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Erfolgsfaktoren der Drei ???

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84) Sokrates © schrieb am 13.01.2011 um 19:33:18: Danke@Swan!

Ein Faktor ist für mich, dass es schlicht gute Unterhaltungsliteratur ist, die hilft, sowohl den Stress als auch den Frust des Alltags kurz in den Hintergrund treten zu lassen. Und man weiß, dass relativ regelmäßig was Neues kommt, so dass man nicht ständig (i.d.R. ziellos *g*) Buchhandlungen abklappern oder Bücherratgeber lesen bzw. gucken "muss". <- Dies gilt für hochgelobte (Jugend-)Literatur nicht zwangsläufig: Ich habe 30 Karl-May-Bände rumstehen, das erste hab ich nach einer Seite aufgegeben, weil ich's wahnsinnig anstrengend fand; Enid Blyton (kenn als Buch nur "5 Freunde") find ich zu vorhersehbar.
83) swanpride © schrieb am 13.01.2011 um 19:15:40: *seufz* wieso muss eigentlich jede Diskussion in eine Hetzjagd gegen das Phantom der "fanatischen Altfans" enden? Wie wäre es, wenn wir stattdessen mal überlegen, warum selbst die "ewigen Kritiker" der Serie treu bleiben...das passt viel besser zum Forumsthema. Nostalgie ist es wohl nicht alleine, denn sonst würde mein Schrank überquellen mit Hörspielen und Jugendbüchern. Also warum liegen meine TKKG Bücher in einer Kiste auf dem Speicher, warum steht in meinem Bücherregal ein einziger Enid Blython Abenteurband während die ??? Bücher einen Ehrenplatz in meiner neuen Schrankwand erhalten haben? Am Fankult alleine kann es auch nicht liegen...den in dem Fall muss man nicht Fragen ob erst das Huhn oder das Ei da war, der Kult mag zwar den Fan antreiben, aber er kann nur mit Fans starten.
Aufgezählt wurde schon der "exotische" Ort, die unterschiedlichen Hauptcharaktäre (für jeden ist was dabei), die gelungenen Cover und die Qualität der Geschichten. Hat sonst noch wer etwas zu bieten?
82) Sokrates © schrieb am 13.01.2011 um 19:15:17: ... und noch'n peinlicher Tippfehler dazu: Kari heißt ja Erlhoff *grummel.@.myself*
81) Sokrates © schrieb am 13.01.2011 um 18:58:14: Ups, Wort in #80 "gefressen" Richtig ist "[...] wusste (scheinbar) ganz Medien-Deutschland VORHER, was drin stehen würde [...]".
80) Sokrates © schrieb am 13.01.2011 um 18:52:30: @Morton: Erinnerst du ich an einen gewissen Thilo Sarazin (Ex-Bundesbank-Chef) und dessen neustes Buch!? Von dem gab es max. 5-6 Vorab-Druckfahnen, und trotzdem wusste (scheinbar) ganz Medien-Deutschland, was drin stehen würde - und hat heftigst kritisiert, OHNE eine Zeile gelesen haben zu können Wenn das also schon Profis passiert, kann man sich dann ernsthaft über Laien bzw. Amateure (denn vermutlich sind wir Fans mehrheitlich sowohl im literarischen als auch kriminologische Sinne genau das) "aufregen"?
@Jack: Leider wahr --> Bei Marx, Ehrhoff u. Vollenbruch weiß man "top" und wurde selten entäuscht - wegen dieser hohen Grunderwartung sind Ausbrüch nach oben extrem schwierig und daher ebenso selten; bei Nevis weiß man "solide" bis "gut" u. bekam sehr selten Ausreißer nach oben o. unten; bei Sonnleitner und Minninger weiß man "na ja" bis "mittelmäßig" und auch da gibt es nur wenige Enttäuschungen (-) oder Überraschungen (+)...
Man lernt halt mit der Zeit, Autoren "zu lesen" *g* Bsp: Agatha Christie, mit der Methode "verdächtige die unverdächtigste Person" liegt man zwar nicht immer richtig, hat aber eine erstaunlich hohe Trefferquote!
79) JackAubrey © schrieb am 13.01.2011 um 17:35:49: Naja, es ist ja nun nicht nur "Kaffesatzlerserei", dass man sich von einem Autoren nach etlichen Bücher ein bestimmtes Bild hat, das auch mit einer Vorerwartung geprägt ist. Wenn ich von einer neuen Sendung mit Dieter Bohlen lese, kann ich mir auch schon eine Meinung erlauben, bevor ich sie gesehen habe, und werde wahrscheinlich nicht durch eine Neuauflage der "Literarischen Quartetts" überrascht...
78) Morton der Chauffeur schrieb am 12.01.2011 um 22:00:28: Im Gegenteil, ich bin überwiegend Buchleser und nenne eine komplette Kollektion aller DDF-Bücher mein Eigen.
77) Sokrates © schrieb am 12.01.2011 um 19:26:44: @Morton: Bis du Nur-Hörer? Das ist in keinster WEise abwertend gemeint, erklärte aber Einiges
Ansonsten sind "die Vorab-Meinungen der Altfans" i.d.R. Vermutungen und Spekulationen aufgrund der spärlichen Infos von KOSMOS (Titel, Cover, Klappentext) einerseits und den bisherigen Erfahrungen mit den Autoren (es lebe das Vorurteil *g*) andererseits, übrigens nicht selten scherzhaft gemeint. Auch, wenn sich das bei einigen Usern wie Fakten liest...
76) Morton der Chauffeur schrieb am 10.01.2011 um 21:01:02: @75, dann müssen die Altfans aber ganz besondere Beziehungen haben. Denn meistens kommen die Urteile ja schon, bevor die entsprechende Folge überhaupt veröffentlicht wurde.
75) Maik © schrieb am 10.01.2011 um 20:50:29: @ 74) Morton der Chauffeur: Du vergisst noch den Autoren der Folge zu erwähnen. Bücher von bestimmten Autoren sind schon verurteilt, wenn ein bestimmter Name drin steht. Es gibt aber auch Autoren, die am Besten vom Papst heilig gesprochen werden sollten
Aber das hat nichts mit Hellsehen zu tun. Die Altfans lesen/hören schon die Folge/Buch vorher, bevor sie sich äußern. Es sind halt mittlerweile viele Dinge, die Europa/Sprecher/Skriptschreiber irgendwie verpatzen.
Das Forum hilft aber manchmal auch dabei, dass sich ein paar Leute über ein paar Dinge extremst hinein steigern.
74) Morton der Chauffeur schrieb am 07.01.2011 um 21:54:56: Also dass diese und jene Folge aus diesen und jenen Gründen schlecht ist, wissen die Altfans hellseherischerweise IMMER vor dem Erscheinen der Folge. Ich finde sowas unangemessen, bzw. respektlos gegenüber den Autoren und Produzenten. Ob eine Folge schlecht ist oder nicht, sollte man erst beurteilen nachdem man sie selbst gelesen/gehört hat. Alles andere ist doch Kaffeesatzleserei. Natürlich kann man den Titel oder das Cover beknackt finden, aber beides hat bekanntlich nicht immer viel mit dem Inhalt zu tun. Und solange man den Inhalt nicht kennt, finde ich es merkwürdig woher man weiß dass dieses und jenes schlecht ist.
Eigentlich müssten diese Altfans dann auch beim Lottospielen schnell reich werden, dank hellseherischer Begabung
73) iMicky © schrieb am 07.01.2011 um 17:25:21: Ich denke nicht, dass man einen Kult gezielt planen kann. Vielmehr muss man das passende Produkt zur richtigen Zeit für die treffende Zielgruppe herausbringen. Das hat VW mit dem Käfer und auch Apple mit dem iPad gemacht. Bei den ??? kommt hinzu, dass viele eine enge Bindung aufgrund positiver Kindheitserinnnerungen haben und/oder die ??? wieder entdeckt haben. Auch die Kontinuität (nicht die Leistung) der Hauptsprecher und Nebenpersonen spielt da eine Rolle.
72) Phony McRingRing © schrieb am 07.01.2011 um 16:54:28: OBwohl ich auch fairerweise sagen muss, es ist schwer, sich was Neues zu denken, und dann überlegt man sicher auch mal, "Hmm, wieso nicht mal was mit Pokerspielern?". Das muss also nicht immer Kalkül sein.
71) Phony McRingRing © schrieb am 07.01.2011 um 16:39:47: Dann GENERIERT man aber keine Trends, sondern springt nur auf deren Zug auf. Und man sieht ja, wohin das führt. Wir Altfans schimpfen wegen der oft weit hergeholten Thematik zu Fussball/Poker/etc. und dem eigentlichen Fall, bzw. sind diese Fälle in der Regel immer voll für den Eimer oder so gerade noch ganz nett, und das wissen wir Altfans eh schon meistens VOR Erscheinen. Nur die Laufkundschaft fällt vielleicht noch darauf rein.
70) kaeptn kidd © schrieb am 07.01.2011 um 16:27:52: @67: Interessanter Punkt, Daidalus. Ich frage mich manchmal auch, ob die drei ??? in ihrem Ursprung eine Art kalkulierter Kult gewesen sein könnten, der eben dank brillianter Kalkulation auch heute noch sehr gut funktioniert.
Ich glaube aber viel eher, dass die Serie (oder besser: der ERFOLG der Serie) im Ursprung ein "Zufalls"-Produkt war, das durch enorme Sensibilität, Talent, Streben nach Qualität und Hingabe aller Beteiligten entstanden/gewachsen ist. Die Macher (seien es die Regisseurin, die Sprecher, die Skriptschreiber, der Geräuschemacher oder sonstwer) haben es verstanden, in jeder Hinsicht den Nerv ihrer Hörerschaft (und deren Eltern!) zu treffen. Ob es nun die sympathischen Hauptfiguren sind, mit denen sich jeder irgendwie identifizieren kann, die anspruchsvollen und originellen Geschichten, die problemlos für Kinder UND Erwachsenen funktionieren, die vielfältigen Nebenfiguren, die spannenden Schauplätze, die Atmosphäre, die herausragenden Covermotive, die gute Sprache (auch im Hörspiel), oder auch die Darstellung der Jugend (im krassen Gegensatz zu TKKG), das alles gehört zum Erfolg dazu und ist meiner Meinung nach auf keinen Fall kalkuliert worden, sondern vielmehr "entstanden". Dabei wurde immer geschafft, eine Balance zwischen Zeitgeist und Zeitlosigkeit zu halten, die aus meiner Sicht absolut prägend für die drei ??? war und die sonst keine Serie halten konnte oder wollte.
Natürlich war auch die Sprecherriege von Anfang an ein sehr wichtiger Faktor und auch die ist aus meiner Sicht einem beinahe unfehlbaren Gespür der Zuständigen zu verdanken (aber eben nicht in dem Sinne, dass Bohlen-mäßig kalkuliert, Trends analysiert und mit Blick auf den größtmöglichen Erfolg Stimmen zusammengecastet wurden).
Neben Peter Pasetti als Erzähler ist allein schon die Wahl der 3 Hauptsprecher, wie sich auch 30 Jahre später noch zeigt, ein Geniestreich gewesen (Ob vorausberechnet oder nicht? Man weiß es nicht. Wenn ja: brilliant! Wenn nicht: auch.). Die Stimmen waren immer sehr individuell und gut zu unterscheiden, dabei auch noch sympathisch und bodenständig und (mit Einschränkungen) sogar bis heute überzeugend. Welche andere Serie hat das schon? ;-)
Womit wir beim Faktor "Kontinuität" wären, der schon mehrfach erwähnt wurde und auch für mich sehr wesentlich zum Erfolg beigetragen hat und auch immernoch beiträgt.
(*vorspulen zur Gegenwart*) Die Live-Events, das Merchandising und alles andere, was in den letzten Jahren an Hype dazugekommen ist, verstärkt den Erfolg natürlich auch oder ERSETZT das, was heute (oder wenigstens im Moment) an Talent und "Feeling" zu fehlen scheint.

@68 & 69: Ich würde schon sagen, dass heute eine gehörige Portion Kalkulation und wirtschaftliches Denken mitspielen (muß). Zugegeben: "Trends generieren" ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Um wirkliche Trends zu generieren, braucht's schon mehr als ein paar Live-Events, Radiointerviews und Fan-Shirts. Aber dass Themen wie Poker, Fussball und Technik aufgenommen werden, liegt für mich eindeutig an dem Bestreben, sich am Markt und an Trends orientieren zu wollen. Was denn sonst? Es wäre ja schlimm, wenn DAS die Themen wären, die den neuzeitlichen Autoren ehrlich am Herzen lägen. ;-)
Nebenbei: Ich als Altfan empfinde das in der Tat als abschreckend. Aber es gehört halt heutzutage dazu und noch hat es mir die drei ??? nicht vermiesen können :-)

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