umzuarbeiten, neu zu erfinden, zu verändern und umzuschreiben. Dieser erste Abriss und das Treatment waren der Ausdruck unserer ersten besten Ideen, wie die Story wohl funktionieren könnte, und darauf baute mein erster Entwurf auf. Und selbst in dieser Phase kam schon Neues hinzu, es ergaben sich Unterschiede zwischen der ersten Skizze und dem ersten Entwurf. Und wenn das fertig ist, müssen die anderen Beteiligten das Buch lesen und Bemerkungen hinzufügen, die wir auf ihre Durchsetzbarkeit hin prüfen. Eventuell werden Passagen überarbeitet oder aber, falls notwendig, völlig neu konzipiert.
Wird eine weibliche Person das Detektivteam verstärken?
Wir werden die Serienfguren nicht in die vier ???? verwandeln, aber wir haben uns sehr eingehend mit einem weiblichen Charakter beschäftigt. Allerdings sind wir uns noch nicht sicher, wie wir mit ihr umgehen werden. Sie wird womöglich in einigen Geschichten wiederkehren, aber keine Protagonistin wie Justus, Peter oder Bob werden.
Werden die drei Detektive ihre typische Physiognomie beibehalten? Ist Justus untersetzt? Ist Peter der muskulöse Athlet, und ist Bob für die Akten zuständig? Und wie alt werden die Jungen im Film sein?
Also im Drehbuch bleibt zumindest alles genauso wie in den Büchern: Justus bleibt stämmig, Peter groß und athletisch, und Bob wird noch etwas wegen seiner Fußverletzung hinken. Ob die Schauspieler den Vorstellungen aller Fans genügen, steht auf einem anderen Blatt. Jeder hat eine andere Vorstellung der drei Jungs, deshalb scheint es mir fast eine unlösbare Aufgabe zu sein, es allen rechtzumachen. Natürlich versuchen wir aber die drei Jungen so entstehen zu lassen, wie wir sie in den Büchern in unsere Herzen geschlossen haben.
Es wurde entschieden, das Trio nicht gleichaltrig zu halten. Im Skript ist Bob 10 Jahre alt, Justus 11, und Peter ist mit 12 der älteste. Es wird sich im Casting zeigen, wie gut wir das umsetzen können, denn wir wissen ja nicht im Voraus, ob es uns gelingt, gute Kinderschauspieler zu finden, die genaue diesen Beschreibungen entsprechen.
Wie tief wird die gesellschaftlich-soziale Komponente in der Geisterinsel verankert sein?
Die soziale Problematik des außenstehenden Immigrantenjungen, der vorschnell einer kriminellen Tat beschuldigt wird, ist in der Geisterinsel stark präsent. Wir haben infolge der Veränderungen innerhalb der vergangenen 40 Jahre einige Anpassungen vorgenommen, aber das Thema ist in Amerika, genauso wie in anderen Teilen der Welt, nach wie vor aktuell, daher spielt es in unserer Geschichte eine wichtige Rolle.
Was ist die prägnanteste Veränderung, die dem fundierten Leser der Bücher beim Anschauen des Films sofort ins Auge fallen wird?
Soll ich dir wirklich die größte Änderungen vorab verraten?
Ja.
Lass es mich folgendermaßen ausdrücken: wir bemühen uns in jeder Hinsicht, im Film die gleichen Erfahrungen zu vermitteln, wie wir sie von der Lektüre der Bücher her kennen: mysteriöse Vorkommnisse, Spannung, das Lösen von Rätseln, eine heitere Atmosphäre zwischen den Jungs, Kinder, die schlauer sind als Erwachsene, eine nahe Verbindung zu jemanden außerhalb des Detektivteams aufbauen und einen bestimmten neuen Flecken Erde erforschen. Und auf der anderen Seite müssen wir die Bedürfnisse jenes Publikums berücksichtigen, das ganz bei Null und ohne jegliche Vorkenntnisse anfängt. Wir müssen die Jungs einführen, ihre Freundschaft, ihre Rollen und Beziehungen innerhalb der Gruppe, die Gründung des Detektivteams, kurzum alle Zusammenhänge, die in der Buchserie innerhalb von 40 Jahren sichtbar wurden. Erwartet keine szenengetreue 1:1-Übernahme des Buches. Damit würde man den Anforderungen, die an diesen ersten Film gestellt werden, nicht gerecht. Es ist nun einmal so, dass man geschriebene Geschichten und Romane niemals komplett auf den Bildschirm bringen kann. Der Aufbau der Geschichte geschah unter völlig anderen Voraussetzungen und diente anderen Zwecken. Die Adaption erfordert es, dramaturgische Entsprechungen zu finden und ständig zwischen dem Wortlaut und dem Geist eines Handlungselements abzuwägen. Wir haben uns dazu entschieden, den Geist der Three Investigators zu erhalten, so dass ihr den Film auf dieselbe Weise wie die Bücher erleben werdet. Dennoch hoffe ich, dass es uns gelingen wird, selbst diejenigen, die das Buch auswendig können, mit einigen unerwarteten Wendungen überraschen zu können. Ich würde mir wünschen, dass sich jedem die Stimmung der Geschichte erschließt; es ist dieselbe geblieben, auch wenn einiges neu und unerwartet sein wird.
Die Fragen stellte Corey Steven New. Übersetzung aus dem Amerikanischen: Team der rocky-beach.com.
Weiterführende Links:
New, Corey Steven: An Interview with Three Investigators Screenwriter David Howard (2004)
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