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... und das Gespensterschloß

Die Buchbeschreibung
Das GespensterschloßErzählt von: Robert Arthur, © Random House 1964, © Franckh 1968

Alfred Hitchcock sucht für einen Gruselfilm ein altes Spukhaus. Hätten sich unsere drei Freunde Justus, Bob und Peter besser nicht an der Suche beteiligen sollen? Stand für sie bisher nicht fest, daß es ein Orgel spielendes Phantom nicht gibt? Für die drei ??? wird's plötzlich unheimlich -- und gefährlich!


 
Auftretende Personen
Justus Jonas (Jupiter Jones)
Peter Shaw (Pete Crenshaw)
Bob Andrews
Onkel Titus und Tante Mathilda, das glückliche aber nicht ganz spannungsfreie Ehepaar. Zweifelslos ist Mrs. Jonas die wahre Chefin auf dem Schrottplatz. Mr. Jonas beschäftigt sich vorwiegend mit dem Aufstöbern von seltenem, schwer absetzbarem Trödel. Dieses Mal hat er eine alte Orgel gefunden. Seine Frau ist außer sich.
Patrick O'Ryan (Hans Schmid) und Kenneth O'Ryan (Konrad Schmid), die beiden irischen Gehilfen auf dem Schrottplatz.
Morton, der Chauffeur des goldbeschlagenen Rolls-Royce, den Justus -- er hat ein Preisausschreiben der Autovermietung Gelbert & Co gewonnen -- für 30 Tage mit seinen Freunden benutzen darf. Morton ist ein englischer Gentleman, der die drei Detektive mit höchster Achtung chauffiert. Die erste Begegnung mit den drei ??? kann man hier nachlesen. Morton genießt die Abwechslung statt alten Herrschaften junge Kundschaft mit ungebrochenem Tatendrang zu befördern.
Skinner "Skinny" Norris, der Erzfeind der drei Detektive. Er stellt ihnen ständig nach und kann es nicht mit ansehen, daß die drei Freunde mit ihrem Detektivbüro Erfolg haben. Besonders verhaßt ist ihm Justus, den er mit McSherlock anredet. Skinny ist nur in den Ferien -- aber so ganz sicher ist das nicht -- in Rocky Beach. Er wohnt in der restlichen Zeit in einem anderen Bundesstaat. Dort konnte er bereits den Führerschein machen, da die Altersgrenze für den Erwerb des Führerscheins niedriger ist. Mit seinem Sportwagen ist er ständig hinter den drei ??? her.
Miss Henrietta Larson, die blonde junge Sekretärin Hitchcocks. Sie ist den drei Detektiven bestens bekannt: Sie ging auf die gleiche Schule -- nur ein paar Klassen weiter. Die drei ??? nennen sie "Feldwebel", weil sie schon damals zu den Lehrern hielt und die Jüngeren schikanierte.
Jonathan Rex, genannt der Flüsterer, ist eine von Stephan Terrill erfundene Person. Sie spielte seinen Manager, da der lispelnde Mr. Terrill sich mit ihr eine stärkere Position seinen Vertragspartnern gegenüber versprach. Nach dem vermeintlichen Tod -- einem fingierten Unfalltod -- von Stephan Terrill schlüpfte er in diese Gestalt. Terrill besitzt ein Schloß, das "Gespensterschloß", im "Schwarzen Canyon" in den Bergen von Hollywood. Er war ein Star der Stummfilmzeit, der vor allem in Gruselfilmen auftrat.
Mr. Charles (Charlie) Grant, ein Freund von Stephan Terrill. Er ist Maskenbildner.
Die Zigeunerin Rosa (Kate).
Linda (Zelda)
Mrs. Andrews, Bobs Mutter.
Mr. Alfred Hitchcock der große Filmregisseur, ist ziemlich verärgert über die drei Jungen, die ihm in seinem Büro bedrängen, besonders dieser etwas stabiler gebaute unter den dreien. Hitchcock läßt sich genervt überreden, die drei Detektive sollen für ihn ein Gruselschloß finden.
kursiv geschriebene Namen sind amerik. Originalnamen

 
 
Interessante Fakten
Justus besitzt ein Schweizer Taschenmesser mit acht Klingen, das er immer stolz bei sich trägt.
Miss Henrietta Larson, der "Feldwebel", ein junges Mädchen, das dieselbe Schule wie die drei Detektive besucht hat, ist Alfred Hitchcocks Sekretärin.
Onkel Titus heißt mit vollem Namen Titus Andronicus Jonas und hat einst in einem Zirkus Leierkasten gespielt.

 
Überprüfte Übersetzungen
Personen
Kate Rosa
Zelda Linda
Verweise auf andere Folgen/Änderung der Reihenfolge
"Not so fast, young man!" Mr. Hitchcock thundered, and Jupiter subsided. "I said nothing of the sort. Nothing whatever of the sort."
"No, sir," Jupiter said meekly.
The director glowered at him for a moment, then continued. "I had in mind," he said at last,"to suggest a case for you. An old friend of mine, a former Shakespearian actor, has lost his parrot. He was very much attached to the parrot. The police apparently are of no help. You have shown - I must confess it - a certain ingenuity. Perhaps you can help him find his parrot. Unless" - he gave Jupiter and Pete a frown - "hunting for lost parrots is too tame a task for The Three Investigators."
"No, sir!" It was Pete who spoke this time. If they had to go on a case, hunting for a lost parrot sounded to him like just about as much excitement as he cared for at the moment. "Our motto is, 'We investigate anything'."
"We will be glad to try to help your friend, sir," Jupiter said.
Mr. Hitchcock smiled. It was a smile that might be hiding certain secret thoughts, but they could not be certain.
"In that case," he said, "I will also introduce this case for you."
"Thank you, sir!" the boys said in unison.
"But only on one condition!" the director stated firmly. "It has to be a case worth writing about. Obviously, simply finding a lost parrot, even if it is a parrot that stutters, is not enough to warrant writing a book about. If the case turns out to be a simple and easy one, naturally I shall have nothing further to do with it or with The Three Investigators."
"Did you say the parrot stuttered?" Jupiter asked, his eyes already alight with interest.
"I did," the man stated. "Did you also hear what else I said?"
"Yes, sir!" Jupiter replied. "I've never heard of a stuttering parrot before. Come on, Pete, we've got our second case!"
"One moment!" Mr. Hitchcock said, and they paused. "I believe it would help if you had my friend's name and address." He wrote something on a sheet of paper. "Here it is."
"Thank you," Jupiter said. He tucked the paper into his pocket, then started towards the door with Pete. "We'll let you know how we make out, sir," he said, just before they left.
»Nicht so hastig, junger Mann!« polterte Mr. Hitchcock, und Justus wurde sehr bescheiden. »Davon habe ich nichts gesagt. Nicht einen Ton!«
»Nein, Sir«, sagte Justus kleinlaut.
Der große Mann sandte ihm einen strengen Blick und fuhr dann fort. »Ich dachte da an etwas anderes. Vielleicht könnten mir eure Dienste als Detektive gelegentlich von Nutzen sein.«
»Jederzeit, Sir!« meldete sich Peter zu Wort. Sollte einmal ein neuer Fall am Horizont auftauchen, so konnte man immer noch darüber reden. »Unser Leitspruch heißt: Wir übernehmen jeden Fall.«
»Und für Sie selbstverständlich besonders gern, Sir«, fügte Justus hinzu.
Alfred Hitchcock lächelte. Hinter diesem Lächeln mochten sich bestimmte Gedanken verbergen - doch das konnten die Freunde nur ahnen. »Wenn es dazu kommen sollte«, sagte er, »dann werde ich den Bericht darüber ebenfalls für euch lancieren -«
»Vielen Dank, Sir!« sagten die Jungen wie aus einem Munde.
»- unter einer Bedingung!« schloß der Regisseur. »Es muß sich um einen Fall handeln, der einen Bericht wert ist. Wenn sich die Angelegenheit schnell und einfach aufklären läßt, fühle ich mich an meine Zusage nicht gebunden.«
Justus nickte. »Einverstanden. Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie uns brauchen.« Er stand auf und wandte sich mit Peter zur Tür. »Das Ergebnis können Sie dann selbst beurteilen, Sir«, sagte er im Hinausgehen.
Aus dem Kapitel "Auf gute Zusammenarbeit": 1967/8 war man sich offensichtlich nicht sicher, wieviele und vor allen Dingen welche Episoden der ersten "Drei ???"-Geschichte folgen würden - deshalb eliminierte man den Verweis auf den "Stuttering Parrot".
 
Text
»Well, it was just nonsense anyway. But this tiny, little old gypsy woman knocked and in this awful, broken accent she said, she'd read about your accident and had a warning for you.« »Nun ja - es war sowieso Unsinn. Aber dieses verschrumpelte alte Zigeunerweiblein klopfte und sagte in ihrem fürchterlichen Kauderwelsch, sie hätte von deinem Unfall gehört und wollte dich warnen.«
Aus dem Kapitel "Die Warnung der Zigeunerin": Es scheint, als habe Leonore Puschert hier einen vermeintlichen Fehler Robert Arthurs korrigieren wollen (soll Justus' Unfall - ein simpler Ausrutscher auf dem Schrottplatz - etwa in der Zeitung zu lesen gewesen sein?). Dabei ist das Verb "to read" in Verbindung mit einem zum Hellsehen verwendeten "crystal (ball)" gebräuchlich. Und eben eine solche Kristallkugel dürfte die "old gypsy woman" gegenüber Tante Mathilda ja wohl im Sinn gehabt haben ...?
Now Mr. Jones was testing the reassembled organ. He was playing "Asleep In The Deep", a favourite piece of Hans and Konrad's, and he was giving full power to all the deep bass notes, along with lots of quavery accompaniment to go with the main tune." Jetzt prüfte Mr. Jonas sein Werk. Er spielte ein altes Seemannslied, das Patrick und Kenneth besonders gut gefiel, und er verlieh den tiefen Begleitakkorden gehörigen Nachdruck, während er die Melodie mit reichlichem Tremolo ausschmückte.
Aus dem Kapitel "Das Geheimzeichen": "Asleep In The Deep" gibt es wirklich, und tatsächlich handelt es sich auch um ein Seemannslied. Traute man der Zielgruppe solch ein Spezialwissen nicht zu?
"[...] The white colour tells that it was the First Investigator. A blue question mark would mean Pete, the Second Investigator, and a green one would mean you, Bob. [...]" »[...] Die weiße Farbe steht für den Ersten Detektiv. Ein blaues Fragezeichen bedeutet Peter, Zweiter Detektiv, und ein rotes ist dein Zeichen, Bob. [...]«
Aus dem Kapitel "Das Geheimzeichen": Noch bevor Aiga Rasch die drei Fragezeichen in Farbe auf das Cover brachte, hatte sich bereits in der Erstauflage des "Gepensterschlosses" die grüne in rote Kreide verwandelt. Über den Grund läßt sich nur spekulieren. Dachte Frau Puschert an die amerikanischen Nationalfarben der Stars and Stripes ...?

 
Die Entstehung der Beziehung zu Morton
Ein Auszug
Er nahm die Dienstmütze ab und wandte sich an Justus. »Mr. Jonas?« fragte er. »Ich bin der Chauffeur Morton.«
»Hm - guten Tag, Mr. Morton«, sagte Justus. »Aber nennen Sie mich ruhig Justus.«
»Bitte, junger Herr -« Morton sah ganz betrübt drein. »Sie müssen mich einfach Morton nennen, das gehört sich so. Und es gehört sich auch, daß ich meine Dienstherrschaft anrede, wie es dem guten Ton entspricht. Sie sind ja nun meine Herrschaft, und ich möchte die Form wahren.«
»Na, ja, dann eben Morton«, sagte Justus. »Wenn es sich so gehört.«
»Besten Dank, junger Herr. Der Wagen und ich stehen für dreißig Tage zu Ihren Diensten.«
»Dreißig Tage und Nächte«, sagte Justus. »So hieß es in den Wettbewerbsbedingungen.«
»Sehr wohl, junger Herr.« Morton öffnete die Tür zu den Rücksitzen. »Darf ich bitten?«
»Danke schön«, sagte Justus, als er mit Peter einstieg. »Aber Sie sollten uns nicht die Tür aufmachen. Dafür sind wir noch nicht alt genug.«
»Wenn Sie gestatten«, erwiderte Morton, so würde ich es vorziehen, meinen Dienst in der gewohnten Weise zu versehen. Sonst komme ich möglicherweise aus der Übung.«
»Das leuchtet ein.« Justus dachte darüber nach, als Morton seinen Platz hinter dem Lenkrad einnahm. »Aber wir müssen vielleicht mal ganz rasch ein- oder aussteigen, Morton. Dann können wir nicht auf Sie warten. Könnten wir nicht zwischendurch allein ein- und aussteigen, und Sie helfen uns nur am Beginn und Ende jeder Fahrt?«
»Sehr wohl, junger Herr.« Im Rückspiegel konnten sie den wohlerzogenen Fahrer lächeln sehen. »Ein ausgezeichneter Vorschlag.«
»Und wir sind sicherlich auch nicht so würdevoll wie die Herrschaften, die Sie sonst fahren«, vertraute Justus ihm an. »Wir haben manchmal etwas ausgefallene Ziele ... Hier, das erklärt es vielleicht besser.«
Er reichte Morton eine der Empfehlungskarten, die der Fahrer ernsthaft studierte. »Ich verstehe, junger Herr«, sagte er dann. 
»Ich bin von diesem Einsatz sehr angetan. Es ist doch eine Abwechslung, einmal junge, abenteuerliche Leute zu fahren. Die Insassen waren in letzter Zeit meist recht bejahrt und vorsichtig. Unser erstes Ziel, bitte?«
Peter und Justus hatten bereits begonnen, den Fahrer ungemein sympathisch zu finden. 
»Wir möchten zum Universum-Studio in Hollywood, zu Alfred Hitchcock«, sagte Justus. »Ich - hm - ich hatte ihn gestern angerufen«.

 
Amerikanische Originalzitate
»Jupiter!« Mathilda Jones's voice rang out in the California sunshine. »Stack those iron rods against the fence. Peter! Help Jupiter carry the rods. And you, Bob, are you getting a tally of everything?«
»A pipe organ!« Mathilda Jones was so flabbergasted she forgot to order the boys to keep working. »Now in the name of goodness and mercy and sweetness and light, what are you going to do with a pipe organ?«
»Heavens to Betsy above.« Mrs. Jones sighed.

 
Der Auftraggeber dieses Falles
Die drei ??? wollen ihr Detektivbüro ankurbeln und versuchen Alfred Hitchcock als Auftraggeber zu gewinnen. Es gelingt ihnen. Sie sollen für die Dreharbeiten eines Gruselfilms ein Spukschloß für ihn finden. 

Hörspiel | zur nächsten Folge


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