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Folgen-Diskussionen

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1) Titus © schrieb am 08.02.2002 um 10:04:22 zur Folge Gift per E-Mail: Man Ben, musste das sein - Gift per E-Mail? So ein trendiger Titel und dann dieser Inhalt? Wer gedacht hatte, mit einer eintönigen Computer-Geschichte berieselt zu werden, liegt total falsch. Man merkt schnell, wie gern Ben Nevis sich von diesem Thema rasch entfernt und es zu einem Randereignis verkommen lässt. Das Hauptmotiv liegt ganz woanders. Summa summarum ohne viel verraten zu wollen, eine sehr schöne Detektiv-Rätsel-Geschichte mit sehr vielen pointierten Nebenhandlungen bzw. -szenen. Testurteil "gut".

2) Gorillaz © schrieb am 08.02.2002 um 15:51:50 zur Folge Gift per E-Mail: Ja@Titus...ich gebe dir in Sachen Inhalt vollkommen recht.Ich fand das Buch auch sehr spannend.

3) Juana © schrieb am 09.02.2002 um 12:35:29 zur Folge Gift per E-Mail: Wow bin grad mit durch, habe es in einem Zug gelesen. Und es ist wirklich verdammt spannend und nicht so leicht zu durchschauen. Aber was zum Teufel ist ein "Schleimarsch" ?

4) Norry Skinnis schrieb am 09.02.2002 um 12:48:33 zur Folge Gift per E-Mail: Tun wir dem lieben Ben mal kein Unrecht - ich nehme doch sehr stark an, daß der in der Tat recht schwachsinnige Buchtitel nicht auf seinem Mist gewachsen ist, sondern vielmehr dem vollgekoksten Rudimentärhirn eines zeitgeistsurfenden Marketingstrategen der Baby-Yuppie-Generation entsprungen sein dürfte. Aber wie bereits gesagt, die Story ist um Längen besser - wenn auch vielleicht nicht ganz so gut wie in "Tal des Schreckens". Gut finde ich vor allem, daß das Motiv bis kurz vor Schluß völlig im Dunkeln bleibt, und fast genial zu nennen ist die Idee, den drei ??? in Gestalt des schmierigen Dick Perry diesmal einen vierten Detektiv als ernstzunehmenden Konkurrenten zur Seite zu stellen, mit dem sie sich einen skurrilen Kleinkrieg liefern. Ich frage mich nur, warum die drei ??? in Computerfragen plötzlich die Hilfe von Tom Wood in Anspruch nehmen mußten, wo sie doch bisher stets sehr gut alleine zurechtgekommen sind.

5) Sven H. © schrieb am 09.02.2002 um 16:36:05 zur Folge Gift per E-Mail: Juana, die Schlei ist ein gedehntes Binnengewässer in Schleswig-Holstein. An ihrem Ufer liegt u.a. Kappeln, wo schon seit Jahren die ZDF-Serie "Der Landarzt" gedreht wird. Wenn von einem "Schleimarsch" die Rede ist, so ist zu vermuten, daß die drei ??? demnächst einen Marsch nach Schleswig-Holstein antreten werden, vielleicht um das Geheimnis von "Deekelsen" (so heißt Kappeln in der Serie) zu klären. Also doch wieder eine Europafolge, Herr Nevis?

6) Heiko schrieb am 09.02.2002 um 17:24:58 zur Folge Gift per E-Mail: Also wenn man von dem verkaufsfördernden Titel eine gute Nevis Folge. Nicht zu leicht zu durchschauen, mehrere Verdächtige und auch gut geschrieben. Die Computerkenntnisse von Justus haben aber wohl etwas nachgelassen

7) Mattes © schrieb am 09.02.2002 um 21:35:55 zur Folge Gift per E-Mail: Eine, für Ben Nevis untypische, extrem verschachtelte Geschichte mit einem völlig unspektakulären, für Ben Nevis untypischem, Ende. Aber alles in allem stimmig, tolle Atmosphäre, Detektivkleinstarbeit und wenn man an die Entstehungsgeschichte von "Gift per E-mail" denkt, so hat der gute Ben doch ein Klasse-???-Buch draus gemacht. Tolle Figuren noch dazu. Dick Perry - allein der Name lässt eine bestimmte Figur vor dem geistigen Auge entstehen, die supergut charakterisiert wird. Detektivischer Streß im Wettkampf gegen Perry: Die drei hetzen von einem Date zum nächsten, alles ist irgendwie total verworren und es tauchen immer mehr Verdächtige auf. Bleibt nur eine Frage: War die neue Lawinenform mit Andr´abgesprochen? Mein Fazit schließt sich den Vorrednern an: Nicht schlecht, Herr, äh, Nevis

8) Der Antichrist schrieb am 09.02.2002 um 22:38:37 zur Folge Gift per E-Mail: Entwürdigend, wie Justus um einen Fall bettelt. Drei Fragezeichen, wo bleibt euer Stolz? Ben Nevis scheint das Schicksal des armen, krebskranken Jungen zu kennen, der zehn Jahre nach seiner wundersamen Genesung immer noch säckeweise Postkarten erhält. Gratulation. Der Mann denkt mit. Justus geht wirklich jedwertige kriminelle Energie ab. Nach der fiesen unterseeirdischen Harpunenattacke hätte ich doch zumindest den Bug des auf den Wellen dahindümpelnden Bootes nach Nowosibirsk ausgerichtet, den Motor gestartet und den Gashahn durchgezogen. Schleimarsch? Ich glaube, Peter wollte nur diskret darauf hinweisen, wo die gestohlenen Feuerquallen abgeblieben sein könnten. Das erklärt auch die nervösen Zuckungen im Zeigefinger.

9) Bud Spencer © schrieb am 10.02.2002 um 16:03:30 zur Folge Gift per E-Mail: kenne die Folge noch nicht, aber habe jetzt was von Schlei/Kappeln und "Landarzt" gehört und da muss ich einfach erwähnen, dass ich genau dort war im letzten Herbst und sogar im restaurant war, wo dieser gedreht wird. kommen die drei ??? jetzt auch dort hin?

10) Der Große Coordinator schrieb am 11.02.2002 um 14:30:42 zur Folge Gift per E-Mail: Mit "Gift per E-Mail" hat Ben Nevis ein Buch geschrieben über - Nichts!! Absolut Gar Nichts!!! Worum geht es in diesem zusammenhanglosen Sammelsurium der kuriosesten Art überhaupt? Computerviren? Detektiv-Wettstreit? Kindesentführung? Erbschleicherei? Erpressung? Oder tatsächlich um Feuerquallen??? Der Autor wußte es offenbar selber nicht, sondern schreib eine an den Haaren herbeizuzogene, völlig hanebüchende Geschichte zusammen, die allzu offensichtlich nicht aus künstlerischen Bedürnissen entstand, sondern vielmehr dazu dienen sollte, mal wieder irgendein Trendthema ins Volk zu schmeissen - Hauptsache es geht irgendwie um E-Mails und Computer, dann wird das Teil schon gekauft, der Inhalt is' nicht so wichtig. Dazu riss sich der Autor fast ein Bein aus, um mit Müh' und Not noch ein (übrigens völlig unoriginelles) Rätsel unterzubringen, in der Hoffnung, dann seien alle zufrieden. Außerdem wirkten die Detektive selten so unsympathisch, wie in dieser Geschichte: Dieser alberne Wettstreit mit ihrem neuen Konkurrenten hatte locker Kindergarten-Niveau (inklusive böser Briefe alá 'Du bist doof' und Reifenaufschlitzen), Bob macht abfällige Bemerkungen über Kinder, die vor'm Computer sitzen und versuchen, den drei ??? zu helfen, es wird eingebrochen, dabei versehentlich Inventar zertrümmert usw. Dazu kommen wirklich peinliche Dialoge: Peter nennt Kelly 'Kätzchen'!!! Auweiha! Drollig ist nur, daß offenbar Marx und Nevis zeitgleich auf die Idee der E-Mail-Lawine kamen, weshalb diese neue Idee gleich zweimal bei den drei ??? auf helle Begeisterung stieß. Also, Frau Nevis (äääääääääh, ich meine natürlich Herr, wie komme ich denn bloß auf Frau??? :D), das nächste Mal erst die Geschichte ausdenken, dann den Titel, dann wird's vielleicht was!

11) Sven H. © schrieb am 11.02.2002 um 14:34:19 zur Folge Gift per E-Mail: Bereits die Episode mit der E-Mail-Lawine (vgl. "Das Erbe des Meisterdiebs") zeigt, daß das Thema "E-Mail" nahezu ausgereizt ist, so daß es mitunter zu Doppelungen kommt. Als Kommunikationsmittel mögen e-Mail und Internet sich etabliert haben und auch in Zukunft eine feste Rolle spielen, aber als handlungs- und titeltragendes Element? Dagegen sind Quallen nun wirklich etwas Neues, oder hatten wir die schon? Ich kann mich an Haie, Wale und Meeresungeheuer in der Tiefe erinnern, aber von Quallen ging im ???-Kosmos noch keine Gefahr aus. Dabei bieten gerade diese Wabbeltierchen genug Gruselpotential, um eine gesamte Handlung begleiten und in der Coverillustration abgebildet werden zu können. Leider sind jedoch die E-Mail-Viren für den Schrecken zuständig und drängen die Quallen an den Rand, welche fast in Vergessenheit geraten. Schade - mehr Quallen und weniger E-Mail wäre nicht schlecht gewesen! Dann hätte man das Buch auch gut und gerne "Die drei ??? - Quallenqual" nennen können ...

12) Kapaun schrieb am 15.02.2002 um 22:58:16 zur Folge Gift per E-Mail: Alles in allem eine lesenswerte Geschichte. Keine Weltraumflüge und auch kein "Trank des Vergessens" - alles bleibt glaubwürdig und nachvollziehbar. Eigentlich eine recht klassische ???-Geschichte, die aber deutlich in der heutigen Zeit spielt. E-Mail & Co sind überzeugend und unaufdringlich eingearbeitet worden (eben selbstverständlich und nicht mit umfangreichen Erklärungen à la "Was ist eigentlich eine E-Mail"). Stellt sich nur einmal mehr die Frage, was der dümmliche Titel soll, der dem Buch in keinster Weise gerecht wird und einfach völlig daneben ist. MAL WIEDER NUR FÜR JENE, WELCHE DAS BUCH SCHON KENNEN: --- Passt Toms Rätsel wirklich zu der gesuchten Mailadresse? Diese wird doch wohl kaum detektiv@schnüffler.net lauten, oder?

13) Gräfin Zahl © schrieb am 16.02.2002 um 19:39:56 zur Folge Gift per E-Mail: Dieses Buch läßt sich sehr gut lesen. Im Gegensatz zu den anderen Autoren vesteht es ben Nevis die begrenzte Seitenzahl perfekt zu nutzen und benötigt kein lange Anlaufzeit bis etwas passiert. Diese Folge erinnert mich von der Atmosphäre her ein wenig an Crimebusters - nur ist sie besser. Aber auch diese Geschichte weist einige Mängel auf. Streckenweise wirkt das Buch etwas "zusammengewürfelt", einige Elemante passen nicht richtig, etwa die Feuerquallen. Auch das Rätsel ist irgendwie nicht so der Hit. Die Idee mit dem Konkurrenzdetektiv ist wiederum hochinsteressant. Insgesamt ist dies für mich das beste Nevis-Buch. Die Luft ist anders als bei "Tal des Schreckens" nicht vollkommen raus, wenn man die Lösung erst einmal kennt. Die Auswahl der Namen der Charaktere halte ich bei Ben Nevis allerdings nach wie vor für teilweise extrem grauenhaft.... Insegesamt gefällt mir das Buch ein ganz kleines Stück besser als "Nebelberg".

14) Norry Skinnis schrieb am 16.02.2002 um 21:02:13 zur Folge Gift per E-Mail: Hehehe... Das mit den Namen stimmt auffallend. Schon angefangen bei Dick Perry (ein Abklatsch von Dick Tracy?), bei dessen Beschreibung ich immer an Danny DeVito denken muß, über die einfallslosen Baker, Wood und Stevens bis hin zum oberhammerharten Jack Sharky (der Spitzname Doggy, also "Hündchen", paßt da allerdings nicht ganz ins Bild). Erinnert mich übrigens an "License to kill", wo der berühmte Satz vorkommt: "Und wissen Sie was? Der Bursche hieß Sharky!"

15) Farraday schrieb am 16.02.2002 um 21:24:14 zur Folge Gift per E-Mail: Ich kann mich nur anschließen, insgesamt unterhaltsam, aber die Namen sind eine Katastrophe! Sharky! Im von Skinny angesprochenen Bond wenigstens nur ein Spitzname, hier ein Nachname. Zu konstruiert war mir der Zusammenhang mit dem Gift aus der Mail, da merkte man, dass das einfach irgendwie eingearbeitet werden sollte. WER ES GELESEN HAT: Woher wusste Tom denn, dass dieser Perry ein Konkurrent der drei ist? Die Mail Adresse muss ja von seinem alten Büro gewesen sein, also musste Tom sowohl der Name als auch der Zusammenhang etwas sagen. Ich dachte, Justus hätte ihm nur die betreffende Mail geschickt oder habe ich etwas überlesen?

16) DrShaitan © schrieb am 18.02.2002 um 11:07:50 zur Folge Gift per E-Mail: Auch auf die Gefahr hin, daß mich jetzt alle hassen, aber ich finde dieses Buch wesentlich besser als "das Erbe des Meisterdiebs". man ist viel schneller in der Story drinnen und die Spannung baut sich nicht erst langsam auf wie beim "Dieb". Die Sache mit Dick Pery fand ich klasse!

17) Nigel © schrieb am 18.02.2002 um 18:13:30 zur Folge Gift per E-Mail: Na, endlich mal ein Buch, dass nicht so schlecht ist, wie der Titel es vermuten lässt. Nevis hat für mich immernoch den besten Schreibstil von allen ???-Autoren und es kann locker mit den beiden Marxbüchern mithalten. Auch die Figur des Dick Perry finde ich interessant und die Geschichte entwickelt sich gut. Auch wenn ich das mit den Quallen und E-Mails ein wenig übertrieben finde, aber ien wenig Trend kann die Serie gut vertragen, damit wir auch ein paar mehr junge Leser und Hörer dazubekommen.

18) Titus © schrieb am 20.02.2002 um 11:50:43 zur Folge Gift per E-Mail: Gräfin, welche Namen findest Du denn grauenhaft? Ich sehe Ben Nevis zum Glück weit entfernt von Julio DaElba und Co. Dick Perry klingt zwar etwas künstlich, passt aber irgendwie doch vorzüglich zum Charakter.

19) Mr. Mr. Murphy schrieb am 20.02.2002 um 11:52:02 zur Folge Gift per E-Mail: Eine ganz gute Geschichte, die uns Nevis hier präsentiert. Der Titel ist natürlich etwas banane und das Cover gefällt mir überhaupt nicht. Insgesamt etwas besser als Nebelberg.

20) Gräfin Zahl © schrieb am 20.02.2002 um 12:29:24 zur Folge Gift per E-Mail: Titus, ganz oben auf meiner Liste steht Sharky, das sagt eine Menge über diese Figur aus.

21) Dr Woolley schrieb am 24.02.2002 um 20:02:57 zur Folge Gift per E-Mail: Eine interessante Folge, die tatsächlich mit einer schönen Superwal-Atmosphäre aufwarten kann. Allerdings halte ich den Plot an sich für etwas geschachtelt und die Sprache etwas abgehackt! Ein sehr amüsantes Buch trotz alledem!

22) Pummel © schrieb am 26.02.2002 um 12:44:01 zur Folge Gift per E-Mail: Ich fand den ??? und Dick sehr amüsant. @Nigel, hmmm, also der Schreibstil von André Marx mag ich lieber, irgendwie schafft er es besser mich an ein Buch zu fesseln, Nebelberg z.B. hab ich in einem Rutsch durchgelesen, bei Gift per E-Mail hab ich mehrere Pausen eingelegt. Aber Trotzdem hat viel Spass gemacht das Buch zu lesen, weiter so Ben.

23) Mel © schrieb am 05.03.2002 um 13:17:50 zur Folge Gift per E-Mail: Also ich muss schon sagen, ein sehr gelungenes Buch. Es hat mir wirklich prima gefallen. Die Namensgebungen fand ich nur bei Sharky etwas grausam. Gibt es wirklich Menschen mit so einem Nachnamen? Falls ja, die Ärmsten! Das mit der "Geheimbotschaft" an Dick Perry fand ich lustig. Hätte ich warscheinlich auch gemacht. Aber noch was anderes, als weder Bob noch Peter den Ausdruck mit Sharky darauf in ihren Hosentaschen fanden, habe ich mich schon mit bangen Vermutungen gefragt: Auf welchen Zettel hat Justus den Brief an Perry geschrieben? Tschö... Mel

24) eriol schrieb am 22.03.2002 um 17:35:45 zur Folge Gift per E-Mail: Wie kann man so eine wirklich gute Geschichte nur mit einem solch blödsinnigen Titel verhunzen. Beinahe hätte ich die Geschichte deshalb garnicht gelesen.

25) Hobbes © schrieb am 26.04.2002 um 02:02:00 zur Folge Gift per E-Mail: Hab das Buch gelesen und muß sagen, daß ich es für sehr gelungen halte. Fand es eigentlich recht spannend, auch war das Ende nicht wirklich vorhersehbar. Kann nur sagen, weiter so Ben Nevis.

26) Titus © schrieb am 04.07.2002 um 17:52:42 zur Folge Gift per E-Mail: Wow, das Hörspiel ist sage und schreibe 69 Minuten lang. Europa scheint die Klagen gehört zu haben, dass auch die Folgen anderer Autoren hin und wieder ein längeres Hörspiel verdienen. Trotzdem werden viele wieder über weggelassene Szenen meckern. Insgesamt kann man aber mit Hörspiel und Umsetzung voll zufrieden sein. Der neue Hitchock-Sprecher hat eine sehr sanfte Stimme, die wohl gerade beim jungen Publikum sehr gut ankommen wird. Ernst Hilbich als Dick Perry ist eine Topbesetzung. Viel Spaß beim Hören, dieses Hörspiel wurde gesponsert von AOL.

27) Mattes © schrieb am 05.07.2002 um 16:39:41 zur Folge Gift per E-Mail: Ein weiterer Höhepunkt der Serie, auch wenn die Musik für meine Begriffe ein wenig schwächelt. Allerdings passt sie sehr gut zu dem modernen Thema.
Die Buchumsetzung ist sehr gut gelungen und die Ortswechsel schaffen dieses unverwechselbare Flair von Rocky Beach und Umgebung. Sehr schöne Geräusche und e-x-c-e-l-l-e-n-t-e Sprecher runden das ganze ab.
Ein Wort noch zu Thomas Fritsch: Herzlichen Glückwunsch an Europa, der perfekte Nachfolger für Matthias Fuchs. Fritsch's Stimme klingt sanfter, hat aber einen ähnlichen Einschlag wie Fuchs'. Die Umstellung dürfte keinem schwerfallen und hoffentlich bleibt er uns nun lange erhalten.
Resultat: 69 Minuten langes, schönes Hörspiel das weiterhin den Aufwärtstrend der drei ??? unterstreicht.

28) parker frisbee schrieb am 06.07.2002 um 14:54:01 zur Folge Gift per E-Mail: schön,dass auch mal wieder eine längere cassetten-folge dabei ist. nur leider ist das niveau der folge ähnlich schwach wie das der anderen folgen über 100. am ende klärt justus wieder in einem monolog alles mit sämtlichen detals auf...nicht sonderlich spannend!!

29) Jenny © schrieb am 06.07.2002 um 20:15:55 zur Folge Gift per E-Mail: Uih, ja. Thomas Fritsch ist ja eigentlich echt nicht schlecht als Erzähler. Da kann man nicht meckern.
Aber das was ich vorher schon dem "Meisterdieb" angelastet habe, läßt sich hier vorzüglich fortsetzen.
Mir stellt sich außerdem die Frage, sollen die ??? jetzt nur noch lächerlich gemacht werden?? Schon wieder wird ihnen ein Mißerfolg unterstellt und sie werden als Deppen dargestellt bis Justus eine seiner Erleuchtungen trifft, die schon fasst übersinnlichen Eingebungen gleichen.
Ein wenig Enttäuschung macht sich schon breit, wenn man die Ab100erfolgen hört. Das sind wahrlich nicht mehr "meine" ???. *schnief*

30) Nigel © schrieb am 06.07.2002 um 20:45:00 zur Folge Gift per E-Mail: Hörspiel: Nachdem ich das Buch eigentlich gar nicht soooo schlecht fand, enttäuscht mich die Hörspielumsetzung. Viel zu lange ERzählpassagen und die Szenen, die gerade Spannend und mit Aktion verbunden waren, wurden herausgenommen. Musik war nach einigen etwas mehr der alten Musik angelehnter Zwischenmusiken wieder etwas zu Techno, oder besser Technikangehauchter Musik lastig ... Thomas Fritsch finde ich als ERzähler sehr gut. Also wenigstens etwas gutes an dem Hörspiel ... Also häufig werde ich dieses Hörspiel nicht hören, dafür ist es zu schlecht ... Wenn ich eine Note geben würde, dann würde es nicht besser als 4- abschneiden ...

31) kaltberg © schrieb am 06.07.2002 um 21:35:15 zur Folge Gift per E-Mail: Fangen wir mal mit dem neuen Erzähler an, denn der ist richtig gut; zumindest habe ich bis auf die etwas hellere Stimme kaum wirklich gravierende Unterschiede zu Matthias Fuchs ausmachen können!
Würde ich das Hörspiel nur nach dem neuen Erzähler beurteilen, so würde es wahrscheinlich um einiges besser ausfallen. Der Erzähler ist jedoch nicht alles und so komme ich nicht umhin, auch den Rest dieses wieder mal mehr als mißglückten Machwerks zu bemängeln.
Der Fall dümpelt bis zum Schluß so vor sich hin, die ??? stellen sich mehr als dämlich an und auf einmal löst Justus mit der ihm innewohnenden Logik den gesamten Fall, klärt sämtliche Hintergründe auf und versetzt damit sowohl die teilnehmenden Charaktere als auch den Hörer mit dieser überragenden Kombinationsgabe in Erstaunen. Denn, im Laufe der Handlung selbst werden nicht mal ansatzweise Andeutungen diesbezüglich gemacht; somit wirkt das ganze wie ein enorm spannender Zaubertrick, bei dem der "Meisterzauberer" sein Kaninchen vor den Augen seines verdutzten Publikums aus dem Zylinder hervorholt!
Last but not Least noch ein paar Worte zur Musik! *uuuuaaaaaaaarrrrghh* Das ist ja fürchterlich! Ich fühlte mich an schlechte Hintergrundberieselung noch viel schlechterer Softpornos erinnert! Grauenhaft, sorry, aber da kann man nicht mehr dazu sagen!
Sollte sich dieser Trend bei den Hörspielen fortsetzen, so plädiere ich, und das obwohl mir das Herz bereits beim Gedankenfassen zu bluten beginnt, die Serie zu beenden und neue Hsp-Reihen zu entwickeln; evtl. auch mit modernerer Technik!
???-Kommerz: meine Flamme der Leidenschaft beginnt zu flackern!

32) sAuron schrieb am 07.07.2002 um 20:15:04 zur Folge Gift per E-Mail: Sorry, Jenny, aber ich muss nochmal ran: Aber irgendwie scheint dieses Forum zu so einem sich selbst verstärkendem meinungsbildendem Gefüge zu werden. Auf einmal ist der neueste Trend: Die "Ab100er-Folgen" sind nicht mehr "unsere" ???... Also, Doppelte Täuschung war eine sehr ausgefallene Geschichte mit einer sehr netten Auflösungsidee, Erbe des Meisterdiebes bleibt für mich auch nach wie vor eine geniale Folge (wenn auch mit Abstrichen in der Hörspielumsetzung). Und Der Nebelberg ist wahrscheinlich mehr Klassiker als Folgen wie der Unsichtbare Gegner (ich will mir gar nicht vorstellen, wir ihr so eine Folge, in der eigentlich nur zwei fremde Charaktere auftauchen, in der Luft zerrissen hättet - aber halt, es ist ja eine Folge aus der ???-Urzeit, dann muss die ja toll sein). Und dass Nevis und Minninger größtenteils Schrott schreiben (wie eben das Hexenhandy oder Gift per e-mail), ist doch nun hinlänglich bekannt... Also, nach gerade einmal vier neuen Hörspielen, von denen zwei zumindest (ich hoffe, darauf kann man sich einigen) ganz passabel waren, wieder vom Niedergang der ??? oder der erlischenden Flamme der Liedenschaft halte ich mal wieder für ein Anzeichen typisch-deutscher Miesmacherei. Damit wir uns nicht falsch verstehen , es geht mir nicht um einen Streit über Meinungen, sondern um übertriebene, in meinen Augen arg voreilige MeinungsBILDUNG....! Also: Nichts für ungut.

33) Jupiter Jones © schrieb am 07.07.2002 um 23:38:07 zur Folge Gift per E-Mail: Eine verworrene verschachtelte Folge, die man lieber nicht in müdem Zustand abends im Bett vor dem Einschlafen, sondern eher tagsüber mit klarem Kopf und ohne Nebenbeschäftigung hören sollte. Irgendwann hatte ich nämlich beim ersten Hören keine Lust mehr, aufzustehen und zurückzuspulen, und habe letztlich am Ende bei Justus' Auflösung des Falles völlig abgeschaltet. Am nächsten Tag dann mit Zettel und Stift bewaffnet konnte ich der Entwicklung der Personenkonstellation dann einigermaßen folgen. Die Namensgebung der Personen und anderer Dinge ist in diesem Zusammenhang aber auch ziemlich unglücklich. Betty, Doggy, Perry, Harry, Cutty, Sharky - und das alles noch in wenigen Sätzen hintereinander zuzüglich der verschachtelten Beziehungen der Personen zueinander.
*Wer die Folge noch nicht kennt, sollte besser nicht weiterlesen.*
Der Inhalt hat mich dann auch nicht so sehr überzeugt. Warum sollte Tom Wood die Email-Adresse des Quallenversenders überhaupt in ein Rätsel packen, und woher sollte er von der Beziehung der drei ??? zu Perry wissen? Selbst wenn die drei ??? gleich auf "Schnüffler" gekommen wären, hätte Tom doch niemals davon ausgehen können, dass die drei ??? damit etwas anfangen können. Und diesen Konkurrenzwettkampf mit Perry finde ich auch ein wenig überzogen, wenn er auch stellenweise ganz amüsant ist, allein schon weil es diese Idee mit dem Konkurrenzdetektiv bisher in dieser Form noch nicht gab. Um so unglaubwürdiger finde ich es dann wieder, dass Dick Perry und Barbara Stevens sich am Ende des Falles einfach so ergeben und quasi nur noch darauf warten, von der Polizei verhaftet zu werden. Perry amüsiert sich ja geradezu darüber, dass Justus ihre ganzen Machenschaften und Verbrechen aufdeckt. Und warum erwähnt Barbara Stevens alias Betty Sutton bei Waterworld überhaupt, dass vor den drei ??? schon ein gewisser Detektiv namens Dick Perry bei ihr aufgekreuzt ist? Welchen Sinn soll das haben?
Naja, und dann noch so ein paar Kleinigkeiten... Das Erstaunen von Peter und Bob über Justs Idee mit der Email-Lawine hätte man im Hörspiel ja nun weglassen können, wo sie nun gerade in der Folge zuvor eingesetzt wurde. Glücklicherweise ist uns diesmal Peter erspart geblieben mit "Computervirus? Was ist das denn?". Aber anstatt, dass Justus auf die Frage nach den Computerkenntnissen und Erfahrungen mit solchen Fällen auf seinen Schulkameraden Tom Wood verweist, hätte er mal lieber die Erfahrungen im Fall "Angriff der Computer-Viren" ansprechen sollen. Es hätte dann trotzdem noch genug Gründe geben können, aus denen sich Mrs. Baker dann doch gegen die drei ??? und für Perry entscheidet. Und dass Tom Wood bei seinem Hacker-Angriff ausgerechnet auf die beiden Gold-Dateien aufmerksam wird, kann ja noch sein, obwohl sich da auch die Frage stellt, ob er alle Dateien auf dem Computer der Reihe nach geöffnet hat und warum er ausgerechnet diese zwei Dateien für so brisant hält. Aber er als Computerexperte müsste doch (wenn er auch schon erwähnt, dass das System vom "Schnüffler" so "total offen" sei) sein eigenes System erst recht entsprechend abgesichert haben, so dass man nicht seinen eigenen Wohnort zurückverfolgen könnte.
Die Musik ist zwar größten Teils bei den drei ??? bisher noch nicht vorgekommen, aber bis auf die meist gut eingesetzten Orchesterstücke hat es André Minninger auch diesmal nicht geschafft, mal eine Musiksequenz mit so etwas wie einer MELODIE einzubauen.
Gibt es auch noch etwas positives? Ja, die Sprecherleistung. Die ist wieder bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gut gelungen. Dick Perry ist gut besetzt und auch Thomas Fritsch gibt als neuer Erzähler eine gute Leistung ab. Seine Stimme klingt sehr weich, und man merkt fast, wie behutsam und einfühlend er an die Sache herangeht. Auffallend finde ich seine Aussprache der Namen "Bob" oder auch "Tom". Das "o" ist hier ungewöhnlich lang gezogen.
Und zu guter Letzt: der Abschlusslacher. Es gab wohl noch nie eine so dämliche und völlig sinnlose Schlussszene wie hier. "Gut Ding will schließlich Weile haben. Hahahahahahaa..." Wenn einem schon sonst nichts einfällt und man auf ein Sprichwort zurückgreifen muss, hätte man doch wenigstens "Wer zuletzt lacht, lacht schließlich am besten" nehmen können. Zum einen hätte es gepasst, da das Sprichwort schon bereits einmal in der Folge im Zusammenhang mit Dick Perry vorkam, und es hätte auch bezüglich des Komkurrenzkampfes, in dem die drei ??? nach dem Scheinsieg Perrys nun doch am Ende gewonnen haben, einen wirklichen Sinn gegeben. Zum anderen wäre es natürlich die ideale Vorlage für den Abschlusslacher gewesen, da die drei nun nicht nur bildlich sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes als letzte lachen.

34) Arbogast © schrieb am 08.07.2002 um 23:38:31 zur Folge Gift per E-Mail: Um mit den Vorzügen dieser Hörspielfolge zu beginnen: Es gibt mal wieder mehr Ortswechsel, der konkurrierende Detektiv ist recht amüsant, und das Ende bietet eine überraschende Wendung.
Die Handlung allerdings erscheint mir derart konstruiert, daß mir schon während des Hörens die Haare zu Berge standen.
Wie Jupiter bereits erwähnte, macht Tom Woods Rätsel überhaupt keinen Sinn (außer dem, daß die Story ohne Beteiligung der drei ??? und nur unter Ausschluß der finalen Wendung (nebenbei auch noch viel früher) ihr Ende gefunden hätte). Die Unterbringung des Rätsels ist weder überzeugend motiviert noch amüsant: Sie ist ausschließlich konstruiert - und dazu noch schlecht, denn, wie bereits erwähnt, beinhaltet die Lösung des Rätsels nicht die entscheidende Information und ist also vollkommen wertlos!
Überdies ist nicht wirklich verständlich, warum Mrs. Baker zwar Detektive einschaltet, um herauszufinden, wer sie mit Quallen jeglicher Art malträtiert (uuuh, eine Qualle auf dem Bildschirm, mir schlottern die Knie... ), andererseits die wichtigen Informationen hinsichtlich ihres geschiedenen Gatten für sich behält, dem sie ihrerseits ja gerade ausreichend kriminelle Energie und Verschlagenheit zutraut (und den zu verdächtigen in ihrer Situation eine logische Konsequenz gewesen wäre). Die Antwort ist klar: Eine weitere überraschende Wendung wurde auf Kosten der Glaubwürdigkeit durchgesetzt.
Barbara Stevens scheint mir auf das Gold nur deshalb scharf gewesen zu sein, um die Unkosten finanzieren zu können, die die Jagd danach erst entstehen ließen: Nicht nur sucht sie sich eine Wohnung zu diesem Zweck, unter deren Adresse sie auch gemeldet zu sein scheint (denn der Erzähler betont ja extra, daß es zwei Suttons gibt), sie nimmt unter diesem Alias auch noch einen Job im Aquarium an, einzig aus dem Grunde, wie mir scheint, die Quallen zu mopsen und damit einen heimtückischen Anschlag zu verüben... Also entweder habe ich die Story nicht richtig verstanden (was bei dieser überfrachteten Geschichte nicht verwunderte) oder meine Vermutung ist angebracht, daß man auch dies als äußerst konstruiert bezeichnen kann! Wo ist die gute alte Harpune geblieben, deren Schuß ebenso schmerzhaft wie effektiv im Vergleich zu den Quallen, deren Einsatz aber um Längen überzeugender gewesen wäre?!
Über den mehr als sonderbaren Einfall des verzwickten "Blattgeäders" will ich mich gar nicht großartig äußern, gebe aber zu bedenken, daß den meisten Erpressern zueigen ist, den Ort der Übergabe dem Opfer so zu vermitteln, daß es sich auch in die Lage versetzt sieht, am Treffpunkt zu erscheinen, ohne Dechiffrierungsspezialisten des CIA zurate ziehen zu müssen...
Im Ganzen also der Ansatz zu einer guten Geschichte, die leider an der Übermotivation des Autors und einer hölzern errichteten Überfrachtung der Handlung krankt.
Die "Musik" fällt leider zum Teil wieder in vergangen geglaubte Schauerlichkeit zurück; die Sprecher sind gut bis sehr gut; zu der Qualität der Umsetzung kann ich nichts sagen, da ich das Buch nicht gelesen habe (daher ist mit "Autor" im Zweifelsfall auch Minninger gemeint, falls die kritisierten Punkte der Beschneidung des Originals entspringen). Fazit: Bei weitem nicht die schlechteste Folge, aber auch meilenweit von einem Glanzlicht entfernt!


35) Fluke Skywater schrieb am 09.07.2002 um 00:08:15 zur Folge Gift per E-Mail: ACHTUNG SPOILER! - Also, ich will mal sämtliche Punkte außer acht lassen, die so schon im Buch vorhanden sind und - positiv oder negativ - auf das Konto von Ben Nevis gehen, sondern mich auf das Hörspiel konzentrieren. Wenn man Fuchs und Pasetti noch im Ohr hat, ist es natürlich anfangs eine Umstellung, jetzt die Stimme von Fritsch zu hören, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und ich habe nichts an ihm auszusetzen. Und Ernst Hilbichs Perry war zwar ein anderer als ich ihn mir nach dem Lesen des Buches vorgestellt hatte, aber mindestens genauso originell - vor allem das ständige dümmliche Lachen, das ja auch im Buch beschrieben wird ("Ich bin selbstverständlich dabei, höhöhöhö" oder auch "Öhö, ein Goldbarren"). Allerdings zeigen die neu eingebaute Reaktion Peters auf das Gewieher (Ja-ha-ha-ha-ha) und der Dialog über seine rötliche Gesichtsfarbe, daß die Sprecher sich selbst und die Buchvorlagen inzwischen wohl wirklich nicht mehr ernst nehmen. Was wie so oft ein bißchen stört, ist das Fehlen einiger wichtiger Szenen wie Peters Tauchgang, Kelly als Putzfrau und die Beschattungsaktion mit Dick Perry. Und geradezu schwachsinnig ist es, daß Perry und seine Komplizin am Ende gegenüber den drei ??? auspacken, obwohl sie über Schußwaffen und einen Fluchtwagen verfügen. Anscheinend amüsieren sie sich auch noch königlich dabei, den drei beim Kombinieren zu helfen und auf das Eintreffen der Polizei zu warten. Das Ende im Buch war nicht nur spannender, sondern auch zehntausendmal plausibler. Für mich weder eine Spitzenfolge noch ein Totalausfall, ich verstehe sowieso nicht ganz warum man sich wegen geringfügiger Meinungsverschiedenheiten gleich an die Kehle springen muß.

36) Sari © schrieb am 09.07.2002 um 02:30:53 zur Folge Gift per E-Mail: Lustig fand ich vor allem "Mrs Tante Mathilda Jonas" auf der Hülle. Einerseits finde ich es auch gut, dass mal wieder ein Nicht-Minniger-Vorlagen-Hörspiel über eine Stunde lang ist, andererseits kommt es ja nicht so häufig vor und sollte dann doch lieber bei Folgen passieren, bei denen es sich lohnt. Schade, dass die witzigsten Szenen der Schere zum Opfer gefallen sind. Und über welche Viecher in Waterworld macht Justus seinen schlaumeierischen Kommentar, wenn die Quallen doch geklaut worden sind? (Vielleicht hab ich wirklich was falsch mitbekommen, aber ich war irgendwie irritiert.) Die Sprecherleistungen sind ausgezeichnet, sowohl Thomas Fritsch (an den kann man sich super gewöhnen, finde ich) als auch Ernst Hilbich machen ihre Sache echt klasse. Sooo daneben wie einige hier finde ich das Hörspiel nicht, aber so richtig top ist es irgendwie auch nicht. Das Buch war doch deutlich besser.

37) Stef schrieb am 09.07.2002 um 11:30:12 zur Folge Gift per E-Mail: Also, ein Brüller ist diese Folge ja nicht gerade... Die Story (ok, hierfür können die Hörspielmacher nichts) ist für mich die schwächste seit Langem, Anfang (die 3 betteln um einen Auftrag, kann ja wohl nicht wahr sein!!) und Ende (vollkommen aus der Luft gegriffen ohne auch nur die Spur eines "Aha!-Effekts") sind total daneben, dazwischen passiert so gut wie gar nichts. Die Musik war auch schon lange nicht mehr so fies wie hier. Bei einem Stück haben sich die Herren Musiker offensichtlich am Carsten-Bohn-Sound orientiert, aber was nützen die netten Moog- und Rhodes-Sounds, wenn sie's einfach nicht drauf haben, auch nur mal eine nette Melodie (oder gar einen Akkordwechsel!) hinzukriegen?? Da muss sich dringend was tun, sonst sorgt wahrscheinlich auch noch in Folge 200 dieses unerträgliche "dap-dap-dadadapp, dadap- dap-dadadapp, klüngelüngelüngelüng" für den unwillkürlichen Griff zum Vorspulknopf... -- was ich ganz lustig finde, ist dass man inzwischen an der Leistung der 3 Hauptsprecher erkennen kann, ob ihnen die Folge gefällt oder nicht. Gerade bei dieser Folge habe ich den Eindruck, dass sie teilweise ziemlich krampfhaft versucht haben, ernst zu bleiben. Na ja, das kann man ihnen in diesem Fall wohl auch nicht verübeln. Ernst Hilbich finde ich ziemlich klasse und vor allem Thomas Fritsch! Eine bessere Wahl für den neuen Erzähler hätte man kaum treffen können, nur hätte ich ihm eine bessere Folge als Debüt gewünscht....

38) Gräfin Zahl © schrieb am 09.07.2002 um 21:15:47 zur Folge Gift per E-Mail: Ich habe die 1. Seite jetzt schon dreimal gehört, irgendwie fällt es mir schwer, mich auf das Hörspiel zu konzentrieren. Die Atmosphäre aus dem Buch ist weg und alles wirkt sehr durchschnittlich. Die Musik leistet dazu einen nicht unerheblichen Beitrag. Aber vielleicht wird es ja noch besser. Was ich schon beurteilen kann ist der Sprecher. Allererste Klasse! Matthias Fuchs vermisse ich kein bißchen. Thomas Fritsch ist deutlich besser. Die Stimmen sind sich ähnlich aber Fritschs Sprechweise gefällt mir deutlich besser. Matthias Fuchs sprach eher wie ein "Märchenonkel". Ganz besonders gefällt mir, wie Fritsch "Bob" sagt.

39) Blacky schrieb am 09.07.2002 um 21:41:24 zur Folge Gift per E-Mail: Das Buch war ok bis gut (mal abgesehen vom furchtbaren, unlogischen Trendy-Titel). Das Hörspiel ist langatmig und langweilig. Die spannenden Szenen wurden weggelassen (Tauchgang, Perrys Verfolgung, Peters Freundin als Hausmädchen, die Schlussszene an Perrys Boot), dafür wieder mal endlos lange Unterhaltungen und Monologe. Dauert ja mindetstens die Hälfte der gesamten Folge, bis dann endlich mal in zähen Gesprächen mit Mrs. Baker und Toms Mutter der Ausgangspunkt der Story aufgespannt ist (puh, in der Zeit hat H.G. Francis bereits ganze Folgen abgeschlossen, die dann dafür aber deutlich spannender und unterhaltsamer waren). Absoluter Tiefpunkt: Das Gejammer von Mrs. Baker "das schreckliche Gift in meinem PC" (oder so ähnlich). Was soll sowas? Die Hörspiel Umsetzung erinnerte mich an die miesen BJWH Folgen.

40) Farraday © schrieb am 09.07.2002 um 22:02:39 zur Folge Gift per E-Mail: Fritsch fand ich sehr gut. Beim Lesen des Klappentextes dachte ich noch, oje, der Hilbich, hat der nicht eine etwas helle Typ Komiker Stimme? Aber er hat mich sehr überzeugt, passte gut zur Rolle (wenigstens wie sie im Buch war), kann "wiederkommen" der Mann. Die Geräuscheffekte und die Musik haben mir nicht gefallen, gerade diese Quallengeräusche, die als Effekt für meine Begriffe auch einigermaßen unnötig waren. Ansonsten sehe ich es leider, wie die meisten hier. Dem (auch im Buch eher uninteressanten) Anfang, mit der arg konstruierten Angst vor den "Gift-Quallen-Mails", kommt zu viel Platz zu gute. Ich verstehe, dass man nicht alles aus dem Buch umsetzen kann und die Komprimierung im Hause Sharkys kann ich noch verstehen. Aber die Szene in der die 3 tauchen, sowie die anderen "Zweikämpfe" mit Perry, gerade am Ende, fehlen leider. So wirkt es auch etwas abrupt, wie Justus alles auflöst und Perry sich so mir nichts dir nichts in sein Schicksal (mit einem Lachen) fügt. Schade, hat mir nicht gefallen, im Gegensatz zum Meisterdieb Hörspiel.

41) captain_basket © schrieb am 10.07.2002 um 09:19:44 zur Folge Gift per E-Mail: Naja ich finde das viele verschiedene Meinung zur Ansprache gekommen sind und ich mich in der mitte einreihen will. Also um es auf den Punkt zu bringen ich finde es als OK in meiner Abstufung. Allerdings wenn mir eines Aufstößt in der HSP Umsetzung, seit wann sind denn unsere ??? AOL KUNDE- AHHHHHHHHHHH*schrei* :-|| aber Naja wenn sie nur 2 Mails am Tag bekommen ist das ein gutes Zeichen das Andre keine Ahnung von AOL hat *kicher*. Ich denke nun immer wenn ich Perry höre an Zentis. Ob das nun so gewollt ist. Fritsch finde ich als Erzähler eine gute Wahl, ich denke das er uns auch schnell ans Herz wachsen wird. Allerdings finde ich das Buch wesentlich besser. :-)

42) Christian schrieb am 11.07.2002 um 08:24:14 zur Folge Gift per E-Mail: Oh mein Gott, das ist ja die schrecklichste Folge seit langer Zeit. Da war ja Todesflug noch besser. Mann, ist die Story blöd. Und was meine VorrednerInnen schrieben, kann ich nur unterstützen: Das dauert ewig (gefühlte Zeit: 2 Stunden) bis überhaupt mal was passiert, dafür geht es dann aber so schnell zur Sache, dass alle Atmosphäre flöten geht. Vor allem nach der fast schon genialen Folge 103 ein arger Rückschlag. Und mich nervt diese Perry-Geschichte total! Buch, Umsetzung, Musik: Alles sehr mau. Ausnahme: Der neue Erzähler gefällt mir auch ganz gut, weniger aufdringlich einschmeichelnd. Gute Wahl. In der Hoffnung auf die Umsetzung der neuen Stories von Marx.....Es kann nur besser werden.

43) Jim © schrieb am 11.07.2002 um 09:06:12 zur Folge Gift per E-Mail: Ich bin sehr enttäuscht von der Hörspielumsetzung. Gute Sprecher zwar und ein sehr viel versprechender neuer Erzähler, aber sonst... Von der Spannung, den falschen Fährten und der Atmosphäre des wirklich sehr guten Buches ist nur noch Verwirrung geblieben, die schließlich in Justs großem Schlussmonolog einfach so aufgelöst wird. Wer das Buch nicht kennt, könnte glauben, dies sei eine Minninger-Folge, so schnell und unglaubwürdig, wie am Ende alles aufgelöst wird. Fazit: Schade um die schöne, verschenkte Vorlage, aber zumindest ein Lichtblick, und der heißt Thomas Fritsch.

44) Diller schrieb am 11.07.2002 um 13:26:12 zur Folge Gift per E-Mail: Kenne nur das Höspiel. Neuer Erzähler sehr gut. Handlung prinzipiell spannnden, was aber irgendwie nicht rüber kommt. Vermute mal, dass das Buch besser ist. Im Übrigen habe ich in Bezug auf die Musik in den letzten Folgen einen positiven Trend bemerkt. Davon kann aber in dieser Folge keine Rede sein. Die Musik ist abscheulich.

45) Gräfin Zahl © schrieb am 11.07.2002 um 16:53:11 zur Folge Gift per E-Mail: Hörspielumsetzung mißlungen würde ich sagen. Dieses Hörspiel zeigt sehr deutlich, daß lange Hörspiel nicht auch gute Hörspiele sein müssen. Warum fehlen die spannedsten Szene und warum wurden eher unwichtige Dialoge und "Referate" in voller länge eingebaut. Die Geschichte verliert so einiges an Dynamik und Spannung und liegt für mich, im Gegensatz zum Buch, weit unter Mittelmaß. Das Hörspiel wikt wie eine Mischung aus "Super-Wal" und "Botschaft von Geisterhand", diese Assoziationen hatte ich beim Buch nie. Mit der genannten schlechtesten Marx-Folge läßt sich diese Folge in der Hörspielversion durchaus vergleichen. Alles äußerst durchschnittlich und belanglos.

46) Thomas schrieb am 14.07.2002 um 13:55:24 zur Folge Gift per E-Mail: Dank Examensstress hatte ich leider keine Gelegenheit das Buch zu lesen. Euren Kommentaren nach zu urteilen, habe ich ja wirklich was verpasst. Das Hörspiel erinnert mich vom Flair ein bißchen an den Super-Wal und die 30er Folgen am Meer, was ich aber gar nicht negativ meine. Ich fand die Folge eigentlich ziemlich nett. Ben Nevis scheint nach seinen ersten (meiner Meinung nach schlechten) Folgen jedenfalls immer besser in Schwung zu kommen. Es wäre schön, wenn Minninger sich mehr auf die Hörspiele konzentrieren würde, damit gute Vorlagen wie z.B. Doppelte Täuschung oder Gift.. auch als Hörspiel klasse werden. In letzter Zeit scheint da leider etwas verschenkt worden zu sein.... Thomas Fritsch finde ich klasse!!

47) Magnatos © schrieb am 14.07.2002 um 16:22:17 zur Folge Gift per E-Mail: Zu „Gift per Email“ : Grausame Folge…aaaaber: Thomas Fritsch ist super. Und ich hätte es toll gefunden den Konkurrenzdetektiv und seine Assistentin öfter auftauchen zu lassen. Leider haben es die beiden ja nur bis in den Knast geschafft und nicht in dir nächste Folge. Aber der Gedanke, das die drei sich mit diesem anderen Detektiv (ich war zuerst da) in Zukunft herumärgern müssen, fände ich sehr reizvoll! Und noch was, wenn’s nur eine Möglichkeit geben würde...ICH WILL HITCHCOCK ZURÜCK! J

48) Tilly schrieb am 14.07.2002 um 18:31:05 zur Folge Gift per E-Mail: Ich hoffe ja noch auf den Nebelberg, da die Umsetzung von Gift per E-Mail ja gänzlich in die Hose gegangen ist. Das Buch war zwar auch nicht der Renner, aber halt nicht so dahinplätschernt erzählt wie das Hörspiel. Hoffentlich wird das Hörspiel vom Nebelberg nicht auch so degradiert.

49) Arbogast © schrieb am 14.07.2002 um 19:53:40 zur Folge Gift per E-Mail: Wenn ich in Sachen "handwerkliche Mißgriffe" das "Hexen-Handy" und in Sachen "dramturgische Fehlleistung" (weil unerträglich langweilig) die "Doppelte Täuschung" als Vergleich hinzuziehe, so finde ich "Gift per E-Mail" von der Machart gar nicht so übel. Bis auf ein paar wirklich schlechte Zwischenmusiken (denen aber auch gute gegenüberstehen) sehe ich das Hörspiel nicht unbedingt als großen Einbruch an. Meine Kritik richtet sich eher an die sehr krude Story, die ja als Vorlage von Herrn Nevis stammt. Wenn bemerkt wird, daß das Buch noch einige Schmankerln zu bieten gehabt hätte, die dem Hörspielgenuß förderlich gewesen wären, so ist das natürlich schade und hätte die Folge vielleicht noch ein wenig aufwerten können - an dem (ich wiederhole mich gern ) überkonstruierten Grundgerüst der Geschichte hätte dies aber nichts geändert (was man dann, das gestehe ich gern zu, vielleicht gar nicht bemerkt oder beachtet hätte).
Ich jedenfalls erwarte mit Optimismus die Vertonung des von der Vorlage her eher schwachen "Nebelbergs"; hoffentlich gelingt es Minninger die Schwächen der Story mit einer guten Atmosphäre (und dem Umschreiben des Riesenpatzers am Ende) auszugleichen...

50) H. schrieb am 14.07.2002 um 20:45:00 zur Folge Gift per E-Mail: Gut, diese Folge ist so wenig genial wie die vorigen, aber ich möchte in Erinnerung rufen, daß die Serie sich insgesamt - und auch mit dieser sehr passablen Folge - wieder auf einem recht hohen Niveau bewegt und nicht mehr in dem Tal, in dem sie vor nicht allzu langer Zeit noch gewesen ist. Die Serie lebt und ist derzeit so gut wie vielleicht seit den Klassikerfolgen nicht mehr (auch wenn diese wahrscheinlich auf ewig unerreicht bleiben werden, und das liegt mitnichten nur am Nostalgiefaktor). Insofern bin ich nicht unglücklich mit Folgen wie "Gift per Email". Thomas Fritsch war übrigens ne Überraschung für mich, ist dessen Stimme der von dem Fuchs nicht zum Verwechseln ähnlich?!?

51) Jim © schrieb am 15.07.2002 um 09:00:15 zur Folge Gift per E-Mail: @Arbogast: Das versteh ich nun aber wirklich nicht: Erst wird immer beklagt, die neue Generation sei nicht mehr so vielschichtig wie die Klassikergeneration; gibt es dann aber endlich mal wieder eine komplex gebaute Folge, die nicht eindimensional verläuft und in der alles mit allem zusammenhängt, also auch insofern Klassikerformat erreicht, ist sie entweder "krude" oder es wird moniert, dass sie so kompliziert ist, dass man sie mehrmals hören muss. Erklär mir das mal einer, am besten du, oller Meckerpott...

52) Christoph Daum schrieb am 15.07.2002 um 12:55:35 zur Folge Gift per E-Mail: deine konstruktive kritik ist angebracht lieber jim.sie beinhaltet spannende wendepunkte mit der erörterung nicht zu viel kritik auszuüben die dem wohlbefallen ERHEBLICH schaden könnte...nun, ich spiel noch ein bisschien symez royale'

53) Benny schrieb am 15.07.2002 um 13:10:12 zur Folge Gift per E-Mail: Ich persönlich finde diese Folge recht bescheiden und muss doch feststellen, dass auch ein neuer Sprecher sie nicht aufwerten kann. Warum haben es die Drei nötig mit einem drittklassigen Kriminellen Detektiv um eine Klientin zu streiten?

54) Arbogast © schrieb am 15.07.2002 um 17:37:51 zur Folge Gift per E-Mail: @Jim: Der olle Meckerpott äußert sich selbstverständlich gern dazu! Natürlich wünsche ich mir komplexe, verzwickte und mehrdimensionale Geschichten, doch gleichzeitig wünsche ich mir, daß sie dabei auch stimmig und nachvollziehbar bleiben! "Gift per E-Mail" bescheinigte ich deshalb auch, daß es den Ansatz zu einer guten Geschichte bietet, doch leider ist die Handlung (und ich betone noch einmal, daß ich ausschließlich das Hörspiel kenne und daher nicht weiß (aber annehme), ob die von mir beschriebenen Mängel einzig Nevis - oder eben auch Minninger - anzulasten sind) dadurch, daß vieles einfach zu konstruiert wirkt, für mich einfach krude: Ich erwähnte bereits Tom Woods Rätsel; ich erwähnte Megs Reaktion auf die "Anschläge"; ich erwähnte die äußerst aufwendigen Machenschaften der Sutton - dies alles erscheint mir wenig überzeugend und nur der Schaffung oder Erhaltung eines Spannungsbogens verpflichtet zu sein, ohne inhaltlich zu überzeugen. Genau umgekehrt wird aber ein Schuh draus: Eine unglaubwürdige Ausgangssituation muß so geschildert werden, daß sie dem Leser glaubwürdig erscheint oder er das Unglaubwürdige gar nicht beachtet. Ein Beispiel hierfür ist für mich "der grüne Geist": Die Story und der Spannungsbogen werden so einnehmend und souverän aufgebaut, daß Mängel oder Schwächen des Grundgerüsts nicht ins Gewicht fallen. Ein weiteres Beispiel wäre die "flüsternde Mumie", "der Phantomsee" und selbst das "Gespensterschloß". Natürlich kann man auch bei diesen Folgen in einer ausführlichen Analyse die Schwächen aufzeigen, dennoch bleiben sie gute, amüsante und spannende Folgen (wie übrigens auch die "Toteninsel", die ich aber nicht als Vergleich hinzuziehen möchte, weil Marx viel mehr Platz zur Verfügung hatte, die Story zu entwickeln). In dieser Hinsicht vermochte mich Ben Nevis leider nicht zu überzeugen, weil viele Wendungen mir zu offensichtlich willkürlich (im Fortlauf der Story) und erzwungen (vom Autor) erschienen.
Ich gebe aber gern zu: Die Richtung, die Nevis einschlägt, scheint mir die richtige zu sein, nur in der Umsetzung haperte es leider noch. Doch jetzt bin ich ehrlich gespannt auf sein nächstes Buch...

55) pinklotus schrieb am 15.07.2002 um 23:19:42 zur Folge Gift per E-Mail: Zu 78: ich finde die aussage: "Warum haben es die Drei nötig mit einem drittklassigen Kriminellen Detektiv um eine Klientin zu streiten?" etwas seltsam. Klar die drei ??? sind fiktiv da bäuchte man soetwas nicht schreiben. Auf der anderen Seite glaube ich auch das die drei ??? so beliebt sind weil sie realistisch rüberkommen. Wenn alles so easy wäre, wär es ja langweilig ... und ehrlich gesagt mich wundert es eh das es in Rocky Beach keinen anderen Privatdetektiv gibt. Schließlich passiert dort ja allerhand. Konkurenz belebt das Geschäft und das die erst in Folge 104 auftaucht ist eh wunderlich. Und das die konkurenz in diesem fall kriminell ist ist doch nur glück für die drrei ??? sonst hätten wir die auch noch bis folge 12457 ;)

56) guru01 © schrieb am 16.07.2002 um 11:56:33 zur Folge Gift per E-Mail: OK:Ich finde die Namesgebung (Sharky, Betty....y) der Charaktere nicht so verwirrend wie einige andre, die sich in diesem Forum verweigt haben. Zur Folge selbst. DIe Idee sich mit einem anderen Detektiv zu messen ist ja ok, aber ich währe glücklicher Gewesen wenn es Skinny gewesen wäre. Außerdem nervt die Stimme von Hilbig. (Denn kennt jeder aus dem Blauen Bock...Kyritz an der Knatter.... oh mein Gott)´. Die Story ist mal wieder schlecht. Das Ende eine Katastrophe. Die Auflösung... mir fehlen die Worte. Aber was ich nicht verzeihen kann. "SIE HABEN POST" - Clevere Detektive die AOL als Provider nutzen. Das bricht mich an. Sorry. Diese Folge werde ich noch einmal hören und dann ab in die Truhe. Zu Thomas Fritsch. Mir ist überhaupt nicht aufgefallen das ein neuer Sprecher am Werk ist. Das ist das einzig positive oder? Ich sage immer noch das an Pasetti keiner rankommt. Da ich mir soeben gerade Folge 92 anhöre, vermute ich das ich einen noch größeren Verriß in Zukunft schreiben darf ! cu

57) Farraday © schrieb am 16.07.2002 um 13:42:59 zur Folge Gift per E-Mail: Den Hilbich kennt jeder aus dem blauen Bock??? Also ich eher aus der Zentis Werbung. Gibt es diesen blauen Bock Heinz Schenk Schmarrn überhaupt noch und wenn ja, wer schaut sich sowas an?? Skinny als Konkurrenz wäre aber nichts Neues und ihn plötzlich als Detektiv (also halbwegs seriös) zu etablieren bei seiner Vorgeschichte reichlich unglaubwürdig.

58) green schrieb am 18.07.2002 um 14:21:00 zur Folge Gift per E-Mail: Nach mehrmaligen Hören muss sich sagen: Aus einem eher mäßigen Buch wurde ein gutes Hörspiel: Die Stimme von Mr Dick Perry ist sehr gut. Er wirkt nicht so dämlich und trottelig wie im Buch. Auch wurden die niveaulosen (und für den 1. Detektiv peinlichen) Justus-gegen-Perry-Spielchen rausgekürzt. So passt „Gift per E-Mail“ als Hörspiel viel besser in ???-Universum als das Buch, indem eher TKKG-Atmosphäre aufkommt. Ein bisschen mehr Schrottplatz, eins zwei Figuren mehr Strandszenen hätten die Folge noch besser gemacht

59) Mr. Murphy © schrieb am 19.07.2002 um 16:04:49 zur Folge Gift per E-Mail: Pinklotus: In "Der verrückte Maler" gibt es bereits einen Konkurrenten... Ich habe nun auch das Hörspiel gehört. Trotz der Kürzungen sehr gut umgesetzt. Justus kombiniert schon, er greift seine Schlußfolgerungen nicht aus der Luft! Hilbich als Dick Perry ist eine Traumbesetzung. Auch der neue Erzähler ist gut, irritiert mich jedoch ein wenig, da ich die "Nanny" regelmäßig gesehen habe. (Passetti und Fuchs kannte ich vorher nicht, wie wohl die meisten hier) Mit der Zeit legt sich das. Es lohnt sich das Buch zu lesen, da viele Szenen der Schere zum Opfer fielen.

60) Mc Fipps schrieb am 21.07.2002 um 23:42:00 zur Folge Gift per E-Mail: Die alten bekannten Kompositionen haben mich sehr erfreut. Für mich tragen sie zur Stimmungserzeugung bei. Die sind wohl einfach gut. Dick Perry, vom Namen bis zur Sprecherumsetzung, ein gelungener heruntergekommender "New Yorker oder Chicagoer" Hinterhofdetektiv. Interessant ist nebenbei für mich die Frage, wie tief Justus für einen Fall kriechen würde. Mit Engagement hat das nichts mehr zu tun. Tote schlafen fest, oder so, also schwierig war Tom's Rätsel ja nun wirklich nicht. Schon allein Schnüffler "Dick" hat mit allen Vorurteilen die Richtung vorgegeben. Übrigens, kenne nur das Hörspiel, kann mir jemand eine Begründung geben, warum es nicht eindeutig ist, dass Dick der Böse ist, als er bei Woods aufschlägt ? Sollte er an Gedankenaustausch unter Fachmännern interessiert gewesen sein, dann ist die Sprecherumsetzung vielleicht doch nicht so gelungen. ciao und einen tiefen Schlaf Mc Fipps

61) sAuron schrieb am 22.07.2002 um 11:40:45 zur Folge Gift per E-Mail: @McFipps: Versteh deine Frage nicht so ganz. "Warum es nicht eindeutig ist, dass Dick der Böse ist, als er bei Woods aufschlägt ?" - ich weiß nicht, vielleicht weil er überhaupt kein Tennis spielt!!? Ich nehme an, du meinst "aufkreuzt". Dann wäre die Antwort, weil er es ja damit begründet, dass er diesem angeblichen PC-Experten der Konkurrenz mal auf den Grund gehen wollte. Frei nach dem Motto: Ich glaube zwar eh, dass ich besser bin, aber ich will mich lieber vergewissern, dass der Typ, der meiner Konkurrenz hilft, mich nicht wirklich überflügeln kann!" Verständlich? Aber wieso kommen dir die Musikstücke bekannt vor? Außer dem schönen dumm-dum dumm-dummdummdumm war doch nichts Bekanntes dabei, zumal dieses Mal GAR nichts annähernd melodisches dabei war. Scheinbar konnte man sich nicht recht entscheiden, was für eine Musikrichtung man wollte. Erst hörts sich an, wie mit Techno Beats unterlegt, dann kommt undefinierbares Geeiere und dann so furchtbarer 80er-Jahre-Syntheziser-Sound - üää.

62) Mc Fipps schrieb am 22.07.2002 um 16:19:21 zur Folge Gift per E-Mail: @ Sauron : Verständlich? - Ne, überhaupt nicht. Diese Begründung ist absolut realitätsfern. Spätestens, wenn man den Charakter mit einbezieht. "Zeig mal, ob Du einen Ahtlon oder Piv hast. Oh, Du benutzt Linux, dann bist Du wohl ein Profi ?" Was soll er - Dick - auch davon haben, feststellen, dass Tom doch besser ist, wie auch immer, und dann verhauen ? --- Kurz vor dem ersten Hören, mitten in der Nacht, habe ich die/eine in den Kasettenrekorder hineingeschoben auf die Taste "Play" gedrückt und dachte nach den ersten 2 Sekunden (Musik nicht mitgerechnet) "halt falsche Kasette". Die Szenerie kam mir höchst vertraut vor. Komposition (Film,Hörspiel,Loops,..) beinhaltet neben erlesenen Liedern mit Strophe,Refrain und so etwas auch kurze Fetzen, Geräusche, halt alles, was den Hörer in seiner "Vorstellung der Szenerie" samt Stimmung unterstützt. Unterbewußt wird man soetwas in die Beurteilung der verwendeten Hörspielmusik mit einbeziehen. Wenn es von Intersse sein sollte können wir ja tiefgründiger forschen.

63) Mr. Burroughs schrieb am 29.07.2002 um 10:09:45 zur Folge Gift per E-Mail: Nach alngem Zögern habe ich mich dann doch an diese Folge gewagt - und wurde (mal wieder) enttäuscht. Ich kenne zwar nur das HSP, aber das, was diese Folge so schlecht macht, liegt eher in der Story. Mal wieder hat NEvis einen interessanten Ansatz, der dann völlig verhauen wird. Die drei stolpern von einer Situation in die nächste, der Sapnnungsbogen bleibt völlig gleich und am Schluss ein Deus-ex-machina-Auflösung, die der Hörer schon nach fünf minuten kannte. Dazu viele Dinge, die einen spontan "Warum passiert das gerade?" denken lassen. Nur ein Bsp: Tom schreibt ein E-Mail, während sein Entführer an die Tür hämemrt (merke: Normale Menschen klingen, Entführer hämmern unauffällig). Parrallel dazu haut Tom seine halbe Lebensgeschichte in die E-Mail...gähn. Dann diese ätzende Spiel zwischen den drei ??? und Dick Perry. Ich als Meg Baker hätte beide Parteien sofort nach Hause geschickt, denn so ein peinlicher, kleinkarierter Streit auf offener Strasse ist ja nun nicht gerade ein ZEichen von Seriosität, der zudem nicht zu Justus und schon gar nicht zu einem angeblich erfolgreichen und erwachsnen Detektiv paßt. Auch die Verwunderung der drei, dass es noch Konkurrenz gibt, is ja geradezu lächerlich. Die drei leben im Raum LA, wo es von Verbrechern und damit auch von Detektiven garantiert nur wimmelt. Dann dieses lächerliche Tom Wood-Rätsel, das völlig konstruiert und ohne jeden Sinn ist. Denn wenn die Lösung "Detektiv, bzw. Schnüffler" ist, wie soll man wissen, welcher gemeint ist??? Auch dieses Gedeh vom Meg Baker ist einfach lächerlich: "Ich ertrage den ANblick von Quallen auf meinem Bildschirm nicht." Ein müder Redford-Abklatsch. Also, ich gebe Nevis ja nun wirklich immer eine neue Chance, aber so langsam habe ich keine Lust mehr, seine Folgen zu hören oder zu lesen. Seine guten Ansätze werden regelmäßig von langweiligen Handlungsabläufen und völlig konstruierten Lösungen verdeckt. Schade eigentlich...

64) Hoerspielkassette schrieb am 13.08.2002 um 09:44:13 zur Folge Gift per E-Mail: Das einzige, was mir an der Folge gefällt, ist die Tatsache, daß der Schnüffler am Schluss der Böse ist. So kann man davon ausgehen, daß er nicht zum neuen Erzfeind ala Skinny Norris mutiert. Das wäre echt nervig und ziemlich *gääähn* Ähmm... Sorry! langweilig. Ansonsten finde ich die Folge auch recht mittelmäßig. Nächste Folge bitte

65) Lloyd schrieb am 14.09.2002 um 13:47:21 zur Folge Gift per E-Mail: Kategorie: Reinfall. Atmosphärisch gleich null wirkt die Folge wie ein schlechter Verschnitt aus "Angriff der Computer-Viren" und "Vampir im Internet". Schade: Ben Nevis' "Tal des Schreckens" hatte mir gut gefallen.

66) Brian © schrieb am 16.09.2002 um 16:07:59 zur Folge Gift per E-Mail: Ich weiß gar nicht was ihr alle habt? So schlecht ist diese Folge nun auch wieder nicht. Ich bin zwar kein großer Fan von Folgen wie, Vampir im Internet oder Angriff der Computer-Viren, aber im großen und ganzen ist die Story besser gelungen als in mach einer anderen Folge.

67) Free C-Murder schrieb am 21.09.2002 um 13:23:28 zur Folge Gift per E-Mail: Also ich finde Gift per e_mail richtig top.is schon eine meiner lieblings Folgen.der nebelberg ist auch super weil der mich irgendwie an das gespensterschloss erinnert!!!

68) Socrates schrieb am 28.09.2002 um 14:41:02 zur Folge Gift per E-Mail: Daß der Exmann von Meg Baker und der Detektiv die Bösewichte sind,war sehr durchschaubar,bereits als alle bei Meg Baker versammelt waren.Technisch wirkt der Fall auf die Spitze getrieben(E-Mail-Lawine,Mini-U-Boot,Quallenvirus,Technik die begeistert).Die Idee mit einem Detektivrivalen war eigentlich gut,doch es kam mir eher vor wie eine Schnitzeljagd auf einem Kindergeburtstag als ernsthafte Detektivarbeit beider Parteien.Mein größter Kritikpunkt:Müssen denn die 3 ??? und Kelly in einer brenzligen Situation in einem fremden haus wirklich rumalbern(sehr sehr schlecht).Insgeasamt nicht in Ordnung,aber noch erträglich

69) Mike Hall © schrieb am 26.11.2002 um 14:37:22 zur Folge Gift per E-Mail: ich weiß nicht was ihr alle gegen diese Folge habt. Sie ist immerhin bis jetzt die beste von Ben Nevis (schatz der mönche kenne ich noch nicht). Sie ist ganz spannend und auch ganz gut. Mir hat sie gefallen, die Athmosphäre war auch gut. Auch wennn ihr nicht so denkt, die beste der neuen die ich kenne. (sieben Tore kenne ich auch noch nicht) Note: 2

70) Ansuz schrieb am 18.12.2002 um 10:02:02 zur Folge Gift per E-Mail: Nun ja, über die Story lässt sich streiten, aber es existieren doch einige Ungereimtheiten: Wenn die Geschichte schon so "hip-up-to-date" mit E-Mails, Viren, etc.. ist, dann würde ich mir etwas mehr Realitätsnähe wünschen... 1) eine gefälschte E-Mail Adresse zu verwenden ist keine Hexerei, einfach falschen Absender eingeben und ab die Post. 2) ok, es wurde gesagt dass in das "Netzwerk" des Lokals eingeloggt wurde und dann mit falschen Absender geschickt>sorry, jemand der DAS kann, hat seinen PC sicher nicht "total offen" 3) wenn dieser tolle Tom tatsächlich die Route bis zu Perry zurückverfolgen konnte, dann ist das letzte was er hier herausbekommt die E-Mail Adresse, ich meine doch dass es sich hier um die IP-Adresse handeln wird. 4) wobei wir auch schon bei dem ach so tollen Rätsel des "super Hackers, der sich selbst anscheinend auch nicht schützt" Tom angelangt sind :Bitte was soll das? So das wars, ich vermisse die alten Zeiten á la Wecker, Mumie,...

71) Sven H. © schrieb am 20.12.2002 um 15:38:50 zur Folge Gift per E-Mail: Ettevaatust: meduusid! Rocky Beachi vetes sukeldudes pääseb proua Baker vaevu nende mürgiste mereolendite eest. Seejärel ilmuvad aga meduusid äkki e-mailiga tema arvutisse ega ähvarda mitte üksnes kustutada andmeid, vaid tema eluküünla. Arvutispetsialist Tom Woodi abiga asuvad kolm detektiivi maili saatjat jälitama. Kui poleks ometi Dick Perryt, detektiivi Santa Monicast, kes teeb poistele uurimise väga keeruliseks. --- Also, eins muß man "Gift per e-Mail" (estländisch: "Mürk e-mailiga") lassen: so schnell ist wohl noch keine deutsche ???-Folge ins Ausland übersetzt worden!

72) Pamir schrieb am 06.01.2003 um 00:00:25 zur Folge Gift per E-Mail: Ich finde die Folge furchtbar. Wirre Story, komisches Ende. Leider aus einem guten Einfall sehr wenig gemacht. Hilbich spricht gut, aber das allein kann die miese Story auch nicht retten. Und als Krönung noch diese Tom-Wood-Rätsel Marke "Wie lange dauerte der 30-jährige Krieg?". Was, bitteschön, soll denn das? Tom schreibt, als jemand an die Tür klopft noch einen halben Roman und läßt den Besucher draußen stehen? Achtung, ich lache mal kurz... Es tut weh, wie schlecht der gute Ansatz des Falls in einer Reihe von Zufällen und Ungereimtheiten untergeht. Ich könnt´ heulen...

73) Farraday © schrieb am 06.01.2003 um 00:55:17 zur Folge Gift per E-Mail: Nur ein kleiner Einwand Pamir: Zwar fand ich das Rätsel von Tom auch ziemlich Banane, so wie ich das beim Lesen aber verstand, schrieb er zuerst das Rätsel und dann kam Perry, es konnte also länger sein, da er nicht wusste, dass er gleich entführt werden würde.

74) Sari © schrieb am 06.01.2003 um 14:16:55 zur Folge Gift per E-Mail: @Farraday: Na ja, Tom schreibt schon noch ein paar Zeilen, nachdem es bereits geklingelt (geklopft? Hab's nicht im Kopf) hattte. Wenn ich eine Mail tippe und es klingelt, schreib ich nicht noch so lange weiter, bis der Besucher schon ungeduldigt wird und ein zweites Mal klingelt. Da muss ich Pamir durchaus Recht geben. Ich halte das aber nicht fuer sonderlich gravierend...

75) Farraday © schrieb am 06.01.2003 um 16:09:34 zur Folge Gift per E-Mail: Okay stimmt, so war es. Allerdings ahnte er wohl kaum, dass es ausgerechnet Perry war, der ihn gleich entführt, oder?

76) Murphy55 schrieb am 14.06.2003 um 15:00:54 zur Folge Gift per E-Mail: Falscher Titel (vielleicht besser: die grünen Quallen), aber sonst: interessante Charaktere, gute Lösung, insgesamt: überaus hörenswert!

77) Nessi schrieb am 14.06.2003 um 20:14:34 zur Folge Gift per E-Mail: Ich hatte ziemlich fiese Erwartungen aufgrund es Titels. Aber als ich sie gehört habe, war ich mehr als positv überrascht. Unter den neueren Folgen mein ablsoluter Favorit!!! Kleinstadtgauner, Rätsel, nette Charaktere ... einfach gut! Die erste Folge seit langem die ich mir direkt gleich angehört habe!

78) Liz schrieb am 06.07.2003 um 00:30:59 zur Folge Gift per E-Mail: Also-man kann sie sich anhören. Wobei ich ja immer noch faszinierend finde, dass tom den fall innerhalb kürzester zeit löst und die drei? tage brauchen.

79) Clandestine schrieb am 10.08.2003 um 21:53:30 zur Folge Gift per E-Mail: mal wieder eine hysterisch veranlagte ältere Dame. Wie oft denn eigentlich noch ? Kann einem echt den Spaß am relaxten ??? hören rauben.

80) Juli vom ??? schrieb am 22.08.2003 um 20:41:30 zur Folge Gift per E-Mail: Die Story ist zu verrückt um der Realitet zu entsprechen,Herr Nevis!

81) noblacky schrieb am 29.08.2003 um 12:53:49 zur Folge Gift per E-Mail: Ich finde die Folge absolut klasse! Es kommt eine angenehme Stimmung beim hören auf, auch wenn die Story beim ersten hören etwas verwirrend rüber kommt.Den Wettstreit mit Perry fand ich richtig gut, was auch an dem Sprecher liegen mag.Das Justus so massiv abschleimt um einen Fall zu bekommen, fand ich zwar etwas übertrieben aber der Erste könnte es wohl nicht ertagen einen Fall nicht lösen zu dürfen.Alles in allen jedoch eine nette "Kleingauner Geschichte" die ich persönlich immer am liebsten mag und die auch beim öfteren hören noch Spaß macht.Bei manchen Folgen ist leider immer die Luft raus wenn man die Lösung kennt (Tal des Schreckens) ist bei Gift nicht so.

82) Mr. Moto schrieb am 29.08.2003 um 13:04:34 zur Folge Gift per E-Mail: Auch ich finde Gift per E-Mail nicht so schlecht wie den Titel. Allerdings stören mich die Anbiederungsversuche von Justus sehr. Ich kann nicht glauben, dass die ??? so regieren könnten. Das wirkt für mich sehr unglaubwürdig. Da finde ich es besser, wenn Justus mit niedergeschlagener Stimme sagt:"Wir fallen niemandem zur Last, wenn man uns nicht will!" - oder so. Der Sprecher von Perry ist übrigens wirklich gut.

83) Mr. Burroughs © schrieb am 29.08.2003 um 13:12:49 zur Folge Gift per E-Mail: Der Sprecher ist wirklic gut...aber das rettet für mich die Folge auch nicht. Die ganze Rätsel-Geschichte ist wieder mal sowas von konstruiert und naiv...Die Autoren haben ja meist gute Ideen, aber die Umsetzung gelingt bisher nur Marx...das ist schade

84) Miri schrieb am 01.09.2003 um 20:44:12 zur Folge Gift per E-Mail: Ich dachte zuerst die Lösung des Rätsels wäre FLIEGE. Passt doch viel besser, oder? (macht aber auch keinen Sinn!)

85) Alphawolf schrieb am 05.10.2003 um 19:56:35 zur Folge Gift per E-Mail: Tja... ich finde die Story überhaupt nicht gut, es ist alles ziemlich relativ sehr verworren und teilweise unlogisch. Aber gut, einigen scheint die Story ja zu gefallen und es ist eben nicht jedermanns Geschmack...

86) chris schrieb am 20.10.2003 um 17:59:58 zur Folge Gift per E-Mail: Ich wage stark zu bezweifeln, dass ein Tom Wood als PC-Experte am gleichen Abend herausbekommt, wer der Absender ist? Er könnte doch nur der IP auf die Schliche kommen, auch nur dann, wenn diese eine "gänzlich feste" ist. ok, wenn perry gerade online ist, ich weiß nicht, ob das wirklich "mal eben so" geht!?? das ist eine Schwäche im HSP! Vielleicht ist das ja im Buch besser erklärt?! Enttäuscht war ich über das vielversprechende Cover und die permanenten Erklärungen vom schlauen Justus zum Ende der Geschichte. "Der hat das gemacht, weil, er da war und sie war eigentlich.., bla blab..bla". Dick Perry konnte Sharky nur erpressen, weil er Fotos von ihm gemacht hat, wie er (Sharky) gerade Schmuck an Bord transportiert hat. Schöner Zufall, dass er (Perry) gerade zur rechten Zeit am rechten Ort war. Und- warum Meg Baker unbedingt dort tauchen will und was sie da unten sucht, keine Ahnung!? Eigentlich bemüht sich die Story um Schlüssigkeit, bei Marx ist das oft ein Manko. Ich denke aber, es hätte ausgereicht, wenn man sich länger mit dem Absender der e-mail auseinandergesetzt hätte. Die Schwerpunkte wurden m. E. falsch gesetzt. Man kann doch auch "einfach" spannend bleiben! Eine Folge schlecht oder gut zu reden, weil sie von dem oder dem Autor kommt, ist blöde von euch! Mir gefällt diese Folge nicht schlecht! Sagen wir "Befriedigend"!

87) skin-tormentor © schrieb am 02.01.2004 um 06:12:49 zur Folge Gift per E-Mail: Klingt jetzt vielleicht albern und ziemlich unwichtig, aber irgendwie erinnern mich die Nachnamen der Personen an bekannte Rock-Musiker: (Ginger) Baker von Cream, (Ron) Wood von den Rolling Stones, (Joe) Perry von Aerosmith und Ringo Starrs Sohn, der jetzt bei The Who spielt heißt Zak Starkey, was irgendwie wie Jack Sharky klingt. Okay, vielleicht bin ich bescheuert........

88) eason © schrieb am 02.01.2004 um 13:43:16 zur Folge Gift per E-Mail: @skin-tormentor: Na ja, Ben Nevis hat ja schon immer einen Faible für leicht abgewandelte Namen realer Personen gehabt. Ob du mit deinen Assoziationen richtig liegst, ist natürlich noch eine andere Frage. Ganz abwegig erscheint es mir aber nicht.

89) Sven schrieb am 19.04.2004 um 00:01:07 zur Folge Gift per E-Mail: Gift per Email - ein Titel der Spannung verspricht und (zumindest teilweise) hält. Die Geschichte an sich ist recht weit hergeholt und so einiges ist ziemlich unstimmig oder zumindest unwahrscheinlich. Dennoch ist sie recht gut aufgezogen, mit vielen Verwicklungen und spannenden Begebenheiten. Besonders gelungen finde ich den Wettstreit zwischen den Drei Detektiven und dem herrlich penetranten, arroganten und eingebildeten Mr. Perry, der ja - wie nicht anders zu erwarten war - zu einem guten, aber nicht unbedingt überraschenden Ende kommt. Insgesamt eine brauchbare Geschichte. Note: befriedigend.

90) nicknobel schrieb am 10.05.2004 um 23:38:56 zur Folge Gift per E-Mail: am meisten in erinnerung geblieben ist mir der dialog mit der "rötlichen gesichtsfarbe" habe mehrmals zurückgespult und mich krankgelacht!

91) marco schrieb am 23.05.2004 um 19:15:49 zur Folge Gift per E-Mail: Dieser dick parry ist der einzige minuspunkt von der Spannung her. Die Folge ist sehr spanend!! Note: 1-2

92) Mecki © schrieb am 26.05.2004 um 13:53:40 zur Folge Gift per E-Mail: Durchschnittliche Folge. Dick Perry ist ein widerlicher, schleimiger Typ, der die Geschichte allein nicht besser macht. Es wurde eine Menge vom Buch geschnitten. Zum Beispiel als Kelly bei Sharky eingeschleust wird, das war doch auch recht spannend. Insgesamt ist die Story zufrieden stellend. Gutes Debüt übrigens von Thomas Fritsch als Erzähler beim Hörspiel.

93) marco schrieb am 10.06.2004 um 14:44:12 zur Folge Gift per E-Mail: Habe mich entschieden:Note:2 plus

94) Pamir © schrieb am 10.06.2004 um 19:01:11 zur Folge Gift per E-Mail: @marco: Klasse Einträge. Kurz, präzise und nichtssagend, weil ohne Argumente. Wäre toll, wenn du auch mal vom Inhalt her ein paar Fakten nennen könntest, die du gut oder schlecht findest. Nicht böse gemeint, aber irgendeine Zahl von eins bis sechs daher zu schreiben kann ohne Begründung eventuell dazu führen, dass man missverstanden wird.
Gruß vom dicken Indianer.

95) marco schrieb am 11.06.2004 um 14:28:31 zur Folge Gift per E-Mail: Dieses Kommentar bei Gift per Email ist schon kurz von mir,aber schaue dir die anderen bei den 1. Folgen an dann wirst du sehen das du nicht ganz richtig liegst,Pamir.Na ja es wurde dann auch besset und länger mit den Einträgen. Pamir bemerke:Ich kenne diese Seite auch erst seit dem 23.5.04,und bin noch nicht so alt.Muss mich auch erst an die Folgenkommentare gewönnen.

96) marco schrieb am 11.06.2004 um 14:29:17 zur Folge Gift per E-Mail: statt besset:besser

97) Professor Shay © schrieb am 03.07.2004 um 18:35:33 zur Folge Gift per E-Mail: Diese Folge mag ich überhaupt nicht und habe das HSP auch nur einmal gehört (zu negativ war der Eindruck beim ersten höhren). Die Story ist mehr als fragwürdig, der Konkurrenzkampf verdammt albern, schließlich haben die drei ??? eine ellenlange Referenzliste vorzuweisen, sie haben sehr gute Kontakte zur Polizei etc. und Dick Perry hat noch gar nichts vorzuweisen, außer den Werbezettelnt, die er verteilt hat. Und auch der Kommentar von Mrs. Baker "Ein Detektiv hat da zu sein, wenn man ihn braucht!" ist ein bisschen albern. Warum hinterläßt sie denn dann noch ne Nachricht auf dem AB von den drei ??? ? Naja, und zum Schluß löst Justus das Rätsel mal wieder im Alleingang und Peter und Bob kapieren mal wieder gar nichts... warum macht Justus da nicht gleich ein Ein-Mann Unternehmen auf? Peter und Bob können doch eh nicht mit ihm mithalten...

98) basserin © schrieb am 16.07.2004 um 12:00:30 zur Folge Gift per E-Mail: zu 97): hm das hab ich mich auch schon gefragt, aber so ist es nun mal, wenn man ein superhirn mit im team hat ;) eigentlich ist die folge irgendwie belanglos und verwirrend. wie bob am anfang schon bemerkt, mrs. baker sollte sich eher computerspezialisten heranholen als detektive. aber mit ihrer übertriebenen art ist das schon wieder ganz nett. und ich mag dick perry, der kann ruhig nochmal wiederkommen. die stimme paßt einfach perfekt zu nem fetten, überheblichen idioten, der immer da auftaucht, wo man ihn nicht haben will. genauso habe ich ihn mir vorgestellt. und konkurrenz ist ja auch mal nicht schlecht. im großen und ganzen ist die story eher unwichtig, nur das zwischen-den-szenen-gelaber ist klasse. ("Peter steht näher am Gartentor, also bekommen wir den Auftrag!")

99) Mr. Rhandur © schrieb am 30.07.2004 um 19:42:30 zur Folge Gift per E-Mail: schade, dass die szene geschnitten wurde, in der Bob Mrs. Baker hilft und Mr. Perry den Ruhm erntet.Die war genial!

100) Lauraism schrieb am 18.09.2004 um 01:04:34 zur Folge Gift per E-Mail: Wen' s interessiert : " Cutty Sark " bedeutet im schottischen Dialekt so viel wie kurzes Hemd. In einer Geschichte ( " Abenteuer auf Java " ) wurde dem berühmtesten Clipper, der Cutty Sark, ein Denkmal gesetzt.
" Ich habe es nur für die Erbauung dieses einen Lesers getan, und natürlich zu meinen eigenen... " ( ein Zitat von Don Rosa ) .
Diese Haltung traue ich auch dem illustren Autor zu. Und dafür mag ich ihn - wirklich.

101) HHIndi schrieb am 24.11.2004 um 19:45:48 zur Folge Gift per E-Mail: Durchschnittliche Folge mit sehr guten Sprechern (vor allem dem Detektiv). Note: 3

102) LaFlamme © schrieb am 21.12.2004 um 20:15:46 zur Folge Gift per E-Mail: Nun, was spricht für das Buch? Einiges. Der Fall ist durchaus spannend, bietet einiges an Ortswechseln und wird dabei doch nicht unübersichtlich. Dazu bietet es als ganz starken Punkt das Duell mit Dick Perry (im Buch noch viel fieser als im Hörspiel); man darf hoffen daß er irgendwann aus dem Gefängnis wieder herauskommt und wieder auftaucht. Und dazu kommt auch das "Raubkätzchen", die einzig wahre Freundin, wieder mal vor und hilft tatkräftig mit, klasse, many happy returns. :) Und etwas ganz ungewohntes, da viel zu selten, Peter hat zwar öfters mal seine Bedenken, aber wenns drauf ankommt übernimmt er auch mal ohne Rücksicht auf Verluste die Initiative - auch wenn er dann für den Rest der Fall "nicht dem üblichen Standard entsprechend" gekleidet ist *fg*.
Kann ich dem Buch damit guten Gewissens eine 1 geben? Nein, kann ich leider nicht. Eine ganze Note Abzug für das viel zu einfache "Schnüffler"-Rätsel, das den Fall recht früh aushebelt, und die recht einfachen Zusammenhänge mit den Quallen. Und dazu noch ein kleines Minus dazu für den etwas schwachsinnigen Titel des Buchs - "Gift per E-Mail" finde ich etwas daneben. Aber ich will zum Abschluß dem Autor ein eindeutiges Lob aussprechen, gegenüber den beiden Büchern davor eine sehr deutliche Steigerung. Die Note hab ich eh schon erwähnt: 2-

103) Nebelphantom © schrieb am 21.12.2004 um 22:42:25 zur Folge Gift per E-Mail: GIFT PER E-MAIL war die allererste Folge nach vielen Jahren intensiven Sammelns, die ich noch vor dem Ende aus dem Player holte und wieder zurück ins Regal stellte. Ein Paradebeispiel für die zusehends voraneilende Entwicklung, bei der die Serie sich von ihren Wurzeln nicht nur entfernt, sondern sie regelrecht ihrer beraubt wird. Keine Atmosphäre, ein langweilige (ja ja ja, wenn auch zeitgemäßes) Thema und eine langweilige Sprecherbesetzung. Fehlschlag. Auch als ich die Nummer dann mal ganz durchgehört hatte, war der Eindruck nur geringfügig besser.

104) Pete Mod schrieb am 29.12.2004 um 13:35:11 zur Folge Gift per E-Mail: Die Folge gefällt mir recht gut. Es gibt einen recht netten Fall, der einiges an überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren zu bieten hat und es gibt einen recht interessanten Gegenspieler der drei Detektive. Dieser Gegenspieler, der Privatdetektiv Perry, ist wirklich gut dargestellt. Da ist es fast schade, dass er nachher sogar ein Bösewicht ist. Es gefällt mir, wie er immer einen Schritt voraus zu sein scheint und immer mal wieder auf die drei Detektive herabschaut. Dadurch kommt er richtig unsympathisch rüber. Und ein Rätsel gibt es auch noch zu lösen. Von diesem Rätsel habe ich mich dann auch gehörig in die Irre führen lassen, dachte ich doch wegen der langen Nase, die der gesuchte in diesem Rätsel haben sollte, an Sharky (Shark als englisch für Hai, wobei die ja dann doch eher eine lange Schnautze haben und auch der Rest des Rätsels überhaupt nicht zu diesen Tieren passt). Und die Dame, die am Anfang den drei Detektiven den Auftrag verweigert und dafür den schurkischen Privatdetektiv wählt, mochte ich überhaupt nicht. Hätte ihr noch gewünscht, dass sie noch einen Schaden deswegen erleidet, was dann leider ausblieb. Note: 2

105) dwolf70 schrieb am 20.01.2005 um 15:13:40 zur Folge Gift per E-Mail: Das Beste an dieser Folge zuerst: Thomas Fritsch als neuer Erzähler ist ein würdiger Nachfolger von Matthias Fuchs. Ernst Hilbich gibt als Gegenspieler der drei??? einen glaubhaften Dick Perry ab. Das war es dann aber leider auch schon. Was soll der ganze Quatsch mit dem Quallen-Virus? Wollte man eine eher unspektakuläre Spam-Mail besonders gefährlich erscheinen lassen? Wer beschäftigt für so etwas einen Detektiven? Wohl eher ein Fall für eine Computer-Hotline. Was soll dieses deplazierte Rätsel von Tom? Der Autor muss sich leider solche Fragen nach dem Sinn und Zweck gefallen lassen. Denn hätte er diesen ganzen Computer Schnickschnack weggelassen, wäre vielleicht noch ein recht schlüssiges Hörspiel herausgekommen. Der Tauchunfall, die Erpressung, die per Schiff geschmuggelte Hehlerware und vielleicht der ein oder andere zusätzliche Verdächtige hätten sicher genug Stoff für einen halbwegs interessanten Fall geboten. Ein bisschen mehr Sensibilität beim Aufbau der Logik ist dabei jedoch unabdingbar. Hier dient das Rätsel nur zum Selbstzweck – nicht dazu ein Geheimnis zu wahren und vor seinen Gegenspieler zu schützen. Es wird dazu benutzt um eine dringend benötigte Information an seine Freunde weiterzugeben. Der Hörer wird damit auf Kosten der Logik bewusst in die Irre geführt, die Handlung in die Länge gezogen. Schließlich wäre der Täter ohne das Rätsel bereits vorzeitig enttarnt gewesen. Hier wirkt alles einfach mal wieder nur überzogen und konstruiert. Selbst als die Handlung in der Bucht an Tempo gewinnt und etwas Spannung aufkommt, verebbt die Atmosphäre durch endlose Erklärungen zur zweifelhaften Enttarnung der Täter wieder im Sand. Dann erst wir auch das unnötige Rätsel endlich gelöst – zu spät!

106) Professor Shay © schrieb am 20.01.2005 um 17:59:01 zur Folge Gift per E-Mail: Leider war der Titel von Kosmos vorgegeben gewesen, so daß der ganze Computer Schnickschnack zwangsläufig im Buch auftauchen mußte...

107) tobe schrieb am 14.03.2005 um 11:13:49 zur Folge Gift per E-Mail: Ich finde die Folge richtig gut obwohl das Ende von Anfang klar war.

108) DerBrennendeSchuh schrieb am 15.04.2005 um 00:01:08 zur Folge Gift per E-Mail: „Leider“ haben besonders Arbogast und Jupiter Jones hierzu schon vor laaanger (und dwolf70 in jüngerer) Zeit eigentlich alles gesagt.
Mir persönlich fällt es sehr schwer, diese Folge (Hörspiel) zu beurteilen. Beim ersten (und lange Zeit letzten!) Hören war das Urteil: Mies, ganz mies. Wie langweilig! Nach nochmaligem Hören: Oha, hier steckt ja richtig was drin; die Kunst ist nur, wach zu bleiben, alles mitzubekommen (Zettel und Bleistift zu holen war mir dann aber doch zu peinlich) und die Kassette nicht durch ständiges Vor- und Zurückspulen zu verleiern, äh,-längern: Leute, hat die bei Euch auch eine Spieldauer von 69 Minuten? (Kleiner Kurs in Rhetorik*g*)
Das Hsp. ist zwar recht witzig (ich finde Perry bzw. Hilbich klasse!), aber fast(?) schon Satire. Das „Gift“: AAAAARGH! Warum löst Tom Woods den Fall nicht gleich selbst? Warum geht der noch zur Schule und nicht zu Gill Bates, oder wie der heißt? Wieso bekommt Perry bzw. Barbara ihn zu fassen? (Der größte Klops im Plot; total offener Hacker-Compi, autsch!) Und schließlich, angesichts der schönen Schmuggler-Geschichte und des „Tauchabenteuers“: Was zur Hölle soll dieses modernistische, pseudo-insiderische Computerhick-„hack“ (Quallengrafiken = Ohnmacht, „Gift auf dem Bildschirm“, „Cursor“ = „Mauspfeil“? Hacker ohne Firewall?...) eigentlich?? Das stört doch bloß! Und enthebt den Schr…das Gebrauchtwarencenter T. Jonas seiner Funktion als Anziehungspunkt von Menschen und Geheimnissen aller Art.
Gut, habe ich mir gedacht, sehen wir es halt als echtes Kinderhörspiel bzw. Satire (öhm, kleiner Unterschied - egal…!), dann paßt’s schon. Und siehe da: Es ging! So vorhersehbar fand ich’s ehrlich gesagt nicht (bin ich verwirrt? Rieselt es schon?), der Jonas’sche Endlosmonolog gefiel mir hier überraschender und ausnahms-Weise sogar mal (fast; zu lang!), da nachvollziehbar und gut gesprochen (ach ja, genau: Insgesamt sind die Sprecherleistungen hervorragend! Mehr davon!!). Vorher haben die doch zu dritt recht ordentlich ermittelt, oder? Außerdem, bei der hübschen Doppelauflösung? Hat doch was! Aufwand? Realität? Jo mei, des san natürlich immer so G’schicht’n, gell? Naja, vielleicht beurteile ich es auch deshalb sehr großzügig, weil ich vorhin eine echte Satire, „Der Humpelnde Goldzwerg“, gehört habe *lol* *rofl*! Um nicht auch noch selbst endlos zu monologieren: Zu viele Ungereimtheiten/Übertreibungen, gute Idee, aus der man mehr hätte machen können – vor allem im Hsp, wenn das eh so lang ist. Und für die Autoren: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die … halten!“ *g*

109) betty © schrieb am 15.11.2005 um 17:37:31 zur Folge Gift per E-Mail: ich fand, leider, dass sie etwass leicht zu durchschauen war. ich dacht z.B: schon, dass das was mit den einbruchsserien zu tun hat

110) Leser schrieb am 21.05.2007 um 19:49:40 zur Folge Gift per E-Mail: Das Schiff gab's ja wirklich :-) Schade drum... Aber es lebt ja weiter, zumindest in Folge 104 ... ;-) http://www.stern.de/politik/panorama/:Cutty-Sark-Feuer-Gro%DFsegler/589406.html

111) Ian Regan schrieb am 05.06.2007 um 03:00:56 zur Folge Gift per E-Mail: Here is my lengthy review of "Poisoned E-mail": http://www.hardyboys-uk.com/poisoned.html

112) Die Zirbelnuss © schrieb am 06.06.2007 um 10:50:04 zur Folge Gift per E-Mail: Nice Review, Ian! But IMO "Gift per E-Mail" really is one of the weaker german 3I-Books. Do you know any other german 3I-books? It's a pity that the translation is weak, as you said.

113) Ian Regan schrieb am 08.06.2007 um 01:11:20 zur Folge Gift per E-Mail: I'm glad you enjoyed the review Zirbelnuss! I've heard that this title isn't highly regarded by the fans in Germany, but I genuinely enjoyed it more than some of the Crimebusters books. The only other German books I've got are the American-English titles of "Curse of the Cell Phone", "Soccer Mania", "Haunted Ship" and "Valley of Horror". I've also roughly self-translated "und der NebelBerg", which wasn't as good as I was expecting, unfortunately. What are your favourite German titles? I've heard that "Night in Fear" is a particularly good one. :)

114) swanpride © schrieb am 08.06.2007 um 03:12:04 zur Folge Gift per E-Mail: None of the translated title is rated really high in th Fan-Community...for some reason they are mostly translating the crappy titles. "Night in Fear" is one of the best of the new Aera (you never will be disappointed by an Andre Marx book)...also the two books of Katherine Fischer "Wolfface" and "The red Avenger". The best title since the copyright-lawsuit (which is by the way the reason Kosmos doesn't mention Robert Arther anymore) ist Firemoon.

115) Besen-Wesen © schrieb am 08.06.2007 um 05:33:03 zur Folge Gift per E-Mail: Entschuldigung aber bei "Katherine Fischer" rollen sich mir die Fußnägel auf. Warum müssen NAMEN übersetzt werden?

116) swanpride © schrieb am 08.06.2007 um 11:44:10 zur Folge Gift per E-Mail: Um ehrlich zu sein: das war ein Versehen. Ich hab den Namen einfach falsch im Gedächtniss....

117) Kirsten schrieb am 09.09.2008 um 09:12:57 zur Folge Gift per E-Mail: eine sache schnalle ich nicht, warum hat barbara stevens die identität von betty sutton angenommen, im falle einer erbschaft wäre das mit dem falschen namen doch aufgeflogen. und sie arbeitet unter falschem namen bei waterworld, wie geht das denn?

118) Käptn Kidd © schrieb am 23.01.2009 um 16:58:47 zur Folge Gift per E-Mail: Da ich eben meine Lieblingsfolge »Teufelsberg« kommentiert habe, gehe ich nun direkt weiter zu meiner absoluten Hass-Folge »Gift per E-Mail«. Der Titel hätte eigentlich schon gereicht, diese Folge direkt zu überspringen. Aber für einen richtigen drei ???-Fan gibt es diese Option ja nicht. Also Augen zu und durch. Und tatsächlich: Ab der ersten Minute geht es gleich gewaltig und dauerhaft bergab. Allein das Thema E-Mail! Möchtegern-jugendlicher Pseudo-Zeitgeist-Quatsch, der durch Justs & Megs überdidaktisches, kleines Computer-Sprache-Einmaleins auf die Spitze getrieben wird (Schreibtisch=Desktop, Bildschirmhintergrund, Cursor, blalbla …). Computervirus ist auch nicht wirklich neu, auch nicht bei den drei ???. Allerdings ist neu, daß hysterische Damen davon in die Ohnmacht getrieben werden. Und geradezu bahnbrechend ist, wie unrealistischer Virtual-Unsinn total unsinnig in Real-Unsinn transferriert wird (Quallen auf der Festplatte –> Quallen im Wrack … Aha). Geht's noch? Den Gipfel der Hörspielniederungen bildet für mich allerdings das Pärchen Krekel/Hilbich. Erschreckend, weil man beide je eigentlich als Stars in der deutschen Medienwelt bezeichnen muß. Unsympathisch, unecht, überzogen, übertheatralisch, hysterisch, kopfschmerzbereitend … Im richtigen Leben einst ein Paar, will ich mir nicht deren Frühstücksunterhaltungen vorstellen. Fazit: grässliche Folge. Dabei ist die Geschichte, wenn auch völligst verworren, streckenweise gar nicht mal schlecht. Aber sie wird leider überlagert von einem Teppich aus Gequake, unerträglichem Konkurrenz- und Auftrumpfgeschwätz, gernegroßem Gefachsimpel und fehlgegangener Trendie-Techie-Thematik, der in meinen Augen wirklich kein gutes Urteil zulässt. Sorry.

119) ps87 © schrieb am 23.01.2009 um 21:34:55 zur Folge Gift per E-Mail: @118: Leider ist dass, was du hier so schön am Vergleich zwischen den Folgen 19 und 104 deutlich machst, ein mehr oder weniger generelles Problem. Bei den meisten alten Folgen (bis ca. 40) habe ich das Gefühl, dass der gesamte Plot vernünftig ausgearbeitet und ausgereift ist, man hört/liest eine abgerundete Geschichte - Spannung, Grusel, klassische Verbrechen (Folge 19 ist da auch ein sehr gutes Beispiel). Bei vielen neuen Folgen, denke ich manchmal, dass für einen einigermaßen spannenden Anfang eine realitätsferne Story oder ein unlogischer Handlungsverlauf in Kauf genommen wird. Ein Beispiel (von vielen): Die eigentlich eher positiv bewertete Folge 126. Spannender Beginn im Museum, doch zum Beispiel drei Fragen: Warum veranstalten die Täter ein solches Theater mit Moorleiche, warum gehen sie so aggressiv gegen den Professor vor und warum die Verkleidung beim Diebstahl? Oder eine insgesamt völlig realitätsferne Handlung in Folge 92, 94, 110 oder auch diese hier (diese Beispiele fallen mir zumindest sofort ein, auch wenn es wohl noch passendere gibt). Gut, das Ganze ist ein Kinderbuch/-hörspiel; aber damals ging es doch auch anders...

120) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 23.01.2009 um 22:52:56 zur Folge Gift per E-Mail: @ 119 - damals warst du "klein", hast wenig bis gar nichts hinterfragt. Heute bist du "gross" , machst dir Gedanken. Klar es hängt jeder an seinen Kindheitserinnerungen, aber wenn man es mal objektiv betrachtet so haben die Folgen 1-30 oder 1-40 ein geradezu lächerliches Niveau. Da ist kein Plot "vernünftig ausgereif" - die Folgen sind vielmehr schlicht, kurz und auf das wesentliche gekürzt. Auch dieses "Bohn Gedudel" mache ich doch auf jedem billigen Heimkeyboard nach! Jedes neue Hörspiel der Serie ist um Welten besser produziert als diese peinlichen, alten, lächerlichen Folgen.

121) ps87 © schrieb am 24.01.2009 um 00:03:53 zur Folge Gift per E-Mail: @120: Sicherlich ist bei jeder Bewertung immer viel Subjektives dabei. Zu meiner Ehrenrettung kann ich aber vielleicht sagen, dass ich, als Mitte der 90er Jahre meine Hörspiel-hör-Karriere begann, zuerst die damals neuen Folgen also die 60er gehört habe und zum Teil erst ein paar Jährchen später die alten (dann übrigens auch schon zum größten Teil mit der neuen Musik versehenen) Folgen gehört habe - und trotzdem finde, dass bei den alten mehr (nicht alle!!!) Folgen besser sind. Natürlich waren meine Äußerungen auch sehr generalisierend: Zum Beispiel habe ich keinen Draht zu Folge 24; umgekehrt gefallen mir aber viele der 70er Folgen. Oder zum Beispiel von den neuesten gehören meiner Meinung nach die Folgen 117, 122, 127 (und 125 sowieso) zu den wirklich gelungenen Hörspielen. Und bei den alten stört mich ebenfalls die zum Teil extreme Reduktion. Dennoch finde ich, dass sich bei den neueren Folgen Logik-Aussetzer etc. häufen - verstärkt bei Sonnleitner-Büchern... was mich als Kind aber wahrscheinlich wirklich weniger gestört hätte (und das ist ja auch die Zielgruppe) - und damit bin ich wieder beim Anfang: bei jeder Bewertung ist nun einmal viel Subjektives dabei. Außerdem: Ich denke, dass mir die alten Folgen auch nicht nur deshalb besser gefallen, weil sie einen "ausgreiften Plot" besitzen, sondern weil sie vielmehr das mir gefallende USA-Kalifornien-Feeling mitbringen (insbesondere die Bücher), was die deutschen Autoren (verständlicherweise) nicht mehr so gut vermitteln können. Aber diesbezüglich kann und will ich unsere heutigen Autoren gar nicht kritisieren - aber wenn dieses Feeling nicht mehr so gut rüberkommt, neigt man eben dazu, sich an Logik-Aussetzern oder Realitätsferne aufzuhängen, bzw. fallen diese bei einer Bewertung stärker ins Gewicht... Aber mit einer solchen Kritik möchte ich eher konstruktiv (auch besagte Autoren!!!) anregen und keinen runtermachen oder nur rummäkeln - dazu sollte eigentlich jeder von uns viel zu sehr drei ???-Fan sein!

122) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 24.01.2009 um 01:39:37 zur Folge Gift per E-Mail: @121 - natürlich und da gebe ich dir auch vollkommen recht. Der persönliche Aspekt ist bei jedem verschieden. Ich höre auch die alten Folgen lieber, aber deswegen sind sie nicht unbedingt "besser" - sondern von der reinen Produktion her eher schlechter. Ich nehme halt meine "Kindheitsbrille" ab und finde selbst Fussball-Fieber 123 als Hörspiel besser produziert als zb. den Karpatenhund oder die gefährliche Erbschaft.

123) swanpride © schrieb am 24.01.2009 um 01:48:33 zur Folge Gift per E-Mail: Es gab schon immer Folgen die ich gemocht habe und Folgen, die ich nicht so gemocht habe. Vollig unbahängig davon, ob ich die Folgen als Kind gehört habe oder als Erwachsener. Und weil ich eher ein Leser bin have ich viele Folgen erst als erwachner gehört.

124) Käptn Kidd © schrieb am 24.01.2009 um 12:36:15 zur Folge Gift per E-Mail: Tja … sind die alten Folgen besser? Schlechter? Schwierig … Ich finde, es ist ein bisschen wie Vinyl und Compact Disc. Klar sind die neuen Folgen irgendwie besser produziert, vielleicht auch raffinierter in der Handlung (was natürlich auch leicht nach hinten losgehen kann). Aber die alten Folgen sind nun einmal Rohdiamanten. Original. Ehrlich. Direkt. Voller Charme. Und einfach cool. Irgendjemand hat hier mal geschrieben, daß ihm die atmosphärischen Geräusche in den alten Folgen besser gefallen haben. Echter. Überzeugender. Während in den neuen Folgen alles sehr steril und nach Raumklang anmutet – selbst wenn die 3 Detektive in der Natur unterwegs sind. Fand ich sehr gut, denn mir geht es auch so. Ich finde, in den alten wurde (fast grundsätzlich) eine tolle Umgebungsatmosphäre geschaffen, was sich heute leider meist nicht mehr so überzeugend anfühlt … Auch das Bohn-Gedudel (schade, weiß nicht mehr, wer von Euch das so genannt hat – fand ich sehr witzig und treffend), das ohne Frage schlechter produziert und um Lichtjahre primitiver ist als die neue Musik, fühlt sich für mich aber 1000X besser an. Es passt einfach! Alles fügt sich zusammen, während man – wie ich finde – heutzutage doch sehr oft die Brechstange fühlt.

125) Käptn Kidd © schrieb am 24.01.2009 um 12:50:03 zur Folge Gift per E-Mail: Mal eine sehr ketzerische Frage an alle, die zum Thema passt: Findet Ihr eigentlich auch, daß Oliver, Jens und Andreas früher irgendwie schöner gesprochen haben als heute. Unbeschwerter. Lässiger. Ich finde man hört, daß (sie als) Erwachsene viel mehr über das nachdenken, was aus ihrem Mund kommt – und v.a WIE. Kinder reden einfach drauflos, und wenn sie dabei sehr begabt und sensibel sind, wie z.B. Oliver Rohrbeck, schaffen sie es, sich intuitiv der geforderten Situation perfekt anzupassen. Vergleicht mal den frühen Justus mit dem frühen Julian (5 Freunde) – Gleiche Stimme, völlig verschiedene Charaktere, aber beide völlig unverkrampft und 100% authentisch. Meisterhaft! Heute, finde ich, spürt man eine gewisse unechte Überzogenheit und Theatralik, mit der ich mich nicht recht anfreunden kann … Geht es nur mir so?

126) MattMurdog © schrieb am 24.01.2009 um 19:46:57 zur Folge Gift per E-Mail: Die unterschiede zwischen alten und neuen Folgen insbesondere die Sprecherleistungen wurden schon öfters in eigenen Threads diskutiert... die meisten sind aber schon länger nicht mehr aktiv und daher nicht mehr aufrufbar, folgender ist noch offen:
http://www.rocky-beach.com/cgi-bin/s_forum.pl?d=2170

127) Käptn Kidd © schrieb am 24.01.2009 um 20:54:20 zur Folge Gift per E-Mail: Danke, MattMurdog :)! Bin erst seit ein paar Tagen auf diesem Forum unterwegs, den Thread kannte ich noch nicht.

128) C-Ro © schrieb am 26.01.2009 um 07:57:31 zur Folge Gift per E-Mail: @ 120) JAVA JIMS Erbe ©: Deine subjektive Meinung ist jetzt also die objektive Meinung der Allgemeinheit. Aha. Meine objektive Meinung ist allerdings, dass die Folgen 1-36 unerreicht sind. Frische, unverbrauchte Sprecher und eine ebensolche Atmosphäre. Die exquisite und hervorragend eingespielte Musik tut ihr Übriges dazu. Nichts geht über diese Folgen. So ist es nun einmal. Sie sind nahezu perfekt.

129) Käptn Kidd © schrieb am 26.01.2009 um 08:55:45 zur Folge Gift per E-Mail: @128: Jawoll!!

130) Drake © schrieb am 05.08.2011 um 21:00:11 zur Folge Gift per E-Mail: Die alten Folgen waren storytechnisch teilweise Murks. Und aus Murks kann auch eine gute Atmosphäre nichts rausholen. So ist es nun einmal. Ich als jüngerer Fan habe die "Karten des Bösen" zeitgleich mit dem "Superpapagei" kennen gelernt und kann so viel objektiver bewerten.

131) Secretkey © schrieb am 24.08.2011 um 15:24:47 zur Folge Gift per E-Mail: Ich erinnere mich daran das Buch mal als Jüngling gelesen zu haben, aber erst das Hörspiel dazu, welches mir vor kurzem in die Hände gefallen ist, konnte meine Erinnerungen wieder auffrischen, sodass ich jetzt einen Kommentar dazu verfassen kann. Der Titel 'Gift per Mail' lässt zwar nicht unbedingt auf Gutes hoffen, weil ich diesem neutechnischen Gebiet im Drei Fragezeichen-Universum nicht viel abgewinnen kann, aber dennoch ist sie besser als erwartet. Die Handlung ist meines Erachtens nämlich ganz in Ordnung, auch wenn es dennoch genug zu meckern gibt. Die Geschichte wirkt an einigen Stellen doch recht unlogisch und zu konstruiert - kaum vorstellbar, dass man so einfach Quallen aus diesem Aquazoo stehlen und in ein Wrack deportieren kann und auch das Rätsel gewinnt wohl den Preis für den aufgesetztesten Quark, den man sich ausdenken konnte. Ein großer Kritikpunkt für mich ist das Ende. Nicht nur, dass es aufgrund des (wirklich) langen Abschlussmonologs zu wenig Biss hat, so fand ich es irgendwie auch unnötig Dick Perry am Ende als den Bösewicht hinzustellen. Schon als Jungspund fand ich das zu übertrieben und es trieft so nach Happy Ending. Die Interaktion mit Dick Perry allgemein fand ich aber witzig und gerade am Anfang gelungen - Ernst Hilbich ist einfach herrlich unsympathisch! Auf diese Weise werden einige Szenen nochmal aufgepeppt, bloß hätte man es meiner Meinung nach eben dabei belassen sollen. Aber auch ansonsten macht es Spaß die Ermittlungsarbeiten zu verfolgen - sie sind logisch und einige spannende Szenen sind ja auch dabei. Das Vorlesen von Toms E-Mail, in der schon durch das beschriebene Klopfen seine Entführung antizipiert wird, ist einfach aufregend oder auch das Eindringen in das Haus des Mr. Sharky, ohne zu wissen, wofür er ursprünglich seine Zeitungsanzeige aufgesetzt hatte, bringen die richtige Würze ins Hörgeschehen. Insgesamt ist mir das Hörspiel aber zu wenig kurzweilig - manchmal zwar recht humorvoll aber oft auch zu sehr verlabert, sodass man es vielleicht noch einmal hört, um den eher komplizierten Plot komplett zu durchdringen, aber dann an Reiz verliert. Eigentlich schade, denn Potenzial war genug da. Note: 3 plus

132) Sokrates © schrieb am 27.10.2011 um 17:48:20 zur Folge Gift per E-Mail: "Gut Ding will Weile haben" *ggg* Jedenfalls habe ich (erst) jetzt rausgefunden, woher Ben Nevis die Inspiration für seinen ekligen Detektiv herhaben könnte:
Dick und Perry sind die Killer in Truman Capotes Tatsachenroman "Kaltblütig"!

Über die Zweitbedeutung von Dick (in einem Kinder-/Jugendbuch!) könnt man auchmal diskutieren (in seiner Fragebox hatte er ein wenig rumgedruxt) B.t.w.: In den Neu-Übersetzungen der "Fünf Freunde" wird Richard IMMER mit vollem Namen angeredet... warum wohl!?

133) Sokrates © schrieb am 27.10.2011 um 17:54:03 zur Folge Gift per E-Mail: Ups, meinte Dritt-Bedeutung:
1 - Abkürzung f. Richard (bekannt u.a. aus den erwähnten "Fünf Freunden";
2 - Schnüffler (= Detektiv mit bewusst negativen/abwertenden Anklang; diese Bedeuting ist/war mir neu, passt aber 100% zum Charakter); 3 - Find out youself ....

134) Sophie schrieb am 27.10.2011 um 18:18:54 zur Folge Gift per E-Mail: @Sokrates: Vielleicht verstehe ich ja etwas an deinem Beitrag nicht richtig, aber ich finde die Parallele zu "Kaltblütig" bzw. dass davon die Inspiration kommen könnte, doch sehr weit hergeholt.

135) Sokrates © schrieb am 27.10.2011 um 19:37:05 zur Folge Gift per E-Mail: Zu #132+#134: Ja, meine "liebe" Sophie, dann hast du wohl den Konjunktiv (= Möglichkeitsform) überlesen. "Könnte" ist sogar Konj.2 (= eher unwahrscheinlich; Konj.1 ist ja "könne"). So gesehn sind wir gar nicht sooo weit auseinander

136) Sophie schrieb am 27.10.2011 um 20:09:00 zur Folge Gift per E-Mail: @Sokrates: Nein, ich habe das nicht überlesen, halte aber schon die Möglichkeit der Orientierung an "Kaltblütig" für völlig absurd und damit für unmöglich. Ich glaube, über inhaltliche Parallelen von Dick Perry zu den Charakteren in "Kaltblütig" brauchen wir nicht zu diskutieren (ich finde keine und ich kenne den Fall im Wesentlichen). Und alleine aufgrund der Namensparallele? Nein, daran glaube ich wirklich nicht. Aber ok, bevor wir womöglich herumstreiten: Ganz ganz sicher weiß natürlich nur Herr Nevis, was ihn insperiert hat... [br
Die Folge an sich ist meiner Meinung nach übrigens sehr durchschnittlich. Wenn ich ehrlich bin, fand ich den Anfang und die Grundidee interessant. Im Laufe des Hörspiels wurde aber alles sehr zäh und konstruiert... Den Charakter Perry finde ich aber gut. Der sorgt für frischen Wind und viele witzige Dialoge. *g*

137) Mr. Murphy © schrieb am 27.10.2011 um 21:49:01 zur Folge Gift per E-Mail: Ich bin auch ein Fan von Dick Perry. Ein skurriler und witziger Charakter. Die Geschichte halte ich für Durchschnitt. Note 3 für Buch und Hörspiel.

138) Micro © schrieb am 05.01.2015 um 17:23:55 zur Folge Gift per E-Mail: Ich frage mich immer noch, warum man den Sprecher von Tom Wood ins Studio einlud und ihm im Inlay vermerkte, er aber nichts im gesamten Hörspiel zu sagen hat - selbst seine E-Mail liest nicht er selbst vor, wie es bei Tagebucheinträgen und Briefen gerne mal gemacht wird, um das Ganze echter zu gestalten, sondern Bob!

139) mattes © schrieb am 21.05.2021 um 13:32:33 zur Folge Gift per E-Mail: Amigos! Nächste Runde der challenge "Hören alter Folgen mit negativer Erinnerung an selbige" :-)
Spätestens bei "Amigos" war klar, die Folge muss von Stefan Wolf sein. Sprecherleistungen, Tempo und Geräusche gehen weitestgehend in Ordnung, mit Ausnahme von Mr Sharky (auch hier eine klare Reminiszenz an Stefan Wolf ;-)
Die Story an sich wirkt wie schon beim letzten hören vor mindestens mehr als einer Dekade extrem zusammengeschustert und eben eher wie eine aus der schlechteren Wolf-Ära. Irgendwo war mal zu lesen, das man im Verlag die Titelidee hatte und Ben Nevis sich darauf aufbauend was zusammenschustern sollte. Allerdings ist die Folge dennoch vergleichsweise angenehm hörbar, einfach weil das Gesamt-Produktions-Paket stimmt (wie übrigens aktuell bei Folge 210 erstmalig seit langem gefühlt wieder). Es bleibt eine Schrankfolge, wenngleich es definitiv schlechtere in der Serienhistorie gibt.

140) Mihai Eftimin © schrieb am 21.05.2021 um 21:54:45 zur Folge Gift per E-Mail: Erkenntnis des Tages: Ich habe zuerst die neueste DDA-Folge gehört, und jetzt diese hier erneut, und stelle fest: Von den beiden ist "Legende der Einhörner" eindeutig die bessere DDF-Folge. ;-)
Der Fall wirkt tatsächlich etwas arg konstruiert, so als ob der Verlag tatsächlich gesagt hätte, "Wir haben hier einen neuen Titel - 'Gift per E-Mail'! Hat jemand Bock, was dazu zu schreiben? Ben, du vielleicht?" Ein Gutes hat das Resultat auf jeden Fall - wir bekommen mit Dick Perry eine neue Figur, die für jede Menge Unterhaltung sorgt, sowohl hier, als auch im (mich insgesamt wesentlich eher ansprechenden) "Geister-Canyon". Zu Musik, Geräuschen und Sprechern habe ich insgesamt recht wenig zu meckern, wodurch mein Verdacht, dass wir frühere Gurken heute besser beurteilen, weil handwerklich alles besser gepasst hat, erhärtet. Und wäre dies nicht DDF 104, sondern TKKG 134, wäre es wohl tatsächlich Wolf'scher Trash vom Feinsten.
"Keine zehn Meter von hier hockt Dick Perry in einem Busch!" Die Stelle kann ich auch heute noch nicht hören, ohne direkt an den entsprechenden Outtake zu denken, den man auf der CD vom "Super-Papagei 2004" hört: "... hockt Dick Perry in einem George W.!" :D
Die Folge ist hörbar, wird aber wohl erst mal wieder in meinen Schrank wandern. @mattes, so, welche Folge steht als nächstes an? :-)

141) mattes © schrieb am 22.05.2021 um 14:12:50 zur Folge Gift per E-Mail: 56 :)

142) Mihai Eftimin © schrieb am 22.05.2021 um 14:18:00 zur Folge Gift per E-Mail: Hab ich eigentlich nie als so schlecht empfunden, eher als herrlich trashig (Crimebusters halt), aber gut, bei einer "Gurkenodyssee" müssen ja nicht immer nur alle WIRKLICH schlechten Folgen drankommen. ;-) Also gut, die 56 wird's. :-)

143) mattes © schrieb am 22.05.2021 um 14:55:08 zur Folge Gift per E-Mail: Ich gehe da irgendwo nach dem Folgen, die ich gefühlt nicht mehr als 1x gehört und wieder vergessen hab )))

144) Mihai Eftimin © schrieb am 22.05.2021 um 15:16:25 zur Folge Gift per E-Mail: Ich gehe ähnlich vor, allerdings war das bei mir ausgerechnet mit der 56 nicht der Fall. Aber lohnen tut sich's immer.

145) Ola-Nordmann © schrieb am 22.05.2021 um 16:28:25 zur Folge Gift per E-Mail: Da muss ich ja glatt mitmachen, gehörte früher zu meinen Lieblingsfolgen (hatte aber nur das Buch) Mal sehen, wie das Hörspiel ist.

146) Max DoMania © schrieb am 22.05.2021 um 16:44:51 zur Folge Gift per E-Mail: Ich mag diese Folge auch sehr und hab nie so recht verstanden, warum sie so einen schlechten Ruf hat. Liegt es vielleicht am Titel?

147) Max DoMania © schrieb am 22.05.2021 um 16:47:57 zur Folge Gift per E-Mail: Oh, ich glaube Ola-Nordmann meinte die 56. Mein Kommentar bezieht sich aber auf Gift per E-Mail. Angriff der Computer-Viren kann ich gar nicht ab.

148) mattes © schrieb am 22.05.2021 um 17:26:48 zur Folge Gift per E-Mail: Ich gehe da irgendwo nach dem Folgen, die ich gefühlt nicht mehr als 1x gehört und wieder vergessen hab )))

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