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Drei ???-Themen die in kein bestehendes Forum passen oder auch das Sammelsurium

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265) Crazy-Chris schrieb am 14.06.2013 um 00:08:17: @262 vom Stil habe ich nichts gesagt, sondern vom Kurs. Im Sinne der grundsätzlichen Richtung. BJHW hat einige Änderungen der CB-Ära zurückgenommen, einige beibehalten. Marx hat das zum allergrößten Teil übernommen, allerdings an der Art der Geschichten Feinschliff betrieben.
Grundsätzlich denke ich, dass jede Epoche bei DDF ihre ganz eigene Berechtigung hat. Die Klassiker waren gut und schön, aber man hätte nicht unendlich lange so weitermachen können. Entweder wäre man in einer Sackgasse gefangen gewesen, oder man hätte sich in Wiederholungen ergangen. Eine konzeptionelle Änderung war da die logische Konsequenz. Ob sie so umfangreich ausfallen musste wie es die CB-Bücher letztlich taten, darüber kann man trefflich streiten. Nicht alle Änderungen der CB-Ära waren schlecht. BJHW hat die sinnvollen Änderungen übernommen, allerdings hatte sie irgendwie kein glückliches Händchen für DDF-taugliche Geschichten. Das kam erst nach ihrer Schaffensperiode wieder zurück, wenngleich nicht durchgehend.
264) baphomet schrieb am 13.06.2013 um 23:06:47: @263 Ich glaube, man muss aufpassen, dass man die Geister, die man ruft, dann nicht mehr los wird. Sie wohnt ja noch im "Ländle" und eine revitalisierte connection mit kosmos braucht wohl niemand. Ich denke auch, ihre Kurzangebundenheit lässt auf keinen glücklichen Abgang schliessen. Und sie hat zuletzt ein Buch über Winnfrieed Kräätschmann veröffentlicht. Sie interviewt(!) da mit ihrem Mann(!) den Klartextreder WK. Bei amazon steht das jetzt aber nicht ganz so weit oben. Man weiss ja nie...
263) Markus H. schrieb am 13.06.2013 um 22:30:21: @257: Das würde ich gerne machen, überfordert aber meinen zeitlichen Rahmen den ich den DDF widme. Da wäre es doch einfacher bei der Quelle selbst nachzufragen. Stellt sich nur die Frage ob BJHW zu einem neuerlichen Interview zu bewegen ist und ob sie nicht so ausweichende Antworten - wie sie das in meinen Augen zuvor gemacht hat - gibt.
262) Boomtown © schrieb am 13.06.2013 um 22:08:29: @261 Inwiefern hat Marx denn den Stil von BJHW verfeinert? Ich sehe Marx Schaffen nicht als Fortführung und Weiterentwicklung der vorangegangenen Phasen - eher im Gegenteil.
261) Crazy-Chris schrieb am 13.06.2013 um 21:57:20: Wie dem auch sei, ich denke die Crimebusters haben einige wichtige Weichen gestellt, die bis heute gültig sind. Andere Veränderungen können in der Retrospektive eher als Versuchsballons gelten, die danach zurückgenommen wurden. Insofern haben die BJHW-Bücher hier den Kurs eingeschlagen, den Marx und dessen Kollegen anschließend verfeinert haben. Meiner Meinung nach war jede Epoche - CB, BJHW - wichtig für die jeweils darauf folgende Weiterentwicklung. Was ausdrücklich nicht heißt, dass mir jedes der Werke aus dieser Ära gefällt.
260) Boomtown © schrieb am 13.06.2013 um 20:58:42: @259 Der Alterungsprozess war sicher Gold wert. In Kombination mit dem back-to-the-roots-Aspekt hat das für erwachsene Altfans den Wiedereinstieg sicher ungemein erleichtert. Diese ganze gewollt coole Anbiederung bei Teenagern ist wieder verschwunden. Freundinnen und Musikagentur sind ja auch bestenfalls noch Randnotizen, in den Hörspielen nicht mal mehr das. Von der Ausrichtung der Geschichten ist so gut wie nichts mehr von den Crimebustern geblieben.
259) Crazy-Chris schrieb am 13.06.2013 um 20:34:25: @258 "Rückbesinnung auf die Ursprungsserie" finde ich etwas zu hoch gegriffen. Mindestens 50% der Veränderungen, die in der CB-Ära vorgenommen wurden, sind auch heute noch vorhanden, scheinbar wird das gerne vergessen: das Alter, die Führerscheine Autos, die Freundinnen - zumindest eine davon, die Musikagentur. Es fehlen die Kampfsportkünste sowie Justus Diäten, sowie zwei der drei Freundinnen.
Ganz so erfolglos können die deutschen Versionen der CB-Bücher auch nicht gewesen sein, denn sonst hätte Kosmos ja vermutlich keinen Anreiz verspürt, auf eigene Faust weiterzumachen. Das macht man i.d.R. ja nur, wenn man ein Produkt hat, das zu gut läuft um es komplett aufzugeben.
258) Boomtown © schrieb am 13.06.2013 um 20:06:10: @255 Ohne jetzt in die amerikanische Veröffentlichungsgeschichte abzutauchen, ihr Revival und ihren heutigen Stellenwert hat die Serie weitgehend der Rückbesinnung auf die Ursprungsserie zu verdanken. Das dürfte ja relativ unstrittig sein, oder?
257) Sven H. © schrieb am 13.06.2013 um 19:38:16: Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer WAR mehrere Autoren; ihr Mann hat garantiert mitgeschrieben. Beweise gibt es nicht, aber es war bestimmt so. Markus H. könnte ja vielleicht mal alle BJHW-Bücher durch den linguistischen Fleischwolf drehen und schauen, ob sich in den Texten stilistische Unterschiede feststellen lassen?
256) arbogast1960 © schrieb am 13.06.2013 um 19:30:58: Stellt sich die Frage, warum Kosmos nicht mehrere Autoren eingestellt hat; z.B. André Marx. Die Verkaufszahlen waren prächtig; BJHW neben ihrem Autorenjob (sie musste immerhin 3-6 Bücher pro Jahr ((!)) schreiben) war sie immerhin noch Journalistin für Politik; auch ein breit gefächertes Spektrum. Allerdings gab es genauso gute Crimebuster wie BJHWs (obwohl ich die meisten Folhlen nur als HSP. kenne) Gut, dass sich BJHW sehr stark an den Crimebustern orientiert hat, statt an der mysteriösen Originalserie ist ihr nicht übel zu nehmen; schließlich haben sich ja auch diese (als Bücher) ziemlich gut verkauft! Un d dann wieder auf den alten Modus umzuspringen wäre für manche Leser auch verwirrend gewesen! Aber ihr ist es zu verdanken das wir heute überhaupt noch über dieses Thema reden und ehrlich dafür bin ich ihr sogar dankbar!
255) Crazy-Chris schrieb am 13.06.2013 um 19:12:28: Woher weißt du, dass die Serie mit den Crimebustern gescheitert ist ? Dazu gabs doch vor kurzer Zeit noch ganz andere Aussagen hier im Forum. Wenn ich mich recht erinnere, sogar von Markus H. himself (kann mich auch irren, war aber m.E. jemand der eine Quelle dazu angeführt hat).
254) Boomtown © schrieb am 13.06.2013 um 18:57:40: Die Serie hatte sich doch mit den Crimebustern bereits weit möglichst von ihrem Ursprung entfernt und war damit gescheitert. Es bedurfte keiner BJHW, um weitere Fehler für eine spätere Grundsanierung der Serie zu liefern. Das hätte man auch gleich und einfacher haben können.
253) Crazy-Chris schrieb am 13.06.2013 um 16:31:46: @251 hm, und was ist da nun deine Kernaussage ? Ich hab ja schon gesagt dass ich einige BJHW-Werke nicht gut finde. Wenn der Wunder-MG auf sie zurückgeht (kann ich gerade nicht verifizieren), wäre das nur ein weiterer Beleg dafür.
Ich persönlich sehe ihre Ära eher so, dass ein gangbarer Weg für die damalige Zukunft der Buchserie gefunden werden musste. Wenn das seinerzeit schnell geklappt hat, war's sicherlich schön für alle Beteiligten und sicherlich mit ein Grund dafür, dass die Serie heute noch existiert. Denn man kann sich ja leicht vorstellen, was passiert wäre wenn sich die BJHW-Bände nicht gut verkauft hätten...
252) Markus H. schrieb am 13.06.2013 um 15:23:13: P.S. Und aus "zuverlässig" folgere ich: Die termingerechte Abgabe des Manuskripts war Kosmos wichtiger als der Inhalt.
251) Markus H. schrieb am 13.06.2013 um 15:18:22: @249: Mag sein, dass das ein Experiment war, jedoch lief es nach kürzester Zeit kommeziell erfolgreich (weiter). In der BJHW-Ära wurden die Erscheinungsintervale auf heutiges Niveau angehoben, wegen des kommerziellen Erfolges. Bei Kosmos hatte man sich nicht entschlossen die Serie mit Autoren fortzuführen, sondern nur mit einem Autor. BJHW sagt im Interview: "F.: '[...] haben Sie Franckh-Kosmos erst durch Ihre Arbeiten davon überzeugen müssen, dass Sie es alleine schaffen?' A.: 'Das war nie ein Thema, wir waren zuverlässig [...]' ". Übrigens, aus dem "wir" folgere ich, dass ihr Mann nicht nur redigiert, sondern massiv mitgeschrieben hat. So, und auch dein Lieblingsthema Peters fiktives MG Wunder-KombiCabrioCoupe stammt aus dieser Zeit und wabert seit dem in immer neuer Gestalt umher.

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