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Folgen-Diskussionen

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1) Mr. Murphy © schrieb am 23.09.2015 um 19:29:26 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Das ist ein ganz besonderes Spezial der drei ??? = Zum ersten mal gibt es einen Fall als Graphic Novel. Die Geschichte stammt von Ivar Leon Menger und John Beckmann. Die Zeichnungen von Christopher Tauber. Vom Format her ist das Buch etwas größer als ein Kosmos-"Hardcover". Die drei ??? bekommen einen neuen Auftrag von Filmregisseur James Kushing. Eines Morgens hatte Kushing ein Tatoo auf dem Arm. Wie das Tatoo auf seinen Arm kam, hatte er nicht mitbekommen. Außerdem geht es um einen vor längerer Zeit gestohlenen Edelstein. Die Story hat mir gut gefallen mit ein paar tollen Wendungen. Etwas ganz neues ist mir auch in der Geschichte aufgefallen. Die drei ??? kommen während ihrer Ermittlungen in einen Trailer Park. In ihren bisherigen Fällen waren sie noch nie in einem Trailer Park. Der Zeichenstil ist gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich an "ihn" gewöhnt hat, wird man bei der Lektüre gut unterhalten. Mir wäre ein Zeichenstil, wie man ihn aus Mickey Maus und Asterix kennt, lieber gewesen. Ebenso wäre mir mehr Farbe lieber gewesen. Aber das ist Geschmacksache. Auf Seite 9 ist noch ein schönes "Rätselbild" zu sehen, in dem etliche Cover-Motive im Stil des Illustrators versteckt sind. Auf Seite 24 ist mir noch eine ulkige Werbung (auf einer Zeitungsseite) aufgefallen. Im Anschluß an die Geschichte gibt es noch ein "Making of" über einige Seiten. Fazit: Mir hat auch dieses Spezial der drei ??? aus dem Hause Kosmos insgesamt gut gefallen.

2) Laflamme © schrieb am 23.09.2015 um 20:31:11 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ja, sagen wir so, es war mal etwas anderes. Die Geschichte ist gefällig, aber nichts besonderes. Auch mir ist das Wimmelbild aufgefallen, eine sehr schöne Idee, dass auf dem Schrottplatz die Titelbilder der alten Fälle rumliegen. Lustig, dass im Filmstudio offensichtlich ein TKKG-Film (aus dem Billboard sind die Buchstaben TK zu sehen) gedreht wird. Die Jungs sind gut getroffen, Cotta schaut in meiner Fantasie aber schon etwas anders aus.

Sollte es einen zweiten Graphic Novel geben verwenden wir aber bitte ein paar mehr als nur 3 Farben. Ich weiß, das ist die Entscheidung des Künstlers, muss einem aber auch nicht gefallen.

3) Call © schrieb am 23.09.2015 um 23:56:07 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @Mr. Murphy: Bei Feuermond sind Sie doch in einem Trailerpark. Oder ist das nur ein normaler Campingplatz gewesen?
Zum Buch selber: Ich hab mir erst gedacht das brauch ich sicher nicht, hab aber dann mal reingeschaut und war überrascht dass ich dann doch nach wenigen Seiten schon gefangen war. Die ganze Story an sich fand ich gar nicht schlecht aber was mir im Großen und ganzen nicht so gut gefallen hat war dass die Ermittlungsarbeiten viel zu kurz sind, hier werden nur ein paar Verdächtige abgeklappert und jeweils nur kurz befragt und schon gehts weiter. 1 Verdächtiger weniger dafür ein paar Sachen ausführlicher wäre hier besser gewesen. Interessant fand ich in dem Zusammenhang dass sich hier eine ganz andere Möglichkeit der "Mitermittlung" ergab, einfach dadurch das man Dinge in Bildern verstecken kann ohne dass man gleich wie beim geschriebenen Wort fast mit dem Holzhammer darauf hinweisen muss. Mehr Farbe brauch ich nicht, ich fands eigentlich ganz schön dass es so minimalistisch gehalten war.

4) Choronzon © schrieb am 24.09.2015 um 00:00:52 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @2 Eine Vierfarbgeschichte wäre aber schon teurer gewesen und da ist man bei einem so neuartigen Projekt erstmal vorsichtig, weil der Ladenpreis nicht zu hoch ausfallen soll, wenn der Band damit zu weit vom normalen ???-Buch entfernt läge. Überhaupt entgeht man so gleich einem knalligen Kalifornia-Kunterbunt, was per se erstmal positiv ist. @Murphy Nichts gegen Deine genannten Stile, aber ich glaube, dass so stark reduzierende Cartoonzeichnungen wie die genannten zu lächerlich satirisch und unangemessen wirken würden. Ich verweise da auf die kids-Illustrationen, die einfach zu infantil wirken und die Bücher bewusst für jüngere Leser definiert. Ansonsten machen mir die ersten Rezensionen aber Mut und Laune.

5) kaeptn kidd © schrieb am 24.09.2015 um 16:06:08 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Mir geht es komischerweise genau umgekehrt. Mich hat der "dreiäugige Totenkopf" (das Cover ausgenommen) von Anfang an extrem an die Kids erinnert, denn ich finde Christopher Taubers Umsetzung GERADE sehr infantil und cartoonesque. Er hat zwar versucht, etwas erwachsene "Kantigkeit" in einige Figuren hineinzubringen. Insofern wirkt das Character-Design ein kleines bisschen reifer als das der Kids. Das täuscht für mich aber nicht über den ansonsten sehr runden, naiven und einfachen Strich hinweg, den er hier im Großen und Ganzen vorlegt. Ich will nicht sagen, dass sein Stil schlechter ist als andere, aber mein Geschmack ist er eindeutig nicht. Andere Ansätze hätte ich mir passender und zeitloser vorstellen können. Vielleicht ist Mickey Maus nicht das beste Gegenbeispiel, weil eben auch sehr infantil, rund und bunt. Aber Asterix oder noch besser: Tim & Struppi hätte ich mir – zumindest von der groben Richtung her – für die die drei ??? besser vorstellen können. Schon allein der Farbgebung wegen. Ein ganzes Buch in Schwarz und Himmelblau … ? Absolut nicht mein Ding. Klar wäre hierfür die naheliegende Erklärung der Preis. Allerdings frage ich mich dann: Warum nicht Digitaldruck? Sofern man ein vernünftiges Papier verwendet, ist es inzwischen locker möglich, auch mit dem von Branchen-Dinosauriern verpönten Digitalverfahren eine Anmutung auf Tim & Struppi-Niveau zu erreichen, und das zu einem Preis, der sich nicht groß von S/W (bzw. S/W Zusatzfarbe) unterscheiden dürfte. Vielleicht hat aber auch der Zeitfaktor eine Rolle gespielt …
Ich gebe Choronzon jedenfalls Recht, dass bei einer Vollfarbversion ein knalliges Kunterbunt weder passend noch wünschenswert wäre. Aber man kann auch mit einer reduzierten und gedeckten Farbpalette ganz andere Stimmungen erzeugen als mit Schwarz, Weiß und Blau. Und von der Stimmung haben die drei ??? doch mal gelebt …
Interessant jedenfalls, dass das visuelle Konzept des Comics nichts mit der Bildwelt von Aiga Rasch zu tun hat. Für mich wäre das irgendwie naheliegend gewesen …

6) Call © schrieb am 24.09.2015 um 23:42:05 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ohne jetzt mit der Lupe reingeschaut zu haben vermute ich hinter der Farbgebung mindestens mal 3 Farben (Schwarz, Cyan Magenta) wenn nicht Schwarz Sonderfarbe. Und ohne Auflagenzahlen zu kennen möchte ich weiterhin vermuten, dass sich in diesen Auflagenhöhen bei derart großen Druckbogen (Wenns nicht direkt von der Rolle kommt) kaum noch ein Unterschied in Bezug auf ein paar Druckplatten mehr bezogen auf den Gesamtpreis auswirken würde. Bei den Digitaldruckmaschinen hat sich viel Getan, das ist richtig aber ich wäre mir nicht sicher ob man solche Auflagenhöhen zeitlich schon vernünftig verwirklichen kann. Gabs denn mal ne Aussage über die Auflagenhöhe?

7) Sokrates © schrieb am 25.09.2015 um 18:49:08 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Stimme #1 und #3 zu! Sowohl Zeichenstil als auch Geschichte/Fall find ich interessant *SPOILER.Anfang*, auch wenn das "es gibt 1 mehr als gedacht" nicht ganz neu ist (u.a. "Doppelte Täuschung") *SPOILERE.Ende*. Ivar L. Menger u. John Beckmann beweisen dass sie's deutlich besser können, als bei ihrem 3Tag-Fall (Peter). Das ist sehr erfreulich! Auch das Wimmelbild-Rätsel u. MakingOff sich schöne Ideen; warum sieht der Regissseur J.Kushing nur Autor I.L.Menger so verdächtig ähnlich !? *ggg*
Wenn man am Zeichenstil was ändern s/wollte dann a) in Richtung Comix zu "Der Heckenritter" bzw. "Game of Thrones" oder - in Anlehnung an das ???-Logo - b) in schwarz/weiß plus rot und blau *zwinker* Sowohl "Mickey Mouse" als auch "Tim & Struppi" fänd' ich nicht sooo toll.

8) Sokrates © schrieb am 25.09.2015 um 18:55:19 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ergänzung zu #7
@KäptnKidd#5: Gerade, dass der Stil zu weder Aigas Covern noch den Kids-Illustrastionen passt, sondern eigenständig UND trotzdem nicht stört / eher positiv geseh'n wird, ist die große Kunst

9) Sokrates © schrieb am 29.09.2015 um 15:49:05 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Weitere Ergänzung zu #7
Erbsenzähler werden zu mokieren haben, dass auf nicht wenigen Bildernb Just der kleinste Dedektiv zu sein scheint...

10) DBecki © schrieb am 29.09.2015 um 20:51:04 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Was genau hat das mit Erbsenzählerei zu tun, wenn doch seit eh und je Bob der Kleinste ist? Anscheinend muss aber jeder Shice verteidigt werden.

11) guru01 © schrieb am 11.10.2015 um 17:05:15 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ja man kann mal was ausprobieren. Jetzt aber wieder zurück zum altbewährten. Das Comic ist nicht gut gezeichnet und die Geschichte dünn. Eine ausreichend. Basta.

12) Mr. Murphy © schrieb am 03.09.2017 um 18:11:59 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Seit einiger Zeit ist ja bekannt, dass dieses Special Teil der 2. Planetariumsstaffel werden wird. Da bin ich auf die Umsetzung gespannt. Aufgrund der Form der Vorlage (Graphic Novel) ist die Geschichte dünner, als solche in normalen Büchern. Ich denke mit 45 Minuten Spielzeit wäre es schon eine 1:1 Umsetzung der Story. Aber fürs Planetarium sollten es doch üblicherweise mindestens 75 Minuten werden... Mal schauen bzw. hören was Ivar Leon Menger und John Beckmann daraus machen werden (sie sind auch für das Hörspielskript verantwortlich).

13) Mr. Murphy © schrieb am 03.09.2017 um 18:13:19 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @ Call #6 = (Jetzt erst gesehen.) Das war in Feuermond nur ein normaler Campingplatz.

14) Käptn Kidd © schrieb am 05.09.2017 um 14:29:13 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ist es nicht schon ziemlich lange her, dass mal ein anderer als André Minninger für das Hörspielskript verantwortlich war? Dank der zweiten Planetariumsstaffel hat man jetzt mal den direkten Vergleich: Minninger vs. Menger & Beckmann. Klar, "Die schwarze Katze" und "der dreiäugige Totenkopf" sind zwei vollkommen unterschiedliche Grundlagen, daher hinkt der Vergleich wohl etwas. Aber trotzdem bin ich auf die Resultate gespannt und auf dass, was sie in Sachen Unterhaltung und Hörvergnügen bieten. Vor allem bin ich gespannt, ob sie sich im Vergleich zur ersten Staffel steigern. Das wäre jedenfalls stark zu hoffen.

15) Micro © schrieb am 05.09.2017 um 15:48:25 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Die erste Planetariumsstaffel ist auch nicht von Minninger, sondern Yona Franke (verantwortlich auch für die Die Dr3i-Folge Zug um Zug).

16) Max DoMania © schrieb am 05.09.2017 um 18:57:31 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Oh, das würde erklären, warum Zug um Zug nichts als Langeweile, gestreckt auf 80 Minuten, war...

17) Käptn Kidd © schrieb am 06.09.2017 um 13:47:10 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @Micro: Danke für die Info. Wusste ich nicht. Ist aber eine Erklärung für die überraschend schlechte Qualität der 3 Folgen. Besonders beim "Tornadojäger" merkt man deutlich, dass da jemand drangesessen hat, der sonst nicht allzu viel mit den drei ??? zu tun hat.

18) Friday © schrieb am 31.03.2019 um 12:30:12 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Am Mittwoch habe ich dann im ZEISS Planetarium Berlin die Hörspielumsetzung zu dieser Folge gehört. Das die Vorlage dafür eine Graphik Novel war, spielte beim Hörspiel keine grosse Rolle, auch wenn man viele Dialoge anpassen musste und die Passagen des Erzählers dementsprechend vom Skriptautoren verfasst wurden.
Ich fand, dass die Folge sehr solide rüber kam. Von den Sprechern kommt das eine oder andere Overacting herüber, dies betrifft allerdings die Gastsprecher. Onkel Titus (Rüdiger Schulzki) und Tante Mathilda erscheinen kurz am Anfang, Robert Missler ist dabei (den ich normalerweise nicht leiden kann, hier ging er tatsächlich) und Holger Mahlich darf aufgrund des Storyplots gleich 4 (!) Rollen verkörpern, was ich ganz amüsant und clever fand.
Auch die Anomationen in der Planetariumskuppel wussten zu gefallen und unterstreichten das Hörspiel erneut visuell. Man hat es sich sogar nicht nehmen lassen, augenzwinkernd die Metaebene zu verlassen, denn als Peter an einer Stelle im Hörspiel in die Sterne blickt und im Saal der Sternenhimmel herangezoomt wurde, kommentierte er das ganze mit "Als würde man in einem Planetarium sitzen"...
Bislang in meinen Augen die beste Planetariumsfolge, "Das versunkene Schiff" fehlt mir noch, aber den "Dreiäugigen Totenkopf" fand ich gut umgesetzt und kurzweilig, auch wenn die Story an manchen Stellen schon fragwürdig war.

19) guru01 © schrieb am 09.02.2020 um 18:56:11 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ich hatte die Folge im Planetarium gehört und jetzt noch mal zu Hause. Eine 3 kann ich vergeben nachdem das Comic eher dürftig war. Die Geschichte ist relativ klassisch und das es um Filme und Hollywood geht macht spaß, jedoch ist der Fall an sich nicht sehr komplex. Im Planetarium fand ich die graphische Untermalung gelungen.

20) JohnDoggett © schrieb am 10.02.2020 um 22:49:33 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Du liebe Zeit, ist das Hörspiel schlecht. Die Sprecher sind so dermaßen überdreht, dass es eine Qual ist, zuzuhören. Für dieses Machwerk müsste man die 7 einführen. Stampft diesen Planetariumsmist bitte schnellstens ein...

21) Ola-Nordmann © schrieb am 11.02.2020 um 13:26:33 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Kann mich JohnDoggett was das Overacting angeht nur anschließen, das nervt in der Folge gewaltig. Wenn es sich nur auf die Kinodrehmomente beschränken würde, wäre es als Überzeichnung passend und daher als Stilmittel zu gebrauchen, es ist aber auch oft genug in den "normalen" Szenen.

Zu fordern, den ganzen Planetariumszirkus sein zu lassen, will ich aber nicht, ich hatte bei meinen bisherigen Besuchen (die erste Staffel) ausreichend Spaß. Wenn es die Zeit zulässt, wäre ich bei der dritten Staffel wieder dabei.

22) Communityname © schrieb am 11.02.2020 um 15:39:39 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: zu 20 sowas übertriebenes. Die Folge ist Geschmackssache, aber dann direkt zu schreiben, alles muss eingestampft werden, wahrscheinlich danach direkt noch die ganzen Planetarien, ist total überzogen. Mir gefällt die Folge sehr gut, ist natürlich von einem Comic. Die Stimmen teilweise von Mr Kushing klangen schon komisch, wie damals der sprechende Hund ich glaube bei Scotland Yard oder Tim und Struppi. Lustig fand ich das Hörspiel auch, ist auch Geschmackssache.

23) Nestor notabilis © schrieb am 11.02.2020 um 19:16:02 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ich finde die Folge okay, weder sonderlich gut, noch sonderlich schlecht. Ich muss aber auch sagen, dass mir nicht gefällt wie Holger Mahlich Roger Kind spricht. Dieses hohe affektierte Sprechen wirkt für mich in dem Fall ein bisschen so als würde sich damit über Schwule lustig gemacht werden... keine Ahnung, ob das absichtlich war, dass der Bezug hergestellt werden kann (wäre ja nicht das erste Mal - siehe Signale aus dem Jenseits). Das kam bei mir zumindest nicht so gut an.

24) Nico © schrieb am 13.02.2020 um 18:26:15 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @23 Habe die Folge noch nicht gehört, aber jetzt lese ich hier den Namen Holger Mahlich und bin verwirrt. Spricht er hier tatsächlich eine andere Figur als Inspector Cotta? Wenn ja, müsste ich die gleiche Kritik wiederholen, die ich schon mal bei Joachim Draeger geäußert habe: Sprecher von regelmäßig wiederkehrenden Rollen (und das ist hier ja noch viel mehr der Fall, welche Nebenfigur kommt schon häufiger vor als Cotta?) sollten keine anderen Charaktere sprechen. Es käme ja auch keiner auf die Idee, plötzlich Karin Lieneweg in einer anderen Rolle zu besetzen.

25) Maki © schrieb am 14.02.2020 um 07:27:46 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @24: Ich würds mir erst anhören bevor ichs beurteile. Ich finde es so sehr gut gelöst.

26) Ola-Nordmann © schrieb am 14.02.2020 um 07:52:32 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Also das Hörspiel krankt für mich nicht an der Tatsache, dass Holger Mahlich neben Cotta noch eine andere Figut spricht. Es ist eher das Wie er das macht, im Prinzip würde das sonst schon funktionieren (hat es bei Skinny und Morten ja auch)

27) Max DoMania © schrieb am 18.02.2020 um 14:58:25 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Haha, Holger Mahlich viermal hintereinander in der Specherliste. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man es für einen Kopierfehler halten. ^^

28) Nestor notabilis © schrieb am 18.02.2020 um 18:12:38 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @27) Ja und wenn man aus Versehen vor dem Hören auf die Liste schaut, ist man schon deftig gespoilert... :D

29) Max DoMania © schrieb am 19.02.2020 um 07:53:44 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Na ja, dass die Sprecherlisten spoilern, ist ja nichts Ungewöhnliches, das musste damals ich mit dem Phantomsee erfahren...
Aber spätestens seitdem ich die Bücher vorher lese, ist das für mich sowieso kein so großes Problem mehr.

30) Micro © schrieb am 19.02.2020 um 09:38:04 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Na ja, was heißt gespoilert in diesem Fall... gerade wenn so etwas bei Stammsprechern passiert, weiß man doch gar nicht, wo man das einordnen soll. Das ist ja was anderes als wenn eine falsche Identität in der Liste nicht aufgeführt oder direkt verraten wird (ich erinnere mich an einen dicken Fauxpas bei Fünf Freunde 4 „als Retter in der Not“, als man in der Sprecherliste ernsthaft „Der falsche Mr. Brent“ als Rolle aufführte).

31) Nestor notabilis © schrieb am 19.02.2020 um 17:43:52 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @30 Okay, muss zugeben, ich hab nicht auf die offizielle Liste geschaut, bei mir stand sowas wie "Kind als Cotta" und "Kind als (weiß gerad nicht mehr, wie der Regisseur hieß)" - das war etwas blöd :D

32) Mr. Murphy © schrieb am 22.02.2020 um 21:34:02 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Die Verhörspielung des ersten Graphic Novel hat mir gut gefallen. Beim Thema "Die spoilernde Sprecherliste" fällt mir immer das Sprecherlisten-Desaster vom "verschollenen Pilot" ein... Mich hatte es seinerzeit nicht betroffen, da ich vor dem Hörspiel das Buch gelesen hatte.

33) Micro © schrieb am 23.02.2020 um 21:53:32 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ich habe zu meinem eigenen Verdruss seit geraumer Zeit das Gefühl, doch langsam zu alt für Kinder-/Jugendhörspielserien zu werden. Es wird irgendwie immer mehr verweichlicht, verkindlicht, entschärft, gekünstelt und die Natürlichkeit rausgenommen. Dieses Gefühl hatte ich früher nie und es ist auch nicht so, dass ich, wenn ich mir heute nochmal Hörspiele anhöre, die ich früher gefeiert habe, mich fragen muss, warum ich das damals nie wahrgenommen habe, denn das Problem der Verkindlichung existierte früher schlichtweg nicht. Nicht bei TKKG, nicht bei den drei ???, auch nicht wirklich bei den Fünf Freunden und noch nicht mal bei den Klassikern von Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen und Co., das war einfach anders, ne andere Zeit, ne andere Machart und natürlich andere Themen. Mit „Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf“ hat Europa eine Produktion auf den Markt geworfen, die es nun eigentlich über die komplette Spielzeit so dermaßen übertreibt, dass man gar nicht anders kann, als jeden Millimeter des Inlays mit der Lupe nach dem Wort „Parodie“ oder „Satire“ abzusuchen (Ich habe leider nur den MP3-Download, falls jemand den Vermerk bei der CD gefunden hat, bitte melden). Denn es wäre ohne Witz mein schlimmster Albtraum als jahrelanger ???-Fan, wäre diese Produktion vom Team hundertprozentig ernst gemeint. Das würde dem Ganzen auch das letzte Fünkchen Sinn nehmen, das ich hinter diesem Machwerk erkennen kann. Man kann einem André Minninger ja sehr viel vorwerfen, dass er als Skriptautor der letzten 140 regulären Hörspielfolgen ständig Actionszenen aus den Büchern nicht übernimmt, zu viele Laberszenen einbaut, zu wenig Atmosphäre kreiert, zu stümperhaft die Buchfassungen kürzt [...], aber die peinlichsten Produktionen mit den peinlichsten Aussetzern überhaupt, die kommen beide tatsächlich NICHT von ihm (diese hier und der Tornadojäger aus der ersten Planetariumsstaffel). Und darüber bin ich sehr, sehr glücklich.

Meine Deutungsebene für diese Folge sieht in etwa so aus: Die Herren Ivar Leon Menger und John Beckmann wollten endlich ein für alle Mal die ganzen „Nach den Klassikern waren alle Hörspiele doof“-Fans loswerden und haben sich dafür genau das passende Skript geschnappt. Ein ganz klassischer Fall (verschwundener Smaragd), ein Haufen total durchgeknallter Figuren (schrullig war ja Markenzeichen der Klassiker, manche Folgen leben sogar von solchen Figuren), ein bisschen Erschrecken der Detektive, um sie von Ermittlungen abzuhalten, was bei Justus natürlich genau das Gegenteil bewirkt und Ermittlungen von A nach B mit dem schön geordneten Besuch sämtlicher Verdächtiger, mal mehr als „Praktikanten“ oder „Journalisten“, mal ganz direkt als Detektive. All das wird hier so dermaßen auf die Spitze getrieben und/oder ins Lächerliche gezogen, dass jeder Nur-Klassiker-Fan unter Garantie nach dem Konsum dieser Folge mindestens ein paar Jahre lang keine Neuerscheinung aus Rocky Beach mehr anrühren wird.

Wenn das nicht der Fall ist und man hier tatsächlich eine ernstgemeinte Produktion abgeliefert hat, dann soll mir bitte jemand folgende Liste an Fragen, die sich mir mit dieser Annahme beim Hören des Hörspiels stellen, erklären (kein Anspruch auf Vollständigkeit):
- Liefern in einer Low-Budget-Filmproduktion alle Schauspieler ganz gezielt eine unglaublich unnatürliche Leistung ab, auch wenn sie es besser könnten, aber man halt zu wenig bezahlt bekommen hat?
- Ist das eure Definition von gruselig, wenn eine hohe Stimme ein paar halbgare Drohungen in zweieinhalb sich ständig wiederholenden Sätzen unter kaum wahrnehmbarer Musikuntermalung ins Mikro zischt?
- Wie konnte das „Wesen“ überhaupt in der Zentrale platziert werden, die doch seit Folge 125 aus genau jenem Schutzgrund wieder unter Schrott begraben ist?
- Warum findet man nicht einen nachvollziehbaren Grund für den ersten Museumsbesuch der drei Detektive und lässt diese Szene so random erscheinen? Es ist ja wirklich unfassbar überraschend, dass das Horrormuseum später nochmal wirklich eine Rolle spielt
- Wieso entpuppt sich Bob plötzlich als großer Horrorfan, der dieses Genre in Folge 182 nicht gerade gelobt hat, anstelle von Peter, der plötzlich Horrorfilme hasst, sie aber früher (Folge 34/170) noch toll fand?
- Wieso hat Justus urplötzlich eine Katzenhaarallergie? Die drei ??? hatten schon öfter mit Katzen zu tun und da war das nie Thema. Und wieso ist das Bob und Peter eigentlich so schnurzpiepe?
- Wieso wird Justus in seiner Maskerade am Ende nicht umgehend an seiner Stimme oder seiner fülligen Statur erkannt und kann sein Vorhaben so problemlos durchführen?
- Wie ist es möglich, einen Jungen, den man als Dreijährigen (!) letztmals gesehen hat - und das wohl nicht häufig - ein Dutzend Jahre später sofort wiederzuerkennen? Gerade als Schauspielerin trifft man in seinem Leben in so einem Zeitraum wohl Hunderte Leute
- Wieso kriegt man gleich einen völlig unauthentischen, völlig übertriebenen Heulkrampf, wenn man einen Gegenstand nicht wiederfindet, den man sowieso nie mochte und wieso bewahrt man den dann trotzdem noch Ewigkeiten auf und wieso tritt Peter mit „Vielleicht ja nur verlegt“ dann nochmal extra schön absichtlich in die Wunde rein, obwohl man das gar nicht müsste?
- Wieso wird Beweismaterial für ein Verbrechen (Filmrolle), das dem Verbrecher vorliegt, nur versteckt und nicht vernichtet? Das ergibt gar keinen Sinn und lässt sich auch mit verschiedenen Thesen, die man dazu aufstellen kann, nicht lückenlos und schlüssig klären
- Wieso druckt man so eine unglaublich auffällige Sprecherliste im Inlay ab und kaschiert da nichts?
- Wieso sollen die drei ??? schon sterben, obwohl sie noch gar nicht das erreicht haben, was sie erreichen sollten?

Am besten gefallen mir bei den Dialogen immer diese Füllsätze. Mittlerweile reicht es schon nicht mehr, nur so was wie „Ich klingel/klopfe mal“ zu sagen, wenn man genau das sowieso gleich darauf hört, sondern man muss Offensichtliches jetzt auch noch mit Sachen wie „Wenn der Projektor jetzt noch funktioniert, wissen wir gleich was drauf ist“ (Ach nee, echt?) und „Es funktioniert. Der Projektor wirft ein Bild an die Wand.“ kommentiert werden. Auch diese ziellosen Dialoge, wie zB als Justus Peter versucht zu erklären, warum er niemandem versprechen darf, dessen Unschuld zu beweisen, machen das Werk nicht gerade authentischer. Selten habe ich mich durch ein Hörspiel gekämpft, bei dem man so dermaßen häufig gespürt hat, dass die Sprecher allesamt schön gemütlich vor ihren Mikros im Studio sitzen und dass sie sich nicht gerade in der entsprechenden Situation befinden, die sie gerade spielen. Vielleicht war’s hier auch ne Persiflage auf das amerikanische Filmgeschäft und deshalb so gewollt skurril, aber wie dem auch sei, schön geht anders.

Trotzdem kann dem Hörspiel meinem Empfinden nach einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Es ist nicht sterbenslangweilig, es ist keine Einschlaftablette, es hat sogar eine durchaus interessante Grundidee und es hat mich doch an diversen Stellen zum Lachen gebracht (so zB die 1:1-Übernahme der Möwenszene aus dem Special „Fremder Freund“), also irgendwas wurde hier schon einigermaßen richtig gemacht. Trotzdem, obwohl vom Fall her nichts dagegen sprechen würde, fühlte es sich zu keinem Zeitpunkt wie eine reguläre DDF-Produktion an. Jetzt kann man natürlich damit kommen, dass wo Special draufsteht halt auch Special drin ist. Schon klar, aber ich hätte das gerne frühzeitig klar klassifiziert. Bei den Kurzgeschichten ist von Beginn an klar: Das ist eine Kurzgeschichte. Da sind dann auch mal Zeitreisen erlaubt oder die drei ??? verschaukeln sich selbst („Das schwarze Nest“), aber da ist dann auch die ganze Zeit klar, wie das gemeint ist und was sich dabei gedacht wurde. Hier ist es das nicht und genau das macht mir Angst. Ich weiß nur, dass ich absolut froh bin, dass „Der dreiäugige Totenkopf“ kein Hörspiel mit einer regulären Folgennummer ist, denn sonst wäre es tatsächlich definitiv meine letzte Folge gewesen und Herr Menger und Herr Beckmann hätten mein Interesse an den drei ??? restlos getötet.

Und da sich diese Folge keinem Genre eindeutig zuordnen lässt, kann ich auch nicht beurteilen, ob sie darin gut funktioniert und vergebe eine neutrale Mittelwertung. In ein paar Jahren wird man vielleicht sagen, die Folge sei so schlecht, dass sie fast schon wieder gut ist. Bitte verschont uns trotzdem in Zukunft von solchen ... Experimenten. Ich will auch weiterhin wissen, was genau ich mir da anhöre und mich nicht fragen müssen, ob ich irgendwo falsch abgebogen bin.

34) Jeffrey Shaw © schrieb am 26.02.2020 um 23:49:38 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @Micro : Deine ersten Zeilen zum Thema "Natürlichkeit" treffen den Nagel auf den Kopf. Darüber denke ich in letzter Zeit bei so gut wie jeder Folge nach. Sicherlich führt das auch in die olle und ewige KLassikerdiskussion und zur Frage, ob es Nostalgie oder tatsächlich abstrahierte Qualität ist, die diese Folgen aus damaliger Kinderperspektive und auch heutiger Sicht meist zu etwas besonderem machten. Sicherlich gab es damals überzeichnete Figuren und performances. Aber der Grundtenor scheint mir ganz klar gewesen zu sein das Ganze irgendwie echt und filmisch und irgendwie fast ERWACHSEN klingen zu lassen. Während man heute (unbewusst oder bewusst) immer wieder eine plumpe kindische Tonalität erschafft. Obwohl es viel mehr ältere ZuhörerInnen gibt. Crazy shit. Aber das passiert halt, wenn es zu viele eingefahrene Strukturen gibt, kein wirklich frischer Wind in ne Sache reinkommen kann und den Leuten, die das Ding von außen verantworten - also außerhalb des traditionellen inner circle stehen entweder keine Macht haben was zu verändern (because: Heikedine und den wohl unzertrennlichen Bund ewiger Siezbeziehungen) oder, was mir noch plausibler erscheint: Den Menschen von außen (bei Sony und Kosmos) ist der Inhalt dessen, was sie produzieren wirklich SOWAS VON EGAL. (Ich arbeite auch im Unterhaltungsbereich und es wird mir immer klarer, dass das größte Problem die Menschen sind, denen der Inhalt einfach scheiß egal ist und denen auch die skills, der Geschmack und die Leidenschaft fehlen, sich überhaupt darüber Gedanken zu machen. Außerdem werden bei großen Konzernen oder Strukturen die Schwerpunkte ja immer nur auf Erfolg gesetzt. Also wird auch niemand dafür belohnt, sich über INhalte Gedanken zu machen, so lange der Umsatz stimmt. Und da man viel zu viel zu tun hat wg Kürzungen und Einsparungen MACHT man sich halt auch keine Gedanken, weil man da halt leidenschaftslos ist. Und somit spült man Geschichten den Bach runter. Macht sich aber halt erst Jahre später bemerkbar im Erfolg.)

35) Ola-Nordmann © schrieb am 27.02.2020 um 08:00:02 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: @34: Das mit den Strukturen der großen Konzerne was den Erfolg angeht, kann ich nur unterschreiben, das deckt sich mit meinen Erfahrungen (ganz andere Branche) - wobei Erfolg hier gleichzusetzen ist mit finanziellem Gewinn.

Den nachlassenden Erfolg sieht man auch öfters bei Fernsehserien, zuerst wird nichts geändert, irgendwann sinken die Einschaltquoten, dann werden Änderungen eingeführt, um das Ruder herumzureißen, was dann aber oft genug mit der vollständigen Entstellung der Serie und dem beschleunigten Niedergang einhergeht. Den finanziellen Einbruch bei den ??? werden wir aber vermutlich nicht mehr erleben, oder besser gesagt den finanziellen Einbruch wegen qualitativen Mängeln. Derzeit scheint der Rubel ja noch zu rollen, bevor da eine gravierende Delle kommt, steigen zuerst die drei Hauptsprecher aus, was dann ohnehin die Voraussetzungen gewaltig ändert.

36) isreit © schrieb am 03.03.2020 um 23:04:35 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Da muss ich Micro mal in fast allen Punkten zustimmen. Besonders den Heulkrampf hätte es echt nicht gebraucht. Es war auch komisch, Fritsch nach so langer Zeit nochmal als Erzähler zu hören. Und leider auch die Erkenntnis, dass ich mit Millberg glücklicher bin.

37) Timmy der Hund © schrieb am 15.03.2020 um 17:47:48 zur Folge und der dreiäugige Totenkopf: Ich kann Micro auch nur zustimmen: Man fühlt sich bei dieser grottenschlechten Leistung der Nebendarsteller regelrecht verarscht. Wenn es nur EINE Figur gewesen wäre (z. B. Holger Mahlich als Hund), wär's noch lustig, aber das zieht sich durch die gesamte Folge. Als Note kommt damit nur eine 6 in Frage, die ich auch vergeben habe. Selbst wenn es eventuell(!) anders gemeint gewesen sein sollte: der Hörer versteht es nicht, und es deutet auch nichts darauf hin.

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