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André Minninger: Höhe- und Tiefpunkte

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13) Mr. Murphy © schrieb am 24.03.2011 um 15:05:33: Es wurde ja hier im Forum schon gerätselt warum die Qualität der Hörspielscripte von Andre Minninger ist, so wie sie ist. Zitat swanpride 10: "Aber ich habe auch den Eindruck, dass Minninger immer Schludriger geworden ist." Jemand anderes vermutet, dass Minninger unter Zeitdruck steht und sich dieser Zeitdruck auf die Qualität auswirkt. (Wars in der Folgendiskussion?) Meine Vermutung: Dieser Zeitdruck könnte sich dieses Jahr noch verstärken durch die Spezials und weil bei TKKG das 30 jährige Hörspieljubiläum ansteht... Muss man sich da Sorgen machen um diverse zukünftige Highlights der drei ??? (Alles von Kari und die 150)

Meiner Meinung nach, ist die Qualität eher schwankend. Zwischendurch gibts immer wieder gute Hörspielumsetzungen. Beispiele: Das der Humor aus "Fluch des Drachens" nicht drin ist, ist meiner Meinung nach kein Drama. "Fels der Dämonen", "Versunkene Dorf" und "Pfad der Angst" waren auch gut als Hörspiel umgesetzt.
12) Hoang Van Dong © (Hoang.Van.Dong@gmx.de) schrieb am 09.03.2011 um 22:08:29: um mich mal bei der Minninger Diskussion einzumischen. Ich finde auch das er das meiner Meinung nach zu schludrig bwz. zu locker angeht. Zu Begin werden die Szenen noch großzügig aus dem Buch genommen, zum Schluss hin fehlt es dem Hörspiel dann an Logik. Ich vermisse auch die knackigen Dialoge, evtl. Scriptumschreibungen damit das Hörspiel auch funktioniert usw. Bei Andre Minninger ist ROUTINE in den Arbeitsalltag eingekehrt, und das ist nicht gut!!!.
wobei ich Pfad der Angst als eines der wenigen gelungen Umsetzungen der letzten Zeit betrachte. Aber ob dies Zufall oder besonders viel Mühe waren das weiß nur einer.
11) Sophie schrieb am 09.03.2011 um 06:49:07: Richtig, in "Spuk im Hotel" passt alles. Herr Minninger scheint gern Actionszenen herauszukürzen und Dialoge mit viel Gerede und wenig Inhalt aufzunehmen. Außerdem lässt er aus meiner Sicht seltsame Improvisationen zu bzw. veranlasst diese (z.B. Justus, der sich die Oberlippe knetet). Und Beschreibungen von z.B. der Umgebung werden meist in langem Stil vom Erzähler dargeboten und nicht sinnvoll in die Dialoge eingebaut.
10) swanpride © schrieb am 09.03.2011 um 05:52:29: @4 Die Kritik kam erst nach dem "Reststart der Serie" auf? Das hab ich aber ganz anders in Erinnerung. Gerade die Hörspiele zwischen 90 und 120 sind damals oft aufs heftigste kritisiert worden, ganz besonders "Der Schwarze Skorpion" und "Der Schatz der Mönche".
Genaugenommen kamen die ersten kritischen Stimmen schon früher auf, nämlich als die Serie nicht mehr fast ausschließlich von Marx verfasst wurde. Was irgendwie logisch ist. Nacht in Angst ist ein tolles Hörspiel, allerdings ist das wohl eher dem Autor und den Sprechern zu verdanken, und kaum dem Skriptschreiber. Es ist nicht besonders schwer, aus der Vorlage sämtliche Fahrstuhlszenen herauszukürzen, und weitestgehend die Szenen mit Bob drin zu lassen und darauf zu achten, dass Perlen wie "eklig wirds erst weiter unten" auch den Weg ins Skript finden.
Sonnleitner und Vollenbruch hingegen schreiben meistens Geschichten mit sehr, sehr vielen Ortswechseln...was dann in einem übermäßigen Erzählereinsatz resultiert. Aber ich habe auch den Eindruck, dass Minninger immer Schludriger geworden ist. "Der Fluch des Drachen" zum Beispiel war für sich genommen soweit okay, außer, man kannte das Buch...dann war man natürlich enttäuscht, weil so viel vom Humor auf der Strecke geblieben war.
9) Saarlouis Isreit schrieb am 09.03.2011 um 00:46:18: Früher war Minninger wesentlich motivierter. Man sehe sich Folge 'und die verschwundene Seglerin' an: Die Verfolgungsszene ist so unglaublich echt und spannend gestaltet, dass es einen fast von den Socken haut. Nun betrachten wir beispielsweise die Verfolgungsszenen von 'Schlucht der Dämonen' und 'SMS aus dem Grab': Selten habe ich etwas langweiligeres gesehen, der Höhepunkt ist 'SMS aus dem Schlafzimmer' (*gähn*). Man halte sich vor Augen, dass wir uns in einer Millionenstadt befinden und dann sowas. Schrie Justus in der 'verschwundenen Seglerin' noch voller Verweiflung "Gib Stoff, Mann", dessen Wortlaut man wirklich abnimmt, dass er um sein Leben fürchtet, flüstert er Peter in der 'Schlucht der Dämonen' lediglich "Bleib cool" ins Ohr. Dem könnte man entgegenhalten, dass es hier ein Sprecherproblem gibt, doch könnte selbt das durch spannende Atmosphäre ausgeglichen werden. Ich bin der Meinung, dass die Buchvorlauge nicht einfach 1:1 übernommen werden darf und dass ist Minningers größtes Problem. Ich darf an 'SMS' aus dem GRab erinnern. Eine Folge, die mir die Haare zu Berge steigen lässt. Wie kann man rechtfertigen, die aus der Buchvorlage (noch akzeptable) Computerstimme 1:1 zu übernehmen, die ohnehin in der Handlung des Hörspiels keinerlei Bedeutung hat. Ergebnis ist ein Sprechcomputer mit der Stimme einer jungen Frau. Leila tippt zudem ihre Sätze innerhalb Millisekunden in den Computer. Die Lösung dieser nicht nur lächerlichen, sondern auch sehr peinlichen Dialogsequenzen wäre gewesen, Leila einfach zu Leila ohne Sprachproblem zu machen, denn, wie schon gesagt, das hatte im Hörspiel keinerlei Bedeutung. Hier müsste Minninger am ehesten eine Fortbildung besuchen.
8) JackAubrey © schrieb am 08.03.2011 um 23:52:18: Das er prinzipiell etwas kann, wenn er will, zeigt "Spuck im Hotel". Wenn man das heute noch einmal hört, glaubt man es wäre von Francis. Da stimmt einfach alles, und das trotz einer nur mittelguten Vorlage...
7) Sawyer schrieb am 08.03.2011 um 23:50:36: @6 Diese Abwechslung von mittelguter und ganz schlechter Qualität (ähnlich wie bei Herrn Sonnleitner) liegt meiner Meinung nach an wechselnder Motivation. Minninger sagt selber in einem Interview, dass ihm manchmal seine Arbeit zum Hals raus hängt, Pech für uns, wenn dann gerade eine neue Drei ??? - Folge ansteht (Anfang zu lang, mir doch egal, scheiss drauf)
6) Jimmy Cliff © schrieb am 08.03.2011 um 23:08:37: In Hörspielen, bei denen André Minninger skriptechnisch schlechte Leistungen abgeliefert hat, wurde dies zumeist flankiert von entweder lustlosen oder völlig überdrehten Sprechern, einer fürchterlich flappsigen Dialogregie, einem billigen Soundbrei an Musik, Hintergrundgeräuschen aus der Küchenschublade und einer amateurhaften Abmischung. Leider war dies in sehr vielen Folgen der Fall, für die Minninger die Skripte schrieb. Auffällig ist dabei, dass nach guten Folgen bei denen man dachte, Minninger hat endlich den Dreh 'raus, gleich wieder Folgen kamen, bei denen er wieder in alte Strickmuster verfiel.
5) Crazy-Chris schrieb am 08.03.2011 um 18:28:41: Bücher:
Den Insektenstachel und Rufmord fand ich ganz annehmbar, die restlichen 6 Bücher hingegen grausam schlecht.
Hörspielskripte:
Was soll man dazu sagen - er kann einfach nicht harmonisch kürzen bzw. die Buchvorlagen in ein Hörspielkript umsetzen.
Hörspiele aus der Serie "DiE DR3i":
Hier ist mit der "Pforte zum Jenseits" ein ungewöhnliches, aber sehr gutes und vor allem atmosphärisch starkes Hörspiel entstanden. Was man vom anderen Werk "Tödliche Regie" leider nicht behaupten kann, so unsagbar schlecht ist es geworden.
4) Mr. Murphy © schrieb am 08.03.2011 um 18:16:25: André Minninger gehört auch zu den umstrittenen Autoren der Serie. Seine Folgen kamen überwiegend schlecht an. Ich sehe das etwas differenzierter: Er hat 4 gute Folgen, 4 mittelmäßige Folgen und nur 2 schlechte Folgen geschrieben. Von der "Quote" her ist das doch ganz ordentlich. Beim Vergleich mit anderen Autoren schneidet da Sonnleitner etwas schlechter ab und BJHW ist deutlich schlechter. Am besten gefallen mir von Minninger "Stimmen aus dem Nichts", "Insektenstachel", "Hexenhandy" und "Pforte zum Jenseits". Mittelmäßig sind: "Im Bann des Voodoo", "Karten des Bösen", "Rufmord" und "Tödliche Regie". Schlecht sind: Vampir im Internet und Der Mann ohne Kopf.

Außerdem ist er nach Francis der Skriptautor der Hörspielserie. Angefangen hat er Anfang der 60'er Folgen. Für diese Arbeit wurde er auch immer wieder kritisiert. Seine Arbeiten sollen nicht gut sein. Auffällig ist jedoch, dass Kritik erst so richtig nach dem "Restart" der Serie (121) aufkam. Was mir vor dem "Restart" nicht gefallen hatte, war, dass er gerne Aktionszenen aus den Büchern streicht. Nach dem Restart war dem dann nicht mehr so (mein Eindruck). "Der Schatz der Mönche" hat er meiner Meinung nach völlig verhunzt. Zum Glück war es nie wieder so schlimm, geschweige denn schlimmer. Insgesamt betrachtet lautet hier mein Urteil: Teilweise leistet er als Hörspielskriptautor gute Arbeit, teilweise nicht. Das Verhältnis ist wohl so in etwa 70 / 30
3) luca94 © schrieb am 08.03.2011 um 18:14:29: Nachtrag: Als Autor gefällt er mir deutlich besser, seine Bücher haben durchweg gut gefallen, und den Vorwurf, dass er sich bei seinen Hörspielen mehr Mühe gibt, finde ich haltlos. Würde gerne mal wieder ein Buch von ihm lesen
2) luca94 © schrieb am 08.03.2011 um 18:11:36: Sehr schöner Forumspunkt, Jack! Ich fang gleich mal an:
Bei der Überschrift fällt mir sofort auf: Bei den Drei-??? Hörspielen, die ich kenne, gibt es nur einen einzigen Höhepunkt, nämlich das DreiTag-Special, wobei ich gar nicht weiß, in wie fern er da beteiligt war(?). Der Tiefpunkt ist bis jetzt das aktuelle Hörspiel. Nicht nur , weil es verdammt schlecht zusammengeschnitten und gekürzt ist, das sind alle der letzten 40 Hörspiele, sondern weil ich mir André Minningers Leistung als Drehbuchautor ganz einfach mit einem Graphen vorstellen kann. Ein Graph, der langsam und gleichmäßig nach unten geht. Ich kann mich an keinen Totalausfall oder an keinen Lichtblick in den letzten Jahren erinnern.

Seine Schwäche wird momentan in der Folgendiskussion zur 145 bestens beschrieben: Er übernimmt die ersten 30 Seiten eines Buches einfach, egal ob sie wichtig sind oder nicht, merkt dann, dass er so ja nicht weitermachen kann/darf, und kürzt den Rest dann auf eine Art und Weise zusammen, die mir einfach nicht einleuchtet.
1) JackAubrey © schrieb am 08.03.2011 um 17:44:12: Kaum ein Anderer hat die Hörspielserie so nachhaltig geprägt wie er. Als Skriptautor verfasste er die überwältigende Mehrheit aller Skripte, dazu ist er auch für Neuvertonung und für etliche Buchfolgen verantwortlich. Seine Arbeit ist dabei nicht unumstritten geblieben: Hier sollen Höhe- und Tiefpunkte sachlich besprochen werden.

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