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Erfolgsfaktoren der Drei ???

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279) Ricky Beach © schrieb am 11.07.2014 um 13:06:40: Eigentlich hat doch Robert Arthur Schuld. Hätte er William Arden nicht erlaubt an "seiner" Serie zu schreiben, hätten wir ein Problem weniger und eine übersichtliche und abgeschlossene Serie, über der man sich nicht mehrmals im Jahr so unglaublich ärgern muss.
278) Boomtown © schrieb am 11.07.2014 um 12:35:31: @276 Hm, was denn nun? Spaß oder Argumentation? Wenn's ein Gag sein soll, kapier ich die Pointe nicht und als Behauptung ist es schlichtweg falsch. Arden hat die Crimebusters nicht zu verantworten.
277) Sommerfuchs © schrieb am 11.07.2014 um 12:15:12: Das war tatsächlich ich. Das "m" hatte sich einfach in meinen Text geschlichen. Jedenfalls darf man doch mal bei einer Diskussion humorvoll über die Stränge schlagen. Andere in diesem Forum stellen Theorien bis zum Blinddarmdurchbruch auf, ohne als pervers oder infarm betitelt zu werden. Wobei ich da auch den Zwinker-Smiley anerkenne, Hunchentoot. Nix für ungut. Ich glaube, heute kommen wir hier alle nicht weiter.
276) Somnmerfuchs schrieb am 11.07.2014 um 11:45:03: Daher ja auch der Smiley und der Extrasatz, dass es zum SPASS gemeint ist! Aber trotzdem funktioniert die Argumentation. Zumindest, wenn man sie auf die vorangehende Diskussion aufbaut. Ich kann auch beweisen, dass Carey Schuld ist. Oder Arthur selbst. Siehe Adam & Eva und die Atombombe. Es bleibt aber bestehen, dass die Crimebusters das Tor für Veränderungen geöffnet haben. Und das erste Buch hat nun einmal Arden geschrieben. Kann doch jeder bewerten, wie man es will. Man kann doch nun echt ALLES so drehen, wie es passt, oder?
275) Boomtown © schrieb am 11.07.2014 um 10:48:06: @271 Das ist wirklich infam. Arden hat den Spin Off nicht initiiert sondern im gegenteil, das sinkende Schiff zum richtigen Zeitpunkt verlassen.

@268 Yep, da sind wir und eigentlich in fast allem einig.
274) Hunchentoot © schrieb am 11.07.2014 um 10:32:35: Ich glaube auch, das größere "Verbrechen" hat seine Frau mit den Computerviren begangen. Gibt es IRGENDETWAS positives über diese Folge zu sagen? xD
273) Hunchentoot © schrieb am 11.07.2014 um 10:22:41: Ein 'Körnchen' trifft es sehr gut. Die Sachen die du aufzählst stimmen hauptsächlich, aber die Logik dahinter ist so, dass Adam und Eva an der Atombombe von Hiroshima Schuld sind. Klar sind sie zum Schluss einen falschen Weg gegangen und zwar nicht nur Arden allein und auch nicht als der Antrieb hinter der Sache, sondern, wie du sagst, er hat den Auftrag ausgeführt. Man kann das ganze auch umdrehen und sagen, er hat in einer schwächlichen Phase wenigstens halbwegs noch etwas Passables herübergerettet, wenn man ihn mit anderen vergleicht. Automafia hat zumindest noch einen gewissen Flair, auch wenn die Story nicht das Gelbe vom Ei ist. Aber Arden zum Schuldigen zurechtzubasteln finde ich sogar irgendwie leicht pervers. Nix für ungut
272) Sommerfuchs © schrieb am 11.07.2014 um 09:44:10: Video killed the Radiostar, oder warum William Arden an dieser Diskussion Schuld ist. Wenn man die Chronik des Untergangs betrachtet, so sticht ein Name unangenehm hervor: William Arden. Führte er einst das Erbe Arthurs mit einem starken Lektorat und guter Schreibe fort, so lies er sich vom schnöden Mammon und Marketing-Argumenten dazu überreden, zum Wegbegleiter des Niedergangs zu werden. Hier wird deutlich, dass der Profi sich nicht dem Werk verpflichtet fühlte, sondern dem Auftrag. Der Verlag sah die Hardy Boys und entschied: "Wenn die Jungs aus dem Fenster springen, springen unsere T3I hinterher!" Und man sprang. William Arden voran. Justus wurde durch seine Feder über Nacht zu einem sozial unterbelichteten, verfressenen Willi Sauerlich, Bobs Charakter wurde einfach mal so eben recycled und Peter wurde auf seine Muskeln reduziert. Dazu kam eine sinnentleerte Mischung aus Popkultur, Schenkelklopfern und Zweideutigkeiten, gepaart mit Fällen, die selbst ein Stefan Wolf besser entworfen hätte.
Mit der "Automafia" versetze Arden der Serie einen folgenschweren Tritt in den Unterleib. Er fuhr mit einem Lowrider einmal über das Konzept, das Arthur seinerzeit entwickelt hatte. Er warf Steine in das perfekte Glashaus, das er und seine Kollegen über Jahre hinweg aufgebaut hatten. Danach gab es nur noch Scherben. Wir wissen nicht, wie es weitergegangen wäre, wenn Arden und der Rest des Teams sich verweigert hätten. Wenn man nicht den Hardy Boys gefolgt wäre, sondern mutig den alten Weg weitergegangen wäre. Vielleicht wäre die Serie dann heute in einem anderen Zustand.
Ich hatte diesen Text übrigens nur aus Spaß begonnen, um ein total überzeichnetes Gegenbeispiel zu schaffen. Just for fun. Immerhin finde ich die Crimebsuters sehr unterhaltsam. Aber ich habe mich eben tatsächlich zumindest zu einem Teil selbst überzeugt und überrascht. William Arden hat eine folgenschwere Entscheidung getroffen. Wie man die bewertet ist jedem selbst überlassen. Aber keine der heute so kritisieren Folgen wäre möglich gewesen, wenn Arden beim alten Konzept geblieben wäre und nicht mit der "Automafia" das Ende einer großartigen Serie eingeläutet hätte. Er ist und bleibt damit der Wegbereiter dessen, was heute ist. Und wenn der aktuelle Status hier als Katastrophe definiert wird, ist Arden der Initiator dieser Katastrophe. Nicht mehr und nicht weniger. Arden killed T3I. Ich füge dem noch einen hinzu, muss aber auch erschrocken registrieren, dass hinter dieser Behauptung ein gewichtiges Körnchen Wahrheit steckt.
271) Bird Wiggins © schrieb am 11.07.2014 um 01:14:14: @270: das ist jetzt nicht so hart gemeint, wie es klingt bzw. es sich ließt. Bei mir schwingt wahrscheinlich noch der Frust über 175 nach und der plumpe Versuch es als Maex ebenbürtig zu verkaufen. Wir könnten schon gute Geschichten schreiben, wenn wir uns auf das Wesentlichste beschränken würden und eingutes Lektorat hätten. Gleichwertig zu KE und Co wären sie bestimmt alle mal.
270) Hunchentoot © schrieb am 11.07.2014 um 01:05:23: @268 Aber, was für die Autoren gilt, gilt auch für uns und man muss das mal sagen, weil es sich sonst schnell als zu persönlich lesen könnte. Wir zum Beispiel, ich, du, Baph, Boomtown und andere kennen uns auch super mit der Serie aus, haben feste Vorstellungen davon, wie sie aussehen sollte und sind Fans. Aber: nirgendwo ist belegt, ob jemand von uns in der Lage wäre auch nur eine halbwegs sinnvolle Geschichte selbst zu schreiben. Das ist zwar für eine fundierte Kritik anderer Bücher auch nicht notwendig, aber man sollte das auch nicht vergessen, um nicht zu hart mit den Autoren als Personen ins Gericht zu gehen, was ja schnell mal passieren kann, sondern sich eher auf die Bücher zu beschränken. Alles andere führt zu nichts.
Was allerdings die Sache mit dem Anspruch von mehr Qualität gegenüber anderen Kinderbüchern, den Qualifikationen der alten Autoren und dem inhaltlichen Lektorat (man denke an die Carey-Briefe) angeht, kann ich nur uneingesschränkt zustimmen.
269) Bird Wiggins © schrieb am 11.07.2014 um 00:53:20: Und wenn man Interviews und Aussagen der neuen Autoren ließt oder Fotos auf FB sieht, hat man mehr das Gefühl, dass beweihräuchert sich eine kleine Clique von Auserwählten anstatt einfach ihre Arbeit zu tun. Da kann man eigentlich nur MS, so sehr man ihn auch hasst, loben, dass der bei so etwas nicht mitmacht. Der tut seine Arbeit, wenn auch mehr schlecht als recht, und basta.
268) Bird Wiggins © schrieb am 11.07.2014 um 00:42:05: @259:
Ansonsten stimme ich ja allgemein zu. Die Fließbandproduktion ist der Qualität der Serie nicht gerade zuträglich und die Fan-Vergangenheit der Autoren auch nicht. Und früher wurden Autoren verpflichtet, die sich ihre Meriten bereits verdient hatten, heute scheint das oft umgekehrt zu laufen. Dass man etwa auf seiner Homepage prominent damit wirbt, Spiegel-Bestseller-Autor zu sein und hunderttausende Tonträger verkauft zu haben, finde ich z.B. etwas zu viel des Guten, weil schnell ein Geschmäckle entsteht.

So sehe ich das auch. Die Serie sollte mehr Qualität im Schreibstil und in der Charakterisierung der Figuren enthalten als die damaligen Kinderbücher. Mit diesem Ziel traten damals Arthur und Random House an. Von diesem Ziel hat man sich aber meilenweit entfernt. Dieses kann ich als Verlag nur erreichen, wenn ich mir gestandene Autoren mit ins Boot hohle. Arden war langjähriger Krimiautor und Carvey hat lange für Disney gearbeitet und war sowohl Mitglied bei P.E.N. als auch bei den Mystery Writers of America. (West lasse ich jetzt mal raus) Beide verfügten also über die Erfahrung eine solche anspruchsvolle Nach dem Tod Arthurs zu übernehmen und fortzuführen. Nicht um sonst hat Arden die Serie geprägt wie kein anderer. Gleichzeitig waren da auch noch Walter Retan und Eugenia Fanelli als Lektoren. Random House hatte also eine Top-Manschaft am Start.
Heute hat man eher den Eindruck, dass jeder, der sich mit der Serie auskennt, von Kosmos angesprochen wird ob er nicht ein Buch schreiben will. Und da sind die die Fans natürlich erste Wahl, egal sie Erfahrung auf dem gebiert haben oder nicht. Kosmos kann die Kosten niedrig halten, da der Verlag den Fan-Autoren keine Fibel an die Hand geben muss und blind darauf vertrauen, dass die Fans schon keinen Müll liefern. Damit geht man aber ein enormes Risiko ein, dass außer bei Marx, bei allen anderen so gut wie in die Hose ging und das dabei Storys und Charakterverzehrungen entstehen, die eher inm Bereich Fanfiktion ihre Daseinsberechtigung hätten, als im Kanon der Serie. Das die heutigen Autorendas nicht Geren hören wollen, ist doch verständlich. Die leben in ihrer Seifenblase und freuen sich einen ab, dass sie endlich Teil der großen Familie sind und da die Väter und Mütter der Serie nicht mehr leben, die die Fan-Autoren eher in den Keller verbannt hätten als sich mit ihnen ablichten zu lassen, haben sie auch nichts zu befürchten. Denn Masse und null Erfahrung wird nie Klasse und langjährige erworbene Meriten siegen.
267) Hunchentoot © schrieb am 11.07.2014 um 00:12:12: @265 Ja, aber ich überlege gerade... die Sache ist ja schon geschrieben und damit ist es müßig, noch darüber zu sinnieren. In dem generellen Gedanken, dass momentan etwas mit den Nebenfiguren passieren muss, gestützt auf bisherige Beispiele, sind wir uns doch alle einig, denke ich. Ob man nun eher dieses oder jenes als treffenden Beleg akzeptiert, ist dabei eigentlich weniger erheblich.
@Baph Wenn du es allerdings SO sagst wie im letzten Satz, kann sogar ich mit Feuermond mehr anfangen
266) baphomet schrieb am 11.07.2014 um 00:00:17: @261 Ich habe meinen Vorbehalt bei "Feuermond" gegen die finite Herkunftskonstruktion im ersten Band und die ödipale Reduktion von Hugenay, der eigentlich eher ein ganzes Genre als eine konkrete Figur ist, aber mir ist das lieber, als wenn ich mich über einen albernen letzten Band ärgern muss, wo alles wieder eingestampft wird, was vorher gelungen war, wie beim Pendant "Toteninsel". Bei "Feuermond" war es jetzt schon egal, weil das Kind bereits in "Erbe" ausgeschüttet wurde.
265) Boomtown © schrieb am 10.07.2014 um 23:58:28: @261 Hugenay war bei Arthur ja auch genial wie er war aber eben mit dem zweiten Mal auch dann in dieser Form am Ende. Marx hat ihn zunächst mal wieder zum Leben erweckt und damit die Renaissance der Serie befeuert. Das sollte man schon berücksichtigen, bevor man ihm vorwirft, ihn dann wieder eingetütet zu haben.

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