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125) DBecki © schrieb am 17.12.2014 um 20:34:43: Aber um zum Thema zurückzukommen, was Fritsch angeht bin ich ganz bei kaeptn kidd. Er ist halt da, gibt sicher bessere, ohne dass mir jetzt aber eine Alternative vorschweben würde. Ich glaube allerdings, wenn ein Erzähler nicht wirklich auffällt (und das scheint ja so zu sein, wenn nicht mehr über ihn gesprochen wird), ist das nichts negatives. Ähnlich wie mit dem Schiedsrichter beim Fussball, wenn man den nicht sieht, hat er gut gepfiffen. Mir gefällt Fritsch jedoch bei Grimm besser als bei DDF, und ich muss sagen, die Folgen der TSE 1 ohne Erzähler fand ich sehr angenehm.
124) DBecki © schrieb am 17.12.2014 um 20:27:24: Da ich TXXG aus Prinzip nicht höre, kann ich mir kein Urteil über Kavens Erzähler-Leistung erlauben. Wusste nicht mal, dass er da erzählt, das glaub ich Dir jetzt einfach mal. Aber anhand der drei Sätze, die Cody im Aztekenschwert spricht, und der paar Sätze, die er sonst bei DDF noch spricht, kann ich das genauso wenig.
123) Hunchentoot © schrieb am 17.12.2014 um 19:17:23: @122 Nope, ich meinte Wolfgang Kaven als TKKG-Sprecher und als Cody. Also quasi, dass er schon im Aztekenschwert sehr gut war und deshalb auch als Erzähler gut sein "muss", was natürlich keine wirkliche Logik ist, daher das Smiley, aber in diesem Fall eben trotzdem zutrifft.
122) Mr. Murphy © schrieb am 17.12.2014 um 19:11:28: @ Hunchentoot: Meinst Du mit dem Satz in #120, dass Thomas Fritsch auch die Rolle des Cody im Aztekenschwert gesprochen hat? Gemäß der Sprecherliste hier, war es ein anderer Sprecher...
121) kaeptn kidd © schrieb am 17.12.2014 um 15:45:53: Ich sehe es exakt wie nico. Ich fand Thomas Fritsch als Sprecher immer hervorragend, nur als Erzähler bei den drei ??? hat er mir von Anfang an nicht gefallen. Für mich war er auch schon immer irgendwie fehl am Platz. Wobei ich fast behaupten würde, dass dafür nicht seine Stimme verantwortlich ist, sondern seine Art zu sprechen (> Märchenonkel). Und das wiederum kann man eigentlich nur auf die Regie schieben.
Es geht mir mit Thomas Fritsch genauso wie mit der aktuellen Titelmelodie: Beide waren halt eines Tages da. Beide waren nie wirklich schlecht, haben aber auch nie wirklich passen wollen, weil sie (meiner Meinung nach) nicht den Ton der Serie treffen. Beides würde ich aber zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall ändern. Sie sind feste Bestandteile der Serie, und die Wahrscheinlicheit, dass sie gegen etwas augetauscht würden, das wirklich besser ist und einen positiven Qualitätsunterschied bringt, halte ich für sehr gering. Nicht, weil ich Europa für völlig inkompetent halte, sondern weil es eine Riesenaufgabe à la Nadel im Heuhaufen wäre. Um sich dieser anzunehmen, bräuchte es v.a. den richtigen Willen. Und den hat Europa, wenn man sich die letzen 10, 20 oder 50 Hörspiele anhört, nicht wirklich. Ich will nicht sagen, dass jedes neue Hörpiel nur eine Null-Bock-Arsch-über-Latte-Übung ist (so sehe ich es absolut nicht), aber ich finde, dass man in jedem der neueren Hörspiele Aspekte finden kann, die zeigen, dass die 100% nicht voll ausgeschöpft wurden. Insofern fände ich es besser, wenn man zum gegenwärtigen Zeitpunkt (und mit der gegenwärtigen Motivation) lieber die Finger von so elementaren Puzzleteilen wie dem Erzähler oder der Titelmelodie lassen würde.
Der Tag, an dem Oliver, Jens, Andreas oder Heikedine aufhören, rückt sowieso unweigerlich näher. DAS wäre dann der Moment, wo man die Karten wunderbar von Grund auf neu mischen könnte
120) Hunchentoot © schrieb am 17.12.2014 um 15:35:51: BTW, kein Wunder, ist ja auch unser guter Cody
119) Hunchentoot © schrieb am 17.12.2014 um 15:31:09: Als Schauspieler finde ich ihn gut. Als DDF-Erzähler... nicht. Hat sich nicht viel geändert. Würde ein Wechsel einen Qualitätsunterschied bringen? Ja. Man höre sich z.B. nur mal den TKKG-Erzähler an, wesentlich effektiver, mitreißender.
118) nico © schrieb am 17.12.2014 um 15:03:35: Interessantes Thema... Ich muss sagen, dass ich Thomas Fritsch früher sehr geschätzt habe und seine Stimme sehr mochte. Eigentlich tu ich das auch immer noch, ich freue mich jedesmal irgendwo seine Stimme zu hören, nur komischerweise nicht bei den drei ???.... Da ist er als Erzähler meiner Meinung nach irgendwie fehl am Platz...
117) kai1992 © schrieb am 17.12.2014 um 13:38:59: Ich finde, es passt hier ganz gut rein, wenn nicht, dann möge man mich eines Besseren belehren

Ich wollte eigentlich nur mal fragen, wie denn inzwischen so die allgemeine Meinung über Thomas Fritsch ist? Am Anfang gab es ja doch sehr viele kritische Stimmen, dann gab es eine Phase wo er eben "akzeptiert" wurde und in der Zwischenzeit liest/hört man eigentlich gar nichts mehr (weder Lob noch Kritik) über ihn. Heißt das jetzt, ihr seid inzwischen alle zufrieden mit ihm? Oder wenn nein, glaubt ihr es ist an der Zeit, den Erzähler zu "wechseln"? Oder anders: Würde ein Wechsel wirklich einen Qualitätsunterschied bringen? Mich interessiert das einfach mal, da mich dieser Umschung von totaler Unbeliebtheit zu totaler Funkstille einfach ein bisschen wundert...
116) Arbogast © schrieb am 19.09.2014 um 23:57:23: Das war natürlich nur ein Scherz.
115) Arbogast © schrieb am 19.09.2014 um 23:48:09: Vielleicht hat der gute Hitfield Justus einfach seine Fassade der Vernunft und Selbstsicherheit ebenso arglos abgenommen wie so mancher der ???-Puristen auf der RBC.

114) Choronzon © schrieb am 19.09.2014 um 23:02:45: 1. Satz: entwickelt = verwickelt
113) Choronzon © schrieb am 19.09.2014 um 23:01:27: @112 Ich denke eigentlich, dass ich die Unschuld vom "Grab" gezeigt habe und das eine Entwicklung dieser speziellen Art der Charaktervorführung sich entwickelt und mittlerweile ins Groteske gesteigert hat wie im "Namenlosen Gegner" oder in "Strasse". Dafür kann Marx nichts und ich meine auch, dass sowas von ihm nicht kommen wird. Skinny steht auf einem anderen Blatt, aber er ist zumindest jederzeit wieder rehabilitierbar, wozu ich den Autoren auch dringend raten würde, wenn er von seiner Sippschaft einfach wieder aufgenommen und zu seinen Privilegien zurückkehren würde. Was die Ehrenmitgliedschaft der drei betrifft, ist sie ähnlich wie der Rolls-Royce ein Fantasy-Element eines Jugendbuchs der Sixties. Das hatte sich ja schon alleine abgeschliffen in den Klassikern. Aber Hitfields tolle Offenbarung hätte selbst, wenn JJ sich nicht auf den Weg gemacht hätte, einen desaströsen Effekt auf ihn als Individuum gehabt und das hat Hitfiel dann zu verantworten. Marx hat das in seiner Jugend damals vielleciht übersehen oder bewusst ignoriert, diese Expostion ist ja auch noch ganz gut, aber Hitfield hätte das doch schlicht einfach für sich behalten oder er leidete an Senilität. Es kann sein, dass JJs Hanswurstereien im Buch nicht so prominent ist, das ist lange her, ich kenne in der Tat stärker das Hörspiel und da gibt Rohrbeck den JJ wirklich als hilflosen Horst. Das ist bei ihm ja oft so, gibt der Text ihm den kleinen Finger, haut er oft zuviel auf den Putz.
112) Arbogast © schrieb am 19.09.2014 um 22:34:52: @ Choronzon: Beziehst Du Deine Worte aufs Buch oder auf das Hörspiel?
Beim Buch zumindest kann ich mich nicht an Schadenfreude als Haltung hinter der Handlung erinnern. Und es ging auch nicht darum, den Großen Justus Jonas tumb durch den Dschungel tapsen zu lassen. Diese Beschreibungen passen so gar nicht zu dem Buch, das ich in Erinnerung habe. Das Hörspiel habe ich dagegen nicht mehr präsent. Mag ja sein, dass es dort so rüberkam. Viell. Auch dank des Rohrbeck'schen Overactings, das er gern zeigt in dieser Rolle. Aber da kann dann ja Marx nichts dafür.
Und was Hitfield angeht - ist das wirklich so viel unglaubwürdiger als ein Polizeihauptkommissar, der drei Kinder zu ehrenamtlichen Polizeimitarbeitern macht und die Menschen noch dazu ermutigt, sie bei ihrer Verbrecherjagd zu unterstützen?!
Und ein letzter Punkt: Selbst wenn Deine Einschätzung zu "Grab" unanfechtbar wäre, kann man Marx wohl kaum auch nur mitverantwortlich machen für ein Buch, das viele Jahre später von einer ganz anderen Autorin geschrieben wurde. Das ist völlig unverhältnismäßig, finde ich. Wenn man ihn kritisieren will, dann für seine eigenen Missetaten (z.B. Skinny Norris Niedergang), aber doch wohl nicht für die Werke anderer.
111) Choronzon © schrieb am 19.09.2014 um 17:33:45: Stört der Schluck Whiskey oder nicht? Mich stört er nicht, wenn es einen emotinalen Schock neutralisieren soll. Und wenn dann noch ein interessanter Fall folgt, ist das kein Thema. Aber stattdessen steht alles auf tönernen Füßen. Denn erstmal ist die Tatsache, dass Hitfield JJ diese Begegnung mit den "Eltern" überhaupt offenbart, schon komplett unverantwortlich. Einem lebenslangen Waisen zu stecken, dass sich irgendwo am Ar$&h der Welt die totgeglaubten Eltern befinden und ihn dann damit alleinzulassen, ist per se keine Großtat an freundschaftlichem Geschick. So den armen Tropf in ein Emo-Loch zu stürzen und zum Ausreißer in den Dschungel zu machen, hat für mich nicht viel mit den Fragezeichen zu tun. Eben weil es nur um die Schadenfreude geht, wie ein sonst überlegener Geist jetzt durchs Dickicht stolpert wie Kathleen Turner in 'Jagd auf den grünen Diamanten'. Hier ist die Geburtsstunde des willkürlichen Missbrauchs verortbar, beliebte Heldenfiguren durch den Wolf zu drehen, die ab jetzt möglich war. Eine der Hauptfiguren konnte gnadenlos ins Rampenlicht gezerrt und nach Belieben "analysiert" und so mit vermeintlichen, plötzlich ausbrechenden Neurosen oder Superfähigkeiten, wie die Bauchredekunst von Bob, ausgeschlachtet werden, ein etwaiger ausgearbeiteter Fall, eine toll gestrickte Intrige und auch nur etwas zum Kombinieren konnte man sich dann sparen, jetzt wird nämlich ein Fragezeichen geroastet. War das im "Grab" noch ganz niedlich und durch den Dschungel schön pittoresk, hat man in der "Strasse" einen (ersten) Endpunkt erreicht, wo JJ alle Qualitäten seines Charakters vergisst, um am Ende von Grey vorgeführt zu werden und dann wieder mit Reynolds einfach nach verübtem bewaffneten Raubüberfall, was in den USA eigentlich generell sehr hart bestraft wird, bei Kuchen und Kakao zu sitzen, zeigt das ganze lächerliche beliebige Elend, wozu diese Serie degeneriert ist, wo nichts mehr zusammenpasst.

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