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Folgen-Diskussionen

Hier kannst Du einen Kommentar zur Folge Signale aus dem Jenseits abgeben.

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1) Micro © schrieb am 15.07.2016 um 12:37:49 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Dieses Buch hab ich mir als Einziges nicht zugelegt, da will ich mich vom Hörspiel überraschen lassen, sofern es das Franklin-Finale ist. Deshalb meine Frage: Trifft meine Vermutung zu? Wenn nicht, kaufe ich es vermutlich nach.

2) Bjoern © schrieb am 15.07.2016 um 18:18:27 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Auf Thalia.de gibt es eine relativ lange Leseprobe: http://tinyurl.com/signale-thlespr Darin kommt Mrs. Franklin bereits vor.

3) DBecki © schrieb am 17.07.2016 um 14:17:33 zur Folge Signale aus dem Jenseits: So, da ist sie nun also, die von vielen heiß ersehnte dritte Franklin-Folge.

**SPOILER*** Fing die ganze Geschichte noch recht unterhaltsam an, so stellte sich im Verlauf mehr und mehr heraus, dass Minninger seine Panic Porkys in Form eines Remakes unbedingt auch in der richtigen Serie unterbringen wollte. Dazu bediente er sich zweier bereits ausgelutschter Figuren aus seinem eigenen Fundus, ließ diese ein perfides Spiel mit den vermeintlich Schuldigen an ihren Strafen spielen und beim Finale glaubt man das quengelnde Quieken der pieselnden Schweine zu vernehmen, so abgekupfert war das Ganze. Somit leider, wie erwartet, ein kompletter Reinfall. Mal wieder. ***SPOILERENDE***

Ich hoffe inständig, dass dies Minningers letztes Buch war. Unterhaltsamer als die Puppen wars, aber das vorhersehbare Ende und die Parallelen zu besagter DR3ier-Folge lassen nur ein Fazit zu: Typisch Minninger.

4) DerBrennendeSchuh © schrieb am 18.07.2016 um 19:52:23 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Gute Zusammenfassung, DBecki - ich meine die letzten 2 Sätze, wieder Geld gespart.

5) Micro © schrieb am 19.07.2016 um 07:10:50 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Da würde ich mich nicht drauf verlassen. Dass DBecki hier sich mal positiv zu einer Neuzeit-Folge geäußert hat, daran kann ich mich gar nicht erinnern...

6) DBecki © schrieb am 19.07.2016 um 13:40:25 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Du bist einfach nicht lange genug dabei

7) DBecki © schrieb am 19.07.2016 um 14:55:27 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Nochmal ein ***SPOILER***

Was mich in letzter Zeit immer wieder gestört hat, wenn die drei irgendwo einsteigen, dass sie das immer zu dritt tun. Kommen irgendwie nicht auf die Idee, dass mal einer Schmiere stehen könnte und werden immer prompt ertappt. Und hier machen sie es gleich zweimal! Und werden, natürlich, auch beide Male erwischt. Da wird nicht aus dem ersten Mal gelernt, nix. Und das ist, meiner unbedeutenden Meinung nach, Sache des Autors, ein wenig Glaubwürdigkeit einfliessen zu lassen. ***SPOILERENDE***

8) isreit © schrieb am 21.07.2016 um 20:58:45 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Minninger hatte Jahre Zeit für das Finale der Trilogie und hats echt vermasselt?

9) smice © schrieb am 25.07.2016 um 21:15:50 zur Folge Signale aus dem Jenseits: DAS war also das Franklin-Finale??? Was für ein gequirlter Quatsch. Grottig schlecht. Nach all den Jahren, die er Zeit hatte...

10) ArabianWerewolf © schrieb am 29.07.2016 um 16:16:31 zur Folge Signale aus dem Jenseits: So wenig Anklang wie die Folge hier findet muss ich jetzt trotzdem mal einwerfen, dass es von den drei Neuerscheinungen mMn tatsächlich mit Abstand die beste Story ist. (Was vor allem natürlich daran liegt dass "der unsichtbare Passagier" und "die Kammer der Rätsel" einfach unterdurchschnittlich miserabel sind.) AB HIER SPOILER!! Mein größtes Problem ist auch bei dieser Folge wieder das Ende: Möglicherweise kann mir hier jemand mit Erfahrung in der Juristik weiterhelfen, aber das was Franklin und ihre Kollegin hier abziehen ist doch (selbst wenn es nicht geklappt hat) eine Straftat? Das wäre doch zu allermindest einmal Rufmord (damit sollte sich Franklin ja auskennen). Dazu kommt die Körperverletzung bei Bob, Brandstiftung am Schrottplatz und am Ende Falschaussage bei der Polizei. Selbst wenn Cotta von der Situation genervt war, hätte er die anwesenden Personen am Ende doch wohl aufs Präsidium mitnehmen und verhören müssen. Dass es hier letztendlich also keine Verhaftung gegeben hat finde ich ziemlich unverständlich und unlogisch. Den Rest der Story würde ich mir ja noch *irgendwie* eingehen lassen.

11) fr2310 © schrieb am 30.07.2016 um 00:48:17 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Puh. Also dieses Buch hat mir leider gar nicht gefallen. Spoiler: Das Handeln von Clarissa Franklin passt meiner Meinung nach überhapt nicht. Zumal die drei ??? die Dame in Rufmord noch retten. Und dann soll sie sich als geheilte Person unbedingt an Bob rächen wollen? Man hat ja in Rufmord und Stimmen aus dem Nichts eher noch das Gefühl, zu Bob hat sie eine recht gute Verbindung. Sorry, aber dieses Rachemotiv finde ich hochgradig albern. Und das Cover ist auch seltsam, wer soll die Person in der Glaskugel sein?

12) Laflamme © schrieb am 30.07.2016 um 10:07:42 zur Folge Signale aus dem Jenseits: 11 Aber auch gleichzeitig ihren Plan vereitelt haben, sich aus der Klinik frei zu erpressen.

Sonst haben wir hier das Musterbeispiel für 144 zu Papier gebrachte Seiten Belanglosigkeit. Mehr ist zur Folge leider nicht zu sagen.

13) Laflamme © schrieb am 30.07.2016 um 12:13:26 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ah, eines gibt es doch noch zu sagen: Minninger ist in eine dieser "Kulturfallen" getappt. Clarissa Franklins Show beginnt sicher nicht um 20:15 oder 22:15 - Fernsehshows in Amiland beginnen grundsätzlich "top / bottom of the hour", aber sicher nicht um 15, und zwar vom großen Network bis zur kleinen Cableklitsche. Die einzig mir bekannte Ausnahme ist Sunday Night Football (NBC) um 20:25.

14) Effendi © schrieb am 11.08.2016 um 13:35:05 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Also dieses Buch lässt mich reichlich irritiert zurück. Hat es mir gefallen? Ja - und nein. Ich setz mal vorsichtshalber einen SPOILER: es treten also zwei Personen aus früheren Fällen auf. Laura kann ich ja vielleicht noch Rachegefühle unterstellen, aber Clarissa? Passt irgendwie nicht zu dem Bild, das ich von der Frau habe. Ich hatte bislang immer eher das Gefühl, sie würde für Bob in ihrem Rahmen Sympathie empfinden. Und warum ausgerechnet Bob? Klingt für mich nicht besonders logisch.

In der Schlussbesprechung wird außerdem darauf hingewiesen, das alles minutiös geplant sei, aber trotzdem reagiert Clarissa sehr auf zuviele Zufälle, etwa das Bob mit der Pizza im Studio auftaucht.
Wenn ich die Bücher richtig verfolgt habe, ist das das erste Buch, in dem die Straftäter aufgrund eines Patts ungeschoren davonkommen. Wirkt auf mich seltsam. Entweder wurden die Gangster verknackt oder laufen gelassen, weil sie eigentlich gar keine so schlechten Kerle oder Kerlinnen sind. Aber das hier? Fühlt sich seltsam leer an. Eigentlich nicht schlecht geschrieben, aber die Story ist so dämlich, das würde im wirklichen Leben nie funktionieren. SPOILERENDE. Meine Note? Eine 5, wenn das einfach ein Drei Fragezeichenbuch sein soll und zwar hauptsächlich wegen des Endes, eine glatte 6, wenns der Abschluss der Franklin-Geschichte sein soll, denn dann wurde das Thema verfehlt.

15) DerBrennendeSchuh © schrieb am 14.08.2016 um 21:24:44 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Nicht nur diese Folge empfinde ich von den letzten erschienenen als nicht ganz schlecht, aber doch so, als fehle das Wesentliche. Vor allem ein Spannungsbogen. Vielleicht schreibe ich noch mal etwas zu etlichen der neueren Bücher. Hierzu: Warum eigentlich "Franklin-Finale"? Wenn André Minninger keine Lust mehr auf sie hat und sie nicht mehr auftauchen lässt, ok, aber ich dachte inhaltlich schon an etwas Endgültigeres als das hier, was ja kein absolutes Ende in irgendeiner Form ist. Dr. Franklin kommt - anders als Hugenay, wo das ja aber auch nicht zwingend ein Ende für alle Zeit sein muß. rein technisch gesehen - nicht ins Gefängnis und sie geht nicht ins Ausland. Im Grunde passiert gar nichts und sie bleibt in Freiheit. Daher das Gefühl, daß das Wesentliche fehlt.

16) DerBrennendeSchuh © schrieb am 14.08.2016 um 21:31:10 zur Folge Signale aus dem Jenseits: *editier* "...alle Zeit sein muß, rein technisch gesehen -"

17) Mr. Murphy © schrieb am 21.08.2016 um 11:59:27 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich fand das Buch mittelmäßig. Einigermaßen originell war, dass neben Frau Franklin noch eine weitere "alte Bekannte" in der Geschichte vorkam. Ein seltsam ulkiges Detail war, wie Tante Mathilda am Anfang der Episode auf die Idee kam ausgerechnet Bob als "Schiedsrichter" bei der Sachlage zu engagieren. Man könnte meinen, sie kennt ihn erst ein paar Tage... Am Ende der Story dachte ich, die drei ??? finden noch die Pizza, da die theoretisch nicht weit weg sein kann. Aber sie haben sie nicht gefunden. Über die mutmaßlich falschen Startzeiten der Fernsehsendung bin ich auch gestolpert. Es war zwar eine recht unterhaltsame Folge aber der Fall an sich war unterdurchschnittlich. Insgesamt also ein mittelmäßiges Buch.

18) honigschlecker © schrieb am 24.08.2016 um 19:26:08 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Nach dem ersten Lesen kann ich sagen: Dieses Buch bietet tolle Unterhaltung! Der Einstieg in die Folge mit Mathilda, Titus, Bob - und einer... seltsamen Dame ist lustig und schafft einen Nährboden für denkbare Verbrechen. Und obwohl nicht gerade viele Personen auftreten, wird es zwischendurch durchaus unübersichtlich. Wenn dann Franklin bei den ??? auf der Matte steht, ist das doch schon recht großes Kino. Teilaspekten der Story würde ich definitiv eine "1" geben. Wären da nicht ein paar Unstimmigkeiten... Der neue Job für Franklin passt ja noch recht gut. Aber dass sie sich so negativ auf Bob fixiert, ist schwer mit den anderen beiden Geschichten zu vereinen. Und während die Schlussszene als solche zwar eigentlich sehr schön inszeniert ist, so ist der Schluss an sich doch arg einfach. Cotta ist sein Job plötzlich zu blöd?! Siehe auch die weiteren Einwände von Effendi in #14. Was ich auf jeden Fall ganz interessant fand, war die Verwebung von unterschiedlichen Wissensebenen bei den Akteuren - auch bei den Tätern. Insbesondere das Handeln von Laura Stryker (und auch Franklin) am Ende war schon recht geschickt geschrieben.

19) guru01 © schrieb am 29.11.2016 um 06:14:21 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich finde es ein interessante Folge , da es sich beim Lesen mehr anfühlt wie eine Episode aus einer Soap. ( nicht unbedingt negativ gemeint) . Der Fall der bi hat wirklich einer ist und die alten Bekannten die Auftauchen wecken wohl diese Wahrnehmung. Ich wurde unterhalten und darauf kommt es ja am Ende an.

20) Micro © schrieb am 21.06.2017 um 18:35:30 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Amazon hat ein voll unvorhersehbares Detail auf der Produktseite hinzugefügt: eine Laufzeit von voraussichtlich 80:11 Min.! Damit konnte bei einer Minninger-Vorlage doch nun wirklich niemand rechnen Dieses Mal ist mir das aber ehrlich gesagt Wurscht. Dann darf Judy Winter hoffentlich mehr sprechen...

21) Nico © schrieb am 21.06.2017 um 19:50:13 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Wie passt das denn auf eine CD?

22) Micro © schrieb am 21.06.2017 um 20:14:14 zur Folge Signale aus dem Jenseits: 1. Eine Möglichkeit ist überbrennen. Kann mit Nero jeder bis zu ca. 83 Minuten. Habe ich selbst mit einem Rohling mal gemacht.
2. Das ist nicht die ganz korrekte Länge. Meistens liegt die Angabe von Amazon so um und bei 30-60 Sekunden über der tatsächlichen Laufzeit. Werden also sicherlich „nur“ knapp 80 Minuten.
3. Bei den Folgen 169 und 170 gab es auch Überlänge. Da passte es auch.

23) Micro © schrieb am 21.06.2017 um 20:17:14 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Und 4. Es gibt mittlerweile Rohlinge, die 90 oder sogar 99 Minuten aufnehmen können. Kann nur nicht jeder Player wiedergeben. Wird sich aber sicherlich mit den Jahren eh durchsetzen. Ich selber setze ja auch eher auf MP3-CDs, da gehen bis zu 12 h rauf und das nutzen viele Hörbuchverlage mittlerweile auch, um ungekürzte Wälzer auf 2, 3 CDs unterbringen zu können.

24) Die Zirbelnuss © schrieb am 22.06.2017 um 00:22:08 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Spielfilmlänge für so eine Scheißfolge! Grandios!

25) JohnDoggett © schrieb am 22.06.2017 um 19:01:11 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @24: Danke!

26) Svenja © schrieb am 27.06.2017 um 16:40:36 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Der Seite Hoerspiel.de kann man inzwischen weitere Einzelheiten entnehmen. U. a. die Sprecherliste. Was mir dabei aufgefallen ist: Der Satiriker Oliver Kalkofe hat einen Gastauftritt als Anrufer. Wahrscheinlich in der "Karma Hour". In seiner "Mattscheibe" gehört der Sender "Astro-TV", von dem sich André Minninger wahrscheinlich hat inspiriren lassen, zu Kalkofes bevorzugten Lieblingsopfern. Bin mal gespannt, was da rauskommt...


27) Svenja © schrieb am 27.06.2017 um 16:41:47 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Hier noch mal der Link:

28) DerBrennendeSchuh © schrieb am 27.06.2017 um 17:45:32 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @Svenja Entweder ohne http oder mit mind. einem Leerzeichen dazwischen posten.

29) Micro © schrieb am 27.06.2017 um 18:15:28 zur Folge Signale aus dem Jenseits:

30) Micro © schrieb am 27.06.2017 um 18:16:43 zur Folge Signale aus dem Jenseits: hoerspiel.
Natürlich ohne das Leerzeichen nach hoerspiel.

31) Micro © schrieb am 27.06.2017 um 18:17:11 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich gebs auf. 🙈🙄

32) Svenja © schrieb am 27.06.2017 um 18:29:29 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Also auf ein Neues...
hoerspiel.de/ hoerspiel/ Serien/ Die-drei-Fragezeichen/ Hoerspiel/ 188-Signale-aus-dem-Jenseits/ A6BAB041DA9B7D2350AEA379C367B447D97D27F1F92472C9/
Falls es wieder nicht klappen sollte... Es ist auf jeden Fall einsehbar.

33) isreit © schrieb am 01.07.2017 um 08:47:33 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich befürchte, Reginas Lemnitz Auftritt wird eine Enttäuschung. In den letzten Folgen klang sie schon wie eine 90-Jährige, ihr wird man die junge Laura Stryker sicher nich mehr abnehmen können. Ich weiß sowieso nicht, warum ausgerechnet Laura wieder in der Folge vorkommt. Ich hätte mich mehr über Dr. Freeman gefreut. Aber der müsste ja für Jahrzehnte im Knast sitzen... wobei ich das bei Dr. Franklin auch gedacht hätte.

34) Professor Shay © schrieb am 14.07.2017 um 19:29:15 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich bin von den negativen Kommentaren doch einigermaßen überrascht. Mir hat die Folge durchaus gefallen. Was mich nur verwundert ist, dass die Polizei einfach so wieder abzieht. Wären die drei ??? Franklin nicht auf die Schliche gekommen, dann hätte sie a) völlig unnötig die Gerichte bemüht und b) einen unschuldigen eventuell hinter Gitter gebracht. Was Franklin da veranstaltet ist nichts anderes als das Vortäuschen einer Straftat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das US-amerikanische Rechtssystem diesen Straftatbestand nicht kennt.

35) Käptn Kidd © schrieb am 17.07.2017 um 14:45:30 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @isreit: Regina Lemnitz habe ich auch schon lange nicht mehr als wahres Hörvergnügen erlebt. Zudem frage ich mich auch, wie überhaupt ihre Rolle hier eingebaut wurde. Und warum. Dass man neben der altbekannten Frau Franklin eine weitere Dame aus einer ganz anderen alten Folge reanimiert, wirkt auf den ersten Blick etwas bemüht. Ich bin gespannt, welche Brücke hier geschlagen wird. Dr. Freeman wäre sicher passender gewesen. Allerdings möchte ich Jürgen Thormann so langsam auch nicht mehr hören.
Was ich mir außerdem noch nicht so recht vorstellen kann, ist, wie die gerissene Psychologin Dr. Franklin den Abstieg zu einer billigen TV-Spiritistin (also quasi einer zweiten Milva Summer) geschafft hat. Ich bin gespannt …

36) Svenja © schrieb am 17.07.2017 um 15:45:45 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @35 - Wieso nicht? Immerhin landete Dr. Franklin als Patientin in der Klapse. Und von da zu Astro-TV... äh, ich meine "Spirit Network", so viel Kreativität muss sein, der Schritt scheint nicht mal so groß...
(Oh, oh... ich glaub, ich hab mir zu viel "Kalkofes Mattscheibe" reingezogen...)

37) Micro © schrieb am 17.07.2017 um 16:31:30 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich warte das Hsp ab und urteile dann. Wie ich mich kenne wird Judy Winters Stimme die Folge für mich sowieso alleine tragen

38) isreit © schrieb am 18.07.2017 um 12:09:43 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Svenja, sie landete ja nur in der "Klapse", weil sie, gerissen wie sie ist, so das Gefängnis verhindern wollte.

39) Käptn Kidd © schrieb am 18.07.2017 um 14:48:08 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @Svenja: Hm. Also, zum einen finde ich den Schritt von Klapse zu Astro-TV nicht zwingend naheliegend (trotzdem wird das am Ende höchstwahrscheinlich der Link sein). Zum anderen meinte ich vor allem, dass ich so eine Astro-TV-Nummer nicht so richtig mit Clarissa Franklins bekannten Charaktereigenschaften übereinbringe. Aber wie Micro schon indirekt sagt: Abwarten und Tee trinken. Wir werden sehen

40) Svenja © schrieb am 26.07.2017 um 15:20:44 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Der Trailer ist seit heute online auf Youtube. SPOILER -- Der kurze Ausschnitt, bei dem Astrala ihre Künste vorführt, deutet auf den typischen Astro-Besch... hin. Und die Psychologin arbeitet ist deshalb abgestiegen, weil sie in ihrem eigentlichen Beruf nicht mehr arbeiten darf. -- SPOILER Ende.
Ich bin auf den Rest der Folge gespannt...

41) Svenja © schrieb am 26.07.2017 um 15:36:03 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Noch eine kleine Ergänzung dazu: Was ich irgendwie nicht so recht verstehe: Warum lässt André Minninger ausgerechnet Tante Mathilda diesen Quark gucken und auch noch da anrufen? Bei Tante Patricia (Allie Jamisons Tante) hätte ich das noch verstanden...

42) JohnDoggett © schrieb am 26.07.2017 um 21:58:59 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Vielleicht weil Tante Mathilda auch eine esotherische Ader zugeschrieben wurde? Ist doch auch schon als Medium aufgetreten.

43) Käptn Kidd © schrieb am 27.07.2017 um 14:35:18 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @Svenja: Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum Justus Jonas nur noch gedübelte Sch***e vor sich hinbrabbelt. "Tornadojäger" war dahingehend echt der Gipfel. Die wichtigsten Figuren haben sich mittlerweile so weit von ihren elementarsten Charaktereigenschaften entfernt, dass man manchmal gar nicht mehr weiß, in welcher Serie man gerade ist. Für mich wäre Tante Mathild jedenfalls (nach Justus) die Letzte, die blind auf einen solchen Firlefanz reinfällt. Mir schwant nichts Gutes für die neue Folge …

44) Die Zirbelnuss © schrieb am 27.07.2017 um 17:11:24 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Hat denn hier wirklich keiner das Buch gelesen? Die Folge ist absoluter Bodensatz. Eigentlich ein Remake von "Tödliche Regie", zwar ohne Schweinchen, aber mit nicht weniger Schwachsinn. Wegbleiben!

45) Jona © schrieb am 27.07.2017 um 17:29:16 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Doch hier! Und ich kann nur zustimmen. Eine der schlimmsten Folgen der Serie... eigentlich nur geschlagen von Feuergeist, wobei das Buch eigentlich sowieso außer Konkurrenz ist.

46) Micro © schrieb am 27.07.2017 um 17:38:44 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Na ihr macht mir Mut. Rein atmosphärisch hat sich Minninger aber offenbar ins Zeug gelegt, so wie die Hörprobe klingt. Blöderweise ist Judy Winter auch gealtert - ich weiß, das ist nicht aufhaltbar, aber irgendwie hatte ich die leise Hoffnung, sie wäre noch in der Lage, so zu klingen wie bei den Stimmen aus dem Nichts...

47) Micro © schrieb am 27.07.2017 um 17:41:26 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @43 - Witzig, ich bin bisher der Meinung, dass DDF von Charakterwandlungen weitestgehend verschont geblieben sind. Ich meine, so im Vergleich zu dem, was bei den Fünf Freunden und TKKG mittlerweile verzapft worden ist... Da geht der Tornadojäger eigentlich sogar noch total in Ordnung.

48) Jona © schrieb am 27.07.2017 um 17:50:38 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @47 Gibt es in den Büchern auch nicht. Bei den Hörspielen hängt es einfach auch von der Leistung der Sprecher ab. Ich fand Tornadojäger bei manchen Stellen schon hart an der Grenze, was Oliver Rohrbeck da macht. Hatte teilweise schon fast was von einer Persiflage...

49) Isabel © schrieb am 27.07.2017 um 23:23:28 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Auch, wenn ich der Meinung bin, dass dieses Forum genug (unnötiges) Minninger-Bashing für zwei Jahrhunderte gesehen hat, komme ich nicht herum, meine Skepsis zu äußern. Auf das Franklin-Finale habe ich lange gehofft; dass Minninger schon vor gefühlt halber Ewigkeit mal anklingen ließ, es gebe da einen Plan für einen letzten Auftritt hat meine Neugier lange Zeit noch mehr angefacht - und es stützt irgendwie auch immer irgendwie die Mär von "Das ist alles von laaaanger Hand geplant und hat Hand und Fuß". Aber das Buch...das war nix. #14 und #15 treffen es sehr gut, das Thema ist irgendwie verfehlt. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass Minninger seine Figur der Clarissa Franklin hier mehr oder weniger ruiniert hat.
@Käpt'n: "Zudem frage ich mich auch, wie überhaupt ihre Rolle hier eingebaut wurde. Und warum. Dass man neben der altbekannten Frau Franklin eine weitere Dame aus einer ganz anderen alten Folge reanimiert, wirkt auf den ersten Blick etwas bemüht. Ich bin gespannt, welche Brücke hier geschlagen wird." >> Und genau das hier ist ein wesentlicher Grund dafür. Ich habe Minninger immer für seine Figurenkonstellationen (die waren nach der BJHWs vllt. sogar die progressivsten) geschätzt, nicht zuletzt gerade aufgrund der von ihm kreierten weiblichen Charaktere, die immer mehr sein durften, als Stichwortgeberin und Deus Ex Machina (ob es wirklich nötig war, sie dann auch immer zum Bösewicht der Folge zu stilisieren, ist eine andere Problematik). Aber diese kleinverbrecherische (und kleingeistige) Rachefeldzug der beiden Ladies hier gegen drei Teenager...das ist so unter deren Würde, ich möchte weinen.

Beim Lesen hatte ich oftmals das Gefühl, Minninger versucht, an die Atmosphäre der beiden Vorgänger-Franklins anzuknüpfen, was letztlich aber in einer recht unbeholfenen, simplen Wiederholung von Ewiggleichem endet. Insbesondere beim ersten Wiedersehen und Gespräch zwischen Bob und Mrs. Franklin ist das enorm auffällig - lest dazu mal die entsprechende Passage aus Rufmord parallel.
In die Hörprobe habe ich bislang noch nicht reingehört, aber die aktuellsten Kommentare machen mir wenig Mut. Minninger hat es in den letzten Jahren selbst nicht mehr bei Folgen, von denen ich wirklich gedacht hätte, sie würden ihm thematisch liegen (bsplsw. Karis Meister des Todes), geschafft, mithilfe eines guten Skripts und passend ausgewählter Musik atmosphärisch an seine früheren Highlights anzuknüpfen...ich habe wenig Hoffnung, dass er das jetzt noch bei seinen eigenen Werken schafft. Egal, wieviel Herzblut da drin stecken mag.

50) Nico © schrieb am 28.07.2017 um 01:22:47 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @45 Jona: Was hast du denn gegen den Feuergeist?

51) Jona © schrieb am 28.07.2017 um 06:51:00 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Bevor ich jetzt hier zu ausschweifend werde. Lies dir in der Folgendiskussion zum Feuergeist einfach Beitrag 8 von Josuah Parker © durch, auch wenn er sehr lang ist. Der trifft es einfach perfekt!

52) Micro © schrieb am 28.07.2017 um 13:45:29 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Irgendwie doch faszinierend. Signale aus dem Jenseits ist die erste Folge seit ner Ewigkeit, die ich mir beim Frühstück heute aus völlig freien Stücken gleich nochmal gegeben habe und ich könnte es auch noch einmal machen. Ich habe 4 Sterne vergeben (Amazon), für fünf reicht es dann doch nicht, aber ein Totalausfall, der hier von nicht wenigen Usern vorhergesagt wurde, ist das keineswegs. Tatsächlich empfinde ich die Folge wieder als großen Schritt in die richtige Richtung. Mag sein, dass ich da wegen Judy Winter voreingenommen bin, aber hey, andere User haben auch ihre Lieblingssprecher und an Frau Winter geht für mich eben nichts vorbei.

53) Käptn Kidd © schrieb am 28.07.2017 um 15:23:15 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich finde auch, dass das Hörspiel kein Totalausfall ist. Im Gegenteil. Es lässt sich eigentlich ziemlich gut hören. Anders, als ich erwartet hatte, fand ich Regina Lemnitz diesmal super. Für mich die überzeugendste Sprecherleistung dieser Folge. Aber auch Oliver und Jens haben mir sehr gefallen. Judy Winters Leistung kann zwar mit ihren früheren Auftritten nicht ganz mithalten, aber sie ist trotzdem eine Bereicherung für die Folge.
Etwas schade finde ich, dass das Hörspiel mal wieder sehr dialoglastig ist, dass es kaum interessante Schauplätze gibt und dadurch leider wenig Atmosphäre aufkommt. Aber da man dem ganzen Treiben trotzdem ganz gut folgen kann, ist es in diesem Fall gerade so zu verschmerzen.
Was allerdings richtig schmerzt, ist die Story. Da muss man Isabels Ausführungen (49) nichts mehr hinzufügen. Eine derart platte Rachenummer als Abschluss einer Quasi-Trilogie abzuliefern, finde ich schon ausgesprochen schwach. Der Franklin-Charakter ist damit endgültig demontiert, und meine Ahnung, dass die Psychologin seit "Rufmord" einen gehörigen Abstieg hingelegt hat, ist nicht nur bestätigt sondern übertroffen.

@Jona (48): Bei Tornadojäger ist Oliver Rohrbeck aber nicht ganz allein schuld. Auch seine Texte, vor allem in den ersten 15 Minuten, sind voll daneben. Insofern muss man mindestens auch einen der Autoren oder eben die Regie schelten. Ständig macht Justus irgendwelche Bemerkungen und Einwürfe, die kein bisschen zu seinem Charakter passen. Die Frage ist nur, ob diese Patzer schon aus der Buchvorlage kommen, oder ob man gewisse Sprüche extra ins Hörspielskript eingebaut, um die Stimmung zu lockern. Wer weiß? Dem Hörspiel hat's jedenfalls nicht gutgetan.

54) Svenja © schrieb am 28.07.2017 um 18:27:53 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich stimme Käptn Kidd voll und ganz zu. Die Leistungen der Sprecher sind fast durchweg überzeugend, über die eine oder andere Kleinigkeit kann man hinwegsehen. Da gab es früher schon derbere Reinfälle.
Eigentlich hatte die Story gute Grundlagen. Die Sendung "Karma Hour" geht als durchaus gelungene Astro-TV-Parodie durch. Das Konstrukt an Straftaten finde ich an sich gut ausgeklügelt. Umso enttäuschender das Ende: ein persönlicher Rachefeldzug als Tatmotiv und am Ende kommen die sauberen Damen mit nem Patt davon? Echt schade. Da hätte ich mir mehr erhofft.

55) isreit © schrieb am 30.07.2017 um 10:00:53 zur Folge Signale aus dem Jenseits: GRANDIOSES Hörspiel! Einfach Klasse! Hier hat sich Minninger sichtbar alle Mühe gegeben, uns ein phänomentales Finale mit Dr. Franklin abzuliefern. Es passt einfach alles. Die Sprecher sind motiviert wie nie. Die Musik atmosphärisch und düster. Die Story spannend, abwechslungsreich und undurchschaubar. Ich lag gestern Nacht gebannt im Bett und konnte beim Hören kein Auge zu machen. Ich bin froh, dass der Märchenonkel Thomas Fritsch hier nicht mehr migewirkt hat. Axel Millbergs monotone Art des Erzählens passt bei den Signalen aus dem Jenseits wie die Faust aufs Auge.

sehr gut

56) isreit © schrieb am 30.07.2017 um 10:10:52 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Und noch was: Die Folge mit Tödliche Regie zu vergleichen, finde ich ziemlich lächerlich. Das hatte in mir nur Resignatio ausgelöst und die Vorfreude gedämpft. Umso erfreuter war ich, als ich es gehört habe.
Der ganzen Aufregung um Dr. Franklin und Laura geschuldet, kommen die Leistungen von Tante Mathilda und Onkel Titus unter den Teppisch. Ich fand sie phänomenal. V.a. Rüdiger Schultzki verleiht Onkel Titus seinen eigenen Charme. Das finde ich gut. Er ist etwas rabiater, stimmlich gewaltiger. Aber daher auch sehr authentisch. Beurmann wirkte immer sehr gebrechlich, dafür aber auch sehr smart.

57) Isabel © schrieb am 30.07.2017 um 17:59:24 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Gut hören lässt es sich wirklich, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass die Story sehr stringent erzählt wird. Auch dem Lob an die Sprecherriege kann ich mich nur anschließen – generell geht‘ mir ähnlich wie Micro, sprich, mit Judy Winter kriegt man mich eigentlich immer , Schulzki gefällt mir auch sehr gut, aber auch die Interaktionen der drei Detektive wirkten auf mich so natürlich wie schon lange nicht mehr. Jens spricht Peter hier auch wieder leicht aggressiv, das mag ich sehr. Und dass gleich drei Damen hier ein hoher Sprechanteil eingeräumt wird ist enorm erfrischend. (Aber seit wann verheizt man Reinhilt Schneider für so Minirollen?)
(Anbei, um mal die kurze Diskussion aus #41,42 aufzugreifen – wie Tante Mathildas neue Fernsehgewohnheit hier erklärt wird, finde ich übrigens gut – es scheint ihre Guilty Pleasure Show zu sein und das finde ich schon in character.) Dass Clarissa Franklin hier zu einer „Ich vertraue euch, Jungs“-Klientin der Drei wird, müsste mich noch seliger stimmen, denn so ein Szenario hat sich mein Teenager-Ich damals schon gewünscht.

Dennoch gibt es einige Sachen, an denen ich mich stoße. Vorweg: der nahezu inflationäre Gebrauch der Begriffe „Wichtigpups“ und „Frauenzimmer“ strapaziert meinen Geduldsfaden schon sehr, das war aber in der Buchvorlage auch schon nicht anders (schöne Grüße ans Lektorat). Die Musik-/Geräuschuntermalung, als Bob bei Peters Sticheleien endgültig der Geduldsfaden reißt, fand‘ ich eher kontraproduktiv, da der dramatische Abgang jetzt fast gar nicht hörbar ist? Nahezu schon traditionsweise bleibt „Minninger inszeniert Minninger“ dem altbekannten Motto „Kürzen? Nie!! verhaftet, sodass ich aus dem Kopf noch nicht mal sagen kann, ob überhaupt irgendeinen Szene rausgeflogen ist. Das finde ich weniger störend als amüsant, führt aber auch dazu, dass sich einige Szenen doch sehr in die Länge ziehen.
Aber das sind Peanuts. Schwerer wiegt für mich der nicht abzuschüttelnde Eindruck, dass hier kontinuierlich bereits dagewesene Situationen und Atmosphären erneut heraufbeschwört werden sollen, was – zwangsweise – nicht noch ein zweites Mal funktioniert. Wie könnte es auch, möchte man stellenweise fragen, wenn diese Wiederholung alter Sentiments an eine so substanzlose Narrative gebunden ist, die im direkten Vergleich mit den Vorgängern gar nichts anderes als eine Enttäuschung evozieren? Um es mal ein wenig konkreter zu machen:

- Wir hätten da zunächst einmal Bob, den es eiskalt erwischt, als er Clarissa Franklins Stimme wiederhört und der dann ad hoc einem Impuls (den er selbst nicht so recht versteht) folgt und, ohne auch nur ein Wort darüber gegenüber seinen Freunden zu verlieren, alles stehen und liegen lässt und sie aufsucht? Hatten wir schon alles in Rufmord, da allerdings mit gehörig mehr Wumms und Durschlagkraft.
- Gleiches gilt für das tatsächliche Wiedersehen der beiden, das von der Art eins zu eins aus Rufmord entstiegen zu sein scheint. Nur, das Bob seine passiv-aggressive Art diesmal abgelegt hat (Verwirrung/Überraschung/Updates über das Leben/selbst die Redakteurin bzw. Schwester, die „Stimmt irgendwas nicht/ist alles in Ordnung?“ fragt ist erhalten geblieben).
- Auch eingängige Sätze der Ex-Psychologin werden recycelt und büßen dabei an Wirkung ein. „Dann nehmt den Rat einer erfolgreichen Psychologin an: […] Irren ist menschlich.“ Gefolgt von der Aufforderung, die beiden Fragezeichen zu erschießen war ein grandioser Moment, der mir ungelogen Schauer über den Rücken hat laufen lassen. Auch in dieser Folge legt Minninger ihr ähnlich klingende Worte in den Mund: „Und nun nehmt den Rat einer erfahrenen Psychologin an: Wenn ihr noch einmal versucht, mich zu belästigen, ziehe ich andere Seiten auf und dann werdet ihr euch wünschen, mir niemals begegnet zu sein.“ Mal ganz abgesehen davon, dass diese Wortkombination keinen Sinn gibt (seit wann benötigt man für floskelhafte Drohungen fundiertes psychologische Kenntnisse?), verpufft jegliche Wirkung hier.

Käpt’n Kids Wortwahl einer „Demontage“ Clarissa Franklins hat mich ins Grübeln gebracht. Vielleicht soll genau DAS die Krux der Sache sein soll – den Abstieg und Ruin einer Figur nachzuzeichnen, die einst bereit war, eiskalt über Leichen zu gehen und die selbst in Situationen, in denen sie auf den ersten Blick die Machtlose zu sein scheint, doch alle Fäden in der Hand hält und Menschen spielt wie Marionetten. In dem Fall wären die abgeschwächten Anleihen/Rezitationen/Referenzen an die Vorgängerfolgen natürlich geschickt (und bewusst?) gewählt und verstärken den Eindruck, dass Clarissa Franklin tief gefallen ist und mittlerweile nach jedem ihr sich bietenden Strohhalm greift (= Schmierenkomödie als Rache an drei Teenagern). Soll dies eine legitime Lesart des Textes sein, dann ist die Narrative für mich allerdings falsch aufgebaut, weil sie sich in zu vielen Nebenschauplätzen verliert.

Nun möchte ich nicht pingelig auf Kleinigkeiten herumhacken, aber all diese besagten Kleinigkeiten summieren sich letztlich. Ich hätte mir gewünscht, Minninger hätte die beiden im Endprodukt vereinten Ideen (Franklin-Finale und zwei weibliche Bösewichte, die sich zusammentun) separat in jeweils einem eigenständigen Roman verarbeitet oder hätte sich zumindest für das Franklin-Finale auch nur auf diese Figur fokussiert.

58) Boomtown © schrieb am 31.07.2017 um 10:33:43 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @57 Sehe ich genauso. Lässt sich gut hören, einmal mehr vor allem wegen Judy Winter, aber im Prinzip ist das über weite Strecken einfach ein lauwarmer Aufguss, da kann man's drehen und wenden wie man will. Grotesk auch, dass Minninger sich zeitlich einfach mal an der Abfolge seiner Bücher orientiert und die Zeitachse der Serie dabei völlig ignoriert. So erstreckt sich die Trilogie auch in der Erzählung über gefühlt 20 Jahre, was einfach überhaupt keinen Sinn macht, wenn die Protagonisten immer im gleichen Alter bleiben.

59) Amelia © schrieb am 31.07.2017 um 19:46:32 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Die Folge fand ich ganz ok. Aber ich verstehe eines nicht: In Rufmord retten die DDF der Franklin doch das Leben, weil sie dafür sorgen, daß ihr nichts Schlimmes (Spritze) passiert. Und TROTZDEM will sie sich an ihnen dann noch rächen??? Ok, vielleicht endet das Buch, welches ich noch nicht kenne ja etwas anders als das Hörspiel, und da erhält sie für Erpressung & Co. wieder eine Strafe, was die "Rache" dann erklären würde. "Wichtigpups" ging auch mir auf den Zeiger. Das hat Laura damals in der Wut gesagt, aber nun scheint es (mir zu übertrieben, da es lustig wirken soll) die Anrede für Justus von ihr zu sein. Gut gemacht und erklärt finde ich, wie raffiniert beide Frauen alles ausführen und vorher geplant haben.

60) Boomtown © schrieb am 03.08.2017 um 23:28:43 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ja, man weiß eigentlich gar nicht, wo man mit den Logikfehlern anfangen soll. Nach so vielen Jahren hätte ich ein ausgeklügeltes Finale der Trilogie erwartet, und dann kommt so eine dünne und löchrige Story. Witzig dabei, wie die Protagonisten sie selbst als hanebüchen entlarven. Cotta zieht genervt mit seinem Kindergarten-Kommentar wieder ab, ohne die Auflösung des Falles abzuwarten, und Franklin findet ihren eigenen Plan "völlig hirnrissig". Viel mehr ist dazu auch nicht zu sagen. Die nebulösen Andeutungen, was da nun wirklich zwischen Bob und Franklin läuft, werden nicht aufgeklärt, dabei ist das der einzig spannende Teil der Story. Zum Glück reißen die Sprecher einiges raus. Dass Mathilda wieder öfter am Start ist, gefällt mir gut, ebenso die Umbesetzungen bei Titus und dem Erzähler. Und Judy Winter ist halt wieder toll.

61) Isabel © schrieb am 04.08.2017 um 08:28:50 zur Folge Signale aus dem Jenseits: 60, ja, Cottas Reaktion ist echt der Knaller. Und bzgl. "Die nebulösen Andeutungen, was da nun wirklich zwischen Bob und Franklin läuft, werden nicht aufgeklärt, dabei ist das der einzig spannende Teil der Story" >> AMEN! Das is' noch sone Sache. Gerade, weil so viele die Bob/Franklin-Sache schon vor rund 20 Jahren so fremd in diesem Format fanden, wäre genau dieser Fokus für den Abschluss ja mal richtig konsequent und - im positiven Sinne - dreist gewesen. Stattdessen wieder nichts halbes, nichts ganzes, und dieses schnell noch eingeschobene "Oh, by the way, honey, wir können nur von den Menschen verletzt werden, die uns nahe stehen, weißte Bescheid, ne" verpufft vollkommen, weil in den vorherigen 79 Minuten aber so gut wie rein gar nichts investiert wurde, um überhaupt plausibel zu machen, woher das jetzt auf einmal kommt.

62) Jeffrey Shaw © schrieb am 04.08.2017 um 14:55:13 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @Isabel & Co: Amen, sister!! Es ist eine ganz besonders dreiste Form des faulen Erzählens.

63) PerryClifton © schrieb am 04.08.2017 um 15:06:39 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Wie hätte denn dieses positiv dreiste und konsequente Ende ausgesehen? Fabuliert doch mal und spinnt den Faden fort. Nur, damit man sicher gehen kann

64) Micro © schrieb am 04.08.2017 um 16:56:32 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Muss auch sagen, da wäre dann nur ein Dreiteiler in Betracht gekommen und das hätte dann wieder nen Aufstand gegeben hier. Manchen kann man es halt nie recht machen.

65) Boomtown © schrieb am 04.08.2017 um 22:05:04 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Noch ein Dreiteiler? Ich denke, das hier sollte schon der Abschluss einer Trilogie sein? Ansonsten sehe ich es genau wie Isabel. Statt Szenen auf Rufmord zu kopieren und dieser verschwurbelten Rache-Story aus einer Laune heraus, hätte Minninger den Fokus hier einfach auf den Konflikt zwischen Bob und Franklin legen und ihn auflösen können. Stattdessen kokettiert er die ganze Zeit mit dieser Ödipus-Nummer, traut sich aber nicht durchzuziehen. Er spielt sie nur indirekt über Bande in Form von Franklins Fake-Erklärung gegenüber Cotta. Weil das aber dann doch zu lahm ist, kommt er damit zum Abschluss wieder mit dem erwähnten Franklin-Zitat um die Ecke und alles geht von vorne los. Dieses Mal wird Franklin ja nicht mal mehr verknackt. Minninger kann sie also noch einfacher für eine weitere Episode aus dem Hut zaubern. Wobei, eine jahrelange Haftstrafe war ihm ja dieses Mal auch egal.

66) Micro © schrieb am 05.08.2017 um 09:49:21 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @65 - Bezüglich deines letzten Satzes - das ist halt das Problem, dass die drei ??? nicht altern dürfen. Wie hätte man das zufriedenstellend lösen sollen? Franklin in der Psychatrie Astro TV machen lassen?

67) PerryClifton © schrieb am 05.08.2017 um 12:17:51 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Es klingt nur immer so, als würde es insgeheim bedauert, dass er die Ödipus-Nummer nicht "durchgezogen" hat. Und das trotz erkannterweise schlechter Story das Buch irgendwie besser gewesen wäre, wenn dieser Psycho-Konflikt noch mehr zum Hauptthema gemacht worden wäre. Also hätte Minninger nun mit dem punkten sollen, wofür er vorher kritisiert wurde? Und einige Leser wollen wirklich Psychobabble als Ersatz für eine gute Story? Bzw. halten das für eine selbige? Andersherum fällt mir auf, dass diese Art eine Geschichte zu füllen ziemlich billig und einfach zu haben ist und lässt mich diejenigen umso mehr bewundern, die sich die Mühe machen, eine schlüssige Story zu erfinden und freudsche Klischees aus der Zeit vorm letzten Krieg zu vermeiden. Aber ich bin ja auch schon einer der älteren Generationen und daher nicht up to date (Bevor man mir jetzt wieder mit der unglaublich anspruchsvollen Charakterkonflikt-Schiene kommt: 1. Ist das hier weiterhin eine Kinderserie 2. Wurden bereits in den 60ern weniger klischeebeladene und differenziertere psychoanalytische Ansätze in belletristischen Büchern erfolgreich verarbeitet; Büchern für Erwachsene, mit ganz anderer Zielsetzung 3. Sind diese Freud-Nummern heute eigentlich nur noch peinlich und, äh, geradezu holzschnittartig).

68) PerryClifton © schrieb am 05.08.2017 um 12:56:08 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ganz zu schweigen vom Hauptproblem, das hier mit Bob wieder ein zentraler und daurhafter Charakter für sowas verheizt würde. Wenn man das konsequent durchzöge und nicht andere Autoren solche Mätzchen glücklicherweise meist ignorieren würden, wäre der Main Cast der Serie schon lange für nichts mehr zu gebrauchen.

69) Boomtown © schrieb am 05.08.2017 um 13:05:57 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @66 Das wäre immer noch realistischer gewesen, als einfach mal eben 15 Jahre Haft unter den Teppich zu kehren. Findest du das Problem so etwa zufriedenstellend gelöst? Bei der Serie in Sachen Logik alle Augen zuzudrücken, ist ja normal, aber sowas geht einfach gar nicht, zumal man eine frühere Entlassung und die schwere des Verbrechens bei Rufmord noch selbst thematisiert hat.

@67 Ganz genau, deshalb bedauere ich nicht, dass Minninger das Thema nicht ausführlicher behandelt, sondern eher, dass er es überhaupt behandelt, ohne einen Plan zu haben. Mich nervt vor allem dieses Rumgeeier. Irgendwie findet er das Thema geil, er kriegt es aber einfach nicht unter. Für dieses billige Posse mit der Pizza hätte er Franklin jedenfalls gar nicht reaktivieren müssen, da hätte es auch die Insektenstachel-Tante getan. Was soll das alles? Minninger scheint zu glauben, dass er mit der irren Psychiaterin eine irre kultige Figur erschaffen zu haben, die jetzt auf Teufel komm raus einen weiteren Auftritt braucht. Egal wie. Hat ja auch geklappt, bei FB wird ihn dafür der Bauch ordentlich gepinselt.

70) Micro © schrieb am 05.08.2017 um 14:06:57 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ganz ehrlich, für mich HAT Minninger eine der besten Figuren der Serie erschaffen, ganz unabhängig davon, was er sonst so mit Stromschlaghandys, kopflosen Männern, Voodoopuppen, Elektroschockern, Wiedergeburten und Vampiren im Internet fabriziert hat. Abseits davon ist Clarissa Franklin ein mehr als gelungener Charakter und natürlich durch Judy Winter zusätzlich eine echte Bereicherung für die Serie. Nicht mal das Haus des Henkers, der Hexengarten und Insel des Vergessens, die letzte aus meiner Sicht wirklich starken Produktionen haben es geschafft, innerhalb von einer Woche drei Mal von mir angehört zu werden. Produktionstechnisch allein ist diese Folge einer der größten Schritte nach vorn seit 2008. Dass Minninger kritikunfähig ist und er von seinen Büchern total überzeugt ist, ist mir in dem Moment echt Latte. Trotzdem gibt es von mir nur eine 2 plus. Dabei stoße ich mich aber nicht an der Tatsache, dass hier mehrere Jahre unter den Tisch gefallen sind oder es bei der Clarissa-Bob-Situation keine endgültige Klärung gibt. Im Gegenteil, letzteres kann ich total gut nachvollziehen, dass dieses - ich nenne es mal - „Mysterium“ bestehen bleibt. Aber beim Hören entsteht immer wieder der Eindruck bei mir, dass zwischen Folge 99 und 188 ein Bindeglied fehlt. Die Beziehung zwischen Bob und Dr. Franklin ist einfach zu komplex, als dass man sie in 80 Minuten Laufzeit vernünftig und komplett hätte behandeln können. So sauber, wie man sämtlichen 5-Sterne-Rezensionen Amazons nach glauben könnte, hat Minninger das Franklin-Finale rein auf die Story bezogen letztendlich nicht hinbekommen. Es passt eben nicht alles zusammen. Eine sehr gute Deutung für diese Folge liefert ein Beitrag von Isabel (57), im vorletzten Absatz. Eigentlich eine ziemlich gelungene und schlüssige Erklärung für alles.

71) PerryClifton © schrieb am 05.08.2017 um 14:35:09 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @Boomtown Oh, dann sind wir uns einig Da hab ich zuviel Lunte gerochen.

Aber fairerweise muss man Minninger wirklich lassen, dass er mit Franklin eine eigene wiederkehrende Figur geschaffen hat, die an sich funktioniert und in Erinnerung bleibt. Das kommt ja mittlerweile nicht mehr so häufig vor. Natürlich war nur Stimmen einigermaßen passabel und die Nachfolger lebten quasi nur vom Ruhm des Wiederauftretens von Franklin bzw. Judy Winter, ohne dem noch etwas Bedeutendes hinzufügen zu können. Aber die Franklin aus Stimmen, damit hat er schon was geleistet, was man auch anerkennen sollte.

72) Die Zirbelnuss © schrieb am 05.08.2017 um 17:17:32 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Darv ich mal ganz bescheiden nachfragen, wovon ihr überhaupt sprecht? Was soll denn an der "Beziehung" Andrews/Franklin komplex sein? Klar wird das ganze Ding von Minninger extrem aufgeblasen und so getan, als stecke irgendetwas enorm Bedeutsames hinter allem, aber das bleibt doch bis zum Schluss bloße Behauptung. Bereits Bobs erste Sitzung bei Dr. Franklin, vor etlichen Jahren bei "Stimmen aus dem Nichts", verursachte bei mir eine gehörige Portion Fremdscham - schon beim Lesen. In der Hörfassung wurde dann sogar noch mal ne ordentliche Schippe draufgelegt. Der danach entstandene Kult kam dementsprechend auch nie bei mir an und erntet bis heute Unverständnis. Also, bitte, erklärt es mir, damit ich es auch verstehe: Wo ist die Komplexität bei der ganzen Sache?

73) PerryClifton © schrieb am 05.08.2017 um 17:39:55 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich schiebe eilig hinterher: ich meine wirklich nur Franklin als Charakter, keineswegs die Geschichte mit ihr und Bob. Dabei kommt mir auch die Suppe hoch.

74) Micro © schrieb am 05.08.2017 um 17:49:22 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Vielleicht ist es einfach die Tatsache, dass Bob von Mrs. Franklin hypnotisiert worden ist. Das baute ja überhaupt erst diese „Beziehung“ auf. Und Bob weiß ja selbst nicht, warum er nachdem er die Stimme von Mrs. Franklin im TV erkannt hat, direkt zu ihr fährt - und ich kann das so nachvollziehen. Da passt sogar die erwähnte „offene Rechnung”.

75) Boomtown © schrieb am 06.08.2017 um 02:27:21 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @70 Ja, Judy Winter als Franklin ist stark und das spielfreudige Ensemble macht hier tatsächlich Spaß, aber muss man deswegen über alle Ungereimtheiten im Plot hinwegsehen? Vielleicht solltest du den sehr guten Beitrag #57 mal komplett lesen und ähnlich differenzieren. Als Trilogie betrachtet ist der Plot aus den hier zahlreich dargelegten Gründen ziemlicher Murks und welches "Mysterium" uns Minninger auftischen will, weiß er garantiert selber nicht, da bin ich ganz bei Zirbelnuss. Komplex ist hier nämlich eigentlich gar nichts. Als Hörer war man doch bei allen Begegnungen zwischen Franklin und Bob zugegen. Was soll denn da sein, wofür man einen Dreierband zur Auflösung bräuchte??

@71 Ich habe "Stimmen aus dem Nichts" immer als modifiziertes Remake von der TKKG-Folge "Abenteuer im Ferienlager" wahrgenommen. Katharina Brauren spielt ja sogar die gleiche Rolle. Dass Franklin so gut funktionierte, liegt meiner Meinung nach wirklich zum Großteil an Winters Performance, denn wie Zirbelnuss schon anmerkte, die Hypnose-Nummer ist ja dort bereits schon grenzwertig und hätte mit einer Fehlbesetzung ganz schnell zum Fiasko werden können. Die Art und Weise, wie Minninger bei seiner großen Trilogie ins Schwimmen gekommen ist, zeigt eindrücklich, dass er als Autor immer noch auf mäßigem Amateur-Niveau agiert. Mit diesem Käse wäre für eine andere Serie kein Mensch durchgekommen.

76) PerryClifton © schrieb am 06.08.2017 um 10:34:02 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ja klar, Judy Winter trägt das Ganze. Aber die Atmo des Hitchcockschen Thrillers und die Figur an sich hat eben tatsächlich Minninger eingebracht. Wo er ansonsten soviel (berechtigte) Kritik erntet, finde ich es fair, auch mal seine guten Leistungen zu erwähnen. Ich verteidige ja auch BJHW's gelungene Momente gerne

77) Micro © schrieb am 06.08.2017 um 13:08:30 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @76 - Meine Rede. Minninger hat gelungene Momente, BJHW auch, MaSo ebenfalls - nur Dittert eben nicht

78) Boomtown © schrieb am 07.08.2017 um 21:19:37 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @76 Ja, "Stimmen aus dem Nichts" ist gut produziert und gecastet. Insofern kann er das gerne auf seiner Habenseite verbuchen und immerhin war ich bei der Fortsetzung hier so neugierig, dass ich mir mal wieder eine Folge gekauft und nicht auf Spotify gewartet habe. Das will für mich inzwischen auch schon was heißen.

Schade, dass du bei kritischen Nachfragen entweder ablenkst oder dich ausklinkst. Meine Frage war durchaus ernst gemeint.

79) PerryClifton © schrieb am 08.08.2017 um 10:41:04 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ach, du meinst Micro

80) Boomtown © schrieb am 08.08.2017 um 14:03:28 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Achso, sorry, ja der letzte Satz sollte @77 sein.

81) Boomtown © schrieb am 08.08.2017 um 14:20:39 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Und weil ich mir Stimmen aus dem Nichts nochmal angehört habe, was macht Justus eigentlich beim Psychologen? Wird das im Buch geklärt?

82) Die Zirbelnuss © schrieb am 08.08.2017 um 14:24:58 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Justus will gar nicht zum Psychologen, sondern zu nem "normalen" Arzt. Das Gebäude ist eine Gemeinschaftspraxis, daher bekommt er die Ereignisse zufällig mit.

83) Boomtown © schrieb am 08.08.2017 um 14:49:22 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ah ok, danke für die Info!

84) Boomtown © schrieb am 08.08.2017 um 14:58:06 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Und warum hat sich Abigail Holligan das Haus aus Psycho nachbauen lassen?

85) Timmy der Hund © schrieb am 08.08.2017 um 16:27:05 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Kann die Folge bitte zur Bewertung freigeschaltet werden?

86) Micro © schrieb am 08.08.2017 um 17:32:23 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Sorry, habe #75 nur überflogen. Finde ich auch schwer zu erklären, aber versuche es mal. Ich ziehe mal einen Vergleich zum Erbe des Meisterdiebes. Da soll sich für den Hörer in 63 Minuten ein Fall präsentieren und zusätzlich eine Lovestory glaubwürdig entwickeln, an dessen Ende Justus bereit ist, die Bilder sozusagen Brittany "zu überlassen", vereinfacht gesagt. Und da liegt für mich das Problem der kompletten Serie: fehlende Kontinuität. Britanny hätte früher eingeführt werden müssen, damit diese Entwicklung in Folge 103 glaubwürdiger rüberkommt und den Hörer auch - ganz gleich wie sympathisch Brittany war - mehr mitnimmt. Einfach gesagt, es gibt durch die diversen Autoren, die sich offenbar kaum absprechen, keine (interessanten) Rahmenhandlungen, die sich immer mal wieder weiterentwickeln und nicht - und hier komme ich zu Minninger - auf drei Folgen aufgesplittet werden, denn in jeder der drei Folgen gibt es serienkosmosbedingt einen aufzuklärenden Fall, der natürlich mehr Raum einnehmen soll, als dieses „Private“, wodurch das dann nicht ausreichend behandeln werden kann, sonst langweilt sich der Hörer ja nur. Ich finde es gar nicht so abwegig, eine ähnliche Situation auf das wirkliche Leben zu projizieren, wie in der Franklin-Trilogie. Einerseits ist Dr. Franklin für Bob eine Art Erzfeindin, aber sie übt eine gewisse Faszination auf ihn aus, die sich auf den Hörer - zumindest in meinem Fall, also allgemein ist es zumindest das Ziel von Minninger - überträgt. Durch die Hypnosegeschichte damals in F76 baut sich für mich diese Beziehung auf. Ich habe mit Hypnose jetzt noch keine professionellen Erfahrungen gemacht, deswegen kann ich da nur vermuten. Minninger ist sicherlich nicht auf den Kopf gefallen (auch wenn man das manchmal denken könnte), sicherlich hat Recherche betrieben und wahrscheinlich etwas in der Art erfahren, dass eine solche Therapie solche langfristigen Auswirkungen auf den Menschen haben können, wie die, die von Bob in F99 beschrieben worden sind, ein Erlebnis, dass er durch sein junges Alter nicht restlos verarbeiten kann. (Siehe dazu: Franklin holt ihn nie aus der Hypnose zurück). Und weil Clarissa Franklin nun mal für mich keine gewöhnliche Gegnerin ist, fährt Bob in F188 zu ihr, ohne zu wissen, warum eigentlich, eben da da diese Anziehungskraft ist. Das muss man nicht mit Sachen wie dem Ödipuskomplex in Verbindung bringen, denn wer Bob kennt, weiß, dass das Schwachsinn ist, wer nicht, der könnte das aber durchaus tun. Ich dagegen meine, es ist eine ganz ähnliche Sache wie mit Hugenay, der auf Justus auf intellektueller Ebene ja auch eine gewisse Anziehungskraft ausübt. Nur ist Franklin eben tief gefallen durch die Psychatrie / Krankheit etc und dadurch passt für mich der vorletzte Absatz von #57 so gut, da ihr Handeln in dieser Folge sonst keinen Sinn ergibt und im krassen Gegensatz zu dem Charakter der Folgen 76 und 99. In gewisser Weise existiert diese offene Rechnung, die hier angesprochen wird, sei es durch den Beinahemord von Justus in F76 oder eben ganz banal die Erschleichung und der Missbrauch von Bobs Vertrauen in derselben Folge (denn ohne funktioniert Hypnose nicht). Und hat Bob die Rechnung jetzt beglichen? Ich finde ... nicht. Dann hätte es ein anderes Ende als den Justus-Monolog geben müssen. Für mich müsste Bob ganz alleine - so verrückt das jetzt klingt - den inneren „Geist“ besiegen, der sich bei ihm durch die Hypnose manifestiert hat und wegen dem er damit nicht klar kommt und - Zitat Franklin: die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann. Damit diese ganze Gedankenwelt, was Bob denkt und fühlt und was Clarissa Franklin denkt und fühlt und warum was getan wird, komplett nachvollziehbar wird, bedarf es für mich eines Dreiteilers oder einer guten Verteilung auf mehrere Folgen als Nebenhandlungsstrang, der sich immer weiter entwickelt, weil es ja auch noch einen spannenden Kriminalfall geben soll. Ist jetzt schwer zu erklären, aber besser kann ich gerade nicht...

87) Micro © schrieb am 08.08.2017 um 17:37:21 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Gut, also was die Grammatik angeht - habe das auf dem iPhone getippt und teilweise Sätze umgestellt, dann kommt so was dabei raus. Wann möchte man denn eigentlich mal ne Edit-Funktion einführen?

88) PerryClifton © schrieb am 08.08.2017 um 18:40:41 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich finde, du hast da etwas sehr schön in Worte gefasst, auf das ich auch schon oft hinauswollte. Solche Geschichten wie Justus/Brittany oder Bob/Franklin brauchen Kontinuität und langfristiges Erzählen, um nicht übertrieben und albern daher zu kommen. Denn es geht in der Serie eben hauptsächlich um einen spannenden Fall pro Folge, nicht schwerpunktmäßig um die Beziehungen der Hauptfiguren untereinander. Und ein Fall pro Folge heißt im Großen und Ganzen nunmal auch ein Stück weit "Reset", was die Hauptcharaktere zu Anfang jeder neuen Folge angeht. Das wird ab einer gewissen traumatischen Schwelle des Erlebten allerdings schnell unglaubwürdig. Deswegen wäre es meiner Sichtweise nach am vernünftigsten, derartige Entwicklungen von den Hauptfiguren ganz fern zu halten. Andere werden wahrscheinlich eher sagen, es wäre besser, solchen Dingen zumindest in einem Dreier oder über viele Folgen verteilt mehr Raum zu geben, wo sie nicht so sehr stören. Allerdings bleibt dann immer noch die Frage der Inkonsequenz im kontinuierlichen Erzählstrang und mit mehreren unterschiedlich arbeitenden Autoren. Daher meine ich einfach, ohne die Serie komplett umzustricken und sie somit ihrer eigentlichen Identität zu berauben, sind solche Sachen bei DDF einfach nicht wirklich machbar. (Und ganz subjektiv: Ich persönlich möchte sowas bei DDF auch absolut nicht lesen. Wozu gibt es die unzähligen Erwachsenenromane?).

89) Die Zirbelnuss © schrieb am 08.08.2017 um 20:07:17 zur Folge Signale aus dem Jenseits: "Und warum hat sich Abigail Holligan das Haus aus Psycho nachbauen lassen?" <-- Das wird im Buch auch nicht richtig erklärt, glaub ich. Da wollte Minninger vermutlich einfach nur krampfhaft nen Hitchcock-Bezug herstellen.

90) Professor Carswell © schrieb am 08.08.2017 um 23:06:40 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Krampfhaft vs. "Just for fun":
[...] "'Wenn finanziell bei Ihnen nichts zu holen ist, Madam', schlussfolgerte Peter, 'dann muss es für diese Terroranschläge einen anderen Grund geben.'" [...] "Vielleicht erlaubt sich da jemand einen üblen Scherz." [...] "Wo läge da der Witz" [...] "Dieses Haus hier ist doch die exakte Nachbildung der Villa aus dem Horrorfilm von Alfred Hitchcock. Da wäre es doch immerhin möglich, dass jemand auf die makabere Idee gekommen ist, Mrs Holligan das Gruseln zu lehren. Einfach so. Just for fun!" [...] "'Unsinn', entgegnete Mrs Holligan. 'Ich habe den Film zwar nie gesehen, so etwas ist mir viel zu unheimlich'" [...]
Das dürfte die Minninger'sche Begründung sein.

91) Boomtown © schrieb am 09.08.2017 um 00:01:47 zur Folge Signale aus dem Jenseits: OK, danke für die Ausführungen, auch wenn ich sie nicht ganz nachvollziehen kann. Über den Sinn fortlaufender Handlungsstränge kann man streiten. In gewissem Maße gab es die ja von Anfang an. Die Möglichkeiten sind aber nun mal sehr limitiert, weil die Zeit in der Serie (inzwischen) still steht. Die Hugenay-Saga zog sich immerhin auch in der Serienrealität über einige Jahre hin. Das kann hier nicht der Fall sein. Wie kann Franklin also zu Bobs "Erzfeindin" werden? Hier wird eine langjährige, komplexe Beziehung zwischen Bob und Franklin konstruiert, die zum einen gar nicht möglich ist und die zum anderen aus dem Handlungsverlauf überhaupt nicht ersichtlich wird. Eine Metaebene wird nur vorgegaukelt. Dass Minninger vielleicht schon irgendwas sinniges zum Thema Hypnose recherchiert haben wird, ist mir als Erklärung jedenfalls zu wenig, wenn das in der Story dann komplett fehlt.

92) Boomtown © schrieb am 09.08.2017 um 00:05:13 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Das mit der Psycho-Villa passt ja gut ins Bild. Einfach völlig sinnfrei.

93) PerryClifton © schrieb am 09.08.2017 um 00:09:47 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Hmm, die Villa wird zwar in der Story nicht gut begründet, aber in eine Serie mit so starker Hitchcock-Prägung mal wieder etwas Hitchcock einzubauen, nach einer so langen langen Pause, halte ich schon fast für das Beste an der ganzen Folge.

94) Boomtown © schrieb am 09.08.2017 um 01:51:02 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Hitchcock-Reminiszenzen gerne, aber das geht aber doch nun wirklich auch ein paar Nummern kleiner und subtiler.

95) Professor Carswell © schrieb am 09.08.2017 um 05:38:42 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Bezug nehmend auf '86) Micro':
"Minninger ist sicherlich nicht auf den Kopf gefallen [...], sicherlich hat [er] Recherche betrieben und wahrscheinlich etwas [...] [über Hypnose] erfahren"
und Bezug nehmend auf '91) Boomtown':
"Dass Minninger vielleicht schon irgendwas sinniges zum Thema Hypnose recherchiert haben wird, ist mir als Erklärung jedenfalls zu wenig, wenn das in der Story dann komplett fehlt."
möchte ich ein Zitat aus der Folge "Stimmen aus dem Nichts" einbringen, das ich sowohl im Buch als auch im Hörspiel lese bzw. höre:
"Das Elektroenzephalogramm, das ist dieser Apparat hier, überwacht während der Hypnose dein Gehirn."
Das Elektroenzephalogramm ist die grafische Darstellung (der Spannungsschwankungen der elektrischen Aktivität des Gehirns); der Elektroenzephalograph - oder nach neuerer Schreibweise Elektroenzephalograf - ist der Apparat der die Hirnstrommessungen "überwacht" bzw. verarbeitet. Das Zitat aus besagtem Buch legt den Schluss nahe, dass die Gründlichkeit der Recherche - falls erfolgt - doch mehr als oberflächlich war; abgesehen vom fehlenden allgemeinen Sprachverständnis wann man die Suffixe -gramm, -graph und -graphie einsetzt.

96) PerryClifton © schrieb am 09.08.2017 um 10:42:08 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @94 Yo. Aber viel subtiler dürften auch gerne zahlreiche andere Sachen sein, die die deutschen Autoren meist mit nem Quast auftragen

97) Boomtown © schrieb am 09.08.2017 um 15:16:35 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ja ja, aber wenigstens Sinn darf es doch machen.

98) PerryClifton © schrieb am 09.08.2017 um 15:24:37 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Das immer *g*

99) Micro © schrieb am 09.08.2017 um 23:55:35 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Tja, und ich weiß, Boomtown findet diesen Vergleich absolut albern, kann man auch, wenn man nur die Coveraufmachung, die Titelmusik und die Titel kennt, aber ganz ehrlich - und dem kann man meiner Ansicht nach nicht widersprechen - bei den drei !!! gibt es diese Kontinuität. Da sprechen sich die verschiedenen Autoren perfekt ab, da wird aufeinander Bezug genommen und es gibt parallel zum Fall fast immer Hintergrundgeschichten. Es funktionieren dadurch sogar Folgen ohne richtigen Fall. So was fehlt mir, seitdem ich DDA regelmäßig verfolge, bei den drei ??? einfach. Eine persönliche Folge ohne Fall, die funktioniert, könnte es da niemals geben. Natürlich brauche ich derlei Beziehungskisten, wie sie derartig schlecht zu Crimebuster- und BJHW-Zeiten präsentiert worden sind, nicht nochmal, aber die drei ??? haben sich abseits der Detektivbeschäftigung auch ein normales Leben - das kommt in den wenigsten Hörspielen auch so rüber und wenn, dann vielleicht für eine Folge. Minninger ist allein in der Hinsicht gesehen schon der "beste" Autor. Mir reichen da für den Anfang schon so Szenen wie der private Streit zwischen Mathilda und Titus, einfach weil das Bestandteil des ganz normalen Lebens abseits vom Detektiv-sein ist.
Ich dachte früher wirklich immer, über die Produktionsart einer Drei ???-Folge kommt keine andere HSP-Serie hinaus. Ausgerechnet der vorher auch von mir zum Scheitern verurteilte Mädchen-Abklatsch dieser Serie hat mich eines Besseren belehrt. Rein auf die Art der Produktion bezogen sind da selbst die schlechten Folgen noch deutlich über den Ausfällen bei DDF aus den letzten Jahren. Da wünscht man sich umso mehr, dass Minninger endlich Schluss macht. Mir wäre es auch wurscht, ob da ne Begründung käme oder nicht.

100) Micro © schrieb am 09.08.2017 um 23:56:54 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Korrektur: nicht „haben sich“ - haben doch

101) Professor Carswell © schrieb am 10.08.2017 um 02:19:51 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Auf die Gefahr hin bei Weiterführung des Off-Topic-Fadens sich darüber Echauffierende auf den Plan zu rufen, ein paar Worte zur Schwesterreihe, die man durch die von dir richtig diagnostiziere Kontinuität - dem könnte man widersprechen, will ich hier jedoch nicht - annähernd als Schwesterserie bezeichnen kann.
Die Albernheit der Geschichten - zumindest aus abgeklärter Sicht - widerspricht in keiner Weise der zeitlichen Figurenentwicklung und Verknüpfung der Erlebnisräume. Hingegen als Gradwanderung in der Storyline kann man es sehen wenn die drei Hauptprotagonisten nicht altern während einige Figuren im engsten familiären Umfeld altern.
Als ausgeprägtestes Beispiel für das Altern eines Familienmitglieds sei hier Finn genannt. Tessa die Stiefmutter einer der drei Hauptprotagonistinnen ist in Folge 40 mit Finn schwanger. In Folge 46 wird Finn geboren. In Folge 48 ist Finn fünf Monate alt, in Folge 51 zehn Monate, in Folge 52 ein Jahr, in Folge 54 18 Monate, in Folge 56 zwei Jahre, in Folge 60 zweieinhalb Jahre und in Folge 62 ist er dreijährig. Es bleibt abzuwarten ob das ohne größere Komplikation so weitergeführt werden kann.
Was sagt uns das jetzt für die "Bruderreihe" der drei Detektive?
Da komme ich auf PerryClifton zurück, der schrieb: "Und ein Fall pro Folge heißt im Großen und Ganzen nunmal auch ein Stück weit "Reset", was die Hauptcharaktere zu Anfang jeder neuen Folge angeht. Das wird ab einer gewissen traumatischen Schwelle des Erlebten allerdings schnell unglaubwürdig." Ich würde allerdings den "Reset" in begrenztem Umfang auch auf die Nebencharaktere anwenden. Ich gehe bei DDF immer noch davon aus, dass der Verlag mir eine Reihe und keine Serie präsentiert, auch wenn der Schöpfer Robert Arthur von Anfang an serienaffine Elemente eingebaut hat.

102) PerryClifton © schrieb am 10.08.2017 um 11:13:09 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Zu den serienaffinen Elementen, die auch Boomtown schon erwähnt hat: ja, es gab fortlaufende Handlungselemente von Anfang an. Der Rolls Royce fällt mir als erstes ein, oder Allie, oder Blacky und ich erwähne auch riskanterweise Hugenay Dazu würde ich allerdings zwei Sachen anmerken: zu Anfang einer Serie, wenn alles im Serienuniversum etabliert werden muss, ist es notwendig, bestimmte Elemente wiederkehren und bleiben zu lassen, die ab dann "immer" oder "oft" vorkommen. Man steckt sozusagen den Rahmen ab. Ab dann und dann sitzt immer ein Papagei in der Zentrale oder man wird chauffiert oder man erkennt einen alten Gegner wieder. Der Spielraum verringert sich aber natürlicherweise, je länger die Reihe läuft. Wenn bestimmte Sachen fest etabliert sind, geht immer auch ein Stückchen kreative Freiheit verloren, wofür man Wiedererkennungswert und Identität gewinnt. Der zweite Punkt ist die bereits erwähnte Schwelle für den Reset. Was von Anfang an fest dazu gehörte und sich lange Zeit nie geändert hat, war: ein Fall pro Folge, Figuren auf Anfang. Die Schwelle besteht gar nicht mal darin, dass etwas keine bleibende Auswirkungen haben darf, z.B. könnte man problemlos eine neue Nebenfigur einführen, die auf dem Schrottplatz aufräumt und den LKW fährt. Sie wird nur überschritten wenn etwas, auf feste Elemente beozgen, UMDEFINIERENDES dauerhaft bleibt oder inkonsequenterweise nur für eine Folge gilt. Man könnte hier von einer Dissonanz sprechen. Entweder bezogen auf die Serienvergangenheit oder auf die Serienzukunft. Ein greller roter Pinselstrich sorgt immer für Aufmerksamkeit und Aufregung, aber er ist auf einer weißen Leinwand besser aufgehoben als mitten über einem alten Ölgemälde. Außerdem braucht es diese Methode gar nicht, denn der Autor hat alle Freiheiten der Welt in dieser Serie, denn sie wurden ihm gelassen im Bereich der, tatata, nichtregelmäßigen Figuren. Natürlich ist hier immer abzuwägen, wann diese zuviel bleidenden Einfluss auf die Hauptfiguren ausüben, welcher immer mitgeschleppt werden müsste. Aber wenn die Reihe über 200 Folgen läuft, kann man eben nicht in jeder Folge darauf eingehen, dass jeder Hauptperson von verschiedenen Autoren zahlreiche innere Konflikte angedichtet wurden, die man jedesmal mit einbeziehen muss, sodass das eigentliche Lösen eines Falles in den Hintergrund gedrängt wird. Was Fragen des Literaturgenres, seiner Konventionen und Geschichte sowie seiner Stilmittel und Aussagemöglichkeiten angeht, fange ich erst gar nicht an. (BTW, das Problem bei Hugenay sehe ich gar nicht so sehr bei seiner Fogur, sondern bei den Auswirkungen auf Justus. Ich bin auch sicher, dass Arthur das von ihm angedeutete etwas anders umgesetzt hätte. Aber das Fass möcht ich nicht nochmal aufmachen :) ).

103) PerryClifton © schrieb am 10.08.2017 um 11:35:39 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Kurzer Nachsatz: Konflikte gehör(t)en natürlich immer zum Schreiben, auch bei den Hauptfiguren und auch hier. Was aber mittlerweile oft vergessen wird, ist, diese AUFZULÖSEN. Der Konflikt ist kein Selbstzweck, der, wenn er da ist, alles toll und interessant macht. Normalerweise wird ein Problem in einem Buch am Ende auch vollständig bewältigt. Aber besonders in neuerer Zeit wird immer "etwas hängen" gelassen. So, als wäre das Dekonstruieren wichtiger als das Ausbauen des Serienuniversums. Oder das Problem angenehmer als die Lösung. Brrr. Vielleicht leben wir ja auch in solchen Zeiten, keine Ahnung, aber der Serienrahmen gibt sowas nicht her. Dazu müsste man komplett relaunchen.

104) PerryClifton © schrieb am 10.08.2017 um 12:19:49 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Nochwas: mit nichtregelmäßige Figuren meinte ich alle Figuren, die nur in einem Fall vorkommen und somit auch dramatisch "verbraucht" werden können, im Gegensatz zu Hauptcharakteren und mehr als einmal auftretenden Nebenfiguren.

105) Boomtown © schrieb am 11.08.2017 um 00:39:54 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @99 Also ob der Vergleich mit den drei !!! (alleine der Titel ist schon schrecklich) was taugt oder nicht, kann ich nicht sagen, ich kenne die Serie nicht, aber ansonsten sind wir eigentlich nah beieinander. Für eine Nebenhandlung braucht es starke Nebenfiguren und ich habe hier doch schon x Mal kritisiert, dass es der Serie eben an solchen extrem mangelt und das Serienuniversum seltsam entvölkert wirkt seit Morton, Hitch, Skinny, Patrick, Kenneth, Huegnay oder Reynolds verschwunden sind und Mathilda und Titus auch immer seltener vorkamen. Man hätte auch Allie, Carol Bennett oder Ben Peck schon viel häufiger mit einbringen können, ohne gleich eine ganze Story um sie herum zu stricken. Schließlich sind das Figuren aus dem direkten Umfeld der dreien, die immer für Impulse gut wären. Stattdessen haben sich die zu zahlreichen Autoren immer weiter in ihren eigenen kleinen oder viel zu großen Rocky Beaches verloren und dabei viele Nebenfiguren kreiert, von denen kaum eine nachhaltig funktionierte und von anderen Autoren aufgegriffen wurde.

@102 Sehe ich im Prinzip alles ähnlich. In Zeiten epischer Dramaserien wirkt das DDF-Konzept zwar besonders angestaubt, aber man kommt da nicht mehr raus. Mit ein paar belebenden Nebenplots und mehr Figuren könnte man aber trotzdem für frischen Wind sorgen. Mir schwebt da immer Magnum vor. Nach heutigen Sehgewohnheiten ist das auch ein recht lahmes abarbeiten von einem Fall pro Folge, aber alleine die Scharmützel mit Higgins in den Seitensträngen halten die Serie erstaunlich frisch.

106) Boomtown © schrieb am 11.08.2017 um 00:54:10 zur Folge Signale aus dem Jenseits: BTW, interessant auch in dem Zusammenhang, wie der aus der Versenkung aufgetauchte Volker Sassenberg neulich in einem Interview ganz nebenbei das Dilemma der fehlenden Führung und der nicht vorhandenen Vision bei DDF sehr treffend auf den Punkt brachte. Es ging darum, ob er sich andere Autoren für Point Whitmark vorstellen könnte:

"Ich habe so viele Point Whitmark-Skripte unaufgefordert von Leuten bekommen, die sich hier als Autor bewerben wollten. Ich war nach dem Lesen oft überrascht und ich dachte: Faszinierend, die haben überhaupt nicht verstanden, was wir hier eigentlich machen. Ich will das Engagement überhaupt nicht minder wertschätzen, das war auch zum großen Teil wirklich sehr gut, aber es war eben nicht Point Whitmark. (...) Wenn ich Dinge lese und denke: Wow, das hat den Geist total getroffen, dann bin ich zu jeder Kooperation bereit. Aber das ist mir eigentlich nicht untergekommen. (...) Ich finde, dass man beispielsweise auch den 'Die drei ???'-Hörspielen verschiedene Handschriften anmerkt. Und davon sind einige besser - einige weniger gut. Aber das darf eigentlich nicht sein. Das würdest du beispielsweise bei wirklich guten Fernsehserien nicht merken. Die sind von oben so gut konzipiert. Die Autoren sind in der Lage, sich wie ein Chamäleon in das ganze Konzept einzufügen. Das ist der Witz, und das wollte ich auch immer erreichen."

107) Jona © schrieb am 11.08.2017 um 06:58:51 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Es war halt damals das Konzept von Kosmos, dass jedes Drei ??? Buch unabhängig voneinander gelesen werden kann. So kam es ja beispielsweise zu der Folge "Späte Rache", wo sich auf einen Fall bezogen wurde, den es nie gab. Erst im Laufe der Zeit wurde Kosmos da zum Glück etwas entspannter, weshalb beispielsweise "Erbe des Meisterdiebs" und "Feuermond" entstanden sind. Generell darf man bei der Diskussion, aber auch eine Sache nicht vergessen, auch wenn es einige immer nicht so gerne hören Die Zielgruppe von Kosmos sind nicht wir! Die Zielgruppe ist im Alter von 10-14 und allein deshalb wird es bei den Drei ??? nie so etwas wie eine Kontinuität geben, da Kosmos jeden immer den Einstieg ermöglichen will. Daher gibt es ja auch keine Folgenzählung bei Kosmos. Bei den Hörspielen ist das anders, aber da diese auf den Büchern basieren, sind sie an diese nunmal gebunden. Ich finde die Entwicklung vom kompletten Ausschluss wiederholender Elemente zu beispielsweise Brittany oder auch Jelena sehr gut. Viel mehr wird es aber nie geben, was sicherlich schade ist, aber nicht änderbar.

108) Boomtown © schrieb am 11.08.2017 um 09:05:02 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Naja, also zunächst mal stammt das Konzept von Arthur via Random House und nicht von Kosmos und schon damals wurde Hugenay als wiederkehrende Figur mit Bezug auf ältere Folgen eingeführt. Das war ja keine Idee von Marx, auch wenn das durch den Dreierband nochmal intensiviert wurde. Dennoch funktioniert auch "Feuermond" für sich alleine. Und ich glaube schon, dass Kosmos heute auch die erwachsene Hörerschaft von Europa im Hinterkopf hat, sonst hätte man die Serie sicher längst generell verjüngt und nicht einen extra Ableger erschaffen.

109) Jona © schrieb am 11.08.2017 um 09:28:31 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Alle Autoren wiederholen immer gebetsmühlenartig, dass die Zielgruppe in dem genannten Bereich ist. Die Drei ??? Kids ist für eine noch jüngere Zielgruppe gedacht und wurde nicht entwickelt um Die Drei ??? an das ältere Publikum anzupassen. Und genau das ist doch auch ein Grund warum man die Drei ??? liest. Weil man dort eben leichte Literatur bekommt, ich finde das Lesen eines Drei ??? sehr entspannend und streue es gerne zwischen andere Bücher ein. Grade weil es auf besagte Zielgruppe zugeschnitten ist.
Und sicher hat man bei Kosmos auch durchaus die alten Fans im Hinterkopf, aber man weiß halt auch das diese nur ein kleiner Teil der Leserschaft sind. Und dafür finde ich den kleinen Wandel schon sehr schön und denke mehr sollte man auch nicht erwarten. Dafür gibt es dann andere Serien. Nach fast 200 Folgen wird das Serienkonzept nicht mehr so sehr veränder werden.
Und davon unabhängig. Natürlich fände auch ich es schön, wenn es wesentlich mehr Kontinuität geben würde und mehr aufeinander aufgebaut wird. Aber das wird halt so extrem nicht passieren.
Und mir ist bewusst, dass das Konzept von Arthur via Random House kommt, aber Kosmos hat dieses Konzept nunmal übernommen und auch weiterentwickelt. Mal gut, mal weniger gut.

110) Boomtown © schrieb am 11.08.2017 um 09:53:23 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @109 Ich glaube auch nicht, dass man die Originalserie an ein älteres Publikum anpassen wollte, aber man hat es wohl wegen des immensen Erfolges der Hörspiele beim angestaubten Konzept belassen, das sich zwar theoretisch an die jugendliche Zielgruppe wendet, aber eben auch oft so tut, als sei die Zeit stehen geblieben. Wenn man sich gefühlt an eine jugendliche Zielgruppe von vor 20 Jahren wendet, ist man ja bei Erwachsenen. Ich behaupte mal, ohne das erwachsene Publikum der Hörspiele, hätte man längst den Weg eingeschlagen, den TKKG oder 5 Freunde auch schon gegangen sind und ein Mittelding aus den Kids und der Originalserie gemacht.

111) PerryClifton © schrieb am 11.08.2017 um 10:39:34 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @105 Das mit dem Schwund der Nebenfiguren sehe ich ganz genau so. Und in Magnum wollte ich schon lange mal reingucken
@106 Das hat Sassenberg perfekt ausgedrückt. Mit einem derartigen Mischmasch käme außer DDF wohl heute keine andere Serie oder Reihe mehr durch.
@107 Die Zielgruppe sind nicht wir, sondern 10-14-jährige, ganz genau :) Damit argumentiere ich ja auch ständig. Nur gibt es davon verschiedene Lesarten: wenn manche Autoren es sagen, dient es oft nur als Entschuldigung für Logikfehler oder Plot Holes, wenn andere das sagen, meinen sie, dass Handys und GPS vorkommen müssen, wieder andere vertreten die Ansicht, dass Kinderbücher kein bisschen weniger komplex sein sollten, nur eben anders erzählt als Erwachsenenliteratur etc. Und es gibt Autoren, denen jedes Alter der Leserschaft scheinbar komplett schnurz ist.
@109 Man muss aber sagen, dass Kontinuität nicht nur durch fortlaufende Handlungselemente erreicht wird. Ich finde die alten Folgen bis zu einem bestimmten Punkt sehr gut darin, aufeinander aufzubauen und ein großes Bild zu erzeugen, ohne dass es allzu viele direkte verbindende Handlungsstränge gibt.

112) Jona © schrieb am 11.08.2017 um 11:04:18 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @110 Ob es ohne die Hörspiele eine Neuerung des Konzepts gegeben hätte ist halt Spekulation. Kann aber durchaus sein. In der Vergangenheit wurde von allen Verantwortlichen immer wieder diese Zielgruppe betont, weshalb ich schon davon ausgehe, dass dies eben dort als sehr wichtig angesehen wird. Nichtsdestotrotz hat ja auch an André Marx zugegeben, dass er seit seiner Fragebox auch immer wieder die erwachsenen Fans im Hinterkopf hat, was man ja auch immer mal wieder merkt. Bei dem einen Autor mehr, bei dem anderen weniger.
@111 Ja, das ist halt dann immer Definitionssache. Als Entschuldigung für Logikfehler etc. sollte es aber nie herhalten müssen.
Und du hast auch recht damit, dass es nicht nur fortlaufende Handlungselemte sein müssen. Da kommen wir aber wieder zum Problem der mehreren Autoren. Wenn es 2-3 wären, dann wäre es sicher umsetzbar. Bei aktuell 7 Autoren ist das aber schwer bzw. fast unmöglich umzusetzen. Außerdem müsste man dann auch z.B. überlegen, ob es nicht doch eine Nummerierung gibt etc. Es wäre sehr wünschenswert, aber wird so wohl leider eher nicht mehr passieren.

113) Boomtown © schrieb am 11.08.2017 um 17:50:56 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Stimmt schon, Marx meinte ja auch mal sinngemäß, dass die Altfans gar keine erwachsenen Geschichten lesen wollen, weil sonst das ganze Nostalgie-Ding nicht funktionieren würde. Insofern klar, die Zielgruppe mag 10 - 14 sein. Aber man sieht ja, was das bedeutet. Ein MaSo bekommt von Kosmos den Auftrag, mal irgendwas mit Geocaching zu machen und damit geht der dann für Lesungen in Schulen. Da passt das. Wenn Marx, Minninger oder Buchna Ben Peck, Clarissa Franklin oder Arnold Brewster zurückholen und Themen wie Demenz oder Spionage im Kalten Krieg streifen, schielt man hingegen doch schon sehr deutlich auf die erwachsenen Fans und ihre Vorliebe für eine Jugendserie aus ihrer Jugend. Das ist dann quasi Literatur für infantile Eskapisten, der man kaum ein eng abgestecktes Altersfenster zuschreiben kann. Neben der von Sassemberg erwähnten Problematik mit den unterschiedlichen Handschriften und Qualitäten der Autoren, ist auch dieses Rumeiern was die Zielgruppen betrifft ein großes Dilemma der Serie. Fußball für die Kleinen, Franklin für die Großen - man will es allen recht machen.

114) PerryClifton © schrieb am 11.08.2017 um 18:45:13 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich las gerade in Bobs Aktenschrank folgenden Satz: "Schade, aber die Idee der drei Fragezeichen ist überlebt." Tja, wumms, das trifft es wohl so ziemlich. Ich glaube, die heutigen Autoren wollen eigentlich was ganz anderes schreiben, liefern ihre Ideen aber einfach im Rahmen dieser alten, ausgedienten Serie ab. (Ich meine alt und ausgedient ausdrücklich in ehrenvoller Weise; sie hat ihren Soll erfüllt und gehört eigentlich in den Ruhestand um Platz für etwas Neues zu machen. Aber dank Marken-Denken und mangelndem Willen zu eigenständigen Unternehmungen haben wir heute weder eine kompetente Fortführung des Alten noch etwas Neues, das den freigewordenen Platz einnimmt. Anders gefragt: Wo ist die aktuelle und zeitgemäße Jugendserie der jetzigen Generation? Warum ist es nötig, die alte Serie unendlich zu strecken und zwar soweit, dass niemnd mehr mit dem ursprünglichen Konzept arbeiten kann/will/mag?)

115) Boomtown © schrieb am 12.08.2017 um 02:00:43 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @114 Man könnte das ja noch etwas weiter fassen. Ich denke, dass generell die Zeit für solche Jugenbuchserien bzw. Hörspielserien vorbei ist. Zumindest in der Dimension wird es sicher nichts vergleichbares mehr geben. Es fehlt der Nachwuchs. Deshalb ist es für Verlag und Label doch ein Glücksfall, wenn die erwachsen und zahlungskräftig gewordene Zielgruppe von einst so treu am Start bleibt. Da wird gemolken bis zum bitteren Ende. Am Katalog von Europa sieht man ja, was dann kommt. Man sucht sein Heil bei Vorschulkindern.

Bei der Intention der Autoren würde ich schon etwas differenzieren. Manche sind oder waren zumindest mal mit Herzblut dabei, agierten aber teilweise unglücklich oder haben ihr Pulver schnell verschossen. Andere schreiben so verlässlich am Geist der Serie vorbei, dass man wirklich das Gefühl hat, sie machen es widerwillig. Ist heutzutage sicher nicht leicht als Autor sein eigenes Ding zu machen und mit DDF landet man immerhin automatisch einen Hit, liest seinen Namen in den Topsellerlisten und bekommt durch die Hörspieltantiemen extra Kohle.

116) PerryClifton © schrieb am 12.08.2017 um 10:44:26 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ist die Frage, ob jetzt sowas wie Harry Potter oder Twilight den Stellenwert von DDF innehat, oder ob das doch verschiedene Zielgruppen sind...
Klar, als Pauschalurteil für alles von allen Autoren ist es zu weit gegriffen, aber es trifft doch öfter zu als nicht. Ich kann ja auch verstehen, wenn man als Autor seinen Namen in einer großen Veröffentlichung sehen will. Aber der Grad an Respekt vor der Vorlage scheint letztlich bei allen durch, ob sie wollen oder nicht.
So, jetzt wird's wohl langsam etwas zu Off-Topic für diesen Thread

117) Boomtown © schrieb am 12.08.2017 um 14:03:11 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Selbst Harry Potter ist ja schon 20 Jahre alt und konnte sich vor der alles dominierenden Konkurrenz des Smartphones etablieren. Heute bleibt daneben zumindest für besagte Zielgruppe für Bücher oder Hörspiele nur eine Nische. Yep, zurück zum Thema.

118) Max DoMania © schrieb am 13.08.2017 um 14:15:24 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Noch eine kurze Anmerkung zum Sassenberg-Interview, welches hier schon erwähnt wurde: Die letzten Sätze im Interview habe ich auch als indirekte Kritik an den drei ??? verstanden, also dass die Produzenten nicht vor dem Produkt stehen sollten, sondern eher im Hintergrund.

119) Mr. Murphy © schrieb am 13.08.2017 um 15:23:53 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Vermutlich hat A. Minninger einfach zu hohe Erwartungen erweckt, da er im Vorfeld von der Franklin-Trilogie gesprochen bzw. geschrieben hat. Bei dem Begriff Trilogie denkt jeder, dass der dritte Teil der beste der drei Teile werden wird. Das ist hier nicht der Fall. Mir ist virtuell noch niemand begegnet, der den dritten Franklin-Fall als den besten bezeichnet. Ich selbst finde den dritten Fall nur mittelmäßig. Grundsätzlich ist so eine Patt-Situation am Schluß inkl. einem umsonst vorbei gekommenen Inspektor Cotta originell, da noch nie dagewesen. Aber speziell hier hat es meiner Meinung nach nicht gepasst. Gut gefallen hat mir, dass neben Frau Franklin noch eine weitere "alte Bekannte" in der Geschichte vorkam.

120) Boomtown © schrieb am 14.08.2017 um 10:01:24 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Originell, weil noch nie dagewesen. Liest man hier irgendwie immer öfter und es klingt inzwischen so, als sei das noch die letzte Auszeichnung, die man in der Serie erreichen könnte. Fragt sich bloß, nicht nur in diesem Fall, warum das wohl noch nie dagewesen ist? Vielleicht weil es einfach scheiße und extrem unbefriedigend ist, wenn die Polizei am Ende - hier sogar einer Trilogie - alles bocklos zum Sandkastenstreit degradiert und genervt wieder abzieht, während man sich als Leser/Hörer aber noch brav und interessiert die schräge Auflösung geben soll?

121) Micro © schrieb am 14.08.2017 um 10:56:36 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @119 - Nöp, nicht wegen der hohen Erwartungen ist Folge 188 der schwächste Teil der Trilogie, sondern eher aufgrund der nicht zum Charakter passenden Handlungen von Mrs. Franklin. Wie gesagt gleicht sich das für mich durch die geniale Produktion wieder halbwegs aus und daher bin ich für "Die Zeitreisende" noch recht guter Dinge

122) Professor Carswell © schrieb am 16.08.2017 um 21:49:37 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @112) Jona: Ich will hier keine neue Zielgruppendiskussion vom Zaun brechen, dazu ist eigentlich schon alles gesagt worden. Wie sich aber die Zeiten geändert haben wird aus einem Interview mit André Marx vom 17.01.2005 beim Besprechen seines Buches "Poltergeist" ersichtlich.
Marx: "[...] dass ich dafür eine alte Figur reaktiviert habe, war der Aufhänger. Das hat dem Verlag erst mal gar nicht so sehr gepasst, glaube ich, aber letztlich fanden sie das Buch doch ganz gut, so dass es kein großes Problem war. Aber die sagten schon:
Na ja, mach so was besser nicht noch mal."
Man wollte von Verlagsseite partout keine wiederkehrenden Charaktere, aus dem Gedanken, dass Kinder und jugendliche Neuleser ohne Vorkenntnisse mit jedem Buch einsteigen können. Der Einstieg für Neuleser ohne Vorkenntnisse ist immer noch eine Vorgabe des Verlages. Warum aber tauchen dann seit Jahren wiederkehrende Charaktere auf, die man zu Marx‘ Anfangszeiten auf gar keinen Fall wollte? Warum stilisiert man heutzutage wiederkehrende Charaktere, wie bei "Signale aus dem Jenseits" zum Nonplusultra der Schreibkunst? Für wen wenn nicht für Personen die nicht der offiziell verlautbarten Zielgruppe entsprechen?

123) Carla Fenton © schrieb am 21.08.2017 um 23:24:36 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Irgendwie bin ich ziemlich enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch, aber das ist der meines Erachtens mit Abstand schwächste Teil der "Franklin-Reihe", wenn man es denn so nennen will. Es ist jetzt zwar auch nicht eine der schwächsten Folgen überhaupt, aber dennoch für mich enttäuschend.

124) guru01 © schrieb am 16.09.2017 um 11:15:42 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Jetzt wo ich das Hörspiel gehört habe, bleibe ich bei meiner Meinung. Diese Folge erhält von mir eine zwei. Nicht weil sie besonders toll ist sondern weil sie anders ist. Den Mut zu haben sich auf zwei Charaktere aus der Vergangenheit ein zu lassen finde ich super. Das öffnet eventuell die Tür für eine sensationelle folge 200 in denen zum Beispiel Kenneth, Patrick oder sonstige beliebte Charaktere aus der Vergangenheit wieder mitmachen, und eine Hauptrolle haben

125) Holger © schrieb am 20.10.2017 um 14:02:21 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Fand nur ich es unlogisch, dass Laura ausgerechnet wegen einer Insektenphobie bei Dr. Franklin in Behandlung gewesen sein soll? In der Folge "Insektenstachel" merkt man davon nicht sonderlich etwas (abgesehen von den Hornissenstichen, aber das ist ja etwas anderes). Und nachdem Laura überführt wurde, kann das ganze ja nicht gewesen sein, denn immerhin war Dr. Franklin da schon längst im "Best Hope".

126) Holger © schrieb am 20.10.2017 um 14:05:18 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @122: Es wäre durchaus denkbar, dass der Verlag inzwischen bemerkt hat, dass diese "Crossover" zwischen den Folgen verkaufsfördernd ist. Ich meine, wenn jemand ein Buch liest, in dem eine Verbindung zu einer anderen Geschichte vorhanden ist, wird der/die jenige das andere Buch eventuell auch noch kaufen. - Gab es eigentlich schon mal ein Thema, welche Nebenrollen aus dem DDF-Universum gerne nochmal auftauchen könnten?

127) PerryClifton © schrieb am 20.10.2017 um 14:15:29 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @126 Das klänge logisch, aber dazu müsste ja im jeweiligen Buch immer konkret darauf hingewiesen werden, woher die benutzte Figur stammt. Ist das der Fall?

128) Holger © schrieb am 21.10.2017 um 18:58:14 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @127 Ich kenne zu wenige Bücher, aber in der Hörspielen wird es meist angegeben, zum Beispiel "Ja Kollegen, unsere Klientin aus dem Fall XY". Robert Arthur hat das ja in seinen Klassikern ähnlich genutzt, zumindest zu Beginn.

129) PerryClifton © schrieb am 21.10.2017 um 21:27:56 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich kann mich auch an ein paar Erwähnungen erinnern. Aber wenn das eine Art Verkaufstaktik ist, muss es ja konsequent in jeder Folge erwähnt werden, so wie "Allie Jamison, unsere Auftraggeberin aus der singenden Schlange!" Dazu ist es aber dann doch zu sporadisch, oder? Sage ich jetzt mal, ohne alle relevanten Fälle im Kopf zu haben. Ansonsten funkioniert es nur, wenn man bei jedem Leser ausreichende Internetrecherche voraussetzt.

130) Mr. Murphy © schrieb am 21.10.2017 um 21:54:17 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Spontan fallen mir die Fußnoten aus der TSE 1 Box ein. Da könnte es sowas auch mal gegeben haben. Ansonsten sehe ich es so wie PerryClifton: Als Verkaufstaktik müsste es konsequent durchgezogen werden. Und das ist nicht der Fall. Liegt vielleicht daran, dass der entsprechende Fall oft gerade nicht als Kosmos Hardcover mehr erhältlich ist?

131) Boomtown © schrieb am 22.10.2017 um 04:02:05 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Es wird wohl eher umgekehrt ein Schuh draus. Kann mir nicht vorstellen, dass man den Verkauf des Backkatalogs damit ankurbeln will oder kann. Verlag und Autoren haben aber inzwischen verstanden, dass man mit populären, wiederkehrenden Figuren und Sequels bei Stammlesern/Hörern punkten kann. Das war bei Marx' Debüt noch anders, weil man da noch davon ausging, ständig eine junge, neue Leserschaft bedienen zu müssen.

132) C. R. Rodenwald © schrieb am 25.10.2017 um 16:40:04 zur Folge Signale aus dem Jenseits: »Ich finde es einfach unlogisch, dass die drei ??? […] nie einen alten Bekannten in Rocky Beach wiedertreffen. Und deswegen versuche ich, in jedem Buch wenigstens in einem Nebensatz etwas von früher zu erwähnen. Einfach, um so ein bisschen mehr Kontinuität hereinzukriegen«, hat Marx vor einigen Jahren in einem Interview mit rocky-beach.com dazu gesagt. »Dann finde ich es auch unlogisch, wenn man dann wieder jemand Neues einführt, obwohl man ja bereits eine passende Figur hat, oder die drei ??? jemand kennen, der ihnen diese oder jene Frage beantworten könnte«, in einem Interview mit einer anderen Fanpage. Ich finde den Rückgriff auf alte Personen sehr gut.

133) PerryClifton © schrieb am 25.10.2017 um 18:07:41 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Das kommt auf das jeweilige Rocky Beach an. Eines mit drei Krankenhäusern, einer Oper, zwei Häfen und einem Space Shuttle Port? Da kann man schonmal aneinander vorbeirennen

134) Nico © schrieb am 26.10.2017 um 00:00:53 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich finde es ebenfalls durchaus gut, wenn Figuren wieder auftauchen. Allerdings eher im Rahmen als Nebenfiguren. Carol Ford zB ist ein sehr gutes Beispiel. Oder Jelena. Gerade, da die Serie immer weniger wiederkehrende Nebenfiguren hat, finde ich sowas wichtig, um ein konstantes 3 ???-Feeling zu bekommen. Klar, dass Rocky Beach ständig unterschiedlich groß ist, stört natürlich gewaltig. Verstehe auch nicht, wieso. Wie heißt es doch in der flammenden Spur so schön? "Rocky Beach ist ein kleines Nest, da fallen Neue schnell auf"... Erzählt das mal Herrn Sonnleitner.

135) Boomtown © schrieb am 26.10.2017 um 00:04:49 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ist ja hier meine Rede schon seit Jahr und Tag. Das "entvölkerte" Rocky Beach ist eines der ganz großen Mankos der Post-Klassiker-Ära. Man hat ein funktionierendes Ensemble ohne Not aus der Serie geschrieben und es nicht geschafft, ein neues aufzubauen. Jeder Film und jede Serie ist immer nur so stark wie seine festen Nebenfiguren und die fehlen inzwischen bei DDF über weite Strecken komplett.

136) C. R. Rodenwald © schrieb am 26.10.2017 um 15:48:31 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich vermisse ja am meisten Patrick und Kenneth. Und Hitchcock hat der Serie noch so eine schöne Rahmung gegeben. Auch die vermisse ich. Es gibt aber auch schöne Nebenfiguren aus der Post-Klassiker-Ära, zum Beispiel Ty.

137) Nico © schrieb am 26.10.2017 um 18:13:49 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich bin vermutlich der einzige, der das so sieht, aber ich vermisse auch vor allem Kelly. Fand sie nie nervig und sie hat gut in die Serie gepasst, vor allem, weil man immer das Gefühl bekommt, die 3 hätten außer dem Detektivbüro kein Privatleben und würden auch mal Dinge ohne die anderen beiden machen...

138) Die Zirbelnuss © schrieb am 26.10.2017 um 19:29:02 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Kelly fand ich extrem nervig, vor allem in den Büchern. Noch dazu gefiel mir ihre Stimme in den Hörspielen gar nicht. Wenn man sie sinnvoll integrieren kann in die Handlung, darf sie von mir aus wieder auftauchen, ansonsten reicht es von meiner Seite aus, wenn sie ab und zu mal erwähnt wird.

139) Micro © schrieb am 26.10.2017 um 20:27:49 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Was genau hat das mit dieser Folge zu tun?

140) Boomtown © schrieb am 27.10.2017 um 23:16:46 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @139 Hier kann man ja keine neuen Threads mehr eröffnen. Irgendwo muss das Zeug ja hin.

@136 Yep, Hitch war eigentlich essentiell wichtig, weil er so viel mehr war, als nur ein Erzähler. Er war der Link zur Realität, zur Erwachsenenwelt, zum Hollywood-Glamour und als Mentor der ??? DIE zentrale Nebenfigur. Ihn auf so vielen Ebenen einzusetzen war der eigentliche Geniestreich von Robert Arthur.

141) Die Zirbelnuss © schrieb am 28.10.2017 um 02:15:30 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @Micro: Wenig bis nix. Aber so wenig wie hier noch los ist, kann man eigentlich froh sein, dass es überhaupt noch Leute gibt, die sich die Zeit nehmen, hier was zu schreiben. Also lass mal das Mimimi!

142) C. R. Rodenwald © schrieb am 28.10.2017 um 10:33:03 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @ 140: André Marx hat mir zu Hitchcock ein sehr schönes Statement gegeben: "Der Anker zur Realität, der die Serie so glaubwürdig gemacht hat. Ein ganz großer Geniestreich, vielleicht der größte der gesamten Reihe. Unwiederholbar." Ich persönlich hoffe ja auf ein stärkeres Einbinden von Hitfield. Er kommt zwar nicht an Hitchcock heran, aber es würde wieder eine Art Rahmung geben. @138: Ich mag die Freundinnen. Ich mag aber nicht, wenn die in jeder Folge vorkommen (müssen). Den Giftigen Gockel mag ich sehr - mit Kelly. Marco Sonnleitner meinte zu mir, dass Kelly beim jährlichen Autorentreffen immer kurz vor dem Serientod steht. Aber solange Ben Nevis noch an Bord ist, müssen wir uns keine Gedanken machen. Kelly wird übrigens in André Minninger "... und die Zeitreisende" erwähnt. Peter und Kelly sind immer noch zusammen, obwohl es wieder einmal Jeffrey-Anspielungen hagelt...

143) Boomtown © schrieb am 29.10.2017 um 10:54:02 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @142 Huch, das sind ja fast genau meine Worte! Steht das auch so in deinem Buch? Gruslig. Hab's wirklich noch nicht gelesen!

144) Jona © schrieb am 30.10.2017 um 07:08:08 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @140 Steht das irgendwo, dass das gar nicht mehr geht? Hatte auch vor ca. einer Woche ein neues Forum beantragt. Da auch alle vorherigen Versuche(zu den neuen Büchern, kurz nach dem das Forum wieder ging) scheiterten, würde es mich nicht wundern.

145) Die Zirbelnuss © schrieb am 30.10.2017 um 11:15:45 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Wenn dem so wäre, dann könnte man den Laden hier wirklich endgültig dicht machen.

146) Mr. Murphy © schrieb am 30.10.2017 um 18:09:54 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Zu den neuen Büchern gibts ja mittlerweile ein Forum, dass dauerhaft genutzt werden kann. Thread-Titel: "Neue drei ??? - Bücher"

147) Boomtown © schrieb am 30.10.2017 um 23:26:15 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @144 Das steht nirgends, aber ich habe selbst schon einige Male erlebt, dass ein Antrag kommentarlos ignoriert wurde und andere haben das ja auch schon berichtet. Und Dir scheint's ja nicht anders zu ergehen. Man sieht ja auch, dass schon ewig kein neues Thema mehr gelistet wurde und die Admins hier praktisch nicht mehr aktiv sind.

148) Professor Carswell © schrieb am 31.10.2017 um 02:25:03 zur Folge Signale aus dem Jenseits: "schon ewig kein neues Thema mehr gelistet" Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass man im Gegenzug, damit die Übersichtsseite des Forums nicht ganz nackig und leer aussieht, Threads bestehen lässt in die teilweise seit über fünf Jahren niemand mehr geschrieben hat.

149) Die Zirbelnuss © schrieb am 31.10.2017 um 13:43:29 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ist ohnehin ein Unding, dass Themen hier erst genehmigt werden müssen. Was soll so ein Unsinn? Gab es auch nur hier. Und nun geht nicht mal mehr das.

150) PerryClifton © schrieb am 31.10.2017 um 15:00:58 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Nein, gibt es nicht nur hier. Ist aber auch woanders bezüglich der Frequentierung und Gesprächsentwicklung sehr kontraproduktiv.

151) Boomtown © schrieb am 01.11.2017 um 09:58:29 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Als hier noch ohne Anmeldung gepostet werden durfte, mag das ja noch Sinn gemacht haben. Warum das Forum aber spätestens seit der Anmeldepflich so dermaßen stiefmütterlich behandelt wird, ist mir auch ein Rätsel.

152) Die Zirbelnuss © schrieb am 01.11.2017 um 22:12:41 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @150: Ich bin in mehreren Foren unterwegs, in keinem ist das so. Ich weiß, dass in Foren mit brisanteren Themen Threads oder auch Kommentare erst durch die Prüfung müssen, bevor sie freigegeben werden, aber das ist hier ja nun kaum der Fall.

153) PerryClifton © schrieb am 02.11.2017 um 10:58:39 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich sag ja, es funktioniert nicht besonders gut, wenn man eine hohe Frequentierung will.

154) Boomtown © schrieb am 02.11.2017 um 12:58:31 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Dann passt das doch prima, denn eine hohe Frequentierung will man hier ganz offensichtlich vermeiden.

155) PerryClifton © schrieb am 02.11.2017 um 17:22:04 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Na also, dann läuft's ja *g*

156) Lapathia © schrieb am 05.11.2017 um 14:28:07 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Wir hatten technische Probleme sowohl bei der Anmeldung im Community Bereich als auch bei den Anmeldungen im Forum. Sorry! Ersteres klappt seit gestern wieder! Das Forum klappt nun auch, siehe neuen Thread von heute!

157) kai1992 © schrieb am 08.11.2017 um 17:14:03 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Also ich habe die Folge gerade eben gehört und bin gerade am Handy, daher nur in Kurzform. Die Kritik, dass die Folge viele Längen bzw. sinnlose Dialoge hat, kann ich nicht wirklich nachvollziehen bzw. würde mir konkrete Beispiele wünschen. Richtig ist, dass die Auflösung, nun ja... fragwürdig... ist. Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ***Spoiler*** C. Franklin und L. Stryker nur aus Rachegründen diesen ganzen Plan ersonnen haben? ***Spoiler Ende***
Und mit Axel Milberg als Erzähler bin ich jetzt nach der 2. Folge auch nicht so ganz glücklich. Eigentlich mag ich seine Stimme und sehe ihn gerne beim Tatort, finde ihn hier aber unpassend. Vielleicht ist das auch Gewohnheitssache.

Eine letzte Frage: C. Franklin und L. Stryker werden ja am Ende nicht verhaftet. Bin ich der Einzige, der wegen diesem Ende eine erneute Rückkehr für relativ wahrscheinlich hält?

158) Max DoMania © schrieb am 13.03.2018 um 21:02:26 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Eigentlich keine schlechte Folge, das Ende ist aber ziemlicher Mist, vor allem wenn Clarissa Franklin Bob wahlweise als Psychopathen oder als eine Art Spanner darstellen will. Hat sie ernsthaft geglaubt, Cotta würde ihr diesen Unfug abkaufen. Und warum isst Laura Stryker die Pizza, welche Franklin als Beweis für Bobs Manie darbringen will? Arbeiteten beide jetzt zusammen, gegeneinander oder wussten sie das selbst nicht so genau? Fragen über Fragen...
PS: Ach ja, die Parallelen zu der DR3I-Folge Tödliche Regie sind wirklich unübersehbar.

159) Micro © schrieb am 25.03.2018 um 15:14:55 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @158 Laura isst die Pizza nicht, sie will es gegenüber dem Inspektor nur so aussehen lassen. Sagt Justus ja auch später. Sie hatte nicht bedacht, dass sie dabei gefilmt wurde, wie sie das Rattengift und Bobs Wagen deponiert hatte.

160) Effendi © schrieb am 06.11.2018 um 08:26:04 zur Folge Signale aus dem Jenseits: So. Nun habe ich dieses "Meisterwerk" nun auch endlich einmal gehört. Fazit: auch die großartige Judy Winter, die in dieser Folge deutlich gealtert klingt, kann diesen Mist nicht korrigieren. Und Karin Lieneweg hat irgendwie den Absprung verpasst. 5 Minus.

161) Micro © schrieb am 10.11.2018 um 17:48:57 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Mich wundert gerade, dass noch nirgendwo jemand laut geworden ist - ich schätze André Marx in dieser Hinsicht so ein, dass er solche Aussagen nicht leichtfertig tätigt - laut Radiointerview mit Marx hat André Minninger eine neue Clarissa Franklin-Story auf dem Zettel?

162) Jeffrey Shaw © schrieb am 10.11.2018 um 23:19:47 zur Folge Signale aus dem Jenseits: @Micro: ROFL.

163) pecush © schrieb am 01.03.2019 um 10:10:06 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Schade, toller Einstieg, ganz hanebüchene Auflösung. Was mit "Stimmen aus dem Nichts" so toll begonnen hat, wurde leider so schwach fortgesetzt. "Rufmord" fand ich aber noch etwas schwächer.

164) Max DoMania © schrieb am 16.04.2019 um 22:22:53 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Keine Ahnung, ob das hier irgendwo schon mal beanstandet wurde, aber sowohl in dieser Folge als auch beim letzten Song heißt der Leiter der Musikagentur Sax Sandler, richtig wäre allerdings Sax Sendler.

165) Max DoMania © schrieb am 17.04.2019 um 21:12:17 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Abgesehen von den vielen Fehlern, die hier bereits angemerkt wurden, sind mir beim weiteren Hören sogar noch mehr Ungereimtheiten aufgefallen:
Clarissa Franklin wird ständig mit Mrs. Franklin angesprochen. Mit wem soll sie denn verheiratet sein?
Die Musikagentur, bei der Bob arbeitet, heißt nicht Sax Sandler (sic!), sondern Rock Plus.
Mein Fazit zu dieser Folge (@158) bleibt übrigens unverändert, auch wenn das mit der Pizza tatsächlich so ist, wie micro gesagt hatte. Trotzdem wird dadurch der Plot nicht besser.

166) Mihai Eftimin © schrieb am 12.04.2021 um 20:36:02 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Nach dem Genuss dieser Folge, welchen ich lange vor mir hergeschoben habe, musste ich unwillkürlich an den Schlusssatz der Derrick-Folge "Entlassen Sie diesen Mann nicht!" denken: "Psychoanalyse ist die Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält."

167) PerryClifton © schrieb am 12.04.2021 um 20:42:38 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Da hat Herbert Reinecker sich be Karl Kraus bedient

168) Mihai Eftimin © schrieb am 12.04.2021 um 21:40:44 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Stimmt, es wird sogar noch erwähnt. Ick erinner mir.

169) Sokrates © schrieb am 10.02.2024 um 04:08:10 zur Folge Signale aus dem Jenseits: Ich habe lange auf eine dritte Franklin-Folge gewartet und muss sagen, dass ich den Anfang noch spannend und vielversprechend fand, das Ende jedoch auch, wie wie viele andere, enttäuschend. Das allergrößte Problem ist für mich die nicht vorhandene Entwicklung des Charakters von Clarissa Franklin (oder sollte ich lieber von einer Rückentwicklung sprechen?). Man hatte in "Stimmen aus dem Nichts" und "Rufmord" das Gefühl, dass zwischen Bob und Dr. Franklin eine Form der gegenseitigen Sympathie herrscht, was durch den Anfang dieser Folge noch verstärkt wird (man denke an die Szenen auf dem Parkplatz des Fernsehsenders oder in Bobs Auto). Hier hätte man weiter ansetzen und die Beziehung zwischen Bob und Clarissa Franklin weiter ausbauen müssen (etwa, dass sie die drei beauftragen möchte, Justus und Peter zunächst ablehnen, Bob sich aber für sie einsetzt). Man geht sogar so weit und lässt Mrs. Franklin in die Zentrale gehen. An sich eine schöne und interessante Entwicklung. AB HIER SPOILER: Umso enttäuschender ist es am Ende. Die gesamte Entwicklung aus "Rufmord" und aus der ersten Hälfte dieser Folge wird in kurzer Zeit schlagartig rückgängig gemacht und wir haben eine ausgelutschte Figur, deren Motive überhaupt nicht nachvollziehbar sind, sondern vielmehr an den Haaren herbeigezogen erscheinen. NOCH MEHR SPOILER: Umso schlimmer ist, dass Minninger aus dieser Folge nichts gelernt, sondern eben diese fragwürdige Entwicklung von Mrs. Franklin noch in "Die Spur der Toten" fortsetzt.

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