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1) Blinky © schrieb am 09.02.2008 um 10:37:56 zur Folge Stadt der Vampire: Erster! *g* - also, an sich finde ich das Buch gar nicht so übel, allerdings beschlichen mich dauernd Gedanken an ein wunderbares Fanbuch... das Waldgrab. Wenn man erstmal anfängt zu suchen dann hat man das Gefühl, der Herr Sonnleitner hats gelesen *g* - auf jeden Fall hat er ein paar wunderschöne Komik-Elemente reingebraucht und den Trick mit dem Spannungsbogen bekommt er langsam auch heraus!

2) WesenausderUrzeit © schrieb am 09.02.2008 um 19:14:55 zur Folge Stadt der Vampire: Ach menno. Blinky, wo kaufst du deine Bücher? Ich will die auch. *heul* Meine Version von "Stadt der Vampire" war... ziemlich blutleer. Überladen von Klischees und unbewiesenen Schlussfolgerungen. Da kommt weder Stimmung, geschweige denn Spannung auf. Die Story ist besser als "Fußball-Falle" aber was sagt das schon.

3) DerBrennendeSchuh schrieb am 09.02.2008 um 19:35:58 zur Folge Stadt der Vampire: Und wieder Wolkenbruch in der RB-Gegend, also wirklich, es reicht! Ist zwar relativ gut geeignet, um Atmo zu erzeugen, aber die Sache spielt im gemeinhin für seinen Sonnenschein bekannten Kalifornien...
Die Personen in dem Ort bleiben allesamt sehr blaß, außerdem ist das Ende so abrupt, daß ich das Gefühl hatte, da fehlt ein Kapitel. Immerhin hat mich die Geschichte ab und zu ganz gut unterhalten, aber eigentlich dümpelt sie so vor sich hin. Ein Vampir, aha. Ach, doch nur ein verkleideter Mensch, so was! Ein Ort mit nur noch 10 Einwohnern, in dem es sich bestimmt gut leben läßt als Besitzer(in) eines Drug Stores oder einer Bar mit einem Umsatz von vermutlich 2$ pro Tag. Und natürlich glauben alle an einen echten Vampir (und ausgerechnet diese Leute bleiben??), der zwar "beißt" und Unmengen von (Schweine-)Blut am Tatort hinterläßt, aber die Polizei findet's nur zum Totlachen und geht der Sache nicht im Ansatz nach (was ja verständlich ist, aber kaum im Sinne ihrer Aufgabe sein kann, zumal es um echte Körperverletzung geht). Wieder einmal lassen sich die drei alle auf einmal einsperren, aber "zum Glück" ist selbst Sonnleitner noch aufgefallen, wie blöd das ist und läßt es Bob auch sagen. Auch hier wieder ein Detail, das an Vorhersehbarkeit nicht zu übertreffen ist (ein "glänzendes(!) Metallstück", also eine nagelneue Kugel, die aber 100 Jahre alt sein soll. Warum ist der Typ nicht tatsächlich damals erschossen worden? Hätte doch auch gepaßt). In jedem Kapitel und darüberhinaus in jedem Sonnleitnerbuch muß der Leser ganze Abhandlungen über Peters Ängstlichkeit und Aberglauben über sich ergehen lassen. Ich habe ohnehin das Gefühl, daß sich der Autor in fast jedem seiner Bücher immer derselben Sätze bedient. Das wird auf Dauer endlos öde. Naja, insgesamt höchstens knapp durchschnittlich mit etlichen Schwächen, darunter völlig unzureichende Auflösungen und Herleitungen.

4) Kekskruemel © schrieb am 09.02.2008 um 23:45:42 zur Folge Stadt der Vampire: Der Inhalt an sich ist wesentlich interessanter als der der Fussball-Falle, aber ich kann mit dem Schreibstil von MaSo einfach nix anfangen. Die drei sind doch keine 4 Jahre mehr. Ansonsten hat man hier das Setting vom versunkenen Dorf aufgegriffen (ein paar Einwohner sind inzwischen offenbar noch gestorben... 10 Leute, sehr sinnig), aber die richtige Stimmung will nicht aufkommen, da hilft auch das Gewitter nix. Die Idee mit dem Vampir ist gut und ich hab mich gewundert, dass bei den ??? mal so richtig Blut fließt. Wenn auch kein menschliches, aber trotzdem. Aber die Auflösung ist nicht so der Hammer und deswegen wirkt der ganze Fall völlig überzogen. Wenn der Typ sowieso einbricht, muss er ja nicht auch noch Vampir spielen. Und mein linkes Bein ist auch das "stärkere" und ich bin trotzdem Rechtshänder. Nun ja. Die beste Stelle ist gleich auf der ersten Seite, denn über Justus' Dichtungskunst musste ich schon lachen. Ich wünschte echt, ich könnte was Positives schreiben, da mich das ganze Rumgenörgel nervt, aber es kommt einfach nichts rüber. Herr Sonnleitner meinte es wohl ernst, als er sagte, er braucht für ein buch 10 Tage. Das merkt man. Übrigens ist zum Thema Vampire die Fanstory "das Waldgrab" wesentlich empfehlenswerter.

5) Die Zirbelnuss © schrieb am 12.02.2008 um 07:41:29 zur Folge Stadt der Vampire: Den Leser erwartet eine solide ???-Geschichte - nicht weniger, aber leider auch nicht mehr. Viele klassische Elemente sind vorhanden (Spukerscheinungen, Geheimgänge, Rätsel aus der Vergangenheit,...), aber der Funke springt nicht über - viel zu sehr nach Baukastenprinzip zusammengesetzt wirkt die Story, dessen Auflösung so haarsträubend konstruiert daherkommt, daß man das Buch eigentlich nur mit leichtem Schulterzucken und wissendem Lächeln zur Seite legen kann - es sind halt die drei ???, dort geht so etwas. Eine ähnliche Atmosphäre wie bei Das versunkene Dorf hat man versucht zu kreieren. Diesem Vorbild muß man sich jedoch eindeutig geschlagen geben. Die zeitliche Nähe zu der Marx-Folge kommt diesem Band leider nicht unbedingt zugute. Sonnleitner schafft es nicht, eine solch dichte Atmosphäre zu erzeugen, wie Herrn Marx es gelingt. Überhaupt fällt auf: Obwohl MaSo eigentlich der sprachlich versierteste Autor sein müßte (Beruf: Lehrer), schneidet er von allen Autoren hier am schlechtesten ab: Viele sprachliche Mängel verärgern und trüben die Lust am Lesen. Zudem möchte Sonnleitner lustiger sein als seine Kollegen, was bei mir meistens nur ein Augenrollen verursacht. Die Charaktere der drei ??? hatte der Autor in der Vergangenheit bereits schon besser getroffen. Trotz nicht zu leugnender Defizite ist Stadt der Vampire eine solide Geschichte für Freunde jener ???-Geschichten, in welchen scheinbar übernatürliche Phänomene nur zur Vertuschung weltlicher Verbrechen dienen, sofern sie es schaffen, es mit der Logik nicht allzu genau zu nehmen.

6) Pony Castel schrieb am 12.02.2008 um 13:29:17 zur Folge Stadt der Vampire: Hatte mich gerade erst beim Wiederlesen alter MaSo-Bücher mit seinem Stil versöhnt, da sie oft halt doch trotz doofer Charakterisierungen und Unlogik ganz unterhaltsam sind. Und dann kam "Stadt der Vampire" und mein Rückfall in alte Enttäuschung. Immer diese überkonstruierten Schauersituationen, hinter denen sich nur unnötiges Brimborium verbirgt (man hätte als Verbrecher doch auch einfach mal fragen können...). Bei "Stadt der Vampire" stört mich auch, dass die Motivation und vor allem der Charakter des Verbrechers so lahm sind: Reichtum-haben-wollen und Hauptberuf Sohn, mehr wird da von MaSo nicht rein investiert, kein "runder" Charakter etabliert durch beschriebene Taten oder Gespräche. Und daneben noch so Kleinigkeiten ( SPOILER ): Wenn man ein Seil spannt von einem Kirchturm zu einem Ankett-Ring für Hunde vor einem Geschäft (also sehr nah über dem Boden), dann ist doch die Landung beim Runtergleiten eher schmerzhaft, oder - quasi Aufschlag? Je nachdem, wie man das Seil straffen kann natürlich (schwierig), je nachdem, auf welche Weise man da überhaupt runtergleitet (da wird ja nichts drüber berichtet). Zweitens: Wie siehts eigentlich mit dem Verwesen von Leichen in Särgen aus?! Mir kam es komisch vor, dass in einem anscheinend vollständig erhaltenen Sarg nach hundert Jahren ein völlig fleischloses Skelett liegen sollte. Ist das so? Verrotten Särge nicht auch irgendwann? Fleisch und Muskuln "verschwinden schön sauber"? Nun ja, das sind vielleicht Kleinigkeiten, aber wenn das ganze Setting so hanbüchen daherkommt, dann stolpere ich auch immer über Details, die ich sonst vielleicht überlesen würde.

7) Mary di Domenico © schrieb am 12.02.2008 um 19:09:53 zur Folge Stadt der Vampire: Ich hab das Buch nicht gelesen, aber ich hoffe, die Fragen etwas beantworten zu können. Wenn man ein Seil spannt um dran herunterzugleiten (so habe ich das verstanden) wird man bereits sehr schnell, wenn es fast waagrecht aufgehängt ist, da es immer ein wenig durchhängt, und allein dieses Gefälle genügt, um zusammen mit dem Körpergewicht Tempo draufzukriegen. Man kennt das von Seilbahnen auf dem Kinderspielplatz. Von einem Kirchturm zum Boden kann man so wohl nicht rutschen, da man praktisch Fallgeschwindigkeit erreicht, bzw ein seeeehr langes Seil bräuchte um einen einigermaßen flachen Winkel hinzukriegen, bei dem man während der Abfahrt ggf. auch sinnvoll bremsen kann.
Die andere Frage: Wenn eine Leiche nicht durch verschiedene Faktoren mumifziert sind nach 100 Jahren wirklich nur noch Knochen übrig. Was den Sarg angeht, kommt es natürlich drauf an woraus er besteht bzw wie er behandelt, lackiert etc. ist. Auf jeden Fall sieht er innen schon allein wegen dem Verwesungsvorgang (Leichenwasser etc) nicht mehr, hmm, neu aus. Fleisch und Muskeln zersetzen sich zwar, aber nicht rückstandsfrei. Reste von Kleidung und der Innenverkleidung des Sarges müssten auch noch da sein. Wie genau das aussieht kommt aber wohl sehr auf den Sarg an und wie und wo er die 100 Jahre verbracht hat. Ich würde aber sagen, dass solche Details in einem Buch für 12jährige zu Recht nicht erörtert werden....

8) DerBrennendeSchuh schrieb am 12.02.2008 um 19:15:26 zur Folge Stadt der Vampire: ...zu Recht nicht erörtert, wie auch die Tatsache, das Vlad Tepec keineswegs nur die Köpfe oder schon Tote aufspießen ließ...
Klitzekleine Einschränkung, Mary: Das Gewicht hat nichts mit dem "Tempo", also der Fallgeschwindigkeit zu tun, hat schon Galilei mit seinem berühmten (in Wirklichkeit aber wohl so gar nicht stattgefundenen!) Fallexperiment auf dem Schiefen Turm von Pisa bewiesen.

9) swanpride © schrieb am 13.02.2008 um 11:56:15 zur Folge Stadt der Vampire: Am schlimmsten an diesem Buch ist das erste Kapitel. Das "Schwabbelmonster" ist alles andere als komisch sondern eine sehr verletzende Bemerkung, die man unter Freunden auch im Scherz nicht in den Mund nehmen sollte. Das ganze Vampirszenario ist alles andere als einfallsreich...und dann auch noch die Logikfehler! Der ganze Zauber macht im Grunde überhaupt keinen Sinn, wenn es doch reichen würde, die alten Damen zu betäuben und dann bei ihnen einzusteigen...und das die Sache mit dem Blut niemanden auffällt ist auch alles andere als glaubwürdig. Außerdem hat Brennender Schuh (3) recht: Die einzelnen Figuren bleiben Clicheehaft und viel zu blass. Die Aussage "Sohn von Beruf" kommt einem riesen Pfeil gleich, der rotleuchtend auf den Täter deutet. Auch die einzelnen Hinweise auf den Schatz sind viel zu offensichtlich eingestreut worden...dass ist TKKG Niveau, aber für ein ??? Buch einfach nur schwach. Das kann selbst Sonnleitner besser.

10) MargaretCompton © schrieb am 13.02.2008 um 12:57:47 zur Folge Stadt der Vampire: Mir hat das Buch auch nicht gefallen. Es lag wohl allem daran, dass ich mich von Anfang an nicht in das Buch hinein versetzt konnte. Achtung SPOILER Am Anfang heißt es die drei Fragezeichen wollen endlich mal wieder eine Bergtour machen ganz ungestört nur sie und die Natur. Als Nahrungsmittel werden dann Schokoriegel, Schokoriegel und Schokoriegel. Nun ja die drei ??? gingen schon mal vorbereiteter auf Ihre Ausflüge. Sonst wären sie auch nicht einfach so drauf losgekrakselt. Peter wie immer vorne weg. Er stößt sich dann den Kopf an einem Felsvorsprung, ich weiß nicht wie schwer der Rucksack ist, wenn er do schnell gegen prallt. Dann erreichen sie irgendwann ein Ort der ihnen zum Übernachten gefällt und sie stellen fest - Schokoriegel essen ist ja blöd. Lasst uns doch das nächste Dorf suchen und dort Steak mit Pommes essen, oder zumindestens einen Drugstore aufsuchen um für den Campingkocher was zum aufwärmen zu holen. - Die drei haben natürlich recht, so etwas plant man nicht vorher, vor allem wenn man weit ab von allem möglichen seine Tour machen möchte. Im Dorf angekommen stellen sie dann fest das es bald ein Gewitter geben und drei möchten nicht nass werden - sehr verständlich. Sie versuchen erst in ein Haus einzubrechen und kommen dann in die Kneipe mit dem grobschlächtigen und muskulösen Wirt - super das wieder ein Klischee bedient wurde. Na ja kommen wir zum Punkt am Anfang den ich mir nicht vorstellen konnte. Sie wurden nun aus der Kneipe rausgeschmissen und laufen zum Drugstore. Triefendnass kommen sie dort an. Ich hatte echt das Gefühl das sie keine Rucksäcke mit dabei hatten so wie sie von einem Ort zum anderen gerannt sind und in ihren Rucksäcken scheinen sie neben Schlafsäcken nur Schokoriegel einen Gaskocher und ein Zelt zu haben. Eine Regenjacke braucht man ja auch in den Bergen nicht. Ein Glück das Josy so nett ist und sie dort übernachten dürfen. Bei dem beschriebenen Anfang entstand bei mir kein Kopfkino, immer nur einzelne Bilder, die aber nicht zum vorherigen passten.
Kommen wir nun zum Täter, WARUM macht er den ganzen Quatsch mit dem Vampir. Was hat er davon das die Bewohner das Dorf verlassen und tragischer weise für ihn, nur noch die Familien da sind, bei denen er ins Haus muss, armer Junge. Aber warum kann er denn nicht einfach seine potenziellen Opfer betäuben und durchsucht dann das Haus, die meisten hätten das doch gar nicht bekommen. Nein er musste ja groß überall zeigen das er da war. Auch sonst kam der Charakter sehr blass rüber. Zum Glück für die drei ??? sind auch die Benzinpreise in den USA nicht so hoch wie in Deutschland, sonst hätten sie sich ihren Pendelverkehr nicht leisten können. Sehr schade, dass nicht mit den gegeben mitteln in Yonderwood ermitteln konnten. Ich fand es auch sehr interessant was der Ort am Ende noch so alles zu bieten hatte. Eine Kirche mit einem bekiesten Weg zum Pfarrhaus. Ein alter und ein neuer Friedhof. Auch sehr schön fand ich dass die drei ??? in der Gruft eingeschlossen werden und sich dort erstmal beschweren wie muffig das doch darin riecht, dann aber als der Geheimgang geschlossen wird bemerken sie einen Luftzug, den es ja nur geben kann wenn der Raum noch eine zweite Öffnung hat. In Amerika scheint die Luft dann wohl anders zu sein als bei mir im Zimmer. Wenn ich meine Zimmertür aufhabe, aber die Fenster zu sind und irgendwo sonst in der Wohnung ein Fenster auf ist zieht es trotzdem in meinem Zimmer und auch wenn ich in einem alten Haus wohne, bin ich mir doch sehr sicher das die Wände keine Löcher haben. Und seit wann ist Peter der Frauenschwarm und nicht Bob, das Justus nicht so richtig mit Mädels reden kann ist ja nichts neues, aber Bob ist diesem Buch auch sehr farblos. Eine Szene aus dem Ende konnte ich mir auch nicht vorstellen. Wie wir ja alle wissen bedient sich MaSo gerne Klischees, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass man einen Sack voller Goldmünzen unbemerkt unter einer Matratze verstecken kann.

11) Sokrates © schrieb am 13.02.2008 um 18:36:14 zur Folge Stadt der Vampire: Den Fall mit 'nem Grabspuch für Peter zu beginnen *SPOILER.Anfang* wo die "drei ???" im Fall selbst so manchem Grabstein begegnen *SPOILER.Ende* find' ich echt originell. Aber leider kommt die Story nur langsam in Fahrt, der eigentliche Fall beginnt erst ~ Seite 30. Ab dann eine solide Mischung aus Vorurteilen, Aberglauben, Mist-Wetter *g*, Rätseln (minimalst) und "Grusel meets Comedy". Gut, aber nicht überragend (wie z.B. seine Moorleiche o. sein Spukhaus): Wozu das alles? *SPOILER.2.Anfang* Die Schatzsuche ansich ist ja nicht illegal, und nach Ausfindigmachen der Bibelzitat-Besitzer hätt' er diese ja einfach nur besuchen u. danach fragen müssen. Einbruch u. Körperverletzung waren also völlig unnötig. Ähem, hab' ich's überlesen oder wird nicht erwähnt, wem das Gold gehört - rausgefunden hatte Justus das ja (wann? wie?) *SPOILER.2.Ende* Sehr gut hat mir gefallen, dass Peter zwar nicht ganz das letzte Wort, aber doch den Schluss-Gag hat.

12) P.S © schrieb am 13.02.2008 um 18:51:01 zur Folge Stadt der Vampire: Ganz nett geschrieben, nette Sprüche, nur grammatikalisch an mancher Stelle echt gruselig. Da gab es schon bessere Stories von MaSo.

13) BillyTowne © schrieb am 13.02.2008 um 19:02:55 zur Folge Stadt der Vampire: *grrr* Habe das Buch leider immer noch nicht! Aber dafür lese ich hier täglich die Rezensionen. Habe mich soeben köstlich über den Text von Marge amüsiert *lol* Tja, die Luft in den USA ist tatsächlich eine ganz besondere Luft...
Eine Sache finde ich jedoch bei allen Beiträgen hier schwierig: Es wird kritisiert, dass es unsinnig ist, als Dieb einen solchen Aufwand zu betreiben. Aber eigentlich macht doch gerade das den Charme der drei ??? Geschichte aus, oder nicht? Diebe verkleiden sich als Werwölfe, basteln fahrende Drachen, inszenieren UFO-Spektakel, lassen Schlangen singen, rote Piraten auftauchen und Schiffe leuchten. Die hätten aber auch wirklich alle ihr Ziel auch ohne den Aufwand erreicht. Wenn die Gangster zu normalen Mitteln greifen würden, gäbe es keine mysteriösen Vorkommnisse mehr in und um Rocky Beach.
Zum Thema Frauenschwarm: Es wechselt immer mal wieder. In den Crimebusters-Büchern war Bob der totale Weiberheld und er hat ja auch in den neueren Büchern noch mehrere Herzensdamen. Aber zwischendurch war auch Peter der coole Typ, weil er doch als Sport-Ass der Schule angeschwärmt wird und schon eine richtige Freundin hat. (Und Jeffrey, wenn man mal davon absieht).
Was die Schokoriegel betrifft, waren sie wahrscheinlich das schriftstellerische Mittel zum Zweck. Hätten die Jungs alles dabei gehabt, hätte die Folge "Die drei ??? und die lustige Bergtour" geheißen.
Schade nur, dass die ganze Vampir-Szenerie wohl anscheinend nicht so schaurig-schön rüberkommt, wie ich es mir erhofft hatte

14) swanpride © schrieb am 13.02.2008 um 20:19:23 zur Folge Stadt der Vampire: Nun ja, das mit dem Aufwand ist so eine Sache...eine halbwegs sinnige Motivation sollte schon vorhanden sein - vor allem der letzte Angriff macht überhaupt keinen Sinn, denn aus dem Gasthaus braucht man ja wohl offensichtlich gar nichts. Warum den Zauber veranstalten, wenn man doch weiß, dass das letzte Hinderniss auf keinen Fall wegziehen wird? Übrigens, die besten klassikerfolgen sind die, wo der Spuk sozusagen unabsichtlich entstanden ist...beispielsweise Teufelsberg.

15) Die Zirbelnuss © schrieb am 13.02.2008 um 22:50:58 zur Folge Stadt der Vampire: Sag mal, Billy, liest du dir die ganzen Spoiler immer absichtlich durch, bevor du das Buch gelesen hast? Nimmt einem das nicht den Spaß am Lesen?

16) Sokrates © schrieb am 14.02.2008 um 01:16:37 zur Folge Stadt der Vampire: @Billy: Naja, das Buch hat viele Elemente, die ich mir schon bei "Vampir im Internet" gewünscht hätte. Und: Die eine oder andere Szene hat "schon was"

17) BillyTowne © schrieb am 14.02.2008 um 19:12:19 zur Folge Stadt der Vampire: Hmm, ich gebe zu: ich bin ein Spoiler-Leser. Bei Harry Potter 7 wollte ich auch schon vorher wissen, was passiert. Immer diese "Letze Seite zuerst"-Leser ...
Sokrates macht es jetzt natürlich noch extra spannend. Die "die hat schon was"-Szene macht mich jetzt noch neugieriger, als ich eh schon bin. Wenn es morgen nicht ankommt, muss ich wohl in den Handel gehen und es mir (noch mal) kaufen!!!

18) Miss Melody schrieb am 15.02.2008 um 09:51:07 zur Folge Stadt der Vampire: Oh mein ... selbst für Marco Sonnleitner ist das - für mein Empfinden - so richtig schlecht. Der Ansatz, mal etwas Drei-???-Typisches zu verfassen, ist ja kein Schlechter, aber die Umsetzung?! - einfach nur hilflos! Lächerliche Klischees (fast könnte man meinen, er habe eine Persiflage verfassen wollen - nur befürchte ich, das wollte er gar nicht), null Spannungsbogen, keinerlei Bindung zu den Personen und dem Ort. Und der Clou ist auch nichts - hat vor allem überhaupt nichts mit der albernen Vampirgeschichte zu tun. Ich kann's nicht anders beschreiben als HILFLOS! (Liegt vielleicht auch am bescheidenen Schreibstil???) Dazu im Vergleich das "Versunkene Dorf" von Andre Marx, das ja einen ähnlichen Schauplatz bietet, das sind Welten! Ich denke, mit "Fußball-Falle" werde ich mir nach langer Zeit mal wieder ein Buch schenken... und hoffen, dass "Das Geheimnis der Diva" gelungen ist (grundsätzlich kann Astrid Vollenbruch das ja).

19) Felicitas20 © schrieb am 15.02.2008 um 21:05:24 zur Folge Stadt der Vampire: Ich habe "Stadt der Vampire" endlich durch. Hat ja lange genug gedauert, aber das Buch hat mich einfach nicht gefesselt. Wenn ich darüber nachdenke, dass das Buch für Leser ab 10 Jahren empfohlen ist, finde ich das Vokabular teilweise zu schwer... Bewertung: 3

20) heiko © schrieb am 16.02.2008 um 02:06:28 zur Folge Stadt der Vampire: Durchschnittliche Folge. Viele Verdächtige aus denen man mehr hätte machen müssen. Die Ablenkung mit dem großen Aufwand ist halt drei ??? typisch, da habe ich schon schlimmeres gelesen. Aber anscheinend hat die Seitenbegrenzung mal wieder zugeschlagen. Bis in die letzet Zeile geschierben aber trozdem bleiben einige Fragen wie offen wie z.B.: warum einen Sarg als Versteck für die Untensilien? Ein Problem, das ich noch nicht gelöst habe hat mir das Buch darüber hinaus beschert. Mein Regal ist nach 139 absolut voll und ich weis nicht wo noch nicht wo hin damit.

21) DBecki © schrieb am 16.02.2008 um 09:16:41 zur Folge Stadt der Vampire: Ich denke auch, dass man in beiden Büchern deutlich erkennt, dass die Seitenbegrenzung eine bessere Stortyline verhindert hat. Wie bei der Fussball-Falle auch schon wirkte vieles nicht zu Ende gebracht, oder stark zusammengekürzt. Auch das Ende kam sehr abrupt rüber, es schien in der Tat als fehlte ein Kapitel. Die Story war ansonsten nicht sooo schlecht, aber auch Herr Sonnleitner hat schon bessere Geschichten geschrieben. Note: 3 Minus

22) swanpride © schrieb am 16.02.2008 um 12:54:24 zur Folge Stadt der Vampire: Kann ich nicht finden....dafür hat das Buch viel zu viele Längen. Allein schon in den ersten beiden Kapiteln. Die ganze Sache mit Peters "Unfall" wird unglaublich umständlich erklärt, dann kommen die dämlichen Frozeleien, dann die Sache mit der Geisterstadt, die ja dann doch keine ist (völlig überflüssig...aber wenn keine Spannung da ist, dann muss man ja mit einem überdramatischen Schlussatz welche imitieren), und zur krönung dann dieses hin und hergehetze zwischen Wirtshaus und Geschäft ehe dann die Geschichte auch endlich mal in Gang kommt. In den Seiten die da verschwendet worden sind, hätte man so viel schreiben können, was auch wirklich von bedeutung gewesen wäre.

23) Josuah Parker © schrieb am 18.02.2008 um 15:12:06 zur Folge Stadt der Vampire: Puuhhh...ich habe das Buch durch und bin zum ersten Mal nach der Lektüre eines Drei Fragezeichen Werkes richtiggehend erschöpft!

Warum? Weil ich noch nie ein Buch gelesen habe, in dem in derart rasantem Tempo Szenenwechsel, fast schon stroposkopartig stattfinden! Da werden ganze Handlungsstränge auf einer halben Seite abgearbeitet oder erschlagen. Ständig hüpft man in kürzester Zeit zwischen einzelnen Schauplätzen hin und her, so dass ich mich irgendwann gefragt habe wo die Drei sich eigentlich gerade befinden oder wie viel Zeit eigentlich seit der letzten Seite vergangen ist.

Aber trotz dieser Komplexität an Handlungssträngen, welche für mich durch dieses Szenenhopping auf 128 Seiten kompensiert werden sollte, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl in der Geschichte zu stecken. Vermutlich gerade durch diese Rumzapperei!

Gerade noch im Dörfchen...schon auf dem Schrottplatz....und...SCHWUPPS wieder im Dorf! Wozu unnötig lange Dinge an den einzelnen Stationen beschreiben, wenn man das auch mit zwei Sätzen erschlagen kann!?

Ein daraus resultierendes interessantes, aber sehr unschönes Phänomen ist für mich folgendes: Szenen, die in jedem anderen Buch als „normal lang“ angesehen werden würden, wirken hier auf einmal völlig deplaziert und vermitteln das Gefühl von Längen innerhalb des Buches. Das mag sehr komisch klingen, ist mir aber tatsächlich so gegangen. Noch völlig im Bann des rasanten Grundtempos fielen mir bei einer völlig normalen Szenen-Beschreibung fast die Augen zu, was mir bei einem anderen Abenteuer der Drei Fragezeichen noch nie passiert ist.

Ich empfinde die gesamte Grundstimmung des Buches als eher hektisch, was aber für mich in krassem Gegensatz zum Schauplatz, den Gegebenheiten und den Dorfbewohnern steht. Szenen, die in normalem Tempo, statt in Zeitraffer, beschrieben werden, wie z.B. das erste Gespräch im Drugstore, erscheinen unverhältnismäßig lang, obwohl sie das bei genauerer Betrachtung überhaupt nicht sind. Interessant auch, dass mehr Buchstaben nötig waren, um zu beschreiben, wie die drei Detektive die Einwohnern zusammentrommeln um ihnen mitzuteilen, dass sie eine große Fledermaus gesehen haben, es aber sonst nichts neues gebe, als für fast einen Tag Recherchearbeit und Fallbearbeitung in Rocky Beach.

Sehr bedauerlich finde ich den so gut wie gar nicht charakterisierten Täter! Wäre er nicht kurz bei der Aufzählung der zehn Dorfbewohner erwähnt worden, hätte ich bei der Auflösung fast nicht gewusst wer das eigentlich ist. Überhaupt bleiben fast alle Dorfbewohner recht unscheinbar. Genaueres erfährt man nur über drei von ihnen, während die anderen als mehr oder weniger farblose Randerscheinungen verblassen.

Selbst Justus, Peter und Bob stechen kaum mit ihren stärksten Eigenschaften hervor und ich hatte die ganze Zeit den Eindruck, dass sie mehr oder weniger erschöpft von einem Schauplatz zum nächsten hecheln. Gerade gegen Ende hin setzt zu keinem Zeitpunkt mehr so etwas wie Ruhe ein...ganz im Gegenteil es wird immer schneller!

Ganz extrem empfinde ich den Unterschied im Verhalten und Auftreten beim ersten Detektiv. Erscheint er einem über lange Strecken des Buches völlig planlos, was an sich ja schon merkwürdig ist, so wandelt er sich innerhalb eines Blinzelns in den leicht überheblichen Alleswisser! Mir fehlt da irgendwie das Zwischenstück!

Die Ansammlung von Logikfehlern, wie etwa die Sache mit dem Seil, dass als Gleitschiene für die Flüge des vermeintlichen Vampirs fungiert, sind auch etwas, was die Geschichte nicht eben besser macht!

Eine Geheimkammer in der Kirche, die niemand kennt...warum also ein Sarg als Aufbewahrungsort für die Maskerade und andere wichtige Dinge des Täters? Damit die drei mal wieder eingeschlossen werden können? Literweise Blut auf den Kopfkissen der Vampiropfer, die sich aber in keinster Weise schwach fühlen? Und so weiter und so fort.

Einige Passagen muten mitunter auch recht bekannt an! Wandern fernab vom Stress des Detektivseins, ausgerüstet nur mit dem Nötigsten zum Zelten? Schokoriegel als einziger Proviant Da war doch mal was! Ich habe die ganze Zeit auf das Piepen von Peters Wecker oder den Absturz eines Flugzeugs gewartet!

Was mir aber richtig sauer aufgestoßen ist, ist das Verhalten von Peter! Das er von den dreien derjenige ist, der am ehesten dazu tendiert Angst vor vermeintlichen Geistern, Spukerscheinungen oder Fabelwesen zu haben, ist ja vollkommen in Ordnung, aber dieses im Buch beschriebene fast schon penetrant-hysterische Gebaren ist des Zweiten vollkommen unwürdig. Wenn es den Begriff Overacting in der Literatur gäbe, wäre er hier genau richtig.

Bis auf den letzten von mir erwähnten Punkt, bin ich der festen Überzeugung, dass das alles ein unmittelbares Resultat der begrenzten Seitenzahl ist. Ich glaube vieles musste von Herrn Sonnleitner zusammengekürzt werden, um die Verlagsvorgabe einzuhalten. Zwanzig Seiten mehr hätten dem Buch sicherlich gut getan!

So wie es ist, stellt es für mich nur eine lose Aneinanderreihung von Szenarien dar, von der ob des atemberaubenden Tempos nichts so richtig hängen bleibt, einfach weil ich zu keinem Zeitpunkt richtig Zugang zu diesem Fall gefunden habe. Ich konnte mich zu keiner Seite in diesen Fall hineinfühlen oder –denken! Sehr schade, denn die Geschichte an sich gibt eine Menge her.

Gruß Josuah Parker

24) Tigger schrieb am 18.02.2008 um 15:22:24 zur Folge Stadt der Vampire: Bis Seite 70 habe ich mich eigentlich nur über das Buch, den Autor und die Welt geärgert, dann wurde es ein wenig besser und doch fast spannend, wobei die Auflösung - auf 10 Seiten gequetscht - geradezu lieblos war.
Außerdem scheint Sonnleitner per Zufall doch immerwieder Bilder anderer geschichten auszuweiten: die Sache mit der Gruft, dem vampir und dem Schatz kommt im Waldgrab ziemlich genau so vor (von der Stimmung her übrigens meines Erachtens deutlich besser), die fliegend Fledermaus gab es schon mal als fliegenden raben. naja, die Sache mit den Grabsteinsprüchen für Peter kam mir auch bekannt vor... Aber bei so vielen Büchern wird es immer mal wieder Wiederholungen geben, das zu vermeiden schaffen wahrscheinlich nur gute Autoren
Wer mir an den Charakteren gefallen hat, war Edora - da entstand doch hin und wieder tatsächlöich ein liebenswerter Mensch aus Fleisch und Blut vor meinem inneren Auge, etwas was Herrm Sonnleitner leider viel zu selten glückt. Auch Peter erschien mir nicht ganz so kindisch, wie es manchmal der Fall war. Aber die Charakterzeichnung der drei ist sicher ausbaufähig. Der Autor lebt davon, dass ihm diese Abreit schon von anderen abgenommen wurde.
Bliebt für mich das fazit, das Buch ist nicht ganz so schlimm, wie der Anfang, durch den ich mich fast vier tage durchgequält habe (das geht sonst in einem Viertel der Zeit), aber die Sehnsucht nach einem Professionellen Autor war durchweg groß 8oder ist das jetzt zu hart?)

25) BillyTowne © schrieb am 19.02.2008 um 07:40:13 zur Folge Stadt der Vampire: Also ich bin jetzt halb durch "Stadt der Vampire" und lese sehr gewissenhaft, da ich das Buch auf die unten genannten Kritikpunkte hin überprüfen will. Bislang bin ich aber sehr positiv überrascht! Mir gefällt die Stimmung sehr gut! Auch finde ich die Figurenkonstellation im Dorf ziemlich gelungen. Interessante Charaktere und teilweise recht klassisch - wie z.B. diese farbenfrohe Hexentante.
Sprachlich fällt mir kaum etwas Negatives auf - nur einzelne Worte reißen einen ab und zu aus dem drei ??? Universum heraus. Das war leider auch schon bei den andere Sonnleitner-Büchern der Fall. Er macht den Sprachstil der drei ??? super nach, um ihn dann ab und an einfach mal wieder über den Haufen zu werfen. "Zuckerköpfchen", "Schwabbelmoster" etc passen nicht zur übrigen Wortwahl, stören mich aber dann auch wieder nicht genug, um das Buch schlecht zu finden.
Ich bin eher überrascht, dass dieses Buch nun so hart kritisiert wurde. Da finde ich irgendwelche Fußball-Stories oder manch eine BJHW-Geschichte aber um Längen schlechter.
Melde mich aber nocheinmal, wenn ich das Buch durch habe. Mal sehen, ob die Meinung so bleibt.

26) Sokrates © schrieb am 19.02.2008 um 15:08:19 zur Folge Stadt der Vampire: @Billy#17: Danke! #16 ist "nur" mein persönlicher Eindruck, der sich ja nicht immer mit der Mehrheitsmeinung deckt bzw. decken muss

27) BillyTowne © schrieb am 20.02.2008 um 07:47:05 zur Folge Stadt der Vampire: Bin durch! Längere Rezension kommt in den nächsten Tagen. Aber vorerst soviel: Mir hat das Buch total gut gefallen! Ich kann einige Kritikpunkte hier verstehen, aber sie waren nicht so schlimm, dass sie mir den Lesespaß verdorben hätten. Im Gegenteil: ich habe das Buch gestern Nacht noch regelrecht verschlungen und gebe ihm jetzt spontan mal eine 2 Eine genauere Begründung für die Note kann ich jetzt gerade nicht geben, da ich schnell zur Arbeit muss.

28) BillyTowne © schrieb am 21.02.2008 um 10:23:40 zur Folge Stadt der Vampire: Theoretisch habe ich keine Zeit und praktisch auch nicht. Aber nächste Woche habe ich das alles wieder vergessen. Hier also nun meine Rezension zu "Stadt der Vampire".

Sprache: sehr klassische drei ???-Sprache, gute Beschreibung von Stimmungen und Orten. Einfache Sätze, lustige Dialoge. Negativ: Zwischendurch unpassende Worte in Dialogen (z.B. Zuckerköpfen, Schwabbelmoster, okidoki).

Stimmung: Sehr stimmungsvolle Szenen (z.B: Wolkendecke reißt auf, Vampir im Mondlicht zwischen den Wolkenfetzen sichtbar; Stimmung in der Kirche/ Gruft). Atmosphärisch sehr dicht an den Klassikern.

Plot: Bis zur Auflösung ein sehr gelungener Plot mit guten Spannungsbögen. Die Auflösung selbst ist leider nicht 100% gelungen, da die Methode des Täters tatsächlich zwar cool, aber dennoch etwas ineffektiv ist. Hier wäre noch eine Erklärung nötig gewesen, um die Methode "Vampir" etwas besser zu rechtfertigen. Was mir sehr gut gefällt: Die Themenwahl "Vampir", der Einbau der Bibelelemente, die Rätsel, die Wahl des Schauplatzes. Letzterer erinnert natürlich an "Versunkenes Dorf" und bietet einen Vergleich an. Ohne "Versunkenes Dorf" hätte diese Folge sicher hier auch besser abgeschnitten.

Die Charaktere: Recht gelungene Mischung aus typischen drei ??? Charakteren, die an Personen aus frühen Folgen erinnern. Es gibt den alten Schauspieler, die Hexe und den kauzigen Wirt, das Mädchen und die alte Dame. Insgesamt sind mir die Leute etwas zu kurz gekommen. Die Rocky Beach-Szene war etwas überflüssig. Wäre stattdessen noch eine Dorfszene mit den Bewohnern eingeschoben worden, könnte man sich sicherlich noch ein besseres Bild von ihnen machen. Vor allem von der Hexe hätte ich gerne mehr gelesen.

Was mir gefehlt hat: Einer der drei ??? hätte zur Abschreckung gebissen werden können. Optimaler Weise Bob. Das hätte die Sache noch interessanter gemacht!
Die drei ???: Recht gut charakterisiert. Ich finde nicht, dass Peter übertrieben ängstlich ist. Erinnert ihr euch, wie er beim Gespensterschloss (Buch, nicht Hörspiel) abgegangen ist? Oder bei der flüsternden Mumie?!? Er liebt es, Panik zu schieben. Wer etwas blass herüberkommt ist Bob. ER steht etwas zu sehr im Hintergrund. Justus ist Justus, wie wir ihn kennen. Nur, dass etwas zu viele Wirte auf seine Kosten gemacht werden. Das finde ich immer nicht so gut. OMG-Moments: Peters Grabstein & Mary rennt blutbeschmiert auf die Straße.

Gesamteindruck: Ein spannendes Lesevergnügen, wird jüngeren Lesern sicherlich sehr gefallen. Ältere Fans könnte die Auflösung weniger gut gefallen. (Aber bei "Spur ins Nichts" hat es auch niemanden gestört, dass die Auflösung komplett an den Haaren herbei gezogen war!)

Einordnung in der Serie: Deutlich besser als die BJHW-Folgen! Inhaltlich und thematisch deutlich besser als "Hexenhandy" oder "Mann ohne Kopf". Für mich obere Mittel-Liga.

Note: 2 Plus.

29) DBecki © schrieb am 21.02.2008 um 11:13:17 zur Folge Stadt der Vampire: Hihi, es werden Wirte auf Justus' Kosten gemacht? Keine schlechte Stilblüte-

30) BillyTowne © schrieb am 21.02.2008 um 16:08:37 zur Folge Stadt der Vampire: Ein Freund'scher Vertipper

31) BillyTowne © schrieb am 21.02.2008 um 16:09:33 zur Folge Stadt der Vampire: Gleich habe ich es aber ohne Tippfehler (Versuch 399) "Ein FREUD'SCHER Versprecher" ... Ich glaub' ich brauch Urlaub!!

32) alphawolf © schrieb am 22.02.2008 um 12:53:22 zur Folge Stadt der Vampire: So, ich machs kurz und knapp:

einigermaßen gute Grundatmo
hier und da ein netter Gag
teilweise gut gezeichnete Charaktere
- schlechte Auflösung
- viele Klischees
- Sehr schade: Die Vampirstory scheint nun aufgebraucht, und man hätte 1000%ig was besseres draus machen können
- sprachliche "Unschönheiten"
- Logikfehler (!)
- Sehr traurig: MaSo fällt nach ein paar guten Stories wieder in sein altes Loch

Fazit: Besser als FuBaFa, aber auch nicht mehr und nicht weniger... enttäuschend.

33) alphawolf © schrieb am 22.02.2008 um 12:54:38 zur Folge Stadt der Vampire: hm... pluszeichen werden anscheinend - aus welchem grund auch immer - unterdrückt. bitte bei den ersten 3 Aufzählungspunkten dazudenken

34) Tigger schrieb am 22.02.2008 um 13:29:26 zur Folge Stadt der Vampire: Wenn ich mir die Kommentare so durchlese, bekome ich das Gefühl, dass ich das Buch nochmal in einer verträglicheren Stimmung lesen sollte. Vielleicht gefällt es mir dann ein wenig besser, aber sicher bin ich mir nicht....

35) flukeskywater © schrieb am 23.02.2008 um 01:25:12 zur Folge Stadt der Vampire: Eine Folge von erschreckender Belanglosigkeit, die vor sich hin plätscherte wie indische Fahrstuhlmusik und zu keiner Zeit wirkliche Spannung erzeugen konnte. Zwar gab es keine wirklich haarsträubenden Fehler, aber die Figuren blieben fast ausnahmslos blaß oder waren total klischeeüberladen, wie zum Beispiel der bis zur Lächerlichkeit überzeichnete Priester (der im übrigen schon alleine dadurch völlig deplaziert wirkt, dass er absurderweise katholisch ist). Die schon mehrfach erwähnte Fanstory "Waldgrab" schlägt diesen Band atmosphärisch jedenfalls um Längen, obwohl sie mir ein wenig zu grausam für ein Jugendbuch war (was das betrifft, liegt MaSo hier besser). Man bedenke: Niemand fragt nach der Logik eines hustenden Drachenmobils, solange eine packende Story und schillernde Charaktere wie Shelby und Carter wirkungsvoll von den Schwächen des Plots ablenken können. Bleibt der Täter aber so farblos wie hier der nichtsnutzige Bürgermeisterssohn, dann springen dem Leser die vorhandenen Ungereimtheiten natürlich viel schneller ins Auge. Im übrigen glaube ich, daß MaSo den albernen Knaben im Fledermauskostüm nicht bei André Marx ("Spur des Raben") abgekupfert hat, sondern vielmehr bei Johann Strauß.

36) swanpride © schrieb am 23.02.2008 um 05:08:06 zur Folge Stadt der Vampire: @35 Wie kommst du auf die Idee, dass er katholisch ist? Ich hatte ihn ja, weil immer von Pfarrer soundso die Rede war, gedacht, er wäre evangelisch.

37) Kimba © schrieb am 23.02.2008 um 11:46:30 zur Folge Stadt der Vampire: Und wieso wäre er deplatziert, wenn er katholisch wäre? Versteh ich nicht...

38) swanpride © schrieb am 23.02.2008 um 12:19:45 zur Folge Stadt der Vampire: @37 Weil Amerikaner überwiegend Protestantisch sind...das hängt damit zusammen, dass viele der ersten Siedler (z.B. die Puritaner) nach Amerika ausgewandert sind, weil sie in ihrem Heimatland ihre Religion nicht ausüben konnten. Natürlich stehen denen die Spanier, Iren und Italiener gegenüber, die gewöhnlich überwiegend katholisch sind.

39) Kimba © schrieb am 23.02.2008 um 12:24:45 zur Folge Stadt der Vampire: *g* Vielen Dank für die Belehrung, swan... das ist mir durchaus bekannt. Trotzdem sind geschätzte 20 Prozent katholisch, und deswegen finde ich einen katholischen Priester nicht sonderlich abwegig.

40) Besen-Wesen © schrieb am 23.02.2008 um 13:17:17 zur Folge Stadt der Vampire: Ohne das Buch zu kennen behaupte ich mal, daß die Wahrscheinlichkeit, daß er evangelisch ist sehr gering ist. Abgesehen davon erinnern wir uns an "Der Kapartenhund". Welcher Glaubenrichtung gehörte denn das Pfarrer McGovern an?

41) Mr. Murphy © schrieb am 23.02.2008 um 15:45:55 zur Folge Stadt der Vampire: Die Grundidee war fantastisch! Die drei ??? und Vampire! Der erste Minuspunkt ist natürlich der Plural: Es taucht nämlich nur ein Vampir auf. Die Nur-Hörspiel-Hörer werden begeistert sein, da der Vampir nur von ferne gesehen wird... Ein weiterer Minuspunkt ist meiner Meinung nach halt auch, dass der Täter einen viel zu großen Aufwand betreibt. Das kommt zwar auch in einigen anderen Folgen, so auch in einigen Klassiker-Folgen vor, aber hier wird deutlich der Vogel (die Fledermaus) abgeschossen. Also der Täter will die Bewohner aus dem Dorf vertreiben. Da fühlt sich der Täter dazu motiviert, seine Identität zu ändern, so wird er zum Vampir. Mit der Maskerade fragt ihn auch keiner, wie er heißt. Apropos: Die Sache mit den beiden Namen erinnerte mich an die drei Müllers vom "Geheimnis der Särge". Die Geschichte wirkte zwar schon teilweise gruselig und auch spannend, aber leider beschränkt sich der Showdown auf Experimente und wenig Ermittlungsarbeit. Gut war das mit den Bibelzitaten. Hat Peter nach seinem kleinen Unfall am Anfang der Folge eigentlich eine Narbe auf der Stirn? Fazit: Von einer Vampirgeschichte hätte ich mir deutlich mehr erwartet. Note 3 Minus

42) Bob Reynolds schrieb am 23.02.2008 um 17:47:45 zur Folge Stadt der Vampire: @38,39 Wenn man bedenkt dass die ersten Siedler von Yonderwood Rumänen waren ist es wieder verwunderlich, weil über 80 Prozent der Rumänen der rumänisch-othodoxe Kirche angehören und nur knapp 6 Prozent sind Katholiken. Also müsste der Pfarrer eher Reisen nach Bukarest statt nach Rom organisieren

43) flukeskywater © schrieb am 23.02.2008 um 18:52:03 zur Folge Stadt der Vampire: Also schön, nachdem jetzt derart auf meiner Bemerkung herumgeritten wurde, sehe ich mich als alter Vierteltheologe zu einer näheren Erklärung veranlaßt: Abgesehen von der Beschreibung der Kirche, die auf den Leser nicht gerade allzu protestantisch-schlicht wirkt, wird ja auf S. 86 ausdrücklich gesagt, daß die Gemeindemitglieder von Yonderwood vor geraumer Zeit eine Pilgerfahrt zum Heiligen Vater unternommen haben. Mithin sind also laut MaSo der Pfarrer und die Mehrheit der Einwohner katholisch. Die ganz überwiegende Mehrzahl der Katholiken in Kalifornien sind aber spanischsprechende Latinos, und solche treten im Buch nicht auf. Dazu kommt noch die Tatsache, daß es in Yonderwood nur eine einzige Kirche gibt, und wenn dies in einer realen kalifornischen Ortschaft der Fall sein sollte, so dürfte es sich wegen der zahlenmäßigen Vorherrschaft der Protestanten (gleich welcher Schattierung) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um ein protestantisches Gotteshaus handeln. Aber wie gesagt, letzten Endes spielt die Konfession des Pfarrers auch gar keine Rolle, was mich nervt, ist sein gekünsteltes, dümmlich-frömmelndes Geseihe, wie ich es zum Glück bisher noch bei keinem echten Geistlichen erlebt habe.

44) flukeskywater © schrieb am 23.02.2008 um 19:04:29 zur Folge Stadt der Vampire: PS: Ich weiß nicht, ob es im Karpatenhund irgendwo ausdrücklich gesagt wird, aber die Gemeinde St. Jude scheint ebenfalls katholisch zu sein (Heiligenfiguren im Innenraum, schottischer Pfarrer, irische Haushälterin). Aber da es in einer Stadt von der Größe Rocky Beachs sicherlich ein halbes Dutzend Kirchen geben dürfte, wäre daran nichts auszusetzen.

45) swanpride © schrieb am 23.02.2008 um 19:21:58 zur Folge Stadt der Vampire: @43 Stimmt...das mit der Pilgerfahrt hatte ich völlig vergessen...naja, entweder hat sich der Autor einfach an seiner eigenen Religion orientiert ohne nachzudenken, oder aber er ist dem Fehlschluss unterlegen, dass die Amerikaner, nur weil gewisse amerikanische Politiker bei jeder Gelegenheit Gottes Hilfe anrufen Katholisch sind. Ich stimme jedenfalls zu, dass eine rein katholische Gemeinde doch sehr merkwürdig anmuten würde....

46) Cyberangie © schrieb am 25.02.2008 um 12:55:56 zur Folge Stadt der Vampire: Ich dachte ja immer, dass die meisten Amis Baptisten wären. Die Diskussion hat mich ja jetzt etwas neugierig gemacht. Gefunden habe ich folgende Infos.
In einer Umfrage der City University of New York 2001 bezeichneten sich rund 52 % der Bevölkerung als protestantisch, 24,5 % als römisch-katholisch 14,2 % gaben keine religiöse Überzeugung an (rund 5,4 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 1,4 % waren Juden und 0,5 % waren muslimisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhisten (0,5 %), Hindus (0,4 %), Adventisten, Zeugen Jehovas oder hingen dem Unitarismus (0,3 %) an.[5] Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen.

47) Laflamme © schrieb am 25.02.2008 um 13:49:05 zur Folge Stadt der Vampire: Fluke: Die Kirche der Gemeinde St. Jude steht in Los Angeles, nicht in Rocky Beach.

Zum Sarg: Wenn ein Holzsarg in Erde steht, dann ist nach 100 Jahren davon sicher nichts mehr da. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob es dann noch Knochen gibt, zumindest nicht in sauberer Anordnung.

Zum Buch: Im Gegensatz zur Fußball-Falle wurden die Hinweise (Wasserfall, Hundefelsen) besser in der Handlung versteckt; daß es was mit Bibelzitaten zu tun haben mußte war schon klar, das habe ich mir allerdings aus Versehen gespoilert. In diesem Zusammenhang Respekt vor der Recherche: Es dürfte länger gedauert haben, für die 4 Landmarks passende Zitate zu finden.
Aber: Die Vampiropfer hatten alle bei einer Dorfveranstaltung etwas getrunken? Aha! Die Fledermaus fliegt vom Kirchturm in gerader Linie runter? Aha! Es gibt genau 4 markante Punkte in der Landschaft? Aha! Bei jedem Opfer fand sich literweise Blut im Schlafzimmer? Ja, klar!
Ich habe mich unterhalten gefühlt, bei einigen platten Sprüchen hab ich gelacht (ich hab allerdings nicht einen so hohen Humoranspruch wie andere). Doch haben mich auch einige Punkte schon gestört:
* Der Sprachstil. Das war in Sonnleitner-Büchern schon mal viel besser, aber ich hatte den Eindruck, bei diesem Buch mußten die Sätze ganz besonders geschraubt und kompliziert sein.
* Die Fragezeichen werden zu dritt in die Gruft eingesperrt. Könnte da nicht einmal, wenigstens ein einziges Mal, einer der drei vor dem Eingang Wache schieben?
* Der Täter: Es wurde schon in einem Beitrag angesprochen, mir ist es passiert. Ich mußte das Buch weglegen, und mir erstmal überlegen, wer zur Hölle das jetzt eigentlich war.
* Die Dorfbewohner: Leider etwas zu farblos. Trügt mich die Erinnerung, oder waren die Fragezeichen während des ganzen Falls noch nichtmal in den einzelnen Häusern und haben die Bewohner in Einzelgesprächen vernommen? Da hätte man die Eingeborenen sicher etwas besser charakterisieren und herausarbeiten können.
* Die Karte: Wie auch bei der Fußballfalle liest derjenige, welcher die Karte entgegengenommen hat, den Text nochmal vor. Sinnlose Platzverschwendung, bitte wieder lassen.

Fazit: Besser als Vampir im Internet, einiges schlechter als Vampire in Rocky Beach, der aktuelle "3 Fragezeichen Kids und du"-Band, auch im Vergleich zur Fußball-Falle besser, aber wirklich kein Überdrüber-Buch. 2-3.

48) Kirsche © schrieb am 26.02.2008 um 11:39:43 zur Folge Stadt der Vampire: Ja ich bin wohl sehr leicht zu bespaßen mir gefiel das Buch recht gut...okay das ein Linkshänder auch Linksfüßler ist *hust* naaajaaa, also ich bin Linkshänder aber eben kein Linksfuß...aber wäre sonst ja auch ne schwierige sache gewesen....aber ich gebe zu das ich auch keine ahnung mehr hatte wer den der Täter noch war

49) JAVA JIMs Erbe schrieb am 27.02.2008 um 09:46:58 zur Folge Stadt der Vampire: Ich fand das Buch recht unterhaltsam vom Anfang an recht Stimmungsvoll geschrieben und ganz und gar nicht langweilig wie hier einige urteilten.Auch an MaSos Schreibstil habe ich wenig auszusetzen.Allerdings ist mir der ganze Plot bzw die spätere Auflösung nicht mehr als ein müdes lächeln wert.Um nur ein Beispiel zu nennen, da wird doch bei der Begehung des Friedhofs das Grab dieses Kens entdeckt was ja überhaupt nicht sofort aufhorchen lässt um was es letztentlich in der Geschichte geht.Das mit dem "Linkshändler" und überhaupt die Frage nach dem "Warum" denn dieser ganze Grusel überhaupt so inszeniert werden musste tun ihr übriges.Ach ja, das Schwabbelmonster finde ich GERADE unter so dicken Freunden nicht so schlimm, ich fand es sogar sehr gut gekontert von Peter, denn Justs Anspielung mit dem "Holz" bezogen auf Peters Kopf war auch nicht nett und kommt auch desöfteren vor.Ich vergebe eine glatte 3.

50) Bermuda Triangle © schrieb am 04.03.2008 um 17:06:00 zur Folge Stadt der Vampire: Ich fand das Buch zwar formelhaft, aber durchaus spannend. In jedem Fall viel besser als Das Versunkene Dorf. Es würde mich mal interessieren, was passieren würde, wenn man ein Marx-Manuskript und ein Sonnleitner-Manuskript jeweils unter dem Namen des anderen veröffentlichte. Würden die, die das zu können behaupten, Sonnleitner am Stil erkennen? Oder würde das angebliche "Marx-Buch" höchste Loblieder ernten? Es gibt hier immer wieder Beschwerden über den "Klassiker-Bonus." Was ist mit dem Marx-Bonus? Für mich war bei Das Versunkene Dorf die Spannung raus, als viel zu früh klar wurde, dass es nicht um eine UFO-Geschichte (bzw. USO), sondern um Taucherei in dem ****** See geht. Alles, was über das Ende von Vampire gesagt wurde, trifft doppelt auf die letzten 2/3 von Dorf zu. OK, die Oregon-Atmosphäre in Dorf war OK, aber auch nicht besser als die Atmosphäre in Vampire. Ich wünschte, jemand könnte mir erklären, was an Dorf so atmosphärisch dicht sein soll. Aber für die Akten, noch einige Punkte: "Yonderwood" bedeutet ja wohl eher "der Wald da hinten" als "hinter dem Wald," also eher "Postsylvanien" als "Transsylvanien." Ich gebe aber zu, dass sich "Beyondthewoods" als Ortname bescheuert anhört. Yonderwood liegt näher bei Bakersfield als bei LA. Wenn sie ihr Auto in den Santa Monica Mountains abgestellt haben, ist das 'ne ganz schöne Wanderung. Mindestens 30-40 Meilen. Durch die Berge. Von den Santa Monica Mountains bis mindestens in die Sierra Madre. Zum "dümmlich-frömmelnden Geseihe" (43) des Pfarrers -- ja, etwas zu klischeehaft, aber nicht allzu weit hergeholt. Fand ich ganz passend. Schließlich glauben viele Amerikaner immer noch, dass Gott die Welt vor 6000 Jahren oder so erschaffen hat. Siehe Kansas State Board of Education vs. FSM. Zwar ist Kalifornien ein Blauer Staat, aber wenn man in die Kleinstädte kommt, wird's auch in den Blauen Staaten tiefviolett. Was ich schon an "dümmlich-frömmelndem Geseihe" von echten religiösen Fanatikern gehört habe, war auch nicht viel besser. Eher schlimmer, weil nicht so harmlos. Zu "Pater Parsley, den wir in der vierten Klasse hatten" (S. 84): Seit wann gibt's in Amerika Religionsunterricht? Um die dumm seiernden religiösen Fanatiker unter Kontrolle zu halten, wird dort doch eine strikte Trennung von Staat und Kirche eingehalten. Allerdings könnten die ??? natürlich Pater Parsley in der Sonntagschule gehabt haben. Hierzu möchte ich den "Leonore Puschert Test" vorschlagen: Wenn man sich vorstellt, ein Buch wäre eine Übersetzung eines T3I-Buches, und man sich vorstellen kann, dass ein Fehler durch die Übersetzung zustande gekommen ist, mindert der Fehler die Qualität des Buches nicht unter die der übersetzten Klassiker. Schließlich wurde dort auch eine Menge eingedeutscht. Mich hat das alles (Dorf im Hinterland, Krypta) an den Höhlenmensch erinnert. Alles in allem, eine 2 .

51) Bermuda Triangle © schrieb am 04.03.2008 um 17:08:42 zur Folge Stadt der Vampire: Gaaa! 2 PLUS sollte das heissen! Und die Seite hat meine ganzen HTML-Tags auch rausgehauen! Wie kann man hier eigentlich Absätze machen? ;)

52) Sokrates © schrieb am 04.03.2008 um 18:16:16 zur Folge Stadt der Vampire: Zeilenumbruch: [ br ]
Absatz: [ br ] [ br ]
[Leerzeichen _in_ der Klammer weg, _vor_ und _hinter_ der Klammer muss eines stehen]
HTML-Tags funzen allgemein nicht

53) swanpride © schrieb am 04.03.2008 um 21:53:48 zur Folge Stadt der Vampire: 1. die Oregon Atmosphäre war allein schon dadurch besser, dass es eben Oregon war und nicht Kalifornien...ich finde es ja immer wieder faszinierend, dass Sonnleitner darauf besteht, dass Kalifornien wie Bayrisches Hinterland auszusehen hat. Komplett mit Dauerregen. 2. Das Versunkene Dorf funktioniert auf einer anderen Ebene als die üblichen ???-Bücher. Es geht da mehr um die psychologische Seite als um das Geheimniss an sich. Das kann gefallen, muss aber nicht (ich fand es gut). Stadt der Vampire versagt da in beiden Bereichen. 3. Der Pfarrer ist mal wieder so ein Beispiel für etwas, was mich schon seit BJHW an der Reihe stört: Sie ist zu deutsch geworden. Früher waren die Schauplätze exotischer. Wenn ein Zirkus vorkam, dann hatte dieser mehrere Arenen und nicht eine einzelne Vorstellung wie in Deutschland üblich. Venice wurde mit all seinen merkwürdigkeiten, die damals gerade erst entstanden, beschrieben. Telefonleitungen verliefen oberirdisch, in kleinen Städten gab es Gemeinschaftsanschlüsse, als Sportarten kamen vor allem Surfen und Tauchen vor und wenn irgendetwas europäisches (wie zum Beispiel ein Wagen) vorkam, dann wurde das extra betont. Heutzutage finden sind im Hinterland um Rocky Beach plötzlich sehr deutsche Wälder, Kalifornien ist sehr regnerisch geworden und ausgerechnet Fußball ist die Sportart, die am häufigsten erwähnt wird. Dieses Dorf in Stadt der Vampire ließt sich zum Beispiel, als wäre es gerade einem schlechten Drakula-Film entsprungen (besonders, wenn die Kirche beschrieben wird).

54) Call © schrieb am 05.03.2008 um 00:38:40 zur Folge Stadt der Vampire: Mir hat das Buch alles in allem recht gut gefallen,der Plot hat mich überzeugt und hat mir einige nette Stunden bereitet, auch die Atmosphäre fand ich schön. Auch hierbei kann es für mich durchaus mal in Kalifornien regnen, das ist für mich nicht weiter hergeholt als dass man in 10 Jahren Schule (was so ca. dem Alter der ??? entsprechen dürfte) gefühlte 200 Wochen Ferien hat. (Mal abgesehen davon, wer soviel Ferien hat, hat auch mal ein bisschen Regen verdient ).

Im einzelnen: SPOILER
Positive Aspekte im Buch:
Die Konstruktion und Herleitung des Vampirzusammenhangs (Ein ehemalige Rumäne gründet das Dorf, es heißt Yonderwood etc.) ist logisch aufgebaut. Schön in diesem Zusammenhang finde ich auch das Justus nicht gleich wieder einen Monolog hält, á la das ist Yonderwood, der Name kommt von so und so, das heißt ins lateinische Übersetzt dies und das, es wurde dann und wann von dem und wem gegründet, der wiederum von da und da stammt. Die ??? kommen erst so nach und nach auf diese Zusammenhänge.
Schön fand ich auch die verschiedenen Charaktere der Dorfbewohner. Man hatte nicht gleich von Anfang an einen Verdächtigen sondern es waren einige Charakteristika vorhanden nach denen mal der eine, mal der Andere vor meinem geistigen Auge als potentieller Täter in Frage hätte kommen können. Das hätte Klara Kowalski sein können, die so gezeichnet war, dass man sie sich merken würde oder auch der (zugegebenermaßen) etwas übertriebene Pfarrer, der die Jungs partout nicht in seine Kirche führen will sonder immer schön über den Friedhof. Auch Josy hatte für mich das Potential zur Täterin, da wären mir durchaus auch Motive eingefallen.
Schön fand ich auch die Kombination aus etwas Schatzsuche und ein bisschen Verfolgungsaction, kombiniert mit ein bisschen Gruft-Gruseln.

Negativ ist mir aufgefallen, das eben nicht alle Dorfbewohner so genau gezeichnet wurden und damit entweder als Täter nicht in Frage kommen konnten oder eben ein bisschen wie der Deus-ex-Machina daherkommen würden.
Ebenfalls negativ ist für mich teilweise wieder die Wortwahl und die Rechtschreibung. Ich finde es gerade in einem Buch das für Jugendlich konzipiert ist besonders wichtig, dass man in diesem Punkt ein verstärktes Auge auf die richtige Schreibweise legt.
Was mich auch genervt hat sind die Kapiteltitel: Da hätte nahezu jeder ein eigener (leider oft reißerischer) Buchtitel sein können. Das war bei der Toteninsel eine Superidee, allerdings auch nur weil Marx damals innerhalb und mit der Serie gespielt hat.

Zur Auflösung des Falles:
Ich habe mich auch etwas an der Kürze gestört, ca. 10 Seiten vor Schluss habe ich nochmal die Seitenzahl nachgeprüft um auch sicherzugehen ob nicht versehentlich die Seitenbegrenzung überschritten wurde. Allerdings muss man zu der Auflösung auch sagen: Das hab ich bei Agatha Christie und Arthur Conan Doyle schon auch noch kompakter erlebt, wo viele Argumente und Lösungen sehr knapp beschrieben werden.

Allgemeine Anmerkungen:
Ich sträube mich immer wieder gegen dieses "Warum-der-ganze-Aufwand" Argument. Warum denn nicht? Will ich einen Zeitungsartikel lesen oder eine Detektiv-Abenteuergeschichte? Hätte irgendjemand ein Buch wollen das "die Drei ??? und der suchende Nachbar" heißt und ungefähr den gleichen Inhalt hat? Ich bestimmt nicht.

Kleinigkeit zum Schluss noch: Ich hab es nicht so verstanden das der Linksfuß mit dem Linkshänder zwangsläufig in Kombination steht. Sie suchen einfach jemanden dessen starker Fuß der Linke ist und dessen starke Hand die Linke ist. Vielleicht etwas unglücklich gewählt.
Und auch von einer Pilgerfahrt meine ich nichts gelesen zu haben, allenfalls von einer Romreise. (Wobei ich zugeben muss, eine Fahrt in die ewige Stadt ist nicht selten eine Pilgerfahrt.)


55) swanpride © schrieb am 05.03.2008 um 08:47:44 zur Folge Stadt der Vampire: @Call Was nützt es, ein ganzes Dorf von Verdächtigen zu haben, wenn fast vom ersten Moment an klar ist, wer der Täter ist? Innerhalb von einem Absatz wird ganz genau erklärt, dass Opfer 2 und 3 des Vampirs auf irgendwelchen Festlichkeiten gewesen sind (anstatt diese Informationen über das Buch zu verteilen, damit sie nicht ganz so auffallen). Somit konnte nur jemand aus dem Haus von Opfer 1 der Täter sein. Also entweder das Opfer selber oder der Sohn, der von beruf Sohn ist (es wäre doch mal kreativ gewesen, wenn es NICHT der Sohn gewesen wäre), und leider von allen beschriebenen Personen am farblosesten bleibt (das ist auch noch so eine Sache: Mit den Verdächtigen wird eigentlich kaum geredet). Der Pfarrer erscheint eigentlich nur für einen sehr kurzen Moment verdächtigt, weil ohne seinen Sermon wohl niemand das offene Grab je bemerkt hätte...aber das hat sich schon in dem Moment erledigt, in dem er einfach abhaut und die ??? sich ungehindert in der Kirche umsehen können. So ganz verstehe ich deinen letzten Punkt nicht...meinst du, dass die Auflösung zu ausführlich oder zu aprupt ist?

56) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 05.03.2008 um 19:42:52 zur Folge Stadt der Vampire: @ swan, nur weil jene Personen auf "Festlichkeiten" waren heisst dies noch lange nicht, dass das erste Opfer - oder jemand aus dessen Haus - der Täter sein muss.

57) swanpride © schrieb am 05.03.2008 um 20:27:47 zur Folge Stadt der Vampire: Naja, es wäre nicht ganz so offensichtlich gewesen, wenn der Umstand nicht so betont worden wäre. Aber es wurde doch schnell deutlich, dass sich nur Opfer 1 an einen Ort befunden hat, wo es nur eine Person gab, die sich ihm ohne weiteres hätte nähern und betäuben können.

58) Call © schrieb am 05.03.2008 um 23:10:01 zur Folge Stadt der Vampire: @ swanpride: Ich meinte damit das mir die Lösung zu kanpp war. Allerdings habe ich auch oft bei Agatha Christie das Gefühl gehabt, das da einiges zu knapp kommt und manchmal ganz schnell Auflösungen "herbeigezaubert" werden.
Mir sind einfach Lösungen lieber auf die man vielleicht nicht gleich kommt, die aber nachvollziehbar sind ohne sich das Hirn zu zermatern wo die Informationen herkommen. Wobei hier die Informationen für die Lösung finde ich persönlich sehr diffizil in die Story eingebaut sind, man wird meines Erachtens nicht gleich darauf gestoßen. SPOILER Dass die Späne auf der linken Seite der ersten Stufe liegen und das Bob eine aufs rechte Auge bekommt, diese Information hatte ich zwar gelesen, aber nicht für die Lösung als relevant betrachtet. Dies ist ebenso gut eingebaut wie die markanten Punkte in der Landschaft. Plumper finde ich da schon die Eichen mit dem Astloch das so groß ist das man es im dunkeln schon über eine Lichtung hinweg erkennen kann und in das trotzdem seit hundert Jahren keiner reingegriffen oder reingeschaut hat. Zumal die Eiche als markanter Punkt ja relativ solitär stehen muss.
Zu dem anderen Punkt: Ich halte mich da ganz mit JJE #56 Ich habe auch nicht das Gefühl gehabt das man da so direkt drauf gestoßen wird, zu diesem Zeitpunkt ahnt man zwar das die Verbrechen mit den Feiern in Verbindung stehen aber bei so wenigen Einwohner wie Yonderwood hat, bin ich davon ausgegangen das zumindest der halbe Ort auf der feier sein müsste und deshalb nicht zwangsläufig der Gastgeber in Frage kommt.

59) swanpride © schrieb am 05.03.2008 um 23:13:00 zur Folge Stadt der Vampire: Stimmt, die Punkte waren gut eingebaut...nützt wie gesagt nur nichts, wenn es einen Punkt gibt, der so offensichtlich ist, dass man mit der Nase drauf stoßen muss. Und zwar nicht wegen dem Gastgeber, sondern weil Opfer 1 nur von einer Person angegriffen werden konnte, weil es eben NICHT auf irgendeiner Feier war (den Punkt führt Justus doch in seiner Auflösung an...die ich übrigens nicht zu kurz finde. Eher schon FAST zu langatmig).

60) Call © schrieb am 05.03.2008 um 23:27:59 zur Folge Stadt der Vampire: Aber auch das heißt für mich noch nicht zwangsläufig das der Täter feststeht. Klar, in der Auflösung von Just kommt das schon vor, aber bis zu dem Zeitpunkt ist das mir nicht klar gewesen. In kleinen Orten werden nicht immer unbedingt alle Türen abgeschlossen, wenn nicht grad ein Vampir ums Eck ist. Deswegen hätte jeder beliebige ins Haus kommen können und Mahlzeiten oder dergleichen mit Schlafmittel versetzen können. -ich kann bestenfalls unter dem Aspekt mithalten das er gleich in Frage kommt weil zuwenig Information vorhanden ist. Wenn mehr Information vorhanden wäre, z.B. dass die Türen offen sind oder das der Vater ein Lieblingsessen gehabt hat das der Sohn nicht mag oder dgl., dann wäre nicht zwangsläufig der Sohn in Frage gekommen. Aber trotzdem war das kein Punkt für mich, der mich zwangsläufig und sofort auf den Täter gestoßen hat. Da sind andere Dinge schon entscheidender, z.B.: das nicht unbedingt jeder im Dorf Kletteraktionen durchführen kann.

61) swanpride © schrieb am 05.03.2008 um 23:33:05 zur Folge Stadt der Vampire: Aber genau das meine ich doch! Man hätte mit den einzelnen unauffällig verstreuten Hinweisen nach und nach jeden einzelnen Dorfbewohner ausschließen können. So war es einfach zu offensichtlich. Besonders, da sich die Jungen überhaupt nicht mit der Frage beschäftigt haben, wie der Täter die Opfer denn hätte betäuben können. Stattdessen wurde einen dieser offensichtliche Hinweis in typischer Sonnleitner-Manier hingeklatscht. (außerdem ist ausgerechnet der Täter die Person, über die wir am Ende am wenigsten wissen).

62) Call © schrieb am 05.03.2008 um 23:45:54 zur Folge Stadt der Vampire: @Mr Burroghs in Bezugname auf den Diva Text:
Wenn wir schon von hanebüchen reden müssen wir auch vom Bergmonster reden. Wer da mit hanebüchen drüber kommt...
Im Ernst: Soweit hergeholt die Sachen vielleicht sind und so übertrieben der Aufwand auch sein mag: Das war doch schon immer so bei den ???. Ob jetzt Drachen-Uboote oder ganze Scharen von Liliputanern, auch wandelndende Vogelscheuchen sol es schon gegeben habe. Die Täter betreiben oft einen (im Nachhinein) übertriebenen Aufwand um eine Sache durchzuführen, von der niemand etwas mitbekommen würde wenn sie nicht so einen Aufwand betreiben würden. Und da sind wir ja meines Erachtens auch schon beim entscheidenden Punkt: Wenn wir mal einen kleinen Real-Aspekt in die ganze Sache legen wollen: Wenn Sie diesen Aufwand nicht betreiben würden, würde doch auch niemand ein Buch über sie schreiben und wir bekämen nichts zu lesen, zumindest nicht aus Rocky Beach. Schon klar, das es auch andere ???-Bücher gibt in denen das logische Moment im Vordergrund steht, und ja die sind mir auch lieber, aber ich werde persönlich auch von so einem Buch wie dem Vampirdorf unterhalten. Zumindest sehr viel mehr als von kopflosen DJs, Dopingmixern und Bob als Astronaut. Und damit will ich jetzt nicht behaupten das für mich das Buch so tief liegt wie diese 3. Als persönliche Wertung bekommt es von mir 2 für die Unterhaltung und eine 2- für die Logik.

63) Call © schrieb am 05.03.2008 um 23:50:44 zur Folge Stadt der Vampire: @swanpride Wobei er für mich deswegen blaß bleibt, weil er nichts so außergewöhnliches wie ehemaliger Schauspieler, Hippi-Überbleibsel, Pfarrer, Wirt, Bürgermeister etc vom Autor verpasst bekommt. Meines Erachtens ist das aber ganz bewusst so gemacht. Um ihn nicht gleich als Täter hinzustellen. Bei mir hats funktioniert, wie gesagt.

64) swanpride © schrieb am 05.03.2008 um 23:54:47 zur Folge Stadt der Vampire: Bei mir hat allein der Halbsatz "Sohn von Beruf" geradezu nach Täter geschrien...und farblos bleibt er vor allem deshalb, weil die Jungen praktisch kein Wort mit ihm wechseln...mit dem Wirt, dem Pfarrer, dem Mädchen und ihrer Großmutter unterhalten sie sich ja recht ausgiebig. Die restlichen Figuren find ich genauso farblos.

65) Call © schrieb am 06.03.2008 um 00:02:23 zur Folge Stadt der Vampire: Du hast recht damit, dass die anderen ebensowenig Aufmerksamkeit bekommen, aber da habe ich noch eher ein Motiv gesehen. Und das Sohn von Beruf: Bei MaSo kann das auch der Versuch von witzig sein und muss nicht zwangsläufig auf Täter hindeuten. Da sind zu Beispiel in der Fußballfalle viel stärkere "Wir-Stoßen-jetzt-mal-den-Leser-direkt-drauf"-Hämmer vorhanden.

66) swanpride © schrieb am 06.03.2008 um 00:19:19 zur Folge Stadt der Vampire: Fußballfalle fand ich aus eben den grund noch schlechter....

67) Die Zirbelnuss © schrieb am 06.03.2008 um 07:39:51 zur Folge Stadt der Vampire: Was hat die Aussage "Sohn von Beruf" bitteschön mit einer möglichen Täterschaft zu tun? Das ist lediglich eine Floskel, die beschreiben soll, daß sich der junge Mann lieber auf den Lorbeeren (und dem Geld) seines (erfolgreichen) Vaters ausruht, ohne selbst was erreicht zu haben. Solche Leute gibt es bekanntlich, aber warum es eine Tatsache zu sein scheint, daß sich diese in ihrer Freizeit automatisch in eine Vampirkluft werfen, um von Kirchturmdächern zu schweben, erschließt sich mir nicht ganz.

68) Josuah Parker © schrieb am 06.03.2008 um 14:10:06 zur Folge Stadt der Vampire: @ Nuss....Aber das ist doch ganz einfach!

Der Faulste ist immer der Täter! Oder der Frömmste...der Netteste...der Schrillste...der Aufbrausendste...der Verschlossenste...

69) Bermuda Triangle © schrieb am 06.03.2008 um 17:22:07 zur Folge Stadt der Vampire: Danke für den Tipp, Sokrates. Mal sehen ob es diesmal klappt...

@ swanpride (53): Nun, das ist schon wahr. Einige Sachen in Vampire waren nicht ganz hundertprozentig kalifornisch, wie die Kirche oder m.E. der Windfang in der Kneipe. Aber schließlich sind auch in Amerika nicht alle Häuser aus Holz und nicht alle Kneipen haben Schwingtüren. Wenn alles konsequent auf "typisch amerikanisch" getrimmt wird, ist das doch auch wieder ein Klischee. Solange da keine richtigen Heuler drin sind (Etwas, was es in Amerika wirklich nicht gibt: Städte-Kennzeichen, etc.), bin ich schon froh. Es wäre natürlich gut, wenn in Zukunft etwas mehr auf Details geachtet würde, aber da kann man wie gesagt auch ganz schnell ins klischeehafte abrutschen.

Allerdings, Dorf war in der Hinsicht auch nicht perfekt. Im richtigen Leben, wenn der Typ sich geweigert hätte zu verkaufen, wäre sein Land nicht einfach enteignet worden? Und das Rathaus kam mir ziemlich deutsch vor. In Amerika hat nicht jedes Kaff ein Rathaus. Viele Gemeinden verzichten absichtlich auf Stadtrechte, um vom County umsonst Dienstleistungen (Polizei, Feuerwehr) zu erhalten. Und wenn es ein Rathaus gibt, ist es oft mit der Polizei und/oder Feuerwache kombiniert. Das trifft natürlich auch auf Vampire zu. Im wirklichen Leben hätte wohl auch Yonderwood keinen Bürgermeister gehabt. Aber das ist eben dichterische Freiheit. Der Bürgermeister in Yonderwood war eben praktisch, um die ??? herumzuführen.

Es geht mir nicht darum, Dorf oder Andre Marx schlecht zu machen, aber ich finde, seine Bücher werden oft über den grünen Klee gelobt, mit einer Hype, die einfach unfair ist den anderen Autoren gegenüber. Marx hat einige sehr gute Bücher geschrieben -- und einige, die mir nicht so gut gefallen haben. Wie die anderen Autoren auch. Er ist sicher einer der besten deutschen Autoren der Serie, aber das macht nicht jedes seiner Bücher automatisch zu einem Gottesgeschenk an den Leser. ;)

Der Dauerregen war eben notwendig für die Story. "It Never Rains in Southern California" ist auch nicht wahr. Auch in der Gegend von Rocky Beach regnet es im wahren Leben manchmal gar heftig. Woher sonst die Erdrutsche in Malibu? Und in der klassischen ???-Welt hat es auch geregnet, wenn notwendig für die Atmosphäre (Zauberspiegel) oder Handlung (Aztekenschwert). Auch St. Andre höchstselbst öffnet in Feuermond die Himmelschleusen. ;)

Das mit dem Betäuben ist mir nicht so sehr aufgefallen. Hätte ja auch andere Möglichkeiten gegeben, z.B. Betäubungsgas:

http://en.wikipedia.org/wiki/The_Mad_Gasser_of_Mattoon

Ich hatte den Sohn im Verdacht wegen dem anderen Punkt, "Beruf Sohn," i.e. TKKG-Logik, faul = kriminell. Auch weil mich das Buch so sehr an den Höhlenmenschen erinnert hat, da war ja auch der örtliche "Nichtsnutz" einer der Täter. Ich habe demzufolge natürlich vermutet, Mary hängt auch mit drin, wie Eleanor.

70) swanpride © schrieb am 06.03.2008 um 17:58:26 zur Folge Stadt der Vampire: @69 Ich erwarte ja nicht, das jedes amerikanische Klischee bedient wird, und ich kann durchaus mit der ein oder anderen künstlerischen Freiheit leben, aber eine Kirche im alteuropäischen Stil in einer amerikanischen Kleinstadt - ne, das muss wirklich nicht sein. Und ja, ich weiß, in den warmen Gegenden von Amerika regnet es auch mal...angesichts von zwei Tagen Dauerregen während meines letzten Florida-Urlaubs weiß ich das nur zu gut. Ich finde allerdings, dass dieses Stilmittel viel zu oft verwendet wird (zumal man sich auch fragen muss, warum die drei sich an einem so düsteren Tag irgendwo auf dem Lande herumtreiben). Diese TKKG-Logik ist übrigens typisch für Sonnleitner...bei jedem anderen Autor wären da bei mir nicht die Alarmglocken angesprungen, hier aber schon. Übrigens: Mir gefällt nicht bei weitem jedes Marx-Buch großartig...Spur ins Nichts fand ich zum Beispiel insgesamt recht schwach. Aber bei Marx kann ich mich wenigstens darauf verlassen, dass mir nicht so ein Heuler wie Faußballgangster, Panik im Park, Gefährliches Quiz oder Todesflug vorgesetzt wird. Wenn er ein Buch schreibt, dann biegt er sich (wenn überhaupt) vielleicht einmal die Handlung ein wenig zurecht...Sonnleitner hat dies in Stadt der Vampire alle naselang getan. 1. Was treiben die drei da draußen eigentlich? 2.So unheimlich kann das Gasthaus gar nicht sein, dass ich freiwillig in den Platzregen rauslaufen würde. 3. Der ganze Vampirzauber ist vollkommen unnötig um an die Rätselverse heranzukommen...besonders wenn diese für jeden sichtbar an der Wand hängen. 4. Der Auftritt des Vampirs funktioniert so nicht...nie und nimmer. 5. Warum ein Grab verändern, an dem normalerweise ohnehin nie jemand verbeikommt? (mal ganz davon ab, dass weder vom Holzsarg noch vom Skelett noch viel übrig sein dürfte). 6. Ein ganzes Dorf voll Menschen ist zu dämlich um zu merken, dass da viel zu viel Blut bei den Opfern ist? (Mal ganz davon ab, dass Vampire das Blut angeblich trinken, nicht einmal über das Bett verteilen). 7. Eigentlich müssten die Jungen inzwischen erfahren genug sein, um eine Wache zurückzulassen ehe sie in irgendwelche geheimen Gänge steigen. All diese Punkte sind für sich genommen durchaus verzeihlich...aber dadurch, dass sie in solcher Masse auftreten, kippen sie eine Story, die durchaus Potenzial gehabt hätte. Es ist ja nicht so, dass wir das Szenario "Eine kleine Gruppe von Leuten und einer ist der Täter" nicht schon gehabt hätten. Nach diesem Prinzip funktioniert "Der Karpartenhund", "Der Teufelberg", "die bedrohte Ranch", "Meuterei auf Hoher See" und noch viele andere Folgen. Aber dann müssen die Verdächtigen auch entsprechend gezeigt werden.

71) Bermuda Triangle © schrieb am 06.03.2008 um 18:23:49 zur Folge Stadt der Vampire: @ (70) Alles gute Fragen. Aber ich mag eben solche Horror-Geschichten mit rationaler Auflösung (das Bermuda-Dreieck grüßt seine transsilvanischen Verwandten!) und bin wohl deshalb bereit darüber hinwegzusehen. Zumindest eher als bei Folgen, wo es um ganz gewöhnliche, überhaupt nicht geheimnisvolle Einbrüche oder Raubüberfälle geht, die eigentlich mit den ??? überhaupt nichts zu tun haben. Wenn's da nicht mindestens 'ne flammende Fußspur oder 'ne Bande Gnome gibt, sind das eben nicht meine ???! ;)

72) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 06.03.2008 um 18:45:34 zur Folge Stadt der Vampire: @70 swan, ich möchte Dir Deine Meinung natürlich lassen, aber ich finde du übetreibst es wie einige andere hier recht maßlos mit Deiner Kritik.Ein bis ins letzte Detail logisch durchdachtes Buch findest du auch bei Marx nicht und es ärgert mich langsam wirklich wenn ich lese wie hier mit dem armen MaSo teilweise ins Gericht gegangen wird.Es sind immernoch Bücher für Jugendliche und wenn Du dich nur darüber ärgerst, widme Dich anderer Literatur.Zu einigen Punkt hätte ich noch etwas: Was soll bitte in diesem Fall (Vampir) eine Wache bringen vor dem Altar?Soll sich Bob oder Peter da fröhlich pfeifend hinstellen und auf schönes Wetter warten?Was soll eine "Wache" denn ausrichten vor dem offen gelegten Gang/Treppe wenn "Mr.X" die Kirche betritt?Schreien "Achtung es kommt jemand"?Hinunterlaufen um dann ebenso eingeschlossen zu werden?Des weiteren bin ich mir sicher, dass es Kirchen nach europäischen Stil in Amerika gibt, genauso wie eine Nachbildung des Eifelturms in Las Vegas steht.Warum ist der "Vampizauber" unnötig um an die Verse zu kommen wenn er sich nun mal anbietet beim Namen der Kleinstadt und ihrer Geschichte?Das mit dem vielen Blut scheint auf den zweiten Blick sicher unlogisch - mir ist das beim ersten lesen nicht aufgefallen, Dir sicher schon......Diese Kleinigkeiten sollte man doch eher mit einem Augenzwinkern übergehen.

73) swanpride © schrieb am 06.03.2008 um 19:01:12 zur Folge Stadt der Vampire: @72 Mir geht es hier nicht darum, den Autor fertig zu machen. Ich stelle nur fest, dass ich dieses Buch bestenfalls mittelmäßig bewerten würde und zähle die Gründe dafür auf. Wenn du lesen möchtest, wie ich etwas positives über ihn schreibe, dann können wird gerne über den schwarzen Skorpion oder ein anderes Buch von ihm reden, dass mir gut gefallen hat. Oder wenn du willst, dass ich Marx kritisiere, dann können wir ja gerne bei Gelegenheit mal Toteninsel auseinandernehmen (ich weiß, viele finden die Geschichte ganz toll, aber ich fand das Szenario ziemlich hanebüchend). Aber hier geht es um Stadt der Vampire. Und ich hätte erwartet, dass sich die drei erste einmal etwas zu essen bestellen und bei der gelegenheit die Dorfbewohner kennenlernen (falls man sie nicht rausgeworfen hätte). Sicher gibt es Nachbindungen europäischer Kirchen in Amerika, aber eine halbe basilika ist für eine ländliche Kleinstadt schlichtweg übertrieben, der Vampirzauber ist schlichtweg unnötig weil es auch unauffälliger gegangen wäre (zumal eine Schatzsuche an sich ja nichts illegales ist, Körperverletzung hingegen schon). Um all diese "Kleinigkeiten" zu übergehen zu können, hätte ich vor lauter Zwinkern den Text nicht mehr lesen können.

74) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 06.03.2008 um 19:14:04 zur Folge Stadt der Vampire: So wie die drei dort empfangen werden?Also bei dieser "Stimmung" in der "Kneipe" <--sagt man das so in den USA? ?..... - hätte ich dort nicht mal ne Cola bestellt.Aber jedem seine Meinung.Mittelmässig finde ich das Buch übrigens auch.Habe glaub ich eine 3 hier vergeben im Thread.

75) swanpride © schrieb am 06.03.2008 um 19:35:01 zur Folge Stadt der Vampire: Naja, wenn ich 1. Ausgehungert bin und es 2. draußen in strömen regnet, hätte ich mir wenigstens ein Cola bestellt...es ist ja nicht so, als würden die da in eine Kneipenschlägerei geraten. Was sind denn deine Gründe, warum du das Buch als mittelmäßig empfindest?

76) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 06.03.2008 um 19:50:10 zur Folge Stadt der Vampire: @ swan 75, nun ja mittelässig wäre eine 3-4, ich vergab eine 3 also etwas besser als Mittelmaß.Was mich störte an dem Buch war einfach wenig aufkommende Spannung, die ähnlichkeit mit dem dorf, einige -auch von Dir und anderen - schon aufgeführte Ungereimtheiten.Vor allem das "zufällige" finden des Grabs dieses Kens, was ja überhaupt kein Fingerzeig war auf was alles letztendlich hinausläuft.Und dann noch etwas, was glaube ich noch niemand erwähnte...Der Täter versteckt seine "Vampir-Utensilien" in einem NEUEN Sarg in der Gruft - unter eine Kirche? Hallo?Da hätte auch jede Holzkiste gereicht oder wer nimmt einem Vampir ab unter einer Kirche seine Gruft zu haben oder zumindest eine, die über den Altar einer Kirche zu erreichen ist.

77) Mr Burroughs schrieb am 06.03.2008 um 21:08:46 zur Folge Stadt der Vampire: @Swan: Dass Klassikerfolgen prinzipiell den Bonus haben, dass wir sie schon als Kinder unkritisch gehört haben und daher heute sentimental urteilen, ist sicher unstrittig...aber trotzdem bleibt für mich (also allein meine persönliche Meinung:-)..)der Fakt, dass in den klassikern und auch gerade bei Marx meist die das Drumherum stimmt und die Lösung befriedigend erscheint...wogegen ich grad bei MaSo jedesmal nur noch den kopfschütteln kann, wie einfach die Lösung gestrickt ist...kein Vergleich zum Ameisenmensch, der übrigens meine Lieblingsfolge ist;-)

78) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 06.03.2008 um 21:25:02 zur Folge Stadt der Vampire: @ 77..wo jetzt beim Ameisenmensch eine besonders "verstrickte" Lösung zu erkennen ist erschliesst sich mir aber auch nicht.Aber dazu wohl mehr im passenden Thread weil OT.

79) swanpride © schrieb am 06.03.2008 um 22:50:55 zur Folge Stadt der Vampire: @77 Und warum erzählst du mir das??? Ich finde Marx ganz toll und bete (fast) alle Klassikerfolgen an.

80) Mr Burroughs schrieb am 07.03.2008 um 17:52:43 zur Folge Stadt der Vampire: @Swan: Das erzähle ich Dir, weil ich so von Deinen Beiträgen fasziniert war und Deinen statt CALL´s Namen eingetippt habe---zum Glück ist Wochenende

81) Call © schrieb am 07.03.2008 um 19:18:11 zur Folge Stadt der Vampire: @ Mr Burroughs: Wer sagt Dir denn das die Kinder von heute nicht genauso den neuen Folgen gegenüberstehen? Manchmal stell ich mir vor so manch einer könnte mal eine Klassiker-Folge neu und unvoreingenommen lesen. Vieles fällt da doch auch total durch. Wenn ich nur ans Volk der Winde denk, nicht entdeckt bis die ??? kommen (Fast zumindest)... oder Java Jim und Profesor Shay die ein und die gleiche Person sind. Ich bin da als Kind auch nicht draufgekommen und höre diese Folgen dennoch heute sehr sehr gerne. Aber neutral betrachtet ist meines erachtens da nicht viel Unterschied, bis auf einen: Viele Punkte die so manchen stören liegen an einer "Germanisierung" die für die Originalautoren so nicht vorhanden war. Wenn man diese Logikfehler weglässt, bleibt vielleicht noch die Hälfte übrig. Und davon ist vieles vergleichbar logisches oder unlogisches auch durchaus in den Klassikerfolgen vorhanden. Und ja,den Ameisenmenschen finde ich auch gut, er sollte nicht als negatives Beispiel aufgeführt, sondern nur um den besonderen Aufwand den jemand betreibt zu verdeutlichen.

82) swanpride © schrieb am 07.03.2008 um 19:59:02 zur Folge Stadt der Vampire: @81 Volk der Winde ist für mich der Anfang vom Ende.....Ich denke nur, in den Klassikerfolgen waren (von einigen Ausreißern abgesehen) die Fälle viel komplizierter gestrickt. Oder einfach spannender. Bei den klassikerfolgen gibt es, glaube ich keine, wo nicht irgendeiner der Jungen eingesperrt, als Geisel genommen, entführt oder sonstwie angegriffen oder verfolgt wird. Bei den neueren Folgem bleibt häufig beides auf der Strecke.

83) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 07.03.2008 um 20:58:39 zur Folge Stadt der Vampire: @ swan , Doppelgänger Die Klassiker haben einen ganz klaren Beliebheitsbonus bei den älteren Fans -auch bei mir - weil ich sie als Kind las und hörte, wobei jeder selbst entscheiden muss wie "weit" die Klassiker gehen.Für mich reichen sie genau bis zur Folge 35 - der Wal war schon etwas schwach, obwohl der Hehler und die Wikinger nocheinmal echte gute Folgen waren.Nach der Buchserie enden die Klassiker mit dem Millionär, wo Hitchcock das letzte mal im Buch auftaucht.Wer objektiv die Folgen betrachtet wird feststellen, dass sich die wirklich guten Folgen oder Bücher quer durch die ganze Serie verteilen - auch bei den Klassikern gab es da wirklich schlechte Folgen.

84) Kimba © schrieb am 07.03.2008 um 21:04:18 zur Folge Stadt der Vampire: Was jemand wie ich, der die ??? als kind nicht gehört hat, bestätigen kann. :)

85) swanpride © schrieb am 07.03.2008 um 23:20:40 zur Folge Stadt der Vampire: @83 Das würde ich so nicht sagen...meine absoluten Einser-Folgen ballen sich doch sehr unter den ersten 40 oder so....Das wären: Gespensterschloss, Wecker (Buch), Geisterinsel, Grüne Geist (Buch), Zauberspiegel (Hörspiel), Gefährliche Erbschaft (Buch), silberne Spinne, Magischer Kreis, Riff der Haie, Narbengesicht, bedrohte Ranch (hörspiel, alte Fassung), Höhlenmensch (Hörspiel), unsichtbare Gegner, Nacht in Angst, Wolfsgesicht (Buch), roter Rächer (Buch), Stimmen aus dem Nichts (Hörspiel), Das Auge des Drachen und Feuermond.

86) swanpride © schrieb am 07.03.2008 um 23:32:40 zur Folge Stadt der Vampire: Haaaa....jetzt hätte ich fast den Klassiker vergessen: Superpapagei! (Das waren jetzt natürlich nur die Besten der Besten...sozusagen 1 mit Sternchen). Übrigens, die absoluten Heuler finden sich (mit ausnahme von höllischer Werwolf) ebenfalls eher weiter hinten.....

87) swanpride © schrieb am 07.03.2008 um 23:33:55 zur Folge Stadt der Vampire: und Teufelsberg (Buch) ist auch ganz toll....

88) Mr. Murphy © schrieb am 08.03.2008 um 10:11:22 zur Folge Stadt der Vampire: Für mich gehen die Klassiker genau bis Folge 17! *Scherz*

89) Drei???Groupie schrieb am 09.03.2008 um 15:50:59 zur Folge Stadt der Vampire: Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch, wenn selbst ich - als nichtmitdenkende sondern sich rein unterhalten lassende Leserin - *SPOILER* sofort an den Schwarzen Raben denken mußte, der ja auch nicht flog, sondern sich abseilte. Was hinter dem Vampir steckte (verkleideter Mensch) war also sofort klar und wieso (um die Leute zu vertreiben, um sich irgendwas unter den Nagel zu reißen) auch. *SPOILER ENDE* Aber wer, was genau und überhaupt - das fand ich recht interessant. Ich hab das Buch in einem Rutsch gelesen und war am Ende zufrieden!

90) Artspice © schrieb am 13.03.2008 um 14:52:26 zur Folge Stadt der Vampire: Huch, was war das denn? Der Klappentext versprach ja reichlich Spannung – wo ist die denn geblieben? Warum, bitte schön, fällt MaSo in alte, schlimme Gewohnheiten zurück? Am Anfang war ich ja noch guter Dinge. Das Herumalbern bei der Wanderung erinnerte mich an den „Nebelberg“. Eine verlassene (oder doch nicht ganz verlassene) Stadt - wie spannend. Doch dann wird es erst einmal langatmig. ACHTUNG ab hier gibt es SPOILER: Mehrere Seiten Gewitter. Zuckende, irrlichternde (gibt es das Wort eigentlich?) Blitze und Regen ohne Ende. Erst in Kapitel Vier endet der lange Einstieg und der Vampir taucht erstmals auf – zumindest in Erzählungen. Aha! Statt sich jedoch sofort auf die Jagd zu machen, kommen weitere 20 Seiten Belanglosigkeiten, die man ruhig hätte kürzen können. Erst dann lernt man die Dorfbewohner kennen, die leider viel zu blass bleiben. Hier hätte ich mir weniger Klischee und mehr farbige Beschreibung der Charaktere gewünscht. Aber bei Sonnleitner sind Wirte eben grobschlächtig und esoterikgläubige Damen tragen bunte Flattergewänder. Erst in der Mitte des Buches schlägt der Vampir erstmals zu. Und selbst der unerfahrenste Leser dürfte bei MaSos Beschreibung bemerken, dass kein Mensch soviel Blut verlieren kann, ohne zu sterben. Der Autor stößt den Leser ja geradezu mit der Nase in die Blutlachen. Warum, fragt man sich da, merkt das keiner der Dorfbewohner? Das das Ganze nur inszeniert ist, ist ja klar. Aber ein paar feinsinnigere Hinweise wären mir lieber gewesen. In diesem Buch wird immer gleich mit der Holzfabrik gewunken. Wie der Vampir letztlich „fliegt“ kann jeder sofort erkennen, der die „Spur des Raben“ gelesen hat. Auch nicht wirklich spannend. Ich habe irgendwie die ganze Zeit darauf gewartet, dass mal etwas richtig Spannendes passiert oder das es mal einen Hinweis gibt, warum jemand das ganze Vampirtheater veranstaltet. Und seine geschickt falsch gelegten Fährten, wie mit dem rumänischen Gründer der Stadt, versaut sich MaSo selbst wieder, indem er sie schnell als ebensolche enttarnt. Der Part mit dem offenen Grab war voller Ungereimtheiten. Warum hätte es der Täter überhaupt öffnen sollen? Bei diesen Dorfbewohner war nicht damit zu rechnen, dass das allzu bald entdeckt würde. Auch konnte der Täter kaum ahnen, dass der Pfarrer den Detektiven noch den Friedhof bis ins Detail zeigen würden. Von nach 100 Jahren noch intakten Holzsärgen reden wir mal besser gar nicht. Bis hierhin gibt es übrigens null Hinweise darauf, warum jemand Vampir spielt. Erst auf Seite 87(!): Das Grab von Ken der Katze und der verschwundenen Beute. Prima, wieder die Holzfabrik. Jetzt weiß ich den Grund für das Theater. Aber immerhin hat der Autor noch 30 Seiten für eine schlüssige Erklärung. Stattdessen lässt er die ??? in eine Gruft klettern und dort einsperren, was für die Lösung des Falles irrelevant ist und Platz kostet. Die eigentliche Aufklärung, so man denn anhand der groben Hinweise den Hergang noch nicht rekonstruieren konnte, kommt gequetscht auf den letzten zehn Seiten. Täter ist die blasseste Figur des ganzen Buchs. Lesen hat viel mit Kopfkino zu tun – hier konnte ich mir mangels vernünftiger Charakterisierung den Täter nicht einmal bildlich vorstellen. Es mag sein, dass der Autor (oder das Lektorat) die Geschichte kürzen musste. Aber das wäre besser auf den ersten Seiten geschehen, nicht am Schluss. Der hätte sonst wirklich spannend sein können. Auch aus dem Thema hätte man mehr machen können. Vampire sprechen für eine schöne mystische Atmosphäre – leider gelingt es Sonnleitner nicht, die auch tatsächlich zu erzeugen. Die Charakterisierung der Jungs ist ebenfalls nicht geglückt. Bob bleibt sehr blass, Justus ist noch relativ gut getroffen und bei Peter übertreibt der Autor dessen ängstliche Ader maßlos. Schade, dass hier eine gute Idee wieder einmal so versiebt wurde. Mich hat dieses Buch nicht wirklich gefesselt. Ich hoffe doch sehr, dass Herr Sonnleitner bei seinen nächsten Büchern wieder mehr Sorgfalt walten lässt. Das er es kann, hat er ja schon mehrfach bewiesen.

91) Call © schrieb am 13.03.2008 um 15:26:09 zur Folge Stadt der Vampire: @Artspice: Laut meinem Duden gibt es auch das Adjektiv "irrlichtern". Wem das jetzt immer noch aufstößt: Der großen Goethe verwendet in seinem Werk "Faust" das (bedeutungsgleiche) Wort "irrlichtelieren". Goethe in allen Ehren, aber da wird mir dann richtig schwindlig...

92) Artspice © schrieb am 13.03.2008 um 17:13:26 zur Folge Stadt der Vampire: @ call: Diesmal habe ich gar nicht nachgeschautn *g*. In dem Fall ging es mir auch um Grammatik und Orthographie, sondern eher darum, dass das Wort irgendwie nicht so recht in den ???-Kosmos passt. Genausowenig wie "Schwabbelmonster" und "Okidoki" - nur meine Meinung

93) Call © schrieb am 13.03.2008 um 23:03:02 zur Folge Stadt der Vampire: ???-Kosmos? Amüsanter Ausdruck im Zusammenhang mit den Büchern... Bei den Hörspielen sprechen wir dann von europaweiter Wortwahl
Im Ernst: Die Wortwahl hat sich verschoben. Von den Anfängen bis zu den aktuellen Büchern, von Autor zu Autor. Das liegt meines Erachtens aber auch daran dass die ersten Bücher vor über 30 Jahren auf den (deutschen) Markt kamen und da der allgemeine Sprachgebrauch noch ein ganz anderer war. Sprich die Ausdrucksweise. Heutige deutschsprachige Lieder hören sich auch anders an als vor dreißig Jahren, ob es mir gefällt oder nicht. Die Kids von heute sprechen anders als wir damals und das ist vielleicht auch ganz gut so. Allerdings habe ich manchmal so meine Probleme damit, wenn man versucht eine (Jugend-)Sprache zu imitieren und einfach den richtigen Ton nicht trifft. Schwabbelmonster ist für mich genauso ein Fall. Wahrscheinlich würde man heute Fettsack sagen, das kann man aber nicht in einem Jugendbuch schreiben, weil sonst jeder die Wände hoch geht und deshalb sollte man es gleich sein lassen.
Für den Inhalt einer Folge ist das für mich allerdings größtenteils unerheblich. Eher so eine Randerscheinung. Allerdings eine der ich durchaus Beachtung schenke, wenn es um die allgemeine Qualität geht die ich mir von einem Buch erhoffe. Ganz schlimm in diesem Zusammenhang auch wenn Trennungen ursprünglich von Hand gesetzt wurden und der Text im Nachhinein neu umbrochen wird und die Trennstriche auf einmal mitten im Text auftauchen. Wen ich durch solche Dinge immer wieder aus meinem Leserhythmus geworfen werde, stört mich das schon ziemlich.

94) swanpride © schrieb am 14.03.2008 um 00:36:46 zur Folge Stadt der Vampire: @93 Aber dieses Imitieren der Jugendsprache haben sie bei den ??? eigentlich nie so wirklich gemacht...schon gar nicht bei Justus, der ja eigentlich immer so sprechen soll, als hätte er ein Lexikon verschluckt. Aber ein wenig hat sich die Sprache schon verschoben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Justus schon mehrfach von unfreundlichen Zeitgenossen als Fettsack oder ähnliches bezeichnet worden ist. Früher war man da ein wenig eloquenter und hat ihn einfach "den Dicken" genannt. Aber dieser gewollte Gebrauch der Jugendsprache, bei dem die Leute einen "auf die Nuss" bekommen, das gehört doch wohl eher in die Welt von TKKG.

95) Call © schrieb am 14.03.2008 um 01:17:10 zur Folge Stadt der Vampire: Da bin ich mir oft nicht so sicher. Wenn man damals die Sachen aus Sicht eines Erwachsenen gesehen hätte, hätte man vieles eventuell anders gesehen. Die Ausdrucksweise ist halt auch "krasser" geworden. Viele Sachen werden heute drastischer gesagt (für unsere Ohren) als früher, viele Sachen von früher klingen heute irgendwie schon fast niedlich, was damals vielleicht auch heftiger war. Ich habe Pummelchen nie als schlimm empfunden, aber im Prinzip ist es natürlich auch eine Herabsetzung. In meinen Ohren allerdings nicht so heftig wie "Schwabbelmonster". Allerdings wenn heute wer Pummelchen sagt, das hört sich für mich nach TKKG an, bei denen habe ich immer so bisschen das Gefühl gehabt alles ist heile Welt und wir haben uns alle lieb. Aber zurück zum Topic:
SPOILER In dem Moment wo beschrieben wird was sich vor dem Laden so alles befindet, ein Radständer, ein Ring um Hunde festzumachen etc. da wird man schon wieder direkt über einen Hinweis gestoßen der lauthals "beachte mich" schreit. In dem Moment war mir die ganze Vampirsache und wie das aufgezogen wird klar. Hallo: wer schreibt denn da ist ein Ring für Hunde wenn nicht irgendwas mit diesem Satz bezwecken will. Man kann doch Justus auch irgendwann einfach mal was einfallen lassen, ohne das ich jeden Hinweis vorher in einer Beschreibung verpacken muss. Oder subtiler: Fels und Wasserfall sind ja auch wunderbar in die Geschichte eingebaut. Oder liegt das nur daran das man da noch nichts von fliegenden Vampiren weiß?

96) swanpride © schrieb am 14.03.2008 um 14:53:06 zur Folge Stadt der Vampire: das mit dem pummelchen war etwas anderes...wenn bob und peter justus so genannt haben, dann haben sie immer auf seine vergangenheit als kinderstar angespielt

97) Mary di Domenico © schrieb am 14.03.2008 um 18:02:48 zur Folge Stadt der Vampire: @call: Wegen dem Hundering: Es geht ja nicht, dass dem Leser eine Information zur Lösung des Rätsels vorenthalten wird. Andererseits ist es so, dass man sich beim Schreiben auf die handlungsrelevanten Einzelheiten beschränken sollte. Das zusammen macht es Krimischreibern etwas schwierig ihre Hinweise einzubauen ohne einen mit der Nase reinzudrücken. Vielleicht hätte man einfach erwähnen können, dass vor dem Laden ein Hund angebunden ist, das wäre wohl eleganter gewesen als einfach alles aufzuzählen. Aber weglassen kann man es nicht so einfach.

98) Call © schrieb am 14.03.2008 um 20:09:53 zur Folge Stadt der Vampire: Ich meine auch nicht richtig vorenthalten. Aber es ist doch schon des öfteren vorgekommen das von Just so was kommt wie: "Ich muss da noch mal was überprüfen Kollegen, mir ist das was eingefallen" ohne das man im Vorhinein groß erfährt was es ist. Und die Lösung mit dem angebundenen Hund wäre wirklich bedeutend eleganter gewesen, da hast Du recht.

99) Hoang Van Dong © schrieb am 15.03.2008 um 23:37:56 zur Folge Stadt der Vampire: ich habe das Buch in der Buchhandlung und das 1 Wort dass mir ins Auge gestochen ist war.: OkIDOKI (keine Scherz) und nach den Kritik von unseren geschätzten kollegen hier im Forum, muss ich mir aber noch einmal scharf überlegen ob ich mir das Buch kaufe.

100) august august © schrieb am 22.03.2008 um 10:19:31 zur Folge Stadt der Vampire: Von dieser Geschichte bin ich hin und her gerissen. Sie hätte richtig gut werden können. Wenn nicht die Seitenbeschränkung gewesen wäre, die jegliche Ausarbeitung der Geschichte im Keim erstickt und nur Fragmente übrig gelassen hat, die ein zwiespaltiges Bild hinterlassen. ***SPOILER*** Die Storyidee ist gut, der Schauplatz Yonderwood hervorragend gewählt. Abgeschieden, etwas weltfremd, eine Welt für sich. Da stören mich auch nicht die klischeehaften Figuren, wie der Pfarrer oder der Wirt, die hier bereits kritisiert wurden. Allerdings fehlt hier, wohl aufgrund der Seitenbeschrämkung jegliche Ausarbeitung der Figuren. Der Berufssohn, der abgehalfterte Horrordarstelle und die etwas durchgeknallte Esoterikerin hätten dafür sehr viel Raum gelassen. So wurden die Charaktere nur einmal vorgestellt und spielten später eigentlich keine Rolle mehr. Schade. Wenn schon nicht Platz gewesen wäre, alle einzeln zu präsentieren, hätte man ja auch Josys Großmutter und ihre Anekdoten dafür heranziehen können. So blieb auch das Motiv des Sohnes unverständlich und vollkommen deplatziert. Beim Paradebeispiel für ein überzogenes Vorgehen, dem unheimlichen Drachen, wurde gesagt, Shelby sei ein Bastler und Spaßvogel, das macht es zumindest etwas verständlich, warum er den riesigen Aufwand betrieben hat. Hier aber gar nix. Nur die Frage warum er nicht einfach alle betäubt und ihr Haus durchsucht. Viel Platz hat man an Peters Gejammer verloren. Natürlich ist er der ängstliche, aber das muss man nicht Kapitel für Kapitel neu ausbreiten und breittreten, teilweise auf ner ganzen Seite, wenn der Platz doch sowieso schon fehlt. Negativ viel mir mal wieder der Sprachstil MaSos auf. Die Hektik, die die Geschichte hat, passt überhaupt nicht zum holprigen Sprachstil, der irgendwie etwas unbeholfen daherkommt. (Nebenbei: das Schwabbelmonster hätte nicht sein müssen!)***Spoiler*** Bei den meisten meiner Kritikpunkte weiß ich, dass sie nur aus der begrenzten Seitenzahl resultieren. Schade, wurde doch so mal wieder ne sehr gute Geschichte verstümmelt und lkaputt gemacht

101) swanpride © schrieb am 22.03.2008 um 16:06:03 zur Folge Stadt der Vampire: Okay, ich will nun einmal was zum Thema Seitenzahlen sagen: Wer es nicht auf die Reihe bekommt, eine Geschichte im Kleinen vernünftig auszuarbeiten, der wird es auch nicht im Großen schaffen! Ein Autor muss wissen, was für die Geschichte interessanter macht, und was NICHT (wie zum beispiel seitenlanges Gejammer und Gefrozel). Was sollen da erst die Alten Hörspielautoren sagen? Die hatten Bücher mit 140 Seiten Länge vor sich und haben es trotzdem (meistens) hinbekommen, das wesentliche aus der Geschichte herauszuziehen.

102) Tobe © schrieb am 22.03.2008 um 17:56:42 zur Folge Stadt der Vampire: Ich fand die Folge recht Mittelmäßig. Das war jetzt alles nicht sehr überraschend und der Täter kam einem ja schon früh ins Gesicht gesprungen, aber die Witze waren in Ordnung(außer Schwabbelbacke). Peter wird uns zwar von MaSo immer noch eine Stufe ängstliche Präsentiert, aber das ist halt dann die Persönliche Interpretation des Autors. Spannung kam auch auf, an manchen Stellen, es wurde aber nie wirklich Gefährlich. Wie ich finde, eine sehr gute Einsteigerfolge. Ein Kritikpunkt: Muss es denn schon wieder ein geheimer Tunnel sein? Der taucht inzwischen jedem zweiten MaSo Buch auf.

103) Besen-Wesen © schrieb am 23.03.2008 um 13:33:57 zur Folge Stadt der Vampire: Besser als Fußball-Falle, aber jede Menge verschenktes Potential, Ich möchte gar nicht weiter auf die Einzelheiten eingehen, die schon meine Vorgänger erwähnt haben (Drahtseil, Blutverlust, Geheimgang, Grab und Sarg etc.). Auch ich bin der Meinung, daß unwichtige Stellen zuviel Raum einnahmen während wirklich wichtige Passagen zzu schnell abgehandelt wurden. Das hin und Herfahren zwischen Yonderwood und Schrottplatz fand ich sehr verwirrend. Das hätte man sicher auch anders lösen können. In einem so kleinen Ort finde ich eine solche große Kirche außerdem etwas deplaziert. ZUerst klingt alles nach einem Ein-Straßen-Ort, wie man ihn oft in Wildwest-Filmen sieht. Auf einemal wächst der Ort. Der Grund für die Flucht der Einwohner ist nicht ganz nacvollziehbar. Ich ahbe auch hier den Eindruck, als hätte Marco Sonnlietner die Geschichte "mal eben schnell" geschrieben. Aus dem Vampirthema hätte man sicher einiges machen können und die Bewohner von Yoderwood noch besser einbinden könne, Trotz der teileweise schönen Charakterisierung (mir gefällt besonders Eleonora) beschäftigen sie sich mit keinem der Einwohner näher. Wie es nun letztendlich zu Auflösung kam, war mir ein wenig schleierhaft. ich sehe auch nicht den Zusammenhang zu vorgegebenen Seitenzahl. Die Klassiker zeigen, daß auch noch kürzere Folgen qualitativ hochwertig sein können. Wer sagt eigentlich, daß längere Geschichten automatisch bessere sind. Ich bin der Meinung, daß ein routinierter Autor - und als solchen dürfte man Sonnlietner inzwischen bezeichnen, vor dem Hintergrund der vorgegebenen Länge eine passende Geschihte schreiben kann bzw. an den richtigen Stellen zu kürzen. Zum Schluß möchte ich noch meiner Verärgerung über den Begriff "schwabbelmonster" Luft machen. Früher hieß es "Pummelchen", das war eine Anspielung auf seine Rolle und beschreibt ein leichtes Übergewicht, im gegensatz zum beleidigenden "Schwabbelmonster", welches Justus mindestens eine gesundheitsgefährdende Fettleibigkeit unterstellt. Es ist bedauerlich, dass die Charaktereigenschaften der Figuren so ins extreme gezogen werden, daß sie lächerlich wirken. Dasselbe gilt für Justus' Eloquenz.
Etwas gewundert habe ich mich auch über die Schokoriegel. Die würden in der kalifornischen Sonne schnell schmelzen. Ob den Autorem entfallen ist, wie das Klima in Kalifornien ist? Manchmal habe ich diesen Eindruck ... Die Geschichte hätte ich mir auch gut im Yukon Territory in Kanada vorstellen können

104) Joshua schrieb am 05.04.2008 um 06:00:08 zur Folge Stadt der Vampire: Hilfe, was ist das denn? Wozu inszeniert dieser Typ das alle? Wäre er in einem unbeobachteten Moment in die Häuser eingestiegen, hätte sich die Sprüch gemopst oder abgeschrieben, hätte keine Sau was gemerkt. Spannung? Fehlanzeige. Viel Gerede drumrum, es passiert zu wenig und die ganze Geschichte plätschert nur vor sich hin. Der "Vampir" könnte genauso gut auch ein roter Pirat sein. Dieses Thema (Vampire) hätte man erheblich besser in die ???-Welt integrieren können. Was für ein grottenschlechter Mist. 6-, setzen.

105) Sven H. © schrieb am 20.04.2008 um 10:39:48 zur Folge Stadt der Vampire: Achtung, SPOILER-Beitrag! Mal eine theologische Frage: ganz davon abgesehen, daß nicht so ganz klar ist, was für eine Kirche in Yonderwood steht, wäre es evtl. interessant, inwieweit das 1. Buch der Makkabäer vor 120 Jahren überhaupt zu irgendeiner amerikanischen Bibel gezählt wurde - kennt sich da jemand aus? Wie dem auch sei: dass Herr Sonnleitner das Löwen-Zitat aus dem 1. Buch der Makkabäer nahmt, ist sowieso verwunderlich, denn eigentlich wäre Daniel 6 hierfür die erste Quelle?! Ansonsten muß man leider sagen, daß zwei der auf S. 104 angegebenen Bibelstellen falsch sind: statt "Chronik" hätte es "2 Chronik" heißen müssen, und das Hundskopf-Zitat entstammt 2 Samuel 3,8 - mit Salomon hat das nix zu tun ...

106) kommissarreynolds schrieb am 28.05.2008 um 08:50:01 zur Folge Stadt der Vampire: Gääääähhnn! Ich mußte mich regelrecht zwingen dieses Buch bis zum Ende durch zu lesen. Unfassbar schlecht und langweilig!

107) BillyTowne © schrieb am 09.06.2008 um 20:49:53 zur Folge Stadt der Vampire: Habe mir das Buch heute noch mal vorgenommen und muss sagen, dass ich es trotz der hier genannten Schwächen irgendwie mag. Ich finde die Stimmung sehr gelungen und mag die ganze Geschichte rund um die Vergangenheit des Ortes. 120 Seiten waren für den Plot mit den vielen Charakteren allerdings zu kurz. Kann dennoch nicht ganz nachvollziehen, weswegen es so massiv kritisiert wurde. Bei "Panik im Park" oder "Schüsse aus dem Dunkel" oder "Panik Porky" (Wie immer diese Horror-Folge heißt) kann ich die Kritik verstehen, da die Folgen nicht in die Welt der drei ??? passen und die Charaktere teilweise merkwürdig anmuten. "Stadt der Vampire" hingegen ist ziemlich klassisch. Ich frage mich jetzt ganz ernst, wo da der Fehler liegt? Ist es der etwas flappsige Stil, oder ist es die Auflösung, die tatsächlich etwas weit hergeholt ist? Aber gab es nicht früher auch schon haarsträubende Auflösungen? Viele Fragezeichen ....

108) swanpride © schrieb am 09.06.2008 um 21:39:49 zur Folge Stadt der Vampire: Es ist der flapsige Stil, die Anhäufig von Logikfehlern, die Tatsache, dass viel zu früh klar ist, wer der Täter ist, und dieses Leidige hin und herfahren zwischen dem Dorf und Rocky Beach, was äußerst viel Spannung aus der Geschichte nimmt. Außerdem passt ein regnerisches Dorf komplett mit einer sehr europäisch klingender Kirche einfach nicht nach Kalifornien. Diese großen Steinbaute mit Heiligenfiguren und Gruft mag man vielleicht in den großen Amerikanischen Stätten finden, aber gewiss nicht in einem Minidorf in den Bergen.

109) Besen-Wesen © schrieb am 09.06.2008 um 21:58:44 zur Folge Stadt der Vampire: man mag ja zu der Folge stehen wie man will - aber "klassisch" kann ich die Folge nciht finden? Was ist denn daran klassisch?

110) mike101 © schrieb am 10.06.2008 um 09:57:26 zur Folge Stadt der Vampire: Stadt der Vampire ist deshalb das schlechteste der neuen Bücher, weil es doch stark unlogisch ist. Das die Polizei sich nicht mal die Mühe macht, das viele Blut kriminaltechnisch zu untersuchen, ist einfach unsinnig und der Bluff mit dem Tierblut wäre aufgeflogen. Ich muss jedoch swanpride wiedersprechen. Es ist durchaus möglich, dass es derartige Kirchen gerade in Kalifornien gibt. Wie z.B. aus den Zorrofilmen bekannt, war Kalifornien nicht immer teil der USA (bzw. Staatenbundes). Es gehörte größtenteils zu Mexiko und war daher sehr spanisch/europäisch geprägt. Eine europäische Kirche ist also durchaus denkbar. Schließlich gibt es an der Ostküste der USA dutzende Kleinstädte mit deutschen oder auch holländischen Wurzeln.

111) swanpride © schrieb am 10.06.2008 um 14:58:44 zur Folge Stadt der Vampire: @110 Aber doch keine Kirche, die die ausmaße einer kleinen Kathedrale hat! Ich kann mit so etwas http://www.dziemann.de/ahnen/detlef/bilder/uchtenhagen_2000_kirche01.jpg vorstellen, oder auch so etwas http://www.dziemann.de/ahnen/detlef/bilder/schoenebeck_2000_kirche02.jpg aber nach der Beschreibung im Buch hatte ich ein riesen Gebäude im Gothischen Stil vor Augen. Naja, aber die Kirche ist nun wirklich das kleinste Problem. Wie du schon feststellst, das ganze Grundsetting ist schon absolut unglaubwürdig. So dämlich kann doch ein ganzes Dorf nicht sein.

112) Don Michele © schrieb am 19.07.2008 um 18:01:38 zur Folge Stadt der Vampire: oh mein Gott wie schrecklich. so habe ich mich noch nie durch eine Folge gequält. Ich hatte den Eindruck, dass Unwichtiges viel zu lange beleuchtet wurde und wenns interessant wurde, dann wars schon vorbei.
Schade, dass hätte der Knaller sein können. Eigentlich gute Grundidee.
Ich hänge erstmal Knoblauch an meine Türe

113) N.Oliver © schrieb am 11.09.2008 um 21:29:07 zur Folge Stadt der Vampire: habe dass buch noch nicht mal durch und naja bin auf seite 50 ..irgendwie kommt dass alles net so richtig in pötte...ausserdem ist mir auch ein fehler aufgefallen ..im buch heist es,als die frau stamper(?) alles voll blut hat,dass der notarzt aus bakersfield kommt...das is mir schon oft in Drei ??? folgen aufgefallen,dass man imma von notärzten redet,dabei gibt es im US-amerikanischem Rettungssystem gar keinen notarzt..sondern nur Rettungssanitäter (EMT) und Rettungsassistenten (Paramedic)

114) Phony McRingRing © schrieb am 12.09.2008 um 11:44:27 zur Folge Stadt der Vampire: Ich bin gerade auf Seite 65, und wage mal einen Rate-SPOILER!!! Irgendwer (vmtl der Bürgermeister und seine Tochter), will ein bestimmtes Haus leer stehen haben, und macht deshalb so eine Show. Eine andere Idee kam noch: es soll vll nur so eine Art Spaß/Streich sein, den man Aussenstehenden spielen will. ODER Josy und ihre Oma haben was damit zu tun, und die Zerstreutheit der Oma ist nur Gemache. Vll. um sich für eine verlorene Runde Canasta zu rächen, oder irgendsoein Käse. Schon auf Seite ca. 25~30 hatte ich das Gefühl, dass da nur jemand die anderen von irgendwas ablenken oder weglocken will, denn mir fiel sofort auf, dass es etwas zuviel des Gute ist, in seinem eigenen Blut zu liegen, wenn man Gebissen wurde. Hinzu kommt, dass man schlecht aus der Halsschlagader trinken kann, wenn man nur zwei Schneidezähne in den Hals piekst - da müsste man schon kräftig reinbeissen, damit man an das Blut käme. Bin mal gespann, wie's weitergeht, und ob ich recht habe.

115) Phony McRingRing © schrieb am 13.09.2008 um 08:22:59 zur Folge Stadt der Vampire: Also ich habs jetzt durch, und hatte ständig neue Ideen, was da im Busch sein könnte; gefiel mir sehr gut, dieses kleine Verwirrspiel. Was mir nicht gefiel, war, dass mal wieder 3-4 Details erst ganz am Schluss kamen, und man sogar dort damit wartete, bis Justus endlich mit der Sprache herausrückte. Das geht mir wirklich voll auf den Pinsel - wie soll ich denn Spaß an einem Krimi haben, und dieser hier war tatsächlich eigentlich ganz gut, wenn mir als Leser Beweismittel und Indizien vorenthalten werden? Die Story wird doch nicht gut dadurch, dass ich ein "Phänomen" und ein paar Wortspiele bekomme (Yonderwood - Transylvanien, usw.), aber der Sache selbst nicht auf die Spur kommen kann. Ein wenig enttäuscht war ich, dass ich wirklich ins Schwarze traf, als ich vermutete, dass es darum geht, sich in Ruhe in den Häusern umzusehen zu können (irgendwie war das einfach ZU offensichtlich. Was mir auch auf den Keks geht, ist mal wieder, dass man die Polizei aussen vor lässt, und auch, die EXTREME Naivität der Bewohner. Ein GANZES Dorf, dem nicht auffällt, dass man nicht aus-/verblutet (im wahrsten Sinne!), wenn man zwei kleine Piekser im Hals hat? Und, ein merkwürdiges Details gab's noch: Wenn ich mich verkrümel, weil mir die Muffe geht - schliesst man da seine Wohung sorgsam ab? Ich hab mir die ganze Zeit den Kopf zerbrochen, was das für ein Detail sein soll - und am Ende wirkte es sogar unlogisch auf mich (wenn angeblich ein Fluch, oder sowas auf einem Dorf laste, blabla, ich über die Maßen abergläubisch bin, usw. dann schnapp ich meine Familie, vll 12 Koffer und suche schleunigst das Weite - aber ich räume nicht vorher noch auf und schliesse ab.

116) N.Oliver © schrieb am 21.09.2008 um 12:12:16 zur Folge Stadt der Vampire: Schade,dieses buch war wirklich nicht gerade toll,sehr langweilig und zudem wurde vieles nicht ausreichend beschrieben,z.b. als die da inner gruft gefangen waren,zag ham se nen neuen schacht entdecht,zag mal ebend durchgegraben...?!! ausserdem dafür dass nur 10 personen in frage kommen konnten für die Taten wars doch sehr verwirrent alles...zudem hätte der "Vampir" ruhig mehr als ein jämmerliches mal in aktion treten können....ausserdem wurde immer gesagt,dass die betten und die kleidung der ofer voll mit blut wären,wisst ihr,wieviel blut in son kopfkissen passt?? wer soviel verliert,wie die opfer in den büchern (so wurde es ja beschrieben)der kann danach nicht mehr auf der strasse rumlaufen,dass blut hätten sie gleich analysieren lassen sollen,sooo,ich habe fertig^^

117) Mr 14 Prozent © schrieb am 02.04.2009 um 18:49:48 zur Folge Stadt der Vampire: Obwohl mir irgendwie klar war, dass bei einer "Vampir-Folge" von MaSo nichts vernünftiges rauskommen kann, schlägt dieses Buch dem Fass den Boden aus. Der Schauplatz ist so ziemlich das einzige, was ein wenig Atmosphäre aufkommen lässt - auch wenn man bei dem verlassen kleinen Dörfchen unweigerlich an "Das versunkene Dorf" denken muss. Abgesehen davon hat sich Sonnleitner mit der Folge einen absoluten Griff ins Klo erlaubt.
***SPOILER*** Mal ehrlich: Der Täter hatte die Möglichkeit, seine Opfer mit einem Schlafmittel außer Gefecht zu setzen. Es wäre also kein Problem gewesen, das jeweilige Haus ungestört zu untersuchen. Aber nein, es ist natürlich viel einfacher, das ganze Dorf mit Drahtseil und Fledermaus-Kostum in Angst und Schrecken zu versetzen. Logisch, erweckt ja auch viel weniger Aufsehen und ist überhaupt nicht gefährlich ... Und welcher halbwegs intelligente Mensch versteckt sämtliche Beweise, die gegen ihn sprechen, in einem Sarg in einer geheimen Gruft? Miles musste jede Nacht in die Kirche, die Gruft öffnen und seine Ausrüstung aus dem Sarg holen. Ging er dabei etwa kein Risiko ein, beobachtet zu werden? Wäre es nicht viel einfacher, das ganze Zeug daheim im Schrank zu verstecken? Woher wusste er von der Gruft? Die Kirche steht seit über hundert Jahren, die drei ??? haben die Gruft innerhalb von Sekunden durch Zufall gefunden. Wusste sonst niemand davon? War das Risiko nicht viel zu hoch, dass jemand die Gruft entdeckte und damit auch den Sarg fand? ***SPOILER ENDE***
Abgesehen davon habe ich das Gefühl, dass sich Sonnleitners Schreibstil verschlechtert hat. Er scheint keine Ahnung davon zu haben, wie die drei ??? sprechen. Seit wann befindet sich der Ausdruck "Okidoki" in ihrem Wortschatz? Auch habe ich das Gefühl, dass MaSo in dieser Folge extrem auf Peters Angst herumgeritten ist. Klar, Peter hat Angst vor Übernatürlichem. Das ist ein wesentliches Charaktermerkmal, das sich nicht einfach unter den Teppich kehren lässt. Aber in diesem Fall scheint er richtig paranoid zu sein. Als er erfährt, dass Zelea aus Transsylvanien stammte, dreht er total am Rat und spinnt sich völlig wirre Theorien zusammen. Das ist kein DDF-typisches Charaktermerkmal mehr, sondern ein ernstzunehmendes psychisches Problem ...
Dieser Plot würde sich allenfalls für eine Kids-Folge eignen. MaSo sollte sich erstmal Gedanken über seine Storys machen, bevor er wild drauflos schreibt. Denn genau das ist es, was er hier offensichtlich getan hat ...

118) Holger © schrieb am 02.08.2009 um 14:55:16 zur Folge Stadt der Vampire: Also, ich hatte kein Problem, das Buch in einem Satz durchzulesen. Ich habe gestern drei Bücher gelesen (Diva, Vampire, Fußball-Falle) - und hatte bei keinem der Bücher ein Problem "dranzubleiben". Bisher habe ich mich eigentlich nur durch den "Geister-Canyon" quälen müssen. Das war wirklich das langweiligste DDF-Buch, dass ich bisher gelesen habe (und nein, ich habe von BJHW bisher nur zwei Bücher gelesen).

119) Sven H. © schrieb am 20.08.2010 um 15:03:20 zur Folge Stadt der Vampire: Hey, man hat es bei Europa doch tatsächlich geschafft, den altgedienten Sprecher Eckart Dux nicht nur in der Sprecherliste auf der dreifragezeichen.de, sondern auch im tatsächlichen Booklet "Eckehard Dux" zu schreiben. Wahrscheinlich kann er noch froh sein, daß sein Nachname nicht auch noch zu "Ducks" mutiert ist. Brahwo, Eurohpah!

120) Mr. Murphy © schrieb am 20.08.2010 um 19:52:29 zur Folge Stadt der Vampire: Gibt es Vampire wirklich?

Die neue Folge der drei ??? habe ich gestern schon im Handel gesehen und gekauft. Diesmal geht es um ein Thema, dass es noch nicht in der Serie gab: Vampire. Und es muss fairerweise erwähnt werden, dass der Autor Marco Sonnleitner mit diesem Thema nicht auf einen Trend-Zug aufgesprungen ist – denn die literarische Vorlage ist vor Beginn des neuen weltweiten Vampirhypes erschienen. Die Geschichte ist logisch aufgebaut und sowohl teilweise unheimlich, als auch spannend geworden. Dafür sorgen unter anderem einige klassische Zwischenmusiken und eine tolle Geräuschekulisse. Das Buch wurde fürs Hörspiel fast ideal gekürzt. Beim hören stellt sich allerdings schnell heraus, dass in der Geschichte nur ein angeblicher Vampir sein Unwesen treibt. Der Plural im Titel ist also falsch. Was ich auch amüsant fand, war, dass der Vampir nix sagt (auch im Buch nicht)! Es kann also sein, dass nicht alle Fans mit der neuen Folge zufrieden sein werden, bzw. mit ganz anderen Erwartungen an das Hörspiel herangehen.

Bei der Sprecherliste fallen zweierlei Dinge auf: Erstens: Nach langer Zeit ist mal wieder Gerd Baltus in einer drei ???-Hörspielfolge zu hören. Er hat die Rolle des Pfarrers, meiner Meinung nach eine Idealbesetzung. Zweitens: Die Draegers entwickeln sich zu einer Sprecher-Dynastie, so ist diesmal mit Lili Draeger schon die dritte Generation zu hören: Sie spricht die Josy Mc Donaghough ausgezeichnet. Auch die weiteren Sprecher liefern eine erstklassige Leistung ab. So sind unter anderem Eckart Dux, Sascha Rotermund, Steffi Kirchberger, Klaus Dittmann und Annabelle Krieg zu hören. Über die drei Hauptsprecher muss ich wohl nichts mehr sagen, oder? Sie sind wieder hervorragend in ihren Rollen. Ebenso der Erzähler Thomas Fritsch mit seiner angenehmen Stimme.

Das unheimliche, düstere Cover gefällt mir sehr gut. Es ist im CD-Regal im Handel und Zuhause ein Eyecatcher.

Fazit: Meiner Meinung nach ist "Stadt der Vampire" eine weitere gute Hörspielfolge der drei ??? Note 2 fürs Hörspiel.

121) hitchcockerspaniel © schrieb am 21.08.2010 um 14:39:28 zur Folge Stadt der Vampire: Zum Hörspiel: Starker Anfang, spannend bis zur Hälfte, danach leider wieder das übliche Klimbim mit rascher Auflösung. Nicht mal ein Vampir tritt auf, nur ein "vermummter" Typ am Schluss. Schade, ne Stadt der Vampire ist das nicht. Wird eigentlich geklärt, wie das Blut in die Betten kam und was es für Blut war? Is mir irgendwie entgangen. Mein Fazit: Vor allem gegen Schluss leider etwas blutleeres Hörspiel mit weitestgehend sehr guten Sprechern. Hatte mir mehr erhofft.

122) Sokrates © schrieb am 21.08.2010 um 15:05:21 zur Folge Stadt der Vampire: @hitch: das mit dem Blut wird im Buch erklärt - Schweineblut! Aber da den drei ??? 'nen DNA-Analyse-Gerät in der Zentrale fehlt, konnten sie das nicht wissen...

123) Mortons Chef schrieb am 21.08.2010 um 15:16:21 zur Folge Stadt der Vampire: Ich hab' gestern mal reingehört - boah, wer hat sich den diesen Schwachsinn einfallen lassen? Wo bleibt denn da auch nur der letzte Rest Logik? Leute ziehen aus einem Dorf, weil angeblich ein Vampir umgeht??? Erwachsene Menschen hängen sich Knoblauch an die Wand??? Ein ganzes Dorf hat Angst??? Meine Güte. Die Story hat das logische Niveau von "Panik im Park" und "Todesflug" - beides bekanntermaßen Highlights in der Liste der schlechtesten Folgen. Zum Hörspiel: Wieso geht es erst in Kapitel 4 los mit sowas ähnlichem wie einem "Fall"? Bis Kapitel 5 bin ich gekommen, dann habe ich den Schwachsinn abgeschaltet und "Nacht in Angst" gehört. Da gibt's nach 5 Minuten Action und nicht erst nach 25. Eine der miesesten Folgen der kompletten Serie. Vampire! Was kommt als nächstes? Grüne Männchen (ach nee, die gab's ja schon)? Der Mann im Mond? Verdammt, was rauchen die Autoren so den ganzen Tag, damit sich so'n Schwachsinn über 128 Seiten und/oder 70 Minuten ausbreiten läßt?

124) SteffenS schrieb am 21.08.2010 um 16:51:33 zur Folge Stadt der Vampire: @ Morton: da muss ich dir leider Recht geben. Dass es auch anders geht, zeigt "Die Nacht des Vampirs" von "Team Undercover. Recht ähnliches Grundthema, wesentlich bessere und spannendere Inszenierung (viele Verdächtige, Sichtungen, Angriffe, Feuer, Fallen) und mit Lieneweg, Brügger, Missler, Sabel und mehr ebenfalls sehr prominent besetzt. Vielleicht sollte Kosmos mal bei deren Autoren anklopfen...

125) Maki © schrieb am 21.08.2010 um 17:20:32 zur Folge Stadt der Vampire: Was das Hörspiel angeht muss ich Mr. Murphy voll und ganz zustimmen. Ich war gestern positiv überrascht, habe ich mir bei dem Titel doch Schlimmes ausgemalt. Die Story ist meiner Meinung nach auch nicht schlecht. Es soll sogar einige Klassiker geben, die unrealistischer sind.

126) David Hume schrieb am 21.08.2010 um 19:12:52 zur Folge Stadt der Vampire: "Stadt der Vampire", o mei, es geht doch um ein Dorf (ein _Dorf_, verdammt, ein DO-HORF!) - eher noch ein Weiler -, in dem _ein_ Vampir umgehen soll. Nicht zwei oder drei oder viele Vampire, sondern ->EIN<- Vampir. Kann man diesen Titelgebungs-Unsinn nicht mal in den Griff bekommen? Diese Aufgabe muss doch intellektuell zu meistern sein.

Die Geschichte ist der alte Hut: Irgendein Gauner versteckt etwas Wertvolles, ein anderer Gauner sucht danach und denkt sich irgendeine quatschige Maskerade als Pseudogespenst o.ä. aus, erwachsene, geistig gesunde Menschen geraten deswegen reihenweise in Panik, Peter eingeschlossen, und das Ganze wird garniert mit dem obligatorischen Rätselkrams. Fertig. - Es ist ja verständlich, dass einigen Buchautoren irgendwann nix mehr einfällt, aber dann wäre es sinnvoll, neue Autoren zu beauftragen. Zum Glück erscheint demnächst der "dreiTag", da werden Buchna und Co. sicher für etwas frischen Wind sorgen.

Aber um nicht nur zu meckern, auch einige positive Anmerkungen: Die Dorf-Atmosphäre ist recht gelungen, auch wenn man sich permanent an das "Versunkene Dorf" oder den "Nebelberg" erinnert fühlt; Bob misst zu Beginn den Zeitabstand zwischen Blitz und Donner - so kann man mit einem einfachen erzählerischen Mittel Stimmung erzeugen. Lili Draeger macht ihre Sache gut, sie agiert unaufgeregt, glaubwürdig und sympathisch und sollte bald wieder eine Rolle übernehmen. Und dann ist da natürlich der grandiose Eckart Dux, einer meiner absoluten Lieblingssprecher - leider nur in einer kleinen Rolle. (Seinetwegen höre ich den "Geister-Canyon" immer wieder gerne.) Hoffentlich wird er noch öfter zu hören sein.

Fazit: Wieder keine Totalkatastrophe, aber alles andere als eine Glanzleistung. Zudem fehlt auch dieser Folge wieder der etwas "erwachsenere" Zug, der einige der letzten Folgen ausgezeichnet hat. Schade.

127) David Hume schrieb am 22.08.2010 um 00:10:18 zur Folge Stadt der Vampire: Nachtrag: Dass Peter praktisch gleich nach Betreten der Kirche den doll versteckten Geheimmechanismus auslöst, das ist - noch deutlich vor z.B. Bobs Weltraumflug - mein Kandidat für das unglaubwürdigste Ereignis der gesamten Serie.

128) Maki © schrieb am 22.08.2010 um 00:57:54 zur Folge Stadt der Vampire: Nunja, man sollte die Stadt-/Dorfbezeichnung vielleicht nicht überbewerten. In Deutschland gibt es immerhin auch eine Stadt mit "nur" 350 Einwohnern. Auch wenn die Verleihung der Stadtrechte in den USA etwas anders läuft...

129) Crazy-Chris schrieb am 22.08.2010 um 16:27:51 zur Folge Stadt der Vampire: Hurra, Folge Nr. 140 dreht sich endlich im CD-Player
Tontechnisch ist diesmal ja offensichtlich alles unfallfrei abgelaufen, jedenfalls konnten meine Ohren keine Pannen heraushören.
Dafür ist das Hörspielskript eine ziemliche Katastrophe geworden. Die Buchvorlage ist sicherlich kein überragender DDF-Meilenstein, enthält aber doch einige spannende und temporeiche Szenen. Diese sind beim Hörspiel leider der Schere zum Opfer gefallen, so dass man nahezu endloses Gelaber ertragen muss. Es ist wirklich schade dass man bei Europa so derart lieblos arbeitet, und auch unverständlich dass sowas dort niemand bemerkt.
Waren die vorherigen Folgen allesamt ordentlich bis gut adaptiert, so ist Folge 140 leider ein herber RĂĽckschritt.
Die Sprecherleistungen empfand ich auch als durchgehend gut, leider reißt man damit das dröge Skript nicht wirklich raus.
Fazit: es hätte von der Sprecherriege und der Buchvorlage her eine gute Hörspielfolge werden können, aber leider hat man bei der Hörspielbearbeitung viel Potential verschenkt.

130) Scorpion King © schrieb am 22.08.2010 um 21:55:40 zur Folge Stadt der Vampire: Ich war von der Folge positiv überrascht. Natürlich ist die Folge nicht realistisch und es ist geradezu lächerlich, dass eine Gruppe Erwachsener sich ihre Häuser mit Knoblauch und Kreuzen aus Furcht vor einem Vampir zukleistert. Aber ich habe schon längst damit aufgehört, mich über fehlenden Realismus zu ärgern. Wenn ich das außer Acht lasse, höre ich eine durchweg spannende Geschichte. Dazu tragen auch die tollen Geräusche, sowie einige klassische Musikeinlagen bei. Schön und passend zum Thema war die Orgelmusik. Die Sprecherleistung war exzellent. Kein Wunder, bei Sprechern wie Eckehart Dux, Klaus Dittmann oder Gustav Artz. Stadt der Vampire gehört in meinen Augen zu den besseren neuen Folgen.

131) swanpride © schrieb am 23.08.2010 um 04:11:04 zur Folge Stadt der Vampire: Ich gebe Crazy-chris recht...die Sprecherleistung ist super, Hintergrundgeräusche, Musik, alles gelungen, aber das Skript ist eine Katastrophe...nicht, dass aus der superschwachen Vorlage (die bei mir bei PiP und Todesflug rangiert) viel rauszuholen war. Aber musste man erst den langen vorlauf in die Stadt lang auswälzen? Musste man ausgerechnet den Auftritt des Vampirs streichen? Und war man dann mal in einer Szene drin, quatschte auch gleich der Erzähler los. Himmel, das ging doch früher auch ohne...vergleicht mal die Szene bei der der Verbrecher aus dem Haus rennt mit der Szene zu Beginn vom Zauberspiegel. Da liegen Welten zwischen, denn da ging es noch ohne Erzähler!

132) JackAubrey © schrieb am 23.08.2010 um 11:09:31 zur Folge Stadt der Vampire: Sicherlich erscheint die Story ein wenig unrealistisch, jedoch nicht unrealistischer als nahezu alle klassischen Vampirfilme, auf die MS hier mehr als direkt Bezug nimmt.

133) kaeptn kidd © schrieb am 23.08.2010 um 14:58:30 zur Folge Stadt der Vampire: Nach dem ersten Durchgang "Stadt der Vampire" wage ich noch keine endgültige Bewertung. Aber ein paar Dinge sind schon aufgefallen und hängen geblieben:
Das Sprecherensemble hat mir sehr gut gefallen! Tolle Stimmen, die ihre Arbeit sehr gut gemacht und der Folge Tiefe und Atmosphäre gegeben haben.
Überhaupt kommt sehr viel Stimmung 'rüber, was (neben den Sprechern) an der weitestgehend guten Musikauswahl und der (endlich mal wieder!) guten Geräuschkulisse liegt.
Das Grundgerüst der Story gefällt mir auch recht gut, zumindest die erste Hälfte. Das Vampirthema hat es bei den drei ??? noch nicht wirklich gegeben ("Vampir im Internet" würde ich nicht unbedingt zählen … ), und es hat gut und spannend in die Geschichte hineingeführt. Schade nur, dass die Auflösung dann verhältnismäßig schwachbrüstig daherkommt und den Titel plötzlich wie heisse Luft wirken lässt.
Negativ aufgefallen sind mir die 3 Hauptsprecher – zumindest in den ersten 20/25 Minuten (in denen mit Josie in geradezu wiederkäuerartiger Manier die Lage erörtert wird) agieren sie wenig überzeugend. Ausserdem sind Peters Panikattacken meiner Ansicht nach mal wieder sehr großzügig gesäht!
Sind 77 Minuten für ein Hörspiel wirklich eine ideale Laufzeit? Ich persönlich finde das nicht! Mir erscheint es seeeehr zäh, und ich habe ab der Hälfte nur noch halbherzig zuhören können – und deshalb erspare mir auch vorerst jede weitere Beurteilung … Fortsetzung folgt …

Eins noch: Volle Zustimmung zu Davids Beitrag 127. Lächerlich.

134) DerBrennendeSchuh schrieb am 23.08.2010 um 15:16:42 zur Folge Stadt der Vampire: Wie bitte? 77 Minuten? Und trotzdem ist der Auftritt des Vampirs rausgeflogen? Dafür mal wieder endloses Gelaber? HALLO? EUROPA? Naja, wieder Geld gespart.

135) Sophie schrieb am 23.08.2010 um 16:59:29 zur Folge Stadt der Vampire: Ich kenne ja das Hörspiel noch nicht und will daher auch nichts vorverurteilen. Aber was ich hier so lese, klingt nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Vampire. Sorry, aber welcher "vernünftige" Mensch glaubt an Vampire? Und dann wieder viele Panikattacken von Peter? Bitte nicht! LIebe Leute von Europa bzw. liebe Buchautoren, bitte lasst ihn nicht ständig und immerzu fast in Geheule ausbrechen! Peters Panikattacken sind mir einfach zu häufig und zu übertrieben in der Darstellung, also in letzter Zeit. Aber wie gesagt, warte ich natürlich mit meinem "richtigen" Urteil...

136) Lisbeth schrieb am 23.08.2010 um 18:48:41 zur Folge Stadt der Vampire: So, nach zweimaligem Hören kann ich sagen, dass ich dir Folge nicht schlecht finde. Das Vampir-Thema ist zwar an sich ein wenig seltsam, aber durch die schöne Musik und die Hintergrundgeräusche entsteht doch eine recht gruselige Atmosphäre. Allerdings muss ich sagen, dass mir die 1. Hälfte bedeutend besser gefallen hat. Die Handlung war einfach straffer und Regen und Gewitter haben es atmosphärischer gemacht. Es fiel mir leichter, konzentriert zuzuhören. Der 2. Teil hätte gut 10 Minuten (vielleicht auch 15) kürzer sein können. Durch das ganze Gerede konnte die Spannung nicht gehalten werden. Hier hätte ich mir dann doch mehr Aktion als Gerede gewünscht. Aber den 2. Teil kann ich ja dann immer gut wegschlafen :). Die Sprecher fand ich allesamt sehr gut! Ich mochte auch die Dialoge zwischen den drei Detektiven, die ich zum Teil wirklich lustig fand. Bei der Vorstellung, wie Peter ausgewrungen wird, muss ich immer noch lachen :D. Auch beim Abschlusslacher konnte ich diesmal mitkichern, obwohl ich den sonst meist nicht leiden kann. Aber ich muss 127 und 133 recht geben, das mit dem Geheimmechanismus ist einfach unglaubwürdig. Zielstrebiger hätte man den kaum per "Zufall" finden können. Fazit: nicht die beste Folge aller Zeiten, aber kann man sich immer wieder mal gut anhören!

137) Laflamme © schrieb am 23.08.2010 um 18:49:29 zur Folge Stadt der Vampire: Sag Sophie, bitte korrigiere mich wenn ich da etwas falsches aus deiner Post rauslese, aber du bist nicht wirklich überrascht daß es bei dieser Folge um einen Vampir geht, oder?

138) Sophie schrieb am 23.08.2010 um 19:45:47 zur Folge Stadt der Vampire: @Laflamme: Nein, bin ich nicht. Der Titel sagt es ja schon, worum es geht. Das Thema fasziniert mich schon nicht. Und ich habe hier gelesen, dass sich jemand als Vampir verkleidet und dann die ganze Stadt Panik hat. Also, so in der Art. Finde ich nicht besonders glaubwürdig... Aber wie gesagt, ich warte ab mit meiner endgültigen Meinung, bis ich das Hörspiel kenne.

139) Mr. Murphy © schrieb am 23.08.2010 um 20:25:18 zur Folge Stadt der Vampire: Die Szene mit dem Vampir hat man vermutlich deshalb gestrichen, weil der Vampir gemäß Buch nichts sagt...

140) David van Helsing-Hume schrieb am 23.08.2010 um 23:22:10 zur Folge Stadt der Vampire: @ Laflamme: Als DDF-Folgentitel-BeobachterIn kann man durchaus überrascht sein, dass in dem Hörspiel ein Vampir vorkommt, immerhin gab es schon Folgen wie "Fluch des Drachen" - eine Folge ohne Fluch und ohne Drachen. Allerdings hatte ich mich ja auf jede Menge Vampire gefreut, auf Massen und Heerscharen von Vampiren, auf eine höllische Vampir-Armee, die in einem großen, gewaltigen Moloch von Stadt ihr Unwesen treibt; bekommen habe ich einen mickrigen (Pseudo-) Vampir, der in einem kümmerlichen 10-Einwohner-Weiler... aber das sagte ich schon. Wahrscheinlich hatten Kosmos/Europa kein Geld für eine richtige Stadt mit vielen Vampiren, daher diese minimalistische Aldi-Version.

141) Arthur Roberts © schrieb am 23.08.2010 um 23:22:35 zur Folge Stadt der Vampire: @ Sophie (#135): Deine Frage „Sorry, aber welcher "vernünftige" Mensch glaubt an Vampire?“ gefällt mir im Zusammenhang mit den drei ??? sehr ;-)? Gegenfrage(n): Wer glaubt an Nebelphantome, an einen sprechenden Totenschädel, an einen Drachen, einen (grünen) Geist, eine flüsternde Mumie, an Menschen ohne Kopf (lachender Schatten), an einen Geist im Spiegel, an eine flammende Spur, und und und und und und und? ;-)

142) Arthur Roberts © schrieb am 23.08.2010 um 23:25:06 zur Folge Stadt der Vampire: Ach ja ... tanzende Teufel oder Ufos - da war ja auch von vorne herien klar, dass sich Menschen dahinter bzw. unter den Kostümen verbergen...

143) Laflamme © schrieb am 24.08.2010 um 00:44:39 zur Folge Stadt der Vampire: David: Nun ja, der Drache war auf der Vase, und der Fluch war, daß sie in ganz Los Angeles keinen Ersatz besorgen konnten. Aber das gehört in ein anderes Forum.

144) Friday © schrieb am 24.08.2010 um 23:08:16 zur Folge Stadt der Vampire: Bevor ich die Folge mit einem 50-Seitigen Kommentar auseinander nehme, muss ich sie mindestens noch einmal anhören. Was mir aber (positiv) aufgefallen ist: Zum ersten mal wird in einem drei ??? Hörspiel ein abgewandeltes Stück der Titelmelodie aus "Die Dr3i" gespielt. Na hoffentlich werden die Macher dafür nicht gesteinigt!

145) Wuzefelix © schrieb am 25.08.2010 um 01:25:18 zur Folge Stadt der Vampire: Mir hat die Folge recht gut gefallen. Die Buchvorlage kenne ich nicht. Die Story war stellenweise etwas unlogisch, und die ganze Folge ist mit 77 Minuten doch ein gutes Stueck zu lang geworden. Aber ansonsten wurde ich gut unterhalten dank guter Sprecher, Musik und Geraeuschen. Naja, diese typische Orgelmusik gegen Ende haette wirklich nicht sein muessen... Ach und an alle, denen Peter den Mechanismus zu schnell gefunden hat: Ich finde das ueberhaupt nicht schlimm, denn sonst waere die Folge nur noch laenger gewesen. Ich denke mal die Szene ist sozusagen im "Zeitraffer", es spielt keine Rolle wie lange es dauert bis der Mechanismus betaetigt wird.

146) FlukeSkywater © schrieb am 26.08.2010 um 19:37:22 zur Folge Stadt der Vampire:
Der Gastwirt von Yonderwood trägt den schönen Namen Otis Stamper (offenbar ist er ein Verwandter des gleichnamigen Bond-Schurken). Seine Tochter Mary heißt daher logischerweise Mary Stamper, wie es auch im Buch und in der Sprecherliste geschrieben steht. Dennoch wird sie von den drei Detektiven zeitweise als "Miss Otis" angesprochen und auch von Thomas Fritsch als "Mary Otis" bezeichnet. Ein ganz übler Schnitzer, der auf das Konto von Europa geht!

147) Peters Uropa schrieb am 27.08.2010 um 21:54:03 zur Folge Stadt der Vampire: 77 Minuten gähnende Langeweile. Atmo, Musik und Thema sind ja eigentlich gar nicht schlecht, aber das Hörspiel zieht sich, wie das Stück Autobahn zwischen Saarbrücken und Kaiserslautern. Hier wäre weniger einfach mehr gewesen. Wie lange wartet Europa noch, bis sie Minninger die Drehbuchschreiberei mangels vorhandener Fähigkeit für selbige untersagen? Unfassbar, diese Folge und das, obwohl da auf jeden Fall eine ganze, ganze Menge mehr drin gewesen wäre.

148) Zuffi schrieb am 27.08.2010 um 22:02:14 zur Folge Stadt der Vampire: Ich muss Steffen (124) Recht geben. Bei "Team Undercover" gibt es eine thematisch ähnliche Folge, die aber mit sogar 79 Minuten Länge sehr viel mehr Spannung, Action und Atmo bietet. Daher war ich ja selbst sehr gespannt auf die ???-"Version". Und leider sehr enttäuscht.

149) Laflamme © schrieb am 28.08.2010 um 01:46:28 zur Folge Stadt der Vampire: Oh Mann! Also das Buch hat für mich damals gegen das "Kids und du" Buch zum selben Thema verloren, war aber wenigstens einigermaßen annehmbar. Aber das Hörspiel? Och du lieber Gott!

Also fassen wir kurz zusammen. Die Verantwortlichen bei Europa schaffen es, in einem Hörspiel, in dem es um Vampire geht...

...den einzigen Auftritt des Vampirs rauszustreichen!
...die Ermittlungen auf ein Minimum zu kürzen (soweit in der Vorlage überhaupt vorhanden)
...durch den entfallenen Vampir die Auffindung des Mechanismus in der Kirche ziemlich unglaubwürdig kurz gestaltet (im Buch haben sie länger rumgesucht und kamen runter vom Turm)

...und den Rest wie einen Strudelteig auf 77 Minuten auszuwälzen. Daß die Herrschaften mittendrin wie von Fluke sogar noch die Rollennamen vergessen haben und spontan umbenamsen (wenigstens in der Schlußszene in der Kneipe haben sies dann gemerkt) setzt dem Faß dann nur noch das letzte Krönchen auf.

Saving Grace des Hörspiels? Das Einleitungs- und Schlußtheme, die Orgelmusik und Lili Draeger. Der Rest? Naja, vielleicht kann man die Hülle verstärken und unter ein Tischbein schieben, sollte der wackeln...

Die 2-3 für das Buch ist selbstverständlich nicht zu halten, da müß ich schon 2 Noten runtergehn. Herzlichen Glückwunsch, 4-5!

150) guru01 © schrieb am 28.08.2010 um 05:40:03 zur Folge Stadt der Vampire: Die Buchvorlage fand ich gelungen und gut. Habe jetzt das HSP zusammen mit meiner Freundin gehört und mußte ihr die Details erklären da die einfach nicht aus dem HSP herauskamen. Tja und da kann was nicht stimmen wenn man erklären muss warum die Folge "Stadt der Vampire" heißt und es nur Opfer von Vampieren gibt und sonst keine Vampiere vorkommen. Naja die Atmo ist wenigstens einigermaßen ok und die Spreccher machen auch einen soliden Job.

151) Maki © schrieb am 28.08.2010 um 10:28:56 zur Folge Stadt der Vampire: Mich wundert etwas, dass bei den allgemeinen Kritiken hier die Folge in der Gesamtwertung der Hörspiele auf Platz 25 steht. Es scheinen einige noch nicht gevotet zu haben. ;)

152) Mojim © schrieb am 28.08.2010 um 12:00:26 zur Folge Stadt der Vampire: Im Gesamtkontext ist die Folge auch nicht so doll. Aber die Friedhofsszene ist toll. Danke EUROPA! Vor allem durch die Musik- und Sounduntermalung und den tollen Gerd Baltus kommt dort Klassikergefühl auf. Und so ist die Folge rein handwerklich und von der Athmo her gelungen. Man darf nur nur nicht das Hirn einschalten... und das brauch ich auch nicht zum einschlafen. Und wer erwartet hat, dass bei einem Hörspiel der drei ???, mit dem Wort Vampir auf dem Cover, etwas vernünftiges rauskommen könnte, glaubt wohl auch noch an den Weihnachtsmann. Also glatte 2- für ein athmosphärisches Irrlicht abseits der Logik.

153) Laflamme © schrieb am 28.08.2010 um 12:20:54 zur Folge Stadt der Vampire: 151 Schaut so aus... durch meine Wertung ist sie mal von 35 auf 49 gepurzelt. *höhö*

154) Arthur Roberts © schrieb am 29.08.2010 um 02:17:24 zur Folge Stadt der Vampire: Prinzipiell käme dieser Kommentar nur mit einem Wort aus. Und das heißt: „Flop!“. Stadt der Vampire ist ein echter Flop geworden! Für den Titel kann Europa nichts, aber wenn es schon keine Vampire gibt, sondern nur EINEN Vampir und dieser auch nur einmal in der Buchvorlage auftritt, dann - sehr geehrter Herr Drehbuchautor – dann kürzt man diesen Auftritt um Himmels Willen NICHT raus!!! Wahrscheinlich wurde im 1. Entwurf sogar das Dorf gestrichen. Würde Mord im Orientexpress oder Tod auf dem Nil Folge 141 oder 142 der drei ??? sein, würde Minninger es fertig bringen, sogar den Orientexpress oder den Nil rauszuschneiden und am besten noch die Morde. Die Folgen würden dann aus einem 70 Minütigen Reisebericht über das ägyptische Nil-Delta und über die schönsten Bahnstrecken von Paris bis Budapest bestehen. Oder wie hieß diese Sendung im Nachtprogramm? In den übrigen 7 Minuten darf Bob dann einmal kräftig schmatzen, Peter darf entrüstet sagen: „Biiitte?“ (ein tolles Stilmittel, Herr Drehbuchautor!) und Justus darf einen Satz mit „…der große Unbekannte…“ sagen. War ich doch eigentlich recht zufrieden mit dem Großteil der Hörspielumsetzungen seit der 125, enttäuschten die 139 und die 140 massiv! Beide Folgen ziehen sich wie Kaugummi - und zwar wie einer, der schon mal gekaut, auf der Straße platt getreten und dann wieder verwendet wurde. Warum gibt es keine Geschwindigkeit mehr in den Folgen. Vielleicht sollte ich es mal 45‘ laufen lassen ;-) ?
Normalerweise gehe ich nicht so hart ins Gericht und finde immer noch was Positives, aber wenn ich zum wiederholten Male diese Folgen aufs Neue anschmeißen muss, weil ich entweder dabei einschlafe oder einfach nicht mehr hinhöre, weil es so uninteressant vor sich hin plätschert, dann tut es einfach weh, was aus dieser atmosphärischen, mystischen und temporeichen Serie gemacht wird. Dabei helfen auch nicht besondere Namen im Booklet oder eine solide Sprecherleistung, die mir momentan schon zu solide ist. Das heißt, in meinen Augen fehlt den Sprechern in dieser Folge einfach die Natürlichkeit beim Sprechen. Warum können die Sprecher bei ihren TV-/Kino-Synchronisationen zur Situation- bzw. Person passend sprechen und bei den drei ??? so unnatürlich klingen? Die häufig gelobte Sprecherauswahl mag ja zutreffen, aber eine gute Sprecherleitung ist für mich, wenn der Charakter auch zusätzlich zur Leistung (die ich bei einem professionellen Schauspieler aber voraussetze) in Erinnerung bleibt. Aber das tut in Stadt der Vampire keiner der Dorfbewohner trotz namhaften Sprechern. Was wünschte ich mir einen Ben Peck, einen Mr Barron, eine Madelaine Bainbridge, eine Letitia Radford, einen Mr Shelby, eine Mrs Boogle, einen Prof. Yarborough…ach…die Liste ist endlos…zurück. Die Geräuschkulisse, die hier viel gelobt wird, ist nicht schlecht, aber immer noch sehr dünn. Vielleicht sollte man einfach nur den Lautstärkepegel der Geräusche beim Aufnehmen hochdrehen. Dann würde es sich nicht so platt anhören – es klingt so häufig nach Studioleere, als ob die Stimmen einfach nur über eine säuselnde Soundkulisse drübergelegt wurde. Da schaffe ich es ja mit Cubase mehr Fülle und Raumklang in die Gesangstimmen zu legen als die Profis in HH. Und welche Musik ist denn nun so stimmungsvoll? Eigentlich gefällt mir die Die Dr3i Musik hier noch am besten, weil ein wenig etwas Geheimnisvolles transportiert wird. Das Orgelthema ist ein billiger Abklatsch, lediglich die String-Parts treiben ein wenig, aber sonst? Eine stimmungsvolle Untermalung sieht für mich anders aus, beispielsweise in der Höhle unter Condor Castle oder in der Höhle in der Geisterinsel (jeweils alte Version), die orientalische Musik in Die flüsternde Mumie und und und. Die technischen Möglichkeiten sind heute bei Musiken und Effekten so groß, warum wird dieses Potenzial nicht genutzt? Und übrigens: Es darf auch gerne Mal eine Musikuntermalung unter die Sprechpassagen gelegt werden. Es muss nicht immer nur Zwischenmusik sein! Jack Sparrow’s Äußerungen wären wohl auch nur halb so viel wert ohne das passende „Theme“, das bei seinen Auftritten so häufig eingespielt wird. Nun ja, man darf ja noch für die nächsten Folgen Wünsche und Hoffnungen haben. Gute Nacht! Schlafprobleme werde ich nicht haben, ich lege mir jetzt einfach Stadt der Vampire ein ;-)

155) Sophie schrieb am 29.08.2010 um 09:08:11 zur Folge Stadt der Vampire: In gewisser Weise war ich von diesem Hörspiel positiv überrascht: Die Story, obwohl sie meines Erachtens bezüglich der Glaubwürdigkeit grenzwertig ist, ist lange nicht so unglaubwürdig aufgezogen, wie ich es befürchtet hatte. Außerdem habe ich auch keine unangemessenen Angstanfälle von Peter gehört. Diesbezüglich gab es wirklich schon Schlimmeres.

Weiterhin finde ich, dass alle Sprecher hier wirklich gute Arbeit geleistet haben. Die Atmosphäre (Musik, Geräusche) ist auch ganz gut gelungen.

Damit bin ich bei den negativen Aspekten: Das Hauptproblem dieser Folge ist meiner Meinung nach die Länge. Sie ist viel viel zu lang und dadurch sehr zäh. Es passiert einfach über lange Strecken nichts bzw. fast nichts. Ich muss ehrlich sagen, dass ich zwischendurch geistig etwas abgeschweift bin und hoffe trotzdem, alles mitbekommen zu haben. Gegen Ende wird wieder unerträglich viel gelabert. Fast am Anfang sind die drei ???, als sie vor dem Gewitter Schutz suchen, schon wieder fast dabei, einen (nicht zu rechtfertigenden) Einbruch zu begehen. Das hätte nicht sein müssen. Aufgrund der Zähe des Hörspiels war ich, ehrlich gesagt, fast dankbar, als es dann endlich zu Ende war. Der Erzähler hat es auch wieder geschafft, an bestimmten Stellen einfach die Spannung zu nehmen. In der Szene, in der Bob von der Gestalt geschlagen wird, hätte man das doch sinnvoll in die Handlung einbinden können. Stattdessen erzählt der Erzähler, dass da plötzlich eine Gestalt kommt und Bob schlägt. Danach hört man dann die Sprecher reden bzw. agieren. In dieser Szene hätte man doch den Erzähler nicht unbedingt gebraucht. Er hat doch die Spannung eher kaputt gemacht. Dass die drei ??? den Mechanismus so schnell finden, ist ein etwas zu großer Zufall würde ich mal sagen. Ich finde die Folge insgesamt durch die Länge recht langweilig.

Irgendwie kommt die Serie über Durchschnittsfolgen seit längerer Zeit nur noch selten hinaus. Sicher ist man da auch aus früheren Zeiten etwas verwöhnt, aber da wir in letzter Zeit wirklich häufig solche Durchschnittsfolgen bekommen haben, kann ich da auch kein Auge mehr zudrücken: Ich gebe auf "Stadt der Vampire" eine drei minus.

Ich denke, spätestens nach Folge 150 sollte Europa für sich wirklich mal kritisch reflektieren, was aus den Hörspielen geworden ist und wie es weitergehen soll. Und damit meine ich nicht, dass ich mir wünsche, sie würden bereits nach Nr. 150 aufhören. Aber es muss doch mal etwas in Richtung nachhaltige Besserung passieren. Vielleicht sollte man sich bei Europa wirklich mal die KOnkurrenz (Point Whitmark) anhören. Ich kenne nicht viele HÖrspiele von der Serie und bin kein Fan von P. W. Aber ich muss doch ehrlich sagen, dass man es da hinbekommt, zum Teil wirklich bessere, spannendere Geschichten mit mehr Tempo (also von der Handlung her) zu produzieren. Vielleicht wären auch ein paar neue Buchautoren mal wieder nicht schlecht, damit mal wieder etwas frischer Wind reinkommt. Ich frage mich auch, ob Herr Minninger wirklich noch der Richtige als Verantwortlicher für die Hörspiele ist. Ich muss das leider wirklich so sagen. Ich gebe zu: Ich kritisiere da auf recht hohem Niveau. Die meisten drei ???-Hörspiele der letzten Zeit sind ja nicht wirklich schlecht. Aber man kommt eben kaum noch über den Durchschnitt hinaus, was wirklich schade ist. Man kennt es ja von früher her besser, auch wenn da auch nicht alles gut war. Ich habe so ein bisschen dem Eindruck, man ruht sich etwas auf dem, was man mit den Hörspielen geschafft hat und worauf man zu Recht stolz sein kann, aus. Also bitte mal wieder etwas mehr Mühe geben, Europa!

156) Maki © schrieb am 29.08.2010 um 10:33:14 zur Folge Stadt der Vampire: Ich muss sagen mein Post in 151 hat seine Wirkung nicht verfehlt. Neuer Bewertungsplatz für "Stadt der Vampire": 70! Ganze 45 Plätze nach unten und das an einem Tag.

157) Fusti schrieb am 29.08.2010 um 11:10:26 zur Folge Stadt der Vampire: Daß Europa heutzutage Hörspiele mit einer Laufzeit von über 70 Minuten herausbringt, empfinde ich ganz eindeutig als Positivum. Dafür sage ich „Vielen Dank!“. Doch wie kann es sein, daß die Umsetzung einer Buchvorlage bei einer solchen Spieldauer regelmäßig derart verhunzt wird, daß immer wieder wichtige Elemente fehlen und/oder Handlungsdetails eigenmächtig umfabuliert werden, worunter nicht selten Logik und Stringenz leiden? Ich verstehe Europas Politik nicht. Warum wird nicht ein Fachmann für die Skripterstellung engagiert, ein Fachmann, der nicht noch mit tausend anderen Aufgaben betraut wird. Herr Minninger schreibt in meinen Augen allzu oft allzu schlechte Hörspielfassungen. Diese Kritik muß ich so hart äußern. Ich nehme ihn jedoch gleichzeitig in Schutz, weil ich darauf hinweisen möchte, daß der gute Mann ja auch noch für die TKKG-Reihe arbeitet – und dies nicht zu knapp -, wodurch eine akribische und auf Details und Gesamtstimmigkeit ausgerichtete Arbeit an den Hörspielskripten der Fragezeichen-Reihe aufgrund der Mehrfachbelastung kaum mehr möglich scheint. Früher waren die Hörspiele zu kurz, weshalb sie oftmals nur die Hälfte ihrer Buchvorlagen widerspiegelten, doch heute gewährt man ihnen ja – löblicherweise! - einen zeitlichen Umfang, der für hervorragende Umsetzungen den Raum böte. Doch man vergeigt es, weil man nicht einsehen will, daß André Minningers zweifellos vorhandene Talente nicht im Verfassen von Hörspielskripten nach einer Buchvorlage liegen, und weil man anscheinend zu geizig ist, um für diese so immens wichtige(!) Arbeit eine Fachkraft zu heuern.

158) Crazy-Chris schrieb am 29.08.2010 um 12:41:14 zur Folge Stadt der Vampire: Da muss ich Fusti absolut zustimmen. Ich bin auch eiN Fan von langer Laufzeit, die 45 Minuten der Klassiker waren/sind mir in aller Regel schon zu kurz bzw. zu "hoppladihopp". Aber wenn man schon die entsprechende Länge spendiert, sollte auch der Inhalt dazupassen. Und nachdem Fr. Woodrich hier mitliest, kann sie vielleicht ja etwas Einfluß auf die Skriptbearbeitung nehmen - und sei es nur, dass man da einfach etwas kritischer prüft in Zukunft.
Folge 100 ist z.B. eine meine absoluten Lieblingsfolgen, und wandert - ungeachtet ihrer Überlänge - recht oft in den Player

159) Besen-Wesen © schrieb am 29.08.2010 um 13:47:31 zur Folge Stadt der Vampire: Lange Laufzeit gut und schön. Dann muss man aber auch etwas haben, womit man die Zeit füllen kann. Trotz der Länge werden bei den Hörspielen wichtige Szenen gestrichen und dafür unwichtige sehr in die Länge gezogen. Das nimmmt Tempo und macht das Hören sehr langweilig. Lieber eine 50/60 Minuten Folge, die spannend un temporeich ist als eine 80-Minuten Schnarchfolge. Ganz extrem fan dich es bei "Die Drei". Die Folgen zogen sich wie Kaugummi, ich habe keine Lust sie noch einmal zu hören,w il sie so sehr langatmig sind. Extrem "Das Seeungeheuer" - basiert auf einer guten Idee und einem interessanten Handlungverlauf. Die unerträgliche Länge macht leider alles zunichte.
Bei "Stadt der Vampire" konnte Europa nicht merh viel retten. Schon das Buch war schwach und aus einem schwachen Buch, kann man kein gutes Hörspiel machen. Man könnte es leicht wohl leicht aufwerten, aber sicher nicht dadurch, daß man so eine doch recht elementare Szene streicht. Eine Zusammenfassung durch den Erzähler wäre hier auch keine Alternative. Das ging früher - auch schon unter Minninger. Warum jetzt nicht mehr?!

160) Peters Uropa schrieb am 29.08.2010 um 14:00:32 zur Folge Stadt der Vampire: @ Fusti: Wenn Hr. Minninger derart überlastet ist, sollten das aber die Verantwortlichen erkennen und vor allem ändern - dann könnte man die Qualität beider Serien steigern. Aber das will man dort offenbar nicht, vermutlich einfach weil ein Serienschreiber billiger ist als zwei...?

161) Fusti schrieb am 29.08.2010 um 14:32:08 zur Folge Stadt der Vampire: @ Peters Uropa: Das ist ja die Crux - vermeintlich zumindest. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man bei Europa "zu blöd" ist, das Manko zu erkennen, doch wird es offenbar billigend in Kauf genommen, um die Piepen für eine weitere Arbeitskraft zu sparen. Das sprichwörtliche Sparen am falschen Ende... (Natürlich sind das alles nur Vermutungen meinerseits, aber unter rationalen Gesichtspunkten erschließt sich mir kein anderes Szenario.)

162) Mr. Murphy © schrieb am 29.08.2010 um 14:47:04 zur Folge Stadt der Vampire: @ Maki: Wenn das eine Bewertung ausgelöst hat, müsste die Folge jetzt wieder auf Rang 45 sein! *fies grinst*
@ all: Ich vermute, die Szene mit dem Vampir wurde gestrichen, weil der Vampir im Buch da nix sagt! Und wenn der Erzähler die Szene beschrieben hätte, wäre die Wirkung auch nicht gut gewesen.

163) Laflamme © schrieb am 29.08.2010 um 15:00:00 zur Folge Stadt der Vampire: Ja, der Vampir sagt nichts, das stimmt. Aber da gibts doch Methoden wie man das trotzdem integrieren kann.

Also wenn ich mich richtig erinnere bestand die Szene darin, daß Peter auf dem Aussichtsturm (oder Wasserturm) sitzt, dann bemerkt er den Vampir auf dem Kirchturm wie er sich abseilt und zu dem Haken abseilt, er rennt in das Dorf und kommt drauf daß er zu den McDonaghoughs will und setzt einen Funkspruch ab.

Lösung 1: Innerer Monolog von Peter, in dem er beschreibt was vor sich geht. Nicht sonderlich elegant, aber nah am Buch.
Lösung 2: Entgegen dem Buch gib Peter einen zweiten mit auf Beobachtung, mach einen Dialog draus was sie beobachten, warne per Walkie Talkie den dritten Mann im Haus.

So weit eine Überlegung, zu der ich nach 5 Minuten Nachdenken gekommen bin. Ich weiß nicht ob die Überlegung gut und brauchbar ist, aber anscheinend hat man in Hamburg nichtmal 5 Minuten nachgedacht...

164) Maki © schrieb am 29.08.2010 um 16:53:31 zur Folge Stadt der Vampire: @ Mr. Murphy: Des muss ja nicht nur eine gewesen sein. ;-) Aber langsam pendelt sie sich ein, nun Platz 62. @Laflamme: Stell mir deine Lösung 1 gerade vor und finde die Idee sehr gut. Ich habe gerade einen panisch-aufgeregten Peter im Ohr. :-)

165) basserin © schrieb am 29.08.2010 um 18:55:24 zur Folge Stadt der Vampire: meine güte, bin ich unbegeistert von dem hörspiel. ich meine, in letzter zeit musste man ja ohnehin ziemliche gurken durcharbeiten, aber ich habe mich lange nichtr mehr so quälen müssen, um die folge tatsächlich auch durchzuhören. und dabei saß ich im zug, wo man ohnehin nicht viel zu tun hat. man sitzt und hört und schaut auf die lamgweilige landschaft. trotzdem durfte ich mehrmals zurückspulen, weil mir anscheinend essentielle parts der story durch die aufmerksamkeitstechnischen hirnlappen gegangen sind. was eigentlich scade ist, aber vieles wurde hier ja schon gut und korrekt benannt. die sprecher machen ihre arbeit solide, naja, ich achte kaum auf musik, weil seit jahren ohnehin immer das gleiche gsichtslose hintergrundgedudel reingemischt wird, an wrklich großartige soundeffekte kann ich mich kaum erinnern, das gewitter war nett, aber mal ehrlich, ein gewitter ist eins der billigsten mitel, um gefährlichkeits- und mystische athmosphäre in einem hörspiel zu schaffen. das fand ich bei master of chess schon nur mittelmäßig kreativ. leutem es gibt noch mehr als "nix", "nerviger restaurantsound mit dem immergleichen hey-hey-hey-hey-yeah"-song (dieses ding aus den 50ern das ich gerade nicht einordne kann aber das bei zu vielen folgen im hintergrund läuf) und eben dem gewitter-extremwetterding. ich verweise vollkommen uneigennützig auf die neuvertonung, was sowas angeht. nicht nur dass die qualität der abmischung deutlich besser geworden ist, aber wo wie wann welche geräusche eingefügt werden, haben die einfach wahnsinnig gut im gefühl, und es wirkt eben nicht leer und kalt studiomäßig und auch nicht überkandidelt, weil sie so begeistert von den eigenen effektschraubereien sind. also, europa, guckt euch doch bitte bitte was ab.
die story ist ja allerdings auch hanebüchen ohne ende. davon kann man ja absehen, der realitätsverlust hat ja nie wirklich eine rolle gespielt bei den fragezeichen, jedoch fehlt mir auch hier eine etwas erwachsenere sichtweise. kritisches hinterfragen, srgfältiges ermitteln und überhaupt ein wenig mehr chrakterzeichnung täte dem ganzen wirklich gut. ich kann mich an kaum einen charakter erinnern, was durchaus nicht an den sprechern, sondern ausschließlich an der lahmen story und den ellenlangen dialogen liegt. denn nein, es ist icht so, dass man eine figur besser in erinnerung behält, wenn man ihr nur möglichst viel laberfläche anbietet. ich muss mir die folge inhaltlich noch einmal konzentriert anhören, will sagen, ich versuchs, aber viel ist da auch nicht mehr rauszuholen, glaube ich. das tempo und der witz (und ich meine damit kein overacting bzw. dämlich nebensprüche) fehlen mir einfach zu sehr. da war ja selbst panik im park interessanter, weil einfach genug tempo in der story war. selbst wenn die 150 den abschluss der serie darstellen, lasst das ganze doch bitte würdig sterben. und nicht in einer solchen elendigen quälerei. das potential ist da, aber langsam rutscht es wirklich gen abgrund, und zwar schneller als man gucken kann.

166) Elysia2000 © schrieb am 29.08.2010 um 19:41:29 zur Folge Stadt der Vampire: Als ich das Buch damals las, kamen mir immer Gedanken wie: ach Gott... oh nö... und ab und an auch mal ein Peter-mäßiges "Muß das sein?", manchmal fand ich es stellenweise sogar wieder richtig gut, war am Ende dann doch ganz froh, daß es nun endlich vorbei ist. Allerdings ging ich davon aus, daß man aus dem Ganzen im Grunde ein richtig stimmungsvolles Hörspiel kreieren könne... nun, dazu kann ich nicht wirklich was sagen, denn ich hab's nicht gekauft, auch nicht die "Diva"; und anhand der Kritiken hier (u. a. die von Arthur Roberts, sehr anschaulich), werde ich das wohl auch nicht nachholen, was mir, nach ca. 14 Jahren Sammlerwut sehr schwer fällt.
Neulich hörte ich (zum 2ten Mal!) "SMS aus dem Grab", danach "Geister-Canyon" (.....), daraus sollte einfürsich eine Art Dreigespann der Neu-Neuzeitfolgen werden, aber ich fühlte mich nach diesen beiden Folgen wie ein Soldat während der Tet-Offensive (es nimmt einfach kein Ende...), also wühlte ich blind in einer meiner zahlreichen ???-Schubladen rum und bekam "Gefahr im Verzug" zu fassen. Was soll ich sagen? Ein Unterschied wie Tag und Nacht, dabei gehört diese Folge nun wirklich nicht zu meinen Favoriten. Das ganze Zusammenspiel, sprich Musik (eine wirklich tolle Auswahl!), Erzähler, Soundkulisse, Tempo, Dramaturgie, alles paßt. Dieses HSP weist eine Dynamik auf, die ich seit geraumer Zeit vermisse; von den 18 neuen Folgen gefallen mir gerade mal 2, na sagen wir 2 1/2 (den Anfang von "Haus des Schreckens").
Bei den vergangenen Episoden empfand ich es immer so: Erzähler, dann folgt ein sehr kurzes Musikstück (werden Tantiemen neuerdings per Sekunde abgerechnet?), dann passiert etwas (wenn denn mal was passiert), dann folgt ein Geräusch (eins!) und ja, es gibt auch sowas wie eine Hintergrundatmosphäre (eher leise gehalten, man will ja nicht weiter auffallen) gespickt mit einer enormen Portion Gelaber. Es wirkt alles abgehackt, man (ich zumindest) kommt garnicht in die Story rein, ich schweife ab, werde dann doch erneut aufgeweckt (Geräusch!) um dann aber sofort wieder in den Schlaf gesülzt zu werden.
Ich folge jetzt einfach mal Crazy-Chris' Beispiel und mach zum 10.000 mal Toteninsel an, die hab ich ja schon seit mindestens 2 Wochen nicht mehr gehört ;)

167) Sophie schrieb am 29.08.2010 um 20:18:51 zur Folge Stadt der Vampire: Ich stimme Besen-Wesen zu: lieber kürzer und dafür einfach mal mehr Inhalt bzw. Tempo. Ein gutes Hörspiel muss nicht zwangsläufig über 70 Minuten lang sein. Basserin und Besen-Wesen sagen es auch so schön: Man vermisst einfach das Tempo.

Die Ideen von Laflamme bezüglich der Vampirszene gefallen mir auch sehr gut. Vielleicht sollten sie Laflamme bei Europa mal arbeiten lassen.... *g* Im Ernst: Früher ging das doch auch. Ich verweise da mal auf "Spuk im Hotel", wo Justus und Peter die Wanduhr im Pool finden. Das ging völlig ohne Erzähler und war sehr gut gemacht, also sehr atmosphärisch. Und Uhren können ja schließlich auch nicht sprechen. *g* Man muss nur einfach mal ein bisschen kreativ sein.

Über die Namensgebung bei dieser Folge habe ich mich übrigens gar nicht weiter ausgelassen, weil ich die Titel zum Teil so etwas von blödsinnig finde. Vielleicht denken die Leute bei Kosmos, dass sich "Dorf" und "Vampir" im Titel nicht so gut verkaufen würde. Oder warum hat man sonst den Plural genommen, obwohl de facto nur ein Vampir vorkommt`? Es ist nicht nachvollziehbar für mich.

Wie auch immer: Sie sollten sich jetzt wirklich mal wieder mehr am Riemen reißen, was die Hörspiele und sicherlich auch die Buchvorlagen angeht. So irgendwann reicht es dann einfach nicht mehr, um die Leute zu begeistern, wenn viele solcher Durchschnitts- bzw. Gurkenfolgen kommen. Der Sprecher- bzw. Kindheitsbonus reicht halt irgendwann nicht mehr nach der xten Durchschnittsfolge. Sorry, ich weiß, ich übertreibe es etwas. Aber bei dieser Folge hat mich das Zuhören echt frustriert. Ich wollte zwischendurch schon mal abschalten, weil es so langweilig war. Trotzdem gibt es meiner Ansicht nach noch wesentlich schlechtere Folgen. Daher meine relativ gute Bewertung.

168) Arthur Roberts © schrieb am 29.08.2010 um 20:37:59 zur Folge Stadt der Vampire: @ Mr Murphy #162: Naja, dass der Vampir nichts sagt, muss ja kein Grund sein, ihn zu streichen. Ich denke z. B. ganz spontan an das blaue Phantom im Gespensterschloss, an den Lichtblitz im Karpatenhund oder an das blutrote Phantom in Comic-Diebe. Die sagen auch nichts und dennoch ist ihr Auftreten mystisch, gruselig, gefährlich oder actionreich dargestellt. Entweder durch Geräusche, Musik oder Beschreibung (und zwar durch eine Beschreibung, die gespielt und nicht nur erzählt wird). Und das ist es u. a., was mir bei den (neueren) Folgen fehlt: eine lebhafte Darstellung der Szenen. Ich musste köstlich lachen über Elysias Eintrag, denn genau so geht es mir auch. Früher gab es eine Effektkulisse mit VIELEN Geräuschen, heute wird EIN Geräusch eingesetzt, um eine Szene anschaulich zu machen. Man muss ja nicht einmal auf andere Serien zurückblicken wie z. B. Scotland Yard (m. M. eine der Serien mit der besten Soundkulisse), nein, Europa selbst hat es doch früher vorgemacht: die alten Drei ???, Fünf Freunde oder auch die Prof. Mobilux-Serie von Europa/Playmobil (unheimlich atmosphärisch). Diese dichten Atmopshären erzeugten - im wahrsten Sinne des Wortes - eben den Effekt, dass man wirklich ins Hörspiel eintauchen konnte. Heikedine Körting meinte einmal in einem Interview, sie mache Kopfkino, leider ergeht es mir momentan eher so, dass ich eine Pro7-Nachmittags-Reality-Doku auf Laienniveau höre als großes Kino. Auch bei der Musik könnte man so leicht ein besseres Identifikationsgefühl wie bei den Bohn-Musiken früher schaffen. Dazu muss doch man nur ein Dutzend prägnanter Musiken auswählen und diese regelmäßig wiederkehrend einsetzen anstatt in fast jeder Folge einen Flickerlteppich von neuen unbekannten Musiken einzusetzen. Denn positiv - wie auch hier bei Stadt der Vampire von anderen angemerkt - fallen doch hauptsächlich die Musikstücke auf, die von früher (und damit meine ich jetzt nicht zwingend die Klassiker-Folgen) bekannt sind und die einen gewissen Wiedererkennungswert haben. Und beispielsweise die Assoziation zu einer breits bekannten und als spannend empfundenen Szene herstellen. Ich alte wirklich viel von der Arbet von Europa und den Veranwtortlichen, den Hauptsprechern und RRPs. Aber das Niveau der letzten Folgen muss wirklich deutlich gesteigert werden, denn - wie weiter unten zu Recht geschrieben wurde - pendelt sich die Serie sehr im Durchschnitt ein. Und Durchschnitt sind die Drei ??? doch keineswegs! Und die Bewertung der Arbeit der Verantwortlichen kann doch nun wirklich nicht als Lohn für das viele Herzblut, das die Verantwortlichen nach eigener Aussage hineinstecken, angestrebt sein, oder? Aber ich schweífe ab und das meiste in meinem post ist wohl eher ein Fall für den "Wünsche-Thread".

169) Arthur Roberts © schrieb am 29.08.2010 um 20:43:23 zur Folge Stadt der Vampire: Ups...da ist etwas aus meinem post diesmla MEINER SCHERE zum Opfer gefallen Sollte heißen: ...Und die Bewertung der Arbeit der Verantwortlichen ALS DURCHSCHNITT kann doch nun wirklich...

170) Fusti schrieb am 29.08.2010 um 20:44:38 zur Folge Stadt der Vampire: @ Sophie: Ich wünsche mir halt das non plus ultra, also sehr lange Hörspiele, die dennoch temporeich sind und die sich dadurch auszeichnen, daß sie die Buchvorlagen nicht durch diverse Auslassungen und Verfälschungen verstümmeln und konterkarieren. Und ich denke, daß das ein guter Schreiberling der Hörspielskripte auch mehr oder weniger problemlos leisten könnte.

171) Arthur Roberts © schrieb am 29.08.2010 um 20:53:04 zur Folge Stadt der Vampire: @ Fusti: So eng würde ich das gar nicht Mal sehen, denn warum sollte der eigentliche Plot für eine Hör-Version nicht passend "verfälscht" werden. Im Fall von Stadt der Vampire täte es der Folge m. M. n. gar nicht schlecht, wenn man den Plot beispielsweise umgeschrieben hätte, dass der Vampir immer wieder Mal als Schatten auftaucht, er entweder verfolgt wird, die Spur ins Leere läuft, er nach dem Biss flieht, etc. Warum dann nicht ein paar Szenen dazu schreiben, wenn es der Spannung dienlich ist?
Prinzipiell gebe ich dir Recht, dass ein langes und zugleich temporeiches Hörspiel natürlich das Ziel wäre.

172) Besen-Wesen © schrieb am 29.08.2010 um 21:26:38 zur Folge Stadt der Vampire: Francis hat auch einiges für die Skripte umgeschrieben. Z.B. Damit ein Fragezeichen keine Selbstgespräche führt wärehdn dem was er erlebt, ist noch ein zweiter dabei der im Buch nicht dabei ist. Hat gut geklappt und war der Sache immer sehr dienlich.

173) Fusti schrieb am 29.08.2010 um 21:52:21 zur Folge Stadt der Vampire: Klar, es mag mitunter in Ordnung gehen, eine Veränderung gegenüber der Buchvorlage vorzunehmen. Dennoch sollte dies die Ausnahme sein! Grundlose Änderungen ärgern mich einfach. Als Beispiel möchte ich hier Kelly Madigan nennen. Peters Freundin wird von Herrn Minninger mit aller Gewalt ignoriert, selbst wenn er zu diesem Behufe sinnlose Änderungen vornehmen muß. Beispiele gefällig? Im "Geisterschiff" ist Peter zu Beginn der Folge mit seiner Freundin unterwegs, nicht - wie es uns das Hörspiel glauben machen will - mit Jeffrey. Oder "Gift per E-Mail": Hier stümpert Minninger einen hanebüchenen Plot zusammen, nur um Kelly bloß nicht auftauchen zu lassen. Kelly übernimmt im Buch nämlich den Job bei Sharky und schnüffelt dort herum. Im Hörspiel lädt Sharky hingegen die drei Detektive in seinen Garten ein, wartet ab, damit Justus sein Haus durchsuchen kann und eröffnet den männlichen Jobinteressenten erst dann, daß er sie kategorisch ablehnt, da er nur weibliches Personal einzustellen bereit ist. Warum bitte hat er ihnen das nicht gleich am Tor mitgeteilt? Warum der Umweg in den Garten? Richtig, damit Justus einen Erkenntnisgewinn verzeichnen kann, den in der Vorlage Kelly liefert, mag Sharkys Vorgehen auch noch so unlogisch und dämlich sein. Kelly hier einzubinden hätte nicht mehr Zeit gebraucht, als der nun vorliegende Handlungsstrang. Oder „Geheimnis der Diva“: Peter flüstert seinen Kollegen zu, dass er Sandy kennt. Zumindest mir wäre ein erläuternder Zusatz, woher er sie denn kennt, an dieser Stelle ganz passend erschienen. Aber da Sandy eine Freundin von Kelly ist, „geht das natürlich nicht“… Doch ich schweife zu sehr ab. (Mein) Fazit: Änderungen mögen in Einzelfällen vertretbar oder sogar notwendig sein, aber bitte nur nach sorgfältiger Abwägung - Verschlimmbesserungen sind kontraproduktiv.

174) Darren © schrieb am 29.08.2010 um 22:10:18 zur Folge Stadt der Vampire: Ich hoffe nur, dass Minniger Kelly nicht aus dem namenlosen Gegner streicht. Es wäre zwar möglich, da sie nur einen kurzen Auftritt hat, aber die Auflösung wäre dadurch -mMn - an den Haaren herbeigezogen

175) Fusti schrieb am 29.08.2010 um 23:40:42 zur Folge Stadt der Vampire: @ Darren: Eingedenk der Erfahrungen aus der Vergangenheit würde ich (ergrimmt, jedoch siegesgewiß) sehr hohe Wetten gegen eine Partizipation Kellys abschließen. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, insofern ließe ich mich nur zu gerne eines Besseren belehren.

176) Crazy-Chris schrieb am 29.08.2010 um 23:54:50 zur Folge Stadt der Vampire: Ich muss Fusti schon wieder zustimmen: lange Laufzeiten und "hohes Tempo" bzw. "dichter Spannungsbogen" müssen sich nun ja nicht unbedingt ausschließen. Ätzend wird es ja nur, wenn die lange Spielzeit mit Luft und Gelaber gefüllt ist. Oder wenn - wie hier - eine wichtige Szene rausgekürzt wird, TROTZ insgesamt langer Laufzeit.
Ich weiß auch nicht, ob man solche Mängel alleine dem Herrn Minninger in seiner Funktion als Skript-Autor anlasten kann ? Vielleicht würde es ja schon reichen, wenn man bei Europa etwas mehr Zeit in die Kontrolle investiert, d.h. dass eine dritte Person die Buchvorlage mit dem Skript vergleicht und solche Unstimmigkeiten aufdeckt.

177) Daniela schrieb am 30.08.2010 um 10:20:27 zur Folge Stadt der Vampire: Ich habe Stadt der Vampire gestern auf einer seeehr langen Autofahrt gehört. Nachdem ich fertig war, habe ich mir die restlichen andertalb Stunden gedanken drüber gemacht, weil es mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Die Folge war gut gemacht. Trotzdem stellte sich so ein enttäuschtes Gefühl ein. Warum? Weil die Handlung mal wieder an den Haaren herbeigezogen war. Die drei ??? sind schön charakterisiert, aber an was als letztes gedacht wurde, war wohl das Motiv für die Tat. Ich glaube nicht, daß irgendjemand Menschen im Dorf betäuben, verletzen und mit Schweineblut begießen würde (zusätzlich die Maskerade als Fledermaus), nur um an einen Spruch zu kommen, der sowieso für alle lesbar an der Wand hängt. Warum nicht ein Einbruch bei einer blinden alten Frau (oder Mann), der dann über seine Möbel und die herumliegenden alten Familienalbe fällt. Wenn es in der Stadt mehrere solcher Einbrüche gab, ist das doch Aufhänger genug. Ich hab mir auf jeden Fall die Fahrt damit vertrieben, eine komplette Ersatzstory zu entwerfen und hatte da auch Spaß dabei :) Trotzdem will nicht in meinen Kopf, warum Menschen, die damit ihr Geld verdienen (Autoren, Lektoren etc..) und das mit dem Schreiben sicher besser können als ich, ihre Geschichten nicht noch ein paar mal (mehr) Überdenken und Testlesen lassen. Daniela (hin- und hergerissen)

178) Mojim © schrieb am 30.08.2010 um 10:28:44 zur Folge Stadt der Vampire: Sehr wahrscheinlich ist es doch so, dass die Verantwortlichen in der Produktion sich weder das fertige Skript vom Minninger in seiner Gesamtheit durchlesen, noch ihr fertiges Hörspiel selber mal in Sesselatmosphäre anhören. Dann würden sie nämlich merken, dass der gemütliche Sessel plötzlich ganz unbequem wird, da ihr Produkt einfach nicht zündet. Im Studio zuvor wurde mal schnell Seite für Seite, und Take für Take durchschlawienert. Man kann es ja! Über Jahrzehnte bewiesen. Was hat man nicht für tolle Sprecher (hat man wirklich!). Und das tolle Logo vorne auf der Kassette/CD. Das strahlt so schön in die Vergangenheit. Aber das Jetzt? Das jetzt nennt man Amtsmüdigkeit. Aber die dort an den Reglern, die sind drei??- das ist das Problem- die gehen nicht von der Leine- das ist so schade, ein großes Ego-Problem zu Lasten der vielen Fans. Wenn ich zwei Wünsche hätte wären es diese: 1. Lieber Kosmos Verlag, lass den Schreiberlingen die Freiheit über ihr Werk. (Titel, Seitenzahl, Inhalt). Dann werden die Fälle wieder stimmiger und origineller. 2. Lieber Europa Verlag, bitte schick wenigsten ein wenig frischen Wind an die Regler. So ne kleine Briese vielleicht. Das kann nicht schaden.

179) JackAubrey © schrieb am 31.08.2010 um 16:45:07 zur Folge Stadt der Vampire: Den Hörspielen von heute fehlt einfach jegliche Professionalität. Habe gestern "...und der gestohlene Preis" gehört, eine perfekte Folge, trotz der nicht ganz perfekten Vorlage. Zum Skriptschreiben reicht es eben nicht aus einfach nur ein Fan zu sein, so etwas muss man lernen, das ist ein Handwerk, dass offenbar niemand mehr bei Europa versteht. Auch wenn "Millionen anderer Meinung sind"

180) Nostigon © schrieb am 01.09.2010 um 14:09:52 zur Folge Stadt der Vampire: Hallo zusammen, gestern habe ich "Stadt der Vampire" gehört. Hier mein erster Eindruck: Insgesamt finde ich, dass das Hörspiel eines der besseren der letzten Zeit ist. Mir gefällt die teilweise düstere Atmosphäre. Gut finde ich auch, dass die drei mal wieder richtige Detektivarbeit leisten. Sie überwachen, recherchieren und kombinieren. Allerdings gibt es aber auch einige Kritikpunkte. Die Auflösung ist zu großen Teilen natürlich schon sehr früh vorhersehbar, kommt mir aber auch etwas zu oberflächlich daher(Warum inszeniert Miles eine Vampirgeschichte, wenn die ganzen Hinweise doch mehr oder weniger frei zugänglich sind? Was ist das Motiv von Miles, will er nur seinen "Sohn-Status" aufgeben?) Sicherlich hätte man diese noch etwas ausbauen und dafür einige Längen aus dem Hörspiel streichen können (z.B. Donner- und Blitzabstände zählen). Was mich die ganze Zeit gestört hat, ist die Aussprache des Gasthauses. So wie es ausgesprochen wird, scheint die Schreibweise so zu sein: Golden Bär. Müßte aber eigentlich "Goldener Bär" oder "Golden Bear" sein und dann auch entsprechend ausgesprochen werden, oder? Wie ist das denn im Buch, welches ich ja nicht gelesen habe, geschrieben? Nostigon

181) jupstus © schrieb am 01.09.2010 um 19:55:35 zur Folge Stadt der Vampire: Jetzt hab ich mir mal den gesamten Vampier- Tread durchgelesenen und komme zu dem Fazit: Zunehmend dünne Atmosphäre und Geräuschkulisse: Seit der Folge 125 werden die Geräusche immer leiser und kaum noch wahrnehmbar(höre Pier Szene). Besonders schlimm ist es seit die Dame Wanda Osten die Geräusch Untermalung übernommen hat. Fehlende Professionalität: DDF ist ein Selbstläufer. Der Fan kauft sich die Folge der Sammlung halber. Studio Körting/Europa weiss das und daher die mangelnde Sorgfalt. Die drei Protagonisten könnten in einer Folge über 60 min. in der Zentrale sitzen Chips und Kuchen laut schmatzend essen und sich über die letzte Flasche Kola streiten, der Fan würde die Folge kaufen, da die Sammlung unvollständig wäre. So kommen wir zum nächsten Punkt, das sich mit der Professionalität überschneidet, dem Overacting der auptacteure. Das Problem liegt in den Live-Auftritte, da dort Overacting meist durch die Zuschauern frenetisch bejubelt wurde. Dort hatte es seine Daseinsberechtigung, im Studio aber ist es völlig deplatziert. Nun Gegen Vorlagen der Bücher kann man nichts machen wenn das Buch eine Sportfolge ist dann kann man keine mystery Geschichte daraus zaubern. Zu den Kürzungen der Bücher kann ich nichts sagen, da nur Audio Konsument. Was fehlt noch, Minninger und Körting. ladies first: Bei den ganzen öffentlichen Verlautbarungen der Dame hat man das Gefühl, sie produziere die drei Fragezeichen für kleine Kinder, was in letzter Zeit an der Intonation des Erzählers zu hören ist. Tatsache ist aber, dass es sich um ca. 30 Jährige handelt. André was ist denn überhaupt seine Aufgabe im Studio?

182) guru01 © schrieb am 01.09.2010 um 21:22:31 zur Folge Stadt der Vampire: @jupstus.Ist das eine rethorische Frage ? Anfre ist/war für das Hörspielskript zuständig. Früher war es Francis (pseudnym)

183) schilvi © schrieb am 02.09.2010 um 13:51:53 zur Folge Stadt der Vampire: Ich kenne das Buch zwar nicht, aber ich habe das Gefühl dass die Schwächen des Hörspiels hauptsächlich an der Geschichte liegen (entnehme ich jetzt mal den eher mäßigen Buchrezensionen hier)... von der Sprecherleistung und den Effekten her bin ich doch recht begeistert auch wenn mir einige Fehler aufgefallen sind: -soweit ich verstanden habe ist der Sarg noch völlig intakt, was ich mir nach 106 Jahren echt nicht vorstellen kann! Da wäre schon was von dem Holz vermodert. Dass das Skelett noch ganz vorhanden ist akzeptiere ich mal. Hätte ja grade noch gefehlt, dass der Körper (also Fleisch und so) noch ganz da ist! -und werden Gräber nicht normalerweise nach dem der Sarg im Grab ist mit Erde aufgefüllt (so hab ich das zumindest von den Beerdigungen, auf denen ich war, in Erinnerung!). Aber Justus steigt einfach ins Grab und zwar relativ tief, da er allein nicht rauskommt(naja, bei Justus mag das nichts besonderes sein, aber trotzdem) und das kann ich mir echt nicht vorstellen, dass zwischen Sarg und Grabplatte einfach NICHTS ist. so ist kein normales grab!! In anderen Kriminalfällen muss da auch erst ewig rumgebuddelt werden, bis man da mal an den Sarg rankommt! -Wozu sind die drei ??? eigentlich nochmal nach Rocky Beach gefahren? Das fand ich schon ein bisschen merkwürdig. - auch der Anfang: die wollen zelten fahren, HUCH es regnet (dass es sowas wie Wetterbericht gibt ist nach Kalifornien anscheinend noch nicht durchgedrungen...) und Lust auf Dosenfutter haben sie auch nicht. Also ich an der ihrer Stelle hätte das Zelten einfach verschoben, wenn das Wetter zu scheußlich dafür ist! aber trotzdem, um noch was positives zu sagen: das alles sind wohl Fehler des Buches, und die Umsetzung als Hörspiel ist doch recht gut :) P.S. wenn jemand antworten auf meine Fragen/Kritik hat, würd ich mich sehr freuen :))

184) Josuah Parker © schrieb am 02.09.2010 um 14:54:22 zur Folge Stadt der Vampire: @ schilvi Also das Grab mit dem Skelett ist im Buch schon offen, was im Hörspiel wohl nicht wirklich erwähnt wurde (hab den Abschnitt leider schon nicht mehr in Erinnerung). Was das Zelten angeht, so wird auch das im Buch am Anfang durchaus umfangreich beschrieben und das einsetzende Gewitter war so glaub ich nicht vorhersehbar.

Darüber hinaus wird im Buch auch etwas mehr zum Drahzieher des Übels geschrieben, so dass man am Ende etwas mehr Profil von ihm hat, der Vampir taucht tatsächlich einmal auf (recht unheimliche Szene im Buch), auf die Bibelsprüche wird etwas näher eingegangen, die Szene in der der Sarg des "Vampirs" gefunden wird ist umfangreicher, durchaus spannender & stimmungsvoller und einige Schlüsse & Analysen der Drei finden sich ausschließlich im Buch. Wie man es schafft bei der Laufzeit so viel wegzulassen, ist mir wirklich ein Rätsel.

Nicht das die Folge in Schriftform sonderlich vom Hocker reißt, aber SdV ist für mich eines der Hörspiele, bei denen es sich durchaus lohnt das Buch zu kennen.

Gruß Josuah Parker

185) 2cent schrieb am 06.09.2010 um 15:32:29 zur Folge Stadt der Vampire: Ich muss den Kritiken hier anshcließen - leider! Und das eben nicht nur auf Stadt der Vampire bezogen sondern auf die Gesamtperformance der Hörspielserie in letzter Zeit. Es fehlt zunehmend der Pepp! Tempo schein ein Fremdwort geworden zu sein. Man scheint auch nicht mehr wirklich über eine spannende Abfolge der Geschehnisse nachzudenken. Was mich aber am meisten stört: Die ganze Serie ist zu einem einzigen Zitat geworden. Da kommt nichts Neues mehr. Teilweise kann ich die nächsten zwei Minuten eines Hörspiels vorsprechen, ohne es jemals gehört zu haben. Es ist nichts zu sagen gegen ein kunstvoll eingestreutes "spezialgelagerter Sonderfall" oder den berühmten Abschlusslacher. Aber man kann es damit auch übertreiben - und es leidet dann die Story, die komplett ohne Motivation dahingekleckert wird. Schade, auf die VÖ-Termine freue ich mich lange nicht mehr so sehr, wie das noch vor einiger Zeit der Fall war. Und es gab durchaus Highlight-Folgen auch unter Neueren (wie auch schlechtes unter den alten). Rauft euch mal wieder zusammen bei Europa, zieht weniger vor Gericht und erinnert euch mal wieder an eure (sehr) treue Fanbasis!

186) FlukeSkywater © schrieb am 06.09.2010 um 21:52:54 zur Folge Stadt der Vampire:
Viele Hörspiele der letzten Zeit wirken leider wie lieblos hingerotzt. Die Sprecher gefallen sich in Overcating oder Selbstironie, Soundeffekte und Hintergrundgeräusche sind so gut wie nicht mehr vorhanden, der Sprecher ergeht sich in endlosen Monologen. Man stelle sich z.B. einmal die Szene aus dem Bergmonster vor, in der Bob von demselben vermöbelt und in die Felsspalte geworfen wird. Im Hörspiel von 1980 ist die knisternde Spannung fast mit Händen zu greifen, als Kind habe ich damals um ein Haar in den Sessel gebissen. Und was würde man heute daraus machen? Thomas Fritsch würde uns in salbaderndem Ton erzählen: "Bob beugte sich vor und sah, dass unten auf dem Boden der Spalte noch Schnee lag. Da erhielt er plötzlich einen Schlag in den Nacken und verlor vorübergehend das Bewusstsein. Erst nach einigen Minuten kam der dritte Detektiv wieder zu sich ... usw. usw. blablabla." Europa scheint langsam den Unterschied zwischen einem HörSPIEL und einem HörBUCH zu vergessen. Sollte sich diese besorgniserregende Abwärtstendenz nicht sehr bald umkehren, wird man die weitere Fortdauer der Serie in absehbarer Zeit in Frage stellen müssen.

187) Sokrates © schrieb am 07.09.2010 um 09:10:18 zur Folge Stadt der Vampire: "... und erinnert euch mal wieder an eure (sehr) treue Fanbasis!". Die Crux (?) #1 an der Sache ist aber, dass gerade diese (fast blinde o. hier besser taube) Treue genug Umsatz generiert, um bei EUROPA zu der Überzeugung zu gelangen, dass eigentlich NIX geändert werden müsste! Crux #2, dass die einzige Veränderung, die wirklich frischen Wind in die verstaubten Gewohnheiten brächte, der Austausch der veralteten u. m.E. unglaubwürdigen (Haupt-)Sprecher durch unverbrauchte wäre - und genau DAS von den "treuen" Fans nicht mitgetragen würde.
Ergo: Ändert E. nix, wird zwar weiter gemosert, aber "wie blöd" gekauft; ändert E. was, werden die Hsp. mglw. wieder besser, aber "keiner" kauft sie mehr. Was also würdert ihr an Stelle des Verantwortlichen bei E. tun!? Btw.: E. ist ein kommerzielles Unternehmen, das nicht vorrangig dazu da ist, Fans glücklich zu machen, sondern Gewinn. Sad but true.

188) Sophie schrieb am 07.09.2010 um 17:17:00 zur Folge Stadt der Vampire: @FlukeSkywater: Dein Kommentar mit dem Hörbuch bringt es auf den Punkt, finde ich.

@Sokrates: Ich gehöre auch zu den Leuten, die der Meinung sind, dass die Hauptsprecher nicht mehr immer völlig glaubwürdig rüberkommen. Die Hauptprobleme der neueren Folgen sind m.E. aber nicht die Hauptsprecher, sondern andere Dinge, die schon mehrfach hier genannt wurden. Auch "Stadt der Vampire" zeigt sehr anschaulich, dass die wesentlichen Probleme nicht bei den Hauptsprechern liegen.

189) Nostigon © schrieb am 10.09.2010 um 09:17:02 zur Folge Stadt der Vampire: @ Sokrates (187): Hallo zusammen, ich muss Sokrates absolut recht geben und kann mich da (leider) auch nicht ausnehmen. Irgendwie habe ich mir immer alle Folgen gekauft, obwohl ich meistens von der Vorgängerfolge enttäuscht war (Stadt der Vampire fand ich aber mal wieder etwas besser, siehe auch 180). Man gibt halt die Hoffnung nicht auf ;-) Aber was soll man machen? Wenn ich mir keine Folgen mehr kaufe, weiß ich ja nicht, wie sie sind...Na ja, greife seit einem halben Jahr wieder auf ein altbewertes System zurück. Ich wechsle mich beim Kauf mit meiner Schwester ab und wir tauschen dann. So haben wir das früher auch gemacht. Vielleicht führt der damit verbundene "Umsatzeinbruch" zu einem Umdenken ;-)

190) MelGsBlog © schrieb am 17.09.2010 um 12:38:17 zur Folge Stadt der Vampire: "Dorf des Vampirs" ;o) fand ich persönlich toll. Es mag daran liegen, dass ich die Bücher nicht lese, dass ich so viele Logikfehler, etc. nicht sehe. Oder dass Teile der Story fehlen sollen... Ich bin und bleibe ein Kassettenkind und will mir den Spaß an den Kassetten nicht von den Büchern kaputt machen lassen. Obwohl... Um mal eine von Peters Panikattacken ausführlicher mitzukriegen... *ggg* Hauptsächlich höre ich die Kassetten auch nur wegen der Sprecher! Und bei dieser Folge ist mir die Geschichte so was von egal, weil ich endlich wieder ein paar der alten Hasen hören kann. Gustav A. Artz zum Beispiel oder Eckart Dux (Liebes Europa-Team, ist das mit der Schreibweise sooo schwer? Wer schreibt bei euch die Listen? Cherno 'Fobabrey' oder wie der heißt? Was kommt in der nächsten Hülle? "Wafzeck"? 8oO Nix für ungut!) Was mir zuerst auffiel, war "endlich wieder Lili Draeger!". Ich finde die dritte Generation der Draegers einfach toll. Fast noch besser als Sascha und Kerstin damals. Es ist nur wahnsinnig schade, dass man von ihr, Florentine, Harvey und Phillipp so wenig hört. Das 5. Kind Kerstins scheint sich noch nicht in ein Studio verirrt zu haben, oder täusche ich mich da? Zuerst dachte ich wirklich "Hammer! Kerstin, die Zwote". Nach ein paar Sätzen war es ganz klar Lili. ;o) Dann noch weitere tolle Sprecher. Sascha Rotermund darf sich von mir aus gerne ganz in der Villa Körting einnisten. ;o))) Zur Folge selber möchte ich, dass ganz dick und fett mit (blut)roter Farbe im Kalender markiert wird, dass Justus mal zugibt, dass Peter "im Grunde genommen so ein schlaues Kerlchen" ist und kein cranielles Vakuum! Und endlich ein gelungener Schlusslacher, bei dem man wirklich mal mitlachen kann! Toll!

191) Benepaul schrieb am 25.09.2010 um 09:30:58 zur Folge Stadt der Vampire: Ich habe zu dieser Folge und auch zu vielen anderen Folgen die Kommentare gelesen und stelle fest, dass die Geschichten leider nicht mehr aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen gesehen werden. Einige werden so in der Luft zerissen, dass man sogar die Serie in Frage stellt. Vorsicht bitte!! Meine Kinder (9 und 12 Jahre alt) sind begeistert von den Folgen. Sie hören gespannt zu und freuen sich unwahrscheinlich auf die kommende Geschichte. Ich finde, man sollte die Kirche im Dorfe lassen und die sog. Logikfehler, usw. nicht so hoch bewerten. Die Drei ??? sind und bleiben Kinder- bzw. Jugendgeschichten und solange sie Kinder und Jugendliche begeistern ... - also bleibt fair! Ich habe eben das Interview mit Andre Marx gelesen. Auf die Frage, ob er für Kinder oder Erwachsene schreiben würde, konnte er keine richtige Antwort geben. Da merkt man, wie sehr einer der besten ???-Autoren verunsichert ist. Ich hoffe, dass er irgendwann mal sagen wird: "Ich schreibe sie für Kinder und Jugendliche. Falls sie dann auch von Erwachsenen gemocht werden, ist es schön, aber für mich nicht so wichtig!" Übrigens spricht er auch von dem Problem, Bücher gut in ein Hörspiel zu übertragen.

192) Das kleine Nebelphantom schrieb am 26.09.2010 um 22:00:36 zur Folge Stadt der Vampire: Ich finde, Benepaul (191) hat Recht; obwohl ich in dieser Folge etwas schade fand, wie die Vampirgeschichte dann ein bisschen zur Nebenhandlung wurde in der Auflösung, fand ich jedenfalls. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mit den letzten Folgen jenseits Feuermond eigentlich ziemlich zufrieden bin, fand die alle nicht schlecht.

193) Friday © schrieb am 10.10.2010 um 20:28:53 zur Folge Stadt der Vampire: Wenn man sich dieses Hörspiel anhört, muss man unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass bei einer drei ??? Folge der Gegenwart inzwischen der Weg das Ziel ist. Damit meine ich: Statt aif eine logische und nachvollziehbare Auflösung am Ende des HSPs zu warten, sollte man lieber die Stimmen der drei Detektive und die Atmosphäre des altbewährten, monotonen Konzeptes geniessen...
Haha, Spass beiseite! Hat man früher noch spannende, gruselige und logische Hörspiele dieser Serie geboten bekommen, helfen einem jetzt wohl nur noch Nostalgie und Kindheitserinnerungen dabei , die Handlungen neuer Geschichten mit Interesse zu verfolgen.
"Stadt der Vampire" ist ein typisches Beispiel dafür, was man bei der Produktion einer drei ??? Folge alles falsch machen kann: Das geht schon los beim Titel der Folge, der den Hörer leicht in die Irre führt und völlig falsche Hoffnungen erweckt. Dann verlieren sich die Fihuren in endlosen Dialogen, deren eigentlichen Inhalt man problemlos auf 5 oder 6 Sätze kürzen könnte, stattdessen wird minutenlang um den heissen Brei herumgeredet, siehe die Szene, in der Josy die drei Detektive über die Geschehnisse in Yonderwood aufklärt. Getoppt wird das Ganze nur durch die beiden Szenen im Gasthaus von Yonderwood, wenn alle verbliebenen Dorfbewohner alles gesagte der drei Detektive nochmal wiederkäuen. So entgehen wir zwar einem berüchtigten Justus Jonas Monolog, jedoch fand ich es reichlich albern, dass sämtliche Protagonisten sich wie Papageien benehmen und alles nachplappern.
Wer jetzt voller Spannung auf den Auftritt eines Vampires wartet, wird leider enttäuscht: Es gibt keinen! Dieser wurde aus dem Hörspiel rausgestrichen, da er im Buch kein einziges Wort sagt.
Abgeschmeckt wird das Ganze mit halbherzigen und schlechten Sprecherleistungen. Nichts gegen Namen wie Eckart Dux, Klaus Dittmann und Gustav Adolph Artz, genannte Herren können in dieser Folge jedoch nicht ihr ganzes Können abfahren, es beschränkt sich auf das erwähnte nachbrabbeln. Lili Draeger ist n.m.M. der auditive Tiepunkt des Hörspiels, ihre Darbietung ist eher nervig und langatmig und wenn sie grad nicht wiederholt erwähnt, wie peinlich alles in Yonderwood ist, beschränken sich ihre Äusserungen auf ihre Ängste und Unsicherheit.
Sagt die Grossmutter von Josy in der Buchvorlage eigentlich auch kein einziges Wort oder wurde fürs Hörspiel auf eine Sprecherin für diese Rolle einfach verzichtet? Ist ja fast so gut wie die Darbietung von Bob´s Mutter im Vorgängerhörspiel "Geheimnis der Diva", die Stumm neben Bob´s Bett steht und ihm den Telefonhörer wortlos hinhält! Armes EUROPA...
Einzig Gerd Baltus ist für mich ein Lichtblick, den der von ihm dargestellte Pfarrer ist das Highlight der Folge und für den einen oder anderen Schmunzler gut!
Was hat Josy ihrer Mutter eigentlich so dringend im Laden zu helfen? Bei grad noch 10 verbliebenen Einwohnern in Yonderwood, ist ja kein Ansturm auf den Laden zu erwarten.
Mehr gibt es über diese Folge eigentlich nicht zu sagen, ohne dass ich die Worte meiner Vorredner wiederholen würde. Das Hörspiel krankt an den selben Symtomen wie unzählige ander Hörspiele davor: Verlaberte Dialoge, hanebüchene Story gepaart mit unlogischem Vorgehensweise des Täters, eine Spur Kommissar Zufall zuviel( Peter lehnt sich zufällig gegen den Hebel der den Geheimgang öffnet) und eine viel zu schnelle Auflösung! "Stadt der Vampire ist für mich der derzeitige Höhepunkt der Langeweile, die einem ein drei ??? Hörspiel bieten kann! Wie gesagt, der Weg ist das Ziel. Wer diesem Hörspiel etwas abgewinnen will, verlasse sich auf die altbewährten Zutaten "Vertraute Stimmen" und "Klassische Ermittlungen der drei Detektive", mehr gibt es leider nicht her...
Note: 2 von 10 Punkten!

194) Mr. Murphy © schrieb am 11.10.2010 um 00:11:41 zur Folge Stadt der Vampire: Hier zwei interessante Kritiken aus einem anderen Forum. Leerzeichen wegmachen. www.hoerspiele. de/hoerspiele/kommentare/kommentar_template. asp?kat= hsp&ID=22492&hspID=12620 sowie diese hier: www.hoerspiele. de/hoerspiele/kommentare/kommentar_template. asp?kat=hsp&ID=22641& hspID=12620

195) Friday © schrieb am 11.10.2010 um 00:27:11 zur Folge Stadt der Vampire: Der letzte Link ist ja lustig. Hab das nicht gelesen, aber immerhin ist sich der Verfasser mit mir in dem Punkt einig, dass die Dorfbewohner den Justus-Monolog übernehmen

196) Zuffi schrieb am 11.10.2010 um 12:01:48 zur Folge Stadt der Vampire: Da muss man eigentlich sagen: zweifach verpasste Chance. Verpasste Chance bzgl. des Buches und einer spannenden Geschichte, dass das Thema besser umgesetzt werden kann, zeigt schon die tolle Fanstory "Das Waldgrab" von 2006...und das in diesem März erschienene Hörspiel "Team Undercover 4 - Die Nacht des Vampirs". Hätten sich Autor des ???-Buchs und Macher des ???-Hörspiels da mal nur ein Vorbild genommen...

197) Isabel schrieb am 11.10.2010 um 18:58:23 zur Folge Stadt der Vampire: 193) Friday © schrieb am 10.10.2010 um 20:28:53: Sagt die Grossmutter von Josy in der Buchvorlage eigentlich auch kein einziges Wort oder wurde fürs Hörspiel auf eine Sprecherin für diese Rolle einfach verzichtet? - Das ist einer der Punkte, die mich an diesem Hörspiel mit am Meisten gestört haben. Ich habe vorher das Buch gelesen und wusste somit, dass es die Großmutter wirklich gibt (denn da sagt sie schon ein paar Sätze) - nichtsdestotrotz kam mir das ständige Gerede über die gute Frau, ohne dass sie selbst jedoch in Erscheinung tritt, doch ein wenig suspekt und unheimlich vor. Ohne die Buchlektüre hätte ich darauf getippt, dass es besagte Großmutter in Wirklichkeit nicht gibt und sie nur durch Josie 'am leben erhalten' wird...ganz 'Psycho'-mäßig also

198) Explorer schrieb am 15.10.2010 um 00:14:14 zur Folge Stadt der Vampire: Ich teile die Meinung der meisten hier.. Es ist vorbei mit der Serie. Und ja..man müsste mal das Personal wechseln um frischen Wind in die Sache zu bekommen. Sowie so gehen mir Folgen a la Stadt der Vampire, Nebelberg, Versunkenes Dorf auf die Nerven. Das ist ein total untypisches drei ??? Feeling in diesen Folgen. Ich glaube in solchen Folgen immer, dass Kalifornien voll von düsteren, unheimlichen Landstrichen ist, in den Hinterwäldler in kleinen Dörfern leben die aus der Zeit des Mittelalters gekommen zu sein scheinen. Ich hab hier immer son richtig europäisches und kein amerikanisches Feeling. Woanders würde das sicher gut klappen aber nicht in dieser Serie. Hut ab an die Sprecher die nach so langer Zeit immer noch dabei sind, allerdings halte ich genau das für einen Fehler. Aber ich habe es schon einmal woanders geschrieben: Für mich hab ich mit der Serie schon abgeschlossen. Die 150. Folge wird für mich definitiv die letzte sein. Als netter Abschluss eine Sonderfolge a la 3 MC's und ne gerade Zahl.^^

199) Laflamme © schrieb am 15.10.2010 um 00:45:45 zur Folge Stadt der Vampire: 198 Anmerkung: Das versunkene Dorf spielt in Oregon.

200) titus.fi schrieb am 17.10.2010 um 22:02:45 zur Folge Stadt der Vampire: Ich muss es einfach mal sagen: Diese Geschichten von Marco Sonnleitner sind echt das letzte. Einfach nur knochentrocken, an den Haaren-herbeigezogene und noch nicht mal spannende oder gruselige Storys! Am Anfang fand ich sie ja noch ganz gut (sprich: Gefährliches Quiz, Panik im Park, Schwarzer Skorpion), aber so einen Müll (sorry, aber muss ich so sagen) wie "der Tote Mönch", "Haus des Schreckens" oder wie hier jetzt "Stadt der Vampire" ist einfach nur Stoff, um die Serie aufrecht zu erhalten. Ich mag Die drei ??? wirklich gerne und gibt und gab immer wieder gute Geschichten, aber bei so etwas könnte ich kotzen. Herr Sonnleitner, ich finde sie sind ein guter Autor, aber nutzen sie ihre Kreativität um spannende und gut durchdachte Geschichten zu schreiben und nicht von irgendwelchen verlorenen Schätzen zu erzählen!

201) Das kleine Nebelphantom schrieb am 18.10.2010 um 22:03:05 zur Folge Stadt der Vampire: zu 200): Echt? Ich fand das Haus des Schreckens und den Toten Mönch definitiv besser als z.B. Gefährliches Quiz. Da fragte ich mich nämlich, wie man so einem stotterndem, unverständlichen "Quizmaster" überhaupt einen Job geben könnte und die ganze Inszenierung fand ich da auch nicht sehr geglückt, und bei Panik im Park hätte ich jedenfalls nicht gleich Quarantäne verhängt ;)

202) titus.fi schrieb am 18.10.2010 um 22:38:52 zur Folge Stadt der Vampire: Aber findest du die Romane von Marco Sonnleitner wirklich überzeugend? Wenn ich eine CD mit seiner Geschichte höre, muss ich mich wirklich damit quälen diese zu ende zu hören!

203) Jona © schrieb am 18.10.2010 um 22:41:46 zur Folge Stadt der Vampire: Marco Sonnleitner hat genauso wie andere Autoren gute und schlechte Folgen. Haus des Schreckens war zum Beispiel ein sehr gutes Buch! Auch Schrecken aus dem Moor, Zwillinge der Finsternis oder Im Netz des Drachen fand ich auch gut. Insofern er kann gute Bücher schreiben. Er hat auch schwächere Folgen, aber die hat ein Andre Marx auch gehabt.

204) titus.fi schrieb am 23.10.2010 um 14:33:00 zur Folge Stadt der Vampire: Mich würde interessieren welche Folgen von Andre Marx du schlecht fandest?

205) Crazy-Chris schrieb am 23.10.2010 um 15:35:25 zur Folge Stadt der Vampire: Naja, nur weil ein Hörspiel basierend auf einem Sonnleitner-Buch quälend ist, muss für die Buchvorlage ja nicht zwingend das gleiche gelten. Ich sehe das schon ganz ähnlich wie Jona - Sonnleitner hat auch ein paar sehr gute Bücher geschrieben, ein paar mittelmäßige und ein paar schlechte. Und auch ein Andre Marx hat gelegentlich mal daneben gehauen, zumindest für meinen Geschmack.

206) JackAubrey © schrieb am 23.10.2010 um 17:34:39 zur Folge Stadt der Vampire: Mein Problem mit Sonnenleitner ist, dass er nicht wie selbst die Klassiker Autoren mal eine schlechte Folge schreibt, sondern die Qualitätsmängel bei ihm ähnlich wie bei BJHW kronisch sind, weil sie aus einem grundsätzlichen Unverständnis der Serie resultieren, dass er auch zum Beispiel in seiner Fragebox immer wieder erkennen läßt. Es reicht eben aus, sich mit einem mehr oder weniger spannenden Aufhänger in die Geschichte treiben zu lassen, und dann irgendein Ende zu erfinden, bevorzugt mit aberwitzigen Verwicklungen und undurchdachten Kriminalgeschichten - da erfordert auch eine Jugendbuchserie mehr Niveau! Zu Andre Marx: Da fallen mir gleich einige schlechte Folgen ein: zum Beispiel der vielgelobte Nebelberg: fängt TOP an und endet in einer wirklich hanebüchenen Auflösung, oder "Nacht in Angst", eine Geschichte, die alles mögliche ist, aber keine Drei ??? Folge...

207) Crazy-Chris schrieb am 23.10.2010 um 18:29:06 zur Folge Stadt der Vampire: Also ich kann bei Sonnleitner weder chronische Qualitätsmängel erkennen, noch ein grundsätzliches Unverständnis der Serie. Das wäre schon ein recht harter Vorwurf. Er hat gute und schlechte Bücher geschrieben, wie alle anderen Autoren auch.
Zum Thema Marx - die beiden genannten "Nacht in Angst" und "Nebelberg" finde ich persönliuch beide sehr gut. Ich finde eher solche Geschichten schlecht, in denen die drei vorsätzlich für einen "Tarnfall" engagiert werden, der von irgendwas ablenken soll (z.B. bei "Poltergeist". Oder wenn das Engagement nur dazu dient, dass die drei irgendwas hanebüchenes bezeugen sollen (Villa der Toten).

208) Jona © schrieb am 23.10.2010 um 19:02:40 zur Folge Stadt der Vampire: @204 Zum Beispiel "Das schwarze Monster", "Villa der Toten" oder "Geheimsache UFO"

209) Besen-Wesen © schrieb am 23.10.2010 um 19:11:51 zur Folge Stadt der Vampire: Wenn es um die subjektive Bewertung von Folgen anderer Autoren (hier AndrĂ© Marx) geht, wäre das entsprechende Autorenforum wohl der bessere Ort.

210) Arbogast © schrieb am 23.10.2010 um 19:27:50 zur Folge Stadt der Vampire: Chronische Qualitätsmängel sowie grundsätzliches Unverständnis hinsichtlich der Reihe wären nicht nur ein ziemlich harter Vorwurf - sie SIND ein harter Vorwurf. Nichtsdestotrotz stimme ich JackAubrey 100%ig zu.
Ein Vergleich mit André Marx ist - wenigstens mir - nicht möglich. Eine solche finde ich auch unergiebig, da zwischen beiden (meiner Meinung nach) WELTEN liegen. Sorry, aber ich kenne keine Geschichte von Herrn Sonnleitner, die wirklich top wäre. Die meisten sind furchtbar und unsinnig. Wie "Stadt der Vampire". Und einige wenige sind weniger hanebüchen. Mehr Lob ist mir leider nicht möglich. Aber vermutlich ist das (eben auch) eine Frage des persönlichen Geschmacks und der eigenen Erwartungshaltung. Es ist ja schön, daß es Leute gibt, denen diese Art von Geschichten gefällt...

211) Crazy-Chris schrieb am 23.10.2010 um 22:40:48 zur Folge Stadt der Vampire: Ja, mit dem Geschmacks"argument" kann man ja nahezu alles argumentieren. Ich finde z.B. einige Sonnleitner-Bücher sehr gut, beispielsweise "Geheime Treppe" oder "Fels der Dämonen". Letztere muss sich gegen das Marx-Highlight "Toteninsel" nicht verstecken. Und meine Erwartungshaltung ist ja auch nicht vom Autor abhängig, sondern gleich gegenüber allen Autoren. Und da schneidet Sonnleitner jetzt insgesamt (!) nicht besser oder schlechter ab als andere.

212) Arbogast © schrieb am 23.10.2010 um 22:51:11 zur Folge Stadt der Vampire: Es bleibt doch jedem unbenommen, die Geschichten von Herrn Sonnleitner zu mögen, vielleicht obwohl, vielleicht gerade weil sie zum Teil so hanebüchen sind. Man MUSS darin jedoch nicht übereinstimmen. In meiner Bewertung schneidet er jedenfalls SEHR WOHL deutlich schlechter ab als die anderen Autoren (vor allem André Marx). Es gibt kein Argument, das mich vom Gegenteil überzeugen könnte.

213) Crazy-Chris schrieb am 23.10.2010 um 22:55:12 zur Folge Stadt der Vampire: Naja, ich habe durchaus den Eindruck, dass gegenüber den Sonnleitner-Folgen eine gewisse Voreingenommenheit herrscht. Frei nach dem Motto "weil nicht sein kann was nicht sein darf". Sieht man auch jedesmal bei den Neuankündigungen, da weiß ja jeder schon vorher dass diese und jene Folge keinesfalls gut werden kann... uind sowas finde ich gleichermaßen unpassend wie unreflektiert.
Ebenso unreflektiert finde ich es, wenn nur aufgrund des Hörspiels Rückschlüsse auf das Buch gezogen werden... denn in letzter Zeit liegt es auch gerne mal an Europa, wenn ein Hörspiel nicht so gut ist wie es sein könnte. Da sollte man dann schon etwas exakter unterwegs sein und sowas nicht dem Buchautor in die Schuhe schieben.

214) Mr. Murphy © schrieb am 23.10.2010 um 23:30:29 zur Folge Stadt der Vampire: Die Diskussion gabs doch schon mal vor ein paar Wochen in einem anderen Forum...

215) JackAubrey © schrieb am 23.10.2010 um 23:38:29 zur Folge Stadt der Vampire: @crazy chris: Eine gewisse Voreingenommenheit gegenüber einem Autor ist ja auch nichts schlimmes, sondern nur normal. Wenn ich morgen in der Buchhandlung einen neuen Krimi von Andrea Camilieri kaufe (ja ich lese auch noch andere Dinge als Drei ???)weiß ich auch was mich erwartet: Ein Autor ändert sich fast nie von heute auf morgen um 180 Grad...

216) Crazy-Chris schrieb am 24.10.2010 um 00:50:08 zur Folge Stadt der Vampire: @JackAubrey, im allgemeinen ist das Wort "Voreingenommenheit" mit einem negativen Beigeschmack versehen. Und da finde ich es den Autoren gegenüber unfair, ihnen nichtmal die Chance zu geben ob sich beim neuesten Werk sich nicht doch etwas verändert hat ? M.E. muss sich Sonnleitner auch nicht um 180° ändert... ich kann mich auch nur an ein einzigers wirklich schlechtes Buch von ihm erinnern, und zwar "Zwillinge der Finsternis". Alle anderen seiner Bücher fand ich durchschnittlich oder gut.

217) Besen-Wesen © schrieb am 24.10.2010 um 09:52:27 zur Folge Stadt der Vampire: Da spielt eben eine subjektive Komponente immer eine Rolle. Ich kaufe grundsätzlich alle BĂĽcher, also geben ich auch allen Autoren eine Chance. Weil mir aber nun einmal die Sonnleitner-BĂĽcher mehrheitlich wenig gefallen haben, ist die Erwartungshaltung entsprechend. Trotzdem heiĂźt es nicht, daĂź ich die BĂĽcher schlecht beurteile, nur weil sie von Sonnleitner sind. Ich habe z.B. mit den schlimmsten Vorahnungen Poker-Hölle gelesen und war dann doch angtan von dem Buch und halte es fĂĽr sein zweitbestes. Was mir bei Sonnleitner nicht gefällt, ist der Schreibstil, der mich zweitweise derart nervt, daĂź ich keine Lust habe mehr als ein kapitel am StĂĽck zu lesen. AuĂźerdem die Bescheibung der Charaktere und die nicht selten haarsträubenden Enden. (Letztres findet man auch öfter bei Ben Nevis). Insgesamt ist vieles einfach nicht in die Serie passend und hätte in jeder beliebigen Jugendserie eingestzt werden können. Das heiĂźt aber nicht es "Es kann nicht sein, was nicht sein darf", d.h. ich finde die BĂĽcher von Sonnleitner nicht grundsätzlich schlecht,weil ich beschlossen habe, daĂź er eben nur schlechte BĂĽcher schreibt. ich wĂĽrde mich sehr freuen, wenn er häufiger gute BĂĽcher schreiben wĂĽrde. Aber aufgrund der bereits gelesenen BĂĽcher bildet man natĂĽrlich eine Meinung. DaĂź ein Autor so stark vom bisher geschreibenen abweicht und zwar in allen Punkten, die mir negativ auffielen, ist unmöglich. Gerade nicht nach deb vielen BĂĽchern, die er geschrieben hat. Bei den andere AUtoren ist es meistens die jeweilige Handlung, die mich zu einer schlechten Bewertung veranlasst. Aber wenn mehrere Faktoren einfliĂźen, dann ist das eben so und kann nicht mit "Schlechtbwertung schon aus Prinzip" begrĂĽndet werden.

218) swanpride © schrieb am 24.10.2010 um 15:23:13 zur Folge Stadt der Vampire: Oh je, schon wieder diese Diskussion...Fakt is: Die Sonnleitner Bücher sind stilistisch defintiv die schlechtesten von allen Autoren. Das ist mal keine Subjektive Aussage, denn das läßt sich leicht an zahlreichen Halbsätzen, nicht ganz hochdeutschen Formulierungen und Grammatikfehlern belegen. Fakt ist auch, dass Sonnleitner sich einige Ticks angewöhnt hat, wie z.B eine Szene an der spannensten Stelle abzubrechen und dann die Auflösung im nachhinein zu präsentieren, oder zu Beginn des Buches die Welt untergehen zu lassen um dann eine mehr oder weniger (eher weniger) unerwartete Wendung reinzubringen. Fakt ist auch, dass er zu Beginn seiner Autorentätigkeit keine Ahnung von der Serie hatte (aber ich hoffe mal, dass er inzwischen mit dem Nachlesen der Folgen vorangekommen ist).
Mir persönlich (und hier kommen wir in den bereich der Subjektivität) gehen diese typischen Sonnleitner-Kniffe ziemlich auf die Nerven. Ich find eine Szene spannender, wenn ich sie miterleben darf, nicht, wenn sie mir im nachhinein berichtet wird (deswegen finde ich auch den ersten Band vom Herrn der Ringe todlangweilig, aber ich schweife ab). Ich störe mich extrem daran, wenn mir beim lesen Fehler auffallen (und ich suche beileibe nicht danach). Und Logikfehler kann ich nur bis zu einem gewissen Grade ertragen.
Das mit der "Schlechtbewertung aus Prinzip" halte ich allerdings für einen Mythos...bei mir ist eher das Gegenteil der Fall. Da ich bei ihm so eine niedrige Erwartungshaltung habe, kann er mich auch nicht so leicht enttäuschen.

219) Crazy-Chris schrieb am 25.10.2010 um 09:18:45 zur Folge Stadt der Vampire: Also ich will mich von den Sonnleitner-Büchern (wie allen anderen auch) einfach nur unterhalten lassen. Grammatikfehler etc. habe ich noch nie bemerkt, liegt wahrscheinlich daran dass ich nicht aktiv danach suche. Und was das Dauerthema "Logikfehler" angeht - die findest du in nahezu jedem Buch, auch in den Klassikern, auch in den Marx-Folgen. Wenn einen sowas stört, darf man DDF grundsätzlich nicht lesen.

220) Crazy-Chris schrieb am 25.10.2010 um 10:28:58 zur Folge Stadt der Vampire: Kleiner Nachtrag @swanpride: Hier auf der Seite findet man ein Interview mit MS, in dem geschrieben steht, dass er die DDF-Bücher schon als Kind/Jugendlicher gelesen hat. Demzufolge kann es ja kaum sein, dass er zu Beginn siener Autorentätigkeit von der Serie keine Ahnung hatte.

221) JackAubrey © schrieb am 25.10.2010 um 21:35:10 zur Folge Stadt der Vampire: Er schreibt aber auch, dass er nur ca. 60 Bücher kannte, als er begann zu schreiben, was für einen Autor dann wohl doch ein bisschen wenig ist : "Ich habe noch nicht alle Bücher gelesen, nein. Ich bin zwar dabei, aber im Moment komme ich so auf 60 bis 70 Bände". Außerdem - entschuldigung - kommen fast alle Antworten so belanglos rüber, wie seine Storys. Kein Lieblingsbuch, Kein Lieblingscover (!) etc., alles egal... so ließt es sich dann meistens auch!

222) swanpride © schrieb am 25.10.2010 um 22:13:27 zur Folge Stadt der Vampire: @219 Ich glaub eher, das hängt damit zusammen, wie Textsicher man ist...ich hab zum Beispiel auch beruflich viel mit Texten zu tun, da fallen einem solche Sachen einfach auf, ohne dass man danach suchen muss. Und die Logikfehler: Ich habe geschrieben "bis zu einem gewissen Grade". Da ist natürlich dis Schmerzgrenze bei jedem Woanders...und ja, bislang hat es jeder der Neuzeitautoren geschafft, meine Persönliche zu überschreiten. Allerdings keiner so of wie Sonnleitner.

223) Jona © schrieb am 25.10.2010 um 22:20:32 zur Folge Stadt der Vampire: Da ich ja einer derjenigen bin, der diese Diskussion mit angezettel hat, äußere ich mich nochmal dazu. Klar, gibt es einen Unterschied zwischen Sonnleitner und Marx. Für mich ist Marx definitiv mindestens eine Stufe über Marx. Ich wollte damit bloß sagen, dass beide gute und beide schlechte Bücher geschrieben haben. Auch ein Sonnleitner hat gute Bücher geschrieben, ich halte nichts davon zu sagen, dass alle seine Bücher schlecht sind, auch wenn ich einige seiner Bücher ebenfalls schlecht finde. Mehr wollte ich damit nicht sagen.

224) iMicky © schrieb am 25.10.2010 um 22:32:03 zur Folge Stadt der Vampire: Lustig ist, wie sich mache über Grammatikfehler aufregen, sie bei ihren eigenen Beiträgen anscheinend andere Maßstäbe ansetzen...

225) Crazy-Chris schrieb am 25.10.2010 um 23:39:07 zur Folge Stadt der Vampire: @222, also ich bin durchaus auch recht textsicher trotzdem fallen mir in Sonnleitner-Büchern keine Rechtschreibfehler auf - liegt aber vielleicht auch eher an meinem hohen Lesetempo, ich schaffe ein DDF-Buch in etwas mehr als einer Stunde. Da müssen die Schnitzer schon recht grob sein, damit ich daran hängenbleibe.

226) Babylon © schrieb am 25.10.2010 um 23:48:16 zur Folge Stadt der Vampire: @ Jona: Hmm, Marx ist mind. eine Stufe über Marx, wobei beide gute und schlechte Bücher geschrieben haben? Interessant ...

227) Mr. Murphy © schrieb am 25.10.2010 um 23:48:53 zur Folge Stadt der Vampire: Beim lesen einiger Beiträge, könnte man meinen, dass die komplette Buchproduktion der Autor alleine macht... Für Grammatik und Rechtschreibfehler ist das Lektorat zuständig.

228) kaeptn kidd © schrieb am 26.10.2010 um 14:01:14 zur Folge Stadt der Vampire: @224: … tjaja, der Spruch mit der eigenen Nase und so …

229) Arbogast © schrieb am 26.10.2010 um 16:48:30 zur Folge Stadt der Vampire:
@224
Es ist ja wohl ein Unterschied, ob man in einem Forumsbeitrag (den man nach dem Absenden nicht einmal editieren kann) eine nicht ganz einwandfreie Grammatik findet, die möglicherweise dem Eifer des Gefechts und einem zu leidenschaftlichen Hauen in die Tasten geschuldet sein könnte - oder ob man diese nicht ganz einwandfreie Grammatik in einem von einem professionellen Autor geschriebenen, vollständig lektorierten Buch findet, das GEGEN GELD einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Als Käufer darf (und sollte) man ja wohl einen höheren Maßstab an ein Buch anlegen als an einen privat formulierten Forumseintrag in einem Fan-Forum. Insofern finde ich diesen Kommentar nicht nur unpassend, sondern auch wenig durchdacht. Sorry.
Und mal abgesehen davon, war der Hinweis mit der Grammatik nur EINER der von swanpride genannten Kritikpunkte, die ich im ganzen sehr plausibel und nachvollziehbar (und vor allem auch: sachlich) fand. Man muß seine/ihre (swanprides) Kritik ja nicht teilen. Tolerieren wird man sie jedoch einfach müssen. Auch als MaSo-Fan.

230) DLA schrieb am 26.10.2010 um 17:31:00 zur Folge Stadt der Vampire: Dass die Bücher von Rechtschreib- und Grammatikfehlern nur so strotzen, fällt ganz allgemein auf, da ist Sonnleitner nicht die Ausnahme. Ob es nun tatsächlich ein „Fakt“ ist, dass Sonnleitner der Fehlerkönig unter den DDF-Autoren ist, darf zu Recht angezweifelt werden. Erst wenn sich irgendwann jemand mal die Mühe machen sollte, alle Bücher auf Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck zu untersuchen, lässt sich einigermaßen sicher sagen, wer die meisten Schnitzer reinhaut. Bis dahin ist die Behauptung, Sonnleitner mache die meisten Fehler, lediglich eine subjektive Einschätzung. Erster Anwärter auf den Fehlerthron ist meiner Einschätzung nach jemand anderes.

231) Arbogast © schrieb am 26.10.2010 um 17:39:00 zur Folge Stadt der Vampire: @230 Wer hat denn behauptet, daß Herr Sonnleitner der Rechtschreib- und Grammatikfehler-König ist?

232) JackAubrey © schrieb am 26.10.2010 um 18:18:58 zur Folge Stadt der Vampire: Um mal auf den Kritikpunkt der Logikfehler zurückzukommen: Diese fallen bei MS wirklich besonders auf, als würde es ihn nicht wirklich interessieren, wie ein Buch nun ausgeht. Hinzu kommt eine Form der Selbstgefälligkeit und Kritikresistenz in der Fragebox, die mich wirklich wahnsinnig machen könnte!!!

233) Crazy-Chris schrieb am 26.10.2010 um 18:49:53 zur Folge Stadt der Vampire: Gib doch mal Beispiele für die Logikfehler an. Mir fallen in den MaSo-Büchern da nicht mehr auf, als in den Klassikern oder den Marx-Büchern.

234) DerBrennendeSchuh schrieb am 26.10.2010 um 19:01:14 zur Folge Stadt der Vampire: @Chris Zwillinge der Finsternis: Wie wird das alles gemacht? Nebel als Hinweispfeil? Schnee im Sommer? Grusel auf Campbell-Castle: Was war hier noch genau der Fall? Wer hat was warum gemacht? Wie brennt ein Feuer von oben nach unten im Haus? Und warum? Fels der Dämonen: Wozu der Affe? Als Gegenbeispiel aus den Klassikern sei hier auch der Schatten erwähnt, genauer der Kookaboora; wieso hat Harris den auf dem Kopf? Im Buch steht nur, daß er den zahmen Vogel nicht mehr los geworden ist. Natürlich handelt es sich so oder so nur um "Hingucker", schon klar, aber das kann man geschickt oder ungeschickt machen. In "Schrecken aus dem Moor" fand ich es gut, in "Campbell Castle", "Fels" sowie "Stadt der Vampire" ungeschickt gemacht. Im "Schatten" fiel mir, glaube ich, erst später auf, daß eben dieser eigentlich völlig unsinnig ist. Bei Marx kenne ich eigentlich nur einen Fehler, nämlich den aus dem "Nebelberg", wo die einzige Person, die die Tür von außen hätte abschließen können, sich selbst eingeschlossen haben müßte.

235) Crazy-Chris schrieb am 26.10.2010 um 19:33:50 zur Folge Stadt der Vampire: Gut, mit den "Zwillingen der Finsternis" hast du nach meinem Empfinden das schlechteste MaSo-Buch ausgesucht, insofern wiederspreche ich dir da nicht. Was den Affen beim "Fels der Dämonen" angeht, der ist halt ein Spleen des Haupttäters. Vergleichbares gabs bei DDF ja in etlichen anderen Büchern auch.
Was Marx angeht, die größte Unlogik ist m.E. bei "Spur des Raben" - muss aber wohl so sein, denn wenn man logisch rangeht, wäre das Buch nach 10 Seiten zu Ende gewesen und bei den Klassikern ist die mit Abstand unlogischste Folge der Drache.
Grundsätzlich finde ich es aber merkwürdig, dass man eine Serie wie DDF nach Logik oder Unlogik bewertet. Denn das grundsätzliche Setting der Serie ist ja schon unlogisch genug:
- drei Jugendliche, die ausnahmslos erfolgreich Kirminalfälle lösen -> unlogisch
- dieselben Jugendlichen sind nach zig gelösten Fällen einerseits so bekannt, dass ihre Klienten aus allen Teilen Amerikas kommen. Dieser Bekanntheitsgrad scheint sich aber andererseits nicht zu den bösen Buben herumgesprochen zu haben, so dass die drei dort immer noch ungestört ermitteln können -> unlogisch, jeder halbwegs erfolgreiche Ermittler hat nach einer gewissen Zeit einen gewissen Bekanntheitsgrad in der Unterwelt
- ein MG Roadster, der drei Jungs mitsamt Reisegepäck befördern kann -> unlogisch, so einen MG gibts nicht
Deswegen zerbreche ich mir über Unlogik schon lange nicht mehr den Kopf - wenn ich ein DDF Buch zur Hand nehme, erwarte ich in erster Linie gute Unterhaltung. Und da ja schon die Grundsituation der Serie höchst unlogisch ist, nehme ich auch Logiklücken innerhalb der Geschichten in Kauf (wobei diese EInschätzung, was eine Logiklücke ist und was nach, offenbar auch subjektiv zu sein scheint).

236) DerBrennendeSchuh schrieb am 26.10.2010 um 20:37:15 zur Folge Stadt der Vampire: Der letzte Satz ist wichtig, allerdings ist es nicht nur subjektives Empfinden, was ein Logikfehler ist. Etwas ist entweder logisch oder eben nicht. Nur ist es nicht immer wichtig, für mich z.B. beim Schatten eher nicht. Die Folge fand ich immer sehr gut. Wenn aber ein echter logischer Fehler wie mit dem "Eingesperrtsein ohne Türzuschließer" vorkommt, ist das ärgerlich. Mir gefällt auch "Fels der Dämonen" (eigentlich aber nur das Buch; wahrscheinlich wird im Hörspiel zu deutlich, wie platt das eigentlich ist ) oder "Pokerhölle", obwohl man da auch manches kritisieren kann. "Grusel" und "Zwillinge" finde ich unterirdisch, "Stadt der Vampire" fand ich beim ersten Lesen bis auf das Ende recht gut, nur ziehen die Negativpunkte (s. Folgenkommentar) das Ganze dann doch zu sehr runter.

237) Besen-Wesen © schrieb am 26.10.2010 um 21:11:12 zur Folge Stadt der Vampire: Da es lüängst nicht mehr um die Folge geht sondern um Marco Sonnleitner als Autoren, benutzt bitte das neu eingerichtete Forum und diskutiert hier nur zur Folge. Danke!

238) swanpride © schrieb am 26.10.2010 um 21:33:20 zur Folge Stadt der Vampire: @235 Ich denke man sollte unterscheiden zwischen Dingen, die "unwahrscheinlich" sind, Dingen, die defintiv unmöglich sind (das klassische Beispiel ist das "Richtmegaphon")und dann auch noch beachten, wieviele "unwahrscheinlichkeiten" vorkommen. Diese Grundsätzlichen Unwahrscheinlichkeiten des ???-Universums sind eine Gegebenheit. Leicht spleenische Verbrecher kann ich verschmerzen. Dämliche Detektive definitiv nicht.
Um mal beim Affen zu bleiben: Den Affen an sich kann ich verschmerzen, aber dass besagter Affe dann für ein Zwerg gehalten wird nicht mehr. Bei Zwillinge der Finsterniss ist es die Anhäufungen an Unmöglichkeiten und der absolute Mangel an einer glaubwürdigen Auflösung, die den ganzen Fall in die tiefsten Tiefen des ???-Universums zieht. Bei "Panik im Park" ist der eigentliche Fall durchaus gelungen, aber dass die Detektive alle möglichen Hinweise bemerken, diese aber erst 50 Seiten später weiterverfolgen ruiniert eine eigentlich interessante Idee. Und bei Stadt der Vampire (womit wir wieder beim eigentlichen Thema hier wären) haben wir das, was ich seit den DR3I das Geisterreiter-Phänomen nenne: Verbrecher die durch solche Tricks von etwas ablenken wollen: In Ordnung. Aber hier ist es ja so, dass es überhaupt niemanden auffallen würde, dass der Sohn des Bürgemeisters den Schatz sucht, wenn er nicht so einen Zauber veranstalten würde. Die Häuser könnte er doch genausogut durchsuchen, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind (bzw. sich während der Party mal umschauen), warum sie vertreiben und auch noch überall die Möbel verrücken? Warum ein Grab öffnen, dass an einer Ecke des Friedhos ist, wo sonst niemand hingeht, und auch niemand hingegegangen wäre, wenn nicht zufällig drei Detektive aufgetaucht wären? (und das ist nur die Spitze des Eisberges wenn es um Logikfehler in dieser Folge geht).

239) Brisko Schneider schrieb am 26.10.2010 um 21:38:51 zur Folge Stadt der Vampire: Hallo liebe Diskussionsteilnehmer, zu diesem Thema wurde jetzt ein neues Forum eröffnet. Hier soll es nur um "Stadt der Vampire" gehen...

240) Crazy-Chris schrieb am 26.10.2010 um 22:44:35 zur Folge Stadt der Vampire: @238warum ist es so unmöglich, dass ein Affe für einen Zwerg gehalten wird ? Denn er wir dja nicht von DDF für einen Zwerk gehalten, sondenr von einem kleinen Jungen. Und das ist für mich jetzt nicht so unwahrscheinlich.
Zu "Panik im Park" und "Zwillinge der Finsternis" sage ich nichts weiter, die halte ich in vielerlei Hinsicht für die schlechtesten MaSo-Bücher und mit für die schlechtesten DDF-Bücher. Aber die angeblichen Logiklücken die du für "Stadt der Vampire" aufzählst, treffen so auch für einige Klassiker zu (beipsielsweise der "sprechende Totenkopf" oder dem "unheimlichen Drachen"). Was mich - mal wieder - zu der Frage bringt, warum Logiklücken bei den neuzeitlichen Folgen so vehement kritisiert werden, bei den heiligen Klassikern aber nicht ? Das ist etwas, was nach wie vor unerklärlich ist.

241) Sokrates © schrieb am 27.10.2010 um 09:53:59 zur Folge Stadt der Vampire: @CC#240: "Was mich [...] zu der Frage bringt, warum Logiklücken bei den neuzeitlichen Folgen so vehement kritisiert werden, bei den heiligen Klassikern aber nicht?" Uneingeschränkte Zustimmung!

242) Besen-Wesen © schrieb am 27.10.2010 um 10:08:15 zur Folge Stadt der Vampire: Ich verweise noch einmal auf das neu eingerichtete Forum und bitte hier AUSSCHLIESSLICH über "Stadt der Vampire" zu diskutieren. Sollte hier ohne Bezug zu Folge weiterdiskutiert werden, muss leider gelöscht werden. Also bitte lieber gleich das entsprechende Forum nutzen. Danke.

243) Maki © schrieb am 27.10.2010 um 14:15:39 zur Folge Stadt der Vampire: @CC#235: Nun ja, MGs mit ausreichend Raum für die drei Jungs gibt es genügend, z. B. den MG6. Allerdings wird der Wagen ja als Zweisitzer mit Notsitz beschrieben, oder?

244) Crazy-Chris schrieb am 27.10.2010 um 15:01:04 zur Folge Stadt der Vampire: Der MG6 ist ja brandneu, der kann ja kaum gemeint sein

245) Sokrates © schrieb am 27.10.2010 um 20:29:44 zur Folge Stadt der Vampire: ? - Oh nein, bitte nicht schon wieder diese leidige u. fruchtlose Auto-Diskussion. Wenn ihr unbedingt darüber red... äh schreiben "müsst", dann macht das bitte in einem eigenen Forum.

246) Crazy-Chris schrieb am 28.10.2010 um 00:11:12 zur Folge Stadt der Vampire: @Sokrates, geht leider nicht, die Einrichtung eines entsprechenden eigenen Forums wurde leider abgelehnt (schon vor einiger Zeit). Vielleicht versuchst du es nochmal, evlt. hats du mittlerweile ja mehr Glück als ich.

247) Sokrates © schrieb am 28.10.2010 um 09:35:43 zur Folge Stadt der Vampire: *Stöhn* Hm... ok. Anderer Versuch:
*Off.Topic.aber.'Antwort'.daher.bitte.nicht.löschen* "Die drei ???" sind eine fiktive Serie mit fiktiven Charakteren, die an teilweise fiktiven Orten spielt. Warum fällt es "uns" so schwer, hier die MÖGLICHKEIT eines fiktiven "Wunder-MG", der immer situationsgerecht ausgestattet ist, zu akzeptieren? Dass die Protagonisten in knapp 50 Jahren detektivischer Ermittlungstätigkeit ("Alfred Hitchcock and Three Investigators in the Secret of Terror Castle" erschien in den USA 1964!) nur ~ 3 Jahre älter werden, stört doch offensichtlich auch niemanden, aber dass in ein Auto mal "ein wenig mehr" reinpasst als normal schon? Außerdem hatte Kari doch in einer Folgen genaueres dazu geschrieben.
Aber um diese Autogeschichte endgültig dahin zu befördern, wo sie m.E. hingehört, nämlich auf den Mü... äh Schrottplatz, müsste einer der Autoren (in Absprache natürlich) ein zweckdienlicheres Fahrzeug einführen. Meiner persönlichen Meinung nach wär es am einfachsten / sinnvollsten, sie "erbten" Titus' Pickup. *Off.Topic.Ende*

248) Crazy-Chris schrieb am 28.10.2010 um 13:05:00 zur Folge Stadt der Vampire: Ganz einfach: weil sich alles, was irgendwie auch nur halbwegs nach "fiktivem Wunderzeug" bei DDF aussieht (also jedes Rätsel) sich immer auf irgendwas normales schlußendlich reduzieren lässt. Und einen fiktiven Wunder-MG würde ich bei Harry Potter akzeptieren, aber doch nicht bei DDF.
Außerdem, hat Kari dazu wirklich in einem Buch was geschrieben ? Ich bin mir sicher, dass da der entscheidene Teil des Satzes fehlt

Deinem letzten Absatz stimme ich größtenteils zu, wobei ich mir für Peter aber eine coole US-typische Karre wünschen würde. Aber auch ein Pickup wäre ein Detektiv-taugliches (weil unauffälliges) Mobil.

249) kaeptn kidd © schrieb am 28.10.2010 um 16:16:47 zur Folge Stadt der Vampire: Ich dachte, Ihr wolltet nicht mehr über Autos diskutieren … gäääähn …

250) PasettiHitchcock schrieb am 28.10.2010 um 16:54:24 zur Folge Stadt der Vampire: Stimme dir zu Crazy-Cris. Das Grundprinzip der DDF ist eben die Entlarvung des Wunderbaren und nicht dessen Etablierung! Die fiktive Welt der DDF ist eine im Großen und Ganzen realistische Welt, die trotz einiger Übertreibungen volle Ähnlichkeit mit unserer realen Welt haben soll!

251) Sokrates © schrieb am 28.10.2010 um 19:16:00 zur Folge Stadt der Vampire: Natürlich ist "Wunder-MG" eine übertriebene Formulierung gewesen Er soll sich ja nicht durch Zauberei o. so vom Sportschlitten über einen Kleinbus in einen Lastenkahn verwandeln. Aber minimale Anpassungen müssten Ok sein, WENN sie folgenintern durchgehalten u. v.a. glaubwürdig bleiben:
"Müssen" nur zwei Leute drinsitzen o. bedarf es einer Verfolgungsjagd, ist er ein wenig sportlicher;
ist es nötig, dass alle Detektive u. ggf. ein "Gast" mitfahren, hat er 'ne Rückbank; und
muss Ausrüstung transportiert werden, hat er 'nen etwas größeren Kofferraum.

Eine potentielle Lösung des Problems zeichnet sich im FAQ-Forum ab....

252) Mr. Murphy © schrieb am 28.10.2010 um 20:40:37 zur Folge Stadt der Vampire: @ Besen-Wesen: In dieser Folge sind die drei ??? nicht mit einem Auto gefahren, ... also

253) Crazy-Chris schrieb am 28.10.2010 um 22:24:36 zur Folge Stadt der Vampire: @252, ich dachte schon dass die drei die Strecke zur Stadt der Vampire mit dem auto gefahren sind. Der Ort soll ja hunderte Meilen von RB entfernt liegen, wenn ich das Buch richtig in Erinnerung habe (bin zu fail jetzt nachzublättern).

254) Crazy-Chris schrieb am 28.10.2010 um 22:38:41 zur Folge Stadt der Vampire: Übrigens, noch kleiner Nachtrag @Sokrates: bei "Wunder-MG" (MG = britische Marke) musste ich irgendwie spontan an Tschitti-tschitti-bäng-bäng denken nicht böse sein.

255) lordvonbarmbek © schrieb am 10.11.2010 um 14:13:35 zur Folge Stadt der Vampire: Ich schreib hier ja nie was, aber ich hab die Folge gestern im Zug gehört und wunder mich echt immer wieder, wie mies und lieblos die ???-Folgen inszeniert werden. Der folgende Kommentar ist somit vorbehaltlos zu unterstützen! ""186) FlukeSkywater © schrieb am 06.09.2010 um 21:52:54 zur Folge Stadt der Vampire: Viele Hörspiele der letzten Zeit wirken leider wie lieblos hingerotzt. Die Sprecher gefallen sich in Overcating oder Selbstironie, Soundeffekte und Hintergrundgeräusche sind so gut wie nicht mehr vorhanden, der Sprecher ergeht sich in endlosen Monologen. Man stelle sich z.B. einmal die Szene aus dem Bergmonster vor, in der Bob von demselben vermöbelt und in die Felsspalte geworfen wird. Im Hörspiel von 1980 ist die knisternde Spannung fast mit Händen zu greifen, als Kind habe ich damals um ein Haar in den Sessel gebissen. Und was würde man heute daraus machen? Thomas Fritsch würde uns in salbaderndem Ton erzählen: "Bob beugte sich vor und sah, dass unten auf dem Boden der Spalte noch Schnee lag. Da erhielt er plötzlich einen Schlag in den Nacken und verlor vorübergehend das Bewusstsein. Erst nach einigen Minuten kam der dritte Detektiv wieder zu sich ... usw. usw. blablabla." Europa scheint langsam den Unterschied zwischen einem HörSPIEL und einem HörBUCH zu vergessen. Sollte sich diese besorgniserregende Abwärtstendenz nicht sehr bald umkehren, wird man die weitere Fortdauer der Serie in absehbarer Zeit in Frage stellen müssen.""

256) DerBrennendeSchuh schrieb am 10.11.2010 um 14:38:19 zur Folge Stadt der Vampire: Das ist echt umso erstaunlicher, als Europa ja beim DreiTag gezeigt hat, daß es auch anders geht. Ist "Zeitnot" das Problem? Schlimm genug, daß scheinbar deshalb schon bei den Büchern fast nur noch geschludert wird. Aus guten Ideen allein wird noch keine gute Geschichte, geschweige denn ein gutes Buch. Ein Beispiel dafür ist auch Stadt der Vampire. Mal wieder aus alten Versatzstücken (nicht nur aus DDF) zusammengestückelt, aber dahinter fehlt einfach die Substanz, ein nachvollziehbarer Grund, warum so und nicht anders vorgegangen wird. Dazu kommt (wie so oft bei den Hörspielen) schlechte Dramaturgie durch endloses Gelaber und Herumrennerei. Nur für den eigentlichen Fall, für vernünftige Hintergründe und Personenbeschreibungen, sprich: Authentizität ist keine Zeit. An der Geschichte kann Europa nichts ändern (außer sinnvoll zu kürzen), aber man könnte dort den Spannungsbogen besser herausarbeiten, indem man gedehnte Anfänge oder Enden entsprechend kürzt und nicht jedes Geräusch, jedes Atmen, jedes Keuchen und jeden Nebensatz ausreizt, nur um am Ende die Lösung rauszukürzen oder Holterdipolter die Auflösung aus dem Hut zu zaubern. Natürlich kann und soll auch nichts hinzuerfunden werden. Aber aus diesem "dünnen" Buch ein 77 Minuten-Hörspiel zu machen, ist schon eine leider immer noch völlig falsch verstandene Kunst...

257) Mojim © schrieb am 10.11.2010 um 14:52:06 zur Folge Stadt der Vampire: to 255)-dreifach hält besser, genau so isses: """186) FlukeSkywater © schrieb am 06.09.2010 um 21:52:54 zur Folge Stadt der Vampire: Viele Hörspiele der letzten Zeit wirken leider wie lieblos hingerotzt. Die Sprecher gefallen sich in Overcating oder Selbstironie, Soundeffekte und Hintergrundgeräusche sind so gut wie nicht mehr vorhanden, der Sprecher ergeht sich in endlosen Monologen. Man stelle sich z.B. einmal die Szene aus dem Bergmonster vor, in der Bob von demselben vermöbelt und in die Felsspalte geworfen wird. Im Hörspiel von 1980 ist die knisternde Spannung fast mit Händen zu greifen, als Kind habe ich damals um ein Haar in den Sessel gebissen. Und was würde man heute daraus machen? Thomas Fritsch würde uns in salbaderndem Ton erzählen: "Bob beugte sich vor und sah, dass unten auf dem Boden der Spalte noch Schnee lag. Da erhielt er plötzlich einen Schlag in den Nacken und verlor vorübergehend das Bewusstsein. Erst nach einigen Minuten kam der dritte Detektiv wieder zu sich ... usw. usw. blablabla." Europa scheint langsam den Unterschied zwischen einem HörSPIEL und einem HörBUCH zu vergessen. Sollte sich diese besorgniserregende Abwärtstendenz nicht sehr bald umkehren, wird man die weitere Fortdauer der Serie in absehbarer Zeit in Frage stellen müssen."""

258) Sophie schrieb am 10.11.2010 um 16:43:39 zur Folge Stadt der Vampire: @Schuh: Dass "Der Dreitag" von der Umsetzung her so gut gelungen ist, könnte meiner Meinung nach vor allem daran liegen, dass die Folge ja direkt als HÖrspielskript bzw. HÖrspielfassung geschrieben wurde (das Buch kommt ja erst später). D.h., Herr Minninger und andere Leute haben wohl nicht so viel Gelegenheit gehabt, so viel zu ändern und viel überflüssiges Gelaber einzubauen. Außerdem hat man sich bei dieser Folge vielleicht auch mehr Mühe gegeben und war mit mehr Begeisterung dabei, da es ein Special war. Interessanter finde ich ja den krassen Gegensatz, also von der Qualität der Hörspielumsetzung her, zwischen z.B. "Stadt der Vampire" und "Das versunkene Dorf". Da frage ich mich echt: Waren die gleichen Leute für die Hörspielumsetzung verantwortlich? Das kann doch gar nicht sein bei dem Qualitätsunterschied in Bezug auf die Hörspielumsetzung. lol Irgendwie kommen wir in den Folgendiskussionen über neuere Folgen doch immer wieder auf solche Aspekte zurück...

259) swanpride © schrieb am 10.11.2010 um 19:31:17 zur Folge Stadt der Vampire: @258 Ich glaube nicht, dass es direkt daran liegt, dass es direkt ein Hörspielskript war...das haben sie schon bei den DR3I gemacht und als Minninger noch als Autor tätig war, und die Ergebnisse waren eher durchwachsen (bzw. in Fall von "Tödlicher Regie" der definitve Tiefpunkt der Serie). Ich vermute mal, Dreitag funktioniert deswegen so gut, weil sie wegen ihren Konzept allerlei Hintergrundgeräusche eingebaut haben...genau die Geräusche, die man heute so oft vermisst....wenn ich da noch an "Der Höhlenmensch" zurückdenke, wo durch die richtige musik und etwas Stimmgewirr eine ganze Menschenmenge zum Leben erweckt wurde...*schwärm*

260) Friday © schrieb am 10.11.2010 um 20:02:47 zur Folge Stadt der Vampire: Auch wenn ich FlukeSkywater´s Kommentare immer sehr passend und herrlich ironisch finde, wäre es vielleicht angebracht, eigene Kommentare selbst zu verfassen als immer und immer wieder den gleichen Beitrag zu kopieren.

261) Sophie schrieb am 10.11.2010 um 20:24:51 zur Folge Stadt der Vampire: @swanpride: Na gut, über die dr3i kann ich nicht wirklich urteilen, da ich nur eine Folge kenne. Aber beim DreiTag wäre es doch, vom Konzept her, z.B. gar nicht unbedingt notwendig gewesen, so viele Geräusche einzubauen. Aber trotzdem haben sie es sehr gut gemacht. Und vor allem wurde viel wirklich gespielt und nicht, wie bei "Stadt der Vampire", endlos gelabert. Deine Begeisterung für "Der Höhlenmensch" kann ich übrigens sehr gut verstehen. Diese Folge zeigt, wie gut man Sachen ohne Erzähler darstellen kann und dass man unheimlich viel Atmosphäre erzeugen kann, mit den richtigen Mitteln. "Der Höhlenmensch" sollte man sich bei Europa mal anhören und den mit Produktionen wie "Stadt der Vampire" vergleichen. Da müsste doch dann irgendwie mal ein Lerneffekt eintreten, oder? :)

262) Sophie schrieb am 10.11.2010 um 20:26:44 zur Folge Stadt der Vampire: @swanpride: Na gut, über die dr3i kann ich nicht wirklich urteilen, da ich nur eine Folge kenne. Aber beim DreiTag wäre es doch, vom Konzept her, z.B. gar nicht unbedingt notwendig gewesen, so viele Geräusche einzubauen. Aber trotzdem haben sie es sehr gut gemacht. Und vor allem wurde viel wirklich gespielt und nicht, wie bei "Stadt der Vampire", endlos gelabert. Deine Begeisterung für "Der Höhlenmensch" kann ich übrigens sehr gut verstehen. Diese Folge zeigt, wie gut man Sachen ohne Erzähler darstellen kann und dass man unheimlich viel Atmosphäre erzeugen kann, mit den richtigen Mitteln. "Der Höhlenmensch" sollte man sich bei Europa mal anhören und den mit Produktionen wie "Stadt der Vampire" vergleichen. Da müsste doch dann irgendwie mal ein Lerneffekt eintreten, oder? :)

263) Crazy-Chris schrieb am 10.11.2010 um 20:51:07 zur Folge Stadt der Vampire: Auch wenn ich die Hörspielskripte von DDF in letzter Zeit nicht immer optimal gelungen finde - mit der Leistung von Thomas Fritsch als Erzähler und seinem Einsatz bin ich i.d.R. zufrieden. Ich finde nicht, dass sich die DDF-Tonträger in Richtung Hörbuch entwickeln. Liegt möglicherweise daran, dass ich auch gerade die kürzlich erschienene Doppelfolge einer anderen Mystery-Serie mit drei männlichen jugendlichen Hauptdarstellern höre... da quatscht der Erzähler jede noch so spannende Szene kaputt, und das in einem Overacting-Tonfall, das es wirklich extrem nervt. Dagegen ist Fritsch wirklich Gold, ganz ehrlich.

264) Sophie schrieb am 10.11.2010 um 21:02:48 zur Folge Stadt der Vampire: @Chris: Gegen Thomas Fritsch an sich habe ich auch nichts. Allerdings kann auch ich mich des Eindrucks manchmal nicht erwehren, dass er manchmal schon einen Märchenonkeltonfall an den Tag legt. Aber das könnte er sicher ganz leicht ändern, wenn er mal darauf hingewiesen würde. Und er wird zu oft eingesetzt. Ich empfinde die Hörspiele immer mehr wie Hörbücher. Stell dir z.B. mal die Szene aus "Höhlenmensch" vor, wo die ganze Stadt narkotisiert wird. Das wurde richtig atmosphärisch umgesetzt ohne Erzähler. Heute würde uns Herr Fritsch wahrscheinlich die Szene ausführlich beschreiben, inklusive der Gedanken von Justus oder so. Um aber Missverständnissen vorzubeugen: Abgesehen von den genannten Aspekten finde ich, dass Herr Fritsch das durchaus gut macht, was er bei den drei ??? machen soll.

265) swanpride © schrieb am 10.11.2010 um 21:44:59 zur Folge Stadt der Vampire: Ne, der Erzähler selbst ist nicht so unbedingt das Problem...sicher, hin und wieder taucht diese Märchenonkeltonfall auf, und den "Bängalu" möchte ich nie wieder hören, aber Fritsch kann nun nicht wirklich was dafür, dass er nicht mehr, wie Passetti, den Hörer direkt ansprechen darf. Es werden nur einfach viel zu oft Szenen erzählt, die genausogut auch gespielt werden könnten. Früher hätte man eine quietschende Tür gehört und dann hätte irgendeiner gesagt "Ist das dunkel hier...leuchte mal mit der Taschenlampe" (oder etwas ähnliches). Heute klänge das so: "Mit einem quitschenden Geräusch öffnete sich langsam die Tür. Der Gang dahinter war stockdunkel. Justus schaltete die Taschenlampe an." Nun, was ist wohl stimmungsvoller?
Vielleicht sollte man Minninger mal die Vorgabe geben, dass er beim nächsten Skript keine Geräusche beschreiben darf...das wäre schon ein Schritt nach vorne. (Wobei der Erzählereinsatz in den letzten Folgen abgenommen hat, das war schon schlimmer).

266) Mr. Murphy © schrieb am 10.11.2010 um 21:55:56 zur Folge Stadt der Vampire: Wenn wir schon im halben Off-Topic sind, mal wieder (...) Mittlerweile weiß ich, wer meiner Meinung nach der beste Erzähler für die drei ??? wäre (nach Passetti): Norbert Langer.

267) Friday © schrieb am 10.11.2010 um 23:29:38 zur Folge Stadt der Vampire: By the way, hat schon lange keiner mehr den Beitrag von FlukeSkywater kopiert und gepostet...

268) RobIn © schrieb am 11.11.2010 um 20:37:15 zur Folge Stadt der Vampire: @266 Norbert Langer wünsche ich mir schon lange als Gastsprecher! Aber als Erzähler? Dazu müsste man Herrn Fritsch rausschmeißen und das wäre wohl unangebracht...

269) lordvonbarmbek © schrieb am 12.11.2010 um 16:11:10 zur Folge Stadt der Vampire: @267 neidisch, weil dein Gefasel niemand kopiert?

270) Mojim © schrieb am 12.11.2010 um 17:27:49 zur Folge Stadt der Vampire: to 267- meinst Du diesen hier? """"186) FlukeSkywater © schrieb am 06.09.2010 um 21:52:54 zur Folge Stadt der Vampire: Viele Hörspiele der letzten Zeit wirken leider wie lieblos hingerotzt. Die Sprecher gefallen sich in Overcating oder Selbstironie, Soundeffekte und Hintergrundgeräusche sind so gut wie nicht mehr vorhanden, der Sprecher ergeht sich in endlosen Monologen. Man stelle sich z.B. einmal die Szene aus dem Bergmonster vor, in der Bob von demselben vermöbelt und in die Felsspalte geworfen wird. Im Hörspiel von 1980 ist die knisternde Spannung fast mit Händen zu greifen, als Kind habe ich damals um ein Haar in den Sessel gebissen. Und was würde man heute daraus machen? Thomas Fritsch würde uns in salbaderndem Ton erzählen: "Bob beugte sich vor und sah, dass unten auf dem Boden der Spalte noch Schnee lag. Da erhielt er plötzlich einen Schlag in den Nacken und verlor vorübergehend das Bewusstsein. Erst nach einigen Minuten kam der dritte Detektiv wieder zu sich ... usw. usw. blablabla." Europa scheint langsam den Unterschied zwischen einem HörSPIEL und einem HörBUCH zu vergessen. Sollte sich diese besorgniserregende Abwärtstendenz nicht sehr bald umkehren, wird man die weitere Fortdauer der Serie in absehbarer Zeit in Frage stellen müssen.""""

271) DerBrennendeSchuh schrieb am 12.11.2010 um 18:22:09 zur Folge Stadt der Vampire: Kindergarten.

272) Mojim © schrieb am 12.11.2010 um 20:08:30 zur Folge Stadt der Vampire: ...genau, dass sagen die Leute immer denen ich erzähle das ich noch drei ??? höre....:)

273) Friday © schrieb am 12.11.2010 um 23:52:29 zur Folge Stadt der Vampire: @ 269: Zwingt dich keiner mein "Gefasel" zu lesen. Und von Neid kann ja hier keine Rede sein, wenn du aber über Beitrag 267 hinaus vernünftig recherchiert hättest, wüsstest du meinen ironischen Kommentar zu deuten. Tut mir leid für dich!

274) madman schrieb am 13.12.2010 um 15:32:41 zur Folge Stadt der Vampire: Lang,länger, Stadt der Vampire. Wieder einmal eine Enttäuschung. Aber warum soll man sich mehr Mühe geben? Die Verkaufszahlen stimmen, das Gemeckere in den Foren...wen interessiert's? Langsam kann ich mich auch nicht mehr der Mehrheit anschließen, die behaupten, die Sprecherleistungen der drei Hauptakteure seien solide. Selbst bei Ihnen spürt man mittlerweile die Routine raus. Irgendjemand sagte es hier so schön: ALs Synchronsprecher fürs Kino klingen sie noch eindeutig kreativer. Sie rotzen es teilweise einfach nur noch raus. Der Sprecher? Nix gegen Fritsch, tolle Stimme, aber man kann auch den spannendsten Moment zu Tode labern. Warum schaut man mal nicht über den eigenen Tellerrand hinaus. Andere Labels machen mittlerweile deutlich bessere Hörspiele. Die Serie Dorian Hunter kommt völlig ohne Erzähler aus, hat einen Sound, der viel Raum für Fantasie lässt. Auch die Serie Don Harris versteht es Atmosphäre zu schaffen. Von der durchgeknallten Serie Caine mal ganz zu schweigen. Bei Stadt der Vampire ist es wirklich ganz toll gelungen, aus einem zunächst mal interessanten Plot so ziemlich jede Gelegenheit zu vermasseln auch nur in Ansätzen ein akzeptables Hörspiel umzusetzen. Ich habe über 2 Monate gebraucht, um die Folge mal zu Ende zu hören. Geht doch gar nicht.

275) Zuffi schrieb am 13.12.2010 um 17:05:52 zur Folge Stadt der Vampire: @Schuh: So weit braucht man nicht einmal schauen. Man braucht sich nur das ebenfalls in diesem Jahr erschienene "Die Nacht des Vampirs" aus der Serie "Team Undercover" nehmen. Dorf, Vampirsichtung, 3 Jugendliche, die ermitteln. Sogar ebenfalls fast 80 Minuten lang. Aber im Gegensatz zum ???-Schnarchfest eine um Längen bessere und spannendere Inszenierung (viele Verdächtige, Sichtungen, Angriffe, Feuer, Fallen) und dazu noch mit vielen Europa-Stimmen (z.B. Lieneweg, Brügger, Missler, Sabel und mehr). Interessanterweise basiert die Folge anscheinend auf der RB-Fanstory "Das Waldgrab", also einem Skript, das älter als die ???-Vampirgeschichte ist und daher durchaus mal genauer von Herrn Sonnleitner oder Herrn Minninger hätte durchgelesen werden können, um Ideen zu kriegen. Auch, wie man schreibt/inszeniert, wie man als Leser/Hörer mal bei Ermittlungen dabei sein kann, ohne alles nur nacherzählt zu bekommen. Und wie man einen Fall so logisch aufbaut und erzählt, dass man nicht hinterher einen Justus-Monolog braucht, um alles zu erklären. Gleiches gilt übrigens auch für die anderen Folgen der Serie, aber vor allem "Die Nacht des Vampirs" ist ein sehr gutes Vergleichsbeispiel, wenn es um die "Stadt der Vampire" und deren Mängel geht.

276) Zuffi schrieb am 13.12.2010 um 17:06:28 zur Folge Stadt der Vampire: Sorry, ging natürlich an madman, nicht an den Brennschuh. :)

277) deadpoet schrieb am 13.03.2011 um 11:52:23 zur Folge Stadt der Vampire: Nachdem ich das Hörspiel nun hinter mir habe, verstehe ich die hiesigen Diskussionen um Aufwand und Ertrag sehr viel besser.
[RIESIGER SPOILER!] Wo sich alle kennen, müsste es für einen Dorfbewohner doch ein Leichtes sein, sich mal eben von allen Familien zum Kaffee einladen zu lassen und beim Smalltalk auf alte Verse zu sprechen zu kommen, an denen man Interesse hat. Kein Mensch würde da misstrauisch werden oder einem auf die Schliche kommen.
Etwas anders sähe es aus, wenn es ein Fremder gewesen wäre. Der hat die Zeit nicht und kann sich nicht von allen einladen lassen.

278) Guntram schrieb am 28.10.2011 um 11:08:17 zur Folge Stadt der Vampire: Eigentlich eine super Folge. Da habe ich gar nicht allzuviel zu kritisieren. Ein guter, atmosphärischer Anfang und auch endlich mal wieder blöde Sprüche - zumindest zu beginn. Zum Ende hin wurde es wieder ein wenig dröge. Die Teerunde am Ende hätte man sich meist sparen können. Auch hätte man die Charaktere früher und deutlicher ausprägen sollen. Den ndem Hörer ist klar, dass es keine Vampire gibt und die "zufällige" Erwähnung des Priesters über den toten Dieb macht die Geschichte natürlich offensichtlich. Was auch nicht schlimm ist, denn die Qualiät in so einem Rätsel ist es herauszufinden, wer sich da verkleidet. Insgesamt ganz gut für eine neue Folge.

Achso, das Kugelmob-Problem war hier leider wieder aufgetreten: Nachdem Justus seine Trabanten befehligt hatte, trafen die sich nach dem Zwischengedudel in der Zentrale und Justus fasst alles zusammen. Hier wäre gut platz gewesen, wie Peter auch mal alleine (skurile?) Personen befragt. Und die Titelmusik suckt noch immer derbe. So langsam müssten die doch genug Geld verdient haben, um sich was besseres als Garage-Band zu leisten...

279) Guntram schrieb am 28.10.2011 um 11:13:07 zur Folge Stadt der Vampire: Und... natürlich ist der Teil mit dem Blut unlogisch. Prof. van Dusen hat immer ein Miniaturlabor dabei, da wäres ein Leichtnis gewesen festzustellen, ob es echtes Blut war. Nicht zuletzt, dass die Opfer das eigentlich selbst merken müssten, ob sie Schmerzen oder Benommenheit haben. Somit wird die gesamte Geschichte zwar unlogisch - aber wenn alles weitere Stimmt, dann ignoriert man gerne mal solche Klenigkeiten. Die alten Folgen waren auch nicht alle logisch und solange Justus/der Autor sich am Ende nicht versucht in einem Endlosmonolog für alle Eventualitäten zu rechtfertigen und das Unlogisch Logisch zu faseln, dann muss ein Kiddie-Hörspiel kein guttenbergische Doktorarbeit werden...

280) Janet © schrieb am 02.11.2011 um 21:59:07 zur Folge Stadt der Vampire: Verstehe gar nicht, was es in der Folge an der Sprecherleistung zu kritisieren gibt. Besonders Oliver Rohrbeck gibt sich m.E. hier sehr viel Mühe, die Spannung und teilweise auch die Verwirrung aller rüberzubringen. Als ich die Story hinten auf der CD gelesen habe, war ich erst etwas geschockt, ob sich DDF jetzt in Richtung Twilight-Vampirhype bewegen. Die Folge war dann doch überraschend gut, seltsam wenn nicht gar miserabel fand ich den Track 8, Jenseits der Wälder. Dieses Gespräch in der Zentrale ist sooo unangenehm, hat Frau Körting da geschlampt!? Wieso unterbrechen sich die drei gegenseitig so abrupt, wieso klingt es, als hätte man aufgenommene Gesprächsfetzen beliebig aneinandergeklebt, die vom Sound überhaupt nicht zusammen passen, wieso brechen Erklärung einfach mittendrin ab und werden nie weitergeführt? Mysteriös. Die Auflösung hat mir auch nicht so sehr gefallen, da wollte man wohl ganz kreativ das Problem des zu oft vorkommenden JJ-Monologs lösen... stört aber meines Erachtens nur den Fluss der Geschichte. Da find ich es doch besser, wenn Justus wieder mal vor sich hin doziert, als dieses lächerliche "Jeder Charakter trägt seinen Teil bei, damit es nicht so langweilig klingt". Viiiel zu bemüht. Ansonsten finde ich die Stimmung/Atmosphäre des Hörspiels toll, die Musik passt und die Geschichte ist auf den zweiten Blick doch irgendwie cool. Aber diese kleinen Fehler rauben mir dann doch irgendwie den Spaß am Öfterhören. Vor allem, weil man sie so leicht hätte vermeiden können.

281) Dave schrieb am 08.11.2011 um 16:37:55 zur Folge Stadt der Vampire: Es gibt schon ein paar schlechte Szenen der Sprecher. Allerdings find ich das jetzt nicht so gravierend. Denn bis auf ein paar einzelne Worte oder Satzfetzen sind die Sprecher gewohnt gut.

282) Crazy-Chris schrieb am 11.12.2011 um 09:29:05 zur Folge Stadt der Vampire: Die Folge 140 gibts heute zum ermäßigten Preis von 2,99 € im Download-Adventskalender von Hoerspiel24.

283) dwolf70 schrieb am 06.08.2012 um 19:50:24 zur Folge Stadt der Vampire: Ich muss leider gestehen, dass mir langsam aber sicher die Geduld mit der HSP-Serie ausgeht. Von Hörspiel zu Hörspiel warte ich darauf, dass mir mal wieder das gute alte DFF-Feeling vermittelt wird. Doch leider stellt sich, das schon lange nicht mehr ein. Vielleicht liegt es daran, dass ich als Fan der ersten Stunde mittlerweile in die Jahre gekommen bin und vieles, was für mich als Kind den Zauber dieser Serie ausmachte von mir als Erwachsenen nicht mehr so einfach "hingenommen" wird. Doch denke ich vielmehr, dass das Problem der schleichende "Qualitätsverlust" der Serie ist. Das mache ich an diversen Punkten fest. Manchmal habe ich den Eindruck, die Sprecher selbst (allen voran die Hauptakteure) nehmen ihre Rollen nicht mehr ganz so ernst. Mittlerweile nerven mich Overacting und Selbstironie im Tonfall dermaßen, dass ich nicht mehr bereit bin einfach der Guten alten Zeiten Willen darüber hinweg zu sehen. Okay, die Storys kranken leider auch viel zu oft um diese wirklich ernst zu nehmen. Ich wünschte mir, dass die Authoren mal in sich gehen und versuchen eine richtig gute Geschichte auszuarbeiten. Aber das Ziel scheint eher zu sein, im Stil von "Groschenromanen", alle 2 Monate eine neue Geschichte raus zu bringen. Gut die Geschmäcker sind unterschiedlich und die ein oder andere Geschichte kann zumindest "Ansatzweise" an die alten Klassiker "erinnern". Leider wirken diese Fälle jedoch nicht wirklich "innovativ". Und wenn es mal neue Ideen gibt, dann sind diese so hanebüchen und unrealistisch, dass einem bald die Lust vergeht. Wie gesagt, ich spreche von den HSP. Und da kommt das größte Manko. Es muss doch möglich sein aus jeder Story die wirklich spannenden und für die Geschichte wichtigen Aspekt zu filtern. Diese müssen dann nur noch einigermaßen nachvollziehbar zu einem "Extrakt" zusammengefügt werden. Doch meiner Meinung nach steht auch hier nicht die Qualität im Vordergrund sondern vielmehr rationale Interessen. Meist zeigt schon die begrenzte Anzahl an Sprechern, dass hier mal wieder zu Lasten des Ergebnisses gespart wurde. Vielleicht wäre es ratsam bei der Erstellung der Hörspiele die Athmosphäre mal wieder im Vordergrund zu sehen. Was bedeutet, dass man die Fälle wieder spannender gestalten sollte. Vielleicht muss endlich mal ein Author ran dessen Herblut daran liegt, den 3 FZ neues Leben einzuhauchen, der den Figuren mit Respekt begegnet und diese nich wie Karikaturen ihrer selbst erscheinen zu läßt und letztendlich ein motiviertes Team, dass diese Story mit dem richtigen Fingerspitzengefühl in an repektables HSP presst. Ich wünsche es mir sehr, ansonsten sehe ich leider das Ende der Serie kommen, da immer mehr Fans abspringen werden....

284) FlukeSkywater © schrieb am 24.03.2014 um 23:14:08 zur Folge Stadt der Vampire:
Außer der megapeinlichen "Mary Otis" habe ich noch einen weiteren üblen Vertonungsfehler entdeckt, der im Buch nicht vorhanden war: die ??? entdecken in Zeleas Grab eine "Hülse" und eine "Patrone" statt einer Kugel. Bekanntlich existiert eine Patrone nur solange, bis sie abgefeuert wird, wonach die Kugel in Richtung Ziel entweicht und die Hülse entweder in der Waffe zurückbleibt oder ausgeworfen wird. Beides hat also nichts im Körper eines (angeblich) erschossenen Mordopfers zu suchen. Aber vielleicht war das ja der Schuss, den Minninger nicht gehört hat ...

285) Max DoMania © schrieb am 10.07.2015 um 10:59:06 zur Folge Stadt der Vampire: Mir ist beim Hören dieser Folge ein dicker Fehler aufgefallen: In Track 5 beschuldigt Homer Diesel aus irgendeinem Grund Miles, für den Tod seiner Frau verantwortlich zu sein, obwohl (wie auch später richtig gesagt wird) sein Vater den Wagen gefahren hat. Im Buch findet sich dieser Fehler nicht.

286) Max DoMania © schrieb am 10.07.2015 um 11:08:54 zur Folge Stadt der Vampire: Arrgh, und noch ein Fehler: Aus Silvester Pound im Buch wird Silvester Proud im Hörspiel. André Minninger wollte hier wohl den Rekord für die meisten Umsetzungsfehler brechen.

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