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159) Bernd schrieb am 16.04.2014 um 18:14:12: 155: Beispiele für bessere Synchros als englisches Original: Fear and Loathing in Las Vegas, Fargo, Stand By Me, Roter Oktober, French Connection, Broadway Danny Rose, Radio Days, Marathon-Mann, etliche Hitchcock-Filme, speziell die frühen schwarz-weiß Werke uva. Was die deutsche Synchro-Branche insbesondere zwischen den 60er und 80er in Sachen Gewissenhaftigkeit, Kreativität und Spielfreude an den Tag gelegt hat, ist fantastisch. Seit den späten 90ern und 2000ern ist das leider stark zurückgegangen, da wohl vor allem der zeitliche Druck auf die Synchro-Produktion leider in perversem Ausmaß zugenommen hat. Aber zu behaupten, Original ist grundsätzlich besser, ist genauso platt, wie zu behaupten, Restaurant ist grundsätzlich besser als Bestellen.
158) Sophie schrieb am 16.04.2014 um 18:10:33: @Boomtown: Das mit Draeger war aber auch, soweit ich gehört habe, eine sehr seltsame Geschichte. Also, ich glaube, angeblich soll er zu alt klingen oder so. Ich glaube/hoffe mal nicht, dass das regelmäßig so läuft. Warum im Einzelfall eigentliche Stammsprecher den Schauspieler nicht synchronisieren, hat sicher unterschiedliche Gründe. Ich meine, soweit ich weiß, entscheidet das ja nicht einer alleine, wer letztendlich synchronisiert.
157) Boomtown © schrieb am 16.04.2014 um 18:09:25: @156 Reinard Mey in einem Robin Hood-Film klingt schon geschrieben so falsch, dass mich das vermutlich auch in der Realität kaum überzeugen würde. Ansonsten danke für die Beispiele, kann ich im einzelnen nichts zu sagen, weil ich die Filme nicht kenne. Ich denke aber, viel hat einfach mit Gewohnheit zu tun. Wenn man mit Costner auf deutsch aufwächst, ist das halt der echte Costner. So geht es mit wie gesagt mit De Niro oder Selleck. Ich würde das deshalb allerdings nicht werten und behaupten, Brückner spreche besser als De Niro.
156) swanpride © schrieb am 16.04.2014 um 17:43:56: Die Piratenbraut (Cutthroat Island)...der deutsche Titel ist zwar unsinnig, aber die Synchronisierte Fassung gibt der Performance von einigen Schauspielern um einiges mehr Feuer. Hinzu kommt, dass der Skriptschreiber zumindest einige der Fehler, die durch die drei verschiedenen Autoren, die das Original verbockt haben, entstanden sind, ausgebügelt hat, und den Dialogen ein wenig mehr Pep gegeben hat. Wenn man sich die deutsche Fassung anschaut, da kriegt man eine Idee, was für ein großartiger Film das mit einem vernünftigen Autor an Bord hätte werden können.
Ein anderes Beispiel, wobei es in dem Fall eher eine Frage des Geschmackes ist, ist Dornröschen. Im Englischen sind die Dialoge der drei Feen meistens sehr pathosbehaftet und getragen (sprich: langweiliger), während in der deutschen Fassung eine sehr, sehr freie Synchro gemacht wurde, von jemanden, der den "drei alte Damen die ständig diskutieren" Aspekt anscheinend sehr gemocht hat. Fast jeder Satz der in der deutschen Fassung von einem von ihnen aus dem Off gesprochen wird z.B "nun streng dich ruhig mal ein wenig an" "kräftig genug bist du ja" gibt es in der Originalfassung schlichtweg nicht. Flora sagt da auch nicht "Ich kenn doch diese Sorte von Frau", als wäre Malefiz schlichtweg Dame mit fragwürdigen Ruf (ich fand das schon immer zum schießen).
Bei Cinderella ist sind die Stimmen der Mäuse nicht halb so quietschig wie im Original, "Karli kann nicht mehr" stammt auch aus der Feder des deutschen Skriptschreibers, und ich finde die deutsche Stimme von Cinderella großartig. Andererseits ist die englische auch nicht schlecht, und die englischen Liedtexte sind um einiges besser.
Kevin Costner find ich eigentlich immer auf deutsch besser. Nicolas Cage übrigens auch, aber da ist der Unterschied nicht ganz so groß. Sandra Bullock habe ich mir zu Beginn gezwungenermaßen auf deutsch angeschaut, weil sie im englischen unheimlich genuschelt hat...zum Glück hat sie früh in ihrer Karriere Sprachunterricht genommen, jetzt darf es gerne Englisch sein.
Die Hexe und der Zauberer kann man sich übrigens auf Englisch NICHT antun, unter anderem deswegen, weil die verantwortlichen mal eben drei verschiedene Stimmen für den Hauptcharakter verwendet haben
Robin Hood ist im Englischen gut, hat aber im Deutschen Reinard Mey als Allan a Dale als Bonus (zumal man den guten Ustinov in beiden Fassungen genießen kann).
Tatsächlich lohnt es sich bei den meisten Disney Filmen, den Vergleich anzustellen. Oft ist es egal, manchmal hätte man gerne einen Mix aus beiden Versionen, aber hin und wieder macht es einen wirklich großen Unterschied, welche Fassung man schaut.
Bei Synchros muss man sich auch nicht aufregen, wenn ein sogenannter "Deutscher" in einem Film auftaucht und mit ein unheimliches Kauderwelsch mit seinem Amerikanischen Akzent von sich gibt.
155) Boomtown © schrieb am 16.04.2014 um 17:21:12: @150 Oft gibt es bei den Stammsprechern dann aber auch Umbesetzungen oder Ausnahmen. Wolfgang Draeger wurde von Woody Allen höchtspersönlich gekickt und warum spricht Andreas Fröhlich Edward Norton plötzlich nicht mehr (Italian Job)? Oder wie gesagt Tennstedt als Gegenbeispiel, der gleich einem halben Dutzend Stars gleichzeitig seine Stimme leiht.
Mir fallen spontan nur zwei Beispiele ein, wo die deutschen Stimmen wirklich mit den Schauspielern verschmolzen sind und das sind Brückner/De Niro und Langer/Selleck.

@152 Welche Snychro soll denn wesentlich besser sein als das Original??
154) Eine Frage schrieb am 16.04.2014 um 13:51:03: Wer ist Karl Ranseier?
153) Besen-Wesen © schrieb am 16.04.2014 um 13:20:11: Ich kenne auch Leute, die über Synchonisation und die damit einhergehende Bevormundung schimpfen, sich dann aber DVDs französicher Filme kaufen und sie in der englischsprachigen Version ansehen.
152) Hunchentoot © schrieb am 16.04.2014 um 11:37:49: @141 Das bezog sich mehr auf den im Beispiel genannten Typus, der lieber Nord-Ost-Mikronesisch lernt, als sich eine deutsche Synchro anzuschauen, damit er auch ja was Besseres bleibt und zur kulturellen Elite gehört.
Ich schaue Filme gern in der Originalsprache, sofern ich diese verstehe (ok, Englisch ), aber mir irgendwelches Kauderwelsch anzuhören und dabei Untertitel mitzulesen, die direkt über die Bilder gepappt werden... nope. Ich hab auch keine Bekannten, die man mit sowas beeindrucken könnte *g*
Und andersherum, da gute Synchros eben doch eine Kunstform sind, kann die deutsche Bearbeitung unter Umständen sogar wesentlich besser sein als das Original.
151) Nico © schrieb am 16.04.2014 um 11:25:27: Ich schaue auch lieber synchronisierte Fassungen, wobei ich dann des Öfteren zwischendurch mal umschalte, auf OT, nur so zum Vergleich. Synchronsprecher können aber den Schauspielern/den Rollen, die sie spielen, eine ganz ganz eigene Note aufdrücken, was auch manchmal gut ist. Ich meine verschiedene Synchronsprecher für verschiedene Rollen muss nicht immer schlecht sein. Man denke an Fluch der Karibik 1-3, wo Johnny Depp von Marcus Off synchronisiert wird, der die Figur "Jack Sparrow" deutlich besser rüberbringt als Depps normale Stimme David Nathan in Teil 4...
150) Sophie schrieb am 16.04.2014 um 10:48:19: @148: Ich gucke mir so etwas tatsächlich noch im Fernsehen an, oft allerdings nicht.

@149: Wenn für eine Figur/Person unterschiedliche Sprecher synchronisieren, gefällt mir das auch nicht. Aber häufig ist es ja dann doch so, dass es früher oder später sozusagen eine Feststimme gibt, zumindest bei bekannteren/erfolgreichen Schauspielern. Ich führe da mal als Beispiel Leonardo DiCaprio an. Der wird ja seit vielen Jahren von Gerrit Schmidt-Foß synchronisiert. Aber anfangs haben den auch andere synchronisiert, z.B. David Nathan (glaube ich zumindest) und Kim Hasper.
149) baphomet schrieb am 16.04.2014 um 05:09:29: Und das ist besonders verwirrend, wenn man Bryan Cranston aus 'Seinfeld' und 'Malcolm in the Middle' kannte und schätzte, wo er von Bernd Schramm bzw. Bodo Wolf gesprochen wurde. Ein Blick in die Synchronkartei zeigt genau das kardinale Defizit des Synchrons an jemandem, der erst spät in die A-List aufgestiegen ist: Praktisch jeder durfte mal ran, der sonor, ironisch und etwas macho klingt. Von Frank Glaubrecht bis Holger Mahlich sind es fast 30 Mann.
148) Boomtown © schrieb am 16.04.2014 um 03:52:34: @141 Früher war es ja sogar mal eine Zeit lang beliebt Stimmen zu erraten. Inzwischen empfinde ich es aber auch als zunehmend störend, wenn z.B. Walter White nach den Dude klingt. Tennstedt ist ja wirklich gut in dem was er macht aber auch einer der jenigen, die viel zu viele hochkarätige Stars spricht. Aber entscheidend ist ja, dass man die Auswahl hat und mal ehrlich, wer schaut sich heute noch Serien und Filme im TV an?
147) baphomet schrieb am 16.04.2014 um 00:05:43: Nö.
146) Karl Ranseier schrieb am 16.04.2014 um 00:05:05: Wunschdenken, wie nett.
145) baphomet schrieb am 16.04.2014 um 00:04:20: Meine den toten Karl, natürlich.

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