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Folgen-Diskussionen

Hier kannst Du einen Kommentar zur Folge Die Poker-Hölle abgeben.

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1) Hoang Van Dong © schrieb am 08.09.2008 um 17:26:50 zur Folge Die Poker-Hölle: Hallo Huhu der erste Eintrag!!! Schauen wir mal ob Marco Sonnleitners neues Buch "Poker-Hölle" hält was der Klappentext verspricht. Aber ich muss sagen, dass es ganz gut gelungen ist kein Brüller aber immerhin besser als sein letztes Buch. Aber mit dem Schreibstill hat er wohl immer noch so seine Probleme.
Lg Hoang Van Dong

2) Richie schrieb am 09.09.2008 um 09:01:12 zur Folge Die Poker-Hölle: Habe es mal schnell durchgelesen. Einfach ... was soll man sagen, wenn man sich nach den klassischen Folgen sehnt ... Am Anfang dachte ich, Bob wäre tot. Er erscheint vielleicht frühestens auf Seite 60. Und der Inhalt - fast nur noch unlogisch! Ich glaube, Sonnleitner ist mit den drei ??? überfordert!

3) mike101 © schrieb am 09.09.2008 um 11:04:27 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich versteh' jetzt nicht ganz, woher Ihr die Bücher schon habt. Bei Amazon kann man sie jedenfalls noch nicht bestellen.

4) Richie schrieb am 09.09.2008 um 13:05:30 zur Folge Die Poker-Hölle: Nicht bei Amazon? Enttäuscht mich sehr! Ich habe es vom Hugendubel in München. Haben ein ganzes Regal von Poker-Höllen.

5) Marion schrieb am 09.09.2008 um 17:55:17 zur Folge Die Poker-Hölle: Ein typischer Sonnleitner. Schön, dass wir ihn haben. So bleibt das Niveau überschaubar und die Serie wird nicht zu viele Folgen mehr haben. Das spart Geld. Weiter so. Ganz große Grütze.

6) Geheimer Sarg © schrieb am 09.09.2008 um 18:14:13 zur Folge Die Poker-Hölle: @Richie,naja jetzt sind die neuen Bücher bei Amazon nur vorbestellbar.Ich meine nach den Daten kommen die Bücher ich glaube sowieso erst am 12.9.raus.Aber das ihr die schon habt..naja,ist ja in jedem Bundesland ein kleines bisschen anders:Aber ich bin gespannt ob das Buch wirklich so schlecht ist,wie ihr bisher gesagt habt.Mal sehen.

7) Richie schrieb am 12.09.2008 um 13:31:47 zur Folge Die Poker-Hölle: Und wie lange dauert das Bestellen bei Kosmos? Die müssten es eigentlich sofort liefern können.

8) swanpride © schrieb am 14.09.2008 um 12:00:17 zur Folge Die Poker-Hölle: SPOILER!!!
Der Anfang ist mir schon einmal gehörig auf den Geist gegangen...Mathildas neuerfundene Horrorfilmleidenschaft geht mir gehörig auf den Zeiger und passt meiner Ansicht nach so gar nicht zu dem Charakter...widerspricht auch ihren Reaktionen bezüglich solcher Dinge in früheren Folgen. Der Einstieg war grauenvoll...Sonnleitner macht das jetzt schon bei fast jeder Folge, dass zu beginn eine Traumszene/Filmszene oder etwas ähnliches eingebaut wird. Dann dieses geflirte von Peter...wozu lang und breit eine neue Figur einführen, die danach nie wieder auftaucht?
Von dem Fall selber war ich dann aber eher positiv überrascht...mehr oder weniger Schlüssig, sehr spannend, und Justus Auftritt im Kasino hatte schon etwas. Aber auch hier gab es kleinigkeiten, die mich gestört haben...warum schreiben, dass die Jungens einen Hinweis entdecken, aber diesen nicht nennen, bevor sie denn auch direkt davorstehen? Bei den Rätsel habe ich mich erst gewundert, dass diese so leicht waren, aber wenn es darum ging, die Gangster rauszulocken, dann ist das schon wieder logisch. Aber dass es Inspektor Cotta mir Zwischenstop bei der Pafümerie schneller bei der Baustelle sein soll als die Verstärkung...da müsste die Amerikanische Polizei schon sehr schnarchig sein...nur, weil sie dass in allen möglichen Polizeiserien so machen, heißt das noch lange nicht, dass man diesen Unsinn übernehmen sollte (und die Schießerei hätte er sich auch sparen bzw. ein wenig glaubwürdige gestalten können)
Das Ende hat mich schon wieder genervt...diese Sprünge mitten in der Szene kann ich schlichtweg nicht leiden. Und der Abschlussgag war einfach keiner. Und das mit dem Briefmarken war so dermaßen offensichtlich, dass man die Auflösung nun wirklich nicht so lange rausziehen konnte.
Naja, insgesamt aber einer der besseren Sonnleitner...ich hänge irgendwo zwischen 2 und 3....

9) TheOwnMoment © schrieb am 14.09.2008 um 15:15:16 zur Folge Die Poker-Hölle: @ swanpride: Ich hatte mich auch erst über Mathildas neue Leidenschaft aufgeregt, aber dem ist gar nicht so, denn Marx hat das schon im Buch Toteninsel erwähnt ("... denn seine Tante Mathilda ließ sich kein Horrorklassiker entgehen ..."), also hat MaSo nur fortgeführt (aber das wie gefällt mir trotzdem nicht)

10) swanpride © schrieb am 14.09.2008 um 19:48:31 zur Folge Die Poker-Hölle: @9 Dann hat MArx das eben verbockt...ich finde jedenfalls, dass das gar nicht zu dem Charakter passt...und das Aufgedrehte Verhalten, das sie diesbezüglich bei Sonnleitner an den Tag legt schon gar nicht.

11) flux schrieb am 15.09.2008 um 16:50:20 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich weiß nicht genau, wo es erwähnt wird, aber ich weiß eines: Mathilda hat schon seit den Klassikerfolgen eine Schwäche für Horrorfilme! Wenngleich es wohl eher alte s/w-Gruselschinken sind, weniger Splatter oder so.

12) swanpride © schrieb am 15.09.2008 um 17:33:17 zur Folge Die Poker-Hölle: @11 Also ich hab vor allem in erinnerung, wie sie auf Sokrates reagiert hat...das passt so gar nicht zu einem Horrorfan...außerdem ist es noch ein gewaltiger unterschied, ob jemand altmodischen Grusel ala Nosferatu mag, oder sich Halloween 1 bis (wo sind sie gerade in der Zählung?) reinzieht.

13) Die Zirbelnuss © schrieb am 16.09.2008 um 00:11:07 zur Folge Die Poker-Hölle: Überraschend gutes Buch, handlungssreich und brauchbar spannend. Peter läuft Parcour durch Chinatown, echte Gangster, die auch tatsächlich mal schießen, rasante Verfolgungsjagdten und massenweise gefährliche Situationen. Justus darf endlich mal wieder einen auf Schauspieler machen und einen abgebrühten Kleinkriminellen spielen – hat schon was! Realistisch ist es natürlich keine Sekunde, aber man hat einentlich wenig Zeit, darüber wirklich nachzudenken – denn nicht nur die drei ??? wirken pausenlos gehetzt, sondern auch der Autor, bei dem Versuch, möglichst viel in der Handlung unterzubringen. So wird neben den Actionszenen auch versucht, das klassische Rätselthema ausreichend unterzubringen (nach der Nachvollziehbarkeit der Rätsellösungen fragen wir lieber nicht). Die Sprache ist stellenweise auf erschreckend tiefem Niveau, manche Sätze sind sogar dermaßen falsch, dass sie schlicht keinen Sinn ergeben. Das ist schade: etwas mehr Sorgfalt bei Autor und Lektorat hätten das Buch noch deutlich aufgewertet. Kein großer Wurf, aber annehmbare ???-Unterhaltung mit dem mittlerweile leider zum Standard gewordenen Schwächen.

14) Phantomsee © schrieb am 16.09.2008 um 03:46:23 zur Folge Die Poker-Hölle: @swanpride: Halloween 1-6 H20 Resurrection Remake = 9 ;)

15) Phantomsee © schrieb am 16.09.2008 um 03:47:51 zur Folge Die Poker-Hölle: Wo sind meine Pluszeichen?

16) Mr. Murphy © schrieb am 17.09.2008 um 12:12:17 zur Folge Die Poker-Hölle: Mir hat dieses Buch sogar noch etwas besser gefallen als das zeitgleich erschienene "Zwillinge der Finsternis" von Sonnleitner. Der Auftritt von Justus im Casino war sehr amüsant. Die Geschichte ist sinnvoll und logisch aufgebaut und spannend. Die Mischung aus Action-Folge und Rätsel-Folge ist gut geworden. Die Rätsel selber fand ich nicht so toll - da gab es in der Serie etliche bessere. Die Figurenzeichnung selbst ist auch wieder ganz ordentlich geworden. Da hat sich Sonnleitner in der Zwischenzeit gesteigert. Die Auflösung beinhaltete zwar etwas neues - war aber zu offensichtlich für den geübten Leser. Der Abschlußgag hat mir nicht gefallen. Fazit: Mir hat die Poker-Hölle gefallen. Sie gehört zu den besseren Sonnleitner-Storys. Note 2

17) DerBrennendeSchuh schrieb am 17.09.2008 um 18:55:53 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich fand es ganz gut, es hatte Tempo, Atmosphäre und Spannung - nur, daß in einer illegalen Spielhölle nicht sofort jemand dem ach so "unauffällig" sich an die Stirn tippenden Jung-Poker-As (ist das nach der neuen, 6x überarbeiteten Deutschen Rechtschreibung jetzt richtig?;)) Justus "Babyface" Jonas 5-8 Luftlöcher in den Leib pustet, hat mich doch sehr überrascht. Das ungewöhnliche Ende fand ich gelungen. Allerdings bleibt irgendwie der fade Beigeschmack, daß dies irgendwie keine "richtige" DDF-Geschichte war.

18) Sokrates © schrieb am 17.09.2008 um 23:13:15 zur Folge Die Poker-Hölle: Hab' mit der vermeindlich schwächsten der drei Neuen angefangen, doch wider den schlimmsten Befürchtungen wg. des Titels u. dessen Schreibweise fand ich das Buch gut, wenn auch nicht überragend (Skorpion, Moor, Haus u. Mönch sind m.R. besser).
Die "Puzzle" sind gut und abwechslungstreich (Robus, Wortspiele, Codierung), auch wenn z.B. die Pear->Pier-Transferierung etwas holpert. Dass eine Schnitzeljagd nicht (nur) Schatzsuche ist, sondern das Ziel hat, einen Gangster zu schnappen, ist definitiv neu u. überzeugend umgesetzt! Die Auflösung ist gesplittet und wirkt - fast MacoS-untypisch - nicht gehetzt/gequetscht. Er lernt's noch, Leue! Ich habe mich während des Leses sehr amüsiert u. gut unterhalten gefühlt. Das Minus hinter der eigentlich verdienten 2 ist der Tatsache geschuldet, dass es bis fast zur Mitte des Buches eine "zwei ?? + Helferlein"-Folge war.

19) swanpride © schrieb am 17.09.2008 um 23:24:29 zur Folge Die Poker-Hölle: Wieso vermeindlich schlechtestes? Ich dachte, den Titel hat Zwillinge der Finsternis gewonnen???

20) Wilkins schrieb am 18.09.2008 um 09:44:43 zur Folge Die Poker-Hölle: @Sokrates, 18: Als Ausgleich für das anfängliche zwei ??-Feeling, steht das dritte ? am Ende dafür im unfreiwilligen Fokus.

21) swanpride © schrieb am 18.09.2008 um 13:04:26 zur Folge Die Poker-Hölle: @20 Auch nicht so wirklich....den wirklich dramatischen Teil übernimmt ja wieder Peter (offensichtlich die Lieblingsfigur des Autors).

22) Wilkinss schrieb am 18.09.2008 um 14:37:12 zur Folge Die Poker-Hölle: @21 Das ist korrekt. Es ist eine passive Rolle für Bob. Beim Lesen hatte ich mir nur gedacht "Aha, jetzt ist Bob dran".

23) swanpride © schrieb am 18.09.2008 um 16:09:36 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich auch...aber dann ist bob ja sofort wieder von der Bildfläche verschwunden...noch nicht einmal er durfte den Hinweis hinterlassen..

24) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 20.09.2008 um 18:58:50 zur Folge Die Poker-Hölle: Morgen ist es endlich soweit. Ich werde dieses Buch lesen...

25) Die Zirbelnuss © schrieb am 21.09.2008 um 00:37:39 zur Folge Die Poker-Hölle: Eine sehr wichtige Info!

26) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 21.09.2008 um 12:43:50 zur Folge Die Poker-Hölle: @ 25 , nicht wahr?

27) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 21.09.2008 um 21:37:39 zur Folge Die Poker-Hölle: Sooo, also *räusper* Ich hatte eigentlich damit gerechnet hier das schwächste Buch der drei neuen vorzufinden. Das Gegenteil ist der Fall. Mich hat die Story am meisten unterhalten von allen drei Neuerscheinungen. Da hats ganz einfach mal gepasst von vorne bist hinten. MaSo lässt zwar auch einige Schwächen aus früheren Büchern erkennen, wesewegen von mir leider auch hier keine glatte 1 von mir möglich ist, aber im grossen und ganzen war das mehr als solide. 1 minus

28) swanpride © schrieb am 22.09.2008 um 00:30:10 zur Folge Die Poker-Hölle: Und genau das meinte ich in dem anderen Thread mit dem "niedrige Erwartungshaltungs Bonus"

29) Paul Hendry © schrieb am 22.09.2008 um 17:26:34 zur Folge Die Poker-Hölle: Alos mir hat das Buch relativ gut gefallen. Eine Mischung aus Rätsel und Action, wobei die Auflösung wie so häufig bei MaSo-Büchern zwar vorhersehbar war, allerdings war der Weg dazu schon sehr spannend und lesenswert geschildert. Auch der Gegner war mit seinen Helfern gut gezeichtnet, tauchte nicht erst ganz zum Schluß auf (Negativbeispiel: Codename COBRA)und war son richtiger Gangster wie man Ihn im Chicago der 20er vermutet. Leichte Ähnlichkeit mit Calhoon aus dem Rivalen, auch der hatte mir schon gut gefallen. Auch das Motiv war gut wie bereits von einigen erwähnt. Insgesamt eine 2er Folge! Was fehlt zur eins? Nun zunächst ist zwar der Schreibstil etwas besser als bei früheren Folgen, aber unnötige Adjektive werden immer noch zu Hauf gebraucht (Negativbeispiel: der erste Absatz!!! Grauenvoll!) Außerdem wirkten einige Szenen sehr gekürzt (im Gully) sowie zeitlich leicht unlogisch (Lösen der Rätsel in der Bibliothek muss bei den Gangstern in Windeseile gegangen sein). Und das Rocky-Beach-Feeling (wie soll ichs anders ausdrücken) kam nicht rüber. Der etwas Zurechtgebogene Vergleich der Rätsel mit Flop, Turn und River aus der Pokersprache sei verziehen, er passt nicht wirklich, aber so what, es ist POKER. Zum Schlus ein Hinweis ans Lektorat: Mann kann ja Rechtschreib- und Grammatikfehler übersehen, aber so viele??? Auf jeden Fall ein gutes, wenn auch kein überragendes Buch. Und zu allerletzt: Der Name klingt zwar komisch, passt aber diesmal zumindest zum Buch (DAS IST IN LETZTER ZEIT OFT NICHT SO GEWESEN, KOSMOS!!!)Und er gefällt mir auch noch.

30) swanpride © schrieb am 22.09.2008 um 18:10:31 zur Folge Die Poker-Hölle: @29 Der Zeitliche Ablauf erschließt sich mir auch nicht so ganz aus dem Buch, aber zumindest teilweise habe ich mir selbst eine Erklärung zusammengebastelt...Also die gehen in die Bibliothek holen den nächsten Hinweis, aber der Gangster wird abgelenkt. Man schafft es während der Zeit, die Rätsel zu photographieren aber nicht den Hinweis auf das Buch (hat den der Gangster in der Hand? Das wäre zumindest logisch) dafür aber die Faust. Obwohl Justus und Peter sofort hinter den Gangstern herfahren, schaffen sie es nicht, sie einzuholen...nun, vielleicht haben die nur schnell die Sachen geholt, die Seiten rausgerissen und sind gegangen...das eigentliche Lösen der Rätsel könnten sie woanders erledigt haben. Der einzige Punkt, der sich mir absolut nicht erschließt, ist der den ich schon einmal angesprochen habe: Wenn Cotta mit den Jungen erst von der Bibliothek zur dem Tower fährt, dann müsste die Verstärkung doch vor ihm eintreffen...er ist schließlich ein Polizist und weiß, das jede Sekunde zählt. Und es ist ja wohl davon auszugehen, dass das nächste Polizeirevier näher am Tower ist als die Bibliothek. Warum ist die Verstärkung also noch nicht da wenn sie die Gangster stellen?

31) Rapunzel © schrieb am 22.09.2008 um 19:25:04 zur Folge Die Poker-Hölle: Für mich mit Abstand das beste der drei neuen Bücher. Hatte es mir als letztes Buch übrig gelassen, weil ich dachte, das wär eventuell das langweiligste der drei. Aber welch ein Trrtum! Viel Spannung, Action und Rätsel, Rätsel, Rätsel... Schön fand ich mal die Idee mit dem Rebus. Außerdem konnte man (ich auf jeden Fall) auch mal wieder herzhaft schmunzeln: Justus als Pokerface "Babyface" fand ich klasse. Zeitweise kam es mir auch zum Teil leider etwas gekürzt bzw. gehetzt vor. So auch wieder beim Showdown auf dem Dach. Sie torkeln zum Dachrand und... Cut. Und schwups sitzt man schon bei Kirschkuchen mit Sahne in der Jonas´schen Küche. Daher gibt´s von mir auch "nur" eine 1 minus. Aber ansonsten bitte mehr davon Marco Sonnleitner!

32) swanpride © schrieb am 22.09.2008 um 19:59:33 zur Folge Die Poker-Hölle: Naja, das übliche eben...sonnleitner muss sich erst einmal in Gang schreiben und verschwendet Seiten für eine völlig überflüssige Flirtszene, dafür wird am Ende dann an der spannensten Stelle abgebrochen und ein ellenlanger Epilog drangehängt (mal ehrlich, was hätte dagegen gesprochen, das Buch auf dem Dach enden zu lassen? Anstatt einen lahmen Abschlussgag einzubauen hätte man dann die Sache mit den Briefmarken dort erklären und darüber lachen können, dass die gangster das nun nie herausfinden werden.

33) Rapunzel © schrieb am 22.09.2008 um 20:12:07 zur Folge Die Poker-Hölle: Ja, das letzte Kapitel hätte man durchaus streichen können. Da fällt mir ein: Als ich den allerletzten Satz gelesen hab, hab ich schon mit einem grauenhaften Gefühl an das irgendwann mal erscheinende Hörspiel und den damit endenden Abschlusslacher gedacht. "...krümmten sich...lauthals lachend...." Bitte, bitte nicht wieder so ein total gekünsteltes Gelache, Andreas-Abschlusslacher-Overactingstar-Fröhlich. Sorry wg. offtopic, das musste aber mal gesagt werden.

34) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 22.09.2008 um 20:31:33 zur Folge Die Poker-Hölle: lol 33, genau, vor allem AF kann das gut. Sorry ebenfalls für OT. Und zur Szene auf dem Dach, eben das war EIN Grund warum ich keine glatte 1 geben konnte. Ich hätte diesbezüglich ja mal ein paar Fragen an MaSo. Was ist eigentlich mit seiner Fragebox?

35) swanpride © schrieb am 22.09.2008 um 23:00:16 zur Folge Die Poker-Hölle: Zu Zeit geschlossen...entweder er hat keine Zeit oder wir waren ihm zu kritisch.
Also ich gebe bei solchen Stilbrüchen keine einser mehr...die sind bei mir den Büchern vorbehalten, die ich wirklich mit dem Gefühl "Das war perfekt" geschlossen habe. Aber ne 2 ist ganz knapp nocht drin. (Es wäre eine glatte 2 oder ein mit einem ganz dicken plus, wenn der Anfang und das Ende und ganz allgemein die Stilistischen Mängel nicht wären.)

36) schinderhannes © schrieb am 24.09.2008 um 07:19:04 zur Folge Die Poker-Hölle: Poker-Hölle und Zwillinge habe ich jetzt durch, meine Bewertung nach Schulnoten. 5 und 4. Ersteres war mir einfach zu langweilig und zweiteres viel zu abgedreht. Tödliches Eis - das vermeintlich beste Buch habe ich mir extra zum Schluss aufbewahrt,die Story klingt schonmal nicht schlecht.

37) Miss Melody schrieb am 26.09.2008 um 15:29:46 zur Folge Die Poker-Hölle: Den Erwartungshaltungsbonus hat ja schon jemand erwähnt, und das trifft's auch bei mir. Bin - für ein Sonnleitner-Buch - positiv überrascht! Die Geschichte macht insgesamt schon Spaß zu lesen, was vor allem auch an der wirklich gelungenen Szene im Casino liegt. Trotzdem ist es nach meinem Geschmack bestenfalls eine gute 4, weil die Rätsel in der Tat sehr gezwungen wirken, der Schreibstil wie immer überaus dürftig und die Auflösung des Ganzen total daneben ist: *spoiler* Konstruierter, spekulativer und unsicherer kann der Onkel die Überführung des Oberganoven wohl nicht planen. Das beginnt mit dem abstrusen arrangierten Aufeinandertreffen im Postamt und geht über die zufällige Aneinanderreihung von gelösten (oder eher erratenen?) Rätseln und dazu passgenauem Verhalten der Gangster ... für mich genauso unlogisch wie das Verhalten eines skrupellosen Gangsterbosses, der Justus und Peter freiwillig (!) und ohne Not laufen lässt, bevor er sein Ziel erreicht hat!

38) Laflamme © schrieb am 27.09.2008 um 11:49:20 zur Folge Die Poker-Hölle: Christoph Speck sang einmal, nachzuhören hier auf dieser Seite, "Ich bin froh daß ich nicht Andrews bin, der blöde Schreibtischhengst; man nimmt ihn kaum wahr, aber er ist da, länger als du denkst."

Und damit Herzlich willkommen bei der ersten Folge der Serie "Die zwei ?? und Richie". Special Guest Star: Bob Andrews.

*** SPOILER ***

Ich dachte ja schon, es gibt ihn gar nicht mehr, aber er wurde schließlich doch auf Seite 61(!) zum ersten Mal erwähnt. Um dann ein paar Seiten später bei der Verfolgungsjagd den einzigen konstruktiven Beitrag leisten zu dürfen, um dann entführterweise endgültig zu verschwinden.
Zum Fall: Am besten zu beschreiben als "Gefährliche Erbschaft" in modernen Zeiten, oder "Fels der Dämonen" mit angereicherten Rätseln. Nur hat die Erbschaft einen klassischen Reiz als beste Rätselfolge, und der Fels lässt einen 120 Seiten nicht Atem holen, weil man von einer Bedrohung in eine schlimmere stolpert, und das geht hier ziemlich schief. Denn die Rätsel können mit der Erbschaft nicht mithalten, nehmen dafür aber das Tempo raus. Und so plätschert das ganze halt ziemlich dahin und lässt mich mehr oder weniger kalt.

Positive Punkte: Richie stört nicht, leistet seinen Betrag und fügt sich gut ein mit eigenständigen Ideen. Und ein Kompliment an den Autor für die Recherche, Orte und Rolling Stones sind spot on (letzteres mit meinen Musikbüchern überprüft). Ob jetzt diese Apes eine besondere Rolle bei den Schattenmännern gespielt haben, ich kann mich nicht daran erinnern; den Fluch des Drachen kannte der Autor allerdings nicht, auch da war Peter (mit Justus) schon in Chinatown, um eine Ersatzvase zu suchen.

Zu den Rätseln: Mal keine vier Landmarks, die sich kreuzen, danke dafür. Sonst eher naja. Wenn ich übrigens aus dem Wort Pear das e raushaue und ein i einsetze komme ich auf Pair und nicht auf Pier. Aber vielleicht sieht man das in Bayern anders, ich weiß es nicht. Wie man vom "Englischen Patienten" auf einen Erste Hilfe Kasten kommt erschließt sich mir nicht, aber vielleicht kann mich ja jemand aufklären, der den Film gesehen hat.
Ein negativer Punkt, der mir schon wieder aufgefallen ist: Auch in diesem Buch wird, nunmehr zum dritten Mal, total sinnlos nach der abgedruckten Visitenkarte der darauf stehende Text wiederholt. Danke, ich habe den Sinn schon problemlos nach dem ersten Mal erfasst.

*** Spoiler Ende ***

Man möge mich bitte noch in einem zweiten Punkt aufklären: Was ist nun gemeint mit "Und dann geschieht, was nie hätte geschehen dürfen..." aus dem Backcovertext? Ich habe ehrlich gesagt nichts spektakuläres gefunden.

Fazit: Weit von den besten Folgen der Serie entfernt, aber keine Totalkatastrophe, vom Niveau des Autors ungefähr auf einer Höhe mit dem schwarzen Skorpion, damit Note 3-4.

39) Sokrates © schrieb am 27.09.2008 um 12:30:18 zur Folge Die Poker-Hölle: "Und dann geschieht, was nie hätte geschehen dürfen..."? Hab' ich mich auch gefragt. Wahrscheinlich ist damit Bobs Entführung gemeint, obwohl es wahrlich nicht das erste Mal wäre, dass ein ? entfüht wird - auch Bob nicht (Roter Rächer). Andereseits verweise ich auf den "Nebelberg" u. A.Marx' Antwort auf die - sinngemäße - Frage, was aus den Dorfbewohnern geworden ist, die ja in der Folge auch nicht vorkommen: Die Klappentexte werden nach einer "Rohversion" erstellt u. sind lange vor der Endversion des Buchinhalts fertig.

40) Laflamme © schrieb am 27.09.2008 um 12:44:19 zur Folge Die Poker-Hölle: Nun, vielleicht wird das dann auch rund 35 Folgen später erklärt wie beim Nebelberg. Die Dorfbewohner aus dem Klappentext waren dann ja die Einwohner von Ridgelake aus dem versunkenen Dorf...

41) FlukeSkywater © schrieb am 27.09.2008 um 19:05:10 zur Folge Die Poker-Hölle:
Ich habe bisher genau 3 (in Worten: drei) Seiten gelesen, und bekomme bereits Lust, mir den Finger in den Hals zu stecken. Habe wenig Hoffnung, daß sich dieses Gefühl auf den nächsten 125 Seiten verlieren wird, aber man hat schon Apotheker vor dem Pferdestall kotzen sehen ... vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Mehr dazu in ungefähr zwei Stunden.

42) Tobe © schrieb am 27.09.2008 um 19:21:37 zur Folge Die Poker-Hölle: Meine Kritik zur Poker-Hölle, bei dem Fall wäre es mir tatsächlich auch schwer gefallen, einen guten und passenden Titel zu finden. Wie die meisten hier, habe auch ich mit dem Buch angefangen. Es hat weder meine Erwartungen über, noch unterboten, ein MaSo halt, obwohl er auch schon deutlich bessere Bücher geschrieben hat. Das Bob leider so gut wie nicht auftaucht finde ich wenig doof und hoffe das der erste Teil in der Hörspielfassung schön gekürzt wird, da dieser sich auch ziemlich hinzieht. Mit den Rätseln konnte ich auch nicht so viel anfangen, Rätsel Folgen mag ich eigentlich sehr gerne. Die großen Punkte in denen wirklich Spannung erzeugt wird, sind meiner Meinung nach *Spoiler* der heimliche Besuch in der Spiel-Hölle, die beiden Typen die in der Lagerhalle schießen und ganz zum Schluss die Komplete Szene. Ansonsten finde ich die Geschichte selbst nicht ganz so gut und konstruiert. Eine 4, vielleicht noch mit einem . Mehr leider nicht, Schade, da hätte man vielleicht mehr daraus machen können.

43) Tobe © schrieb am 27.09.2008 um 19:23:24 zur Folge Die Poker-Hölle: vielleicht mit einem Plus, das sollte dahin.

44) FlukeSkywater © schrieb am 28.09.2008 um 00:03:23 zur Folge Die Poker-Hölle:
"Und dann geschah, was nie hätte geschehen dürfen" - Marco Sonnleitner wurde ???-Autor. Ich bin immer noch "wie gelähmt von dem grauenvollen Anblick", der sich mir auf 128 Seiten darbot. Schon im ersten Kapitel stürzen sich nicht nur drei bluttriefende Horrorwölfe, sondern auch der stadtbekannte "Sacknasen-Teenager" Knut-Benni(e) Nabold, Busen-Babsi, die Gewinnerin der 43. Staffel von "Germany's Next Babyschlampe", und ein liebestoller Peter im Hormonkoller auf den wehrlosen Leser. Die babylonische Sprachverwirrung, die sich an dieser Stelle bereits andeutet ("Du sprichst aber gut Englisch"), setzt sich auch später konsequenterweise fort - so werden nicht nur deutsche Worträtsel von Amerikanern problemlos gelöst ("Man muss irgendein Wort englisch lesen" - in welcher Sprache soll Onkel Tony seinen Brief eigentlich verfasst haben? Kroatisch, Farsi oder Kisuaheli?), sondern Peter bietet Richie auch noch das "Du" an! Wie soll ich mir das vorstellen? "You can say you to me"? Warum spricht er Richie nicht einfach mir "Mr. Hanson" an und erhält von diesem die Erlaubnis, seinen Vornamen zu benutzen? Als nächstes folgt der Aufgalopp der Sonnleitnerschen Klischee-Ganoven, als da wären: der böse Klischee-Chinese Jackie Chan (komplett mit ebenso stilechtem wie albernem Zopf aus der Qing-Dynastie, von deren Untergang man in den Kellern von Chinatown bisher offenbar keine Notiz genommen hat), seine rechte Hand, der böse Klischee-Latino Juan "Mierde" Güllefuß, und das Kleeblatt der illegalen Glücksspieler, nämlich der hagere Klischee-Italiener Giovanni, der umso fettere Klischee-Mexikaner mit der verspiegelten Sonnenbrille sowie der grobschlächtige Klischee-Cowboy aus Dodge City mit Sporen, Hut und Whiskeyflasche. Dafür glänzt Bob Andrews 60 Seiten lang durch Abwesenheit und kommt nur zu einem besseren Cameo-Auftritt (er ist übrigens kein "blöder", sondern nur ein "dröger" Schreibtischhengst, werter Flame). Völlig hanebüchen ist natürlich, wie es "Babyface" Jonas gelingt, mitten in einer Spielhölle voller hartgesottener Berufszocker unauffällig geheime Zeichen zu geben, indem er mit den Händen herumfuchtelt wie ein hyperaktiver Epileptiker, der das Winkeralphabet buchstabiert. Am meisten stört aber die Schnitzeljagd, die nicht nur reichlich konfus und aufgesetzt wirkt, sondern auch einen ganz dicken Logikfehler beinhaltet: Denn wie und wann soll eigentlich der todkranke Onkel Tony, der LA vor 15 Jahren verließ und kürzlich in Chicago das Zeitliche segnete, die ganzen Rätsel vor Ort angebracht haben? Da spielt es am Ende kaum noch eine Rolle, dass der Aufenthalt in einem muffigen Luftschacht und das "unwirsche Aufreißen" des Umschlages durch Jin den wertvollen Briefmarken nicht geschadet haben sollen. Okay, ich gebe gerne zu, dass MaSo schon schlimmere Machwerke abgeliefert hat, und so schlecht wie das erste Kapitel waren die übrigen ja zum Glück auch nicht, aber um mit dieser Folge zufrieden zu sein, muss man seine Ansprüche wirklich schon verdammt weit nach unten geschraubt haben. Bin gespannt, was mich im finsteren Zwilling erwartet ...

45) Artspice © schrieb am 28.09.2008 um 12:22:22 zur Folge Die Poker-Hölle: Okay – ich hab’s wahrscheinlich wie so viele hier gemacht und mit dem vermeintlich schlechtesten Buch angefangen. Und was soll ich sagen – schon beim ersten Satz bin ich beinahe wieder ausgestiegen. SPOILER Ein grauenvoller Anblick, ein düsterer Waldrand, schemenhafte Nebelfetzen und ein Heer gestaltloser Geister. So viel szenischen Einstieg muss man erst einmal verdauen. Zumal relativ flott klar ist, dass das nicht echt ist, sondern mal wieder der ach so beliebte Maso-Film/Traumszeneneinstieg. Was daran allerdings positiv war: Schlimmer kann es eigentlich nicht werden. Und viel schlimmer wird es auch nicht. Ich war stellenweise sogar ausgesprochen positiv überrascht. Bei Justus Pokerhöllen-Besuch musste ich stellenweise sogar lachen – gut geschrieben, gute Szenerie. Das allerdings wohl kein Gangsterboss dieser Welt - gerade nicht die grobschlächtigen mit fettigen Zöpfchen, fleischiger Narbe und Augenklappe (welcher Klischeeteufel hat MaSo denn da geritten) – einen etwa 16-Jährigen als Pokergegner akzeptieren würde, lassen wir mal außen vor. Leider war diese Szene auch das einzig Gute an dieser Folge. Schade eigentlich. Ich bin eben nicht bereit, die zahlreichen Schwächen hinzunehmen, nur weil sie inzwischen Standard sind. Die Logik-Fehler sind grauenhaft! Zuerst ist Peter genervt weil die Verfolgungsjagd nach China-Town geht – wo er laut MaSo noch nie war. Dass er da eben doch schon einmal war (Fluch des Drachen), fällt dem Autor erst am Ende der Verfolgungsjagd ein. Da kann sich Peter nämlich daran erinnern, dass die Chung King Road eine Sackgasse ist. Und wozu die deutsche Barbara? Um festzustellen, dass sie so gut Englisch spricht? Da weiß MaSo nämlich noch, dass in Kalifornien Englisch gesprochen wird. Bei der späteren Rätsellösung weiß er es nicht mehr. Da muss „Pär“ nämlich englisch ausgesprochen werden. *Argh*! Dass der gute Onkel Tony dann noch seinen „Schatz“ in einem Rohbau versteckt haben soll, der 15 Jahre zuvor (da war laut MaSo Tony das letzte Mal an der Westküste) wahrscheinlich noch nicht stand, akzeptiert man dann fast schon wieder resignierend. Das plötzliche Ende ist dann wohl wieder der Adjektivflut und unnötigen Szenen (Barbara) zum Opfer gefallen. Dass den Figuren einfach mal so neue Verhaltensweisen untergeschoben werden (Tante Mathilda völlig überdreht) stört ebenso wie die Tatsache, dass Bob erst irgendwo bei Seite 60 auftaucht. Was mich ebenso richtig stört ist MaSos Schreibstil. Der hat sich leider nicht einen Deut geändert. Gut, dass ist nun einmal Geschmackssache. Aber der inflationäre Gebrauch von Adjektiven wird ja glücklicherweise nicht nur von mir bemängelt Außerdem erklärt der Autor einfachste Dinge total umständlich. Z.B. „ein Portal aus roten Säulen, über denen sich fünf kleine Dächer mit den typisch geschwungenen Dachsparren treppenförmig nach oben hangeln“ – hier hätte es wohl auch ein „Torbogen in chinesischem Stil getan“. Andererseits setzt er bei seinen jugendlichen Lesern (eigentliche Zielgruppe) ein grundlegendes Pokerwissen voraus – diese Begriffe werden nämlich nur kurz oder gar nicht erklärt. Und meines Erachtens gehört auch nicht zum Grundwissen, dass in Earl Grey-Tee Bergamotte (übrigens die, nicht das) enthalten ist. Zumindest ist es kein zielgruppenorientiertes Wissen. Davon dan auf eine Allergie zu schließen, die man prima mit Parfum ausnutzen kann – imho etwas hanebüchen. Worte wie „Sacknase“ oder „Kanaille“ zerstören das letzte Fünkchen ???-Feeling dann völlig. SPOILER ENDE Sorry, wenn ich mich hier etwas arg ausgetobt habe. Vielleicht ist man als erwachsener Leser auch einfach zu kritisch. Vergleichsweise fällt mir nämlich oft auf, dass mein zehnjähriger Neffe ebendiese Logikfehler gar nicht bemerkt. Der stößt sich eher an der für seine Generation ungewöhnliche Sprache und dem vorausgesetzten Wissen (Er fragte mich, z.B. was eine Kanaille ist und Goethes Faust war ihm dann auch – noch - unbekannt). Nun ja. Ich, äh, freue mich jetzt auf Zwillinge der Finsternis und hoffe, dass ich die Kritik da kürzer halten kann *smile*.

46) Laflamme © schrieb am 28.09.2008 um 12:57:39 zur Folge Die Poker-Hölle: Bin im Prinzip bei dir, Artspice, nur Einspruch beim Torbogen. Der mußte schon so beschrieben werden, weil dieser Eingang nach Chinatown eines der berühmtesten Wahrzeichen von Los Angeles ist. Ist ungefähr so wie wenn du die Hollywood-Buchstaben als Buchstaben im Alphabetstil oder den Walk of Fame als Sterne im Marmorstil beschreiben würdest. Nur dazu, mich hat das Buch gut unterhalten.

47) Laflamme © schrieb am 28.09.2008 um 13:44:32 zur Folge Die Poker-Hölle: Hoppala, da habe ich jetzt eine kleine Inkonsistenz drinnen. Gut unterhalten haben mich die Zwillinge der Finsternis, die Poker-Hölle war sooo toll nicht. Sorry.

48) Artspice © schrieb am 28.09.2008 um 14:55:44 zur Folge Die Poker-Hölle: Okay Laflamme :-) Das sei meiner Unwissenheit geschuldet. Habe mir das gute Stück gerade mal ergoogelt. Mir war der bisher nicht so präsent :-) Danke für den Hinweis (obwohl ich dir Formulierung trotzdem zu gestelzt finde *g*)

49) Blinky © schrieb am 03.10.2008 um 15:00:01 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich habe eine Theorie: Maso hat eine gespaltene Persönlichkeit! Die eine Hälfte KANN schreiben, aber die andere TUT es!

50) Richie schrieb am 08.10.2008 um 21:15:48 zur Folge Die Poker-Hölle: Also, eine temporeiche, actiongeladene Folge rund um unsere 3 Helden. In dieser Folge versteht es MaSo wirklich, seine Leser sowohl durch nette kurze Beschreibungen zur Gegend res.Chinatown, sowie zum stark zunehmendem Interesse fürs Pokern, Hintergrundwissen miteinfließen zu lassen, ohne das es allzu lang oder störend wirken würde. Hierzu war ja die Mrs Erhobener-Zeigefinger-Reiseführer-Pseudo-Kriminalautorin-BHWJXYZachwasweisich, zuständig. Besonders kurzweilig und spannen sicher die Szene, wo SPOILER SPOILER SPOILER Justus in der Poker-Hölle laut Anweisung Richies zwei Runden im Texas Hold'Em übersteht SPOILER ENDE. Nett auch wieder die Schnitzeljagd, dessen Rätsel aber oft sehr weit hergeholt scheinen. Zudem verbessert sich MaSo's Schreibstil zunehmend, sodass ich sagen kann, dass dies imho sein bester Fall war, den er bis dato - neben Haus des Schreckens und Fels der Dämonen - abliefern konnte. Einzig störend diese klischeebehafteten Beschreibungen eines Verbrechers (Glatzkopf, Tatoo,und klar, auch ein Latino), sowie teilweise Probleme bei den Rätseln mit der Deutschen - Englischen Sprache, wo manches wild zusammengewürfelt wurde, trüben das Fan Herz. Ergibt in der Gesamtnote leider etwas Abzug. Dennoch Tendenz stark steigend Herr S. Daher : 2

51) Richie, der 2. schrieb am 08.10.2008 um 21:19:25 zur Folge Die Poker-Hölle: zu Eintrag 50: Ups, hab gerade erst gesehen, dass da schon ein Richie ganz am Anfang was dazu geschrieben hat. Bin aber tatsächlich ein Anderer, wie man meiner Bewertung entnehmen kann

52) Silbermine © schrieb am 09.10.2008 um 20:24:08 zur Folge Die Poker-Hölle: Das ist das erste Buch, das ich schon seit Tagen lese. Es spricht mich so wenig an, dass ich immer nur 1-2 Kapitel lese und dann keine Lust mehr habe. Vor allem das Einleitungskapitel finde ich otal daneben. 1. Ein reißerischer Anfang (wird in dieser Form allmählich langweilig). 2) Ein Peter, der sich verhält, als wäre er plötzlich zu Tarzan/Tim mutiert 3) Schimpfwörter wie "Sacknase" 4) Schreibstil: "... Und dann war er weg!" 11 Zeilen weiter: "Und plötzlich war er wieder da!" Gefällt mir irgendwie gar nicht. Da fand ich das Alaska-Abenteuer viel, viel atmosphärischer. Gruß Silbermine

53) mike101 © schrieb am 12.10.2008 um 15:03:23 zur Folge Die Poker-Hölle: Ein sehr gutes Buch, dass keine Sekunde langweilig wirkt und einen wirklich gefährlichen Gangster als Gegenspieler der drei ??? liefert. So einen gab es seit dem "finsteren Rivalen" nicht mehr (die Schmuggler aus "Fels der Dämonen" ausgenommen). Allerdings bezweifle ich, dass es viele 2 meter große Chinesen gibt (siehe Olympia). Wie dem auch sei, vom Titel her vielleicht unterschätzt ist es auf jeden Fall besser als "Tödliches Eis", das jedoch nur an der mangelnden Spannung krankt.

54) rotesfragezeichen © schrieb am 20.01.2009 um 22:01:01 zur Folge Die Poker-Hölle: mal ein anderes Buch. Die Szene in der Justus in der Pokerhölle mit Jin zum ersten mal spricht ist ja mal zuuuuuu geil! alles in allem grundsolides Buch mit ledglich ein paar kleinen Logikfehlern.

55) Blue Eternity schrieb am 01.02.2009 um 22:19:08 zur Folge Die Poker-Hölle: Obwohl ich sonst eigentlich nur stiller Mitleser bin, muss ich meinen Frust an dieser Stelle einfach mal loswerden: Der Kosmos-Verlag hat wirklich eine Engelsgeduld mit seinen Autoren. Diese Folge hat mir überhaupt nicht gefallen und war nach wenigen Maso-Lichtblicken, die ich erkennen konnte (Fels der Dämonen, Haus des Schreckens) eine echte Enttäuschung. Die Rätsel sind hoffnungslos unlogisch und mit der Brechstange konstruiert und zum Schreibstil fehlen mir ganz einfach die Worte... Erstaunlich, dass das Lektorat so etwas nicht moniert! Alles in allem schwach, auch wenn die Grundidee der Folge eigentlich interessant ist.

56) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 18.02.2009 um 13:14:22 zur Folge Die Poker-Hölle: Wie oft hat Justus eigentlich jetzt schon ein Schloss, Passwort etc. geknackt? Ich finde das wirkt extrem realitätsfremd und fast schon peinlich, obwohl es in diesem Buch noch halbwegs nachvollziehbar erklärt wurde.

57) Santillana © schrieb am 14.04.2009 um 07:51:30 zur Folge Die Poker-Hölle: Ein ganz schlimmes Buch! Habe rund 1 Monate gebraucht um mich endgültig durch dieses Werk zu lesen.

58) MARXandCAREYfan © schrieb am 30.08.2009 um 22:12:22 zur Folge Die Poker-Hölle: Wie auch in den "Zillingen" ist die Grundidee interessant, zumal der Fall eine nette Einführung ins Pokerspiel enthält. Allerdings muss man schon sagen dass die Interpretationen der Gedichphrasen (selbst wen man einen Justus Jonas dabei hat)teils aus astronomischem Höhen gegriffen sind. Man kann das Gedicht ( über dessen literarischer Qualität man streiten kann ^^)auch völig anders verstehen. Die Auflösung, dass Defago sein Vermögen in Briefmarken hinterließ ( was der philatelistisch verständige Richie sofort merkte, andere aber nicht)war aber ein guter Einfall Sonnleitners. Defago mochte den chinesischen Gangster noch so gut kennen, wie man aber beim "grauen Earl" sofort auf die entscheidende Allergie kommen soll, ist mir unklar. Positiv zu vermerken ist, dass an einigen Stellen durchaus Spannung aufkommt. Das Getue , frei nach dem Motto " letzte groooße Schnitzeljagd" war etwas nervig. Was man von Mathilda´s "neuer" Leidenschaft Horrorfilme halten soll bleibt auch jedem selbst überlassen. Man sollte MaSo auf jeden Fall die gelegenheit geben, seine Ideen entfalten zu können, wenn ihm das nicht gelingt kann man immer noch kritisieren. Anders gesagt: Es gibt Schlimmeres

59) profiler schrieb am 04.09.2009 um 15:48:49 zur Folge Die Poker-Hölle: Gut geschrieben, spannend, gute Atmosphäre. Die story ist unglaublich an den Haaren herbei gezogen und konstruiert. Schade aber eine Schnitzeljagt um einen Gangsterboss dingfest zu machen; seine Alergie ausnutzend. Sehr schlecht, sehr schlecht!

60) Besen-Wesen © schrieb am 18.11.2009 um 19:42:14 zur Folge Die Poker-Hölle: Nachdem das gleichzeitig erschienene Buch "Zwillinge der Finsternis" das schwächste war, was ich seit Jahren gelesen hatte, hatte ich dieses Buch über ein Jahr ungelesen im Regal stehen. Nach den Zwillingen fürchtete ich mich vor einem erneuten negativen Leseerlebnis - und nebenbei mag ich keine Kartenspiele und habe noch nie Poker gespielt. Dementsprechend niedrig waren meine Erwartungen als ich - nur um mal ein kurzes Buch zu lesen - zu diesem Buch griff. Und ich war positiv überrascht! Das Grundgerüst ist weder neu noch originell aber in Rätseln versteckte Hinweise auf ein Versteck sind nach meinem Geschmack! Die Beschreibung der Pokerhölle und Justus beim Kartenspiel haben mir gefallen und waren atmosphärisch sehr gelungen. Auch wenn ich das Spiel nicht verstanden habe. Die Folge ist Temporeich und die Geschchite enthiel nicht annährned soviele Stellen, bei den mir zum Haareraufen zumute war wie die anderen Sonnlietner-Bücher, die ich zuletzt gelesen hatte. Trotz des Grundgerüst und der Schauplätze und Rätselabschnitte gibt erhebliche Abzüge in der B-Note, sprich der Umsetzung. Teilweise fand ich die Lösung der Rätsel einfach zu glatt und die Rätsel wirkten teilweise etwa zu krampfhaft nach "irgendwie muss das zur nächsten Station führen". Aber es gab schon schlimmere Rätsel in der Vergangenheit. Teilweise hatte ich dann doch Schwierigkeiten zu folgen. Woher kam auf einmal die Parfumflasche? Und der zu häufige Einsatz des Dietrichs fiel mir ebenfalls negativ auf. Auch auf daß Eintrittswort wurde zu deutlich hingewiesen. Und schließlich der Rohbau. Onkel Tonoy lag im Sterben in Idaho und hat trotzdem in einem Rohbau etwas für seinen Neffen versteckt - in einem Rohbau? Und es wurde fleißig weitergebaut. Wann war der Onkel denn dann vor Ort?! Wie passt das mit der Krankheit zusammen? Insgesamt aber eine ordentliche, nd doch größtenteils stimmige und spannende Folge, bei der mir das Lesen (nach längerer Zeit bei einem Sonnleitner Buch) mal wieder Freude bereitet hat. Note 3-

61) Laflamme © schrieb am 18.11.2009 um 22:36:07 zur Folge Die Poker-Hölle: Das Parfum haben sie noch schnell auf dem Weg von der Polizeistation zum Rohbau besorgt.

62) Miriam schrieb am 31.01.2010 um 16:34:55 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich hab da mal ne frage. Um dieses Buch habe ich bis jetzt einen Bogen gemacht weil ich überhaupt nix mit Poker am Hut habe. Wie ausführlich wird denn das ganze Thema behandelt? Gibt es da genaue Erklärungen zu den Spielregeln, Kartensorten, Historie usw. oder wird das meiste einfach vorausgesetzt weil Poker zurzeit so hip ist?

63) Crazy-Chris © schrieb am 31.01.2010 um 16:36:05 zur Folge Die Poker-Hölle: Im Buch kommt halt ein Poker-Spiel vor. Details zur Historie oder gar Regeln sind dagegen Fehlanzeige.

64) hitchcockerspaniel © schrieb am 03.12.2010 um 21:51:38 zur Folge Die Poker-Hölle: Tja, und da ist wieder ein Grund, die Folgensammlung bei 150 einzustellen. Diesmal heißt er Pokerhölle. Der Fall beginnt sogar recht unterhaltsam, spätestens ab Justus Nieser im Casino war dann aber der Ofen schon wieder aus für mich. Wie oft muss ein langjährig geschulter erster Detektiv eigentlich noch in absolut brenzligen Situationen seinen Rotz versprühen, um dadurch auch gleich entdeckt zu werden?! Meines Wissens geschieht dies besonders häufig in Sonnleitner Geschichten, zumindest fällt mir spontan "Gefährliches Quiz" ein. Um es mal gelinde auszudrücken: Ich HASSE DAS!!! Dämlicher kann sich ein Detektiv in einer solchen Situation nicht verhalten, und wenn er schon niesen muss, dann kann man das auch still tun oder unterdrücken. Als dramaturgisches Element, um die Handlung voranzutreiben, ist es aus meiner Sicht jedoch ein absolutes Nullniveau für einen Autor, der keine bessere Idee hat, einen erfahrenen Detektiv in die Patsche laufen zu lassen. Ich habe mich bisher glaub ich fast nie negativ zu Sonnleitner geäußert, aber wenn ich mir nun mal so die Hörspielfolgen in meinem Regal anschaue, die ich einmal und wahrscheinlich nie wieder hören werde, so sind dort mittlerweile erstaunlich viele aus seiner Feder. Und langsam nerven mich die immer gleichen wiederkehrenden Verhaltensmuster der drei ???, die man in vielen Fällen echt schon als grenzdebil bezeichnen kann. Dazu kommen die völlig realitätsfremden Handlungsstränge. Pokerhölle ist in diesem Fall zwar noch an manchen Stellen ETWAS nachvollziehbar, aber spätestens das lächerliche Ende versaut wieder alles. Ich sage nur "Kung Fu", wo Bob an den Rand der Etage getrieben wird und natürlich kein Schwein drumrum eingreift. Die Polizisten am wenigsten. Und das ellenlange Erklären jedes kleinen Details zum Schluss, damit auch jeder Hinterwäldler die eh schon total vorhersehbare Story kapiert, ist meiner Meinung nach einfach nur noch grottenlangweilig. Der chinesische Verbrecherboss, der als gefährlich und skrupellos bzw. lang von der Polizei gesucht beschrieben wird, hatte viel Potenzial, allerdings wird er am Ende natürlich wieder zum lächerlichen Vollidioten degradiert, dem man seine Rolle als harter Gangster einfach nicht abnehmen kann. Das Hörspiel selbst war gut produziert, kann die grottenschlechte Story aber natürlich nicht ändern. Realismus adé, Spannung adé, und meinerseits somit auch bald drei ??? adé. Das einzig "unterhaltsame" an der Folge war Justus improvisierter Slang im Casino sowie der Witz über Musik zwischen Peter und Bob. Der Rest war in der Tat die "Hölle". Auf sowas hab ich keine Lust mehr, punkt.

65) Sophie schrieb am 04.12.2010 um 19:27:42 zur Folge Die Poker-Hölle: Ein Grauen, dieses Hörspiel! Vier plus! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Arg konstruierter Fall. Wenn das weiter so geht, möge das Ende der Serie bitte bald kommen.

66) uD Bandit © schrieb am 04.12.2010 um 21:21:49 zur Folge Die Poker-Hölle: Die Poker-Hölle und Tödliches Eis: Ich kann es einfach nicht verstehen! Der "Drei Tag", alle drei Folgen waren anspruchsvoll, spannend und einfach gut umgesetzt. So sollen drei ??? Folgen sein! Ich dachte jetzt geht's wieder richtig gut los...falsch gedacht! Poker-Hölle und Tödliches Eis, 2 Folgen die die Welt nicht braucht. Einfach nur schlecht. Schade um mein Geld, Schade um die ganze Serie. Ich bin echt entäuscht.

67) Mr. Murphy © schrieb am 04.12.2010 um 22:58:47 zur Folge Die Poker-Hölle: Jetzt wird gepokert…

Als Justus, Peter und Bob einem Mann helfen wollen, dem in einer Postfiliale Geld gestohlen wurde, geraten sie in die gefährliche Unterwelt von China Town. Zufällig kommen sie einer illegalen Pokerspielhölle auf die Spur. Dabei müssen die drei erfolgreichen Detektive aus Rocky Beach die Erfahrung machen, dass die Beteiligten sehr unangenehm werden, wenn man ihnen in die Karten sieht! Und dann geschieht, was nie hätte geschehen dürfen…

Nach dem Highlight 142 geht es hier wieder ins Mittelmaß. Das Trend-Thema "Pokern" kommt in dieser Folge nur am Rande vor, und macht ungefähr 20 Prozent der gesamten Handlung aus. Ansonsten möchte diese Folge wie eine klassische Rätselgeschichte daher kommen, aber das klappt nicht wirklich. Diesmal haben mir die Rätsel nicht gefallen. Auch nervt hier Kommissar Zufall extrem. Meiner Meinung nach wurde das Buch suboptimal gekürzt. Zwischendurch wird es wenigstens spannend. Die Atmosphäre ist gut. Das Cover ist diesmal schlecht.

Das Sprecherensemble ist wieder hervorragend. Über die drei Hauptsprecher muss man eigentlich nichts mehr schreiben: Sie sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen, die sie nun schon 31 Jahre spielen. Von den Gastsprechern haben mir Dennis Schmidt-Foß als Richie Hanson, Robert Missler als Jackie Jin (mit Akzent) und Holger Mahlich als Inspektor Cotta am besten gefallen. Ivo Möller als Benni hat mir nicht gefallen. Thomas Fritsch als Erzähler macht wieder eine gute Figur.

Die Zwischenmusiken sind diesmal ungewöhnlich. Viele Stücke kamen bisher hauptsächlich bei den Edgar Wallace Hörspielen vor. Eine tolle Auswahl. Geräusche und Effekte sind super.

Fazit: Diesmal ist die Folge aus den genannten Gründen leider mittelmäßig. Note 3 Minus fürs Hörspiel.

68) swanpride © schrieb am 05.12.2010 um 00:31:13 zur Folge Die Poker-Hölle: Kann mir mal einer erklären warum zum Abschluss des Hörspiels die ganze Geschichte noch einmal nacherzählt wird?

69) Josuah Parker © schrieb am 05.12.2010 um 00:50:33 zur Folge Die Poker-Hölle: @ swanpride...Das hab ich mich auf der RRP auf gefragt. Vor allem in dieser schon fast epischen Länge! Vermutet wurde bei Teilen der Hörerschaft, dass es in der Form nötig war, da die Rätsel im Galopp durchgehechelt wurden und man quasi kaum bis keine Zeit hatte, ihnen irgendwiezu folgen. Oder um es kurz zu sagen: Da konnte man dann noch mal (nach)hören, was man vorher in der Hektik vielleicht verpasst hatte.

70) Stormtrooper © schrieb am 05.12.2010 um 11:14:56 zur Folge Die Poker-Hölle: naja dieses nochmal alles nacherzählen nervt ohne ende - ein echtes manko von zuletzt fast allen Folgen. bei der pokerhölle kannte ich die buchvorlage nicht - kann also nicht beurteilen inwiefern es gut/schlecht umgesetzt wurde. die sprecher lösten bei mir ein wechselbad der gefühle aus. dennis schmidt-foß fand ich einfach klasse. robert missler reihte sich jedoch mit seinem (vor allem zum ende hin) total lächerlich wirkenden akzent in die reihe der nicht-ernstzunehmenden-gegenspieler ein, derer es zuletzt viele gab. (zB. die "putt-putt-putt"-typen aus fels der dämonen, tobias meister als museumsdirektor in der fussball-falle). ich weiss nicht genau wie ichs beschreiben soll, aber die bösewichter werden irgendwie immer TKKG-mässiger - man kann sie einfach nicht mehr ernst nehmen. hier war dies auch wieder der Fall, ich meine "Er ist ein gefährlicher, gesuchter Bandenchef, man konnte ihn noch nie fassen" - ja, natürlich... "ICH KANN KARATE! HUA HUA HUA!" nicht wirklich. auch drängt sich der eindruck auf (wie von mr. murphy bereits richtig erwähnt), dass die folge ums verrecken zumindest anteilig als rätselfolge aufwarten will (ala gefährliche erbschaft?) - und es einfach nicht schafft. angenehm jedoch, dass das Thema Poker nur sehr spartanisch behandelt wurde, welch ein Glück. überraschend aber, dass justus sich Poker nicht während des Spielens selbst beigebracht hat - wie damals noch ähnlich im FLuch des Piraten geschehen ;) während ich grundsätzlich alle Goodween-Auftritte toll finde (im ernst!) nervt jedoch langsam aber sicher das obligatorische "INSPEKTOR COTTA!" am Ende einer jeden brenzligen situation. abschliessend wäre da noch Blacky zu erwähnen... nunja, nach dieser Folge stelle ich ihn mir als fast federlosen, zerzausten, uralten, im prinzip schon übers verfalssdatum-mynar vor... klingt ähnlich alt wie zuletzt onkel Titus. naja, der zahn der zeit. Fazit: eine mittelmässige Folge, die jedoch trotzdem, auch durch die Zwischenmusiken, eine Steigerung darstellt.

71) Dr. Gonzo © schrieb am 05.12.2010 um 13:50:50 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich muss sagen, dass ich die technische Umsetzung diesmal wirklich als gut empfunden habe. Besonders die Musik fand ich gut. Mindestens ein Stück kommt mir aus den James Bond Hörspielen bekannt vor.

Und prinzipiell finde ich die Folge an sich der Buchvorlage angemessen. Bis auf das "Ich kann Karate". Das passt nicht im geringsten zum großen Bösewicht.

72) Olli85 schrieb am 06.12.2010 um 17:34:06 zur Folge Die Poker-Hölle: Moin, also ich kann hier vielen Posts zustimmen, Die Poker-Hölle erinnert mich irgendwie an die grausamen Folgen 50-60 etc. Die Rätsel werden viel zu schnell durchgekaut und gelöst, ***Spoiler*** es ging fast garnicht um Poker (komisch, Justus ist eig. so klug und kann nichtmal pokern, und das in einer zeit wo poker eine nie dagewesene Popularität erfährt. Eine Pokerbar an sich hätte doch ein super setting für so ein hörspiel abgegeben...Dann: Inszeniert der Onkel das ganze nur, weil er will, dass Richie den Obergauner (oups, schon namen vergessen) loswird? sonst hätte er das ganze gleich per post schicken könnte, da zu beginn der 2.brief ja auch ankam, mit dem rätsel. 2.) was hat das mit dem Rolling Stones Song auf sich? an sich ein tolles Element, aber es wird einfach links liegen gelassen und nicht beachtet. Was hinzu kommt, ist dass u.a. in der 3Tag Bob und Peter viel aktiver waren, hier und in Tödliches Eis kommt mir v.a. Bob zu kurz und glänzt nur mit paar Bemerkungen. ***spoiler ende*** Hoffe auf eine baldige Fotsetzung des 3Tag, z.b. als eine Woche mit den drei ???

73) DerBrennendeSchuh schrieb am 06.12.2010 um 18:07:16 zur Folge Die Poker-Hölle: Diese Folge gefiel mir als Buch ganz gut, da es mehr Actionszenen enthält und auch mehr Umgebung, etwa bei Peters Jagd durch Chinatown. Das Hörspiel beschränkt sich fast nur auf die Rätsel, und die sind selten dämlich! Das fiel mir im Hörspiel viel mehr auf als beim Lesen. Mal davon abgesehen, daß kein normaler Mensch auch nur den Hauch einer Ahnung hätte, was diese absurden Sprüche bedeuten sollen, wird aus "Pear" nicht "Pier", wenn man das "e" gegen ein "i" tauscht, sondern logischerweise "Piar". Und aus "Alle Neune" wird sogleich "Halle 9", ah ja. Das "Straßenpflaster" kann, nachdem kein echtes vorhanden ist, natürlich nur ein Gullideckel sein, denn die sitzen bekanntlich genau wie ein Pflaster ja AUF der Straße, außerdem erfüllen sie selbstredend auch fast dieselbe Funktion, klar...*stöhn*. Gauner Jin hat tatsächlich viel TKKG-mäßiges, immerhin fällt er als Nebenfigur wenigstens mal ein bißchen auf, aber auf seine dämliche Karateeinlage am Schluß hätte man gerne verzichten können.
Wieso Kosmos immer wieder den größten Blödsinn wie diese idiotischen Rätsel durchgehen läßt, braucht man ja schon lange nicht mehr zu fragen und ebensowenig, warum man nicht aufhört, Geld für sowas zu bezahlen.

74) Crazy-Chris schrieb am 06.12.2010 um 18:52:21 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich würde hier weniger Kosmos bzw. der Buchvorlage die Schuld geben, sondern (mal wieder) der offensichtlich verunglückten Hörspiel-Umsetzung.

75) swanpride © schrieb am 06.12.2010 um 18:56:44 zur Folge Die Poker-Hölle: @72 Du hättest mal das Buch lesen sollen...da war von Bob noch weniger zu sehen.
@74 Nö, nicht wirklich, die Rätsel waren im Buch schon genauso idiotisch. Ein gutes Skript hätte allerdings mehr rausholen können.

76) Mr. Murphy © schrieb am 06.12.2010 um 18:58:50 zur Folge Die Poker-Hölle: Unfreiwillig komisch war, wie Justus das Rebus-Rätsel unter Stress und im Kopf löst (Washington-Bibliothek). An der Stelle musste ich lachen. Und dann Peters Reaktion "Manchmal wirst Du mir unheimlich".

Teilweise wird ja Robert Missler für seinen Akzent kritisiert. Mir hat der Akzent gefallen. Auch wurde es mal Zeit, dass Cotta beleidigt wird. *g*

Mir ist aufgefallen, dass Dennis Schmidt-Foß viel erwachsener gewirkt hat, als noch im "DreiTag". Tolle Leistung.

77) David Hume schrieb am 06.12.2010 um 20:15:39 zur Folge Die Poker-Hölle: @ Mr. Murphy: Schmidt-Foß ist seit dem "dreiTag" ja auch um fünf Jahre gealtert. Zudem hat er den Vornamen gewechselt. ;o)

78) Crazy-Chris schrieb am 06.12.2010 um 22:43:10 zur Folge Die Poker-Hölle: @75, doch weil ich mich nicht nur auf das Rätsel bezogen habe, sondern auf die Folge als Gesamtes. Es ist vollkommen unverständlich, dass Minninger mal wieder die Szenen mit Handlungen rausgeschnitten hat... man hätte aus dem Buch ein wesentlich besseres Hörspiel machen können, als das was letztlich draus geworden ist.

79) swanpride © schrieb am 06.12.2010 um 23:07:28 zur Folge Die Poker-Hölle: @76 Ne, ich glaube das war freiwillig komisch...unfreiwillig komisch war wohl eher der "Alte Sack"...ich hab erst gedacht, ich höre nicht richtig...
@77 Genaugenommen hat er gar nicht so viel geschnitten, nur hat er das "Gewicht" auf die Rätsel gelegt. Auf Peters Flirtversuche, völlig sinnlose Erklärungen zu Amerikanischen Briefmarken und Thante Mathildas Horrorfilm-Begeisterung kann ich jedenfalls gut verzichten....

80) tom1968 © schrieb am 07.12.2010 um 08:02:24 zur Folge Die Poker-Hölle: Buch und Hörspiel finden in Paralleluniversen statt. Soviel ist klar. Kann das Buch mit spannenden actionreichen Jagden und Szenen toll punkten, reduziert Hr. Mininnger (wie immer, leider!!!) die (Resteverwerte-)Handlung auf das Lösen der Rätsel, Spannung pur wird so mal wieder nicht erzeugt. Wann, Hr. Mininnger, bekommen wir Hörer wieder (laberfrei) Handlung im Hörspiel präsentiert, die Spannung erzeugt und nicht zum Wegdämmern führt? Haben Sie nicht genügend Geräusche zur Auswahl? Mein Sohn und ich, wir lachen uns ja häufig schlapp, wie der Erzähler scheinbar jedes noch so kleine Detail zwangserklären muss. Mir fällt halt negativ auf, dass Wesentliches (Handlung=Action) aus der Buchvorlage immer und immer wieder ersatzlos herausgestrichen wird und durch unwichtige, überflüssige, eingebaute Erzählerexegesen ersetzt werden. Hörspiele sind für mich Ohrenkino und nicht Hörbücher.

81) Zuffi schrieb am 07.12.2010 um 09:20:20 zur Folge Die Poker-Hölle: @tom: Ist doch ganz einfach. Was tust du, wenn du ein Buch vor dir hast, dass du als Skript umsetzen sollst, dir aber nicht viel Mühe geben willst und ja auch nicht geben musst (weil die Hörspiele ohnehin gekauft werden)? Du nimmst die fertigen Dialoge aus dem Buch und streichst alle die Szenen, für die du dich anstrengen müsstest, um sie neu und interessant auf ein anderes Medium umzusetzen. Fertig ist das Hörspielskript. Die beschreibenden Texte der Actionszenen sind doch schon fast im Erzählerstil und auch da -> wenig Arbeit. Aus, fertig, ich bin der Tollste und alle kaufen es. Und da es alle kaufen, ist das ja eine Bestätigung, dass es so richtig ist, den einfachsten Weg zu wählen. Warum also anstrengen? Waren es viele Actionszenen, ist das fertige Hörspiel eben unter 1 Stunde lang. Und mittlerweile glaube ich auch, dass sie immer nur die Sounds nehmen, die gerade als Tonband "oben" auf dem Stapel lagen. Suchen oder neu anfertigen ist ja anstrengend...

82) Josuah Parker © schrieb am 07.12.2010 um 12:17:29 zur Folge Die Poker-Hölle: Wie ich schon im RRP-Thread geschrieben hatte, stand für mich das Urteil nach der RRP fest: Eine der schlechtesten Buchumsetzungen die ich je gehört habe und selbst als Hörspiel für sich genommen ist das eine Frechheit so etwas so zu nennen! Und damit meine ich ausdrücklich nicht die Sprecher, nicht die Musik und auch nicht die durchaus vorhandenen Geräusche, sondern einzig und allein das Skript!

Es wurde schon immer gekürzt und umgebaut, aber das geschah meistens sinnvoll, bzw. irgendwie nachvollziehbar, aber was mit Poker-Hölle abgeliefert wurde, ist für mich nicht mal mit viel gutem Willen, rosaroter Brille und allem Verständnis gutzuheißen.

Nicht nur, dass so ziemlich alle Action-Szenen rausgenommen wurden, nein, die wenigen verbliebenen wurden auch noch unnötigerweise umgeschrieben. Was im Buch nach perfekten Grundlagen für athmophärische Hörspielszenen aussah, verschwand in einem großen schwarzen Loch, dass sich offensichtlich mit Vorliebe von Spannung, Action und Hörspieltauglichem ernährt.

Für die Nur-Hörer gebe ich jetzt schon mal eine Spoiler-Warnung raus, denn es folgen nun Beispiele, die nur der Buchleser kennt!

Wo ist Peters Verfolgungsjagd durch Chinatown geblieben? Was ist mit der Verfolgungsszene aus der Lagerhalle geworden? Und warum findet der Showdown irgendwo in diesem Rohbau statt, anstatt wie im Buch in windiger Höhe auf dem Dach? Warum bekommt man lächerliches Karaterumgefuchtel serviert, wo im Buch Hochspannung am Rande des Daches herrschte (vermutlich gab es keinen Hubschrauber und Windheulen als Tonkonserve)? Nichts davon ist hörspielkompatibler als die entsprechende Buchszene....ganz im Gegenteil!

Warum, so frage ich mich, wurde das alles gestrichen? Um mehr Zeit für die Rätsel zu haben? Offensichtlich nicht, denn hier ging es mit gefühlten 300 Stundenkilometern auf der Überholspur vorbei am eigenen Mitraten! Ich konnte mich, vom ersten Rätsel mal abgesehen, nicht mal ansatzweise auf die Sache mit dem Strassenpflaster und erst Recht nicht auf das Rebus einstellen, denn da waren sie schon gelöst...und wie! Allein die Szene in der Justus das Rebus "löst" ist so absurd, dass man Herrn Sonnleitner als Buchautoren vorwerfen möchte so etwas lieber ganz zu lassen....und damit täte man ihm Unrecht, denn im Buch stellt sich die Sache ganz anders dar. Gleiches gilt für die Bibliothek! Was im Hörspiel aus der Szene im Buch wurde ist wirklich haarsträubend! Im Hörspiel findet Peter das Handy hinter ein paar Büchern....in einer Bibliothek....wo es ja zum Glück kaum welche gibt, als einem das Handy quasi direkt ins Auge springt....aber sicher! Was man aus dieser Handyszene gemacht hat, nämlich das eigentliche neue Rätsel als einen abfotografierten Text auf einem Zettel zu präsentieren, mag eigentlich in Ordnung gehen, aber aufgrund der vorherigen Verfehlungen stößt selbst das mir sauer auf.

Anstatt in punkto Rätseln ein wenig Feintuning zu betreiben, damit sie hörspielgerechter werden, schreibt man bestimmte Sachen einfach um, bzw. kürzt sie so, dass das entsprechende Rätsel noch unverständlicher wird, bzw. völlig sinnlos erscheint. Beispiel: "Ruby Tuesday"! Im Hörspiel könnte man meinen das Thema kommt nur auf, um Justus wieder eine Möglichkeit zur Präsentation seines immensen Wissens zu geben, was aber nicht der Fall ist, denn der Song ist im Buch schließlich der Schlüssel zum elektronischen Schloss! Also warum diesen Handlungsstrang überhaupt erst erwähnen, wenn er sich wenig später in Wohlgefallen auflöst? Da hätte man sich dann den "Sprecher" der das Lied vor sich hinpfeift auch gleich sparen können. Oder hat man die ganze Sache nur gebraucht, um einen lustigen Dialog zwischen den Dreien einzustreuen? Den Eindruck habe ich fast, denn mir drängt sich manchmal der Verdacht auf, dass solche Szenen nur für den nächsten Lacher sorgen sollen! Über den "geschickt" platzierten Kalauer mit dem Chinesisch bei der Abwasserkanal-Szene konnte ich nicht mal mehr müde lächeln, denn in einem Drei-???-Hörspiel kann ich auf solche Witze gern verzichten...wenn mir nach so etwas ist, hör ich Fips Asmussen! Für solche Kalauer läßt man dann lieber die für mich zumindest erheiternde Anfangsszene des Buches, in der sich die Horrorvideos von Tante Mathilda über den Boden des Postamtes verteilen, wegfallen.

Um das infernalische Trio "Tod dem Hörspiel" komplett zu machen, findet eine geradezu lachhafte Was-passiert-im-Moment-Parade, mittels Erzählereinsatz und, noch schlimmer Sprechererklärungen statt. Die Szene im Postamt ist das perfekte Beispiel. Man hört deutlich, dass dort ein Überfall stattfindet, aber Justus, Peter und Bob erklären uns das noch mal und zwar in einer Art und mit einer Verzögerung, dass man meinen könnte, sie sitzen in einem Kinosaal und erzählen dem Hörer die Szenerie auf der Leinwand. Das gipfelt dann mit dem Zerreißen des Briefes! Man hört das Geräusch deutlich, will eigentlich schon mit stehenden Ovation Europa ein "Danke, es geht doch!" entgegenschmettern, und jeder, der bis dahin konzentriert zugehört und der bisherigen Szenerie-Reportage der Drei gefolgt ist, weiß, dass der Umschlag, um den da gerungen wird, zerrissen ist....warum also, muss uns dass auch noch erklärt werden? Das Ganze hat sowieso etwas völlig komisches: Da wird ein Mensch von einem Unbekannten beraubt, kämpft eine gefühlte Ewigkeit verzweifelt um seinen Besitz und anstatt irgendwie einzugreifen, erzählen uns die Detektive was da eigentlich vor sich geht. Der Täter flüchtet und mit einem mal beschließt Peter nun, den Kerl zu verfolgen....vermutlich, weil ja nichts mehr über ihn zu erzählen ist, da er nun auf der Flucht und nicht mehr im Postamt ist.

Insgesamt scheint auch nicht völlig geregelt zu sein, wer einem nun in oft epischem Ausmaß erzählen darf, was gerade gemacht wird, bzw. getan wurde. Das darf mal der Erzähler und mal einer der drei Detektive.

Noch schlimmer empfinde ich jedoch die immer häufiger auftauchenden Füllsätze, à la "Jetzt, wo Du das sagst", "Da wäre ich (von allein) nie drauf gekommen", "Dann machen wir das jetzt", uswusf.! Das nimmt mittlerweile Formen an, über die ich nicht mehr hinwegsehen kann, weil man sehenden Auges drüber stolpert.

Die größte Frechheit ist jedoch das Ende! Was wurde sich nicht schon über verlaberte Enden, an denen einem im Zuge Jonasscher Nacherzählungen die Lösung der Geschichte präsentiert wurde! Aber Folge 143 setzt dem Ganzen noch einmal die Narrenkappe auf! Entweder Europa hatte ein schlechtes Gewissen, weil es vorher im Affenzahn durch die Folge preschte, man als Hörer also nicht wirklich viel von Rätseln und Storyline mitbekommen hatte und daher dankbar für eine detaillierte Nacherzählung des soeben erlebten ist, oder, und das mag ich bei aller Kritik einfach nicht glauben, das Hörspiel wurde im Hau-Ruck-Verfahren geskriptet und bei der Endkontrolle aufgefallene Lücken wurden anschließend mit dieser Nacherzählung, im Stile des Nikolausdecken-Verfahrens gestopft. Ich konnte mir ein entnervtes Auflachen in der Szene in der Richie auf Justs Satz sinngemäß so etwas wie "Du meinst die Szene, in der ich....Und nach der ich das und das getan habe..." nicht verkneifen. Nicht nur unnötiges Nacherzählen, sondern auch noch in ganz schlechtem Stil.

Irgendwie gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass die Hörspiel-Serie zu einer Parodie ihrer selbst wird. Warum kürzt man sonst Kernelemente heraus, verstümmelt die restlichen und schreibt Teile der Vorlagen so um, dass völlig falsche Eindrücke über die Werke der Buchautoren entstehen? Hart gesagt würde ich das als stückweise Demontage dessen, was die Serie groß gemacht hat bezeichnen.

Aber um nicht vollends in Enttäuschung und Vorwürfen zu versinken, noch ein Blick auf das, was mir positiv an der Folge aufgefallen ist, denn das gab es in der Tat auch.

Zum Beispiel, dass Bob von Anfang an mit von der Partie ist! Im Buch tritt er erst nach ca. 60 Seiten auf! Der Goodween-Running-Gag hat mir ebenfalls gut gefallen, da er nicht inflationär eingesetzt wird, sondern nur alle Jubeljahre mal vorkommt. Als sehr positiv empfand ich die Sprecherleistung von Robert Missler und Herrn Schmidt-Foss. Ebenso haben Oli, Jens und Andreas einen soliden Job gemacht und die Musikauswahl konnte sich hören lassen. Und tatsächlich scheint es mehr als nur 5 Geräusche bei Europa zu geben...das kann man gerne so beibehalten, vielleicht sogar noch ausbauen.

Gruß Josuah Parker

83) Crazy-Chris schrieb am 07.12.2010 um 12:35:06 zur Folge Die Poker-Hölle: Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Man fragt sich wirklich, welche Prozesse bei Europa da ablaufen (bzw. welche nicht). Da Corinna hier im Forum mitliest, habe ich ja immer noch die ganz leise HOffnung, dass sie sich mal dieses Themas annimmt und diesbezüglich etwas mehr Qualität einfordert.

84) Laflamme © schrieb am 07.12.2010 um 13:12:13 zur Folge Die Poker-Hölle: Chris: Vergiß es, da wäre schon längst etwas passiert. Wahrscheinlich ist der Herr Minninger so ein Mimöschen wie offensichtlich der Herr Rohrbeck, der sofort aufhört wenn man auch nur den leisesten Hauch einer Kritik wahrnimmt. Obwohl...

85) Fusti schrieb am 07.12.2010 um 13:55:05 zur Folge Die Poker-Hölle: Grandioser Beitrag von Josuah Parker! Eine fundierte, ausführliche Kritik, die den Finger in die Wunde namens „Hörspielskripterstellung“ legt und die man sich im Hause Europa mal übers Mischpult hängen sollte. Respekt!

86) tom1968 © schrieb am 07.12.2010 um 14:04:44 zur Folge Die Poker-Hölle: Aber es ist doch schon irgendwie komisch, da wird Folge für Folge stärker angeprangert, es möge doch weniger erklärt und gelabert werden, dafür solle die aktionsbehaftete HANDLUNG "hörspielartig" und "hörspielgerecht" ausgebaut werden und was geschieht: Genau das Gegenteil! Es wird noch mehr erklärt und gelabert und der Handlungsteil, wo Aktionen stattfinden, wird noch weiter auf einen kümmerlichen Rest zusammengestutzt. Bald bin ich der Meinung, dass ungekürzte Hörbücher der DDF 1:1 weit aus mehr Spannung erzeugen werden, als diese umgesetzten Hörspielscript-Ruinen. Oder vielleicht müssen halt mal andere Hörspielscriptschreiber ran (-gelassen werden).

87) JackAubrey © schrieb am 07.12.2010 um 16:48:50 zur Folge Die Poker-Hölle: Das Grundproblem ist wirklich, dass nach dem Ausscheiden von Francis niemals ein wirklicher Ersatz gefunden wurde und sich dadurch eben überdeutlich zeigt, dass ein Großteil des Erfolges der Europa Hörspiele eben auf die Skripte zurückzuführen war. Millionen sehen es anders, wird man uns entgegnen (uns die sogar O.Rohrbeck zu kritisieren wagen). Man kann nur antworten: Ewig von Nostalgie leben wird nicht funktionieren, dass was zur Zeit mit den Hörspielen im negativen Sinne passiert geht an die Substanz: Meinen Kindern würde ich diese Gurken nicht mehr geben, die würden sich todlangweilen...

88) Sawyer schrieb am 07.12.2010 um 16:50:08 zur Folge Die Poker-Hölle: Liebe Corinna, wenn Du das liest, tue doch was!

89) kaeptn kidd © schrieb am 07.12.2010 um 16:58:54 zur Folge Die Poker-Hölle: @ 86: Neue Hörspielscriptschreiber? Träum' weiter Das wäre zu schön, um wahr zu sein.

@ 82: Wunderbar auf den Punkt gebracht! Bei allem Negativen ist die Kritik doch sehr fundiert, überzeugend und nachvollziehbar. Diesen Text sollte sich EUROPA tatsächlich gülden einrahmen!!!

Schon lustig. Mir erschliessen sich beim Lesen dieses Threads viel mehr Zusammenhänge als beim Hören des Hörspiels. Obwohl ich schon mindesten 3 Durchgänge hinter mir habe, habe ich diese Folge noch nicht einmal ansatzweise in ihrer Gänze begriffen (am allerwenigsten die Rätsel- und Lösungssalven, mit denen man ohne Rücksicht auf (Sinn-)Verluste befeuert wird). Dafür sind hier einfach wieder viel zu viele Elemente und Mikrohandlungsstränge, die – zusammengefasst durch dieses höchst eigentümlich geformte Skript – nur sehr vage und langsam einen Sinn ergeben wollen. In der Tat war mir bis eben z.B. überhaupt nicht klar, was der Rolling Stones-Titel sollte, der am Anfang durchaus wesentlich erscheint, aber dann plötzlich kein Thema mehr ist. Nun ja, jetzt weiß ich wenigstens, dass die Erklärung im Buch steht. Nur: Ist das der richtige Weg für eine Hörspielumsetzung? Aber wer fragt danach eigentlich noch … ?

90) DerBrennendeSchuh schrieb am 07.12.2010 um 17:45:34 zur Folge Die Poker-Hölle: Eine spontane Frage, obwohl das Thema zugegebenermaßen nicht nur heute bereits erschöpfend behandelt worden ist: Sind "Poker-Hölle" sowie das ziemlich ruhige "Tödliche Eis" als Hörspiel wirklich von derselben Firma, die damals die Gruselserie gemacht hat? *seufz*. Um die amerikanische Unart des Selbstbeantwortens eigener Fragen hier auch mal anzuwenden: Ja, aber der Unterschied ist erschreckend. Der Grund hierfür wurde schon in epischer Breite dargestellt, er heißt H.G. Francis(kowsky). Ich habe vor kurzem noch mal die Commander Perkins-Hörspiele aus den 70ern gehört, geschrieben und "verhörspielt" von Francis. Bei etlichen inhaltlichen Schwächen sind diese m.E. richtige "Hör-Spiele", es gibt da z.B. überwiegend keinen Erzähler. Auch geht es meistens recht flott zur Sache, aber auch dort gibt es bei 9 Folgen Schwächen im Durchhalten des Spannungsbogens. Also: Auch Francis(kowsky) wäre kein unbedingter Garant dafür, über 150 Folgen konstant spannend und inhaltlich überzeugend umzusetzen - aber wohl Lichtjahre entfernt vom heutigen Durchschnitt.

91) DerBrennendeSchuh schrieb am 07.12.2010 um 17:47:27 zur Folge Die Poker-Hölle: *editier* ...bei einigen von 9 Folgen...

92) Crazy-Chris schrieb am 07.12.2010 um 18:31:17 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich würde das nicht unbedingt an der Person "H.G.Francis" festmachen. Auch heute wird es sicherlich Personen geben, die den gleichen Standard hinbekommen wie Francis damals. Womöglich würde es auch Andree Minninger hinbekommen. Das Problem sehe ich an einer ganz anderen Stelle: nämlich am Bewußtsein bei Europa, und der dort offenbar nicht existierenden Qualitätssicherung. Ich habe da manchmal den Eindruck, dass da jeder völlig frei und planlos vor sich hinwursteln darf, und am Ende ein Arbeitsergebnis abgibt, das keine andere Person nochmal gegengeprüft hat. Bzw. wenn solche Gegenprüfungen stattfinden, sind die Leute entweder mittlerweile betriebsblind, oder die Ergebnisse davon interessieren keinen Mensch.
Anders kann ich mir nicht erklären, dass diverse heftige Klöpse immer und immer wieder in fertige Produkte gelangen, und kein Mensch vorher es jemals bemerkt.

93) sebiAndrews © schrieb am 07.12.2010 um 19:59:07 zur Folge Die Poker-Hölle: Nach dem Lesen, der zahlreichen Beiträge hier, habe ich folgendes 'Bild' im Kopf:
Europa-Chef fragt den Leiter der ???-Hörspielskript-Adatpion [André Stromberg]: "Wie sieht es mit der seit Ewigkeiten geforderten Qualitätssicherung aus?"
Stromberg: "Läuft..."
Wer erkennt die Analogie?

94) Mr. Murphy © schrieb am 07.12.2010 um 20:06:18 zur Folge Die Poker-Hölle: Zitat André Minninger: "Hörspielmachen ist wie Achterbahn fahren,ein ständiges Auf und Ab.Wenn man das acht Stunden machen muss,täglich,dann kotzt man irgendwann." Noch ein Zitat: "Das ist von unserer Seite so minimal kalkuliert, da würde selbst der geizigste Schotte feucht werden unterm Rock." Noch eins: "Ich hab überhaupt kein Problem mit Autoritäten, ich kann’s nur nicht haben, wenn mir einer sagt, was ich zu tun und zu lassen hab’." Fazit: Die Analogie habe ich erkannt.

95) sebiAndrews © schrieb am 07.12.2010 um 20:46:07 zur Folge Die Poker-Hölle: „Ja wenn man ne Kuh melken muss, dann nützt es ja auch nichts wenn man sie am Schwanz zieht, dann muss man ran an die Euter."
Stromberg kommt, wie Minninger, mit seiner 'Schludrigkeit' immer noch (zu) gut davon...

96) dcc © schrieb am 07.12.2010 um 22:39:50 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich bin fassungslos. Da verteidige ich seit langer Zeit die "neueren" Hörspiele, die meiner Meinung nach zu oft unberechtigterweise alle in einen Topf geschmissen werden, und prangere die ewige Nostalgie-Gestrigkeit einiger hier an, und dann sowas. Die beiden aktuellen "Hörspiele" sind das unterirdischste was ich je gehört habe. Einfach unglaublich. Vollkommen unmotiviert werden da schlecht geschriebene Text runtergelesen oder noch schlechter unnötige Füll-Floskeln improvisiert. Dank fehlender Background Geräusche und endloser unnötiger Erzählerpassagen kommt null Stimmung auf. Um ehrlich zu sein, weder Die Poker-Höller (oder Hörspiel-Hölle?) noch Tödliches Eis (Tödliche Langeweile?) konnte ich konzentriert zu Ende hören. Es geht einfach nicht! Wie kann man nur so dermaßen jede Spannung, jede Stimmung und jede Atmossphäre verhindern? Schon nach 5Minuten beim Tödlichen Eis wusste ich, dass ich keine Lust mehr zum hören hatte. Bei der Poker-Hölle war ich fassungslos, ob der grauselig inszenieren und umgesetzen Poker-Partie von Justus. Dabei wäre es wirklich so einfach gute Hörspiele zu machen. Man sollte nur mal wieder bei einigen der guten Klassiker wie dem unübertroffenen Karpaten-Hund reinhören. Seit Monaten kann ich jeden Abend dieses Hörspiel genießen ohne dass es langweilig wird. Knaggige 40 Minuten, keine Sekunde Langeweile, keine Sprechermonologe, Sprecher die ihren Rollen Charakter geben, zügige Einführung in die Handlung und klar umrissense Tatverdächtige. So einfach ist das

97) dcc © schrieb am 07.12.2010 um 22:41:17 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich bin fassungslos. Da verteidige ich seit langer Zeit die "neueren" Hörspiele, die meiner Meinung nach zu oft unberechtigterweise alle in einen Topf geschmissen werden, und prangere die ewige Nostalgie-Gestrigkeit einiger hier an, und dann sowas. Die beiden aktuellen "Hörspiele" sind das unterirdischste was ich je gehört habe. Einfach unglaublich. Vollkommen unmotiviert werden da schlecht geschriebene Text runtergelesen oder noch schlechter unnötige Füll-Floskeln improvisiert. Dank fehlender Background Geräusche und endloser unnötiger Erzählerpassagen kommt null Stimmung auf. Um ehrlich zu sein, weder Die Poker-Höller (oder Hörspiel-Hölle?) noch Tödliches Eis (Tödliche Langeweile?) konnte ich konzentriert zu Ende hören. Es geht einfach nicht! Wie kann man nur so dermaßen jede Spannung, jede Stimmung und jede Atmossphäre verhindern? Schon nach 5Minuten beim Tödlichen Eis wusste ich, dass ich keine Lust mehr zum hören hatte. Bei der Poker-Hölle war ich fassungslos, ob der grauselig inszenieren und umgesetzen Poker-Partie von Justus. Dabei wäre es wirklich so einfach gute Hörspiele zu machen. Man sollte nur mal wieder bei einigen der guten Klassiker wie dem unübertroffenen Karpaten-Hund reinhören. Seit Monaten kann ich jeden Abend dieses Hörspiel genießen ohne dass es langweilig wird. Knackige 40 Minuten, keine Sekunde Langeweile, keine Sprechermonologe, Sprecher die ihren Rollen Charakter geben, zügige Einführung in die Handlung und klar umrissense Tatverdächtige. So einfach ist das

98) AMQ © schrieb am 09.12.2010 um 10:46:32 zur Folge Die Poker-Hölle: Wo kommt eigentlich Dirk Bach vor? Den hör ich im ganzen Hörspiel nicht raus.

99) Mr. Murphy © schrieb am 09.12.2010 um 21:07:14 zur Folge Die Poker-Hölle: @ sebiAndrews: Mit solchen Analogien sollte man vorsichtig sein. Schließlich gibts bei Stromberg die Figur Ernie. Du kannst Dir ja vorstellen, wer von der Analogie her Ernie ist. Richtig, der jammernde, schimpfende und nörgelnde Fan...

100) Markus H. schrieb am 10.12.2010 um 13:44:07 zur Folge Die Poker-Hölle: ...und wo kommt Arndt Schmöle vor?

101) Jona © schrieb am 10.12.2010 um 14:39:23 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich fand das Buch ja schon nicht wirklich gut, aber das hatte wenigstens eine klare Linie, die Rätsel waren durchdacht, es gab Action Szenen. Also immer noch ein durschnittliches Buch. Das Hörspiel ist aber mit unterdurschnittlich noch viel zu nett beschrieben. Es sind ALLE Action Szenen rausgeschnitten. Die Rätsel werden so schnell und unverständlich gelöst, dass ich, als Buchleser, nicht hinterhergekommen bin. Mal ein paar Beispiele nur aus der Anfangsphase. Die Auseinandersetzung zu Beginn. Da unterlegt man diese geräuschlich wirklich gut und was passiert? Die Drei kommentieren das alles... ich hab bei der Stelle gelacht. Das war Comedy vom Feinsten. Für wie doof werden die Hörer denn gehalten? Wozu macht man überhaupt Geräusche, wenn sowieso alles kommentiert wird? Anderes Beispiel. Die Pokerpartie von Justus. Im Buch eine der gelungenen und atmosphärischen Szenen, im Hörspiel wird das einfach nur durchgehechelt. Da kommt gar keine Spannung auf. Nach einer dreiviertel Stunde...blabla. Wieso bringt man da keine Spannung rein? Auch das letzte Blatt mit dem Justus dann gewinnt wird gar nicht dargestellt. Da hätte man doch eine wunderbar spannende Szene draus machen können, wo man mitfiebern kann. Ein Beispiel hab ich noch. Das Telefongespräch mit Inspektor Cotta, wo es um die illegale Spielhalle und den Tod von Onkel Tony ging. Wieso erzählt das der Erzähler nach? Will man jetzt Hörbücher machen? Eigentlich sollte der Erzähler erklärend eingreifen, bei Sachen die scher verständlich sind. Hier erzählt er ne Geschichte, die im Hörspiel durch das spielen, also das sprechen dargestellt werden sollte. Keine Ahnung, was dort in den Köpfen mancher Verantwortlichen vorgeht.

102) Jona © schrieb am 10.12.2010 um 14:54:33 zur Folge Die Poker-Hölle: Achja, man bedenke. Das ist nur der Anfang und auch das nichtmal vollständig. Fehlt z.B. Peters Verfolgungsjagd und noch einiges mehr. Wenn ich alles aufschreiben würde, dann wäre ich vermutlich morgen noch nicht fertig.

103) Josuah Parker © schrieb am 10.12.2010 um 16:56:09 zur Folge Die Poker-Hölle: @ Markus H. ...Herr Schmöle dürfte derjenige sein, der "Ruby Tuesday" pfeift!

104) JackAubrey © schrieb am 10.12.2010 um 18:08:43 zur Folge Die Poker-Hölle: Also die Nacherzählung eines Telefongesprächs finde ich gerade kein Problem, weil es einfach wenig spannend ist eine Informationsvermittlung in Echtzeit zu hören. Das ist gerade eine der vielbeschriebenen Laberszenen weniger, was eigentlich Raum für mehr Handlung statt reden schaffen sollte... sollte!

105) Phony McRingRing © schrieb am 10.12.2010 um 21:36:39 zur Folge Die Poker-Hölle: Hörspiel war ein einziger ICE-Unfug. Da wird ein einem durch konsequent volle Pulle durchgeprescht. Ich dachte anfangs noch: "Hey, cool, die sind in einem Casino, und müssen sich da durchwieseln. Auch die Atmo, die Geräusche und Musiken, passten..." Aber dann wurde da das Tempo drastisch angezogen und mehr und mehr nahm die Story Fahrt auf und raste auf das Ende zu... Nee, danke, das war ma' wieder nickes für miches... *kopfschüttel*

106) Mojim © schrieb am 11.12.2010 um 12:46:14 zur Folge Die Poker-Hölle: hab dieses etwas? jetzt auch im rekorder gehabt. es ist eine frecheit...am liebsten würde ich dieses ding körting und minninger ins maul stopfen (sorry!)...bin richtig angepisst, weil ich geld dafür bezahlt habe...gab davor ja auch schon viele schlimme folgen...aber dieses jetzt habe ich an die wand geworfen...praktisch stellvertr. für die entwicklung in letzter zeit...meine erste zerstörte mc... da gibt es auch kein zurück mehr..bei aller liebe zu diesem kleinen hobby, was wirklich einmal spass gemacht hat... tödliches eis.. werde ich behalten aus liebe zu kari´s guten büchern...aber an karis stelle würde ich sehr demotiviert sein und ein paar tage löcher in die luft starren.. mir fällt zwecks verbesserungsvorschl. auch gar nix mehr ein. da einzeln betrachtet, buchvorlage, sprechereinsatz, musikuntermalung, wie ich finde (zwar mit ausnahmen) im erträglichen rahmen ablaufen.. aber wenn die herrschaften, die am ende das ganze große zusammenflechten wollen, die das Produkt, was sich unter dem Begriff Hörspiel definiert, erschaffen, wenn diese entscheidenden personen am ende der ???-produktionkette, so unqualifiziert (geworden!), altermüde und sturr und anscheinend auch unaustauschbar sind! ..ja dann brauchen wir auch nicht mehr hier kritik üben...sondern einfach nur....abbrechen..

107) Mr. Murphy © schrieb am 11.12.2010 um 16:21:24 zur Folge Die Poker-Hölle: @ Mojim: Poker-Hölle hat Marco Sonnleitner geschrieben, nicht Kari Erlhoff.

108) Jona © schrieb am 11.12.2010 um 18:19:17 zur Folge Die Poker-Hölle: @107 Da steht doch, dass er tödliches Eis behalten wird und nicht Pokerhölle.

109) TheDolphinLover schrieb am 14.12.2010 um 16:43:14 zur Folge Die Poker-Hölle: Das einzig Positive an dem Hörspiel ist Dennis "Dexter" Schmidt-Foß als Richie. Echt gut der Mann...

110) kaeptn kidd © schrieb am 15.12.2010 um 14:26:14 zur Folge Die Poker-Hölle: @ 109: Hab' eben lange überlegt, ob man dem Hörspiel nicht doch noch mehr positives abgewinnen kann als nur Dennis Schmidt-Foß' tatsächlich sehr gute Darstellung. Aber nee … Mir ist nichts eingefallen. Selbst die Musik, die ja für sich genommen ganz nett ist, finde ich im Gesamtbild nicht überzeugend. Eine illegale Pokerszenerie mit 30er-Jahre Gangstermusik à la "Manche mögens's heiß" zu untermalen fühlt sich für mich schon sehr verstaubt und gewollt an (was mir übrigens schon beim "finsteren Rivalen" so ging).
Im Vergleich zu früheren Folgen und zur Konkurrenz ist und bleibt das Gesamtwerk unorganisch, holperig und gewollt …

111) Stormtrooper © schrieb am 16.12.2010 um 22:28:07 zur Folge Die Poker-Hölle: stimmt, das mit dem Rolling Stones Song "Ruby Tuesday" fand ich auch sehr sehr sehr sehr... unglücklich. ich mein, es wird erst 185 mal erwähnt, sodass man zweifellos denkt, dass es sich dabei um ein furchtbar wichtiges Element handeln wird. erst der Zettel (warum steht überhaupt auf einem zettel Ruby Tuesday drauf?), dann die anmerkung im Schaufenster (auch hier: warum?) und zuletzt der Pfeiffende Ganove (und zum dritten mal: HÄ?wieso denn nur?) Nunja, fail. Denn zumindest im Hsp (kenne das Buch nicht)spielt der Song gelinde gesagt nicht den Hauch einer Rolle. Und Justus verspricht noch großspurig, dass sie "auf jeden fall herausfinden, warum dieses Lied hier so oft auftaucht". Also nicht nur eine vergeudete Idee, sondern auch vergeudete Hörspiellaufzeit. Epic epic fail. P.S. auch das Auftauchen Dirk Bachs im Booklet verstehe ich nicht. Ich höre ihn weder im Vorder- noch im Hintergrund auch nur einen Piep sagen.

112) Gringo schrieb am 21.12.2010 um 19:24:40 zur Folge Die Poker-Hölle: Hätte nie gedacht, dass ich fast davr sein könnte, auf neue Hörspiele verzichten zu wollen. Wie abtörnend war das denn jetzt?? Echt es macht keinen Spass mehr sich voller Vorfreude abends hinzuhauen und ein neues Hörspiel der ??? einzulegen. Hier ist eigentlich schon alles zum Thema gesagt, wollte halt nr noch beisteuern dass ich als Ü40 nach Jahrzehnten echt nicht mehr viel Spass dran hab. Vielleicht sollte es einen letzten wirklich grosses Abschlussfall geben, von mir aus wieder über 3 CD`s. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende...Seufz!!!

113) Der bremsende Drache © schrieb am 21.12.2010 um 22:42:23 zur Folge Die Poker-Hölle: Diese Folge hat "Todesflug" als die grüßte Katastrophe abgelöst - obwohl "Todesflug" mittlerweile wieder witzig ist. Dass sie es eigentlich (auch in jüngerer Vergangenheit) besser können, sieht man meiner Meinung nach an "Das versunkene Dorf" und, mit Abstrichen, an "Pfad der Angst". Die Auflösungen erinnerte an finsterste Die Dr3i-Zeiten.

114) AMQ © schrieb am 21.12.2010 um 23:33:50 zur Folge Die Poker-Hölle: Also man kann es auch echt übertreiben. So schlecht wie die Folge hier gemacht wird ist sie mit Sicherheit nicht. Dann lästert lieber über Geheimnis der Diva ab, da könnte ich es noch eher verstehen. Aber Poker-Hölle ist definitiv eine Folge die chillig zum hören und entspannen ist. Warum auch nicht? Außerdem ist die Atmosphäre in der Straße und in der Poker-Halle sehr angenehm. Alleine das macht sie schon zu einer hörenswerten Episode.

115) Shining schrieb am 22.12.2010 um 01:40:54 zur Folge Die Poker-Hölle: Alleine das macht sie NICHT zu einer hörenswerten Episode ;)

116) Drake © schrieb am 27.12.2010 um 18:19:40 zur Folge Die Poker-Hölle: Habe mir heute dieses Hörspiel nun auch endlich angehört. Nachdem ich es zu Weihnachten bekommen habe, war ich mir sicher, dass da nicht viel draus werden würde, denn das Buch finde ich nicht sehr gut, da man - wie ich es verabscheue - schon von vorne herein weiß, wer der Täter ist. Wenn ich so etwas haben möchte, lade ich mir Columbo im Internet runter. Unser Detektiv im Trenchcoat reißt das ebenso wie Justus jedoch mit Intelligenz wieder raus - bei "Pokerhölle" gab es sogar einige Action-Szenen, die mich zumindest gnädig stimmten und dafür sorgten, dass ich das Buch nicht verbrannt habe. Zurück zum Hörspiel: Erst einmal möchte ich die Sprecher beurteilen. Dirk Bach und Arndt Schmöle hatte sich Europa sparen können, die Melodie hätte auch Robert Missler summen können, dass der seine Stimme verstellen kann, wissen wir spätestens seit Achmed und Peanut ("Schweigt! Ich bring euch um!" "Das ist gut, dassis gut, dasisgut!"). Und, wie erwartet, glänzt Robert Missler wieder extrem in seiner Rolle, diesmal als chinesischer Bandenchef mit - ich betone - angebrachtem Akzent. Um mit einem Gerücht aufzuräumen: Chinesen sprechen statt R kein L. Sie rollen das R nur extrem, dass man es mit ein wenig Mühe als L verstehen kann. Ebenso wie unser Robert Missler, der den Chinesen ziemlich gut liefert. Auch die Nebenrollen glänzen mit guten Stimmen, leider glänzt André Minninger auch nur hier mit einem einzigen Satz. Was man dazu fragen sollte: Gibt es Goodween eigentlich auch in den Büchern? Denn sonst wäre er eine der wenigen nützlichen Erfindungen von seinem eigenen Sprecher, André Minninger. Kurz, knackig und altbekannt, so mögen wir doch gewisse Elemente in den Geschichten. Was ich aber an Altbekanntem gar nicht mag, ist diese nervige Kürzung. Beim "Geisterzug" hat die Kürzung aus einer nicht so guten Geschichte ein brilliantes Hörspiel gemacht, bei der "Poker-Hölle" war es genau anders herum. Nicht nur die oben erwähnten Action-Szenen, auch die meisten Teile der Rätsel wurden gnadenlos mit der Schere bearbeitet. Warum kann man stattdessen nicht die Aufklärung auf das Dach des Ivory Building verlegen und somit kürzen? Aber, Herr Minninger, der Abschlussgag ist diesmal ganz okay gelungen! Weiter so, dann fange ich irgendwann mal an, bei Abschlussgags zu lachen. Meine Note für das Hörspiel: Besser als das Buch allemal, vor allem, weil Robert Missler alles rausrettet - 2minus bis 3plus.

117) TheDolphinLover schrieb am 30.12.2010 um 04:04:28 zur Folge Die Poker-Hölle: @ 116: Mit Dirk Bach und Arndt Schmöle geb ich dir recht. Robert Missler als Chinaboss find ich eher lächerlich, ist aber Geschmackssache. Beim "Geisterzug" hat die Kürzung aus einer sehr guten Geschichte ein mittelmäßiges und unrundes Hörspiel gemacht. Definitiv!

118) kaeptn kidd © schrieb am 30.12.2010 um 16:17:37 zur Folge Die Poker-Hölle: @116 & 117: Ich bin schon seit "SMS aus dem Grab" kein großer Robert Missler Fan, besonders, wenn es um Dialekte und Akzente geht. Auch hier finde ich ihn nicht wirklich überzeugend.
Auch wenn er anfangs noch halbwegs authentisch klingt, rutscht er für meinen Geschmack gegen Ende des Hörspiels in eine Richtung ab, die eher an eine Mischung aus Mr. Chow (aus Hangover) und Bruce Darnell erinnert. Dazu wird sein Text gegen Ende tatsächlich auch ziemlich lächerlich. Naja, Geschmackssache …

119) Friday © schrieb am 02.01.2011 um 20:35:12 zur Folge Die Poker-Hölle: Das letzte Hörspiel des Jahres 2010 offenbart sich als Folge 143, "Die Pokerhölle" nennt sich das gute Stück und kommt mit "Tödliches Eis" als Double-Feature daher. Erneut blicken wir auf ein langes Jahr zurück, dass sich durch insgesamt 9 veröffentlichte Hörspiele auszeichnet, darunter eins mit 3 seperaten Episoden. Starke Leistung könnte man jetzt sagen. Geht man die Liste der 2010 veröffentlichten Folgen durch, wird man doch etwas nachdenklich, was die Umsetzung gewisser Hörspiele angeht. So gesehen waren wir mit "Das versunkene Dorf" anfang des Jahres noch am besten versorgt, spätestens ab "Die geheime Treppe" haben wir es nur noch mit mittelmässig produzierten Hörspielen zu tun.
Im allgemeinen ist der Genuss eines Hörspiels nach einer Sonnleitner-Vorlage momentan ungefähr so spassig wie das warten auf eine Berliner S-Bahn, "Die Poker-Hölle" schiesst allerdings zum Jahresabschluss den Vogel ab. Ich muss gestehen, ich habe seit erscheinen der Folge ungefähr 10 mal probiert das Hörspiel konzentriert zu hören, ich schaffe es aber nicht! Die Folge ist so langweilig und schlecht umgesetzt, dass ich den Kauf der MC wirklich bereue. Und dabei fängt die Geschichte gar nicht mal so schlecht an. Schnell wird dem Hörer allerdings klar, dass er hier im wahrsten Sinne des Wortes durch die Hölle geht. Die erste Szene im Postamt ist noch ganz vielversprechend, wenn man mal davon absieht, dass das Postamt Menschenleer zu sein scheint, obwohl darauf hingewiesen wird, die Schlange am Postschalter sei so lang, dass man von einer Wartezeit von ner halben Stunde ausgehen kann. Wo bitte sind die entsetzten Aufschreie, wenn Richie´s Geld gestohlen wird?
Einsatz der Musik aus den EUROPA Sherlock-Holmes-Hörspiele, die ich sehr angenehm finde und für etwas Auflockerung sorgt, leider geht dann die typische sonnleitnerische Schnitzeljagd nach eigenem Gedicht-Rezept los, bei der der Hörer zum zuhören verdammt ist, der Mitratefaktor bleibt wie so oft auf der Strecke, was der Bewertung der Folge deutliche Minuspunkte einbringt.
Da ich die Buchvorlage nicht kenne, kann ich mich nur auf Minningers Skript berufen, welches durch Kommissar Zufall, ellenlange Erzählpassagen und uninspirierten Ermittlungsszenen besticht. So wird eine Szene, in der Justus mit Inspektor Cotta telefoniert durch Thomas Fritsch zusammengefasst, lebendiges Schauspiel bleibt dabei auf der Strecke.
Ich muss Kaeptn Kidd´s Beitrag Nr 110 zustimmen, die klischeehafte Darstellung der illegalen Poker-Hölle mit ihrer angestaubten Musik mitsamt mürrischen Barkeeper hätt man sich schenken können, mal davon abgesehen, dass Körting & Minninger nach ihrem Still-Leben "Postamt" gleich ein neues Meisterwerk mit den Namen "Casino" kreiert haben, Jin scheint der einzigste aktive Spieler in diesem Casino zu sein. Und um gleich das nächste Klischee zu bedienen, niest der gute Justus sich dramatutgisch in die nächste Bedrouille. Blitzschnell gibt er sich als cooler Spieler aus, na ein Glück dass Oliver Rohrbeck schon Mitte 40 ist, sonst würde Justus mit seinen zarten 16 Jahren eine klägliche Figur abgeben, Schauspielervergangenheit hin oder her.
Schön, dass Justus am Pokertisch die wildesten Gestiken vorführen kann, so dass Richie ihm aus dem Hintergrund Tipps geben kann, grad bei einem Spiel wie Poker sollte man so wenig wie möglich gestikulieren, aber... Hey, was kratzt mich das eigentlich?
Die Übersicht des Sprechercast liest sich grösser, als er ist, im Endeffekt haben nur die drei Detektive, Richie und Jackie Jin eine grössere Rolle, wobei letztgenannter eine echte Beleidigung für den Hörer ist! Ich bin nicht der grösste Robert Missler Fan, das erste mal hab ich ihn als Danny bei King of Queens wahrgenommen und da ich Danny nicht wirklich mag, hat Herr Missler natürlich einen schweren Stand bei mir, wobei er mir als Wilson bei Dr House besser gefällt. Leider verpflichtet man ihn bei EUROPA gern als Möchtegernausländer, was schnell lächerlich wirkt. Als Jackie Jin bekleckert sich ebenso wenog mit Ruhm wie als Alaa Edine in "SMS aus dem Grab". Und wenn ich mir so seine Schimpftiraden zum Ende der Folge anhöre, bin ich mir sicher, dass auch diese Folge, ähnlich wie "Der finstere Rivale", bei künftigen Auflagen entschärft werden wird.
Olli, Jens & Andreas wirken in dieser Folge mehr dilettantisch als ernsthaft, was natürlich am furchtbaren Skript liegt. Natürlich MUSS Andreas Fröhlich auf den Satz "Du da, Brillenschlange, komm rüber zu mir!" blöd fragen: "Meinen sie mich?". Wer trägt denn noch ne Brille von den drei Detektiven *augenroll* !
Einziger Lichtblick dieser Folge ist die Leistung von Dennis Schmidt-Foß, ein angenehmer Sprecher, der für eine bessere Folge gerne wiederkommen darf, vielleicht sogar nochmal mit seinem Bruder Gerrit zusammen. Jetzt fehlt nur noch der dritte Bruder, Florian Schmidt-Foß, dann haben wir alle gehabt.
Im Endeffekt ist die Rücksprache über den Fall, den die drei Detektive zusammen mit Richie in ihrer Zentrale führen noch das angenehmste von der Folge, da man hier nochmal alle Ereignisse der Story vorgekaut bekommt, ein Vorteil für jemanden wie mich, der einfach nicht konzentriert zuhören kann bei dieser langatmigen Scheisse!
Fazit: Ich hätte nach "Stadt der VAmpire" und "Fußball-Falle" nicht gedacht, dass es qualitativ schlechter werden kann, aber "Die Poker-Hölle" setzt dem ganzen echt die Krone auf! Ein furchtbares Hörspiel mit noch furchtbareren Rätselversen, ellenlangen Dialogen, einem kitschigen Ende und einem furchtbaren Robert Missler, der beim Showdown total unsachlich wird und mit Ausdrücken um sich werfen darf (und egal, mit welchem Parfum ihn Justus attakiert, auf die Distanz würde ein gezielter Spritzer in den Rachen jeden Menschen zusammenbrechen lassen!).
Damit beendet EUROPA sein drei ??? Jahr 2010, weitere Folgen in Vorbereitung, leider noch mit vielen Sonnleitner´s...
Meine Wertung: 1 von 10 Punkte!

120) Drake © schrieb am 03.01.2011 um 21:49:41 zur Folge Die Poker-Hölle: 117: Meine Meinung ist anders

121) achterbembel © schrieb am 06.01.2011 um 16:19:49 zur Folge Die Poker-Hölle: Puh! Nach der Kritik von #119 hatte ich das Schlimmste erwartet. Letztendlich erging es mir allerdings wie vielen hier, die sich anfangs im Forum über die Buchvorlage ausgetauscht hatten: ich wurde angenehm überrascht. Natürlich ist die Story arg konstruiert und was die zeitliche Abfolge angeht nicht immer logisch. Aber insgesamt doch ganz nett anzuhören. Anfangs hatte ich sogar geglaubt, dass sich EUROPA dazu durchgerungen hat, die Erzählerpassagen zu verkürzen. Immerhin kam man im Postamt ganz ohne Erzähler aus und hat die Ereignisse durch die Hauptsprecher schildern lassen. Leider war das ein Irrglaube. Schließlich musste Peter schulterzuckend ertragen, dass Thomas Fritsch sogar die Visitenkarte der drei Detektive überreichen durfte. Das geht gar nicht. Bitte, bitte Herr Minninger: orientieren Sie sich zukünftig mehr an den alten Hörspielen und lassen Sie Herrn Fritsch etwas kürzer treten. (Oder hat dieser in seinem Vertrag eine Klausel über die Mindesteinsatzzeit???) Abgesehen davon finde ich das Hörspiel gar nicht so grausig. Bei der Parfümszene witterte ich sogar Inovation und einen Brückenschlag zum vorausgegangenen Hörspiel "Tödliches Eis". Wäre bestimmt ein Lacher geworden, wenn Jacki Jin durch ein Spritzerchen "Arktische Brise" dahingerafft worden wäre... Egal. Robert Missler fand ich in seiner Rolle auf jeden Fall hörenswert. Keine "velnichtelnde" Chinesen-Karikatur, sondern einigermaßen authentisch. Also ich gebe diesem Hörspiel eine gute 3. Eine Frage aber noch: seit wann ist Bob wieder Brillenträger?

122) Laflamme © schrieb am 06.01.2011 um 16:55:21 zur Folge Die Poker-Hölle: Man kann Europa vieles vorwerfen, aber eines nicht: Inkonsequenz. Denn wenn man einmal angefangen hat, etwas falsch zu machen wird diese Linie konsequent beibehalten.
Die Rätsel löst seit neuestem anscheinend der Erzähler. Sämtliche Spuren werden zwar angegangen, aber nicht zu Ende gedacht, weil mitten in der Handlung abgewürgt. Das beste Beispiel daran das Ruby Tuesday Rätsel (immerhin: man bekam das komplette Hintergrundpaket zum Song), das total irrelevant wurde, weil sich Justus eh die Kombination gemerkt hatte. Durch sämtliche Rätsel wurde huschpfusch durchgehastet, sämtliche Actionszenen konsequent rausgestrichen. Am Ende wird dann das Hörspiel nochmal zusammengefasst; wenn man alleine diese 6 Minuten umgesetzt hätte wäre auch kein Unterschied merkbar gewesen.

Fazit: Eine unterdurchschnittliche Buchfolge, die nochmal konsequent unterboten wurde. Die positiven Punkte? Die ersten 50 Sekunden von Track 1 und die letzten 30 Sekunden von Track 11. Und die Hoffnung daß die Neuvertonung noch was rausreißt.

123) PasettiHitchcock © schrieb am 23.01.2011 um 02:31:58 zur Folge Die Poker-Hölle: Ich kann das nur alles bestätigen, was hier Negatives über die jüngste Folge geschrieben worden ist. Das ist auch irgendwie beruhigend, da ich so weiß, dass es mir nicht alleine so geht. Besonders danken möchte ich den Beiträgen 82 und 96 - sie sprechen mir aus dem Herzen. Und als inzwischen Nicht-mehr-Leser der Bücher bin ich dankbar für die Vergleiche mit den Büchern, die ja einer Ehrenrettung der Autoren gleichkommt. So erklärt sich mir diese Folge zum Teil nun wenigstens im Forum, abseits des Hörspiels selbst. Wobei mir noch eine Frage einfällt: Gibt es denn im Buch eine Ursache und dann auch eine Erklärung, warum sich das Handy ausgerechnet hinter Goethes "Faust" befindet? Sonst bleibt nur der Eindruck, dass man mal wieder nur den alten Herrn aus Weimar bemühen wollte, um seine scheinbare Zugehörigkeit zum Bildungsbürgertum zu demonstrieren. ;) Aber damit sind wir schon mitten drin in der Ursachenforschung für dieses Machwerk: die Übersetzung der Vorlage in ein Hörspielskriptum. Den Sprechern kann man ja weiter keinen Vorwurf machen, schließlich müssen sie das "umsetzen", was der Herr Minninger hingeschmiert hat. Dass den Sprechern dabei teilweise das Hörspielen zum bloßen Runterlesen gerät, ist bei dieser Folge zumindest verständlich. Die epische Breite der Erzählerpassagen wurde genug bemängelt, obwohl sie meiner Meinung nach mittlerweile ein grundsätzliches Problem geworden ist. Verstärkt wird dieses strukturelle Problem noch dazu durch Thomas Fritschens Intonation. Diese nimmt ausnahmslos jeder Situation die Dynamik und Spannung. Das behäbige Erzählen, das sich bisweilen ins rentnerhaft beschwörende steigert, ist einfach nur anstrengend. Was ist nur aus den lakonischen und launisch bis ironischen Einwürfen eines Erzählers wie Pasetti geworden, in Folgen in denen die Sprecher noch selbst die Handlung voranbrachten? Es geht doch auch anders, wie z.B. "Das versunkene Dorf" zeigt.

124) Peters Uropa schrieb am 23.01.2011 um 12:39:56 zur Folge Die Poker-Hölle: Das Problem ist "Schmierfinger" Minninger, der hat seine Finger überall drin und dadurch gar keine Zeit sich auf ein Projekt zu konzentrieren. Würde man sich bei Europa mal darauf besinnen, den Mann EINE Sache machen zu lassen statt derer unzählige, würden gleiche mehrere Serien vermutlich einen wahren Qualitätsschock erleiden. Dann wären vmtl.die ??? wieder besser, TKKG könnte von anderen Autoren profitieren und so weiter. Aber solange man das nicht kapiert, geht es mit den Europa-Serien so weiter wie bisher...

125) Josuah Parker © schrieb am 23.01.2011 um 17:13:37 zur Folge Die Poker-Hölle: @123...Im Buch befindet sich das Handy nicht hinter irgendwelchen Büchern (wie sollte man es da auch finden ohne Anhaltspunkt), sondern im Versteck, dass sich eigentlich aus dem Rebus ergeben hatte. Den letzten Teil des Versteckes hat man bei der Hörspielumsetzung aber einfach geschluckt.

Erst aufgrund des Handys kommen Just & Peter darauf, dass man nach Goethes Faust suchen muss. Die Ursache für das Handy im Versteck ist im Buch ebenfalls klar...Richie hat es dort versteckt, nachdem Jin das nächste Rätsel gefunden hatte, um Justus und Peter mittels Fotos einen Hinweis zu geben, wie es weitergeht. Allein diese Szene zeigt schon, wie sehr da im Skript herumgerührt worden ist...überall gekürzt und die losen Enden nicht verknüpft, bzw. nicht kompatibel zurecht geschnitten. Für mich ist das ganze Hörspiel ein einziger Flüchtigkeitsfehler.

126) swanpride © schrieb am 23.01.2011 um 20:26:43 zur Folge Die Poker-Hölle: @125 Die Sache mit dem versteckten Handy war im Buch auch nicht viel besser...das Richie da seine Faust fotographiert und es schafft, dass Handy ins alte Versteck zu schieben, ist mehr als unglaubwürdig beschrieben.

127) Josuah Parker © schrieb am 24.01.2011 um 00:01:00 zur Folge Die Poker-Hölle: @ 126...Deine Meinung in allen Ehren, aber mir ging es nur darum, die Frage von PasettiHitchcock zu beantworten und richtig zu stellen, da ja im Buch das Handy eben nicht hinter Büchern versteckt ist, sondern im Versteck des nächsten Rätsels. Ob und wie glaubwürdig es im Buch beschrieben wird ist nicht relevant, denn im Buch ist die gesamte Szenerie nachvollziehbar, im Hörspiel meiner Meinung nach nicht, sondern verwirrt eher.

128) swanpride © schrieb am 24.01.2011 um 01:56:53 zur Folge Die Poker-Hölle: @127 Vielleicht hat Minninger die Szene deswegen geändert, weil er (wie ich) meinte, dass sie schon im Buch nicht sonderlich nachvollziehbar gewesen ist. Das könnte durchaus ein versuch sein, über Sonnleitners eher missglückte Schnitzeljagd hinwegzugehen.

129) PasettiHitchcock © schrieb am 24.01.2011 um 03:10:22 zur Folge Die Poker-Hölle: Vielen Danka an Josuah Parker für die Aufklärung rund um Goethes "Faust"! Als inzwischen Nicht-mehr-Leser der Bücher kann ich nicht beurteilen, ob Sonnleitners "eher missglückte Schnitzeljagd" versucht wurde von Minninger auf diese Weise zu retten. Das urplötzliche Auftauchen des Händys hinter Goethes Hauptwerk macht jedoch für mich in der Hörspieladaption überhaupt keinen Sinn und erscheint trotz der nebenbei Erklärung des Erzählers vollkommen aus der Luft gegriffen. Ich frage mich nur, warum man nicht die Autoren selbst die Hörspielskripte verfassen lässt. So haben diese selbst die Möglichkeit ihr Werk zu bearbeiten und so zu entscheiden, was ist für ihr Hörspiel wichtig ist und was nicht. Die Folge wäre eine Stärkung der Autor- und Werkautonomie sowie hoffentlich nach Hilfestellungen und einiger Zeit eine Qualitätssteigerung. (Gleichzeitig wäre es ein kleiner Zuverdienst für diese nicht gerade vom Geldregen gesegnete Berufsgruppe.) Dieses Skript könnte als eine Art Vorskript die Grundlage für die Arbeit der Hörspielproduktion liefern, wobei sich die Hörspielregie natürlich im Interesse des Hörspiels jederzeit Änderungen vorbehalten dürfte.

130) Josuah Parker © schrieb am 24.01.2011 um 09:20:01 zur Folge Die Poker-Hölle: @ PasettiH...da nich für!

@ 128...Du hattest zuerst "unglaubwürdig" geschrieben, was man durchaus so sehen kann. "Nicht sonderlich nachvollziehbar" hingegen verstehe ich nicht wirklich. Im Buch endet das Rätsel, bzw. die Suche in der Bibliothek mit dem Hinweis auf das nächste Versteck (Tisch 8). Genau dort finden Justus und Peter das Handy. Das ist für mich etwas, was ich als nachvollziehbar bezeichnen würde, denn das Handy ist an dem Ort in der Bibliothek, auf den das Rätsel hinweist und nicht irgendwo sonst im Lesesaal.

Ob das Rätsel logisch ist und/oder das Verstecken des Handys im Tisch 8 unglaubwürdig ist, hat für mich nichts mit der Nachvollziehbarkeit der Szene zu tun. Im Hörspiel hingegen ist es für mich nun gar nicht nachvollziehbar, wie sie das Handy finden konnten.

131) Laflamme © schrieb am 24.01.2011 um 13:10:50 zur Folge Die Poker-Hölle: 129 Kari wiederholt gebetsmühlenartig, daß Buch und Hörspiel zwei verschiedene Medien mit verschiedenen Ansprüchen sind, und man als Buchautor nicht zwangsläufig ein talentierter Skriptautor ist.

132) swanpride © schrieb am 24.01.2011 um 13:38:14 zur Folge Die Poker-Hölle: @129 Außerdem sind Autoren da auch oft "betriebsblind".
Trotzdem, vielleicht wäre ein weiteres "Ohr" hin und wieder doch gut...

133) Josuah Parker © schrieb am 24.01.2011 um 13:42:44 zur Folge Die Poker-Hölle: Dafür würde ich auch plädieren. Zumindest eine Art "Korrekturlesen" des geplanten Skriptes wäre wünschenswert.

134) simon © schrieb am 08.02.2011 um 09:50:50 zur Folge Die Poker-Hölle: Nun, was soll ich sagen? Ich bin wahrlich keiner, der einfach so mal aus einer Laune heraus die Folgen der drei ??? kritisiert und meine Tolleranzgrenze ist gross, sehr gross sogar. Allerdings ist für mich die Poker-Hölle extrem schlecht umgesetzt. Atmosphäre kommt keine auf, auch wenn sich der Erzähler dieses Mal zurückzählt. Die Schnitzeljagdt ist an den Haaren herbeigezogen. Lächerlich wirkt die Schlusssequenz als Jin androht Karate anzuwenden! Sorry, was sollte das bitteschön? Wir sind hier nicht bei TKKG. Ausserdem, fast jeder Verbrecher lies sich zuletzt einfach so die Waffe aus der Hand schlagen. Hm, hoffentlich wird die nächste Woche wieder besser ...

135) dwolf70 schrieb am 17.08.2012 um 13:37:54 zur Folge Die Poker-Hölle: Naja, die Folge ist zumindest nicht die schlechteste der Reihe, um das Positive schon mal vorweg zu nehmen. Insgesamt war sie gut hörbar und sogar einigermaßen unterhaltsam. Sicher, Spannung kam recht wenig auf, die Rätsel wurden wohl mehr oder weniger "verstümelt" und der ein oder andere Logikfehler war auch drin. Dennoch ging es diesmal sogar und isch denke diese mittelmäßige Folge ist ganz OK. Aber man ist ja als geneigter ???-Hörer bescheiden geworden mit den Jahren und die Ansprüche wurden daher immer weiter heruntergeschraubt. Leider auch von dem Machern dieser Serie, was die Qualität betrifft. Irgendwie fehlt den Folgen immer etwas, oder es bleibt ein fader Beigeschmack nach dem Hören hängen. Das kann in diesem Fall nicht allein an den gekürzten Rätseln hängen. Das hatten wir bei der "gefährlichen Erbschaft" (eines in meinen Augen der besten HSP der Reihe) auch schon. Doch auch hier scheint den Skript Autoren irgendwie das "Feingefühl" zu fehlen. Ein Gespür für athmosphärische dichte Handlungsstränge um in entscheidenen Phasen hin und wieder ruhig auch mal den Mut zur "Ausführlichkeit" zu haben. Wir Fans schreiben uns hier fast die Finger wund und flehen gradezu, dass sich hinsichtlich der Qualität der HSP was tut, doch leider werden wir nicht gehört. Die ??? sind längst zu einem "Selbstläufer" geworden. Die Fans halten der Serie eisern die Treue und mit jedem noch so "schlechten" Produkt aus dem Hause Europa kann man bei uns noch richtig Kasse machen. Ich frage mich nur, wie lange die Treue der Fans noch strapaziert werden kann oder ob wir für unser gutes Geld nicht doch mal wieder einen Anspruch auf ein wirklich Klasse Hörspiel haben.

136) AMQ © schrieb am 24.08.2012 um 00:23:12 zur Folge Die Poker-Hölle: Einfach ein tolles Hörspiel! Macht einfach Spaß die Folge zu hören!

137) naja schrieb am 15.09.2012 um 21:29:36 zur Folge Die Poker-Hölle: Meiner Meinung nach eine schwache Folge und auch die Aussage: Wenn du nur halb so hässlich bist, wie du dumm ist - waaaaaaaah!

138) S. Marcus schrieb am 15.12.2012 um 12:47:29 zur Folge Die Poker-Hölle: Ein Hauch der "gefährlichen Erbschaft" weht aus den Lautsprechern. Diverse Rätsel und -texte, die entschlüsselt werden wollen, warten auf die drei Detektive. Aber genau hier hakt es dann bei der Umsetzung: Zwei, der drei wichtigsten Rätsel, sind nicht nachvollziehbar, weil das eine ein Buchstabenrätsel ist (und man dazu die Textvorlage bräuchte) und das andere ein Bilderrätsel (was ohne Bilder natürlich kaum Sinn macht). Deshalb bleibt es auch beim "Hauch". Kompliment aber an die Sprecher die meistens gut bis sehr gut agieren. Besonders Herr Missler, der als "falscher Chinese" eine schlanke Figur abgibt und NICHT ins comichafte überzieht, so dass es unglaubwürdig werden würde. Bravo!

139) Mr. Ndula © schrieb am 13.02.2014 um 16:21:57 zur Folge Die Poker-Hölle: Mal gut, dass am ende nochmal zehn minuten lang die ganze folge erklärt wurde. Dann ist's nicht so schlimm,wenn man vorher eingeschlafen ist. Fand die folge total langweilig, obwohl die geschichte am anfang interessant klang.

140) FlukeSkywater © schrieb am 11.04.2014 um 22:27:08 zur Folge Die Poker-Hölle:
Dieses Hörspiel ist ein weiterer Tritt des Herrn Minninger in die Eier der Zuhörer. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

141) Sophie schrieb am 13.04.2014 um 20:55:48 zur Folge Die Poker-Hölle: @fluke: Ehrlich gesagt, ich würde es so nicht ausdrücken wollen, im Hinblick auf die Botschaft deines Beitrags muss ich dir aber völlig zustimmen.

142) kaeptn kidd © schrieb am 15.04.2014 um 14:29:16 zur Folge Die Poker-Hölle: @140: In diesem Fall hatte er aber auch trittkräftige Unterstützung von Herrn Missler.

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