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1) artspice © schrieb am 12.02.2013 um 14:43:27 zur Folge Die Spur des Spielers: So, nun habe ich gestern Nacht bis 3 Uhr noch die Spur des Spielers gelesen – ich konnte einfach nicht aufhören. Nach dem Phantom aus dem Meer, das mir stilistisch und sprachlich nicht zusagte und der Straße des Grauens, die vom Plot her für mich ein Grauen, weil viel zu extrem war, bietet die Spur des Spielers einen ganz normalen, klassischen ???-Fall. So klassisch und normal, dass es nach dem Lesen der anderen beiden Bücher, vor allem nach Karis, schon fast ungewohnt war.

VORSICHT SPOILER!!!

Schon der Einstieg beginnt ganz klassisch auf dem Schrottplatz. Der Autor schafft es sehr gut, das Gefühl für das Setting zu vermitteln. Man ist sofort in der Geschichte drin. Und es geht gleich rasant weiter. Zwei Bieter überschlagen sich finanziell, um bei der Auktion auf dem Schrottplatz ein altes Schachspiel zu erwerben. Sofort möchte man wissen, warum das Brett so wertvoll ist und welches Geheimnis sich dahinter verbirgt – dem Autor gelingt es so mühelos, den Leser ans Buch zu fesseln.

Der Auftraggeber ist (vorerst) ein netter, älterer Herr, dem das ersteigerte Schachspiel (augenscheinlich) gestohlen wird. Alles also herrlich normal und unaufgeregt. Kein Augenzwinkern, kein Zaunpfahlwinken. Auch hat mir das Thema „Schach“ recht gut gefallen. Es bietet der Geschichte einen interessanten Rahmen, den es in der Form noch nicht gab, ohne zu stark in den Vordergrund gedrängt zu werden.

Marx dosiert alle Zutaten für einen spannenden Plot sehr genau. Ein bisschen Action (Verfolgung im Krankenhaus, Bobs Flucht in Malibu), ein bisschen Humor (Empfangsschwester im Krankenhaus, Mrs. Krechmer und ihre Zwillinge – wo auch immer die beiden schon einmal aufgetaucht sind, es will mir nicht einfallen), ein bisschen Rätsel (das Schachbrett) und ein bisschen Geheimnis (Tagebuch, CIA, Spionage). Von allem etwas, von keiner Zutat zu viel. Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Die Hauptpersonen sind so, wie man sie kennt, Tante Mathilda und Onkel Titus inklusive. Die Protagonisten speziell dieser Geschichte sind so dargestellt, dass man nicht sofort weiß, wer auf welcher Seite steht. Dadurch bleibt das Mitraten spannend.

Last but not least: Auch bei André Marx gibt es nicht nur schwarz und weiß. Auch die Spur des Spielers hat keinen eigentlichen Bösewicht, auch hier müssen die drei ??? Entscheidungen treffen, die vielleicht nicht gesetzeskonform sind (verbrennen von Beweismaterial), aber moralisch verständlich – und zudem vermutlich längst verjährt. Anders als bei Karis Straße des Grauens kommt es aber nicht zu tiefsinnigen Zwiespalt-Gedanken (Zweck heiligt die Mittel, usw.), was ich sehr angenehm finde. Der Autor lässt sie Fragezeichen „moralisch“ auf der korrekten Seite, was Kari nicht getan hat. Damit kann ich um einiges besser leben.

Was mir ebenfalls gut gefiel ist, dass Marx keine Fragen offen gelassen hat. Im letzten Absatz wurden alle offenen Fragen geklärt: Wer hat den Unfall verursacht? Was wurde aus Eudora Kretchmers Versuch, das Geld zu bekommen? Was passiert mit Blake? Manchen mag das zu sehr „Ende gut, alles gut“ sein, für mich ist es genau richtig. Denn von einem Jugendbuch, das ich zur Unterhaltung lese, erwarte ich eben genau das. Und keine Belehrungen, moralischen Konflikte oder ähnliches.

SPOILER ENDE!!!

Für mich gehört die Spur des Spielers mit zu den besten Romanen der Neuzeit (ich vergleiche die Neuzeit prinzipiell nicht direkt mit den Klassikern, die sind für mich einfach anders). Marx hat es geschafft, einen soliden, spannenden Fall zu schreiben, der ohne großartige Experimente auskommt. Dafür danke und eine glatte 1.

2) Phony McRingRing © schrieb am 12.02.2013 um 15:32:49 zur Folge Die Spur des Spielers: Also ich habe jetzt auch etwas mehr als ein Drittel gelesen - und hätte ich nicht Zeitdruck gehabt (also losgemusst), hätte ich das Buch gar nicht weggelegt. Bislang liest sich die Story SEHR gut und spannend - einzig vielleicht Mathildas Anti-Detektiv-Haltung kommt mir ETWAS zu viel vor, aber ansonsten: toll! Freue mich schon sehr auf den Rest des Buches.

3) Zwoelferkreis © schrieb am 13.02.2013 um 08:12:02 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich habe das Buch nun auch durch und muss sagen, dass ich nach wie vor fasziniert bin wie André Marx es schafft den Leser an seine Geschichten zu fesseln. Obwohl das "Grundthema" des Schachspiels mich jetzt nicht so interessiert hat, war ich nach wenigen Seiten sofort gespannt wie es weiter geht. Und diese Spannung hielt sich auch bis zur letztendlichen Auflösung. Insgesamt von der Atmosphäre erinnerte mich das Buch übrigens an die Blutenden Bilder (das mir ebenfalls sehr gut gefallen hat), was wohl nicht zuletzt an der herrlich kauzigen Eudora Krechmer lag.
Besonders gefällt mit die allgemeine Beschreibung von Personen. In Marx`Büchern wirken die auftretenden Personen eben nicht wie eindimensionale Stereotypen, so dass es auch viel mehr Spass macht mitzurätseln, was der eigentliche Antrieb der handelnden Person ist. Das ist eine Sache, die mir bei den Büchern von Sonnleitner und Dittert besonders missfällt, so dass ich von den beiden Autoren (auch wenn der Plott vielleicht gut sein mag) keine Bücher mehr lesen mag/werde.
Zu Spur des Spielers bleibt mir nur zu sagen, dass es ein sehr gutes Buch ist, dem ich eine glatte 1 geben würde. Und es bleibt zu hoffen, dass man jetzt nicht wieder einige Jahre bis zum nächsten Machwerk von André Marx warten muss .

4) snippetobi © schrieb am 15.02.2013 um 20:10:37 zur Folge Die Spur des Spielers: bärenstark

5) Mr. Ndula © schrieb am 16.02.2013 um 04:30:11 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich bin begeistert. Habe das Buch an einem Abend durchgelesen. Ein super fesselnder Fall der drei Detektive. Das Buch war von Anfang bis Ende perfekt. Eine klare 1 von mir.

6) Crazy-Chris schrieb am 16.02.2013 um 14:10:40 zur Folge Die Spur des Spielers: Bin gerade auf Seite 107 angekommen. Bis hierhin fand ich das Buch gut, und hätte Note 2 vergeben. Aber warum müssen sich DDF urplötzlich selten dämlich anstellen ? Damit die Handlung künstlich verlängert wird ? Mannmannmann...

7) Besen-Wesen © schrieb am 17.02.2013 um 10:17:34 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich habe das Buch gestern abend gelesen. Eigentlich wollte ich mir mehr Zeit lassen, aber ich konnte das Buch nicht aus der hand legen. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt eine neue so stimmige und "Runde" Drei ???-Geschite gelsen habe. Hier stimmte alles: Es begann sofort spannend und der spannende Verlauf setzt sich fort, was sicher nicht zuletzt auch daran liegt, dass die Folge in einem sehr engen zeitrahmen spielt. Die Folge ist nicht spektakulär, nimmt aber immer wieder überraschende Wendungen. Die Charaktere sind glaubwürdig und endlich handeln auch die Drei ??? miteinander so, wie man es gewohnt ist. Auch das auftauchen bekannter Figuren (Eudora Krtchmer aus "die blutenden Bilder") passt und ist gut dosiert, die Figur wirkt nicht übertrieben. Die Rocky-Beach-Atmosphäre wird wunderbar vermittelt und acuh die Ermittlungen (getrennt!) sind sehr unterschieldich. Marx hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf und untypisch für ihn, braucht die Gesichte nicht ein paar Kapitel um in die Gänge zu kommen. Ich mag Spionage-Geschichten, da der Reiz oft die Tatsache ist, dass man nicht genau weiß, wer welche Rolle spielt. Das hat Marx hervorragend vermittelt. Hier passte auch, dass nicht in Gut und Böse unterteilt wurde und man auch aus dem Auftreten nicht darauf schließen konnte. (Eigentlich schade, dass ich das überhaupt erwähnen muss.) Auch das Ende passt zum politischen Hintergrund. Das sind wieder MEINE drei ???! Zwei kleine Kritikpunkt habe ich trotzdem. Das eine wäre Bobs Rülpsen - ich hoffe, das kommt nicht ins Hörspiel (fürchte aber das wird eher noch ein wneig ausgeschmückt) und Peter allzu dämliche Unbedarftheit bzgl. des Ruf des Rotbauchfligenschnäppers auf dem parkplatz beim Fitness-Club.
Ich hoffe, dass André Marx vielleicht doch wieder ab und zu eine Geschichte beisteuert und vergebe eine glatte 2 (die in den letzten Jahren sehr selten ein Buch von mir bekommen hat)

8) Crazy-Chris schrieb am 17.02.2013 um 10:45:26 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich vergebe Note 3. Der Fall beginnt verheißungsvoll, und an Marx' Schreibstil ist sowieso nichts auszusetzen. Die Auflösung ist mir dann jedoch eine Spur zu abgedreht und unglaubwürdig. Ich bin sehr gespannt wie die Miträtsel-Fans diese Folge bewerten. Denn meiner Meinung nach kann man zwar als Leser zwar die eine odere Finte entlarven, aber man hat keine Chance auf die richtige Auflösung zu kommen. Irgendwie wäre es mir lieber gewesen, wenn der Fall im Rahmen des DDF-Universums konventioneller geendet hätte...

9) Fragezeichen © schrieb am 18.02.2013 um 15:09:44 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich kann mich Besen-Wesen in allen Belangen anschließen - mich haben genau diese Dinge an dem ansonsten doch extrem guten Buch gestört (und auch ich fürchte, dass da im Hörspiel ein paar sehr unschöne Töne aus Andreas weichen werden [müssen] - oh je.) - super Kritik ohne zu spoilern, also Hut ab für das Besen-Wesen =)

10) Darren © schrieb am 18.02.2013 um 17:02:32 zur Folge Die Spur des Spielers: Es ist soweit: Nach Botschaft aus der Unterwelt (Was sage und schreibe schon wieder 2,5 Jahre her ist!) habe ich mir nun doch wieder einen regulären DDF-Band gekauft. Natürlich war die Rückkehr von André Marx der Anlass dazu.
Es sind vor allem die Kleinigkeiten, die mir in der vorliegenden Geschichte gefallen haben: Die drei ??? handeln realistisch, wie es zu ihnen passt. Ihre Charakterzüge sind nicht zu blass dargestellt worden, wurden allerdings auch nicht zu sehr überzogen. Die Atmosphäre ist stimmig, die Nebencharaktere sind gut unterscheidbar. Besonders gut gefallen haben mir die kleinen Dinge zum Mitraten:
SPOILER
So war es sicherlich möglich, von alleine die Bedeutung des lauten Autos herauszufinden. Auch die kleinen Deduktionen von Justus waren toll geschildert worden und nachvollziehbar. An Humor mangelte es erstrecht nicht. Gut gefallen hat mir auch die überraschende Wendung, die es in der Form wohl vorher noch nicht gegeben hat. Schon alleine an diesen Punkten lässt sich erkennen, dass es mir Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen. Doch die Story kann da leider nicht mithalten: Wirklich dämlich war er wohl, dass DDF am Ende nachdem sie das Schachbrett geklaut haben, zurück zur Zentrale fahren. Ich meine, Silverman kannte die Zentrale, und er müsste schon ein ziemlicher Idiot gewesen sein, wenn er nicht gewusst hätte, dass sie die Diebe waren...
Des weiteren spielt der Zufall hier eine übergeordnete Rolle: Dass die drei ??? ZUFÄLLIG die Verkäuferin des Schachbretts kennen, sie ZUFÄLLIG zwei mal kurz hintereinander Silverman treffen, ganz zu schweige von Sam Chiccarelli, die sie ZUFÄLLIG zwei mal genau im richtigen Moment aus der Patsche hilft. Sicherlich gab es solche Dinge schon vorher mal, jedoch hätte es auch hier ruhig etwas weniger sein können. [br| Zu guter Letzt kann ich CC nur zustimmen, dass der letzte Verlust des Schachbretts doch etwas gewollt rüberkam.
SPOILER ENDE
Zum Schluss sei gesagt, dass das Buch trotz des einen oder anderen negativen Punktes Spaß gemacht hat und ich keinesfalls bereut habe, es zu kaufen. Ich hoffe sehr, dass Marx in Zukunft wieder regelmäßiger Bücher beisteuert. Dieses Buch hat mMn gezeigt, dass er einfach ein hervorragender Autor ist, der vielleicht nicht einmal die besten Ideen bräuchte, um ein unterhaltsames Buch zu schreiben. Ich vergebe eine glatte 2.

11) isreit © schrieb am 18.02.2013 um 20:08:42 zur Folge Die Spur des Spielers: Hauptsache gegen den Strom, Crazy-Chris...

12) Crazy-Chris schrieb am 18.02.2013 um 20:41:36 zur Folge Die Spur des Spielers: Isreit, wie meinen ?

13) Besen-Wesen © schrieb am 18.02.2013 um 21:02:46 zur Folge Die Spur des Spielers: Gibt's bei den Bewertungen Gruppenzwang?!

14) Josuah Parker © schrieb am 18.02.2013 um 21:42:41 zur Folge Die Spur des Spielers: @BeWe: Nein, aber wessen Meinung nicht mit isreits übereinstimmt, den bedenkt er mit mehr oder minder geistreichen Kommentaren, ohne sich allerdings die Mühe zu machen selbst Zeit in eine Folgenbewertung zu investieren.

15) Besen-Wesen © schrieb am 18.02.2013 um 21:49:32 zur Folge Die Spur des Spielers: Lobend erwähnen möchte ich außerdem noch den wirklich passenden Einsatz von Mobiltelefonen. Nicht zum Hilfeholen, wenn es spannend und gefährlich wird sondern für Fotos und Videos - unaufdringlich und ohne lange Erklärungen absolut passend und perfekt eingebaut.

16) Horace © schrieb am 19.02.2013 um 18:07:42 zur Folge Die Spur des Spielers: So, jetzt bin ich mit "Spur des Spielers" durch. Es war mein erstes Buch der drei Februarbücher. Eigentlich wollte ich mir es bis zum Schluss aufheben, allerdings war ich zu gespannt darauf. Also hab ich es als erstes gelesen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Vorneweg: Ich hatte schon recht große Hoffnungen, dass das neue Marx-Buch gut wird.
Achtung evtl. gibt's SPOILER.
Ein Fall mit einem Schachspiel zum Thema gab es bei den drei ??? glaube ich noch nicht. Doch hinter dem Schachspiel steckt natürlich ein Geheimniss. Der Fall ist gelich von Beginn an spannend und die Bieterschlacht ist auch noch amüsant.
Der Fall bietet außerdem einiges an Action und einen Justus Jonas in detektivischer Höchstform. Die Geschichte wirkt absolut glaubwürdig und auch das Personal ist gekonnt dargestellt. Super finde ich, dass Herr Marx allem anschein nach auch alle Bücher kennt, die während seiner Abwesenheit geschrieben wurden, denn immerhin tritt hier wieder einmal Mrs. Kretchmer aus "Die Blutenden Bilder" auf. Auch sie ist gekonnt eingesetzt.
Die drei ??? finden heraus, dass das Schachbrett einem berühmten Schachspieler gehört hat. Auch hier hat sich André Marx was tolles einfallen lassen.
Zum Schluss wird dann nochmal eins drauf gelegt, indem die CIA auftaucht und es gleich um mehrere Doppelagenten aus der Zeit des Kalten Krieges geht. Die Auflösung wirkt, wie ich finde, gut und glaubhaft.
SPOILER-Ende
Was den Stil angeht, so ist er toll, wie auch bei den anderen Marx Büchern, am liebsten hätte ich das ganze Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Alles in allem fand ich, dass "Spur des Spielers" eines der besten Bücher der letzten Jahre ist. Es bekommt von mir eine glatte 1, denn das letzte Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte war der "Schreiende Nebel" und der hat auch eine 1 bekommen.
Glückwunsch Herr Marx, ihnen ist ein tolles Comeback geglückt. Sie fangen genau so gut an, wie sie aufgehört haben. In diesem Sinne: Willkommen zurück!

Jetzt noch mal schnell etwas zum Design der neuen Bücher. Mich stört der matte Umschlag und der Flexodruck der Coverbilder überhaupt nicht. Ich finde sogar, dass die Bücher so edler wirken. Und das Cover von "Spur des Spielers" ist toll. Mal keine grellen Neonfarben sondern vor allem Brauntöne. Gefällt mir.

17) Horace © schrieb am 19.02.2013 um 18:11:38 zur Folge Die Spur des Spielers: Nachtrag zu #16: evtl. SPOILER
oll finde ich es auch, dass das Ende einmal etwas anders gestaltet ist. Es wirkt wie ein Epilog udn klärt alle offenen Fragen. Gute Idee.

18) Trail schrieb am 19.02.2013 um 19:36:52 zur Folge Die Spur des Spielers: Dem möchte ich mich anschließen. Ich finde ebenfalls, das dies das beste Buch seit Jahren ist. Kaum ein anderes liest sich sich so flüssig und spannend, dass man es kaum aus der Hand legen will. Sprachlich hervorragend, die Figurenzeichnung top, so wie man sie aus den Klassikern kennt. Die Geschichte ist absolut klassisch gehalten, wirkt aber trotzdem frisch. Andre Marx hat hier eindrucksvoll bewiesen, dass er den anderen Neuzeitautoren doch um einiges überlegen ist. Ich hoffe er schreibt jetzt wieder regelmäßig und holt die Reihe wieder aus der Mittelmäßigkeit raus.

19) FlukeSkywater © schrieb am 20.02.2013 um 08:53:43 zur Folge Die Spur des Spielers:

SPOILER! SPOILER! JEDE MENGE SPOILER! FÜR NUR 7000$ SPOILER!

Nun ist es also soweit: der Meister ist zurück - und er hat nichts verlernt. Nein, ich rede nicht von Gregor Lansky, sondern von seinem Erfinder André Marx (wenn er denn der Erfinder ist, denn schon in der Schlink-Verfilmung "Das Wochenende" taucht eine gleichnamige Figur auf). Marx gelingt das Kunststück, nach über fünf Jahren nahtlos an seine bisherige Autorenleistung anzuknüpfen. Das Buch ist aus einem Guss, Atmosphäre und Charakterzeichnung sind tadellos, der Lesefluss kann ungehemmt genossen werden, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Der Plot ist kreativ, allerdings auch ein wenig vorhersehbar bzw. leicht zu durchschauen (Bremsspuren, Sam Chiccarelli, Agententätigkeit usw.) Ich hatte es sogar für möglich gehalten, Blake könne Lansky persönlich sein (immerhin ist der "Bishop" eine Schachfigur). Wahrscheinlich stand der legendäre Schachgroßmeister Bobby Fischer Pate für die Figur des Lansky, obwohl Fischer noch um einiges gestörter gewesen sein dürfte als der Buchcharakter. Marx erweist sich außerdem als sehr geschickt im beiläufigen Einstreuen wichtiger Informationen (kaputter Auspuff), während in den Werken anderer Autoren teilweise mit einem ganzen Bündel von Zaunpfählen auf den Leser eingedroschen wurde. Man kann nur hoffen, dass auch dieser Band noch nicht Andrés letzter Ausflug in die Welt der ??? gewesen ist, denn es hat in den letzten zehn Jahren nicht viele Bücher gegeben, die das Niveau von "Spur des Spielers" erreichen konnten (übrigens auch einige seiner eigenen Werke nicht). Eines allerdings sollte Marx uns noch erklären: warum verbrennen der Junge von der Müllkippe und seine Freunde am Ende das Schachspiel, anstatt es für 7000$ an den Sportlehrer zu verkaufen? Tante Mathilda hätte angesichts dieses geschäftsuntüchtigen Gebarens wahrscheinlich einen Herzanfall bekommen!

20) swanpride © schrieb am 21.02.2013 um 16:59:15 zur Folge Die Spur des Spielers: Auf die Gefahr hin, dass man mir gleich jemand MArx-Heldenverehrung vorwirft:
SO stelle ich mir ein gutes ???-Buch vor. (und wer jetzt weiterliest und gespoilert wird ist selber schuld). Hinweise die für den Leser geschickt eingestreut werden (der Auspuff ist mir doch glatt entgangen), herrlich interessante Nebenfiguren. Ich hab mich allerdings acuh gewundert, warum sie das Schachspiel verbrannt und nicht an den Schachbegeisterten verkauft haben - naja, vielleicht wegen dem Geheimfach. Und ich bin auch ziemlich lange im Dunklen getappt.
Kein Einser-Fall...ich kann nicht genau sagen, was dazu gefehlt hätte. Vielleicht eine wirklich denkwürdige Szene, die ging mir da irgendwie ab. Aber auf jeden Fall eine zwei mit einem ganz dicken Plus. Ich glaube, dass ist das erste Mal seit langer Zeit, dass die ??? sich wieder wie die ??? angefühlt haben.

21) swanpride © schrieb am 21.02.2013 um 17:04:12 zur Folge Die Spur des Spielers: Oh, und als Mitratefan: Ich bin auf meine Kosten gekommen. Da man ja ganz allgemein auseinanderklamüsern musste, wer nun wann was gemacht hat, gab es genug zu bemerken und zu vermuten. Man hatte auch genug Gelegenheit, selbst die richtigen Schlüsse zu ziehen.

22) Crazy-Chris schrieb am 21.02.2013 um 19:09:42 zur Folge Die Spur des Spielers: (Spoiler) Du bist tatsächlich von alleine draufgekommen, dass letztlich der Geheimdienst "schuld" ist ? Meine Respekt. Was mich interessieren würde, was war der Hinweis für den Leser, dass Bishp Blake letztlich der Bösewicht ist ? Falls es ihn gibt, muss ich ihn überlesen haben. Bzw. ganz allgemein der Hinweis, der auf den Geheimdienst und die Agententätigkeit der handelnden Personen hindeutet ? Für mich war das in der Auflösung völlig unvorhersehbar (auch nicht durch den Verfolgungswahn des Schachspielers, den habe ich anders intepretiert).

23) swanpride © schrieb am 21.02.2013 um 19:18:37 zur Folge Die Spur des Spielers: @22 (Spoiler) Nein, ich bin darauf gekommen dass Sam die HAusbesitzerin war, dass es wahrscheinlich Bishop war, der in das Haus eingebrochen ist (sicher war ich dann per Ausschlussverfahren. Der Neffe wußte frühzeitig von den Nachlass, er konnte also nur im nachhinein auf das Schachbrett aufmerksam werden, als nachdem es in der Zeitung erwähnt worden ist. Der Schachfanatiker war ja nur an dem Brett selbst interessiert. Sam war eine Frau und derjenige, der Nachfragte, dass war ein alter Mann. Da blieb doch eigentlich nur noch Bishop selbst), dass eine Frau wie Mrs. Kretchmer das Tagebuch unter Garantie nicht vernichtet hat, vor allem dann nicht, wenn sie so betont darauf hinweist, dass sie es getan hat, und ich fand die Frage, wieviel denn nun Verfogungswahn und wieviel Realität ist sehr spannend. Den Hinweis mit dem Auspuff hatte ich allerdings übersehen.

24) Mr. Murphy © schrieb am 22.02.2013 um 23:24:31 zur Folge Die Spur des Spielers: *** SPOILER *** Das ist also die überraschende Comeback-Folge von André Marx. Mir hat die Folge sehr gut gefallen. In der Rubrik "Unvorhersehbare Fallentwicklung und Lösung" ist sie ein Highlight. (In jener Rubrik führt nach wie vor unangefochten die Folge "Feuermond".) Zwar konnte man teilweise mitraten und sich Einzelheiten zusammenreimen - aber wichtige Bestandteile der Lösung waren unvorhersehbar. Auch handelt es sich um eine wendungsreiche Story. Ich dachte ja lange Zeit, der Schachspieler lebt noch. Zwischendurch kam mir auch mal der Verdacht, Bishop Blake ist in Wirklichkeit der Schachspieler. Auch ich musste wie fluke an Bobby Fischer denken. Ob er Marx als Vorbild für den Schachspieler diente? Schön, dass Marx ein Thema gewählt hat, dass in der Serie bisher selten vorkam: Spionage. Es ist also ein unverbrauchtes Thema. Auch der "Aufhänger" Schach kam noch nicht vor in der Serie. Wenn, dann wurde Schach nur am Rande erwähnt (Musik des Teufels, Botschaft aus der Unterwelt). Die Figurenzeichnung ist wunderbar gelungen. Toll, dass er Mrs. Kretchmar aus den "blutenden Bildern" reaktiviert hat. Über den Schreibstil brauche ich wohl nichts mehr sagen, er ist wie eh und je sehr gut. Die Geschichte, und wie sie erzählt wurde, fand ich überwiegend sehr nah an der Klassiker-Ära. Trotzdem hat mir - wie Besen-Wesen - der Einsatz der Mobiltelefone in dieser Folge gut gefallen. (Bereits vor der Massenverbreitung von Handys mit Kamerafunktion dachte ich an die Vorteile für Detektive durch solche Geräte – speziell die drei ??? hatte ich da im Auge.) An dem Buch habe ich nichts zu kritisieren. Gewundert hat mich nur, dass nie der Politiker McCarthy alias der Kommunistenjäger erwähnt wurde.

FAZIT: Die Quintessenz meiner Rezension kann nur sein: Sehr gut. Note 1 Minus vergebe ich. Danke André Marx für dieses tolle Buch!

25) swanpride © schrieb am 23.02.2013 um 19:55:13 zur Folge Die Spur des Spielers: Eine Sache fand ich allerdings Schade...es wäre schön gewesen, wenn das Rätsel des Schachspieles etwas langsamer gelöst worden wäre.

26) JackAubrey © schrieb am 24.02.2013 um 00:23:02 zur Folge Die Spur des Spielers: ...auffällig, dass hier für jüngere Leser der Kommunismus und die Sowjetunion eingeführt wird, ohne mit einem Wort die Unfreiheit und die Verbrechen zu erwähnen, die unter dieser Ideologie herrschte. Mal unabhängig von der historischen Dimension ist das natürlich ein deutscher Blick aus einem bestimmten Milieu und würde so ganz sicher nicht in einem amerikanischen Kinderbuch auftauchen. Ansonsten tatsächlich endlich mal wieder Drei ??? Feeling.

27) smice © schrieb am 24.02.2013 um 15:49:40 zur Folge Die Spur des Spielers: das buch ist die klare nummer 1 der staffel, story top, charaktere top und mal wieder ein unnachahmlicher schreibstil. marx spielt einfach in einer anderen liga.

28) dimantenschmuggler schrieb am 24.02.2013 um 17:34:45 zur Folge Die Spur des Spielers: Danke für die es tolle Buch, Andre. Ich dachte auch, Bishop sei in Wahrheit Lansky, sehr gut gemacht. Das drei ??? Feeling war bei diesem Band so groß wie seit Jahren nicht mehr. Einziger Mini Kritikpunkt: statt der letzten Szene, wo das Brett von Silverman nochmal geklaut wird, hätte was anderes kommen sollen. Wirkte etwas in die Länge gezogen. Aber insgesamt super

29) Kirschkuchen schrieb am 24.02.2013 um 20:54:58 zur Folge Die Spur des Spielers: Wie (eigentlich) immer, top. Eins plus, weil ich es gar nicht weg legen konnte.

30) FlukeSkywater © schrieb am 24.02.2013 um 21:58:43 zur Folge Die Spur des Spielers:

Nachdem Murphy (#24) und Jack (#26) das Thema Kommunismus noch einmal angeschnitten haben: McCarthy konnte bzw. musste in diesem Buch nicht erwähnt werden, da Lansky erst in den 70er Jahren aktiv war, und da war McCarthy schon lange tot. Gerade deshalb hatte ich aber zeitweise ähnliche Befürchtungen wie Jack: es schien vorübergehend so, als wolle André Marx behaupten, in den USA sei jeder verdächtigte Bürger in den 70er Jahren von Geheimdienst bespitzelt worden und somit kaum ein Unterschied zwischen USA und UdSSR erkennbar. Das wäre natürlich barer Unsinn, waren doch gerade die 70er Jahre ein Jahrzehnt der Entspannung. Allerdings wurde die Sache dann dadurch entschärft, dass Lansky tatsächlich ein Spion war, also dürfte es hinreichend Verdachtsmomente gegeben haben, die eine Überwachung gerechtfertigt hätten. Übrigens sollte man auch bei aller gerechtfertigten Ablehnung des McCarthyismus nie vergessen, dass derselbe eine Hyperreaktion auf die Unterwanderung der amerikanischen Rüstungsindustrie durch sowjetische Spione und die aggressive Außenpolitik der Sowjetunion und Rotchinas war.

31) Hunchentoot © schrieb am 25.02.2013 um 00:38:55 zur Folge Die Spur des Spielers: So, gerade das einizge DDF Buch gelesen, dass mich seit sehr langer Zeit interessiert hat.

SPOILER
Insgesamt muss ich sagen, dass der Fall an sich inhaltlich stimmig ist, auch in den Details, was wirklich sehr sehr lobenswert ist. Man merkt, dass die Handlung nicht mal eben beim Schreiben zusammenfantasiert wurde. Es gibt zwar Kleinigkeiten, bei denen man penibel sein kann, aber nichts Gravierendes. Mir fiel z.B. der zeitliche Ablauf stellenweise als etwas seltsam auf... Peter trickst sich an der Frau im Krankenhaus vorbei. Fünf Minuten später erkundigt sich Silverman nach Blake und Peters Gespräch mit diesem wird wohl nicht länger als höchstens 10 Minuten gedauert haben. Die Schwester wollte aber doch niemanden zu ihm lassen, also muss er sie wohl ebenfalls irgendwie ausgetrickst haben um die Nummer des Zimmers zu erfahren und an ihr vorbeizukommen UND noch den Umkleideschrank eines Arztes zu finden, der nicht verschlossen war UND seinen Kittel anziehen um genau rechtzeitig Peters Gespräch zu unterbrechen... und das alles innerhalb von höchstens 5 Minuten. Um dann anschließend zum Haus nach Malibu zu fahren, eine Strecke von einer halben Stunde, um rechtzeitig auf Bob treffen zu können, nachdem er genau dann eingebrochen war, als Sam gerade beim Joggen war. Bob allerdings hat 15 Minuten recherchiert und musste dann ne halbe Stunde fahren, war also 45 Minuten nachdem Peter losgegangen ist, in Malibu. Wenn die Episode im Krankenhaus also mit Anreise sagen wir 20 Minuten ab Peters Abgang gedauert hat und wir dann 30 Min. Fahrtzeit für Silverman annehmen, wären dieser und Bob allerhöchstens gleichzeitig angekommen und nicht mit einer solchen Verzögerung, dass Silverman erst einbrechen konnte... Klar, dass ist alles nicht vollkommen unmöglich, aber trotzdem etwas sehr strapaziert.
Das andere, was mich bei Marx stört (um zunächst bei den Kritikpunkten zu bleiben), ist seine oft verwendete Umgangssprache. "Krass" "Hammer" "hat einen Knall" "ist gaga" garniert mit einem markerschütternden Bäuerchen... gut, es bringt einen zum Lachen, aber es verringert auch irgendwie das Niveau ein bisschen. Meine Meinung. Was außerdem noch hinzukommt, ist, dass die Detektive sich manchmal etwas zu laienhaft anstellen (Bob mit Silverman), was in dieser Form etwas unglaubwürdig ist.
Falls das jetzt nach viel Kritik klang: demgegenüber stehen eine tolle Handlung, einer der angemessensten Fälle für die Serie seit langem, Charaktere, die man wiedererkennt, ein passender Titel, ein bisschen Klassikerfeeling (durch die Auktionsszene --> sprechender Totenkopf), viel Spannung und die nette Idee mit dem Schachspiel. Und ganz besonders das Ausbleiben sehr vieler unpassender Chrakteristika, die sich im Laufe der Zeit immer mehr in die Serie eingeschlichen haben.
Zum Fall selbst nochmal: man konnte gut mitdenken, aber nicht unbedingt alles erraten (ich hatte z.B. ebenfalls zunächst Blake im Verdacht Lansky zu sein), aber ich bin auch niemand, der die Lösung immer selbst erraten muss, solange das Buch mich anderweitig unterhält.

SPOILER
Das Lesen hat Spaß gemacht und das Buch würde ich mit einer guten 2 benoten. Da kämen die meisten neuen nicht mal annähernd heran. Ich finde einerseits, dass dieses Niveau der Serie zu weiterer Existensberechtigung verhelfen würde, wenn alle es lieferten, aber andererseits auch, dass es kein Level ist, auf dem man sich ausruhen sollte. Ich glaube, Marx kann es noch besser. Und andere ja vielleicht auch.

32) James © schrieb am 26.02.2013 um 15:38:51 zur Folge Die Spur des Spielers: Nach "Das versunkene Dorf" hab ich erstmal eine ???-Pause eingelegt. Jenes war für mich das bis dahin beste Buch der Serie. Zwischenzeitlich hab ich dann doch noch einmal einen Rückfall erlitten und mir das unsagbar schlechte "Grusel auf Campbell Castle" gegönnt. Als ich nun erfuhr, dass Marx wieder einen Fall beigesteuert hat, bin ich doch mal wieder in die Jugendecke des Buchladens gegangen. Zuvor hatte ich zur Einstimmung nochmal die beiden Marx-Klassiker "Villa der Toten" und "Der finstere Rivale" gelesen, muss jetzt - nach der Lektüre des neuesten Werkes - aber zugestehen, dass "Die Spur des Spielers" mal locker ebenfalls in dieser Liga spielt. Ein interessantes und im Die drei ??? Kosmos noch nicht verheiztes Thema zu finden stelle ich mir schon schwierig vor, Marx gelingt dies aber. Der Einstieg in die Geschichte ist auch sehr gelungen, die auftretenden Figuren agieren nachvollziehbar. Auf den Inhalt möchte ich jetzt auch gar nicht weiter eingehen. Für mich ein durch und durch gelungenes Buch. War das denn jetzt ein einmaliges Comeback oder kann man damit rechnen, dass es noch weitere Marx-Bücher geben wird?

33) Boomtown © schrieb am 26.02.2013 um 19:09:29 zur Folge Die Spur des Spielers: Kann mich den Lobeshymnen nur anschließen. So soll es sein. Großartige Folge. Da sage noch einer, das Rocky Beach-Szenario wäre abgegrast. Keiner bekommt es so spielend leicht hin, dort im Stile der Klassiker moderne Geschichten entstehen zu lassen wie Marx. Keine Reisen nötig, keine Touristen-Hotspots nötig, keine Erweiterung von Rocky Beach um irgendwelche deplatzierten Attraktionen nötig. Dafür viele plastisch gestaltete Bewohner der Region als Protagonisten, die sich nicht ins übliche gut/böse-Schema auflösen sondern in unerwarteten Wendungen ihre Positionen ändern. Geschickt auch, wie wieder eine eigentlich überdimensionierte Thematik auf die passenden Maße gestutzt wird, indem sie einfach weit in die Vergangenheit gelegt wird. Das nimmt Brisanz, ohne dass dadurch Spannung eingebüßt wird. Ein Merkmal der Klassiker, das vor allem Marx und Vollenbruch immer wieder perfekt eingesetzt haben. Klasse.

34) Hunchentoot © schrieb am 26.02.2013 um 19:47:20 zur Folge Die Spur des Spielers: @33 Richtig, jetzt wo du es ansprichst, das Verlegen der brisanten Aspekte in die Vergangenheit oder z.B. in andere Länder usw. ist ein sehr wirkungsvolles Stilmittel der Klassiker. Würde die Silbermine heute geschrieben, bekäme man wahrscheinlich 1 zu 1 mit, wie Morgan sich den Hals bricht. Aber diese Dinge fingen ja schon im riskanten Ritt an.

35) Boomtown © schrieb am 26.02.2013 um 20:56:09 zur Folge Die Spur des Spielers: @34 Hm, übermäßig viele Tote kommen in aktuellen Folgen aber auch nicht vor, oder? Der Ritt war doch als Crimebuster eher die Ausnahme. Aber das Einbeziehen einer in der Vergangenheit angesiedelten Geschichte findet tatsächlich nur noch selten statt aber wenn, funktioniert das meist ziemlich gut.

36) Hunchentoot © schrieb am 26.02.2013 um 21:11:04 zur Folge Die Spur des Spielers: Ja, ich meinte auch nicht speziell Tote. Im Zauberspiegel hat man z.B. politische Machtkämpfe eines ganzen Landes, ebenso wie in der flammenden Spur mit den Adelshäusern. Gefühlt ergibt sich heute für mich oft der Eindruck, dass viele Dinge zu sehr ans Tageslicht gezerrt werden. Aber das ist wieder ein längeres Thema für sich...

37) Hunchentoot © schrieb am 26.02.2013 um 21:23:24 zur Folge Die Spur des Spielers: Anders gesagt, ich bin ein großer Fan von Geschichten mit Vergangenheitsbezug (Aztekenschwert, Silbermine) oder in denen Dinge durch gekonnte Andeutungen wirkungsvoll eingesetzt werden, anstatt sie mit dem Holzhammer aufzubügeln. Die Andeutung im verschwundenen Schatz bezüglich der "Seereise" der Entführten finde ich tausendmal spannender als irgendwelche Karateeinlagen oder Schusswaffengebrauch.

38) swanpride © schrieb am 26.02.2013 um 21:56:55 zur Folge Die Spur des Spielers: Ja, in der Hinsicht funktioniert der "Schatz" hervorragend. Oder auch der grüne Geist, wenn Peter erkennt, dass er den Handel nicht erfüllen kann, weil die Perlen zerstört sind, und er erfolglos versucht zu bluffen.
Ich denke, dass die Spionagethematik diesmal funktionierte, weil die drei sich nicht direkt mit irgendwelchen Agenten anlegen müssen (das ist immer unrealistisch), sondern die Spionagegeschichte nur den Hintergrund für ein persönliches Schicksal war.

39) Boomtown © schrieb am 26.02.2013 um 22:31:20 zur Folge Die Spur des Spielers: OK, dann sind wir einer Meinung, Hunchentoot.
@swanpride Genau, durch die Distanz der Vergangenheit und um die Ecke über den Schachspieler wird die Thematik angepasst. Genial gemacht. Am Ende hätte man das Schachspiel noch dem Sammler schenken sollen. Damit wäre auch diese Figur perfekt zu Ende erzählt worden. Aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt.

40) Drobe schrieb am 27.02.2013 um 14:32:03 zur Folge Die Spur des Spielers: Gibt es denn von André Marx selbst irgendein Statement, ob er wieder als fester Autor dabei ist? Ich erinnere mich, dass er früher mal über einen möglichen Schach Fall in der Fragebox berichtet hatte, es aber nie dazu kam. war Spur des Spielers also nur noch "auf Halde" oder hat er die "alte" idee jetzt wiederbelebt?
Wie dem auch sei: Ich bin auch Tage nach dem Lesen noch vollauf begeistert!

41) Hunchentoot © schrieb am 27.02.2013 um 15:53:31 zur Folge Die Spur des Spielers: @40 Ich hab auch schon überlegt, ob es sich vielleicht nur um ein Buch handelt, dass "auf Halde" lag. Aber wenn es so gut ankommt wie dieses, überlegen sich die richtigen Leute ja vielleicht die richtigen Schritte zu unternehmen.

42) Boomtown © schrieb am 27.02.2013 um 16:13:42 zur Folge Die Spur des Spielers: @40 Das ist ja seit Verkündung des Comeback-Buchs die Gretchenfrage. Da KOSMOS nie was sagt, könnte das nur André selbst beantworten. Ansonsten kann man nur abwarten - und hoffen.

43) Phony McRingRing © schrieb am 28.02.2013 um 08:41:47 zur Folge Die Spur des Spielers: Jau, das Buch ist einfach sehr gut, das kann man nicht anders sagen. Schon merkwĂĽrdig, der Marx bringt bis auf wenige Ausnahmen einen Knaller nach dem anderen und wir kritisieren nur recht wenig, weil es offenbar recht wenig gibt. Irgendwas machen die anderen Autoren und Autorinnen offenbar falsch, denn es ist doch scheinbar wirklich so, dass nicht wir dauernd unzufrieden sind und meckern, sondern dass wohl wirklich etwas mit dem Produkt nicht stimmt.

44) Sokrates © schrieb am 28.02.2013 um 10:46:26 zur Folge Die Spur des Spielers: Ein wirklich gutes Buch - allerdings mit kleinen "Störfaktoren", die die Bewertung "Spitzenklasse" leider unmöglich machen.

*SPOILER.Anfang*


Mir ist bei Nennung des Namens "Sam C..." sofort der Gedanke gekommen, dass das sowohl die Kurzform von SAMual (= Mann) oder SAManther (= Frau) sein könnte; aber die drei ??? waren ja der Überzeugung, der "Sportlehrer" sei gemeint - soweit, so -äh- falsch. Aber André selbst untermauert diese Annahme hinterhältigerweise quasi-faktisch, Zt. S.51: "... und fand genau einen MANN mit diesem Namen ..." - "eine Person" wäre m.E. unverfänglicher gewesen.
Auf den ersten knapp 100 Seiten entspinnt André ein Intrigen- und Verwirrspiel der Extraklasse, das - sehr zu meinem Amüsment - in einen fast-nicht-Fall kulminiert. Der Anschlag war ein Unfall mit Fahrerflucht u. das Schachspiel/-brett ist noch da. Bleibt nur das enerlaubte Entfernen (einer bis hierhin unbekannten Person) vom Unfallort UND ein verschollener Schachspieler, der mglw. unter Verfolgungswahn leidet. Wie erwähnt, fand ich's ganz witzig - bis mir klar wurde, dass das zu einem guten Teil am Autorenbonus MARX liegt! Ich bin fast versucht zu wetten, stände SONNLEITNER als Autor drauf, würde das Buch aus ebendiesem Grund in der Luft zerrissen (vielleicht wollte/will André uns genau DAS klar machen *g*).
Dann geht zum zweiten Mal in einer Marx-Folge ein gelungenes Finale im wahrste wie übertragenen Sinn in Flammen, Rauch und Asche auf (nach "Labyrith der Götter"). Hier stellt sich aber zusätzlich die Frage, ob die drei ??? das Schachbrett überhaupt verbrennen durften, juristisch gesehn. Bishop Blake hatte es rechtmäßig käuflich erworben - und zwar mit Allem, was mglw. darin verborgen war. Wo war/ist das Problem, es zurückzugeben; mit den Hinweisen, Sam u man selbst wüssten Bescheid, aber man werde nichts unternehmen, wenn B.B. nix mache u. Kalifornien verlasse und der Schachspieler sei unter anderem Namen verstorben???
Zu-guter-letzt wurde im einziegen letztlich verbleibendem Vergehen/Verbrechen, nämlich der schweren Körperverletzung (Unfall+Folgen) mit Fahrerflucht komplett unermittelt! Zum "Happy End" muss sich der Täter, bis hierhin als Person unerwähnt (oder hab ich was übersehn/-lesen?), am Ende selbst stellen. So gesehen sowohl kriminalistisch wie literarisch ein Unding...


*SPOILER.Ende*

Zur Spekulation "neu oder Halde" möchte ich EINE Frage beitragen: Haltet ihr es für denkbar, dass KOSMOS diese Granate in der Schublade versauern lässt, aber Gurken wie "Feuergeist" rausbringt???

45) Sokrates © schrieb am 28.02.2013 um 11:30:32 zur Folge Die Spur des Spielers: Nachtrag: Nach dem Lesen von #44 könnt mann fast auf die Idee kommen, ich würde das Buch NICHT mögen - mitnichten (vgl. 1. Satz!) Zur Klarstellung deshalb 3x "ja" auf die Fragen "hat mich das Buch gefesselt u. gut unterhalten?", "hat mir das Buch trotz der aufgefühten 'Mängel' gefallen?" und "halte ich es für das Beste der 3 Februar-Neuerscheinungen?"! Stellt sich (MIR!) die Frage, warum das so ist. Das mag zum Teil daran liegen, dass Marx die Hauptfiguren "auf den Punkt" trifft, Nebencharaktere weder überreizt noch zu 1-dimensional darstellt und "einfach ein Händchen" für gute Geschichten und den Rocky-Beach-Altfan-Wohlfühl-Faktor hat ;) Zwei Beispiele, über sie ich einfach schmunzeln MUSSTE:
1 - Marx stellt vollkommen unaufgeregt klar, dass der Jonas'sche Schottplatz einerseits offiziell "Gebrauchtwaren-Center" heißt und andererseits von Nachbarn als Müllkippe wahrgenommen wird.
2 - Er lässt Bob unmissverständlich ausdrücken, was er davon hält, dass Just immer mehr in seinem Bereich "rumfuscht" (oder "Rollentauschen" allgemein) - nämlich gar nix ;))) Dabei schärft er ganz nebenbei die Profile der Figuren, die in letzter Zeit "etwas verschwammen". Justs Rechtfertigung, Bob sei seinerzeit einfach "zu nicht anderes zu gebrauchen (als Recherchen und Archiv)", kann wahrlich nur ein GUTER Freund verzeihn! <- Finde gut, dass sich Bob seinen Aufgabenbereich zurückerobert und so seinen Anteil an den Ermittlungen etwas veergrößert (nachdem er in einigen Zwischen-Fällen fast vergessen und verloren ging).

46) Sokrates © schrieb am 28.02.2013 um 11:46:01 zur Folge Die Spur des Spielers: Nachtrag 2: Muss glatt noch ein drittes Beispiel bringen:
Cottas "Ausraster" ist m.E. DAS Highlight des Buches! Habe sehr gelacht. Einige seiner Äußerungen lassen vermuten, dass "Straße des Grauens" vorher war.

B.t.w. haben wir es nicht nur mit einem Comeback, sondern auch einer echten Premiere zu tun: Marx' 1. Sportfolge!!! Bevor ich jetzt geteer u gefedert werde *ggg* ja, Schach ist höchstoffiziell Sport!

47) Boomtown © schrieb am 28.02.2013 um 11:55:58 zur Folge Die Spur des Spielers: Marx hat ein Fingerspitzengefühl für die Serie, das anderen Autoren in dieser Form zum Teil völlig abgeht. Man muss nur mal "Spur des Spielers" und darauf "Straße des Grauens" lesen. Bei Marx spürt man in jeder Zeile nicht nur den Respekt vor dem Wesen der Klassiker, sondern auch den Spaß den er hat, in dem tradierten Rahmen zu bleiben. Trotzdem entwirft er eine frische, moderne, unverbrauchte und zeitlose DDF-Geschichte, Erlhoff trampelt sich in ihrem aktuellen Band hingegen ohne Rücksicht auf Verluste den Weg für ihre eigenen Ideen platt, egal wie deplatziert die im Serien-Universum auch sein mögen. Die jeweiligen Ergebnisse sprechen für sich.

48) RobIn © schrieb am 28.02.2013 um 14:24:59 zur Folge Die Spur des Spielers: @44 Da bin ich anderer Ansicht. Vielleicht gibt man unterbewusst einen Marx-Bonus und diesmal sogar einen Marx-Comeback-Bonus, aber ich glaube, das Buch wäre genauso gelobt worden, wenn nicht "Marx" drin stehen würde, weil es einfach eine richtig gute Geschichte ist.

@47 Deiner Aussage kann man eigentlich nur zustimmen.

49) swanpride © schrieb am 28.02.2013 um 14:31:40 zur Folge Die Spur des Spielers: Die Frage ist doch nicht, ob man es mit einem "Nicht-Fall" zu tun hat, sondern wie gut der Fall verkauft wird. Mit "Der Geheime Schlüssel" ist es Marx nicht so gut gelungen (ich denke in erste Linie, weil das Ende ziemlich vorhersehbar war), hier funktioniert es aber hervorragend.
Und ich habe es ehrlich gesagt satt, ständig was von den angeblichen Marx-Bonus zu hören. Marx wird für seine schlechteren Bücher genauso niedergemacht wie alle anderen Autoren, aber er liefert nun einmal insgesamt bessere Arbeit ab...was dieser Band mal wieder beweißt.

50) Hunchentoot © schrieb am 28.02.2013 um 17:46:05 zur Folge Die Spur des Spielers: Nein, auch kein Marx Bonus von mir. Ich habe ja deutlich gemacht, was mir an dem Buch auch NICHT gefällt und stimme ebenfalls Sokrates Kritikpunkten zu. Das Buch ist eben abgesehen von diesen trotzdem super. Und ich mag weder alle Marx Bücher, noch halte ich ihn generell für unfehlbar. Aber er hat einfach ganz eindeutig im Moment den besten Draht zum Wesen der Serie.
Sagen wir mal so: wenn es heute Marx, Arden und Carey gäbe, würde er wohl den kürzeren ziehen

51) Sokrates © schrieb am 28.02.2013 um 19:09:53 zur Folge Die Spur des Spielers: Bitte #44 bis #46 im Zusammenhang sehen bzw als einen Beitrag (in dieser Reihenfolge) lesen! *zwinker*
--> Im Ersten stehn die Dinge, die mich etwas gestört/irritiert haben; in den andern Beiden, was mir gut bis sehr gut gefallen hat.
Dass mein Gesamtfazit POSITIV ist, dürfte diejenigen, die GENAU gelesen haben, was ich schrieb, nicht wirklich überraschen ;)

52) Mr. Murphy © schrieb am 28.02.2013 um 20:51:45 zur Folge Die Spur des Spielers: @ Boomtown (47): Du äußerst Deine Kritik ja ziemlich respektlos. Schon mal daran gedacht, dass dich einige User dadurch nicht mehr ernst nehmen?

53) Ricky Beach © schrieb am 28.02.2013 um 21:08:59 zur Folge Die Spur des Spielers: @ 52 Dein Ernst? In der Zeit in der ich das Forum verfolge, habe ich etliches gelesen, was um ein vielfaches respektloser war, gegenüber Autoren, anderen Forenbesuchern oder einfach an den Fans oder der Mehrheit der Fans. Was "Die Spur des Spielers" betrifft: Am Anfang dachte ich, es wäre dem Totenkopf zu ähnlich. Das war dann aber mein einziger Kritikpunkt. Das Lesen von "Die Spur des Spielers" hat mir Spass gemacht. Das Lesen von "Die Straße des Grauens" nicht.

54) DBecki © schrieb am 28.02.2013 um 21:10:53 zur Folge Die Spur des Spielers: Wenn in dieser Art und Weise (oder noch respektloser) über Herrn Sonnleitner geschrieben wird, sagt komischerweise keiner was.

BTT: Mir hat das Buch von Andre Marx sehr gut gefallen. Eine frische Geschichte mit interessanten Charakteren. Ich war zwischenzeitlich ebenfalls der Meinung, dass es sich bei Blake um den Schachstar Lansky handeln würde. Es gibt glaub ich auch Autoren, bei denen es so gewesen wäre... Gibt übrigens auch keinen Marx-Bonus von mir, ich finde es immer noch schade, dass Hugenay von ihm enttarnt und eingelocht wurde. Dennoch würde ich mich wieder über mehr Marx-Bücher freuen. Die vorliegende Geschichte bewerte ich für mich mit einer 2 plus.

55) 3nTaiL © schrieb am 28.02.2013 um 21:36:46 zur Folge Die Spur des Spielers: @ 54 Was soll man dazu auch sagen? Bei mir ist es tatsächlich so wie Mr. Murphie es sagte: Ich nehme einige User schon gar nicht mehr ernst.

56) Boomtown © schrieb am 28.02.2013 um 22:45:04 zur Folge Die Spur des Spielers: @52 Ich versuche immer sachbezogen zu kritisieren, ob positiv oder negativ. Wem gegenüber ist das respektlos? Indem ich mich damit auseinandersetze zolle ich doch auch dem kritisierten Werk Respekt. Ich würde nie Autoren persönlich angreifen aber auf den Kuschelfaktor verzichte ich umgekehrt auch. Wenn der nötig ist, um ernst genommen zu werden, dann passe ich. Gegenstimme in der Sache interessieren mich aber. Was also war falsch an meinem Vergleich?

57) James © schrieb am 01.03.2013 um 13:04:32 zur Folge Die Spur des Spielers: Schnarchi-schnarch-schnarch: Befindlichkeiten bitte im Privat-Chat ausdiskutieren. Interessiert nämlich wirklich niemanden was genau welcher User wie verstanden hat und wo er bitteschön in welchem Maße über die Stränge geschlagen haben könnte bei seiner Kritik. Bob hat sich vertan. Oder war einfach zu skeptisch: Das Wasser war doch nicht wirklich getrübt, oder?

58) Ricky Beach © schrieb am 01.03.2013 um 17:34:48 zur Folge Die Spur des Spielers: Was mir hier besonders gut gefiel ist, dass Bob wieder mehr recherchiert und die Zuständigkeitsbereiche nicht aufweichen. Außer bei den sportlichen anspruchsvolleren Aufgaben hat zuletzt oft jeder alles gemacht. Zumindest ist das mein Eindruck.

59) Lobbyist © schrieb am 11.03.2013 um 19:53:44 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, daher nur soviel: Die Spur des Spielers ist ein Klassiker und verdient mal sowas von ne 1 mit Sternchen in der Folgenbewertung! Setting, Charakterzeichnung, Stil, Spannungsbögen, Humor, Einsatz technischer Errungenschaften ohne Stimmungstöter etc. sind perfekt! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Danke, André!

60) dcc © schrieb am 16.03.2013 um 21:57:48 zur Folge Die Spur des Spielers: Bin sehr gespannt auf das Buch. Es ist die aktuelle Nr. 1 hier bei den Bewertungen...

61) bender22 schrieb am 21.03.2013 um 22:48:26 zur Folge Die Spur des Spielers: Moin, was ist eigentlich aus dem ebook geworden? Phantom aus dem Meer und Straße des Grauens sind schon ewig als kindle und ibook erhältlich aber bei der Spur des Spielers tut sich nichts und den Tornadojäger hat es wohl auch weggepustet Leider bin ich auf die ebooks angewiesen da ich normal große Schrift leider nicht mehr lesen kann - vor allem unverständlich da die Bücher ja schon digital im Verlag vorliegen die müssen ja nur noch konvertiert werden.

62) Tuigirl schrieb am 21.03.2013 um 23:30:30 zur Folge Die Spur des Spielers: @61- ich warte auch auf die ebooks, weil ich im Ausland bin und die Buecher nicht rumschleppen will. Ich hab jetzt 2x bei Kosmos wegen der e-books nachgefragt. Zuerst haben die mir gesagt, am 5.Maerz. Jetzt sagen sie, vielleicht dieses Jahr. Keine Ahnung was da los ist.

63) bender22 schrieb am 22.03.2013 um 11:45:17 zur Folge Die Spur des Spielers: wenn das jetzt nen kleiner Verlag wäre der noch nie was mit ebooks gemacht hat könnte ich das ja noch verstehen aber Kosmos veröffentlicht hier ja nicht sein erstes ebook. Ich glaube die wollen / brauchen mein Geld nicht. Ich verstehe auch immer noch nicht die technische Hürde bei einer ebook Veröffentlichung oder sind das mal wieder irgendwelche Lizenzstreitigkeiten (ein ebook ist ja was GANZ anderes als eines auf totem Holz)

64) Sommerfuchs © schrieb am 22.03.2013 um 12:32:24 zur Folge Die Spur des Spielers: @Bender: Was sollte es denn da für Lizenzschwierigkeiten geben? Die anderen neuen Bücher gibt es doch schon als e-Book. Alles eine echt rätselhafte Sache!

65) Andreas Ziegeler schrieb am 22.03.2013 um 17:11:38 zur Folge Die Spur des Spielers: Selbstverständlich können das Lizenzschwierigkeiten sein. Jeder Autor muss für seinen Roman die Ebook-Rechte vergeben. Falls A. Marx das nicht getan hat, kann Kosmos das Ebook nicht veröffentlichen. Allerdings wird man wohl nie erfahren, ob es tatsächlich so war.

66) Sven H. © schrieb am 22.03.2013 um 18:14:12 zur Folge Die Spur des Spielers: War es nicht so, daß vor geraumer Zeit viele viele Folgen aus den letzten beiden Jahrzehnten als E-Book erschienen, u.a. etliche von Frau Henkel-Waidhofer - aber es war keine Folge von André Marx dabei?

67) Bird Wiggins © schrieb am 22.03.2013 um 18:28:46 zur Folge Die Spur des Spielers: @66: Das leere Grab gibt es als ebook z.B.

68) Sven H. © schrieb am 22.03.2013 um 19:00:47 zur Folge Die Spur des Spielers: Stimmt, das war 2010 bei den ersten E-Books dabei (mit "Meuterei auf hoher See", "Tödliche Spur" und "Botschaft von Geisterhand"), vgl. rocky-beach.com/cover/auflagen/guide/cg-tv-de-fk-ohnehitchcock.html ... aber danach kam doch nix mehr? Ich muß die Liste mal aktualisieren ...

69) Bird Wiggins © schrieb am 22.03.2013 um 19:15:42 zur Folge Die Spur des Spielers: @68: Das sind die einzigen Ebooks von Marx.

70) Bird Wiggins © schrieb am 23.03.2013 um 22:49:42 zur Folge Die Spur des Spielers: SPOILER

Wie ich schon in einem anderen Forumspunkt gesagt habe, teile ich nicht ganz die Lobeshymnen, die hier bezüglich Marx neuem Buch angestoßen werden. Es ist ein gute Buch und gut und spannend geschrieben. Doch für mich reicht es nicht an die Klassiker heran. Dafür ist es etwas zu verworren für mich und kein richtiger roter Faden zu erkennen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl und vor allem am Ende, dass Marx hier zu viel wollte und mit dem Platz nicht ausgekommen ist. Es wirkt alles zusammengestaucht und manchmal zu sehr erzwungen. Vor allem die Szene mit dem Einbruch und Bobs Naivität. Ich hab mich beim Lesen ertappt und gefragt ob das wirklich so da steht und ob Marx wirklich dieses dumme Klischee vom falschen Namen aufgegriffen hat. Das wirkt so dämlich und aufgesetzt wie die ganze Fahrt dahin. Sie hat ja nicht wirklich eine Relevanz für den Fall. Hätte man sich schenken können oder anders lösen können. Sie nur einzubauen um nachher von Cotta zu erfahren das Sam bei der Agency arbeitet. Auch ist dieser ganze Agency bzw. CIA-Plot zu weit hergeholt. Ich hatte das Gefühl Marx muss seine Paranoia gegen diesen Nachrichtendienst wieder aufleben lassen wie einst bei Toteninsel. Ich frage mich echt ob er schon mal davon gehört hat, dass die CIA der Auslandsgeheimdienst ist und nicht der Inlands. In der Realität wäre das FBI hinter dem Schachspieler her aber hier muss es ja die Agency sein. Ein bisschen Recherche hätte da gut getan wenn man sich schon mit dem Kommunismus und Spionage beschäftigt. In den Fünfzigern oder Sechzigern während der Kommunistenhatz und der Angst vor der UdSSR hätte so etwas noch funktioniert, da CIA und FBI jeweils ihr eigenes Süppchen gekocht haben, aber in den Siebzigern, wo die Grenzen zwischen den beiden Behörden abgesteckt waren, nicht. Marx hat da den Bogen sehr überspannt. Es hätte gereicht, wenn Marx sich einfach auf das Geheimnis des Schachbrettes konzentriert hätte und die Jagd bzw. das Lüften. Aber hier musste er wieder großes Kino auffahren und soweit ausholen, dass nachher nicht mal für den Auslöser dieser ganzen Geschichte platz war. Nämlich den Unfall bzw. die Fahrerflucht. Daraus hätte man auch eine Schöne geschichte basteln können und sie mit dem Geheimnis des Schachbrettes verknüpfen können. Hätte sicher auch spannend werden können.
Kommen wir zum Schluss. Ich geb dem Band eine 2 mit ganz ganz dicken Minus für diesen CIA-Spionage-Geheimdienste sind sowieso alle böse-Plot. Der war schon bei Toteninsel over the top und ist es hier auch. Das Thema Spionage und Geheimdienste ist zwar ganz nett und interessant aber nicht wenn es so wirkt als würde es der deutschen Sicht auf die CIA entstammen.

SPOILER
P:S.: Ein schöner Titel wäre gewesen: ...und das Geheimnis des Schachbretts. Hätte was von Klassiker gehabt.

71) guru01 © schrieb am 29.03.2013 um 16:17:47 zur Folge Die Spur des Spielers: Das Comeback von Marx. Ok ich gebe dem Buch eine 2 da es gut geschrieben ist die Geschichte auch relativ spannend ist, aber nach den Lobeshymnen hier hätte ich dann doch eine tolle Atmo erwartet und einen gigantischen Schluss. Es geht eben Nix über Feuermond

72) dcc © schrieb am 18.04.2013 um 20:56:59 zur Folge Die Spur des Spielers: So ich habe mir auch mal wieder ein Buch gegönnt, gelockt durch die Rückkehr von Marx (ist es eigentlich nun eine Rückkehr oder ein Einmal-Ereignis???) und die vielen guten Bewertungen. Normalerweise höre ich die Hörspiele aber kaufe mir selten die Bücher. Die Spur des Spielers ist ein unterhaltsames Buch, in dem die Charaktere gut zur Geltung kommen, nicht zu viel Figuren auftauchen und alles in allem gut erklärt wird. Was mir in der ersten Hälfte besonders Spaß gemacht hat, ist die Stimmiung der Klassiker Folgen, die eingeleitet wird durch die Versteigerung auf dem Schrottplatz. Dies hat mich ein wenig an die ebenfalls geniale Schrottplatzfolge von Marx "Fluch des Drachen" erinnert. Die zweite Hälfte, mit dem Fokus auf Kalter Krieg und FBI hat mir nicht ganz so gut gefallen, dennoch unterhaltsam und einigermaßen schlüssig. Dass die ??? lange Zeit eigentlich praktisch einem "Nicht-Fall" nachjagen ist irgendwie witzig in jedem Fall ungewöhnlich. Sie sind einfach 2/3 des Buchs auf der vollkommen falschen Spur. Aber warum nicht? Ich mag ??? bei Marx besonders. Er versteht es sehr gut mit den Figuren umzugehen, die ??? sind nicht blass aber auch nicht überzeichnet, sie verhalten sich logisch und wie man es von ihnen erwarten würde ohne dass sie zu platten Fan-Fiction Stereotypen verkommen, wie es aus meiner Sicht leider oft bei einer Autorenkollegin von Marx passiert. Auch sind die Dialoge recht geschliffen - auch das ist bei Marx deutlich wertiger als zB bei MaSo oder eben bei Erlhoff der Fall ist. Was ich besonders an Marx schätze ist die Tiefe und Glaubwürdigkeit die er der Handlung und vor allem den Figuren verleiht, ohne dass es künstlich wirkt.Das zeichnet Feuermond und Nebelberg aus, aber vor allem den geheimen Schlüssel, der mich immer wieder richtig rührt. Dies ist hier ähnlich gelungen. Figuren wirken einfach rund und dreidimensional. Dass das Buch hier im Forum als eines der allerbesten bewertet ist, das kann ich wiederum nicht ganz verstehen. Allgemein mag ich solche politischen/geheimdienstlichen Verstrickungen bei den ??? nicht so sehr. In Summe finde ich die zweite Häfte des Buchs nicht so stark. Dennoch von mir eine gute Note 2.

73) rashura © schrieb am 22.04.2013 um 00:23:29 zur Folge Die Spur des Spielers: ...komisch - bei der versteigerung kam ich mir eher vor wie beim "sprechenden totenkopf" weil titus jonas sich ähnlich ausdrückt wie damals der auktionator.....naja, egal, auch "das man gegenstände in gegenständen " versteckt- erinnerte eher an den "zauberspiegel" z.B., schöne erinnerungen, aber neu eher nicht......ein mehrfach "deja-vu-fall" der mich nicht ganz so begeistert, weil eine gewisse vorhersehbarkeit eintritt- resultierend auf basis einiger "alter fälle"...eher ein "naja"......

74) Tuigirl © schrieb am 11.05.2013 um 03:45:57 zur Folge Die Spur des Spielers: Yay! Das Buch gibt es jetzt endlich als e-book fuer den Kindle. Endlich kann ich auch mal dieses hochgelobte Buch lesen. Das Wochenende ist gerettet.

75) Markus H. schrieb am 11.05.2013 um 13:43:00 zur Folge Die Spur des Spielers: Jetzt haben sie (der Verlag) ihn (Marx) "weichgeklopft". Während alle anderen Bände der von deutschsprachigen Autoren geschrieben Bände (ab Band 57) als E-Book veröffentlicht worden sind ist dies erst der fünfte Band (von 28) der von Marx als E-Book veröffentlicht wurde.

76) Tuigirl © schrieb am 11.05.2013 um 23:40:11 zur Folge Die Spur des Spielers: @75- warum hat Andre Marx etwas dagegen, dass seine Buecher als E-books erscheinen? Ist das nicht noch eine zusaetzliche Einnahmequelle? Ich haette mir z.B. das Buch als Hardcover nicht gekauft. Ist zu unpraktisch und teuer (Lieferkosten!) wenn man im Ausland lebt. Ich hab mir auch noch gleich das "leere Grab" von Marx geholt, auf das Buch war ich auch schon seit einiger Zeit neugierig.

77) Tuigirl © schrieb am 12.05.2013 um 13:04:12 zur Folge Die Spur des Spielers: Ups, so spaet schon!
Endlich, endlich gab es das Buch fuer den Kindle- mein Wochenende war gerettet! Nur eine kleine Kritik an der Kindle-version- sie hat das falsche Titelbild, naemlich das „Blaue Biest“. Aber da man das Titelbild beim lesen eh nicht sieht, ist das wohl nicht so schwerwiegend.
Zum Buch- Oh mann, selten so gelacht in letzter Zeit! Das Buch ist meiner Meinung nach nicht so spannend wie ich erwartet hatte und die Geschichte ueberzeugt mich nicht voellig, aber dennoch sehr unterhaltsam und vor allem voller Humor.
Tante Mathilda laeuft zur Hochform auf, als sie generalstabsmaessig die Auktion organisiert und durchzieht und ihre „Truppen“ mit eiserner Hand regiert.
Die Frau Kretschmer vom Frauenclub ist auch absolute spitze- da fuehle ich mich regelrecht an einige bekannte Tratschtanten in meinem Heimatdorf erinnert! Ihre Unterhaltung mit Justus („der Junge von der Muellkippe“) und wie der es schafft, Infos aus ihr herauszuholen (und wie sie ihre geringe Meinung ueber Tante Mathilda kundtut!) sind ein echtes Highlight.
Auch wird die Unsitte der Amis, ihren Kindern seltsame Vornamen zu geben, wundervoll persifliert- „Prudence“ und „Purity“ -oh, Entschuldigung, „Chastity“ und „Charity“- die beiden Zwillinge. Die haben wohl auch in der Schule nichts zu lachen.
Besonders mochte ich auch, wie sich Bob diesmal gegen Justus durchsetzt- und die Recherchearbeit selber machen kann und wie Peter sich an der Krankenschwester vorbeimogelt.
Justus ist auch wieder ganz der Alte- ueberheblich, herrisch, arrogant und bringt kleine Kinder zum weinen. Und den Kommandoton hat er wohl von seiner Tante.... Der arme Peter kann einem wirklich leid tun. Dennoch, Peter hat einen meiner Lieblingssaetze im Buch: „Was der Junge von der Muellkippe damit sagen will....“

78) Pogopuschel schrieb am 03.06.2013 um 16:06:52 zur Folge Die Spur des Spielers: Habe mir jetzt doch das E-Book gekauft, und an einem Tag durchgelesen. Das Buch hat mich direkt auf der ersten Seite gepackt, und in die vertraut-nostalgische Rocky-Beach-Stimmung versetzt, die sonst nur noch selten zwischen den Zeilen aufflackert. Eine Versteigerung, ein Spiegel, ein Schachspiel, aber dieses Mal mit den drei Fragezeichen und Titus Jonas als Auktionatoren. Das war eine geschickte Eröffnung von André Marx. Das Spielfeld ist begrenzt und bekannt, Großmeister und König Justus steht auf der Müllkippe, Pardon auf dem Schrottplatz, plant von dort seine Züge und schickt seinen Läufer Peter und den Springer Bob auf die Felder hinter den feindlichen Reihen. Dazu eine von Bobby Fischer inspirierte Schachverschwörung, die ein interessantes Kapitel der amerikanischen Geschichte behandelt. Die Elemente dieser spannenden Partie sind eigentlich alle bekannt und schon da gewesen: eine Auktion, mehrere mysteriöse und zwielichtige Bieter, ein geheimnisvolles Objekt de Begierde, ein Rätsel, ein Unfall, ein Auftraggeber im Krankenhaus ... Aber das alles wird so geschickt und schlicht in Szene gesetzt, dass es eine wahre Freude ist. Kaum Spektakel, bis auf »Judotritte« und »Karaterollen«, kein Hokus Pokus, kein Brimborium; dafür klassische Ermittlungsarbeit, getrennt und im Team, und eine spannende Hintergrundgeschichte, über die man als Leser lange mit rätseln kann. Für mich eine glatte 1,0 für das beste Old-School-Rocky-Beach-Feeling seit vielen, vielen Folgen. P.S. bei meiner kindle-Fassung stimmt das Titelbild

79) arbogast1960 © schrieb am 05.06.2013 um 18:47:42 zur Folge Die Spur des Spielers: Die Spur des Spielers von André Marx: Ob man da noch objektiv bleiben kann? Ich weiß nicht! Die Vorurteile in der DDF-Autorenwelt sind ja weit verbreitet; André Marx: TOP, Marco Sonnleitner: FLOP(ggf. auch André Minninger) Nun erleben wir ein Comeback von Marx nach fast 6 Jahren und sind natürlich mehr als gespannt auf sein neues Werk. Um zum Punkt zu kommen: Mit Spur des Spielers hat Marx eine grundsolide Folge abgeliefert. Vom wertvollen Schachspiel über mehere größere oder kleinere Intrigen bis hin zu einer Geheimdinst-Affäre ist dieser Roman wirklich sehr spannend. Der Schreibstil ist gigantisch. So fesselnd eine vermeintlich unattraktive Story beschrieben werden kann, zeigt Marx sehr gut. Fazit: Marx reiht sich in die Autoren-Landschaft sehr gut ein! Mit Spur des Spielers liefert er einen typischen DDF-Roman ab. Die Story ist solide, mehr nicht. Aber Marx besticht mit seinem grandiosen Schreibstil und da macht es Lust auf mehr sehr gute Marx-Romane. Note: 2

80) ArabianWerewolf © schrieb am 02.07.2013 um 23:38:24 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich bin persönlich ja eher ein Fan der "Action-Folgen", aber André Marx schafft es mit seinem Comeback endlich mich mal wieder vom Hocker zu reißen. Natürlich habe ich mich von vorne herein sehr auf seine erste Folge nach wie viel Jahren auch immer gefreut, aber Marx hat es geschafft meine Erwartungen bei weitem zu überbieten. Die Folge ist nicht zu einfach und nicht zu kompliziert, zwischendurch trotzdem schön verzwickt. Es gibt eine angenehme Menge an Verdächtigen und man kann sehr gut miträtseln. Die Idee mit dem Schachbrett und der Geheimdienst-Story, die sich dahinter verbirgt war mal etwas Neues. Besonders die viele Ermittlungsarbeit hat mir gefallen, während in den aktuellen Fällen von Kari und MaSo der Zufall mMn zu sehr mitspielt. Alles in allem fand ich diesen Fall ganz toll und ich hoffe wir bekommen in Zukunft wieder mehr von André Marx zu lesen. Note: 1

81) arbogast1960 © schrieb am 04.07.2013 um 18:56:53 zur Folge Die Spur des Spielers: Der Name "Lansky" taucht übrigens das erste (?) Mal in Feuermond auf, auf dem Campingplatz von Julienne Wallace.

82) Berti © schrieb am 18.03.2014 um 14:10:56 zur Folge Die Spur des Spielers: Habe es jetzt erst gelesen. Marx bleibt, was sowohl den Schreibstil und die Schilderung der Charaktere angeht, eine Klasse für sich. Auch die Story ist gut. Note 1

83) arbogast1960 © schrieb am 05.05.2014 um 19:04:27 zur Folge Die Spur des Spielers: Nach den "Naja"-Folgen in letzter Zeit erhoffe ich mir von dieser Folge endlich mal wieder ein gutes Hörspiel.

84) Professor Shay © schrieb am 03.06.2014 um 19:57:51 zur Folge Die Spur des Spielers: André Marx zeigt wieder einmal, dass er zu Recht von der Community gefeiert wird. Er schafft es, mit eigentlich total banalen Elementen (ein Schachspiel... *gähn*) eine spannende Folge zu kreieren.
Zwischendurch gibt es noch ein schönes Verwirrspiel um einen sehr verdächtigen Sportlehrer, der sich als völlig harmlos entpuppt und eine undurchsichtige Frau, die es anscheinend doch faustdick hinter den Ohren hat.
Gut finde ich, dass sich die drei Detektive in ihren Ermittlungen auch mal wieder verrennen dürfen. Auch wenn ich Justs Schlussfolgerung, dass der Sportlehrer nicht verheiratet ist, weil er keinen Ring trägt. Ich kenne einige Leute, die keinen Ring tragen, obwohl sie verheiratet sind.
Die Kurzzusammenfassung der weiteren Geschehnisse am Ende der Geschichte war etwas ungewöhnlich, aber im Großen und Ganzen schon OK. Der "wahre" Unfallfahrer war für die Geschichte ja völlig uninteressant (quasi ein McGuffin) und auch die Auseinandersetzung zwischen Tante Mathilda und Eudora Kretschmer hätte keinen wirklichen Mehrwert gebracht.
Da ich gerade noch ein wenig im Forum zu "Schwarze Sonne" gelesen habe und Marco da "Diebstahl" vorgeworfen wurde... hat André hier nicht auch geklaut? Eine Versteigerung zu Beginn der Folge: Sprechender Totenkopf. Agentengeschichte: silberne Spinne/Skateboardfiber. Aber wie ich schon bei Marco sagte: Wichtig ist doch nur, dass die Storyelemente sinnvoll eingefügt werden.
Mit dem Namen "Gregor Lansky" habe ich mich übrigens echt schwer getan. Ich musste die ganze Zeit an Meyer Lansky denken und DER war nun in einem völlig anderen Business tätig. :D

85) DBecki © schrieb am 05.07.2014 um 07:22:23 zur Folge Die Spur des Spielers: Also, so Leid es mir tut, aber bei Onkel Titus sollte man langsam mal über eine Neubesetzung nachdenken. Hört sich ja leider inzwischen an wie Uropa Titus. Ansonsten kann ich zum Hörspiel noch nichts sagen, da gestern spät ins Bett und ungefähr nach dem ersten Kapitel weggeknackt.

86) baphomet schrieb am 05.07.2014 um 08:16:26 zur Folge Die Spur des Spielers: Tja, das ist halt der alte Seeräuberopa Fabi...ehh, Beurmann.

87) mike101 © schrieb am 05.07.2014 um 14:01:32 zur Folge Die Spur des Spielers: Hör's mir gerade an. Mit über 81 Minuten das bisher längste Hörspiel der drei ???. Offenbar ist die CD übrbrannt. Mal sehen, wies weitergeht.

88) Boomtown © schrieb am 05.07.2014 um 14:32:06 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich freue mich jedesmal, das alte Ensemble nochmal zu hören. Kommt ja inzwischen ohnehin nicht mehr oft vor. Klar sind die Stimmen zu alt für die Figuren aber das gilt für alle gleichermaßen. Entscheidend ist doch, dass sie in der gesamten Konstellation stimmig sind. Wollte man Titus jetzt authentisch neu besetzen, müsste jemand in Rohrbecks Alter übernehmen und das wäre ziemlich lächerlich.

Ansonsten super Buchvorlage und erfreulich gute Umsetzung.

89) DBecki © schrieb am 05.07.2014 um 17:58:17 zur Folge Die Spur des Spielers: Naja, bin ja auch mehr so der Traditionalist, aber mittlerweile warte ich bei Onkel Titus schon auf sowas wie "Scheiße, ich verlier mein Gebiss". Er klingt mittlerweile fast schon wie der alte Pilcher aus dem Millionär. Was mit 86 Jahren auch ok ist, aber als Titus, ich weiß nicht. Horst Naumann ist ja nochmal ebbes älter, der klingt aber noch fast genauso wie in den 40er-Folgen.

90) Boomtown © schrieb am 05.07.2014 um 19:36:05 zur Folge Die Spur des Spielers: Naja, damit klingt er ja immernoch eher nach einem Onkel als Fröhlich nach einem Teenager

91) DBecki © schrieb am 05.07.2014 um 21:53:09 zur Folge Die Spur des Spielers: @87: Also, das längste Hörspiel der drei ??? ist es mit Sicherheit nicht. Mir fallen ad hoc Toteninsel, Feuermond, Geisterbucht, 5. Advent und Super-Papagei 2004 ein, die allesamt länger sind.

92) Hunchentoot © schrieb am 06.07.2014 um 00:12:45 zur Folge Die Spur des Spielers: @89 Nur, der gute MvR alias Pilcher klang in jung schon alt und in alt immer noch jung Ich fand immer cool, dass er aus so einer Stimme soviel herausholen kann. Bei Beurmann schläft man beim Zuhören mittlerweile ein und die verhältnismäßig ausgedehnte Spielzeit des gesamten Hörspiels lässt mich auch etwas skeptisch werden... aber ich hab die Folge noch nicht komplett gehört. Vielleicht werde ich ja positiv überrascht.

93) Einer mit Respekt schrieb am 06.07.2014 um 12:40:48 zur Folge Die Spur des Spielers: Gehts noch?! Ohne Professor Beurmann gäbe es den ganzen Laden überhaupt nicht. Hoffentlich spricht er noch gern und oft! Liebes Europateam, falls Sie das lesen, vielen Dank für die tollen Hörspiele! Übrigens muß man die Hörspiele auch nicht kaufen, wenn man sie nur noch schlecht findet, aber das nur so nebenbei

94) Hunchentoot © schrieb am 06.07.2014 um 13:27:37 zur Folge Die Spur des Spielers: Oh, sorry, natürlich. Mir war da momentan die rosarote Brille etwas heruntergerutscht

95) Internal Server Error 500 schrieb am 06.07.2014 um 14:18:59 zur Folge Die Spur des Spielers: Das Hörspiel ist genauso schlecht wie das Buch. Eine verworrene Story, die erst am Ende durch einen Justus-Monolog entknotet wird. Trotzdem waren die 82 Minuten kurzweilig, aber über die Geschichte breitet man besser den Mantel des Schweigens.

96) mike101 © schrieb am 06.07.2014 um 14:20:58 zur Folge Die Spur des Spielers: @91 Ich meinte natürlich 1 Story, die auf 1 CD/MC passt.

97) Techratomate schrieb am 06.07.2014 um 16:00:43 zur Folge Die Spur des Spielers: @93) Tja, und das ist genau die treudoofe Fanboy-Mentalität, die eben mit-, wenn nicht gar hauptverantwortlich für den Qualitätsverfall der Serie ist. Mit Respekt hat das nichts zu tun. Eher mit blindem Gehorsam. Sachlich formulierte, konstruktive und manchmal auch destruktive Kritik IST der Respekt, denn sie lässt wirkliches Interesse erkennen. Aber das werden manche wohl nie kapieren.

98) Ricky Beach © schrieb am 06.07.2014 um 17:12:43 zur Folge Die Spur des Spielers: #93 Respekt von Prof. Beurmann, seinem Einsatz und seinen Verdiensten für die Serie habe ich auch. Seine Sprecherleistung steht auf einem anderen Blatt und schmälert diese Verdienste nicht. Schon länger hört man sein Alter und es passt nicht zu dem Alter von Onkel Titus. Das zu äußern ist kein Ausdruck mangelnden Respekts. Wenn man einzelne Aspekte kritisiert bedeutet es nicht, dass man das ganze Hörspiel oder die Serie schlecht findet. Respekt hat auch nichts mit Kritiklosigkeit zu tun. Solange Kritik sachlich und fundiert ist, verstehe ich ich diese Einwände nicht. Man könnte auch, wie auf anderen Plattformen ohne Jede Begründung "toll" oder "wie schlecht" schreiben. Vielleicht noch einmal einzelne Zitate hervorhaben. Aber wie lange möchte man so etwas lesen? Ich habe das Hörspiel übrigens noch nicht, fand das Buch sehr gelungen. Wenn mich nichts weiter stören würde außer dass einige Stimmen nicht passen, dann wird es beim Hörspiel ebenso sein.

99) Der Treudoofe schrieb am 06.07.2014 um 17:38:52 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich und treudoof? :-) Das gefällt mir! Ja ich gebe es zu. Die drei ??? sind für mich eine reine, kurzweilige Freizeitbeschäftigung und da ich zur Kassettengeneration gehöre, spielt wohl auch Nostalgie eine Rolle, oder wie man das nennt ;-) Tatsächlich würde ich nicht auf den Gedanken kommen eine Folge so zu zerpflücken wie das hier geschieht ( jetzt nicht speziell bei dieser hier ). Dafür fehlt mir einfach die Zeit und Lust und da ich anderweitig im Alltagsleben meinen Verstand einsetzen muß lasse ich mich von den ??? Einfach nur unterhalten :-) Denn wenn ich keinen Spaß mehr daran hätte und nur noch alles kritisieren müßte, wie das hier in den Foren großteils geschieht, würde ich mir die Serie ( mein Geld wäre mir viel zu schade ) gar nicht mehr kaufen. So viel Verstand habe ich "Treudoofer" dann doch noch ;-) Aber jeder wie er oder sie mag :-) P.s. Natürlich gibt es auch mal hier und da eine Folge, die mir nicht so gefällt, aber großteils schon, denn sonst, siehe oben ;-)

100) Boomtown © schrieb am 06.07.2014 um 17:48:44 zur Folge Die Spur des Spielers: Dass Beurmann aufgrund seiner Verdienste fürs Label Narrenfreiheit genießen sollte, ist natürlich als Argument völliger Käse. Fakt ist aber, dass ALLE Sprecher nicht mehr dem Alter ihren Figuren entsprechen. Das alleine ist schon schwierig, funktioniert aber aufgrund der schleichenden Entwicklung. Punktuelle Verjüngungen würden hingegen das Gegenteil von der hier geforderten Authentizität bewirken. Wenn das Verhältnis der Sprecher untereinander nicht mehr stimmt, wird es nämlich richtig grotesk.

@95 LOL

101) Dummtown schrieb am 06.07.2014 um 18:04:52 zur Folge Die Spur des Spielers: LOL

102) DBecki © schrieb am 06.07.2014 um 18:17:26 zur Folge Die Spur des Spielers: @96: Dann musst Du das auch dazuschreiben. Denn so, wie Du es geschrieben hattest, stimmte es einfach nicht.

103) DBecki © schrieb am 06.07.2014 um 18:27:07 zur Folge Die Spur des Spielers: Und dass Onkel Titus von jemandem in Rohrbecks Alter gesprochen werden müsste ist auch Quatsch. Es gibt genug Stimmen, die älter klingen, und trotzdem noch "fest" sind. Mir würde zum Beispiel ein Erich Räuker in dieser Rolle gut gefallen, der mir jetzt mal auf die Schnelle einfällt. Und es gibt bestimmt noch mehr.

104) baphomet schrieb am 06.07.2014 um 19:02:01 zur Folge Die Spur des Spielers: @100 Das Problem ist nur, dass sie sich langsam alle ihren physischen Grenzen annähern. Da ist der Emeritus durch sein bereits fortgeschrittenes Alter einfach der, der am wahrscheinlichsten in Bälde ausscheidet. Und er MUSS ersetzt werden, es sei denn, die Autoren schreiben ihn bewusst aus der Serie. Bei Titus wäre das noch möglich. Aber ohne Tante Mathilda ein Leben auf dem Schrottplatz? Das ginge nicht und da wird eine Umbesetzung bei Unvermögen oder Nichtmehrwollen unabänderlich und einfach gemacht werden. Egal, wie sehr Karin Lieneweg respektiert wird. Die Anpassung wird aber immer gemäß den Hauptsprechern sein. Sonst müsste man kollektiv alle in Rente schicken.

105) Boomtown © schrieb am 06.07.2014 um 19:50:09 zur Folge Die Spur des Spielers: @104 Eine Neubesetzung an den Hauptsprechern ausrichten ist gut. Wenn du deine Überlegung konsequent weiter führst, wirst du ja feststellen, dass auch die mit 50 (!) bereits am selben Limit spielen wie von der Meden, Lieneweg oder eben Beurmann. Jetzt sollte man es doch bitte auch noch gemeinsam in Würde zu Ende wuppen. Ob es danach eine komplette Neubesetzung gibt oder die Serie als Hörspiel eingestellt wird, ist mir egal, weil ich dann so oder so auch raus sein werde.

106) baphomet schrieb am 06.07.2014 um 20:39:37 zur Folge Die Spur des Spielers: @105 Ich fand eigentlich, ich hätte es zu Ende gedacht, denn ich meinte auch die Hauptsprecher. Sicher ginge es nicht, wenn man jetzt wilde Mischungen mit extrem verjüngtem Personal und den Hauptsprechern anrühren würde. Mir geht es um den konkreten Einzelfall, wenn eben jetzt mittendrin in der noch anhaltenden Erfolgswelle nur eine/einer ausfällt. Wer sollte Skinny sprechen oder Morton? Auch 'rausschreiben? Cotta könnte ersetzt werden, war nie ein Fan von dem Charakter, trotz Mahlich. Vielleicht dann mal eine Kommissarin? Aber die???/Mathilda/Titus/SN/Morton sind wohl gegenwärtig nicht verhandelbar mit anderen Sprechern.

107) Boomtown © schrieb am 06.07.2014 um 23:12:43 zur Folge Die Spur des Spielers: @106 Dann sind wir uns ja einig. Du hattest vorher geschrieben "Die Anpassung wird aber immer gemäß den Hauptsprechern sein. Sonst müsste man kollektiv alle in Rente schicken". Das klang so, als würdest du für eine Neubesetzung um die Hauptsprecher herum plädieren.

108) baphomet schrieb am 06.07.2014 um 23:52:06 zur Folge Die Spur des Spielers: Nee, die Gedanken über neue Sprecher habe ich aufgegeben, auch wenn mich manche ihrer Manierismen nerven. Vielleicht können die jüngeren Teilnehmer das hier nicht nachvollziehen, aber wir Altfans sind mit der Serie gealtert und müssen lernen dann auch ihr langsames Sterben zu ertragen. Und eine Neuausrichtung mit juveniler Kraftmeierei mache ich sicher auch nicht mit. Dann hört man, wie bei TKKG, einfach auf und stoppt irgendwo und -wann. Turn the page.

109) dcc © schrieb am 08.07.2014 um 08:44:58 zur Folge Die Spur des Spielers: Für mich wieder eine ordentliche Folge. Aufgrund der Rückkehr von Herrn Marx hatte ich das Buch gelesen und fand schon dieses sehr gut. Er schafft es einfach viel Klassiker-Feeling aufkommen zu lassen, gleicheitig aber die Stories persönlicher und ausgefeilter zu machen, als es bei den ersten Klassikern der Fall war. beim Hörspiel ist mit extrem aufgefallen, wie viel leichter (und lieber) ich dieser Folge bis zum Ende gefolgt bin im Vergleich zu vielen der anderen Folgen insbesondere basierend auf den MaSo Büchern. Hier wird einfach alles halbwgs schlüssig erzählt und es gibt keine absurden Rätseltexte. Der Beginn der Folge ist natürlich Klassiker Feeling pur. Die massive Kritik an Herrn Beurmann kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sicher klint er alt - insb. wenn er wie hier seine Zeilen mehr oder weniger schreien muss. aber irgendwie bin ich wohl mit Onkel Titus älter geworden, denn so stelle ich mir einn älteren Onkel eben vor. Alles in allem ist mir die Hintergrundgeschichte um Geheimdienste und den kalten Krieg eigentlich etwas zu dick aufgetragen für die ??? aber Marx lässt es doch stimmig erscheinen. Die Hörspielumsetzung fand ich sehr stimmig. Ist es Zufall oder woran liegt es, dass Minniger bei einem Klassiker-orientierten Hörspiel auf ein mal wieder verstärkt alte Europa Musiken (insb. von den MoftU) auspackt? Ich fands toll! Auch die Hauptsprecher reißen sich ordentlich am Riemen, unterlassen weitestgehend ihre Manierismen. Herauskommt ein flüssiges, stringented, von Klischees befreites Hörspiel und der Beweis, dass man bei guter Vorlage und guter Hörspielregie eben immer noch ein anständiges ??? Hörspiel produzieren kann.

110) Eine Frage schrieb am 08.07.2014 um 19:17:18 zur Folge Die Spur des Spielers: Was an dieser absurden Agentenparodie lässt Klassiker-Feeling aufkommen? Die Geschichte muß nicht gut sein nur weil sie von Marx ist.

111) dcc © schrieb am 08.07.2014 um 19:35:36 zur Folge Die Spur des Spielers: @110) die gesamte Eröffnungsszene mit einer Versteigerung auf dem Schrottplatz, ein Gegenstand der offensichtlich ein Geheimnis enthält, das aunabhängige Ermitteln der Drei, die Verwendung teils alter Europa Melodien, verschiedene Verdächtige und Spuren, die teilweise auch Holzwege sind... Ob von Marx oder nicht ist mir egal solange mir das Hörspiel gefällt. Muss auch nicht unbedingt Klassiker Feeling haben. Grade Marx schreibt ja oft Stories, die viel persönlich mit ihren Hintergründen sind als es die Klassiker waren. Aber er scheint mir doch zu wissen, wie man mit den Figuren umgeht, ohne Klischees aber doch ihren Rollen treu.

112) Eine Frage schrieb am 08.07.2014 um 19:40:55 zur Folge Die Spur des Spielers: Die Geschichte ist alles andere als Klassiker-like, sondern mindestens genauso absurd wie der Todesflug. Da hilft auch die beste Hörspielinszenierung nichts.

113) Boomtown © schrieb am 08.07.2014 um 19:48:04 zur Folge Die Spur des Spielers: Argumente hast du auch?

114) Eine Frage schrieb am 08.07.2014 um 20:23:22 zur Folge Die Spur des Spielers: Ja habe ich hör dir die Folge doch an dann weißt du was ich mein

115) Eine Frage schrieb am 08.07.2014 um 20:55:47 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich bin ein Troll

116) Yannick245 schrieb am 10.07.2014 um 18:45:02 zur Folge Die Spur des Spielers: @84 Das selbe Problem hatte ich mit dem Name "Lansky" auch. Allerdings bin ich froh wenn mal wieder Namen wie Kretschmer, Picarelli etc. verwendent werden und nicht immer nur diese typisch englischen Nachnamen "ála Drummond". Da die USA bekanntermaßen ein "melting pot" sind ist die Namensvielfalt auch riesig. Von italienschen, deutschen, jüdischen bis zu schwedischen Nachnamen ist alles zu finden.

117) Hunchentoot © schrieb am 10.07.2014 um 19:05:09 zur Folge Die Spur des Spielers: Habt ihr den Namen im Geiste eigentlich auch immer wie im Hörspiel ausgesprochen, Lansky wie Lanze? Ich dachte eigentlich eher an Lansky wie Lance (Armstrong)...

118) Mr.Farnham schrieb am 11.07.2014 um 14:05:24 zur Folge Die Spur des Spielers: Da ich vom Buch, vor mehr als 1 1/2 Jahren gelesen, mehr als begeistert war, habe ich die Folge als Hörspiel schon herbeigesehnt. Ein paar Kürzungen hier (die durchaus verschmerzbar simd,da sonst noch mehr Tempo rausgenommen worden wäre), ein nicht ganz mit seinen beiden Kollegen mithaltender Oliver Rohrbeck (hier und da klang er etwas ablesend), aber sonst mit Abstand die beste Umsetzung seit Jahren. Bei Marx letztem Buch kommt das Hörspiel lange nicht an die Tiefe des Buches heran. Hier passt das alles ziemlich gut. Auch kann ich das Gejammer wegen Titus Jonas nicht verstehen. Er ist mit der Serie gealtert und so wie er klingt, stelle ich mir einen Titus Jonas in den späten 70ern auch vor. Was ich an Marx Büchern auch so schätze ist seine Nähe zu den Klassikern. Er versucht die Drei ??? nicht neu zu erfinden sondern baut bekannte Figuren sinnvoll ein, wenn er sie nutzt. Für mich ganz klar eine der besten 10 Folgen überhaupt. Als Buch erst recht. Werde mir wohl noch diesen Sommer Marx aktuelles Buch zulegen. Derzeit bin ich noch bei SCHATTENWELT, welches ich mir erst jetzt zugelegt habe.

119) kaeptn kidd © schrieb am 11.07.2014 um 15:54:05 zur Folge Die Spur des Spielers: Warum ist Kritik eigentlich immer gleich Gejammer … ?

120) DBecki © schrieb am 11.07.2014 um 17:39:20 zur Folge Die Spur des Spielers: Ganz einfach. Manche können eben nur durch billigste Polemik versuchen, ihrer ansonsten unbedeutenden Stimme ein wenig Gewicht zu verleihen... was meist in die Hose geht.

121) Sophie schrieb am 11.07.2014 um 17:49:13 zur Folge Die Spur des Spielers: Ohne die aktuelle Folge zu kennen, muss ich auch sagen, dass mir Beurmann schon lange zu alt für seine Rolle klingt. Klar darf Titus auch nicht zu jung klingen, weil der Kontrast zu Rohrbeck und co sonst auch zu stark wäre. Aber aktuell ist für mich die Titus-Rolle einfach schon deshalb unglaubwürdig, weil man dem Sprecher sein Alter so extrem anhört. Da hat für mich auch nichts mit mangelndem Respekt zu tun, wenn man so etwas äußert. Wer Titus sprechen sollte, weiß ich auch nicht. Das wäre Aufgabe der Regie/des Teams, jemanden Passendes zu finden. Vielleicht würde jemand wie MIchael Pan gehen. Der ist noch gar nicht so alt. Ich fand ihn aber schon immer als älter klingend als er ist. Vielleicht könne der passen. Aber wie gesagt, ich will mich da jetzt auch nicht festlegen oder behaupten, ich wüsste jetzt den Ultimativen. Ich will damit nur sagen: Andere Optionen gibt es sicherlich.

122) Internal Server Error 500 schrieb am 11.07.2014 um 17:52:31 zur Folge Die Spur des Spielers: Die Auflösung der Geschichte ist einfach schlecht. Riesenterz um ein Schachspiel, das sich letztlich als Versteck entpuppt, das etwas enthält, hinter dem abgehalfterte Ex-Geheimagenten her sind. Was für eine Räuberpistole. Mit den Klassikern hat die Story nichts zu tun. Der Plot rund ums Schachspiel hätte eine viel bessere Auflösung verdient als diesen absurden Agentenmist.

123) Mr.Farnham schrieb am 11.07.2014 um 18:04:29 zur Folge Die Spur des Spielers: Wenn es darum geht, irgendwelche Ungereimtheiten zu finden, lässt sich sicher bei dem Großteil der mit Sonderfolgen über 180 Fällen etwas finden. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und da lege ich nicht solche Maßstäbe wie einem John Grisham-Thriller zugrunde. Selbiges gilt für das Hörspiel. Bei Beurmann gehts außerdem um eine Nebenrolle. Diese passend umzubesetzen würde sicherlich auch auf reichlich Kritik stoßen. Dann wäre wiederum Frau Lieneweg für die Mathilda auch nicht mehr die Richtige. Wo will man da anfangen und wo aufhören?

124) Sophie schrieb am 11.07.2014 um 18:17:49 zur Folge Die Spur des Spielers: Frau Lieneweg muss für mein Empfinden noch nicht zwangsläufig mit der Rolle aufhören, da sie für mich noch passend für die Rolle klingt. Klar, wird eine Umbesetzung von Titus auch auf Kritiker stoßen, aber ich denke schon, dass die Mehrheit den jetzigen Sprecher als deutlich zu alt klingend empfindet. Irgendwann ist einfach die Grenze erreicht. Wenn Rohbeck und co dann mal so ähnlich klingen, geht tes einfach auch nicht mehr, ob sie aufhören wollen oder nicht.

125) Ein einfacher Fan schrieb am 12.07.2014 um 00:41:37 zur Folge Die Spur des Spielers: Eine Neubesetzung muss schleichend erfolgen, es sollten nicht gleich alle Sprecher sofort ausgetauscht werden. Wenn dies hingegen nicht geschehen sollte, würden die drei ??? ihr Profil verlieren und die Verkaufszahlen werden in den tiefsten Keller des Gespensterschlosses sinken! Meiner Meinung nach klingt Andreas Beurmann in seiner Rolle als Onkel Titus aber immer noch genügend authentisch. Außerdem kritisiere ich die Suche nach Logiklöchern in den drei ???-Hörspielen zutiefst, wenn diese nicht zu häufig auftreten! Fast jeder Film besteht aus einer Vielzahl von Logiklöcher, ohne diese würde jede Handlung in ewiger Langeweile enden. Wie z.B.: Warum gehen die drei ??? nie oder nur selten zur Schule? ( Meine Meinung! ) Im großen und ganzen ist dieses Hörspiel doch gut gelungen und es verdient eine dazu passende Bewertung. Im allgemeinen sind die neueren die drei ???-Hörspielfolgen ( ca. ab 47 ) sowieso viel besser von den Sprechern her und auch in Bezug auf die eingefügten Musikstück als die ,,Klassiker". Der alteingesessene Fan sollte sich auch mal darüber Gedanken machen, dass auch die ersten Folgen nur so von Logiklöchern sprühten, darüber hinaus wurde bei diesen Folgen die Buchvorlage auf kümmerlichen 45 Minuten Länge als Hörspiel wiedergegeben. Das konnte und ist auch meistens nicht gutgegangen!!!

126) baphomet schrieb am 12.07.2014 um 02:52:22 zur Folge Die Spur des Spielers: Tja, einfach geht es zu in der Welt der Erbsenzähler: Warum sich mit 40-50 tighten und knackigen Minuten begnügen, wenn man die Kiste auch auf fette 80 sinnloser Endlosdialoge und entsprechender Minimumresthandlung aufblähen, weil man einfach alles auf den Kopierer legen und dann verteilen kann, war das doch früher auch alles viel zu flink und drahtig für einen heutigen trägen Verstand. Dann sind die Logiklöcher auch gleich groß wie Scheunentore, es sei denn nur, man hat nicht bis zum Ende gleich durchgepennt. Aber hat die Logik wirklich jemand je interessiert? Eher das genaue Gegenteil. Da fällt die Serie insgesamt komplett durch, weil niemand ernsthaft all die verrückten Nummern der Bösewichte in Wirklichkeit auch nur in Erwägung gezogen hätte und das ist auch gut so, denn darum ist es nie gegegangen, sondern um Atmo, Aura und Effekt. Und die schleichende Neubesetzung möchte ich mal sehn, wenn auch nur einer der Key Player unter den Sprechern abdankt und da plötzlich jemand anders als Tante Mathilda sülzt. Und dann diese olle Mucke mit gammeligem Polymoog und Fender Bass Hobel, nein, lieber her mit dem Presetgenudel und der schöne Padsoße. Und warum, verflixt nochmal, gehen die Idioten nie zur Schule, machen die Autoren nie ihre Hausaufgaben?

127) baphomet schrieb am 12.07.2014 um 10:01:16 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich bin ein Troll.

128) Ein einfacher Fan schrieb am 12.07.2014 um 11:59:21 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich kann es einfach nicht leiden, wenn jemand die alten die drei ???-Hörspiele als viel besser als ,,die Neuen" bezeichnet. Die Bücher mögen ja noch gute Unterhaltung bieten, aber man kann kein fast 130 Seiten langes Buch als Hörspiel auf ein 45 Minuten Hörspiel pressen!!! Und dass spannende Schlussszenen, wie z.B. im Fall der schwarzen Katze ( Verfolgung im Freizeitpark ) einfach weggelassen wurden, ist wirklich tödlich für die Spannung! Dieses immer gleiche Herumgezeter über die neuen Folgen nerven mich zutiefst! ,,Früher war ja alles besser!" Die alten Hörspiel waren kurzum einfach deutlich unprofessioneller produziert worden als heute!!!

129) Ein einfacher Fan schrieb am 12.07.2014 um 12:02:24 zur Folge Die Spur des Spielers: Immer das negative herausschreiben, ist vollkommen irrelevant. Auch nicht alle neuen Folgen entsprechen einer guten Bewertung, aber sie sind trotzdem von einer meistens sehr guten Produktion gekennzeichnet!

130) Mr.Farnham schrieb am 12.07.2014 um 12:27:30 zur Folge Die Spur des Spielers: Bei den Klassikern (wenn ich bis Folge 46 nehme) gab es meiner Meinung nach genauso Aussetzer wie danach. Ich (Jahrgang 1971) höre die ??? seit etwa 1981. Das erste Buch habe ich ungefähr 1 Jahr zuvor geleesen. Von 1989 bis in die späten 90er hat mich die Serie überhaupt nicht mehr interessiert. Das lag zum einen an den schwachen Umsetzungen der 40er Folgen. Und es lag wohl auch an ein paar starken Folgen, die mich um 1999 wieder zu den Drei ??? zurückgeführt haben. Stimmen aus dem Nichts, Nacht in Angst, Poltergeist usw. Die Lücke zwischen Folge 46 und irgendwas um 75 schloss ich irgendwann zwischen 2000 und 2001. Da waren wahrlich verdammt schwache Folgen dabei. Hätte ich zwei Jahre eher wieder zu den ??? gefunden, noch zu BJHW-Zeiten, wäre das wohl schnell wieder beendet gewesen. Ich bin weder ein Fan der Klassiker allein noch der Neufolgen. Auch kommt es mir nicht auf die Spielzeit an. Lieber 45 knackige Minuten (um baphomet zu zitieren) als 80 Minuten Langeweile. So manches Minninger-Hörspiel fand ich mit über 70 Minuten einfach zu aufgebläht. Bei SPUR DES SPIELERS hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, hier zieht sich was wie Kaugummi. Ist meine Meinung. Daß die aktuelle Folge aber auf allgemein gute Urteile weisen kann, sieht man an dem hohen (wenn auch mit 1.3er Schnitt etwas zu hoch) Bewertungsschnitt hier auf der RBC als auch bei den Amazon-Bewertungen. Nacht in Angst, Stimmen aus dem Nichts,Erbe des Meisterdiebes sowie Toteninsel und Feuermond finde ich bei den späteren Folgen noch etwas stärker als DIE SPUR DES SPIELERS. Doch nach vielen schwächeren Folgen allen voran GPS-Gangster ein absolutes Highlight. Auch dank der soliden Vorlage von Marx.

131) Sophie schrieb am 12.07.2014 um 12:28:55 zur Folge Die Spur des Spielers: @129: Diese Meinung darfst du ja auch gerne vertreten. Ich denke aber, für viele steht fest, dass es auch schlechte bzw. langweilig umgesetzte Klassikerfolgen gab. Und natürlich müssen bei der Hörspielumsetzung eines Buchs auch Szenen wegfallen. Das ist normal. Aber häufig scheinen es einfach die Actionszenen zu sein, die der Schwere zum Opfer fallen. Und auch wenn der Fall der jreweiligen Folge vielleicht nicht so gut ist, waren die Dialoge früher einfach meist besser als heute. Hör dir z.B. mal "Spuk im Hotel" an. Der Fall begeistert mich nicht, aber was man daraus gemacht hat, ist meiner Meinung nach akzeptabel und für mich persönlich auch hörenswert. Heute sind die Dialoge oft so wenig dynamisch, dass ich mir regelmäßig wünsche, das Hörspiel möge zu Ende sein. Und wie so oft verweise ich auch hier wieder gerne auf andere Hörspielserien: Man hört, da kriegen es viele eben besser hin. Das ist natürlich nur meine Meinung und es steht dir völlig frei, dass anders zu beurteilen.

132) Ein einfacher Fan schrieb am 12.07.2014 um 15:02:54 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich bin ein Troll.

133) Boomtown © schrieb am 12.07.2014 um 17:37:34 zur Folge Die Spur des Spielers: @124 Genau, irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft ist die Grenze erreicht und dann ist Ende - für alle. Jetzt noch groß an der Urbesetzung rumzuwerkeln ist so überflüssig wie ein Kropf.

134) Mr.Farnham schrieb am 12.07.2014 um 19:58:01 zur Folge Die Spur des Spielers: Spuk im Hotel habe ich als Buch nicht gelesen. Der Fall an sich ist wirklich nicht besonders, die Umsetzung als Hörspiel aber besser als bei manchen guten Büchern. Da hat man aus wenig einiges gemacht. Wobei ich nicht weiß, was gegenüber der Buchvorlage weggelassen worden ist. Das andere Hörspielserien (besonders bei anderen Verlagen) technisch meilenweit voraus sind, ist richtig. Eine neue Serie so Retro-produziert erfolgreich durchzusetzen, das wird man heute nicht mehr schaffen. Die Drei ??? sind halt ein Selbstläufer. Wieviel davon nach einem kompletten Relaunch ohne die Urbesetzung übrig bleibt, kann ich nur erahnen.

135) baphomet schrieb am 12.07.2014 um 20:25:28 zur Folge Die Spur des Spielers: @134 Ich mochte zuerst das Hörspiel. Ich habe dann später versucht, das Buch zu lesen und habe nach der Hälfte aufgegeben, weil ich bei BJHW nicht ertragen kann, was den Charakteren für Gedanken als innere Monologe zugewiesen wird. Ich rate dringend davon ab, das Buch zu lesen. Man versaut sich sonst das mit Abstand beste Hörspiel aus dieser Zeit. Ein letztes Mal gibt es hier ein wirklich rundes Hörspiel, danach muss man schon bis "Nacht In Angst" warten, auf soviel Stimmiges.

136) Boomtown © schrieb am 12.07.2014 um 22:14:17 zur Folge Die Spur des Spielers: Na, was für ein Glück, dass ich BJHW nie gelesen habe, ich hab nämlich keine Ahnung, wovon du da sprichst. Wenn man vor diesem Buch warnen muss, muss man bei den anderen Neuerscheinungen eigentlich zu öffentlichen Verbrennungen aufrufen, um das wieder in Relation zu bringen. ;)

137) Ein einfacher Fan schrieb am 13.07.2014 um 00:48:46 zur Folge Die Spur des Spielers: Wer benutzt meinen Nick denn da, baphomet? Es ist natürlich klar, dass es auch bei den neueren Folgen Ausfälle gibt. ( vergl. Fußballteufel u.s.w ) Aber wenn man das mit den Klassikern vergleicht ist das nur ein sehr geringer Prozentanteil. Ich würde vielen neuen drei ???-Hörspielen eine gute Bewertung gewähren. Und es stimmt auch, dass jede Laufzeit mit Spannung gefüllt werden muss. Aber die Macher müssen immer noch auf eine Buchvorlage zurückgreifen und das ist eben manchmal das Problem! Heute und vor über 30 Jahren!!! Man kann eben nicht aus einer schlechten Buchvorlage ein meisterhaftes Hlörspiel zaubern!!! Aber eine Mindestlänge von 60 Minuten muss schon sein, um der Vorlage einigermaßen gerecht zu werden. Sonst erkennt man ja das Buch gar nicht mehr wieder!

138) Ein einfacher Fan schrieb am 13.07.2014 um 00:51:17 zur Folge Die Spur des Spielers: Aber es muss so gekürzt werden, dass eine große Spannungskurve aufgebaut werden kann.

139) baphomet schrieb am 13.07.2014 um 01:02:52 zur Folge Die Spur des Spielers: @Fan Was fragst Du mich? Glaubst Du, ich nutze solch alberne Gags? Jeder Idiot kann meinen oder Deinen Nick kapern und hier tut es einer auch. Ich habe zu der Zeit fest geschlafen, Alibi. Du auch? --- Aber mit den Kürzungen hat Du recht. Und auch mal eine dramaturgische Änderung und damit Abweichung vom Buch fände ich ok. Aber wer nur die Dialoge raussucht und den Rest weitgehend sich selber überlässt, der gibt wenig Hoffnung auf Veränderung.

140) Mr.Farnham schrieb am 13.07.2014 um 11:55:37 zur Folge Die Spur des Spielers: Aus der BJHW-Ära habe ich nicht ein einziges Buch gelesen. Ich hatte schon meine ???-Pause, bevor sie ihr erstes Buch schrieb und kehrte erst zu den ??? zurück,als Marx,Nevis und Minninger schon am Ruder waren. Doch schon als Hörspiel kann ich abgesehen von SPUK IM HOTEL kaum Folgen finden, die ich mehr als unterer Durchschnitt bezeichne. In der Nach-BJHW-Ära war es aber nicht erst Nacht in Angst, was mir richtig gut gefallen hat. Schon STIMMEN AUS DEM NICHTS fand ich klasse, ohne alles nach Logikfehlern zu durchsuchen. Rein von der Athmosphäre her und den klasse Sprechern, Frau Brauren und Winter voran.

141) Mr. Murphy © schrieb am 13.07.2014 um 12:50:25 zur Folge Die Spur des Spielers: Da ist es also nun: das Hörspiel zur Comeback-Folge von André Marx. Mir hat die Folge nicht nur als Buch, sondern auch als Hörspiel sehr gut gefallen. In der Rubrik "Unvorhersehbare Fallentwicklung und Lösung" ist „Die Spur des Spielers“ ein Highlight. (In jener Rubrik führt nach wie vor unangefochten die Folge "Feuermond".) Auch handelt es sich erfreulicherweise um eine wendungsreiche Geschichte. Einige meiner Gedanken von damals, als ich das Buch las: Ich ging lange Zeit davon aus, dass der Schachspieler noch lebt. Zwischendurch kam mir auch mal der Verdacht, Bishop Blake ist in Wirklichkeit der Schachspieler. Auch ich musste an Bobby Fischer denken. Ob er Marx als Vorbild für den Schachspieler diente? Soviel dazu. Schön, dass in der Folge zwei Themen vorkommen, die es bisher in der Serie selten gab. Die Figurenzeichnung ist wunderbar gelungen. Toll, dass er Mrs. Kretchmar aus den "blutenden Bildern" reaktiviert hat. Die literarische Vorlage wurde fürs Buch nahezu ideal gekürzt. Schade, dass nicht vorkommt, wie sich Mrs. Kretchmar darüber aufregt, dass Onkel Titus so viel Geld für das Schachspiel bekommen hat. Auch fehlt was am Ende, als die drei Detektive das Schachbrett finden.

Die Sprecherleistungen sind diesmal alle sehr gut. Ich konnte keine schlechte Leistung von Oliver Rohrbeck hören (teilweise wird er ja für diese Folge kritisiert). Auch die Zwischenmusiken gefallen mir gut. Es gibt einige neue Stücke zu hören.

Fazit: Nachdem ich fürs Buch die Note 1 Minus vergeben habe, bekommt die selbe Note auch das Hörspiel.

142) Mr.Farnham schrieb am 13.07.2014 um 20:47:39 zur Folge Die Spur des Spielers: Bei der Wertung geht das bei mir auch in Richtung 1 und ich hatte ja auch nur erwähnt, daß Oliver Rohrbeck verglichen mit seinen beiden Kollegen eine etwas schwächere Leistung abliefert. Er ist wie Andreas und Jens motivierter als bei vielen anderen Folgen, jedoch gab es da Momente, wo Justus meiner Meinung nach ablesend klang. Im Gesamtschnitt liefern alle Sprecher gute Leistungen ab.

143) Tuigirl © schrieb am 19.07.2014 um 05:21:35 zur Folge Die Spur des Spielers: Also, hab mir das auch gerade angehoert, und meiner Meinung nach gibt es echt nichts zu meckern- sogar wenn man wie ich das Buch schon ein paarmal durchgelesen hatte war das Hoerspiel noch immer unterhaltsam und interessant. Viel Humor, Spannung und Action. Ich mag die Geschichte. Und klar sind alle zu alt fuer ihre Rollen, aber das ist ja jetzt echt nichts Neues oder etwas das man aendern koennte/ wollte.

144) Baanvu schrieb am 21.07.2014 um 10:46:52 zur Folge Die Spur des Spielers: Die Anspielung an "Life Of Brian" ist gewagt, aber vertretbar. Eindeutig überflüssig ist die Wiederholung des Gags ("auch ohne sich einen Keks zu nehmen"), das macht ihn kaputt.

145) Sophie schrieb am 02.08.2014 um 19:03:16 zur Folge Die Spur des Spielers: Das Hörspiel finde ich mittelmäßig. Der Anfang hat mich an eine Lady-Bedfort-Folge erinnert, denn da gab es die Grundidee in abgewandelter Form auch schon mal. Die Sprecher empfand ich alle als souverän, aber auch nicht herausragend. Leider hat das Hörspiel aus meiner Sicht wenig spannende Momente. Die Szene im Krankenhaus fand ich als richtig gut, weil das mit dem "falschen Arzt" recht unerwartet kam. Die Auflösung finde ich für die Serie einfach nicht angemessen. Die drei ??? und der Geheimdienst passt für mein Empfinden einfach nicht, das hat mich schon bei der Toteninsel gestört. Das Konzept hat mir bei der Toteninsel insgesamt trotzdem noch etwas besser gefallen, weil doch recht viel Action drin ist und das Ganze einfach mal etwas Innovatives darstellte. Hier war ich insgesamt mal wieder froh, als das Hörspiel vorbei war. Es ist nicht schlecht, auch von der Umsetzung her. Aber Wiedererkennungswert hat es für mich einfach nicht. Ich vermisse auch total Wortwitz bzw. richtig pfiffige Dialoge, die es früher mehr gab. Z.B. gefällt mir der Humor in manchen Kari-Erlhoff-Geschichten (z.B. "Tödliches Eis". Das Hörspiel "Die Spur des Spielers plätschert vor sich hin, nicht gut und ich nicht. Es wird, zumindest mittelfristig, nicht erneut in meinen Player wandern. Kann diese Meinung hier jemand nachvollziehen? Insgesamt ist die Folge ja eher gelobt als kritisiert worden, glaube ich, wobei ich jetzt auch Kommentare bei Amazon meine.

146) Ein einfacher Fan schrieb am 02.08.2014 um 23:55:38 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich meine auch, dass die Folge überbewertet ist. Sie ist niemals die beste die drei ???- Folge überhaupt. Sowie es die Bewertungen hier suggerieren, aber deshalb ist sie immer noch eine gelungene Folge, die man sich auch mehrmals anhören kann. Da auch alle Kompunenten zu einer guten Produktionsherstellung erfüllt sind, nur die Musik ist dieses Mal nicht ganz so authentisch gewählt worden. Die Spur des Spielers ist eine mehr als solide Geschichte, die sich gut in das Universum der Juniordetektive einfügen kann. Und warum dürfen die Fälle der drei??? nicht etwas mit Geheimdiensten zu tun haben? Diese Tatsache macht doch erst die Brisanz dieses Hörspiels aus! Oder sollen sie lieber entflohene Hunde wiederfinden oder stehlende Kinder zu ihrer Strafe bringen? Ich meine nicht. NOTE: 2

147) Ein einfacher Fan schrieb am 03.08.2014 um 00:06:12 zur Folge Die Spur des Spielers: Und wenn das Wortgefecht mit Eudora Kretschmer nicht humoristische Züge in sich trägt, dann kapiere ich es nicht. Und wenn du meinst, dass andere Autoren keine lustigen Dialoge verfassen können, so solltest du dir die Folge Fremder Freund aus dem Drei-Tag zu Gemüte führen. Aber sonst gefallen mir auch alle Geschichten von Kari Erlhoff auch ganz gut, nur den Schatten des Giganten würde ich als unausgegoren und langweilig bewerten! Ich freue mich schon auf das bald erscheinende Hörspiel, in dem die Detektive an ihre Grenzen geführt werden. Hier wurde uns ein hervorragendes Buch vorgelegt, das auf ein ebensolches Hörspiel hoffen lässt. Danke, Kari Erlhoff!👍

148) Sophie schrieb am 03.08.2014 um 07:43:46 zur Folge Die Spur des Spielers: @ein einfacher Fan: Fälle mit dem Geheimdienst sprengen für mich ganz klar das drei ???-Universum, weil das einfach mehr als unrealistisch ist, dass der Geheimdienst mit den drei ??? zusammenarbeitet bzw. die drei ??? gegen den Geheimdienst "gewinnen". Was "Fremder Freund" angeht, mag ich die Folge wegen des komischen Falls nicht besonders, würde aber auch sagen, dass "Der DreiTag" insgesamt wortwitzige und gute Dialoge zu bieten hat.

149) baphomet schrieb am 03.08.2014 um 08:23:00 zur Folge Die Spur des Spielers: @Fan Es mag ja schön sein, den Einfaltspinsel zu geben, aber zumindest das Finale von der "Strasse" ist erstens lächerlich, wenn man sich so aus dem Fenster gehängt hat und zweitens feige, weil man nichts einhält, was man an Outriertem versprochen hat. Hervorragend ist nur die Peinlichkeit der ganzen Aktion. Ich erwarte vom Hörspiel nur eine Perle an echtem Müll mit Overacting up your arse, Baby.

150) Mr. Murphy © schrieb am 03.08.2014 um 11:00:22 zur Folge Die Spur des Spielers: @ Fan: Also als beste Folge der ganzen Serie wurde "Die Spur des Spielers" hier kaum oder nicht bewertet. Öfters war die Rede von der besten Folge der letzten Jahre. Bei mir persönlich belegt sie einen der hinteren Plätze der Top 40. Und was das Thema Geheimdienste angeht: Es ging um einen alten Fall, deshalb hat die Angelegenheit bezügl. der drei ??? "nur" zwei Ex-Agenten interessiert. Und wenn dabei die Machenschaften eines Agenten aufgedeckt werden sollten, wäre der Geheimdienst den drei ??? vermutlich dankbar.

151) Mr. Murphy © schrieb am 03.08.2014 um 11:04:07 zur Folge Die Spur des Spielers: Ergänzung zu 150: Machenschaften im Sinn von "Doppelagent", denn darum gehts ja.

152) Ein einfacher Fan schrieb am 03.08.2014 um 11:23:55 zur Folge Die Spur des Spielers: Das ist doch nur meine Meinung, man muss doch nicht jede andere Stellungnahme, die nicht seiner eigenen Aufassung entspricht so kritisieren! Ich finde beispielsweise das Gespensterschloss nicht so gut. Die guten Bewertungen rühren doch nur daher, das viele Fans dieses Hörspiel mit ihrer Kindheit verbinden. Unter den heutigen technischen Möglichkeiten hätte man da viel mehr raus machen können. Die Straße des Grauens ist spannend, etwas überzogen, aber das Gespensterschloss ist doch auch sehr stark an den Haaren herbeigezogen! Wenn du eine andere Meinung hast, akzeptiere ich die natürlich, aber eine andere Meinung als gepressten Müll darzustellen, ist sehr verwerflich. Wenn ich sie falsch verstanden habe, dann können Sie mich ja berichtigen.

153) Ein einfacher Fan schrieb am 03.08.2014 um 11:30:20 zur Folge Die Spur des Spielers: Es gibt gute und schlechte Folgen, die ein Individuum nicht als solche differenzieren würde! Diese Bewertungen sind also immer subjektiv!

154) Justus, Bob & Peter schrieb am 03.08.2014 um 11:38:27 zur Folge Die Spur des Spielers: @152 Eine andere Meinung als gepressten Müll darzustellen, das ist hier die übliche Vorgehensweise von 2-3 trolligen Luftpumpen. Die halten sich und ihre Meinung für den Nabel der Welt und müssen das andauernd kund tun. Am besten ist es wenn du das einfach ignorierst.

155) Mr.Farnham schrieb am 03.08.2014 um 11:41:51 zur Folge Die Spur des Spielers: Da SPUR DES SPIELERS nur noch 0,0035 vor dem Gespensterschloss liegt, ist es eine Frage der Zeit, bis man den Spitzenplatz räumen muß. Es sind auch nur 30 Bewertungen bislang. Langfristig wird sich die aktuelle Marx-Folge sicherlich ein paar Plätze weiter hinten einordnen. Unter den Top 10 könnte sie jedoch durchaus bleiben da mehrheitlich gute Bewertungen. Mir gefällt die Folge nach wie vor, obwohl ich sie zuletzt vor etwa 3 Wochen gehört habe. War nach der starken Buchvorlage alles andere als enttäuscht.

156) Ein einfacher Fan schrieb am 03.08.2014 um 11:52:10 zur Folge Die Spur des Spielers: Genau. Jeder hat eine andere Meinung und darf für diese nicht kritisiert werden, wenn man auch alle Ansichten der jeweils anderen akzeptiert!

157) Drechsel schrieb am 03.08.2014 um 13:35:32 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich weine gleich in mein Bier...

158) Knoll schrieb am 03.08.2014 um 13:59:37 zur Folge Die Spur des Spielers: Ich mach mir gleich pippi in die hose...

159) Ein einfacher Fan schrieb am 03.08.2014 um 16:15:09 zur Folge Die Spur des Spielers: Drechsel? Du musst es aber immer noch trinken! Und Troll, wenn du immer in die Hose machen musst, solltest du entweder zum Arzt gehen oder nicht immer so ängstlich sein, wie Peter.😉

160) baphomet schrieb am 07.08.2014 um 23:37:05 zur Folge Die Spur des Spielers: Tja, nachdem ich bis zur Krankenhausszene gelesen hatte, dachte ich, ein Wechsel zum Hörspiel kann nicht schaden, wenn es hier tolle Thrills geben soll und gut, dass ich es gemacht habe, die weitere quälende Lektüre ist mir erspart geblieben. Als ich zum ersten Mal von diesem Comeback hörte und um was es gehen sollte, war mein spontaner Gedanke: Das ist garantiert irgendwas mit so einer Art Bobby-Fischer-Figur, kein Witz. Und genau das ist geworden, Fischer plus Spionage. Und das ist dann auch schon alles, samt einem Doppelagenten a la Kim Philby. Ich habe während der zweiten Seite sofort komplett abgeschaltet, die langweiligen Detail zogen an mir so schnell vorüber wie die albernen Figuren, eben weil das alles nichts mit den ??? zu tun hat. Wer das glaubt, sollte sich lieber öfter auch mal andere Bücher kaufen. Man gucke zum "Gegner", wie sparsam die eigentliche Spionage als solche da überhaupt nur eingesetzt ist. Hier gibt es wieder den typischen diffusen Marx-Familien-Schmus in den Niederungen vom "Schlüssel", samt Schlupfgrabbler in Form des Schachbretts. Ich hole dann eher einen echten (alten) Le Carré heraus und das würde ich auch den schon älteren Kids empfehlen. Am Ende werden in der Folge die Beweise verbrannt, seltsamerweise ist diesem Schrott das Schicksal erspart geblieben.

161) Dave schrieb am 08.08.2014 um 15:55:20 zur Folge Die Spur des Spielers: "Niederungen vom "Schlüssel""??? Also ich weiß echt nicht, was du hast. Warum soll man eine drei ??? Geschichte nicht mal n bisschen mehr wie n Familiendrama schreiben??? Wird dadurch irgendeine DDF-Regel gebrochen? Ich wüsste nicht welche.

162) baphomet schrieb am 08.08.2014 um 16:17:21 zur Folge Die Spur des Spielers: Weil die ??? keine Familiendramen wie "Buddenbrooks" oder "Die Korrekturen" sind und wenn das überhand nimmt, wie schon öfter bei Marx, hat das mit der Serie nichts mehr zu tun. Bei den genannten Bücher ist das viel besser und gehört dahin, also lese ich das da. Hätte er sich wenigstens etwas beschränkt auf nur den Familienkonflikt oder nur die Agentengeschichte, wäre noch was zu retten gewesen. Hier musste alles jetzt rein, denn viel hilft viel, aber auch weil er vielleicht gemerkt hat, dass die Elemente einzeln nicht zwingend sind. Es ist schade, weil er grundsolide auf seinem Niveau beginnt mit der ausufernden Auktion und dem Unfall. Der "Schlüssel" ist natürlich noch viel unerträglich schmalziger.

163) Mr. Murphy © schrieb am 08.08.2014 um 17:05:24 zur Folge Die Spur des Spielers: @ baphomet: Interessant. Was meinst Du zu meinen Gegenargumenten zur Agenten/Geheimdienst-Kritik in #150 und #151 ?

164) baphomet schrieb am 08.08.2014 um 17:49:38 zur Folge Die Spur des Spielers: @163 Für meine Begriffe ist die angebliche Obsoletheit und die Vertuschung am Ende die größte Schwäche an der Agentenkiste überhaupt. Warum macht Marx hier das Agenten-Fass überhaupt auf, wenn alles sowieso ganz egal ist, jedenfalls in der Marxschen Weltsicht? Erneut, wie im unseligen letzten Band der "Toteninsel", legitimiert er sich selber dabei, die ??? bei mutwilligen antiamerikanischen Aktivitäten zu schildern, wenn er JJ selbstherrlich Feuerchen anfachen und Verdunklung von Landesverrat begehen lässt. Das hätte der echte JJ nie gemacht.

165) Sommerfuchs © schrieb am 09.08.2014 um 14:52:02 zur Folge Die Spur des Spielers: @164: Ja, nicht wahr? Die obsolete Disqualifizierung der didaktischen Hypotenuse empfinde ich hier auch als retrograde Defamilisierung der konsequenten Entmystifizierung. Da hast du absolut Recht! Eine kausale Apokalypse der sprachlichen Kernsubstanz lässt mich fragend zurück. Was wollte Marx uns mit dieser ballistischen Diffusion sagen? Meiner persönlichen Meinung nach sprechen wir von einer semipermeablen Divergenz der Statik und akustischen Monogamie. Dafür gibt es keine Entschuldigung!

166) Hunchentoot © schrieb am 09.08.2014 um 15:22:22 zur Folge Die Spur des Spielers: "Eine kausale Apokalypse der sprachlichen Kernsubstanz lässt mich fragend zurück."

Also DER Satz is' Hammer

167) baphomet schrieb am 09.08.2014 um 15:23:47 zur Folge Die Spur des Spielers: Wohl zuviel im Gästebuch gespickt, was? Hier gibt es lediglich ein Fremdwort in #164. Oder kriegt der Sommerfuchs einen Sonnenstich, wenn Sankt Marx betroffen ist?

168) Micro schrieb am 09.08.2014 um 18:29:02 zur Folge Die Spur des Spielers: Also die Folge ist wahnsinnig gut. Ich habe bisher kein einziges DDF-Buch gelesen, weil ich die Hörspiele liebe, schließlich hört man in Büchern die Sprecher nicht :D Die letzten 5 Folgen waren der letzte Mist, und es kam mehr und mehr so rüber, als wolle Europa einfach nur Geld, ohne Qualität zu bieten. Mit dem Autoren-Comeback gibt es jetzt endlich (!!!) nach Folge 163 wieder eine 10/10 Punkte Folge. Genial, super und nicht langatmig. Auch wenn die Folge was mit dem Geheimdienst zu tun hat, hebt sie nicht ab. Juchhu! Und endlich wird der Fall mal nicht im Alleingang von Justus gelöst, jawollo, so will ich das haben. Kein Rätsel, sondern knackig gute Spannung! Lediglich die Auflösung greift etwas hoch und kommt dazu sehr plötzlich, was man aber verstehen kann, wenn man sich die Spielzeit ansieht: 81:50! Übertrifft damit a) die SMS aus dem Grab, die bis dato den Rekord mit 78:54 hielt und b) die reguläre 80-Minuten CD, weshalb ein Brennen wohl nur auf MP3-CDs oder in leicht verschnellerter Form auf 80 Minuten-CDs möglich ist. Aber alles in allem: KLASSE! Lasst es so weitergehen. Dass man 5 Folgen lang auf so etwas warten musste, naja, Schwamm drüber!

169) DBecki © schrieb am 09.08.2014 um 20:13:34 zur Folge Die Spur des Spielers: Welchen Rekord soll die SMS aus dem Grab bitte gehalten haben?

170) Sokrates © schrieb am 09.08.2014 um 21:49:29 zur Folge Die Spur des Spielers: @Micro#168: Es gibt auch 90-Min-Rohlinge, aber brennen wär ja illegal!

171) Micro schrieb am 09.08.2014 um 22:07:40 zur Folge Die Spur des Spielers: @Sokrates: Nein, CDs sind nicht (mehr) kopiergeschützt, wäre legal. DBecki: Hättest du aufmerksam gelesen, wüsstest du das: SMS aus dem Grab war die bis dato längste reguläre Folge, nimmt man die 3CD-Folgen 100, 125 und 150 weg.

172) baphomet schrieb am 09.08.2014 um 22:21:52 zur Folge Die Spur des Spielers: Legal ist aber nur eine Eigenkopie der gekauften CD für den Hausgebrauch, alles andere ist illegal.

173) DBecki © schrieb am 10.08.2014 um 07:42:04 zur Folge Die Spur des Spielers: @ Micro: Super. Und wenn man dann noch die wegnimmt und jene außen vorlässt, ist plötzlich das Bergmonster die längste Folge.

174) Der Leviathan schrieb am 10.08.2014 um 11:01:20 zur Folge Die Spur des Spielers: @DBecki: Hast Du an einem frühen Sonntagmorgen nichts anderes zu tun, als solch einen Mist zu schreiben? Ist doch korrekt, wie er es schreibt: von allen regulären Einzelfolgen die längste.

Armer Tropf!

175) Sokrates © schrieb am 10.08.2014 um 11:06:08 zur Folge Die Spur des Spielers: Hat zwar was mit Hsp./CDs/MCs allgemein, aber nicht DIESER Folge zu tun, daher: *Off.Topic* @Micro#171: Interesante Rechtsauffassung, kein Kopierschutz = Kopiererlaubnis!? Hmmm, Bücher haben m.W. auch keinen Kopierschutz, trotzdem wär es illegal, sie einzuscannen UND die Daten weiterzugeben - auch kostenlos nicht!
Die legale Eigenkopie ist für Auto, Kinder und andere Zweit- oder Drittabspielgeräte im eigenen Haushalt ok. Verleihen, verschenken oder gar verkaufen darf man die Kopien auch nicht; und wenn man das Original abgibt, muss man die Kopie vernichten. Gilt m.M.n. auch für mp3-CDs. *O.T.Ende*

176) Der Leviathan schrieb am 10.08.2014 um 11:09:38 zur Folge Die Spur des Spielers: Wo hat er denn geschrieben, dass es NICHT für den legalen Eigengebrauch ist? Das ist doch eine reine Unterstellung Deinerseits, die aus seinem Beitrag gar nicht herauszulesen ist.

177) Sokrates © schrieb am 10.08.2014 um 11:17:23 zur Folge Die Spur des Spielers: zu#175: Ups, es muss am Ende des 1. Absatzes heißen "... - auch kostenlos nicht _erlaubt_!"!

178) Sokrates © schrieb am 10.08.2014 um 11:34:49 zur Folge Die Spur des Spielers: @Lev#176: Stimmt, hat er nicht. Aber ich unterstell' ihm ja nicht, dass er das vorhätte (und hab 0 Bock auf'ne Endlosdiskussion, wer wem wann u. wie was unterstellt...). Ich warne nur, FALLS er o. irgendjemand, der/die das liest, das vorhätte, dass mglw. mit juristischen Konsequenzen gerechnet werden muss... b.t.w.: Wenn ich mir CDs fürs Auto kopier, posaun ich das doch nicht via Internetforum in die Welt hinaus -> Frage: Welche Intention KÖNNTE sein Hinweis auf "Kopierschwierigkeiten" u. seinen angedeuteten(!) Frust darüber in Beitrag #168 haben!? Nutzt er die Kopie legal, ok. Dafür hat er ja meinen Verweis auf 90Min-/-800MB-CD-Rohlinge (es gibt sogar 100Min/900MB) in #170, ob er die überall im Laden bekommt oder ob die dann auch anstandslos von JEDEN CD-Player abgespielt werden können, kann ich nicht beurteilen (wozu gibt's amazon.de).

179) Sokrates © schrieb am 10.08.2014 um 11:39:59 zur Folge Die Spur des Spielers: @Lev#176Nachtrag: ...und seine Rechtsauffassung in #171 bleibt m.M.n. zumindest fragwürdig.

180) DBecki © schrieb am 10.08.2014 um 15:36:10 zur Folge Die Spur des Spielers: Ach Gottchen, wieder einer, der meint er müsste sich mit Zweitnick verteidigen. Armer Wicht.

181) Pogopuschel schrieb am 10.08.2014 um 16:52:10 zur Folge Die Spur des Spielers: Also ich kaufe mir die neuen Folgen (wenn ich sie mir denn noch kaufe und seit meine Sammelleidenschaft erloschen ist) nur noch als Download bei Amazon und brenne sie mir dann auf CD (ganz legal). Die umgekehrte Variante wäre, sie als CD mit beigefügtem Autorip zu kaufen. "Die Spur des Spielers" habe ich dann eben auf zwei CDs gebrannt.

182) Micro schrieb am 10.08.2014 um 22:11:16 zur Folge Die Spur des Spielers: Also erstmal wird das Bergmonster wohl erst die längste Folge sein, wenn du fast alle anderen weglässt, DBecki (kürzeste ist übrigens der rasende Löwe, 39:45 Min.) Zweitens gehört so eine CD-Kopier-Diskussion ganz bestimmt nicht hierher, ist aber amüsant gewesen, das hier zu lesen. Zu guter Letzt kaufe ich mir ähnlich wie Pogopuschel #181 die Folgen seit Folge 156 auch nur noch via Amazon ;) Und jetzt hoffe ich mal, dass es ab jetzt wieder eine Diskussion über die Folge gibt und nicht über kopiergeschützte oder ungeschützte CDs, 900 MB-Rohlinge etc. ;)

183) Professor Carswell © schrieb am 11.08.2014 um 01:56:04 zur Folge Die Spur des Spielers: Die kürzeste Folge ist die Folge 29 (aA). Diese zähle ich zwar nicht zu den regülären aber regulär wird diese zu den regulären gezählt. (Toller Satz ) Und es geht auch noch kürzer beim Löwen, denn der Löwe hat in der neuen Abmischung auf MC und CD eine Spieldauer von 39:45 und in der alten Abmischung auf MC eine Spieldauer von 38:26.

184) Professor Carswell © schrieb am 11.08.2014 um 03:21:34 zur Folge Die Spur des Spielers: Nachtrag um Nachfragen zuvorzukommen: Warum Folge 29 trotz Sonderstatus regulär als reguläre Folge zu sehen ist: Wenn mit dem Stichtag 04.07.14 die Folge 169 (Spur des Spielers) erschienen ist wird niemand* auf die Frage "wie viele Folgen sind bisher erschienen" mit "168 Folgen" antworten (plus soundso viel Sonderfolgen).
*) außer des Erscheinens von Folge 169 Unkundige (und andere vertrackte Sonderfälle )

185) baphomet schrieb am 11.08.2014 um 07:05:12 zur Folge Die Spur des Spielers: Hier auch mal etwas Fan-Klüngel: Hat noch jemand das Kirschkuchen-Attentat bemerkt?

186) Micro schrieb am 11.08.2014 um 10:40:54 zur Folge Die Spur des Spielers: Naja, als Attentat würde ich das jetzt nicht bezeichnen, etwas übertrieben :D Und ich habe mir die Erst- und Neuauflage der 29. Folge zusammengeschnitten, Laufzeit ca. 81 Minuten, ist somit nicht die kürzeste Folge für mich, hihi.

187) Mr. Murphy © schrieb am 12.08.2014 um 18:32:04 zur Folge Die Spur des Spielers: @ DBecki: Na, zum Glück weiß der Zweitnick-User nicht, dass es die Diskussion vor ein paar Wochen - auch mit dir - schon mal gab und seinerzeit genauso geklärt/erklärt wurde, wie vorgestern...

188) Mr. Ndula © schrieb am 23.08.2014 um 20:16:44 zur Folge Die Spur des Spielers: das hörspiel hat mir richtig richtig gut gefallen. endlich mal wieder eine folge, die man nach dem hören gleich nochmal anstellt. reichlich action, keine ewig langen monologe. weiter so!

189) jogo © schrieb am 12.09.2014 um 08:07:23 zur Folge Die Spur des Spielers: So nach etlicher Zeit bin ich auch mal dazu gekommen, das Hörspiel zu hören. Zum Buch kann ich nicht viel Sagen, da ich DDF nicht lese. Kann nur sagen, dass ich das Hörspiel als eines der besten der Serie halte und es zurecht in der Bewertung unter den Top 10 steht und sogar Klassik-Folgen hinter sich lässt. Geschichte ist spannend geschrieben, die Atmosphäre gut ausgestaltet und es sind gute Sprecher dabei. Dass einige die Stimme von Professor Beurmann für zu alt für Titus halten, kann ich nachvollziehen, allerdings bin ich der Meinung dass er sich schon immer alt anhörte und somit kann ich die plötzliche Empörung nicht so ganz nachvollziehen. Ich gebe der Folge eine 2 .

190) jogo © schrieb am 12.09.2014 um 08:15:08 zur Folge Die Spur des Spielers: P. S. Ich kaufe meine DDF-Hörspiele wie schon mein ganzes Leben lang auf Kassette und was anderes kommt mir nicht auf den Tisch, auch wenn die frühen schon etwas ausgeleihert sind. Ich besitze auch noch meinen portablem Kassettenspieler *Schleichwerbung vermeid* ;)

191) Mr. Murphy © schrieb am 02.10.2014 um 18:52:50 zur Folge Die Spur des Spielers: *** SPOILER *** ... setze ich mal, da die Episode noch nicht so alt ist. Die Folge erinnert an einem Punkt an eine andere Folge der Serie: An "Spuk im Netz" von A. Vollenbruch. Auch in der Folge "Spuk im Netz" starten die Ermittlungen aufgrund eines Irrtums. Dort war es ein Recherchefehler, hier ist es die Bedeutung des Unfalls am Anfang der Hröspielhandlung. Ist diese Art der Übereinstimmung schon jemandem aufgefallen?

192) DBecki © schrieb am 02.10.2014 um 20:31:32 zur Folge Die Spur des Spielers: Dass noch jemand so sehr um die Ecke gedacht hat, ist schwer vorstellbar.

193) Micro © schrieb am 02.10.2014 um 21:04:34 zur Folge Die Spur des Spielers: Öhm.. ich auch nicht ;)

194) Choronzon © schrieb am 04.01.2015 um 23:00:34 zur Folge Die Spur des Spielers: Marx hat zwei Ideen, die einen Roman machen sollen, aber keinen Plot. Die Ideen sind die ausufernde Versteigerung, die auf Ernest Lehman zurückgeht, der sie auch so gut fand, dass er sie nach "Der unsichtbare Dritte" nochmal in "Der Preis" verwendet hat. Die andere ist Bobby Fischer bei den drei ???. Die beiden will er verbinden und das gelingt nicht wirklich, denn in der zweiten Hälfte wird nur noch langatmig rekapituliert. Das hat mit den immer plotgetriebenen Klassikern nichts zu tun und daran sinkt das Buch und noch mehr das Hörspiel immer weiter ab, wie mit Blei beschwert. Das Schachbrett wird dann zum Schlupfkrabbler und zur unbeholfenen Lemarchands Box des kalten Krieges, das an sich wohl nicht mal dem albanischen Geheimdienst standgehalten hätte. Schade, ein super Opener, aber ohne zwingende Geschichte heisst es danach nur noch wirres Hangeln, bis endlich der Bobby kommt. Wenn man was über den eher unangenehmen Antisemiten BF wissen will, lese man den guten englischen Wiki-Beitrag.

195) Boomtown © schrieb am 05.01.2015 um 01:44:09 zur Folge Die Spur des Spielers: @194 An "North by Northwest" musste ich auch denken. Schöne Hitch-Reminiszenz und damit Pluspunkt. Das Schachbrett ist hier der MacGuffin. Nicht wirklich von Bedeutung und nach Glaubwürdigkeit frage ich hier genauso wenig wie bei Hitch. Ansonsten habe ich ein Faible für die Folgen, wo vergangene oder historische Ereignisse rekonstruiert werden müssen. Das ist doch durchaus ein klassisches Element der Serie. Vor allem aber besticht hier die Atmosphäre. Sowohl die tragische Geschichte um Lansky fand ich beim ersten Lesen durchaus spannend und das Flair am Schrottplatz und in Rocky Beach überzeugt ausnahmsweise auch mal wieder auf ganzer Linie - auch im Hörspiel. Endlich lebt hier mal wieder was außer Blacky und der der Kreissäge. Es gibt Bewohner, Nachbarn, Publikum... Im direkten Vergleich zu allen Folgen drum herum habe ich hier nichts als zäh oder langatmig empfunden. Im Gegenteil, endlich mal keine halbstündige Einführungsszene mit lahmen Erklärungen und endlosen Vorbereitungen. Ankreiden würde ich höchstens das tote Gleis mit dem Sportlehrer. Das sorgte zwar beim ersten Mal für Abwechslung, langweilt aber dann etwas bei weiteren Durchgängen. Dennoch: Zusammen mit Buchnas "schreiendem Nebel" der einzige echte Lichtblick der letzten 40 Folgen.

196) kaeptn kidd © schrieb am 15.05.2015 um 14:25:27 zur Folge Die Spur des Spielers: Gestern habe ich "Die Spur des Spielers“ gehört. Zwar nicht zum ersten Mal, aber offensichtlich zum ersten Mal mit voller Aufmerksamkeit. Denn ich habe erst jetzt festgestellt, dass ich die Folge, die ich bisher als ziemlich nichtssagend abgespeichert hatte, richtig gut fand. Abgesehen davon, dass ich die Hörspielumsetzung (Sprecher, Sounds, Atmosphäre(!), Locations, Dramaturgie, roter Faden etc.) weit mehr als nur solide fand, hat mir v.a. die Story richtig gut gefallen. Das Geheimdienst-Thema wurde hier um Längen besser und organischer untergebracht als z.B. bei Skateboardfieber (wo man eigentlich nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen kann). Dazu gab es ein paar wirklich clevere Wendungen. *SPOILER* Besonders die Stelle, an der die drei den Unfall zum ersten Mal richtig rekapitulieren und Bishop Blakes Autoschlüssel und damit das Schachbrett finden, hatte einen tollen Aha-Effekt (ganz ohne Holzhammer und Brechstange ). Außerdem gefielen mir die einzelnen Figuren und die Art, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln bzw. in welchem Licht sie dem Hörer erscheinen. Im Grunde ist man ständig auf dem falschen Dampfer, was die ganze Angelegenheit sehr spannend macht. Blake z.B., den man erst nur als alten Mann und armes Opfer sieht, entpuppt sich später als „Monster“. Der „Sportlehrer“, der anfangs eindeutig den Eindruck des Bösewichts macht, ist am Ende rehabilitiert. Und auch Sam Chiccarelli sorgt für einige interessante, unerwartete Momente. Eine wirklich tolle, vielschichtige aber durchaus nicht abstruse Geschichte, die besonders als Hörspiel großen Spaß macht.

Die einzigen kleinen Minuspunkte: Erstens gibt es wieder einige sehr langatmige Dialoge, bei denen man sich schon etwas zwingen muss, um dran zu bleiben. Zweitens bin ich kein Fan der Sprecherin (bzw. der Interpretation) von Mrs. Kretschmer. Was irgendwie schade ist, weil ich die Figur an sich ganz reizvoll finde. Durch ihre ständig überdrehte Stimme wirkt sie aber immer etwas plumper und plakativer als es vielleicht sein müsste. Beide Punkte (sowie der Sprecher von Derek) schmälern das Hörvergnügen allerdings nicht. Eine herausragende Folge.

197) Boomtown © schrieb am 17.05.2015 um 00:01:03 zur Folge Die Spur des Spielers: Sehe ich sehr ähnlich. Top 5 seit Folge 100.

198) Micro © schrieb am 30.06.2016 um 12:00:31 zur Folge Die Spur des Spielers: Letztens auch mal wieder gehört und nach wie vor beste Folge der kompletten Serie für mich. Hier stimmt einfach alles und ich bin Minninger so dankbar, dass er das Hörspiel dieses Mal nicht atmosphärisch hat untergehen lassen. Schlägt sogar die Villa der Toten, den Karpatenhund und den Fluch des Rubins. Besonders gelungen ist hier, wie Marx den Leser/hörer auf eine falsche Fährte führt und -SPOILER- der Unfall gar nicht zum Fall gehörte. -SPOILER ENDE- Schade, dass Jens-Peter Morgenstern das Soundtrack-Album zu dieser Folge noch nicht veröffentlicht hat. Zudem hat die Folge wirklich richtig klasse Sprecher, vor allem Mrs. Kretschmer, Sam Chiccarelli oder auch der Sportlehrer und Blake. Derek liegt ein wenig dahinter, nervt aber nicht. Dazu gibt's noch die passende Prise Humor ("Nimm dir einen Keks" - "obwohl es gar keine Kekse gab" ) und eine gut durchdachte Storyline. 1 plus mit Sondersternchen.

199) Zigi © schrieb am 30.08.2017 um 17:48:01 zur Folge Die Spur des Spielers: Interessante Geschichte, erinnerte mich am Anfang etwas an den sprechenden Totenkopf mit der Versteigerung. Die Story mit dem Spion im kalten Krieg ist auch nett. Man kann sich ganz der Geschichte hingeben ohne sich zu ärgern. Nettes Versteckspiel mit dem Schachbrett, das garnicht gestohlen war. Und der Unfall war nur ein Unfall. Eine interessante, gute Folge, mindestens eine 2.

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