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Erfolgsfaktoren der Drei ???

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144) kaeptn kidd © schrieb am 09.09.2011 um 14:33:15: @Mr. Murphy: Interessante Frage, über die man nur spekulieren kann. Aber was meiner Ansicht nach fast sicher ist, ist, dass die drei ???, hätten sie erst vor ein paar Jahren mit der Qualität von damals gestartet, zumindest beim erwachsenen Publikum kaum eine Chance gehabt hätten. Dazu ist die Konkurrenz inzwischen doch zu groß und (handwerklich gesehen) zu weit. Auch inhaltlich waren die drei ??? anfangs doch wirklich eine Kinderserie, die heute wohl nur sehr wenige Erwachsene hinter dem Ofen vorgelockt hätte. (So denke ich mir das jedenfalls … )

Wenn man an das jüngere Publikum denkt: Da könnten die alten Folgen heutzutage durchaus gut dastehen (und das zun sie ja bestimmt auch). Im Vergleich mit aktuellen Jugendserien stechen die alten drei ??? – soweit ich es beurteilen kann – immer noch deutlich heraus. Charismatische Stimmen, interessante Figuren, ungewöhnliche Schauplätze, spannende Geschichten …

Was mich dabei interessieren würde: Gefallen der jüngeren Hörerschaft – bei der es ja immer noch stetig Nachschub zu geben scheint – eher die neuen Folgen? Oder doch eher die alten?
Und was heißt eigentlich "jüngere Hörerschaft"? Ab wann hört man denn heutzutage die drei ??? ? Ich weiß noch, dass ich so 7 Jahre alt gewesen sein muss … Aber wie ist das heute?
Und fängt man tendenziell mit den ERSTEN Folgen an, oder lässt man sich DIE schenken, die gerade bei Saturn im Regal vorn stehen?
Wenn ich von gleichaltrigen Nicht-Fans gefragt werde, welche Folge man am besten dem Nachwuchs schenkt, ist die klare Antwort: Folge 1! Von vorn anfangen und gleich mit einer der besten Folgen einsteigen. Und angefixt!
Allerdings fehlt mir mangels eigenem Nachwuchs das Feedback. Vielleicht gibt's auch andere Meinungen … ?
143) Sophie schrieb am 08.09.2011 um 19:46:25: @Mr. Murphy: Ja, ich denke auch, dass ein Faktor vielleicht mangelnde Konkurrenz ist. Allerdings weiß ich nicht, ob manche Krimiserien von heute eine so große Konkurrenz darstellen. Es gibt ja meines Wissens nur die Serien nach dem "drei ???-Format", die du genannt hast. Andere Krimiserien wie z.B. Lady Bedfort verfolgen ja doch ein anderes Konzept (es geht z.B. eben nicht um Jugendliche). Wenn man also heute nach Hörspielen sucht, die den drei ??? ähneln, hat man doch nach wie vor nicht so viel Auswahl, also wenn man auf Jugendliche "fixiert" ist, die Verbrecher jagen.
142) Mr. Murphy © schrieb am 08.09.2011 um 19:16:30: Ich wollte nochmal auf meinen Beitrag # 11 eingehen. Dort schrieb ich: "Es sind wohl wirklich mehrere Faktoren, die den Erfolg ausmachen. Einige wurden ja schon genannt. Ich werde mal das "Pferd von hinten aufzäumen", ein Teil des Erfolgs kommt vielleicht auch einfach daher, dass es über lange Zeit wenig Konkurrenzhörspielserien gab. Über die ganze Zeit gab es nur TKKG, Fünf Freunde und seit 10 Jahren Point Whitmark. Man stelle sich vor, im ganzen deutschen Fernsehen gäbe es nur vier Krimiserien..."

Was meint ihr dazu? Aus meiner These ergibt sich ja die Frage, ob die drei ??? ähnlich oder gleich erfolgreich wären, wenn sie erst im Laufe der letzten Jahre gestartet wären (mit der Qualität in Buch und Hörspiel von damals) ...
141) Laflamme © schrieb am 16.01.2011 um 22:41:37: 140 Deine genannten Bücher haben eine 2. Aber das hat mit Erfolgsfaktoren nichts mehr zu tun.
140) Sawyer schrieb am 16.01.2011 um 22:24:55: @136 Der Klügere schweigt: Schlussstrich @139 Herr Minninger schreibt viel Mist, "Insektenstiche" und "Stimmen aus dem Nichts" halte ich jedoch durchaus für "gut" bis "sehr gut"
139) Laflamme © schrieb am 16.01.2011 um 21:39:07: Auch das ist dann wohl ein Erfolgsfaktor der Serie. Es haben bereits so viele Autoren daran geschrieben, daß sich jeder seinen Favoriten rauspicken kann. Jetzt hat halt manch ein Autor mehr Fans als ein anderer, trotzdem haben (fast alle) ihre Qualitäten. :D
Wenn ich meine Noten überblicke hat jeder Autor, der mehrere Bücher beigesteuert hat (außer André Minninger), für mich zumindest ein sehr gutes Buch geschrieben. Die meisten davon auch unterdurchschnittliche Bücher. Dazu muß ich aber auch anmerken daß ich dazu neige, gerne bessere Noten zu verteilen, auch gerne für hier nicht so angesehene Bücher, also wenn ich ein Buch schlecht bewerte dann ist es wirklich übel.
138) swanpride © schrieb am 16.01.2011 um 20:48:53: @137 Gerade "Die Rache des Tigers" ist eine geschichte, die mir so gar nicht gefällt. Tut mir ja leid, aber von den Neuzeitautoren gibt es für mich nur vier, die es geschafft haben, "immer wieder les"-Geschichten zu schreiben (und die von den anderen beiden autoren sind noch nicht in Hörspiele umgesetzt worden).
137) Sophie schrieb am 16.01.2011 um 20:18:50: @swanpride: Ich finde aber auch, dass andere Autoren der Neuzeit ebenfalls sehr gute Geschichten geschrieben haben, soweit ich es als "Nurhörer" beurteilen kann. "Die Rache des Tigers" gefällt mir z.B. sehr gut und diese Geschichte stammt von BJHW. Die Geschichte ist als Hörspiel meiner Ansicht nach auch sehr gut umgesetzt worden. Von daher würde ich auch anderen Autoren der Neuzeit, nicht nur Herrn Marx und Frau Fischer, bescheinigen wollen, sehr gute Geschichten geschrieben zu haben.

Ein weiterer Erfolgsfaktor der heutigen Zeit ist sicher auch noch die Hoffnung auf Besserung bzw. kontinuierlich gute Qualität, die viele Fans nicht aufgeben. Man weiß ja, gerade von früher, dass es besser geht. Das muss man ja leider so sagen.
136) Morton der Chauffeur schrieb am 16.01.2011 um 19:13:38: Lieber Herr Sawyer, ich bin mir nicht sicher ob du es wirklich nicht kapierst, oder es einfach nur mutwillig nicht verstehen willst. Dabei ist die Sache kein "Irrsinn", sondern ganz einfach und überaus logisch nachvollziehbar, wenn man nur einmal seinen gesunden Menschenverstand bemüht.
135) swanpride © schrieb am 16.01.2011 um 17:45:24: @134 Sorry, hatte keine Lust, dass die Diskussion wieder abschweift...
Ich hab da nicht so den Überblick, weil ich neben den ??? keine der aktuellen Hörspiele mehr höre, aber wo auf der Qualitätskurve wäre ein "verdammt, fing gut an, viel dann ab"-Hörspiel wie tödliches Eis im Vergleich zu anderen Serien? Ist da die Qualität auch merklich besser im Vergleich, wie es bei der Buchreihe der Fall ist (wenn nicht gerade Sonnleitner schreibt....)
134) Sawyer schrieb am 16.01.2011 um 17:24:17: @133, 132 Nur am Rande, ich finde, nur weil es einige hier gibt, die sich sonst aufregen, sollten wir jetzt nicht alle beginnen vor jedem Satz "Meiner Meinung nach" usw. zu schreiben... Das hieße ja, diesen Irrsinn zu akzeptieren. Zum Thema: Ich denke auch, das Problem ist, dass sogar die eher seltenen guten Buchvorlagen mittelmäßig bis schlecht umgesetzt werden. "Tödliches Eis" ist als Hörspiel nicht schlecht, aber ist sind eben auch da deutlich die Schwächen der Minninger Adaptionen erkennbar. Was wäre daraus geworden, wenn man auch die spannenden Szenen vertont hätte?
133) swanpride © schrieb am 16.01.2011 um 16:59:59: @132 Stimmt, dass die Serie immer wieder neu erfunden wurde, hat ihr auf langer Sicht wirklich gut getan (auch wenn es da einige ausreißer gab).
Die Sache mit Marx ist, dass er die Serie übernommen hat, als sie Buchtechnisch wirklich am Boden war. Und ja, er hat einige mittelmäßige bis schlechte Bücher abgeliefert, aber er (und Katharina Fischer) zeichnet sich auch für die besten Bücher der Neuzeit verantwortlich (und ja, das ist nur meine Meinung).
Leider ist es so, dass auch wirklich gute Vorlagen (wie zuletzt tödliches Eis, oder Sonnleitners eines wirklich gute Buch "Der Schwarze Skorpion") nicht gut umgesetzt werden.
132) Sophie schrieb am 16.01.2011 um 14:41:56: @swanpride: Ja, wir merken etwas, denn das sind wohl alles Folgen, die auf einem Buch von Marx basieren. Meiner Empfindung nach werden die Bücher von Marx hier aber zum Teil überbewertet. Das ist, wie gesagt, nur meine Meinung. Natürlich kann ich das auch nur sehr begrenzt beurteilen, weil ich nur die Hörspiele kenne. Aber meiner Meinung nach hat er auch drei ???-Geschichten geschrieben, die nicht gut bzw. sehr mäßig sind, z.B. "Poltergeist". Und, das wird aus deinem Beitrag deutlich, man kann die Verantwortung für schlechte Hörspiele eben nicht nur auf Minninger und co schieben. Schlechte Hörspiele basieren ja wohl auch nicht selten auf schlechten bzw. mäßigen Buchvorlagen. Und ja, die Live-Auftritte sind aus dem Erfolg heraus entstanden. Aber ich denke, heute werden sie auch ein bisschen zum "Ankurbeln" des Erfolgs und weiterer Rekorde etc. "eingesetzt".

Evtl. könnten auch die vielen verschiedenen Autoren ein Erfolgsfaktor der Serie sein, da dadurch ja auch immer mal wieder neue Ideen aufkamen bzw. aufkommen, zu denen man natürlich stehen kann, wie man will.
131) swanpride © schrieb am 16.01.2011 um 12:04:19: @128 Man muss dazu wissen, dass ich während der BHJW-Zeit aufgehört habe, die Bücher zu lesen, weil ich sie einfach nicht mehr gut fand. Schon die Crimebusterzeit mit diesen ganzen Karategedöns ist mir ziemlich auf den Geist gegangen, und als dann noch das Diätgedöns und das Mädchengedöns dazukam, war bei mir Schluss. Bei den Hörspielen war der Bruch nicht so heftig, also vermute ich mal, dass ich als Hörer diese Zeit besser überstanden hätte. (Wieder eingestiegen bin ich übrigens, weil mir dann zufällig "Nacht in Angst" in die Hand gefallen ist, und ich bei dem Cover und der Inhaltsangabe nicht widerstehen konnte). In der Klassikerzeit gab es kaum Qualitätsschwankungen, weil ja immer mit derselben Übersetzerin gearbeitet wurde. Seit deutsche Autoren ist das anders geworden. Seitdem sind die Schwankungen bei den Büchern viel heftiger, schon stilistisch betrachtet. (Auch wenn jetzt wieder jemand auf mich einprügelt, ich kann Sonnleitners Schreibstil so gar nichts abgewinnen). Bei den Hörspielen bleibt die Grundbesetzung immer gleich, also sollte man eigentlich erwarten, dass die Qualität auch gleich bleibt, unabhängig von der Vorlage. Ist aber nicht so. Da steht und fällt alles mit dem Skript...und da Minninger immer sehr nahe an den Büchern arbeitet, steht und fällt letztlich alles mit dem Buch. Er "pusht" dadurch sozusagen die Schwankungen, denn wenn Sonnleitner am Ende eines Buches noch einmal die ganze Geschichte zusammenfasst, nervt das beim Lesen weit weniger, als wenn Minninger diese Szene dann fürs Hörspiel übernimmt.
Ich halte es übrigens so, dass ich Hörspiele, die ich für besonders gelungen halte, auch für mich selbst kaufe...Nacht in Angst habe ich z.B, Feuermond, das Auge des Drache, (merkt jemand etwas) und der rote Rächer.
130) Crazy-Chris schrieb am 16.01.2011 um 11:02:38: @126, volle Zustimmung. Ohne eine gewissen "Basis-Erfolg" der Bücher wäre man bei Europa sicherlich nicht auf die Idee gekommen, Hörspiele zu produzieren. Ab einen gewissen Zeitpunkt haben die Hörspiele die Bücher dann überholt in Sachen Verkaufserfolg und Wahrnehmung. Denn die Hörspiele haben einen entscheidenden Vorteil: man kann sie parallel zu anderen Tätigkeiten konsumieren. Zm Autofahren, bei der Hausarbeit, als Einschlafhilfe, undsoweiter. Im Gegensatz zu einem Buch, das beim Lesen 100%ige Aufmerksamkeit fordert. Was ja auch mit ein Grund dafür ist, dass das Fernsehen das Radio bis heute nicht verdrängt hat, obwohl das früher ja befürchtet wurde.
Für mich persönlich ist die Serie in erster Linie nach wie vor eine Buchserie, die Hörspiele lediglich ein nettes Add-On. Die lege ich ein, weil sie mir helfen, das Buch im Schnelldurchlauf nochmals zu erleben.

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