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Folgen-Diskussionen

Hier kannst Du einen Kommentar zur Folge und der letzte Song abgeben.

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1) Horace © schrieb am 19.07.2015 um 13:21:25 zur Folge und der letzte Song: Oha, dann bin ich hier wohl der erste. Na gut, fangen wir mal an:
Wieder ein Musik-Fall, diesmal geht es um einen echten Rocker. Klingt zunächst nicht besonders spektakulär, aber man weiß ja nie.
So, jetzt gibt's SPOILER-Alarm!
Alles beginnt mit der Einladung zu einer Geburtstagsparty. Als der Gastgeber dann aber verschwindet und nicht wieder, wie gelpant, auftaucht ist klar: Hier gibt es einen neuen Fall für die drei ???. Ab jetzt wird es spannend. Und es geht spannend weiter. Hat mir alles ziemlich gut gefallen. Es gibt einige interessante Charaktere und einigen Nebel, der die Ermittlungen behindert. Und natürlich geraten die drei Detektive auch wieder selbst in Gefahr.
SPOILER-Ende
Auch Stilistisch hat mir das Buch gut gefallen. Ich habe es in kurzer Zeit durchgelesen.
Unterm Strich kann ich dem Buch mit guten Gewissen eine 1- geben. Die Geschichte ist spannend, gut geschrieben und ist gibt interessantes Personal. Weiter so Herr Nevis!

2) tuigirl © schrieb am 20.07.2015 um 09:28:29 zur Folge und der letzte Song: @1- ich kann hier in allen Punkten zustimmen, das Buch ist sehr gut. Zwar faengt es etwas langsam an, das ist aber noetig um der Geschichte spaeter folgen zu koennen. Man wird also angehalten, mitzudenken. Im Rahmen der Serie, mit der begrenzten Seitenzahl und den Vorgaben (z.B. Alter der Leserschaft) haben wir hier einen ganz guten Krimi bekommen. Und kommt ganz ohne Phantome und Spukerscheinungen aus!
SPOILER
Was mich etwas gestoert hat- es wird mal wieder in die Zentrale eingebrochen. Das passiert ja mitterweile jedes gefuehlte zweite Mal. Hatte Justus nicht vor, da mal eine Ueberwachungskamera einzubauen? Oder mal ein neues Schloss? Sonst ist er doch auch immer am basteln, da muss ihm doch langsam mal was einfallen um den Wohnwagen besser zu sichern?
SPOILER ENDE


3) Mr. Murphy © schrieb am 22.07.2015 um 18:34:44 zur Folge und der letzte Song: Ich kann mich den positiven Meinungen im großen und ganzen anschließen. Mir hat der neue Fall von Ben Nevis gut gefallen. Die Geschichte ist interessant und spannend mit einigen bemerkenswerten und absonderlichen sowie einigen sehr interessanten Charakteren. Der Schreibstil war wieder hervorragend. ***SPOILER*** Nevis gelingt es immer mal wieder einige neue Story-Elemente in die Folgen einzubauen, so auch diesmal. Anfänglich ist unklar, ob die verschwundene Person entführt wurde, oder ob derjenige das nur vorgetäuscht hat. Desweiteren klappt ein alter Trick der drei Detektive mal nicht aufgrund eines einerseits originellen andererseits naheliegendem Grundes ("Für eine Arbeit für die Schule"). Sehr gut fand ich die Ermittlungsarbeit am Strand ("Peter war nicht hier"). Am Schluß hatte ich noch die aktuelle Freundin des Entführten in Verdacht in die Sache verwickelt zu sein, da sie der Polizei nicht gesagt hatte, dass es zwei Örtlichkeiten mit dem selben Namen gibt. ***SPOILER ENDE***

Fazit: Mal wieder ein überzeugendes Buch von Nevis, der seit Beginn der Über-100-Folgen keinen Ausfall mehr hatte. Note 2 Plus für den letzten Song.

4) Call © schrieb am 29.07.2015 um 21:27:28 zur Folge und der letzte Song: Beitrag kann SPOILER enthalten!
Das ist wieder eines der Bücher wo ich mir denke: Versaut bitte das Hörspiel nicht! Nevis schreibt in letzter Zeit auf konstant hohem Niveau, Pilot und Eisenmann waren schon sehr stark, der Song ist noch einen Zacken besser. Die Figurenzeichnung gefällt mir außerordentlich gut, auch wenn man mal von Namensscherzen wie Keith absehen hätte können. Aber geschenkt. Dann die ganze Szenerie auf einer Art Landgut in den Bergen finde ich äußerst stimmungsvoll. Ich gehe mal davon aus, dass das Buch schon fast fertig war als der Zauberer veröffentlicht wurde, von daher geht für mich auch der Bühnenlift in Ordnung, den die Intension ist ja eine andere.
Schön ist das in diesem Fall mal wieder so richtig ermittelt wird, in jeglicher Hinsicht, Sichtung von Videomaterial etc. Auch ein kritischer Umgang mit der Zentrale gefällt mir, ich warte eigentlich mittlerweile nur noch darauf dass sich ein Autor ein Herz fasst und sämtliche Eingänge wieder verschließt oder ähnliches. Ich persönlich bin mit dem Antiquitätenhändler im Canyon auch auf einer komplett falschen Spur gewesen, das hat mir gefallen dass das in eine andere Richtung lief als gedacht. Klar waren auch in diesem Buch wieder ein paar Dinge drin die schon viel früher absehbar waren (Beziehung Sue - Keith) aber ganz ehrlich, mittlerweile lese ich ein ???-Buch auch anders als ich das als Kind getan hätte, da lässt mich jegliche Art der Formulierung erstmal aufhorchen. Und besonders gut war, dass man über weite Strecken erstmal nicht wusste ob es sich um eine Entführung oder eine selbstinszenierte Flucht oder ähnliches handelt.
Fazit des ganzen: Bestes Buch dieses Jahres, knapp vorm Zauberer, 1- von mir.
Deshalb: Lieber Ben Nevis, tu mir bitte den Gefallen und schreib auch weiterhin auf so konstant hohem Niveau, so ist es eine helle Freude die Bücher zu lesen.
Ach ja, wieso eigentlich nicht das Hörspiel versauen? Ich hab so meine Befürchtungen mit dem Konzert, teils wegen der Aussteuerung zwischen Musik und Stimmen, zum anderen will ich da nicht so Weichspüler-Pop-Mucke hören, auch wenn die genannten Liedtitel erstmal auf Soft-Rock schließen lassen, wegen mir darf das ruhig ein bisschen kesseln!

5) Professor Carswell © schrieb am 30.07.2015 um 02:34:54 zur Folge und der letzte Song: Möglicherweise wird Keith bereits in "Leaving Nineteen Sixty-four" erwähnt als Titus einen Gitarrenverstärker von einem Typ kauft der 1974 auf Schlagzeug umgesattelt hat. Hidden Treasure wird dort auch schon erwähnt.

6) Professor Carswell © schrieb am 30.07.2015 um 10:37:01 zur Folge und der letzte Song: Mittlerweile denke ich könnte man den "letzten Song" als ein Spin-off von "Leaving 1964" bezeichnen. Es gibt weitere interessante Allusion (Hidden Treasures? ): Stephen King der in "Leaving 1964" als Autor des Buches des Schlagzeugers genannt wird spielt seit 1992 in der Band The Rock (Bottom Remainders) die von Kathi gegründet wurde. Auch wird Lenny in "Leaving 1964" bereits angedeutet. Ebenso steht in "letzter Song" der Satz: "Ich glaube eher, beide haben damals die Akkorde gleichzeitig von Bob Dylan geklaut". Bob Dylan Songs sind in "Leaving 1964" zu hören.

7) Besen-Wesen © schrieb am 02.08.2015 um 21:04:04 zur Folge und der letzte Song: Die in diesem Jahr erschienen Bücher haben doch noch einen Lichtblick zu bieten: "... und der letzte Song". Nachdem ich Titel und Cover nicht besonders vielversprechend fand (aber was sagt das schon aus?), wurde ich gleich zu Beginn, durch einen stilistisch wunderbaren Anfang gleich in die richtige Atmosphäre versetzt. Ich konnte das Buch nicht wieder weglegen (bis ich bei Seite 90 zu müde war). Das gab es bei den Drei ??? schon länger nicht mehr. Nicht nur stilistisch gefällt mir das Buch ausgespochen gut, auch atmosphärisch. Dazu kommen interessante Charaktere in überschaubarer Anzahl. Das wichtigste aber, die Handlung, hiel im Grund das, was ich mir von "Im Kabinett des Zauberers" schon versprochen hatte. Der Fall ist spannend, rätselhaft, mit vielen Ortswechseln, getrennten Ermittlungen. Der Spannungsaufbau funktioniert gut und ich tappte bis zum Schluss im Dunklen, weil immer wieder eine überraschende Wendung kam. Die Handlungsorte konnteich mir gut vorstellen (Das war bei "Hexengarten" leider ganz anders). Langsam muss man es wohl auch als positives Kriterium werten, wenn kein Rätseltext und keine Spukerscheinungen auftreten. Ich hatte bis zum Schluss Sorge, dass Ben Nevis wie öfter, wieder einen actionlastigen etwas überdrehten Schluß einbaut, der die Folge wieder ein wenig nach unten reißt. Dies war zum Glück unbedründet. Die Folge ist in sich rund und macht einfach Spaß. Die vermittelt nicht nur das großartige Drei ??? Gefühl und man hat nicht den Eindruck dass auf Krampf noch unbedingt etwas eingebaut oder gestrichen werden musste (auch das war bei "Hexengarten" anders). Insgesamt nicht nur das beste Buch des Jahres sondern auch eins der besten aus der Feder von Ben Nevis. Da wünscht man sich, er möge wieder häufiger für die Serie schreiben.

8) Laflamme © schrieb am 05.08.2015 um 11:55:41 zur Folge und der letzte Song: Lange nichts mehr zu einem DDF-Buch geschrieben, aber hier muss ich mal. Ich bin begeistert. Hier wird mal wieder im Umfeld eines leicht durchgeknallten Prominenten, wenn man den Bandleader einer Rockband so bezeichnen kann, ermittelt. Dazu gibt es stimmungsvolle, klar abgegrenzte Schauplätze - vor allem das Landhaus im Canyon hat es mir angetan. Alte Personen tauchen auf (Ernesto Lara aus den Musikpiraten, Sax Sendler hat mal wieder Text, der Ladenbesitzer aus Leaving 1964, Mr. Smith von Booksmith), die im Kontext des Falls auch Sinn ergeben. Und das wichtigste: Bis auf Kleinigkeiten (Keith schien Sue Tamara mehr anzulächeln als Lenny) gab ein keinerlei Bemerkungen, die so auffällig unauffällig in Nebensätzen verstreut sind, dass sie in 10 Meter hohen Balkenlettern schreien "Beachte mich, ich bin die Lösung des Falls!".

Besonders lobende Erwähnung für die Nachtszene im Landhaus (auch für Leser im fortgeschrittenen Alter durchaus gruselig geschrieben) und die Szene am Strand mit Peters Baywatch-Freund.

Zu meckern habe ich nur zwei klitzekleine Kleinigkeiten: * Sue Tamara liest sich holprig, ich hätte Tamara Sue besser gefunden. * Justus muss es wissen, das Kosmos-Lektorat und Ben (wenn er wirklich journaistischen Hintergrund hat) sollten es wissen: Da man "kein" nicht steigern kann (kein, keiner, am keinsten?) ist die Floskel "in keinster Weise" grammatikalisch Unsinn. Justus legt auf klare Sprache wert und würde sich so nicht ausdrücken.

Das kann aber zu keiner Abwertung führen - das Buch ist eine glatte 1.

9) Boomtown © schrieb am 05.08.2015 um 13:11:25 zur Folge und der letzte Song: Hm,klingt ja nicht übel. Vielleicht sollte ich auch mal wieder zu einem Buch greifen. Btw, “in keinster Weise“ ist eine völlig korrekte Ausdrucksweise.

10) Professor Carswell © schrieb am 05.08.2015 um 14:16:41 zur Folge und der letzte Song: Beim Fall "in keinster Weise" hat Laflamme schon Recht. Der Ausdruck wird zwar umgangssprachlich verwendet und findet sich auch in geschriebener Form wahrscheinlich schon seit Jahrhunderten, gehört aber wohl eher in die Kategorie Stilblüten. Von "kein" gibt es keine Komparation da es weder Adjektiv noch Adverb ist. Das Wort "kein" ist ein Indefinitpronomen, einer Untergruppe der Pronomen, und kann somit auch kein Elativ (absoluter Superlativ) sein. Man könnte aber Floskeln wie "das einzigst Wahre", "zur vollsten Zufriedenheit" und "in keinster Weise" die eigentlich falsch sind als umgangssprachliche Elative bezeichnen.

11) Professor Carswell © schrieb am 05.08.2015 um 14:19:59 zur Folge und der letzte Song: Korrektur: kein Elativ sein = keinen Elativ haben

12) DerBrennendeSchuh © schrieb am 05.08.2015 um 14:25:28 zur Folge und der letzte Song: Das ist mir eigentlich elativ egal!

13) Professor Carswell © schrieb am 05.08.2015 um 14:29:32 zur Folge und der letzte Song: Auch gut, es muss sich ja nicht jeder als Linguist versuchen.

14) Boomtown © schrieb am 05.08.2015 um 14:40:18 zur Folge und der letzte Song: @10 Es ist eine etablierte Redewendung und wird als solche auch im Duden geführt. Daraus in einer wörtlichen Rede ein Fehler zu machen, ist schon etwas sehr spitzfindig.

15) Professor Carswell © schrieb am 05.08.2015 um 14:57:00 zur Folge und der letzte Song: @14: Im "online Duden" und im "Duden Band 1" konnte ich die Redewendung als Indexierung nicht finden. Die Redewendung "zur vollsten Zufriedenheit" füllt ganze Gerichtsaktenordner; so weit wollen wir es doch nicht kommen lassen?

16) kaeptn kidd © schrieb am 06.08.2015 um 15:16:26 zur Folge und der letzte Song: @8 – 14: Mag sein, dass es spitzfindig ist, "in keinster Weise" als Fehler zu werten. Aber wer ist denn schon spitzfindiger als Justus Jonas? Insofern würde ich LaFlamme Recht geben, dass es etwas unglückich ist, ausgerechnet ihm eine solche Floskel, die gerade mal in der Umgagngssprache als korrekt durchgeht, in den Mund zu legen. Zumal ich mir fast sicher bin, dass er in irgendeinem Hörspiel sogar "in keiner Weise" sagt. Das sind zwar nur Details. Aber solche Details machen eben eine sorgfältige Charakterzeichnung aus.

17) Laflamme © schrieb am 06.08.2015 um 17:14:48 zur Folge und der letzte Song: Genau das meinte ich. Wenn Peter oder Bob das gesagt hätten wäre Justus der erste gewesen, der das kritisiert hätte. Wobei das wie gesagt kein Grund für mich ist, die Folge irgendwie abzuwerten.

18) Arbogast © schrieb am 06.08.2015 um 17:25:08 zur Folge und der letzte Song: Schon vergessen: Die Jungs sind US-Amerikaner. "In keinster Weise" stellt nur die deutsche Version einer von Justus in Originalsprache benutzten Floskel dar. Welche genau das ist, lässt sich leider nicht nachverfolgen, da die Dialoge in Originalsprache nirgends einzusehen sind.

19) Professor Carswell © schrieb am 06.08.2015 um 17:26:53 zur Folge und der letzte Song: Justus sagt in "Automarder": "Der Radfahrer hat sich in keiner Weise verdächtig benommen." Das ist korrekt ausgedrückt. Man könnte "in keinster Weise" auch als "stilistischen Pseudo-Gewichtigkeits-Elativ" bezeichen. Bei den Beispielen "möglichst" und "baldigst" wäre es ein "stilistischer Höflichkeits-Elativ".
Mit freundlichsten Grüßen Prof. C.

20) kaeptn kidd © schrieb am 07.08.2015 um 13:09:50 zur Folge und der letzte Song: Hochachtung und Dank für das Auffinden der Stelle, Professor! :)

21) PerryClifton © schrieb am 19.08.2015 um 18:37:21 zur Folge und der letzte Song: Das Buch ist ein echter Lichtblick im aktuellen Output. Aber es bekommt von mir trotzdem nur die Schulnote 3. Auch wenn der reine Sympathiefaktor eigentlich höher liegt.
Titel, Cover und Klappentext fand ich zunächst eher abschreckend. Das sehr gute Anfangskapitel baut allerdings gekonnt die richtige Stimmung auf und führt einen mit in letzter Zeit selten gewordener Raffinesse endlich wieder in das gewohnte Rocky-Beach und Schrottplatz-Ambiente ein. Einer der gelungensten Teile des Buches. Dazu noch mit treffsicherem Humor garniert. Danach allerdings fängt die Story an, sich sehr zu ziehen.

Spoiler

Bis zur Hälfte des gesamten Buches wird im Grunde nur die Party beschrieben. Musikfolgen gehen in dieser Serie meistens schief, doch es gelingt Nevis eigentlich recht gut, die Thematik umzusetzen. Aber bis der Fall dann mal wirklich ins Rollen kommt, ist bereits die halbe Folge vorbei. Und dann geht es zunächst nur um einen verschwundenen Rockstar. Zwar gut geschrieben, fand ich das vom reinen Fall her allerdings sehr langweilig und nichtssagend.
Dann jedoch werden im letzten Drittel gewaltig das Tempo und die Substanz hochgefahren. Mich hatte die Story aber zu dem Zeitpunkt bereits weitgehend verloren, auch wenn sich das Zuendelesen wirklich gelohnt hat. In der zweiten Hälfte wirkt dann aber fast zwangsläufig alles überfrachtet und teilweise zu kurzfristig abgehandelt. Beispiele sind die ganze Gefängnisgeschichte, die ruhig direkter hätte eingebunden werden können und das dreimalige Erklären, wer nun was wie gemacht hat. (Immer ein schlechtes Zeichen; die Handlung sollte sich im Idealfall selbst erklären). Ganz schlimm auch der Abbruch in einer gefährlichen Szene, um dann in Rückblende alles nachzuerzählen, was im normalen zeitlichen Ablauf viel spannender wäre. Die erste Hälfte drastisch einzuschrumpfen und die zweite zu entzerren; dadurch wäre das Buch schonmal um eineinhalb Noten geklettert.
Die Sache mit der Botschaft im Songtext erinnerte etwas an Spike Neely, war aber dennoch irgendwie originell. Den Punkt sehe ich eher neutral. Genau wie die eigentliche Hintergrundgeschichte, die zwar auch kein Muster an Glaubwürdigkeit ist, dafür aber endlich mal wieder was anderes versucht, als die umpfzigste sinnlose Spukgestalt oder Rätselorgie, ohne dabei andererseits in die Gewalt- und Psychoecke abzudriften. Schön; ein Fall der an sich gut zwischen späte Klassiker und frühe Crimebuster passen würde.
Schade um viele gute Szenen aus der zweiten Hälfte, die in dieser Form nicht optimal zum Tragen kommen konnten und das Buch leider insgesamt zu unrund machen, als dass ich es als angenehm zu lesen bezeichnen könnte. Trotz allem ein sympathisches Buch, das zumindest endlich mal wieder "in character" ist.

22) guru01 © schrieb am 06.11.2015 um 10:48:15 zur Folge und der letzte Song: Für mich ist das Buch eine glatte 1. Es vermittelt eine super Atmosphäre. Moonlight Star , das Rocker Band Milieu. Top. Wie schon gesagt ist das Cover und der Titel gewöhungsbedürftig, aber die sehr gute Story macht das wett.

23) PerryClifton © schrieb am 05.02.2016 um 13:32:47 zur Folge und der letzte Song: Das Buch ist bei mir nachträglich mindestens noch eine halbe Note nach oben geklettert

24) Zwoelferkreis © schrieb am 04.09.2016 um 09:46:49 zur Folge und der letzte Song: Habe ich das eigentlich nur zwischen den Zeilen gelesen, oder schlägt Ben Nevis im Gespräch zwischen Debbie und Peter tatsächlich mit zweitdeutigen Formulierungen in die Peter-Jeffrey-Homo-Kerbe!?
"Hatten Sie mal ein Verhältnis mit Lenny" fragte er schnell. Sie lachte und wog das Wort verächtlich ab. "Verhältnis.. Wie süß aus deinem Munde! Sag mal, wie alt bis du eigentlich? Hattest du schon mal ein Vehrältnis? Vielleicht ja mit der Freundin deines besten Freundes?" "Mein bester Freund hat keine Freundin" rutschte es Peter heraus. "Überrascht mich nicht" sagte Debbie trocken, "wenn er genauso hintenrum ist wie du!"
BTW. ein sehr gutes und spannendes Buch. Ich stimme auch zu, dass die Locations der Stimmungsvoll sind und ich es auch immer mal wieder schön finde, wenn die Ermittlungen die Jungs an den Beach von Rocky Beach führen.

25) Isabel © schrieb am 04.09.2016 um 12:52:16 zur Folge und der letzte Song: @24 da Nevis auch in der Vergangenheit in seinen Werken nie mit Andeutungen der Marke 'eindeutig zweideutig' gegeizt hat, insbesondere in Bezug auf Peter, halte ich das kaum für einen Zufall ;)

Ansonsten schließe ich mich an, das Buch war dieses Jahr nach einer zweijährigen Pause, ausgelöst durch das katastrophale Sonnleitnersche Meeres-Phantom, mein Wiedereinstieg bei den Büchern und es war genau die richtige Wahl. Ich bin schon sehr gespannt auf die Umsetzung.

26) Svenja © schrieb am 15.09.2016 um 13:57:55 zur Folge und der letzte Song: Auf Hoerspiel.de könnt ihr inzwischen ausführliche Infos zur Adaption entnehmen, die in ca. zwei Wochen erscheint. Als Sprecher des Onkel Titus ist Rüdiger Schulzki vermerkt.

27) PerryClifton © schrieb am 15.09.2016 um 14:38:59 zur Folge und der letzte Song: Schulzki ist zwar gut, aber als Titus? Will in meiner Vorstellung irgendwie nicht so recht passen. Peter Kirchberger hätte besser gepasst und dann spricht er auch noch mit, aber als Lenny. Mrmpf. Auch hätte ich Douglas Welbat als Lenny interessanter gefunden als in der anderen Rolle. Naja, mal sehen.

28) Käptn Kidd © schrieb am 15.09.2016 um 15:50:16 zur Folge und der letzte Song: Ich mag R. Schulzki als Sprecher sehr gerne. Er hat eine besondere, einprägsame Stimme. Und er ist quasi ein DDF-Urgestein. Insofern ist er in jedem Fall ein würdiger Nachfolger für Herrn Beurmann. Ich würde ihn auch als passend empfinden. Allerdings gebe ich PerryClifton Recht, dass Peter Kirchberger NOCH passender gewesen wäre. Schon allein deshalb, weil er schon als Onkel Titus im Einsatz war. Dass er nun in dieser Folge zwar dabei ist, aber in einer anderen Rolle, ist irgendwie wieder so eine merkwürdige Europa-Entscheidung, die einen mit einem dicken, fetten Fragezeichen zurücklässt. Aber gut. Die werden schon wissen, was sie zun

29) MPM © schrieb am 15.09.2016 um 16:24:52 zur Folge und der letzte Song: Peter Kirchberger war schon besetzt (und evtl. auch schon eingesprochen) als Andreas Beurmann noch lebte und die Rolle auch noch sprechen sollte.

30) PerryClifton © schrieb am 15.09.2016 um 16:53:55 zur Folge und der letzte Song: @28 Der Beschreibung Schulzkis stimme ich absolut zu. Seine Stimme lässt einen immer sofort aufhorchen und verleiht den gesprochenen Rollen oft so eine Art eleganter, tiefsinniger Aura, je nach Rolle sympathisch oder böse. Nur für Onkel Titus eben finde ich Kirchbergers energiegeladene Frivolität etwas passender.
@29 Das würde einiges erklären.

31) Jeffrey Shaw © schrieb am 16.09.2016 um 01:00:49 zur Folge und der letzte Song: Gerade in die Hörprobe reingehört. Hahahuhuahahha. Lennys Partyperformance hat etwas Spinal Tap-mäßiges. Oder Peter Kirchberger wandelt auf Michael McKeans Spuren.

32) PerryClifton © schrieb am 16.09.2016 um 12:48:24 zur Folge und der letzte Song: Also ich muss sagen, die Hörprobe macht echt Spaß. Das hatte ich schon ewig nicht mehr Klar, das Ganze rutscht nur mit nem Augenzwinkern, aber es unterhält prächtig *g*

33) JohnDoggett © schrieb am 29.09.2016 um 19:02:55 zur Folge und der letzte Song: Sehr enttäuschend, die neue Hörspielfolge. Reicht an das recht gute Buch in keiner Phase ran. Naja.

34) Bird Wiggins © schrieb am 30.09.2016 um 02:04:42 zur Folge und der letzte Song: @33: Hast du was anderes erwartet? Das Hsp ist zwar kein totaler Ausfall aber auch nicht eins, dass sich zum mehrmaligen Hören eignet. Allein die Sprecher sind eine Katastrophe bzw. komplett falsch besetzt. Vor allem Sax, der jünger klingt als Bob. Ich hatte beim Lesen des Buches Andreas Mannkopffs Stimme im Ohr. Und zu Schulzki sage ich nichts, nur dass ich Beurmann vermisse.

35) JohnDoggett © schrieb am 30.09.2016 um 13:49:20 zur Folge und der letzte Song: Leider habe ich nichts anderes erwartet, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Sehr schade.

36) Micro © schrieb am 01.10.2016 um 18:53:05 zur Folge und der letzte Song: Puh... die erste Hälfte geht ja noch in Ordnung, in der zweiten verliert man sich in endlosem Gelaber... Onkel Titus Stimme geht ok, da gab es schon mal wesentlich schlimmere Umbesetzungen. 3/5 Sterne. Ich glaube nicht, dass ich diese Folge oft hören werde.

37) Jeffrey Shaw © schrieb am 02.10.2016 um 01:36:32 zur Folge und der letzte Song: Spoiler. Aber NATÜRLICH fällt gerade wenn man denkt "Das ist die spannendste Szene in einem ???-Hörspiel seit 1000 Jahren !?! Wie um alles in der Welt konnte das passieren?" der Sprechersatz "drei Stunden später saß Justus...". Hahaha. Das ist so schlecht, dass ich mich schlapp lachen muss. Nix mit "Einschlafen"... Ich weiß nicht. Wie ist so etwas möglich? Unfassbar. Traurig. Aber lustig.

38) Jeffrey Shaw © schrieb am 02.10.2016 um 01:47:59 zur Folge und der letzte Song: Vorschlag: warum nicht gleich in Zukunft nach der ersten Szene zu "12 Stunden später" wechseln und die stories dann einfach nur noch die Drei Tante Mathilda, Inspektor Cotta, Rubbish George oder sonst welchen Dödeln erzählen lassen.

39) Jeffrey Shaw © schrieb am 02.10.2016 um 02:01:50 zur Folge und der letzte Song: Davon abgesehen ist es mit Peter und mir nun wohl offiziell. :D peace out.

40) Niels © schrieb am 02.10.2016 um 16:43:04 zur Folge und der letzte Song: Ich kann mich nicht dran erinnern, das Cotta jemanls zu Justus gesagt hat "Tschüss" am Telefon, legen die Amerikaner nicht grundsätzlich einfach so auf ? Auch ist mir aufgefallen wie oft diesmal "Tschau" gesagt wurde, gabs sonst weniger

41) Professor Carswell © schrieb am 03.10.2016 um 02:19:34 zur Folge und der letzte Song:
Buch: " 'Wie steht es eigentlich um die Atmosphäre in der Band?' [...]
'Im Moment verstehen sich die Jungs nicht so gut, keine Ahnung, warum. Abnutzungserscheinungen. Kennt ihr das nicht?'
'Nein', sagte Justus. 'Danke. Gute Nacht, Sue.' "

Hörspiel: " 'Wie steht es eigentlich innerhalb der Band?' [...]
'Im Moment verstehen sich die Jungs nicht so gut, keine Ahnung, warum. Abnutzungserscheinungen. Kennt ihr das nicht?'
'Nein. Ganz im Gegenteil, es wird immer spannender.' "

42) rashura © schrieb am 03.10.2016 um 14:07:14 zur Folge und der letzte Song: ...eigentlich hätte Lenny auch komplett auf englisch singen können......

43) Stefan © schrieb am 05.10.2016 um 12:25:24 zur Folge und der letzte Song: In den Büchern hat Onkel Titus eine "tiefe Bass-Stimme". Insofern ist Rüdiger Schulzki eine gute Wahl. Und ich höre ihn auch gern. Einziger Nachteil: er ist auch schon ziemlich alt. Hoffen wir mal, dass nicht bald schon wieder umbesetzt werden muss. (Am Rande: dass Achim Schülke, der den Titus in der Kids-Reihe spricht, hier eine Nebenrolle hat, wirkt schon strange)

44) dreifragezeichen.ch © schrieb am 10.10.2016 um 12:56:17 zur Folge und der letzte Song: Hörspiel: Als Lenny angefangen hat zu singen, fand ich das ziemlich amüsant, da er nicht etwa in Englisch, sondern auf Deutsch gesungen hat. Bei so einem Rocksong hat das irgendwie schräg getönt. Ausserdem ist mir aufgefallen, dass schon in einer früheren Folge der drei Fragezeichen jemand im Bühnenboden verschwunden ist (Folge 181). Da war es zwar eine komplett andere Geschichte. Seit dieser Folge ist der neue Sprecher des Onkel Titus im Einsatz. Es ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, plötzlich einem anderen zuzuhören, doch er macht seine Sache gut. http://dreifragezeichen.ch/folge-183-und-der-letzte-song/

45) Isabel © schrieb am 11.10.2016 um 13:56:37 zur Folge und der letzte Song: @37 - der Fairness halber soll gesagt sein, dass dies auf Nevis' Kappe geht, im Buch bricht die Szene genauso antiklimatisch ab.
Ich selbst hab' sie noch nicht ganz durchgehört, eindrücke bislang: es ist etwas 'lahmer' und nicht ganz so atmosphärisch dicht geworden, wie ich mir erhofft hatte. Schulzki gefällt mir extrem gut, Morgensterns Musikbeiträge fand' ich diesmal schön creepy. Kelly wurd' mal wieder unterschlagen, aber der Jeffrey-Gag war es diesmal auch wirklich wert ;)

46) Jeffrey Shaw © schrieb am 11.10.2016 um 21:41:15 zur Folge und der letzte Song: @Isabel: Oh! Gute Info. Nicht verwunderlich. Aber wenn man irgendwie mit Herzblut und Verstand bei der Sache wäre hätte man das echt mal ändern können. Grmpf.

47) drfloyd © schrieb am 12.10.2016 um 10:22:24 zur Folge und der letzte Song: Mein Gott was für eine miese Folge. Das geringe auf deutsch geht gar nicht. Die Stimme ist schlecht gewählt. Leider auch die neue Stimme von Onkel Titus. Sie ist VIEL zu JUNG. Leute, Leute die Qualität der Folgen lässt in der Zwischenzeit starke zu wünschen übrig. Würde ich nicht alle Folgen sammeln wäre mir das Geld für diese echt zu schade gewesen.

48) MPM © schrieb am 12.10.2016 um 10:54:20 zur Folge und der letzte Song: Zu jung? Rüdiger Schulzki ist 76... Sollte man lieber einen 90-jährigen nehmen?

49) Käptn Kidd © schrieb am 12.10.2016 um 14:40:26 zur Folge und der letzte Song: Das Buch soll ja ganz gut gewesen sein. Das Hörspiel ist es leider nicht.
Ich kann mich nicht erinnern, mich schon beim ersten Durchgang derart durch eine Folge durchgequält haben zu müssen. So viel Fremdscham, so viel Krampf, so viel gewollter Rockstar-Slang. Allein die deutschen Songtexte … urgh! Dazu dann die nicht vorhandene Atmosphäre, die (v.a. gegen Ende) recht wahllos erscheinenden Story-Elemente und wieder einmal haufenweise blasse Figuren, die das Ganze wahrscheinlich spannender machen sollen, tatsächlich aber nur verwirren und langweilen.
Von den Sprechern hat mich komischerweise kein einziger überzeugt, was umso überraschender ist, wenn man bedenkt, was hier für ein Ensemble aufgefahren wurde. So eine Besetzung hat es wohl lange nicht mehr gegeben. Aber SprecherInnen wie Achim Schülke, Maud Ackermann, Rüdiger Schulzki oder Gordon Piedesack, die man sonst als sehr gut gewohnt ist, gehen in dieser Folge gänzlich unter. Andere, wie Douglas Welbat, enttäuschen sogar. Und so sehr ich Peter Kirchberger mag, hier hat er eine (für meine Ohren) grauenhafte Darbietung abgeliefert – was allerdings weniger an ihm selbst liegt als an den unerträglich peinlichen Texten, die er da von sich zu geben hatte. Überhaupt ist die Sprache in dieser Folge grässlich. Kein Satz wirkt authentisch, alles ist völlig aufgesetzt, möchtegern und obendrein lieblos inszeniert. Die Luft schient bei den Machern langsam aber sowas von raus zu sein … Großartige Gags wie die elende Jeffrey-Nummer reißen das "Werk" dann nur noch tiefer in den Abgrund.
Puh … nicht schön. Mal sehen, ob ich mir die Folge in nächster Zeit noch mal antun werde, um vielleicht doch noch ein paar positive Aspekte zu entdecken.

50) Micro © schrieb am 12.10.2016 um 16:12:57 zur Folge und der letzte Song: @49 - Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr kann ich deine Meinung unterstreichen. Ehrlich gesagt habe auch ich mich ziemlich durch die Folge gekämpft und das ist selten. Für mich ist es durch die eigentlich noch recht gelungene erste Hälfte - jedenfalls im Vergleich zur zweiten - eine ganz schwache 3-, aber es hätte sehr viel mehr sein können. Der Hexengarten soll ja als Buch kein Glanzlicht gewesen sein und da Minninger die schwächeren Skripte mehr liegen, als die guten, hoffe ich wenigstens auf einen versöhnlichen Abschluss dieses Hörspieljahres, in dem mich persönlich außer "Haus des Henkers" keine Folge wirklich mitgerissen hat. Vielleicht wäre es mal an der Zeit für einen Skriptautorenwechsel...?

51) Käptn Kidd © schrieb am 12.10.2016 um 18:27:47 zur Folge und der letzte Song: Noch schnell einen für die Kategorie "Spitzfindigkeiten": Als einzige von Lennys Gitarren wird am Anfang der Folge eine Fender erwähnt, über die Justus als Kind wohl mal gestolpert sein soll. Die Coverillustration zeigt allerdings das Modell "Les Paul" (ursprünglich von Gibson), das inzwischen von vielen Firmen gebaut bzw. nachgebaut wird, nur von Fender. Muss natürlich kein Fehler sein. Schließlich haben richtige Rockstars das ganze Haus voller Gitarren. Aber es fällt doch irgendwie auf

52) Käptn Kidd © schrieb am 12.10.2016 um 18:30:26 zur Folge und der letzte Song: * … nur NICHT von Fender. *

53) PerryClifton © schrieb am 12.10.2016 um 18:39:43 zur Folge und der letzte Song: @51 Vor allem auch verlaufen bei keinem bekannten Modell die Saiten DURCH die Humbucker

54) Nico © schrieb am 12.10.2016 um 19:07:47 zur Folge und der letzte Song: @Micro 50: Es ist schon sehr, sehr lange Zeit für einen Skriptautorenwechsel... Ich glaube aber leider nicht, dass der passieren wird.

55) Jeffrey Shaw © schrieb am 13.10.2016 um 01:55:20 zur Folge und der letzte Song: Jaja. Der Wechsel. Der Wechsel. Der Wechsel... *betet*
Das George Lucas-Syndrom ist einfach 'n hartes Ding. Vor allem wenn sich noch nicht mal ein richtiger "George Lucas" einstellen will. :(
ALL diese von Euch beschriebenen Gitarrenmodelle befinden sich selbstverständlich in Lennys Besitz. Beziehungsweise in seinen Gitarrenräumen, in denen auch die Verstärker sind, die er immer bis 11 hochdreht. Ähem. Naja.

Ein bisschen witzig find ich diesen Detailfetisch in Sachen Musikinstrumenten aber schon im Kontext einer Serie, die es häufig noch nicht mal schafft die Illusion ihres eigenen Settings aufrecht zu erhalten. Moment. Anders: Die noch nicht mal VERSUCHT die Illusion ihres Settings aufrecht zu erhalten. ("Tschastes Tschonas?" *headdesk*, FußballFußballFußball, RegenRegenRegen, etcetcetc...)

56) Nico © schrieb am 13.10.2016 um 11:23:53 zur Folge und der letzte Song: @Jeffrey Shaw 55: Wo war "Tschastes Tschonas" nochmal?

57) Jeffrey Shaw © schrieb am 13.10.2016 um 13:39:20 zur Folge und der letzte Song: Expertensquad bitte!! Ich hab die Folge letztens gehört aber weiß echt nicht mehr welche das war. Der Satz danach ist ja noch schlimmer "Man spricht das Justus aus" oder so ähnlich.

58) Nico © schrieb am 13.10.2016 um 14:06:05 zur Folge und der letzte Song: Ja, ich hab's genau im Ohr, aber ich weiß halt nicht mehr, welche Folge...

59) Max DoMania © schrieb am 13.10.2016 um 14:52:22 zur Folge und der letzte Song: @56 ff: Verdeckte Fouls vielleicht? Die Szene geht aber anders als beschrieben weiter, deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ihr die meint...

60) Käptn Kidd © schrieb am 13.10.2016 um 17:10:02 zur Folge und der letzte Song: Müsste eine von den neuseren Folgen sein. In den letzten 20 vielleicht … ? Habe die Szene auch genau im Ohr, komme aber nicht auf die Folge.

@Jeffrey Shaws Beitrag 37: Die Stelle ist der Knaller! Viel schlimmer kann man eine potenziell spannende und unheimliche Szene gar nicht versemmeln. Ich musste dreimal zurückspulen, um zu glauben, dass sie den Stimmungskiller hier wirklich so hemmungslos durchgezogen haben. Tatsächlich so armselig, dass es schon wieder amüsant ist.

61) mike101 © schrieb am 13.10.2016 um 19:04:36 zur Folge und der letzte Song: @rashura: Theoretisch hast du Recht, allerdings sprechen die drei ??? (und alle anderen) ja im Grunde genommen immer Englisch, da sie ja schließlich Amerikaner in Amerika sind. Wir hören dass nur in der "Übersetzung";). Somit ist es demnach logisch, dass Lenny den Song so singt, wie er es tut. Macht.

62) Micro © schrieb am 13.10.2016 um 19:43:05 zur Folge und der letzte Song: Schön, dass sich hier niemand an das "Phantom aus dem Meer" erinnert... Der Satz steht garantiert nicht im Buch

63) Nico © schrieb am 13.10.2016 um 21:05:57 zur Folge und der letzte Song: Ach, das olle Phantom wars? Na ok, kein Wunder, dass sich keiner dran erinnert. :D

64) Käptn Kidd © schrieb am 14.10.2016 um 18:17:04 zur Folge und der letzte Song: So. Nachdem ich mich nun mühevoll durch die letzten beiden Tracks geackert habe, glaube ich, die ganze Geschichte endlich verstanden zu haben.

*** ab hier SPOILER ***

Bemerkenswert ist, wie zusammenhangslos die beiden Hauptteile der Folge im Verhältnis zueinander wirken. Den ersten Teil (Rockstar, Party, Moonlight Star …) kann man im Grunde komplett weglassen, um den zweiten Teil (Überfall, Schatz, Wheeler-Brüder, Höhle) zu erzählen – und umgekehrt. Fast schon unglaublich, was im zweiten Teil plötzlich für neue Zusammenhänge und Spuren aus dem Ärmel geschüttelt werden: Nachdem man sich eine dreiviertel Folge lang um einen Rockstarrentner und seine ach so wilde Party gekümmert hat, ist mit einem Mal von einem Überfall, einem unbekannten Knastbruder, einem verlorenen Goldschatz und einem Wasserflugzeug die Rede. Und weil das noch nicht reicht, werden kurz vor Schluss auch noch ein Restaurant und eine Höhle aus dem Hut gezaubert, von denen vorher kein Sterbenswörtchen gefallen ist. Ohne Unterlass poppen obendrein (mal wieder) massenhaft Figuren auf, die kein normaler Mensch ohne multiples Spulen in eine vernünftige Ordnung bringen kann. Hier wirkt übrigens auch das Hörspielskript kontraproduktiv mit, denn manchmal werden Vor-, manchmal Nachnamen genannt, manchmal ist von "Tippgebern", "Drummern" und "Exfreundinnen" die Rede usw. usf. … So hat man, wenn man nicht ganz genau zuhört, plötzlich an die 20 Figuren im Kopf, die einfach nur ein riesiges Chaos ergeben. Und selbst, wenn man es denn halbwegs geschafft hat, die wirren Infos richtig zuzuordnen und das Wesentliche zu extrahieren, ist immer noch einiges davon Unsinn. Warum z.B. lässt sich Keith mit der Affäre mit Lennys Frau erpressen, wenn alle 3 Beteiligten die Nummer schon vor Jahren geklärt haben? (Dass auch Keith darüber Bescheid wusste, dass Sue Tamara ihrem Mann den Ausrutscher gebeichtet hat, wird ja spätestens klar, als Lenny den drei Detektiven am Ende erzählt, dass er sich mit Keith nie richtig verstanden hat.)
Dann wird (glaube ich) bis zum Schluss nicht geklärt, wer eigentlich Tim Durnell eins übergebraten hat, ob ihm nun tatsächlich ein Song geklaut wurde hat und inwieweit das, zum Teufel, überhaupt für die Story relevant ist.
Weiterhin bleibt auch die Figur des Mr. Clayton, dem sogenannten Tippgeber, ein Rätsel. Mich hätte wenigstens interessiert, worin denn nun genau der sagenumwobene Tipp bestanden hat und woher Lenny überhaupt von ihm wusste. Wahrscheinlich hat er zufällig der drittgradigen Cousine eines Ex-Roadies mal einen ausgegeben. Dabei sollen sich ja die verrücktesten Verbindungen ergeben *kopfkratz*
Und da wir gerade wieder bei den Figuren sind: Hier besteht für mich sowieso das größte Manko der Folge: Es ist ja nicht nur so, dass man vor lauter Verdächtigen die Story nicht mehr sieht. Es wird ja sogar noch langweiliger und beliebiger, da sich am Ende doch tatsächlich herausstellt, dass ALLE Verdächtigten, ja beinahe alle Charaktere des ganzen Hörspiels, in die Sache verwickelt sind. Sorry, aber so macht das einfach keinen Spaß.
Andere Frage: Wäre es nicht vielleicht spannender gewesen, wenn man statt der vielen Figuren lieber ein paar mehr Schauplätze bemüht hätte? Wenn ich richtig gezählt habe, spielt sich das ganze Theater nämlich nur an dreieinhalb Örtlichkeiten ab: Schrottplatz, Party, Polizeiauto und Höhle. So wird das Ganze dann eben schon ein bisschen zäh. Und dieser Eindruck wird durch das lästige Vor und Zurück mit diversen Finten auch noch verstärkt: richtiger Songtext, falscher Songtext. Lennys Falle, Wheelers Falle. Der eine kommt dem anderen zuvor und eins ist überflüssiger als das andere …

Fazit: Den Leser/Hörer einfach nur mit Charakteren zu bombardieren und ihn zusätzlich wahllos auf falsche Fährten zu schicken, macht eben noch keine gute Geschichte. Reduktion auf das Wesentliche ist oft cleverer und allemal unterhaltsamer. Dazu gerne noch ein paar eindrückliche Schauplätze und das Kopfkino würde auch mal wieder anspringen.

Was ich allerdings richtig gut und originell finde, ist, dass für den an sich nervigen Rätseltext ein ganzer Song geschrieben wurde. Das gibt dem Hörspiel eine ganz neue Dimension und ist wirklich mal innovativ. Etwas Ähnliches habe ich noch nie gehört, und es zeigt, dass an gewissen Stellen doch noch sehr viel Mühe in die Serie gesteckt wird. Trotzdem kann ich mir nicht helfen: Es ist schade, dass eine so gute Idee für eine solche Durchschnittsfolge verblasen wird. Es hätte so schön sein können …

65) Max DoMania © schrieb am 15.10.2016 um 11:20:21 zur Folge und der letzte Song: @62: Im Buch fragt Harry Salas den ersten Detektiv: ***Bist du Justin Jonas?*** (S. 15) Auch nicht gerade besser, passt aber zu dem Fall...

66) Arbogast © schrieb am 15.10.2016 um 11:33:04 zur Folge und der letzte Song: Da ich weder Hörspiel noch Buch besitze, mal eine Frage an alle, die beides kennen:
Wurde hier denn nun mal wieder eine sehr gute Vorlage verhunzt, oder ist, im Nachhinein betrachtet, auch das Buch höchstens Mittelmaß?

Das Buch wurde hier ja anfangs wirklich sehr, sehr positiv besprochen.

67) Käptn Kidd © schrieb am 17.10.2016 um 14:09:59 zur Folge und der letzte Song: @Arbogast: Der Vergleich interessiert mich auch. Wie das Buch allgemein eingeschätzt wird habe ich mal auf den ersten Seiten der Folgendiskussion nachgeschaut. Der eine schätzt es als "sehr gut" ein, der andere ist "begeistert", und es ist vom einem "Lichtblick" die Rede. Auch nennt es jemand das beste neuere Nevis-Buch (also im direkten Vergleich mit Pilot und Eisenmann). Spätestens hier würde für mich das Hörspiel hinter dem Buch zurückfallen, denn ich fand sowohl den Piloten als auch den Eisenmann als Hörspiel deutlich besser.
Dann wird die Figurenzeichnung im Buch gelobt. Meine bescheidene Meinung über die Figurenzeichnung im Hörspiel habe ich ja schon weiter unten ausgeführt.
Die Atmosphäre des Buches ist positiv aufgefallen. Im Hörspiel sucht man diese vergebens. Obwohl das Anwesen und auch später die Höhle viel Potenzial gehabt hätten.
Weiterhin wurden einige positive Aspekte hervorgehoben, die im Hörspiel gar nicht erst vorkommen, z.B. der "Antiquitätenhändler im Canyon" und "Peters Ermittlungsarbeit am Strand". Fehlt leider beides, ebenso wie die berühmte Szene im Keller bzw. Tonstudio, in der so ziemlich die meiste Action der letzten 50 Folgen stattgefunden hätte, hätte man sich nicht dazu entschlossen, das ganze Treiben im Hörspiel einfach nur nachzuerzählen. Wie das im Buch gelöst wurde, würde mich am meisten interessieren.

Vielleicht haben wir ja Glück und jemand, der Buch und Hörspiel kennt, lässt sich zu ein paar Zeilen erweichen

68) Micro © schrieb am 19.10.2016 um 18:22:21 zur Folge und der letzte Song: Ich muss zugeben, dass mir der zweite Durchgang schon besser gefallen hat, als der erste. Ich konnte der Geschichte sehr viel besser folgen, dadurch, dass ich sie bereits kannte. Zwar ist der letzte Song weit davon entfernt, eine 2 zu bekommen, aber dennoch lohnt es sich tatsächlich, ein zweites Mal reinzuhören.

69) isreit © schrieb am 27.10.2016 um 22:46:15 zur Folge und der letzte Song: Ich hätte um in Justus Worten zu sprechen mein Gewicht in Gold verwettet, dass diese Folge von Sonnleitner ist. Allein dieser ewig lange nervige Rätseltext... Rüdiger Schulzki ist ok. Ansonsten ist die Sprecherleistung Mittelmaß.

70) Micro © schrieb am 25.06.2017 um 17:53:07 zur Folge und der letzte Song: Nachdem nun einige Zeit vergangen ist, gibt's rückblickend noch Note 4 - mit viel Wohlwollen und unter starker Berücksichtigung von Hälfte 1, denn sowohl "Das Kabinett des Zauberers" als auch "Das silberne Amulett" waren beide um Längen besser. Sie mit dem letzten Song auf eine Stufe zu stellen, das ist für mich unmöglich. Aber es geht ja auch noch schlechter, wie der Tornadojäger sehr eindrucksvoll bewiesen hat. Muss echt mal das Buch lesen. Beim unsichtbaren Passagier gab's ja die Diskussion, ob man nicht doch in Ären (ist das der korrekte Plural?) unterteilen sollte. Bei den Fünf Freunden habe ich das schon gemacht. Die meisten der letzten Folgen würden gehen das Gros zwischen 1-80 gnadenlos verlieren. Bei den drei ??? kämpfe ich noch dagegen...

71) Effendi © schrieb am 26.10.2018 um 09:35:44 zur Folge und der letzte Song: Wenn Lenni in dieser Folge "Hey, Bruder,..." singt, dann hab ich vor meinem Inneren Auge eine Szene aus der Star Trek Folge "Reise nach Eden". In dieser Folge wird die Enterprise von Hippies geträumt, die das Raumschiff brauchen, um ins Gelobte Land zu kommen. Ich sehe dann immer den Gitarre schwingenden Charles Napier vor mir, wie er Spock als "Herbert" bezeichnet... Keine Ahnung warum....

72) Effendi © schrieb am 26.10.2018 um 10:40:14 zur Folge und der letzte Song: "gekapert" sollte das heißen und nicht "geträumt"

73) Max DoMania © schrieb am 17.09.2022 um 22:28:59 zur Folge und der letzte Song: Vor kurzem wieder über diese Folge gestolpert und mir war gar nicht mehr bewusst, wie gut ich sie finde. Schön finde ich, wie ganz früh und sehr beiläufig viele Fährten ausgelegt werden, auf die man erstmal gar nicht achtet, die aber alle wichtig werden: Der Typ auf dem Schrottplatz, die Frau mit der Trockenhaube, Lennys Unfall, der Typ, der scheinbar ohne Grund auf der Party ist, wie viele Kellner es nun sind, die Brüder, die Spannungen innerhalb der Band, wer Durnell niederschlägt..., das hat alles richtig schöne Klassiker-Vibes, ohne wie ein Klassiker rüberzukommen.
Die Szene nachts auf Moonlight Star ist unheimlich und super gemacht, obgleich man die Szene etwas eleganter hätte auflösen können als mit einem Cliffhänger à la Sonnleitner. Auch der Song, dessen Text ein Rätsel ist, gefällt mir.
Einzig gegen Ende verliert sich das Ganze etwas und wird ein bisschen zu sehr im Hauruck-Verfahren aufgelöst. Aber ansonsten ein echt guter Fall von Ben Nevis, der um diese Zeit rum eigentlich einige gute Folgen geschrieben hat wie den Pilot, den Eisenmann, die Kammer der Rätsel oder das weiße Grab.

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