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1) 3nTaiL © schrieb am 11.08.2012 um 20:29:34 zur Folge Das blaue Biest: Das neue Werk von Hendrik Buchner sorgt vor allem für eines - Spaß. Und das meiner Meinung nach nicht zu knapp. Ob es nun das Wiedersehen mit einem alten Bekannten, die wilden Spekulationen eines selbsternannten Ermittlers, die Spielchen eines durchtriebenen Mädchen oder ganz einfach die Kulisse des Falls mit all seinen Filmanspielungen ist, all dass hat mich beim Lesen sehr amüsiert. Der Fall, der an sich ist sehr einfach konstruiert und auch relativ leicht zu durchschauen ist, bezieht seinen Charme aus eben jenen Randerscheinungen, was ihn jedoch nicht minderwärtig macht. (Ab hier herrscht Spoiler-Alarm) Genau genommen handelt es sich ja mal wieder nicht nur um einen, sondern dieses Mal gleich um drei verschiedene Fälle, die kaum bis garnicht miteinander verknüpft sind. Da hätten wir zuerst unserern alten Freund Gabbo, der noch immer im Gefängnis sitzt und daher durch zwei Komplizen in Erscheinung tritt. Dann wäre da als zweites unser Namensgeber "das blaue Biest", welches ebenfalls nicht im Mindesten mit dem eigentlichen Fall der drei Detektive zu tun hat. Und u guter letzt wäre da noch unser Saboteur, wegen dem die drei Fragezeichen überhaupt erst eingeschaltet werden. Wie man sicherlich schon ahnen kann sorgt diese Fülle an verschiedenen Fällen dafür, dass kein einzelner davon wirklich tiefgründig werden kann. Das es sich beim blauen Bist um einen Liger handelt, wusste ich von dem Moment an, als Andy beteuerte, dass das Wesen tatsächlich eine riesenhafte Raubkatze seien musste ( Und das ich mal vorzeitig etwas weiß, kommt ausgesprochen selten vor). Die Geschichte rund um den Saboteur war an sich nicht im Vorfeld lösbar, jedoch hätte durch den Diebstahl der Kamera wohl jeder 8-jährige schon im Vorraus gewusst, dass hier etwas vertuscht werden sollte. Und die Sache mit Gabbo fand schon ihr Ende, bevor sie überhaupt richtig begann. An Spannung ist aus dem blauen Biest also nicht viel herauszuholen. Deshalb hat Buchna wohl auch mit so viel Witz gefüllt. Doch jetzt zu etwas ganz anderem. Das blaue Biest weißt von allen drei fragezeichenbüchern, die ich bisher gelesen habe, den größten Bezug zur "Jetztzeit" auf. Ich möchte hier vor allem Judy mit ihrem Smartphone hervorheben, aber auch Bob, der sich im Internet-Cafeé über Google-Map ein wenig am North Brand Boulevard umsieht. Aber auch die Titel einiger Filme machen unmissverständlcih klar, dass wir uns hier im 21. Jahrhundert befinden ( Fluch der Karibik, harry Potter). So jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben, dass ich schon garnicht mehr weiß, was ich eigentlich noch alles schreiben wollte. Aber das Geschriebene reicht ja für den Anfang. Zum Schluss möchte ich den blauen Biest noch eine gute 2 von mir übergeben. Die hat es sich meiner Meinung nach verdient!

2) artspice © schrieb am 11.08.2012 um 22:41:47 zur Folge Das blaue Biest: So, ich möchte nun auch meinen Senf zweiten gelesenen der drei neuen Bücher dazugeben. Den Titel finde ich nicht so prickelnd, das Cover hingegen spricht mich schon an. Das hätte eine richtige tolle mythologische Rätselfolge werden können – allein, der Klappentext sprach dagegen. Aber schauen wir mal…

VORSICHT SPOILER!!
Ein Anruf von Andy Carson – herrlich. Eine alte Figur kehrt zurück. Und dazu noch eine, die nicht durch ständige Gastauftritte verbraucht ist. Mein ganz persönliches Problem: Irgendwie fällt es mir schwer, gedanklich Figuren aus den alten Folgen in die neuen Folgen zu transferieren. Aber dennoch: ein schönes Wiedersehen. Dann geht es direkt rasant weiter. Es gibt gleich einige Verdächtige, zwei undurchsichtige Verfolger und mit dem Filmpark eine tolle Szenerie. Buchna beschreibt das Setting sehr lebendig. Auch hier gibt es aber wieder ein Manko, das aber auf meinem persönlichen Geschmack beruht: Ich mag keine realen Gegenwartsbezüge in „meinem“ ???-Universum. Das störte mich schon bei Karis blutenden Bildern (da war es die Ausstellung). Hier sind es eben die Filme wie Lethal Weapon, Harry Potter und Fluch der Karibik, die für mich irgendwie nicht in diese Welt passen.

Der Fall an sich ist spannend und geheimnisvoll gleichermaßen. Und auch wenn der Leser früh ahnt, dass das Biest und die Sabotageakte zweierlei Fälle sind, so gelingt es Buchna doch sehr gut, diese logisch zu verknüpfen ohne dabei irgendwelche an den Haaren herbeigezogenen Verbindungen schaffen zu müssen. Bei ihm ist es schlicht der gute alte Kommissar Zufall, der Saboteur und Mantikor zur gleichen Zeit in den Freizeitpark treibt Überhaupt finde ich es schön, dass der Autor darauf verzichtet, alle Verdächtigen zwanghaft in die Schlusslösung einbauen zu wollen. Stattdessen lassen sich diverse Verdächtige ganz nebenbei anders erklären: Die Verfolger sind schlicht zwei Mitschüler und die Ex-Knackis planen einen Einbruch. Das dabei gleich ein noch offener Aspekt aus einem alten Fall gelüftet wird, ist ebenfalls ein netter Nebeneffekt. Auch die Hauptauflösung weiß zu gefallen. Dass ein verwirrter Mann seinen zahmen Liger (das Wissen darüber war übrigens sehr detailgenau recherchiert) zu einem Fabelwesen „umbaut“ mag aufwendig erscheinen, aber da gab es bei den ??? schon ganz andere Tatausführungen. Auch die Auflösung der Sabotageakte war logisch und gut durchdacht – wobei das hier schon das zweite der drei neuen Bücher der Hauptserie ist, in denen verschmähte Liebe das Tatmotiv ist.

Ein weiterer Pluspunkt in diesem Buch: Hendrik Buchna hat sich mit der Materie befasst. Nicht nur, dass die Ortsangaben aus den alten Fällen korrekt sind, auch die ganz persönlichen Charaktereigenschaften der drei Detektive arbeitet Buchna schön heraus. Bobs Recherchefähigkeit, Justus dozierende Art und Peters Angst vor unerklärlichen Gestalten.

Wo viel Licht, da muss auch etwas Schatten sein? Ja, das gilt auch für diesen Fall. Die Erwähnung der aktuellen Filme in einem ???-Roman sprach ich ja schon an. Und der für mich nervtötendste Effekt daraus ist die Figur des Nicky DeLores alias Leo Getz aus Lethal Weapon. Ich mag die Lethal-Weapon-Filme sehr. Aber schon in den Filmen fand ich die Figur des Leo Getz nervig. Und irgendwie sprang mein Kopfkino an und ich sah Joe Pesci durch die ???-Welt laufen. Und das passt für mich einfach nicht. Wobei ich schon froh war, dass Buchna nicht Dick Perry reaktiviert hat – den kann ich noch weniger leiden.
Der zweite negative Aspekt in diesem Buch sind für mich die Szenen mit Alyssa. Die ganze Episode ist so überflüssig wie ein Kropf. An die Infos hätte der Autor Bob auch anders rankommen lassen können. Dafür braucht es nicht etwa 10 Seiten und ein selten doofes Frage- und Antwort-Spiel. Und überhaupt – nicht zu verraten, was in dem Karton ist, ist ja wohl eine Frechheit *gg*.

Last but not least: sprachlich und stilistisch ist das Buch 1a. Buchna hat eine lebendige Sprache, schönen Wortwitz und er passt das alles dem Stil der Serie an. Das Buch liest sich flüssig, der Autor setzt Stilmittel gekonnt und dezent ein. Einziges Manko auch hier ist das Lektorat. Wenn dem Autor schon ein Schnitzer unterläuft, sollte das doch spätestens dort auffallen. So auf S. 116, als Bob das Überfall-Opfer an der grünen Jacke erkennt – Bob war zu Zeitpunkt des Überfalls aber gar nicht vor Ort. Und ob ihm die anderen die Details bis hin zur Jackenfarbe erzählen – na ja.

SPOILER ENDE

Insgesamt ein ordentliches Buch mit einer logisch erzählten Geschichte. Spannend ohne es mit Cliffhangern zu übertreiben, ich konnte beim Lesen jedenfalls nicht so einfach aufhören. Die oben genannten negativen Aspekte sorgen aber doch für Punktabzüge, so dass ich letztlich bei einer guten 2 minus lande.

3) Crazy-Chris schrieb am 12.08.2012 um 19:11:56 zur Folge Das blaue Biest: Hm, was war das ? Generell haben mich weder Titel noch Cover richtig angesprochen, aber es gilt ja: "Don't judge a book by it's cover".
Was also bietet Hendrik Buchna mit seinem vierten Vollwert-DDF-Bücherband ? Da wäre zunächst die klassische Sabotage-Thematik, wie man sie bei DDF schon öfter gelesen hat. Und wie 3nTail in Beitrag 1) ganz richtig sagt, es handelt sich eigentlich um 3 Fälle in einem Band. Man hätte auch gut 3 Kurzgeschichten daraus machen können, denn die Kopplung zwischen den Geschichten dient nur dazu, falsche Fährten zu legen.
Den übergreifenden Spannungsbogen vermisse ich daher etwas, nichtsdestotrotz fühlte ich mich gut unterhalten. Der Rückbezug auf alte, ganz alte Fälle scheint mittlerweile sowas wie ein Markenzeichen von Buchna zu werden. Finde ich etwas erstaunlich, denn es geistert ja immer noch die Aussage umher, dass man bei Kosmos bewusst auf eine Nummerierung der Bücher verzichtet, weil/damit sie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können. Die Kenntnis des alten Falles ist zwar nicht nötig, aber allemal hilfreich. Ich bezweifle, dass die offiziell angepeilte Leserzielgruppe der 10-12 jährigen die alten Bände kennt, das kann man eher bei den erwachsenen Lesern voraussetzen. Und selbst die haben nach Jahren meistens nicht mehr alle Details der Handlung parat. Sinnvoll wäre es, die Handlung des alten Falles in ein paar Zeilen zusammenzufassen und in ein Vorwort zu verpacken.
Richtig unlogisch fand ich nur die Sache mit dem Liger: die derzeit größte Raubkatze auf Erden wird tagelang in einen Freizeitpark rein- und rausgeschmuggelt, und niemand merkt es ? Möglich zwar, aber als logisch und wahrscheinlich empfinde das nicht.
Der ganz große Wurf ist es für meinen Geschmack daher nicht geworden, gute Unterhaltung war es aber allemal. Ich vergebe eine 2-.

4) 3nTaiL © schrieb am 12.08.2012 um 21:06:19 zur Folge Das blaue Biest: Hab jetzt mal nachgezählt. Im Buch sind insegsamt 32 Anspielungen auf Filme bzw Filmreihen vorzufinden. Kleine Abweichungen sind im Berreich des möglichen :D

5) smice © schrieb am 12.08.2012 um 21:29:56 zur Folge Das blaue Biest: "ich kann mir nicht vorstellen, dass er so schnell wieder freigekommen ist". herrlich, ist ja auch nur, hmm, knappe 42 jahre her . ansonsten liest sich das buch wirklich nett an. hab bewusst drauf verzichtet, das bisher gepostete zu lesen, und bin umso gespannter, wies wird.

6) Mr. Murphy © schrieb am 14.08.2012 um 13:02:39 zur Folge Das blaue Biest: Das neue Buch von Hendrik Buchna hat mich gut unterhalten. Ein alter Bekannter kehrt zurück, der bisher keine weiteren Gastauftritte hatte. Neben dem Hauptfall (Sabotage) gibt es noch zwei weitere Fälle. Die ganze Geschichte ist interessant und es gibt viel Humor. Was ich etwas vermisst habe, war die Spannung. Die gibt es im Buch nur spärlich. Die Auflösung mit dem blauen Biest hat mir richtig gut gefallen, da ich sie zu keinem Zeitpunkt voraus gesehen habe. Genauso gut ist die Auflösung des anderen Falls mit der Sabotage geworden. Schön, dass es da mehrere Verdächtige gab. Der dritte Fall war da im Vergleich ein Minifall, den die drei Detektive nebenbei lösten. Die Figurenzeichnung ist Buchna gut bis sehr gut gelungen und auch sein Schreibstil hat mir wieder gefallen. Auch das Setting (Filmpark) war toll. Die Szenen mit dem Mädchen Alyssa waren lustig und etwas spannend.

Fazit: Das neue Werk von Hendrik Buchna hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Das es im Prinzip drei Fälle waren, hat mich nicht gestört. Als Note vergebe ich eine glatte 2.

7) Laflamme © schrieb am 15.08.2012 um 13:25:06 zur Folge Das blaue Biest: Ich fange ja beim Lesen immer mit dem Autor an, von dem ich mir am wenigsten verspreche; diese Position hat sich der Herr Buchna mit seinen bisherigen Veröffentlichungen redlich verdient und den Herrn Sonnleitner abgelöst. Diesmal bringt er viel neues: Einen Movie Park, sinnlose Gesetzestexte, jede Menge Filmanspielungen und die Wiederkehr von Andy Carson.

*** Ab hier wird möglicherweise gespoilert ***

Wenn man freundlich sein will ist es schön, dass die Fragezeichen getrennt ermitteln und man stets auf dem Laufenden gehalten wird, was an der anderen Stelle passiert. Ebenfalls schön, dass es mehrere Verdächtige gibt, auch wenn sie mit dem eigentlichen Fall nichts zu tun haben.

Wenn man nicht so freundlich sein will könnte man sagen, die ganze Story mit Bob in Burbank ist überflüssig, und durch die ständigen Schauplatzwechsel wirkt das Buch unruhig und gehetzt. Überflüssig vor allem deswegen, weil der ganze Handlungsstrang ein riesiger Red Herring ist. Sollten da einfach nur Seiten gefüllt werden?

Puristen könnten sich daran stören, dass ein großer Aufwand um SMS, Google Maps (nicht explizit genannt in Bobs Recherchen), Youtube (Peters peinliches Internetvideo, ebenfalls nicht explizit genannt) und Smartphones (Live-Übertragung der Überwachungsvideos) gemacht wird.

Die Rätselstruktur war wie beim Nebel leicht durchschaubar, ich hatte die richtige Reihenfolge eine Seite vor Justus. Der Täter wurde wieder spät eingeführt und war nicht zu erraten. (Diesmal wurde er aber zumindest früh in einem Nebensatz erwähnt.)

*** SPOILER ENDE ***

Einige Schlussbemerkungen:

* Chris in Post #3: "Its", nicht "it's"! Als Hilfe: "it's" steht für "it is", einfach ausprobieren ob man den Satz sinnvoll mit der vollständigen Version bilden kann.
* Respekt vor der Recherche vom Autor, da wurde großer Aufwand betrieben, allerdings...
* ...gab es da auch zwei Klopse drin:
- ein kleinerer: Das Laserschwert aus Star Wars ist wohl eher ein "Lichtschwert" ("Lightsaber") - ja, ich weiß dass ein Laser aus Licht besteht...
- ein größerer: In Amiland gibt es auf den High Schools bedingt durch das Kurssystem Freshmen, Sophomores, Seniors etc. aber SICHER KEINE 12. Klasse!

Fazit: Man nehme das Kids-Buch "Tatort Kletterpark" und blase es auf größere Dimensionen auf, dies aber ganz gut. Der Auftritt von Andy hat mich gefreut, der nervige Möchtegerndetektiv amüsiert und der Red Herring Thread hat mich nicht gestört. Trotzdem muss ich sagen, ich kann nicht viel negatives über das Buch schreiben, ich kann aber auch nicht sonderlich viel positives über das Buch schreiben. Was ich schreiben kann ist, daß mir das Buch routiniert geschrieben vorkommt und es bisher sein bester Beitrag zur Serie ist. Als Note gibts eine 2-3.

8) bender22 schrieb am 17.08.2012 um 08:12:28 zur Folge Das blaue Biest: das ist für mich der beste der drei August 2012 Bände. Nette A/B/C Folge (das kennt man so ja eher aus TV Serien) locker und lustig erzählt und nach dem Buch hatte ich plötzlich das Verlangen die LW Box ausm Schrank zu ziehen. Natürlich kommen durch die drei Handlungsstränge die einzelnen "Rätsel" etwas zu kurz (vielleicht hätte Kosmos hier eie Ausnahme machen sollen und dem Autor 20 Seiten mehr erlauben) aber trotzdem hatte ich das Biest von den drei neuem am schnellsten durch und das beste Gefühl nach dem Lesen. Drum gibts ne zwei. Bleibt nur noch eine Frage: was für ein wildes Biest war in der Pappkiste?

9) Drake © schrieb am 17.08.2012 um 17:00:34 zur Folge Das blaue Biest: VORSICHT, MUMIE ... UND SPOILER!!!

Hm. Gerade das "blaue Biest" etwas verspätet als erste der drei Neuerscheinungen gelesen und bin mir recht unschlüssig über das Ergebnis. Auf der einen Seite bekommt man nicht einen, nicht zwei, nein, drei recht gut durchdachte Fälle zum Preis von einem auf 128 Seiten, die aber nicht überfüllt wirken, sondern eher "unterfüllt". Zum anderen hat man eine Geschichte mit Tätern, die zum Schluss aus dem Hut gezaubert werden, genau wie ihre Motive, wirren Szenensprüngen, unnötigen Smartphone-Erwähnungen (dreimal!!!) und anderen speichelleckerartigen Anspielungen auf die moderne Zeit. Herr Buchna, wir wissen, dass dies das 21. Jahrhundert ist! ;)

Beginnen wir erst einmal mit dem positiven. Nicht unglaublich schwer zu durchschauende Rätsel, bei denen Filmkenner die Chance auf ideales Mitraten haben, sind für mich eindeutig diesen zuzuordnen. Darüber hinaus merkt man, wie viel Mühe sich Herr Buchna mit der Recherche gemacht hat, um viele rätselhafte Phänomene logisch aufzuklären (Liger, ...). Damit bringt er mir persönlich das Buch na(h) [hoho, ein Flachwitz ...] und erzeugt auch eine gewisse Spannung, wenn man versucht herauszufinden, wie die Fälle zusammenhängen, um dann am Ende gesagt zu bekommen: "Nix da Zusammenhänge! Alles ist ganz anders!" Überraschungen sind immer gut, also gibt auch das Pluspunkte. Ich übrigens, und beim Durchlesen der Kommentare weiß ich auch nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin, habe nach Abschluss des vorvorletzten Kapitels fest geglaubt, dass Alyssa Pengrims Tochter ist und im Karton im Garten das blaue Biest steckt, was dieser ganzen Red-Herring-Episode, wie Laflamme so schön sagte, doch etwas Sinn verleihen würde. Inzwischen kommt mir das aber selbst unsinnig vor.
Positiv auch die Erwähnung des Einzigartigen Gabbo und seiner beiden sauberen Freunde. Schön, dass alte Figuren ausgebaut und alte Rätsel gelöst werden. Auch die sinnlosen Gesetzestexte waren, obwohl sie mir bekannt vorkamen (dazu mehr), gut recherchiert, wie generell auch viele andere Dinge im Buch. Besonders die NRA, das Football-Team und, und, und.
Nun zu den Dingen, die mir nicht gefallen haben. Da wäre zunächst einmal die unsägliche Erwähnung von Smartphones, Online-Netzwerken, Videoclips und so weiter. Ich bin selbst keiner dieser pedantischen "Alles muss so sein wie früher"-Typen und einer der wenigen Fans der Folge "und das Hexen-Handy", aber das war selbst mir zu viel, zumal vieles nicht zur Handlung beitrug. Auch die Zwölftklässler, die die drei Detektive verfolgen sollten, waren mehr als unnötig und haben nur dazu beigetragen, dass Seiten gefüllt wurden, die mit dem Ursprungsfall nicht zu füllen waren. Zudem waren es für meinen Geschmack - und eigentlich bin ich da kein so großer Anti-Fan - viel zu viele Namen, die einfach nicht wieder aufgegriffen worden. Ich muss hier wieder eine Lanze für Herrn Sonnleitner brechen: In seinem Werk "und der Feuergeist" erwähnte er ebenfalls dutzende Opernmitarbeiter (jemand hatte mal nachgezählt, es waren 19, oder?), die wenig oder gar nicht ausgebaut wurden, sofort fielen alle über ihn her. Herr Buchna macht es in seinem neusten Werk genauso (wobei es natürlich ein Frevel ist, das "Biest" mit dem "Feuergeist" zu vergleichen, da schneidet das "Biest" ein bis zwei Noten besser ab), da scheint es keinen zu stören. Kann natürlich auch daran liegen, dass die Kritiker vom "Feuergeist" hier noch nichts gepostet haben, aber eher unwahrscheinlich. Bestimmt kommt man auch beim "Biest" auf 19 Leute.
Gut eingeführt wurde die spätere Täterin, zwar nicht persönlich, aber erwähnt, genauso wie bei ***SPOILER-WARNUNG SCHREIENDER NEBEL*** Cobbles Sohn in Buchnas Vorgänger ***SPOILER ENDE***, Wächter Pengrim allerdings taucht erst zum Schluss auf. Das stört mich. Wann begreifen - es tut mir Leid, Herr Buchna, es soll keineswegs persönlich gemeint sein - die Autoren, dass diese Methode dem Leser KEINE Möglichkeit mitzuraten gibt, was bei einem Detektivroman gerade den Charme ausmacht? Das hätte man besser machen können - oder habe ich Pengrim nur überlesen? In dem Fall: mea culpa.

Abschließend auch noch ein paar Fragen:
1. Herr Buchna, wenn Sie das lesen: Sind die sinnlosen Gesetze zufällig aus dem Buch "Pfeifen unter Wasser streng verboten" entnommen? Hab es bei mir zuhause im Regal stehen und einige sinnlose Gesetze kamen mir doch recht bekannt vor.
2. Planen Sie auch in Ihrem nächsten Buch, nach Skinny Norris, Arnold Brewster und Andy Carson wieder einen alten Charakter neu aufleben zu lassen? Tut mir Leid, dass das in diesen Thread kommt, aber Sie haben leider noch keine Fragebox hier auf der rbc ...
3. Verraten Sie es uns, Sie Schelm: Was steckte in Alyssas Pappkiste und welchen Sinn hat sie in der Geschichte? Und wehe, Sie sagen: "Glaub mir(, Bobo) - das willst du gar nicht wissen ..." :D
4. Warum sollte Bob seinen Arm möglichst hoch halten und was waren die rostroten Flecken? Sollte er etwa nicht das, wie ich nun vermute, Tonbandgerät erspüren ...?

SPOILER UND MUMIE ENDE

Alles in allem ist das blaue Biest eine mehr als gelungene Folge und wird verdient mit einer Schulnote 2 bewertet. Damit liegt es knapp hinter dem "schreienden Nebel", der aber auch wirklich kaum zu toppen war. Respekt, Herr Buchna, zwei gute Werke hintereinander!

10) Horace © schrieb am 20.08.2012 um 13:13:26 zur Folge Das blaue Biest: Ich habe das blaue Biest gerade fertig gelesen und fand es amüsant und spanend.

Achtung ab jetzt gibt's SPOILER.

Erst einmal gibt es hier drei, vielleicht sogar vier Fälle, wenn man die Verfolgung von Einstein und Lincoln mitzählt. Alle Fälle, sowei deren Auflösung finde ich gut. Auch die absurdesten Phänomene (Mantikor) wurden logisch afgeklärt und zwar so, dass man nichts chon lange im Vorfeld die Lösung ahnt. (Ich hab das zumindest nicht.)
Außerdem wurde sehr sorgfältig recherchiert. Gut fand ich außerdem dass immer wieder Zitate oder Anderes aus bekannten Filmen aufegtaucht sind und die Sache mit den Gesetzen fand ich auch mal eine tolle Idee. (Auch wenn ich die im Buch erwähnten schon kannte.)
Schade fand ich, dass der Täter (Mr. Pengirm erst sehr spät eingeführt wurde.

SPOILER-Ende

Alles in allem hat mir das blaue Biest ziemlich gut gefallen, definitif das beste der Herbstbücher. Es bekommt von mir eine 2 .
@ Drake /9: Es gibt mittlerweile schon einige Bücher mit sinnlosen Gesezestexten. Ich kannte die Gesetze aus den Bänden "Nackt Duschen streng Verboten", "Kein Alkohol für Fische unter 16" und "Der Luftraum darf nicht mit dem Fahrrad verletzt werden."

11) Drake © schrieb am 20.08.2012 um 22:37:15 zur Folge Das blaue Biest: @10) Vielleicht ja vom selben Autor und/oder Verlag? Immerhin sind die Titel schon recht parallel gesteckt ...

12) Horace © schrieb am 21.08.2012 um 11:41:10 zur Folge Das blaue Biest: @Drake /11: Könnte sein, wer weiß. Meine genannten Bücher sind im Bassermann Verlag erschienen. (Übrigesn eine Tochter von Random House)

13) Drake © schrieb am 21.08.2012 um 14:34:41 zur Folge Das blaue Biest: Dann wohl eher nicht. Meines ist vom Eichborn-Verlag ...

14) swanpride © schrieb am 23.08.2012 um 23:38:50 zur Folge Das blaue Biest: Mein lieblings-Gesetzestext ist das Verbot, Elche aus dem Flugzeug zu werfen...und die Staatsgrenze rückwärts mit einer Ente auf dem Kopf zu überqueren. Aber nun zum Fall:
Gut! Nicht sehr gut - ich finde den Nebenschauplatz mit Bob und dem Mädchen hätte man ruhig streichen können, und stattdessen den Geschehenissen im Park mehr Aufmerksamkeit schenken können, vor allem alle VErdächtigen frühzeitig einführen können. Ich fand auch, dass da der Zufall ein wenig zu überstrapaziert worden ist. Ansonsten gab es nur einen Punkt, der bei mir durchgängig Amüsement ausgelöst hat, aber das laste ich dem Autor mal nicht an, denn das dürfte wohl kaum jemand wirklich beachten: Zum einen wäre ein Vergnügungspark, der all diese Franchise beinhalted ein reiner Rechte Alptraum, zumal ganz besonders Disney und Warner Brothers bestimmt nicht damit einverstanden wären, dass ihre Character bei der direkten Konkurrenz rumlaufen. Dann ist der Aufwand, so viele Leute, wie dort an irgendwelchen Shows und in den Straßen herumlaufen, viel zu groß. Aber am wichtigsten: Characters in den Parks werden eigentlich immer von Security begleitet, und das aus sehr guten Grund. Der Job ist nämlich gar nicht ungefährlich, es kann zum Beispiel durchaus mal vorkommen das ein bekloppte Gast einem scheinbar besonders flauschigen Character ins Kostüm boxen, nicht wissend, dass die Dinger längst nicht so gepolstert sind, wie es scheint.
Aber wie gesagt, solche Dinge dürften dem Durschnittsleser kaum auffallen. Ich hab mich übrigens auch gefreut, Andy wiederzulesen.

15) swanpride © schrieb am 23.08.2012 um 23:49:13 zur Folge Das blaue Biest: @Drake Tatsächlich sind mir die paralellen zum Feuergeist auch aufgefallen - zum einen wegen den bereits erwähnten in realität unglaubwürdigen mix von Franchisen (die mich halt sehr and die 5 opern in einer Woche Sache erinnert haben), zum anderen wegen der ganzen charactere die nur für einen Moment auftauchen (eins steht fest, für den nächsten Dreier ist Buchna ein guter Kandidat, anscheinend hat er mehr ideen, als in ein Buch fassen). Aber mein Hauptkritikpunkt beim Feuergeist war schon immer, dass durchgänging ein Gewese um Dinge gemacht wird, die ich in einem Theater nicht besonders ungewöhnlich finde. Buchna hingegen hat es in dieser Hinsicht ganz richtig gemacht, in diesem Buch werden erst die wahrscheinlichsten Theorien aufgestellt, die Reaktionen auf die Ereignisse sind sehr glaubwürdig.

16) Markus H. schrieb am 24.08.2012 um 01:20:12 zur Folge Das blaue Biest: Zum Thema "Gesetzestexte": Bei diesen kuriosen sogenannten "Gesetzen" handelt es sich nicht um Gesetze. Das amerikanische Rechtssystem ist ein anderes als das Deutsche. Insbesondere haben Urteile und Anordnungen größere allgemeine rechtliche Bedeutung als bei uns. Die Texte die hier als Gesetze zitiert werden sind keine Gesetze im Sinne unserer deutschen Gesetzesbücher, sondern es sind uralte Urteilssprüche und uralte ehemals ausgesprochene lokale Bestimmungen. Findige amerikanische Anwälte stöbern insbesondere bei für sie aussichtlosen Fällen in den uralten Gerichtsakten um etwas zu finden worauf sie sich berufen können. Diese enthalten jedoch Einzelfallentscheidungen und keine Gesetze.

17) fluxberg schrieb am 30.08.2012 um 18:24:15 zur Folge Das blaue Biest: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und ich kann die Kritik am Einsatz von Smartphones, youtube und google earth nicht ganz nachvollziehen: Die drei ??? waren schon immer technisch auf der Höhe der Zeit. Und jeder zweite Achtjährige läuft heute mit einem Smartphone herum - und benutzt es auch. Warum dann nicht Justus, Peter und Bob? Mit Anbiederung hat das in meinen Augen überhaupt nichts zu tun. Es ist ein realistisches Bild der Gegenwart.

18) Drake © schrieb am 30.08.2012 um 20:05:19 zur Folge Das blaue Biest: Das ist das Bild, das die meisten Erwachsenen von der heutigen Jugend haben. Ist aber größtenteils falsch. Viele meiner Klassenkameraden (ich eingeschlossen) benutzen ihr Smartphone lediglich, Handy und Uhrzeit zu haben - die meisten haben nicht mal eines. Google Earth benutzen wir ebenfalls kaum.

19) Dave schrieb am 31.08.2012 um 16:21:27 zur Folge Das blaue Biest: Also ich bekomme das in meinem Umfeld aber anders mit als du Drake.

20) Drake © schrieb am 31.08.2012 um 17:23:59 zur Folge Das blaue Biest: Also in meiner Klasse haben glaube ich nicht einmal 50 Prozent ein Smartphone ... die restlichen >50 Prozent in seltensten Fällen ein Touchhandy. Mein Smartphone besitzt genau ein Spiel (vorinstallierte Demoversion Tetris) und Google Earth wird bei uns ausschließlich zur Routenplanung genutzt ... also hauptsächlich für Autofahrer.

21) Besen-Wesen © schrieb am 05.09.2012 um 12:48:52 zur Folge Das blaue Biest: Mit diesem Buch bin ich nicht so recht warmgeworden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir den Park und die Attraktionen nicht richtig vorstellen konnte. Ich dachte dabei oft an den wneig ansprechenden Movie Park in Bottrop. Aber auch der Fall selbst hat mich nicht überzeugt, Zwar weist er keine Längen auf und ist auch stilitisch gelungen, aber ansonsten wenig überraschend und einfach nicht interessant. Ich hatte auf einen Zusammenhang zwischen den Fällen Biest und Sabotage gehofft, aber da gab es wohl keinen. Ich dachte auch das Biest hätte etwas mit Alyssas Kiste zu tun. Darüber hat man leider auch nichts erfahren. Mir waren es zuviele Anspielungen auf Filme, wenngleich auch nicht so hoolzhammermäßig wie in "Haus der 1.000 Rätsel". Vielleicht waren meine Erwartungen nach "Der schreiende Nebel" auch zu hoch. Insgsamt erinnert mich das Buch vom Fall und der Art der Ermittlungen an die Crimebusters-Ära. Was mir allerdings gefiel waren die Cliffhanger, die so sind, die genauo sind, wei man sich Cliffhanger erhofft. Ansonsten leider nur die Note 3-4 für dieses Buch.

22) Besen-Wesen © schrieb am 06.09.2012 um 08:58:54 zur Folge Das blaue Biest: Da sich die vergleiche anbieten: Die beiden Schwarzen Kollegen des blauen Biestes (Katze, Monster) haben mir deutlich besser gefallen. Angefangen von maskierten Tier (Hannibal) bis zum Schauplatz. Daher verstehe ich nicht, dass speziell das schwarue MOnster vergleichsweise schlecht wegkommt. Da gab es auch weniger Zufälle. Na ja, erstmal weitere Bewertungen abwarten. Ich Stimme übrogens den Einträgen weiter unten zu, dass die Szene mit Alyssa (in diesem Umfang) im Grunde überflüssig ist, da die Kiste nichts mit dem Fall zu tun hat. Dazu nimmt es einfach zuviele Seiten in Anspruch. Im Hörspiel ist es dann vermutlich in voller Länge enthalten.

23) DerBrennendeSchuh schrieb am 08.09.2012 um 01:24:23 zur Folge Das blaue Biest: Kann Besen-Wesen nur zustimmen. 30 Seiten nichts als Filmzitate, muß ich nicht haben. Schade um den Platz in einem so kurzen Buch.
Das Auftauchen von Figuren aus so alten Fällen (Andy aus der "Katze") kann problematisch sein, das zeigt sich hier an dem Spruch "Ich bezweifle, daß der (Gabbo) nach so kurzer Zeit wieder draußen ist". Da in derselben Folge mit Smartphones hantiert wird, ist so etwas immer unfreiwillig komisch bzw. es soll vllt. witzig sein, führt aber eher zu einem gequälten Lächeln.
Einen Spannungsbogen habe ich vermißt, auch auf einen Liger als Lösung kam ich sofort, da Andy ja sicher war, dass die Spuren echt waren, aber zu groß für Tiger oder Löwen. Auch die Titelgestalt habe ich vermißt, die erst um Seite 100 auftaucht und eher auf einem Nebenkriegsschauplatz spielt; leider keine Seltenheit bei den "neuen" Folgen, also nach Nr. 46. Ich meine, in "unheimlicher Drache", "grüner Geist", "rasende Löwe" etc. geht es ja von Anfang an genau um diese Phänomene, in vielen "deutschen" Folgen haben die titelgebenden Elemente nur Alibi-Funktion.
Die hektischen Brüche durch die Ortswechsel und die Nichtaufklärung des Tieres(?) in der Kiste sowie die Unnötigkeit des ganzen Bob-Stranges wurden ja schon erwähnt. Es wurde hier auch wie ich finde passend bemerkt, daß es gut 3 Kurzgeschichten statt dreier unzusammenhängender Handlungsstränge hätten sein können. Das finde ich eher schade, da jeder einzelne Strang dadurch sehr kurz kommt. Schreibstil und Recherche des Autors sind allerdings wirklich gut, so komme ich auch etwa auf eine 3 Minus.

24) FlukeSkywater © schrieb am 11.09.2012 um 20:38:40 zur Folge Das blaue Biest: SPOILER, natürlich SPOILER - kapiert das doch endlich! SPOILER!

Hm! Hm! Hm! Was gibt es zu diesem Buch zu sagen? Zunächst wohl, dass Hendrik Buchna wie immer einen tadellosen Stil pflegt, der sich wohltuend von MaSos oft recht holprigem Satzbau abhebt. Zum zweiten beweist er erneut, dass er über ein ordentliches Maß an Kreativität und Humor verfügt. Ich finde die Episode mit Alyssa - so unnötig sie auch für die eigentliche Story sein mag - einfach köstlich und exzellent gelungen (Ich sage nur "der kleine Bobo"). Es gibt genügend Charaktere, und die Red Herrings wurden geschickt eingebaut. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass dieses Movieparadies nicht so ganz nach meinem Geschmack ist. Es ist mir nicht nur zu modern, sondern wirkt auf mich auch zu überladen. Fast jeder halbwegs erfolgreiche Film aus den letzten 30 Jahren wird hier irgendwie eingebaut, gleich welchem Genre er entstammt. Das sind mir ein wenig zu viele Fremdvorlagen, zumal - wie Swanpride bereits erwähnt - es auch reichlich unglaubwürdig ist, dass derartig viele Attraktionen in einen einzigen Themenpark gepfropft werden. Einige Figuren, so kommt es mir vor, werden nur deshalb am Rande kurz genannt, damit auch ja kein Filmklassiker unerwähnt bleibt. Naja ... warum dann keiner der Protagonisten beim Stichwort "Pralinen" sofort in einem Pawlowschen Reflex "Forrest Gump" brüllte, wie ich es selbst beim Lesen tat, ist mir umso unverständlicher. Was den Liger anbelangt, so war mir dessen Existenz zwar bekannt, aber ich wusste nicht, dass er deutlich größer werden kann als seine Eltern, so dass diese Auflösung doch etwas überrasched für mich kam. Sind diese Viecher eigentlich auch besonders träge oder lammfromm, oder wieso lässt sich Leonidas so leicht verscheuchen wie ein schüchternes Schmusekätzchen? Ein echter Löwe oder Tiger hätte Baby Fatso zweifellos mit Genuss das Genick zerbissen. (Ich bin übrigens der Meinung, dass "Die blaue Bestie" ein besserer Titel gewesen wäre. Das "Biest" hat mich schon als Partner der Schönen unendlich genervt, denn ein Biest ist vielleicht boshaft oder intrigant, aber niemals gefährlich.) Alles in allem gefällt mir das Buch ein klein wenig besser als die "GPS-Gangster", aber der gefühlte Abstand zwischen den beiden Autoren ist hier bei weitem nicht so groß, wie er es bei vergangenen Paarungen war.

25) FloraGunn © schrieb am 21.09.2012 um 08:23:06 zur Folge Das blaue Biest: SPOILER ********* SPOILER ********* Tja...leider nach dem Nebel die zweite Folge von Hendrik Buchna, die mir nicht recht gefallen wollte. War es beim Nebel noch vor allem die Auflösung, die mich nicht überzeugt hat, sind es hier aber gleich mehrere Dinge, die den richtigen Lesegenuss nicht so aufkommen lassen wollten.

Das Movie Empire war mir viel zu dick aufgetragen mit zu vielen realen Filmanspielungen. Mal abgesehen vom bereits mehrfach erwähnten Realismus-Faktor von einem Park, der so viele verschiedene Franchises unter einen Hut bringt, hatte es bei mir nach einer Weile so einen: "Ist ja schon gut, nun komm auf den Punkt"-Effekt. Es war also mehr Störfaktor als dass es zur Atmosphäre beigetragen hätte. Beim Nebel waren wenigstens Setting und Atmosphäre sehr gelungen.
Der Fall war mir zu zerfasert und zerflückt, die Bob-Alyssa-Szene wirkte total deplaziert (zumal sie eigentlich keine wirkliche Funktion hatte) und ich persönlich fand Alyssa auch mehr nervig als interessant und unkonventionell. Dabei mag ich Charaktere wie z.B. Allie oder Jelena. [p]Das titelgebende Blaue Biest taucht erst sehr spät überhaupt mal auf und "verpufft" dann auch sehr schnell wieder mit einer Auflösung, bei der ich dachte: "Nee, das ist jetzt nicht dein Ernst, Hendrik, oder?". Ein Bekloppter, der nur ein bisschen Publicity für seinen Liger wollte?? Und ob nun Manticore oder Liger - ob Justus eine solche Attacke ohne einen Kratzer überstanden hätte wage ich schwer zu bezweifeln. [p] Die Lösung des "eigentlichen" (wenn schon nicht titelgebenden) Falls kommt dann ganz schnell mal so hinterhergekleckert und ist dann auch mehr ein Zufallsprodukt als Ergebnis von Recherche oder Detektivarbeit. "Hm...Moment...Texas-Akzent? Eine rote Haarsträhne? Ach, guck doch noch mal nach, ob du nicht vielleicht doch zufällig vergessen hast, dass es da jemanden gab, der schon im Vorfeld verhindern wollte, dass der Park gebaut wird und sich dabei auf ein seltsames uraltes Gesetz berufen hat..." (sowas vergisst doch keiner so schnell und jemand, mit dem ich privat liiert war UND mit dem ich im Vorfeld einen Rechtsstreit hatte steht doch auf Platz eins meiner Verdächtigenliste, egal wie arrogant und egozentriert ich bin). [p] Die Botschaften des Saboteurs habe ich sofort als kuriose US-Gesetze erkannt, die liest man ja immer mal wieder hier und da. Und ich denke, dass durch diese Botschaften auch beim Parkbetreiber sofort die Erinnerung an das kuriose Gesetz und die Gerichtsverhandlung wieder geklingelt hätte. Letztlich bleibt uns Hendrik Buchna auch noch eine ausreichende Erklärung für die Botschaften schuldig, auch wenn er das "Problem" (warum hinterlässt die Täterin so deutliche Hinweise auf ihre Person???) sogar selbst erkennt und anspricht. Die Erklärung: Der Parkheini ist so egozentriert, der merkt das ja eh nicht... find ich dann doch ein bisschen dürftig. Das ist noch lange kein Grund, so deutliche Spuren zu hinterlassen. Das macht vielleicht ein Psycho-Killer, der unbewusst gefasst werden will oder auf ein Katz-und-Maus-Spiel aus ist, aber jemand, der neben privater Rache wirklich einen konkreten Plan mit seinen Sabotage-Aktionen verfolgt...?! Leuchtet mir nicht ein. Insgesamt wirkte diese Folge mit ihren unterschiedlichen Fällen bzw. Verdachtssträngen sehr heterogen und holperig, irgendwie zerstückelt und die Auflösung hinterließ bei mir mehr als nur drei Fragezeichen und irgendwie so ein leises "Ich fühle mich irgendwie verarscht" (kann das Gefühl gerade nicht anders beschreiben). [p] Schade, nach den Schlangen, die mir für ein Debut sehr gut gefallen hatten, war das jetzt die zweite Buchna-Folge, die mich nicht überzeugen konnte, auch wenn er sprachlich sein Handwerk deutlich besser drauf hat als so mancher, den ich jetzt nicht nennen möchte. Beim Nebel war es eine kleine Enttäuschung, jetzt ehrlich gesagt eine große. Für mich war es leider ein Satz mit "X". Hoffen wir, dass er wieder zurück in die Spur findet.

26) Besen-Wesen © schrieb am 21.09.2012 um 13:12:24 zur Folge Das blaue Biest: Nachdem etwas Zeit vergangen ist, seitdem ich das Buch gelesen habe, stelle ich fest, dass ich mich an die Entwicklungen im Hauptfall nicht mehr im Einzelnen erinnern kann. Eher daran, dass das Blaue Biest nur Kurz thematisiert wurde. Wohl aber daran, dass es etliche Shows gab und Bezug auf unzählige Filme gab. (Trotzdem kann ich mir noch immer nicht vorstellen, wie dieser Park funktioniert). Das bestätigt meinen ersten Eindruck: Der Handlungsort und die Shows und Filme nehmen zuviel Raum in Anspruch. Trotzdem zieht sich für mich keine spezifische Atmosphäre durch das Buch. Dass Hendrik Buchna im Metier Film quasi zuhause ist, ist nun hinreichend bekannt, aber nach Haus der 1000 Rätsel und dieser Folge sollte es nun für die nächsten 50 Folgen mit dem Filmbezug reichen.

27) FloraGunn © schrieb am 21.09.2012 um 13:49:00 zur Folge Das blaue Biest: Leider scheint der Absatz nicht zu funktionieren. Denkt euch bei den [p]s einfach jeweils eine Leerzeile. Außerdem habe ich es falsch geschrieben. Natürlich hat der Parkbetreiber selber sich auf das blöde Gesetz berufen und den Rechtsstreit so gewonnen, aber gerade dann müsste es doch bei ihm klingeln, bis der Arzt kommt. Ich fand die Auflösung jedenfalls extrem dürftig und insgesamt wirkte das Buch einfach auf mich wie ein Flickenteppich aus Einzelelementen.

28) Besen-Wesen © schrieb am 21.09.2012 um 14:05:19 zur Folge Das blaue Biest: Flora, Flickenteppich trifft es ganz gut. Auch die am Ende mit allem anderen Zusammenhanglose Verfolgung durch die Mitschüler. Ich fand es enttäuschent, die Einzelelemente sich am Ende nicht zu einem Gesamtfall zusammengefügt haben. Ich war sehr gespannt, was das eine mit dem anderen zu tun hat ... und das das.
Ansonsten: nicht p sondern br in Klammern

29) Santillana © schrieb am 26.09.2012 um 11:47:59 zur Folge Das blaue Biest: Ganz viele Ideen. Für sich alleine durchaus brauchbar, aber in dieser Kombination wirkt es nur konstruiert.

30) Mr. Murphy © schrieb am 30.09.2012 um 19:08:27 zur Folge Das blaue Biest: Bin schon auf die Hörspielumsetzung gespannt. Der nervige selbsternannte Ermittler im Film-Park könnte doch von dem Synchronsprecher der Filmfigur, die er darstellen soll, gesprochen werden. Ob das möglich wäre? Was haltet ihr von der Idee?

31) mike101 © schrieb am 04.10.2012 um 10:03:49 zur Folge Das blaue Biest: Ein gutes Buch, das wie schon DbS an nur einem Tag (bzw. 18 Stunden) spielt. Ein Turbofall sozusagen. Als Filmfan haben mich natürlich die ganzen Bezüge zu den Filmen besonders angesprochen. Es gab einige Verdächtige und eine gute Auflösung des ganzen. Allerdings fand auch ich die Handlung mit Bob und Alyssa überflüssig (im Bezug auf den Gesamtfall). Ich denke mal, dass diese Szene hoffentlich im Hörspiel nicht vorkommt und das Bob das auch alleine hinkriegt. Worauf ich mich allerdings freuen würde, wäre, wenn sie für die Rolle von Nicky DeLores TATSÄCHLICH den Synchronsprecher von Joe Pesci nehmen würden. Meine Note: 2 plus

32) Dave schrieb am 04.10.2012 um 10:20:40 zur Folge Das blaue Biest: Was ist bitte DbS?

33) Laflamme © schrieb am 04.10.2012 um 12:28:29 zur Folge Das blaue Biest: Entweder Die brennende Stadt oder das brennende Schwert. Wobei es bei der Stadt doch eine Übernachtung gab und das Schwert über mehrere Tage spielt.

34) Sokrates © schrieb am 04.10.2012 um 13:18:27 zur Folge Das blaue Biest: Gute Frage, Dave. Aber "Blitzfälle" gab es einige:
- "Nacht in Angst" und "Haus des Schreckens" gehen nur über eine Nacht;
- es gibt mindestens einen Nevis-Fall, der auch superschnell geht, komm aber grad nicht auf den Titel;
- Rekordhalter in Sachen Blitz-Lösen ist m.E. "Fußballphantom", das als Quasi-Echtzeitfolge nur die Dauer einens Fußballspiels plus Verländerung und Elfmeterschießen hat;
- es gibt auch einige sehr schnell Klassiker, kann mich jedenfalls bei "Bergmonster", "bedrohte Ranch" und "heimlicher Hehler" nicht an eine Übernachtung erinnern...

Aber der Abkürzung nach kann mike101 in #31 keine Dieser gemeint haben ;) vielleicht meldet er sich ja nochmal...

35) swanpride © schrieb am 04.10.2012 um 15:15:55 zur Folge Das blaue Biest: Ne, im "Bergmonster" verbringen sie einige Tage in der Pension, "bedrohte Ranch" geht über zwei oder drei Tage soweit ich mich erinnnere, und für "heimlicher Hehler" fahren sie Mehrfach nach Venice raus (es dauert ja schon einen Tag bevor sie den Fall kriegen). Von dieser Art Fälle gibt es ziemlich viele (Ich würde mal sagen die durchschnittliche Zeit für Ermittlungsarbeiten liegt bei drei bis vier Tage).

36) mike101 © schrieb am 04.10.2012 um 15:54:58 zur Folge Das blaue Biest: Ich meinte natürlich die aktuelle brennende Stadt. Zwei Turbofälle hintereinander. Weiß jetzt noch nicht, wie lange die GPS-Ganster dauern. Natürlich gab es auch vorher Bücher, die innerhalb kurzer Zeit spielen (wie Sokrates bereits ausgeführt hat). Aber mich wunderte eben, dass gleich zwei Bücher hintereinander dieses Konzept haben. Vermutlich Zufall und natürlich vollkommen okay. Natürlich sind auch die normalen mehrtägigen Fälle ein Konzept, doch die Turbofälle fallen schließlich dadurch besonders auf.

37) Laflamme © schrieb am 04.10.2012 um 16:24:44 zur Folge Das blaue Biest: Soki, du meinst den Schatz der Mönche. Dort gibts den Zeitsprung erst am Schluß zur Filmvorführung.

38) Professor Shay © schrieb am 17.02.2013 um 02:19:06 zur Folge Das blaue Biest: Jede Menge Anspielungen auf Filme, Serien, alte Fälle... vielleicht ein wenig zu viel, aber der Vergügungspark bildet eine hervorragende Kulisse, um mal so richtig vom Leder zu ziehen. Die Charktere sind wieder gut gezeichnet und der Schreibstil lässt sich gut lesen. Hendrik Buchna gibt sich in diesen Aspekten also erneut keine Blöße.

Die getrennten Ermittlungen der Detektive fand ich ganz gut, auch wenn die Story mit Alyssa komplett überflüssig ist. Andererseits werden hier natürlich auch ausgetretene Pfade verlassen: Es wird mal nicht beschattet und dann in eine fremde Wohnung eingebrochen, sondern Bob muss sich seine Informationen sehr hart erarbeiten. Es wäre mal interessant gewesen, wie Justus diese Situation gemeistert hätte.

Es ist schon ein wenig schade, dass die Vorkommnisse nicht besser miteinander verknüpft sind. Die Verfolgung auf der Autobahn stellt sich per SMS als harmloser Streich heraus. Die titelgebende Bestie taucht nur dreimal auf und wird sehr schnell demaskiert. Der Sabotagefall zieht sich zwar durch das ganze Buch, aber so richtig ermittelt wird hier ja auch nicht. Es gibt genau EIN aufeinandertreffen der drei ??? mit dem Haupttäter. Das ist doch ein bisschen wenig. Außerdem hätten die Detektive auch mal früher darauf kommen können, dass es sich beim Täter um einen Konkurrenten des Parks handelt (auch, wenn es in diesem Fall eigentlich ein Konkurrent um das Grundstück war). Man hätte sich früher darum kümmern können, was denn in der Bauphase des Parks geschehen ist und ob es vielleicht noch andere Parks in der Nähe gibt, denen jetzt die Besucher weglaufen (und da wäre man dann auch auf die Bestie gestoßen).

FAZIT: Guter Schreibstil, gute Charaktere. Diesmal aber große Abzüge in der B-Note. Bleibt eine 2 Minus. @Laflamme (#7) zum Thema "Laserschwert": "Das Lichtschwert (engl.: lightsaber; wörtliche Übersetzung: Lichtsäbel, in der deutschen Übersetzung vereinzelt auch Laserschwert genannt)[...]". ;)

39) rashura © schrieb am 22.04.2013 um 00:18:21 zur Folge Das blaue Biest: bin begeistert vom buch - und sehr gespannt wegen der hörspielumsetzung....der "schwarzen katze reloaded"...vor allem wegen der vielen filmanspielungen- ob es da mit den diversen "rechten im lizenzbereich " klappen wird...abwarten.....das buch lese ich jedenfalls immer wieder sehr gerne

40) arbogast1960 © schrieb am 02.07.2013 um 18:01:45 zur Folge Das blaue Biest: Also ich muss sagen, dass ich nach den hervorragenden "Erstlingen" von Buchna´von diesem Werk entäuscht bin. Man hätte aus dieser Freizeitpark-Story mehr machen können (mag die ganzen Zirkus und Park-Geschichten auch nicht wirklich). Vom Schreibstil her wie bei Buchna gewohnt top. Er hat zwar kein Meisterwerk der Glanzkunst abgeliefert aber als Gurke ist dies keinesfalls zu bezeichnen (vielleicht wie Schwarzes Monster bei Marx).

41) Mr Burroughs schrieb am 01.08.2013 um 12:34:24 zur Folge Das blaue Biest: Vorweg:ich kenn die folge nicht...wenn ich mir aber die Beschreibungen hier anschaue, kommt mir irgendwie der Verdacht, dass das gewisse Ähnlichkeiten zum Exposé von André hat:
Erste Szene: Justus in der Phantom-Achterbahn. Die drei ??? sehen sich einen neuen Movie-Park in Hollywood an. Attraktion: Die Phantom-Achterbahn nach der Verfilmung des "blutroten Phantom"-Comics (Filmgesellschaft änderte Namen in "rotes Phantom"). Das Phantom taucht auf und verändert Teile der Attraktionen. Die drei ??? glauben an eine beabsichtigte Inszenierung. Dann bekommen sie jedoch mit, daß der Betreiber des Fahrgeschäfts von einem Phantom spricht. Sie wollen den Fall aufklären und treffen auf den Sohn des Besitzers: Sympathieträger. Sie geraten in Kontakt mit seinem Vater, bemerken Streitereien zwischen Vater und Sohn (Sohn will weggehen, Vater will ihn im Park behalten). Schließlich gesteht der Chef des Parks, daß er den Vorfall inszeniert hat, um Besucher anzulocken (Schwemme von Vergnügungsparks - Besucher bleiben aus). Nun geht allerdings ein echtes Phantom um und erpreßt ihn mit der Achterbahn (Sabotage). Verdacht fällt auf eine Artistengruppe (Kletterkünstler und vorbestraft). Irgendwann werden Beweisstücke gefunden, die die drei ??? belasten. Sie werden des Platzes verwiesen. Müssen sich in der Verkleidung anderer Comichelden (Gourmet, etc.) wieder reinschleichen. Showdown auf der Achterbahn (nachts?). Phantom ist Sohn des Chefs, der ihnen auch die Beweisstücke untergejubelt hat, als sie kurz davor waren, die Wahrheit zu erkennen. Er wollte Geld von seinem Vater erpressen, da er ihn nicht gehen lassen wollte. => Inzwischen finde ich die Idee entsetzlich langweilig...

Ist das jetzt eine völlig falsche Einschätzung von mir?

42) DBecki © schrieb am 01.08.2013 um 14:25:44 zur Folge Das blaue Biest: Und was genau willst Du nun wissen?

43) Hendrik Buchna © schrieb am 01.08.2013 um 14:27:38 zur Folge Das blaue Biest: @Mr Burroughs: Auf Ehre und Gewissen: Ich kannte dieses Exposé von André nicht und habe mich somit auch nicht davon inspirieren lassen. Der Auslöser für die Themenpark-Idee war für mich Andy Carson ("Die schwarze Katze"), den ich gerne reaktivieren und dafür eine stimmige Szenerie entwickeln wollte. So entstand das 'Movie Empire'. Diese Parallele zu Andrés Idee ist also schlichtweg Zufall. Sonnige Grüße aus Rocky Beach!

44) guru01 © schrieb am 08.12.2013 um 09:40:53 zur Folge Das blaue Biest: Herrlich ! Eine Top Folge in fast Echtzeit. Die Anspielungen auf Filme und alte Fälle ist wirklich mehr als gelungen und ich freue mich wirklich auf die HSP Umsetzung. Der Schreibstil ist wirklich prima. Leider finde ich das Cover sehr mäßig, jedoch handelt es sich um eine 1- hier. Leichte Abzüge.

45) Mr. Murphy © schrieb am 23.02.2014 um 13:38:09 zur Folge Das blaue Biest: Das Hörspiel fängt schon mal vielversprechend an. Die Szene mit Bob und dem Mädchen ist auch im Hörspiel enthalten.

46) Mr. Murphy © schrieb am 23.02.2014 um 14:58:43 zur Folge Das blaue Biest: Total lustig: Die Filmfigur Tarzan wird von Sascha Draeger gesprochen!!!

47) DBecki © schrieb am 23.02.2014 um 15:23:05 zur Folge Das blaue Biest: Stimmt. Ein echter Schenkelklopfer.

48) Mr. Murphy © schrieb am 24.02.2014 um 19:43:50 zur Folge Das blaue Biest: Also mir hat das Hörspiel gut gefallen. Das wichtigste aus dem Buch wurde ins Hörspiel übernommen. Note 2

49) damphousse schrieb am 25.02.2014 um 10:46:03 zur Folge Das blaue Biest: Und n der Tat hat man die Synchronstimme von Joe Pesci engagiert. Cool!

50) Stefan schrieb am 25.02.2014 um 11:17:24 zur Folge Das blaue Biest: Sascha Draeger als Tarzan-Darsteller ist ein hübscher Insider. Die Szene mit dem Mädchen hätte ich persönlich gestrichen, weil sie die Handlung nicht wirklich voranbringt. Auch wenn sie hübsch strange ist.

51) Mr. Murphy © schrieb am 25.02.2014 um 18:35:32 zur Folge Das blaue Biest: @ Stefan: Das Mädchen oder die Szene ist hübsch strange?

52) Mr. Murphy © schrieb am 25.02.2014 um 18:41:20 zur Folge Das blaue Biest: Ach ja, leider wurde im Hörspiel nicht erwähnt, wie die Filmfigur heißt, auf die der Charakter der von der Joe Pesci - Synchronstimme gesprochen wird, anspielt. Ich hab es in der Zwischenzeit auch wieder vergessen. Ging es um die "Leathel Weapon" Reihe?

53) DBecki © schrieb am 25.02.2014 um 20:42:12 zur Folge Das blaue Biest: Ist doch klar, das Mädchen ist hübsch (9 von 10), die Szene allerdings ist strange.

54) Tom Farraday © schrieb am 26.02.2014 um 22:44:33 zur Folge Das blaue Biest: Alternativtitel: "Die Drei??? ...und das kaugummischmatzende Monster mit dem Umzugskarton". Oder was soll uns diese unaufgeklärte Szene sagen? Auch das Versprechen "Wir sehen uns wieder" wird jedenfalls in dieser Folge nicht wahrgemacht. Aber jetzt werden ja sogar (zugegeben tolle) Sprecher wie Stefan Schwade wieder ausgegraben ("Robert", Rätsel-Serie, 1975-1978). Hatte ihn erst mit Friedrich Hey (gleiche Serie,"Barney") verwechselt. Da muss man schon mal einen Anknüpfpunkt setzen, auf den man beliebig in ca. 35 Jahren zurückkommen kann. Das Mädchen scheint ja jung zu sein, und es ist diesmal nicht Reinhilt Schneider.

55) Tom Farraday © schrieb am 26.02.2014 um 22:54:11 zur Folge Das blaue Biest: ...wobei ich neben Rohrbeck, Fröhlich und Wawrczek ein großer Fan von Reinhilt Schneider und der ganzen alten Sprecher-Riege wie z.B. Friedrich Hey, Stefan Schwade, Torsten Sense, Susanne Wulkow, Hans Hessling, Ernst von Klipstein und seiner Frau Marianne Kehlau usw. und besonders von Gottfried Kramer bin.

56) Cyberangie © schrieb am 02.03.2014 um 16:06:13 zur Folge Das blaue Biest: Das Buch kenne ich mal wieder nicht. Habe gerade das Hörspiel gehört. Eigentlich wurde schon alles gesagt. Das Hörspiel ist verständlich, was ja nicht immer der Fall ist. Das ist ein Pluspunkt. Die Story selber beeindruckt mich auch eher wenig. Ist ok. Allerdings wollte ich die Cassette nach Alicias drittem "Bobo" genervt aus dem Fenster schmeißen. Ich denke nicht, dass ich mir die Folge noch mal anhören werde.

57) Cyberangie © schrieb am 02.03.2014 um 16:15:22 zur Folge Das blaue Biest: Alicia heißt natürlich Alyssa. Sorry.

58) baphomet schrieb am 02.03.2014 um 16:49:30 zur Folge Das blaue Biest: @56 Der letzte Satz: Das lässt mich doch verwundert zurück. Wird diese Kassette jetzt ewig im Regal oder wo auch immer versauern oder wird sie wieder verkauft? Besteht nicht mal die kleinste Möglichkeit, dass diese Folge nochmal eingelegt wird? Mit Verlaub gesagt, bis zu Deiner Sterbestunde besteht keine Möglichkeit mehr, dass dieses Werk erneut erklingt? Man begegnet der Vollmundigkeit dieser Aussage und eigentlich offensichtlichen Geldverschwendung durch Anhörmangel immer wieder hier in der Folgenbewertung. Ich glaube eher nichts davon, jenseits des rhetorischen Effekts, bei einer solchen Ankündigung. Entweder die Kassette wird verschenkt oder verkauft, aber dass sie nur zur Vollständigkeit Staub ansetzt und NIIIIE wieder gehört wird, glaube ich einfach nicht. Ich habe auch die schwächsten Folgen mindestens 10-50 mal gehört über die Jahre und selbst die, die mich in letzter Zeit arg gelangweilt haben, werden eines Tages wieder ausgegraben werden. Es sei denn, man ist der Hörspiele jetzt oder irgendwann in toto überdrüssig.

59) Cyberangie © schrieb am 02.03.2014 um 16:57:09 zur Folge Das blaue Biest: @baphomet: Ob ich eine Folge noch mal höre oder nicht liegt ja in meiner Entscheidung. Es gibt tatsächlich zwei oder drei Folgen, die ich seit Veröffentlichung nicht mehr gehört habe. Sei es, weil sie unverständlich oder langweilig oder nervig ist.
Und nein, sie wurden und werden nicht verschenkt. Sie lagern im Wohnzimmer in meinem Truhentisch bei den den anderen Cassetten. Ich denke auch nicht, dass ich mich dafür rechtfertigen muss. [br} Mist, hab ich trotzdem grade.

60) baphomet schrieb am 02.03.2014 um 17:14:43 zur Folge Das blaue Biest: @Cyberangie Versteh mich nicht falsch: Ich will Dir überhaupt nichts vorschreiben, ich finde, Deine kurze Rezension hat auch was, aber ich lese immer wieder diesen einen Satz der frühzeitigen Abwicklung. Ich glaube Dir auch, dass Du die genannten Fälle der Vollständigkeit halber behältst, aber irgendwann locken sie vielleicht nochmal, weil die Erinnerung verblasst und man nicht mehr sicher ist, ob sie sie wirklich so nervig sind wie sie damals waren. Der Satz kommt mir allgemein zu oft und er schreibt sich leicht, aber ich weiss, der Mensch ist schwach, gerade beim Konsum so leichter Kost.

61) Christian Neumann schrieb am 02.03.2014 um 17:30:49 zur Folge Das blaue Biest: Hallo zusammen. Ein bisschen Off-Topic: Diese ganze Diskussion über die Folgen, Bücher und Autoren geht mir manchmal ein wenig zu weit. In erster Linie sind die drei ??? Bücher (und somit auch die Hörspiele) nichts anderes als Trivialliteratur und sollen dem Leser und hinterher dem Hörer ein paar schöne vergnügliche Stunden bereiten und ihn dabei etwas an früher denken lassen. Das bekommen soweit alle Autoren ganz gut hin. Auch schaffen Sie es den Leser (von 5 bis 99 Jahre) anzusprechen und zu unterhalten. André Marx schrieb einmal: „(…)Die drei ??? SIND Trivialliteratur, und ich finde das ja auch gar nicht schlimm“. Vielleicht sollten wir alle, dass auch wenig im Hinterkopf haben und nicht ganz so streng mit den Büchern und Hörspielen ins Gericht gehen. Die Bücher sind im Durchschnitt doch ganz OK und die Hörspiele sind meistens liebevoll geschnitten, wenn auch ein wenig die Atmosphäre manchmal fehlt. Gerade beim blauen Bist ist die Atmo für ein Vergnügungspark recht dürftig. Gruß Christian Neumann

62) Cyberangie © schrieb am 02.03.2014 um 17:34:54 zur Folge Das blaue Biest: Du kannst es mir wirklich glauben, ich bin da konsequent. Außerdem habe ich ja bei 167 Folgen (bisher) genügend Auswahl. Da fallen drei/vier Folgen, die ich nicht noch mal höre gar nicht wirklich auf. Eine habe ich sogar nicht mal zuende gehört.
Aber an der Stelle sollten wir das jetzt auch abschließen, weil das gar nicht hier rein gehört.
Die Folge ist ja auch nicht schlecht. Es gibt definitiv schlechtere, aber auch wesentlich bessere. Deswegen bin ich auch nur zum Fazit "Ok" gekommen.
Aber noch mal was zum inhaltlichen. Ich überlege die ganze Zeit, was könnte in einer Forrest Gump-Show gezeigt werden, dass die Leute anlocken würde? Eine so spektakuläre Aktion wie z.B. in Tarzan oder King Kong findet doch in dem Film gar nicht statt. Jetzt wo ich darüber noch mal nachdenke, ist es vielleicht genau das, was die Leute anziehen könnte. Die Idee "Was könnte da gezeigt werden"vielleicht.

63) Besen-Wesen © schrieb am 02.03.2014 um 17:47:09 zur Folge Das blaue Biest: Eine Jugendserie muss nicht (intellektuell) anspruchsvoll sein. Dass es aber große qualitative Unterschiede innerhalb der Serie gibt, ist wohl unbestritten, auch wenn sie unterschiedlich wahrgenommen werden. Auch an Jugend-/Trivialliteratur sollte und muss man gewisse Ansprüche stellen können und dürfen. Kinder und Jugendliche sind nicht blöd und auch als 10-12-jährige hatte ich gewisse Ansprüche, die ich lese, nicht nur inhaltlicher sondern auch sprachlicher Natur. So ist der Schreibstil und die Ausdrucksweise der derzeitigen Autoren schon sehr unterschiedlich.

64) Besen-Wesen © schrieb am 02.03.2014 um 17:48:36 zur Folge Das blaue Biest: 61 " ... die Hörspiele sind meistens liebevoll geschnitten."
Was bewegt Dich zu dieser Ansicht?

65) Christian Neumann schrieb am 02.03.2014 um 19:23:00 zur Folge Das blaue Biest: Hallo zusammen. @63: Naja, das jemand „blöd“ ist, habe ich nicht geschrieben. Ich kann natürlich nur von meiner männlichen warte aus sprechen: Als zehnjähriger oder zwölfjähriger (und auch später ;-)) habe ich zumindest, nicht auf Grammatik, Rechtschreibung und Ausdruck geachtet (Heute bereue ich das manchmal ;-)). Ich wollte eine Geschichte die unterhält und das ansprach, was ich in dem alter gut fand (Fußball, Dinos, usw.) und wenn ich mir die Fragebox von Frau Erlhoff anschauen (Lesungen bei Schülern usw.), scheint dies heute bei den 10 bis 12 Jährigen nicht anders zu sein als zu meiner Zeit. Da es sich um unterschiedliche Autoren handelt, liegt es zwangsweise in der Natur der Sache, dass der Schreibstil und die Ausdrucksweise unterschiedlich sind. Darüber kann man sich natürlich austauschen. Deshalb hatte ich auch geschrieben: „(…) geht mir manchmal ein wenig zu weit“. Manchmal geht das hier auf der Seite in die Richtung „Das Literarische Quartett“. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx @64: Meine Ohren. xxxxxxxxx Gruß Christian Neumann

66) Hunchentoot © schrieb am 02.03.2014 um 19:30:43 zur Folge Das blaue Biest: @65 Meine Ohren zumindest sind trotz Editing-Erfahrung nicht in der Lage, einen liebevollen von einem hasserfüllten Schnitt zu unterscheiden

67) Christian Neumann schrieb am 02.03.2014 um 19:39:01 zur Folge Das blaue Biest: @66: :-). Ok, da muss ich zustimmen ;-). Also die Hörspiele sind, bis auf die Atmo, ganz passabel gemacht.

68) Besen-Wesen © schrieb am 02.03.2014 um 19:39:49 zur Folge Das blaue Biest: 65, was sagen Dir Deine Ohren denn, wie man einen "liebevollen" Schnitt erkennt? Siehst Du rosa Herzchen?

69) Cyberangie © schrieb am 02.03.2014 um 19:42:35 zur Folge Das blaue Biest: Wenn man von zwischenzeitlichen Sinnlosigkeiten absieht.....

70) Hunchentoot © schrieb am 02.03.2014 um 19:54:54 zur Folge Das blaue Biest: @67 Eine rein technische Kompetenz kann man ihnen auch heute natürlich nicht absprechen (bis auf ein paar Fehler, die aber überall mal vorkommen können).
@BeWe Das wär doch mal ein Feedback an Corinna wert: "Hi, ich kann bei den Hörspielen in letzter Zeit keine rosa Herzchen mehr heraushören, könnt ihr da was drehen? Dankeschön!" *g*

71) baphomet schrieb am 02.03.2014 um 19:54:57 zur Folge Das blaue Biest: @Cyberangie/62 Ja, lassen wir es dabei. Ich rechne Dich also zu den (von mir) gefühlten 3% von wirklich konsequenten Verweigerern der schlechten/uninteressanten Folgen. Darf ich noch wissen, welche Folge Du nicht ausgehört hast?

72) Cyberangie © schrieb am 02.03.2014 um 20:03:15 zur Folge Das blaue Biest: @baphomet:Pfad der Angst.

73) baphomet schrieb am 02.03.2014 um 20:24:02 zur Folge Das blaue Biest: @CN Du hast völlig recht: Die ??? sind Trivialliteratur, aber allein das Wort hat in Deutschland leider einen despektierlichen Hautgout. Ich bin grundsätzlich dafür, Popkultur ernst zu nehmen, denn sonst bleibt einem auch nur noch die Dodekaphonie und abstrakte Poesie, die Erkenntnisse, die aus der Massenkultur erwachsen, bleiben einem dann ewig verborgen. Mein Lieblingsbeispiel ist immer Steven Spielberg, der sich redlich bemüht, ernste Themen gebührend umzusetzen und damit auch durchaus Erfolg hat, aber dessen kultureller Einfluss im populären Bereich einfach weitaus größer ist. Und so möchte ich auch die aktuellen Autoren an den allgemeinen Verdiensten der Serie messen und nicht gleich alle Fünfe gerade sein lassen, nur weil mir etwas Spaß macht. Ich will auch wissen, warum das so ist.

74) baphomet schrieb am 02.03.2014 um 20:26:16 zur Folge Das blaue Biest: @72 Das kann ich gut verstehen. Over and out.

75) Tuigirl © schrieb am 02.03.2014 um 21:15:12 zur Folge Das blaue Biest: Hmm....ich muss mich im allgemeinen Christian Neumann in 61 und 65 anschliessen...
Ich hab die Folge jetzt auch gehoert. Nein, ueber das Hoerspiel kann ich nicht wirklich meckern. Mein Problem liegt eher an der Geschichte- mir gefaellt das mit dem drei Faelle in einem nicht so sehr, wirkt doch etwas zusammengeschustert. Hab das Buch nicht gelesen, aber ich glaube nicht, dass das im Buch besser geloest ist.
Und die Szene mit dem Maedchen- ja, witzig ist das schon, aber irgendwie hab ich mir da nur gedacht- Haeh?

76) Tuigirl © schrieb am 03.03.2014 um 05:20:48 zur Folge Das blaue Biest: Hab auch grad mal den Wikipedia- Eintrag zum "Liger" gelesen....wenigstens weiss ich jetzt, wo die "wissenschaftlichen Daten" herkommen.....

77) Horace © schrieb am 03.03.2014 um 17:45:21 zur Folge Das blaue Biest: Ich hab das Hörspiel nun auch gehört und muss sagen, dass es unterm Strich ein gelungenes Hörspiel geworden ist. Ich finde, dass nichts nennenswertes gekürzt wurde, zumindest nichts, was für die Geschichte wichtig gewesen wäre.
Die Sprecher waren eigentlich auch alle gut. Toll, dass man für Andy Carson den gleichen Sprecher, wie in der Schwarzen Katze genommen hat.
Alles in allem gibt es dafür von mir eine Zwei.

78) rashura © schrieb am 04.03.2014 um 09:23:13 zur Folge Das blaue Biest: das buch war ja schon erstklassig, die hörspielumsetzung ebenso hat mich voll begeistert!!!

79) kaeptn kidd © schrieb am 05.03.2014 um 14:27:57 zur Folge Das blaue Biest: Mir hat das Hörspiel sehr gut gefallen, und ich habe es gleich im Anschluss noch ein zweites Mal gehört. Die Atmosphäre, die Schauplätze und auch die Charaktere sind erfreulicherweise viel plastischer dargestellt als sonst. Es entstehen richtige Bilder im Kopf, und die Stimmung der ganzen Geschichte kommt toll rüber. Außerdem ist der Verlauf so rund erzählt, dass man nicht ständig zwischendrin abschaltet.
Die Sprecherleistungen fand ich allgemein SEHR gut, auch wenn ich persönlich Karin Abicht und Robert Missler als Sprecher leider so gar nicht leiden kann. Aber in dieser Folge fallen sie nicht groß aus dem Rahmen und passen ganz gut auf ihre Rollen. Besonders gut gefallen haben mir die drei Detektive und natürlich Stefan Schwade als Andy Carson. Tolle Leistung, und überhaupt eine nette Überraschng, dass er als Originalsprecher mit von der Partie war. Trotzdem denke ich – auch wenn sein Part perfekt in die Geschichte hineingepasst hat – dass man es mit den "alten Bekannten" nicht übertreiben sollte. In letzter Zeit wird damit etwas inflationär umgegangen, wenn man mich fragt …

Die Folge hat alles, was ich zur guten Unterhaltung brauche. Ein paar Negativ-Punkte fallen da nicht so sehr ins Gewicht. So bin ich z.B. überhaupt kein Fan von mehreren Fällen innerhalb einer Story. Aus meiner Sicht nehmen sich die verschiedenen "Halb-Fälle" gegenseitig den Wind und sehen am Ende allesamt ziemlich blass aus.
Wie viele andere fand ich das Intermezzo mit Alyssa vollkommen überflüssig. Bei mir blieb ein großes Fragezeichen zurück. Die Begegnung würde eigentlich nur Sinn machen, wenn die Dame irgendwann, in einer späteren Folge, mal wieder auftaucht, was dann aber auch schon wieder recht konstruiert wäre …
Was ich außerdem blöd fand, waren die beiden Insider am Anfang: Justs "Ich mache IMMER den Verstärker an" und das Trara um das berühmte "Wir haben einen neuen Fall". Gags, die die Ferienbande schon bis zum Erbrechen breitgetreten hat, müssen von mir aus nicht unbedingt auch noch in der Originalserie mit dem Holzhammer rausgehauen werden.
Aber wie gesagt: Die letzten Punkte trüben den positiven Eindruck nicht. "Das blaue Biest" ist eine gut gemachte Folge und ist (zumindest für MEINE Ohren) ein wahres Hörvergnügen.

80) Crazy-Chris schrieb am 05.03.2014 um 14:48:51 zur Folge Das blaue Biest: Für mich eine eher lieblose Vertonung. Streckenweise zu viel neutrales Studiosprech und zu wenig lebendige Hörspielszenerie. Immerhin, es gab weder bei den Sprecherbesetzungen noch beim Skript einen Totalausfall, man ist ja mittlerweile auch für solche vermeintlichen Selbstverständlichkeiten durchaus dankbar.
Und was bei der Ferienbande passiert, sollte für ??? irrelevant sein. Es soll auch ???-Hörer geben, die (bewusst) keine einzige Folge der Ferienbande gehört haben.

81) kaeptn kidd © schrieb am 06.03.2014 um 14:07:11 zur Folge Das blaue Biest: Jeder hat natürlich das Recht, die Ferienbande oder jede andere Hörspielserie nicht zu mögen (oder sie eben, ohne sie zu kennen, aus Prinzip zu meiden). Genauso darf natürlich jede(r) für sich entscheiden, was für sie/ihn irrelevant ist oder nicht. Aber da es bekanntermaßen mittlerweile ziemlich viele "personelle" Überschneidungen hinter den Kulissen von DDF und Ferienbande gibt, würde ich doch annehmen (wenn nicht sogar erwarten), dass die DDF-Macher hin und wieder mitkriegen, was die Ferienbande da so treibt.
Wie auch immer. Wir können meinen Kritikpunkt auch gern von der Ferienbande loslösen und es anders ausdrücken. Bleiben wir innerhalb der Serie und nennen es wegen mir "Rückbezüge", "Meta-Humor" oder wie das Phänomen hier sonst immer so klug betitelt wird: Ich persönlich mag es nicht … und je öfter es strapaziert wird, desto platter und störender wird es.
(Nur meine bescheidene Meinung )

82) baphomet schrieb am 06.03.2014 um 15:25:40 zur Folge Das blaue Biest: Ich habe es gestern gehört und eines der Rätsel vom "Biest" ist nicht gelöst, nämlich was der ganze Zirkus soll? Es ist ja schön, einen Plot in zwei aufzusplitten, aber wenn beide Auflösungen uninteressant sind, macht es keinen Sinn. Ich bin erstmals wirklich enttäuscht von einer Buchna-Arbeit. Ich bin sogar beim ersten Mal Anhören eingeschlafen (Bin kein Bettchen-Einschlafhörer!), der Liger-Boy hat mich kurz mal geweckt, dann habe ich den Rest der zweiten Seite durchgepennt. Das ist mir bei einem Ersthören nur einmal passiert, wie ich vor 17 Jahren das erste Mal den "Drachen" gehört habe, den ich nur als Buch kannte und bin da in Todesangst aufgewacht, als der Drache in der Zentrale anruft. Hier hat erst ein späteres Zweithören mir die Lösungen präsentiert. Auch Sinn und Funktion der Alyssa-Szene mit Bobos Boxen-Stop, der mich an die nerve induction aus dem "Wüstenplanet" erinnert, ist mir schleierhaft, verbreitet aber ein surreales Flair. Sie wäre meine (einzige) Lieblingsszene, wenn das garstige Organ der Sprecherfrau und die penetrante Bob=Bobo-Nummer mich nicht abstossen würden. Jetzt verstehe ich Cyberangie erst so richtig. Der Themen-Park erinnert sehr an diesen Bottrop Movie Park, den ich nie besucht habe, der auch viele Lizenzen vereint, aber hier, stark übertrieben, wie eine Parodie auf den Overkill an daraus resultierenden Filmgestalten wirkt, wenn das Alien auf E.T. (Fox auf Universal) trifft (was ich wirklich gerne mal in einen Film sähe). Das die sechs großen Hollywood-Studios sich derart einigen und einem die ganze Palette der Filmheroen bieten, ist echte Fantasy, gerade wenn Disney auch noch mit Marvel und Star Wars im Boot säße! Ich muss jetzt erstmal ins Buch gucken, um zu sehen, ob da die Park-Atmo besser durchschlägt. Ansonsten empfehle ich für zukünftige Vergüngungpark-Exkurse Point Whitmarks "Die Insel der letzten Rache", das HB wohl auch inspiriert hat, aber die irre Stimmung erreicht er nicht. Und wenn mir ein Mantikor versprochen wird, trotz der mythischen Tiger-Herkunft, bitte mehr giftige Bestialität und keine Kuschelkätzchen. Ich hoffe, der Teumessische Fuchs entpuppt sich nicht auch als Pussy.

83) ghurd schrieb am 08.03.2014 um 01:42:39 zur Folge Das blaue Biest: Also ich weiss nicht, die Folge is irgendwie so gar nicht meins. Die Grundidee is echt gut. Wie mein Vorredner erwähnte hat es mich auch an Point Whitmark erinnert, allerdings is die Athmosphäre dort deutlich besser eingefangen. Aber kommen wir zu meinem hauptsächlichen Problem mit der Folge. Ich bin kein Fan von mehreren Fällen innerhalb einer Folge, das ist mehr die Sache von TKKG. Klar manchmal ists schon in Ordnung, nur dann müssen die Fälle auch n Bezug zueinander haben. Nur hier laufen drei Fälle parallel nebeneinander ohne Sinn und Verstand. Spätestens von hieran bitte nicht mehr weiterlesen, wenn man nicht gespoilert werden will !!! Fall 1 mit Bob und dem nunja gewöhnungsbedürftigen Mädchen... ist ja ganz lustig aber eigentlich nur Spielzeitfüller und daher völlig überflüssig. Ermittlung nahe null und geklärt wird der Fall so nebenbei ohne das man es mitbekommt. Bob kommt zum Park und erzählt ma kurz was er gemacht hat, dann ruft Cotta an und dankt den Dreien und das wars. Meiner Meinung nach völlig überflüssig. Fall 2 und 3 werden dann durch ellenlanges studieren der Kameraaufzeichung gelöst. Die Motivation des leicht angestaubten Ligerbesitzers wirkt nun wirklich arg konstruiert. Die Motivation der Dame ist durchaus schlüssig, nur welchen Vorteil ziehe ich daraus durch Rätsel daruaf hinzuweisen, wo der nächste Anschlag stattfindet ? Will ich etwa erwischt werden ? Ne mal ehrlich. Alles in allem für mich sehr enttäuschend. Sprecherauswahl ist sehr gut, die Leistungen überzeugen mich auch durchweg. Es hat mich auch gefreut das Anfy vom selben Sprecher gesprochen wird. Die Grundidee ist auch gut, hätte nmur viel besser umgesetzt werden müssen. Die Story an sich...meiner Meinung nach schwach. Fazit: kann man sich mal nebenbei anhören, kein totaler Reinfall, aber sicher eine der Folgen die ich selten mal hören werde wenn ich einen kompletten Durchlauf mache

84) Sophie schrieb am 16.03.2014 um 16:34:52 zur Folge Das blaue Biest: Mir hat dieses Hörspiel gar nicht gefallen. Die Grundidee ist gut ("Gefahr im Verzug" schien etwas das Vorbild zu sein). Die Sprecher überzeugen mich grundsätzlich auch. Ansonsten reizt mich das Ganze aber gar nicht, der Funke springt nicht über. Die Geschichte ist zäh wie Kaugummi. Es wird von Anschlägen berichtet, die stattgefunden haben. Der Hörer ist fast nie live dabei. Es gibt endlose Dialoge und sozusagen fast keine Action. Ich habe mir einfach irgendwann nur noch gewünscht, das Ganze möge zu Ende sein. Ein komplizierter Fall, in dem ja mehrere Geschichten/Auflösungen enthalten sind, er kann aber nicht mitreißen, mich jedenfalls nicht. Die Dialoge wirken hölzern und das Ganze wird dermaßen spannungsarm rübergebracht, dass ich gestern im Zug bald eingeschlafen wäre... Was diese seltsame Story mit Bob und dem Mädchen sollte, ist mir nach wie vor unklar. @Kidd: Was hast du eigentlich gegen Robert Missler?

85) baphomet schrieb am 16.03.2014 um 16:55:11 zur Folge Das blaue Biest: Ich habe es seit neulich noch ein paar Mal gehört und mich an die Girlie-Stimme etwas gewöhnt, nur dieses verkrampfte Kaugummiblasen ist sehr nervig. "Bobo" geht auch immer noch nicht. Jedenfalls aber ist diese Bob-Sequenz aus unterbrochenen Szenen mit Cliffhangern das einzig Interessante und Innovative in dem Hörspiel. Den Sinn der ganzen Nummer wird uns Buchna wohl hoffentlich noch in einem seiner nächsten Bücher verraten. Was aber auch noch eine große Qualität der Folge darstellt, die leider sonst, bis auf ein paar komische Typen, wenig bietet, ist die herrliche Stimme von Stefan Schwade. Da ist er wieder nach all den Jahren, Andy Carson oder Axel aus Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde". Schnüff. @Sophie An "Gefahr" hab ich nie gedacht, immer nur an PWs "Insel". Und einen Anschlag wenigstens hätte man wirklich gerne mal erlebt.

86) Sophie schrieb am 16.03.2014 um 18:08:48 zur Folge Das blaue Biest: @bapho: Stimmt in gewisser Weise. Aber "Die Insel..." von PW ist zig mal so gut wie dieses langweilige Werk. Man hätte es aber durchaus so aufregend wie die PW-Folge gestallten können/müssen...

87) baphomet schrieb am 16.03.2014 um 18:37:06 zur Folge Das blaue Biest: @Sophie Stimmt, und das kann man über viele, viele Folgen zuletzt sagen. Wo ist die alte ???-Spannung geblieben? Dass sich HB in dieser Folge auch mal bei den üblichen Langweilern der Serie umschaut, finde ich schade. Nur die Andy-Nostalgie reicht nicht.

88) DBecki © schrieb am 16.03.2014 um 20:30:09 zur Folge Das blaue Biest: Eigentlich mag ich ja Buchna. Aber "Andy Carson hat einen Fall für uns, also hat bestimmt Gabbo was damit zu tun", das ist schlicht peinlich.

89) Sophie schrieb am 16.03.2014 um 20:54:36 zur Folge Das blaue Biest: @bapho: Die Spannung bei den drei ???-Folgen ist einfach größtenteils abhanden gekommen, eine traurige, aber wohl nicht zu umgehende Erkenntnis. Und andere können es einfach besser, womit wir dann eben leider immer wieder auf PW kommen müssen, denke ich (natürlich ist da auch nicht alles Gold, was glänzt). Aber man schafft es einfach ganz ganz wesentlich besser, atmosphärische, kurzweilige, spannende Hörspiele zu produzieren. Das ist eine Erkenntnis, um die ich mich auch längere Zeit gedrückt habe... Und man hätte aus der Grundidee beim Blauen Biest ja wirklich etwas Gutes machen können...

90) Besen-Wesen © schrieb am 16.03.2014 um 21:00:43 zur Folge Das blaue Biest: Ich fand das Hörspiel sehr enttäuschend. Schon das Buch fand ich wenig atmosphärisch, langatmig und irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Vielleicht hätte man durch Focussierung auf bestimmte Elemente beim Hörspiel noch etwas mehr rausholen könne, aber es plätscherte vor sich hin bzw. an mir vorbei. Mit anderen Worten: ich habe mich gelangweilt wie bei kaum einer anderen Hörspielfolge in letzter Zeit. Einen solchen Mangel an Spannung muss man auch erstmal hinbekommen.

91) Sophie schrieb am 16.03.2014 um 21:09:37 zur Folge Das blaue Biest: Stimmt, so einen Mangel muss man erst mal hinbekommen. Ich empfand die meisten drei ???-Hörspiele der letzten Jahre als nicht besonders spannend, aber das hier ist sozusagen der Gipfel der Nichtspannung... Und wenn ich im Zug, einem Ort, wo ich persönlich eigentlich nicht schlafen kann, plötzlich schläfrig werde, will das schon etwas heißen....

92) baphomet schrieb am 16.03.2014 um 21:47:28 zur Folge Das blaue Biest: Das ist irgendwo auch eine Qualität. Ich bin noch mindestens einmal weggepennt. Da eröffnet sich vielleicht ein ganz neues Genre...

93) damphousse schrieb am 17.03.2014 um 07:12:46 zur Folge Das blaue Biest: Ja, ich hatte einen Nostalgiefaktor in diesem Hörspiel. Allerdings fühlte ich mich an die alten Burg Schreckenstein-Hörspiele erinnert, da lieh Stefan Schwade den Stephan in grandioser Art und Weise seine Stimme. Ansonsten wurde ja bereits viel gesagt, nur noch nicht von mir )) Konfuse, sinnfreie Geschichte, wo das blaue Biest irgendwie ja eigentlich mit dem Fall nicht wirklich oder nur sekundär was zu tun hat. Insgesamt hatte ich den Eindruck dass man einfach um die eigentliche Geschichte viel zuschreiben musste, um auf die gewünschte Seitenzahl bzw. CD-Länge zu bekommen. Viele Nebenschauplätze (Bobo) machen noch lange keine interessante Geschichte aus.

94) kaeptn kidd © schrieb am 18.03.2014 um 14:13:40 zur Folge Das blaue Biest: @ Sophie: Das klingt aber böse :D Ich hab' nix gegen Robert Missler. Ich mag nur seine Stimme nicht besonders. Das ist zugegebenermaßen sehr subjektiv, denn abgesehen von seinem Sprachfehler (s, sch, ch) kommt meine Abneigung wohl v.a. von den grauenvollen Figuren, die er bei den drei ??? schon sprechen musste: Allen voran Alaa Edine und Jacki Jin. Aber auch Greg Harper aus "Tödliches Eis" fand ich nicht toll.

95) kaeptn kidd © schrieb am 18.03.2014 um 14:14:38 zur Folge Das blaue Biest: @ Sophie: Du hast mich interessanterweise nicht nach Karin Abicht gefragt. Bedeutet das, dass wir uns hier einig sind? ;)

96) kaeptn kidd © schrieb am 20.03.2014 um 09:55:53 zur Folge Das blaue Biest: Woher weiß Alyssa eigentlich, wie Bob heißt? Er stellt sich ihr ja nicht vor. Zumindest nicht im Hörspiel. Gibt's im Buch dazu eine Erklärung?

97) Professor Carswell © schrieb am 20.03.2014 um 10:40:38 zur Folge Das blaue Biest: @96: Im Buch stellt sich Bob, nachem ihn das unbekannte Mädchen mit "Hey, du kommst nicht von hier, oder?!" angesprochen hat und er erwidert: "Äh, stimmt. Ich bin nicht von hier" mit "Ich bin Bob, hi" vor. Worauf das Mädchen mit "Kannst mich Alyssa nennen" antwortet.

98) kaeptn kidd © schrieb am 28.03.2014 um 14:37:37 zur Folge Das blaue Biest: @97: Danke, Professor! Irgendwie habe ich jetzt sogar das dumpfe Gefühl, dass der Part auch im Hörspiel vorkommt. Bin nicht sicher …

Nochmal kurz zu Robert Missler: Vor ein paar Tagen habe ich eine tolle Tierdoku im Fernsehen gesehen (Tag und Kanal weiß ich nicht mehr), die er absolut grandios gesprochen hat. Sympathisch, nicht verstaubt, leicht schalkig, stimmungsvoll … Da hat das Zuhören richtig Spaß gemacht. Einen phänomenalen Job hat er da gemacht.
Was die drei ??? angeht bleibe ich aber dabei: Die meisten Rollen, die er hier spricht, bewegen sich irgendwo zwischen doof und grauenvoll.

99) Der bremsende Drache © schrieb am 30.04.2014 um 12:06:15 zur Folge Das blaue Biest: Ich finde, dass man auch bei den neueren Folgen nach mehrmaligem Hören noch irgendwas rausholen kann, so dass man sich unterm Strich irgendwie mit ihnen versöhnen kann (Folgen, die mich schon beim ersten Hören begeistert haben, gibt es ja nur selten), aber "Das blaue Biest" ist mit "katastrophal" noch viel zu freundlich umschrieben, das ist echt eine Unverschämtheit.

100) Dave schrieb am 30.04.2014 um 12:08:27 zur Folge Das blaue Biest: Aha.

101) Thorte © schrieb am 02.05.2014 um 12:06:49 zur Folge Das blaue Biest: Da gebe ich Dir Recht, Drache !

102) isreit © schrieb am 22.02.2015 um 16:03:11 zur Folge Das blaue Biest: Habe ich es überhört oder liest im Hörspiel niemand die Karte der ??? vor?

103) DBecki © schrieb am 22.02.2015 um 16:08:04 zur Folge Das blaue Biest: @102: Hast Du scheinbar überhört. Judy Nigel liest sie vor.

104) isreit © schrieb am 22.02.2015 um 18:17:52 zur Folge Das blaue Biest: dBecki, weißt du auch, wer sie bei der Straße des Grauens vorliest ?! *confused*

105) DBecki © schrieb am 22.02.2015 um 19:59:47 zur Folge Das blaue Biest: Keine Ahnung, die hab ich nur ein halbes Mal gehört, dann hab ich den CD-Spieler ausgemacht, weil ich den Mist nicht mehr ertragen hab.

106) Professor Carswell © schrieb am 25.02.2021 um 00:53:13 zur Folge Das blaue Biest: Nach dem neuerlichen Durchlesen des gesamten Threads fiel mir auf, dass die wiederkehrende Frage was es mit der Szene um Alyssa und Bob und dem Umzugskarton auf sich hat noch immer nicht beantwortet wurde.

- "nicht zu verraten, was in dem Karton ist, ist ja wohl eine Frechheit"
- "Was steckte in Alyssas Pappkiste"
- "Ich dachte auch das Biest hätte etwas mit Alyssas Kiste zu tun. Dar¨¹ber hat man leider auch nichts erfahren."
- "die Nichtaufklärung des Tieres(?) in der Kiste"
- "Bei mir blieb ein großes Fragezeichen zur¨¹ck."
- "Alyssa-Szene mit Bobos […] ist mir schleierhaft"

Buchna verwendet hier eine Anspielung auf Flash Gordon. Und zwar auf das EUROPA-Hörspiel "Der Superstar im Reich der Sterne", Folge 1, Seite A. Flash Gordon muss dort gezwungenermaßen mit Prinz Barin eine Art russisches Roulette spielen, bei dem sie abwechselnd eine Hand in einen Baumstumpf stecken m¨¹ssen in dem sich ein giftiges Ungeheuer namens Moloch befindet.

107) PerryClifton © schrieb am 25.02.2021 um 07:11:58 zur Folge Das blaue Biest: Ist das nur auf's Hörspiel bezogen? Im Film kommt diese Szene ja auch vor.

108) Professor Carswell © schrieb am 25.02.2021 um 23:08:36 zur Folge Das blaue Biest: Ja und ja. Ja, die Szene ist auch im 80er-Film enthalten. Ja, die Anspielung ist nur auf das Hörspiel bezogen.
Es gibt dazu auch eine Quelle die ich lange übersehen habe da ich nicht explizit danach gesucht habe.
http://y2u.be/Rky72CA8NNQ

109) PerryClifton © schrieb am 26.02.2021 um 07:02:17 zur Folge Das blaue Biest: I see you did well. Proceed.

110) Max DoMania © schrieb am 05.09.2022 um 13:00:12 zur Folge Das blaue Biest: Pfuuuh, diese Folge ist echt nicht gut. Man könnte hier sagen, dass viele Fälle eine Folge verderben, denn man wird hier mit ganzen vier Fällen bombardiert, von denen keiner so richtig ausgearbeitet wird.
Im Hörspiel war man immerhin noch so gnädig und hat den irrelevantesten weggek¨¹rzt, das hätte man bei Bobs Solo-Abenteuer auch machen können. Die Szene mit Alyssa bewegt sich irgendwo zwischen nervig und peinlich, bremst die Geschichte nur aus und zeigt, wie wenig Fleisch hinter diesem Nebenplot steckt, zumal Katic dann wie ein plumper Anfänger einen Zettel fallen lässt und damit Bob die Lösung auf dem Silbertablett serviert. Auch zeigt sich hier die Problematik, alte Bekannte wiederzuverwenden, die wie die drei ??? nur wenige Jahre gealtert sind, während die Umgebung um Jahrzehnte gealtert ist. Aber ok, das ist im Grunde genommen wie bei jeder langlebigen Serie wie etwa den Simpsons so, das muss man einfach hinnehmen.
Ähnlich unnötig und nervig wie Alyssa ist der Charakter Nicky DeLores.
Und wenn man ehrlich ist, ist auch das namensgebende Biest irgendwie unnötig. Wahrscheinlich ist es nur mit dabei, damit die Folge einen coolen Titel hat. In der ersten Hälfte wird es nur ein-/ zweimal erwähnt und taucht erst kurz vor Schluss mal auf. Das ist ja ungefähr so, als w¨¹rde der tanzende Teufel nur am Ende vorkommen. Immerhin beschert es Justus im Buch ein seltsame Nahtoderfahrung.
Immerhin hat man das Buch in der Hörspielumsetzung etwas abgeändert und den Liger King Lionel Pengrim schon mal vorher auftauchen lassen, indem er einen Dialog mit Miss Woodrow hat (im Buch gibt es hier eine komplett andere Szene). Dies behebt einen Makel aus dem Buch, da hier die zwei Hauptbösewichte bis kurz vor dem Ende ¨¹berhaupt nicht persönlich auftauchen und eine nur mal kurz erwähnt wird; ein Miträtseln, wer die Täter sind, war im Buch dementsprechend nicht wirklich möglich. Aus dieser Änderung ergeben sich aber zwei Fehler: Zum einen erkennt Justus Pengrim nicht, obwohl er ihn erst zuvor gesehen hatte (im Buch allerdings nicht) und zum anderen weiß Peter plötzlich, dass Miss Woodrow die stählerne Lady heißt, obwohl ihm der Spitzname zuvor nicht unterkam (im Buch schon).
Es gibt noch einige andere Ungereimtheiten: Warum wird unnötig Zeit damit verplempert, den fehlenden Zettel zu finden, anstatt sich um den Text mit der Giraffe zu konzentrieren? Und wie kommt man bei einer Schachtel Pralinen nicht sofort auf Forrest Gump?

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