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Die 3 Fragezeichen FAQ - Oder was ich immer schon mal ganz schnell beantwortet haben wollte

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5520) PerryClifton © schrieb am 13.02.2021 um 21:31:30: Ich glaube, da fehlt ein "Iä!" nach dem zweiten "Cthulhu fthagn!" Aber der Fehler passiert mir auch ständig
5519) Professor Carswell © schrieb am 13.02.2021 um 21:21:25: Was? Du hast gleich mehrere Anwälte. Ich habe nur einen; für mehr reicht mein Budget nicht. Puh, da hättest du sicher gewonnen.
5518) Danny Street © schrieb am 13.02.2021 um 21:02:35: Na, zum Glück kam die Korrektur. Ich wollte gerade meine Anwälte informieren.
5517) Professor Carswell © schrieb am 13.02.2021 um 20:19:57: Korrektur: Ich sehe gerade, dass mir die letzte Zeile teilweise rausgekürzt wurde und versuche diese nochmals zu schreiben:
मुद्रक | वेंगार्ड प्रेस धर्मपुरा - दिल्‍ली - ६
5516) Professor Carswell © schrieb am 13.02.2021 um 20:13:31: Hallo Lapathia, Beweise habe ich keine, nur Indizien. Diese haben sich aber immer weiter verdichtet.
Ausgangspunkt war natürlich eine möglichst präzise Übersetzung des Impressums.
Der Auffindungsort des Scans stellte sich schnell als keine Primärquelle heraus.
Dort tauchen in einem Abschnitt dieselben Übersetzungsfehler, in gleicher Anordnung, vom indischen ins englische auf wie sie beim Wikipedia-Artikel zu den T3I zu finden sind. Der betreffende Abschnitt bei Wikipedia wurde fünf Jahre früher 2010 von einer einzigen Person eingetragen. Das legt nahe, dass von dort abgeschrieben wurde. Der Schreiber bei Wiki ist dort nur mit drei Artikeln bzw. acht Edits in den Jahre 2009/10 in Erscheinung getreten. Anhand der IP-Adresse, des ISP, der Geolocation und des Editierungsprofils deutet es auf einen seinerzeit indischen Medizinstudenten aus Neu-Delhi hin. Die kurze Editierungsgeschichte lässt auf ein Kennenlernen und Experimentieren schließen. Dabei ist er recht nachlässig mit der Übersetzung aus seiner Muttersprache in Englische vorgegangen. Seitdem wurde dieser Abschnitt von keinem mehr editiert und schleift sich seit nunmehr 11 Jahren durch. Alle weiteren Quellen die man im Bezug zu dem Scan dazu im Internet finden kann sind jüngeren Datums und weisen alle als herausstechendes Merkmal die falsche oder Nicht-Übersetzung des Wortes "baal" auf. Soviel zu diesem Ermittlungsstrang.

Nach der Übersetzung des Impressums ließ sich sagen, dass nirgendwo ein Bezug zu den T3I zu finden ist. Weder taucht der Serientitel noch ein Buchtitel, den man mit T3I in Zusammenhang bringen kann, auf. Die genannten Personennamen des Übersetzers und Bildgestalters sind so weit verbreitet und unspezifisch, dass diese alleine auch nicht weiterhelfen. Der genannte Romantitel taucht im Zusammenhang mit einem Bollywood-Film von 1977 aus dem vermuteten Zeitraum der Drucklegung des Buches/Heftes auf.
Der Zeitraum lässt sich durch die Postleitzahl, dem Druckbild und der heutzutage nicht mehr so gebräuchlichen Devanagari-Kolkata-Ziffern-Variante eingrenzen. Anhand der Postleitzahl lässt sich sagen, dass das Werk nach dem August 1972 veröffentlicht wurde.
Die graphische Darstellung der Gesichtsprofile im Kreis umfasst nur zwei und nicht drei Personen. Es werden nur zwei und nicht drei Namen als Hauptprotagonisten genannt. Wenn man sich die Innenillustration ansieht weist das Motiv sehr stark auf "The Tower Treasure" hin.
Das ist im Groben das was man aus den Informationen des Impressums und Scans ableiten kann.

Nach Abklappern verschiedener OPACs, Durchsehen von Verlagslisten, und weiterer unterschiedlichster Rechercheanlaufstellen habe ich als weiteren Schritt versucht mit ein paar Dutzend indischen Verlagen im Raum Delhi Kontakt aufzunehmen. Dazu habe ich die Verlage angeschrieben mit der Bitte um Hilfestellung zum Ausfindigmachen oder Mitteilung beliebiger Informationen zum im Impressum genannten Verlag, Übersetzer, Covergestalter etc.; oder irgendwelcher weiterer Informationen im Zusammenhang mit dem Scan. Die meisten zeigten keine Reaktion.
Der angeschriebene mutmaßliche Autor des Blogbeitrages hat übrigens bis dato auch nicht geantwortet.
Ausschlaggebend für das Verwerfen einer T3I-Ausgabe war dann eine Rückantwort eines Verlagmitarbeiters von Swaranjali Publication aus Delhi der meinte, dass es die Druckerei, allerdings wohl unter anderem Namen, noch gäbe aber der gesuchte Verlag keine Bücher der amerikanischen Serie Three Investigators übersetzt hätte. Leider äußerte er sich nicht weiter, was noch von Interesse gewesen wäre, über das weitere Portfolio des gesuchten Verlages.

Anhang:
Übersetzung des Impressumblattes:

1.Bild (Impressum-Scan):
Logo:
Im Kreis:
बाल गुप्त एजेंट 555
[baal gupt ejent 555]
Kinder-Geheim-Agenten·555

Unter dem Kreis:
रंगा गंगा
[Ranga Ganga]
(zwei Protagonistennamen)

1. Zeile unter dem Logo:
मूलय दो रुपय
[moolay do rupaye]
Preis zwei Rupien
[1975 ~25 $cent]

2. Zeile:
काथा राइट खेल-खिलाड़ी प्रकाशन
[kaatha rait khel-khilaadee prakaashan]
Katha Recht Sport-Spieler/Sportler Veröffentlichung

3.-8. Zeile (linke rechte Spalte):
उपन्यास | / चक्कर पे चक्कर
[upanyaas] | [chakkar pe chakkar]
Roman | schwindlig [Titel]

दृपन्यासकरि | मनोहर
[drpanyasakari] | [ma no hu ra] Cover | Manohar [Name]

अनावरण | मनजीत
[anaavaran] | [ma na jee ta]
Übersetzung | Manjeet [Name]

प्रकाशक | खेल-खिलाड़ी प्रकाशन
[prakaashak] | [khel-khilaadee prakaashan]
Verleger | Sport-Spieler/Sportler Veröffentlichung

--- | नई दिल्ली- १ १ ० ० ०८*
--- | Neu-Delhi - 110008* (Postleitzahl, eingeführt 1972)

मुद्रक | वेंगार्ड प्रेस Druck | Avantgarde Presse Dharmapuri-Delhi-6
--- | [Vorreiter Presse Stadt-Stadt-6]

*) Die letzte Ziffer (Zahl Acht) ist hier als Devanagari[u.a.Hindi-Schrift]-Standard-Ziffer abgebildet.
Im Originalscan ist die letzte Ziffer als Devanagari-Kolkata[alt:Kalkutta]-Variante abgebildet.
5515) Lapathia © schrieb am 13.02.2021 um 07:33:28: Oh, das wäre schade. Wir hatten ja bereits per Mail mit dir Kontakt, da wurden schon die ersten Ungereimtheiten genannt. Magst du nun für alle ganz grob skizzieren, wie du zu deinem Entschluss kommst?
5514) Professor Carswell © schrieb am 12.02.2021 um 17:09:33: Zum RB-Twitter-Beitrag vom 20.01.2021
https: // twitter.com/ rockybeachcom/ status/ 1351929590193729538

Nach langwierigen und etlichen Hintergrundrecherchen (u. a. E-Mail-Korrespondenzen mit indischen Verlagen) kann ich nun mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es sich bei dem aufgefundenen Scan einer vermeintlichen indischen Ausgabe der drei Fragezeichen bzw. Three Investigators nicht um eine solche handelt.
Die Recherche gestaltete sich äußerst schwierig denn der indische Buchmarkt ist ausgesprochen unübersichtlich. Es gibt dort aktuell etwa 20.000 Verlage, hiervon vergeben etwa 8.000 nicht einmal eine ISBN. Informationen zu alten weit zurückliegenden Veröffentlichungen kleinerer Verlage - um eine solche handelt es sich hier - sind alles andere als leicht ausfindig zu machen.
5513) Sven H. © schrieb am 22.12.2020 um 15:41:25: Stimmt, in meiner 1988 selbst erworbenen MC (3. Edition) ist Jens' Name noch richtig geschrieben. Dafür fehlt Andreas das e ...
5512) MPM © schrieb am 22.12.2020 um 11:58:09: Bei meiner MC ist dafür Andreas Fröhlich falsch geschrieben (als "Andras")
5511) lillebror © schrieb am 22.12.2020 um 11:44:45: hallo sven, ja, die datierung hatte ich auch schon ausgemacht. aber das mit dem schreibfehler bei jens ist mir nicht aufgefallen. dabei ist das besonders kurios, denn in den (zumindest mir vorliegenden) produzierten MCs (und auch der LP) ist der name richtig geschrieben (-: LG lille
5510) Sven H. © schrieb am 17.12.2020 um 20:45:58: Die in der "EUROPA-Chronik" abgedruckte Auflage der alten Folge 29 müßte wohl 1990 erschienen sein, denn man bewirbt in der Hülle die Folgen 40-45 (40-43 sind sichtbar, zwei weitere Titel werden von der LP verdeckt), noch dazu mit den 490er Bestellnummern, die vermutlich erst 1990 verwendet wurden. Die alte Folge 29 wäre demnach vermutlich mit grauem Gehäuse (4. Edition) hergestellt worden. Ob diese Fassung jemals in den Handel gelangt ist? Könnte der Rechtsstreit dazwischen gekommen sein? Sonderbar finde ich auch, daß sich niemand bemüßigt fühlte, den Schreibfehler in Jens' Nachnamen auszubügeln.
5509) lillebror © schrieb am 17.12.2020 um 17:41:01: P.S.: ich habe nämlich schon dutzende tapes der originalen 29 in den händen gehabt, aber halt nie mit "cover design: aiga rasch". und wenn es die gäbe, dann hätte ich die gerne. egal, ob richtig oder falsch (o: und BTW: es lautet ja "cover design" und nicht illustration. es ist gar nicht so abwegig, dass aiga höchstpersönlich das moniert hat, dass sie auf der veröffentlichung nicht genannt wurde, denn das gestaltungsraster stammt ja nunmal von ihr. - wäre nicht das erste mal, dass sie da eingeschritten ist...
5508) lillebror © schrieb am 17.12.2020 um 17:32:06: hallo lapathia, ja, _das_ weiss ich doch natürlich (o: aber das ist ja gar nicht meine frage (-: meine frage ist, ob das so tatsächlich auch einmal in produktion gegangen ist? LG lille
5507) Lapathia © schrieb am 17.12.2020 um 17:04:33: Hi lillebror, es wäre nicht die erste Falschinformation in einem Impressum bei Sony oder Kosmos. Kann bei den vielen Auflagen schon passieren...(sollte aber nicht). Aiga hat das Cover nur von der Neuauflage 1996 illustriert und mit der Originalmusik aus 1982 nichts zu tun gehabt.
5506) lillebror © schrieb am 17.12.2020 um 13:05:43: hallo zusammen, auf seite 107 der "EUROPA chronik" ist ein foto von einem offset-druckfilm der (originalen) folge 29 mit der auszeichnung: "cover design: aiga rasch" zu sehen - ist das tatsächlich auch jemals so produziert worden? kann das jemand bestätigen? gibt es die "Originalmusik" tatsächlich mit: "cover design: aiga rasch" (???) LG lille

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