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Folgen-Diskussionen190) alphawolf © schrieb am 14.07.2026 um 08:01:22 zur Folge Poltergeist: @Gaspode: Wahrscheinlicher ist, dass Kosmos jemand anderen gefunden hätte, der die Serie fortführt. 189) Gaspode © schrieb am 13.07.2026 um 22:55:27 zur Folge Poltergeist: @alphawolf: Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob ohne BJHW die Serie nicht damals eingestellt worden wäre. 188) Mr Burroughs © schrieb am 13.07.2026 um 16:10:27 zur Folge Poltergeist: Für mich definitiv ein Highlight der gesamten Serie und letztlich sogar die Wiederbelebung nach der unsäglichen BJHW Zeit.. 187) Ola-Nordmann © schrieb am 13.07.2026 um 11:22:12 zur Folge Poltergeist: Ich muss mir die Folge auch mal wieder geben. Aber klar, die Meinungen gehen teilweise sehr weit durcheinander. Sehe ich ja auch bei der ebenfalls gerade wieder nach oben gekommenen Knochenflöte, die ich furchtbar finde und andere richtig gut. 186) dcc © schrieb am 13.07.2026 um 10:13:21 zur Folge Poltergeist: Das geht schon damit los, dass unterschiedliche Fans ganz unterschiedliche Ansichten dazu haben, was "klassisch" bei den Drei Fragezeichen ist. Für mich sind das die Folgen mit Mysterium, für andere sind es Abenteuer-Folgen in der Natur Kaliforniens. Für mich ist Poltergeist im Speziellen (und Marx im Allgemeinen mit den meisten Stories) aber wirklich allemal näher am ursprünglichen Geist der Serie als die belanglosen Alltagsgeschichten von BJHW oder auch teilweise aus der Crimebuster Zeit. 185) Winnetou © schrieb am 13.07.2026 um 09:35:51 zur Folge Poltergeist: Hui, hui, hui...hab die Folge letztens auch nochmal gehört und sie ist bei mir nochmal ein Stück nach unten gerutscht. Ne du, lass mal Ich finde schon erstaunlich wie die Meinungen bei ein und der selben Folge so weit auseinander gehen können 184) alphawolf © schrieb am 12.07.2026 um 23:08:17 zur Folge Poltergeist: Ich kann beide Seiten verstehen: Auf der einen Seite sind wir bjhw geplagt, auf der anderen steht eine Story, die durch Konstruierung, Zufällen und schneller Auflösung nicht jedem gefallen will. Miss Madigan find ich aber auch prima und gar nicht nervig. Trotzdem ist natürlich der Kontrast zu der ruhigen Mrs Cartier eine wahre Wohtat. Sigourney spielt, soweit ich mich erinnern kann, auch im Buch keine große Rolle. Dafür hat Marx die Freundinnen ziemlich präsent eingebaut (und die sind glücklicherweise im Hörspiel rausgeschmissen worden), eine Szene in einem Geheimraum gibt es noch, die eigentlich ziemlich spannend war: Bob und Justus sind darin gefangen und von außen klopft und poltert es in allen Ecken. Das hätte man schön mit Stereo-Geräuschen und spannender Musik reinbringen können. Das ganze blabla um die verschobene Truhe hätte man dafür aufs Nötigste schränken können. Der Geistesblitz von Justus, dass Hugenay dahintersteckt, ist im Buch auch sanfter gelöst (Peters "Ich fühl mich wie Gott in Frankreich" kommt im Buch gar nicht vor). Das "klassische Konzepti (das in meinen Augen gar nicht so oft Anwendung findet), dass die drei ??? mehrm irgendwo hingehen und bei jedem mal ein bisschen mehr herausfinden, brauche ich hier aber nicht. Abschließend würde ich sagen: Ja, die Geschichte ist konstruiert und es ist irgendwie hingebogen, dass Hugenay da reinpasst, aber nach den bjhw-Folgen ist sie doch eine richtige Wohltat. 183) dcc © schrieb am 12.07.2026 um 15:24:05 zur Folge Poltergeist: Widerspruch zum letzten Beitrag von Winnetou. ich finde diese Folge ist toll. Zunächst mal ist dies hier der Einstieg von André Marx, und er führte die Serie nach langen Irrungen und Wirrungen back to the roots. Während der Crimebusters und dann vor allem der BJHW Ära fand eine schleichende "TKKGisierung" statt. Immer weiter hatte man sich vom Kern und Charakter der Serie entfernt. Anstatt Geistern und Mysterien gab es Autodiebe und gefälschte Musikkassetten. Marx setzt in seinem Erstlingswerk dagegen auf vollen Retrocharme. Es geht um so ziemlich alles was die Klassikerfolgen mal ausgemacht haben: Gestohlene Bilder, verschwundener Schmuck, Museen, alte Damen die womöglich durch Spuk aus dem Haus getrieben werden sollen. Das alles wirft Marx zusammen in eine Art Klassiker-Konvolut und präsentiert es in einem Tempo und einer Dynamik, die an M.V. Carey erinnert. In 65 Minuten passiert genug für 2 oder 3 Folgen. Überhaupt erinnert vieles an verschiedene frühe Folgen: Gespensterschloss (Spuk), verschwundener Schatz (mysteriöser Terror im Haus einer alten Dame zur Ablenkung; sowie Überlagerung verschiedener Fälle), Karpatenhund (Kunstdiebstahl, mysteriöses Phänomen), Superpapagai (Bilder, Hugenay). Auch das Übernachten beim Klienten weckt Erinnerungen (wieder Karpatenhund und Schatz). Die explizite Nennung des Weckers noch obendrauf. Marx gelingt es dadurch auch, der Serie sowas wie einen Kanon und eine Erinnerung zu geben. Man hat nicht nur das Gefühl, die Serie habe zu ihren Wurzeln zurückgefunden, nein man spürt auch erstmal ein wenig, dass es eine geschlossene Welt gibt, und Dinge aus der Vergangenheit eine Relevanz haben können (Hugenay, Mrs. Smith aus dem Wecker). Der Anfang ist schwierig. Es bedarf im Grunde vier Anläufen bis man beim eigentlichen Fall ist. Gut, dass das Hörspiel hier sehr knackig und kurzweilig bleibt. Die zentralen Poltergeist-Geschehnisse wiederholen sich - wie in vielen Klassikerfolgen - drei- oder sogar mehrere Male. Allerdings wirkt es hier fast ein wenig zu schnell. Es fehlt eigentlich der übliche "kontemplative Rückzug auf den Schrottplatz mit einigen Recherchen". Diese hätten der Folge im Mittelteil gut getan. Dadurch hätte man auch verhindern können, dass Justus' Auflösung 10min vor dem Ende zu plötzlich kommen. Auch die Verfolgung von Sigourney bleibt im Hörspiel sinnlos. Ohne das Buch zu kennen würde ich vermuten, dass Peter hier etwas erfährt was zur Auflösung beiträgt. Auch sprecherseitig ist man endlich wieder auf hohem Niveau. Alle wichtigen Figuren sind klar und gut zu unterscheiden, Miss Madigan und Mrs. Cartier sind wunderbar schrill, Ethan Easton klingt markant (taucht aber nur ein mal auf). Hohes Niveau auch bei den Musiken und den Soundeffekten. Die Poltergeist-Inszenierung ist vielleicht nicht so kultig wie beim tanzenden Teufel, aber dennoch effektvoll. Es gibt zwei Dinge die stören: 1) Wie schon erwähnt erfolgt die Auflösung früh und zu einfach durch Justus. Es wäre schön gewesen, wenn er seine Ideen um die Poltergeist-Inszenierung früher gehabt hätte, aber sie dann noch mal ins Haus müssen, um zu verstehen, wie die Zusammenhänge und die Motive sind. 2) Es gibt ein riesiges Logikloch: Spätestens als Peter bei Miss Madigan abbricht, gibt es gar keinen Grund mehr für die ganze Inszenierung! A propos Logik: Was ist es für ein absurder Zufall, dass Hugenay beauftagt wird die Eisenfrau zu stehlen, die zufällig als Druck genau dort hängt, wo ein Komplize von ihm zur Untermiete wohnt?? Ansonsten: Toller Einstieg von Marx und eine gelungene Rückkehr zu den Wurzeln der Serie. 182) Winnetou © schrieb am 02.04.2026 um 10:38:20 zur Folge Poltergeist: Meiner Meinung nach ist "Poltergeist" einer der overratedsten Folgen der ganzen Serie. Sowohl als Buch als auch als Hörspiel. Bei der Folge kommt nie richtig Spannung auf. Die Darstellung des Poltergeist ist total lächerlich (zumindest im Hörspiel). Im Buch ist das Ganze ein bisschen besser gelöst, aber auch noch nicht weltbewegend. Besonders die Auftraggeberin, Lydia Cartier, ist dermaßen nervig, dass dadurch der ganze Fall kapput gemacht wird. Und schwupp...aus dem Nichts taucht Hugenay auf. Einzig allein die Interaktion der Drei ??? rettet diese Folge... Okay, dass war vielleicht ein bisschen zu negativ. Sie ist sicher nicht die schlechteste Folge, aber bei mir gehört der Fall, von allen 245, in einer der ganz hintersten Schubladen, aber wirklich weit hintersten, im Mittelfeld. Auf jedenfall 160 , wenn man es von 1-245 rankt. Ist halt aber ein sehr persönliches Ding, das ich mit der Folge habe. 181) Der Puppenmacher © schrieb am 01.04.2026 um 21:56:01 zur Folge Poltergeist: Diese Folge hatte ich als gut in Erinnerung. Nach dem nun zweiten Mal lesen bleibe ich dabei. Hier wird Hugenay von Marx endlich so dargestellt, wie man ihn halt kennt. Es gibt das erste richtige Duell mit Justus und es wird klar, in wie vielen Sachen er seine Finger im Spiel hat. Ich finde, das Buch hat den für mich lustigsten Moment der drei ??? Historie, welcher mich zum zweiten Mal wirklich zum Lachen gebracht hat. Diese Medaillonsuche spitzt sich extrem zu, jeder (allen voraus Peter) ist übel genervt und sauer, und als dann nur noch einer die Suche fortführen muss trifft es ihn. Man klappt die Seite um, und die Kapitelüberschrift lautet „Peter rastet aus“, einfach zu schön Naja, ansonsten ist der Fall natürlich ziemlich konstruiert, aber es ist nicht schlimm. Ich mag sie Poltergeist Thematik. Ich mag die Folge. Auch wenn ich alle Kritik, die dieser Fall abbekommen hat, absolut nachvollziehen kann. | |||||||||
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