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Folgen-Diskussionen

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1) Titus © schrieb am 06.02.2002 um 19:17:19 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Was für eine Geschichte - es fällt schwer für dieses Buch die richtigen lobenden Worte zu finden: "Das ist ja wohl der Oberhammer", ich nehme ich mal Bobs ersten Satz aus dem dritten Kapitel. Hugenay verunglückt beim Bergsteigen. Kaum hat Inspector Cotta die drei Detektive informiert, taucht ein geheimnisvolles Dokument des ehemaligen Meisterdiebs und ein Reporter auf dem Schrottplatz auf. Eine heiße Jagd nach seinem Erbe beginnt.
Dieses Buch trägt für mich den Titel "Das Werk des Meisterautors", ich bin schwer begeistert. Mich erschleicht das Gefühl, dass André Marx nach sechzehn Büchern erst richtig warm geworden. Nicht allein der Fall an sich überzeugt, sondern auch die kleinen Begebenheiten am Rande machen dieses Werk zu etwas ganz besonderem. Dabei biedert sich André nicht an den Leser an. Justus findet eine neue Liebe, Brittany - wie werden die Fans reagieren?
Gab es bei Kosmos früher Diskussion in den Geschichten möglichst keine alten Charaktere einzubauen, wird hier sogar mit einer Fußnote auf die nicht mehr lieferbaren Bücher "Der Super-Papagei" und "Der seltsame Wecker", und oh wie verwunderlich und schön.

2) Mattes © schrieb am 07.02.2002 um 07:30:04 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich kann mich Titus nur anschließen: Nach den tollen Herbstbüchern legt Marx hier ein weiteres Buch vor, das ohne Schwierigkeiten in die TOP-5 der Serie vorstoßen dürfte. Die Dialoge werden immer noch einen Tick besser, die Erzählungen laufen vor dem geistigen Auge ab, ohne das der Film einmal hängen bleibt ("...hundert Kuchenkrümel flogen durch die Luft.." - zu lustig ). Die Nuß, die die drei ??? zu knacken bekommen, ähneln dem Weihnachtsrätsel von Isti in einem Punkt: Man muß erstmal auf die Idee zu einem solchen Rätsel kommen und dann auch noch die passende Lösung dazu finden! Das Umfeld, in dem die Geschichte passiert, die Akteure, die in Hochform sind, alles ist stimmig und ergänzt sich zu einem Meisterwerk. Auch ich werde das Gefühl nicht los, das André noch lange nicht am Ende ist mit seinen Ideen, sondern immer noch einen drauflegen kann.

3) Der Große Coordinator schrieb am 10.02.2002 um 02:31:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das schlechteste an "Das Erbe des Meisterdiebs" ist definitiv der Titel - klingt einfach schlecht, obwohl ich zugeben muß, daß auch mir keine Alternative einfallen würde. Das Buch selber ist eines der besten der letzten Zeit, sogar besser als "Toteninsel", weil glaubwürdiger. Und genau das ist auch die nicht zu leugnende Stärke des Buches: es ist glaubwürdig. Die Handlung ist schlüssig und logisch aufgebaut, dabei aber trotzdem verzwickt, schlägt bis zum Schluß Haken und langweilt keine Sekunde. Dennoch hat Marx hier gefühlsmäßig etwas zu sehr übertrieben: Die Beziehung Hugenays zu Justus wird ja fast schon intim dargestellt und geradezu mystifiziert, die Nebenhandlung mit Justus neuer "Freundin" ist Hobbypsycholgie für Fortgeschrittene und führt zu Dialogen, welche selbst TV-Trivialitäten vom Schlage eines "Gute Zeiten in der verbotenen Marienstraße" zu überzogen gewesen wären. Marx zeigt mit diesem Buch, daß er in den drei ??? mehr als nur eine Auftragsarbeit sieht, und will das dadurch beweisen, daß er beginnt, den Figuren eine Art eigenes Seelenleben zu verpassen, das war in "Das leere Grab" so, in "Tödliche Spur", auch der Blick in Bobs intimes Reisetagebuch in "Der Nebelberg" geht in diese Richtung. "Die drei ???" sind als Serie aber einfach zu klein, als daß man den Hauptfiguren ein komplexes Seelenleben verpassen könnte, daher wirken diese Versuche, den Figuren mehr Tiefe zu verleihen, bemüht und unbeholfen, vor allem aber absolut unpassend. So, jetzt ist aber Schluß, denn das Buch ist nämlich trotzdem wirklich gelungen, ich bin ziemlich begeistert, und es dürfte vor allem viele glücklich machen: Die Rätselfreaks, weil der Autor sich hier wirklich klasse Rätselspiele ausgedacht hat, die Krimifreaks, weil hier trotz des Rätselcharakters keine langweilige Schnitzeljagd wie in "Die gefährliche Erbschaft" geboten wird, und auch die Mystikfreaks werden sich in dem alten Kloster wohlig gruseln.

4) Farraday schrieb am 10.02.2002 um 04:50:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Habe das Buch heute bekommen und gerade ausgelesen und bin auch sehr begeistert! Ein wirklich gutes kurzweiliges Buch. Hatte zuvor zur Überbrückung der Wartezeit das Labyrinth der Götter gelesen und das ist wirklich zwei Klassen schlechter, obwohl ja auch auf Rätsel angelegt. Mir hat auch gefallen, dass sich die Jungs zwar streiten aber eigentlich nur über Dinge, die das auch wert sind. Dieses kleinliche Gezanke geht mir nämlich immer auf den Keks. Das beste Buch, dass ich von Marx gelesen habe.

5) Der Antichrist schrieb am 10.02.2002 um 11:44:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Dieses buch vermittelt uns einen ersten, flüchtigen eindruck auf just's weiteren werdegang. Ich sehe schon förmlich den erwachsenen justus vor meinem geistigen auge, ein vom leben verbitterter mann von den körperlichen ausmaßen eines Gerd Fröbe, fieser als alle JR's dieser welt, mörderischer als Dr. No und superschurkischer als der Joker und Phantomas zusammen. Niemand kann es mit seinem kriminellen genie aufnehmen - außer den Drei Fragezeichen - The Next Generation: Nein, Jupe Vader, sag das es nicht wahr ist! Sag, das es eine Lüge ist! --- Nein, junger Luke Jones, es ist die wahrheit. ICH bin dein Vater. Ich war auch mal so jung und idealistisch wie du, aber etwas ist in mir zerbrochen, als Bri- Bri- Bri- ich muss tööööööten!!! --- Neeiiiiiiinnn!!!

6) BillyTowne © schrieb am 10.02.2002 um 12:34:47 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Als ich gestern Nacht um 1:00 beim Zähneputzen noch etwas lesen wollte (schlechte Angewohnheit) hätte ich nicht gedacht, dass ich das Buch in einem durchlesen würde. Es ist wirklich unglaublich fesselnd geschrieben, auch wenn das Rätsel an sich nicht so unheimlich kompliziert schein und die Auflösung des selbigen nicht so im Mittelpunkt steht wie bei manchen alten Folgen (Super Papagei etc). Ich muss dem Großen Koordinator recht geben, was den Einblick in das Seelenleben der Figuren betrifft. 120 Seiten sind dafür einfach viel zu kurz. Meiner Ansicht nach hat André Marx es aber gut geschafft, die Grenzlinie zu BJHW-Psycho-Romantik nicht zu überschreiten und das Thema dennoch irgendwie überzeugend einzubauen. Ich bin nun wirklich kein Buch/Film-Tränenvergießer, aber am Ende dieses Buche hätte ich beinahe ein klein wenig heulen können (und das bei einem ??? Buch). Ob dieses Ende aus Justus am Ende allerdings einen Dr. No macht, sei dahingestellt, Antichrist *g*

7) Juana © schrieb am 10.02.2002 um 13:53:01 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: hmm also ehrlich gesagt bin ich etwas unschlüssig wie ich dieses Buch finden soll. Die Story, die Rätsel, die Atmosphäre das alles gefällt mir recht gut. Nur die Sache mit Brittany finde ich recht durchschaubar. Also wem das nicht von Anfang an klar ist... ich weiß auch net. Wie gesagt ich habe recht gemischte Gefühle, den es wird mit Gefühlen etwas übertrieben in jeder Beziehung.

8) BillyTowne © schrieb am 12.02.2002 um 16:08:31 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Eigentlich hatte ich mich ja bereits zu dieser Folge schon geäüßert aber (diesmal nicht beim Zähneputzen, sondern beim geschirrspülen ) ist mir noch mal etwas Wichtiges durch den Kopf gegangen. ich glaube nämlich, dass die Story mit Brittany überzeugender gewesen wäre, wenn sie Bob oder Peter passiert wäre. Justus gedanken und Gefühle zu zeigen und ihn gewissermaßen zu "psychologisieren", heißt auch, ihn zu demystifizieren, dadurch leidet sein Charakter. er verliehrt an diesem Image der exentrischen persönlichkeit, deren gedanken niemand erraten kann. Nicht umsonst wird uns Justus in den Klasikern eigentlich nur durch Bos und Peters Sicht gezeigt. Die beiden haben dann den menschlicheren Part (wie bei Sherlock Holmes und Watson > da zeigt auch nur Watson Gefühle). Vielleicht kommt mir deshalb die Britany-geschichte etwas unglaubwürdig vor. PS: Sollte Brittany etwa eine Anspielung auf Britney Spears sein???

9) Mr. Burroughs schrieb am 13.02.2002 um 08:58:31 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Um es vorneweg zu sagen: EIn wirklich gutes Buch, dass ohne Probleme in das obere Drittel vorstößt, aber leider nicht das Beste der Neuzeit, und auch nicht das Beste von André Marx. Kurze Begründung, ohne zu viel zu verraten: Das Rätsel ist sicher eines der besseren in der ???-Geschichte, aber leider überhaupt nicht zum Mitraten. Dazu kommt, dass es keinen richtigen Spannungshöhepunkt gibt. Auch Justus´Gefühlsduselei mit einer fast illegalen Handlung passt nicht so ganz zu den ???. Auch die Auflösung fand ich nicht gerade berauschend, sonder zu herkömmlich und vorhersehbar. Sehr interessant dagegen fand ich den Einbau des Glaubens. Da stieß selbst Just an seine moralischen Grenzen, einen Mönch zu belügen. Also, alles in allem eine sher gute Folge, der leider das gewisse Etwas zu einer Spitzenfolge fehlt.

10) Arbogast © schrieb am 14.02.2002 um 01:47:57 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ***VORSICHT, NICHT-KENNER DES BUCHES: NICHT WEITERLESEN!!!*** Also ich fand die Brittany-Geschichte sehr gut. Okay, selbstverständlich ist der Verlauf dieser Nebenhandlung nicht wirklich überraschend, doch ich fand eigentlich die Darstellung Justus' viel interssanter. Daß für eine wirklich stichhaltige und 100prozentig überzeugende Darstellung der Psychologie eines Justus Jonas mehr als 120 Seiten notwendig sind, ist aber auch klar, und ich freue mich einfach jedes Mal, wenn einmal ein Charakter dargestellt wird, der nicht nur eindimensional ist, sondern wenigstens der Versuch seitens eines Autors (meistens Marx!) unternommen wird, in die Tiefe zu gehen. Überdies wirft diese ganze Geschichte doch auch einen neuen Blick auf unseren verehrten Erzschurken, denn wir wissen jetzt: Nicht nur Skinny Norris ist bösartiger geworden...

11) Norry Skinnis schrieb am 14.02.2002 um 10:47:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Auch hier gilt: UNWISSENDE, NICHT WEITERLESEN, SOFERN IHR ES BLEIBEN WOLLT! Hmmm... Habt ihr bemerkt, daß Chris (Eintrag Nr. 7) die Lösung tatsächlich im Voraus erraten hat? Sieht also fast so aus, als ob man Marx doch leichter durchschauen kann als angenommen (okay, die Bilder waren einen Keller weiter, aber ansonsten...) Im übrigen ist die Brittany-Story tatsächlich etwas übertrieben dargestellt (Justus tapert wie ein liebeskranker Tanzbär durch die Geschichte), ganz abgesehen davon, daß ich sofort wußte, was die Glocke geschlagen hat. Ich hielt es sogar für durchaus möglich, daß Brittany (das englische Wort für Bretagne!) Hugenays Tochter sein könnte...

12) Michael schrieb am 14.02.2002 um 13:06:00 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: DIE,DIE DAS BUCH NICHT KENNEN NICHT WEITERLESEN!!! Also mir hat das Buch ganz gut gefallen. Das mit Brittany ist leider bittere Realität. Ich bin auch mal von einem Mädchen verarscht worden. Zwar ging es nicht um Millionen aber als das rauskam war es ein schwere Schlag für mich. Aber ich verstehe nicht, wieso Hugenay aufeinmal so böse ist. Sonst war er immer ganz nett (Siehe "Der seltsame Wecker"). Und nochwas! Ich habe mir in Frankfurt die Hörpspielfolge "Der Super-Papagei" also die nUmmer eins gekauft. Hinten steht drauf, dass dort alles erklärt wird, wie die Drei ??? entstanden und so weiter. Doch das stimmt alles garnet. DIe Geschichte ist wie ein ganz normaler Fall für die drei ???. Sie haben ihre Zentrale und ihre Visitenkarten und so weiter. Kann mir jemand das erklären??

13) Farraday schrieb am 14.02.2002 um 21:20:01 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Michael: Das liegt vor allem daran, dass eigentlich das Gespensterschloss die erste Folge ist. Nur wurde die dann eben erst als elfte umgesetzt und dann auf Erklärungen, etwa dass Bob die Recherchen macht weil er in der ersten Folge ein Bein (oder war es doch ein Arm?) gebrochen hat, verzichtet. NICHT WEITERLESEN WENN FOLGE UNBEKANNT! Ich finde gar nicht, dass Hugenay so böse ist. Er triumphiert eben am Ende, da er ja sonst immer mehr oder weniger gegen Justus den Kürzeren zog. Ansonsten stimme ich Arbogast zu, ich mag es auch, wenn die Charaktere mal anders handeln oder neue Aspekte beleuchtet werden. Man kann natürlich sagen, Justus wird ein wenig entmystifiziert, man kann aber auch sagen er wird / wirkt menschlicher. Jedenfalls sollte man nicht unterschätzen, dass die jugendlichen Leser vielleicht nicht ganz so schnell Brittany durch schaut haben, wie das wohl wir hier alle getan haben. Ich habe mir als Kind auch nicht Gedanken a la, "da sind so wenig Leute und das Timing kann nicht so zufällig sein, also muss sie auf Hugenays Seite sein oder zumindest finstere Absichten haben", gemacht.

14) Tom Beker © schrieb am 14.02.2002 um 22:32:38 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Es ist echt kaum zu glauben! Eigentlich sollte man ja erwarten, dass André Marx als drei ??? Autor nun mal langsam die Puste ausgeht (v.a. nach dem Mammut-Werk "Toteninsel" und der auch sehr guten "doppelten Täuschung"). Aber was passiert? Er wird immer besser! Man kann wirklich auf den Verdacht kommen, dass er inzwischen nicht mehr selbst die Bücher schreibt, sondern einen Ghostwriter engagiert hat . - So, nun will ich aber doch noch eine Sache zum Inhalt sagen, deshalb sollten alle, die das Buch noch nicht kennen, es sich schnell besorgen *Werbung* und hier erstmal NICHT WEITERLESEN! Also, zu der Sache mit Brittany: Ich fand das ehrlich gesagt überhaupt nicht durchschaubar. Im Gegenteil! Andrè hat das so realistisch und glaubhaft geschildert, dass ich wirklich das Gefühl hatte, sie mag Justus. Mir tat das arme Mädchen beim Lesen ehrlich gesagt auch richtig leid. Und ich finde es Klasse, dass die nach außen sonst so überlegene und kühle Logik-Maschine Justus im innersten ein weiches, mitfühlendes Herz hat, das ihm hier fast zum Verhängnis geworden wäre. Mir ist Justus durch diese Folge deshalb richtig sympathisch geworden.

15) Norry Skinnis schrieb am 15.02.2002 um 13:37:13 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Zum 639. Male: ALLE WEGSEHEN DIE NIX WISSEN WOLLEN! (Puh, langsam wird's nervig!) Also, was ich eigentlich sagen wollte: ich habe nochmal über das Buch nachgedacht, und es stört mich ein wenig, daß die drei ??? um ein Haar in Hugenays Falle getappt wären und den Fall überhaupt nicht selbst gelöst haben, sondern auf die massive Unterstützung eines nicht gerade besonders intelligenten Klatschreporters angewiesen waren. Der sonst messerscharf kombinierende Justus mutiert wie weiland Rudolf Scharping zur liebestollen Witzfigur, der normalerweise grundehrliche und biedere Bob läßt sich mit vereinten Kräften zur Fundüberschlagung überreden und Peter hat wie üblich überhaupt nichts gerafft. Ohne das Auftauchen des Reporters als eine Art Deus ex machina und ohne den unglaublichen Fehler Hugenays, sich treuherzig und brav mit seinem richtigen Namen am Telefon zu melden, wäre dieser Fall zum Super-GAU der drei ??? ausgeartet. Insofern wäre der Titel "Wilbur Graham und das Erbe des Meisterdiebs" eigentlich angebrachter gewesen. Und noch eine Bemerkung am Rande: wieso neigen sämtliche Bilderdiebe dazu, ihre Beute ausgerechnet an finsteren oder feuchten Orten zu verstecken, wo sie in der Realität innerhalb weniger Tage verdorben wären (Friedhofsmauer, Markise, Klosterkeller usw)? Selbst wenn man die Dinger noch so gut einwickelt, die Farben würden auf jeden Fall unter einer derartig unsachgemäßen Behandlung leiden.

16) Mr. Burroughs schrieb am 15.02.2002 um 13:43:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ALSO WEGSEHEN; WERS NOCH NICT KENNT!!! Norry: Du hast recht. Besonders, dass sich Hugenay mit Namen meldet, ist an Doofheit ja nicht mehr zu überbieten. Mit Abstand betrachtet verliert die Folge doch etwas an Ruhm...

17) bold schrieb am 15.02.2002 um 16:39:54 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: NOCHMAL WEGGUCKEN, WER DIE FOLGE NOCH NICHT KENNT!!!: Das Buch passt irgendwie gar nicht zu den anderen fällen der drei detektive, oder? dennoch finde ich es gut. es ist nicht nur fesselnd, sondern auch rührend. ALLERDINGS: wie norry Skinnis (Frage30)schon anmerkte: die drei ??? haben den fall nicht gelöst. weil justus versagt hat. nicht schlimm, dass justus blind war, das ist (je nach sichtweise) schon vorher passiert. ABER: in den anderen fällen ist bob meistens eingesprungen, oder auch peter. doch diesmal musste das so ein sensationsgieriger reporter erledigen. ein anderer vorschlag für das ende: bob wird misstrauisch und bittet (feundlich) einen arztbericht zu sehen, der die zukünftige blindheit belegt. und noch etwas stört mich: was ist eigentlich aus meinem lieblingsdieb hugenay geworden??? bisher war er ja zu den drei ??? ganz freundlich. erinnert euch: er war (SELTSAMER WECKER) kaum enttäuscht, als justus sein angebot ablehnte. er verabschiedete sich: "Justus, du bist intelligent, wir werden uns sicher noch einmal begegnen!" weg ist er. wieso wird er dann im nachhinein wütend. bisher sah es so aus, als wären justus, peter und bob seine lieblingsgegner. aber was soll ich jetzt denken? kann ein dieb überheblich werden, wenn er justus dazu gebracht hat, seine moralischen grenzen zu überspringen??? und dann die situatíon: britanny wird blind werden! für mich währe es ehr moralisch nicht verantwortlich, dann nicht dieses verbrechen zu begehen. noch dazu, wo justus in sie verliebt ist. nein, andré. du hast das zeug zu einem guten schriftsteller, aber ich bezweifle, dass du hugenay in diesem buch richtig dargestellt hast. cu bold

18) Farraday schrieb am 15.02.2002 um 16:49:26 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: WEGBLEIBEN WEGBLEIBEN ALSO NICHT WEITERLESEN WENN UNBEKANNT Das mit der Namensmeldung hat mich auch etwas gestört, aber erstens: Wenn er sich mit Ja oder so gemeldet hätte, hätte Justus ihn auch erkannt. Zweitens: Wenn nur eine Handvoll Leute weiß, dass er noch lebt und kein anderer die Nummer hat, kann er sich auch so melden, finde ich nicht dramatisch. So soll es wohl effektvoller sein, naja, eine Kleinigkeit.

19) sAuron schrieb am 15.02.2002 um 17:48:31 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: (Für Folgen-Insider) Also, ich muss meinen Vorrednern zustimmen: DEDM ist echt ein Hammer! Selten - wenn nicht gar nie - gelang es einem ???-Autor eine tatsächliche emotionale Krise (so) glaubwürdig darzustellen. An der Tatsache herumzumekeln, dass Bob sich hat überreden lassen, ist doch wohl gröbster Unfug! Wer von euch hat nicht (früher) schonmal in der Schule vielleicht einem Mädchen, auf das man stand oder einem guten Freund beim Svhummeln geholfen. Im Grunde der selbe Charakterzug. Illegal, aber zum Wohle des Freundes. Und mit der Schwere des Schadens, der angerrichtet werden würde, steigt auch das Opfer, das man bringen muss. Auch wenn es ein Kinderbuch ist: Versucht euch einmal in diese Situation zu versetzen. 100%, dass da keiner von 3euch sacht: "Ne, das wäre aber illegal. Sorry, Brittany, aber ich bezahl dir auch den Kurs für Blindenschrift an der VHS!" Dann zum Zweiten: Natürlich meldet sich Hugenay mit Namen - kennen doch eh nur eine Hand voll Eingeweihter von dieser Nummer. Diese Folge verliert an nichts: Sie ist geil! SAURON

20) sAuron schrieb am 15.02.2002 um 17:55:03 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Zu Hugenay (NUR FÜR INSIDER!): Er sit nicht im Geringsten böse, da habt ihr was falsch verstanden. Gerade, WEIL er ständig den Wettstreit mit Justus sucht, verleiht er am Ende noch einmal seinem Triumphgefühl Ausdruck! Und gerade das ist doch so geil: Dass der Zuschauer merkt: Wir sind jetzt eine Stufe weiter. Das Duell wird sich in der Folgezeit ein Level höher bewegen. Hugenay hat Justus praktisch geschlagen - und das verändert das Verhältnis. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Just beim nächsten Aufeinandertreffen schon weit weniger selbstbewusst auftreten wird.... sAuron

21) Questionmark schrieb am 15.02.2002 um 18:28:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: sAuron: Oder aber weit mehr! Denn jetzt hat ihn sein Ehrgeiz gepackt, und das nächste Mal wird er alles daran setzen, um H. endgültig zu fassen!

22) Heiko schrieb am 15.02.2002 um 19:07:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ein super Buch aber kein Meisterwerk. Dafür fehlen einfach 30 Seiten, auf denen die Nebenfiguren deutlicher hätten dargestellet werden können und die verhindert hätten, daß der Reporter zu großen Teilen zur Lösung beiträgt. Das Justus mal derjenige ist, der sich reinlegen läßt ist nach über 100 Fällen verständlich, daß aber Peter und Bob sich ihm anschließen ist nicht ganz bnachzuvollziehen.

23) Bold schrieb am 15.02.2002 um 19:24:45 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @sAuron (NUR FÜR KENNER DIESER FOLGHE): Er ist böse! Er nörgelt sogar rum, Liebe sein nichts anderes als grenzenloser Egoismus. Nach dem Motto müsste ich sagen: Ich werd´ wohl niemals verliebt werden, weil ich dann ja ein Egoist wäre.

24) Der Antichrist schrieb am 15.02.2002 um 21:22:53 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: NUR INDIDER Ob H. nun böse ist oder nicht, möchte ich nicht entscheiden. Es war aber sehr unüberlegt von ihm, Justus in voller absicht gegen einen berufskollegen 'antreten' zu lassen, der, um ans ziel zu kommen, sogar einen mehrfachen mord begehen würde. Hätte es die ??? erwischt, hätte H. die Schuld auf sich laden müssen

25) sAuron schrieb am 16.02.2002 um 01:38:21 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: [NUR FÜR INSIDER)@Bold: Hä?! Was hat denn bitte die vollkommen richtige, weil schlicht pragmatische Feststellung, dass Liebe grundsätzlich immer eine Art von Egoismus ist, damit zu tun, ob Hugenay böse ist oder nicht??!!! Diese Bemerkung ist doch ein ganz normales Gedankenspiel, das nicht von ihm erfunden wurde: Dass man eigentlich nur liebt, um zurückgeliebt zu werden (um sich selber besser zu fühlen, weil es dem Geliebten besser geht). Deswegen passt diese These ja auch so vorzüglich in H.'s Brief. Er will Justus' mögliche innere Argumentation ("Ich wollte doch jemandem helfen") zunichte machen, weil er weiß, dass Just so intelligent ist, dass auch er erkennt- wenn er nur ehrlich in sich hinein sieht -, dass er seinem eigenen Egoismus erlegen ist (und eben nicht seiner Güte, anderen Menschen zu helfen). Denn sonst hätte er die Gemälde ja auch verkaufen können, um einer Kinderkrebsklinik zu helfen. Aber das hätte er nie getan - und das weiß Just so gut wie Hugenay. Seine innige Liebe sollte glücklich sein - und damit er selbst!! Und nichts anderes war sein Motiv!! DAS hält Hugenay ihm vor. Er will sagen: "Sieh, großer Justus, wie ich dich geschlagen habe: Mit deinem eigenen Egoismus!" BRILLANT!

26) Mr. Murphy © schrieb am 16.02.2002 um 13:10:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich muß mich meinen Vorrednern anschließen: Auch ich bin ganz begeistert von diesem Buch! Ich habe es gestern Nachmittag gelesen. Marx hat sich nach Toteninsel tatsächlich nochmal steigern können. Hugenay wurde meiner Meinung nach nicht falsch dargestellt. Auch mich hat Marx mit der Brittany-Geschichte getäuscht bzw. "hinters Licht geführt" APLAUS, APLAUS. Ich glaube dieses Buch wird das Highlight des Jahres. Am Montag lese ich "Nebelberg".

27) DrShaitan © schrieb am 16.02.2002 um 16:16:35 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Sorry, aber ich kann mich der Meinung der meisten nicht anschließen. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen, aber es kommt irgendwie erst recht spät aus dem Quark (also die Drei ??? ins Kloster) und haut mich letztendlich nicht aus den Socken. Auch Just´s neue Freundin fand ich etwas überzogen und so war mir Ihre "Rolle" irgendwie echt schnell klar. Schade, etwas mehr Kloster (das wäre schön unheimlich) und etwas weniger auffällige neue Freundin und es wäre vielleicht richtig subbi geworden. So bekommt es bei mir nur eine 3. Jetzt auf zum Nebelberg!

28) Bold schrieb am 16.02.2002 um 21:10:28 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: NUR FÜR KENNER - @sAuron: ich meine, dass dieser spruch total bescheuert ist und dass hugenay sich zwar freuen darf, aber nicht der feind der drei??? werden kann! So hat es sich robert arthur bestimmt nicht vorgestellt, als er hugenay erfand. dieser brief soll doch justus tyrannisieren. nein nein nein! Allerdings muss ich andré marx auch loben: bis auf die zwei kleinigkeiten die ich ja erwähnte, ist die geschichte gut! aber vor allem wegen dem rätsel!

29) sAuron schrieb am 16.02.2002 um 21:57:03 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Bold: Ein allerletzter Versuch - Wer sagt denn, dass er der Feind (hä?) der ??? (geworden) ist??? Ganz im Gegenteil: Ein schlichter, höflicher und deshalb außergewöhnlicher GEGNER, der einfach seinen (halben) Triumph genießt. Und da passt es doch super in meinetwegen "Arthur's ersonnenes Bild von Hugenay" (wenn du es so schwülstig haben möchtest), dass er nicht einfach triumphierend abzieht, sondern so höflich ist, Just noch einmal den Grund für sein Versagen zu präsentieren. sAuron

30) Sari schrieb am 17.02.2002 um 00:04:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @ sAuron: Eine seltsame Vorstellung von Höflichkeit hast du da... Jemandem noch einmal den Grund für dessen Versagen zu präsentieren würde ich jetzt mal als fieses Nachkarten bezeichnen. Auch wenn ich das in dem Brief nicht sooo stark empfunden habe.

31) Nigel © schrieb am 17.02.2002 um 14:29:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Himmel Herrgott, was ist das denn!!! Wer im "Namen aller Heiligen" hat Andre Marx zu diesem Buch insiriert. Das ist das bisher beste ???-Buch, das ich gelesen habe, und hat die Veranlagung auch zu einem der besten ???-Folgen generell zu werden, Wen Andre "Die Schere" Minninger nicht wieder zuschlägt, sensibel mit Musik umgegangen wird und kein Minningertypisches Techno/Hiphop - Geschrammel kommt, und vor allem der fantastische neue Charcter Britany eine Sprecherin bekommt, die ihrer Figur würdig ist (Keine Sorge ich fordere nicht Doerk für Britany *gg*). Ich haber schon seit langem bemängelt, dass es gerade bei den Figuren an interessanten Charactären fehlt. War es bisher noch die einizge Stärke von Minningers Geschichten, Interessante Figuren zu haben (bsp. Franklin) so kann er jetzt einpacken. Auch in dieser Disziplin hat Marx jetzt endgültig Minninger überholt. Vergesst Jelena, Allie, Kelly, Lys, Liz jetzt kommt Britany.

32) sAuron schrieb am 17.02.2002 um 21:32:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Nigel und andere: Brittany - allein dieser Name stört mich. Er hört sich ausgesprochen einfach an, als wollte meine Oma "Britney Spears" sagen... Aber ich gebe dir recht, dass dieses Buch zu den allerbesten überhaupt gehört! Und - wie ich bereits schrieb - gerade die erstmalig emotional realistisch gezeichnete Beziehung zw. einem der ??? und einem Wesen weiblichen Geschelchts hat mich beeindruckt. Bedenkt man nun, dass gerade einmal 120 Seiten verdammt wenig Platz ist, kann man in so ziemlich allen Belangen nur rufen: "Weiter so, M'sieur Marx!".

33) Farraday schrieb am 17.02.2002 um 21:37:54 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich dachte bei Brittany aber auch eher an die Bretagne. Ist doch auch ein schönerer Zusammenhang. Norry = Pardon

34) Gräfin Zahl © schrieb am 19.02.2002 um 14:49:16 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Von der Idee her hat dise Folge definitiv das Potential zu einer Top-Folge. Das Rätsel ist das beste, was in einer Neuzaitfolge vorkam, die Atmosphäre ist äußerst gelungen. Marx typisch dauert es jedoch eine Weile, bis die Handlung an Spannung gewinnt - also wie immer ist das zu spät der Fall. Die spannendsten Szenen kommen komprimiert zum Schluß. Aber was sollte der Blödsinn mit Brittany? Marx schreibt ja in der Fragebox, es wolle nicht immer Drei ???-Bücher schreiben - liegt seine ZUnkunft vielleicht in kitscheigen Groschenromanen? Beim Lesen dieses Buches gewinnt man unweigerlich den Eindruck! Ich fand die Geschichte mit Brittany sehr durchschaubar und die Sache mit Justus und Brittny nimmt viel zu großen Raum ein. Derart rührselige Elemente sind bei den Drei ??? ebenso deplaziert wie Weltraumflüge o.ä. Außerdem scheint Marx besessen davon zu sein, Justus als hirnlosen, irrationalen Idioten darzustellen - was seiner bisherigen Darstellung wiederspricht. Die Drei ??? werden zunehmend zwiespältig dargestellt, indem ihnen immer mehr psychologische Konflikte angehängt werden. Satt den Leser Mit Deratils zu nerevn reich aber in Zukunft auch eine Anmerkung eines der Drei ??? wie "Ich habe keine zeit, habe einen Psychiater-Termin". Brittany mag ja ein interssanter Charakter sein (nur der tussige Name paßt absolut nicht)aber hätte entweder eine kleinere Rolle erhlaten müsssen oder weniger trivial in die Handlung eingebunden werden müssen. Bedauerlich ist, daß das Rätsel dem Leser kein Gelegeheit zum mitraten gibt, aber ich bin der Meinung, daß Gemäldediebstähle oft einen besonderen Reiz ausüben. Aus dieser Folge hätte man wirklich eine Menge machen könne, wenn die handlung, die direkt mit dem fall zu tun hätte merh Raum eingenommen hätte - aber bei der beregzten Seitenzahl ist kein Platz für Justus' irrationale Gefühlsausbrüche (was in selbem Maß natürlich für Peter oder Bob gilt, aber das Thema Brenda wurde ja adäquat abgehandelt). Will der Leser sowas übernahupt wissen? Aufgrund dieser Mängel würde ich diese Folge nciht als Spiteznfoilge einordnen, was ich iohne diese unwichtige nebenhanddlung und mit etwas mehr Haupthandlung tedenziell wohl getan hätte. Aber so: Mittelklassige Marx-Folge mit leichter Tendenz nach oben. Trotzdem das beste der drei neuen Bücher.

35) sAuron schrieb am 19.02.2002 um 18:22:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gräfin Zahl: Na, ob Just gleich hirnlos ist, nur weil er sich mal erlaubt, verliebt zu sein? Im Gegenteil finde ich diesen Konflikt für die mickrige Seitenzahl recht intelligent dargestellt. Außerdem scheinst du nicht so ganz zu wissen, was du eigentlich willst: Einerseits stellst du an einen Kinderroman den Anspruch, eine wohl einmalige Nebenfigur ausführlich einzuarbeiten -- andererseits wehrst du dich entschieden dagegen, dass Marx es WAGT, einem flachen Kinderbuch-Charakter realistische Tiefe zu geben. Also was nun: Die stereotype Darstellung (Der Kluge, der Ängstliche, der fleißige Schweiger) oder eben doch Erwachsenenliteratur, wo mitunter Kapitel darauf verwertet werden, die Verbindung einer Nebenfigur zur Geschichte darzustellen. sAuron

36) Gräfin Zahl © schrieb am 19.02.2002 um 20:18:53 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: sauron, richtig lesen! Justus Reaktion und Handeln kann man in der Tat nur als hirnlos bezeichnen - ohne wenn und aber! Vielleicht mag das für manche Leute in derartigen Sitiationen normal sein, hirnlos bleibt es dennoch. Zweitens: Genau die mickrige Seitenzahl ist es ja: sie erlaubt es nicht, derartig nebensächliche Konflikte darzustellen. Darüber hinaus spricht nichts dagenen , eine nebenfigur ausführlich einzuarbeiten, aber nicht so! Drittens haben die Charaktere in 100 Folgen ein gewisse Identät erhalten und sind keinsfalls so flach, wie mach andere Charaktere in vergleichbaren Serien. Marx jedoch baut völlig Eigenschaften ein, die das bisherige Erschinungbild des Ersten Detektivs in Frage stellen. Die Charaktere gleichen sich immer mehr an und verleieren dadurch. Statt alberne "Justus ist verliebt" Geschichten kann man auf Groschenromane oder die "wahre Geschichte" in einschlägigen Jugendzeitschriften zurückgreifen, es ist hier absolut deplaziert. Und ausfrührliche Charakterdarstellungen bringen auch nichts, wenn die vorgegeben Seitenzahl dann für eigentliche handlung verlorengeht.

37) Norry Skinnis schrieb am 20.02.2002 um 01:10:50 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde, die Gräfin hat hier recht. Habe mich weiter unten ja auch schon über den Brittany-Faktor beklagt. Es stimmt wirklich, Justus ist hier schlimmer als Scharping, was natürlich auch daran liegen kann, daß Brittany hübscher ist als die Gräfin (womit ich natürlich Gräfin Pilati meine, nicht Gräfin Zahl). Auf jeden Fall hatte ich früher immer gedacht, Just wäre ein derart vergeistigter Typ, daß er es gar nicht mitbekommen würde, wenn ein superheißes Mädel mit ihm anbandeln will. Deswegen hat es mich auch gestört, daß er schon gegenüber Lys de Kerk teilweise an einen Pantoffelhelden erinnert hat - und jetzt ist er vollends zum sabbernden Lappen degeneriert. Eine derart hündische Unterwerfung ist eines Justus Jonas unwürdig. Ein Mann wie Just denkt mit dem Gehirn, nicht mit dem Gemächt!

38) Farraday schrieb am 20.02.2002 um 01:46:05 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich sehe das anders. Zwar fand ich auch, dass dieser Teil der Geschichte leicht zu durchschauen war, aber auch die Super Hirne unter den Detektiven waren immer interessanter, wenn sie auch Schwächen hatten, so wie Sherlock Holmes, auch wenn es bei dem nicht die Frauen waren. Aber erstens ist das Ansichtssache und zweitens ist unser Justus in Zukunft wahrscheinlich so verbittert, dass er sich wieder auf die rein geistige Arbeit konzentrieren wird.

39) Meisterdieb schrieb am 21.02.2002 um 17:10:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Find ich sehr schade, dass nicht einfach mal einer tot ist (Hugenay) und das auch bleibt. In irgendeiner Folge (weiß nicht mehr, welche) gabs das doch schon mal, dass einer wiederaufersteht.

40) Arbogast © schrieb am 21.02.2002 um 21:40:32 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Meisterdieb, generell hast Du schon recht. Mir ist dieser Umstand auch bereits häufiger übel aufgestoßen, weil das Thema wirklich ausgeleiert ist... Allerdings muß ich inkonsequenterweise gestehen, daß ich in diesem speziellen Fall nachsichtig bin, weil es für mich in dieser Story nie um das "Ob", sondern immer um das "Wie" ging - und mir außerdem der Charakter sehr am Herzen lag. Jetzt dürfte diese Spielart aber tatsächlich ausgereizt sein (nach so häufigem Gebrauch - vier oder fünf Mal mindestens), und ich hoffe, die Autoren verschonen uns die nächsten zwanzig Folgen lang damit!

41) Jonny Sweden schrieb am 27.02.2002 um 12:59:21 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Usually it is rather easy to review a book. There is always something to praise and something to criticize. But this time I became almost speechless. I started to read this book yesterday evening and I couldn´t stop. I seldom use the word "masterpiece" and it is worn out - but this is a cult masterpiece. I hope I will think the same in two weeks or two years. Usually I don´t like the idea of the Three Detectives getting older, having girlfriends and personal problems. I prefer the "innocent" nostalgic era, and I want the books to be an escape from reality for some hours. But I must admit that the girl Brittany is perfect in this story. Jupe is supposed to solve the riddle of Hugenay and who was one of the smartest villains in the world. Jupe must be in perfect form. But now he has to face his kryptonite - devasting for super logical men. I think it is brilliant to expose Jupe for strong feelings and to let him find himself in a moral dilemma. I also think that the whole story and the riddle is brilliant from the beginning to the end. The atmosphere of the monastery reminds me of the great stories of Robert Arthur and William Arden who often used mystical houses and gardens. Thank You Mr André Marx! You have written a top ten story! Now I have to go to sleep.

42) Pummel © schrieb am 27.02.2002 um 18:17:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich muss mich hier voll und ganz Jonny zustimmen, auch ich hab gestern abend das Buch in die Hand genommen und es erst wieder zur Seite gelgt, als ich fertig war. WOW, ein Meisterwerk. Und das Justus so daneben ist, meine Güte, er ist halt auch nur ein Mensch, und ich denke in Zukunft wird er vor jeglicher weiblicher Verführungstaktik gefeit sein, und sich nur noch dem streng logischen widmen. Uuhh Frauen/Mädchen können soooo unlogisch sein

43) Jonny Sweden schrieb am 07.03.2002 um 08:49:04 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: If You haven´t read the book yet, please don´t read this. Some of You noticed that Hugenay has changed in this story. I agree, but I don´t think that is necessarily something bad. I find it interesting. In The Mystery of the Stuttering Parrot (Der Super-Papagei) Hugenay is acting like a gentleman thief. In The Mystery of the Screaming Clock (Der seltsame Wecker) he is first threatening Jupe. He says that he is going to make Jupe silent if he screams. Later he offered Jupe to join him in a criminal career. He is still a gentleman, but the threat and the offer is not kind. If Jupe had accepted the offer his life would have been spoiled. In Poltergeist I think he is the same Hugenay as in the Stuttering Parrot and Screaming Clock. But in Das Erbe des Meisterdiebs he has changed. His acting against Jupe is not the acting of a gentleman. It could be the acting of a man full of envy and in his effort to win he uses more and more cruel methods. If that is the case it is not hard to explain why he did change. He has been conquerred by the boys three times before, and that must have been hard for him. That could explain the escalation in his methods. I think that is an interesting development of his character - a gentleman falling apart. But perhaps I am wrong. Probably he knows exactly what he is doing. He is only using the methods necessary to get Jupe on his side. Hugenay managed to show Jupe that he has a weakness for something. That was very cruel for the moment, but perhaps a vital lesson for the future.

44) Grunge-Rocker schrieb am 14.03.2002 um 18:14:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Tach! Ich finde dieses Buch in gegen der allgemeinen Bewertung eher schlecht. Vor allem zwei Punkte stören mich: 1. Das Rätsel: Ich kann mich für dieses zweiteilige Rätsel überhaupt nicht begeißtern, dieses Rätsel wirkt irgendwie improvisiert, es zieht nicht. (Leute, die das Buch noch genießen wollen, bitte hier abbrechen....) Junge mit Taubenei, bis dhin war es noch interessant, aber dann... die drei ??? suchen das Kunstwerk auf, kommen ins Kloßter und vergleichen Foto und Originalschauplatz und kommen auf den Brunnen.... wahnsinnig originell, kommt mir irgendwie bekannt vor und vor allem passt es überhaupt nicht zum ersten Teil und auch rigendwie nicht zu Hugenay`s unglaublich schwerem Rätsel, welches Justus zum Verzweifeln bringen soll. 2. Hugenaynicht realisierter Tod, dass wand ich nun wirklich Sche***, erst Morton, nun Hugenay, wieso darf er nicht wirklich sterben, warum wird er nun auf ewig am Leben erhalten, so als möglicher Zündstoff für die irgendein Autor irgendwann nochmal Verwendung findet. Der Abschiedsbrief usw. das wäre ein schönes Ende für ihn gewesen (mal abgesehen vom Bergsteigerunfall), aber so nimmt es kein Fan mehr ab, wenn irgendein Klappentext demnächst mal wieder mit "Berühmte drei ??? Person X ist tot!" beginnt. Andrè Marx hat hier diese Idee nun komplett ausgelutscht und diesmal war es für mich die absolut falsche Entscheidung Hugenay am Leben zu lassen.

45) Marco schrieb am 15.03.2002 um 10:02:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Alles in allem eine äußerst gelungene Geschichte, die zweifellos zu meinen Favoriten der neuen Ära zählt. Was ich jedoch im Gegensatz zu vielen von Euch als sehr lästig empfinde, ist weniger die Figur der Brittany als vielmehr das kontinuierliche Einbeziehen des Internets, das zeitweise die Bibliothek ("...hier finden wir bestimmt alle Infos über das Bild...") und vermutlich gänzlich die Telefonlawine ("...E-Mail-Lawine...") ablöst. Ich habe absolut nichts gegen die elektronischen Medien, schließlich verdiene ich u.a. mein Geld damit, aber in einer klassischen 3???-Folge sollte man ihnen meines Erachtens keinen so hohen Stellenwert einräumen - Auch wenn die High-Tech-Kids und viele Leser sicherlich anderer Meinung sein werden...

46) hexemer schrieb am 16.03.2002 um 17:22:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: WER DIE FOLGE NICHT KENNT--->NICHT WEITERLESEN! ^Das die drei ??? tatsächlich die Bilder nicht der Polizei übergeben wollen ist ja wohl absolut unglaubwürdig wenn man die Charatere kennt! Liebe mag zwar blind machen, aber doch nicht 3 (4 mit dem Mönch) auf einen Streich!

47) King schrieb am 18.03.2002 um 13:07:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Auch ich bin mit einer höheren Erwartung an das Buch herangegangen, doch konnte ich mich nicht so richtig dafür begeistern. Von Anfang an war das Ende vorhersehbar, auch was Britanny angeht. Der Anfang ist zwar ganz okay, doch der Schluss lässt zu wünschen übrig. Bei dieser Folge wäre ein Open End wahrscheinlich besser gekommen (so dass der Leser nicht weiß, ob Hugenay nun tot ist oder doch nicht). Das hätte meiner Meinung nach besser gepasst auch wenn die Autoren stets bemüht sind, ihre Storys vollständig aufzuklären.

48) Prof. Barrister schrieb am 27.03.2002 um 11:03:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: DAS ERBE DER MEISTERAUTOREN vertritt Andre Marx in dieser Folge mal wieder mit Würde. Beim Lesen der Folge stellt sich wieder so ein wohliges spannendes gefühl ein, welches man von den Klassiker-Autoren gewöhnt ist. eigentlich bleibt nur zu sagen, dass dieser Fall Top ist. Gut, eine Rätsel mehr oder eines zum Miträtseln wäre vielleicht schön. Aber unterm Strich: Klasse! Wenn ich auch die Entscheidung bezüglich der Bilder nicht ganz passend für die drei ??? fand. besser wäre es gewesen, man hätte die Bilder der Polizei übergeben wollen und versucht die geplante OP über Beziehungen (reicher alter Bekannter a la Hitchcock) zu lösen. Auch hätte ich es schön und als witzige Pointe zugleich gefunden, wenn sich Brittanny im letzten Brief als Hugenays Tochter herausgestellt hätte. Nun ja, aber wie gesagt: summa summarum: Klasse!

49) mattenbra schrieb am 03.04.2002 um 00:58:06 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Für mich das schlechteste Buch von den drei "Neuen", besonders weil sich natürlich herausstellte, daß der Meisterdieb n i c h t tot ist. Das hatten wir ja noch nie ! Bin schon gespannt, wer als nächster von den Toten aufersteht: John Silver, Don Sebastian Alvaro oder doch eher Gilbert Morgan ?

50) Aldebaran © schrieb am 18.04.2002 um 23:18:33 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hallo André! Na, wie war der Urlaub? Also, ich hab es jetzt ja auch endlich mal geschafft, den Meisterdieb zu lesen und wollte Dir mal ein ganz großes Lob aussprechen - das Buch ist definitiv mein neuer Liebling! Mir gefällt vor allem die Figur der Brittany, ein wirklich interessanter Charakter, aber wohl leider nicht gerade dafür prädestiniert, wieder aufzutauchen. Es wäre allerdings interessant herauszufinden, wie sie zu Hugenay steht - etwa eine jugendliche Liebhaberin oder doch die Tochter? Sehr gut hat mir auch gefallen, dass der sonst unfehlbare Justus hier wirklich in Versuchung geraten ist. Ein ganz neuer Aspekt! Ich mag es gerne, wenn Helden auch mal ein bisschen wackeln. Und natürlich mag ich Hugenay - ich habe die ganze Zeit drauf gehofft, dass er nicht wirklich tot ist

51) Arbogast © schrieb am 19.04.2002 um 16:23:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nanu, Aldebaran, hast Du Dich verlaufen oder wird dieses Forum nun zur neuen Fragebox umgebaut???
Na, wie dem auch sei: Beim Lesen der Sprecherliste habe ich nur eines gedacht: Glücklicherweise habe ich das Buch gelesen, sonst hätte ich mich ob eines winzigen, aber äußerst entscheidenden Details sehr geärgert!!! (Und dies soll ausnahmsweise mal keine Kritik an der Sprecherauswahl sein.) Müssen denn wirklich alle Sprecher genannt werden (zumal wenn sie eh unter falschem Namen erscheinen)??? Ähnliches hat mich schon bei "Tödliche Spur", der "verschwundenen Seglerin" und und und geärgert!

52) Aldebaran © schrieb am 19.04.2002 um 19:51:49 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: *lach* Arbogast, ich habe mich durchaus nicht geirrt. Ich habe André ja keine Frage gestellt und wollte mir nicht den Zorn der Community zuziehen, indem ich die wertvollen letzten André-Fragen für banale Grüße und Lobeshymnen verschwende. Und da ich weiß, dass er dieses Forum regelmäßig liest, gratuliere ich ihm eben auf diesem Weg zu seinem Meisterwerk (Das soll aber auf keinen Fall eine Aufforderung sein, aus diesem Forum eine neue Fragebox zu machen). Im Ürbigen muss ich Dir unbedingt recht geben, was die verräterischen Sprecherlisten angeht, ich hab mir auch schon ein paarmal selbst die Spannung verdorben, als ich am Anfang eines Hörspiels auf die Sprecherliste geschaut habe - also am besten nicht schwach werden

53) sAuron schrieb am 19.04.2002 um 23:46:53 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mann, seid ihr schnell mit Vorurteilen. Schonmal auf die Idee gekommen, dass Hugenay sein Testament aus dem Off lesen könnte (sehr schöne Idee)?! Dann wäre seine Auflistung gar chronologisch - und absolut gerechtfertigt!

54) Arbogast © schrieb am 20.04.2002 um 15:09:32 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Doch, sAuron, auf diese Idee bin ich tatsächlich schon gekommen. Doch wenn ich das Buch nicht kennen würde, käme ich natürlich nicht auf die Idee, daß Hugenay sein Testament aus dem Off liest und zöge andere Schlüsse daraus - mal abgesehen davon, daß das Vorhandensein des alten Sprechers bei mir die Überzeugung reifen ließe, daß es eben doch wie im Falle der "Tödlichen Spur", der "Seglerin", dem "Feuerteufel" etc. abläuft... In jedem Fall empfiehlt es sich, nicht auf die Sprecherliste zu blicken (ein Vorsatz, den ich bisher noch nie zu halten vermochte ).

55) Farraday © schrieb am 21.04.2002 um 00:25:30 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Immerhin scheint Minninger den Fehler aus der Poltergeist Folge revidiert zu haben und eingesehen zu haben, dass Hugenay früher nicht Irle sondern Kuhbach (alias Giro) war / ist.

56) Mr. Murphy © schrieb am 22.04.2002 um 16:00:23 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich möchte mal einen anderen Diskussionspunkt in die Runde werfen: Also auch ich habe das Buch gelesen und bin mittlerweile der Ansicht, das das Buch so kompakt ist, das man da fürs Hörspiel schlecht was rauskürzen kann. Das lässt befürchten, daß die Hörspielumsetzung möglicherweise verhunzt wird. Die Hörspielumsetzung von "Doppelte Täuschung" war schon nahe der Verhunzung (allerdings mehr für die, die das Buch gelesen haben). Nah ja, die Spannung steigt.......

57) Asmodi © schrieb am 27.04.2002 um 07:05:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Jubel - Dorette Hugo beim "Erbe des Meisterdiebs" !!! Hoffentlich ist Brittany so redselig wie L(e)isa .

58) Der Große Coordinator schrieb am 29.04.2002 um 19:13:54 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Kennt ihr noch die alte Synchro von ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU? Da hat Dorette Hugo die Meerjungfrau gesprochen. Generell ist Dorette Hugo viel in Zeichentrickfilmen und -serien zu hören. Das ist 'ne sehr bekannte Stimme, die kennt ihr bestimmt. Z. B. spricht sie auch Winona Ryder in REALITY BITES.

59) Hans Meyer schrieb am 08.05.2002 um 09:43:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also da ich Gästebuch wohl falsch lag noch mal hier: Das Buch "Erbe des ..." ist sehr gelungen, aber die Angst davor, das das Hörspiel ziemlich gekürzt und somit wahrscheinlich so verhunst wird wie "Doppelte ..." steigt. Aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben...

60) Mattes © schrieb am 11.05.2002 um 13:56:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich habe nun gerade "Das Erbe des MeisterdiebEs" gehört (das Buch heißt "..Meisterdiebs" - also hat André Minninger ein e gekauft). Die Kürzungen sind diesmal, meiner Meinung nach, erheblich geschickter umgesetzt worden, die wichtigsten Dinge aus dem Buch sind vorhanden. Kleine Änderungen und auch kleine Fehler bleiben dem geneigten Hörer dem die Buchvorlage bekannt ist, jedoch nicht lange verborgen (z.B. fragt niemand nach, wer Brittany ist, als sie in der Höhle auftaucht - oder sollte ich da etwas verpasst haben?) und auch bei der Musikabmischung gibt es einige kleine "Hänger", ansonsten ist das Hörspiel vollkommen ok und recht gelungen. Mit 63'27 Länge auch deutlich über den sonstigen Marx-Umsetzungen! Einzig Jan Buchwald als Insp.Berger wirkt anfangs etwas zu sehr "vom-Blatt-abgelesen", Hugenay dagegen klingt wie eh und je. Justus´Verliebheit kommt dagegen nicht so rüber wie es im Buch der Fall ist. Gesamtfazit: Gut!

61) Aldebaran © schrieb am 12.05.2002 um 22:23:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mattes, ich kann mich Deinem Urteil nur weitestgehend anschließen. Auch mir gefällt die Hörspielumsetzung sehr gut. Ich finde, hier wurde sinnvoll und sensibel gekürzt. Die Sprecher - vor allem auch der neue M. Hugeney - sind sehr gut ausgewählt. Nur dieser monotone Inspektor wirkt eher, als predige er das Vater-Unser und nicht wie jemand, der gerade einen versuchten Diebstahl aufklären will. Schön finde ich übrigens auch die Fagottmusik Ich vergebe also die Note eins für den Meisterdieb, wegen Inspektor Berger aber ohne Sternchen.

62) Nigel © schrieb am 13.05.2002 um 17:01:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Zum Hörspiel: Ich glaube ich wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn Minninger dieses Buch als Hörspiel verhunzt hätte. Zum Glück hat er das nicht. Das Hörspiel ist meines Erachtens eines der besten der letzten Zeit. Das Buch gehört sowieso schon zu meinen All Time Favorites. Die Sprecherleistung ist dieses Mal echt supergut, vor allem Arielles Stimme als Britany kommt sehr gut rüber ... Die Kürzungen sind an der richtigen Stelle gemacht worden, wenn Kürzungen schon gemacht werden müssen. Das einzige, was ich nicht so gut finde ist, dass Justus Konflikt und seine verminderte Kombinationsgabe in diesem Fall nicht so gut herauskommt, wie im Buch. Vor allem zeichnet sich bei den Hörspielen ein sehr positiver Effekt heraus: die Musik wir wieder besser und erinnert an alte Bohntage ... Gut gemacht Minninger, endlich kann ich dich auch mal loben ...

63) CHEFTESTI schrieb am 13.05.2002 um 18:19:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich schliess mich dem (fast) an an bohntage kommt das noch lange nicht ran aber ich war positiv überrascht und finde die emotionalität des buches sehr gut umgesetzt. Wenn ich übertreiben würde (wie immer) würde ich sagen (ACHTUNG:NUR EIN SCHERZ), die beste folge seit "volk der winde" )))) viel spass beim hören!!!

64) Daniel schrieb am 13.05.2002 um 20:15:28 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ein Hoch auf die erste Seite (unverbesserlicher MC-Hörer) des Hörspiels! Abgesehen vom gar furchtbaren Inspektor-Sprecher die gelungenste Buch-Umsetzung seit mehreren Folgen! Vor allem die Musik (deren Qualität leider auf Seite 2 stark abnimmt), die teilweise an die fantastischen Melodien der "singenden Schlange" erinnern, machen die Folge zu einem Hörgenuss. Weiter so!!!

65) Juana © schrieb am 13.05.2002 um 23:03:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: *lol* Bis die drei auf den Namen des Bildes kommen "der Junge... " die Wortbetonungen sind klasse. Man kann sich regelrecht vorstellen wie Peter sich die Zunge bricht

66) Stefan © schrieb am 13.05.2002 um 23:34:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Bis auf die kleine Änderung des Titels ein wirklich gut gelungenes Hörspiel. *klatschindiehände*

67) Sari © schrieb am 13.05.2002 um 23:39:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Auch ich kann mich fast nur lobend über das Hörspiel äußern. Allerdings fand ich das Geeiere, das als Untermahlung der vorgelesenen Briefe dient, echt grausam! Sonst fand ich die Musik aber auch gut. Und der Inspektor hat eine so kleine Rolle, dass ich über seinen Auftritt fast hinwegsehen kann :). @Mattes: Ja, da hab ich mich auch sofort gewundert, dass im Kellergewölbe keiner fragt, wer dieses komische Mädel eigentlich ist...

68) Thomas (Blue Eternity) schrieb am 14.05.2002 um 00:31:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Kompliment auch von mir! Ich kannte das Buch noch nicht und bin von dem Hörspiel absolut begeistert. André Minninger hat sich bei der Umsetzung diesmal wirklich besondere Mühe gegeben. Auch die Länge (63 Minuten) ist erfreulich. Den Meisterdieb höre ich bestimmt noch häufiger!!

69) BillyTowne © schrieb am 14.05.2002 um 08:08:22 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ehrlich gesagt fand ich gerade die Musik der ersten Seite nicht wirklich passend. Die Atmoshpäre des Hsps war auch im Ganzen dann doch abweichend von der des Buches. Ein wenig düsterer und vielleicht auch melancholischer hätte ich mir die Stimmung schon vorgestellt. In der letzten Hälfte hat sich das dann allerdings wieder gegeben und das Ende war (obwohl ich wußte wie es ausgeht) der Hammer. Wenn alle hier den Insp. Berger angreifen, so kann ich das nicht verstehen. Er passte in die Rolle einer dicken Dumpfbacke doch hervorragend. Der Hugenay Sprecher hat meiner Ansicht nach jedoch nicht gerade überzeugende Arbeit geleistet - der Stimme mangelte es dann doch zu sehr an dem Charisma, das man dem Kunstdieb zuschreiben würde. Alles in Allem eine tolle Folge -(vorallem die Dialoge zwischen den ??? und Bobs trockene Bemerkungen)- Ich hätte an einiges Stellen aber eine andere Umsetzung erwartet.

70) spike © schrieb am 14.05.2002 um 10:33:19 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Schön, wieder vom "Meisterdieb" zu hören . Musik und Story gefallen mir gut, obwohl ich in einigen Vermutungen (Ich kenne das Buch nicht) bezüglich der Handlung bestätigt wurde. Insgesamt aber ein gelungenes Hörspiel!

71) Farraday © schrieb am 14.05.2002 um 13:13:11 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich habe die ersten fünf Minuten gerätselt, woher ich die Stimme der Brittany kenne, dann fiel es mir ein. Es ist auch die Synchronstimme der Daphne in der dt. Fassung von Frasier. Das mit dem Taubenei fand ich auch sehr amüsant.

72) Arbogast © schrieb am 14.05.2002 um 13:26:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Die mit Abstand beste Folge seit langem!!!
Mehr gibt es dazu fast nicht zu sagen (von dieser Feststellung bin ich im "Forum für Minninger" bereits abgewichen, um meinen negativen Bewertungen eine positive entgegenzustellen )
Weiter so!
@Farraday: Ich kenne weder "Frasier" noch "Arielle" und rätsele noch immer, woher ich die Stimme kenne...

73) Lucullus schrieb am 14.05.2002 um 15:19:39 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich kann nicht glauben, daß man hier es dabei beläßt sich über Banalitäten, wie die musikalische Umsetzung und die Stimme von Inspektor Berger auszutauschen. Immerhin wurde unser schlaues Dickerchen hier als total gefühlsduseliger Trottel dargestellt. Interessiert den keinen, ob dies legitim ist. Ich habe das Buch nicht gelesen und bin aus diesem Grunde vielleicht etwas überraschter als die anderen hier, aber trotzdem. Hier wird immerhin ein Charakter, der bereits seit über 30 jahren existiert, plötzlich ganz anders als sonst dargestellt. "Ich bin der Neffe meines Onkels..."... und damit der Depp vom Dienst. Was ist den hier bitte los? Die Rolle paßt nicht zu ihm, allenfalls zu Bob. Das reißt einen doch vom Hocker!

74) Thomas (Blue Eternity) schrieb am 14.05.2002 um 16:20:41 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Noch eine Frage an die Buchleser: Wie kommen am Schluss eigentlich all die Leute an den Ort, wo die Bilder liegen? Das wird im Hörspiel leider nicht klar oder habe ich was verpasst?

75) Jim schrieb am 14.05.2002 um 16:51:33 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Danke, Lucullus, ich wollte aus diversen Gründen nicht wieder der Erste sein, der diese "Marx-Meisterfolge" prinzipiell in Frage stellt, aber jetzt ist es ja schonmal raus... Also: Gute Musik, gute Sprecher (ich finde auch den Inspektor prinzipiell nicht schlecht; jedenfalls habe ich sofort ein Bild vor Augen), aber ich finde die gesamte Grundkonstruktion zweifelhaft. Erstens, weil mir die Idee, dass jemand stirbt, um dann doch nicht tot zu sein, tierisch auf den Geist geht. Warum konnte man Hugenay nicht einfach im Grab lassen? Dazu fehlte der Mut. Zweitens finde ich die Brittany-Geschichte nicht nur unglaublich kitschig erzählt, sondern auch vollkommen unglaubwürdig und aus dem Rahmen fallend. Ich will jetzt nicht anfangen, darüber zu lamentieren, dass Fans aufschreien, wenn ein Raumschiff die Erde verlässt, hier aber dagegen in Lobeshymnen ausbrechen. Verstehen kann ich es aber nicht. Wenn es ein Sakrileg in der Geschichte der ??? gab, dann dieser vollkommen willkürliche Charakterbruch von Justus.

76) Christian85 schrieb am 14.05.2002 um 17:43:13 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also ich finde die Folge ziemlich gut, dass Justus ein bisschen trottelig dargestellt wird, finde ich ehr weniger schlimm. Er ist im umgang mit einem netten Mädchen eben nicht so sicher, dass hat mit Trotteligkeit noch lange nichts zu tun. Bei den Sprechern und der Musik kann ich mich eigentlich nur der Mehrheit anschliesen, ausser das mit der Inspektor eigentlich ganz gut in seiner Rolle gefallen hat. Auch die Liebesgeschichte mit Brittaney hat mir ausgesprochen gut gefallen. Irgendwie brachte sie etwas Pepp in die sonst recht festgelegten Folgen. Wenn das so so weiter geht mit den Folgen, können die ??? ruhig noch ein paar Folgen machen. Fazit:Einfach eine Klasse Folge, meiner Meinung nach.

77) Arbogast © schrieb am 14.05.2002 um 17:58:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wie kommt es, Jim, daß es mich nicht wundert, daß wir (wieder einmal) verschiedene Standpunkte vertreten? Der Grund, warum ein Aufschrei meinerseits ausbleibt, besteht in dem Umstand, daß ich nicht finde, daß die Geschichte um die Irrungen und Wirrungen des Ersten Detektivs so aus der Luft gegriffen ist, wie Du es voraussetzt. Ich finde die Variante, daß der sich aus Angst vor Zurückweisung hinter Logik und kühlem Verstand versteckende Justus bei der ersten großen Liebe in ein Gefühlschaos gestoßen wird und an die Grenzen seines sonst recht ehern geglaubten Wertesystems gelangt, ebenso überraschend wie glaubwürdig und nachvollziehbar (seine Unbeholfenheit finde ich sehr sympathisch und keinesfalls lächerlich - offenbar haben viele hier das Gefühl des ersten Verliebtseins ob der vielen Jahre, die seitdem vergangen sind (*g*), schon vergessen).
Wäre Marx' Story überzeugender, wenn er zweihundert Seiten mehr zur Verfügung gehabt hätte, die Bande zwischen Brittany und Justus sowie das Dilemma des Ersten darzustellen? Sicherlich.
Wäre Justus' Misere nachvollziehbarer gewesen, wenn es Lys nicht gegeben hätte? Wahrscheinlich.
Doch leider hatte Marx weder 350 Seiten zur Verfügung noch die Möglichkeit, Lys im Nachhinein verschwinden zu lassen.
Letztendlich wird es wohl dabei bleiben, daß es dem persönlichen Geschmack überlassen bleibt, ob man Justus' Motive nachempfinden kann. Ich für meinen Teil halte es für einen kleinen, aber nachvollziehbaren Ausbruch aus der Welt der Stereotypen und beiweitem nicht so "aus dem Rahmen fallend" wie Bobs Raumfahrt...
Und diese ständigen Auferstehungsgeschichten finde auch ich nervig; in diesem speziellen Fall jedoch kann man das Ende bereits sehr früh erahnen, und es schadet der sehr guten Geschichte überhaupt nicht. Ich wäre aber für die Zukunft ebenfalls dankbar dafür, wenn Marx & Co. auf derlei Kniffe verzichteten!
An der positiven Bewertung der sehr guten Umsetzung André Minningers (ich wiederhole es gern noch einmal *g*) kann aber eigentlich ein inhaltlicher Streit nichts ändern, oder?

78) Jim schrieb am 14.05.2002 um 18:15:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: "Wäre Marx' Story überzeugender, wenn er zweihundert Seiten mehr zur Verfügung gehabt hätte, die Bande zwischen Brittany und Justus sowie das Dilemma des Ersten darzustellen?" NEIN! :-) "An der positiven Bewertung der sehr guten Umsetzung André Minningers (ich wiederhole es gern noch einmal *g*) kann aber eigentlich ein inhaltlicher Streit nichts ändern, oder?" NEIN! :-) Wie immer erfreut über unsere Gespräche...

79) Pummelchen schrieb am 14.05.2002 um 19:49:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also-also! Weiss ja gar nicht was hier los ist? Habe gerade Folge 103 auf den Ohren und bin begeisstert! Diese Folge hat Witz, Charme, neu Seiten der Detektive, Geheimnisse und Rätsel! Was will man mehr??? So gefällt mir das. Nicht so festgefahren oder gar abgehoben-übertrieben-kitschig (92), wie in Folgen zuvor! Also, jedem das Seine, aber mein Urteil über "das Erbe des Meisterdiebs"... Note "2+"

80) Lucullus schrieb am 14.05.2002 um 20:38:22 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Arbogast: Die Frage ist doch zunächst, lieber Arbogast, ob diese "Irrungen und Wirrungen" tatsächlich in ein Drei Fragezeichen Buch hereingehören, oder nicht. M.E. sind sie besser in einem Roman von Rosamunde Pilcher aufgehoben. Das die Ambitionen dergleichen in einem Hörspiel umzusetzen zum scheitern verurteilt ist, hast Du selber festgestellt. Ihm stehen nun mal nicht 200 weitere Seiten oder 60 weitere Minuten zur Verfügung. Das weiß er aber ja auch. Warum läßt er es dann nicht einfach? Wenn man der Meinung ist, es müßte dennoch unbedingt sein, stellt sich als nächstes die Frage: warum Justus? Es hat seinen Grund, warum alle drei Charaktere von Anbeginn so klar definiert wurden, wie wir sie kennen und wie es Skinny in Folge 100 so treffend formuliert hat. Mangels visueller Eindrücke sind wir zur Unterscheidung der drei auf die markanten Stimmen und ihre markanten Charakter angewiesen. Sonst hätten wir halt drei Justs (oder vereint in einem Charakter drei JuPeBo´s). Das will doch ernsthaft keiner. Also, wenn Bob schon damit anfangen muß, sich bei Psychologinnen auszuheulen, dann soll er es tun, den es paßt auch am ehesten zu seinem Charakter. Aber dann sollte es Marx dabei belassen und nicht auch noch Just derartiges Verhalten aufzwingen. Wie Jim schon sagte, dies ist ein Sakrileg und Charakterbruch.

81) Nigel © schrieb am 14.05.2002 um 21:01:18 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Arbogast und Jim: Also um mich auch noch einzumischen, ich finde, dass es mal Zeit ist, neue Ansätze in den Geschichten der ??? zu finden. In 100 Folgen sind die Figuren Justus, Peter und Bob ein wenig eingefahren. Und "Erbe des Meisterdiebs" ist eine sehr gut gelungende Geschichte mit einen neuem Ansatz. Marx war und ist der einzige der modernen Autoren, die mit den Klassikern mithalten können. ER hat das in vielen Büchern bereits bewiesen. Aber ist es nicht auch so, dass viele den alten Klassikern so hinterhertrauern und gerade Marx vorwerfen, er würde die Klassiker nur kopieren und doch niemals deren Klasse erreichen? Ich finde Justs verhalten betreffend Brittany nachvollziehbar und sehr passend zur Figur. Auch die Geschichte um Hugenay fand ich reizvoll, auch wenn der vorgetäuschte Tod schon sehr häufig auftauchte. Aber Hugenay wird durch seine Handlungsweise und Briefe zu einer Art Moritarty von Just. Was im Buch übrigens nach mehr herauskommt, als im Hörspiel. Das ist etwas neues. Klar, die Klassiker beleiben immer Klassiker und sie bleiben auch unerreicht, aber ich bin der Meinung, dass gerade jetzt ein neuer Ansatz der Serie sehr gut tut. Und Marx hat diesen Ansatz meines Erachtens erreicht ... Just ist nicht mehr nur ein kleines, intelligentes Pummelchen, sondern er bekommt Schächen, an denen ihn Gegner packen können, die Figur bekommt mehr tiefe und ist nicht mehr so stereotyp, wie sie es in der Vergangenheit war. Man kann nicht immer an dem Alten Festhalten, wenn man will, dass mal etwas neues Geschehen soll. Sonst kann man sich ja gleich nur noch die Klassiker reinziezhen, oder TKKG hören, denn da gibt es noch Folgen, die ziemlich stark an alte Folgen erinnern ...

82) Farraday © schrieb am 15.05.2002 um 00:22:25 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Muss auch sagen, eine prima Folge! Während ich die doppelte Täuschung nur anderthalb mal gehört habe, habe ich die neue Folge schon dreimal hingehabt. Musik ist okay, Sprecher sind okay bis gut (nur die Stimme vom Inspektor fand ich strange), Umsetzung des Buches ist gelungen und nichts Wesentliches weggelassen. Ich fand zwar auch, dass "Hugenay" nicht so wie früher klang (oder wie Patrick), aber da ich nicht weiß wie alt Wolfgang Kuhbach ist, mag das ja auch eine Alterserscheinung sein. Die drei klingen ja auch nicht mehr wie früher (außer Peter ) Sehr gelungen also!

83) Farraday © schrieb am 15.05.2002 um 00:27:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nachtrag: Nervös war Justus schon früher im Umgang mit dem anderen Geschlecht, da erinnere ich nur an die Comic-Diebe und da passte es eigentlich nicht so in die Story wie hier. Wenn man also behauptet, eine neue Seite die Justus als Trottel darstellt, würde hier aufgetan, dann bezweifle ich das. Natürlich wurde er noch nie so vorgeführt wie hier, aber an wem, wenn nicht am schönen Geschlecht, sollte denn Justus "scheitern"? An irgendeinem Verbrecher?

84) Gräfin Zahl © schrieb am 15.05.2002 um 00:44:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich habe gerade die erste Seite der Folge gehört und stelle erleichtert fest, daß es bisher nicht so schlimm ausgefallen ist, wie befürchtet. Die Musik ist besser als in den letzten beiden Folgen und die Sprecher sind im großen und ganzen o.k. (Dorette Hugo klingt stellenweise zu alt, da nehme ich ihr den Teenager nicht ab.). Dennoch verstehe ich nicht die Euphorie über diese Folge. Die ebenso peinliche wie langatmige Brittany-Geschichte nimmt zuviel Ruam ein. Wenn interessiert, ob Justus sein T-Shirt in der Hose trägt oder nicht und wer im Kino das Popcorn bezahlt hat? Das geht alles zulasten wirklicher Handlung. Diese Folge paßt aufgrund solcher Elemente ebenso wenig in die Serie ebensowenig wie Todesflug. Justus wird leider immer mehr zum dümmlichen Fettwanst mit Frauenproblemen degradiert, was in (vermutlich beabsichtigt) unsympathisch und äußerst peinlich erscheinen läßt. Wenn das so weitergeht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man ihn gegen TKKG-Klößchen austauchen kann. Ansonsten 100%ige Zustimmung zu Lucullus.
Ich höre jetzt TKKG "Im Schlauchboot durch die Unterwelt" zuende bevor ich mir den Rest der Folge antun werde - dieses Elend (103) ertrage ich einfach nicht am Stück. (Gemeint ist nicht sie Umsetzung)

85) Markus schrieb am 15.05.2002 um 07:26:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also ich bin seit längerer Zeit endlich mal wieder völlig begeistert von einem Fragezeichen Hörspiel. Der Strang mit Brittany paßt meiner Meinung nach hervorragend in die Story und wirft mein Bild von Justus überhaupt nicht über den Haufen, sondern verleiht der Figur des "Ersten" mehr Tiefe und macht ihn sympathischer (Ja, er darf auch Schwächen zeigen und muß nicht immer nur als Wissensberg glänzen). Trotzdem ist er nie in Gefahr in die Kategorie eines Klößchens (der übrigens keine Frauenprobleme zu haben scheint, wenn man mal von seiner heimlichen Liebe absieht wegen der Willi sogar einen Querbinder anlegt) abzurutschen. Klasse fand´ ich auch die Standpauke, die ihm Bob und Peter gehalten haben, weil der alte Pedant diesmal selbst die Tür der Zentrale offen gelassen hat. Auch das Ende ist sehr stimmungsvoll auch wenn es mich ein wenig an Star Wars (zur Zeit nicht weiter verwunderlich) erinnert. "Justus, bald ziehe ich Dich auf die dunkle Seite der Macht". Aber endlich mal wieder kein doofer Schlußlacher a la "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sind die gelackmeiertesten Drillinge im ganzen Land?". Ein Top Hörspiel mit einer sehr attraktiven Story. Danke Andres!!!

86) Jim schrieb am 15.05.2002 um 08:39:18 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Nigel: "Marx war und ist der einzige der modernen Autoren, die mit den Klassikern mithalten können." Entschuldige, aber das ist ein Witz, und ganz besonders im Zusammenhang mit dieser Folge! Ich trauere den Klassikern nicht hinterher, ich liebe sie innig, aber ich will nicht, dass jemand so mit ihnen umgeht. Deshalb sage ich nochmal: Mit Ausnahme dessen, dass André Marx hier eine Figur aus alten Zeiten ausschlachtet, ist diese Folge (aufgrund bereits beschriebener Brüche) von den Klassikern weiter entfernt als fast jede andere.

87) Gräfin Zahl © schrieb am 15.05.2002 um 09:59:23 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Jim, ich stimme Dir zu. Ich bin fast der Meinung, daß Hugenays Auftauchen sehr viele Konsumenten dieser Folge in eine derartige Euphorie versetzt, daß sie gern bereit sind, über die offensichtlichen Schwächen hinwegzusehen. Die Folge weist in der Tat einige klassische Elemente auf (Bilderdiebstahl, oder auch diese Brunnen-Sache), das alles kommt jedoch viel zu kurz, so daß man diese Folge in dieser Forn nicht in einem Atemzug mit den Klassikern nennen kann. Das ist schon fast Leichenfledderei.
Markus: Solche peinlichen und überflüssigen Geschichten wie dise grausige Brittany-Handylung fehlen zum Glück bei TKKG und meine Anmerkung bezog sich auschließlich auf den "dümmlichen Fettwanst". Die derzeitigen Autoren, sind alle nciht merh in der lage, den Figuren, das nötige Profil zu geben und daher gleichen sich die Hautptcharaktere immer merh an. Durch solche Geschichten entwickeln sie sich in eine ganz andere Richtung, so daß bald kaum noch Ähnlichkeiten mit der Ur-Charakterisierung besteht. Wenn Justus Eloquenz mal wieder zum Einsatz kommt, dann in einem dümmlichen Tonfall (was natürlich nciht den Autoren zuzuschreiben ist), ansonsten wird er immer merh zu peinlichen Witzfigur, wobei sein urspünglich niemals als so stark beschreibenes Übergewicht eine zentrale Rolle zugewiesen bekommt. Klößchen läßt grüßen. Mich erstaunt, daß einerseits ein auftauchen von Jeffrey und eventuell auftertende Konflike bei Peter hier lautstark abgeleht werden, diese Sache mit Brittay aber auf Zustimmung stößt. Beides ist in diesem Umfang in einer drei ???-Folge absolut deplaziert.

88) Nigel © schrieb am 15.05.2002 um 11:46:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Jim: Genau weil "das Erbe des Meisterdiebs" nicht mehr an die so stark klassischen Folgen erinnert, ist sie gut geworden. Hugenay bekommt eine neue Rolle, die Figuren ??? bekommen mehr Tiefe und die Serie entwickelt sich. Ich persönlich begrüße das und eigentlich sollten die Fans der Klassiker, zu denen ich mich auch weigentlich zähle, das auch begrüßen, anstatt bei jeder Folge immer wieder darauf rumzuhacken, dass die neuen Folgen doch nur ein Abklatsch der alten Folgen sind. Natürlich kann man immer Folgen im Stil der Klassiker schreiben, nur dann habt ihr mit euren Kritiken recht. Aber wenn dann mal ein neuer Ansatz kommt, mekert ihr auch. Das kann ich nicht so ganz verstehen, weil ich nicht sehen kann, was ihr eigentlich wollt. Wollt ihr nun eine Entwicklung, neue Geschichten, oder seit ihr nur in eurer Nostalgie des Kinderzimmers so verhaftet, dass ihr sowieso nichts Neues gutfinden könnt? Mir sind Geschichten wie "Das Erbe des Meisterdiebs" lieber, als wenn nur noch Trendgeschichten wie "Hexenhandy" oder "Vampier im Internet" kommen.

89) Jim schrieb am 15.05.2002 um 12:11:19 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Nigel: Was ICH will, habe ich glaube ich häufig genug deutlich gemacht: Weniger "Leichenfledderei" (großartiges Wort in diesem Zusammenhang, Gräfin), weniger Anbiederung an die Nostalgiker-Zielgruppe mit unlauteren Mitteln, stattdessen mehr intelligent ausgedachte, erwachsen gedachte, spannend erzählte Geschichten mit überraschenden Wendungen und doppelten Böden, die der Tatsache, dass wir im Jahr 2002 leben, Rechnung tragen, ohne ihr zu verfallen. Kurz: Weniger Meisterdiebe und mehr Geschichten à la "Tal des Schreckens", einer der besten Folgen der Serie insgesamt.

90) Farraday © schrieb am 15.05.2002 um 12:29:41 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich fand es wesentlich peinlicher, als es in den "Crimebuster" Folgen nur noch um die verschiedenen Diäten von Justus ging. Dass er sich verliebt und dadurch etwas neben sich steht, halte ich für normal, gerade ja auch weil das Mädchen es so perfide darauf abgesehen hatte. Dieser ganze Diätkram der Mittelfolgen, das war peinlich!

91) Gräfin Zahl © schrieb am 15.05.2002 um 12:52:05 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Farraday, der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, daß dieser "Diätkram" vielleicht mit zwei, drei Sätzen pro Folge abgehakt war und nicht die ganz Folge bestimmt hat. Unbestritten zählt die Crimesbusters-Ära zu den Tiefpunkten der Serie ist aber zum Glück abgehakt. Bob als Weiberheld war ebeso blödsinnig wie dümmlich-naive Justus in dieser Folge. Normal mag dieses irrationale Verhalten vieleicht für einige Leute sein, jedoch nicht für Justus. Daher ist es nicht einmal glaubwürdig. Mein hauptkritikpunkt ist jedoch der Raum, der dem Ganzen eingeräumt wird.

92) Jonny Sweden schrieb am 15.05.2002 um 15:58:41 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: I think it is the same Justus in Das Erbe des Meisterdiebs. We only get the opportunity to see another aspect of his complex personality. Personally I appreciate that. You get to know Justus better than before, and this "new" aspect will result in a new dimension in the struggle between Justus and Hugenay. Is it wrong to write about falling in love in a story about the Three Investigators? Yes if You write about love like they do in a "soap opera" (I don´t know if You say so in England/Germany, but in Sweden that is a kind of TV-series, often with an extremely ridiculous story. Sunset Beach is my flop favourite!)). But You can of course write about it in an intelligent way, and I think that is what André Marx has done. Very intelligent people fall in love too. That is a well-known fact since the days of Simson. I don´t want Jupe to fall in love in every book. But in this story an intelligent lovestory is combined with the rest of the plot. Please object if You don´t agree with me. Don´t be too nice to me, only because I live abroad. But the fans of the Three Investigators use to be the most kind people in the world, also when we disagree. That is also a well-known fact.

93) Gräfin Zahl © schrieb am 15.05.2002 um 16:09:14 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Jonny, dagegen ist grundsätzlich ja nichts einzuwenden, das gab ess ja auch schon bei Lys oder meintewegen auch Rainey Fields. Aber daß er so blöd ist, sich auf kriminielle Handlungen einzulassen, obwohl er diese Tusse erst wenige tage kennt (!!!) und dann auch noch Bob und Peter, ja sogar ein Mönch, das ganz kein bißchen verdächtig vorkommt - ist unglaubwürdig. Baldwin ist der einzige intelligente und vernünftige Mensch in dieser Folge. Das größte Problem dabei ist der Raum, der dieser lächerlichen Brittany-Geschichte besodners im Buch eingeräumt wird. Unangemessen, peinlich, überflüssig, lächerlich.

94) Farraday © schrieb am 15.05.2002 um 20:53:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das negativste, das ich an dieser Folge festmachen kann, ist, dass nach tödliche Spur bereits wieder ein angeblich gestorbener alter Charakter weiterlebt. Die "Brittany-Episode" musste ja kommen, damit Hugenay eine Chance hat, an die Bilder (den Erlös) zu kommen. Dass dafür ausgerechnet Justus herhalten muss ist auch klar: Erstens ist er der Chef und wenn er das fordert, sind die anderen sicher eher zum Zustimmen bereit als wenn Bob die Liasion gehabt hätte. Dann wäre eher die "Justuskratie" in Kraft getreten, nach der 1:2 gewinnt, wenn Justus die eine Stimme hat. Zweitens passt es besser bei Justus, eben weil Hugenay ja versucht, im Wettstreit mit Justus besser abzuschneiden und in gewisser Weise seine Grenzen zu testen. Fazit, ich finde es glaubhaft. Dass er sich dabei im Buch beim Laufen beobachtet und zu dick fühlt, nun das machen selbst Leute die nachweislich zu dünn sind, auch das finde ich nicht peinlich. @Mattes: Prinzipiell glaube ich, dass du Recht hast. Mir persönlich gefallen die Bücher weiterhin, die Hörspiele haben nur nachgelassen (dieses fand ich gut, das erste, das mir nach Tal des Schreckens gefallen hat). Aber ich denke die ganz kritischen Stimmen beziehen sich auch mehr auf die Hörspiele, als auf die Bücher (allgemein, nicht diese Folge!). Dennoch würde man erkennen, dass es eine Marx Folge ist, allein schon an der Sprache. So hat Marx ja eine schwäche für Kraftausdrücke, "weil die Jugend heute so spricht" und das Mist verstaubt ist. Dieser Unterschied würde zumindest auffallen, oder

95) Gräfin Zahl © schrieb am 15.05.2002 um 23:12:57 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde diese Brittany-Sache schon deswegen unpassend, weil nciht vorhersehrbar ist, ob Justus tatsächlich so handelt. Man kann nicht allen ernstes damit rechnen, daß ein rational denkender Mesch so etwas tut. Und schon gar nciht für eine Person, den er erst ein paar tage kennt. Absolut unglaubwürdig! Damit kann man eigentlich auch bei weniger rational denkenden Menschen nicht rechnen. Hätte sich Hugenay dafür nun einen langjährigen Freund oder Verwandten von Justus "gekauft" wäre das alles deutlich glaubwürdiger. Und dann auch noch bei drei weiteren Personen (Peter, Bob, Bruder Rapahael), die mit Brittany nun wirklich überhaupt nichts am Hut haben.

96) DJ Bonne schrieb am 16.05.2002 um 03:17:45 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hallo zusammen Nun auch ich war nach der ersten Hörprobe sehr überrascht über die Elemente,die in die Story eingebracht wurden: Unser Justus gerät fast auf die schiefe Bahn und unsere drei Spürnasen schneiden auch nicht wie gewohnt gut ab am Ende der Story,zumindest nicht so gut wie sonst.Aber warum eigentlich nicht.Die besagten Dinge geben der Geschichte ihren ganz eigenen Charakter und machen unsere drei Superdetektive umso menschlicher, oder was meint Ihr?

97) Titus © schrieb am 16.05.2002 um 08:23:26 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wie kann man sich denn über das -diebEs so aufregen , ich finde das mit E richtig schick. Richtig peinlich ist doch, dass sie Dorette Ugo im Inlay geschrieben haben - und das auch konsequent unter dem Bild, oder ist es bisher ein Trugschluss gewesen, dass die gute Frau bisher Hugo mit Nachnamen hieß?

98) Mr. Burroughs schrieb am 16.05.2002 um 08:51:48 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gräfin: "Hätte sich Hugenay dafür nun einen langjährigen Freund oder Verwandten von Justus "gekauft" wäre das alles deutlich glaubwürdiger" - stimmt eindeutig! Abgesehen davon, dass es garantiert eine dicke Belohnung für die wiedergefundenen Bilder gegeben hätte + plus eine angeleierte E-Mail/Telefonlawine: Da wäre garantiert genug Geld bei rumgekommen. Auf jeden Fall paßt es weder zu Justus noch zu Schisser Peter, dass sie einfach sooo mal was wirklich illegales (Hehlerei, Unterschlagung, ojemine) anfangen würden. Die kennen die Tante doch gar nciht richtig. Dazu kommt auch, dass tatsächlich auch für mich die Lovestory zuviel Platz einnimmt. Hugenay hätte sich Skinny kaufen sollen, der hätte sowohl die Ruchlosigkeit als auch die Nähe zu den ??? gehabt, um sie auszuhebeln.

99) Gräfin Zahl © schrieb am 16.05.2002 um 11:51:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Damit nicht der Eindrtuck entsteht, daß ich die Folge komplett scheiße finde (was nicht der fall ist), auch mal etwas positives: Ich finde das Rätsel mit den Bildern eigentlich sehr interessant. Es wirkt irgendwie intelligenter als Rätsel in den letzten Folgen (Abolsuter Tiefpunkt: Schüsse aus dem Dunkeln). Daß man nicht mitraten kann, empfinde ich nicht als störend. Dann müßten die Rätsel schon sehr leicht oder sehr trivial ausfallebn, was irgendwie lächerlich wirkt. Auch sehr positiv finde ich, daß Bo mal wieder in die Bibliothek geschickt wird und somit seinem ursprünglichen Aufgabenbereich wieder deutlicher gercht wird. Klar recherchieren kann man auch im Internet, aber das haben in der Vergangenheit alle gemacht und es ist auch abwechlungsreicher, wenn sich nciht alles in der Zentrale abspielt. Atmoshphärisch fand ich die Brittany-freien Szenen sehr gelungen. Besonders hervorheben möchte ich hier das Kloster - insbesondere das Läuten der Glocke aber auch der Gesang der Mönche. Bruder Paphael ist mit Siegfried Kernen optimal besetzt. Ein wenig schade finde ich das fehlen der Nachtszene, immerhin ist sie auch auf dem Cover verewigt. Zugute halten muß man Minninger auch, daß er Dinge wie den Strandspaziergang mit Brittany gestrichen hat. *freuwieblöd*. Endlich mal eine wirklich gelungene und äußerst positive Kürzung. Als Sprecher kann ich nur an Jan Buchwald (Inspector Berger) etwas aussetzen). Ich muß dabei immer an Officer Krupke ("Gee, Officer Krupke") aus "West Side Story" denken - erinnert aber auch an den m.E. äußerst übertrieben gesprochenen PW-Bürgermeister. Aber Insepector Berger hatte zum Glück ja keine so große Rolle *g*

100) Mike schrieb am 16.05.2002 um 13:34:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Zum Thema "Bob in die Bibliothek schicken": Die ??? brauchen in der Regel Informationen zu Themen, die nicht mehr ganz aktuell sind. Im Netz findet man zwar eigentlich zu jedem Thema etwas, allerdings sind die Informationen doch eher populärwissenschaftlicher Natur! Wenn man wirklich fachliche Informationen sucht, kommt man um eine gute wissenschaftliche Bibliothek nicht drum rum. Obendrein ist ältere Literatur nur sehr unvollständig online verzeichnet. Also müßte Bob doch DAUERND in Bibliotheken abhängen!!!

101) Lucullus schrieb am 17.05.2002 um 00:08:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Da bin ich aber beruhigt, daß hier einige das genauso sehen, wie ich, allen voran die Gräfin, die ihre Position mal wieder mit sehr viel Leidenschaft verteidigt. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie einige hier ernsthaft der Meinung sein können, ein Justus mit Weichspüler im Hirn sei eine Bereicherung für die Serie. Auch der Vorhalt, viele seien hier Ewig- Gestrige, was die alten Folgen anbelangt, geht fehl. Viele sind m.E. entäuscht, weil diese Folge soviel Potential und - wie die Gräfin in ihrem letzten Beitrag deutlich gemacht - auch außerordentlich gute Seiten hat, und ärgern sich darüber, daß so ein Schwachsinn wie der Brittany-Reinfall alles kaputt macht. Die Geschichte mit Brittany ist einfach nur ein billiger Trick, um für etwas Sensation zu sorgen. Ebenso hätte die Zentrale abrennen, Onkel Titus u. Tante Mathilda sich scheiden lassen oder Blackey tot von der Stange fallen können. Die Folge wäre wunderbar auch ohne diese Effekthascherei ausgekommen. Mehr Zeit hätte den wirklich guten Szenen gewidmet werden können. Marx hat oft genug bewiesen, daß er nicht darauf angewiesen ist, auf solche billige Effekte zurückzugreifen.

102) beefy schrieb am 17.05.2002 um 06:45:32 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Dass diese Folge das ???-Universum bereichert, zeigt allein schon diese Diskussion. Bei der 'doppelten Täuschung' hatten sich hier viele 'beschwert', dass Just am Ende mal wieder im Monolag alle Sachverhalte entschlüsselt - praktisch im Alleingang, schwadronierend und übrigens wie in fast allen Klassikern. Diesmal ist alles ein wenig anders und schon passt das auch wieder einigen nicht ... Und natürlich passt diese Liebesgeschichte - wenn man es überhaupt so nennen sollte - in ein 128-Seiten-Buch !! Mein Gott, es handelt sich um ein Kinderbuch, warum sollte dieser Erzählstrang in eine 'subtile Charakterstudie' ausarten ?? Wollt ihr denn alle (!!) Geschichten im gleichen Schema ? In Folge 104 kommt Justus bestimmt wieder wie gewohnt daher und der ganze Spuk ist vergessen. Und für mich gehört Folge 103 und die TOP 10 !

103) Gräfin Zahl © schrieb am 17.05.2002 um 10:05:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Auch Folgen wie "Todesflug" bereichern das drei ???-Universum. Die Brittany-Geschichte paßt ebensowenig in die Serie wie "Todesflug", weil diese Handlung viel zuviel Raum einnimmt und man teilweise der Meinung ist,es handle sich eher um einen Kitsch-Heftroman. Eine Geschichte kann auch vom "immer gleichen Schema" abweichen, wenn sie auf solche absolut unpassenden, peinlichen und überflüssigen Elemente verzichtet.

104) Mr. Murphy © schrieb am 17.05.2002 um 10:39:21 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also ich bin von der Hörspielumsetzung begeistert! Die ganze Geschichte gefällt mir so wie sie ist! Schade das am Schluß niemand sich erkundigt, wer denn Brittany sei, und Justus nicht fragt, was die anderen konkret vom Bilderverkauf halten würden (Das hätte nur 3 - 5 Minuten mehr gegeben). Witzig sind auch Bobs trockene Kommentare zwischendurch. Z. B. "Schluß jetzt!" Ich finde es gut, daß mal so diskutiert wird (war wohl noch nicht so: entweder fanden eine Folge alle gut, oder alle schlecht)

105) Gräfin Zahl © schrieb am 17.05.2002 um 10:44:31 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mr. Murphy, dann sieh Dir mal die Folgendiskussion genauer an. Mir fällt eigentlich kaum eine Folge an, die entweder alle gut oder alle schelcht fanden. Und nochmal zu Albert Giro: ich finde diese Stimme zwar nit unpassend, aber die Stimme klingt doch ein wenig senil - jedenfalls fand ich den Gedanken an Bergsteigen bei dieser Stimme etwas erheiternd.

106) Christian schrieb am 17.05.2002 um 11:33:20 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Bravo! ich finde die Folge 103 ist ein Höhepunkt der letzten Jahre. Für mich klar die beste Folge seit ..... seit superlanger Zeit. Simmungsvoll inszeniert und zumindest teilweise mit neuen Elementen (ja, auch die Liebesgeschichte mag ich). Besonders lustig finde ich, dass ich mit meiner Freundin vor 1 Jahr mal ein Konzept für ein ???-Buch ersonnen habe und das ist EXAKT das, was Andre Marx jetzt geschrieben hat. Verblüffend. Kann der hellsehen?

107) Der Große Coordinator schrieb am 17.05.2002 um 11:43:25 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich mische mich ja nur ungern in diese feucht-fröhliche Diskussion, aber das Argument, diese Brittany-Geschichte sei nur dazu da, um einen Sensations-Effekt zu haben, ist schlichtweg falsch! Diese Folge wird offensichtlich als typische Rätselfolge á la "Gefährlich Erbschaft" mißverstanden, bei der nebenbei eine Liebesgeschichte abläuft, aber so ist es nicht: Dies' ist die Rache von Hugenay an Justus, bis ins kleinste Detail geplant, und das Rätsel ist ebenso Teil des Plans wie das Auftauchen von Brittany. Ohne dieses Element macht die ganze Story gar keinen Sinn: Hugenay rächt sich an Justus, indem er ihm ein simples Rätsel schickt, obwohl er weiß, daß er dieses sowieso lösen wird?

108) Lucullus schrieb am 17.05.2002 um 12:12:26 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Coordinator: Dein letzter Satz, der die Story zusammenfaßt, enthält jedoch keine Brittany!? Tatsächlich will Hugenay sich jedoch nicht rechen - daß wäre unter seiner Würde - sondern nur an die Bilder kommen. Diese hätte er am Ende den ??? auch auf andere Art und Weise abnehmen können. Es gibt keinen Grund, warum Hugenay hätte annehmen sollen, daß Justus wegen einer x-beliebigen dahergelaufenen Tusse umgehend seine Prinzipien über Bord wirft. Wenn wir derartiges nicht vermutet hätten, warum Hugenay?

109) enrique schrieb am 17.05.2002 um 14:10:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hallo Zusammen! Also, diese Folge,Das Erbe des Meisterdiebs, fand ich wunderbar. Zu einem fand ich es sehr gut, dass mal wieder was zum mitraetzeln dabei war. Ich kann mich auch genau erinnern, dass sowas viel im Forum gewuenscht wurde.Dass mit dem Wortraetzel, war doch wirklich fast wie bei den alten Classischen-Folgen, so wie die meisten es wuenschen! Die Idee, dass Justus sich verliebt und die Szenne mit den Kuss, war doch auch für Justus mal was anderes.-- Um so merkwuerdiger, dass Justus in diesem Forum schon mit Kloesschen von TKKG, die Foge mit der schlimmen Folge Todesflug verglichen wird. Das geht doch wirklich nicht und auch zimlich ungerecht! Diese Folge ist sicher nicht die Beste, aber eine sehr gute ! --Und eine Top-Folge, wenn man sie mit den anderen (ab Nr. 35 oder so.) vergleicht! Viele Gruesse aus Muenster, enrique

110) Der Große Coordinator schrieb am 17.05.2002 um 14:33:53 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Lucullus: Mein letzter Satz endet mit einem Fragezeichen - eben weil es keine Zusammenfassung der tatsächlichen Geschichte ist, sondern nur, weil sie so ausgesehen hätte, wäre der Brittany-Part weggelassen worden. Das Hörspiel kenne ich nicht, aber wenn du das Buch gelesen hast, dürfte der Schluß-Brief von Hugenay eigentlich klar machen, das es ihm nicht wirklich um die Bilder ging. OK, Rache ist ein hartes Wort, das nicht zu Hugenay paßt, das geb' ich zu, sagen wir einfach, er wollte dem stattlichen ersten Detektiv eine Lektion erteilen! ;)

111) Mr.Farnham schrieb am 17.05.2002 um 19:03:23 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wieder mal eine Folge,bei der ich das Buch zuvor gelesen hatte.Diesmal kann ich mich mit den Kürzungen aber durchaus zufriedengeben. Das Buch zählt für mich zu einem der besten überhaupt, auch das Hörspiel lässt meiner Meinung nach so manchen Klassiker hinter sich. Die Haupt- sprecher sind locker drauf wie lange nicht mehr und die Musikuntermalung wird von mal zu mal besser, wenn auch die Bohn-Klassiker unerreicht bleiben. Ich mag auch den Britanny-Part sehr,auch wenn`s mich im Buch sehr überrascht hat,daß der Part so groß an Ausmaß war. Klasse Folge!!

112) Erno schrieb am 18.05.2002 um 13:37:14 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber diese Folge ist einfach nur grausam. Schlaffe, bisweilen lächerliche, am Ende auch unglaubwürdige Story, albern insbesondere die Brittany-Episoden (allein die Idee, Just als verhinderten Hehler zu inszenieren *johl*), das "Rätsel" ist jämmerlich. (Überflüssig zu sagen, daß ohne "Gott" Bohn sowieso keine ???-Folge auch nur ansatzweise an die Klassiker heranreicht. WANN kommen die Streithähne "Gott" Bohn und Europa endlich mal zu Potte?) Lobenswert ist lediglich, was unten schon jemand schrieb: Die Sprecher sind gut drauf wie lange nicht mehr. Nach den ebenfalls, äh durchwachsenen letzten beiden Folgen läßt das einiges befürchten, wenngleich ich "Toteninsel" recht passabel fand. Ein Wort noch zu den Anti-Nostalgikern: Wohl niemand betreibt hier Nostalgie um der Nostalgie willen; sondern in der Nostalgie kommt lediglich zum Ausdruck, daß die "neuen" Folgen (also fast alle seit über 15 Jahren) in keiner Weise an die vielgepriesenen und heißgeliebten alten heranreichen. Wenn also weiter unten jemand behauptet, niemand würde an einem neuen Buch Kritik üben, wenn es nur mit einer Etikette der Sorte "Aus dem Nachlaß von Robert Arthur!" versehen würde, dann kann ich nur sagen: nein, nein, NEIN! Die ganz neuen Folgen sind nicht deshalb schlecht, weil sie nicht von Robert Arthur sind, sondern weil sie schlecht sind!

113) Suko schrieb am 18.05.2002 um 16:58:30 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nach einer weniger guten Folge der drei Fragezeichen (Folge 102), habe ich seit heute eine richtig erfrischende Geschichte mir angehört. Vor allem hat mir der Kuss bei vereinbartem Treffpunkt von Brittany und Justus besonders gut gefallen. Und überhaupt wurde das Thema: Liebe bei der Arbeit, ein weiteres Mal aufgegriffen. Das ist endlich ein Zeichen, daß die Serie für Jugendliche und jung Gebliebende über sich hinaus wächst. Sie wird für meinem Geschmack reifer. Die Kritik von einigen anderen Fans über die Folge kann ich nur zu stimmen, wie solche Stichwörter: Rudolf oder Scharping. Momentan ist STAR WARS Zeit und an einer Stelle der Geschichte geht es um Moral. Justus Jonas, etwa der Anakin Skywalker der Detektiv- Ritter. Die Verlockung der Schwarzen Seite hätte die Dienste von Justus Jonas gewonnen. Kaum vorstellbar, aber ich glaube, die nächsten Bücher würden sicherlich über die Illegalität der berühmten ??? handeln. Was ich beim letzten Mal getan habe, tue ich heute nicht mehr. Denn vorher die Geschichte lesen, bevor man sich das Hörspiel anhört. Die Vorstellung zur Vertonung einer Folge sind bei mir zu groß und deshalb bin ich von dieser Folge 102 riesig enttäuscht. So werde demnächst mir das Buch (103)kaufen und den Rest dieser Geschichte ergänzen. Negativ an dieser Neuen ist nichtdestoweniger der Preis. Überall kostet sie 8€. Als schottischer Geizhals bin ich zwar nicht bekannt, aber die Preiserhöhung kommt zu früh und ich will nicht über den € schimpfen. Mal sehen, eventuell bekomme ich die Folgen in Holland billiger. So, zum Abschluß des Tages gehe ich am Abend mit meinem Partner John ins Kino; in den Blockbuster: STAR WARS Episode 2, wo es schwer wird, irgendwelche zwei Karten auf zu treiben und wir hoffen ganz heimlich irgendwann auch mal einen Hollywood- Streifen zu drehen.

114) Norry Skinnis schrieb am 19.05.2002 um 16:21:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das Ende ist wirklich wie aus dem billigsten Groschenroman. Aus Mitleid mit dem liebestollen Dickerchen werfen seine beiden Kollegen und der Mönch sämtliche moralischen Überzeugungen über Bord, der Bildzeitungsreporter taucht als rettender Deus ex machina auf ("Ich bewahre euch vor dem größten Fehler eurer Detektivlaufbahn!") und der größte Meisterdieb aller Zeiten plärrt ohne Not seinen Namen ins Telefon. Nichts gegen den Brittany-Faktor an sich, aber die Umsetzung dieser Idee läßt sehr zu wünschen übrig.

115) Arbogast © schrieb am 19.05.2002 um 21:33:21 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich scheine mit dieser Ansicht allein auf weiter Flur zu stehen, doch ich würde mich über eine Rückkehr Brittanys, in eine spannende und interessante Kriminalgeschichte gebettet, freuen. Wenn ich die Beiträge hier lese, so erhärtet sich bei mir der Eindruck, als sähen viele in den drei ??? keine Kinder- oder Jugendbuchserie, sondern eine Reihe, die sich an die Gruppe gehobenen Alters, die sich hier findet, wendet. Ich finde die Reihe auf die Weise amüsant, auf die sie konzipiert wurde (und als Kind war ich ein Fan des Drachens, der mir heute eher lächerlich erschiene). Wenn ich einen hohen Anspruch befriedigen will, greife ich eben zu anderer Lektüre...

116) Blackscorpion schrieb am 19.05.2002 um 22:05:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @ arbogast : Ich bin mehr als froh das Bob und Peters mehr als nervige Freundinnen aus dem Hörspiel sind. Auf einen sabbernden und zungenküssenden Justus als Ersatz kann sehr gerne verzichten. Lieber höre ich mir da 10x die Folge Dopingmixer als die Neuverfilmung von "Sissi" mit Justus und Brittany an.

117) Arbogast © schrieb am 19.05.2002 um 22:48:31 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Bei einer Rückkehr Brittanys würde Justus sicherlich nicht sabbern - zumindest nicht vor Verzückung. Aber die Vorstellung, daß sie einander noch einmal gegenüberstehen - dieses Mal als erbitterte Gegner - fände ich sehr amüsant. Mit Liz, Kelly und Lys hat Brittany nun wirklich nichts gemein, auch nicht mit Sissi. Aber im Rahmen eines großen Showdowns, der zu dem definitiven Ende des Meisterdiebes Hugenay führt, wäre die Rückkehr von Miss Hugenay doch sehr spannend...

118) Simon sez: schrieb am 20.05.2002 um 01:41:35 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Die beste Folge die jemals meine Ohren schmeichelte. In Tiefer Verneigung vor Mr. Marx : dein Simon

119) Hennie W. schrieb am 20.05.2002 um 03:27:20 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich habe gerade im Chat erfahren, daß Justus in dieser Folge ein Mädchen küßt und außerdem von der Macht des Bösen versucht wird (selbst gehört hab ich sie allerdings noch nicht!). Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll... ...sicherlich, daß sich die ??? weiterentwickeln, ist wohl eine gute Sache (Liz, Lys und Kelly machten sich doch ganz gut!), und daß die Java-Jim und Salzwasser-Sam-Zeiten endgültig zu Ende sind, habe ich mittlerweile auch akzeptiert. Aber ich denke, daß trotz der Veränderungen, eine gewisse Kontinuität der Lebenswirklichkeit der Charaktere meiner Ansicht nach erhalten bleiben sollte...vielleicht ist das kindisch, aber innerhalb solcher Serien möchte ich gerne, daß schwarz-weiß gedacht wird: die ??? haben immer den guten Part inne, die Bösen stehen prinzipiell auf der anderen Seite. Kein Protagonist sollte sterben, und keine Lebensfragen sollten thematisiert werden. Ich finde es immer schön, wenn man sich während des Hörens richtig entspannen kann - und das geht nur, wenn "irgendwie alles auf seinem angestammten Platz ist"!

120) Asmodi © schrieb am 20.05.2002 um 09:45:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Auch mich durchschlich ein ambivalentes Gefühl beim Hören. Wieso so dick aufgetragen, Herr Marx? Und wieso so viel Brittany-Geseusel in der Hörspiel-Version, Herr Minninger? Und dann noch der Tabu-Bruch mit der Kussszene, das "wieder mal extern gerettet werden" und das dann dochzu dick aufgetragene Pseidoduell mit dem Meisterdieb. Weniger wäre insgesamt mehr gewesen. Schade eigentlich, denn zumindest das Rätselspiel war in Ansätzen gut und die Idee, dass Huganey im Hintergrund die Fäden zeiht, ebenfalls. So aber bleibt ein unangenehmer Beigeschmack. Ganz davon abgesehen, dass Justus ein echtes Trauma davon getragen haben muss. Der Arme!

121) MrBarron © schrieb am 20.05.2002 um 10:07:45 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: kurzeindruck: die idee war super, allein die geschichte krankt diesmal und nicht die umsetzung von andré minninger. allein die schote mit der email-lawine erregte ja bereits bei erscheinen des buches meinen "heiligen zorn" - daß die schnapsidee des hr. marx es dann aber auch noch ins hörspiel schaffte, na ja - da sieht man halt mal wieder, wie die leute mitdenken. ok, ich weiß, daß andré marx das ganze nicht so dramatisch sieht ("kennt ja keiner meine email-adresse"), aber der vergleich mit der telefonlawine hängt doch gewaltig. beim telefon kann ich einfach auflegen, wenn mir was nicht paßt und gut ist die sache. bei einer email, dazu noch mit einem bild als anhang (ich nehme mal an, daß man natürlich ob der guten qualität dann auch ein unkomprimiertes tif in perverser größe dafür nimmt )sieht das anders aus - und bei den letztlich logischen überschneidungen zwischen den freunden können dann gut und gern ein paar zig dieser teile die mailbox verstopfen - und da hilft dannn nicht "mal eben auflegen". dann muß ich nämlich hoffen, daß der ganze dreck runtergeladen wird (sehr schön bei isdn oder normalem 56er-modems), andernfalls komme ich an meine nachfolgenden mails gar nicht mehr dran (es sei denn ich investiere in ein anständiges email-proggi, aber die meisten verwenden nun mal outlook express und anderes gekrampe - und da kann ich nicht direkt auf dem server löschen!). und das emails ja wohl für kinder und jugendliche reizvoller sind als die "alten" telefone sollte man vielleicht auch noch berücksichtigen. ok - zurück zum thema: die story. idee mit hugenay war super. die idee, daß hugenay wieder einmal einen handlanger hat, ebenfalls. nur: mußte das dermaßen übertrieben werden? ich meine: ok, sicher verliert man "den kopf" wenn man sich _richtig_ in jemanden verguckt hat - aber bei just war es doch ein "bischen" zu viel. der gute ist ja völlig abgehoben, nichts, aber auch gar nichts von seiner ursprünglichen charakteristischen rationalität - das wirkt einfach unglaubwürdig. man will ihm ja keine gefühle verbieten - aber so? ne. nächster störfaktor: die drei ??? werden schon wieder verladen! das ist ja mal(!) ganz ok, aber die drei werden eigentlich in den letzten folgen dauernd verar***t. das ende: herrje, was soll den sowas? nicht genug damit, daß just die ganze folge lang dermaßen abgehoben ist, nein, am ende sind sogar peter und bob samt mönch(!) offensichtlich bereit, ein auge zuzudrücken und die gemälde zu unterschlagen! sicherlich eine gut gemeinte idee mit dieser moralischen gratwanderung, im endeffekt allerdings furchtbar fehlgeschlagen. die hörspieladaption allerdings war mal wieder mit "gut" zu bewerten. die hauptsprecher sind hörbar gut drauf, die musik ist zwar immer noch nicht der absolute brüller aber dank der älteren musiken doch ebenfalls im bereich "gut" anzusiedeln. die schnitte waren diesmal ebenfalls gut gewählt und von der atmosphäre her kommt das teil sogar an einige klassikerfolgen ran. einziger wirklicher kritikpunkt: irgendwie hätte man brittany noch ein wenig mehr "stutzen" können - das war einfach zu viel. ansonsten kann europa gern die nächsten folgen in der qualität produzieren. für stories können sie ja nichts.

122) MrBarron © schrieb am 20.05.2002 um 10:13:41 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nachtrag: Auch der Reporter ("Ich bewahre euch vor der größten Dummheit/dem größten Fehler eurer Laufbahn!") nervt ganz ordentlich mit seiner Art und die drei ??? fahren mittlerweile eine Arroganz auf, die eines "TKKG-Tims" würdig ist (gegenüber dem guten Herrn von der LA-BILD).

123) Fehlerteufel schrieb am 20.05.2002 um 12:16:43 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: (1) Nachdem die ??? den Reporter vom Schrottplatz vertrieben haben, nennt Bob eins der von Hugenay erwähnten Bilder "Spaziergang im März"; Hugenay nannte es jedoch (seinerseits den wahren Bildtitel verfremdend) "Spaziergang im Mai". (2) Ganz krasser Klops: Bei dem vermeintlichen Bilderdiebstahl der ??? im Museum sagt der Reporter zu dem auftauchenden Kommissar (sinngemäß): "Von einem der drei Bengel müßten Fingerabdrücke auf dem Rahmen ein!" Darauf Justus: "Vergessen Sie´s, der Dieb trug Handschuhe." Die Antwort ist dermaßen verplant, daß das hier nicht wie ein "natürliches" Mißverständnis wirkt, sondern wie ein ganz derber Fehler im Drehbuch. (3) Merkwürdigkeit: Daß der Kommissar die ??? laufen läßt, obwohl er ja fest davon überzeugt ist, daß sie den Alarm absichtlich herbeigeführt haben, ist reichlich bizarr. Hinzu kommt, daß das Bild ja beschädigt worden ist: Der Rahmen ist komplett zersplittert! Würde man bei Sachbeschädigung an einem wertvollen Bild die vermuteten Täter einfach so laufen lassen? (4) Merkwürdigkeit: Beim Durchsuchen des Gartenhauses finden die ??? nichts. Wieso kommt Justus, ganz ohne jede Erläuterung, auf die Idee, es müsse ein Bild von dem Gartenhaus geben? Selbst wenn man in Rechnung stellt, daß sie auf der Suche nach gestohlenen Bildern sind, erscheint es nicht einleuchtend, daß man bei fehlgeschlagener Suche am vermuteten Zielort auf die Idee kommt, es müsse auch ein Bild von diesem Zielort (dem Gartenhaus) geben.

124) DRY schrieb am 20.05.2002 um 13:18:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Richtig lange Diskussion über diese Folge. Ich fand die Folge eigentlich ganz gut. Zwar keine Spitzenfolge aber auch eine Folge, die man gut öfters hören kann. Gut der Einsatz von Brittany ist manchmal (Eisdiele am Ende) etwas Kitschig aber sonst doch ganz okay.

125) Erno schrieb am 20.05.2002 um 13:27:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: die folge ist sogar ernorm vielversprechend - exakt bis zu jener eisdielenszene mit brittanys weinerlicher geschichte am ende der 1. seite. von da an geht es bergab, wie es bergabber gar nicht gehen kann, und die ganze folge endet im desaster. / meine lieblingsstelle (seite 1, erstes drittel): bob will jemanden als hilfe in die bibliothek mitnehmen, peter kann nicht. herrlich dann justs winden, warum auch er keine zeit habe, und peter und bobs kommentare dazu: peters "ach, ein geheimauftrag?" und dann gött-lich bobs "wie geheimnisvoll" und wie sich dann die spannung der szene mit dem geräusch ihrer scharrenden füße im schrottplatzkies auflöst.

126) Arbogast © schrieb am 20.05.2002 um 15:29:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Norry Skinnis: Daran hatte ich zwar nicht gedacht, aber das wäre doch mal eine ganz neue Variante... Und wirklich schlimm wäre es auch nicht: Bekanntlich geht man im ???-Kosmos niemals so ganz! Wann kehrt eigentlich Dr. Birkensteen zurück? Oder wohnt der jetzt in einer WG mit Gilbert Morgan, Dusty Rice und Edward Truman? *g*

127) Farraday © schrieb am 20.05.2002 um 23:15:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Fehlerteufel: Sehr aufmerksam! Das mit dem März ist natürlich ein Klops, das andere sind wohl doch auf Kürzungen gegenüber dem Buch zurückzuführen, in dem gerade die Sache mit dem Gartenhaus viel länger und etwas anders abläuft. Aber Fehler bleibt Fehler, da hast du natürlich Recht.

128) Hans Meyer schrieb am 22.05.2002 um 07:18:04 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Musik: Doch ganz gut gelungen. Das zweite oder dritte Stück erinnert mich doch stark an ...und die Silbermine. Die Storie ist doch sehr gut umgesetzt und nicht zu stark gekürzt wie es in Doppelte Täuschung der Fall war. Da ich von Gift per e-Mail nicht allzuviel erwarte hoffe ich nun auf den Nebelberg als nächstes Highlight.

129) victoria schrieb am 22.05.2002 um 16:44:39 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Kompliment! Das war mal wieder eine Folge, die überrascht, und die man sich auch gerne noch weitere Male anhört, um zu staunen wie hinterhältig sich dieses kleine Miststück Britteny an den Ersten ranmacht. Außerdem wurde mal wieder vernünftig ermittelt, anstatt nur 'ne Wanze platzieren zu lassen wie bei "Rufmord".

130) sAuron schrieb am 23.05.2002 um 00:48:18 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also, diese Folge bleibzt trotzdem eine meiner Lieblingsfolgen "post 30"!!! Auch die Hörspielumsetzung gehört sicherlich zu den besten, die man in der Reihe je hatte. Schon lange nicht mehr vergleichbar mit dem technischen Mumpitz bei den Klassikern, die irgendwo im Wintergarten der Körting aufgenommen wurden. Dann noch was zu MCBARRON: Ein Tipp im Bezug auf das "arrogante Verhalten" der ??? gegenüber dem Journalisten des LA Tribune (übrigens so ziemlich das Gegenteil von dem, was die Bild darstellen möchte), das du als zu "TKKG-like" kritisiert hast. Schonmal daran gedacht, dass dies ein ähnlich aufgesetztes Abwimmelungsmanöver war wie im SPRECHENDEN TOTENKOPF??!! Aber huch, nein, das darf ja nicht sein... etwas, was gerade als "immer arroganter werden" klassifiziert wurde, kann unmöglich schon in einem Klassiker vorgekommen sein - Gotteslästerung. Diese Folge leidet natürlich unter den Kürzungen, hat aber gerade im Hörspiel einige Highlights zu bieten. Allein die Sequenz, wenn Peter die "Lösungswörter" vorliest, die sich ergeben, setzt man die veränderten Buchstaben im Testament zusammen, ist einfach zum Kranklachen... sAuron

131) Jim © schrieb am 23.05.2002 um 01:03:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Tja, Sauron, so hat eben jeder seine Art von Humor. Ich hab dem Meisterdieb kopfschüttelnd zugehört und nur immer wieder gedacht: "DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN!"

132) Katja schrieb am 23.05.2002 um 09:44:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also das mit dem "TKKG-like arroganten verhalten" ist doch insofern unsinn, als das ganze doch kein "normales" verhalten ist, sondern eben nur dazu dient den reporter abzuwimmeln.hätte peter sich nicht verhaspelt wäre just freundlich wie immer in der szene

133) MrBarron © schrieb am 23.05.2002 um 13:16:12 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @sauron: das solche übertreibungen des öfteren schon mal verwendet wurden, ist mir auch klar - und wenn du schon damit anfängst: hatten wir sowas nicht auch beim "rasenden löwen"? könnte sein, oder? nur: so dermaßen triefende arroganz wie beim "meisterdieb" gab es noch nicht - da bekommt man beim zuhören lust, just eine reinzuballern. wenn du es gut findest: bitte. aber deine meinung ist nicht meine meinung. mir war es zu arrogant und das stört schon. und wenn du dich schon länger hier auf der seite rumtreibst, wüßtest du auch, daß ich keinesfalls zu der spezies "fan" zähle, die nur "früher war alles besser" propagiert, auch wenn dir das nicht ins konzept passen mag. jeder hat nun mal seinen geschmack, aber danke, daß du mich nochmal "freundlich" drauf hingewiesen hast, daß man sowas hier nicht wirklich sagen darf. na ja, müßt ihr wissen - ich reg mich nicht mehr drüber auf. also los: "'meisterdieb' ist die geilste folge der neuzeit - diese aussage ist für alle verbindlich und bloß keine kritik an diesem göttlichen werk." warum fällt mir jetzt gerade ein zitat aus george romeros "zombie" ein?

134) Gräfin Zahl © schrieb am 23.05.2002 um 13:28:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Katja: ob normales Verhalten oder nicht, egal ob der Reporter abgewimmelt werdensoll oder sonastwas (sowas gibts ja schließlicha uch bei TKKG). In dieser Szene könnte ich mir auch gut die Jungs von TKKG vorstellen, allen voran Tim. Es geht ja auch nicht darum, WAS er ssgt und wozu es dient, sonders auch WIE er es sagt. Und des alles klingt eben sehr nach TKKG. (Ich mag übrigens TKKG)

135) Die Wendeltreppe schrieb am 24.05.2002 um 16:18:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde die Folge sehr gut und sie ist schon bei einmaligen Hören ganz weit open in meiner Top Liste, was meine Favourits angeht. Auch die Liebesgeschichte und das Gefühlschaos von Justus ist sensationell integriert. Er, der NULL Erfahrung mit Frauen hat, fährt auf einmal Berg und Talbahn, und begeht Fehler - wie wir es wohl fast alle schonmal wegen einer Frau gemacht haben Diese Folge hat Stil, Witz und Spannung - RESPEKT

136) Gräfin Zahl © schrieb am 24.05.2002 um 16:58:38 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wendeltreppe, erstens hat Justus keinesfalls null Erfahrung mit Frauen (Stichwort Lys, die ja immernoch seine Freundin ist - bisher wurde cihts gegenteiliges erwähnt) zweitens solltest Du sehr vorsichtig sein, was die gennannten Fehler betrufft. Ich bin mir sicher, daß es sehr viele Leute gibt, die nicht sofort ihr Gehirn abschalten sobald die nächstbeste halbwegs sympathische Frau vorbeikommt. Und zweitens möchte ich zutiefst hoffen, daß solche "Fehler" (das kann man nicht mehr nur als Fehler durchgehen lassen!!, gemeint ist die Unterschlagung der Bilder incl. Hehlerei) hier NIEMAND (!!!) machen würde!

137) Lloyd schrieb am 25.05.2002 um 00:26:01 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich fand die Nummer echt spitze! André Marx hat die klassische "Schatzsucher-Story" wieder aufgegriffen ("Der Fluch des Rubins","Die gefährliche Erbschaft) und sie klasse umgesetzt. Ungewöhnlich, aber echt gelungen finde ich den inneren Konflikt den Justus durchzustehen hat,wie er Brittany kennenlernt (toll gesprochen von Dorette Ugo),wie sie ihm von ihrer Krankheit erzählt und er sich entschließt, dieses Mal Gesetz und Ordnung zu ihren Gunsten außen vor zu lassen; das verleiht der Folge einen in dieser Form bislang noch nicht dagewesenen Tiefgang. Das Ende hat mich überrascht und war meiner Meinung nach echt gelungen! Was Hugenays Tod angeht,so hatte ich bereits im Vorraus so meine Bedenken,dennoch blieb die Atmosphäre dicht. Großes Lob an Silvia Cristoph: das Cover ist ihr bislang definitiv bestes!

138) Gräfin Zahl © schrieb am 25.05.2002 um 00:44:25 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Welcher innere Konflikt? Justus schaltet einfach sein Gehirn ab und denkt gar nciht lange nach, sondern entschließt sich sofort zu dieser kriminellen Handlung. Tiefgang? Soviel wie in einer Programmzeitschift! Oder meintest Du damit den Brunnen? Ich hoffe nur, das Episode 2 keine bleibenden Eindruck auf André Marx hinterlassen hat und er nicht meint Justus nach dem Vorbild von Ankin Skywalker eiterentwickeln zu müssen. Wenn schon Weiterentwicklung, dann aber bitte auch altersmäßig - das wäre wenigstens etwas glaubhafter.

139) Lloyd schrieb am 25.05.2002 um 11:22:15 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich denke nicht,dass es sich Jutus so einfach gemacht hat und einfach das Gehirn abgeschaltet hat,dafür ist er nicht der Typ. Ich kann mir durchaus vorstellen,dass ihn die Geschichte bewegt hat,kalt gelassen hat sie ihn auf jeden Fall nicht. Justus ist meiner Meinung nach eine sensible Figur die nicht "das Gehirn abschaltet und sich zur kriminellen Handlung entschließt"! Mit dem Konflikt meinte ich,dass Justus plötzlich vor einer bislang so nicht dagewesenen Entscheidung steht,und die hat ihn 100% nicht kaltgelassen.Muss gestehen,dass das im Hörspiel wohl nicht so deutlich rüberkam,ich fand die Idee von Marx trotzdem gelungen, vor allem in Bezug auf das Ende.

140) Gräfin Zahl © schrieb am 25.05.2002 um 11:40:16 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Na ja, Du schreibst ja selbst, Du könntest Dir vorstellen. Davon steht aber auch nichts im Buch. Auch dort wird es so dargestellt, als schaltet er einfach ein Gehirn ab - fertig. Alles andere ist m.E. Spekulation. Justus ist ein rational denkender Typ, es paßt absolut nicht zu ihm. Die Darstellung eines solchen Konflikes wäre noch viel deplazierter gewesen, da wäre keine latz merh für wirklich wichtige Handlungen und Spannungselemante gewesen. ich hoffe, daß André Marx in Zukunf auf derart peinliche und unglaubwürdigen Elemente verzichtet.

141) ein neuer schrieb am 25.05.2002 um 15:54:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Justus schaltet insofern sein Gehirn ab, weil er auf den Betrug von Brittany und Hugenay hereinfällt, anstatt das Spiel zu durchschauen, aber änliches ist auch in anderen Geschichten schon geschehen. Daß er sich auf eine kriminelle Handlung einlassen würde, hat aber nichts mit Gehirn-abschalten zu tun. Ich könnte seine Entscheidung ohne Widerspruch mit seinem Charakter in Einklang bringen, denn Justus befindet sich in einer Situation, die für ihn und für die Leser/Hörer ganz neu ist. Bekannt ist nur, daß er generell nicht immer gesetzestreu bleibt (zu dem Thema gab es schon ganze Foren, Stichwort: Einbrüche). Die Entscheidung macht er sich ja nicht leicht. Man muß sich mal in seine Situation versetzen: Ein/e Freund/in oder nahe/r Verwandte/r braucht eine unerschwingliche Summe für eine wichtige Operation. Das Geld ließe sich zwar "nur" illegal beschaffen, es entsteht dabei aber fast kein Schaden, niemand wird körperlich geschädigt, es werden lediglich ohnehin verschwundene Bilder nicht an ihre Besitzer (die vermutlich auch schwer reich sind) zurückgegeben sondern verkauft. Ich persönlich würde in dieser Lage auch einknicken und denken "scheiß-auf-Gesetze". Man muß doch mal überlegen, daß unser Rechtsempfinden abseits von Rechtsvorschriften in unserem eigenen Kopf und besonders im Bauch entsteht. Jeder hat schonmal etwas Unerlaubtes getan, weil er die Gesetze in dem Fall albern fand (hallo Autofahrer!). Wenn so viel auf dem Spiel steht, wie das Augenlicht des Partners, wäre man dann nicht auch zu größeren "Schandtaten" bereit, wenn man dabei niemandem wehtut? Im richtigen Leben gehen die Menschen doch noch viel weiter, z.B. beim illegalen Organhandel. Ich finde es nur etwas ungewöhnlich, daß Justus so eine Aktion auch für jemandem durchführt, den er erst seit wenigen Tagen kennt, Brittany hätte vielleicht besser schon ein bis zwei Wochen vor Beginn der Schatzsuche auftauchen sollen, und wäre bis dahin schon die "offizielle" Freundin von Justus gewesen. Dann hätte man zum Ende der Geschichte auch Peter und Bob leichter überzeugen können. Allerdings hätte dann aber der Lesefluß des Buches sehr gelitten, weil Marx dann zuerst alle Kennernlern-Szenen hätte bringen müssen, und dann in der zweiten Buchhälfte erst die Schatzsuche. Damit wäre sicher kein Leser zufrieden gewesen. Jetzt taucht Brittany fast zeitgleich mit dem Testament auf, so daß man Schatzsuche und Lovestory mischen konnte. Insgesamt finde ich gerade den Interessenkonflikt von Justus als neues Element interessant, der Rest der Geschichte ist zwar auch gut gemacht (gute Rätsel) hebt sich aber kaum von vergleichbaren Fällen ab.

142) Gespenst schrieb am 25.05.2002 um 16:22:26 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde das diese Folge nach längerer Durststrecke nochmal richtig spannend war. Und die eingebaute Lovestory mag zwar im ersten Moment etwas ungewöhnlich sein, aber zeigt sie nicht nur eine weitere Seite von Justus Jonas?Ich würde sogar behaupten das es recht unglaubwürdig wäre, wenn er keine Schwäche dieser Art hätte. Und Liebe macht bekanntlich blind, da ist Justus sicher keine Ausnahme.

143) Lloyd schrieb am 25.05.2002 um 19:14:19 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gräfin,dass der Konflikt den ich meine zum (größeren) Teil auf Spekulation beruht,streite ich nicht ab. (Hier wäre es jetzt sinnlos zu diskutieren,weil bei Spekulation die meisten in unterschiedliche Richtungen denken, war ja auch nur meine persöhnliche Meinung...) Das die Sache an Justus nicht vorbeigezigen ist wie ein Windstoß,dabei bleibe ich trotzdem. Inwiefern meinst du aber,dass ein (deiner Meinung nach nicht vorhandener Konflikt) keinen Platz für Spannungselemente mehr gelassen hätte?

144) Gräfin Zahl © schrieb am 26.05.2002 um 01:33:47 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: neuner, man kann unerterschlagung und Hehlerei nciht mit Falschparken oder anderen Verkehrsdeliketen gleichstellen. Außerdem geht es keinesfalls um Verwandte. man muß sich vor Augen halten, daß Justus Brittany erst wenige tage (!!!) kennt. Aber auch zwei Wochen würden die Sache kein STück nachvollziehbarer machen. Und da ist so ein handeln einfach nur unglaubwürdig. Und da er diese ganze Geschichte nicht einmal hinterfragt, das ist eindeutig blindes Abschalten des Gehirns. Andre Marx sollte sich, statt die Hautfiguren so zu "vergewaltigen" auf die eigentlichen Charakteristik konzentieren, die in letzer Zeit viel zu kurz kommen und nur noch platt und klischeehaft dargestellt weren.

145) Rhandur schrieb am 26.05.2002 um 14:07:40 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nach den zuletzt sehr positiven Neuerscheinungen brauche ich nun keine ANgst vor den neuen Folgen zu haben....ich dachte schon die Serie geht den Bach runter....aber es ist dennoch erstaunlich, wie dämlich sich Justus oftmals anstellt....anstatt einer noch viel smarteren Virgehensweise, die auf einer Erfahrung von über 100 gelösten Fällen basieren könnte, habe ich doch manchmal den Verdacht, dem Jungen klebt ein Brett vor dem Kopf...macht nix Just...

146) ein neuer schrieb am 26.05.2002 um 17:32:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Man kann Verkehrsdelikte und Hehlerei gewissermaßen schon vergleichen: Wer in einer Tempo-30-Zone schneller fährt, hat kaum einen spürbaren Vorteil und macht sich über den Verstoß kaum Gedanken, könnte aber durch einen zu langen Bremsweg Menschenleben gefährden. Vor einigen Tagen hat ein deutscher Schauspieler für Todesfälle auf der Autobahn gesorgt nur um durch ein Wendemanöver einem Stau zu entgehen. Ein kleiner persönlicher Vorteil wird manchmal als Rechtsfertigung benutzt, um sogar eklatante Verstöße zu begehen, in der Hoffnung oder dem guten Glauben, niemanden zu schaden. Wenn aber sehr viel auf dem Spiel steht, wie z.B. die Möglichkeit das eigene Leben oder die Gesundheit von sich selbst oder einem nahestehenden Menschen zu retten, würde fast jeder auch einen größeren Verstoß in Kauf nehmen. So ehrlich muß man sich selbst gegenüber sein und das zugeben. Wie gesagt finde ich es auch unrealistisch, daß Justus auch bei Brittany schon dazu bereit ist. Zwei Wochen mehr hätten den Vorteil, daß aus einem Flirt (und mehr war es bisher ja wohl kaum) wenigstens schon eine "Beziehung" im Sinne von "Pärchen" geworden wäre. Peter und Bob hätten es dann nicht mit einer Unbekannten zu tun und würden Justus eher beistehen.

147) Titus © schrieb am 26.05.2002 um 18:40:21 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Als unrealistisch würde ich Justus' Verhalten nicht bezeichnen. Einem Frisch-Verliebten ist doch nun wirklich alles zuzutrauen, und warum sollte es nicht einmal Justus treffen, dem Pharisäer unter den Realisten? Indes ist wohl André Marx' Darstellung ein wenig zu kritisieren. Sie kommt mir viel zu holprig und etwas unreif beschrieben 'rüber.

148) ein neuer schrieb am 26.05.2002 um 19:17:10 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich sehe das zwar auch so (mit dem verliebt sein), aber trotzdem hätte er mißtrauisch werden können, denn prompt als sich ihm die Möglichkeit eröffnet, kostbare Bilder zu finden, gibt es auch gleichzeitig eine Verwendungsmöglichkeit für den Geldwert. Ein Zufall, den Justus hätte hinterfragen sollen.

149) Gräfin Zahl © schrieb am 26.05.2002 um 19:44:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Was??? Einem frisch verleibten ist alles zuzutrauen? Auch kriminelle Handlungen? Da sollte man auf solche armen Schweine wirklich ein sehr wachsmes Auge haben, am besten polizielich beopbachten lassen, oder vorbeugend in Haft nehmen oder so *g* Sowas kann nicht als Entschuldigung herhalten. Ich habe dafür jedenfalls nicht das geringste Verständnis. Auch nicht für ein derart unkritisches Verhalten, wie Justus es gegenüber Brittany offenbart. Der Vergleich von Verkehrsdelikten mit Hehlerei o.ä. erscheint mir völlig unnachvollziehbar - theoretisch gibt es soviele Situationen, die teilwise gesetzlich üerhaupt nciht geregelt sind, wo jemanden andere Menschen Lebensgefahr aussetzen KÖNNTE...

150) ein neuer schrieb am 26.05.2002 um 21:54:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: also nochmal: Es muß ja bei Verkehrsdelikten nicht zwangsläufig Tote geben, aber man begeht trotzdem einen Gesetzesübertritt, weil einem das Gesetz eben in manchen Situationen unsinnig oder überflüssig erscheint (siehe meinen ersten Eintrag). Man hat aber fast keinen Vorteil davon, außer vielleicht zwei Minuten früher am Zielort anzukommen. Die Hehlerei ist selbstverständlich aus Sicht des Gesetzgebers ein größeres Delikt/Verbrechen, was man an den härteren Bestrafungen erkennt, aber in Justus' Situation würde man das in Kauf nehmen, weil vergleichsweise viel auf dem Spiel steht. Natürlich würde es Justus' Charakter widersprechen, wenn er durch die Hehlerei einfach nur Patte machen wollte (das hat Hugenay ja bereits beim seltsamen Wecker herausgefunden), daher konstruiert Hugenay ja extra eine Situation für Justus, um ihn doch einmal von der Gesetzestreue abzubringen.

151) Titus © schrieb am 26.05.2002 um 22:08:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gräfin, das sind ganz gefährliche Gestalten, halte dich bloß fern!
Nun ja, die Lösungen der Fälle sind gerade der Geschichten der letzten ca. 12 Jahre sind bis auf wenige Ausnahmen sehr einfach gestrickt. Gerade das logische Kombinieren der Frühzeit ist doch sehr auf der Strecke geblieben. Insbesondere bei Marx ist dem Autor die Geschichte drumherum viel wichtiger. Es soll unterhaltend wirken, und das tat diese Folge auch.

152) Jonny schrieb am 27.05.2002 um 08:57:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: This is not the first time Justus does (or thinks of) criminal activity. In "der unheimliche Drache" Justus, Peter and Bob did not report the robber Mr Shelby to the police. It is true that Mr Shelby returned the stolen gold, but he did make a criminal action which should have been reported. I guess that the hole in the wall is still a mystery in Seaside. Personally I like that the boys are kind to Mr Shelby, because it is an act of brotherliness and compassion. I think there are even more examples to be found if You have the time to look. (In "die flammende Spur", and some other books, Justus for example is walking into a house without permission from the owner.) In "Das Erbe…" Justus find himself in a dilemma. That is no excuse for making criminal actions, but it is an adequate explanation. Once again it is Justus compassion for someone in need which is the important side of his character, not his infringement of the law.

153) Mr. Murphy © schrieb am 27.05.2002 um 13:42:08 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Interessanter Querverweis von Jonny: Ja, Justus ließ auch Mr. Shelby laufen. Was mir am Hörspiel nicht gefällt ist, daß Justus am Schluß nicht die "Runde" befragt, ob sie mit dem Bilderverkauf einverstanden ist. Eine wichtige Stelle im Buch. Nach dem nun die Kosmos-Produktvorschau "raus" ist bleibe ich bei meiner Prognose, daß dies die beste Geschichte des Jahres ist.

154) Fehlerteufel schrieb am 27.05.2002 um 20:34:10 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: naja, es ist schon ein qualitativer unterschied, ob man nur eine strafverfolgung vereitelt (->der unheimliche drache) oder aktiv diebesgut im wert mehrerer millionen "verhehlen" will (->das erbe des meisterdiebs). sicher hat jonny recht: die ??? übertreten öfter mal das gesetz, z.b. wenn sie (und nicht nur in der "spur") in häuser, wohnungen oder hotelzimmer eindringen. diese aktionen sind aber verhältnismäßig harmlos und vor allem integraler bestandteil ihrer ermittlungen. beim "erbe" hingegen ist justs um ein haar eingeläutete karriere als schwerkrimineller keineswegs bestandteil oder ergebnis der ermittlungen, sondern einfach nur ein schmarrn, serviert in einer albernen tränendrüsenstory.

155) ein neuer schrieb am 27.05.2002 um 22:45:54 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Fehlerteufel, Deinen letzten Satz verstehe ich nicht ganz. Warum ist es denn "Schmarrn" und warum ist die Tränendrüsenstory albern? Wie sagte Peter einst so schön:"Es gibt auch gute dieser Art"...

156) Fehlerteufel schrieb am 27.05.2002 um 23:38:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ja, aber peters satz bezog sich auf zombiefilme, und dann würde ich dem auch zustimmen. ("dawn of the dead" von romero z.b.) was die einschätzung der brittany-klamotte angeht, so habe ich dem, was hier dagegen vorgebracht worden ist (z.b. von der gräfin), eigentlich nichts aufregendes hinzuzufügen. wie justus (und dann auch noch ausgerechnet justus, der gerechte) beinahe zum schwerkriminellen wird für ein frollein, mit dem er mal ne halbe kugel eis gegessen und nen alten hitchcock gesehen hat, naja, das ist dann doch etwas schwach entwickelt. außerdem finde ich dieses ganze larmoyante samaritertum einfach zu marienhofmäßig (justus! ich werde erblinden! - nein! o brittany! - o justus! - brittany! ich werde dich retten! - o justus! das kann ich nicht annehmen! - doch! brittany! du kannst! - o justus!).

157) ein neuer (kleiner) Fehlerteufel ... schrieb am 27.05.2002 um 23:47:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Heissa hopsa, ich gebe Euch beiden Recht: ''Es gibt auch gute dieser Art ...''. Aber ''das Erbe ...'' gehört definitiv nicht dazu! Diese Geschichte ist einfach unsäglich und für manchen Charakter entwürdigend! BTW: Im ''unheimlichen Drachen'' gabs keine Strafvereitelung, denn ... schließlich wurde nichts gestohlen (: CU ''Lillebror''

158) Jonny schrieb am 28.05.2002 um 08:04:47 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: My point is that The Three Investigators sometimes break the law. Sometimes their eagerness and compassion for people in need results in illegal or at least questionable acts. Justus compassion for someone in need in Das Erbe…is not something new. And it is not the first time his compassion (almost) results in illegal acts. I agree that it is more serious to sell stolen art, than to open a window and break into a house (Singende Schlange). But I think it is rather serious not to report a bankrobbery, though nothing was stolen (Unheimliche Drache). As I have begun to repeat myself this is my last contribution to this discussion, and I want to thank You all for a very fruitful debate.

159) Jim © schrieb am 28.05.2002 um 08:56:32 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Jonny, ich finde schon, dass Justs Verhalten in dieser Folge etwas vollkommen Neues ist. Der gesamte Justus ist ein ganz Anderer als normalerweise, und, das ist es, was Marx vorzuwerfen ist: Er hat eine ganz neue (und nicht sonderlich interessante)Figur erfunden und sie Justus Jonas genannt.

160) Lucullus schrieb am 28.05.2002 um 10:30:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Jim hat Recht. Besonders problematisch finde ich auch, daß Marx den anderen Autoren auch diesen neuen Just aufnötigt. Er muß sich bewußt sein, daß er nicht der alleinige Gott im ???-Himmel ist und die Figuren nach seinem Gusto verändern kann, ohne daß dies Konsequenzen für die anderen Autoren oder für die Glaubwürdigkeit der Charaktere insgesammt hätte.

161) Talan schrieb am 28.05.2002 um 13:40:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Jim: Interessante Interpretation, vielleicht haben Außerirdische oder irgendwelche üblen Gestalten aus Gen-Labors den originalen Justus Jonas durch einen manipulierten Klone ersetzt. Und es folgen nun einige Folgen mit dem falschen Just, bis Bob und Peter darauf kommen und den wahren Just, der irgendwo gefangen gehalten wird, befreien.

162) Talan schrieb am 28.05.2002 um 13:50:32 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Noch mal im Ernst, die Darstellung von Justus im Meisterdieb hat mir auch nicht gefallen, ja ich war richtig sauer (ansonsten ist das Buch okay). Wenn es jetzt bei dem einmaligen Ausrutscher bliebe (es läßt sich ja nicht mehr rückgänig machen), könnte ich damit leben. Okay, der Erste hat auch mal nen schwachen Tag, nicht schön, aber okay. Wenn sich der Trend und die Darstellung aber fortsetzt würde dies eines der Hauptmerkmale der drei ??? ins Gegenteil verkehren und man müßte tatsächlich von einer NEUEN Serie reden.

163) Gräfin Zahl © schrieb am 28.05.2002 um 14:02:01 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Talan, eine Spitzenidee! Damit rettest Du die Serie vor dem Verfall und die Charaktere vor dem Absturz in gleichförmige Langweiler. Der Genmanipulierte Justus ist zugleich Stoff für ein Trendthema und wird bei den Kiddy gut ankommen. Du verdiest den Rocky-Beach-Orden erster Klasse am Band für besodnere Verdienste um die Serie. Ansonsten muß ich Dir und Jim recht geben. Verstehen kann ich aich nicht Argumente, Justus sei dadurch menschlicher. War er vorher vielleicht unmenschlich?

164) Rockstar schrieb am 29.05.2002 um 14:23:32 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das ist doch ein Widerspruch in sich: Die drei Detektive altern NICHT, *entwickeln* sich aber WEITER...

165) Rockstar schrieb am 29.05.2002 um 15:17:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ... aber irgendwie ist es doch auch gut, dass mal, ähm, kleine *Experimente* gewagt werden. Zu meinem letzten Beitrag noch: Na ja, daran "kranken" ja schließlich die meisten, um nicht zu sagen *alle* Jugendbuch-Serien. Da fand ich es noch gut, dass im Amerikanischen (zumindest in der Originalserie, falls ich mich recht entsinne) das Alter nie genau definiert wurde. Das ist ein Streitpunkt: VERHUNZEN -- um es mal etwas drastisch auszudrücken -- manche Autoren die Charaktere; oder sind dies *nur* die NATUERLICHEN Persönlichkeits-Entwicklungen eines jeden Teenies...? Da könnte man Peter ja beispielsweise auch vom "Schisser" zum "Rambo" à la Namensvetter Carsten mutieren lassen. Mit Begründung: Tja, er hat in einigen Monaten halt diese Entwicklung erfahren. Schwierig, schwierig...

166) Nemesis schrieb am 31.05.2002 um 16:37:32 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Zu der neuen Freundin von Justus: Hat er nicht eigentlich ne Freundin (Lys)? Ich weiß, sie kam ewig nicht vor, aber das sie so einfach ignoriert wird, wundert mich schon. Ich habe nur das Hörspiel, vielleicht kann mir ein netter Fan, der die Bücher liest genaueres dazu sagen, falls in den Büchern mehr Informationen enthalten sind. Danke!

167) Farraday © schrieb am 01.06.2002 um 11:54:22 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Nemesis: Im Buch wird auch kein Wort (mehr) über Lys verloren. Marx hat sie wohl gestrichen.

168) Arbogast © schrieb am 03.06.2002 um 17:49:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Farraday und Nemesis, ein Mann taugt halt nichts, wenn er nicht flexibel ist; das trifft auf alle drei Fragezeichen zu: Bob und Liz, Brenda, Jelena (...); Peter zumindest mit Kelly und Jeffrey (); da war es an der Zeit, daß Justus nachzieht!
Aber im Ernst: Wenn man Lys als platonische Freundin Justus' betrachtet, so macht die Geschichte viel mehr Sinn, denn dann wäre es Justus erste affaire d'amour - und so sehe ich es auch!

169) guru01 © schrieb am 04.06.2002 um 09:03:50 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich hatte mich diebisch auf diese Rätselfolge gefreut. Nach dem 1 mal Hören, muß ich sagen ganz passabel. Die erste Liebelei von Just, ein wenn auch nicht ganz so gut wie in den Klassikern (z.B der seltsame Wecker..) Rätselpart. Die Sprecher können auch Ihre Sache. Ganz gelungen, nur.... wenn da nicht der Schluß wäre. Mehr glück als Verstand sagt Hugeney.... eigentlich mehr etwas für TKKG Fans. Ich bevorzuge die logische Schlußvolgerung.

170) Mc Fipps schrieb am 06.06.2002 um 17:02:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hoffentlich werden die Hörspiele wieder besser! Eigentlich sage ich mir das schon seit Langem. Doppelte Täuschung gab ja Grund zum Hoffen, und nun das. Die Folge fand ich enttäuschend, kurzatmig, und nicht nur der Schluß ist TKKG - like. Der Titel von 104 klingt wie 103 like ist. Das ist vielleicht Grund zur Hoffnung, da wenigstens der Titel von 103 schön ist. ciao Mc Fipps - ein ??? - Hörspielfan

171) EFAL schrieb am 06.06.2002 um 18:10:10 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich mag die Umsetzung des Buches. Die Musik wird auch wieder besser und Bruder R. ist super gesprochen! Dabei fand ich den Schauspieler - Marke typisch Deutscher Beamter oder Vereinsvorsteher - bisher ziemlich urrrgs (zensiert).....aber eine tolle Stimme hat er, muß man ihm lassen!

172) sAuron schrieb am 07.06.2002 um 01:17:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @McFipps: Also, wenn sie klurzatmig war und dir das nicht gefallen hat, dann kann ich dir auch nicht helfen... Kann es sein, dass dir nicht bewusst ist, dass "kurzatmig" das Gegenteil von "langatmig" ist und gemeinhin positiv konotiert wird. Ich jedenfalls finde gerade das unmittelbare Ende (also den Brief) brillant!! Die Worte Hugenays zeigen noch einmal die ganze Dimension des eben Geschehenen auf: Das Duell Jonas/Hugenay ist auf eine neue Ebene gelangt. Jene, in der Justus nicht mehr der klar überlegene und letztlich doch immer wieder strahlende Sieger ist - sondern, in der das Duell psychologischer denn je ist. Wie Victor Hugenay es in seinem "Testament" eben sagt: "Es wird mir selbst im Jenseits noch eine Freude sein, dich einmal geschlagen zu sehen." Toll! Übrigens ein Lob an die Sprecherin der Brittany - das ist schauspielerisch eine astreine Leistung, die jene unserer drei Detektive in so mancher Folge weit übertrifft. sAuron

173) Dr Woolley schrieb am 09.06.2002 um 09:59:46 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mal wieder (nach der ebenfalls guten Toteninsel, aber dem miesen Tal des Schreckens - so hektisch und unruhig war schon lang keine Folge mher!) ein sehr schönes Hörspiel, die Brittany-Sprecherin spricht ihren Part sehr gut und glaubwürdig, die Musik ist mal wieder eher Klassiker-like und - was mich irgendwie am meisten freut - André Minninger scheint sich nach einer folgenlangen Umstellung wieder für das alte, ???-typische "Dum...dum...dum dum dum...deh deh deh deh" umentschieden zu haben, wenn ihr versteht, was ich meine

174) Mr. Burroughs schrieb am 10.06.2002 um 10:27:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Den folgenden Kommentar zum "Erben" von der Amazon.de-Seite finde ich doch ganz amüsant: "Merken wir es uns mit dieser Folge 103, Das Erbe des Meisterdiebes: Der Erste Detektiv, Justus Jonas, er ist verliebt! Nicht nur so nebenbei, sondern so richtig innig mit Kuss. Noch drücken die drei Fragezeichen die Schulbank, aber die Liebe zieht ein in den Wohnwagen auf dem Schrottplatz in Rocky Beach! Für ein Schmunzeln ist hier Platz, für ein entnervtes Stöhnen jedoch kein Anlass. Der Grund? Die Lovestory des Ersten, der plötzlich verspricht, abzunehmen, ist prickelnd verwoben mit dem neuen Fall der drei. Gerade haben die drei Fragezeichen nämlich erfahren, dass Victor Hugenay, der Altmeister des Kunstraubs, verstorben ist, da erhalten sie einen posthumen Brief von ihm. Sein letztes Kräftemessen will der Meister aus dem Grab heraus mit Justus, Peter und Bob provozieren. Hugenays kunstgeschichtliches Rätsel verspricht einen millionenschweren Preis: All seine unverkauften Kunstdiebstähle fielen an die drei Fragezeichen. Drei Hindernisse stellen sich den Detektiven in den Weg. Erstens gibt es Konkurrenz bei der Suche, zweitens ist Justus durch heftige Hormonstöße verwirrt(:-p, drittens verkehrt sich mitten im Fall die Welt -- ist Hugenay wirklich tot? Der Showdown ist wie ein Blumenstrauß an Überraschungen. Autor André Marx hat die Lunten für Spannungsentladungen exzellent ausgelegt und André Minninger die Buchvorlage spritzig ins Hörspielformat umgesetzt. Mit dem einzigartigen Büro-Büro-Antihelden Siegfried Kernen als Ordensbruder Raphael, der süßen Stimme der Schauspielerin Dorette Ugo als Brittany, Justus' Freundin, Schauspieler Jan Buchwald als kernig-biederen Inspektor Berger und einer entzückenden Tante Mathilda (Karin Lieneweg) ist das ewige Hörspiel der Drei Fragezeichen um eine kleine Sternstunde länger geworden. Bleibt die Frage: Wie geht es weiter mit Justus' Liebelei? --Volker Wilde"

175) kaltberg © schrieb am 04.07.2002 um 19:00:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: So, nu bin ich auch mal dazu gekommen, die MC zu hören; nebenbei sei erwähnt, dass sich meine Kritik nur auf die MC bezieht, denn das Buch habe ich zum Vergleich noch nicht (Zeitmangel) gelesen!
Für mich ist diese Folge eine Enttäuschung!
1.Story von Anfang an schnell zu durchschauen und sehr geradlinig aufgebaut! Ohne Ecken und Kanten, die dem Hörer andere Möglichkeiten im Kopfe offen lassen!
2.An den Haaren herbeigezogene Hintergrundgeschichten (3-Bande um Hugenay und dem Glatzkopf, der den ??? nachstellt!)
3.blasse Charaktere ohne besonderen Tiefgang (Kontrahent von Hugenay, Brittany, der Bruder im Kloster usw.) und ein vollkommen trotteliger Justus Jonas, dem man nicht mal mehr die "Schmetterlinge im Bauch" zugute kommen lassen kann, gerade wenn es um die logische Schlußfolgerung bezüglich Britannys Verhalten geht! (Absolut überzogen: "Die Behandlung für die Augen kostet so viel, dass man sie nieeeee bezahlen kann!" *klingeldingeldong* Da kommt doch spätestens jeder Hörer drauf, dass sie mit Hugenay unter einer Decke steckt!)
4.Ein merkwürdiger Reporter, der jedes Telefonat (Handy) anderer Leute mitbekommt, die ??? misstrauisch beobachtet, also auf Schritt und Tritt verfolgt und am Ende sogar noch den großen Aufklärer spielt und damit eigentlich der wahre Ratefuchs ist; schließlich öffnet er die von rosa Schlieren verklebten Jonas - Augen!
Fazit: Eine wenig spannende Hörspielfolge, die über so gut wie keinen Tiefgang verfügt! Werde mir das Buch bei Zeit mal vornehmen und sehen, ob dieses etwas mehr zu bieten hat!

176) Jenny © schrieb am 04.07.2002 um 22:18:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ergänzend zu kaltbergs Ausführungen: Da gibt es doch auch einen tollen Versprecher, den man nur auf Lieblosigkeit beim Sprechen zurückführen kann. Erst heißt es nämlich Mai in dem Bildtitel und zwischendurch wird März gesagt.
Und dann dieser Reporter. Aus welchem Grund sollte er die ??? des Diebstahls bezichtigen (im Museum)?? Nur weil sie ihm kein Interview geben wollten?? Scheinbar herrschte in Rocky Beach gerade Sauregurkenzeit.
Zumal er dann doch auch über ein fabelhaftes Gehört verfügt, wenn er Brittany beim Telefonieren so belauschen kann, dass er weiß, was gesagt wird. Und dann dieser Kniff mit der Wahlwiederholung.....huihuih!
So traurig wie es ist, aber die neuen Folgen haben keinen Pfeffer und keine scharf gezeichneten Charaktere mehr. Aus dem Reporter und seinen Motiven hätte man mehr machen können und auch Bruder Raffael hätte mehr hergeben können. Na ja, was solls, die Nostalgie machts halt doch immer wieder.

177) sAuron schrieb am 05.07.2002 um 21:37:01 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das ist nicht dein Ernst, jenny, oder??? Du vermisst scharf gezeichnete Charaktere??? Wo gab es die denn bitte schön bei den Klassikern. So gern auch ich sie mag, man muss doch bitte so objektiv bleiben, dass man erkennt, dass die alten Folgen stereotyp bis zum Abwinken waren. zwar nicht alle. Aber wenn man die alten Folgen mal wirklich in ihrer Entwicklung mit den neuen (ab etwa Nr 80) vergleicht, sieht man, dass viele alte Nummern bei leuten wie etwa Dir doch schon nach zehn Minuten durchfallen würden. Ich habe das Glück gehabt, "Gefährliche Erbschaft" aus welchen Gründen auch immer in den frühen 80ern als Einzige der Nummern 1-28 NICHT zu haben - deswegen habe ich sie letzten Monat eingeworfen ... und war sowas von enttäuscht. Da denke ich, die Folge hat gerade erst angefangen, da ist sie schjon wieder vorbei. Wie lange dauert die? 20 Minuten?? Ein Witz! Und die Handlung? Fehlanzeige!!! Just: "Oh, was ist hier los? - "Die suchen nach nem Erbe" - Just: "Wir suchen mit!". Und das wars an Handlungsanbindung auch schon, dann folgen einige lieblos aneinandergekletschte zum Teil absolut unlogische Rätsel (zumindest sind die meisten Lösungen überhaupt nicht zwingend!). Also, produktionstechnisch und vomk Aufbau der Storyline her sind gerade Marx' Bücher den meisten (auch nur den meisten) Klassikern überlegen.

178) Gräfin Zahl © schrieb am 05.07.2002 um 21:47:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Man sollte sich hier immer den Unterschied zwischen Meinung und Tatsache vor Augen halten. Eine Tatsache ist, daß die Klassiker weitaus vielschichtiger waren und die Entwicklung der Fälle oft jede Menge Überraschungen geboten hat. Bei den neuen Fällen ist dies nicht oft der Fall. Storyline? Interesantes Stichwort. Da ist zwar ein Fall, der auch sehr klar ist ein wenig zu klar, bei wenigen Klassikern ist am Anfang bekannt, worum es letztendlich geht) aber darum soviele uninteressante Nebensächlichkeinten und dämliches Gerede, daß auch wenn es sich letztendlich in die Handlung einfügt (was man erst hinterher wissen kann) auch beim 2. Mal lesen (oder auch hören) absolut unspannend und belanglos ist.

179) Jenny © schrieb am 05.07.2002 um 21:51:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Klar, meine ich das Ernst. Hier eine kleine Auswahl scharfgezeichneter Charaktere aus den Anfangszeiten: Mrs. Boogle, Mr. Prentice, Gerald Cramer, Mr. Claudius, der Potter, Mrs. Darnley, Chris Marcos, Stephen Terrill, Madeleine Bainbridge, Java Jim, Prof. Yarborough...........
Das sind Charaktere die habe ich nach Jahrzehnten noch im Kopf, und das aufgrund ihrer Ausstrahlung und dem aussagekräftigen Charakter! Bei dem Reporter, (wie hieß der noch?) und Bruder Raffael, werde ich dies nicht wirklich behaupten können. {br] Aber wie die Gräfin schon sagt: Dies ist Ausdruck meines Geschmacks.

180) Titus © schrieb am 06.07.2002 um 09:49:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Bruder Raffael ist doch ein toller Charakter. Jenny, ich denke in 20 Jahren - falls Du Dir den Meisterdieb regelmäßig hörst/liest - sieht die Sache ganz anders aus.

181) Gräfin Zahl © schrieb am 06.07.2002 um 10:05:47 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Titus, wenn man das Buch gelesen hat mag man anders zu Bruder Rafael stehen. Ich finde ihn im Hörspiel durchaus nicht scharf gezeichnet. Ob ein toller Charakter ist eine andere Frage. Nicht jeder scharf gezeichnete Charakter ist auch toll. Ich bin auch der Meinung das das Thema "scharf gezeichnete Charaktere" allgemein und gerade in Hörspielen auch immer, aber nicht ausschließlich, mit den Sprechern zu tun hat. Die wirklich markanten Stimmen, die man in den 80ern noch häufiger hören konnte, verschwinden zunehmend.

182) Jenny © schrieb am 06.07.2002 um 11:12:26 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Titus, ich fand den Charakter auch nicht schlecht, aber ich bin der Meinung bei den Klassikern hat man noch mehr aus ihnen gemacht. Nun zählt eben mehr die schnelle Aufklärung und das straighte Durchmarschieren durch den Plot. Ich habe den Eindruch es ist keine Zeit mehr da, für das längere und intensivere Darstellen der Nebencharaktere.

183) V. Hugenay schrieb am 22.07.2002 um 15:02:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Dieses Buch ist ein wunderbar gelungenes Buch. Es ist facettenreich, spannend und erlebt überraschende Wendungen. Liest man ein wenig zwischen den Zeilen kann man mehr erfahren, das Feeling der ersten Folgen vermischt mit der Gegenwart- einfach toll! Es ist erfrischend und wundervoll tiefgründig und befasst sich sogar mit der Frage, wie schnell es gehen kann für einen durchaus korrekten Menschen das Gesetz zu brechen. Dieses Buch ist ein Meisterwerk, wie es besser keiner sonst hätte verfassen können. RESPEKT-Robert Arthur würde sich freuen.

184) Mr. Murphy © schrieb am 22.07.2002 um 15:09:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gute Idee V. Hugenay - Man sollte Arthurs Tochter ein Exemplar schicken.
Für mich gehört das Buch und das Hörspiel auch in die Top-Ten der Serie. Ich glaube, eine markante Stimme macht noch keinen scharf gezeichneten Charakter aus. Das gelingt selbst bei den Hauptdarstellern nicht immer (Peter in schwarze Katze ... *gg*, Justus ist in "Gespensterschloss" schneller als Peter ... *gg*)

185) Blinky schrieb am 31.07.2002 um 00:01:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hallo Ihr ???-Fans! Ich habe gerade die CD mit der Folge 103 (Das Erbe des Meisterdiebes) zum Geburtstag bekommen und war irgendwie komisch berührt. Schön, mal wieder etwas von Hugenay zu hören, aber dann.... dieser aggressive Reporter.... daß Justus tatsächlich ein fremdes Mädchen mit in die Zentrale nimmt.... komische Folge, oder?

186) AleG © schrieb am 11.08.2002 um 17:59:18 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Der arme Justus,da scheint er endlich seine Liebe gefunden zu haben,und dann dies! Aber Spass beiseite: Manch einem gefällt es vermutlich,Justus einmal in einem anderen Licht zu sehen,MIR DEFINITIV NICHT! Justus Jonas verliert aus Liebe seinen fanatischen Gerechtigkeitssinn?Der Unfehlbare?André,das ist ja Stilbruch!So eine Aktion würd ich Peter ja noch zutrauen (er ist es ja dann auch,der als erster mitspringt),aber doch nicht Justus. Abgesehen davon halte ich ''Das Erbe des Meisterdiebs'' für ein gutes Buch, in dem es André Marx wieder mal schafft,mich wieder mal zu übertölpeln:Da warte ich immer noch auf das Outing Bruder Martins als Schurken,während Mr.Graham schon Brittany entlarvt.

187) Jop-i-die-jop schrieb am 15.08.2002 um 20:47:13 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mann was hab ich mich auf dieses HSP gefreut und dann gab's das auch noch für 3 Euro im Angebot bei Plus. Aber dann war ich ziemlich enttäuscht, da die Stimmen von Bruder Raphael und Inspektor Berger irgendwie gar nicht zu den Personen gepasst haben, die ich mir vorgestellt hatte. Naja, das sieht wahrscheinlich jeder anders, aber Hugenary war wirklich schlecht, der Text wirkte wie runtergeleiert. Allerdings fand ich Brit super, tolle Stimme und die Szenen mit ihr und Just machen die anderen Mankos fast weg. Trotzdem, irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt..

188) Bernd schrieb am 03.10.2002 um 17:59:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ja, eine gute Folge. Brit, die Winona Ryder Stimme in "Reality Bites", passt gut zur Folge und die Stimme ist wirklich toll - meiner Meinung nach die beste weibliche Sprecherin seit dem Mädel in "Fluch des Rubin", das so auf Bob abfährt.

189) Socrates schrieb am 13.10.2002 um 15:31:18 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde Justus wirkt in dieser Folge nur noch großkotzig.Er streitet nur noch mit allen Leuten,und handelt "blindlings",500000 Dollar aus einem Bilderdiebstahl sind für seine neue Bekanntschaft,ist doch klar.Tränendrüseneffekt gemischt mit einem billigen Hugenay-Rätsel,der so billige Tricks nicht nötig hat-miese Folge,mit dem Schwarzen Monster zusammen die schlechteste Marx-Folge.Meiner meinung nach wollte der Autor Justus in ein anderes Licht stellen-paßt nicht und wirkt albern.

190) Zentrale schrieb am 16.10.2002 um 10:09:45 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Man sagt dazu vielleicht besser "verzweifelt" - wo Justus hier großkotzig sein soll, weiß ich nun wirklich nicht. Liebe macht blind...

191) Mr. Claudius schrieb am 18.10.2002 um 15:50:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Unter den neuen Folgen eine der besten - coole Rätsel und endlich mal wieder Hugenay! Auch großartig emotional ist das Ding mit Justus und Brittany-und ein wunderbarer Abschlußbrief von Verbrechersymphatico Victor.Super!

192) Pamir schrieb am 06.01.2003 um 00:16:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Eine gute Folge. Sehr gelungen war die Besetzung von Dorette Ugo. Ansonsten finde ich, ist die Folge mal etwas Ausergewöhnliches, so etwa wie "Das leere Grab". Justus mal ganz anders.

193) Chlasto schrieb am 07.01.2003 um 11:16:25 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde, dass Justus in der Folge viel zu sehr in den Mittelpunkt gestellt wird. Die Geschichte mit Brittany ist ganz leicht zu durchschauen und deshalb ein wenig übertrieben. peter und Bob kommen fast gar nicht zur Geltung. Gibt es Folgen in denen die beiden die Hauptrolle spielen? zu den Sprecherlisten: Im Hörspiel liest Hugenay doch den ersten Brief vor, da weiß man noch nicht ob er tot ist oder nicht. Also ist es ganz klar, dass der Sprecher aufgeführt wird und eigentlich wird auch nichts verraten.

194) Imzadi47 © schrieb am 06.05.2003 um 17:15:51 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich habe eine neue Lieblingsfolge!! Klassische Rätselfolge, Hugenay, Dialoge zum Totlachen (der berühmte Junge mit Taubenei, oder auch "Jetzt küsste er sie richtig" ?!), und ein Justus, der einmal vollkommen neben sich steht. Genial! Was will man mehr?

195) Dr.Skok © schrieb am 13.05.2003 um 10:34:16 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Chlasto: Für einen unbeteiligten geneigten Zuhörer mag die Geschichte mit Brittany leicht zu durchschauen sein, doch Du vergisst die Macht der Liebe! Hast Du Dich noch nie wie ein blinder Vollidiot aufgeführt weil Dein Herz Deinen Verstand überstülpt hat? Gerade diesen Aspekt finde ich in dieser Folge recht gelungen, gerade weil das ganze dem kühl kalkulierendem Genie Justus widerfährt. Davor ist eben niemand gefeit. Gut, es gab schon bessere Rätsel, aber schlecht ist es doch nun wirklich nicht. Durch das Fortführen des persönlichen Zweikampfes zwischen Justus und Hugenay bekommt diese Folge unerwarteten Tiefgang und pflanzt die Wurzeln für einen Showdown zwischen den beiden, der heftig ausfallen könnte. Denn: Jetzt ist es etwas persönliches! Eine super neue Folge die mir die Lust raubt durch Nörgeleien an Kleinigkeiten meinen Spaß hieran zu beschneiden.

196) Graf Zahl © schrieb am 13.05.2003 um 11:34:31 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Dr. Skok, bitte nicht Verallgemeinern. Du tust geradezu als würde sich jeder in solchem Fall wie ein hirnloser Vollidiot verhalten. So etwas passiert . Justus ist ein Kopfmensch - diese Charkterentwicklung paßt nicht zu ihm. Justus ist nun einmal keine Identifikationsfigur für die breite Masse - und das kann man durch derartige Peinlichkeiten auch nicht weiter forcieren.

197) Hangman © schrieb am 13.05.2003 um 11:59:12 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Stimme Dr. Skok in allem zu. Kann wirklich jedem passieren, und auch Kopfmenschen sind davor nicht gefeit. Und was um alles in der Welt ist daran peinlich???

198) Dr.Skok © schrieb am 13.05.2003 um 12:10:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Werte Gräfin, Du wirst zugeben müssen, daß soetwas natürlich nicht bei jeder kleinen Liebelei passiert, aber hin und wieder, wenn es jemanden richtig erwischt hat, dann halt doch. Justus ist natürlich ein Kopfmensch, doch denke ich, daß er sich alle hundert Fälle auch mal in Gefühlen verlieren darf. Das soll jetzt aber nicht als Aufforderung an die Autoren verstanden werden, aus den drei ??? Gute Detektive - Schlechte Detektive zu machen. Doch in diesem speziellen Fall fand ich es sehr passend, da es keinem Selbstzweck diente, sondern für den Fall wichtig war und letztendlich ja auch von einem anderen Kopfmenschen - Hugenay - ersonnen und ausgeführt wurde. Justus ist ein Genie - aber eben auch ein Teenager und somit noch nicht am Ende seiner persönlichen Entwicklung angelangt. Solche Reinfälle wie der mit Brittany wird ihn letztendlich zu noch größerer geistiger Reife verhelfen und somit letztendlich auch seinen Intellekt und sein Genie schärfen - ein zweites Mal wird ihm solch ein Lapsus wohl nicht passieren. Fazit: Wenn schon auf den Teenager-Status Bezug genommen wird, dann doch lieber so als in Form von Kampfkunst und FdH.

199) Mr. Murphy © schrieb am 13.05.2003 um 15:59:15 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich denke es ist wohl so: Wer vor dem Ende des Buches auf die Lösung des Falles gekommen ist findet meistens diese Geschichte überhaupt nicht gut ...

Ich meine, wenn überhaupt, wäre es Bob, dem der Zusammenhang hätte auffallen müssen (am Ende). Das wäre dann aber (vermutlich) eine noch größere Demütigung für Justus gewesen ...

200) Graf Zahl © schrieb am 13.05.2003 um 17:18:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Dr. Skok, schon wieder diese Verallgemeinerungen. es mag ja sein, daß Du in so einem fall so reagierst. Dies Verhalten dann aber allen zuzuschreiben halte ich für sehr gewagt. Ich kann diese Schlußfolgerung absolut nicht nachvollziehen. Es geht hier ja schließlich nicht um den Pawlowschen Hund. Jetzt heißt es er "darf" - aber um welchen Preis? Der Charakter Justus wird unglaubwürdig

201) eason © schrieb am 13.05.2003 um 18:49:32 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gräfin, "Der Charakter Justus wird unglaubwürdig" ist eine ziemlich absolute Aussage, die sich meiner Meinung nach nicht aufrecht erhalten lässt. Gerade bei Justus, der nie so locker mit Mädchen umgehen konnte wie seine beiden Kollegen, kann ich gut nachvollziehen, dass es ihn ziemlich aus der Bahn wirft, wenn sich ein so nettes Mädel wie Brittany sooo für ihn zu interessieren scheint. Wer nicht reihenweise tolle Bekanntschaften mit Option auf mehr macht wie die Schönen und Schlanken, der geht vermutlich mit ganz anderer Intensität an eine solche sich bietende Möglichkeit. Und gerade Kopfmenschen, die sich sonst eher nicht auf Herz oder Bauch verlassen, verlieren besagter Kopf wohl etwas leichter, wenn sie ihren "interllektuellen Verteidigungsring" einmal aufgeben. Das ist eine Spielerei mit Justus' Charakter und Wesen, die sicher nicht jedem gefällt (mir auch nicht so sehr), die ich aber nicht für völlig abwegig halte. Ich für meinen Teil finde den Charakter Justus nach wie vor glaubwürdig.

202) Mr. Murphy © schrieb am 13.05.2003 um 18:55:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Dr. Franklin wurde ja nicht befragt In dieser Geschichte vermisse ich sehr die Abschlußbesprechung in Hitchcocks Büro (... "Warum besucht Ihr mich diesmal nur zu zweit")

203) Graf Zahl © schrieb am 13.05.2003 um 19:11:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: eason, ich halte mich selbst eher für einen Kopfmenschen und fühle mich von Deiner Aussage (Vermutung), solche Menschen würden leichter den Kopf verlieren schon fast beleidigt. Diese Verallgemeinerungen finde ich äußerst unpassend. Insofern könnte man auch jede blödsinnige und peinliche Charkeränderung als erfrischende Spielerei mit dem Charakter ausgewqiesen werden. Ich frage mich nur - warum so etwas ansonsten auch nie auf Beifall stößt ... Ich vermute, das kommt bei den Leuten gut an, die sonst gern Kitschromane o.ä. lesen ...

204) Die Zirbelnuß schrieb am 13.05.2003 um 19:28:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Graf: Ich lese keine Kitschromane, fand "Meisterdieb" aber trotzdem toll. Auch wollte dich wohl niemand beleidigen, aber du kannst doch nicht abstreiten, daß es Leute GIBT, die sich leicht blenden lassen!? Das hat nichts mit Verallegemeinerung zu tun... Und ich würde Justus auch als genau so einen Typen einschätzen.

205) Locke schrieb am 13.05.2003 um 19:40:16 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gut, Justus war in diesem Fall zusätzlich auch noch verknallt. Ich kann mir aber vorstellen, dass er selbst wenn Brittany nicht so eine Süße gewesen wäre, ihr geholfen hätte. Gesetzlich korrekt handeln, oder einem Menschen das Augenlicht retten? Ich hoffe doch, er hätte sich für den Menschen entschieden! Bob und Peter haben seinem Plan schließlich auch zugestimmt. Wundert mich übrigens, dass sich noch niemand über ihre "kriminellen Energien" aufgeregt hat. Aber wahrscheinlich hätte Justus, wäre Britany "gut" gewesen, eine andere Lösung gefunden um ihr zu helfen. In Rocky Beach geht schließlich immer alles gut aus ! Unglaubwürdig ist bei diesem Fall nur, dass Justus ihn am Ende nicht doch noch selbst aufgeklärt hat.

206) Graf Zahl © schrieb am 13.05.2003 um 19:59:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nuß, das hat dann aber nicht mit "Kopfmensch" zu tun - denn genau das ist ein Verallgemeinerunng.
Höchst erstaunlich finde ich auch die Aussage, daß solche Motive kriminelle Handlungen - und dann auch noch in dieser Größenordnung - rechtfertigen! Was im übrigen auch in diesem Forum weiter unten tatsächlich schon Thema war. Wie sagt Justus doch einmal so schön: "Eine Existenz jenseits der Legalität birgt zuviele Risiken und nimmt unweigerlich ein Böses Ende." Alles andere paßt vielleicht in die Romanserie "Herzergreifende Schicksale".

207) sAuron schrieb am 13.05.2003 um 21:17:43 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Tut mir leid, Gräfin, aber in diesem Punkt bist und bleibst du inkonsequent. Wie kannst du denn in einem "Atemzug" eine Verallgemeinerung (hier die Reduzierung eines Charakters auf ein schematisiertes Profil) anprangern und (damit) gleichzeitig einen Comic-haften, zweidimensionalen Justus fordern. Höchst unlogisch!! HÖCHST unlogisch. ----- Und dann muss zum Vorwurf der Verallgemeinerung gesagt werden, dass du da einiges durcheinander wirfst. Die Fetstellung, dass manche Menschen durch Liebe bestimmte negative Anzeichen beim Anderen nicht wahrhaben wollen und verdrängen, ist so ein Fakt. Und Skok hat nur gesagt, dass es daher nicht abwegig ist. Wo setzt da deine Kritik an??? Sorry, ich verstehs echt nicht. Wenn ich vorm Verkehrsgericht sage "Meine Bremsen im Mercedes haben versagt" und der Sachverständige sagt "Passiert so gut wie nie, kommt aber vor", ist das dann auch eine dumme Verallgemeinerung, weil der Sachverständige zu viele ADAC-Heftchen liest?? Klar, Just ist nicht der Typ dafür. Will Marx den Charakter aber auch nur einen Hauch realitätsnah darstellen, muss er ihm auch kleine Fehler "mitgeben". Wie schon vorher geschrieben: Hugenay legt das Ganze ja auch so an, weil er weiß, dass er auf intellektuellem Level nahezu unschlagbar ist. Ich finde die Idee brillant, Justus, dem manchmal ZU eingebildeten Wortführer der drei Detektive, auf diese Weise schmerzlichst seine Verwundbarkeit vor Augen zu führen. ----sAuron

208) eason © schrieb am 13.05.2003 um 21:27:10 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gräfin, ich wollte dich doch nicht beleidigen! Meiner persönlichen Erfahrung nach ist es eben so, dass Kopfmenschen (wobei das natürlich ein recht schwammiger Begriff ist), sich oft nicht nur ein bisschen verlieben sondern wenn, dann auch richtig - und dann sind sie manchmal auch bereit Dinge zu tun, die man von ihnen nicht erwartet. Ich sehe nicht, wie man sich davon beleidigt fühlen könnte, habe es aber auf keinen Fall so gemeint. Den Kopf zu verlieren, weil man bis über beide Ohren verliebt ist - das ist doch nichts Peinliches? Das ist eben leidenschaftlich. Die meisten Menschen beurteilen Leidenschaft an sich positiv, aber ich will da nicht verallgemeinern . Außerdem - ich sagte es ja schon - finde ich diese "Spielerei" mit Justus' Charakter auch nicht sonderlich gut. Ich denke nur, dass sie nicht völlig abwegig ist. Sie ist mit dem Bild, das ich mir in sämtlichen Folgen von Justus gemacht habe, vereinbar. Dennoch fand ich den Meisterdieb ganz gut, und Kitschromane lese ich auch nicht. Natürlich kann man das anders sehen, ich seh's eben so. Ich kenne kaum jemanden, der nicht schon mal etwas getan hätte, wo er/sie "gar nicht der Typ für" war, was "gar nicht zu ihm/ihr passte". Niemand ist eben völlig durchschaubar. Wäre ja sonst auch ziemlich langweilig, oder?

209) Gräfin Zahl schrieb am 13.05.2003 um 23:06:33 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ich fordere kein zweidimensionalen justus, sondern eine glaubhaften - und das erreicht man nciht - indem man eine identifikationsfigur für die btreite masse schafft. bei allen anderen punkten verweise ich der einfachheit halber einfach auf ältere einträge, weil eine wiederholung der diskussion aus meiner sicht nicht sinnvoll erscheint. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, daß ich so ziemlich alles, was ich zu dieser Folge schreiben wollte schonmal geschrieben habe und auch, daß ich zu keiner Folge mehr geschrieben habe

210) Hangman © schrieb am 14.05.2003 um 09:54:08 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ein 16jähriger Teenager, der sich nicht in ein für ihn nettes, attraktives Mädchen verknallt, die ihn ins Kino einlädt und mit ihm rumflirtet? Wo ist das glaubhaft...

211) Mr. Burroughs © schrieb am 14.05.2003 um 10:19:23 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: VErzeihung Hangman: Aber drei halbwüchsige Teenies, die über einhundert komplizierteste Fälle lösen, jedesmal die Polizei übertreffen, jeden Gegner ausschalten, ständig Ferien haben, nur unwesentlich altern etc...das ist auch nicht besonders glaubwürdig...es handelt sich um eine Serie, in der eben nicht alle gesetze der normalen Welt gelten. Was ja insbesondere stört ist ja auch nciht, dass Justus sich verliebt, sondern dass er hundertachtzig Grad entgegengesetzt handelt zu dem, wie wir ihn über hundert Foglen gekannt haben....

212) Dr.Skok © schrieb am 14.05.2003 um 10:38:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ...aber gerade das tut er doch gar nicht. Er löst weiterhin alle Rätsel, findet die Bilder etc. Wo es um den Fall geht, ist er voll da, lediglich sein Beinaheabrutschen in die Robin Hood-Illegalität unterscheidet sich von seinem gewöhnlichen Vorgehen - und eben dieses ist nun wirklich in seiner Situation nachvollziehbar. Er WILL halt Brittany nicht misstrauen, zu groß ist für ihn die Gefahr, daß seine rosarote Seifenblase platzt.

213) Hangman © schrieb am 14.05.2003 um 10:48:11 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ICH hatte ja auch nicht angefangen mit der Unglaubwürdigkeit. Richtig, es ist eine Serie, in der nicht alle Gesetze der normalen Welt gelten, warum sollte dann Justus nicht auch einmal unnormal reagieren? Ich brauche keinen Tarzan-Roboter, der auch die übelsten Kleiderschränke vermöbelt, weil er ja der tollste Karateka ist und das schließlich schon seit hundertfuffzig Folgen immer klappt. Das ist nämlich vorhersehbar und somit langweilig.

214) Graf Zahl © schrieb am 14.05.2003 um 10:55:14 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: dann wird justus jetzt durch einen unfall erstmal an den rollstuhl gefesselt, bob verkracht sich mit seine eltern und zieht in eine satanisten wg in los angeles und peter wird doch schwul .... aber komisch, das gefiel den meisten auch nicht.

215) Sven schrieb am 14.05.2003 um 12:08:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Graf, was heißt denn hier "auch nicht"? Der Meisterdieb gefällt den meisten Leuten (mit den "meisten" meine ich über fünfzig Prozent der Leser)ganz gut, wenn ich das hier richtig überblicke. Und ich glaube sogar, herauszulesen, daß ebenfalls den meisten Lesern das Spiel mit Justus' Charakter gefällt. Das wäre bei der Satanisten-WG wahrscheinlich nicht so. Also hinkt dein Vergleich.

216) Mr. Murphy © schrieb am 14.05.2003 um 16:20:14 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mir ist aufgefallen, dass auf der Santana-HP (eine andere ???-Fanseite) prozentual mehr Leute diese Geschichte nicht gut finden. Woran liegt das? Liegt das daran, dass dort eher "ältere Fans" sind? ( )

217) Hangman © schrieb am 14.05.2003 um 16:54:49 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Öhm, ich glaube auf der Santana-HP finden prozentual gesehen mehr Leute alle anderen Folgen auch nicht gut... By the way bin ich vom Meisterdieb auch nicht sooo begeistert, aber das hat rein gar nichts mit der Justus-Brittany-Connection zu tun, im Gegenteil, ohne diese wäre die Folge für mich sogar ausgesprochen nichtssagend.

218) Graf Zahl © schrieb am 14.05.2003 um 17:26:30 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ok, lassen wir die stansiten wg - aber für bob fiel mir sopnatn nichts anders ein. Um mal einen anderen vergelich zu bringen: wenn eine geschichte in der schule spielt, unterrichtsstunden in epischer breite geschildert werden und jutus schließlich überführt wird jahrelang bei klassenarbeiten geschummelt zu haben - und das dann besatndteil eines falls wäre - wäre das ebenso (steinigt mich ) blödsing. oder nehmen wir doch mal "peter wird schwul". das ist für mich genau dasselbe wie "justus ist der totelen gefühlsduselei erlegen" oder "bob umkreist die erde in einem space shuttle" selbst wenn justus so etwas passieren sollte (was ich für höchstunwahrscheinlich halte) es gehört zudem einfach nciht in die serie. Und wenn wir schon bei der gesamtbewertung sind: ich finde diese folge ja gar nicht schlcht. ich empfinde nur tiefstes bedauern, wenn ich daran denke, was aus dieser idee hätte werden können, wenn diese ganze jutus-brittany turtelei am bei eisessen, im kino am strand und sonstwo mit wirklich spannender handlung ersetzt worden wäre - wo man auch bei mehrmaligen hören/lesen gebannt zuhört. die idee die hinter dieser folge steckt hätte durchaus poetential gehabt und hätte andré marx soviel platz gehabt wie in "toteninsel" hätte sich diese sache auch nicht so störend ausgewirkt (damit meine ich natürlich nicht justus plötzliche charkteränderung).

219) eason © schrieb am 14.05.2003 um 17:30:47 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wie sollte denn die Geschichte ohne die Justus-Brittany-Beziehung funktionieren? Die ist doch der Clou des Ganzen.

220) Mr. Murphy © schrieb am 14.05.2003 um 18:35:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Diese Turtelei, am Strand und im Eiskaffee soll die Sache wohl glaubwürdiger machen. Ein Rätsel auch für mich: Was hätte Marx besser machen können? (Die Kardinalfrage ) Ohne Brit wäre die Story gar nicht gut gewesen.

Ein weiterer Exkurs als Beispiel: Mir hat "Poltergeist" gar nicht gefallen, wegen der Medaillongeschichte. Und: Hugenay kam am Schluß wie Trick 17 daher um die laaangweilige Geschichte interessant zu machen. Das hat mit "Erbe" in sofern was zu tun, das beide Geschichten strukturell ähnlich sind.

221) Graf Zahl © schrieb am 14.05.2003 um 19:20:13 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Eine Geschichte glaubwürdiger machen, indem man Passagen in den nichts passiert solch einen Raum einräumt ist defintiv nicht der richtige Weg, um eine Geschichte attraktiver zu machen. Die Rätsel, die Suche nach dem Brunne, der Verfolger, das Kloster und schließlich die Tatsache, daß Hungenay sein Finger im Spil hat, machen den guten Anteil der Folge aus. Hier hätte man die Entwicklung noch rätselhafter und spannender gesatlten könne, hätte manden Raum zur Verfügung gehabt, der für langweilige Justus-Bittany Dialoge draufging. Poltergeist ist tatsächlich eine sehr langweilige Folge - die Meisterdieb-Idee hat definitoiv mehr Potential - aber ohne Kitsch und Charakterveränderungen. Viele sagen ja, die Folge hätte etwas "KLassisches", und dies würde die Folge so reizvoll machen. Damit ist wohl nicht Brittany gemeint sondern die Rätsellastigkeit und die früher sehr beliebten Gemäldediebstähle.

222) eason © schrieb am 14.05.2003 um 19:55:06 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Brittany nimmt deshalb einen so großen Platz ein, weil sienicht nur in Hugenays Plan und damit auch in Marx' Buch eine zentrale Rolle spielt sondern zu der Zeit auch für Justus eigentlich Priorität hat. Für die Story ist das nun mal sehr wichtig. Hätte man den verliebten Zustand Justus' nicht so deutlich dargestellt und nur mal mehr oder weniger nebenbei erwähnt, dass es da übrigens dieses Mädchen gibt usw. - wer hätte verstehen können, warum Justus' am Ende nicht die Polizei ruft? Das ist für den Verlauf der Geschichte schon sehr wichtig. Eigentlich hätte ich auch lieber mehr Gerätsel gehabt, aber was wäre dann gewesen? Justus hätte die Bilder der Polizei übergeben oder wie? Du sagst ja selbst, Gräfin, dass die Tatsache, dass Hugenay seine Finger im Spiel hat, mit zum guten Teil der Geschichte gehört. Nun, Brittany ist sein Werkzeug (und sie macht ihre Sache verdammt gut). Ohne sie bliebe auch von Hugenay nicht sehr viel.

223) Graf Zahl © schrieb am 14.05.2003 um 20:42:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nicht Hugenay macht eine Folge zur Guten Folge, das zeigt Poltergeist sehr deutlich. Der Reiz Hugenay liegt darin, daß er ein charismatischer Charakter ist, wie es ihn in den neuen Folgen so gut wie gar nciht mehr gibt. Wenn dieser ganze Brittany-Strang gestrichen würde und stattdessen mit rätselhaftem, spannendem aufgefüllt worden wäre, wäre die Folge sehr viel besser ausgefallen - auch ohne Hugenay. Mal abgesehen von der peinlichen Charakteränderung hätte ich, gemessen an der Gesamtlänge des Buches, weniger Seiten mit langweiligem gesülze füllendes Werkzeug sehr viel lieber gesehen. - Mal ganz abgesehen davon, daß beim Stichwort "Operation" der weitere Verlauf der geschichte sehr vorhersehgar war.

224) Imzadi47 © schrieb am 14.05.2003 um 21:10:53 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also ich verstehe euch nicht. Einerseits wird ständig bemängelt, dass die Charaktere verflachen und zweidimensional geworden sind, aber wenn dann mal ein ganz neuer - für die Person eben aufgrund der Umstände sehr glaubwürdiger - Charakterzug hinzukommt, dann ist es auch nicht richtig. Ich habe die Folge sehr genossen, nicht nur weil die Dialoge lustig sind UND Hugenay Justus wieder schlägt UND Rätsel vorkommen, sondern auch weil Justus wirklich mal vollkommen neben sich steht und eine ganz andere Seit von sich zeigt. Das heißt doch nicht, dass er jetzt in jeder Folge irgendwelchen Mädels hinterherläuft, DAS wäre wirklich unglaubwürdig. Aber für mich - als bekennenden Kopfmenschen (was ist das eigentlich für ein Wort?) - liegt der Reiz der Folge eben darin, dass der sonst so selbstsichere Justus trotz seiner Intelligenz auf so eine Täuschung reinfällt und am Ende eben auch nur ein unsicherer Teenager ist. Daran wird sein Ego noch einige Zeit zu knabbern haben, und genau das passt doch zu ihm. Ohne solche neuen Entwicklungen würde sich die Serie auf jeden Fall in absehbarer Zeit totlaufen, das Grundmuster wurde doch schon in allen erdenklichen Variationen mehr als einmal durchgespielt. Ich beneide die Autoren nicht um ihren Job.

225) Graf Zahl © schrieb am 14.05.2003 um 21:48:30 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ich halte diese entwicklung für absolut unglaubwürdig. selbstverständlich kann diese diskussion ewig so weitergehen. letztendlich ist es aber wohl so, daß unterschiedliche anspüche an eine folge bestehen. die einen möchten richtige detektivarbeit und rätselhafte vorkommnisse, die anderen alle facetten des menschlichen gefühlsleben, identifikatiosnmöglichkeiten, subtile charkterstudien oder was auch immer. mir jedenfalls gefällt diese ganze geschichte aus (sicher schon mehrfach ) genannten gründen nicht und ich hoffe, daß die folgen in zukunft etwas mehr spannung enthalten als solche entwicklungen, die für ein so kurzes buch einfach zu viel platz in anspruch nehmen.

226) Jim © schrieb am 14.05.2003 um 21:53:12 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Izmadi: Gerade darüber, ob das ein GLAUBWÜRDIGER Charakterzug ist, streiten wir doch hier! Ich bin mit der Ex-Gräfin einer Meinung, dass das definitiv nicht der Fall ist und halte diese Folge daher für einen peinlichen Tiefpunkt der Serie; weit schlimmer als der so häufig inkriminierte "Todesflug", der mir persönlich gut gefällt.

227) eason © schrieb am 14.05.2003 um 23:19:49 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich glaube, die meisten von uns möchten richtige Detektivarbeit und rätselhafte Vorkommnisse. Aber einige stören eben "subtile Charakterstudien" nicht in dem Maße wie andere. Manche wollen sogar Spache-Shuttle-Flüge .

228) Jim © schrieb am 15.05.2003 um 00:38:06 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich mag subtile Charakterstudien, auch in ???-Folgen. Bestes Beispiel: Dr. Franklin in Stimmen aus dem Nichts und ihre Beziehung zu Bob. Was ich ablehne, ist Kitsch auf Courts-Mahler-Niveau und selbstherrliche Charakterbrüche von Autoren, die von den Fans bedauerlicherweise Heiligenstatus zugesprochen bekommen und deshalb Narrenfreiheit haben. Lieber ein Space-Shuttle als ein hirnloser Justus.

229) sAuron schrieb am 15.05.2003 um 00:54:15 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Imzadi47, du stimmst da voll mit mir überein. Ohne kleine Überraschungen (etwa in Toteninsel: Skinny ist erst nett, dann doch hinterhältig, aber irgendwie nicht mehr so klar contra die drei ???) wäre diese Serie bald tot. Oder es würden jedes Jahr 10 Folgen ohne Pfiff rauskommen - dann hieße sie TKKG. Habt ihr euch da mal die 100 -Folgen angehört? "Coole Kids und Killerpflanzen" ?? Als ich das gehört habe, wollte ich mal wieder was Realistisches hören und legte "Hexenhandy" ein *schreilach*

230) Graf Zahl © schrieb am 15.05.2003 um 06:28:33 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Man kann die Skninny Geschichte nicht mit der Justus Geschcihte vergleichen. Da stören schon mehr solche Skinny-Auftritte wie in "Feuerturm". Und wie man speziell von "Erbe des Meisterdieb" Pfiff zusprechen lkann ist mir ehrloich gesagt ein Rätsel. Niemand fordert platte, eindimensionale Charaktere - aber 180-Wendungen wirken unglaubwürdig und niemand kann behaupten das an dier Justus-Geschichte die Qualität der Serie hängt. Da dieses in der Form nur in diesem Buch vorkam sind die Argumente nicht nachvollziehbar. Nebenbei: ich kenne ale TKKG-Flgen und das Problem der höheren Folgen liegt nicht in der sicherlich dort auch so gewollten darstellung der Charaktere - aber dies hier näher auszuführen wäre wohl etwas deplaziert.

231) eason © schrieb am 15.05.2003 um 09:37:20 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Keine Ahnung, wer oder was Court Mahler ist (Ist das eine Bildungslücke, die sich zu schließen lohnt? Scheint fast nicht so.) Ich habe doch lieber einen Justus, der seinen Kopf verliert (in meinen Augen glaubwürdig, wenn auch nicht unbedingt wahrscheinlich) als Bob, der mal eben ein Space-Shuttle fliegt (nicht nur in meinen Augen höchst unglaubwürdig). Allerdings weiß ich nicht, ob die Serie ohne solche Dinge bald tot wäre, ich glaub's aber eigentlich nicht. Ich glaube aber auch nicht, dass sie ihr groß schaden (und wenn doch, dann sind es eher Dinge à la Todesflug die mit dem Charakter _der Serie_ nicht vereinbar sind - meine bescheidene Meinung). Und obwohl Marx durchaus mein dt. Lieblingsautor ist, verwehre ich mich dagegen, dass er bei mir Heiligenstatus genießt. Nur weil ich die Meisterdieb-Brittany-Geschichte nicht so schlimm finde? Na ja... (Bin ich ein Nevis-Hasser, weil ich Todesflug Käse finde? Da hab ich anderes gehört.) Ohne eine durchaus interessante Diskussion abwürgen zu wollen - hat außer mir noch jemand das Gefühl, dass wir uns im Kreis drehen?

232) Sax Sandler © schrieb am 16.05.2003 um 11:45:48 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Da ich in meinem Community Eintrag ja den Erbe des Meisterdiebs als meine momentane Lieblingsfolge angebe, muß ich natürlich auch mal meinen Senf dazu geben. Also ich finde das "Erbe des Meisterdiebs" absolut super und überhaupt nicht als einen "Ausrutscher". Und zwar gerade deshalb, weil Justus mal ein wenig anders ist und nicht wie in den 102 vorigen Folgen alles total logisch durchdenkt und dann entsprechend vorgeht, sondern einfach mal nach Gefühl handelt. Basta !!

233) Mike Hall © schrieb am 16.05.2003 um 11:56:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde die Folge auch nicht schlecht. Im Gegenteil, ich finde sie sogar ganz gut!

234) Mr. Burroughs © schrieb am 16.05.2003 um 13:08:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich mag die FOlge auch, aber nichtsdestotrotz find ich die Darstellung von Justus nicht gut...Das muss doch nicht immer gleich gesetzt werden. Es gibt ja auch FOlgen, die durchaus gute Teile haben, aber insgesamt echt sch**** sind...

235) Sven schrieb am 23.05.2003 um 12:49:26 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich habe heute ein Marcel-Proust-Zitat entdeckt, das ich gern zum besten geben möchte: "Nichtverliebte Menschen können nicht verstehen, wieso ein intelligenter Mann wegen einer ganz gewöhnlichen Frau leiden kann. Das ist, als ob man überrascht ist, dass jemand der Cholera zum Opfer fällt wegen einer so unbedeutenden Kreatur wie es der 'comma bazillus' ist."

236) Stormrider © schrieb am 23.05.2003 um 13:37:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich frage mich wirklich, wie die Geschichte weitergegangen wäre, wenn Justus nicht von Anfang an so durch den Wind gewesen wäre und sich gefragt hätte, woher Brittany wissen kann, daß er Detektiv ist, Bob und Peter auch dazugehören. Brittany fragt, ob Inspektor Cotta einen neuen Fall für Euch hat und dabei ist sie doch alleine mit Justus in der Zentrale.

237) Dr.Skok © schrieb am 23.05.2003 um 13:46:38 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: O.k., verlassen wir mal die Meinungsdiskussion und tauchen mal ins Detail ab. Meine Sympathie für den verliebten Just habe ich ja bereits ausführlich in Stein gemeißelt. SCHLÄÄÄÄCHT an dieser Folge finde ich hingegen das letzte Rätsel. Die drei finden nicht das Bild des Gartenhauses ohne Brunnen, es wird gezielt der Mönch danach gefragt. Hat Justus da morphogenetische Felder angezapft oder wie errät er das ganze einfach so ins Blaue hinein? Oder ist das die Macht der Liebe, die den Schlussfolgerungen des ersten Flügel verleiht? An dieser Stelle vermisse ich tatsächlich auch etwas mehr in den Vordergrund gestellte Rätsel, so ist das ganze doch eher ein Vehikel für nostalgisch Verklärte, keineswegs aber Anregung zum mitknobeln.

238) eason © schrieb am 23.05.2003 um 13:50:45 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Was sind denn morphogenetische Felder?!

239) Dr.Skok © schrieb am 23.05.2003 um 14:07:25 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @eason: Morphogenetische Felder gibt es nur in der Theorie der modernen Wissenschaft. Es fing alles damit an, daß man zwei durch Zaunanlagen getrennte Affenherden (-familien? -sippen?) beobachtete. Der einen Herde brachte man den Trick bei, mit Werkzeugen Nüsse zu knacken. Innerhalb weniger Stunden beherrschte die gesamte Herde diese Technik. So weit, so nachvollziehbar, doch entdeckten besagte Wissenschaftler einige Tage später, daß auch die ANDERE Affenherde die Technik wie aus heiterem Himmel beherrschte. Die Zaunanlagen wurden überprüft, eventuelle Schlupflöcher gesucht, doch nicht gefunden. Und was folgerten die Wissenschaftler daraus, werte Kollegen? Die Existenz sogenannter morphogenetischer Felder, also Magnet- oder Strahlungsfelder, in denen das Wissen, die Geadnken und die Erkenntnisse von Lebewesen Abdrücke hinterlassen und die von anderen Lebewesen "erfühlt" oder "angezapft" werden können. Auf den Meisterdieb angewandt bedeutet dies, daß der unbekannte Maler und die Mönche mit ihrem Wissen um das Gemälde diese Information gleichzeitig in diesen morphogenetischen Felder abgespeichert haben. So liesse sich der plötzliche Erkenntnisblitz Just`s erklären. Einfallsarmut des Autoren ist natürlich ein anderer, doch weniger poetischer Erklärungsansatz. Aber jetzt mal ohne Schei, diese morphogenetischen Felder waren vor 10-15 Jahren ein ganz großes Thema unter Populärwissenschaftlern.

240) Graf Zahl © schrieb am 23.05.2003 um 14:56:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Zu Sven (337): Meines Erachtens entbehrt dieser Vergleich jeglicher Logik. Oder sollte vielleicht im besonderen das männliche gehirn so konzipiert sein, sich in derartigen Fällen teilweise abzuschlaten. In diesem Fall: mein Beileid!
Zu341: Der gesamte Anteil "Jusuts und sei pseudo-authentisches Gefühlsleben" ist in dieser Folge falsch aufgehoben. Basta. *g*
Zu 344: Genau das sollte ich immer sagen (das mit dem Rätsel meinte ich natürlich). Die Prioritäten sind hier falsch gesetzt.

241) tigger © schrieb am 23.05.2003 um 16:28:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Dr.Skok und den morphogenetischen Feldern: Rein Interessehalber: war der Zaun durchsichtig?

242) Dr.Skok © schrieb am 23.05.2003 um 16:35:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @tigger: Du mußt das so vorstellen, daß das zwei durch mehrere Kilometer getrennte Gehege waren, die nicht in Sichtweite zueinander lagen.

243) sAuron schrieb am 24.05.2003 um 00:35:20 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Skok: Also, die evolutionstheroetische Biologie hat glaube ich damit nichts zu tun. Das einzige, was du dir denken darfst, ist der Zwischensatz: "Moment, bisher waren die Rätsel alle in Bildern versteckt oder beschäftigten sich mit Bildern." - "Was redest du da, Just?" - "Wart mal, nur so'ne Idee. Pater So'nSo, hat Dings jemals BILDER gemalt von Bereichen des Klosters?" --- Fertig ist der Gedankengang. Ist das schon zuviel verlangt?!

244) cameo schrieb am 11.06.2003 um 15:34:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ... ick sach et noch ma: Der "Meisterdieb" ist ein richtig geiles Hsp! Ja, m.E. das BESTE seit den Klassiker-Folgen! Schöne Story, gekonnter Musikeinsatz (fast slapstick-film-artig, als sich Justus für seine Perle zurechtmacht) und am Ende kein hohles Gelächter, sondern ein... Fragezeichen. Zugabe!

245) cameohitch © schrieb am 11.06.2003 um 17:25:39 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also mich erinnert der Musikeinsatz mehr an Harry Potter. Die Geschichte mit Brittany finde ich ziemlich dünn von wegen Teenie Schmonzette trifft Rosamunde Pilcher. Aktion Augenlicht für Brittany. Für fünf Mark oder etwas mehr sind Sie dabei? Nee, nee. So etwas möchte ich bei den ??? nicht. Ist doch ein alter Hut.

246) Julian schrieb am 13.06.2003 um 12:24:39 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Als ich die Folge gestern abend das erste Mal hörte, mußte ich gleich zweimal weinen, das ist mit bei einem Hörspiel noch nie passiert! Die 103 ist jetzt sogar meine Lieblingsfolge, noch vor der 76 und der 3, und die beiden waren bei mir SEHR lange an der Spitze!

247) Tigger © schrieb am 03.07.2003 um 10:05:11 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Sagt mal - der polizist im Museum hat wohl 'nen Stock verschluckt......

248) eason © schrieb am 30.07.2003 um 14:32:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich habe die Folge gestern mal wieder gehört und mir ist etwas aufgefallen, was ich nicht leiden kann. Ständig wird gesagt "mit dem wir in der Vergangenheit zu tun hatten" oder "die wir in der Vergangenheit gelöst haben", jedenfalls sinngemäß. Ja, wann denn sonst?! Etwa "mit dem wir in der Zukunft zu tun hatten"? Wohl kaum. Das Verb gibt die Zeit (Vergangenheit) schließlich schon an. Der Zusatz ist absolut unnötig und stört für mich den Sprachfluss. Ich möchte hier um Gottes Willen nicht in Mahner-Manie ausbrechen , aber es sind solche Kleinigkeiten und sprachlichen Ungenauigkeiten, die sich oft summieren, bei denen sich mir die Fußnägel hochrollen. Muss doch nicht sein, so was... Die Folge mag ich allerdings schon, nicht falsch verstehen jetzt!

249) Der Gruene Mahner © schrieb am 01.08.2003 um 20:31:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: It's Mahner-Time, Baby!
Gut an dieser Folge finde ich eigentlich nur den Gadanken, irgendwie Hugenay wieder auftauchen zu lassen und die Regieanweisung an Britteny, ihre Rolle glaubwürdig zu spielen.
Schlecht dagegen finde ich:
---daß sie zuviele Informationen über die frei Fragezeichen hat, als sie mit in den Wohnwagen kommt (Drei Detektive, neuer Fall von Polizei, Fälle gelöst...). Klar, daß hier eine Spur gelegt und der Hörer stutzig gemacht werden soll. Aber durch Justs rosarote Arglosigkeit sieht das ganze zunächst wie ein "normaler" Regiefehler aus.
---daß Just trotz seiner Erfahrungen mit Lys oder Rayne spielt, als habe er keinen Schimmer, wie man mit dem anderen Geschlecht umgeht (stottern, stutzen)
---daß ihn seine Freunde Peter und Bob immer noch trietzen, als sie vermuten, daß er etwas mit einem Mädchen hat.
---daß sowohl Bob als auch Peter in der ersten Hälfte mindestens zweimal overacten.
---daß Hugenay in seinen Briefen wie narkotisiert murmelt. Beim ersten Brief (das Vermächtnis) mag das ja aufgrund seines Ablebens und der weihevollen Athmo passen, aber spätestens beim zweiten Harrharr-ich -habe-Dich-verführt-Brief hätte er "normal" sprechen müssen, wie im Wecker etwa: mit Spitzen und scharfen Betonungen in der Stimme, die seinen Charakter unterstreichen. Er ist ja schließlich nicht der Mönch - und noch nicht tot.
---daß der Reporter so farblos spricht. Für einen Investigator spricht er zu neutral.
---daß der Inspektor, der die Drei??? nach dem Kunstraub verhört, ein Laiensprecher ist, der in Pathos ertrinkt. Und daß man ihn unpassende Sätze sagen läßt: >"Verhaften Sie diese Jungen, Inspektor!">"Irrtum! Ich lasse sie gehen!". Passt leider nicht ganz zusammen (außer man denkt in Phrasen). Zur Verdeutlichung: "Irrtum" passt zu "Sie müssen/werden die Jungen festnehmen, Herr Inspektor!".Auf "Verhaften Sie!" folgt normalerweise ein "Nein!..."
---daß in Mario's Eispalast so etwas wie 70er-Jahre-Deep-Purple-Mucke gespielt wird. ---daß Hugenays Plan zu dick aufgetragen ist. Warum sollte der "Gentleman-Dieb" eine so niederträchtige Fieselei anwenden, und den Ersten mit der schweren Krankheit einer "Freundin" weichkochen, um ihm zu Beweisen, daß er bestechlich ist... Angesichts einer ~17-Jährigen (?) Betrügerin(??) Brittany wohl mehr als unsportlich. Hilfsbereitschft ist doch keine Schwäche. Der hilflose Link, er würde den Betrug im Endeffekt für sich selbst begehen, deutet irgendwie darauf hin, daß ihm Brittany danach zu ewiger Dankbarkeit und Hingabe verpflichtet gewesen wäre. Für mich nicht gerade eine romantische Grundlage und kein guter Aufhänger.
---daß Justus die Telefon-/Email-Lawine definiert mit: "andere für uns arbeiten lassen"...auch sehr unromantisch!
---daß der Erzähler zu viel Erzählt. Z.B. die Klosterszene: Die ist richtig gut! Der Mönch spricht seinen Mönch sehr gut! Die Drei fragen sich durch: alles ganz gut. Dann kommt die Stelle, wo der Mönch zum Gebet muß, und der Erzähler erzählt uns, was wir dringend wissen müssen: Der Mönch geht zum Beten - dann kommt noch was über andere Mönche, die mit ihm gehen, über den Chorgesang - er macht eine Pause - der Chorgesang wird eingefadet - man hört eine Tür, Schritte, dann den Erzähler: die drei betreten und durchsuchen die Hütte - achwas? Der Mönch hat gesagt, daß er zum Beten geht und die Drei habe beschlossen gehabt, die Hütte zu durchsuchen! -
Und die Drei suchen eine Stunde lang - ergebnislos - wieder etwas über Glockengeläut, und daß der Mönch zurückkehrt...Mann kann suchen langweilig sein.
In den klassischen Hörspielen hätte man beim Abschied des Mönchs einfach eine fetzige Musik eingespielt (natürlich keine neue) und dann wieder in die Handlung eingeblendet, wenn Peter sagt: "Jetzt suchen wir schon eine Stunde und habe immer noch nichts gefunden! Nicht mal Zombifilme!" Und dann würde Bob einfach antworten: "Stimmt, Peter - gar nichts. Oh, da kommt Bruder Raphael zurück!". Der Erzähler zerstört die Suche in der Phantasie, weil er durch die Langeweile und Frustration in seiner Stimme schon das Ergebnis der Suche und auch die Stimmung wärend der Suche vorwegnimmt.
Zweites Beispiel dafür : Die Brunnenszene! Auch sehr schön inszeniert! Bis auf die Sprechereinwürfe: "Der Boden gab nach. Mitsamt dem Grund des Brunnens rasten die Drei??? und Bruder R. wie auf einem außer Kontrolle geratenen Fahrstul schreiend in die Tiefe - bis der freie Fall(!) abrupt stoppte." Ja, laut Justus nach "höchstens 2,5 Metern". Für den kleinen Plums wäre keiner Beschreibung der Länge und vor allem keine Schreie(reichen für 10 Meter) nötig gewesen. Außerdem ist die Musik, die dazu gespielt wird ein entspannendes Thai-Chi-Gedudel. Sehr spannend und phantasieanregend.
---daß Bob mehrmals die Nase hochzieht im Angesicht des Mönches... tststs
---daß der Glatzkopf sich als "von Beruf nunja Kunstdieb" vorstellt. Das machen die Gauner so.
---daß Justus "Ja, Brittany...so ist es recht. Brat ihm von hinten eins über!" so wenig impulsiv von sich gibt und danach meint, tätsächlich über ihren Schlag erstaunt sein zu müssen.
---daß der Reporter Graham sogar am Ende, wo er seinen großen Auftritt hat, immer noch farblos spricht.
---daß Justus reagiert mit Sätzen wie: "Verschwinden Sie!" Nachdem er doch erkennen kann, daß der Reporter alles weiß. Der Plan, die Bilder heimlich zu verkaufen wird doch durch die Recherchen von Graham unmöglich.

Ein paar Macken zu viel, die alle hätten vermieden werden können. Schade, denn die Ideen für sich sind super (bis auf die Grundidee). Ein paarmal ist die Musik ganz annaehmbar, an mehreren Stellen nicht nachvollziebar eingesetzt. So long...

250) Mattes © schrieb am 02.08.2003 um 14:34:40 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mahner, wen interessieren den deine gesuchten Erbsen? Das Bob die Nase hochzieht? Das der Fall im Fahrstuhl für 10 Meter ausreicht? Keinen. DEdM ist eine geniale Folge und wenn ich anmahmen würde, das man "Der Gruene Mahner" eher "Der grüne Mahner" schreiben würde, interessiert das hier auch keinen. Vielleicht solltest du mal mehr auf eine kritisch betrachtete, aber kurze und aussagekräftige Zusammenfassung Wert legen, als auf eine seitenlange, uninteressante Auseinanderdefinierung sämtlicher eingesetzter Sprachsequenzen.

251) Jim © schrieb am 02.08.2003 um 14:56:15 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: DEdM ist eine hundsmiserable Folge, allerdings aus keinem der Gründe, die der Mahner genannt hat!

252) Graf Zahl © schrieb am 02.08.2003 um 15:10:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nun ja, über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten (dennoch ist diese Folge aufgrund einiger schwächen trotz Potential nur Mittelmäßig - und das dämliche "Basta" spare ich mir jetzt ), dennoch halte ich es für sehr begrüßenswert, daß der Mahner seine Einträge übersichtlicher gestaltet, was zumindest das Heraurauspicken einzelner Punkte zwecks Lesen ermöglicht. Allerdings wäre die Darstellung etwas kompakter der Lektüre des GANZEN Eintrags tatsächlich sehr förderlich.

253) speckbrot © schrieb am 02.08.2003 um 15:23:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also ich finde die Auflistungen der Hörspielfehler des Mahners immer wieder interessant und vor allen sehr amüsant. Ich selber hätte keine Lust nach den ganzen Fehlern zu suchen, finde es aber gut das es jemand anders macht. Man sollte den Machern der Serie jeden Fehler unter die Nase reiben, vor allen da sie anscheinend in letzter Zeit die Hörspiele nur noch lieblos zusammenkloppen. Mahner mach weiter!

254) Imzadi47 © schrieb am 02.08.2003 um 15:58:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Jetzt muss ich hier doch noch mal meine Lieblingsfolge verteidigen. Ja Mahner, das mit dem freien Fall ist mir auch aufgefallen, und der dämliche Kommissar bringt mich jedesmal wieder zum Lachen, aber Mattes hat recht: darum geht es nicht! Von solchen Kleinigkeiten lass ich mir doch nicht eine tolle Story kaputtmachen. Man kann jede Folge derart zerpflücken (und das mit großem Spaß, ich gebs zu), aber auf diese Weise kommt man nie zu einem wirklichen Urteil über eine Folge. Wichtig finde ich das Gesamtbild: spricht mich diese Folge an? Finde ich sie glaubwürdig? (rein rhetorische Frage in diesem Zusammenhang!!! ) Macht sie mir Spaß? Höre ich sie gerne? JA, verdammt! Und da kann der Kommissar-Sprecher noch so schlecht und das "freier-Fall-Geschrei" noch so übertrieben sein, ich finde diese Folge einfach genial!

255) eason © schrieb am 02.08.2003 um 18:29:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich muss Imzadi 100% zustimmen. Zwar ist DEdM nicht meine Lieblingsfolge, aber sie hat völlig Recht damit, dass man mit dem Aufzählen von einzelnen Fehlerpunkte oder meinetwegen auch Stärken bei einer Beurteilung nicht unbedingt weiterkommt. Eine Folge kann viele inhaltliche, logische sprechertechnische Fehler haben, aber einem trotzdem ganz toll gefallen. Oder auch umgekehrt. Auch ich rolle ganz automatisch mit den Augen, wenn ich den Kommissar höre, und die Freie-Fall-Geschichte - klar, das passt nicht. Aber: Ich finde die Idee klasse, ich finde die Atmosphäre gut, mir gefallen die auftretenden Personen. Ergo: Ich höre die Kassette gerne. Mit dem Auseinanderpflücken, wie es der Mahner betreibt, kann man fast jede Folge schlecht reden. Auch wenn's vielleicht Spaß macht.

256) Graf Zahl © schrieb am 02.08.2003 um 18:55:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das würde aber die gesamte Folgendiskussion ad absurdum führen, weil dann jeder schreiben könnte "Ich finde die Folge gut, weil ich sie gern höre." Etwas mehr Substanz ist da schon wünschenswert. Im übrigen kann so eine Auseinanderpflückung sicher auch dem Schönreden einer Folge dienen, ja nach Grundstimmung (also ob man die Folge gern hört, die Personen gefallen etc.) sucht man sich dann wohl aus, ob man eine Folge schön- oder schlechtreden will. Und außerdem hat der Mahner ja ein Mission. Auch wenn die angesichts der Länge seiner Einträge den meisten wohl im Verborgenen bleiben wird. Daß ich diese Folge nicht sonderlich mag, ist zwar auf kaum einen der vom Mahner genannten Aspekte zurückzuführen. Nebenbei: Eispalast klingt für mich nach klirrender Kälte und Eisskulpturen oder gar Gebäuden. Gibt es so eine Art "Eispalast" nicht sogar in Skandinavien?

257) eason © schrieb am 02.08.2003 um 19:55:03 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Graf, meinst du das Ice Hotel? Ich kenne diverse Eisdielen, die Eispalast heißen.
Ich will bzw. wollte auch nicht sagen, dass das Mögen einer Folge nicht begründet werden kann oder sollte. Ich meine nur, dass selbst wenn ich allen Punkten, die der Mahner aufgelistet hat, zustimmen könnte (was ich nicht weiß, da ich mittendrin zu lesen aufgehört habe), das noch nicht unbedingt was darüber sagen würde, ob ich die Folge mag oder nicht. Den gestohlenen Preis finde ich "objektiv" (*lol*) auch schlecht, aber ich höre ihn total gern.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. That's about it.

258) Mike Hall © schrieb am 02.08.2003 um 22:06:41 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Es ist doch imer wieder lustig zuzusehen, welch eine Diskussion nach einem Eintrag des Mahners immer läuft! Hm... über welche Folge haben wir noch nicht diskutiert? Nimm mal einen Klassiker, würde mich interessieren! Jetzt möchte ich aber auch mla was zu dieser Folge und so weiter sagen. Es ist durchaus richtig, man kann JEDE Folge derart zerplücken, nur ist es dann nur die Frage wieviele Hunderte Kleinigkeiten mehr oder weniger, das spielt aber bei solchen Zahlen keine Rolle. Zerpflück doch einfach mal den Karpatenhund oder den Super-Papgei, (die Folgen, über die ahrscheinlihc keiner etwas zu meckern hat). Da findet man sicher genug! Diese Folge aber gehört für mich zu den besten der neuen Ära, obwohl die "Liebesgeschichte" doch nicht so ganz passt, aber ich vermute mal, Andrè Marx wollte das einfach mal ausprobieren. Insgesamt ist die Folge spannend, rätselhaft, logisch, und bis auf weniges Klassikerhaft, also gut gelungen!

259) pepe © schrieb am 03.08.2003 um 15:26:11 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ich hab an der Folge mehr das ich gut finde, als das was schlecht ist.Ich mein, das Töne mal falsch eingesetzt werden oder, das die Musik nicht passt ist ja nicht nur bei dieser Folge so,des halb muss man das wirklich nicht so klitzeklein auflisten wie mahner das getan hat.Aber wenn ihm danach ist,...bitte!..und die Story ist mal was anderes.Das Hugenay wieder auftaucht finde ich sehr gut! Mehr da von!

260) Juli vom ??? schrieb am 17.08.2003 um 14:15:05 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Eine Person nervt!Wisst ihr wen ich meine???

261) Der Gruene Mahner © schrieb am 17.08.2003 um 15:28:41 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Juli: Äh, Hugenay? Oder - Nein! Ähmmm - der Reporter - oder...
Hach, ich komm einfach nicht drauf wer alles nervt.

262) Alphawolf schrieb am 05.10.2003 um 20:00:03 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also ich kann nur sagen, dass ich die Story mehr als genial finde, André Marx schafft es immer wieder aufs neue, mich zu überraschen.

263) Juli vom ??? schrieb am 28.12.2003 um 11:13:06 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Die Person die mich nervt ist diese kleine kindische Heulsuße Brittany!Diese frägt ihn ja am Anfang der Folge ob er Hitchcock nicht mag.Von dem hört man auch nichts mehr,meine ich!Wenn Justus ein angeber gewesen wäre hätte er vielleicht geantwortet:,,Doch,klar mag ich Hitchcock!Als er noch lebte,kannte ich ihn!"

264) RockyBitch schrieb am 11.01.2004 um 18:18:11 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wow Justus wird erwachsen...Sehr gute Folge...Spannend und logisch.Wundert mich nich dass ich hier grad les dass sie von Herrn Marx is.Er is grad auf dem besten weg mein Lieblingsauthor zu werden.

265) Shota © schrieb am 15.01.2004 um 21:25:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: So, ich hab mich jetzt mal durch alle Einträge gearbeitet und wollte auch noch meinen Senf dazugeben: Zum Punkt verliebte Trottel bzw. Kopfmenschen als verliebte Trttel fällt mir ein Freund ein, auch ein absoluter Kopfmensch der sich, als er das erste Mal verliebt war, abslut genauso albern verhielt wie Justus, nur ist mir diese Parallele erst beim Lesen des Forums aufgefallen, ergo finde ich,dassJustus Verhalten zwar extrem, aber nicht unrealistisch ist. Zweitens fand ich an der langen Diskussion auch den Punkt interessant, in welchem es um den Punkt ging, ob Justus sich so verändern darf oder nicht. Lustigerweise schreiben viele etwas darüber, dass sein Verhalten die Kontinuität der Figur störe oder nicht stringent sei oder was auch immer. Niemand (vielleicht hab ich es auch überlesen) gab aber zu, dass Justus gerade in den "Klassikern" ein stereotyper, eindimensionaler, flacher Charakter ist (ich mag ihn trotzdem), vor allem im amerikanischen Original, da hat die deutsche Übertragung, und ich sage bewußt nicht Übersetzung einiges geändert. Auch Peter ist dort der absolute Döskopp und Bob der temporär behinderte ruhige Bücherwurm. Naja, was ich eigentlich sagen wollte war: Freut euch doch einfach, dass die Jungs mal nicht so eindimensional sind. Wird doch sonst bei jedem Buch oder Film kritisiert, wenn die Charaktere zu eindimensional sind. Und zum Schluß noch eines, wäre es nicht mal eine gute Idee (oder gab es die hier schon) mal wirklich nachzuvollziehen, wie oft die drei zum Beispiel Hausfriedensbruch beghen. Ist doch auch strafbar oder? Ich würde es nicht mögen, wenn die drei plötzlich in meinem Wohnzimmer stünden, außer vielleicht, Bob wäre alleine...

266) Mecki © schrieb am 13.04.2004 um 21:18:57 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Eine Spitzenleistung von ANdré Marx ! Sowohl Buch als auch Hörspiel waren klasse ! Marx hat mal wieder einen Scheintoten ins Spiel gebracht, aber wieder mal war es eine klasse Idee von Hugenay, Justus weich zu kriegen. Die Idee mit den leicht veränderten Namen der Gemälde gibt der Geschichte auch den Charakter der Rätsel-Klassiker-Folgen. Brittany schien zwar anfangs sehr sympathisch und bemitleidenswert zu sein, entpuppte sich aber leider als gute Schauspielerin und Komplizin von Scheintot-Hugenay. Ich habe mich gefragt, was aus Lyz geworden ist. Die würde viel eher zu Justus passen ! Auf jeden Fall ist das eine der besten Neu-Folgen !

267) Meisterdieb © schrieb am 22.04.2004 um 16:11:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich find die Folge ganz nett. Ich mag alle Folgen mit Hugenay, aber ich finde es ein bisschen albern, dass immer, wenn bei den drei ??? Figuren sterben, diese dann immer doch nicht tot sind, als könne man das den lieben Kindern nicht zumuten (siehe Morton). Ich finde es ebenfalls gut, dass es mal wieder ein Rätsel gibt, und dazu noch ein gutes. Nur wird mir Hugenay hier ein bisschen zu böse dargestellt , aber ich denk mal, das ist Ansichtssache. Als Endnote würde ich dieser Folge eine 2 geben. Eine sehr positive Ausnahme bei Marx Geschichten.

268) Hojotoho © schrieb am 09.05.2004 um 00:42:53 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Aus gegebenem anlass:
Hui hui, zu dieser ellenlangen diskussion waere einiges zu sagen, doch das wuerde den rahmen sprengen, deshalb nur das wichtigste in kuerze: Mit aufmerksamkeit habe ich die stellungnahmen romanze zwischen J und B gelesen. Zu dieser diskussion waere dreierlei zu sagen: 1. Zweifellos handelt es sich um eine „lovestory“ (Jonny, #92); wo sie aber „intelligent“ ist, wuerde mich interessieren. 2. Die diskussion orientiert sich fuer meinen geschmack zu sehr daran, wie irgendjemand „im richtigen leben“ auf so eine situation reagieren wuerde. Seien wir ehrlich: diese situation hat mit dem „richtigen leben“ nichts zu tun. 3. Es scheint fuer einige dadurch eine erhoehte komplexitaet der figur Justus Jonas zu erreichen zu sein, dass sie sich verliebt. Damit komme ich wieder bei 1. an: Eine „intelligent lovestory“ wuerde der figur vielleicht in der tat etwas hinzufuegen. Doch die reine tatsache, dass eine liebesgeschichte vorkommt, macht doch weder geschichte noch figur komplex. Im gegenteil, dieses ruehrstueck hat eben nicht mehr als soap-opera niveau, da ist den zahlreichen eintraegen der Graefin oder auch der schoenen zusammenfassung der eisdielenszene durch den Fehlerteufel (#156) nichts hinzuzufuegen! Eine (behauptete) realitaetsnaehe aendert daran ja nichts. Auch die realitaet kann ein unertraeglicher schmachtfetzen und zutiefst banal sein (und ist es meistens auch).
Ach ja, ein weiteres argument war: die serie braucht abwechslung. Dem ist grundsaetzlich zwar zuzustimmen, niemand will immer die gleichen geschichten hoeren. Aber abwechslung nur um der abwechslung willen – das kann es doch nun auch nicht sein. Ich muss doch auch an diese unterschiedlichen geschichten noch minimale ansprueche stellen. Suelzszenen, wie die in der eisdiele, stellen eben, gemessen an 100.000 kitschigen liebesromanen und fernsehserien, gerade KEINE abwechslung dar. Abwechslung bei den ??? sollte nicht dadurch erreicht werden, dass die serie sich an den vorabend-mainstream angleicht. Denn damit wird sie eben platter und nicht komplexer oder facettenreicher. Und ja, Justus ist hier einmal anders, aber dadurch dass er anders ist als sonst, ist er ploetzlich wie 100.000 ununterscheidbarer serienhelden, bei denen verliebtsein immer nach schema f verlaeuft und also auf jeden fall etwas mit selbstaufgabe und irrationalem handeln zu tu hat. Das ist aber nun wirklich keineswegs eine originelle perspektive auf das thema „verliebtsein“.
Leider ist es aber nicht von der hand zu weisen: die geschichte funktioniert massgeblich ueber diese verliebtheitsachse (s. eason, #219). D.h., um diese folge besser zu machen, muesste man sie ganz anders aufbauen. Die idee mit dem testament Hugenays und die suche nach den bildern ist eine ganz solide und kurzweilige angelegenheit. Das raetsel ist huebsch und auch das Justus am ende darauf kommt, es muesse ein bild von dem vorratshaus geben, ist doch nicht so abwegig, eingedenk der tatsache, dass jeder hinweis des raetsels bis dahin etwas mit einem bild zu tun hatte (man braucht also keine „morphogenetischen felder“, um das zu erklaeren, dennoch fand ich diesen exkurs sehr interessant, danke dafuer, Dr. Skok :-)).
Alles in allem eine der besten folgen ueber 100, insgesamt schon noch im mittelfeld der serie anzusiedeln; bis zur eisdielenszene bin ich sowieso schon meist eingeschlafen ;-).

269) Hojotoho © schrieb am 09.05.2004 um 00:47:15 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Es heisst natuerlich: stellungnahemn ZUR romanze zwischen usw. Warum beherzieg ich meine eigenen vorgaben nicht?

270) Jonny schrieb am 10.05.2004 um 09:33:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: I will answer what I meant with an intelligent lovestory. I see too many lovestories on TV that is stupid and silly. People just fall in love, are unfaithful and fall in love again. And they don´t reflect. In this book Marx put Justus in a difficult emotional situation. That is combined with a very exciting story. The combination of a moral dilemma and the plot makes the lovestory intelligent. That is my minority opinion. If the bookseries is going to develop, I think “Crimebusters” was a very bad way to walk. But to show new sides of the characters can´t be wrong. To be honest – almost every “new” story is a variant of old stories (treasurehunting, riddles, strange houses, false ghosts and so on). (Das Auge des Drachen was a splendid exception). Das Erbe was a good try to renew the bookseries.

271) Hojotoho © schrieb am 10.05.2004 um 15:21:26 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Jonny, zunächst mal danke für die fixe Antwort! Ich habe übrigens nicht den Eindruck, dass deine Meinung eine "minority opinion" darstellt, die Stellungnahmen zur Liebesgeschichte zwischen Justus und Brittany sind ja nicht einhellig negativ, sondern eher ausgeglichen. :-)
Es kann natürlich sein, dass man im Fernsehen inzwischen noch schmalzigere Rührstücke präsentiert bekommt. Ich muss gestehen, dass ich nicht fernsehe und also diesbezüglich nicht wirklich viele Vergleichsmöglichkeiten habe ;-).
Ob mir die Kombination eines "moral dilemma" mit einem zugegebenermaßen nicht unspannenden Plot genügt, um die Liebesgeschichte selbst intelligent dargestellt zu finden, weiß ich nicht. Du als Buchleser kannst außerdem sicherlich eher beantworten, ob der Reflexion von Justus Entscheidung dort mehr Raum gegeben wird als im Hörspiel. Hier hatte ich nicht den Eindruck, dass diese Abwägung besonders reflektiert vonstatten ging. Es stellt sich für mich also die Frage, ob überhaupt ein moralischer Zwiespalt dargestellt wurde. Für die Hörspielversion würde ich das eindeutig verneinen, denn zwei Erzählersätze während der Eisdielenszene scheinen mir für eine solche Aussage nicht auszureichen.
Abgesehen davon ist auch zu überlegen, ob es wirklich eine glückliche Entwicklung ist, den Fall zugunsten von Charakterstudien der Hauptfiguren so weit abzuschmelzen (das war hier ja auch lange Thema). Ich bin da prinzipiell etwas unentschlossen, würde aber eher sagen: die interessanten Charakterstudien sind im Krimi besser beim einzelnen Fall aufgehoben, also bei den einmalig auftretenden Figuren. Das wiederkehrende Personal von Krimiserien kann auch mal Gegenstand solcher Betrachtungen sein, aber, wenn es nach mir geht, seltener als bei Marx. Denn hierunter leidet der Wiedererkennungseffekt, der für Serien nun einmal eine nicht unwichtige Rolle spielt.

272) Sven schrieb am 10.05.2004 um 16:28:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gerade bei Spiegel online gefunden: Großer Name, großer Preis: Picassos frühes Gemälde "Junge mit Pfeife" erzielte in New York den Rekordpreis von gut 104 Millionen Dollar und steigt damit an die Spitze der zehn wertvollsten Gemälde der Welt. Na, war es nicht vielleicht doch "Jungemittaubenei"?

273) Tantchen © schrieb am 10.05.2004 um 18:52:06 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Es sind ja keine neuen Charaktereigenschaften, sondern Justus ist einfach verliebt. Auch die Drei ??? werden (ganz langsam) älter!! Und das man mal neue Charaktereigenschaften einbringt ist doch nichts schlimmes. Es können hier sicher auch einige bestätigen, dass man gedacht hat, einen Menschen nach Jahren der Freundschaft zu kennen, und dann feststellen musste, dass das (in welchen Situationen auch immer) doch nicht der Fall war. Just ist durch die Liebe zu Brittany halt ein "wenig" Kopflos. Soll auch "normalen" Menschen schon so gegangen sein. Es Grüßt..Tantchen

274) Sven schrieb am 17.05.2004 um 23:22:35 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das Hörspiel beginnt interessant, mit dem Auftauchen von Brittany und der überraschenden Nachricht vom Tode Victor Hugenays. Und dann taucht natürlich auch noch das vermeintliche Testament des Meisterdiebs auf, mit einem mysteriösen Rätsel für die drei ???. Justus vernachlässigt jedoch die Detektivarbeit, weil er lieber mit Brittany ausgeht. Ebenfalls verwunderlich: Der ansonsten so pflichtbewusste und sehr korrekt arbeitende Detektiv lässt sich sogar zu illegalen Methoden hinreißen, als er von Brittanys angeblicher Krankheit erfährt. Die Lösung des Falles wirkt durchdacht und nicht an den Haaren herbeigezogen. Auch wenn leicht durchschaubar ist, dass Brittany ein falsches Spiel treibt, bleibt der Fall bis zum Schluss spannend. Justus kann einem wirklich leid tun: Am Ende wird er von Reporter Wilbur gnadenlos vorgeführt und muss erkennen, dass seine "Freundin", in die er sich ernsthaft verliebt hatte, ihn von Anfang an belogen und mit Hugenay - der natürlich nicht tot ist - zusammengearbeitet hat. Hier wird deutlich, dass auch Justus Jonas seine Schwachstellen hat. Die Sprecherleistungen der drei ??? fallen positiv auf (exemplarisch sei hier nur das "jungemittaubenei" hingewisen), auch die anderen Charaktere werden von den jeweiligen Sprechern recht gut umgesetzt. Insgesamt eine gute Folge. Note: gut (2 )

275) Anastasia Blue schrieb am 22.05.2004 um 01:50:51 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wer sich beim Einschlafen schon immer mal Gedanken machen wollte über die Funktionen des eigenen Organismus, ist mit dieser Folge bestens beraten. Egal, ob man sonst schnell, oder erst nach dem " Klick " einschläft - nach den Monologen von Hugenay ist es nahezu unmöglich, in schöne Träume zu gleiten. Das nämlich verhindern die Speichelbläschen, die man über die ganze Dauer platzen hört. Man liegt also im Bett und versucht, durch eigenes Schlucken und Mund abwischen das Speichelproblem von Albert Giro auszugleichen. Und da fängt das Dilemma an : Hat man sich einmal auf das eigene Schlucken konzentriert, setzt dieser Reflex seltsamerweise alle 10 Sekunden ein. Die Angst, an der eigenen Spucke zu ersticken, hält einen dann leider die nächste Zeit erstmal wach.

276) marco schrieb am 23.05.2004 um 20:02:35 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde dass alle stimmen in der Geschichte sehr sympatisch klingen.Am besten die von dem totgeglaubten Hugenay im Brief.Erstaunlich ist das Justus in der Geschichte so lang mit seiner Freundin Brittany in Verbindung gebracht geworden ist. Dass Brittany so oft lügte müsste doch dem ersten Detektive stuzig gemacht haben. Doch das Hugenay doch nicht tot ist,und das Brittany ein falsches Spiel mit justus treibt ist doch sehr verwunderlich.Note :2-3

277) marco schrieb am 10.06.2004 um 14:45:01 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Note:3

278) angie schrieb am 26.06.2004 um 16:18:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Note: 1 meiner meinung nach wirklich die witzigste und verwirrenste geschichte seit langem...

279) Pete Mod schrieb am 09.07.2004 um 19:14:35 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Eine recht spannende Folge mit einem guten Rätsel. Angeblich soll der schon von früheren Folgen bekannte und beliebte Meisterdieb Hugenay tot sein und dieser hinterlässt den drei Detektiven ein Rätsel um sein Erbe. Leider ist die Folge teilweise etwas vorhersehbar, vor allem durchschaut man recht schnell die gute Brittany. Dabei stellt sich mir die Frage, was aus Lys geworden ist. Und die Stimme von Hugenay, wenn dieser seine Briefe „vorliest“ klingt auch was bescheuert. Ansonsten gibt es an der Folge aber eigentlich nicht viel auszusetzen. Note: 2

280) Eiffel 65 schrieb am 25.07.2004 um 11:43:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Besser geht die Stimme im Brief doch gar nicht pete.Auch wenn mir die Folge nicht sonderlich gefallen hat.Was aus Lys geworden ist ist wohl nicht zu beantworten da die nur am Anfang der Folge vorkommt und nicht viel mit dem Fall zu tun hat.

281) basserin © schrieb am 25.07.2004 um 17:28:11 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: naja, das haben wir hiers schon ausführlich diskutiert mit brittany und lys. ich mag die folge eigentlich auch nicht so, obwohl mir die stimmung in dem kloster recht gut gefällt und hugenay-folgen nie falsch sein können, aber.. naja, versucht, mißlungen, abgehakt. war ja eigentlich ne ganz süße idee mit dem verknallten justus. welch andere, gewaltsame macht hat da von ihm besitz zu ergreifen versucht? sowas aber auch. ich mach mal mit mit den noten: 2 mit nem fetten minus (ich mag die tuse einfach net)

282) Professor Shay © schrieb am 28.07.2004 um 14:40:43 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ohne die Liebesgeschichte wäre diese Folge besser. Ohne Liebeleien: 2- mit: 4 (irgendwie nervt mich das ganze Geturtel...)

283) BillyTowne © schrieb am 22.09.2004 um 14:13:41 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich bin mir sicher, dass man mit einem Budget von mehreren Millionen Dollar, Quentin Tarantiono als Co-Regiseur und einem hammermäßigen Soundtrack eine geniale Verfilmung des Buches realisieren könnte. Natürlich müsste Britttany am Ende sterben und einige kleine Details müssten "verhollywoodisiert" werden... (Ich rufe gleich mal in Hollywood an). Im Ernst: Wenn ich Regiseur wäre (was ich leider nun einmal nicht bin) würde mich diese Vorlage wirklich interessieren.

284) Die Zirbelnuss © schrieb am 22.09.2004 um 14:19:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Was hat denn Tarantino mit dieser Geschichte zu tun? Im Ernst, Quentin würde ich, wenn schon, das Skript zum "Finsteren Riven" in die Hände drücken.

285) Die Zirbelnuss © schrieb am 22.09.2004 um 14:21:19 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wobei der "Rive" natürlich eigentlich ein "Rivale" ist... *mitHandanKopfschlägt*

286) BillyTowne © schrieb am 22.09.2004 um 17:28:50 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Stimmt Zirbelnuss, das war auch eine von meinen Überlegungen. dann muss Tarantino halt mehrfach ran

287) Sokrates © schrieb am 22.09.2004 um 17:47:51 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hm, wenn das Buch "ver-hollywood-isiert" würde, heiraten Just u. Britany am Ende! Willst du das wirklich, Billy? *graus* ---> Der Fall wär' spätestens nach ca. 2/3 des Films gelöst, der Rest ging für die Aussöhnung (J.: "Wie konntest du nur? - B.: "Ich bin jung und brauche das Geld ... aber ich liebe dich wirklich!" - J.: "Ich liebe dich auch." - B.: "Kannst du mir verzeih'n?" - J.: "... bla bla bla ..." oder so ähnlich) drauf. Und wenn schon wer sterben muß dann dieser Journalist oder, ähem, der Mönch.

288) LaFlamme © schrieb am 18.10.2004 um 12:48:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: André Marx startet mit diesem Buch nach einer kleinen Pause (JA, ich meine *auch* die Toteninsel) wieder eine Reihe von überzeugenden ??? Büchern. Zum einen haben wir endlich unser aller Lieblingskunstdieb wieder, der in dieser Folge den Weg des Morton geht (Tödliche Spur). Simma sich mal ehrlich, wer glaubt das nächste Mal eigentlich noch, daß da wirkklich wer tot ist? Dazu kommt dann noch Brattany als herrlich überzeugendes Luder (das mir in meinem eigenen Leben leider auch schon zu oft begegnet ist, aber das nur am Rande), die sich an Justus ranmacht (Der Arme, er hatte nie eine Chance! *fg*).
Dazu kommt dann noch eine schöne Schilderung des Klosters mit dem Mönch, der auf einmal die Lust auf Detektivspiele bekommt und in der B-Note ein tolles Cover.

Fazit: Ich bin wieder mal begeistert und freue mich auf die angekündigte erneute Begegnung mit Hugenay (Brattany kann er auch gleich wieder mitbringen ). Note 1.

289) LaFlamme © schrieb am 18.10.2004 um 12:51:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ergänzung zur vorherigen Post, da ich was vergessen habe: Extralob an den Autor für den Gewissenskonflikt, den er den Satzzeichen und besonders Justus aufbürdet. Es ist doch spannend zu sehen ob sie wirklich - sei es aus noch so edlen Motiven - eine Fundunterschlagung begehen würden. Das hatten wir in dieser Form noch gar nicht, und macht die Charaktere auch menschlicher. Es ist doch nicht immer alles schwarz und weiß im Staate Kalifornien. Bitte weiter so!

290) HHIndi schrieb am 24.11.2004 um 19:44:57 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ach der liebe Justus hat es nicht leicht. Da kommt Winona Ryder daher (naja ihre dt. Stimme) und zum Schluß ist die Liebe doch nicht echt. Note: 2-

291) Kimba © schrieb am 24.11.2004 um 20:26:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: *anmerk* das ist auch die deutsche Stimme von Daphnie von "Frasier"! Ende der Anmerkung

292) LaFlamme © schrieb am 24.11.2004 um 23:07:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Kimba: Mein Gott, jetzt wo du es sagst... Da schaut man sich jahrelang sämtliche Frasier-Folgen an und dann erkennt man nichtmal Daphne wieder. *schäm*
Wobei, als kleine Verteidigung vor mir selbst, ich habs in letzter Zeit öfter auf englisch geschaut...

293) Kimba © schrieb am 24.11.2004 um 23:36:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: *g* das ist keine Entschuldigung, Flammerl! Ich hab in letzter Zeit auch nur die englischen DVDs geguckt, und trotzdem.... aber da ich unten Daphne mit i drin geschrieben habe, sei Dir verziehen.. ;)

294) dwolf70 schrieb am 19.01.2005 um 18:17:04 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wieder einmal ein erfreuliches Highlight unter den Hörspielen der Serie. Mit Hugenay wird ein alter Bekannter aus glorreichen drei???-Zeiten zum Thema dieser Folge. Endlich gibt es wieder ein richtiges Rätsel zu lösen und einen Schatz zu finden. Besonders gelungen dabei ist die dichte Atmosphäre am Schluss, mit der Klosteranlage, dem Glöckengeleut und dem Gesang der Mönche. Einige Action-Elemente und häufige Szenenwechsel sorgen für Abwechslung. Die Szenen zwischen Justus und Brittany sind glücklicherweise mit dem nötigen Timing umgesetzt und wirken daher nicht lächerlich. Leider müssen wir mit dieser Folge auch Abschied nehmen von Matthias Fuchs, dem würdigen Pasetti-Nachfolger, dessen Stimme als Erzähler einem inzwischen so vertraut wurde.

295) betty © schrieb am 26.05.2005 um 16:32:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: EINTRAG 8 AM 12:02:04 VON BILLY TOWNE.........ich glaube nämlich, dass die Story mit Brittany überzeugender gewesen wäre, wenn sie Bob oder Peter passiert wäre. Justus gedanken und Gefühle zu zeigen und ihn gewissermaßen zu "psychologisieren", heißt auch, ihn zu demystifizieren, dadurch leidet sein Charakter. er verliehrt an diesem Image der exentrischen persönlichkeit, deren gedanken niemand erraten kann. Nicht umsonst wird uns Justus in den Klasikern eigentlich nur durch Bos und Peters Sicht gezeigt. Die beiden haben dann den menschlicheren Part (wie bei Sherlock Holmes und Watson > da zeigt auch nur Watson Gefühle). Vielleicht kommt mir deshalb die Britany-geschichte etwas unglaubwürdig vor. PS: Sollte Brittany etwa eine Anspielung auf Britney Spears sein??? Sehr richtig Billy. Ich wollte gerade fast das gleiche schreiben, als ich dein posting entdeckt habe. Danke, so muss ich wenigstens denn langen Text nicht selber schreiben ;).

296) betty © schrieb am 26.05.2005 um 16:47:49 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: mir fällt nochmal was ein. ist der ganze fall vom reporter gelöst werden und es ist das erste mal, dass die drei fragezeichen einen fall nicht (fast) selbst lösen. aber auch sonst ist das buch auch anders. justus versagt, peter und bob springen nicht ein, justus' gefühle werden geschildert, er rafft eigentlich fast nichts, er ist liebestoll, es geht um blindheit und es ist nicht nur ein krimi wie sonst, sondern auch eine romanze.... Das buch ist zwar anders als die anderen, aber nicht schlechter!!! also mir hats ziemlich gut gefallen. aber ich wusste das ende leider schon vorher, weil ich mal ein interview mit andré marx gelesen habe, und da fragte jemand andré, warum brittany denn böse wurde... also dann nochmal bye, betty p.s.: was haltet ihr vom seltsamen schluss des buches? Ist Justus ein versager oder was soll das??? :)

297) test schrieb am 04.06.2005 um 23:20:04 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das Buch ist ok, warum soll Justus nicht auch mal über sich selbst ins Zweifeln kommen? Mit dem Hörspiel habe ich Probleme - diese unerträgliche leiernde Schmierstimme von Hugenay kann ich mir einfach nicht anhören. Muß man einen Brief so vorlesen, daß die gesamte Zuhörerschaft ins Koma sinkt? Brittanys Stimme ist ok, aber Bruder Raphael nehme ich den Mönch nicht ab.

298) Deckard © schrieb am 23.06.2005 um 15:17:22 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Diese Folge ist vor allem wegen Justus Affäre mit Brittany etwas Besonderes. Nie hat das Liebesleben eines der Detektive eine ähnlich tragende Rolle gespielt. (Auch nicht bei "Stimmen aus dem Nichts", wo Bobs Liebeskummer zwar breiten Raum einnimmt, aber nichts mit der Lösung des Falles zu tun hat.) Außerdem wird endlich einmal geknutscht: "Und dann küsste er sie richtig" - toll! Im Rausch der Gefühle ist unser Justus sogar bereit, fünfe gerade sein zu lassen. Und dabei geht es nicht nur wie bei "Das leere Grab" um die Fälschung einer Unterschrift, sondern um Hehlerei mit wertvollen Gemälden! Man mag Justus Rolle wie einige Rezensenten unpassend oder wie andere menschlich finden, sie sorgt jedenfalls für interessante Situationen. Dazu gehören auch die Spannungen, die sich wegen seiner Geheimniskrämerei unter den Detektiven ergeben. Neben diesen eher neuen, zwischenmenschlichen Elementen pflegt Marx auch alte Traditionen, ja lässt sie teilweise wieder aufleben. Am wichtigsten ist natürlich das Comeback des Meisterdiebes Victor Hugenay, auf das man seit Folge 12 vergeblich gewartet hat. Aber auch bei dessen verschlüsselter Botschaft, der E-Mail-Lawine und der Wiederentdeckung des Fahrrades als Fortbewegungsmittel werden Anleihen bei der guten alten Zeit gemacht. Diese Mischung aus alt und neu macht die Folge für mich zu einer der besten der Serie. Dazu kommt noch das ungewöhnliche Ende: Die drei Fragezeichen blicken nicht mehr durch, müssen sich erst von einem Dritten zeigen lassen, wo es lang geht, und werden schließlich sogar noch in aller Öffentlichkeit lächerlich gemacht. Nicht, dass ich ihnen diese Niederlage gönnen würde. Sie hilft aber, von dem einige Zeit gepflegten Superhelden-Image loszukommen und die drei Fragezeichen als das zu präsentieren, was sie sein sollten: drei Jungs aus Rocky Beach.

299) DerBrennendeSchuh schrieb am 23.06.2005 um 19:07:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich könnte denselben Text wie Deckard schreiben, aber die Beurteilung der genannten Elemente fällt bei mir spiegelverkehrt (oder besser spiegelrichtig!aus:
Ich kann diesen ganzen Emo-Kram in bezug auf Justus und unsere Drei insgesamt nicht ab; auch Hugenay kommt hier völlig anders rüber, als er meiner Meinung nach sein sollte, nämlich aalglatt, höflich und ein wenig kühl. Hier ist er ja eher "anti-freundschaftlich", also jedenfalls auch irgendwie gefühlsduselig. Fast wie eine Haßliebe zwischen Vater und Sohn kommt einem das vor. Ich mag das nicht. Ich will coole, sich nicht durch irgendwelche Alltagsliebeleien und Psychospielchen ablenken lassende Drei ??? - und auch solche Gegner. Wie früher. Hat übrigens mal wer mitgezählt, zum wievielten Mal hier jemand seinen Tod vortäuscht? Liebe Autoren: Macht das noch einmal und...!
sAuron schrieb (#35):
„Also was nun: Die stereotype Darstellung (Der Kluge, der Ängstliche, der fleißige Schweiger) oder eben doch Erwachsenenliteratur, wo mitunter Kapitel darauf verwertet werden, die Verbindung einer Nebenfigur zur Geschichte darzustellen.“
Ganz klar: Die Stereotypen, bitte! Ich kann auf jede ach so „pädagogisch wertvolle“ und/oder dem Ego eines Autors dieser „Trivialliteratur“ (die DDF nun mal sind) sicher schmeichelnde, weil ja sooo anspruchsvolle, „Entwicklung“ der Figuren locker verzichten und auch darauf, daß zig Autoren, nicht erst seit BJHW, den Figuren ihren persönlichen Stempel aufdrücken wollen. Wenn das nicht anders geht (wäre ein weiteres Merkmal der alleruntersten Schublade), dann stellt die Serie bitte ein. Mit DDF hat dieser Psycho-Müll noch nie was zu tun gehabt.

300) PsychoPr@yer schrieb am 08.07.2005 um 17:59:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hammer Folge! Besonders das Rätsel, das die drei ??? wieder lösen müssen finde ich absolut gelungen. Dann noch die Szenen im Kloster und im Brunnenschacht - einfach super gemacht und spannend bis zum Ende. 1-

301) Tele von Lawine schrieb am 18.08.2005 um 04:45:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Buuuahhh, was ist das denn??? Diese Darstellung der ??? grenzt ja an Gotteslästerung. Die drei werden mittlerweile öffentlich in der Zeitung verspottet und Justus mutiert liebestoll zum Gelegenheitshehler. Grausam! Diese fatalen Versuche, den ??? mehr charakterliche Tiefe zu geben, sind einfach völlig deplatziert (vgl. zu James Bond seien erlaubt - dort wurde auch Ähnliches probiert - mit ähnlich "tollen" Ergebnissen). Voll daneben - Note 6.

302) checkit! schrieb am 18.08.2005 um 10:22:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich muss auch sagen, daß ich diese emotionalen Ausflüge von Justus ziemlich unpassend finde. Vor allen Dingen ist das ganze immer ziemlich billig gemacht. Schon bei "Das leere Grab" habe ich am meisten über Justus Whiskey-Wunsch gelacht. Es gibt bessere Mittel um emotionale Tiefpunkte auszudrücken. Also bitte.

303) Tele von Lawine schrieb am 18.08.2005 um 11:47:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Stimmt checkit - stimme Dir voll zu. Das leere Grab ist aus den selben Gründen für mich ebenfalls eine glatte Nullnummer. Dabei hat der Autor in Folgen wie "Nebelberg" und "Die 7 Tore", um nur zwei zu nennen, doch bewiesen, daß er es wirklich drauf hat. Teilweise ist die Meisterdieb Geschichte ja nicht einmal übel. Aber, um nochmal einen Vergleich anzustrengen, was hat man schon von einer optisch wunderschön geratenen Kirschtorte, wenn der Bäcker Zucker mit Salz verwechselt hat...

304) puln schrieb am 29.08.2005 um 16:48:38 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ich find die folge so geil ich habe schon solange auf Victor Hugenay gewartet und ich muss sagen das ich nicht daran gelaubt habe das er tot ist ich warte jetzt schon auf die nächste mit ihm.Jeder folge mit Victor Hugenay fand ich gut (1 Super-Papagei;12und der seltsame Wecker;73 Poltergeist) um damit auch Deckard verbessern will seit folge 73 gab es keine folge mit dem meisterdieb der hoffentlich bald wieder vor kommt

305) Mattes © schrieb am 29.08.2005 um 21:35:49 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Puln, bald ist relativ. In 14 Tagen kommt er doch schon wieder

306) Julian schrieb am 13.09.2005 um 19:19:39 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: dass Hugenay dann natürlich doch nicht tot ist, hat mich nicht sehr reichlich überrascht, uninteressant, so wie in ,,Tödliche Spur" damals mit Morton. Folge insgesamt ganz gut, doch Justus und Britany, das werd ich nie verstehen, denn schlieslich hatten alle der drei doch einmal feste freundinnen oder nicht? wozu also fremd gehen oder es versuchen wie bob in 76? 6 von 10 Punkten

307) flukeskywater © schrieb am 11.10.2005 um 01:09:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hm, ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass die Abtei entweder "Saint Michael" oder "San Miguel" heißen müßte, aber niemals "San Michael"?

308) Conan Edogawa © schrieb am 11.10.2005 um 02:12:13 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Was meinst du, spielst du auf das 'San' an? Ist doch richtig, es gibt ja auch ein 'San' Francisco, oder? ;o)

309) puln schrieb am 11.10.2005 um 14:46:46 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mattes © wie meinst du das wann kommt den Hugenay wieder in welcher folge weiß das irgendeiner

310) flukeskywater © schrieb am 11.10.2005 um 15:33:23 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Eben - es heißt San Francisco, aber nicht San Francis.

311) LaFlamme © schrieb am 12.10.2005 um 10:02:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: puln: Ich nehme dann einmal an daß die neuesten drei Bücher spurlos an dir vorübergegangen sind? Victor Hugenay taucht bei Feuermond wieder auf, dem Nachfolger zum Meisterdieb.

312) justus loverin schrieb am 13.12.2005 um 17:58:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: also das ist wohl die BESTE folge. das sage ich als brittany und auch als fan justus mal ganz anders...süüß

313) James © schrieb am 13.12.2005 um 23:49:43 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: war ja klar, dass dir das gefällt, Julo aber mal zum Thema --> wird die Brittany von der SynchronStimme von Winona Ryder gesprochen? Gute Folge, ganz neue Idee. Gefällt.

314) LaFlamme © schrieb am 14.12.2005 um 00:41:23 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Dorette Hugo spricht Winona Ryder in Voll das Leben und Run off. Insidern ist sie aber besser bekannt als deutsche Stimme von Jane Leeves (Daphne Moon) in der Serie "Frasier". Kurzinfo: http://www.marinaschramm.de/schauspieler/hugo.html

315) James © schrieb am 14.12.2005 um 00:50:31 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: danke, flamme. Jane Leeves sagt mir aber leider nichts. Aber, hey...sie hat ja auch Ariel gesprochen. Toll.

316) Jupiter © schrieb am 19.01.2006 um 16:21:50 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das war die erste Folge über 40 die ich gelesen habe. Das es ja auch neue ???-Bücher gab habe ich zwar gewusst aber nicht zur Kenntnis genommen. Ich hab nur die Hörspiele gehört. Und da diese Folge auf sich warten ließ habe ich das Buch gekauft. Bei der Lektüre war ich dann positiv überrascht, dass Peter sich nicht alles gefallen lässt und überaus witzig ist. Als dann endlich das Hörspiel rauskam fand ich es sehr enttäuschend, da eben diese Szenen (wie so oft) fehlten. Deshalb hab ich anschließend davon abgesehen, die Bücher vorweg zu lesen und kann mich auch nicht entschließen, ob ich das Hörspiel nun gut oder blöd finde. Das Buch gefällt mir aber.

317) Mr 14 Prozent schrieb am 23.01.2006 um 18:39:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Im Meisterdieb fand ich vor allem der Einblick in Justus' Privatleben interessant. So etwas interessiert mich in jedem Roman, was auch der Grund, warum mir die Crimebusters so gut gefallen. Gelungen ist auch die Verbindung zwischen heimlicher Liebesaffaire und Fall und das Comeback von Brittany in Feuermond.

318) jabraha schrieb am 23.01.2006 um 21:56:29 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das Vorlesen des Briefes war hinreißend!! Jedoch bin ich gespannt, wer als nächster von den Toten aufersteht: John Silver, Don Sebastian Alvaro oder doch eher Gilbert Morgan ? Anji, Linie?? Nasenpunkt?

319) PanzerKatze schrieb am 15.02.2006 um 17:35:16 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ich finde, hier ist nicht nur justus mit seiner britany süß.... ganz besonders hingerissen bin ich mal wieder von peter *gg wie der da so vor sich hinmault, als sie in den brunnen "gefallen" sind, und er meint, das seil hinge vie zu hoch, wie sie denn hier wieder raus kommen sollten. also, ehrlich mal ziemlich knuffig *gg

320) JanW schrieb am 16.02.2006 um 00:09:01 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde die Hörspielfolge sehr, sehr lustig - meistens würde ich sogar sagen, dass es absichtliche Komik war, die mich zum Lachen gebracht hat (wenn vielleicht auch nicht immer). Ich habe selten so viel gelacht bei den ??? - oder kennt jemand eine ähnlich unterhaltsame Folge? Jan

321) Susi schrieb am 16.02.2006 um 00:40:06 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @JanW: ich find den "Pistenteufel" auch sehr lustig.

322) Die Zirbelnuss © schrieb am 16.02.2006 um 08:08:49 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Neulich ist mir wieder ein Patzer bei der Hörspiel-Umsetzung aufgefallen: Nachdem Inspektor Cotta bei Justus angerufen hat, ist Brittany total baff und fragt: "Das war wirklich der Inspektor? Und was wollte er? Hat er einen Fall für euch?" Der letzte Satz ist mehr als merkwürdig, denn Justus hatte sich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht als Detektiv vorgestellt und auch nicht, daß sie zu dritt arbeiten. Im Buch hat er Brittany zu diesem Zeitpunkt schon die Karte gezeigt, daher ergibt das dort also Sinn.

323) Stormrider12345 schrieb am 17.02.2006 um 15:44:33 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Zirbelnuss: Ist mir auch aufgefallen, aber ich war zu faul um zurückzuspulen und dachte dass ich vielleicht überhört habe wie Justus das Detektivunternehmen erwähnt. Tja da hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen...

324) BastiKillahMase schrieb am 27.02.2006 um 20:56:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ich find die folge ist mit nacht in angst und toteninsel einer der besten folgen

325) ChrisChros schrieb am 27.02.2006 um 21:00:26 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: wen findet ihrin der folge am besten und wen überhaupt

326) dersuperpapagei schrieb am 27.02.2006 um 21:01:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: hugenay

327) Captainkidd schrieb am 27.02.2006 um 21:37:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich findes auch hugenay am besten, die Folgen mit ihm sind alle super, und 103 ist mit stimmen aus dem nichts und 17 mein liebste Folge, auch weil justus mal so richtig leiden muss.....

328) Eddie schrieb am 12.03.2006 um 19:54:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @ zirbelnuss ich denke da Brittany von hugenay auf die drei ??? (besonders auf Justus) angesetzt hat wusste sie wohl das die drei Detektive sind.

329) Nightwing schrieb am 18.03.2006 um 12:18:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ob brittany nochmals auftaucht?

330) LaFlamme © schrieb am 18.03.2006 um 12:54:37 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ja, bei Feuermond.

331) Nightwing schrieb am 18.03.2006 um 16:12:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: höre ja nur die hörspiele. nur rein interessehalber; geht da was mit jj?

332) LaFlamme © schrieb am 18.03.2006 um 20:33:27 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das kann man glaub ich ohne bedenken sagen, ohhne zu spoilern: Nein.

333) Kimba © schrieb am 25.03.2006 um 13:17:38 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Habe das HSP gestern mal wieder gehört. Vielleicht hatten wir das hier schon, aber mir ist nochmal aufgefallen, dass der Sprecher dieses komischen Polizisten im Museum wohl einer der miesesten Sprecher der ganzen Serie ist! Selten so was übertrieben gekünsteltes gehört... *kopfschüttel* Wer ist denn der Mann?

334) dersuperpapagei schrieb am 25.03.2006 um 13:50:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Meinst du Inspektor Berger? Das wäre dann Jan Buchwald

335) Kimba © schrieb am 25.03.2006 um 14:06:30 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ja vielen Dank, papagei, lesen kann ich dann auch. Die Frage war mehr: ist das ein Sprecher, kennt den jemand noch von einer anderen Sache oder war das der Hausmeister von Körtings, der grad mal eingesprungen ist?

336) Nebelphantom © schrieb am 25.03.2006 um 17:33:00 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: no idea, kimba. ich muss aber gestehen, dass seine Leistung auch mich schon beim 1. hören extrem gestört hat.

337) Dondolo schrieb am 20.04.2006 um 11:28:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: So völlig am Geschehen vorbei möchte ich einfach mal erwähnen, daß diese Folge mit Abstand die beste ist.

338) Mr 14 Prozent © schrieb am 20.04.2006 um 12:13:34 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Unter www.hoerspielland.de steht bei Jan Buchwald nichts außer, dass er beim "Erbe des Meisterdiebs" mitgesprochen hat. Scheint also sein einziges Hörspiel zu sein. Es gibt auch einen Sänger namens Jan Buchwald an einer Hamburger Oper. Ob das derselbe ist?

339) Kueckchen schrieb am 15.05.2006 um 22:57:43 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Puuuh, ich habe mich gerade so ziemlich durch die ganze Diskussion gelesen... Und ich habe eine recht ähnliche Frage wie zu "Stimmen aus dem Nichts": Was ist mit Lys? Just und sie sind doch eigentlich zusammen und er denkt nicht mal eine Sekunde an sie? Kommt sie später nochmal vor? Eine andere Frage, die sich durch das Lesen der Diskussion für mich ergab: Wer ist Rayne? Mir ist nie aufgefallen, dass Just vor Lys (übrigens das dänische Wort für Hell, Licht und Kerze :)) ein anderes Mädchen hatte... Ich kenne allerdings auch nicht JEDE Folge...

340) Laflamme © schrieb am 15.05.2006 um 23:14:50 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Rainey Fields war Justus' erstes "Love Interest" bei den Comic-Dieben. Kys de kerk kommt nach dem Erbe nur mehr einmal vor und zwar beim Schlüssel, wo sie einen Abschiedsbrief aus New York schickt. Unbekannt ist, wie lange davor die beiden schon nicht mehr zusammen sind... soweit ich weiß war ihr letzter Auftritt beim leeren Grab.

341) Fernal schrieb am 17.07.2006 um 16:27:48 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Meine Lieblings-Folge...

342) dersuperpapagei © schrieb am 17.07.2006 um 16:56:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ...und warum?

343) Torteninsel schrieb am 19.07.2006 um 10:36:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ja das ist auch eine gute Folge, aber irgendwas Fehlt an der Flge ich komme nur nicht drauf,......mhhhhhh.....

344) DBecki © schrieb am 19.07.2006 um 15:13:22 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @ Torteninsel: Hmmm, fehlt vielleicht das "o" bei der Folge?

345) Teddy schrieb am 26.07.2006 um 10:28:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @DBecki, ja ich glaube auch, dass das "o" fehlt ^^

346) Matt Murdog schrieb am 11.09.2006 um 17:08:14 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: hmm, also ich fand "Das Erbe des Meisterdiebs" eher durchschnittlich (als Hörspiel) und zwar hauptsächlich wegen dem Ende: Die drei ??? fahren zur Kirche und werden von weiteren drei Personen verfolgt und keinen fällt auf, dass er jeweils von jemand anderen verfolgt wird ?
was machen die drei Verfolger während der "Geräteschuppendurchsuchung" ?
woher wissen sie, das dort nix zu finden ist ?
Und wie kommen die drei Verfolger unbemerkt auch noch in den Brunnen war die Eimerkette doch länger und quietsche dann nicht mehr ?

Davon abgesehen ist mir der Reporter auch zu allwissend...
Meiner Meinung nach hätt man durch Trennung der ??? die Story wesentlich glaubwürdige darstellen können, also im Klartext Justus allein mit Brittany zum Kloster schicken, weil Bob und Peter noch Nachforschungen über den Reporter anstellen (und dann eventuell mit ihm zusammen als letztes zum Finale zustossen..)

347) Randalotte © schrieb am 15.12.2006 um 13:55:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich finde die Folge ist sehr gut, denn es wird auch mal gezeigt, dass die drei auch Menschen sind, ich meine Justus verliebt sich und würde da dann auch mal das Gesetz um gehen. Bob und Peter haben zwar auch Freundinnen (in anderen Folgen) aber tun sie denn auch mal etwas vergleichbares? Ich weiß nicht genau?

348) tanee © schrieb am 04.01.2007 um 12:45:35 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: In der Eisdiele wo Brittany, Justus ihre Karnkeit erzählt, spielt die gleiche Musik wie auf dem Polizeifest in "Wolfsgesicht".

349) Geheimer Sarg © schrieb am 04.01.2007 um 16:04:06 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: tanee,gut aufgepasst.Das Gefühl hatte ich auch.Aber ich war mir nie sicher.Aber wenn du das jetzt so sagst,ist es wahr.

350) Stesa schrieb am 20.07.2007 um 21:36:31 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich find die Folge spitze, sie ist jetzt meine neue Lieblingsfolge!!!Einerseits kommt mal wieder die Genialität von Hugeney zum Vorschein, andererseits wird auch mal die zarte Seite von Justus gezeigt.

351) Stesa schrieb am 20.07.2007 um 21:45:22 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Jungemittaubenei, ist einfach einsame spitze!!!

352) Yun Fei Yang © schrieb am 11.04.2008 um 08:12:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also mir hat das Buch nicht besonders gut gefallen. Vieleicht waren angesichts der Fanhymnen meine Erwartungen einfach zu hoch. Sicher das Rätsel von Hugenay war nett, aber hier gab es schon besseres. Was mich vor allem gestört hat war die Geschichte um Brittany. Die Sache mit ihrer Krankheit war mir zu offensichtlich erfunden. Irgendwie platt und billig. Das hat mich echt genervt.

353) Die Zirbelnuss © schrieb am 11.04.2008 um 18:27:57 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Immer wieder erstaunlich, wie viele das Buch "ganz gut" finden, nur die Sache mit Brittany nicht. Dabei ist doch ihr Auftreten und dadurch Justus' Konflikt die eigentliche Handlung, das Rätsel spielt doch (fast) nur eine untergeordnete Rolle. Das ist ungefähr so, als wüde ich sagen: "'Star Wars' fand ich ganz nett, nur die Raumschiffe haben irgendwie gestört."

354) Yun Fei Yang © schrieb am 15.04.2008 um 14:21:48 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Da hast Du mich missverstanden Zirbelnuss. Ich finde das Buch als Ganzes nicht besonders gut und zwar wegen der Sache mit Brittany, die ich so haarsträubend finde, dass sie positive Elemente überlagert und den Gesamteindruck des Buches deutlich verschlechtert.

355) Sebastian schrieb am 24.05.2009 um 09:55:04 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Diese Brittany-Idee ist leider echt mies umgesetzt. Beim Zuhören schäme ich mich fremd und schalte vor Peinlichkeit das Tape aus. Mann kann das schon machen, aber dann doch bitte nicht so ausführlich und ohne Rumknutschen! Hallo!!! Das sind Die drei ??? !!! Auch Charakterentwicklung darf gewisse Grenzen haben. Zumindest darf man auch einiges der Fantasie des Hörers überlassen. Im "Fluch des Rubins" reichen schließlich auch einige Sätze, um klarzumachen, daß Bob sich bei dieser Kleinen da verzettelt. da wird einem auch nicht alles unter die Nase gerieben. Ich wiederhole mich zwar, aber: Kürzer wäre das ganze damit auch. Das hätte den Vorteil, daß man bei diesen langen Laberstellen nicht auf Durchzug schaltet und den Anschluß an den Plot verpaßt.

356) Amelia © schrieb am 24.05.2009 um 18:43:40 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Sebastian spricht mir aus der Seele!!! Genau dasselbe empfinde ich auch bei dieser Folge. Weswegen ich sie auch nur ganz selten höre!

357) Sebastian schrieb am 24.05.2009 um 23:20:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Dann bin ich ja nicht ganz alleine. ;) Hab mir auch diese Folge wegen der Mitglieder-Bewertung auf dieser Seite angehört und muß den Kopf schütteln - gut, bis auf das zu lange und zu detaillierte Brittany-Ding ist die Folge schon ok (auch wenn Herr Hugenay etwas zu sehr "singsangt"), aber sie ist NICHT besser als "Der seltsame Wecker"!! Man darf diese Folge hier ja toll finden, aber daß sie über Folge 12 platziert ist, läßt mich ein wenig am Geschmack der Bewerter zweifeln. Aber nehmt mich nicht zu ernst, sind ja nur Hörspiele.

358) Laflamme © schrieb am 25.05.2009 um 12:46:54 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Tja, man darf auch das *Hörspiel* vom seltsamen Wecker toll finden, muß man aber nicht. Was soll das denn mit dem abgehackten, nicht aufgelösten Rätsel nochmal? Ich zweifle aber troitzdem nicht am Geschmack der Bewerter, sind ja nur Hörspiele.

359) Sokrates © schrieb am 25.05.2009 um 13:15:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Sebastian: Buch- oder Hörspielbewertung? Das Buch ist nämlich klasse und die Britany-Dosis genau richtig.

360) swanpride © schrieb am 25.05.2009 um 13:34:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Da frag ich auch mal: Buch oder Hörspiel? Beim Hörspiel ist das Erbe des Meisterdiebes meiner Ansicht nach besser weil es durch und durch schlüssig ist (obwohl der Wecker natürlich durch seinen unverwechselbaren Schrei auftrumpft)...beim Buch ist definitiv der Wecker besser, und zwar um längen.

361) Besen-Wesen © schrieb am 25.05.2009 um 13:39:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: swanpride - wo ist das Buch nicht schlüssig?

362) Sommerfuchs © schrieb am 25.05.2009 um 14:38:18 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Habe neulich erst den "Wecker" als Buch gelesen und fand ihn richtig gut. das Hörspiel dagegen ist ziemlich schlecht. Ich finde allerdings auch beim "Meisterdieb" das Buch besser. Brittany ist nicht ganz optimal besetzt und die Kusszene wirkt durch den Erzähler tatsächlich merkwürdig. Als Hörspiel aber immer noch deutlich besser als der Wecker.

363) swanpride © schrieb am 25.05.2009 um 15:13:17 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @361 Les richtig, ich schrieb dass das Hörspiel vom Wecker nicht schlüssig ist...unter anderem, weil ein Rätseltext einfach übergangen wird und ein ganze Teil der Auflösung einfach fehlt. Dadurch bleiben die Motive von Bert Clock doch ziemlich im dunkeln und es wird auch nicht wirklich klar, woher die denn nun wissen, wo sie suchen müssen. Zudem fehlen im Hörspiel ja gerade die spannensten Szenen.
Wobei ich die Hörspiele, ob nun vom Wecker oder Meisterdieb, beide nur im Mittelfeld einordnen würde.

364) Karl schrieb am 25.05.2009 um 15:19:02 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Lies...

365) Die Zirbelnuss © schrieb am 25.05.2009 um 18:31:05 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ...und zähl bis 10!

366) swanpride © schrieb am 25.05.2009 um 19:41:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ...und stop bei T!

367) Friday © schrieb am 25.05.2009 um 20:00:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ab hier hat die bessere Hälfte das Sagen!
Off-Topic Ende!

368) Sebastian schrieb am 25.05.2009 um 22:22:40 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Laflamme: Hast recht, beim seltsamen Wecker hat sich Robert Arthur höchstselbst ziemlich unelegant aus der Affäre gezogen. Dennoch baut er mehr Spannung auf, indem er den Leser lange darüber im Unklaren läßt, worum es geht (Kunstraub). Worum es geht, ist beim "Erbe des Meisterdiebs" dagegen von vornherein klar, das raubt doch etwas die Spannung. @Sokrates & swanpride: Vom "Meisterdieb" kenne ich nur das Hörspiel, vom "Wecker" das Hörspiel und das englischsprachige Original. Und was dieses Küssen angeht, habe ich das Gefühl, daß es nur Effekt ist und nirgendwo hinführt - es hat keine Konsequenzen. Konkret ist Brittany am Ende wieder weg und alles ist wie vorher. Dafür hätte man Justus nicht knutschen lassen müssen. Relevant für den Fall ist schließlich nur, daß er sich verliebt, nicht, wie körperlich es dann wird oder nicht wird. Und unrelevantes würde ich halt eher streichen.

369) Laflamme © schrieb am 25.05.2009 um 22:33:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hm, ich würde jetzt mal leise Einspruch schreien. Nicht laut, weil ich deine Argumentation nachvollziehen kann. Aber ich sehe das küssen einfach als Ausdruck davon, daß er sich wirklich verknallt hat. Zum Vergleich: Ich kann mich nicht erinnern daß es so eine Szene mit Mary Sue de Kerk gegeben hätte - also für ihn war das was ernstes. Wie körperlich das sonst noch geworden ist obliegt dann der schmutzigen Fantasie des Lesers - oder den Fanstories, schließlich ist Justus bei Wege zum Glück schon mal mittendrin das Bett zusammengekracht. "Nirgendwo hinführen" definitiv nein, es führt zu Feuermond. Und daß er dort Hugenay, Brittany, Cotta und seinen Kollegen unbedingt etwas beweisen mußte - und dabei kurz auf unerträglich geschaltet hat.

Nochmal zum Wecker: Ich meinte da explizit das Hörspiel, das durch die Kürzungen verhunzt wurde - das Buch ist einer der besten Klassiker.

370) Sebastian schrieb am 26.05.2009 um 12:29:08 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Schätze, ich sollte mich langsam aus dem Gefecht zurückziehen, aus dem Grund, daß ich einfach weniger Ahnung habe als Du. ;) Ich kenne eigentlich nur die ersten 50 Hörspiele und die zehn Robert Arthur-Bücher auf Englisch. Jetzt habe ich angefangen, mich durch ein paar neue Hörspiele zu hören und gehe halt nach Euren Wertungen hier. "Feuermond" z. B. müsste ich erst hören, aber dazu ist es mir einfach zu lang. Daß ich es eher kurz mag, habe ich ja schon geschrieben. Beim Wecker ist das Buch schon besser als das Hörspiel, das stimmt. Aber auch im Buch wird doch ein Teil des Rätsels einfach offengelassen, oder irre mich?

371) Laflamme © schrieb am 26.05.2009 um 12:48:42 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hm, jetzt gehört's langsam wirklich in die Wecker-Diskussion. Also, soweit ich mich erinnere werden die zwei (oder waren es drei) Worträtsel komplett aufgelöst. Vom Zahlenrätsel existierte nur mehr die Hälfte, die andere bekamen sie dann aus dem Buch raus, aus dem das Rätsel stammte - Bert Clock hatte dort die Wörter markiert, die er verwendet hatte. Aus diesem Material puzzelten sie den Wortlaut zusammen.

Apropos Wecker: Da du anscheinend die Serie im Moment nachholst, und trotz aller Kürze die du magst - mein Lieblingszitat aus dem Wecker: "Mein Ratschlag, nimm dir das Buch vor."

372) Sebastian schrieb am 26.05.2009 um 15:34:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Das ist natürlich meist ein guter Rat. ;) Lese aber schon wieder drei Bücher auf einmal und hab schon ne Warteliste von 100 Büchern, da muß der Meisterdieb noch warten. Aber danke für die Gedächtnisauffrischung bezüglich des Weckers.

373) swanpride © schrieb am 26.05.2009 um 17:42:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @370 Du irrst dich (hier ein Riesenspoiler, obwohl ich mir kaum vorstellen kann das irgendwer die Folge gar nicht kennt)...die Lösung des ersten Rätsel lautet: "Mein Ratschlag, nimm die das Buch vor". Vom Zweiten: "Wo im Raume raunt die Zeit" und das dritte sind die Zahlen. Die eine Hälfte des Zettels wird vernichtet, aber weil Bert Clock die richtigen Wörter im Buch leicht angemarkert hat, sucht Justus am Ende einfach die besagten Wörter raus und bastelt daraus den richtigen Satz zusammen.

374) Friday © schrieb am 26.05.2009 um 19:43:19 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich muss jetzt auch noch was zu der Diskussion "Küssen" beisteuern!
Als ich das Hörspiel zum ersten mal gehört habe, fand ich es toll, dass da endlich mal was auf privater Ebene bei Justus passiert! Seit "Das leere Grab" war bei Justus ja nicht mehr viel passiert in Sachen menschliche Gefühlsregung. Das Justus sich in diesem Fall verknallt und es auch noch vor seinen beiden Detektivkollegen verheimlicht, hat mir sehr gefallen. Schon schwieriger die Situation, in der Justus bereit wäre, die gestohlenen Bilder zu verkaufen, um Brittany das Leben zu retten. Sehr gewagt, aber trotzdem mal eine neue Seite am Ersten Detektiv (ob er das gleiche auf für Lys getan hätte?).
Doch dann kam die Auflösung! Der Reporter deckt auf, das Brittany für Hugenay arbeiten, Justus ruft über ihr Handy Hugenay an, Brittany flieht... Ende.
Szenenwechsel: Justus sitzt in der Zentrale und liest den Brief von Hugenay, dieser lacht sich ins Fäustchen, hat er den Ersten Detektiv doch in Versuchung gebracht.
Schön und gut, aber WO blieb die Reaktion von Peter und Bob? Wo war ein intimes Gespräch unter den drei Freunden, in dem die zwei anderen ?? ihrem Chef beistehen, nochmal den Fall Revue passieren lassen und Justus Mut zu sprechen? Nach dem Hörspiel war ich richtig Sauer, weil mir dort wirklich die charakterliche Tiefe fehlte. Ob das Buch diesen Umstand ausbügelt weiß ich nicht.
Dafür versöhnte mich Jahre später allerdings "Feuermond", denn dort kommt besagte Szene vor, die ich so beim "Erbe des Meisterdiebes" vermisst habe.
Besser spät als nie.

375) Laflamme © schrieb am 26.05.2009 um 20:49:54 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nein, gabs nicht. Allerdings müßte ich nachschauen ob das Buch nicht am Ende des Briefs schon auf Seite 128 anstand - dafür also vielleicht schlicht und einfach kein Platz mehr war.

376) Sebastian schrieb am 26.05.2009 um 21:57:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Da ich den ???-Kosmos Robert Arthurs in sich am stimmigsten finde, habe ich so meine Probleme mit den neuen Gefühlsregungen und Intimitäten der drei ???. Aber für mich klappt Bond auch ohne Kalten Krieg nicht mehr. Klar, man mußte die drei ??? weiterentwickeln, aber mit der Richtung tu ich mich schwer. Vielleicht käme ich besser damit klar, wenn die Entwicklung konsequenter durchgezogen würde: Dann laßt sie halt Studenten an irgendwelchen Unis in L.A. werden. In einem solchen Umfeld würde ich Frauengeschichten wohl auch eher abkaufen.

377) FlukeSkywater © schrieb am 27.05.2009 um 01:22:00 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs:
Man könnte sich ein ???-Universum vorstellen, das zwar auch 1964 beginnt, die Knaben dann aber entsprechend altern lässt. Peter muß nach Vietnam, Bob wird Hippie, Justus sucht nach den Mördern von Martin Luther King ... das wäre doch echte Unterhaltung!

378) Sokrates © schrieb am 27.05.2009 um 17:33:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ... oder den Kennedy-Verschwörern Ja, das wär' interessant gewesen - aber was hat das mit dieser Folge zu tun? Back 2 Topic, please.

379) jungemittaubenei schrieb am 06.08.2009 um 16:03:39 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: leider lässt so ein kurzes Buch bzw. Hörspiel nicht genug Raum um die Beziehung zwischen Justus und Brittany glaubhaft zu entwickeln. Deswegen wirkt es für mich schon arg konstruiert. Nich unbedingt so deplaziert und unmöglich wie es einige andere hier sehen, aber schon so aufgesetzt das man schnell ahnt wo der Hase hinläuft ("Nachtigall ich hör dir trapsen"). Das stört mich an der Folge auch weniger, als die Tatsache das Wilbur Graham den drei ??? im Finale völlig den Rang abläuft. Das hätte gerne anders laufen dürfen. Peter und Bob hätten da mehr zum Zug kommen dürfen und das beenden was der Chef sozusagen nicht konnte. Oder das Justus die Sache ähnlich im Griff hat, wie in jedem anderen Fall auch und nur oberflächlich den verliebten "Trottel" spielt ...aber das hätte dem Finale in Feuermond nicht so gut getan...

380) DarkNBloody schrieb am 13.12.2009 um 05:47:10 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Habe gerade das Buch gelesen. Und ich muss sagen, ich bin überwältigt. Ich glaube, das ist so ziemlich das geilste Buch, das mir jemals zwischen die Finger geflogen ist. Das toppt ja sogar noch das versunkene Dorf, von dem ich auch schon mehr als begeistert bin.

Das Hörspiel gehörte bisher immer zu meinen Lieblingen, trotz einiger Ungereimtheiten. Aber jetzt, da ich das Buch kenne, bin ich vom Hörspiel nur noch maßlos enttäuscht. Was haben die da nur gemacht? Wie kann man ein dermaßen geiles und tiefengelandenes Buch nur so vergewaltigen, entstellen und verunstalten? Natürlich zähle ich das Hörspiel nach wie vor zu denen der ersten Klasse, aber im Vergleich zum Buch ist es trotzdem einfach nur eine bodenlose Schande, die ihrer Vorlage nicht mal im Entferntesten gerecht wird.

Dass man bei einem etwa einstündigen Hörspiel gewisse Kürzungen vornehmen muss, ist mir auch klar. Aber das haben die beim "Fluch des Drachen" auch schon bei Weitem besser hingekriegt.

Vom Ablauf und von den Dialogen her ist das Hörspiel einfach nur eine Farce, wenn man es mit dem Buch vergleicht. Der Dialogtext ist zwar weitgehend derselbe, jedoch sind die Rollen an vielen Stellen doch mehr als unglücklich vertauscht, sodass wir mal wieder die klassischen Klischees in den Figuren haben.

***SPOILER***

Im Buch ist es Justus, der sich mit Peter zankt, aber das darf im Hörspiel natürlich nicht sein. Und dass Peter Justus zur Schnecke macht, ist natürlich für's Hörspiel auch viel zu Peter-ist-der-Idiot-Klischee-frei. Nein, da überlässt man das lieber Bob, der dann im nächsten Atemzug auch gleich zur Ruhe aufruft. Das fand ich schon immer äußerst merkwürdig. Im Buch ist diese Szene erheblich logischer, wenngleich sie mich auch zunächst etwas irritiert hat. Es wurde ja einiges an Text rumgeschoben, von Bob zu Justus und von Peter zu Bob. Bob ist im Buch eher ruhig und beobachtet in erster Linie. Und wenn er den Schnabel aufmacht, dann mit Hand und Fuß. So gefällt er mir doch erheblich besser, als wenn er einen dämlichen Spruch nach dem anderen klopft und permanent verbal auf Peter rumprügelt. Und auch Peter gefällt mir mit dem, was im Hörspiel an Bob gewandert ist, und auch damit, was im Hörspiel gar nicht auftaucht, wesentlich besser. So kriegen beide ein ganz anderes, viel sympatischeres, gradlinigeres und persönlicheres Gesicht. Und auch Justus kommt im Buch erheblich authentischer rüber als im Hörspiel. Dort geht die ganze Handlung viel zu schnell. Was sich im Buch über mehrere Tage erstreckt, wird im Hörspiel in eine einziges kurze Szene gequetscht. Das ist bei seiner Beziehung mit Brittany der Fall, ebenso wie bei den Klosterbesuchen. Auch ist Justus' seltsame Wandlung sehr viel verständlicher und glaubwürdiger, wenn man über seine inneren Kämpfe liest, als wenn er mal eben spontan inner Eisdiele beschließt, für Brittany zum Hehler zu werden.

Es hat mich auch immer irritiert, dass Peter und Bob erst ganz am Ende überhaupt von Brittanys Existenz erfahren und darüber nicht im Mindesten überrascht sind. Nun weiß ich, dass ja eigentlich alles ganz anders ist. Bob weiß schon lange von Brittany, spielt sogar den aufmerksamen und sensiblen Seelentröster (was ihm übrigens sehr gut steht!) und Peter ist am Ende doch sehr verwundert, dass "der Held und die Heldin sich küssen" (an der Stelle hab ich mich wirklich schlapp gelacht).

Insgesamt kommt sehr viel stärker rüber, dass die drei ??? FREUNDE sind, als das in (nahezu oder gänzlich?) sämtlichen Hörspielen der Fall ist. Wie sie sich am Ende dazu entschließen, gemeinsam das Diebesgut an den Mann zu bringen und Brittany zu helfen, ist wirklich rührend.

Ich muss auch sagen, dass mich das Buch wirklich zum Lachen gebracht hat, ebenso wie es doch ein gewisses Kribbeln erzeugen konnte. Im Hörspiel geht mir das nicht mal ansatzweise so. Ich, normalerweise absoluter Schnulzenverächter, hatte beim Kuss am Stand (NICHT in der Eisdiele!) doch ein recht interessantes Kopfkino. Tja, das Kopfkino war beim Lesen sowieso weitehend ein gänzlich anderes als ich das bisher beim Hörspiel hatte. Erstaunlich.

Auch dem Ende konnte ich im Buch nun endlich auch mal folgen. Im Hörspiel geht mir das alles eindeutig zu schnell und ist damit wenig authentisch. Und wo kommen sie plötzlich alle her?

Ich glaube, ich könnte jetzt auf nahezu jede Szene eingehen, die mir nun nach dem Lesen des Buches sehr viel sinnvoller und logischer erscheint, aber ich belasse es mal dabei.
Nur zwei Dinge gibt es da immer noch, mit denen ich nicht so ganz klar komme.

Zum einen verstehe ich Justus durch das Buch nun noch weniger, als er Brittany am Schluss entkommen lässt. Im Hörspiel habe ich das ja nach vielen Versuchen, mich da rein zu versetzen, gerade so nachvollziehen können. Nun ist mein Weltbild wieder zerstört und ich verstehe es weniger denn je. Justus muss doch völlig von der Rolle sein, irgendwo zwischen Wut, Verzweiflung und Unglauben. Und da stellt er sich einfach mehr oder weniger geistesgegenwärtig Graham in den Weg, so als würde er Brittany einfach nur alles Gute wünschen? Das kann ich nicht nachvollziehen.

Das zweite, was ich nicht so ganz verstehe, ist der Tunnel. Es gibt den Brunnen, den Gang und den Raum, keine weiteren Gänge, richtig? Oder habe ich mich verlesen? Wenn ich das richtig verstanden habe, frage ich mich ja schon, wie der Boden im Brunnen (wieder) zugemacht wurde. Fraglich ist auch, woher Bregovic überhaupt davon wusste, aber das ist sicherlich nicht so entscheidend für die Story. Und wozu war dieser Tunnel überhaupt da? Wieso sollten da Vorräte gelagert gewesen sein, wenn man doch nicht dran kam? Und wie ist Brittany eigentlich aus dem Brunnen wieder raus gekommen, wenn das Seil doch viel zu hoch hing? Oder habe ich etwa einen weiteren Ausgang überlesen, der all meine Fragen beantworten würde?

381) smea © schrieb am 14.12.2009 um 21:28:49 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: eieiei DarkNBloddy... weißt du was du hier anrichtest? nun möcht ich auch unbedingt das buch lesen und werd das auch ganz sicher noch tun ;)

382) DarkNBloody schrieb am 14.12.2009 um 23:53:45 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich richte was an? *verdutzt und unschuldig guck*
Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Spaß!
Es lohnt sich!

383) Laflamme © schrieb am 15.12.2009 um 13:53:23 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Gerade zufällig auch dieses Buch wieder gelesen. Also der Tunnel ist ein Fluchttunnel, hat also irgendwo Zugang zum Kloster. Es wird ja auch erwähnt daß das Taufbecken auf dem Plafond zu sehen ist.

Allerdings ist da schon ein kleiner Logikklops drinnen, denn das Seil hängt ja nach der Entdeckung der Kammer unerreichbar an halber Höhe des Brunnens. Wenn man also nicht davon ausgeht daß Baldwin ein neues Seil verwendet hat (und danach auch Britanny und Graham) kommt da also niemand mehr raus bis die anderen Mönche helfen können. Erwähnt wird in der Hinsicht nichts.

384) Sommerfuchs © schrieb am 15.12.2009 um 13:55:08 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @LaFlamme: Die können doch alle zusammen eine Räuberleiter machen. Ganz unten Brittany, dann auf ihren Schultern Bob, darauf Peter und ganz oben Justus

385) DarkNBloody schrieb am 15.12.2009 um 14:01:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @ 384: Das hab ich mir beim Lesen auch gedacht, nachdem sie da runter gepurzelt waren und sich über die Höhe des Seils beklagt haben. Aber Brittany wird wohl kaum alleine da hoch gekommen sein.

386) DarkNBloody schrieb am 15.12.2009 um 14:04:58 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Äh... allerdings hab ich das so verstanden, dass das Seil auf halber Höhe im Raum unter dem Brunnen hängt.

387) Laflamme © schrieb am 15.12.2009 um 15:11:13 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nein nein, das Seil ist im Brunnenschacht. Brittany haut ja durch den Verbindungsgang ab, Graham will nach und Justus stellt sich ihm in den Weg.

Ach ja, Dark, ich denke Justus hat sie entkommen lassen weil er eben immer noch ein kleines bißchen verknallt ist in sie - obwohl sie ihn über den Tisch gezogen hat.

388) DarkNBloody schrieb am 15.12.2009 um 15:35:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also, sie sind höchstens 2 1/2 Meter gefallen. Auf halber Höhe bis zur Brunnenöffnung baumelt das Seil. Sagen wir, die gehen vom Boden aus und das Seil hängt höchstens 1,50 m über dem Grund des Brunnens. Dann ist der Brunnen ja höchstens 5 1/2 Meter tief, wohl eher weniger.

Das Seil wäre dann höchstens 4 Meter über dem Boden.

Wir wissen aber leider nicht, wie tief der Brunnen mindestens ist (oder doch?) und wie hoch der Raum darunter mindestens ist. Von daher lässt sich schlecht sagen, ob das Seil nicht doch erreichbar wäre. Aber da Peter das nicht schafft und es einfach Schwachsinn wäre, wird Brittany das Seil der drei ??? wohl kaum erreichen, jedenfalls nicht, wenn sie es nicht anders aufgehängt hat.

Zitat: "Ach ja, Dark, ich denke Justus hat sie entkommen lassen weil er eben immer noch ein kleines bißchen verknallt ist in sie - obwohl sie ihn über den Tisch gezogen hat."

Nur finde ich das im Einzelnen absolut unauthentisch.

389) Laflamme © schrieb am 15.12.2009 um 16:00:56 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also der Brunnen ist ursprünglich rund 5 Meter tief, und dann fallen sie zwei Meter weiter, wo sie dann die Tür finden. Der Brunnen war ursprünglich tiefer, wurde aber aufgeschüttet. Da fehlen also auf alle Fälle die zwei Meter, die sie extra gefallen sind.

Und wir können ja alle nicht wissen was in Justus Gehirn vorgeht. Ich meine wenn mich eine [insert beleidigende Bezeichnung für ne Frau here] auf diese Weise hintergeht liefer ich die persönlich bei der Polizei hübsch verpackt ab. Vielleicht ist er da ja immer noch in einem Zustand von "nicht ganz wahrhaben wollen".

390) Sommerfuchs © schrieb am 15.12.2009 um 16:59:28 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich fürchte, nachdem sich Justus und Brittany noch kurz zuvor geküsst haben, geht in Justus Gehirn so ziemlich gar nichts vor. Da ich aber keine von LaFlammes [insert beleidigende Bezeichnung für ne Frau hier] bin, werde ich diesen Gedanken einfach mal nicht weiter ausführen

391) Nightwing schrieb am 15.12.2009 um 23:06:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: klar lässt er sie laufen weil er verknallt ist. sowas lässt sich nicht abstellen. für mich logisch.

392) DarkNBloody schrieb am 15.12.2009 um 23:11:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Genau. In Justus' Hirn geht gar nichts vor - und alles. Schließlich liegt der Kuss ja auch schon weiter zurück als die Auftischung der Wahrheit.

393) DarkNBloody schrieb am 15.12.2009 um 23:39:24 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hm, vielleicht ist er ja wieder mal einem spontanen Impuls gefolgt...

394) Sommerfuchs © schrieb am 16.12.2009 um 10:51:50 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Also um es mal mit "Es war einmal das Leben" zu erklären: Brittany küsst Justus. Minuten später kommt die Aufklärung (SPOILER): "Brittany ist eine von den Bösen!" Der kleine Mann mit dem Bart in der Schaltzentrale von Justus Gehirn fordert nun die Blutkörperchen an, doch bitte den Weg zu ihm zurück zu legen und das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen, damit Justus die Nachricht verarbeiten kann. Die Blutkörperchen hasten also den weiten Weg zum Kopf hinauf und werden dabei von den hinterhältigen Hormonen angegriffen, die durch den Kuss erweckt wurden und es nun darauf abgesehen haben, das Hirn lahm zu legen. Es kommt zu einem Kampf. Irgendwann siegen die Blutkörperchen und sausen zum Gehirn. Doch das hat schon einen Impuls an die Sprachmechanik gegeben: "Lasst sie laufen!" Zu blöd. Die Blutkörperchen liefern den Sauerstoff, bekommen aber eine Verwarnung von dem Typen mit dem Bart. Die Körperchen schieben die ganze Schuld auf die Hormone. Man einigt sich auf ein temporäres Friedensabkommen bis zum nächsten Brittany-Nahkontakt. Ende
Anmerkung: Ja, ich habe in den 80er-Jahren zu viel Fern geguckt!

395) DarkNBloody schrieb am 16.12.2009 um 10:57:15 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Cool! Danke! So hab ich das jetzt auch verstanden!

Wobei ich mich btw. aber gerade frage, ob ich jemals bei "Es war einmal das Leben" Hormone gesehen habe...

396) Sommerfuchs © schrieb am 16.12.2009 um 11:32:21 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: *g* Klar gab es die! "Es war einmal... Das Leben - Folgen 19 20: Die Hormone Die Nahrungskette" Ich hoffe, das war jetzt nicht zu offtopic. Aber es ist zumindest eine Erklärung für Justus Verhalten.

397) DarkNBloody schrieb am 16.12.2009 um 11:36:35 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Wenn du mir so ganz offtopic mal kurz die Außenhandlung der Folge beschreibst, erinnere ich mich vielleicht dran und kann mir dann Justus' Innenleben vielleicht etwas bildlicher vor Augen führen.

398) Sommerfuchs © schrieb am 16.12.2009 um 11:36:39 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ups, sorry. Man kann hier ja kein PLUS schreiben. Es muss "19 plus 20" heißen. Und man kann sich die Folge auf einer gewissen Internetseite angucken, auf der es Filme gibt Nun aber wirklich back to Justus ...

399) DarkNBloody schrieb am 16.12.2009 um 11:41:23 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Danke für den Tipp!

400) kaeptn kidd © schrieb am 16.12.2009 um 14:19:14 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Sommerfuchs (394): Aber eins verstehe ich immernoch nicht:
Wo genau waren denn die ganzen Blutkörperchen, bevor sie sich auf die weite Reise zum Gehirn gemacht haben?

401) Mary di Domenico © schrieb am 16.12.2009 um 14:33:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Na, zusammen mit Kelly saufen, was denn sonst?

402) DarkNBloody schrieb am 16.12.2009 um 16:32:21 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @ 400: Äh... wollen wir darauf jetzt so genau eingehen? Obwohl... #401 ist schon ne tolle Antwort!

403) Sokrates © schrieb am 16.12.2009 um 21:32:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Kidd: Fürchte, "irgendwo" in der Körpermitte Wo im Detail überlass ich deiner Phantasie...

404) DarkNBloody schrieb am 17.12.2009 um 05:51:18 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Vielleicht hatte er ja grad aus rein sentimentalen Motiven einen Rieseneisbecher verputzt und brauchte sie nun in der Verdauungsmuskulatur.
Auch eine Erklärung dafür, dass er den Hänger zunächst nur im Kopf hatte...

405) Secretkey © schrieb am 13.02.2010 um 23:46:48 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Tja, hier haben wir es wohl mit einer Folge zu tun, deren Bewertung wahrscheinlich noch subjektiver ausfällt als bei manch einer anderen Folge, sodass manche sie sicherlich entweder mögen oder eben verabscheuen. Ich persönlich mag die Folge sehr, doch bevor ich das so offensichtlich subjektive Element anspreche, noch ein paar andere Dinge vorweg, die ich erwähnen möchte. Zunächst ein Mal fand ich die Idee Hugenay sterben zu lassen im Nachhinein doch ziemlich gut. Zwar habe ich angelehnt an "Tödliche Spur" auch hier nie an den endgültigen Tod glauben können, aber da die Auflösung des Falls in sich ziemlich stimmig war und diesen "Tod" auch logisch erklären konnte, nehme ich das gerne in Kauf. Außerdem strahlt diese Folge so eine schön sonnige Rocky Beach-Atmosphäre aus, sodass es einfach Spaß macht, diese Schnitzeljagd inklusive einem guten Gemälderätsel mitzuverfolgen - na, zumindest bis auf die etwas seltsam anmutende Szene im Museum und die Art und Weise, wie die drei an das Bild des Klosters gekommen sind. Das war zwar schon recht subjektiv, doch ich denke, folgendes ist klar: Wenn man sich nicht auf Brittany einlassen oder sich nicht mit ihr anfreunden konnte, dann wird es diese Folge schwer haben. Ich persönlich halte es für ein geglücktes Experiment. Zwar ist ihre Rolle auch relativ durchschaubar, aber die Art wie sie eingesetzt wird, ganz erfrischend. Finde es ganz gut, dass der erste Detektiv so etwas gereizt wird beziehungsweise so mal neue Facetten zeigen kann. So ab und zu ist das vielleicht wirklich nicht schlecht. Zugegeben, immer würde ich das auch nicht wollen und der Showdown wirkt in dieser Folge, wenn alle Charaktere plötzlich versammelt in diesem Brunnen stehen und Brittany entlarvt wird, doch etwas sehr gewollt, aber trotzdem gefällt mir die Folge sehr gut. Und zwar so gut, dass ich richtig froh bin, dass man mit Feuermond zumindest so eine Art inoffizielle Fortsetzung geschaffen hat. Von mir gibt es eine 1 minus.

406) SentimentalDreamer © schrieb am 29.07.2010 um 09:53:38 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Mir gefällt diese Folge sehr gut. Erinnert mich ein bißchen an Folgen in denen die Drei Rätsel vor der Nase haben und lösen müssen wie im seltsamen Wecker oder Super Papagei. Von vorne bis hinten spannend. Eindeutig in meinen Top 10 und eine der besten "neuen" Folgen.

407) Crazy-Chris schrieb am 03.11.2010 um 14:55:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Puh, hier hat Marx doch etwas sehr zwiespältiges abgeliefert. Für mich persönlich, sein mit Abstand schlechtestes Buch. Ein liebesblinder Justus knutscht mit Brittany rum, ignoriert seine beiden Detektivkollegen völlig und ist zum Schluß blamiert bis auf die Knochen. Der Fall selbst gerät eher zur unfreiwilligen Nebenhandlung. Ich möchte nich wissen, wie die Bewertungen ausgefallen wären, wenn diese Folge nicht von Marx, sondern von Nevis oder Sonnleitner verfasst worden wäre. Bitte liebe Autoren, macht so etwas nie wieder ! Ein knutschender Justus... da ist es mir fast lieber, wenn in jeder Folge wieder Lys, Kelly und Elizabeth auftauchen - die haben zu dritt weniger genervt als Justus' Gefühlsduselei für Brittany in diesem Fall. Note 5-

408) andy schrieb am 29.11.2010 um 19:14:52 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: ARGL! Es gibt in der Story eines, das mir überhaupt nicht schmeckt: diese sentimentale Augenkrankheit-Geschichte, für dessen med. Behandlung ein Haufen Geld notwendig ist. Ähem, bin ich hier der einzige den das an so Daily Soaps wie "Unter Uns" oder "GZSZ" erinnert??! Was zur Hölle tut dieser Senti-Schmonz in einer Drei ??? Folge?

409) andy nochmal schrieb am 29.11.2010 um 19:26:55 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: aha! Also war ich doch nicht allein, musste allerdings weit hier runter... cameohitch (#245) nennt Rosamunde Pilcher (hilfe, flücht). GENAU. Passt auch perfekt.

410) Max???Mania schrieb am 05.08.2014 um 19:43:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich lese gerade zum 1. Mal seit langem wieder diese Folge. Im Radio läuft plötzlich I`d do anything for love von Meat Loaf und ich stell mir vor, wie Justus das Brittany vorsingt. Bis jetzt (ca. Hälfte) hat das Buch mir sehr gut gefallen, aber das hat es mir irgendwie so verdorben, dass ich nicht weiterlesen will. Allein diese Vorstellung, Justus würde singen...

411) Hunchentoot © schrieb am 05.08.2014 um 20:14:19 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @410 Yo, echt erstklassig geschrieben, bei derlei Stellen meldet sich die letzte Mahlzeit direkt wieder zu Wort... *g*

412) Sophie schrieb am 05.08.2014 um 20:28:14 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @Max: Also, ich weiß nicht )(mehr), wie Meat Loaf figurlich aussieht. Das war ja so ein One-Hit-Wonder, gefühlt zumindest. Der Name könnte ja auf ordentliche Leibesfülle schließen lassen. Insofern würde das passen, wenn Justus das singt. *g*

413) Hunchentoot © schrieb am 05.08.2014 um 20:37:16 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich glaube in Meat Loaf würde Justus zweimal hineinpassen

414) baphomet schrieb am 05.08.2014 um 21:36:30 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: In seinen Glanzeiten (Bat) war er richtig fett. Heute ist er doch fast richtig schlank. Man kann sagen, dass er mit der Fettleibigkeit auch an Format verloren hat. Hat jemand "Fight Club" gesehen? Da ist er ganz unten angekommen.

415) Hunchentoot © schrieb am 05.08.2014 um 21:43:05 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @414 Die Oberweite stand ihm doch ganz gut *fg* Man musste mich damals allerdings drauf hinweisen, dass das Meat Loaf ist.

416) baphomet schrieb am 05.08.2014 um 22:21:54 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: War nur ein fat suit, der alte ML hätte die Spunde alle aufgemischt.

417) kaeptn kidd © schrieb am 06.08.2014 um 14:16:13 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich fand Meat Loaf immer grauenvoll, sowohl als optisches als auch als akustisches Erlebnis – bis ich Bloodrayne gesehen hab'. Seitdem ist er für mich ein Held

418) Max???Mania schrieb am 06.08.2014 um 16:28:57 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Interessant, was ich da für Diskussionen ausgelöst habe
Mittlerweile habe ich das Buch doch zu Ende gelesen. Eigentlich ist es sehr gut und liest sich vor allem unglaublich flüssig, ABER:
1. Dass sich Justus verliebt, ist ja ganz okay, aber dass er das mit Augenkrankheit glaubt und halb zum Kriminellen wird, geht gar nicht,
2. Bob erfährt von Brittany recht früh, Peter erst am Ende (warum eigentlich?) und steht dann zum xten Mal wieder wie ein Doofer da. Sowieso wirkt Peter in diesem Fall recht überflüssig.
3. Das Cliffhanger-Ende. Sehr untypisch für einen ???-Fall und gefällt mir wohl auch deshalb nicht
Insgesamt lässt mich dieses Buch recht zwiespältig zurück. Ich glaube, wenn ich nicht wüsste, dass mit Feuermond diese Geschichte aufgearbeitet wird, ich würde den Fall als deutlich schlechter einstufen. So landet er irgendwo im oberen Mittelfeld

419) Max???Mania schrieb am 06.08.2014 um 16:52:07 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: P.S.: Noch so ein Songtitel für diese Folge: Hätte sich Justus doch während des Falls "Dangerous" von Roxette angehört, vielleicht wäre dann der Groschen gefallen...

420) Crazy-Chris schrieb am 06.08.2014 um 17:34:09 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Für mich ist dieses Buch immer noch das schlimmste Machwerk, was je für DDF veröffentlicht wurde. Herzschmerz und Geknutsche, das ganze hineinkonstruiert in einen grausamen Nicht-Fall. Furchtbar, dagegen sind der Todesflug und alle Fußballfolgen das blanke Gold. Einzig als Overtüre zu Feuermond hat dieser Band eine gewisse Daseinsberechtigung, aber dafür hätte man den Inhalt auch auf 2 Seiten zusammenfassen können.

421) Mr. Murphy © schrieb am 06.08.2014 um 19:09:04 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @ 420: Na ja, der Inhalt wurde ja auf 2 Seiten zusammengefasst: Der Zeitungsartikel der in Feuermond abgedruckt ist...

422) Crazy-Chris schrieb am 06.08.2014 um 19:25:50 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @421, Danke, q.e.d.

423) Mr. Murphy © schrieb am 01.04.2018 um 18:22:36 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Nach etlichen Jahren habe ich mir diese Folge mal wieder als Hörspiel angehört. Der Fall gefällt mir nach wie vor außerordentlich gut. Gehört für mich zu den Top 10 der ganzen Serie (auch als Buch). Ich hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, dass Siegfried W. Kernen in dem Hörspiel einen Gastauftritt als Sprecher hat (als Bruder Raphael). Sonst war er bisher im Hörspielbereich eher wenig aktiv. Die literarische Vorlage von A. Marx wurde sinnvoll gekürzt. Das Wiederhören hat sich also gelohnt...

424) Max DoMania © schrieb am 25.02.2020 um 14:59:05 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Hier wurden ja schon Vergleiche wie Rosamunde Pilcher und GZSZ genannt, aber mich erinnert die ganze Geschichte zwischen Justus und Britanny irgendwie an diese Fotolovestories aus der Bravo...

425) Max DoMania © schrieb am 15.01.2021 um 21:42:44 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Ich konsumier grad die ersten Folgen vom Rescherschen&Arschiv-Podcast und bei der Besprechung zu dieser Folge haben die meinen ollen Meat-Loaf-Gag von der Seite hier im Intro übernommen

426) JaySz © schrieb am 25.01.2021 um 19:34:59 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: @MaxDoMania© und für diesen Gag danke ich dir übrigens vielmals 😅 es war einfach nur herrlich, wie die drei den Song im Intro hingeschmettert haben und dafür sorgten, dass ich an diesem Tag DEN Ohrwurm schlechthin hatte!!! 😁 Muss auch hier Mal an dieser Stelle ein riesen Lob für die drei Aachener vom Rescherschen&Arschiv Podcast da lassen. Ich bin noch nicht lange wieder im drei ??? aber freue mich umso mehr, was es heute alles darüber gibt. Und dieser Podcast, hat mir in den letzten Monaten viele Autofahrten, den Wohnungsputz und so manche Abendstunde vergnügt. Ich könnte euch stundenlang zuhören! Interessant, analytisch, sympathisch, ehrlich! Ich habe auch in die ein oder andere Konkurrenz reingehört, aber ich denke, weil ich einmal mit ihnen angefangen haben und es für mich gleich stimmig war, wird das wohl MEIN persönlicher Lieblings???fanpodcast bleiben!

427) JaySz © schrieb am 25.01.2021 um 20:35:49 zur Folge Das Erbe des Meisterdiebs: Von der Schwärmerei ganz ablenkt, habe ich doch ganz vergessen dem Forum Inhalt gerecht zu werden. Es geht ja hier schließlich um "das Erbe des Meisterdiebs", da möchte ich meinen gedanklichen Senf natürlich der Vollständigkeit halber noch dazu geben: Für mich ein sehr gelungenes Werk von André Marx. Er ist nicht umsonst mein persönlicher Lieblingsautor (im Kreise der Aktuellen - neben Kari Erlhoff, aus deren Feder ebenso viele meiner Lieblingsfälle stammen!) Mit "das Erbe des Meisterdiebs" hat AM eine völlig neue Seite von Justus gezeigt, die ich sowohl spannend als auch unfassbar tragisch finde. Genau diese Unsicherheit und Verletzlichkeit, die er sonst so kühn und überlegen übertüncht, wird hier in all seinen Facetten offenbart. Natürlich ist die Art und Weise mehr als grausam ihn in so eine moralisch bedenklich und verzwickte Situation zu bringen, aber es zeigt eben auch, dass er nur ein Mensch ist. Das hat eine neue Perspektive für weitere Fälle eröffnet, in denen man Justus auch einmal von dieser Seite erleben kann. Da könnte man noch sehr spannende Sachen daraus entwickeln!

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