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Die Weiterentwicklung der Serie

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536) dcc © schrieb am 28.02.2023 um 19:55:52: Ich melde mich mal hier zu Wort. Kurzer Hintergrund: Bin 44 Jahre jung und habe damals einige der ??? Folgen als Hörspielkassette gehabt. Dann habe ich vor rund 10 Jahren angefangen alle Folgen zu hören. Ich habe nachher auch einige Bücher gelesen, doch die sind für mich zweitrangig. Lange habe ich (ab und an auch hier im Forum) die neueren Folgen verteidigt. Doch nun bin ich endgültig an einem Punkt, wo ich das nicht mehr kann. Ich kann einfach mit den neuen Folgen nichts mehr anfangen. Neben den vielen angesprochenen qualitativen Mängeln ist das nicht TROTZ der Sprecher so, sondern immer mehr auch WEGEN der drei Sprecher. Nun wollte ich das mal hier reinhauen, musste aber feststellen, dass es diesen langen thread schon gibt. Logischerweise habe ich hier jetzt nicht alles gelesen, Kurz noch mal von mir die Probleme die ich heute sehe: - Die drei Stammsprecher sind VIEL zu frei in ihrer Interpretation. Ständige Improvisieren, Necken, Kommentieren, Chargieren, … Es ist einfach nicht mehr schön - Die Folgen sind zu lang. 75 Minuten anstelle von 45 Minuten sind leider zu viel des „Guten“. Man kann dem nicht mehr im Halbschlaf folgen, vor allem auch weil nahezu zwanghaft versucht wird, diese Zeit mit „Handlungskomplexität“ zu füllen - Völlig beliebige Sprecher. Wo sind all die Charakterstimmen, die die frühen Folgen doch so geprägt haben??? Heute klingt jeder Charakter wie Anfang 40 und alle klingen unangenehmen nach TV Soap - Die Stories sind viel zu kompliziert. Die klassische ??? Folge folgte oft einem simplen Drei-Stufen Konzept: 1. Begegnung mit dem Phänomen, 2. Begegnung mit dem Phänomen und man traut sich näher ran und erfährt mehr, 3. Begegnung und man findet die Lösung, Heute mäandern die Folgen wirr vor sich hin und zaubern am Ende eine völlig wilde Auflösung herbei Um es kurz zu machen: Ich wünsche mir einen Neustart. So sehr ich Oliver, Jens und Andreas auch mag, ich finde ihre Zeit ist vorbei. Sie können gerne die nächsten zehn Jahre auf Nostalgie Touren gehen. Für den Neustart braucht es: - Drei Sprecher im Alter von ca. 12 Jahren - Möglichst einfache Stories - Idealerweise ein Setting in den 70ern/80ern - Völlig neue Autoren die KEINE Fans sind - Einen anderen Verantwortlichen für die Hörspielproduktionen. - Deutlich mehr außergewöhnliche Stimmen für die wichtigen Nebencharaktere - Beschränkung auf 50 Minuten pro Hörspielfolge
535) Boomtown © schrieb am 15.12.2022 um 09:33:14: @534 Sorry für die späte Antwort. Ja, professionelle Nähe können wir es auch nennen. Halt so ein Verhältnis, wie Arden und Carey es zur Serie hatte. Sie konnten was mit ihr anfangen, ohne selbst diesen Fan-Trumpf ständig ausspielen zu müssen, wie das inzwischen so üblich ist. Und Körting meinte neulich, dass die Vorlagen für 5 Freunde auch hin und her übersetzt werden müssen, dann könnte man das bei DDF von einem US-Auto ja auch problemlos machen. Und zurück in das 80er-Jahre Setting hätte eigentlich nur Vorteile. Es wäre viel weniger ausgenudelt, man hätte das originale Figuren-Ensemble, all die Gimmicks der analogen Prä-Internet- und Handy-Epoche und Detektiv spielende Kinder wären kein so seltsamer Anachronismus.

@533 Die Entscheidung liegt ja ganz alleine bei den Sprechern. Nur wird man sich sicher langsam Gedanken machen, wie man auch die Altfans anschließend bei der Stange halten kann. Und eine Art authentische Classic-Reihe, wie ich sie beschrieben habe, wäre da meiner Meinung nach ideal.
534) sushi © schrieb am 21.11.2022 um 11:28:06: @5231 Die Probleme (Authentizität, Handlung, Erzählart, teils Figuren, Rahmung) möchte ich gar nicht wegdiskutieren. Letztlich umschreibst Du das Problem auch dadurch, dass dem bestehenden Team die qualitative Eignung fehlt. Da bin ich an bestimmten Stellen nicht weit weg von Dir. Für mich liegt die Antwort nur nicht in einer professionellen Distanz, sondern vielmehr in der professionellen Nähe.
533) AndyV © schrieb am 21.11.2022 um 06:54:35: Vielleicht verpflichtet man einfach ein paar TKKG-Sprecher! ;-) ;-) Aber Scherz bei Seite: Die Entscheidung wirklich neue Sprecher statt des eingespielten Teams zu verpvlichten, möchte ich nicht treffen müssen. Denn egal mit welchen tollen Sprechern man Justus, Peter und Bob nachbesetzten würde; ein Aufheulen in der Fanbase würde es in jedem Fall geben. Denn der Gewohnheitseffekt nach über 40 Jahren ist einfach da, und hier würden es auch die besten Sprecher den meisten nicht Recht machen können, und ich nehme mich selbst da nicht aus.
532) Max DoMania © schrieb am 20.11.2022 um 20:41:17: Es ist ja mittlerweile schon die Frage, was denn die drei Fragezeichen eigentlich ausmacht, nachdem sich bereits so viele Faktoren geändert haben. Das ist wie bei einer alten Band, bei der keiner der Gründungsmitglieder mehr dabei ist. Oder, um es philosophischer zu sagen, wie beim Schiff des Theseus.
531) Boomtown © schrieb am 20.11.2022 um 20:31:19: @530 Ich finde es bei DDF schon sehr speziell, wie die Serie inzwischen von Fans in einer Art Selbstverwaltung betrieben wird. OK, ist etwas überspitzt formuliert, aber im Prinzip habe ich schon lange das Gefühl, dass Leute wie ich, also meiner Alterskohorte, meiner Sozialisation und meinem akademischen Backround, Bücher für mich, sich und unseres gleichen schreiben. Und natürlich mit einem ähnlichen Zugang zur Serie. Mich langweilt das total. Zuweilen ärgert mich das auch, weil ich der Meinung bin, dass viel Potential verschenkt wird.
Klar, Kosmos hat seinerzeit gute Erfahrungen mit Marx gemacht, man hatte selbst auch kaum Ahnung von der Serie, es gab kein vernünftiges Lektorat dafür, da lag es nahe, weitere schreibende Fans zu rekrutieren, die preiswert und mit der Serie vertraut waren. Bei Europa ähnlich. So Karrieren wie die von Minninger gibt's ja sonst auch nirgends. Er klingelt da als Fan bei Körting, darf redaktionell irgendwie rumwurschteln, ist dann irgendwann Tontechniker, dann, wo er schon mal da ist, darf er die Skripte verfassen und schwupps, warum auch nicht, eigene Bücher und Produzent ist er sowieso on top. Oder Andreas Ruch jetzt. Du bist so großer Fan, machst so tolle Cover auf Insta, schreib doch mal ein Buch.
Das Fandasein ist zu einer Art Kernkompetenz geworden, die einen als Autoren zu qualifizieren scheint. Und das merkt man leider total. Mit Leidenschaft zum Beruf und Liebe zu geschriebenen Texten hat das nur sehr selten was zu tun. Es ist eher eine Missachtung gegenüber des Berufes eines Autoren. Kann ja jeder. Minningers Skripte waren schon immer um Klassen schwächer als die von Francis. Gestern erst beim hören der 124 gemerkt, wo der Eingangsdialog mit dem Auftraggeber geschlagene 17 Minuten dauert. Bis dahin hatte Francis schon ein halbes Buch erzählt. Und wer kann sich ehrlich für so einen Käse wie Teufelsklippe oder Netz der Lügen begeistern?
Deshalb finde ich die Idee extrem reizvoll, dass ein gestandener Autor mit nötiger Distanz zum Stoff, auf dem Fundamt der ersten 29 Folgen die Originalserie in ihrem angestammten Sujet fortsetzt. Mit den original Nebenfiguren und dem 80er-Jahre Setting (ist spätestens nach Stranger Things ja auch zudem noch total angesagt) und ohne den ganzen Ballast, den die Crimebuster und die Armada an deutschen Autoren inzwischen verzapft hat. Reset nach Perlenvögel, wenn die Sprecher in den Ruhestand gehen und eh eine Zäsur ansteht.
530) sushi © schrieb am 20.11.2022 um 11:33:03: @523: Was bedeutet es denn, kein Fan zu sein? Ich finde, es lassen sich Kriterien herausarbeiten, was eine Fanfiction ist und wie eine Fortsetzung der Reihe demnach nicht aussehen soll. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass ein*e Autor*in eine Leidenschaft für ihren Beruf verspürt und eine Liebe zu den geschriebenen Texten entwickelt. Je nach Verständnis bin ich dann gar nicht mehr weit vom Fansein entfernt.
529) DerBrennendeSchuh © schrieb am 19.11.2022 um 07:50:15: Trip? Wind bläst immer von Luv!;)
528) Nostigon © schrieb am 18.11.2022 um 11:58:10: Möge der Trip gut gewesen sein...
527) Lauras Bedtime © schrieb am 18.11.2022 um 11:43:18: Möge der Wind aus der wünschenswerter Richtung blasen...
Luv / Lee
Tja..
526) Ola-Nordmann © schrieb am 17.11.2022 um 20:42:48: Schwer zu sagen, ob ich die Hörspielserie weiterhören würde, reinhören vermutlich auf jeden Fall. Die extreme Nostalgie zu den Hauptsprechern habe ich nicht. Nach meinem Neustart im Erwachsenenalter (mit Fall 100) hab ich zunächst nur die Bücher gekauft, die Hörspiele kamen dann mal von einer Arbeitskollegen dazu und werden praktisch nur auf Autofahrten gehört. Wenn die neuen Sprecher passen, könnte das was werden (die Stimmen der drei sind aus meiner Sicht bei Weitem nicht das Hauptproblem)
525) DerBrennendeSchuh © schrieb am 17.11.2022 um 20:06:02: @Boomtown Da wäre ich sofort dabei. Obwohl ich manchmal das Gefühl habe, Ben Nevis ist amerikanischer Autor, z.B. wegen des ansonsten schwer nachvollziehbaren Bezugs zum Originalbuch Silver Spider in...was war's? Skateboardfieber glaub ich.
524) Emiko-Fan © schrieb am 17.11.2022 um 17:44:26: Seh ich genauso wie AndyV! Was mich aber persönlich interessieren würde, wäre ob dann tatsächlich die (Hörspiel)Serie komplett eingestellt wird. Ich weiß ja nicht wie es bei anderen Leuten aussieht, aber trotz des Nostalgie Faktors den die alten Sprecher haben, so würde ich mich trotzdem darüber freuen wenn die Serie nicht beendet werden würde, obwohl die alten Sprecher aufhören. Natürlich müsste man dann gucken wie es mit den neuen Sprechern aussieht… Wahrscheinlich hätte da dann so jeder seine eigenen Favoriten für Neubesetzungen!
523) Boomtown © schrieb am 17.11.2022 um 17:39:56: Die Sprecher haben ihr Schicksal ja an Körting geknüpft und die geht auf die 80 zu. Da also nur aufgrund des Alters der Sprecher nochmal die komplette Serie neu auszurichten und sie erwachsen werden zu lassen, dürfte etwas zu viel des Guten sein. Grundsätzlich stellt sich dann natürlich irgendwann die Frage, wie es danach weitergehen soll. Ein Erwachsenen-Spin-Off wäre dann vielleicht eine Möglichkeit, Altfans auch weiterhin zu binden, wäre aber riskant.

Ich plädiere ja, habe ich glaube schon mal hier erwähnt, für ein back to the roots. Ein US-Autor OHNE Kenntnisse der Crimebusters und der deutschen Bücher, der KEIN Fan der Serie war oder ist, schreibt ab den Perlenvögeln neue Bände, also quasi eine Fortsetzung der Originalserie, die dann auch 1984 spielt und unmittelbar dort anknüpft. Wäre ich sofort am Start und würde wieder Bücher kaufen, was ich schon seit Jahren nicht mehr tue.
522) AndyV © schrieb am 17.11.2022 um 07:35:23: Also für die Hauptsprecher gibt es ohnehin nur 2 Varianten als Sprecher der drei ???: Entweder alle 3 machen weiter bis dann sowieso in absehbarer Zeit das Serienende beschlossen wird, oder alle 3 beenden mit sofortiger Wirkung ihre Tätigkeit. Irgendetwas dazwischen, daß nur 1 oder vielleicht 2 in der Serie verbleiben ist undenkbar und wird auch so sicher nicht passieren.

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