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André Minninger: Höhe- und Tiefpunkte

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73) baphomet schrieb am 12.10.2013 um 03:22:13: @68 Das ist eine zwingende Darstellung der Minni-Situation: Ist irgendwas verändert, so ein Mist, nur einer hat es wohl verbockt. Ich möchte nichts beschönigen, manche Kürzung oder eigenmächtige ist sicher zweifelhaft, aber es ist heute zu einem blöden Gemeinplatz geworden, wo man sich einfach anstellen kann, zum fröhlichen Minni-Bashing, dabei ist das Skript nur die Grundlage eines Hörspiels, nicht das Endprodukt. Der Status der Sprecher in den letzten Jahren hat die Gemengelage verschoben, sodass schon die Aufnahmen oft viel undisziplinierter erscheinen als früher. Da wäre die Regisseurin gefragt. Zu zu offensichtlichen direkten Andienereien der Sprecher bei den Hörern hat sich eine Art Horror Vacui gesellt, der die Sprecher dazu verleitet, ständig immer irgendeinen Laut oder eine andere akustische Floskel reihum beizusteuern, um den Hörraum zu füllen. Das kann gar nicht alles von Minni "notiert" worden sein. Dave hat schon darauf hingewiesen, wie souverän er die unmöglichen, unlesbaren BJHW-Schmöker in überhaupt erst anhörbare Stücke verwandelt hat. Er hat uns also durch ein echtes Jammertal geführt, das auch ein Ende der Serie hätte bedeuten können. Das mag beliebig scheinen, aber Skriptautoren wachsen auch nicht so einfach auf Bäumen.
72) eldiabolo schrieb am 12.10.2013 um 01:55:13: schon mittag gegessen tui? ;)
71) Tuigirl © schrieb am 12.10.2013 um 01:10:51: Oups, Grammatik FAIL....
70) Tuigirl © schrieb am 12.10.2013 um 01:09:27: Ich finde die Kritik an einzelnen Personen hier im Forum auch teilweise uebertrieben und schon fast beleidigend. Ich muss euch beiden zustimmen- man kann bestimmte Sachen nicht einer einzelnen Person ankreiden und Dave hat Recht- nicht alles (oder eigentlich sogar vieles!) ist nicht schlecht!
69) Dave schrieb am 11.10.2013 um 15:08:14: Ein weiterer positiver Punkt, den ich in Minningers Arbeit sehe, sind seine Umsetzungen als er diese Aufgabe übernommen hat. BJHWs in meinen Augen häufig sehr anstrengender Erzähl und Schreibstil ist in den Hörspielen dieser Zeit selten spürbar, insbesondere "Diamantenschmuggel" ist von Minninger enorm verbessert worden. Auch das Hörspiel von "...und die rache des Tigers" habe ich als recht angenehm im Kopf, während das Buch nur anstrengend war. Und selbst Dopingmixer kann ich recht gut anhören, obwohl die Story stinklangweilig ist. Hier stört nur die Rede am Schluss des Dopingfalles, die finde ich nur peinlich. Geisterbucht hab ich noch nicht gelesen, ist aber ebenfalls ein gutes Hörspiel.
Weiter muss man sagen, dass auch die meisten der ersten Folgen der "Neuen Ära" nicht unter der Umsetzung gelitten haben, als Beipiele kann ich hier "Poltergeist", "...und das brennende Schwert", "Stimmen aus dem Nichts", oder "Feuerturm" anfügen. Dieser zeitabschnitt bereitet mir persönlich das wohl größte Hörvergnügen.
68) El Diablo © schrieb am 11.10.2013 um 04:46:57: Was die wechselhafte Qualität bei der Arbeit von André Minninger angeht - sowohl bei den Büchern als auch bei den Skripten - kann ich mich den kritischen Kommentaren überwiegend anschließen. Man bekommt von außen wirklich das Gefühl, dass jemand tagesformabhängige Arbeit abliefert.
Mich stört aber eigentlich was ganz anderes: In gewisser Weise sticht dieses Forum auf der Homepage heraus, und das negativ: Die Arbeit von Herrn Minninger wird offenkundig von vielen als eher weniger gut betrachtet (mal vorsichtig ausgedrückt). Deshalb ist das Forum doch eher eine Einladung auf die Tiefpunkte einzugehen (von Höhepunkten habe ich bisher auch nicht richtig was gelesen). Ich finde es nicht richtig, dass alles Schlechte an DDF Hörspielen an einem Namen fest gemacht wird. Zumal unterschwellig impliziert wird, als wäre Herr Minninger immer von der Idee bis zum fertigen Endprodukt alleinverantwortlich. Z.B. liegt die Leitung der Reihe immer noch bei Frau Körting und es gibt noch einige andere Beteiligte (Schnitt, Ton, Geräusche, Probehören am Ende; habe ich zumindest mal in einem Bericht gesehen). Und genau so gut könnte man ein Forum für BJHW und MaSo aufmachen, die beiden haben mittlerweile auch einiges auf dem Kerbholz. Kurzum: Ich finde es entspricht nicht dem Geist dieser Homepage, eine einzelne Person als Zielscheibe für Kritik zu wählen, zumal dafür im Forum der jeweiligen Folge doch eigentlich genügend Platz ist (bei anderen personenbezogenen Foren heißt es z.B. auch deutlich weniger kritisch, sondern nostalgisch "Ein Blick zurück..." bei Francis).
Ich würde Herrn Minninger noch gerne 2 Punkte zu Gute halten:
1. Wenn ich es richtig verfolgt habe, hat Minninger - zumindest was die Skripte angeht - die Serie Anfang der 90er übernommen. Und in den 90ern hat das Medium Hörspiel sehr stark gelitten. Ich kann nicht abschätzen, wie stark das Label Europa betroffen war. Aber es ist sicherlich nicht angenehm und förderlich für die Kreativität, wenn es mit der eigenen Branche steil bergab geht. Und nach der Renaissance haben sich u.a. sowohl die Ansprüche der Hörer als auch die Schlagzahl der Folgen erhöht. Vielleicht besteht da eine handwerkliche Überforderung...was ich nicht beurteilen kann und will.
2. Minninger hat nur deutsche Werke als Vorlage. Es ist einfach etwas anderes, ob ein William Arden oder ein deutscher Pädagoge über ein Junior Detektiv-Team aus Kalifornien schreibt (Wenn ich Arden mit seinem Cowboy-Hut und Bilder vom Santa Ynez River sehe, wird die Folge Aztekenschwert von alleine lebendig). Und selbst Francis ist mit Tatort Zirkus und dem verrückten Maler mit seinem Skript an der deutschen Vorlage grandios gescheitert.
Mein Wunsch: Vielleicht kann man den Forumstitel ja in Richtung "Höhe- und Tiefpunkte der deutschen Ära" umändern. Würde auch diesen herrlichen Ausführungen ca. ab Post 52 viel gerechter
67) arbogast1960 © schrieb am 31.05.2013 um 17:12:47: Ich denke, man sollte generell mal "aufräumen" bei Europa. Erst einmal sollte das "Minninger-Monopol" abgeschafft werden. Ich meine doch sehr, dass Specials wie der dreiTag, das nicht von Minninger ist, sehr herausragt. Man sollte frische Leute wie Hendrik Buchna oder Tim Wenderoth nehmen, eben solche die von der Materie "Die drei ???" eine Ahnung haben. An den Büchern Buchnas merkt man, wie schön flott er erzählt und dabei auch noch sehr gute Handlung transportieren kann. Minninger hingegen merkt man in letzter Zeit, ach was sag ich, scon immer an, dass er einfach kein Interesse hat, gute DDf-Kost zu produzieren. Zumindest merkt man es ihm bzw. den Hörspielen nicht an. Er geht ein Buch durch, wie eine Kehrschaufel. Die allerwichtigste Handlung, mehr nicht. Keine auflockernden Witze zwischendurch, keine Action-Szenen. Die drei übernehmen den Fall und müssen ohne große Umschweife ihn auch lösen. So lieblos wie die HSP. in letzter Zeit gemacht werden, hat man einfach keine Lust mehr zuzuhöhren. Da sollte man mal gewaltig umdenken, EUROPA. Aber solange sich die unbefriedigenden Ergebnisse verkaufen, was solls. Früher hat man ja auch gesagt, dass es kein großes Merchandising geben würde, da sowas eine so "heilige" Marke nur zerstören würde und nun kann man sich davon kaum noch retten. Es geht eben immer nur ums Geld. Eigentlich verständlich, aber was zurzeit abläuft ist nicht mehr schön!
66) danny-cammann © schrieb am 02.08.2012 um 15:52:49: Botschaft aus der Unterwelt war mal wieder eine gute Umsetzung, was man vom Meister des Todes nicht behaupten kann.
65) Besen-Wesen © schrieb am 05.06.2012 um 18:18:30: Oh, schön. Es geht endlich wieder um das ursprüngliche Thema dieses Forumspunktes. Dann will ich auch mal etwas beitragen.
Die Tatsache, dass er für andere Serien schreibt spricht für mich eher gegen als für ihn. Zumal die Geschichten ja beliebig austauschbar zu sein scheinen. Die Fünf Freunde-Folgen sind an Belanglosigkeit kaum zu überbieten. Mit TKKG sieht es nicht anders aus. Die eine oder andere DDF-Folge zeigt ebenfalls diese Merkmale. Seine Folgen charakterisiert meistens eine sehr gradlinige Handlung und ebensolche Ermittlung, wenige Schauplätze. Ich bin ganz froh, dass er keine Bücher mehr schreibt. Für mich insgesamt der schwächste DDF-Autor.
64) Justus Jonas © schrieb am 05.06.2012 um 18:10:16: Die von André Minninger verfassten Fälle empfinde ich als sehr gelungen.
Zudem schreibt er auch für andere Serien. Unter anderem für TKKG schreibt er auch tolle Geschichten.
63) Sommerfuchs © schrieb am 14.03.2012 um 15:38:10: Soeben einen passenden Forumspunkt angelegt.
62) Sven H. © schrieb am 14.03.2012 um 10:40:10: @Sommerfuchs: Sehr interessant! Auch weil die drei ??? sich oftmals auch deshalb im Zentrale-Mutterbauch aufhalten, um dem Zugriff von Tante Mathilda entzogen zu sein. Paradox! Jetzt müßtest Du nur noch erklären, was es mit der Kaffeekanne der drei ??? Kids auf sich hat. Davon abgesehen: Ihr seid definitiv im falschen Thema ... wollt Ihr nicht ein eigenes gründen?
61) Sommerfuchs © schrieb am 14.03.2012 um 09:32:16: Und ich dachte immer, es geht bei den drei ??? um drei Jungen, die geheimnisvolle Kriminalfälle lösen!
*lach* Dieses bizarre und doch unterhaltsame Offtopic-Thema regt sehr zum Nachdenken an. Auch wenn es wirklich nichts mehr mit André Minninger und seinen Produktionen zu tun hat und eigentlich ein eigenen Forumsstrang verdient hätte. Titel "Die drei ??? analysiert aus dem Blickwinkel Freund, Jung, Dr. Franklin und Alice Schwarzer!"
Beim Lesen der letzen Einträge ist mir etwas sehr Gravierendes aufgefallen: Der grundlegende Unterschied zwischen der Serie "Die drei ???" und der Serie "Point Whitmark". Bislang haben wir die Serien naiv in der Gattung "Kinderunterhaltung" eingeordnet und uns über das Setting keine weiteren Gedanken gemacht. Dabei fällt hier die Wahl des Hauptquartiers sehr ins Gewicht! Die drei ??? haben sich einen alten Campinganhänger ausgesucht, den sie durch einen schmalen Gang betreten können. Er ist durch Schrott geschützt und geheim und dunkel. Hier wirkt das weibliche Prinzip. Die drei ??? erleben beim betreten der Zentrale ihre Geburt gleichermaßen rückwärts und ziehen sich in die sichere und dunkle Ruhe zurück, aus der sie eins gekommen sind. Der Schrott symbolisiert zugleich die Unfruchtbarkeit dieses sicheren Schoßes. Er unterliegt keinen Veränderungen. Das Leben spielt sich an einem anderen Ort ab. Hier herrscht Status quo. Man kann also sagen, dass es sich hier um einen defensiv weiblich sexualisierten Handlungsort handelt.
Die Jungs von "Point Whitmark" haben sich für das Gegenteil entschieden. Ihr Hauptquartier ist ein Leuchturm. Ein frei stehendes, auffälliges Phallussymbol. Hier handelt es sich um einen aggressiv männlich sexualisierten Handlungsort. Dieser steht auch noch am Meer, einer Umgebung, die bei gleichem Aussehen doch im steten Wechsel ist. Hier gibt es Gezeiten, Leben und Sterben und stete Erneuerung. ZUgleich symbolisiert das Meer Kraft, Urgewalt und Natur.
Wir erkennen im Vergleich der Serien also die Gegensatzpaare "Stillstand vs. Bewegung", "weiblich vs. männlich" und "defensiv vs. aggressiv".
Was meint ihr?
Und bitte nur ganz ernstgemeinte, wissenschaftlich fundierte Antworten!
60) Drake © schrieb am 10.03.2012 um 12:17:02: @baphomet: Dazu muss man noch sagen, dass viele der Charaktere, die Robert Arthur von Schurken fesseln oder einsperren lässt, Kinder bis Teenager sind, und garantiert zu mehr als 80 % männlich.
59) Der Aufpasser schrieb am 10.03.2012 um 12:03:41: @ baphomet: Robert Arthur wird mir immer sympathischer!

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