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Faszinosum ??? Live-Shows

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39) Sophie schrieb am 10.04.2014 um 21:56:22: Ich finde die in Nr. 28 aufgelisteten Proargumente für die Live-Shows sehr interessant und kann/muss ihnen weitgehend zustimmen. Ich fand es, als ich damals beim Wecker dabei war, auch sehr spannend, die Sprecher mal live zu erleben. Ich war bis dahin noch nie bei einem Live-Hörspiel. Das fand ich dieses Mal (Phonophobia) auch interessant, aber der Fokus lag wieder mehr auf anderen Aspekten, womit ich jetzt nicht sagen will, dass ich mich beim Wecker nur auf die Sprecher konzentriert habe. Das Wir-Gefühl ist sozusagen das Sahnehäubchen auf dem Ganzen, aber nicht das Entscheidende, was für mich den Erfolg einer Show ausmacht. Und ich finde auch, dass auf der Bühne andere Regeln gelten müssen als im regulären Hörspiel. D.h., es sind verschiedene Medien. Deutlicher lässt sich das noch mit Filmen und Hörspielen demonstrieren. Ein gutes Hörspiel muss doch andere Prioritäten setzen, Dinge anders gestalten als ein guter Film. Das liegt in der Natur der Sache. Dass Aspekte der Shows sozusagen in die Hörspiel "geschwappt" sind, bemängele ich persönlich auch. Aber ich denke auch, dass hier die Hörspielmacher die Verantwortung tragen, zu einem gewissen Teil vielleicht auch die Sprecher. Das kann man nicht dem Medium "Live-Show" selbst zum Vorwurf machen. Beides könnte gut funktionieren, auch wenn das natürlich für alle Macher nicht so leicht sein wird, hier eine konsequente Trennung vorzunehmen.
38) Hunchentoot © schrieb am 10.04.2014 um 21:38:08: @37 Du meinst also, ich hätte das nur zum Nachtreten gesagt? Ok, das war zwar nicht der Fall, aber wenn du meinst, dann streich es eben. Oder halte es für schlechten Stil. Im übrigen hatte ich Boomntown noch eine Frage gestellt, die u.U. ebenfalls noch eine Antwort nach sich gezogen hätte.
Du könntest dich natürlich auch sachlich an der Diskussion beteiligen anstatt einen Mod zu imitieren oder dich ansonsten einfach heraushalten
37) Arbogast © schrieb am 10.04.2014 um 21:27:12: Eine Diskussion abzubrechen mit dem Hinweis, dem anderen entgehe offenbar "eine ganze Ebene bei der Sache", seine als schlüssig erkannten Argumente also unter den Vorbehalt zu stellen, er sei mutmaßlich nicht imstande, das gesamte Bild zu sehen, zeugt einfach von ganz schlechtem Stil.

36) Hunchentoot © schrieb am 10.04.2014 um 21:13:02: @35 Ich wollte nur kurz anführen, dass ich die Diskussion nicht abgebrochen habe, um als der Überlegene dazustehen, was ich ja auch nicht tue, und das ich tatsächlich noch Argumente in petto hätte, wenn ich unbedingt weitermachen wollte; das war kein Vorwand oder ein unentkräftbares, da unbekanntes Argument etc. Ich wollte es nur einfach nicht fortführen, weil diese Diskussion kein Ziel mehr hat, an dem mir gelegen ist (z.B. der "Gewinner" zu sein, oder alle von meiner Sichtweise zu überzeugen, in einer Sache, die, wie du sagst, in der Gegenüberstellung zweier schlüssiger Standpunkte besteht). Wir waren ja eigentlich fertig... wenn du noch was beizutragen hast, musst du es selbst tun
35) Arbogast © schrieb am 10.04.2014 um 20:40:51: Sorry, als Mitleser muss ich kurz mal ins Offtopic gehen, nachdem ich dem Diskussionsverlauf hier gefolgt bin:

Manchmal gibt es einfach unterschiedliche Standpunkte, die beide in sich schlüssig sein können, ohne einander auszuschließen. Hier wird mir zu oft (von einzelnen!) mit einem Entweder-oder-Zwang diskutiert. Und wenn man dann merkt, dass der Standpunkt des Gegenübers nicht entkräftet werden kann (oder man sich sogar, wie jetzt in diesem Fall, ein Stückweit verrannt hat), wird die Diskussion entweder in eine Endlos-Schleife des Immergleichen geschickt oder auf recht unsouveräne Weise abgebrochen, indem vorgegeben wird, dass man noch vieles vorbringen könnte, was der andere ja partout nicht zu sehen imstande ist. Und wenn gar nichts mehr hilft, kommen dann Provokationen oder gar Herabsetzungen (wie in #34), gern auch unter unregistrierten Nicks. (Womit ich nichts behaupten will - rein deskriptiv.)

DAS ist es, was wirklich nervt, nicht die Diskussionen oder Abschweifungen selbst, die durchaus mitunter sehr reizvoll sein können.
34) Choronzon schrieb am 10.04.2014 um 18:03:31: @33 Das habe ich mich auch schon gefragt, wenn man den Fetischkult betrachtet, den er um Schallplatten oder eben diese komische Show macht.
33) Hunchentoot © schrieb am 10.04.2014 um 17:57:28: @32 Du hast schon recht mit den Fakten, die du anführst und deine Schlüsse sind auch nicht falsch. Aber es gibt da eine ganze Ebene bei der Sache, die dir (eventuell, vielleicht aber auch nicht) entgeht, meiner Meinung nach. Vielleicht kommen wir später noch mal wieder auf das Thema, im Moment brauch ich aber mal ne Pause vom Debattieren
Nur eine Frage habe ich an dich: Machst du selbst Musik? Drehst du Videos der schreibst du Geschichten? Irgendetwas in der Art?
32) Boomtown © schrieb am 10.04.2014 um 17:45:05: @27 Ich meinte das gar nicht beleidigend sondern im Sinnen von du ignorierst die Intension eines Regisseurs und drehst sie um, wenn du z.B. behauptest, Titanic müsse in erster Linie auf einem kleinen TV-Screen funktionieren. Dass von Jarmusch bis Spielberg Regisseure jeglicher Couleur ihre Filme für die Leinwand produzieren, habe ich mir nicht gerade mal eben ausgedacht, von daher weiß ich auch nicht, wie ich da über meinen Schatten springen sollte.

Wo habe ich denn zum Fakt erklärt, wie die TV-Übertragung von Phonophobia ausfallen wird? Ich habe mich doch nur zum Wecker geäußert, den ich letzte Woche gesehen habe. Das waren 2,5 Stunden abgefilmtes Theater und das war so spannend wie es sich anhört.

Für mich besteht der Reiz im kollektiven erleben der Serie, was eine komplett konträre Erfahrungen zu den Hörspielen ist. Bei MoC war das noch um einiges intensiver, weil die Serie gerade am Anfang ihres zweiten Frühlings war. Da war das neu und durch den intimeren, simpleren Rahmen noch eher eine Insider-Nummer für Nerds.
31) Hunchentoot © schrieb am 10.04.2014 um 17:03:05: @30 Oh, dann gab es wohl ein Missverständnis meinerseits in der vorherigen Diskussion. Ich dachte immer, dieser Punkt würde nicht gerne gehört, wenn man gleichzeitig die Shows mag. Ich stimme jedenfalls zu, beides könnte und sollte getrennt voneinander existieren. Und dort sehe ich großen Handlunsgbedarf. Vielleicht sogar, die Hörspielserie konsequenterweise zu beenden.
Gut, dann ist soweit für mich erstmal alles klar. Ich hab mir sowieso vorgenommen, mich mehr auf die eigentliche Hauptreihe der Bücher zu konzentrieren, weil das für meinen Geschmack alles ist, was von der eigentlichen Serie noch übrig geblieben ist.
30) swanpride © schrieb am 10.04.2014 um 16:52:41: @29 Was ist daran provokant? Genau das ist doch in der Vergangenheit mehrfach bemängelt worden...auch von mir. Aber ich sehe da den Handlungsbedarf bei den Hörspielen. Die Tour kann durchaus unabhängig davon existieren.
29) Hunchentoot © schrieb am 10.04.2014 um 15:30:48: @28 Ok, diese Punkte finde ich nachvollziehbar. Und aus der Perspektive einer anderen Person als mich ( ) kann ich es mir auch interessant vorstellen, das mal zu erleben.
Jetzt aber wieder eine absichtlich etwas provokante Frage: Das, was den Reiz der Shows ausmacht, die Sprecher als Personen, die Gags, das Spielen mit der Meta-Ebene, die Selbstironie und die Einschübsel aus dem Bereich "hinter den Kulissen"... sind das alles nicht Dinge, die immer mehr in den Hörspielen aufgetaucht sind? Trägt die Beliebtheit der Shows eventuell dazu bei, die Grenzen immer mehr aufzuweichen?
28) swanpride © schrieb am 10.04.2014 um 15:01:54: 1. Man erlebt die Sprecher, statt sie nur zu hören...zu einem gewissen grade findet bei den live-shows immer eine Interaktion mit dem Publikum statt, und Teil dieser Interaktion zu sein macht eben Spaß.
2. Das "schaun wir mal Hinter die Kulissen" Gefühl...das ist halt so, als ob man das Filmset von seinem Lieblingsfilm oder -Serie betritt, oder bei Disney mal den Zeichnern über die Schulter schauen darf.
3. Die Effekte. Das war nicht immer so, Moc war nicht so sehr darauf ausgelegt. Aber Phonophobia hat diesen Aspekt in den Mittelpunkt gerückt. Dadurch war die Tour auch recht Bildgewaltig. In dem Zusammenhang ist das Schattenspiel besonders hervorzuheben. Die Idee kam wahrscheinlich von Harry Potter, aber es war dennoch nett (zumal ich ein Riesenfan von Scherenschnitt-Animation bin seit ich Die Abenteuer des Prinzen Achmed im Kino samt Orchester gesehen habe...das hier war zwar bestimmt Computergeneriert, aber dennoch lösen Schattenfiguren immer eine gewisse Faszination auf mich aus). Dabei müssen die Effekte noch nicht einmal ungewöhnlich sein, nur gut gemacht...so wie ich auch ein besonders gelungenes Bühnenbild im Theater bewundern würde. Was diesmal abgeliefert wurde war zwar nicht "unvergesslich" aber zumindest beeindruckend.
4. Die Akustik. Die ist in einem so großen Saal nun einmal anders, und das hat sich ganz besonders bei den Musikpassagen bemerkbar gemacht...wie gesagt, die Orgel ist mir durch Mark und Bein gegangen. (einer der Gründe warum die Passage im Gespensterschloss ruhig hätte länger sein können war, dass ich gerne die Orgel noch einige Male gehört hätte...hab ich eigentlich erwähnt, dass ich auch ein Fan von gut gemachter Orgelmusik bin?
5. Und ja, gelungene Gags sind auch wichtig...im Kollektiv lacht es sich nun einmal besser. Und diesmal hat die Show größtenteils meinen Humor genau getroffen. Beim Wecker eben nicht so sehr, da waren mir die Witze teilweise zu schlüpfrig.

27) Hunchentoot © schrieb am 10.04.2014 um 14:05:51: @26 Wenn du mir nicht ans Bein pinkeln willst, solltest du Begriffe wie ignorant vermeiden
Ansonsten machst du weiterhin einen guten Job, deine Sichtweise zu untermauern und dabei nicht zu verstehen, dass es nicht die einzig gültige oder gar "wahre" ist.
Ich beende die Filmdiskussion meinerseits auch nicht, weil mir die Argumente und Beispiele ausgehen (sind TV-Filme keine Filme?), sondern weil mir klar geworden ist, dass es nirgendwo hinführt. Will ich dich von meiner Sicht überzeugen? Nein, daran liegt mir nichts. Ich will nur aus der Sicht anderer lernen, und dafür hast du deine ausreichend dargelegt. Solltest DU mich allerdings komplett überzeugen wollen, müsstet du erstmal über deinen Schatten springen und meine Sicht zumindest in der Theorie nachvollziehen, was dir anhand deiner bisherigen Aussagen zu schließen allerdings noch nicht gelungen ist, da du es vorziehst, mich als schräg und ignorant zu titulieren. Und meine Meinung für falsch und gegenstandslos erklären zu wollen, bringt dich letztlich auch zu nichts.

Aber wie dem auch sei, die Filmdiskussion ist für mich zu Ende. Der Aussage, dass die Show für die Bühne gemacht ist, widerspreche ich nicht. Dass im TV deswegen nichts übrig bleibt, ist jedoch hoch subjektiv und nur der oben beschriebenen Einstellung von Boomtown zuzurechnen, weshalb ich vorsichtig wäre, es für alle als Fakt zu erklären.

Wie sind also an dem Punkt, dass die Show primär ihren Reiz in der persönlichen Anwesenheit entfaltet. Das Publikumsgefühl scheint nicht für alle der bestimmende Faktor zu sein. Der Inhalt der Story war dieses mal anscheinend schwach und die Show kam trotzdem gut an. Wo liegt dann also der Anreiz? Nur im Erleben der Sprecher? Nur in gelungenen Gags? In der Kombiantion aus beidem? Oder vielleicht noch in etwas anderem?
26) Boomtown © schrieb am 10.04.2014 um 13:25:53: @24 Dann komme ich ja gut weg Aber im Ernst, als Diskussionsgrundlage wäre es schon sinnvoll, wenn Konsens darüber herrschen würde, dass bestimmte Kunstformen primär für einen bestimmten Rezeptionsrahmen gemacht werden. Ich will dir gar nicht ans Bein pinkeln oder dich belehren aber einen Kinofilm darauf zu reduzieren, wie der Plot auf einem kleinen Bildschirm funktioniert, ist mit Verlaub ziemlich ignorant.
Ich kann mich dunkel erinnern, dass wir das Thema schon mal hatten und ich schon mal versucht habe klar zu machen, dass Sergio Leone "Spiel mir das Lied vom Tod" nicht gemacht hat, um ihn auf einem Handy-Screen zu sehen. Bei Kinofilmen liegt der Schwerpunkt viel stärker auf der visuellen Ästhetik als bei TV-Filmen, die Dramaturgie ist nicht darauf ausgerichtet den Zuschauer am Zappen zu hindern etc. pp. Das sind einfach Fakten.
Nicht umsonst beschweren sich deutsche Filmemacher zur Zeit darüber, dass öffentlich rechtliche Sender immer stärker via Filmförderung Einfluss nehmen und Kinofilme gleich für die TV-Auswertung mit konzipieren wollen. Volker Schlöndorff verglich das mit Weinpanscherei. Klar kann man Kinofilme auch auf DVD schauen aber das ist die Zweitverwertung und so sollte sie auch betrachtet werden. Der Kinovorführung Effekthascherei vorzuwerfen, ist schon echt schräg.

Und bei Live-Vorführungen ist das das selbe in grün. Ob Konzert, Theater oder eben die ???-Show sind primär für die Bühne konzipiert und in der Zweitverwertung erst für DVD/CD etc. Um mal Hendrik Buchna zu zitieren:"Die gesamte Show war perfekt auf den Live-Charakter hin ausgerichtet und bot immer wieder wunderbare Interaktions-Momente mit dem Publikum..."
25) swanpride © schrieb am 10.04.2014 um 12:35:23: Ich denke mal, der springende Punkt ist, dass die Shows nun einmal Shows sind und in erster Linie als solche funktionieren müssen. Sie sind für die Bühne gemacht, nicht für das Fernsehen oder irgendein anderes Medium. Und dass es nicht nur das Gemeinschaftsgefühl ist, was den Unterschied ausmacht...ehrlich gesagt, ich würde mir die Show am liebsten in einer schön abgetrennten Loge anschauen.

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