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Die Weiterentwicklung der Serie

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413) PerryClifton © schrieb am 29.06.2020 um 18:41:43: Das sagte ich doch, es kommt hauptsächlich auf das Hintergrundgeschehen an. Und das "Oberthema" muss doch nicht zwangsläufig Ideen für Fälle einschränken. Aber ganz ohne ein Leitmotif funktioniert auch das Hintergrundgeschehen wiederum nicht. Was nützt Justus' Suche nach einem Auto, wenn er das über die Folgen Insel des Vergessens, Fussball-Gangster, Todesflug und Bann des Drachen macht? Aber ich glaube, Oberthema ist sowieso das falsche Wort. Es geht vielmehr um ein Oberkonzept. Ich verstehe zwar nicht, warum gerade "Hollywood-Fälle" so langweilig zu klingen scheinen, aber die Vorgabe sollte sowie kein Thema sein, sondern ein Handhabungsleitfaden mit festen Elementen und mit Spielräumen. Eigentlich ist das nur der Standard für das Arbeiten an Serien, der hier sogar noch gelockert wird, indem man ihn nur für 6 Folgen anwendet. Aber wenn alle wild drauf losschreiben, nichts abgelehnt werden darf und nichts zusammenpasst, kann es das doch wohl auch nicht sein.
412) Dave © schrieb am 29.06.2020 um 18:13:38: Den Teil mit dem einheitlichen Hintergrundgeschehen teile ich, den Rest nicht so wirklich. Ich weiß nicht, ob ich Lust darauf hätte ein Jahr lang nur Hollywoodfälle zu bekommen und das, obwohl ich mit der Thematik viel anfangen kann. Wenn das jemanden jetzt aber gar nicht interessiert, ist das ganze Jahr für ihn gelaufen. Und eigentlich denke ich auch, dass die Klassiker unter anderem deshalb so gut ankamen, weil sie es eben nicht so gehandhabt haben. Da gab es eine ganze Menge Abwechslung und trotzdem wirkte das ganze zusammengehöriger als das aktuelle Kuddelmuddel. Mir würde ehrlich gesagt das einheitliche Hintergrundgeschehen ausreichen um bestimmte Phasen zu kreieren. Und das Hintergrundgeschehen bestimmt dann ja auch in gewisser Weise die "Härte" der Fälle. Wenn man ein Crimebusterartiges Hintergrundgeschehen hat, wird ein Fall über entlaufene Katzen ziemlich fehl am Platz wirken und in dieser Phase vermutlich gar nicht erscheinen.
411) PerryClifton © schrieb am 29.06.2020 um 16:37:04: Rockay Beach, Digga.
410) PerryClifton © schrieb am 29.06.2020 um 16:35:14: @Micro An sich okay, aber ich möchte zu den Begriffen "ein Ort" und "ein Thema" bzw. ein "Oberthema" noch etwas sagen.
Wenn man als "Ort" z.B. Europa nimmt wie in der gleichnamigen Reise, dann ist das ja keineswegs in irgendeiner Weise einschränkend. Tausende von Möglichkeiten, so dass sich jeder nach Herzenslust austoben kann. Auch "Hollywood" ist eine riesige Spielwiese der unterschiedlichsten Möglichkeiten. Selbst "Rockay Beach" böte genügend Vielfalt, auch ganz ohne zusätzlche Opern, Krankenhäuser oder Großhäfen. Das Ganze dient ja mehr als Instrument zur subtilen Angleichung, nicht als feste Ideenvorgabe. Genauso verhält es sich mit dem "Oberthema". Natürlich muss man da mit Bedacht auswählen und Spielräume lassen. Zum Beispiel sollte man nicht sagen: "Es geht jetzt um durchgeknallte Regisseure in Hollywood, die junge Mädchen entführen" (gestohlener Preis). Stattdessen gibt man thematisch lockere Vorgaben zu bestimmten Kernbegriffen und sehr viel festere Vorgaben, was z.B. Alter, Freundinnen, Maximalgröße des Falles, Realismus etc. betrifft, denn auf diese kommt es sehr viel mehr an. Dann könnten verschiedene Autoren zum Thema Hollywood z.B. Fälle mit entlaufener Jungschauspielerin (Werwolf), mit Betrug bei Filmdrehs (verschwundener Filmstar), mit Justus' Filmvergangenheit (Preis) oder mit alternden Schauspielern (Kreis) oder Sammlern (Schlange) fabrizieren. Genug Spielraum für Kreativität und man müsste sich zusätzlich nicht über zu große Brüche ärgern. Es geht wirklich mehr um eine einheitliche Backstory, ein konsistentes Hintergrundgeschehen.
409) Micro © schrieb am 29.06.2020 um 15:58:31: @402 Da hast du mich ja ganz bewusst missverstanden. Ja, die Ursprungsserie in den USA wurde damals eingestellt, in Deutschland liefen die drei ??? aber nie unter irgendeinem anderen Titel. Und da du hier dauerhaft so ziemlich alles nach jenem Bruch kritisierst, frage ich mich eben, warum du dich auch 34 Jahre später noch mit dem Großen Ganzen so detailliert auseinandersetzt. Ich meine, irgendwann ist diese "Damals war alles viel besser als heute"-Leier doch auch mal durchgenudelt. Wir haben's ja mittlerweile verstanden. Das ist dein Standpunkt, ist ja völlig okay so. Aber ich hätte halt schon längst keine Lust mehr, mich Jahr für Jahr auch mit den Folgen nach 1986 auseinanderzusetzen, wenn ich mit denen größtenteils eigentlich nicht wirklich was anfangen kann. 4, 5 Jahre vielleicht, maximal, aber 34?
@403 Wie gesagt, kurzfristig ja, langfristig denke ich eher nicht. Wenn es Staffeln sein sollen, würde ich die Prioritäten anders setzen, nicht darauf eingrenzen, dass in einer Staffel nur an einem Ort / zu einer Thematik ermittelt werden darf. Ich muss aber gestehen, ich wüsste gerade selbst nicht, wie man's sonst machen sollte. Vielleicht eher dass man pro Staffel einen größeren Fall hat, der auf mehrere Folgen aufgesplittet wird und in den einzelnen Folgen dann noch zusätzlich einen Hauptfall, der in den Büchern danach keine oder keine größere Rolle mehr spielt (abgesehen vielleicht von Gerichtsverhandlungen, Nachbesprechungen und kleineren Bezügen zwischendrin, so was).
408) Dave © schrieb am 29.06.2020 um 15:56:26: @406: Doch, natürlich ist das Interpretation, da kannst du noch so oft "Fakt" dahinterschreiben, das macht es nicht richtiger. Random House hat damals den Titel geändert das ist Fakt, mehr nicht. Sie haben ein paar Elemente geändert unter anderem eben die drei ??? altern lassen, sind aber nachwievor bei den drei ??? geblieben. Die Änderungen wurden ja durchgeführt um die drei ??? Konkurrenzfähig zu halten (auch wenn das ganz augenscheinlich nicht geklappt hat), man wollte mit den Änderungen die Reihe also retten und nicht beenden (Das zumindest ist meine Interpretation und nicht weniger richtig als deine).
Und ich finde es auch nach wie vor richtig, im Deutschen den Titel nicht zu ändern, denn ich lese heute immer noch Bücher aus der gleichen Reihe, auch wenn heute viele schwächer sind. Das ändert nicht an ihrer Reihenzugehörigkeit, auch wenn ich das in manchen Fällen gerne hätte. Egal ob "...und das Gespensterschloss", "...und die Comic-Diebe", "...und die verschundene Seglerin", "Doppelte Täuschung" oder "Im Zeichen der Schlangen". Alles sind die drei ??? alles ist ein und dieselbe Reihe.
407) Max DoMania © schrieb am 29.06.2020 um 11:04:39: Der Schrullige Millionär/ Cranky Collector war zwar der letzte Drei-??Klassiker)-Fall/ Three-Investigators-Fall in den USA, aber für den 08/15-???-Fan endet die (Klassiker-)Serie doch oft früher, irgendwann im 30er-Bereich. Zudem hat man in Deutschland die Crimebusters ja quasi als normale Drei-???-Folgen verkleidet (bei den Hörspielen noch mehr), was dazu führt, dass viele gar keinen Bruch zwischen dem Millionär und den späteren Folgen sehen, sondern fast einen fließenden Übergang. Dort das Ende der Klassiker zu sehen, ist Fakt, dort das Ende der Drei Fragezeichen an sich zu sehen, ist Interpretation oder eine Frage des persönlichen Geschmacks. Für jeden enden die drei Fragezeichen woanders und für manche gar nicht. Und ob die Leute, die einzig die Klassiker mögen, die einzig wahren drei-???-Fans sind und alle anderen nicht (wie manch anderer hier unterstellt), möchte ich, ähnlich wie Micro, zumindest stark bezweifeln.
406) Boomtown © schrieb am 29.06.2020 um 10:02:54: @405 Wieso, weshalb warum der Verlag die Serie eingestellt, ist eine ganz andere Frage. Fakt ist, sie wurde eingestellt. Micro versucht das hier gerne immer wieder als Interpretation meinerseits darzustellen, was nun mal mal einfach Unsinn ist. Dass die Hörbücher mit der Performance der Leser steht und fällt, habe ich nie bestritten. Tut aber in dem Zusammenhang hier gar nichts zur Sache. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass die Klassiker-Zielgruppe nach wie vor bedient wird, weil Micro sich scheinbar wundert, wieso die überhaupt noch an der Serie interessiert ist.
405) Max DoMania © schrieb am 29.06.2020 um 09:29:20: @402: Diese Entscheidung ging aber damals vom Verlag aus, der die Three Investigators einfach abgesägt hat, während zumindest Frau Carey noch am Ghost Train schrieb. Der Zeitpunkt war also mehr oder minder willkürlich, was man auch daran erkennen kann, dass der schrullige Millionär nicht im Ansatz als bewusst geschriebener Abschluss der Serie konzipiert ist. Wenn Ghost Train später noch erschienen wäre, wäre die Folge dann für dich kein Klassiker mehr? Außerdem gibt es ja Lesungen aktueller Folgen durch die Autoren (ok, in Zeiten von Corona aktuell nicht), wenngleich die oft eher für ein jüngeres Publikum konzipiert sind. aber da sind wir wieder beim Problem der unterschiedlichen Zielgruppen. Die Hörbücher sind zudem von sehr schwankender Qualität (ungefähr so wie die aktuellen Folgen ), ausgerechnet die als Paradebeispiel für die Annäherung an den Alt-Fan heranzuziehen, ist wohl eher ein Treppenwitz.
@392: Das mit Dittert und Perry Rhodan hab ich mich auch schon gefragt. Normalerweise müsste dieser Mann ja dann wissen, was es heißt, sich an ein Serienkonzept zu halten.
404) PerryClifton © schrieb am 29.06.2020 um 07:28:03: Ein Vorteil ist eben, dass eine "Staffelbibel" sehr viel einfacher zu erzeugen ist, als eine neue Serienbibel, nach über 200 Folgen Mischmasch.
403) PerryClifton © schrieb am 29.06.2020 um 07:15:13: @401 Ist okay, wenn dir das Konzept nicht zusagt. Ich denke aber, man muss von der aktuellen Situation ausgehen und nicht von unrealistischen Idealzuständen. So gesehen wäre das Konzept nämlich eine enorme Verbesserung der aktuellen Lage. Den jetzigen Stand als "Vielfalt" abzufeiern, dazu fehlt mir mittlerweile wirklich die rosa Brille.
402) Boomtown © schrieb am 29.06.2020 um 02:10:32: @389 “Manche hält es ja bekanntlich bis heute bei einer Serie, die sie eigentlich schon 1986 für beendet erklärt haben."
Ich habe die Serie nicht für beendet erklärt, wie käme ich dazu, die Ursprungsserie wurde 1987 ganz offiziell eingestellt. Fakt. Und wieso sollte ich nicht daran festhalten? Nur weil deutsche Autoren 30 Jahre später schlechte Aufgüsse veröffentlichen? Das beeinträchtigt ja zum Glück die Originale nicht. Abgesehen davon wird ja zur Zeit mehr für Fans der Klassiker getan denn je. Neben der Live-Tour ist die Hörbuchreihe ja quasi nur für diese Zielgruppe konzipiert. Warum gibt's eigentlich keine Shows mit neuen Charakteren oder Lesungen aktueller Folgen? Eben.
401) Micro © schrieb am 28.06.2020 um 23:10:48: @398 Ich denke nicht, dass das so funktionieren würde. So was wie eine Staffel lang (fast) nur Ermittlungen in Hollywood / als Bindeglied zwischen 6 aufeinanderfolgenden Fällen die Filmthematik... ich finds eigentlich gerade gut, dass wir doch zumindest einigermaßen abwechslungsreiche Geschichten zu lesen/hören bekommen. Klar, Sprünge wie von Fruchtgummischatz zu Triadenkampf zu Seeungeheuer sind natürlich Extreme, die so oder so nicht passieren sollten. Gegen so was wie nen Roadtrip aufgeteilt auf mehrere Fälle hätte ich an sich auch nichts. Aber die Dosis macht das Gift. Jeder Staffel zwanghaft irgendein „Oberthema“ zuzuordnen wird die Fans auf Dauer vergraulen und wäre eher kontraproduktiv gegenüber dem Wunsch nach mehr Kontinuität. Kontinuität in Serien hängt für mich immer ein bisschen mit Realität / Realismus zusammen, weil die Figuren sich eben irgendwie doch hier und da mal weiterentwickeln, in bestimmten Situationen Emotionen zeigen, die sie durch einen vorherigen Fall „bekommen“ haben, einfach dass man sich stärker mit ihnen identifizieren kann. Und es ist nun mal vollkommen unrealistisch, wenn man ständig mal 6 aufeinanderfolgende Fälle hier hat, dann an einem anderen Ort, dann zu einem anderen Thema... Tut mir leid, aber das ist nicht meine Vorstellung von positiv eingesetzten Verbindungen zwischen den Folgen und ich denke auch, dass die derzeitigen Autoren das eher nicht mittragen werden, Bücher über Themen zu schreiben, mit denen sie gar nichts anfangen können.
400) PerryClifton © schrieb am 28.06.2020 um 21:21:14: Ja, ich meine Justus' Wagen und auch die Freundinnen sowie Bobs Musikagenturjob. Nur als Beispiel, nicht als Wunsch nach mehr davon Und ja, die Europareise ist auch ein gutes Beispiel. Es geht ja nicht darum, wie es in jenem Fall letztlich umgesetzt wurde. Andererseits sollte man das Ganze auch nicht zu sehr auf Reisen einschränken. Aber ich denke es ist klar, was gemeint ist. Ich finde die Idee mit der Europareise allerdings wiederum so gut, dass sie durch den bereits gemachten Versuch eigentlich noch nicht ausgeschöpft wurde. Hauptsache ist aber, alle Autoren ziehen an einem Strang und es gibt etwas mehr Einheitlichkeit.
399) Max DoMania © schrieb am 28.06.2020 um 21:05:22: Wahrscheinlich ist es etwas ungerechtfertigt gegenüber der Idee, aber bei diesen 6 (oder wievielen auch immer) zusammenhängenden Folgen fällt mir in Bezug auf die drei ??? natürlich sofort der Europa-Trip ein. Jetzt muss man natürlich sagen, dass die Idee, die drei nach Europa zu schicken, nicht schlecht war, die einzelnen Fälle waren dafür bestenfalls Mittelmaß. Die Querverweise innerhalb der einzelnen Folgen war zudem eher minimal, höchstens personell: Das italienische Paar aus Diamantenschmuggel tauchte bei den Schattenmännern wieder auf und Alexandra, die wir in dieser Folge kennenlernen, auch bei Geheimnis der Särge. Nichtsdestotrotz möchte ich die Frage stellen, ob ihr euch das Konzept der zusammenhängenden Folgen in etwa so vorstellt wie eben die Europa-Tour oder ob die Folgen untereinander mehr Bezug haben sollten.
@398 Was meinst du denn mit fortlaufendem Hintergrundgeschehen innerhalb der Crimebusters? mir fällt da nur so etwas wie Justs Odyssey nach einem Wagen ein...

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