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Faszinosum ??? Live-Shows

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54) baphomet schrieb am 11.04.2014 um 13:37:13: @52 Punkt 3 kann ich mal 100% unterschreiben. Ich glaube aber, dass weder Hunchen noch sonstwer den Leuten die Show grundsätzlich missgönnt. Wenn es so wäre, wäre ich jedenfalls noch viel aggressiver im Ton. Es scheinen da allerdings auch viele Fans dabei zu sein, die nicht zu denen der ersten Stunde gehören, die also aus der Metaebene der Spässe und Anspielungen kommen und das für den Kern der Serie halten. Sonst kann man die Begeisterung so unisono nicht erklären. Vielleicht können die Tourgänger das noch besser einschätzen, wer da aufläuft und das mal nennen. Wie ist das Durchschnittsalter grob geschätzt? Gibt es da auch echte Kinder jenseits von fünf Jahren in nennenswerter Größenordnung?
53) Boomtown © schrieb am 11.04.2014 um 13:32:58: @50 Stimmt und bei Hitch lässt sich eigentlich durch seine ganze Karriere beobachten, wie sehr seine Bildsprache vom Stummfilmhandwerk geprägt ist. Psycho würde z.B. fast komplett ohne Dialoge auskommen, nur Bernard Herrmanns Score wäre noch elementar. Oder die Exposition von Rear Window, die erzählt die komplette Vorgeschichte nur mit einer einzigen Kamerafahrt.

@33 Eine mir entgangene Ebene? Sehr nebulös.
Ich bin selbst kein von seiner eigenen Kunst berauschter Filmemacher oder Musiker, falls da darauf hinaus willst. Eher das Gegenteil.
52) swanpride © schrieb am 11.04.2014 um 13:13:13: @51 Ist ja schön und gut...aber es gibt auch genug Fans, die die Shows mögen, weil sie eben anders gepolt sind. Soweit ich dich bislang verstanden habe, hättest du es lieber, wenn es die Shows gar nicht gebe, weil
1. Du glaubst, dass du bei so einer Vorstellung keinen Spass haben würdest.
2. Die Shows die Hörspiele ruinieren.
3. Du darin den Ausverkauf der ??? siehst.
Dazu kann ich nur sagen dass:
1. Nur weil man selbst es grundsätzlich nicht mag, man es anderen nicht misgönnen sollte...ich mag die ???-Kids auch nicht, aber wer's mag, viel Spass mit den Büchern. (etwas anderes ist es natürlich, wenn man sich was anschaut und dann feststellt: Schlecht gemacht, hat nichts mit den ??? zu tun, so wie es bei den Filmen der Fall war.
2. Auch wenn ich mich wiederhole, aber hier sehe ich den Handlungsbedarf bei den Hörspielen, nicht bei der Tour an sich. Wenn ein Arbeinehmen unpassenderweise im Fußballtrikot zur Arbeit kommt, dann verbiete ich ihm doch auch nur dass Trikot und nicht direct sein ganzes Hobby.
3. Ich sehe den Ausverkauf ganz woanders. Zum Beispiel: Müssen es wirklich sechs Bücher pro Jahr sein, Sonderbände nicht mitgerechnet? Ich hätte lieber weniger Bänder und dafür eine bessere Qualitätskontrolle. Muss Kosmos wirklich auf jeden Mist das ???-Logo draufstempeln? Oder eine "Mädchenversion" der Serie machen? Ich bin mir auch nicht sicher ob die RTL show nun eine gute Idee ist oder nicht, aber ich denke, da sollte man erst mal schauen wie es wird, statt von vorneherein zu Urteilen.
51) Hunchentoot © schrieb am 11.04.2014 um 09:43:46: @47 Der Prof hat da wirklich einen guten Ansatz gefunden, der, jetzt mal vorläufig nur für meine eigene Sichtweise, ein mitbestimmendes Element ist. Ich mag es wirklich nicht, wenn alle Sinne gleichzeitig bomadiert werden, wie z.B. in besagter DDF-Show (von der Beschreibung her) und mir ist ein gewisser Freiraum sehr wichtig. Ich höre z.B. auch nie Musik, während ich irgendetwas anderes tue. Ich hatte vorher mehr von dem Ansatz aus überlegt, WAS genau in diesem Freiraum stattfindet, aber das ist, wie ich sehe, gar nicht nötig, um den Punkt zu verdeutlichen.
50) Professor Carswell © schrieb am 11.04.2014 um 06:04:30: Noch eine kleine Randbemerkung. Besonders exotisch da selten sind Filme die teilweise Stummfilm und teilweilweise Tonfilm sind. Eines der bekanntesten Exemplare dürfte Blackmail (en) / Erpressung (de) von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1929 sein.
49) Professor Carswell © schrieb am 11.04.2014 um 05:21:12: Ich finde Stummfilme nie schwierig. Viele Stummfilme hatten nur einfache Klavierbegleitung oder die Musik kam etwas asynchron von einer Schellackplatte. Manchmal wurden zu einem Film Partituren verfasst die nie zur Aufführung kamen und heute nachgereicht werden. Es gibt heutzutage auch hervorragende Stummfilmkomonisten für Neukompositionen. Die Kinos die heutzutage (in de) überwiegend Stummfilme zeigen kann man an einer Hand abzählen. Da spielt der Ton für mich dann auch eine Rolle. In heimischen Gefilden betätige ich oftmals die Mute-Taste.
Stummfilme anzusehen ist schon sehr speziell und wurde von mir nur zur Verdeutlichung des vorherigen Post angesprochen.
48) swanpride © schrieb am 11.04.2014 um 04:03:57: @45 Ich finde Stummfilme immer schwierig, denn eigentlich müsste man die im Kino mit Muikanten schauen, die für die Musik sorgen...die meisten Stummfilmversionen die heutezutage zu haben sind, haben noch nicht einmal die richtige Musik eingespielt. Es ist selten, dass man das Glück hat, sich einen Stummfilm so anzuschauen, wie man ihn anschauen sollte.
47) baphomet schrieb am 11.04.2014 um 01:05:01: @45 Dem steht diametral die Liveshow gegenüber, in der jede Sekunde angefüllt wird mit Inhalt und die Sinne bombadiert werden. Ich finde auch seltsam, dass hier nach noch mehr Inhalt für Erwachsene gefragt wird. Da sollte man sich besser auch in der doch recht großen Angebotspalette von ebensolchem in allen denkbaren Medien umsehen. Für meine Begriffe macht man sich ernsthaft lächerlich, wenn erst das Bühnen-Feedback von den sehr erwachsen gewordenen Sprechern kommen muss, um durch die Masse anwesender Gleichgesinnter Absolution zu bekommen. Ich kann ja nachvollziehen, dass man die eigene kleine Angewohnheit, sich noch mit Jugendbüchern und -hörspielen zu beschäftigen, gern teilen möchte, aber wenn man die Überfrachtung mit bombastischen Eindrücken für die Zukunft der Serie hält, ist man defintiv auf einem Holzweg.
46) Hunchentoot © schrieb am 11.04.2014 um 00:44:33: So hab ich das noch nie betrachtet, das werd ich mal mit dem Gedanken im Hinterkopf ausprobieren.
45) Professor Carswell © schrieb am 10.04.2014 um 23:54:10: Das ist ein Grund unter vielen Anderen warum ich Stummfilme mag. Man könnte u. a. von einem optischen "Augenspiel" (versus akustisches Hörspiel) sprechen d. h. hier wird der Konsum ebenfalls auf einen (abgesehen von der fast immer vorhandenen Stummfilmmusik) Kanal reduziert und läßt mir dadurch in bestimmter Hinsicht mehr Freiraum.
44) Hunchentoot © schrieb am 10.04.2014 um 23:31:37: @43 Interessanter Punkt. Ein weiterer wäre z.B. sich mal vorzustellen, wie das Kopfkino eines normalen Hörspiels bei einem Synästhetiker aussieht und wieviel davon bei einer zusätzlich optischen Live-Aufführung verloren ginge. Dies ist nur ein (sehr spezielles) Beispiel für individuell bedingte Wahrnehmungsunterschiede bei unterschiedlichen Personen. (Und es ist nicht das, auf welches ich vorher angespielt habe, denn das wäre unfair gewesen). Die individuell bedingte Wichtigkeit der eigenen Verarbeitungsart ist allerdings ein sehr wichtiger Punkt, der grob vieles von dem umfasst, was ich meinte und der auch auf allgemeinerer Ebene größere Gruppen als Synästhetiker erfassen kann, sich also nicht nur auf 'unnormale' Personen bezieht. Ich hoffe mal, das klingt jetzt einfach so, wie es auch gemeint ist: eine neutrale Erklärung ohne doppelten Boden oder Seitenhieb.
43) Professor Carswell © schrieb am 10.04.2014 um 22:52:20: Ich würde die verschiedenen Darreichungsformen nach der Menge der bedienten Sinneskanäle einordnen. Bei Live- Ereignissen sind im besten Falle alle sechs menschlichen Sinne versorgt. Bei Filmen ob Kino oder TV zwei: der optische und der akustische.
Durch das reduktionistische d. h. auf einen Sinneskanal reduzierte Hörspiel können/müssen die anderen Sinne durch den Hörer ergänzt werden. OR nennt das in einfacheren Worten "Kopfkino". Durch das Reduktionistische wird aus konstruktivistischer Sicht das Hörspiel ein subjektiveres Erlebnis als beispielsweise PP. Es liegt also an der Vorliebe des Konsumenten wieviel Anteile seiner Sinneserfahrung er vorgegeben haben möchte und wie viel er selbst ergänzen möchte.
Das ist jetzt jedoch nur ein Betrachtungsaspekt im Vergleich Live vs. Konserve.
42) dcc © schrieb am 10.04.2014 um 22:35:22: Naja zwischen alle 5 jahre und 'die qualitaet leidet' koennte es durchaus noch was geben - aber prinzipiell hast du natuerlich Recht. Sollte damit nur ausdruecken, dass ich die shows prinzipiell gerne auch haeufiger sehen wuerde, wenn es so eine eigenstaendig unterhaltsames Gesamtkonzept ist wie bei PP. Man muss sich doch bei aller Kritik und 'angst' auch mal vor Augen halten, dass die Drei hier fast eine neue Unterhaltungsform geschaffen haben. Ich finde das ganz wunderbar. Da kann man Profis bei der Arbeit live zu sehen, die normalerweise nicht live stattfindet. Da kann man gemeinsam mit gleichgesinnten Spass haben, da gibt es Spannung, Humor, live-Geraeuschemacher, Musik und Videoinstallation. Was kann daran falsch sein?
41) swanpride © schrieb am 10.04.2014 um 22:28:04: Ne...öfter brauch ich die Live-Shows nun auch nicht. Die können sie machen, wenn sie eine gute Idee haben oder ein besonderes Ereignis ansteht (Im übrigen hätten sie das 50-jährigen Jubiläum ihrer Erfindung ruhig noch ein wenig größer aufziehen können). Bei mehr würde nur die Qualität leiden.
40) dcc © schrieb am 10.04.2014 um 22:09:51: Einige der Argumente hier gegen die Shows finde ich schon skuril. Als ob es nicht schon immer bei jeder Art von Unterhaltung einen besonderen Reiz einer "live performance" gegeben hätte. Ansonsten könnte man ja auch fragen: Warum ein Fußballspiele live sehen, warum ein Formel 1 Rennen live sehen, warum einen Musiker live höre (in jedem der Beispiele bietet TV / CD die bessere Qualität, das perfektere Produkt - und dennoch wollen es alle live sehen). Aber mal ein anderer Aspekt: Ich wäre sogar dafür, häufiger die Live Shows zu machen, sozusagen als Ventil für alles, was sich über die Jahrzehnte bei Fans und Machern angestaut hat, aber eben NICHT in den Hörspielen stattfinden kann. Ich wäre vollkommen dafür, wenn die SHows ihren eigenen Platz haben, aber dafür die Hörspiele sogar wieder ernster und reduzierter würden. Ich denke, damit könnten alle leben. Für mich jedenfalls gilt, dass ich klar zwischen beiden Kunstformen trennen kann, und auch keine Vermischung möchte. Aber ich möchte weder Hörspiele (möglichst traditionell) noch die Live Shows (die spätestens mit Phonophoia einen eigenen Unterhaltungs-Level ereicht haben) missen

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