bg-color-Chooser
 
  Start
 
  Community
  Bewertungen
  Forum
  Gästebuch
  Fanstuff
  Quiz
 
  Bücher
  Hörspiele
  Filme
  Autoren
  Interviews
  Cover
  Sammlerfälle
  Aiga
  Kids
  Adventures
 
  Archiv
  Lexikon
  A bis Z
  Links
 
  Layout
  Impressum

© 1997-2022 by
rocky-beach.com

Erfolgsfaktoren der Drei ???

Name

Email-Adresse

Text

«  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  »


189) Crazy-Chris schrieb am 12.12.2013 um 17:17:53: @Bullshit-Bapho 181: Warum soll ich deine dummen Fragen beantworten? Du ignorierst doch auch sonst alles was nicht in dein beschränktes Weltbild passt, insbesondere konkrete Fragen.
Aber ansonsten ist es wie immer - es werden Dinge schön geredet, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Q.e.d.
188) Hunchentoot © schrieb am 12.12.2013 um 17:11:32: "Trendthemen werden im Artikel doch sogar von KOSMOS kritisch gesehen, weil sie die Zeitlosigkeit der Serie gefährden."

Das geben sie selbst zu? Hätte ich nicht gedacht.
187) Boomtown © schrieb am 12.12.2013 um 16:24:13: So, hab mir die WiWo dann auch mal geholt und gelesen. Trendthemen werden im Artikel doch sogar von KOSMOS kritisch gesehen, weil sie die Zeitlosigkeit der Serie gefährden. Scheint also nicht mal aus marketingstrategischen Motiven heraus sinnvoll zu sein.

Ansonsten greift der Artikel ziemlich kurz. Ein ganzes Stück weit liegt das Phänomen auch in der inhaltlichen Ausrichtung der Geschichten selbst. So wie es dargestellt wird, fragt man sich doch warum etwa TKKG nicht eine vergleichbare Renaissance erfahren hat. Die Voraussetzungen sind ja auf Vermarktungsebene fast identisch. Arthur hat aber Geschichten mit Jugendlichen entworfen, die abseits jeder jugendlichen Alltagsrealität auch für Erwachsene (wieder) funktionieren können. Das ist zumindest auch ein Teil der Erfolgsstory, der hier verschwiegen wird.
186) Hunchentoot © schrieb am 12.12.2013 um 15:13:10: @180 Zum letzten Absatz: es ist eben zu allgemein gedacht. Trend ist nicht gleich Trend, die Anfangssituation ist nicht so, wie die aktuelle, der Kontext spielt immer eine Rolle und das WIE ist immer ein entscheidender Faktor usw. usf.
Das muss man immer im Einzelfall prüfen und kann ggf. Obergruppen bilden. Aber zu sagen: Hat einmal funktioniert, funktioniert immer wieder, ist vom Prinzip her so ziemlich das Gegenteil von Weiterentwicklung, die doch eigentlich durch immer neues Trendgedöns zum Ausdruck kommen soll. Deshalb denke ich u.a. dass die Serie sich durch die Aktualitätsbezüge eben nicht auf Dauer weiterentwickelt, sondern sich nur oberflächlich interessant macht und irgendwann in einer Sackgasse landet, in der auch das perfekteste Marketing nicht mehr über die inhaltlichen Mängel hinwegtäuscht.
185) baphomet schrieb am 12.12.2013 um 14:44:19: Eben, eine Singularität der Popkultur, wie es eigentlich bis heute nichts Vergleichbares gibt. Und bei Schaffung der Serie schon überhaupt nicht. AH ist ein frühes Beispiel der medialen Selbstvermarktung und die einhergehende Eitelkeit von AH hat RA im GS wunderbar mitverhöhnt.
184) Boomtown © schrieb am 12.12.2013 um 14:28:28: Hitch war sicher von zentraler Bedeutung für die Serie und höchstwahrscheinlich ja auch direkt von Arthurs Engagement für Alfred Hitchcock Presents inspiriert. So vielschichtig wie Arthur die reale Figur mit seiner fiktiven in seinen Geschichten zu Beginn verwobenen hat, wird deutlich, dass das nicht bloß ein drüber gestülpter Werbebanner war. Er wollte Hitchcock thematisch für Kinder und Jugendliche aufbereiten - und sicher auch kommerziell davon profitieren, keine Frage.
183) baphomet schrieb am 12.12.2013 um 14:00:33: @182 Er kann nicht mal das Zitat aus der WiWo richtig deuten. Die stellen die Serie als unspektakulär hin und der Marketing-Trick mit AH hat den Erfolg gebracht. Glauben wir das so vereinfacht, heisst das nicht, was der verrückte C immer behauptet, dass man auch irgendwen anders hätte nehmen können. Nur diese Figur Alfred Hitchcock hatte den Nimbus aus Kultiviertheit und Bosheit, die die ???-Marke geschaffen haben. Man kann das nicht durch ein Irgendwas oder Irgendwen ersetzen.
182) Boomtown © schrieb am 12.12.2013 um 13:46:43: @180 Was ist den daran seltsam? Ich habe doch bereits in #174 versucht zu erläutern, dass diese Milchmädchenrechnung hinten und vorne nicht aufgeht, aber das hast du bei der Beantwortung geflissentlich ignoriert. Du kannst doch aus der Figur Hitchcock nicht einfach eine Variable für beliebige "Trendthemen" machen, nur weil Arthur sie UNTER ANDEREM auch aus marketingtstrategischen Gründen verwendet hat.
181) baphomet schrieb am 12.12.2013 um 13:32:45: Aber Gossen-Chris, immer nur diese Pejorativ-Masche. Beantworte einmal, EINMAL die Frage aus #177, im "Nacht der Tiger"-Thread konntest Du es auch nicht: "Wie soll das mit einem ausgedachten Regisseur oder Autor einen ähnlichen Wert für die Eltern darstellen?" Das kannst Du nicht, also wirst Du gewöhnlich. Und versuch mit Deinem Horizont nicht über die Leute hier nachzudenken. Deine Theorie ist dumme Rechthaberei, sonst nichts.
180) Crazy-Chris schrieb am 12.12.2013 um 12:35:39: @176 ich gebe dir recht, wenn du sagst dass man heute die Gedankengänge von RA natürlich nicht mehr nachvollziehen kann. Halten wir ihm zugute, dass er eine Entscheidung getroffen hat, die zwei Fliegen mit einer Klappe schlug: mit Hitchcock hat er eine Figur gefunden, die gut in die Geschichten gepassst hat und die zusätzlich einen guten Werbeeffekt versprach. Mit einer anderen Entscheidung hätte er wohl nur das eine oder nur das andere erreicht, aber nicht beides gleichzeitig.
Ich finde die Entscheidung auch nicht schlecht, im Gegenteil. Wenn es möglich und sinnvoll ist, solche "Trends" in die Geschichten einzubauen, habe ich nichts dagegen. Damals nicht, und heute auch nicht. Ich finde es nur seltsam, dass bei den modernen Büchern darüber geschimpft wird, bei den US-Originalen aber nicht. Es wurden ja auch schon andere Beispiele genannt, z.B. der Super-Wal. Gleiches Recht bzw. gleicher Maßstab für alle Folgen.
179) Crazy-Chris schrieb am 12.12.2013 um 12:26:16: Bullshit-Bapho, wir wissen ja alle dass du der einzig wahre Experte für alles mögliche bist. So allwissend, dass sogar schon diverse Autoren zurückgekommen sind, um deinen Quark zu kommentieren und richtig zu stellen. Du bist der einzige hier im Forum, der blöde und beleidigende Theorien zum Besten gibt. Meistens sogar ganz unterhaltsam, aber ernst nehmen kann man Bullshit-Bapho nun wirklich nicht mehr (falls das überhaupt jemals jemand gemacht hat, ich hab da so meine Zweifel).
178) baphomet schrieb am 11.12.2013 um 20:45:39: Natürlich Hitchcock, nicht Hitchcok, sonst kommt der Chris durcheinander.
177) baphomet schrieb am 11.12.2013 um 20:42:53: @Chris Hier bin ich... Da hattest Du aber Oberwasser, als Du das gelesen hast, was? Von echten Experten für Filmkunst und Popkultur verfasst. Aber sonst wirklich peinlich, dass Du Deine haltlos blöde Theorie, die eine Beleidigung für den Kern dieser Serie ist, immer noch vertrittst und damit hier hausieren gehst, das spricht wirklich nicht für Dich. Denn ein fiktiver Regisseur müsste ja auch auf jemand rekurrieren, mit dem die Eltern etwas verbinden. Das kann nur Hitchcok sein, jedenfalls in den sechziger und siebziger und achtziger Jahren! Wie soll das mit einem ausgedachten Regisseur oder Autor einen ähnlichen Wert für die Eltern darstellen?
176) Hunchentoot © schrieb am 11.12.2013 um 20:39:56: @175 Chris, du hast ja mit der wirtschaftlichen Betrachtung nicht Unrecht, das ist ja durchaus ein relevanter Aspekt des Ganzen. Aber es gibt einen Unterschied, ob man als Firma Staubsauger herstellt, oder ob man ein Kulturgut (Literatur, Musik, Filme, Kunst) produziert und versucht, mehr als nur dessen äußere Aspekte rein wirtschaftlich zu handhaben. Man kann beim Staubsauger ohne weiteres die günstigeren Teile bestimmen oder sagen, dass rot sich besser verkauft als gelb. Aber der kreative Gehalt von Kulturgütern lässt sich nicht einfach so rationalisieren und optimieren und wenn das doch gemacht wird, sinkt die inhaltliche Qualität proportional und rapide ab.
RA hat sich z.B. vielleicht einfach gedacht, dass es cool und spannend wäre, Hitchcock einzubauen und dass ihm dazu vieles einfallen würde, so dass er seine Ideen auch mit etwas kombiniert hat, das andere anspricht. Und DANN hat er die zugehörigen Rechte erworben und nicht andersherum. Er wird wohl kaum am Schreibtisch gesessen haben um sich auszurechnen, welche Namensverwendung der Marke den finanziell größten Gewinn einbringt, auch wenn er den Werbeeffekt vielleicht ebenfalls im Hinterkopf hatte, und dann die Serie drumherumgestrickt haben. Man kann nicht ableiten, dass der Kreativprozess bei ihm aus markttechnischen Überlegungen bestand und dass man heute genauso an die Bücher herangehen kann. So zu denken hieße, das Wesentliche bei der Sache auszublenden. Anders gesagt: die Trendthemenverwendung lässt sich nicht anhand dieses rein ökonomischen Blickwinkels sinnvoll begründen. Um an dieses Thema herangehen zu können, ist vielmehr eine Auseinandersetzung mit den literarischen Details notwendig.
175) Crazy-Chris schrieb am 11.12.2013 um 20:05:10: @174 klar hatte Hitch auch eine dramaturgische Funktion. Bietet sich ja auch an, ihn in die Geschichten mit reinzuschreiben, wenn man ihn zuvor als Namensgeber eingekauft hat. Aber, und da wiederhole ich mich - für die Geschichten selbst hätte es ebenso gut auch ein fiktiver Erfolgsregisseur getan. Es gab überhaupt keine Notwendigkeit, warum es ausgerechnet der real existierende Hitchock sein musste. Außer eben, den damit verbundenen Promi-Werbeeffekt mit zu nutzen. Aber das hat mit dramaturgischer Notwendigkeit natürlich nichts zu tun.

gesamtes Forum chronologisch


[TOP] - [Druckversion] - [rocky-beach.com] - [Impressum] - 27.08.2018